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Michael
15.06.15, 13:12
"Ein Kurs in Wundern" entstand, weil ein Direktor einer Universität es leid war, sich die ewigen Streitereien seiner Psychologieprofessoren/Innen weiterhin anhören zu müssen. Mit den Worten: "Es muss einen anderen Weg geben", bat er Helen Schucman und William Thetford, damals beide Professoren für klinische Psychologie an der Columbia-Universität in New York, die ständigen ärgerlichen und aggressiven Auseinandersetzungen zu beenden.

Aus dem Wunder, die Ansichten der beiden Professoren zu einer Absicht zu verbinden, entstand das Buch über einen Zeitraum von sieben Jahren. Seine Quintessenz könnte in der Kohärenz gesehen werden, die folgendes Zitat aus dem Vorwort erzeugt:

"Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
Nichts Unwirkliches existiert.
Hierin liegt der Frieden Gottes."

Frieden ist die Abwesenheit von UN-Frieden. Un-Frieden entsteht durch die Raubtiere in unserem Kopf, die, dem Kreislauf von Angriff, Rache und Vergeltung folgend, sich in endlosen Kämpfen des Egos verbissen haben und den Nutzen von Vergebung dabei nicht mehr erkennen können. Solange Kampf nützlich erscheint, werden wir die Schlachtfelder nicht verlassen können, dieses gilt Innen wie Außen.

Über das Lesen dieses Buches wäre Vieles zu sagen, doch eine mögliche künftige eigene Erfahrung würde durch die Beschreibung in meinen Worten schon eingefärbt und so gehe ich mehr auf den praktischen Teil des Buches ein, der versucht, die Inhalte aus dem Textbuch anzuwenden.

Insgesamt besteht der Kurs aus 365 Gedankenübungen, die sich jeweils um einen zentralen Leitgedanken bewegen. Bei Anwendung der Gedanken über ein Jahr werden, mit der darin begründeten neuroplastischen Vernetzungswirkung, bestimmte Kohärenzgrade erreicht, die, im Theta-Gehirnwellenmodus erfahren werden.

Das Erlernen des Erreichens kohärenzbildender Frequenz- und Schwingungsfelder durch die Leitgedankenkonstrukte ist eine persönliche Erfahrung. Eine allgemeingültige Erklärung sei unmöglich, eine Erfahrung jedoch möglich und auch nötig.

Zumindest habe ich die Meditationsübungen, wie es auch aufgefasst werden könnte, über ein Jahr als "Gedankenübungen" aufgefasst und nicht bewertet. Ganz ehrlich, manche Gedanken konnte ich nicht wirklich "ernst nehmen", sie waren zu weit gefasst, zu abstrakt. Vor allem waren manche Gedanken zu unglaublich. Trotz meiner Zweifel wirken jedoch alle 360 Leitgedanken in einer spezifischen Form, auch wenn wir ihnen sie (noch) nicht glauben. Die letzten 5 Übungen sind identisch, der Kreis schließt sich nach 360 O.


Wie ein Kurs in Wundern wirkt:

Zunächst geht es darum, die scheinbare Trennung aufzuheben, indem Wesen und Funktion bisheriger Bedeutungszuordnungssysteme in einen erweiterten Kontext gestellt werden. Auf dieser erweiterten Ebene lernt der praktische Absolvent, seine früheren Irrtümer zu verlernen. Dieses Lernen findet in der Innenschau statt, der Gedankenbeobachtung. In seiner eigenen, zwanglosen Reflexion sich wiederholender Gedankenmuster erkennt der Geist die Möglichkeit, die resultierenden Zustände nach der Auswahl bestimmter Gedanken in einen Ursache- und Wirkungskontext sowohl im Innen, wie auch im Außen, zu bringen. Kurz: Wir wählen die Welt, die wir erleben.

Allerdings stellte sich mir die Frage, ob und wenn ja, warum ich diesen Schwachsinn wählte. Allerdings ist es nur Schwachsinn, solange ich es als Schwachsinn bewerte. Wahnsinn kann einen Nutzen enthalten und entfalten, wenn die "Moral von der Geschicht" ersichtlich wird. Wozu wird der Wahnsinn einmal gut gewesen sein? Zum Erkennen, nichts erkannt zu haben. "Ich verstehe nichts, was ich sehe", lautet der dritte Leitgedanke.

Im Mittelpunkt der mentalen Übungen über ein Jahr steht die eigene Erfahrung. Das Textbuch allein ist hilfreich, ohne die praktische Anwendung ist ein friedlicher Geist jedoch kaum dauerhaft zu finden. Der Wert eines friedlichen Geisteszustandes wird schrittweise erfahren und bildet eine Grundlage, Macht als die Fähigkeit zu betrachten, das eigene Bewusstsein in einen Zustand von Wohlbehagen zu versetzen und dabei die Kraft zu finden, die zur Transformation früherer Dichotomien führt.

Die Welt wird als eine Lehr- und Lerneinrichtung verstanden, die den Erwerb und die Erinnerung an bestimmte Fähigkeiten erlaubt. "Macht und Liebe gehen Hand in Hand", sagt der Kurs explizit.

Die Biologie der bedingungslosen Liebe als Wesen der Macht, unser angestammtes und wundervolles Erbe anzutreten. Gefunden wird es im eigenen Herzen, nicht im Außen und seiner wandelbaren Gestalt, die vom Urteil abhängt. Das Wunder beginnt mit einer Bereitwilligkeit, der Bereitwilligkeit, das Urteil aufzugeben.

Erkennen wir, nichts erkannt zu haben, wird die Absurdität des "Recht-Haben-Wollens" deutlicher: Wenn ich nichts verstehe, was ich sehe, wie wäre dann ein objektives Urteil möglich?

Wenn jedoch niemand absolut objektiv zu Urteilen im Stande ist, wer werfe den ersten Stein des Anstoßes? Der Stein des Anstoßes ist die Projektion von Schuld in das Außen. "Sühne ist das Aufheben des Glaubens an die Schuld".

Wir haben einfach Manches ein wenig missverstanden. Kein Problem, war nur das Ego.

Fazit: Eine Investition von Zeit und Energie, die sich für mich auszahlte. Der "Score bewusster Zufriedenheit" wächst. Sich des Egos zu entwöhnen, ist nicht frei von "Komplikationen" im Außen verlaufen. Erkannt habe ich ein persönliches Lernprogramm, von dem ich nunmehr sicher bin, es mir selbst ausgesucht zu haben. Der erste Schritt zu eigenverantwortlichem Denken, Sein, Fühlen und Handeln liegt in diesem Erkennen: Die Welt ist eine Lerneinrichtung, in der wir wählen, wann wir lernen. Nicht, ob wir lernen.

Darin liegt für mich Frieden begründet, im Vertrauen, dass wir etwas lernen werden. Egal, wie lange wir uns wehren - wir werden etwas lernen. Ohne Zweifel. Für Menschen, die sich selbst erkennen lernen möchten, enthält dieses Buch eine psychologisch durchdachte Anleitung zum Verständnis der Funktionsweise von Gedanken. Das Buch führt zur Quelle der Gedanken. Mehr kann Denken nicht bewirken. Wobei wir uns kaum denken können, wie machtvoll Gedanken wirklich sind. Die schöpferische Anwendung von Gedanken könnte mit dem Wunder verbunden werden, dessen Sinn es ist, die Zeit des Lernens zu verkürzen.

Wir können nicht wählen, nichts zu lernen. Wir können nicht sagen, nichts gewusst zu haben, von dem, was wir wirklich sind:

Kinder des Alls und das Ebenbild. Ohne in Religionssysteme zu unterteilen, könnte eine universelle Ebene betreten werden, die uns Verstehbarkeit, Handlungsfähigkeit und Bedeutsamkeit zurückerstattet. Wann sich jemand dazu entscheidet, ist eine freie Wahl. Sich in der Zeit gegen die Erkenntnisse der Ewigkeit zu entscheiden, ist jedoch logischer Weise unmöglich.

Etwas lernen zu wollen, ist eine innere Entscheidung. Diese Buchvorstellung möchte Neugier wecken. Liebe oder Angst, das ist die Entscheidung, die jeder Mensch in seinem Herzen trifft. Ob jedoch alle Menschen ihre Möglichkeiten sehen?

Daher diese Buchvorstellung. (ISBN 978-3-923662-18-0; Greuthof Verlag, Freiburg)

P.S. 2,5 % darf direkt zitiert werden (Fett hervorgehoben)

Streusalzwiese
16.06.15, 20:08
"Sühne ist das Aufheben des Glaubens an die Schuld".



Den Satz verstehe ich nicht. Schuld und Sühne gibt es nur im Paket. Wenn der Glaube an die Schuld aufgehoben wird, dann wird gleichzeitig auch der Glaube an die Sühne aufgehoben.

Michael
16.06.15, 21:37
Sühne wird bisher als Rache interpretiert. Aufgehoben wird die Schuld, also der Irrtum, dadurch, dass dem Irrtum keine Bedeutung, im Sinne von Wirkung, verliehen wird. Der Kreislauf von Schuld und Rache ist ein anderer, als derjenige von Schuld und Sühne. Unser bisheriger Kreislauf heißt meist Schuld durch Sünde, wobei wir völlig ungeeignete Richter sind.

Mittlerweile können wir getrost feststellen, uns kollektiv geirrt zu haben. Wer hat jetzt welche Schuld an welchem Irrtum?

Ich bin ich froh, mich mit meiner bisherigen Vorstellung über die Welt geirrt zu haben. Wo wäre Schuld, würden wir alle Erkennen, nicht erkannt zu haben?

Schuld wurde durch Rache niemals weniger.
Schuld wird weniger, wenn die Sühne im Vergeben gefunden wird.

Wir blicken auf die Schuld als Prinzip der Zivilisation. Schuld sind nämlich immer und grundsätzlich die Anderen. Das Prinzip Schuld aufzugeben, bedeutet, den Glauben an die Wirkung von Schuld aufzugeben, um dem Kreislauf von Hass, Rache und ewiger Vergeltung zu entkommen. Ohne Schuld wäre Eigenverantwortung gefordert. Schuld wird aufgehoben, wenn nicht mehr geglaubt wird, durch Rache nach "Sündenfalldefinitionen" das eigene Befinden nachhaltig zu verbessern.

Menschen vergiften sich mit Schuld, die sie anderen Menschen wie eine Zwangsjacke überwerfen, um den Hilferuf nach Liebe in negativen Zuwendungsspielchen zu überdecken.

Wenn du Sühne mit Rache verbindest, ist Deine Aussage richtig.
Wenn Du Sühne mit "Aufheben", im Sinne von unwirksam machen verbindest, meint Sühnen eher die Transformation von etwas, dem dann die Resonanzwirkung entzogen wird. Sühnen global betrachtet, wäre ein Kettenbrief der Aufhebung des "Glaubens an die schuldige Welt".

Sühnen bedeutet, die Dinge künftig ohne Wirkung sein zu lassen, die jetzt so sind, wie sie eben sind. Mit dem Konzept der Schuld ist Heilung von Situationen unmöglich. Wir bestrafen uns immer selbst mit.

Bei den Aussschwitz-Prozessen soll ein Zeuge über einen Angeklagten sinngemäß gesagt haben:

"Ich habe ihm vorhin in die Augen gesehen. Ich kann ihn nicht verurteilen oder hassen, denn in seinen Augen habe ich mich selbst gesehen."

Meinte KLS mal, vielleicht erinnert er sich besser...

Schuld ist solange existent, wie wir von den anderen schuldig gesprochen werden. Gilt auch für Nationen. Schuld ist die eigentliche Hölle.

aerolith
16.06.15, 23:44
Das Aufheben besitzt spätestens seit Hegel eine dreifache Bedeutung, zwei davon haben sogar die Briten begriffen. Da ist zum einen das bloße Hochheben aus einem Niederen, zum anderen die gleichgewichtete Negation des Gleichen durch ein anderes und zum dritten ist es eben die Aufbewahrung im Sinne eines Schließfaches, im Hegelschen Sinne in einer Negation der Negation mit aszendentem (http://www.vonwolkenstein.de/Datenbank/doku.php?id=pythagoraeisches_im_timaeos)Duktus, also Verbeßrung eines vormals schlimmeren Zustands. (das ist nichts Neues in der Philosophie, denn schon die alten Griechen dachten darüber nach)
Schuld, Sühne und Glauben bilden auch keine Trinität, wie sie uns das nikäische Christentum übermittelt. Sühne ist KEINE Transformationsleistung, WSIB. Wie sollte das funktionieren? Das würde ja bedeuten, daß man sündigen darf, solange es einem möglich ist, durch AUSGLEICHENDES anderes diese Sünden auszugleichen, anders gesagt: Für einen Mord tu das, für einen Betrug jenes... Nun ja, vielleicht funzt das bei den Katholen. Ich kann mir die Welt so nicht aufbauen. Es soll aber Rechtsordnungen geben, die bestimmen Gelder für Strafen und wollen so eine Rechtsordnung wieder herstellen.:mua: Sühne, um auf diesen Kernbegriff dieses Ordners zurückzukommen, kann nur dann funktionieren, wenn damit die beßre Grundeinstellung verbunden ist, sie also dem eigentlichen Sühneakt VORANgeht.

Michael
17.06.15, 09:16
<!--><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Die vierte Einordnungsmöglichkeit ist die Aufhebung durch Vergebung, die nicht als "Schließfach" funktioniert. Wenn ich jemanden "schuldig" spreche, müsste ich in der Lage sein, ein objektives Urteil über Schuld oder Unschuld zu fällen. In meinen Augen ist es für mich absolut unmöglich, alle Aspekte einer Situation einzubeziehen, die "tatrelevant" sind. Also bin ich unfähig, ein gerechtes Urteil zu fällen.

Tatrelevant wäre global die Aussage: "Vater, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."

Solange wir nicht wissen, wozu diese Entwicklung einst einmal dienen wird, können wir doch diesen Zeitabschnitt nicht beurteilen. "Ich weiß, dass ich nichts weiß", beinhaltet die Unfähigkeit zum Urteil. Hierbei wäre dann Wahrnehmung von Erkenntnis zu trennen, wie auch Illusion von Wahrheit.

Die Umkehrung des Denkens wird herbeigeführt, indem erkannt wird, dass die Welt des Egos zwar ein absteigender Albtraum zu sein scheint, für die Seele jedoch Entwicklungsmöglichkeiten bietet, die Möglichkeiten der schöpferischen Verwendung des Geistes zu erlernen.

Den Glauben an die Wirksamkeit von Albträumen aufzuheben, indem wir erkennen, dass uns in der Wirklichkeit der Ewigkeit nichts geschehen kann, wäre "Variante Vier". Transformation der Schuld in einen Lernprozess gelingt leichter, sehen wir uns als Gesamtsystem.

Bewusst ausgeführte Verstöße gegen Rechtsordnungen sind (körperliche, emotionale, seelische, soziale oder geistige) Hilferufe nach Erlösung aus den Klauen der Schuld. Richte nicht, damit Du nicht gerichtet wirst. Wer könnte sich selbst vergeben, beharrt er darauf, einen FEHLER als SÜNDE einzustufen.

Bewusst gewählte Unwissenheit erzeugt ein "schlechtes Gewissen" im Inneren, Schuld entsteht in uns selbst. Indem wir andere in bewusst gewählter Unwissenheit ver- und beurteilen, können wir selbst nicht mehr darauf hoffen, dass wir uns vergeben können. Wir beurteilen Menschen und verurteilen uns damit selbst.

Daher ist Schuld ein Konzept, das die Wirkungen eines Irrtums wirklich macht, indem es die Wirkung in die Zukunft fortschreibt.
So ist Vergebung ein Konzept, das die Wirkungen eines Irrtums unwirklich macht, indem es die Wirkung für die Zukunft aufhebt.

Wenn wir nicht wissen, was wir tun, weil wir nicht wissen, wer wir sind, wie könnte ein Urteil dann objektiv sein?

Der Nutzen von Vergebung liegt darin, die Wirkung eines Ereignisses nicht weiterhin im Herzen zu tragen, sondern sich von den Wirkungen zu befreien. Jetzt ungeschehen machen, was schon geschah, ist nicht möglich. Die Weltkriege werden wir nicht ungeschehen machen können. Wir könnten jedoch die Nachwirkungen transformieren, indem die Schicksalsbelehrung erkannt wird, an die wir Teutschen durch das "Schließfach" historischer Schuldvorwürfe unweigerlich erinnert werden. Ob die Griechen und die Juden dahingehend wirklich wissen, was sie tun?

Sie sprechen uns schuldig und bleiben daher in ihrer Vergangenheit angekettet. Schuld macht zum Kellerkind und besitzt eine absteigende (descendente) Wirkung. Wobei uns das nach Jahrtausenden der Anwendung dieses Konzeptes von Schuldprojektionen des Egos kaum mehr bewusst ist.

Es ist unsere Albtraumwelt, an der wir festhalten. Wachen wir aus einem Albtraum auf, verblasst die vorher als "Wirklichkeit" wahrgenommene Realität im Verlauf des Aufwachens. Vorher war diese Welt (der Schuld) wirklich. Nach der Vergebung fühlen wir den Frieden, den wir mit dem Konzept der Schuld verlieren. Es mag paradox klingen: Als ich akzeptierte, mir diese Seelenreis genau in der Art ausgesucht zu haben, in der ich sie erlebe, konnte ich mich von den Wirkungen dieser Ereignisse "verabschieden". Ich konnte die Vergangenheit nicht physisch verändern, doch ich konnte einen Nutzen in der Entwicklung finden.

Schuld ist die fragmentierte Betrachtung einer verbundenen Welt. Aber ich suche noch nach den richtigen Worten. Es könnte auch als Variante 1 b eingestuft werden, indem wir etwas "hochheben" und aus einer göttlich mitfühlenden Perspektive erkennen, dass außerhalb der Zeit nichts geschehen ist.

"Nichts Wirkliches kann bedroht werden", bedeutet, dass die Fehlschöpfungen des begrenzten Egos keine Wirklichkeit berühren.
"Nichts Unwirkliches existiert", bedeutet, dass nichts existiert, was das Wirkliche bedrohen könnte.

Schuld könnte insofern auch als Ablehnung der Wirklichkeit durch bewusst gewählte Illusion angesehen werden. "Mitgefangen, Mitgehangen" bedeutet: Erst, wenn alle Kellerkinder den Unsinn von Schuld und den Sinn von Vergebung erkannt haben, können wir fühlen, weiterhin unschuldig zu sein.

"Wenn Ihr nicht werdet, wie die Kinder", bedeutet, die kindliche Unschuld zu bewahren, indem wir das Urteil über eine Welt beiseitelegen, die wir nicht im Ansatz verstehen. Im Urteil verlieren wir unsere Unschuld, es ist daher wohlverstandener Eigennutz, das Vergeben nicht völlig zu verlernen. Als Kinder konnten wir vergeben. Dann war „es“ aufgelöst, indem es durch Vergebung transformiert wurde.



Danke für den Hegel Hinweis. Insgesamt sind Wunderwirkungen im Weiteren auf ihre Ursachen zurückzuführen. Sicher wird eingeräumt werden können, dass ein globaler Kettenbrief der Aufhebung des Glaubens an die Schuld ein recht großes Wunder wäre.



[I]Wesen eines Wunders ist die Aufhebung der Rangfolge von Schwierigkeiten, da Äußerungen bedingungsloser Liebe immer maximal sind. (Sinngemäßes Zitat)
Was sinngemäß dem ersten von 50 Grundsätzen der Bedeutung von Wundern entspricht. Für das folgende Zitat mit 21 Worten muss ich bei 2.5 % 840 Worte schreiben. Ist eben, wie es ist.



„>>26. Wunder stellen Freiheit von Angst dar. „Sühnen“ heißt „aufheben“. Das Aufheben der Angst ist ein wesentlicher Bestandteil des Sühnewertes der Wunder.“ (Seite 5 Textbuch)



Ist es nicht eine Form von Angst, die uns kollektiv derart ungeschickt interagieren lässt, dass es schon ein Wunder bräuchte, all die historisch verwobenen Stränge von „Schuld und Sühne“ aufzuheben.



Wird Sühne als Berechtigung zum Gegenangriff gesehen, betreten wir den Kreislauf von Hass, Rache und „gerechter Vergeltung“. Die Opfer des Volksaufstandes in der DDR müssten sich nicht ständig „im Grabe umdrehen“, wenn sie sehen würden, dass wir etwas lernen wollten. All diese historischen Schulden und Schließfächer tragen wir epigenetisch als „Teutsche Krankheit“ in die Zukunft, solange uns nicht vergeben werden kann. Daher reagieren auch manche Menschen nunmehr relativ paradox. Die Qualzucht in ganzen Ländern ist eine Fortführung des Glaubens an die Schuld.



Denn: Wer ohnehin mit einer „ewigen Schuld“ überzogen wurde, lebt völlig ungeniert, da er eh schon verurteilt wurde und die Mitwelt dieses Bild nicht loslassen möchte. „Schuld“ als Konzept und Prinzip bisheriger Zivilisation schreibt diese Bilder fest in die weiteren, möglichen Zukünfte ein, Schuldwirkungen bleiben bestehen. „German disease“ ist eine Krankheit aus historischer Schuld, die in der „Schuldenkrise“ ihre Schicksalsbelehrung sucht.



Wenn die Vergangenheit erkennt, einen Sinn gehabt zu haben, können wir die Schuld auch dort in einen erweiterten Kontext setzen. Es gibt vielfältiges und geradezu einfältiges Fehlverhalten, unbestritten. Doch durch die Aufrechterhaltung des Glaubens an ein Konzept von Schuld im Außen verurteilen wir uns selbst, im Keller gefangen zu bleiben.
Obwohl wir ans Licht gehen könnten, halten uns abgestufte Konzepte relativer Besonderheit davon fern, Liebe und Frieden im eigenen Herzen zu finden. Die selbst gewählte destruktive Interferenz der Schuld wirkt als Abwehrschild gegen die Erkenntnis, als verbundenes System einen Gesamtzustand zu besitzen. Es kann mir nur so gut gehen, wie es meiner Mitwelt geht. „Es nutzt mir nur, was allen nutzt“, wäre ein erweiterter kategorischer Imperativ mit attraktiver Sogwirkung. Schuld bewirkt Ausschluss aus der Gesellschaft und damit geht eine Druckwirkung einher. Un(zu)gehöriges Verhalten erkennt kein attraktives Ziel und ist psychologisch als Hilferuf zu betrachten. Alle Kinder schreien nach Liebe und Zuwendung, wird diese nicht gefunden, sind die UMWELT, die anderen, die Gesellschaft oder der Körper „schuldig“.
Hilferufe kleiner Schreikinder mit Strafe und Schuld zu verknüpfen, ist menschlich folgerichtig, aus einer erweiterten Perspektive didaktisch unklug. Wenn wir die Ebenbilder sind, könnten wir lernen, es zu sein. Etwas zu lernen bedeutet, etwas zu werden, was zuvor als latentes Potential in uns verankert war. Sühne könnte als Erlernen der Fähigkeit betrachtet werden, den inneren Frieden wiederherzustellen, der eine Folge des Fehlens von Angst darstellt.



