PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 1916/17 (ii)



aerolith
14.06.15, 11:34
<!--[if !mso]> <style> v\:* {behavior:url(#default#VML);} o\:* {behavior:url(#default#VML);} w\:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);} </style> <![endif]--> 1916 starb der greise österreichische Kaiser Franz Joseph. Der unter dem Einfluß seiner französisch-italienischen Frau (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=frau)stehende Nachfolger Karl beeilte sich, mit Frankreich und England hinter dem Rücken seines Verbündeten Friedensgespräche zu führen. Ein moralischer Stilettstoß in den Rücken des Reiches. Karls verräterische Kapitulationsgespräche scheiterten an den Ansprüchen Italiens (Südtirol, die österreichische Adria), die Österreich-Ungarn nicht erfüllen konnte; allerdings hatten die Westmächte diese Ansprüche nur vors Loch geschoben. Ein Separatfrieden wäre den Deutschen und Ungarn in Österreich nicht vermittelbar gewesen und hätte auch die Kriegsziele der Entente nicht erfüllt. Das Reich (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=zdr)besaß keine Friedensziele, es wollte bis zur Ablehnung des letzten Friedensangebotes im Dezember 1916 einen status quo ante-Frieden, also das, was es vor dem Krieg hatte.

160
Karl von Helfferich: Der Weltkrieg. Band III. Berlin 1919. S. 51.

Mit der Ablösung Falkenhayns durch das Gespann Hindenburg/Ludendorff ging eine Heeresreorganisation einher, eine Lehre aus den Abwehrschlachten. Im Zentrum der Armeeorganisation stand nunmehr nicht mehr die Kavallerie- (Angriff), sondern die Infanteriedivision. Kavallerieregimenter wurden zu Schützenbataillonen und mußten in die Gräben. Die Division umfaßte fortan drei Regimenter, dazu ein Artillerieregiment, dazu Hilfstruppen (Pioniere, Minenwerfer, Nachrichten, Sanitäter). Jeder Division wurde ein Kampfabschnitt zugewiesen, der zu verteidigen war, maximal zehn Kilometer. Mehrere Divisionen bilden fortan eine Gruppe, mehrere Gruppen eine Armee, mehrere Armeen werden einer Heeresgruppe unterstellt, die wiederum der Obersten Heeresleitung unterstehen.
Am 6. Juli 1917 hielt der Zentrumsabgeordnete Erzberger (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=erzberger)im Wissen (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=wissen)um die österreichischen Friedensgespräche [1] im Rücken des Reiches eine Rede (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=rede)im Hauptausschuß des Reichstags, in der er ein düsteres Bild der Zukunft (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=zukunft)des Reiches malte:



militärisch ist der Krieg nicht mehr zu gewinnen;
die Wirtschaft (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=wirtschaft)leiste nicht das, was für einen erfolgreichen Krieg zu leisten notwendig wäre;
ein zweiter Hungerwinter sei dem Volk nicht zuzumuten;
eine neue Regierung (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=regierung)soll einen Frieden der Verständigung herbeiführen, der nur auf der Basis des Verzichts zu erreichen sei → man bedürfe einer programmatischen Friedensresolution.



