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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : also sprach er und ging an ihnen vorbei...



Leon
21.04.02, 13:56
hinter sich die leere schwarze leere vor sich sie sahen sich um dicke dunkelheit undurchdringlich davor helle sie standen in der tür unentschlossen das geheimnis lag in ihrem bauch sie spürten es tief sehr tief mussten sie fallen müssten sie fallen loslassen wer hätte den mut sinken in tiefe weiche dunkelheit nein angst bleiben die hand festkrallen spüren licht dunkelheit tiefe die hand loslassen festhalten spüren nein auflösen die haut neu gestalten werden sehen leuchten fahren...

hootch
21.04.02, 19:04
Kriegs-Opfer?

Sollen sie loslassen.
Wohin sie fallen und werden bleibt ihnen sich selber zu wünschen. Nur bitte nicht unentschlossen festklammern, sonst haut ihnen erneut jemand traumatisierend auf die Finger und das tut dann wieder weh.
Sonst kann aber nix passieren. Wir leben hier oder egal wo aber wir leben und doch nicht im Krieg?

Oder was?

aerolith
21.04.02, 19:45
Vier Verben am Ende lassen mich an die unendliche Geschichte denken. Aber das willst Du doch gar nicht, noel. Du willst hastig einen Gedanken fassen, wenngleich er Dir durch schlüpfrige Finger entkommt. Und daran hapert's: Ein Festes mußt Du schon nennen, damit das Schlüpfrige einen Widerpart hat und Wirkung entfalten kann.

eulenspiegel
22.04.02, 08:39
bis auf den misslungenen schluss (... die haut neu gestalten werden sehen leuchten fahren...) gefällt es mir. am ende geht dem text die luft aus.

gruss eule.

Paul
22.04.02, 08:46
jau, hat was. nur das "fahren" am end klingt mir zu sehr nach automobil - dann doch lieber fallen...