Bedingungslose Liebe als Grundprinzip (und Gegenschwingung von Angst) im eigenen Herzen anzunehmen, entbindet davon, die Menschen in der Welt „erziehen“ zu wollen, indem „Schmerzreize“ erzeugt werden. Indem jedoch auf das Licht im Gegenüber geschaut wird, ist Vergebung eine Grundentscheidung für einen kohärenten Zukunftsverlauf. Wer wollte sein göttliches Gegenüber auf seinem individuellen Pfad durch die Dornenhecken der Illusion verurteilen wollen?



Wenn Hitler wirklich war, lebte er durch die gleiche Lebenskraft, die auch uns am Leben erhält. Hitler zu verurteilen, bedeutet, uns als Teutsche zu verurteilen. Werden wir Teutsche verurteilt, können wir uns auch wie die IG-Farben aufführen. Allerdings unter fremder Fahne.



Wie Schuld historisch, politisch, sozial oder individuell auch betrachtet werden mag, es ist kein Prinzip, dass die Aufhebung der Ursachen fördert, sondern ein Prinzip, dass die Schäden durch Strafmaßnahmen neuroplastische Wirklichkeit werden lässt. Es ist der Panikschalter, der angeschaltet wird, steht unsere Zugehörigkeit zu einer jeweiligen Gruppenstruktur auf dem Spiel. Hier wäre neurologisch auf die Amygdala hinzuweisen, unseren evolutionären Panikschalter. Schuld lässt diesen Panikschalter zu einem Dauerzustand werden. Panik ist eine Angststörung. Wobei die Ausblendung berechtigter Sorge um lebensbedrohliche Zustände in der Zukunft als Schwachsinn bezeichnet wird.



Das Konzept der Schuld auf globaler Ebene fortzuführen, wird die lebensbedrohlichen Konflikte in die Zukunft tragen. Das Konzept der Schuld ist Schwachsinn und die Hölle. Allerdings wäre es notwendig, die globalen Aufmerksamkeitsstörungen bezüglich des Nutzens von Vergebung aufzuheben.

Die Länge des Textes gibt noch 15 zitierfähige Worte her. Übung Nummer 2 lautet:

„Ich habe allem, was ich sehe, die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat.“



Zur Anwendung von Gedanken morgen mehr, am Anfang nicht länger als dreimal eine Minute üben und die Gedanken zwanglos beobachten, nicht beurteilen. Nummer 1 war Sokrates: Wissen, nichts zu wissen, bedeutet, Bedeutungslosigkeit in allen bisherigen Konzepten der Betrachtung zu erkennen. Wissen ist temporär, niemals absolut zu betrachten. Wir geben einem Fehler (aus Unwissenheit), unwissentlich eine Bedeutung, die er DANN für uns – und damit auch für andere – hat. Wir binden uns gegenseitig im Keller an...



Fehler zu bestrafen, kann nicht mit einem liebenvollen Universum verknüpft werden. Strafe ist eine menschliche Vorstellung, die auf Angst basiert. Angst erzeugt Panik, Panik haben wir genug.Da die Panik ein lebensbedrohlicher Zustand ist, würde die weitere Negation ihrer URsachen nur als Schwachsinn bezeichnet werden können. Daher ist Schuld Schwachsinn. Es muss einen anderen Weg geben...


Wie sagte Herr K. doch gestern so schön: Schlaft alle schön. Ja, lieber Sandmann der Schuld und Schuldenkrisen. Das Konzept der Schuld und die Unmöglichkeit der Fortführung eines Zinseszinssystems hat viel mit der Aufhebung von Wirkungen der Vergangenheit zu tun. Vergebung entlastet sowohl die Zukunft, als auch die Vergangenheit. Könnten wir der Geschichte eine „Moral von der Geschicht“ verleihen, könnte die Schuld von der Vergangenheit genommen werden und ebenso ihre Wirkung für die Zukunft verlieren.


Sind nur Worte. Wenn wir nichts erkannt haben, wie könnten wir ein „bedeutsames Urteil“ fällen? Wir sind nicht der Richter. Wir sind die Schüler. Schülergerichte sind eher unüblich, ein Schülerrat könnte sinnvoll sein. Religion hat mit Wunderwirkungen wenig zu tun, obwohl Christus-Bewusstsein (im Sinne bedingungsloser Liebe) vorangeht und zugleich hinter uns steht. Das Wunder hebt auch diese früheren (religiösen, individuellen und kollektiven) Begrenzungen (des unbedingten Recht-Haben-Wollens) auf.


Warum: Das All liebt uns alle maximal. Nicht selektiv. Strafe schafft ein System besonderer Beziehungen, die als dauerhafte Einwirkung die Verrohung durch Angst (als neuroplastische Vernetzungsleistung) vorantreibt. Angst mit Drohungen auszutreiben, ist ein derart dämliches Konzept, dass es auf keinen Fall die Schuld auf eine höhere Ebene zu tragen imstande ist. Wenn wir einen aufsteigenden Ast der Entwicklung betreten wollen, ist Schuld dabei kein guter Ratgeber.

Streusalzwiese
17.06.15, 18:35
Sühne wird bisher als Rache interpretiert.

Das sehe ich nicht so. Sühne und Rache sind zwei unterschiedliche Schubläden.
Sühne ist das Abgelten von Schuld. (für alle, die an so etwas glauben)
Z.B. Jemand überfährt einen Hund. Dieser Jemand drückt dann einen größeren Betrag an ein Tierheim ab. Damit glaubt er seine Tat gesühnt. Ohne das Rache dabei eine Rolle gespielt hätte.

Michael
17.06.15, 20:16
Abgelten bedeutet Schadensersatz. Ob damit sein innerer Frieden wiederhergestellt ist, wenn er glaubt, er hätte den materiellen Schaden beglichen? Das hängt von anderen Faktoren ab. Abgelten ist materielle Sühne, mit dem moralischen, sozialen und persönlichen Zuständen, die noch nicht "abgegolten" sind, hat es weniger zu tun.

Zwar hat Deutschland den Reparationsverträgen nach dem ersten Weltkrieg zugestimmt und wollte Abgeltung leisten. Die erweiterte wirtschaftliche Form von Rache trug mit zur "Schulddiskussion" bei. So könnte in der Schuldfrage eine Mitursache für den späteren Zweiten Weltkrieg gesehen werden, da uns die Hegelsche Schließfachverwahrung im eigenen Gewissen nicht vollständig entlastet hat.

Ohne den Nutzen der Aufhebung von Schuld erkannt zu haben, wirkt Sühnen im Sinne von materiellem Abgelten eher kontraproduktiv. Der Verstand sagte zerknirscht und unterlegen "JA", doch das "bohrende Gefühl" fand keine Möglichkeit, sich aufzulösen. Realität ist das, was jeweils wirkt. "Schuld" hat eine Wirkung, die sich durch die bisherige Auslegung des Begriffes Sühne nicht auflöst.

So könnte Dein Zitat um zwei Worte ergänzt, den Sinn der Vergebung verdeutlichen:

"Sühne ist das Abgelten (der Wirkung) von Schuld." Und Du sagst selbst: Für alle, die an so etwas glauben!

Wir glauben noch daran, etwas könnte "besser" werden, wird jemand für etwas "bestraft", indem bestimmte, "symbolische Unterwerfungsgesten" erfolgen. Schuld, die Strafe bedingt, ist eine Form von Rache. Im Glauben, durch die Erniedrigung des Täters die verlorene Integrität des Opfers wiederherzustellen, liegt ein Irrtum: Erst durch Vergebung kommt es zu einem "Täter-Opfer-Ausgleich". Findet dieser nicht auf allen Ebenen statt, bleiben Dinge offen. Wie zum Beispiel die ewige Erinnerung an unsere "Nazi-Schuld" darauf hinweist, dass die Rache in Verträgen ad acta gelegt wurden, im Kopf blieben die "Raubtiere der Schuld" als "emotionale Rachebeauftragte" weiterhin aktiv.

Wir haben zwei Mitarbeiter im Kopf, der linke spricht und der rechte Mitarbeiter verknüpft Bilder mit Emotion und Bedeutung und spricht nicht - sondern sieht Prozesse. Wenn Sühnen nicht bedeutet, beide Mitarbeiter zur Aufgabe des Konzeptes des Glaubens an die Schuld zu bewegen, bleibt die Vergebung ein Lippenbekenntnis - das "Hegelsche Schließfach".

Wie unser "Elefantengedächtnis für Schuld" Informationen einsortiert, wird in dem Video zur Funktionsweise des "emotionalen Panikschalters" deutlich.

Das (Elefanten-) Gedächtnis auf Zellebene unter: https://www.youtube.com/watch?v=1kaYl7GKVoI&index=2&list=PLwHnBBSyTwGenQdIUzjBTg4AcDZUaNgu1

Als Kinder sagten wir: Vergeben und Vergessen. Vergessen kann durch Beta-Blocker angeregt werden. Eine "neuronation-app" gibt es beim Gesundheitsministerium zum kostenlosen Download. Wenn Bewusstsein und Unterbewusstsein nicht zusammen vergeben lernen, bleiben Spannungen im Sinne von Wirkungen bestehen, die eine Tendenz besitzen, als "Rote Karte der Schuld" im Sinne von Rache angewendet zu werden. Schuld und Sühne rein kognitiv zu betrachten, greift in meinen Augen zu kurz.

Religiöser Fanatismus zum Beispiel ist ein Sühneversuch, der gegenseitiges spirituelles Unverständnis und lange zurückliegende Demütigungen aufzuheben versucht, indem auf Körperebene materiell "abgegolten" wird. Was eine Form von Rache darstellt, die hinter "Sühne" versteckt, eigene emotionale Verletzungen spiegelt. Eigentlich ein Hilferuf, Rache in Konzepten abgestufter Besonderheit zu suchen, die jemanden degradieren, ausschließen oder verpflichten, um etwas wiederherzustellen, was aber auf diese Art nicht aufgehoben wird.

Alle "negativen Zuwendungsspielchen unserer Schreikindgesellschaft" können auf einen Mangel an Liebe zurückgeführt werden. Liebe geht mit herzauflösender Güte einher, die nicht selektiv sein kann. Sagten Buddha und Christus. Mohammed setzte auf das Erarbeiten einer inneren Ethik durch Disziplin. Es ist Liebe, die wir im Frieden finden, den Vergebung erst ermöglicht. Es nutzt doch uns selbst. Rache ist emotionale Restschuld, ein Vertrag, der vitale soziale Lebensinteressen unterdrückt. Schuld als Prinzip ist Rache gegen uns selbst.

Wie sich emotionale Restschulden auflösen lassen, ohne sich rächen zu müssen, gelingt in der liebevollen Aufgabe des Urteils. Nicht, weil wir dem Verstand folgen, sondern einem Gefühl - dem Gefühl des inneren Friedens. Ein friedlicher Geist wird in seinem Wert unterschätzt. Nur liebevolle Gedanken sind schöpferisch, der Albtraum von Schuld ist nur wirklich, wenn wir weiterhin "Verluste" beklagen. Sich an liebevolle Gedanken zu erinnern, bringt uns dem Gefühl inneren Friedens näher als die bisherigen Unterwerfungsgesten der "Schuldigen"

Sühnen bedeutet im aufhebenden Wortsinn einen Gewinn für alle Beteiligten eines multikausalen und multidimensional vernetzten, emotional durchwirkten Geschehens. Aus dem Nullsummenspiel entsteht ein Plussummenspiel, in das "beide Mitarbeiter" eingebunden sind. (Mitarbeiteranalogie aus "Wie funktioniert dein Kopf? von Vera Birkenbihl)

kls
18.06.15, 08:45
Die Aussage stammt aus dem Eichmannprozess: "Ich habe ihm in die Augen gesehen. Ich kann ihn nicht verurteilen oder hassen, denn in seinen Augen habe ich mich selbst gesehen." So genau habe ich den Wortlaut auch nicht mehr im Kopf. Allerdings ging die Geschichte noch weiter. Dieser Zeuge erhielt dafür Morddrohungen von 'aufrechten' Juden, die nicht verstanden, dass Vergebung die größte Gnade ist. Diese 'aufrechten' Juden waren in ihrer Ethik nicht weit weg von dem Angeklagten.

Wer sagte noch mal: Wir werden den Juden Aschwitz niemals verzeihen. :)

Michael
18.06.15, 10:24
Danke für die Erinnerungshilfe. Habs nicht ganz zusammenbekommen. Ist eine Haltung, die hinter dieser Aussage steht, die den Begriff Sühne mit dem Nutzen von Vergebung verknüpft. Ein Selbstzweck und somit wohlverstandener Eigennutz, der jedoch als Plussummenspiel allen nutzt.

<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Jesus – Christus



Um die Sühne so zu verstehen, wie sie im Kurs beschrieben wird, sollte das Buch selbst gelesen werden. Sühne wird als Erfahrung und Prozess beschrieben, die wie ein „Kettenbrief“ im Geist weitergereicht wird.



Sühne geht mit einer Berichtigung vorheriger Irrtümer einher, was zunächst eine Beschreibung der näheren Funktion des „Kettenbriefes“ erfordert. Was unterscheidet Jesus von Christus?


Jesus wird im Kurs als Mensch beschrieben, der, in seiner vollständigen Identifikation mit Christus, eins mit der Schöpfung wurde.



>>“Es bedarf keiner Hilfe, um in den Himmel einzugehen, denn du hast ihn nie verlassen<<“. (1)



Dieser Satz aus der Begriffsbestimmung am Ende des Buches erzeugt, wenn er gedacht wird, eine Wirkung. Unabhängig davon, ob er schon „geglaubt“, somit als „wahr“ gefühlt und erfahren wird, berichtigt dieser Gedanke selbsttätig den Vertrauensverlust in die Freundlichkeit des Alls.



Wie wir etwas lernen, wird in den YouTube Videos beschriebenen. Wichtig ist die „Einschreibung eines Gedankens“ in den Zellkern der Empfängerzelle. Das Information „empfangende“ Neuron hat diesen Impuls als „wahr“, konsistent und vor allem Kohärenz erzeugend eingestuft.



Mir persönlich tut der Gedanke gut. Ich wäre auch niemals darauf gekommen, ihn zu denken, hätte ich nicht diese Informationsquelle gefunden. Mir wird dadurch etwas zurückerstattet, was mit Urvertrauen bezeichnet wird. Einsteins Frage, ob wir in einem freundlichen Universum leben.



Jesus erkannte das Universum als freundlichen Ort, weil er erkannte, den Himmel nie verlassen zu haben. Könnten wir diesen Gedanken als „wahr“ nachempfinden, wäre erfahren, was mit Sühne gemeint ist: Die Rückerstattung der inneren Verbindung zum Licht in uns selbst. „Es bedarf keiner Hilfe“ bedeutet auch, dass die Rückerstattung des inneren Friedens nicht vom Außen abhängig ist. Bereitwilligkeit zur Berichtigung des Irrtums ist eine Absicht, die mit einem Willensimpuls versehen wird und bestimmte zeitlicher Anwendungsintervalle bedarf, in den Zellkern des Empfängerneurons. Die Struktur zur Herstellung dieses „Gedankens“ wird in den Zellkern eingetragen und kann von diesem Neuron kommuniziert werden. Sie reicht den Kohärenzzustand weiter, indem sie ihrerseits die im Zellkern verankerte Information zu einem Neuropeptid in seiner spezifischen Konfiguration synthetisiert, das diesen Gedanken weiterträgt.



Ich bin weiterhin, wie ich war, allen möglichen Urteilen dieser physischen Mitwelt ungeachtet. Urvertrauen ist Grundlage aller Kohärenz bildender Maßnahmen, Friede ist gelebte Kohärenz durch Gleichklang mit unserem „abstrakten Kern“. Leibnitz nannte es Monade, abstrakter Kern oder Himmel verbinden es besser mit sinnhafter Bedeutung. Es kommt darauf an, wie unsere beiden hemisphärischen Mitarbeiter die Worte der Sprache mit bestimmter Bedeutung und erfreulicher Emotion zu verbinden lernen. Freundliches Bewusstsein resultiert aus einer Korrektur vorheriger Gründe für Zorn.



Mich freut es einfach, bestimmte Gedanken zu denken, die eine angenehme Wirkung erzeugen. Im Verlauf des Jahres mit den 365 Gedankenübungen bemerkte ich, wie bei häufiger Anwendung eines Gedankens eine größere Wirkung entfaltet wird.



Als ich es wieder einmal übertrieb und einen für mich besonders positiv wirksamen Gedanken in vier Zehnerblöcken an den Fingern abzählte, um nicht zählen zu müssen, bemerkte ich, dass die Neuronen einen Gedanken vergessen können, den sie locker 30 Mal davor gedacht haben. Es ist irgendwann nicht mehr möglich, genau dieses Neuropeptid in ausreichender Menge zu synthetisieren, damit der Synapsenspalt biochemisch überwunden werden kann und der Gedanke ein weiteres Mal gedacht werden könnte. Dann ist irgendwann Leere und Stille – kein Gedanke mehr möglich…



In der Wiederholung von Gedanken werden unsere beiden Mitarbeitergehirnhälfte trainiert, bestimmte Verknüpfungen zu verlernen, die zunächst als Doppelanbindungen bezeichnet werden. Wenn wir uns mit paradoxen Bedeutungsverknüpfungen den Blick auf den Himmel in uns selbst verstellt haben, ist es möglich, diese Fehlverknüpfungen aus einer nunmehr erweiterten Perspektive mit einem neuen Gefühl zu verbinden.



Autonome Selbstregulation bedeutet bei Annahme des Gedankens in seiner vollen Konsequenz, die Möglichkeit, einen Gleichklang von Körper, Seele und Geist herbeiführen zu können, indem ich meinen Geist trainiere und falsche Überzeugungen „verlerne“, indem Situationen einen erweiterten emotionalen Nutzen erhalten. Selbstregulation ist die Fähigkeit, die Alpträume von Schuld und Sünde aufzuheben, indem nicht auf die bisherigen Irrtümer, sondern auf den emotionalen Zielzustand geblickt wird.



Ratio und Emotion gehen Hand in Hand, im Zweifel bestimmt das Gefühl die Richtung. Zustände sind Wechsel zwischen Polen und Extremen, Zufriedenheit ist die Verankerung in dem Gedanken, dass ich keinerlei Hilfe aus dem Außen bedarf, den Schutt wegzuräumen, der die Wahrnehmung bisher zur Trümmerlandschaft machte. Möglicherweise war ich ein wahrer Meister im Denken besonders destruktiver Gedanken, aber auch das Gegenteil ist möglich.



In Wahrheit bin ich Lebenslicht, der Rest mag fraglich sein. Betrachten wir uns als lebendiges Licht, als kohärenter Energiefluss von Lichtquanten, verschwinden die Begrenzungen meines Verstandes. Dann verstehe ich, warum ich den Himmel niemals verlassen habe. Von diesem Gefühl aus betrachtet, wirkt die Welt freundlicher.
Kann es einen Tod für das Licht geben? Warum also all dieser Stress? Angst ist immer auch eine Angst des Lebens vor dem Tod. Wäre das Leben tödlich, wäre es fehlerhaft. Im meinem abstrakten Kern gibt es keinen Grund, dem Leben Fehlerhaftigkeit zu unterstellen. Im Himmel werde „ich“ nicht sterben. Sühnen könnte daher auch als Heilung des Geistes betrachtet werden, indem wir uns unserer eigenen Ewigkeit bewusst werden.



Den eigenen Geist zu heilen, lernen wir die Hilfestellung eines Verbündeten anzunehmen: dem Heiligen Geist, was auch mit Sophia-Weisheit beschrieben werden könnte. Sagen wir zunächst, der Heilige Geist ist Funktionsbestandteil der Sühne als einem Kettenbrief der Vergebung. Indem der Nutzen von liebevollen Gedanken erfühlt und erfahren wird, verlernen wir die früheren destruktiven Gedankenfelder (aus Gewohnheit) zu betreten. Zorn und jedwedes negative Gefühl müssen nicht sein. Es ist möglich, etwas anderes zu wählen.



In der Anwendung der Leitgedanken verbindet uns dieses Heilige Geistfeld mit der Quelle unserer Gedanken. Physiologisch verschwinden die angestrengten „ICH WILL“-Gehirnwellen des BETA-Modus und die Leichtigkeit der Kombination entspannter Alpha, Gamma und Theta Wellen umspült unser Bewusstsein mit innerer Harmonie.



Kurs auf innere Harmonie zu nehmen, erfordert eine Entscheidung. Die Entscheidung, sich jetzt für liebevolle, mitfühlende und lebensfreundliche Gedanken zu entscheiden. Bei der Auswahl aufbauender Gedanken ist der Heilige Geist behilflich. Fassen wir es einmal als Mitarbeiterkoordination auf, die resultierende Hypersynchronisation beider Gehirnhälften führt zum Zustand von Kohärenz. Ratio und Emotion sind auf einer gemeinsamen Wellenlänge eingestellt, für dieses Feintuning wird auch der Begriff „vergegenwärtigte Bewusstheit“ verwendet, KLS nennt es Gewissen.



Ein reines Gewissen entsteht, wenn wir destruktive Schuld- und Schamvorstellungen des Verstandes überwinden. Dort, wo unsere Heimat ist, ist nichts geschehen. Den Irrtum zu übersehen, ist daher die Intention des Kurses. Den Irrtum zu untersuchen, zu analysieren, zu messen und zu wiegen, ihn besprechen und diskutieren – all das stärkt den Irrtum.



Auf die Hoffnung zu schauen, die hinter dem Chaos noch verborgen scheint, ist der Blick auf das Licht im Gegenüber. Vom Licht auf das Licht zu schauen, erschafft Zutrauen in den Sühnewert von Vergebung und zugleich SELBSTVERTRAUEN. Vertrauen auf das Selbst im Gegenüber entbindet von Gründen für Zorn, Schuld und Rache.



„Eine universelle Theologie ist unmöglich, aber eine universelle Erfahrung ist nicht nur möglich, sondern nötig“. (2)



Gestern zitierte ich diesen Satz sinngemäß und vertauschte „Erklärung“ mit „universeller Theologie“. Insgesamt besteht der Kurs aus Textbuch (672 Seiten), Übungsbuch (489 Seiten) und einem Handbuch für Lehrer (89 Seiten), die in einer Buchvorstellung kaum angerissen werden können. Das Wunder besteht im Grunde darin, zu erkennen, wer wir wirklich sind und warum es keine Gründe für Angst gibt. So könnte der Heilige Geist als Vermittler zwischen dem Abstrakten und dem Konkreten betrachtet werden, der, durch die Identifikation des Jesus mit dem Ebenbild, diesen Weg vorgezeichnet hat. Ein Weg hin zum Licht in uns selbst, das wir niemals verloren haben. Dieses Licht schuldig zu sprechen, bedarf der Berichtigung. Wir sind, was wir suchen. So lange, wie wir uns im Außen suchen, können wir uns kaum finden.



(1) Seite 84 Handbuch

(2) Seite 75 Handbuch

Michael
19.06.15, 10:27
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Worin liegt der Sinn von Gedankenübungen?