<tbody>
161
Kanzler Michaelis am 19.07.1917 im Reichstag

</tbody>

Neun Tage nach dieser Rede wird der nunmehr von allen Parteien und von der OHL abgelehnte Kanzler, Bethmann Hollweg (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=bethmann hollweg), gegen den Willen des Kaisers durch den Verwaltungsfachmann Michaelis (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=michaelis)ersetzt, der die linksliberale Reichstagsmehrheit nicht zum Maßstab seiner Politik (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=politik)machte, auch nicht, als der Reichstag mit beinahe ⅔-Mehrheit eine Friedensresolution annahm, die die Mehrheitsverhältnisse im Volk widerspiegelte. Michaelis wollte andererseits, wie viele rechte Abgeordnete, keine Kompensationen für die Kriegsopfer, er wollte einen status quo ante - Frieden, einen ehrenvollen Frieden für das Reich. Insofern setzte sich unter seiner Kanzlerschaft die von Bethmann verfolgte Politik fort. Im Raume stand die Parlamentarisierung, die von den Linksliberalen und Sozialdemokraten gefordert wurde, d.i. die Verwestlichung [2] des Reiches. Umstrittenes Terrain. Auch bei den Linksliberalen gab es Widerstände gegen die gewaltsame Umstülpung des Gleichgewichts der Kräfte zwischen monarchischen, demokratischen und aristokratischen Bestrebungen, wie sie Bismarcks (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=bismarck) Verfassung von 1867 statuiert hatte, zugunsten einer rein formellen Angleichung an westliche Staatsmuster. Das komplizierte Konstrukt aus Bundesrat (aristokratisches Element), Parlament (demokratisches Element), Kanzler (starke Exekutive) und Kaiser (monarchisches Element) war nicht durch eine Entlehnung westlicher Demokratievorstellungen zu ersetzen, wie der Vertreter der Fortschrittspartei, Payer, im Reichstag ausführte (http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt_k13_bsb00003406_00492.html).

Die Verbesserung der Waffentechnik: Der zwei Jahre dauernde Krieg hatte die Reserven der Mittelmächte aufgebraucht. Die britische Seeherrschaft verhinderte Handel mit Neutralen, also mußte autark (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=autarkie)gewirtschaftet werden. Das bedeutete Einschränkungen bei der Zivilbevölkerung: Ersatzkaffee, selten Fleisch, Zuckerersatzstoffe, kein Kakao, keine Schokolade, keine Baumwolle, weniger Brot, wenige Kohlen, Treibstoffmangel… Andererseits spornte das die Kräfte an und ließ die Wissenschaftler Lösungen suchen und finden. Die in diesem Krieg entwickelte Notwendigkeit (ganz wörtlich zu verstehen) verschaffte der deutschen Wissenschaft und Industrie (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=industrie) [3] einen Effizienzvorsprung vor ihrer Konkurrenz, der sich auch nach dem Krieg auszahlte. Zudem gewannen die Deutschen im Krieg die im Kapitalismus üblicherweise auseinanderbrechende Einheit von Wirtschaft (dient eigentlich der Erzeugung des Materiellen und damit der Sicherung selbiger Lebensbedürfnisse in einem Bezugsrahmen) und Geist zurück zu einem natürlichen Wirkmechanismus. Daß Britannien Krieg gegen das deutsche Volk führte, bezeugen die Blockaden: Die Folgen derselben hießen Unterernährung (besonders in den Städten), daraus Krankheit und Tod, bedeuteten die Entstehung einer neuen Schicht, die der Kriegsgewinnler, und bedeutete Aufweichung der Moral (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=moral), bedeutete Radikalisierung der Positionen und Nihilismus (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=nihilismus). Der Krieg spülte das Schlechte und Gute gleichermaßen nach oben.

Die militärischen Siege wurden politisch nicht umgemünzt. Im Reich sahen viele die Reichsregierung in der Verantwortung (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=verantwortung), allein, sie traf keine Schuld (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=schuld), denn wie sollte sie militärische Behauptung gegen einen Gegner politisch umsetzen, der nur eines wollte, die Kapitulation des Reiches? Dennoch gab es hier eine Diskrepanz, die nach Meinung vieler im Reich mit Hilfe einer Zuweisung der auch politischen Kompetenz an die OHL überbrückt werden sollte. Das war die Voraussetzung für die nun erwachenden Kompensationswünsche in der deutschen Öffentlichkeit. Das große Leiden an der Front und in der Heimat konnte nur den Zweck haben, daß dafür ein Lohn gezahlt werden müßte. Während die Regierung nach wie vor die Saturiertheit des Reiches vertrat, also defensiv agierte, häuften sich die Stimmen, die die Entente bestrafen wollten, v.a. Rußland, Italien und Frankreich, aber auch Britannien.

