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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vom Bewegungs- zum Stellungskrieg (II)



aerolith
14.06.15, 08:54
<!--> <style> v\:* {behavior:url(#default#VML);} o\:* {behavior:url(#default#VML);} w\:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);} </style> <![endif]--> Es gelang England, gegen alle seerechtlichen Vereinbarungen, die deutsche Handelsflotte zu zerstören und die neutralen überseeischen deutschen Handelspartner daran zu hindern, mit dem Reich (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=zdr)weiterhin zu handeln. Einzelne Siege deutscher U-Boote u.ä. änderten nichts daran, daß das Reich eingekesselt war und seine Versorgung autark (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=autarkie)organisieren mußte. Aber es gelang auch, die Türkei dazu zu bringen, russische Getreidelieferungen an die übrigen Feinde zu unterbinden. Italien verriet das Reich. [1] Die Feindschaft zu Österreich-Ungarn war größer als eine eventuelle deutsch-italienische Gemeinschaft gegen Frankreich. Seit Mai 1915 kämpfte Italien auch offen auf der Entente-Seite. Allerdings gelang es den Mittelmächten, Bulgarien auf ihre Seite zu ziehen. Damit war der Ring gesprengt, wenngleich die Überlegenheit der Feinde immer noch erdrückend war. Nach dem Sieg gegen Serbien standen die Mittelmächte scheinbar auf Sieg, waren aber nicht in der Lage, dies diplomatisch auszunützen. Statt dessen mahlten die englischen Propagandamühlen und erklärten der Welt, daß es gälte, den preußisch-deutschen Militarismus (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=militarismus)zu zerschlagen, der allein nach der Weltherrschaft strebe und dem das Blutvergießen zu verdanken sei. Zum Beweis für die deutsche Brutalität wurde der deutsche Durchmarsch durch das von den Briten als „neutral“ bezeichnete Belgien genannt. Besonderen Eindruck machte das in Amerika, das allerdings niemals neutral geblieben war, allerdings (wie Italien) noch nicht offen auf Entente-Seite stand. Im Mai 1915 wurde der britische Luxusliner „Lusitania“ von einem deutschen U-Boot nach voriger Warnung durch die deutsche Botschaft in Amerika, dieses Schiff zu besteigen, vor Irland versenkt. Dabei kamen 1200 Menschen, auch 128 Amerikaner, ums Leben. Der Liner transportierte Waffen und Munition für England. Das Reich stand als Barbar da. [2] Nach der Lusitania-Katastrophe (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=lusitania) unterband die OHL den weiteren U-Boot-Krieg. [3] Amerika setzte seine einseitigen Waffen- und Geldlieferungen an die Entente ungehindert fort, nannte sich aber neutral.

Im Reich führten der ermüdende Stellungskrieg und in antithetischer (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=antithetik)Verschränkung immer neue Offensiven zu Verschleißerscheinungen. Die Wirtschaft (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=wirtschaft)mußte umgestellt werden: Rationalisierung (von Rathenau (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=rathenau)organisiert und beschrieben) und Zwangsbewirtschaftung sorgten für etliche Engpässe bei der Versorgung. Die Deutschen sahen militärische Siege und keine politische Nutzanwendung, so daß die Kriegszieldiskussion und mit ihr verbunden eine über das politische System (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=system)im Reich laut wurde. Die Regierung (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=regierung)nahm dazu keine Stellung, ja, eine Kriegszieldiskussion war sogar verboten worden.


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Grey, 1914: Was werden die Amerikaner tun, wenn die Deutschen ein Kreuzfahrtschiff mit amerikanischen Passagieren an Bord versenken?

House (Berater des amerikanischen Präsidenten Wilson), 1914: Ich denke, daß eine Welle der Empörung durch die Vereinigten Staaten fegen würde und das alleine sollte bereits ausreichen, uns in den Krieg zu bringen. (In: Zeitgeist - Der Film, 1:26,43.)