Gedankenübungen stärken die Fähigkeit, mit herausfordernden Situationen gelassen umzugehen. Wie weit eine jeweilige Gottesvorstellung reicht, konnte der Heidelberger Forscher Grossarth-Maticek in zahlreichen Studien aufzeigen:


So konnte belegt werden, „dass eine stimmige >>positive, spontane Gottesbeziehung << unabhängig von der Religion, den stärksten positiven Faktor für die Gesundheit darstellt – stärker noch, als die familiäre genetische Mitgift. Wer eine derart gute Gottesbeziehung hat, hat laut Grossarth-Maticek eine um etwa 70 % höhere Chance, alt und gesund zu werden.“ (1)


Als weitere Wirkung konnte festgestellt werden, wie gesundheitsförderlich es ist, wenn Denken, Fühlen, Handeln und Glauben / Wissen dynamisch kooperieren, da die Ebenen in einer gemeinsamen Absicht verbunden sind. Dynamisch, weil es der Zweifel ist, der aus innerem Wissen wieder Glauben machen konnte. Kontinuum im Wechsel von
Wissen zu Glauben in Lebenszyklen und Lebensrhythmen. (Was geht am Morgen auf drei, mittags auf zwei und abends drei Beinen?)


Worauf ich hinauswollte: „So konnte Grossarth-Maticek feststellen, dass diejenigen, die dogmatisch fixiert an einen strafenden, schuldzuweisenden Gott glauben, wiederum kürzer leben, sogar kürzer als Atheisten.“ (2)


Eine „dialogisch aufbauende Resonanz mit größeren Systemdimensionen“ wäre somit anzunehmen.


Resonanz entsteht durch Absicht, Wille und Impuls, die dialogisch aufbauenden Dimensionen zu betreten. Acht Worte könnten dabei behilflich sein:


„Gott ist die Liebe, in der ich vergebe.“ (3)



Gott mit Liebe zu verbinden, erzeugt Vertrauen in das Leben. Vertrauen ermöglicht, Liebe anzunehmen. Gott stellt die Liebe dar, die es mit möglich macht, auf Schuldzuweisungen zu verzichten, da der Nutzen von Vergebung in der Gegenwärtigkeit allumfassender Liebe gesehen wird.
Ist es nicht die Angst, die ein Urteil spricht? Ist es nicht die Liebe, die Vergebung ermöglicht?


„Gott vergibt nicht, weil er nie verurteilt hat.“ (4)



Hier wäre dann auf die Funktion des Heiligen Geistes einzugehen. Gott sieht nicht auf unsere Fehler beim Lernen. Worauf Gott schaut, das ist Wirklichkeit. So wird der Heilige Geist im Kurs als Mittler zwischen Erkenntnis und Wahrnehmung verstanden, weil weiterhin nichts wirklich geschehen ist.


Warum erheben wir Schuld und Angst zum Grundprinzip unserer Zivilisation?
Warum erheben wir nicht Vergebung und Liebe zum Grundprinzip einer neuen „Fehlerkultur“?


Vertrauen und Vergebung ist es, was die Welt benötigt. Nicht, weil Schuld existiert, sondern, um unsere Unschuld zu erkennen. Wenn wir nicht verurteilt wurden, warum sollten wir dann urteilen?


Fehler freudig zu begrüßen, nimmt dem „Fehlerteufel“ seinen Schrecken. Wir alle haben uns geirrt und wir sollten darüber wirklich froh sein. Hätte ich mich mit meiner früheren Beschreibung der Welt nicht geirrt, könnte ich weiterhin nicht über den Irrtum hinausblicken. Den Irrtum ansehen zu können und sie zu berichtigen, ist die Funktion des Heiligen Geistes.


Würde Gott unseren kindlichen Zuwendungsspielchen eine Bedeutung verleihen, hätten sie eine Bedeutung. So vermittelt uns der Heilige Geist die Verbindung unserer Gedanken mit ihrer Quelle.


Sophia-Weisheit könnte als ein „Router“ betrachtet werden, ein Verbindungsmodul zu unseren ursprünglichen Gedankenwelten, lange bevor Form und Materie überhaupt entstand. Die Konstruktion eines Neuropeptides, also jeder damit zusammenhängende elektrische und chemische Impuls, ist - evident und beweisbar - schon in unserer DNA angelegt, bevor wir die Absicht entwickeln, einen Gedanken zur Anwendung zu bringen.


Den Gedanken zu entwickeln, dass uns diese Hilfe zuteilwird, lässt den Begriff „Verbündeter“ bildlicher erscheinen, den wir mit einer persönlichen Gottesvorstellung wählen. Der Heilige Geist überwindet die konkrete Form und stellt die Anbindung zum Abstrakten wieder her.
Um das Internet nach eigenen Wünschen nutzen zu können, benötigen wir einen Router. Die Entscheidung, welche Informationen wir wählen, wird davon nicht berührt. Es wird eine Möglichkeit geschaffen. Eine Möglichkeit, von der wir selten annehmen, dass sie „wahr“ ist. Daher ist es der Zweifel, der aus diesem Wissen wieder Glauben machte. Wenn unser Geist einen W-Lan-Anschluss besitzt, müssten wir diesen Erkennen, um ihn nutzen zu können.


Wie die persönliche Religionsvorstellung auch individuell aussehen mag, sie wirkt positiv, wenn keine Fixierung auftritt. Und sie wirkt negativ, wenn Fehler mit Sünde und Strafe gleichgesetzt werden. In der Anwendung der Gedanken wird die Verbindung zur Quelle liebevoller Gedanken aufgebaut. Diese Biologie der Liebe ist das fundamentale Prinzip der Schöpfung. Wie weit die Elementarkraft Liebe reicht, wird in der Vergebung deutlich, die immer mindestens zwei Menschen aus diesem menschengemachten Keller der Schuld herausführt.


Selbst die Organisationsformen von Religion scheinen zunehmend die globale Ebene von Kohärenz im Umgang mit größeren Lebensdimensionen fordern. Ein Papst, der zur Revolution auffordert, bezeugt, dass die Selbstentfaltung der Einen Seele nicht durch das Ego aufzuhalten ist. Wie könnte Gott das Ego verurteilen? Wenn Eltern ihre Kinder verurteilen würden, dächte ein objektiver Beobachter dann nicht folgerichtig, dass sie sich selbst damit anlehnen und verurteilen?


An seinem eigenen Selbstkonzept, reflektierend und Resonanz suchend, zu arbeiten, könnte den Prozess umschreiben, den Aerolith als einen von drei hegelschen Aspekten weiter oben mit Sühnen verband. Den Gedanken anzuwenden, ist freie Entscheidung. Das „Ich bin“ ist eine Einleitung, die mit „jetzt“ verknüpft, die Grundformel zu Sätzen liefert, die bei dauerhafter Anwendung mit einer „Imprägnierung des Unbewussten“ einhergehen.


Rosenkränze besitzen 108 Perlen, die im Grunde zum Abzählen der Anzahl von Wiederholungen eines Gedankens dienen, ohne dabei zählen zu müssen. Mehr als sieben Mal sollte ein Gedanke zu Beginn der Übungen nicht wiederholt werden. Natürlich habe ich es übertrieben und mir „energetischen Sonnenbrand“ geholt. Wir takten den Prozessor höher, wenn wir Gedanken denken, die uns (über den Router Sophia-Weisheit) mit der Quelle verbinden, in dieser Analogie das Internet.


Früher wurde diese Wissendatenbank als Akasha-Chronik bezeichnet, als Ideenwelt von Platon beschrieben, als morphisches Feld von Sheldrake erkannt und als Verschränkung von Einstein mit einer „spukhaften Fernwirkung“ verbunden. Diese Verbindung könnte als „Heiliger Geist“ aufgefasst werden. Es ist, was die Ionenwolken dazu bringt, sich in einer Absicht zu verbinden. In der Absicht, jetzt, einen bestimmten Gedanken zu denken, ohne ihn zu bewerten, bevor wir ihn gedacht haben. Die Anzahl der Anwendung eines Gedankens sollte in Einerschritten erhöht werden, Übertaktungen zu vermeiden. Mit nem C 64 ins Netz zu wollen, birgt elektronische Sonnenbrände, Wasser hilft in jedem Fall, die Energie aufnehmen zu können, falls es jemandem ähnlich gehen sollte, und sie / er die Anwendung ohne Trainingseffekte übertreibt. Gedanken sind Energie und aus Gedankenschwingungen entsteht die Welt. Erst im Frieden von Vergebung wird die Welt deutlicher. Zorn über eine schuldige Welt verzerrt diesen Blick. Vergebung ist wohlverstandener Eigennutz, weil wir die Frequenz verlassen, die "bohrende Schuld" in allen Resonanzebenen erzeugt.


Das Maß, in dem ein bestimmter Gedanke Ordnung und Kohärenz erzeugt, wäre als Negentropie zu beschreiben. Gedanken sind Energie und Gedanken verlassen ihre Quelle nicht. Daher haben wir den Himmel nie verlassen. Wir sehen es nur nicht. Auswahl von Gedanken, die Dauer und Anzahl der Anwendung, die Intensität und die Intention - all dies zusammen erlaubt es, den Sinn und den Nutzen von Vergebung in sich selbst zu bemerken. Diese Form geistiger Gesundheit ist es, die eine positive, dynamische, vertrauens- und liebevolle Beziehung zu einer persönlichen Gottesvorstellung ermöglichen. Wir können über den Router Heiliger Geist jeden Ort im Netz aufsuchen, die Energie folgt der Absicht. Liegen verbindende und lebensförderliche Absichten vor, warum sollte das Leben seinen Segen dazu nicht geben?


Vergebung nutzt immer allen und ist daher ein "Plussummenspiel". Liebe kann nicht selektiv sein.Liebe ist immer maximal. Würde sie begrenzen, wäre es keine Liebe. So ist Gottes Liebe zu uns unbegrenzt, warum sollten wir dann den Entzug von Liebe mit Erziehung, Machtspielen und falsch verstandener Sühne durch "Bestrafung" verbinden? Innere Ethik ist durch Strafe nicht zu erreichen, im Gegenteil, die Strafandrohung an sich wirkt paradox, selbst in den kulturellen Vorstellungen über eine Zeit nach dem - dann ja an sich inexistenten Tod. Wer könnte ein Leben lieben, das vom Tod bedroht ist? Zum Glück haben wir uns geirrt. Ohne die Angst vor dem Tod hätte ein Schuld- und Strafsystem keine Wirkung. Die Unfreiheit beginnt mit dem Glauben, das Leben in uns selbst sei einzig an den Körper gebunden.

Wollte nur bemerken, dass wir einen inneren Netzzugang besitzen. Bei Überspannungen dreimal die Augenlider fest zusammenkneifen, so wird der Download gedanklicher Energie beendet. Kaltes Wasser hilft.


(1) aus: „Gesundheit ist ansteckend“ von Th. D. Petzold, S.61

(2) aus: „Gesundheit ist ansteckend“ von Th. D. Petzold, S.62

(3) aus: „Ein Kurs in Wundern“, Lektion 46. S. 73

(4) aus: „Ein Kurs in Wundern“, Lektion 46, S. 73

Michael
23.06.15, 11:01
Praktische Anwendung von Gedankenübungen

Zweck der Gedankenübungen ist es, sich mit der Quelle aufbauender Gedanken zu verbinden. Aus dieser Auswahl der Verbindung schöpfen wir spirituelle Energie, die als Nahrung für die Seele gelten könnte. Fühlen wir uns auf physischer Ebene kraftlos, ist meist eine unterernährte Seele ursächlich, die sich ihrer Geistverbindung bisher in weiten Teilen unbewusst blieb.

An dieser Verbindung zu arbeiten, könnte mit dem Pflegen einer Freundschaft verglichen werden. Im Kurs wird aufgefordert, Gott als Freund zu betrachten und Gott manchmal so zu benennen - wenn wir es wünschen, die Wirkung zu erfahren. Ein wirklicher Freund urteilt nicht, sondern nimmt Anteil, ohne Bedingungen zu stellen. Gott als Freund zu bewahren bedarf jedoch einer Einsicht: Unser Freund ist der Freund aller Menschen. Nicht ein Freund besonderer Menschen in abgestuften Konzepten relativer Besonderheit.

Wenn wir unseren Freund überreden wollen, jemanden als Feind zu betrachten und ihn zu bestrafen, treiben wir einen Keil zwischen die Freundschaft unseres Freundes und die Menschen. Einen Freund zu zwingen, sich für die Freundschaft zu mir, und gegen die Freundschaft zu einem "Schuldigen" zu entscheiden, ist nicht förderlich für den "Freundeskreis". Ich weiß nicht viel, aber Freunde in Intrigen, Schuld und Rache einzubinden, vergiftet das Klima, in dem Freundschaft gedeihen kann. Mit wirklichen Freunden gehen wir achtsam um, sonst könnte die Freundschaft ja keinen dauerhaften Bestand haben.

Wie es wirkt, Gott als Freund anzusprechen und sich so zu verhalten, kann jeder nur für sich selbst ergründen.

Würden wir einen "unterwürfigen Freund" wollen? Diese besonderen Beziehungen beruhen auf Abhängigkeiten in bestimmten Zuwendungsspielchen des Egos, es sind jedoch selten offene Freundschaften und meistens zerbrechen sie im Lauf der Zeit an "unausgesprochenen Annahmen" über Art und Rahmenbedingungen des Emotionalvertrages "Freundschaft".

Mit Freunden unternimmt man gern etwas, lässt sie teilhaben am eigenen Leben und ist offen für ihre Gefühlslage. Freunde sind soziale Thermostate, die einen runterkühlen, wenn man überkocht und wärmen, wenn es einmal kalt ist. Nicht wirklich, weil sie etwas tun. Einfach, weil sie da sind.

Was uns die Freundschaft mit unserem Vater nicht einfacher macht, ist das Urteil über seine Art der Freundschaft mit "Schuldigen", die wir verurteilen, nicht jedoch der Freund unserer Feinde. Führen wir Krieg gegen andere Menschen, führen wir Krieg gegen unseren Freund im Gegenüber. Werden wir älter, sehen wir im Vater einen Freund. Was hilft, ist die Aufgabe des Urteils.

Ratsch und Tratsch sind negative Zuwendungsspiele, die sich zumeist gegen diejenigen richten, die gerade nicht da sind, sich also nicht verteidigen können. Dieser Ausschluss zugunsten "diebischer Freude" ist Energiediebstahl. Ursächlich ist die eingangs erwähnte, unterernährte Seele. Seele als Begriff wird im Kurs nicht verwendet, da dieser Begriff äußerst umstritten definiert wird. Verurteilen wir einen Menschen, binden wir den Freund im Gegenüber in unser Urteil ein. Unser Freund möchte, dass sich alle achten, indem wir auf Konzepte "besonderer Freundschaft" aus der Einsicht verzichten, dass unser aller Freund an allseitig guter Freundschaft interessiert ist.

Das Beziehungsgeflecht aller Freundschaften, die später durch "Schuld" zu Feindschaften werden konnten, überblickt physisch die NSA, auf spiritueller Ebene der Heilige Geist. Die NSA spielt Gott auf physischer Ebene, der Heilige Geist ist die Stimme für unsere Freundschaft auf emotionaler, mentaler und geistiger Ebene.

Das Gedankenministerium der NSA kennt alle Gedanken, Uber nennt es den Blick Gottes. Beim Heiligen Geist besteht der Unterschied darin, auch die Gedanken Gottes zu kennen und als Mittler zwischen den Welten zu fungieren. Gott blickt nicht auf unsere Feindschaften, bedenke, Mensch: Es würde die Freundschaft belasten. So blickt der Heilige Geist in beide Welten und die Kenntnis aller Lebensbücher erlaubt die Berichtigung unserer Irrtümer.

Das ist die Aufgabe des Heiligen Geistes, so wie ich es bisher zu sehen erlernt habe. Ich weiß gar nichts, beim zweiten Durchlauf der Gedankenübungen stelle ich fest, was ich damals überlesen habe. Nicht zu wissen, worauf die Übungen im Ergebnis hinauslaufen werden, war für mich augenscheinlich ein Problem: Ich wollte die Kontrolle nicht aufgeben. Eine kontrollierte Freundschaft ist jedoch mit Abstrichen verbunden. Sie verliert Spontanität, Freude und Natürlichkeit im Versuch, das Unbegrenzte zu begrenzen.

Für mich ist der Heilige Geist so etwas wie ein persönlicher Nachrichtendienst, der mich mit Informationen, Gedanken und Energien verbindet, so, wie es meinem Lehrplan situativ in diesem Moment der Entwicklung entspricht. Jeder hat einen individuellen Lehrplan, die Vernetzung der Einzellehrpläne zu einem sinnvollen Ganzen ist die Aufgabe und die Funktion der Stimme für unseren Freund. KLS nennt diese Stimme Gewissen. Je häufiger wir en Freund im Gegenüber verurteilen, ohne seinen Lehrplan zu kennen, umso leiser wird die Stimme für unseren Freund.

Die Funktion und Wirkungsweise des Heiligen Geistes bei den Übungen gehört für mich persönlich zu den Punkten im Lehrplan, die ich mir erarbeiten muss. So sagt der Kurs an einer Stelle: Entscheide, was du lehren willst, und du wählst, was Du lernst. In dieser bescheidenen Hoffnung "übe" ich daher, die Funktion des Heilgen Geistes beim Kettenbrief der Vergebung zu beschreiben. Indem ich erkenne, ohne die Stimme meines Gewissens ein ruheloser Spielball der Elemente zu sein, gelingt durch die Berichtigung der Irrtümer (die Bewertung des Freundes im Gegenüber), eine Anbindung an die Stärke des Christus-Bewusstseins.

Das Christus-Bewusstsein ist der innere Christus, der immer deutlicher wird, je mehr wir uns bei der Neukonstruktion eines tragfähigen Selbstkonzeptes vom Heilgen Geist "beraten" lassen. Diese innere Zusammenarbeit verbindet die beiden "Mitarbeiter", wie von Vera Birkenbiehl weiter oben treffend beschrieben. Wenn Bewusstsein und Unterbewusstsein gemeinsam eine Absicht teilen, bildet sich das Gemüt eines Menschen. Dieses unerschütterliche Gemüt ermöglicht die Entwicklung des inneren Christus-Bewusstseins.

Was daher für andere Anwender des Kurses nützlich sein könnte, sei hier vorläufig als Erfahrung vermerkt:

1. Es ist durchaus hilfreich, ins Auge zu fassen, die Gedankenübungen ein zweites Mal durchzuführen.

Mein heutiger Beobachtungsposten auf die Wirkungen bei der ersten Anwendung ist eine beobachtende Beobachterposition. Ein damliges Ich verbindet sich mit einem dieses nun beobachtende Jetzt-Ich und bemerkt dabei eine Veränderung. Der Kurs zielt auf eine Veränderung der Wahrnehmung der Welt ab, dabei ist der Heilige Geist durch die Vermittlung persönlich erfahrbarer, individueller "Synchronizitäten und Singularitäten" behilflich, die darauf abzielen, den Irrtum durch eine andere Erfahrung zu berichtigen.

Nicht durch Konzepte und Gedanken, sondern im Gestalten einer Freundschaft liegt die helfende Hand, die uns heraufzieht. Anders gesagt: Durch meine Entscheidung, etwas tatsächlich über ein Jahr konsequent durchzuziehen, habe ich in den Ausbau einer "Freundschaft" investiert. Es gibt auch beim zweiten Durchlauf der Übungen Tage vor einer Übung, und Tage nach einer Übung. Jeder Leitgedanke öffnet eine Tür eines Adventskalenders.

Um jedoch Enttäuschungen vorzubeugen: Es geht um einen friedlichen und ausgewogenen Geist, nicht um Macht oder Ego-Spielchen. Es ist eine individuelle Entwicklung, die, wenn sie begonnen wird, eine Selbstentfaltung anstößt. Doch sagt der Kurs über sich selbst, es sei ein Weg, nicht der Alleinige. Ist jedoch die Entscheidung getroffen, können wir auch im Versagen nicht versagen. Zwar gehen wir manchmal drei Schritte vor und zwei zurück, aber selbst im Umweg liegt ein lehrreicher Nutzen.

Jemandem diese Möglichkeiten durch ungerechtfertigte Urteile zu nehmen, bedeutet, den Freund unseres Freundes im Keller anzuketten. Was gleichsam nicht als freundlich betrachtet werden könnte. Jedwede Konzeption von "relativer Besonderheit", die nicht auf Kooperation beruht und friedliche Koexistenzabsicht ausdrückt, hat zwei Seiten. Einzig die Anbindung an die innere Stimme des Gewissens, einer eingebauten salomonischen Sichtweise auf festgefahrene Standpunkte, einer rechtshemispärischen Prozessbetrachtung, dienen die Gedankenübungen.

Der Kurs dient insofern dazu, die Zeit des individuellen Lernens zu beschleunigen. Geschrieben ist es, als würde Christus zum Leser sprechen und seine Worte an Dich persönlich richtet. Trotzdem erhebt sich der Kurs über die Organisationsformen von Religion. Indem bedingungslose Liebe als Grundkraft wirksam ist, können Schnittmengen die vorherigen Standpunkte verbinden und Gemeinsamkeiten hervorheben. Sich des Freundes unseres vermeintlichen Feindes zu vergegenwärtigen, hat Wirkungen. Das Gegenteil, Menschen "fuchsteufelswild" zu machen, indem sie im ungerecht(fertigt)en Urteil angekettet werden, beherrschen wir schon recht wirkungsvoll. Sehen wir den Freund des Feindes, überwinden wir das Ego durch Gegenwärtigkeit. Nicht sofort und immer, einfach mit Hilfe gewisser Werkzeuge immer öfter.

Es ist ein Training in gedanklicher Selbstorganisation, durch die Erfahrung der Wirkung der Anbindung an bestimmte Gedankenfelder wird uns die Möglichkeit vergegenwärtigt, die Wellen des Bewusstseins zu beruhigen und den inneren Frieden zu finden, der beabsichtigt ist, vermittelt zu werden. Eine Schulung im Erkennen, dass Geben und Nehmen identisch sind. Auf den gemeinsamen Freund hinter unseren gegenwärtigen Feinden zu blicken, wäre ein liebevolles Konzept, das niemanden auschließen müsste. Da bedingungslose Liebe immer maximal ist, könnte darin ein Aspekt des Christus-Bewusstseins ausgedrückt werden.

Begründung für 1.

Ohne alle Übungen schon zu kennen, befand ich mich weiter in einem Abwägungszustand, wie weit ich die Gedanken als "richtig und wahr" einordnete. Alle Gedanken sofort als richtig und wahr anzunehmen, gelang meinem kognitiven Bewertungsmodul in Sprache nicht zu fassen und Bilder der rechten Hemispäre standen als Erfahrungssymbole noch nicht zur Verfügung.

Im zweiten Durchlauf kann ich auf Bilder, Emotionen und Erfahrungen ohne Vorbehalte zurückgreifen und die frühere Ich-Situation reflektierend mit der gefühlten Welt innen und der wahrgenommenen Welt im Außen zu einer Prozessentwicklung verbinden.

2. In der Sprache des Kurses wird mehr als der Verstand angesprochen. Die Worte zwischen den Zeilen sind Symbole für das Unbewusste. Gedankenübungen sind "Spielzeiten" für das Unbewusste. Es spürt unsere Kommunikationsabsicht und wir lernen mit dem Freund im Außen auch einan Freund im Inneren kennen, von dem wir glaubten, er sei ein Feind.