Polen und Rußland: Nachdem die Brussilow-Offensive 1916 verpufft war, organisierten die Mittelmächte die Neugründung eines polnischen Königreiches. Sie erhofften sich aufgrund der tiefsitzenden russisch-polnischen Feindschaft neuen Schwung durch frische polnische Bataillone. Aber die Polen waren nicht an einem Sieg der Mittelmächte interessiert, sondern spielten mit diesen. Ein Sieg der Mittelmächte hätte die Ausbreitung eines modernen polnischen Staates behindert [4], mehr war von einem Sieg des Westens zu erwarten, denn der würde Polen als Zwischenglied zwischen dem unsicheren Rußland und Deutschland stärken müssen. Andererseits ist zu fragen, wer diese Entscheidung zu rechtfertigen hat? Der Kaiser war in Rücksicht auf mögliche Friedensverhandlungen mit Rußland gegen eine polnische Proklamation. Der Vizekanzler (Helfferich) war auch dagegen, auch der einflußreiche außenpolitische Unterstaatssekretär Zimmermann war wohl dagegen. Also muß Österreich-Ungarn hier federführend gewesen sein.
Der Fehler einer polnischen Proklamation fiel auf beide Mittelmächte zurück. Es ist hier ein Muster des Versagens resp. eines der Durchsetzungsfähigkeit wider die Vernunft zu erkennen. Schon bei der Beurteilung des britisch-amerikanischen Gegensatzes war er den außenpolitischen Fachleuten des Reiches unterlaufen, jetzt wieder in der Beurteilung polnischer Intentionen.
In Rußland war währenddessen der Staat zusammengebrochen. Britannien hatte eine bürgerlich-liberale Revolution ermöglicht (Februar 1917) und eine neue russische Spitze etabliert, die nur eines zu leisten hatte: Weiterführung des Krieges. Das war dem russischen Volk nicht zuzumuten. Im Reich[5] erkannte man hier eine Möglichkeit und förderte die der neuen bürgerlichen Regierung Rußlands feindlich gesonnenen Bolschewiken, die sofort nach der Machtübernahme Frieden mit dem Reich schließen wollten.[6] Auch die Deutschen sehnten sich nach Frieden. Sie eilten von Sieg zu Sieg, aber Frieden war nicht in Sicht. Wie lange würde man sich noch gegen die vielfache Überlegenheit der Feinde behaupten können?

Die Deutschen wurden mit ihrer politischen Führung unzufrieden, die es nicht vermochte, militärische Siege zur Schaffung einer stabilen Nachkriegsordnung umzumünzen. [7]. Aber trug die politische Führung daran Schuld? Neben Millionen Kriegsverlierern, die es in allen Bevölkerungsschichten gab, zeigte die kleine Schar der Kriegsgewinnler den neu erworbenen Reichtum (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=reichtum). Die seit Jahrhunderten mehr oder minder gewachsene soziale Struktur im Reich brach auseinander; aus reichen Adligen wurden bettelarme; dagegen kamen etliche ungebildete, aber bauernschlaue Spekulanten und Heereslieferanten zu Reichtum, den sie ohne Skrupel gegenüber ihren hungernden Landsleuten zur Schau stellten. Das führte viele Deutsche zu den unabhängigen Sozialdemokraten (Spartakus), die ohne jede Bedingung für den sofortigen Frieden standen. Es sah also doch gut aus für die Entente? Ja und nein: Man frohlockte dort zu früh: Die Offensiven des Frühjahrs 1917 verpufften. In Frankreich wuchs die Zahl der Deserteure, die Engländer verzweifelten am deutschen Widerstand, der nicht wirklich nachließ. Sie haderten mit ihren amerikanischen Verbündeten, deren Einsatz ihnen zu niedrig erschien.



<tbody>
Ein Beispiel für die politische Strukturkrise des Reiches 1917: Das Hindenburgprogramm der OHL, ein Hilfsdienst für in Not gekommene Frontsoldaten, fand breite Anerkennung. Eigentlich hätte die Erarbeitung eine politische Aufgabe des Reichstages und der Regierung sein müssen. Aber diese waren nicht in der Lage, die Gewerkschaften oder im Volke wirkende und von diesem anerkannte Sozialarbeiter in die Umsetzung und Formulierung eines Hilfsdienstgesetzes einzubinden, so daß die klassen- und schichtenübergreifende Wirklichkeit des Überlebenskampfes des Reiches auch für alle spür- und erfahrbar geworden wäre.