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In einem anderen und kurzfristig wichtigeren Bereich wurde dagegen intensiv diskutiert: die Rationalisierung der deutschen Führung. Hatte Britannien bereits vor dem Krieg militärische und politische Leitung miteinander verzahnt, gab es auch in Frankreich keine Divergenz zwischen dem militärischen und zivilen Lebensbereich und war Rußland von vornherein mit dem Zaren als auch militärischem Führer des russischen Imperiums bestens hegemonisiert. Dagegen tat sich das als autokratisch diffamierte Reich schwer, zivile und militärische Lebensbereiche miteinander zu verzahnen, erst recht damit, Österreich in eine Koordinierung einzubinden, obwohl de iure der Kaiser dem Heer (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=heer)und der Regierung vorstand. Wilhelm II. war schlichtweg überfordert, die Macht in seinen Händen zu sammeln, demgegenüber liegt es in der Natur der Deutschen, daß sie bei allem betriebsamen Organisationstalent eine auf eine Führungsspitze zugeschnittene Führerhierarchie nicht ertragen und statt dessen kleine Gruppen favorisieren, die jeweils konkurrierend auf ein Ziel zuarbeiten. Die antithetische Weltwahrnehmung, die Bismarck (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=bismarck)kongenial in der Verfassung der Deutschen manifestiert und die das Reich zur politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Spitze gebracht hatte, schlug sich nun auch auf die Organisation des Krieges durch. Einerseits lag es nicht im Geiste dieser Verfaßtheit, mit Österreich die Feldzüge so zu koordinieren, daß ein einheitliches Bild entstand, andererseits bewegte sich jeder Armeekommandant erfolgreich, so daß immer dann, wenn sich eine dieser Einheiten in Bewegung setzte und einen Plan verfocht, dies auch (meist) erfolgreich vollzog. Ordnung (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=ordnung)im Chaos (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=chaos)! Der Westen dagegen wurde straff geführt, es gab ein britisch-französisches Oberkommando; außerdem arbeiteten zivile und militärische Behörden gut zusammen. Das könnte zu dem Schluß verhelfen, daß die mangelhafte Führung im Reich kriegsentscheidend gewesen sei. Sie ist nicht der Grund (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=grund)für die deutsche Niederlage. Man stand schlichtweg 1:2 oder schlechter. Nur der schnelle Sieg im Westen hätte die Chance eines guten Ausgangs für die Mittelmächte geschaffen. Jeder militärische Erfolg, der nach dem Rückzug zur Aisne erzielt wurde, war eine Retardation: die Katastrophe war 1914 vorgezeichnet. Daß das Reich noch vier Jahre durchhielt, war seinem grandiosen Selbstbehauptungswillen, seinem Empfinden, im Recht zu sein, und seiner Disziplin (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=disziplin)zuzuschreiben, auch der Organisation im Chaos. [4]