3. Christus-Bewusstsein enthält alle Eigenschaften, darin liegt die Gerechtigkeit unseres Freundes: Jeder besitzt alle Talente, Eigenschaften und Fähigkeiten. Es gibt keinen Grund sich um die alten Ego-Spielzeuge zu streiten. Vertrauen, als Grundlage einer freundlichen Welt, entwickelt sich automatisch aus der Absicht, die Freundschaft zu pflegen. Wie einen Garten, den wir pflegen und mit Wasser versorgen.

4. Jetzt kann ich die Übungen besser nachvollziehen und verstehe manche Hinweise besser

5. Mir wird klarer, worauf der Kurs abzielt und ich kann die Wirkungen annehmen, ohne sie ständig innerlich mit "meinem Willen" abgleichen zu müssen. Ich erkenne eine gemeinsame Absicht und kann mich zurrücklehnen. Wir müssen nichts tun. Wir müssten einfach den Heiligen Geist im Gegenüber wirken lassen, ohne schon zu bewerten, was gerade geschieht.

6. Solange mir dieser Kontrollverlust als Opfer erscheint, glaube ich nicht, in einem freundlichen Universum zu sein. Erkenne ich bedingungslose Liebe zu allen Menschen als Absicht und Ursache an, kehrt sich die auf dem Kopf stehende Welt um. Statt die Welt weiter zu verfluchen lernte ich, sie anzunehmen. Nicht die Welt stand auf dem Kopf. Einzig meine Wahrnehmung war verzerrt.

7. Das Ego, dem wir alle folgten, ist eine Illusion. Es zu zähmen ist wie bei einem Wildpferd: Durch Gewalt und Strafe werden wir niemals das Vertrauen gewinnen. Die Irrtümer zu verlernen, sind die Gedankenübungen hilfreich.

8. Durch den Kontakt mit dem inneren Beobachter, dem Gewissen, und durch die Anbindung an das Heilige Geistfeld beginnt unser Garten individuell zu blühen. Das Unkraut herauszureißen, müssten wir wissen, was Unkraut ist. Pflanzenkunde vermittelt der Kurs durch Erfahrungen. Im Ziel sind diese individuellen Erfahrungen kollektiv verknüpft. Zeit endet erst, wenn alle aus freiem Willen erkennen, einen gemeinsamen Freund zu haben. Innen wie Außen. Zu erkennen erst im Frieden, den wir, jeder auf seine Art, in uns selbst zu fühlen lernen.

9. Ziel ist es, kein Mangelgefühl und keinen Überdruss zu empfinden, sondern "wunschlos glücklich" zu sein. Frei von jeder Störung des Konkreten können wir im Jetzt feststellen, derzeit überhaupt keinen Wunsch zu empfinden. Es ist gut, wie es jetzt ist, kein Mangelgefühl, kein Gefühl, etwas "loswerden" zu müssen.

10. Um dieses Vertrauen zu schaffen, wird das Wunder als Mittel verwendet, die Zeit des Lernens zu beschleunigen. Wobei der Gesamtlehrplan erhalten bleibt, einzig die dafür benötigte Zeit wird verkürzt. Daher verwende ich oben den Begriff der Synchronizität und der Singularität: Jeder hat seinen Lehrplan und doch sind alle Pläne vernetzt. Irgendwann hat jeder Schüler die Schulzeit beendet, manchmal halten wir auch das für ein Wunder.

11. In diesen Spielzeiten für das innere Kind erstatten wir uns der verlorenen Lebensfreude zurück. Staunen ist ein Teil dessen. Wer glaubt denn Kinder für etwas bestrafen zu müssen, dass sie noch nicht verstehen konnten? Einfach, weil sie Kinder waren. Langsam, aber sicher, werden wir uns unserer Quelle wieder bewusst.

12. Gedankenübungen sind seelische Nahrung für das innere Kind. Mein inneres Kind war recht zornig darüber, "aufgegeben" worden zu sein. Es überhaupt nicht mehr zu beachten, machte es nicht wirklich fröhlicher. Beim Spielen lernen wir, die früheren Irrtümer zu verlernen.

Was persönliche Erfahrungen subjektiver Natur sind. Jeder ist alles, kein Grund für Stress. Es gibt viele Gründe, den Körper ein freundliches Gesicht machen zu lassen. Gedankenübungen sind einer davon: Mir macht es Spaß, Gedanken zu denken, auf die ich möglicherweise sonst erst viel später gekommen wäre. Wunder sind jedoch keine Schaustücke, sie sind Lernhilfen. Da lag bei mir ein kleiner Irrtum. Ein Punkt sei angesprochen, der jedoch individuell in meiner PErson begründet liegt: Ich war einmal ein völliges Riesenarschloch. Konkret. Und mit einem Ego ausgestattet, dass selten durch die Tür passte. Es gab im ganzen Universum im Prinzip nichts, außer meinem Ego.

Es ist nicht weg, eher betrachte ich es mittlerweile recht wertfrei bei seinen Versuchen, mich wiederum in Illusionen zu verwickeln. Ich erkenne es jedoch früher und bleibe gelassener. Durch die Gedankenübungen ist eine Unterscheidungsfähigkeit entstanden, die nutzlose Konflikte vermeidet und nicht mehr im Angriff die beste Verteidigung sieht. Die Angst in Verbindung mit Schuldgefühlen verdunkeln den Horizont. Die Angst für uns aufzulösen, ist nicht Teil des Lehrplans, uns durch die Angst zu führen, damit wir nicht hinter das Licht geführt werden, ist Bestandteil des Lehrplans.

Das Ego aufzugeben, erscheint am Anfang paradox, ist es doch, was uns als Person zu bestimmen scheint. Erkennen wir, alle Eigenschaften in uns zu haben, endet die krampfhafte Suche im Außen. Wir entscheiden uns für den Spatz in unserer kleinen Hand und selten für die Taube auf dem Dach. Wir wählen nur den Zeitpunkt, wann wir lernen wollen. Das wir einst gelernt haben werden, steht außer Frage. Zeit ist insofern relativ, das Ergebnis der Zeit ist gewiss.

Michael
27.06.15, 11:58
Vorläufig abschließend zumindest die Einleitung des Kurses als Originalzitat, damit sich nach meinen subjektiven Lese- und Übungseindrücken der Sinn des Buches nachvollziehen lässt. Geschildert in der Absicht, Neugier zu wecken und seine eigene Erfahrungen darüber zu sammeln, wer wir wirklich sind. Um das in geeignete Worte zu fassen, zitiere ich mal die Einleitung zum vorläufigen Abschluss meiner subjektiven Ausführungen.

"1. Dies ist ein Kurs in Wundern. Es ist ein Pflichkurs. Nur die Zeit, in der du ihn machst, steht dir frei. Freier Wille bedeutet nicht, dass du den Lehrplan bestimmen kannst. Es bedeutet nur, dass du wählen kannst, was du zu einer gegebenen Zeit lernen willst. Der Kurs zielt nicht darauf ab, die Bedeutung der Liebe zu lehren, denn das ist jenseits dessen, was gelehrt werden kann. Er zielt vielmaehr darauf ab, die Blockaden zu entfernen, die dich daran hindern, dir der Gegenwart der Liebe, die dein angestammtes Erbe ist, gewahr zu sein. Das Gegenteil von Liebe ist Angst, doch was allumfassend ist, kann kein Gegenteil haben.

2. Dieser Kurs kann daher so zusammengefasst werden:

Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
Nichts Unwirkliches existiert.


Hierin liegt der Frieden Gottes." (1)

Das Wunder ist die Liebe, die ohne Gegenteil erschafft. Alle Äußerungen der Liebe sind immer maximal. Wir sind keine Körper, wir sind FREI. Daher bin ich dankbar, den Kurs zur autonomen Freiheit meines Geistes gefunden zu haben. Besser gesagt, ich erzählte einem Freund davon, der mir das Buch zwei Tage später geschenkt hat. Bücher finden ihre Wege zu den Menschen, denen sie behilflich sein können, zumeist auf ihre eigene Weise. Alles nur ein kleiner Hinweis, gehen lernen wollen, ist eine freie Entscheidung über das Wann. Wir können uns einfach nicht ewig dafür entscheiden, nicht (gehen) lernen zu wollen. Es ist in der Zeit schlichtweg unmöglich.

"Ich bin daheim. Die Angst ist hier der Fremde."



Sache der Seele ist es, Freude zu empfinden. Reine Freude ist unser natürlicher Geistzustand. Der ganze Rest, das sind unwirkliche Fremde. Für die Liebe gibt es keine Angst auf unbekannten Wegen, sie zieht uns vorwärts dorthin, wo wir niemals nicht getrennt waren. So, wie wir wirklich sind, blieben wir für alle Zeit. Von der Ego-Projektion zur schöpferischen Verwendung des Geistes führt der Kurs in erfahrbarem Kontext. Jeder für sich und das All für uns alle. Alle wollen doch langsam nach Hause, die Spielzeit kann in der Zeit nicht ewig sein. Entscheidet jeder für sich, was Sinn macht. Für mich ist der Kurs ein Plussummenspiel, daher meine Empfehlung.




(1) Seite 1 Einleitung, Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag

(2) Seite 302 Übungsbuch, Lektion 160

Michael
11.07.15, 12:43
Nachtrag:

Gibt im Netz zwei Übersetzungen, daher hier erstmal ein Video über den "Heiligen Augenblick".

https://www.youtube.com/watch?v=7ZBOJwkuXec


Aus der englischen Originalversion wurde bei folgender Übersetzung einige Begriffe anders übersetzt. Wenige Begriffe, aus einer anderen Kontextebene betrachtet, weil anders übersetzt, bewirken ein erweitertes Bild, wenn eine "Sowohl-als auch" Perspektive eingenommen werden kann.

Wenn aus dem Begriff "Heiliger Geist" in obiger Übersetzung, bei der unteren Quellenangabe dann als "3. Auge" betrachtet wird, ändert sich die auch die Anbindungsmöglichkeit. Aus Sühne im vorgenannten Kontext wird in der anderen Übersetzung dann "Versöhnung", den Aspekt habe ich weiter oben noch nicht so gesehen.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, sollte beide Versionen auf sich wirken lassen und entscheiden, welche Definitionen ihr / ihm besser zusagt.

https://www.youtube.com/watch?v=7Wh6tUw7UZ8


Ich höre mir das Textbuch mal in der zweiten Version an, eine erweiterten Kontext beim Lernen einzubinden. Als Hörbuch ist es ganz praktisch, denn ich spare die Zeit und Energieaufwendung des Lesens und kann den ähnlichen Inhalt über einen weiteren Sinneskanal aufnehmen.

Daneben sollte sich jeder sein eigenes Bild davon machen, was für sie / ihn hilfreich ist. Manchmal empfinden wir es als schmerzlich, zu erlernen, das Ego in seiner Struktur zu erkennen, doch im Grunde ist es keine Entscheidung:

Wie könnten wir in der Zeit am Willen der Ewigkeit etwas verändern? Das Unbehagen des Egos ist ein "Wachstumsschmerz", die Furcht, als machtlos entlarvt zu werden. Unbehagen wird durch (salvation) Vergebung (1) bzw. Versöhnung (2) aufgehoben.

In der Übersetzung bestand die Schwierigkeit, folgende Begriffe im Deutschen sprachlich abzugrenzen:

make / create als machen / erschaffen
know / perceive als erkennen / wahrnehmen
wish / will als haben-wollen / wollen
mind / spirit als Geist / reiner Geist

Geklärt werden in der Einleitung jeweils die Begriffe:

change one´s mind als anderen Geistes werden
knowledge als Erkenntnis
salvation als Erlösung (von Schuld als Sühne) (1) heilende Versöhnung (2)
denial als Verleugnung / Leugnung (psychologischer Begriff: grundlegenste Hierarchie von Angriffsmechanismen)
defencelessness als Wehrlosigkeit

Wollte ich nur ergänzen, die eigene Betrachtung nicht einzugrenzen.

anderedimension
12.07.15, 19:03
Zitat WirSindIchBin

Das Wunder ist die Liebe, die ohne Gegenteil erschafft.
.................................................. ..............................

So sehr ich deine Worte ansonsten auch schätze, aber die Liebe ist alles andere als ein Wunder. Sie ist eine simple Erfindung der Natur und dient nur zwei Zwecken:

1. der Fortpflanzung
2. das zu erhalten, was da fortgepflanzt wurde

zu 1.
hat sich das mit der Fortpflanzung erledigt...geht auch die Liebe. Das was dann bleibt bezeichnen wir irrtümlicherweise zwar auch als Liebe, aber das hat eher etwas mit Gewohnheit und der Angst vor dem Alleinsein zu tun.

zu 2.
diese Liebe bleibt das ganze Leben, denn die Brut muss lebenslänglich beschützt werden. Kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen. Deshalb auch; Blut ist dicker als Wasser. In 99% aller Fälle würde die Frau den (geliebten) Mann verlassen, müsste sie sich zwischen Mann und Kind entscheiden. Das 1% darf man getrost als jene Ausnahme ansehen, die die Regel bestätigt. Die Liebe der Mutter für das Kind ist die wahrhaftigste Form der Liebe.

Michael
12.07.15, 20:23
Siehst Du, es wäre wahrlich ein Wunder, über die oben beschriebene "besondere Liebe" hinweg zur "bedingungslosen Liebe" zu blicken.

Wir wissen nicht mehr, wie es sich anfühlt, von All und Universum bedingungslos geliebt zu werden. Daher erfinden wir mentale Konzepte, die das Gefühl ersetzen, das wir eigentlich suchen.

Sich nicht von Gott geliebt zu fühlen, ist die Ursache des Gefühls der Trennung. Es wäre Gott auch recht, würden wir ihn einfach "Freund" nennen, damit Religion den Weg nicht zustellt, der allen offensteht. Die Absicht öffnet das Tor, das die Grenze der Ego-Liebe bildet. Liebe zu suchen und zu "brauchen" bedeutet, im Moment keine Liebe zu fühlen. Liebe im Herzen ist eine unerschöpfliche Quelle, diese Liebe wird mehr, wenn sie geteilt wird. Daher erschafft die bedingungslose Liebe ohne Gegenteil. Liebe, als Konzept für besitzanzeigende Pronomen die mit dem "Besitz einer Quelle von Liebe" verbunden werden, sind Abhängigkeitskonstrukte zur Abwendung von Einsamkeit. Einsamkeit, die wir empfinden, weil auch in der Zweisamkeit die Einheit nicht dauerhaft gefunden werden kann. In der Verbindung zum All liegen viele Möglichkeiten für die Äquivalente von Liebe auf allen Ebenen.

Alles Drama ist ein Wettstreit um die Liebe unseres Freundes. Wie das Ego seine verzerrten Fehlschöpfungen in Konzepten relativer Besonderheit erbarmungslos zu Tode liebt, liebt Gott seine Schöpfungen bedingungslos bis zu ihrer gefühlten Einsicht, bedingungslos geliebt zu werden, bedingungslos. Darin sind sich Ego und Gott gleich. Allerdings kann sich das All nicht in dem irren, was wir sind. Das Ego lebt davon.

Die einzige "Sünde", die wir nach Kurs begehen können, ist es, zu glauben, wir seien nicht die Kinder eines guten Freundes. Glauben wir an die Strafe eines zornigen Gottes für unsere Entwicklungsverzögerung und die diversen Umwege, begehen wir den gleichen Irrtum, wie viele Religionsvorstellungen.

Wenn wir Liebe auf die physisch biologische Funktion reduzieren, hast Du recht. Aber ich glaube, hierin wäre eine unzulässige Begrenzung zu sehen.

Es wird gesagt werden, es gibt nichts Wirkliches, dass nicht aus Liebe erschaffen wurde. Die Trennung ist der Glaube, dass dem nicht so ist.

Es könnte gesagt werden, die Aufgabe der Natur ist es, Liebe in Aktion zu ermöglichen. ISt eben die ebenbildliche Frage, auf welcher Ebene wir diese Liebe ansiedeln.

Die physische Ebene ist die (mental) abgespeckte Version einer Suche nach "Mutterliebe" und sind Ausdruck von Konzepten zur Abwendung von Einsamkeit, die "Partnerschaft" genannt werden. Uns auf hormonelle Reaktionen zu reduzieren, und Liebe psychologisch als das "Fehlen von Kritikbewusstsein" einzuordnen, wird der Macht von Liebe nicht gerecht. Liebe, ohne die Macht, Hormone zu steuern, wäre hilflos. Machtspiele ohne Liebe benötigen die unbewusste Hormonsteuerung auf physischen Reizleitungen.

Auf astraler Ebene können wir mit Menschen interagieren, mit denen wir dort eine Beziehungsübereinstimmung finden.

Auf mentaler Ebene könnten sich zwar zwei deckungsgleiche gedankliche Konzepte von Liebe finden, was jedoch angesichts permanenter Veränderung einen recht fragilen Zustand beschreibt. Sie lieben ihr Ego im Außen, nicht das Gegenüber. Das Gefühl schwindet mit den mentalen Grenzzäunen.

Auf intuitiver Ebene finden wir Begegnungen von Seelenhälften, Seelenfreunde, Seelengruppen und Seelenpartnern, die nicht in der Physis begonnen haben, zu sein.

Auf spiritueller Ebene finden wir die Ganzheit einer Beziehung zu einem Freund. Wir könnten finden, was seelische Ganzheit genannt wurde, bevor der Fall in die Dualität Bedürfnisse überhaupt entstehen ließ. Vor dem Bedürfnis war kein Mangel an Liebe wahrnehmbar.

Auf universeller Ebene ist es die Hochzeit von Himmel und Erde im Jetzt. Es gibt kein Innen, es gibt kein Außen. Es gibt kein Oben, es gibt kein Unten. Es gibt weder Zukunft, noch Vergangenheit. Es gibt nur bedingungslose Liebe auf allen Ebenen.

Daher ist für mich die Vertreibung aus dem Paradies eine kognitive Grenze, die durch den "Apfel vom Baum der Erkenntnis", also den Verstand entstand. Vorher bestand kein Bedarf nach dem kognitiven Feigenblatt des NEIN. Der Fall in den Verstand, der uns sagt, wir seien nicht die gemeinsamen Kinder einer freundlichen Familie.

"Unser Kurs befasst sich mit keinem Konzept, das nicht für jeden annehmbar ist, ungeachtet seiner formalen Überzeugungen. Mit seinem Ego fertig zu werden wird für ihn genug sein..." (S. 60 Handbuch)

Religion spielt im Kurs keine Rolle, da es seine Anwendung ist, die uns die Funktion der Liebe lehrt. Die Bedeutung der Liebe zu lehren, liegt weit jenseits dessen, was Sprache ermöglicht und ist eine indivuduelle Erfahrung. Verbindung, als das Gegenteil von Trennung, entsteht im eigenen Bewusstsein. Die Wirkung der Allverbundenheit ist es, die das Ego hinwegleuchtet. Ohne es vorher anzugreifen. Das Ego hat sich gebildet, als wir uns getrennt und schutzlos fühlten, aber das war ein Irrtum, der entstand, als wir noch glaubten, ein sterblicher Körper zu sein.

Alle Überzeugungen, die zu innerer Harmonie führen, könnten hilfreich sein. Vielleicht ist dieses Zitat hilfreich:

"Die Sühne / Versöhnung könnte mit einem totalen Entrinnen aus der Vergangenheit und einem völligen Mangel an Interesse für die Zukunft gleichgesetzt werden." (S.61 Handbuch, Ein Kurs in Wundern)

(Den sollte ich mir mal hinter die Ohren schreiben...)

Wir haben allem die Bedeutung gegeben, die es seither für uns besitzt. Liebe ist ohne Grenzen. Mitgefühl soll älter sein, als dieses Universum.

andere/dimension
12.07.15, 21:58
Ich glaube schon, dass die Liebe Grenzen hat - und wir sind sogar manchmal in der Lage diese zu verschieben. Zwar lässt auch die Liebe uns wachsen, aber wenn es um unser eigenes Überleben geht...entwickeln wir Kräfte, die es uns ermöglichen die Liebe hinten anzustellen. Die letzten Tage ist mir ganz besonders aufgefallen, dass die attraktivsten Frauen zwischen 35 und 45 mit entweder wesentlich älteren, oder deutlich unattraktiveren Männern als sie selbst liiert sind. Die Frauen werden behaupten, dass dies ein Beweis ihrer Liebe ist, da diese sich nicht von einer Oberflächlichkeit wie dem Aussehen abhängig macht. Dass diese Männer Geld und oder Macht haben, sehen sie nicht als Oberflächlichkeit...sondern als angenehme Begleiterscheinung. Da bin ich wieder bei den Frauen und ihrer ganz eigenen Auffassung von Wahrheit und Lüge. Wenn die Frau die 30 überschritten hat, dann wägt sie ganz genau ab. Die Liebe fällt ihr nicht mehr einfach so über den Instinkt (wie von der Natur gewollt) in den Schoß, sondern die Frau bewegt sich auf das zu was sie ihr die meisten Vorteile verspricht und nennt es dann Liebe. Wäre ich gläubig würde ich sagen: Gott hat den Mann erschaffen und der Teufel das Weib. Denn wer, außer dem Teufel selbst, würde etwas derart bösartiges so hübsch verpacken?!? Männer führen immer wieder mal einen "großen", vernichtenden Krieg, aber irgendwann ist der zu Ende, die Fronten geklärt - und es zieht der Frieden wieder ein. Frauen führen tausend kleine Kriege, von denen kaum jemand etwas mitbekommt - doch diese Kriege enden nie. Wenn eine Frau eine andere Frau auf dem Kicker hat, dann hält diese Feindschaft ein ganzes Leben lang. Die Männer schlagen sich die Zähne ein und dann ist die Sache vergessen. Gott und der Teufel wollten ihre jeweilige Macht über den anderen über Spielfiguren demonstrieren. Gott erschuf den Mann - und weil Gott ein ehrlicher Kerl ist, ließ er seine Spielfigur so erscheinen wie sie ist. Der Teufel legte nicht alle Karten auf den Tisch und gaukelte mit der Frau ein Wesen vor, das auf dem ersten Blick dem Mann unterlegen ist und erst dann mit seinen Fähigkeiten (Waffen) aufwartet, wenn niemand mehr damit rechnet. Nun warten beide gespannt welche Figur die Oberhand behalten wird - ich kann dir jetzt schon sagen wie es ausgeht. Frauen sagen, ein Mann wird mit 40 erst richtig interessant. Was sie damit meinen ist; dann hat er Geld und Macht, oder eben nicht. Hat er, ist er interessant, hat er nicht...dann ist er eben uninteressant. Bis Horst das begriffen hat ... ist er schon längst zum Aussterben verdammt. Auf Ladys first wird die Dame, auch mit Quotenregelung, niemals verzichten.

andere/dimension
12.07.15, 22:52
Folgendes Experiment:

Fünf Frauen, 20,30,40,50 und 60 Jahre alt. Alle haben schon mehrmals verlauten lassen, dass sie ihr Partner schon lange nicht mehr spontan zu einem romantischen (noblen) Essen ausgeführt hat.
Wir weihen ihre Partner ein und lassen sie mit folgendem Satz nach Hause kommen: "Schatz, Du hast die Wahl; ich habe uns heute Abend zwei Plätze bei dem exquisiten Spanier am Elbufer reserviert,
dort hin möchte ich gerne entführen - wenn Du aber nicht magst, darfst du dir eine Handtasche von Louis Vuitton aussuchen.