</tbody>

Und doch war der Widerstand des Reiches nicht mehr der von 1914/15. Es war nicht gelungen, das Spannungsfeld zwischen OHL, politischer Führung und Parlament (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=parlament)zu lösen. Alles blieb hier halbgar und allzusehr auf persönliche Fähigkeit orientiert. Und diese waren nicht genial genug, um, wie Bismarck, dezisiv sein zu können. Also doch eine Schwäche der Elite? Bethmann Hollweg warf 1917 das Handtuch. Er konnte die divergierenden Kräfte nicht mehr zusammenhalten. Sein Nachfolger Michaelis: Verwaltungsbeamter, persönlich integer, aber kaum der Mann, die politischen Probleme des Reiches zu lösen. Eine Lösung konnte nur im militärischen Sieg gründen, an dessen Ende eine Neuordnung der politischen Partizipation (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=partizipation)- wie üblich nach langen Kriegen - stehen könnte; allerdings erkannte auch die Linke, daß der Blutzoll beim Adel (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=adel)nicht prozentual größer war als bei der Arbeiterklasse. Es war in der deutschen Kriegszieldiskussion nie die Rede davon, daß es ein Krieg des Adels war; auch im sozialdemokratischen „Vorwärts“ erkannte man, daß Krieg gegen das Reich geführt wurde, somit auch die deutsche Arbeiterklasse. Die Westmächte wollten eine Entscheidung der Waffen, keinen Verständigungsfrieden. Das brachte den „Vorwärts“ dazu, der Regierung zu konzedieren, daß dem Reich gar nichts anderes übrigbliebe als weiterzukämpfen. Der Konflikt zwischen dem Parlament, das seit 1914 auf einen Verständigungsfrieden orientiert hatte, und der OHL war zugunsten der OHL entschieden, die auch einen Kanzler nach dem auf Ausgleich der Gegensätze (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=gegensatz)orientierten Michaelis bekam, der, obzwar mit großen parlamentarischen Erfahrungen ausgestattet, kein Verständnis für die außenpolitischen Erfordernisse aufbrachte, weder wußte, was Rußland wollte, noch, was der Westen eigentlich im Sinn hatte. Das Ende entsprach dem Anfang des Krieges: Wenn eine Seite den Frieden nicht will, gibt es keinen. Also wurde weitergekämpft.


Aufgaben:



Gib fünf Ereignisse der Kriegsjahre 1916/17 wieder! (I)
Beschreibe das Spannungsverhältnis zwischen politischer und militärischer Führung des Reiches! Äußere dich zu der vorherrschenden Auffassung in der historischen Forschung, daß dieses Spannungsverhältnis eine Strukturschwäche des politischen Gesamtaufbaus des Reiches war! (III)
Interpretiere die Bethmann Hollweg-Aussagen vor dem Reichstag! (II)
Sammle Material zur Propaganda im Weltkrieg und sprich mit deinen Klassenkameraden über die abgebildeten Darstellungen der jeweiligen Kriegsgegner! (II)
Diskutiert das Thema der Verwestlichung politischer Zustände im Reich! Warum drangen die Entente-Mächte auf eine Veränderung des Staatsaufbaus im Reich? Bedrohte sie das deutsche Prinzip der Gewaltenteilung, wie sie in der von Bismarck 1867 durchgesetzten Reichsverfassung statuiert worden war? Gab diese Verfassung (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=verfassung)die Grundlage für den deutschen Aufstieg? (III)





[1] Der k.u.k. Kaiser Karl von Habsburg hatte über belgische Verwandte eine Friedensbotschaft an die Entente lanciert, ohne sich mit dem Reich zuvor abgesprochen zu haben. Sein Außenminister Czernin ließ den einflußreichen Zentrumsabgeordneten Erzberger im April 1917 davon wissen.