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So austrophob [österreichfeindlich] im allgemeinen die italienische öffentliche Meinung ist, so serbophil [serbenfreundlich] hat sie sich bisher immer gezeigt. Es ist auch für mich kein Zweifel (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=zweifel), daß sie bei einem österreichisch-serbischen Konflikt sich prononciert [ausdrücklich] auf Seite Serbiens stellen wird. Eine territoriale Ausbreitung der österreich-ungarischen Monarchie (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=monarchie), selbst eine Ausdehnung ihres Einflusses im Balkan, wird in Italien perhörresziert [schlecht aufgenommen] und als eine Schädigung der Position Italiens daselbst angesehen. Infolge einer optischen Täuschung wird angesichts der unvermeidlichen Bedrohung durch das benachbarte Österreich die in Wirklichkeit viel größere slavische Gefahr verkannt. Ganz abgesehen davon, daß die Politik der Regierung in Italien nicht unwesentlich von den Stimmungen der öffentlichen Meinung abhängt, so beherrscht die obige Auffassung doch auch die Köpfe der Mehrzahl der italienischen Staatsmänner. Ich habe bei ihnen jedesmal, wenn eine Bedrohung Serbiens durch Österreich in Frage kam, eine außerordentliche Nervosität konstatieren können. Durch eine Parteinahme Italiens für Serbien würde fraglos die russische Aktionslust wesentlich ermutigt. In Petersburg würde man damit rechnen, daß Italien nicht nur seinen Bundespflichten nicht nachkommt, sondern sich womöglich direkt gegen Österreich-Ungarn wendet. Ein Zusammenbruch der Monarchie würde für Italien ja auch die Aussicht auf Gewinnung einiger langbegehrter Landesteile eröffnen. Es ist daher meiner Ansicht nach von [I]größter Bedeutung, daß Wien (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=wien)sich mit dem Kabinett von Rom über seine im Konfliktsfalle zu verfolgenden Ziele in Serbien auseinandersetzt und es auf seiner Seite oder – da ein Konflikt mit Serbien allein keinen casus foederis [Bündnisfall, hier konkret: Italien war in einem Defensivbündnis] bedeutet – strikte neutral hält. Italien hat nach seinen Abmachungen mit Österreich bei jeder Veränderung im Balkan zugunsten der Donaumonarchie ein Recht auf Kompensationen. [§ 7 des Bündnisvertrages] Diese würden also das Objekt und den Köder für die Verhandlungen mit Italien bilden. Nach unseren Nachrichten würde z.B. die Überlassung von Valona in Rom nicht als annehmbare Kompensation angesehen werden. Italien scheint überhaupt von dem Wunsche, sich auf der altera sponda [der nächste Schritt der Gebietserweiterung] der Adria festzusetzen, zurzeit abgekommen zu sein. Wie ich streng vertraulich bemerke, dürfte als einzige vollwertige Kompensation in Italien die Gewinnung des Trento erachtet werden. Dieser Bissen wäre allerdings so fett, daß damit auch der austrophoben öffentlichen Meinung der Mund gestopft werden könnte. Daß die Hergabe eines alten Landesteils der Monarchie mit den Gefühlen des Herrschers wie des Volkes in Österreich sehr schwer vereinbar wäre, läßt sich nicht verkennen. Es fragt sich aber anderseits, welchen Wert die Haltung Italiens für die österreichische Politik hat, welchen Preis man dafür zahlen will und ob der Preis im Verhältnis zu dem anderwärts erstrebten Gewinne steht. Eure Exzellenz bitte ich, die Haltung Italiens zum Gegenstand einer eingehenden vertraulichen Rücksprache mit dem Grafen Berchtold zu machen und dabei eventuell auch die Frage der Kompensationen zu berühren. Ob bei diesem Gespräch die Frage des Trento erwähnt werden kann, muß ich Ihrer Beurteilung und Kenntnis der dortigen Dispositionen anheimstellen. Die Stellungnahme Italiens wird jedenfalls für Rußlands Haltung bei dem serbischen Konflikt von Bedeutung sein; sollte sich aus letzterem eine allgemeine Konflagration [Flächenbrand] ergeben. So würde sie auch für uns von größter militärischer Wichtigkeit sein.

Zur Vermeidung von Mißverständnissen bemerke ich noch, daß wir dem römischen Kabinett keinerlei Mitteilung über die Verhandlungen zwischen Wien und Berlin gemacht haben und daß folglich auch die Kompensationsfrage von uns nicht erörtert worden ist. (Gottlieb von Jagow, außenpolitischer Berater Wilhelms II., am 15. Juli 1914 per Telegramm an den deutschen Botschafter Heinrich von Tschirschky in Wien.)


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Aber das ist nur eine These, eine hätte-These. Historisch betrachtet bildete sich hier eine auch für die Nachwelt merkwürdige Ironie (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=ironie) heraus: Die für ihre Organisation so verhaßten Deutschen konnten sich nicht durchringen, ihre Organisation unter einen Willen zu stellen. Weder das OHL noch die Kriegsministerien, die Kanzler oder die Kaiser waren dazu in der Lage, den Krieg so zu organisieren, daß in ihm alle Kräfte unter einen Willen hätten gebracht werden können. Weder der deutsche Aufmarsch im Westen noch die Strafaktion gegen Serbien waren durchdacht. Österreich hätte die Russen in Galizien stärker binden müssen, wollte aber unbedingt Serbien abstrafen. So mißlang beides, dazu drangen die Russen in Ostpreußen ein, was wiederum den schlecht gestaffelten deutschen Aufmarsch in Frankreich vollends zum scheitern brachte, denn nun mußten von dort Truppen abgezogen werden, um die Russen aus dem Reich zu jagen. Aber es gab in diesem ersten Kriegsjahr auch zwei gute Erfahrungen für die Mittelmächte: das osmanische Imperium und Bulgarien stellten sich auf ihre Seite. Wenngleich diese neuen Partner keineswegs die militärische Schlagkraft erhöhten, so war doch die psychologische Wirkung hoch, denn die neuen Partner verstärkten das Wir-Gefühl. Zudem wurde Rußlands Weg nach Süden unterbunden und Englands Zugang nach Indien erschwert. England reagierte und griff verstärkt die Dardanellen an, drang außerdem über Ägypten langsam nach Norden vor. Die Hoffnung (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=hoffnung)des Reiches, daß sich die Mohammedaner gegen die von ihnen gehaßten Briten erheben würden, erfüllte sich nicht. Araber und Türken waren einander spinnefeind, das Reich in der arabischen Welt nicht mächtig genug, um einen Befreiungskrieg gegen die Kolonialmächte entfesseln zu können. Allerdings gelang es im Mittleren Osten dem ostfälischen Orientalisten und Diplomaten Waßmuß (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=waßmuß), Tausende britische Soldaten über Jahre zu binden, indem er den persischen Stämmen deutlich machte, daß das Reich auf ihrer Seite für ihre Freiheit focht, und sie so motivierte, die Waffen gegen die Entente zu erheben.
Besonders enervierend für das Reich war der Verrat Italiens, der folgendes zeigte: Es gibt in der internationalen Politik (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=politik)keine Freunde, nur temporäre Partner. Italiens Verhalten im ersten Kriegsjahr gibt ein Exempel für diese These. In Italien kämpften zwei Parteiungen um die Meinungshoheit:



die Anhänger der Auffassung, man könne die territorialen Ziele (gegenüber Österreich-Ungarn und Frankreich) mittels Kompensation für Neutralität erzielen;
die Kriegspartei, die gegen Österreich-Ungarn Krieg führen wollte.



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Die osmanische Regierung begann im November 1914 einen Konflikt mit Rußland und trat damit in den Ersten Weltkrieg ein. Eine großangelegte Offensive im Kaukasus scheiterte jedoch kläglich zur Jahreswende 1914/15. Nach einem erfolgreichen russischen Gegenschlag argwöhnte die Führung in Konstantinopel (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=konstantinopel), daß an diesem mit großen Gebietsverlusten verbundenen Debakel ein möglicher Verrat durch die Armenier schuld war. [..] Die jungtürkische Bewegung unter Enver Pascha war einerseits durchaus modern und strebte liberale Reformen nebst einer konstitutionellen Monarchie an, andererseits wollte sie ein Reich auf rein islamischer Grundlage errichten, in dem es für religiöse Minderheiten [wie die etwa 1,8 Millionen christliche Armenier] keinen Platz mehr geben sollte. [..]

Deportationen sollten so ablaufen, daß sie zum Tod möglichst vieler Armenier durch Hunger, Seuchen und direkte Gewalt führten. Der Innenminister Talaat Pascha sorgte dafür, daß dieses Dekret [Deportationsgesetz vom 27. Mai 1915] mit exemplarischer Härte durchgesetzt wurde. [etwa 1000000 Tote] (Jan von Flocken: Im Windschatten des Krieges. JF 24/15, S. 19.)


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Die Kriegspartei errang den Sieg, nachdem Österreich-Ungarn Italien Kompensation verweigert hatte. § 7 des Dreibundvertrages sah selbiges für Italien vor, sofern Österreich auf dem Balkan eine Abrundung seines Gebietes erzielt haben würde, z.B. der Annexion Bosniens. Bosnien kam aber schon 1909 zu Österreich! 1914 erinnerten sich die Italiener daran. Ein Vorwand also. Die deutsche Vermittlung scheiterte, somit stand Italien auf Entente-Seite und griff Österreich von Süden her an. Das erfolgte erst 1915, nachdem die deutschen Truppen zwei Offensiven der Entente in Frankreich (La Bassee, Arras) abgewehrt und im Osten Rußland bis weit in die weißrussischen Sümpfe zurückgeworfen hatten. Aber die Mittelmächte besaßen keine Kapazität für eine kriegsentscheidende Offensive. Ein Patt. Neben den Hauptkriegsschauplätzen (die vom Reich aus gesehene Ost- und Westfront und der Nordatlantik mit seinem U-Boot-Krieg) gab es zahlreiche Nebenkriegsschauplätze, die hier im einzelnen nicht ausführlich behandelt, wohl aber genannt werden sollen:



die kaukasische Front;
die verschiedenen Kriegsschauplätze in Afrika;
der pazifische Kriegsschauplatz um Kiautschou (http://de.wikipedia.org/wiki/Kiautschou);
Gefechte vor Südamerika;
der mexikanisch-amerikanische Grenzbereich,
Aufstände in englischen und französischen Kolonien gegen die Fremdherrschaft (im Mittleren Osten und Nordafrika).