1. die 20-jährige sagt: "Scheiß auf L.V., komm lass uns gehen
2. die 30-jährige überlegt eine Weile und entscheidet sich für die Handtasche
3. die 40-jährige entscheidet sich sofort für die Handtasche
4. die 50- jährige überlegt eine Weile und entscheidet sich für die Handtasche
5. die 60-jährige sagt: " Wie kommst Du zu solch einer Frage?" Dann zieht sie ihren Mantel an und sagt "Lass uns gehen"

Wir Männer behaupten Frauen wären kompliziert - sind sie nicht - ganz im Gegenteil...sie sind sehr einfach gestrickt. Nur haben wir mit unterschiedlich alten Frauen zu tun. Unsere Mütter sind anders (alt) als unsere Frauen und unsere Kolleginnen anders (alt) als unsere Nichten. Das kann einen schon mal durcheinander bringen.

andere/dimension
12.07.15, 23:22
...übrigens ein Grund, warum sich junge Frauen oft sehr gut mit reiferen Damen verstehen. In den Augen der 20-jährigen handelt die 60-jährige ebenso wie sie - auch wenn sie nicht weiß warum. Umgekehrt natürlich ebenso...nur weiß die 60-jährige warum. Junge Frauen himmeln sehr oft ihre Omis an - nun weißt Du auch warum.

Michael
13.07.15, 12:01
Zitat von anderedimension:

"Ich glaube schon, dass die Liebe Grenzen hat - und wir sind sogar manchmal in der Lage diese zu verschieben. Zwar lässt auch die Liebe uns wachsen, aber wenn es um unser eigenes Überleben geht...entwickeln wir Kräfte, die es uns ermöglichen die Liebe hinten anzustellen."

a: wenn wir Grenzen verschieben, bleiben sie trotzdem bestehen. Liebe ist grenzenlos, weil, wenn sie es nicht wäre, jemand davon ausgeschlossen sein könnte. Dann wäre Liebe allerdings eher "böse", weil sie ja durch "Liebesentzug" bestraft, bzw. versucht, bestimmte "Verhaltensweisen" zu konditionieren.

b. die Verhaltensweisen von Frauen und Männern sind größtenteils den Konventionen, Konfessionen und Erziehungsmodellen geschuldet, die uns anerzogen wurden. Das Abhängigkeitskonstrukt, Mann zahlt - Frau ist abhängig und daher mit materiellen Geschenken verhaltenstechnisch in gewisser Weise "käuflich", stammt wahrlich aus dem Balzritualkatalog der Tierwelt. Bedürfniskommunikationen in Abhängigkeitskonstrukten gestalten "besondere Beziehungen".

c: Im Kurs geht es um die Erfahrung einer nondualen Liebe. Es ist die Liebe vor der Polarität, die Vereinigung der männlichen und weiblichen Seelenanteile kann auch in eine im Kurs so genannte "Heilige Beziehung" einfließen, in dem die spiegelbildlichen Eigenschaftspaare ausgetauscht und jeweils integriert werden. (das Gegenkonzept zu "verlorenen Seelenfragmenten")

d: die Grenzen besonderer Beziehungen führen zu Gräben, Gräbern und endlosen Grabenkämpfen. Liebe wird in der Nondualität, dem ungeteilten Seelenzustand vor der Dualität - dem entwei gerrissen sein, zu einer Ganzheit. Diese Ganzheit wird geteilt mehr als die Summe ihrer Teile.

e: wir können lernen, diese Ganzheit in uns selbst wahrzunehmen und zu teilen. Es ist dieser geteilte Zweck, der Beziehungen heilig macht, denn er erkennt, dass Erfüllung nicht gegeben werden kann, ohne von Liebe erfüllt zu sein. Die Heilige Beziehung sieht das Göttliche im Gegenüber, Licht blickt liebevoll auf Licht. Nicht auf Abhängigkeiten vom eigenen Licht...

f: die Dramen aus Mangel an Liebe sind zahllos, jedes negative Zuwendungsspiel hat seinen ursächlichen Aufbau in einer Enttäuschung darüber, dass Liebe (egal auf welcher Ebene im Außen) gesucht wird, ohne die Quelle innen gefunden zu haben.

g: die energetische Ausstrahlung des Herzens soll elektrisch rund 50 Mal, und magnetisch an die 2000 Mal stärker sein, als die Gehirnströme mit ihren Feldwirkungen. Stimmen Herz und Hirn gemeinsam ein altes Lied an, könnte von einem inneren Leuchten gesprochen werden.

h: diese Erfahrung bedarf der Grenzaufhebung, nicht der Grenzkorrektur. Ein Irrtum.

i: "Lehre nur Liebe, weil du nur Liebe bist." (S.94 Ein Kurs in Wundern)

Unregistriert
13.07.15, 12:21
Zitat WirSindIchBin

a: wenn wir Grenzen verschieben, bleiben sie trotzdem bestehen. Liebe ist grenzenlos, weil, wenn sie es nicht wäre, jemand davon ausgeschlossen sein könnte. Dann wäre Liebe allerdings eher "böse", weil sie ja durch "Liebesentzug" bestraft, bzw. bestimmte Verhaltensweisen zu konditionieren
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Die Liebe ist ein Kugelfisch. Die Zutaten und Zubereitung kann jeder nachlesen, aber vom ungelernten Koch zubereitet...erwartet dich ein tödlicher Genuss.

Zitat WirSindIchBin

b. die Verhaltensweisen von Frauen und Männern sind größtenteils den Konventionen, Konfessionen und Erziehungsmodellen geschuldet, die uns anerzogen wurden. Das Abhängigkeitskonstrukt, Mann zahlt - Frau ist abhängig und daher mit materiellen Geschenken verhaltenstechnisch in gewisser Weise "käuflich", stammt wahrlich aus dem Balzritualkatalog der Tierwelt. Bedürfniskommunikationen in Abhängigkeitskonstrukten gestalten "besondere Beziehungen".
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Dem setze ich entgegen, dass die typischen Verhaltensweisen und Reaktionen von Mann und Frau überall auf der Welt die gleichen sind - egal wie isoliert ein Volk auch aufgewachsen ist.
Erziehungsmethoden otimieren nur das...was ohnehin schon da ist.

Zitat WirSindIchBin

e: wir können lernen, diese Ganzheit in uns selbst wahrzunehmen und zu teilen. Es ist dieser geteilte Zweck, der Beziehungen heilig macht, denn er erkennt, dass Erfüllung nicht gegeben werden kann, ohne von Liebe erfüllt zu sein. Die Heilige Beziehung sieht das Göttliche im Gegenüber, Licht blickt liebevoll auf Licht. Nicht auf Abhängigkeiten vom eigenen Licht...
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dem widerspricht, dass gerade die Menschen oft am glücklichsten sind, die ihr Glück nicht von der Liebe abhängig machen.

Zitat WirSindIchBin

: die Dramen aus Mangel an Liebe sind zahllos, jedes negative Zuwendungsspiel hat seinen ursächlichen Aufbau in einer Enttäuschung darüber, dass Liebe (egal auf welcher Ebene im Außen) gesucht wird, ohne die Quelle innen gefunden zu haben
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Der Mangel an (gefühlter) Liebe alleine ist noch kein Drama - nur die unerwiderte Liebe wird zum Drama. Wenn ich selbst aber keine Liebe empfinde, dann muss ich keine entbehren. Überspitzt könnte man sagen: Das Loslassen von der Liebe ist der Schlüssel zum Inneren Frieden.

Michael
13.07.15, 13:16
"Überspitzt könnte man sagen: Das Loslassen von der Liebe (aus dem Außen) ist der Schlüssel zum Inneren Frieden."

"dem widerspricht, dass gerade die Menschen oft am glücklichsten sind, die ihr Glück nicht von der Liebe abhängig machen." (Wer kann glücklich sein, ohne Liebe zu fühlen?)

"Dem setze ich entgegen, dass die typischen Verhaltensweisen und Reaktionen von Mann und Frau überall auf der Welt die gleichen sind - egal wie isoliert ein Volk auch aufgewachsen ist." (Wenn die Mangeldefinition identisch ist, ähnelt sich auch das Verhalten. Gab aber auch mal die Amazonen.)

"erwartet dich ein tödlicher Genuss." (Der Genuss ist nur für das Ego tödlich. Daher sucht es Liebe und findet sie doch bedrohlich))

Michael
13.07.15, 13:46
Zitat von unregistriert:

"Der Mangel an (gefühlter) Liebe alleine ist noch kein Drama - nur die unerwiderte Liebe wird zum Drama"

Der Unterschied ist, dass Liebe, die wirklich Liebe ist, nicht enttäuscht werden kann. Unerwiderte Liebe ist unmöglich, sehen wir die Quelle von Liebe im Göttlichen. Sehen wir den Besitz von Liebe als Ziel, ist unerwiderte Liebe möglich.

Liebe hat drei Schaltzustände:

a: Liebe haben wollen
b: Liebe geben wollen
c: Liebe ohne "bedingende Mangeldefinition" aus a oder b, da die Quelle im eigenen Herzen verortet wird und daher kein Mangel an Liebe besteht


Es gibt entweder Liebe oder Angst im Herzen. Beides zugleich kann nicht gefühlt werden. Ein Mangel an Liebe erzeugt die Angst. Angst ist eine Eigenschaft des Egos. Liebe ist die Ur-Sache aller Schöpfung. Liebe ist die Ursache des Lebens und dort, wo Leben ist, muss Liebe gewesen sein.

In Wahrheit gibt es nur Liebe. Mehr gibt es nicht. Wir wählen die Illusion, uns in der Angst vor Liebesentbehrung - von der Erwiderung im Außen abhängig zu machen - weil wir uns nicht selbst lieben können, ohne uns von Gott geliebt zu fühlen. Wer Gott im Gegenüber erkennt, kann nicht enttäuscht sein, da damit auch die Quelle im eigenen Herzen gefunden wird.

Wir sind Liebe und daher führt die Suche im Außen zur Enttäuschung, was die Aufhebung der Täuschung bedeutet. Mit der Aufhebung der Fehlverortung der Quelle von Liebe werden die Abhängigkeitskonstrukte überflüssig. Über-flüssig bewirkt einen erweiterten Aggregatzustand - etwas ist mehr als flüssig,

Liebe ist klebrig, wenn sie an Abhängigkeitskonstrukte gebunden wird. Flüssig, wenn sie fließt und über-flüssig, wenn die Quelle erkannt wird.

An besseren Worten arbeite ich noch.

anderedimension
13.07.15, 13:53
Auch die Amazonen gehören in die Welt der Fabeln. Zwar gab es schon immer kämpfende Frauen, ob zu Fuß oder hoch zu Ross, aber nicht so organisiert wie uns das die griechische Mythologie glaubhaft machen möchte. Das waren Verstoßene oder Geächtete, die sich aus der Not geboren zusammenschlossen, jedoch nicht mit dem Ziel als Femen durch die Savanne zu ziehen um für irgendeine Sache zu kämpfen. Die Frau hat selten, im Gegensatz zum Mann, das Große und Ganze im Blick, sondern viel mehr den heimischen Herd - deshalb sind ihr auch Eroberungskriege so suspekt - dazugewonnenes Areal ist für sie nutzlos, wenn das heimische schon alles bietet was Frau braucht. Einzige Ausnahme; man siedelt im neue Gebiet Schuhgeschäfte an - davon kann es gar nicht genug geben.


Zitat WirSindIchBin

(Wer kann glücklich sein, ohne Liebe zu fühlen?)


Das ist eine fiese Frage, da die Liebe viele Farbnuancen hat. Die Liebe muss nicht immer gleich ein weltumfassender Regenbogen sein. Ein Mann würde nie sagen, dass er seinen besten Freund liebt - die Frau hingegen liebt ihre beste Freundin und trägt das auch gerne nach Außen. Ist die Frau 60 Jahre alt, gesund, aktiv, hat zwei drei gute Freundinnen...dann liebt sie ihr Leben und ist glücklich. Ein Mann könnte dieses Glück nochmals bereichern...aber auch gefährden. Ist der Mann 60 Jahre alt, gesund, aktiv, hat zwei drei gute Freunde, dann ist er deshalb nicht unbedingt glücklich. Möglich, dass er von seinen Kindern geliebt wird - diese "Liebe" ist für ihn aber nicht so sehr greifbar - Liebe verbindet er auch immer mit Partnerschaft. Es ist also gar nicht so ausschlaggebend wie viel Liebe wir erhalten, sondern inwiefern wir in der Lage sind Liebe zu "empfangen". Der beste Sender ist nutzlos, wenn der Empfänger ausgeschaltet bleibt. Die Antennen der Frauen sind andere.

Zitat WirSindIchBin

Liebe ist die Ursache des Lebens und dort, wo Leben ist, muss Liebe gewesen sein.
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Nein, die Ursache allen Lebens sind zufällig zustande gekommene chemische und physikalische Verbindungen - zur Erhaltung des Lebens braucht es in erster Linie den Sexualtrieb. Die Liebe gibt es nur dort, wo sie benötigt wird um ein Leben schützend zu begleiten. Jegliches Handeln eines Menschen wird vom Sexualtrieb bestimmt - nur sind wir uns dessen nicht bewusst. Die partnerschaftliche Liebe gibt es auch nur bei jenen Rassen, wo das Weibchen die Brut nicht alleine großziehen kann. Bei allen anderen Gattungen reicht der Sexualtrieb aus. Untersuchungen zeigen, dass eine Frau, unabhängig von ihrem Alter und der "Qualität" des Partners ihr Leben lang nach einem (genetisch) besseren Partner Ausschau hält. Diese Programme laufen automatisch ab - wir können sie in keiner Weise beeinflussen. Das macht es mir auch so leicht glücklich liierte Frauen zu vögeln - sie erkennen instinktiv, dass meine Gene besser sind als die ihres Partners - und obwohl ihre Zeit des Gebärens abgelaufen ist, können sie nicht anders als dem Befehl der Natur zu folgen. Alles andere sind nur romantische Vorstellung einer Spezies...die sich damit abfinden will, dass sie für Mutter Natur nur eines von vielen ihrer Kinder sind. Das ist der Nährboden für Legenden von Gott und dem Paradies. Es gibt weder einen Schöpfer noch ein Paradies - das Leben beginnt an Punkt a. und endet an Punkt b./da macht die Natur auch für uns keine Ausnahme.

Neue Untersuchungen zeigen auch: Umso älter der Vater bei der Zeugung, desto hässlicher der Nachwuchs. Hier steuert die Natur wohl dem entgegen, dass dies Schule macht und zum Erfolgsmodel wird. Passt zu meiner Beobachtung, dass die attraktivsten Weibchen sich mit deutlich älteren Männchen paaren. Das tun sie aus Kalkül heraus - was aber nicht im Sinne der Natur ist. Die Natur möchte, dass wir mit dem Partner ficken der für uns am attraktivsten ist - denn die empfangene Attraktivität ist ein genetisches Signal. Umso symmetrischer das Gesicht, desto attraktiver wirkt auf uns das Gegenüber. Beim Nachwuchs alter Männer fehlt diese Symmetrie. Wenn schon der Vater die Natur beschissen hat, dann soll das seinem Nachwuchs nicht auch noch gelingen. Trotz ansonsten eiskalter Berechnung, einen Quasimodo möchte keine Frau zum Kind haben.

Michael
13.07.15, 20:29
Diese Sichtweise ist logisch, solange wir uns als Körper definieren. Damit sind wir jedoch in der unglücklichen Lage, ein Leben zu leben, das ständig vom Tod bedroht wird. Einen unfähigen Gott anzunehmen, dessen gegebenes Leben letztlich vom Tod besiegt wird, ist der Grund des Irrtums, sich nicht vom Leben geliebt fühlen zu können.

Als Bewusstsein sind wir nicht an den Körper gebunden. Altert das Bewusstsein?

Der Geist nimmt an, er müsse altern und altert aufgrund dieser Annahme. Wobei es Augen in alten Menschen gibt, die viel wacher wirken, als die Augen mancher junger Menschen. So ist Alter für Bewusstsein kein Thema.

Unbewusste Programme bleiben unbewusste Programme, bis sie erkannt werden. Ist sich der Beobachter der Programme des Unbewussten bewusst, können sie ausgebaut oder verlernt werden.

Weiß die Frau, warum sie auf welche Weise programmiert ist, kann sie sich objektiver entscheiden, was sie wählen möchte.

Weiß der Mann, dass seine Tendenz - alle Weibchen zu schwängern, alle Kinder anderer Väter zu töten und alle anderen Männer zu dominieren, zu vielerlei Problemen führt, könnten wir auch dieses durchschauen und bewusst entscheiden, ob wir diesen Krieg wählen.

Nehmen wir einmal an, es wird gesagt, Maria Magdalena und Christus hätten drei Nachkommen gehabt. In 66 Generationen über 30 Jahre bei 1.5 Nachkommen liegt die Anzahl derer, die von dieser Genetik profitiert haben, bei 7 Milliarden. Warum ich das mal ausgerechnet habe? Keine Ahnung.

Insofern wäre die Genetik von Maria Magdalena und Jesus Christus in jedem von uns. Eine biologisch genetische Form von Auferstehung im Fleisch.

Wobei ich dafür einen anderen Buchordner beginnen müsste und "Die Christus-Matrix" einbinden müsste. Im Kurs ist die Funktion des Körpers, ein Kommunikationsmedium für Gott zu sein und daher folgt der Körper dem, was seine Aufgabe ist. Heilung ist nur ein anderer Name für Gott und KRankheit nur eine weitere Folge der Illusion, ein Körper zu sein.

Wir sind kein Körper, wir sind reiner Geist, der eine Reise in einem Körper unternimmt, um Dinge zu lernen, die ohne Körper nicht zu lernen wären.

Insofern ist der Körper eine Lerneinrichtung. Er ist jedoch auch eine Lehreinrichtung in dem Sinn, in ihm die Wirkung der Übernahme des Geistes in der automatischen Installation bestimmter Auto-Start-Routinen erkennen zu können.

Wir könnten im Körper erkennen, wie Geist die Materie steuert. Das ist das Wunder der Heilung vom Wahnsinn der Angst ohne Liebe.

Handlungsfähigkeit entsteht, die Opferrolle verblasst, ein Gefängnis wird zu Freiheit. Wir sind keine Körper, wir sind frei. Wir sind freie Geister in einem Körper, dessen Seele nach allen Erfahrungen strebt, die noch nicht integriert wurden. Jeder ist alles und jeder erlebt alles.

Ist die Maus satt, schmeckt das Mehl bitter. Lebenshunger ist die Folge der Annahme einer einzigen Existenz, die dazu verdammt ist, den Würmern als Futter zu dienen. Liebe ist das Grundgesetz des Kosmos und das Leben endet nicht mit dem Tod.

Für mich einfach zu behaupten, war nach einem Unfall schon mal "drüben". Ist daher für mich eine erlebte Realität. Ob jeder diese Realität vorfindet, kann ich nicht wirklich sagen. Jeder findet wohl eher, was seinem "Restlebenshungerprofil" der Seele noch entspricht. Reinkarnation ist nach Kurs insofern unmöglich, als das Konzept von Zukunft und Vergangenheit aus der Ewigkeit heraus anders betrachtet wird: "Es gibt keine Vergangenheit oder Zukunft, und die Idee der Geburt in einem Körper, ob einmal oder mehrere Male - hat keine Bedeutung." (S.60 Handbuch, Ein Kurs in Wundern)Der Himmel ist immer zunächst innen, oder er kann auch nicht im Außen sein. Alle Zeit ist immer jetzt, es gibt keine andere Zeit. Daher ist der Himmel hier und jetzt, oder er ist nicht. Sein kann der Himmel nur in deinem Bewusstsein. Wo sonst? Was nicht vom Geist ins Bewusstsein gehoben wird, ist nicht. Was im Bewusstsein ist, ist überall im All.

Für jede Form von Wahrnehmung ist Bewusstsein nötig. Was ist daher das Bewusstsein der Frau beim Gencheck, die im Sekundenbruchteil erkennt, welche Teile einer Kette über 66 Generationen noch fehlen, das gesamte Ebenbild zusammenzusetzen? Bedenke Mensch hier die ungewöhnlichen Fähigkeiten sogenannter Indigo- und Gold-Kinder. Was die Natur im Busch verfolgt, kann zwar chemisch und physikalisch eingeordnet werden, was insgesamt dahinter steht, können wir erst verstehen, wenn wir sind, was wir sein werden.

Sind wir zufällig im Körper anwesender Geist, verbringen wir das Leben in einer panischen Angst vor dem unausweichlichen Tod.

Was jedoch kann uns ängstigen, sind wir im reinen Geist verwurzelt?

Es ist einfach eine andere Frequenz, die entsteht, denken wir Gedanken wie den folgenden: "Die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst." (Übung 67)

Wird dieser Gedanke wiederholt gedacht, verstärkt sich die Wirkung. Was ist dann Ursache und was ist die Wirkung? Und was war vorher nicht?

andere/dimension
13.07.15, 20:52
Ich glaube schon, dass auch der Geist verschleißt. "Ich bin müde im Geist" hört man ja nicht gerade selten. Müde kann man aus zwei Gründen werden: 1. Aufgrund einer Anstrengung, 2. Aufgrund von ständigen Wiederholungen. Der Geist ermüdet an den Wiederholungen - irgendwann kennt er schon alles und sieht in nichts mehr einen Zugewinn...das macht ihn müde. Nur der Tod kann ihn von dieser Müdigkeit erlösen. Wie wir wissen, leitet sehr oft der Geist den "natürlichen" Tod ein. Dieser Sterbeprozess kann sich über eine sehr lange Zeit hinwegziehen und ist oft unabhängig vom körperlichen Zustand. Der Körper könnte noch, aber der Geist möchte nicht mehr. das Hinübergleiten in eine andere Welt würde sein Leid nicht lindern sondern verlängern. Also kann nur der endgültige Tod Erlösung bedeuten.

Michael
13.07.15, 21:27
Der Geist gibt Lebensenergie in Konflikten ab, das Bewusstsein als Potenzial bleibt jedoch erhalten.

Richtig ist Deine Aussage, dass es der Geist ist, der sich für den Tod entscheidet.

Ebenso wichtig ist der Umstand, dass schon von Kinheit an der Glaube an den Tod genährt wird.

Unrichtig ist jedoch der Glaube, dass nur der Tod Erlösung böte.

"Der Tod ist der zentrale Traum, aus dem alle Illusionen stammen. ISt es nicht Verrücktheit, vom Leben zu denken, dass es geboren wird, altert, seine Vitalität verliert und am Ende stirbt? ... Und niemand fragt, ob ein gütiger Schöpfer dies wollen könnte?" (S. 66 Handbuch, Ein Kurs in Wundern)

Der Geist, der nicht mehr möchte, dessen Körper stirbt. Der Geist, der eine Funktion der Natur ist, weil er liebevoll ist, legt seinen Körper sanft ab, weil er weiß, dorthin zu gehen, woher er kam.