[2] Damit ist die Schaffung politischer Zustände wie in Britannien, Amerika oder Frankreich gemeint. Zwar waren Frankreich und Amerika Republiken, aber die Stellung ihrer Präsidenten ähnelt sehr der eines Königs. Die Parlamente haben nicht nur, wie seinerzeit im Reich, Volkes Stimme kundzutun, dazu ein Budgetrecht und das Recht, Gesetze zu beschließen, sondern kontrollieren zudem die Minister der Regierung. Diese Kontrollfunktion des Parlaments war von Bismarck bei der Konstituierung der Verfassung zugunsten des monarchischen Prinzips unterbunden worden, wozu ihm die historischen Entwicklungen im 19. Jahrhundert auch die Befugnis gaben, aber die außenpolitische Entwicklung des Reiches seit 1871 und die wachsende Macht des Bürgertums im Inneren brachten das Reich immer mehr in die Nähe britischer Vorstellungen.

[3]Allerdings hatte die deutsche Wirtschaftskraft bereits vor dem Krieg die Konkurrenz überholt: „Arbeitskraft, Organisation und Methode sind die gewaltigen Quadern, auf denen der mächtige Bau des deutschen Wirtschaftslebens ruht […, was] uns in dieser Stärke so leicht kein anderer nachmacht…“ (Bülow, S. 292.)

[4] Die Bezeichnung Nationalstaat verfängt hier nicht, denn das den Polen zugewiesene Gebiet beherbergte große jüdische, ruthenische, baltische und auch deutsche Minderheiten, insgesamt etwa 40% der Gesamtbevölkerung. Das von Großpolen beanspruchte Gebiet hätte die Polen in die Minderheit in ihrem Staat gebracht. Wahrscheinlich ging man in Österreich-Ungarn auch deshalb nicht von der Begründung eines Nationalstaats aus, sondern eher von einer Monarchie, die im Kontext galizischer Ausgliederungen aus Österreich-Ungarn die k.u.k.-Monarchie stabilisieren sollte. Nationalistische Polen (nicht mehr als 10%, dafür besonders lautstarke Geistliche und Intellektuelle der meist katholisch-ländlich-lebenden Polen) dagegen begriffen das Zugeständnis der Mittelmächte als endliches Erfolgserlebnis eines langen Kampfes für ihren Nationalstaat.

[5] Auch in Amerika war man an einem Separatfrieden Rußlands mit dem Reich interessiert und unterstützte die Bolschewiki, namentlich Trotzki, dem 20 Millionen $ (etwa 900 Millionen €) von wohlhabenden Amerikanern zur Organisation der bolschewikischen Revolution zur Verfügung gestellt worden sein sollen. (Beleg 1 (http://www.staatsfeind.net/Die_Akte/14G.HTM), Beleg 2 (http://kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/tavistock.b.html)) Ob diese Quellen seriös sind, darf bezweifelt werden. Daß aber Trotzki mit viel Geld aus Amerika nach Rußland kam, nicht.

[6] Der im Exil lebende Anführer der Bolschewiken, Lenin, wurde mit jüdischem Geld (Warburg, Loeb und Schiff) ausgestattet und im plombierten Waggon nach Finnland geschafft, von wo aus er leicht nach Petrograd übersetzen und gemeinsam mit dem aus Amerika und viel Geld nach Rußland geschafften Anarchisten Bronstein (Trotzki) eine zweite Revolution vorbereiten konnte (http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv00/0300ob34.htm), die sozialistische.