Aufgaben:



Nenne Gründe für das Scheitern der deutschen Westoffensive 1914! (I)
Bestimme die historische Entstehung des Franktireurs! (II)
Stelle die jeweiligen Kriegsziele einander gegenüber und bewerte sie! (III)
Fasse die Ereignisse des ersten Kriegsjahres in fünf Stichpunkten zusammen! (II)





[1] Der Dreibund-Vertrag (http://www.vonwolkenstein.de/texte/dreibund.pdf), ein Defensivvertrag, bestimmte Italien dazu, einige Korps (je 40000 Mann) für die deutsche Front im Elsaß (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=elsaß)oder in Ostpreußen zu stellen, was 1914 nicht erfolgte. Italien begründete das mit der zuerst erfolgten Kriegserklärung des Reiches an Frankreich und der Tatsache, daß England auf der Gegenseite stand und nicht neutral blieb. § 4 des Vertrages ließ Italiens Neutralität zu, da das Reich, obwohl es den Krieg als Verteidigungskrieg führte, paradoxerweise aggressiv beginnen mußte, also angriff und nicht abwartete, bis es angegriffen werden würde. Dem Geist des Vertrages nach gegenseitiger Unterstützung im Kriegsfall allerdings entsprach Italiens Haltung nicht, zudem waren 1914 französische Truppen ins Elsaß und russische ins Reich eingedrungen, was einen italienischen Beistand zwingend hätte machen müssen: casus foederis. - Clark (S. 134) bestimmte Italiens Verhalten so, daß ein liberal-säkulär-nationales (Feind Österreichs) mit einem klerikal-katholisch-konservativen (Freund Österreichs) Italien stritt, und sich 1914/15 das liberale durchsetzte. Allerdings hatte Italien bereits 1909 mit Rußland einen gegenseitigen Beistandspakt abgeschlossen (Racconigi-Abkommen) und damit seinen Kurswechsel akzentuiert. Der nüchterne Grund für Italiens Verrat lag darin, daß seine außenpolitischen Ziele (Trentino, Triest, Südalbanien, Behauptung Tripolitaniens) mit der Entente zu erreichen waren, nicht aber mit den defensiv ausgerichteten Mittelmächten.




[2] Inzwischen hat sich die Bewertung dieses Ereignisses in Amerika gewandelt. Dazu trug das Buch des einstigen amerikanischen Verfassungsrichters John V. Denson: Sie sagten Frieden und meinten Krieg. (Gilching 2014.) bei, das die amerikanische Kriegspolitik seit 1846 untersucht. Allerdings hatte der britische Admiral Fisher (trat kurz nach dem Lusitania-Zwischenfall zurück) bereits Tirpitz im Krieg konzediert: „Ich mache Ihnen keinen Vorwurf, an Ihrer Stelle hätte ich genauso gehandelt.“ (In: JF 19/2015, S. 21.) Fisher trat zurück, nachdem bekannt geworden war, daß Churchill unmittelbar vor dem Abschuß der Lusitania den Begleitschutz abgezogen hatte und auch die Fahrtroute trotz voriger Warnung nicht ändern wollte. Er hatte das Schiff quasi auf dem Silbertablett serviert. - Churchill wurde bald seines Amtes entsetzt.




[3] Statistik: 1918 hatte die kaiserliche Marine 5234 Schiffe mit knapp 12,3 Millionen BRT versenkt. Außerdem 10 feindliche Schlachtschiffe, 18 Kreuzer, 20 Zerstörer und neun feindliche U-Boote. 178 deutsche U-Boote blieben draußen. Churchill meinte nach dem Krieg: „Unser Erfolg hing an einem kleinen, dünnen, gefährdeten Fädchen! Nur ein wenig mehr und der U-Boot-Krieg hätte uns alle durch Hunger zur unbedingten Übergabe gezwungen!“ (Rolf Bürgel: Neue Feindkontakte provoziert. In: Junge Freiheit, S. 19. 45/14.) Das assoziiert, daß es ein Fehler war, nach der Vernichtung der „Lusitania“ mit dem U-Boot-Krieg aufgehört zu haben, zumal die USA sowieso schon auf Entente-Seite standen.




[4] Der Zusammenhang zwischen Chaos und Ordnung spielt auch in der heutigen Diskussion (http://philosophisches-experiment.com/ist-chaos-in-ordnung/) zur besten aller möglichen Welten eine Rolle.



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