Der Tod könnte als Symbol für die "Grimmigkeit ´Gottes" stehen, alle Liebe wird ausgelöscht und so wird ein Gott der Liebe unmöglich. Wenn der Tod das Leben besiegt, ist es nicht möglich, Gott für liebevoll zu halten.

Michael
17.07.15, 10:38
Ein Kreis von 10 Eigenschaften dreht sich darum, die Bedeutung der Liebe im Mittelpunkt des Ganzen zu beleuchten.

Der Kreis der 360 praktischen Übungen ist im Netz in zwei Variationen zu erleben.

Das Textbuch wird im Netz von 2 verschiedenen Sprechern vorgelesen.

Das physische Textbuch ist bei einer Entscheidung für den Kurs zu empfehlen, daneben entsteht keine Notwendigkeit, ständig am Rechner zu sitzen (und physischen Strom) zu verbrauchen, um spirituellen Kraftstrom nachzutanken.

Zentral um die Vorstellung der Liebe als Ursache der Schöpfung ziehen wir einen geschlossenen Liebeskreis um die Eigenschaften:

1. Vertrauen
2. Ehrlichkeit
3. Toleranz
4. Sanftmut
5. Freude
6. Wehrlosigkeit
7. Großzügigkeit
8. Geduld
9. Gläubigkeit (im Sinne von "Zweifelsfreiheit" in Bezug auf das, was wir sind)
10. Geistige Offenheit

Zunächst sei gesagt, dass auch die Trennung zwischen Lehrer und Lernendem eine Illusion abbildet. Wir wählen, was wir weitergeben möchten und entscheiden damit, was wir selbst lernen. Im Grunde gibt es nur einen einzigen Lernenden. Das sind WIR.

Wobei wir lernen, wer wir sind. Nicht, was unser Ego jetzt ist, sondern, was uns immer begleitet hat. Alles ist schon in uns angelegt. Nichts wurde irgendjemandem entzogen, jeder hat Anteil an Allem, was ist.

Mit dem Ruf nach Freiheit, der sich in der Bereitwilligkeit äußert, offen und ohne schon geurteilt zu haben, auf eine andere Möglichkeit zu blicken, stoßen wir in ein erweitertes Resonanzsystem vor. Ein geistiges Resonanzsystem, das durch Wunder die Zeit der Lernens ungeheuer verkürzen kann.

Die Spannungen finden einen erweiterten Raum zur Entfaltung des Nutzens, den sie als paradox geäußerter Hilferuf nach Liebe nicht finden konnten. Das Ergebnis des Kurses ist identisch, auch wenn es tausende anderer Formen gibt, die zum selben ERgebnis führen.

1. Vertrauen

Bei oben angeführtem Aspekt beginnt die Bedeutung des Wortes Vertrauen. Wir trauen uns, die dunklen Wolken bisheriger Irrlichter zu durchschreiten, indem wir auf das Ergebnis vertrauen, dass die Ewigkeit für diese Zeit bestimmt hat.

Was uns dem Ziel der Ewigkeit näher bringt, die Liebe hinter allen Spiegelungen zu entdecken. Damit wird die Liebe zum Gesetz und hebt auf, was wir als "Gesetze der Welt" erfunden haben. Das Ziel ist es, die Welt auf eine Weise wahrzunehmen, die Vergebung ermöglicht.

Vergebung hebt die dunklen Wolken irriger Entscheidungen auf, welche in der Psychologie mit "kognitiver Dissonanz" beschrieben werden. Diese Spannungen reißen uns entzwei und entstehen aus Unstimmigkeit zwischem inneren und äußeren Zielen, die dazu gedanklich und / oder emotional sind.

Zu erkennen, dass unser Ziel Vergebung ist, lässt den Gründen für Vergebung einen erweiterten Nutzen zukommen und die vormals auf Ebenen getrennt wirkenden Irrtümer können einen GESAMTNUTZEN entfalten.

In der verbundenen Absicht, die Schleier vergangener Irrtümer zu durchschreiten, liegt die Möglichkeit sich für die Taube auf dem Dach zu entscheiden, statt für den Spatzen in der Hand.

>>Wer würde denn versuchen, mit den winzigen Flügeln eines Spatzen zu fliegen, wenn die große Macht eines Adlers ihm gegeben ist?<<

(Seite 9 Handbuch, Ein Kurs in Wunder, Greuthof Verlag, 2010)

Liebe und die Flugschule des Adlers gehen Hand in Hand. Wir vertrauen auf den Spatzen in der Hand, wenn wir dem Ego folgen.

Michael
18.07.15, 11:15
1. Der Plan des Egos ist es, uns im Außen suchen zu lassen, was wir nur in uns selbst finden könnten, so wir es suchen.
2. Sein Ziel ist es, uns dazu zu bringen, Groll, Zorn, Wut und Schuld nach außen zu projizieren.
3. Das Ego behauptet, wir wären in uns selbst versöhnt und am ZIEL, würde jemand anderes anders handeln, reden oder sein.
4. Wenn somit ein wechselnder äußerer Umstand oder Ereignis verändert würde, dann könnten wir versöhnt mit der Welt sein.
5. Der für eine globale Versöhnung erforderliche Geisteswandel wird von allen und jedem gefordert, außer vom Ego an sich selbst.
6. Vertrauen in diesen Ego-Plan zeigt uns eine gefährliche, tödliche und erbarmungslose Welt, die niemandem gefällt.
7. Vertrauen in den Lehrplan des Geistes zu setzen, ist daher die Abwendung von der Angriffswelt des Egos.
8. Groll zu hegen und zu pflegen, ist daher ein Angriff auf unser SELBST.
9. Auch, wenn jeder Ego-Plan gelingen würde, wäre die Welt, die daraus entsteht, kein angenehmer Ort.
10. Es gibt in der Zeit keine Möglichkeit, dem Willen der Ewigkeit zuwider zu handeln.
11. Es gibt daher den Willen des Egos und den Willen der Liebe.
12. Der Wille der Liebe ist unser Wille, einzig das Ego behauptet etwas anderes.
13. Da wir nicht glücklich waren, als wir alle den Plänen des Egos folgten, sollten wir lernen, die Pläne des Egos von denen des Selbst zu unterscheiden.
14. Vertrauen in die Ewigkeit ist logisch betrachtet, absolut unausweichlich, die Zeit besitzt keine andere Möglichkeit, als sich dem Willen der Zeitlosigkeit entsprechend zu strukturieren.
15. Ohne Urvertrauen leben wir in permanenter Angst, doch es ist einzig das Ego, das Angst entwickeln kann. Ohne Angst ist Liebe.

Über das Gefühl der Zugehörigkeit zum morphischen Feld allumfassender Liebe entwickeln wir Vertrauen in das Universum, alle Multiversen und die Absicht dahinter.

Nehmen wir als Absicht einmal Liebe an, wären wir gut beraten.

Das Ego meint, Hass und Kampf seien die Ursache des Lebens. Aber wie könnten todbringende Gedanken Leben beinhalten?

Was nicht vertrauen kann, ist das Ego. Es handelt aus Angst vor Verlust, nicht aus dem Anreiz, glücklich zu sein. Die permanente Unzufriedenheit des Egos ist eine Kraftrichtung, die eine Bilanzwaage auf ALLEN Ebenen gestaltet. Gestaltung ist zeitabhängige Krafteinwirkung, in der Ewigkeit ist nichts geschehen, das zu Sorge Anlass gäbe.

In der Zeit besitzt das Ego die Möglichkeit zu lernen, wir können es nur beleuchten, nicht abschütteln.

Wir können es jedoch für die "Einsichten" lieben, die es uns (durch seine Schmerzreize) ermöglicht. Liebet eure Feinde meint, auch sein Ego zu lieben und nicht zu bekämpfen. Es ist jedoch der Wille der Seele, der entscheidend ist, nicht der Wille des Ego-Verstandes.

Vertrauen ist, sich vom All geliebt zu wissen. Erwin Schrödinger meinte: Die Summe allen Bewusstseins ist eins.

Der Plan des Egos sagt etwas anderes. Zwei Zielen gleichzeitig können wir nicht sehen. Daher ist unser Sinn und Zweck "gespalten" und die Summe aller Egos entwickelt keine gemeinsame Kraftrichtung, sondern ist diametral verstreut.

Das Wissen um eine Absicht hinter dem Lehrplan erfordert das Vertrauen, diesen Willen zu teilen. Für das Ego ein Horror, für die Seele ein Lichtblick. Sich an das Licht in uns selbst zu erinnern, verhindert das Anwachsen des Misstrauens.

Misstrauen kann Vertrauen zur Folge haben, bestätigt es Ehrlichkeit. Doch in der "Lügenwelt des Egos" ist Misstrauen so oft bestätigt worden, das wir meinen, es sei gerechtfertigt. Mag es bisher so gewesen sein, bedeutet es nicht, dass es so bleiben wird. Sonst hätte sich niemals etwas verändert.

Einzig die Vergangenheit ständig auf die Zukunft zu übertragen, ist Projektion.

Eine Vision ist es, die Gedanken des Universums zu teilen. Indem wir seiner Absicht vertrauen und sie teilen.

Die Kunst des Universums besteht darin, das Ego zu unterhalten, während die Natur die Seele unterrichtet und damit heilt.

Voltaire sagte: "Die Kunst der Medizin ist es, den Patienten zu unterhalten, während die Natur ihn heilt."


Warum nicht auf die Selbstheilungskräfte der Schöpfung vertrauen?
Warum nicht dem Universum offen gegenübertreten und eine gelassene Fehlerkultur erlernen?

Die Sicherheiten des Egos sind ein subjektives Empfinden. Es hat Angst vor der Liebe und will sich isolieren. Alle Sicherheitsmaßnahmen des Egos verhindern mehr Lebensfreude, als sie erzeugen - ein absteigender Weg der Selbstsabotage.

Gefunden! Teilhard de Chardin meinte:

"Eines Tages, nachdem wir Wind, Wellen, Gezeiten und Gravitation gemeistert haben, werden wir uns die Energien der Liebe nutzbar machen, und dann, zum zweiten Mal in seiner Geschichte, wird der Mensch das Feuer entdecken."

Michael
19.07.15, 12:38
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Die Entwicklung von Vertrauen

Wieder einmal stelle ich fest, nichts verstanden zu haben. Um Vertrauen zu entwickeln, wäre zu erkennen, was das Misstrauen erreichen will.

Mein Misstrauen gegenüber allem Unbekannten übertrug sich natürlich auch auf den Kurs. Zuerst las ich die Überschriften zu den 365 Gedankenübungen und dann das Handbuch für diejenigen, die sich am Ketten(aufhebungs)brief der Versöhnung beteiligen möchten.

Zwar hatte ich das Kapitel über die Entwicklung des Vertrauens mindestens schon dreimal gelesen, dennoch kam beim vierten Lesen erneut eine erweiterte Bedeutung hinzu. Ich dachte also wieder einmal nur, ich hätte verstanden, und hatte die Dinge immer noch aus einer Körper-Perspektive des Egos betrachtet.

Die Phasen der Entwicklung von Vertrauen schildere ich hier aus meiner individuellen Lernperspektive und beginne, den Kontext von der Zielvorstellung darzulegen.

>>“In der Tat ist Seelenruhe ihr Resultat: das Ergebnis des ehrlichen Lernens, der Konsequenz im Denken und der vollständigen Übertragung des Gelernten. Das ist das Stadium wirklichen Friedens, denn hier wird der Zustand des Himmels völlig widergespiegelt. Von hier aus ist der Weg zum Himmel offen und leicht.“<< (1)

Was mir bisher entging, war die Ebene, von der wir den Kettenbrief aufgeben. Wieder in alte Gewohnheiten verfallend, glaubte ich, auf der körperlichen Ebene beginnen zu müssen und mein Ego wollte wieder einmal die physische Welt zu dem machen, von dem das Ego glaubte, es wäre richtig, würden nur alle anderen ihren Irrtum erkennen.

Diesen Irrtum konnte ich heute als unrichtig erkennen. Wenn Vorgenanntes irgendeinen Sinn ergibt, dann, dass ich den Kettenbrief der Versöhnung in der geistigen Welt aufzugeben habe. Dort macht es Sinn, sich dem Erkennen dessen zu widmen, was unter dem englischen Begriff „Salvation“ in den Übersetzungsmöglichkeiten von (1) Erlösung, (2) Versöhnung ausgedrückt wird, und eine dritte Auslegungsmöglichkeit besitzt, die mit „Salbung“ zu tun hat.

Die physische „Salbung“ wurde von Maria Magdalena vorgenommen, als Jeschuah Christus bei Simon einkehrte. Im übertragenen und symbolischen Kontext bedeutet Salbung das „Abdichten des Seelengefäßes“, damit das Licht sich nicht in Millionen Konflikten zerfasert, sondern konzentriert, um das Licht auf die Schatten zu richten. Nicht, um die Konflikte zu bekämpfen…

Wir wissen nicht, worauf wir unser Seelenlicht richten sollen, die physischen Gegebenheiten angemessen zu gestalten und wie ich auch, rennen wir auf dieser Ebene in einem Hamsterrad:

Probleme entstehen schneller, als sie aufgelöst werden können. Zudem entstehen bei der fragmentierten Problembetrachtung aus einem gelösten Problem mindestens zwei weitere.

Was ja der Ordner über die Schuldenfalle anschaulich belegt. Pläne des Egos liegen in 7 Milliarden Schubladen des Denkens, was insgesamt noch kein Problem darstellt. Dumm ist nur, dass alle glauben, damit Recht zu haben. Da beginnen die Konflikte, die unsere Aufmerksamkeit erfordern und uns den anzustrebenden Seelenfrieden rauben.

Was ich spät, aber besser als niemals begriff, war: Jeder meiner „Konflikte“ entstand, weil ich mich in diesem Moment nicht mit meinem Selbst identifizierte, sondern sich mein „Körper-Ego“ unverstanden, bedroht, verängstigt oder einfach hilflos fühlte und daher nicht angemessen reagierte. Es fehlte immer das Betreten einer unabhängigen Beobachterplattform, die in dieser Betrachtung - über die Mechanismen des globalen Egos – einzunehmen wäre.

Wie erreichen wir einen globalen Seelenfrieden?

Eigentlich eine berechtigte Frage. Zumindest würden wir uns nicht von der Ebene globaler Körper betrachten, sondern als verbundene Seelengemeinschaft, die eine Reise auf einem wunderschönen Planeten macht. Im Seelengefäß sammeln wir die Eigenschaften des Geistes, als Gedanken, die wir mit der Absicht des Friedensfürsten teilen.

Willst Du Frieden, wende Dich an den Frieden. (Sagt mein Selbst)

Willst Du Frieden, dann musst Du darum kämpfen. (Sag mein Ego und wendet sich an den Hass als „Bringer von Erlösung“. Was wir jetzt lange genug erfolglos probiert haben, wage ich mal zu behaupten. Frieden als die Abwesenheit von Krieg auf physischer Ebene funktioniert nicht. Es sind die Raubtiere des Egos in unserem Kopf, die wir versöhnen lernen sollten, den Frieden zu finden, der nicht aus der physischen Welt stammt.

Vom Ziel betrachtet, ist die letzte Phase der Entwicklung von Vertrauen, eine Zeit der Festigung des Erlernten, diesen Abschnitt im Lehrplan abzuschließen. Als Überschrift über dieser Zeit könnte stehen:

Das Zeitalter, aus dem die Menschheit den Nutzen von Vergebung lernte und dadurch die Kämpfe des Egos als sinnlos erkannte. Frage: Was könnte die Menschheit am Ende des Pfades über diese Zeit sagen? Was haben wir gelernt und gefestigt?

Was könnte es mehr geben, als einen globalen Seelenfrieden?

Das Studium bis zum Erreichen des Stadiums der Aufhebung der Ego-Projektionen beinhaltet folgende, für die Entwicklung von felsenfestem Vertrauen typische Phasen:

1. Phase. des Aufhebens
2. Phase des Aussortierens
3. Phase des Aufgebens / der Überschneidung
4. Phase des Zur-Ruhe-Kommens / Übertragens
5. Phase des Ins-Wanken-Bringens
6. Phase der Vollendung / Festigung des Gelernten in der Physis

Kollektiv betrachtet wäre dann:

1. Wir begreifen den Mangel an Wert dessen, was das Ego-Marktsystem abbildet und an Zufriedenheit erschafft. Der Nutzen von Veränderung wird erkannt, was anfangs jedoch als „Opfer und Verlust“ und daher als „schmerzlich“ empfunden wird. Im Grunde schmerzt die Erkenntnis, sich auf Wertloses konzentriert zu haben. Den Unwert der Fehlinvestitionen des Egos in diese Welt zu erkennen, hebt die Täuschung durch einen Irrtum auf. Diese Enttäuschung kann in dieser Phase noch nicht als Weg zur Freiheit erkannt werden. Aufhebung von Irrtümern bedeutet Berichtigung und die eintretenden Veränderungen erscheinen mir nunmehr hilfreich, obwohl sie mein Ego (bisher) trickreich zu umgehen suchte.

2. Hier sortieren wir aus, was uns nicht mehr „wertvoll“ erscheint und wählen, was uns wirklich wichtig ist. „Es bedarf beträchtlichen Lernens, um zu verstehen, dass alle Dinge, Geschehnisse, Begegnungen, und Umstände hilfreich sind.“ (2)

3. Solange wir dem Wertlosen noch Wert beimessen, wird diese Phase des „Aufgebens der Pläne des Egos“ als enormer Konflikt erfahren. (Willst Du einem Menschen eine Freude machen, nimm ihm einen seiner (Ego-) Wünsche. Epikur)

4. Nachdem das Wildpferd Ego sich dann ausgetobt hat und alle Konfliktenergie in Schattenkämpfen nutzlos verausgabte, das alte Weltbild zu erhalten, bleibt es erschöpft stehen und wir kommen zur Ruhe. Wir übertragen das bisher Gelernte auf die Situation und verstehen, warum alle Egos derweil durchgehen. Wir lassen das alte Ego ins Leere laufen, dort wird es zur Ruhe kommen. „Gib auf, was Du nicht willst, und bewahre, was Du willst.“ (3) Wir bekommen eine Atempause, bevor wir als Freunde, mit unseren vormals kämpfenden Egos, Hand in Hand weitergehen.

5. Das Alte, das nutzlos Gewordene, zeigt uns zunächst nur, was wir so nicht mehr wollen, jedoch nicht, was wir wirklich wollen. Unser Bestreben dieser Phase wird sein, alles Urteilen wegzulegen nur das „Bedürfnis vorzutragen“, also darum zu ersuchen, was wir in jeder Situation wirklich wollen. Wir wollen nicht Recht haben, sondern glücklich sein. Unsere Pläne machten uns nicht glücklich, daher lernen wir, uns an einen gemeinsamen Freund zu wenden und sich vertrauensvoll seinen versöhnlichen Gedanken zu öffnen. In diesem Stadium bekommen wir Rückenwind vom Universum, es salbt uns, da es uns als zum Licht zugehörig erkennt.

6. In der Phase der Vollendung sind wir „wunschlos glücklich“ da unsere Seele alle Eigenschaften integriert hat, von denen sie bisher dachte, sie im Außen suchen zu müssen. Was vorher als Möglichkeit gesehen wurde, wird zu einer soliden Basis, auf die in Guten, wie in schlechten Tagen zurückgegriffen werden kann.

Ein ruhiger und ausgeglichener Geist kann aus dieser Fülle, als Ergebnis der Entwicklung von Vertrauen in ein liebevolles Universum, sein wahres schöpferisches Potential leben. Jeder ist alles. Niemandem fehlt etwas. Es gibt keinen logischen Grund für die Gier des Egos – wir sind schon, was wir noch suchen. Wir suchten eben dort, wo wir nicht finden konnten.

Ein Problem und eine Lösung: Wir suchen künftig dort nach antworten, wo sie zu finden sind: Im Selbst, nicht im Ego.


1-3: Seiten 10 und 11 "Ein Kurs in Wundern" Greuthof Verlag
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Michael
20.07.15, 10:37
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Ehrlichkeit

Auf dem Vertrauen in ein freundliches Universum und daher eine liebevolle Mitwelt beruht Ehrlichkeit. Ehrlichkeit kann sich nur leisten, wer seiner Umwelt zutraut, mit Offenheit umgehen zu können und eine „andere Wirklichkeit“ im Kopf des Gegenübers zuzulassen und zu respektieren, so wie sie jetzt für diesen Menschen ist.

Denn: Ganz ehrlich ist es die Welt, die er jetzt sieht. Es ist nicht die Welt, die dieser Mensch irgendwann erkennen wird, sondern die Welt, in der er jetzt gerade ist. Ganz ganz ehrlich gibt es nur eine wirkliche Welt, doch wir fragmentieren sie durch unsere inneren Konflikte, in denen wir selten ganz ehrlich zu uns selbst sind.

Um ehrlich zu sagen, was Ehrlichkeit ist, wäre die Frage zu beantworten, auf welchen Ebenen unsere Selbsttäuschung darüber beginnt, wer wir sind. Alle Kriege und Konflikte beruhen auf Täuschungen, wir wollen uns selbst darüber hinwegtäuschen, wer wir wirklich sind.

Wir täuschen das Ego als getrenntes Wesen vor und daher sehen wir in der Lüge die Möglichkeit, eine Verbesserung unseres Befindens in der Täuschung zu finden. Die Täuschung darüber, wer wir wirklich sind, könnte bewusst gewählte Unwissenheit genannt werden. Würden wir uns als Ebenbild betrachten, könnten wir zweifelsfrei nur erfolgreich sein.

Wo Zweifel unmöglich ist, findet Ehrlichkeit einen offenen Raum. Wir wählen in vollkommener Ehrlichkeit, was wir wirklich sind.

Praktisch könnte Ehrlichkeit bedeuten, auf keiner Ebene mit sich selbst in Konflikt zu stehen und diese Konsequenz in der „Zähmung des Wildpferdes Ego“ bedeutet, absolut kein Unbehagen zu fühlen. Die völlige und dauerhafte Abwesenheit von Spannungen, Konflikten, Kriegen, Urteilen und Bewertungen führt zur automatischen Anwesenheit von Lebensfreude und Leichtigkeit.

Ganz wirklich ehrlich müssten wir sagen: Wenn wir in diesem Moment keine Lebensfreude spüren, läuft etwas in unserem Kopf nicht korrekt. Denn, wenn wir Freude spüren, fühlen und verhalten wir uns „korrekt“. Beim Lügen freuen wir uns selten, dieses mulmige Gefühl, jemandem ins Gesicht zu lügen, ist der Aufbau einer bewusst gewählten Scheinwelt. Wobei Lügen kurze Beine haben und daher das Fortkommen behindern. Lügen sind Konfliktanbindungen, die die Gehirnkapazitäten kosten, die zur Fortführung der Spiegelung unrichtiger Umstände gebraucht werden.

Früher kannte ich mal jemanden, der erzählte den Menschen wechselweise derart abstruse Geschichten, die umso abstruser wurden, je schlechter es ihm eigentlich ging. Schwierig wurde es für ihn jedoch immer, wenn mehrere Menschen anwesend waren, denen er unterschiedliche Wirklichkeiten über die identische Gegebenheit (zu verschiedenen Zeiten, aus verschiedenen Motiven, in verschiedenen Anwesenheitskonstellationen) vorgespiegelt hatte.