[7] Die Aussichtslosigkeit eines Siegfriedens, Hunger, Krankheit und Not trafen die Ärmsten am härtesten. Die suchten ein Ventil ihres Unmuts. Die Sozialdemokratie war längst gespalten in diejenigen, die erkannt hatten, daß der Westen gegenüber dem deutschen Bourgeois der schlimmere Feind war, und die extreme Linke, Spartakisten, die begeistert die Revolutionen von Rußland aufnahmen und einfache Lösungen formulierten: „Beendigung des Krieges ohne Forderungen und Entschädigungen“ oder „Gleichberechtigung für alle Schichten der Bevölkerung“… Das gleiche hatte das Reich bis 1916 immer wieder auch gefordert, auch gelebt, aber nach der Nichtannahme seines Friedensangebotes vom Dezember 1916 waren die führenden Köpfe nicht mehr bereit, Verzicht zu üben und überließen das tagespolitische Geschrei den Extremen. Sie verloren die moralische Führungskraft. Die extreme Linke übernahm diese moralische Führungskraft, indem sie uneingeschränkten Frieden forderte. Ein taktischer Meisterzug, aber dennoch nichts als Propaganda, denn die extreme Linke war nicht an einem dauerhaften Frieden interessiert, sie wollte die Weltrevolution. - Andererseits besaß die politische Führung des Reiches, die Reichsregierung, keine Idee, um die politischen Krisen zu meistern. Sie schwankte zwischen den alten Eliten, deren Zorn sie fürchtete, und der neu aufkeimenden Macht der Arbeiterklasse, sie schwankte zwischen einer Politik zur Diktatur und einer zur westlichen Demokratie.



<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:RelyOnVML/> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves/> <w:TrackFormatting/> <w:DoNotShowComments/> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning/> <w:ValidateAgainstSchemas/> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF/> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables/> <w:SnapToGridInCell/> <w:WrapTextWithPunct/> <w:UseAsianBreakRules/> <w:DontGrowAutofit/> <w:SplitPgBreakAndParaMark/> <w:EnableOpenTypeKerning/> <w:DontFlipMirrorIndents/> <w:OverrideTableStyleHps/> </w:Compatibility> <m:mathPr> <m:mathFont m:val="Cambria Math"/> <m:brkBin m:val="before"/> <m:brkBinSub m:val="--"/> <m:smallFrac m:val="off"/> <m:dispDef/> <m:lMargin m:val="0"/> <m:rMargin m:val="0"/> <m:defJc m:val="centerGroup"/> <m:wrapIndent m:val="1440"/> <m:intLim m:val="subSup"/> <m:naryLim m:val="undOvr"/> </m:mathPr></w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" DefUnhideWhenUsed="true" DefSemiHidden="true" DefQFormat="false" DefPriority="99" LatentStyleCount="267"> <w:LsdException Locked="false" Priority="0" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Normal"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="heading 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="0" QFormat="true" Name="heading 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 7"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 8"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="9" QFormat="true" Name="heading 9"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 7"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 8"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" Name="toc 9"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="35" QFormat="true" Name="caption"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="0" Name="footnote reference"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="10" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Title"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="1" Name="Default Paragraph Font"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="11" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Subtitle"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="22" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Strong"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="20" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Emphasis"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="59" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Table Grid"/> <w:LsdException Locked="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Placeholder Text"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="1" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="No Spacing"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light List"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Revision"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="34" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="List Paragraph"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="29" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Quote"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="30" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Intense Quote"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 1"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 2"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 3"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 4"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 5"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="60" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Shading Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="61" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light List Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="62" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Light Grid Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="63" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 1 Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="64" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Shading 2 Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="65" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 1 Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="66" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium List 2 Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="67" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 1 Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="68" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 2 Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="69" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Medium Grid 3 Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="70" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Dark List Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="71" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Shading Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="72" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful List Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="73" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" Name="Colorful Grid Accent 6"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="19" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Subtle Emphasis"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="21" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Intense Emphasis"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="31" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Subtle Reference"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="32" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Intense Reference"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="33" SemiHidden="false" UnhideWhenUsed="false" QFormat="true" Name="Book Title"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="37" Name="Bibliography"/> <w:LsdException Locked="false" Priority="39" QFormat="true" Name="TOC Heading"/> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]> <style> /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Verdana","sans-serif";} </style> <![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <o:shapedefaults v:ext="edit" spidmax="1031"/> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <o:shapelayout v:ext="edit"> <o:idmap v:ext="edit" data="1"/> </o:shapelayout></xml><![endif]-->http://vg06.met.vgwort.de/na/bb0276d3de074b4bbdfcb831ddd327da