Irgendwann kam ich zu der Überzeugung, pathologische Lügner müssten sich konsequenter Weise ein Tagebuch anlegen, in dem sie eintragen, wann sie wen, warum und in welchem Kontext wohin gehend WoRÜBER getäuscht haben. Diese Einbindungen in Lügengespinste sind es, die uns von anderen trennen. Natürlich sind auch Lügen nur negative Zuwendungsspielchen auf der Suche nach Aufmerksamkeit für das Ego, doch bis wir das bemerken, können wir unser eigentliches Bedürfnis nicht formulieren und kommunizieren.

Geben wir es auf, dem Ego in die Illusion zu folgen, erkennen wir die Sichtbarkeit jeder Lüge und erfahren damit unsere tatsächliche Präsenz in der Transparenz. Zu wissen, nicht wirklich erfolgreich lügen zu können, ist früher eine Art „Behinderung“ im täglichen Leben gewesen.

Niemals hatte ich das Gefühl, jemanden wirklich erfolgreich belügen zu können. Was wäre für das Gewissen nicht sichtbar?

Die 3 Prinzipien -
Sichtbarkeit > = Transparenz > = Wahrhaftigkeit
Selbstliebe > = Vertrauen > = Stimmigkeit (Kohärenz im Jetzt)
Offenheit > = Information > = Komm-Uni-(Kat-)ion (Herzintelligenz)

- machen Ehrlichkeit zur Selbstverständlichkeit. (Wobei der Kurs im Prinzip das Konzept der Prinziplosigkeit vermittelt, nämlich, das alle Konzepte relativer Besonderheit zur Selbsttäuschung und damit zu Konflikten führen. Die 3 Prinzipien stammen an sich aus der Hermetik und wurden von mir eingebunden.)

Ganz ehrlich sind wir es, die sagen könnten:

Wir wollen, dass Licht werde. Lass uns das Licht erblicken, das Gottes Willen und den unseren spiegelt. Denn Dunkelheit ist nicht unser Wille.

(Original: „Ich will, das Licht werde. Lass mich das Licht erblicken, das Gottes Willen und den meinen spiegelt.“ Aus Lektion 73, Seite 128 Übungsbuch „Ein Kurs in Wundern“)

Oder?

Sie wollen, das Licht werde. Lass sie das Licht erblicken, das Deinen Willen in den ihren spiegelt.

Wären wir ehrlich, wäre das unser Wille. Dunkelheit ist nicht unser Wille.

Michael
22.07.15, 14:03
Ehrlichkeit und Vertrauen führen zur Aufgabe des Urteils. Ich glaubte offensichtlich, meine Persönlichkeit mache es aus, eim möglichst fundiertes, differenziertes und objektives Urteil über die Welt fällen. Bis ich erkannte, nichts erkannt zu haben und mein Selbst damit täuschen wollte, das ich sah, was ich zu sehen beabsichtigte.

Ein Urteil erwartet eine bestimmte Welt, damit ist diese festgelegt. Urteile werden nicht wie Kleider gewechselt, sie sind eher wie eine Zwangsjacke, die wir über uns und andere werfen.

Wenn ich jemanden verurteile, dann nur, weil mein Geist sich über sein wahres Selbst getäuscht hat, indem ich diesen Menschen so sehen wollte, wie ich ihn zu diesem Moment sehen will - wie er war. Diese Projektion, die Ausdehnung des Egos auf Bereiche (der Zukunft), die freie Entscheidungen der Mitwelt einschränken, ist es, die uns selbst unfrei macht, da sie den Blickwinkel einer subjektiven Vergangenheit als Maßstab für das Jetzt annimt und damit als Grundform von Zukunft wirksam werden lässt.

Wir urteilen darüber, wie ein Mensch zum Zeitpunkt X in Situation y auf Mensch Z reagiert hat und spannen den Graben zwischen Gut und Böse auf. Ohne zu erkennen, dass wir nichts Wirkliches erkannten, wird das Urteil seinen bisherigen Zweck erfüllen, uns eine schuldige Welt erblicken zu lassen, auf die mit gradueller Toleranz in relativen Besonderheiten reagiert werden muss. Wir können nicht in die Köpfe der Menschen blicken, aber ihnen ein offenes Herz entgegenzubringen.

In den negativen Reaktionsschleifen verlieren wir unser Selbst und werden zum Richter über die Grade von Toleranz, die wir zuteilen, indem wir ein Urteil fällen, das niemals gänzlich objektiv sein kann. Wir wissen nur, nichts Wirkliches darüber zu wissen, was der Lebensplan des Gegenübers jetzt erfordert. daher ist Offenheit gefordert. Wer nicht vertrauen kann, nicht ehrlich ist und nur sein eigenes Ego toleriert, kommt in eine Sackgasse. Offenheit entsteht, wenn wir uns klar werden, in eine Sackgasse des Egos gelangt zu sein. Wir gehen zurück zu dem Punkt, an dem das Urteil gewählt wurde und entscheiden uns für Freiheit (von Urteilen).

Toleranz bedeutet, jeder kann er selbst sein. Die Zeit hält für jeden ihren Raum bereit, es ist nicht an uns, die Kinderspiele (von Kapitalismus oder Kommunismus) zu bewerten. Sie werden einen Nutzen haben, diesen finden zu wollen, bedeutet die Annahme einer Situation als Chance für Neues. Abwehr, also Intoleranz, beruht auf Urteilen, die nicht alle Zeiten, Umstände, Lehrpläne und Verknüpfungen einbeziehen.

Ohne Urteil wären alle Menschen das, was Gott, das Leben, in ihnen zu sein beabsichtigt. Will das Göttliche im Gegenüber noch Fanatismus spielen, oder schon lernen, nicht der Richter über das Leben im Gegenüber zu sein?

Ohne Toleranz sperren wir uns in den Käfig bewusst gewählter Unwissenheit um die Wahrheit fern von uns zu halten.

Die Augen, die dir ins Auge blicken, darin findest du Gott. Suchen wir ihn dort, ist Toleranz selbstverständlich. Alle dürfen spielen, solange sie wollen. Zeit besitzt die Ewigkeit genug, daran ist kein Mangel. Kein Grund für Stress - das ist Toleranz.

One Urteil ist die Suppe, die wir uns eingebrockt haben, annehmbar. Pro-bleme sind ja für uns, wenn wir erkennen, was gesagt werden wollte.

Intoleranz ist die Antwort eines ängstlichen Egos. Toleranz ist die Antwort der Seele, die das Leben annimmt, egal, welche Form es gerade annimmt.

Nicht die anderen müssen wir verändern, uns selbst müssen wir strukturieren, das erfordert Vertrauen und Ehrlichkeit zum Selbst. Ich kann mein Ego nur tolerieren, es jedoch engmaschig beobachten, sobald es wieder Gründe für Intoleranz erfindet. Die Ursache (für eine ablehnende Haltung) ist immer in mir, nicht im Außen beheimatet.

Toleranz bedeutet, zu erkennen, wie Urteile das Lernen behindern, indem sie uns und die Vergangenheit, mitsamt der Zukunft im Keller der Verurteilten anbinden. Urteilen aufzugeben fällt nicht schwer, erkennen wir, das wir eines objektiven Urteils nicht fähig sind.

Es ist das Ego, das urteilt. Selektive und graduelle Abstufungen von relativer Besonderheit erzeugen eine Scheinwelt, die übersieht, das Gott dir gerade in die Augen blickt. Das Licht, was du in diesen Spiegeln der Seele siehst, ist, was nicht das Ego ist.

Es reicht, nicht das Ego zu sein. Mehr können wir in keinem Moment tun. Aber wir würden uns wundern, wüssten wir schon wieder, wer wir sonst so sind. Wir müssen gar nichts tun. Wir müssten nur Sein, was wir schon immer sind. Würde jeder sein Sein wirklich sein, wäre Toleranz automatisch und sofort - absolut unausweichlich.

Michael
23.07.15, 12:34
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Sanftmut

Jemandem nicht schaden zu wollen, bedeutet Sanftmut. Jemandem Schaden zufügen zu wollen, ist das Gegenteil: wir fällen ein nicht objektives Urteil, das einem unehrlichen Gedanken folgt und geraten in blinden Zorn. Im Zorn sehen wir Gefahren, Sanftmut nimmt der Angstillusion ihren Schrecken. Sanftmut ist harmlos und hilfreich, blinder Zorn ist gefährlich und insgesamt kontraproduktiv.


Der unehrliche Gedanke ist, den Stand der Seelen- und Geistentwicklung im Gegenüber zu verleugnen. Geraten wir in Zorn über "Unbewusstheit", vergessen wir, wie sehr das Gegenüber versucht, einen Hilferuf hinter dem Verhalten sichtbar werden zu lassen.


Damit sind wir möglicherweise im Recht, doch der Sanftmütige sieht Zorn als Ende des inneren Friedens, der eine Verleugnung unserer Seelengefühle mit sich bringt. Sanftmut kann Raum finden, entscheiden wir uns für das Glück, das mit dem Aufgeben des Urteils einhergeht.

Betrachten wir die Geistebene, so ist ein „Schaden“ durch einen fehlformulierten Hilferuf nur möglich, lassen wir zu, den versteckten Hilferuf hinter dieser Verhaltensäußerung als Angriff zu werten, der „Rache“ erfordert.

Lässt der Geist es zu, „Schaden“ in einer Situation anzunehmen, überträgt sich die Unehrlichkeit auf die Seele, den Körper und das Befinden. Es ist das Urteil, das durch das Ego mitteilen lässt, eine Situation sei nicht hinnehmbar, weswegen wir mit berechtigtem Gegenangriff reagieren.

Sanftmut besitzt logische Komponenten:

1. Das Gesetz von Ursache und Wirkung
2. Der fehlerhaft formulierte Hilferuf

1. Ursache und Wirkung (ein Aspekt von vielen weiteren)
Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andren zu. Über die Ausblendung und Umkehrung von Ursachen und Wirkungen versucht das Ego, weil es sich angegriffen, verletzt, ungerecht behandelt oder ausgegrenzt fühlt, die Aufgabe der Sanftmütigkeit logisch erscheinen zu lassen.

Ohne Sanftmut verstärken wir beständig den Kreislauf von Angriff, ergo „berechtigtem“ Gegenangriff, Kampf, Rache, Hass und Vergeltung. Objektiv haben wir die Ursache der Schuld noch nicht verinnerlicht:


Schuld ist ein Urteil zur Abwehr des Prinzips der Sanftmut. Ohne Schuld wären wir eigenverantwortliche Wesen, in der Verteilung von Schuld als Begründung für ein bestimmtes Gegenangriffsverhalten versuchen wir, durch „Liebes- oder Freundschaftsentzug“ im Privaten, und mit Gesetzen, Vertragsstrafen und Abmahnungen im öffentlichen Raum, die eigentliche Forderung nach reibungslos funktionierender Soziokultur zu erfüllen.

Gehen wir hypothetisch einmal davon aus, in diesem Lernprogramm von Zeit und Raum etwas über den Nutzen von Vergebung lernen zu können, würde die Aussage von Christus Jeschuah: „Liebet eure Feinde“ einen erweiterten Bezug erhalten.

Es könnte gemeint sein, dass wir nur durch die "Illusion der Schuld" im Gegenüber erkennen können, eigentlich nach dem Sinn der Vergebung zu forschen. So betrachtet, ist es ein Freundschaftsdienst einer verbundenen Seele. Nur darin können wir erkennen, vor dem Abstieg unsers Bewusstseins in die Dichte der möglichen Schuld, auf den „Knopf“ mit dem Lernprogramm „Vergebung“ gedrückt zu haben. Haben wir den Nutzen von Vergebung, die Befreiung aus der Ego-Schuldknechtschaft, gefühlt und als logisch erfahren, wird uns unser Irrtum erst wirklich bewusst. Uns könnte aus dieser Perspektive einleuchten, was der Sinn von Vergebung ist: die Freiheit von Konflikten im INNEN UND AU?EN.


Sanftmut ist es, hinter den Irrtümern des Egos keine Schuld zu erblicken, indem wir ehrlich darauf vertrauen, dass unser Geist keinen Schaden nehmen kann, es sei denn, wir leben nach dem „Schuldprinzip“ und vergrößern dabei den Sozialisationsdruck eines bewusst gewählten Irrtums.

Sanftmut kommt aus der Stärke, die entsteht, haben wir verstanden, nicht die Gedanken des Zornes zu sein. Im Zorn erschafft das Ego wilde Phantasien der Rache, die, je nachdem wie lange und intensiv sie belebt werden, einen „Überlebenswillen“ entwickeln.

Aus der mitfühlenden Sanftmut heraus gelingt es, der Seele im Gegenüber das Wasser lebenspendenden Mitgefühls zu reichen, nach dem sie eigentlich ruft. Es gab eine lange Trockenphase in unserer Seelenlandschaft, sie suchen alle nur nach Liebe.



Es wäre unehrlich, diesen Mangel mit weiterem Hass, Angriff und Gewalt zu beantworten. Wir gingen durch die wüste Wüste der kollektiven Schuldanbindung und bemerkten nicht mehr den Durst unserer Seelen. Wir schneiden uns im Schuldprinzip von der Lebensenergieversorgung ab.


Ursache und Wirkung verkehrend, versucht das Ego nun, diese Lebensenergie aus Objekten, Personen und Aufmerksamkeit zu gewinnen. Die durstige Seele wird verneint und das lebensspendende Wasser für unser vegetatives System fehlt in unserer Seelenlandschaft.

2. Fehlerhaft formulierter Hilferuf durstiger Seelen

Die Seele sucht Liebe. Findet sie keine Liebe wird als Ersatztreibstoff auch Anerkennung, Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Anteilnahme als Energieträger akzeptiert. Statt die Seele in der Wüste nach Wasser Ausschau halten zu lassen, wird die Quelle in den Ersatztreibstoffen vermutet.


Als Ursache des kollektiven Seelenenergiemangels kommt die Anbindung an das Nicht-Leben, den Zorn, in Betracht, Nun wollen wir als kämpfende Körper auf der physischen Ebene seelische Mangelzustände beheben. Eigentlich eine durchschaubare Nicht-Lebens-Strategie – suche dort, wo du nichts finden kannst; suche das, was den Durst deiner Seele niemals löschen kann. Suche - aber finde nie.



Die Seele ist ein wie Schwamm, der sich nach Wasser / Liebe sehnt. Der Körper folgt dem Ego auf das Schlachtfeld einer Zornesgesamtenergiestruktur.



Zorn kann nicht durch Zorn vermindert werden. Zorn wird durch Sanftmut gekühlt, die aus einer geistigen Unverwundbarkeit wie ein soziales Seelenthermostat wirken kann, wird keine Absicht des Egos im Hintergrund verfolgt.



Wir können Ego und Selbst immer nur im Moment unterscheiden. Aber wie könnte das Ego den Geist verletzen?



Verletzt fühlen kann sich nur das Ego. Das Selbst vergibt sich selbst den Irrtum. Wir vergaßen die Überschrift: Wenn sie diesen Knopf betätigen, beginnen die Vorbereitungen für eine Einbindung in die Seelenlernsoftware „Über den Nutzen von Vergebung“.



In einem 9 Monate dauernden Vorbereitungskurs entwickeln sie ihren Lebensplan und verankern die lehrreichen Momente in Absprache mit ihrer Seelengruppe.



Warnhinweis: Nutzen sie ihren selbst zusammengestellten, individuellen Avatar in der Physis, können sie nicht mehr erkennen, außerhalb der Simulation zu sein. Alle Level werden bis zum erfolgreichen Abschluss so wiederholt, dass die ursprüngliche gewählten Lerninhalte gewahrt bleiben. Die erworbenen Elemente und Fähigkeiten ihrer Avatare werden in Zwischenspeichern hinterlegt und im nächsten Leben ihres Avatars sichtbar werden. Dafür sorgen sie selbst durch bestimmte Verwobenheiten, deren Ursachen außerhalb der Zeit gesetzt wurden. Ziel aller Verwobenheiten ist es, das Licht sichtbar werden zu lassen, dass hinter den dunklen Wolken von Schuld verhüllt, zeigt, was wir sind, wenn wir nicht das Ego sind.



P.S.: Ist nur eine „Näherungsvorstellungsmöglichkeit“, die versuchte, den Nutzen von Vergebung mit Sanftmut und Ehrlichkeit vor uns selbst, mit Vertrauen zu verknüpfen und dabei unsere geistige Unverletzlichkeit einzubinden. In der Aufgabe des Schaden-Wollens findet sich Sicherheit.



Angst als dunkler Herrscher des Egos ist die Aufgabe des Vertrauens in unser Selbst. So in die Wüste geschickt, steigt die Seele auf Ersatznahrung um. Zorn erzeugt Aufmerksamkeit und spendet Ersatzenergie – allerdings ist diese Zornesenergie davon gespeist, die Aufmerksamkeitsenergie von Menschen abzuziehen, die damit zuweilen regelrecht energetisch ausgesaugt werden.


Liebe schenkt der Seele Wasser und geht am Ego vorbei, ohne es zu bemerken. Wird den Zuwendungsspielen des Egos Wirkung beigemessen, ermöglichen wir den Energiediebstahl. Wir nehmen dem Angriff den Wind aus den Segeln, indem wir ihn konstruktiv negieren und übersehen.



Sanftmut sieht den Energiemangel und zieht eine Verbindungslinie hin zur Seelenquelle. Wissen die Seelen, wo in der Wüste Wasser zu finden ist, können sie sich dorthin begeben.



Das Ego in seinem Kampf ist nur die Umekrung der unerkannten Seele auf ihrer verzweifelten Suche nach lebensspendendem Wasser. Der unerkannten Seele keinen Schaden zufügen zu wollen, erfordert, dem Ego seine Kriegsspiele auf der paradoxen Suche nach Liebe zu vergeben.



Den Verdurstenden abzuweisen, ist das Gegenteil von Sanftmut. Ihm zu sagen, dass sein Ego ihm das Wasser abgräbt, hilft im Moment nicht. Wir teilen unseren Wasservorrat und beschreiben den Weg zur Quelle. Karawanen finden sich und der Weg zur Wasserstelle wird zunehmend sichtbarer.



Einen Mangel an Liebe mit Hass, Angriff, Ablehnung und Sanktionen zu beantworten, ist eine unehrliche Antwort, die auf einem Mangel beruht, der nicht vorhanden ist, wird die Schuld als negatives Lebensprinzip aufgegeben.



Wir können die Software nur erfolgreich durchlaufen, wenn alle ihre gewählte Rolle darin auch akzeptieren, was bedeutet, sich daran – unbewusst oder bewusst – zu erinnern. Jeder hat seine eigenen Knotenpunkte hinterlegt, daher können wir anderen nicht sagen, was sie zu „tun haben“. Dann fällt die Statik jedes subjektiven Urteils haltlos in sich zusammen.



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Michael
26.07.15, 11:52
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Wenn wir Freude als Eigenschaft betrachten, wären die Gründe dafür zu untersuchen, die es verhindern, in diesem Moment Freude zu empfinden. Daran wäre zu erkennen: Freude ist, wenn sie jetzt ist. Ist Freude nicht jetzt. ist sie nicht. Glück kann später sein, Freude ist JETZT.

Fragen wir jemanden, warum sie / er sich jetzt nicht freut, hören wir unweigerlich das Wort "Problem/e". Dann wird das Problem hochgehalten und erklärt, dies sei der Grund, warum unser Gesicht derzeit so unfreundliche Aussagen sendet.

Es sind immer irgendwelche Läuse über irgendwelche Lebergewebe gelaufen und die Geschichte von Mensch und Menschheit ist eine Abfolge von Läusen im Pelz des Egos.

Was wir von den Läusen im Pelz gelernt haben, ist, uns nur gemeinsam und wechselseitig von den Läusen befreien zu können. Für das Ego des Affen Mensch war die Laus im Pelz eine wichtige Triebfeder für erweitertes Sozialverhalten: wir lernten, uns zu lausen. Die erfolgreiche Abwehrstrategie erforderte eine Annäherungsstrategie.

Wir als Menschheit haben offensichtlich Läuse, denn irgendetwas scheint uns ständig über die Leber zu laufen, sonst würden ja nicht so viele Menschen ständig Gift und Galle spucken, wie schier unerschöpfliche Vulkane, die die Atmosphäre verschmutzen und die Seelenlandschaft verdunkeln –aber auch lebensspendendes Wasser hervorbrachten.

Welche Laus ist der Menschheit über die Leber gelaufen, den derzeitigen freudlosen Zustand als Wirklichkeit zu akzeptieren?

Zwei mögliche Antworten -

- Myriaden von Problemen
- ein Problem

In der ersten Resonanzschleife hängen wir fest und so sinken die Mundwinkel immer weiter nach unten, wird die Bedeutungslosigkeit erkannt, Energie auf etwas zu konzentrieren, das sofort durch ein neues Problem ersetzt wird. Im Betrachten von Myriaden Mücken liegt nicht die Hoffnung, an dem Zustand etwas wirkungsvoll verändern zu können. Zwar könnten alle den ganzen Abend damit verbringen, die Mücken zu erschlagen, doch es würde sich nicht merklich etwas verbessern.

So leben die Läuse im Pelz dort wie die Made im Speck, wo wir uns selbst nicht kratzen können. Nach dem physischen Entlausen der Steinzeit wäre nun ein Entlausen auf Seelenebene angesagt, indem wir erkennen, nur ein einziges Problem zu haben: nicht zu erkennen, was die Ursache der seelischen Läuseplage ist, die in der Physis die herunterhängenden, freudlosen Mundwinkel hervorzurufen in der Lage zu sein scheint.

Ein PRO vor dem Emblem - die Trennung von der Seelenebene ist Illusion

>>"(1) Das Paradies oder der Zustand vor der Trennung war ein Geisteszustand, in dem nichts benötigt wurde.
(2) Als Adam auf die "Lügen der Schlange" hörte, war alles, was erhörte, Unwahrheit.
(3) Du brauchst nicht weiterhin zu glauben, was nicht wahr ist, es sei denn, du entscheidest dich dazu.
(4) Das alles kann buchstäblich plötzlich, in einem Augenblick verschwinden, weil es lediglich eine Fehlwahrnehmung ist.
(5) Was man in Träumen sieht, erscheint sehr wirklich.
(6) Indessen steht in der Bibel, dass ein tiefer Schlaf auf Adam fiel, und nirgends findet sich ein Hinweis auf sein Erwachen.
(7) Die Welt hat noch kein umfassendes Wiedererwachen oder eine umfassende Wiedergeburt erfahren.
(8) Eine solche Wiedergeburt ist unmöglich, solange du fortfährst, zu projizieren, oder fehlzuerschaffen.
(9) Doch liegt es weiterhin in dir, dich auszudehnen, so wie Gottes Geist sich auf dich ausdehnte.
(10) In Wirklichkeit hast du nur diese eine Wahl, weil dir dein freier Wille zu deiner FREUDE, das Vollkommene zu erschaffen, gegeben wurde." (Quelle 1)


In einem Satz ausgedrückt: Die Trennung, die Vertreibung aus dem Seelengarten, ist der UMWEG in die Angst.

Um Freude erklären zu können, müsste ich diese 10 Sätze in einen Kontext zu vier Fehlannahmen bringen, auf denen die "Projektionen" aufbauen:

a: der freudlose Geist glaubt, das, was in Freude erschaffen wurde, durch unseren Geist in etwas Freudloses verwandeln zu können
b. der freudlose Geist glaubt, das, was aus Vollkommenheit vollkommen erschaffen wurde, sei mangelhaft und unvollkommen
c: der freudlose Geist glaubt, das, was paradiesische Schöpfung ist, inklusive sich selbst, verzerren zu können
d: der freudlose Geist glaubt, das, was vollkommen ist, aus Sicht seines Egos neu erschaffen zu müssen - davor fordert das Ego Zerstörung und muss uns dazu beweisen, in einer unvollkommenen und gefährlichen Welt zu sein

(sinngemäß Seite 17 "Ein Kurs in Wundern, Kapitel 2: Trennung und Sühne 1. Die Ursprünge der Trennung)

Mit den 10 Sätzen von oben und dem folgenden Zitat über Freude bin ich dem Greuthof Verlag (2.5% = 300 Worte *40) zu rund 12 000 "eigenen" Worten verpflichtet. Was ich als "Verpflichtungsode an die Freude" gern in Kauf nehme - ein Plussummenspiel mit Glasperlen aus schallernden Buchenstäben.

Um den Begriff Freude im Kontext der Kurses zu erklären, binde ich somit im Ordner Buchvorstellungen eine weitere Buchvorstellung in diesen Artikel ein, die mir an dieser Stelle logisch und zwingend erscheint. Von dem Autor Torkom Saraydarian gibt es ein Buch mit dem Titel "Freude und Heilung", das sich insgesamt dem Zusammenhang zwischen Freude und dem, was als "freudvolles, also "geheiltes Gemüt" bezeichnet werden könnte, und uns die Bedeutung von Freude als Heilung im Sinne der "Wiederherstellung seelischer Ganzheit" vermittelt.

Was Freude ist, wird erkannt, indem alles weggelegt wird, was nicht zur Freude führt. Indem wir erkennen, was nicht Freude ist, können wir den Schutt (des nicht objektiven Urteils) wegräumen, der verhindert, Freude zu fühlen. Nach Kurs ist Freude so definiert:



(1) Freude ist die unvermeidliche Folge von Sanftmut.
(2) Sanftmut bedeutet, dass Angst nun unmöglich ist und was könnte kommen, um die Freude zu beinträchtigen?
(3) Die offenen Hände der Sanftmut sind immer gefüllt.
(4) Die Sanftmütigen kennen keinen Schmerz.
(5) Sie können nicht leiden.
(6) Weshalb sollten sie nicht freudig sein?
(7) Sie sind gewiss, dass sie geliebt werden und sicher sind.
(8) Freude geht so sicher mit Sanftmut einher, wir Gram Angriff begleitet.
(9) Gottes Lehrer vertrauen in ihn.
(10) Und sie sind gewiss, dass sein Lehrer vor ihnen hergeht und sicherstellt, dass ihnen kein Schaden widerfahren kann.
(11) Sie halten seine Gaben und folgen auf seinem Weg, weil die Stimme Gottes sie in allen Dingen anweist.
(12) Freude ist ihr Lied des Dankes.
(13) Und Christus schaut ebenfalls in Dankbarkeit auf sie herab.
(14) Er braucht sie ebenso sehr wie sie Ihn.
(15) Wie freudig ist es, den Zweck der Erlösung miteinander zu teilen?
(Quellenangabe 2)
Sätze 1 bis 10

(1) “ Das Paradies oder der Zustand vor der Trennung war ein Geisteszustand, in dem nichts benötigt wurde“.

1.1. Es handelt sich um einen Geisteszustand, der vor der Wahrnehmung eines Mangels bestand – also vorhanden war. An Etwas, das vorhanden war, kann man sich erinnern.
1.2. Sich keines Mangels bewusst zu sein, der die Freude trübt, könnte daher mit dem Zustand vor dem tiefen Schlaf gemeint sein.
1.3. Übertragen wir „benötigen“ auf den Geisteszustand, ist ein Geist, der nichts benötigt, in der Lage, alles, was er benötigt, zu erschaffen.
1.4. Dann kam (2) die Schlange ins Spiel und formulierte eine Lüge, indem sie behauptete, uns würde etwas entzogen – Erkenntnis.
1.5. Aus der vorherigen paradiesischen Fülle wurde schlagartig Nacktheit. Die Scham wurde nach der Schuld erfahren.

(2) Als Adam auf die "Lügen der Schlange" hörte, war alles, was erhörte, Unwahrheit.
2.1. Wo andereDimension, KLS und Aerolith ebenso Gründe finden, sich Freude nehmen zu lassen, ist die Entscheidung für bewusst gewählte Unwissenheit - die Lüge - überhaupt einen Mangel (an Freude) zu besitzen, der aktives Tun erfordern würde, was die passiven Phasen des Zufriedenseins unterbricht.
2.2. Vor der Mangeldefinition, also dem Gewahrsein des Fehlens einer Freude, empfand der Geist keine Unvollkommenheit (d), keinen Zustand der Nicht-Freude (a), keinen Mangel (b) und glaubte auch nicht, das Paradies zur Hölle gemacht haben zu können (c). Es gab kein Bedürfnis vom Baum der Erkenntnis zu essen, dass uns der Baum Lebens gegeben wurde, der uns zunächst ausreichte.
2.3. Als uns bewusst wurde, dass wir die Erkenntnis nicht benötigten, um glücklich zu sein, fühlten wir uns entblößt – nackt. Wir suchten etwas, was bedeutete, es nicht zu besitzen. Es nicht zu besitzen, bedingte das Fehlen der Erkenntnis. Das Fehlen der Erkenntnis ist der tiefe Schlaf des Geistes.
2.4. Die Anwesenheit der Lüge in unserem Geist ist die Annahme der Illusion eines Mangels, der die Unvollkommenheit mit sich bringt.
2.5. Die Lüge war, das Morgen könne etwas erbringen, das im Jetzt nicht vorhanden wäre.

(3) Du brauchst nicht weiterhin zu glauben, was nicht wahr ist, es sei denn, du entscheidest dich dazu.

3.1. Es gibt daher eine Möglichkeit, das einzige Problem zu beseitigen, das wir besitzen: Wir müssen die Lüge nicht glauben, dazu gezwungen zu sein, im Schweiße unseres Angesichts nackt und blind im Regen der dunklen Wolken aus Illusionen zu stehen.
3.2. Ein Problem entstand, weil wir einem Irrtum aufsaßen. Wir hörten auf eine Stimme, die nicht unsere Gedanken ausdrückte und uns dazu brachte, eine falsche Annahme zu treffen. Alle Probleme haben hier ihr Wurzelverzeichnis, dieser Erbirrtum ist jedoch nicht unumkehrbar, wir können entscheiden, ihn nicht weiter zu glauben.
3.3. Vor dieser Projektion, dem ersten Irrtum des von Gott durch die Lüge getrennten Egos, fühlten wir uns nicht getrennt. Durch die Abwendung von den vorhandenen Früchten des Baumes des Ewigen Lebens erfanden wir die Illusion von Schuld und daher Scham über unsere Nacktheit, die uns zuvor nicht gestört hatte.
3.4. Die Nacktheit des Egos nach dem Fehler, einer Illusion einen Wert beizumessen, löste die Erkenntnis aus, Fehler machen zu können, die es verhindern, sich der Anwesenheit von allem, was wir benötigen, gegenwärtig zu sein.
3.5. Der Umweg in die Angst, durch die Angst, die in der Lüge erst geboren werden konnte, war eine Illusion. Wer hindert uns, diese Illusion als Illusion zu enttarnen?


Daher gibt es nur ein Problem, weil es nur eine Illusion gibt, die alle mit a-d zusammenhängen, die im Textbuch präziser formuliert sind, als deren sinngemäße Abbildung, die aus dem Gesamtkontext gerissen ist, hier darstellen kann.


Fortsetzung folgt


Quellenangaben:
(1) Seiten 17 / 18 „Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag, 2010)
(2) Seite 13 „Ein Kurs in Wundern“, Handbuch, Greuthof Verlag, 2010)

Michael
27.07.15, 10:34
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> (3) „Du brauchst nicht weiterhin zu glauben, was nicht wahr ist, es sei denn, du entscheidest dich dazu.“

3.6. Die Kindersicherung für das Ego besteht darin, dass Gott nicht auf die Fehler schaut - daher sind sie nicht wirklich. Es ist die Funktion des Heiligen Geistes, als Mittler zwischen den Welten einen Verbindungskanal zu schaffen, und uns die Gedanken, Eigenschaften und inneren Schätze aufzuzeigen die einen wirklichen Wert haben. Nur das Schöne, das Liebevolle, das Freudige, das Staunen, das schöpferisch Kreative findet Eingang in Gottes Bewusstsein. Das Ego kommt da nicht rein, es ist ja nicht von Ihm erschaffen, sondern von uns.

3.7. Es gibt keine Schuld vor Gott – das ist bedingungslose Liebe, die bewahrt, was wir wirklich sind.


3.8. Es gibt keinen Grund für Zorn, wird erkannt, dass der Nutzen des Umwegs in die Angst war, zu erkennen, dass die Angst vor einem strafenden Gott nicht begründet ist. Wir können jedoch Gott im Zorn nicht als Liebe wahrnehmen. Der empfundene Mangel an Liebe ist nur eine Illusion, die von der Erkenntnis unserer „Nacktheit“ stammt.


3.9. Wir sind Gottes Kinder und was im Paradies noch möglich war, verloren wir in dem Moment, in dem wir versuchten zu verstehen, was wir vorher einfach getan haben.


3.10. Ein Traum als Bildsymbol: In unseren Kinderflugträumen (an die sich nur nicht alle erinnern) stürzten wir ab, sobald wir nachdachten, wie wir vorher – ohne Denken – anstandslos dahin kam, wohin wir wollten. Im Denken wird der Zweifel über etwas geboren, was vorher völlig natürlich war.

(4) "Das alles kann buchstäblich plötzlich, in einem Augenblick verschwinden, weil es lediglich eine Fehlwahrnehmung ist."


4.1. Das wäre die Perspektive auf ein Problem, das überdies ohnehin eine Projektion der Ego-Wahrnehmung darstellt. Es ist schon gelöst worden, als es entstand.


4.2. Die Aufhebung der Trennung von Gott durch die berichtigende und heilende Verbindung wurde als Funktion des Heiligen Geistes festgelegt, als die Trennung stattfand.


4.3. Nach dem Erkennen des Irrtums, überhaupt kein ungelöstes Problem zu haben, breitet sich Zufriedenheit aus. Ein Irrtum ist eben ein Irrtum, keine Wirklichkeit.


4.4. Wird dem Irrtum keine Bedeutung zugemessen, entfällt die Energieversorgung des Irrtumsfeldes und es fällt in sich zusammen, finden sich keine neuen Energiequellen.


4.5. Es sind dunkle Wolken von Schattenwelten, die wir für real hielten, bevor wir die Wirklichkeit erkannten, nicht von der liebevollen Gegenwärtigkeit getrennt zu sein. Eine Präsenz, die im Verlaufe der Berichtigung in
freier Entscheidung Vertrauen und Zutrauen fördert, die substanzlosen Schleier der dunklen Wolken als Fehlwahrnehmung zu erkennen.


4.6. Illusionen besitzen nicht das Anrecht, Anspruch auf unsere Seelen zu erheben. Das ist das Gesetz Gottes. Illusionen können das innere Licht nur verdunkeln, nicht gänzlich verbergen.


4.7. Da dieses Licht ewig ist, muss die Schuld eine Illusion sein. Wir alle sind vollkommen unschuldig. Weiße Lämmer werden nicht schwarz, weil den schwarzen Schafen geglaubt wird.


4.8. Kein einziges Schaf wird nicht zurückgeholt. Die schwarzen Schafe wurden nur vom Ego eingefärbt, unter dieser Maskerade sind sie immer noch, wie unser Freund sie schuf.


4.9. Es war ein Irrtum, anzunehmen, ein Freund würde uns für einen Irrtum und blöden Fehler bestrafen. Es wäre allerdings kein guter Freund, der uns im Irrtum darüber lässt, wer wir wirklich sind.


4.10. Wir brauchen die Mär vom lieblosen und strafenden Freund nicht glauben. Glauben wir sie, leben wir in der Hölle. Glauben wir sie nicht, erkennen wir, nur ein Problem GEHABT zu haben.







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Michael
28.07.15, 16:52
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> (5) Was man in Träumen sieht, erscheint sehr wirklich.

5.1. Manchmal träumen wir und sind froh, aus dem Traum zu Erwachen.
5.2. Vorher erschien wirklich, was wir sahen, doch mit dem Bemerken, nicht mehr dort zu sein, entfällt die Wirkung, da keine Ursache dafür besteht, anzunehmen, ein Traum sei „gefährlich“ gewesen.
5.3. Es gibt Träume, in denen wir erkennen, zu träumen. Ich gewann Handlungsfähigkeit in dem vorherigen Alptraum. Wobei es ja insgesamt, ohne Wertung, einen lehrreichen Nutzen beinhaltet, der damit verknüpft werden könnte.
5.4. Es gibt auch Träume, in denen wir träumen, zu träumen.
5.5. Es gibt auch Träume, die Welten erträumen.
5.6. Im Traum ist jede Welt wirklich.
5.7. Die wirkliche Welt wurde niemals verlassen. Wir können träumen, was wir wünschen.
5.8. Solange wir wünschen, träumen wir.
5.9. Es ist ein Traum, nicht schon zu besitzen, was wir wünschen könnten.
5.10. Der Alptraum dieses Traums in einem Traum ist steuerbar, wir sind frei.


(6) Indessen steht in der Bibel, dass ein tiefer Schlaf auf Adam fiel, und nirgends findet sich ein Hinweis auf sein Erwachen.


6.1. Wäre diese Aussage richtig, würde sie bedeuten, dass wir tatsächlich gerade träumen, zu bemerken, dass wir nur geträumt haben.
6.2. Solange wir unerfüllbare Wünsche im Außen hegen, träumen wir offensichtlich weiter.
6.3. Wird im Inneren der Wunsch gehegt, hinter die Kulissen zu blicken, könnte das Theater bewusst als „Theater-Spielen“ empfunden werden.
6.4. Wenn der „Adam“ in dieser Rolle auf der Bühne derzeit so tut, als würde er schlafen, ist eben nicht anzunehmen, dass er wirklich schläft. Er tut nur so, als würde er nichts mitbekommen.
6.5. Wenn wir nur so tun, als würden wir noch schlafen (und nix merken), sind wir ja schon wach.
6.6. „Guten Morgen, liebe Kinder der Sonne“ spricht eine Stimme aus dem Unbekannten. Ohne Kummer, Alptraum, Mord und Sorgen fühlen wir uns zutiefst geborgen. War nur ein Traum, er ist vorbei.
6.7. Wir sind wie Schauspieler auf dieser Bühne, denen das Stück so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass wir glauben, diese Rolle zu sein. Aber wir spielen sie doch nur – wir sind nicht, was wir spielen, zu sein.
6.8. Die Autorenschaft gebührt dem Autor, nicht den Rollen, die sie umsetzen; und die Buchenstäbe, aus denen die Bretter sind, die die Welt bedeuten, sind seine Mittel dazu.
6.9. Wenn die Schauspieler ihre Rollen eigenmächtig verändern, oder wie Adam unterstellt wird, tatsächlich auf der Bühne einschlafen sollten, läuft etwas schief in der Aufführung
6.10. Einzige Lösung: an das Erinnern, was uns vor dem Auftritt vom Regisseur gesagt wurde, was vom Autor ausgedrückt werden wollte. Ist doch an sich logisch.

(7) Die Welt hat noch kein umfassendes Wiedererwachen oder eine umfassende Wiedergeburt erfahren.

7.1. Dieses Sich-Erinnern, was uns der Autor sagen wollte, könnte bewirken, dass jemand unseren Adam mal anstößt, damit die Schockstarre der Nacktheit auf der Bühne des Lebens überwunden werden kann.
7.2. Ja, wir stehen nackt im Regen. Wir haben nur vergessen, darauf zu vertrauen, dass der Regen Leben bringt und Leben gibt, nicht nimmt.
7.3. Wie könnte die Welt wach sein, glauben wir, die geträumte Rolle zu sein?
7.4. Wir sind der Träumer, nicht der Traum.
7.5. Wir sehen Gott im Gegenüber träumen und wünschen ihm, einen schönen Traum zu träumen, bis er selbst entscheidet, wann er aufwachen möchte.
7.6. Gott im Gegenüber selbst entscheiden zu lassen, was sie / er als geträumtes Spiegelbild im Spiegel erleben möchte, erzeugt Toleranz.
7.7. Zeit nicht als Gefahr für den Willen der Ewigkeit anzusehen, erzeugt Geduld.
7.8. An dem Tag, an dem jeder die Absicht hegt, sich daran zu erinnern, was ihm einmal über diese Reise gesagt wurde, legen wir die Ketten der Zeit ab.
7.9. An dem Tag, an dem wir diesen gemeinsamen Geist in uns erkennen, wird der Raum überwunden, der als Illusion der Trennung die Gräben entstehen ließ, die nun durch verbindende Gedanken geschlossen werden.
7.10. Dieser Tag wurde mit dem „Ausgießen des Geistes“ umschrieben und hinterlegt. Es ist der Tag, an dem Herzen aus Stein sich in menschliche Herzen verwandeln.Insofern bin ich der Meinung, die Apokalypse ist eine Aufforderung, den toxapokalyptischen Reitern des Zorns mit Liebe zu begegnen, damit die Schalen nicht in der allgemeinen Erregung zu Boden gehen. Was außer Liebe soll den Zorn löschen?

Es wird gesagt, in dieser Absicht könnte sich unser Geist zu dem vereinen, was mit „Avatar der Synthese „beschrieben wurde. Es wird auch gesagt, wir gehen in einer langen Reihe Hand in Hand durch die Zeit und jeder ist eine Einzigartigkeit persönlicher Ausprägung göttlicher Eigenschaften. Nichts anderes sehen zu wollen, bedeutet, nichts anderes zu erkennen. Statt den Schlalen des Zorns empfangen wir die Liebe, die hinter dem Hilferuf der Un(zu)gehörigkeit eigentlich stand. Das kollektive Reich der Ego-Kämpfe aufzugeben, könnte gemeint sein.



Was verbindet alle Gedanken? Ihre Quelle, der tatsächliche Autor und Urheber. Als die Zuschauer bemerken, dass Adam tatsächlich eingenickt war, legte er die Scham an die Seite und fing an zu lachen. Erst ganz leise, später erleichternd und dann so laut, wie noch niemals in einem Theater gelacht wurde.



Das hatte der Autor bezweckt. Das Publikum ging glücklich nach Hause.

Michael
29.07.15, 08:26
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> (8) Eine solche Wiedergeburt ist unmöglich, solange du fortfährst, zu projizieren, oder fehlzuerschaffen.



8.1. Nehmen wir die Projektionen des Egos weg, wäre es möglich, den langen Schlaf des Vergessens zu vergessen. Wir haben nur vergessen, was wir vergaßen.
8.2. Fehlschöpfungen des Egos vertreten die Interessen der Begrenzung.
8.3. Projektionen sind Übertragungen aus dem, was vergangen ist, hin zu dem, was noch kommen wird. Aus der Vergangenheit werden die Mechanismen zur Konstruktion der Realität des Egos auf die Zukunft übertragen.
8.4. Entlassen wir die Welt aus dem Ego-Urteil, ist sie frei, zu werden, was ihre Absicht war. Wir sehen das Licht in der Welt nicht, wenn wir den Schatten Bedeutung zumessen.
8.5. In manchen Bildern können wir mehrere Dinge sehen; „die Hexe oder die Schönheit“, „zwei Kelche oder ein Gesicht“ sind recht bekannte Beispiele. Meine Wenigkeit konnte nur die Hexe sehen, die Schönheit blieb hinter dem festgelegten Eindruck verborgen. Die, die im Bild die Schönheit sahen, wussten nicht, was ich mit Hexe meinte. Ich verstand nicht, von welcher Schönheit sie sprachen.
8.6. So können wir aus der Körper-Ego-Perspektive nicht wahrnehmen, wie groß die Liebe ist, die die Welt uns gegenüber empfindet. Der Körper glaubt an die „Hexe“, eine Welt, die gefährlich und voll unüberschaubarer Gefahren ist; die Seele sieht die Schönheit und der Geist ist von Liebe umgeben. Die Freude strömt aus einem Körper, der die Schönheit sieht.
8.7. Auf die Schönheit zu blicken, die eine Welt ohne Urteil eröffnet, bedeutet, im Licht zu sehen, dass die Schatten ohne Substanz waren. Wie auch der Schatten eines Papiertigers keine wirkliche Macht besitzt, jemanden zu verletzen, haben Kinder, die nicht wissen, was geschieht, oft Angst vor den Schatten.
8.8. Erst nach dem Aufwachen können wir bemerken, nur „geschlafen“ zu haben. Wie Delfine, die eine Seite ihres Gehirn zum „Schlafen“ abstellen, könnten wir durch diese Hypersynchronisation zweier Mitarbeiter (Analogie Birkenbiel, s.o.) Zugang erhalten zu dem, was darin mit prozessorientierter Gesamtbetrachtung beschrieben wird.
8.9. Kreative Verwendung beider „Mitarbeiter“, also die übereinstimmende Verbindung von Herz und Verstand zum Gemüt, geschieht durch einen verbundenen Zweck.
8.9. So ist der Schatten auf der Welt substanzlos und beruht auf den Gedanken, die wir über die Welt hegen. Mit dem Urteil werfen wir ein Tuch über die Welt und wählten, die Hölle zu sehen. Als die Welt dann dunkel schien, sagten wir kleinlaut: „Uff, das waren aber jetzt nicht wir, oder?“ Damit das niemals wirklich beim kognitiven Begreifen der Früchte vom Baum der Erkenntnis geschehen kann, schaut unser Freund nicht hin. Daher ist die Schuld nicht wirklich, sie ist Illusion.
8.10. Wir haben uns geirrt. Aber wir sollten heilfroh sein, das dem so ist. Auf dieses „heilfroh zu sein“ jetzt schon zu blicken, ist, was andere daran erinnert, es selbst in sich zu tragen, was das Ego im Außen suchte.

(9) Doch liegt es weiterhin in dir, dich auszudehnen, so wie Gottes Geist sich auf dich ausdehnte.



9.1. Unser Freund gibt. Er nimmt nichts. Seine Freude ist unsere Freude. Seine Liebe ist unsere Liebe, daher ist alle Liebe und alle Freude ein Geschenk unseres Freundes.
9.2. Fühlen wir uns klar, leicht, fließend und begeistert, dehnt sich der Geist unseres Freundes in uns aus. Fühlen wir Zorn, Hass, Begrenzung und Aggression, schließen wir uns dem Angstfeld an und können nur noch „die Hexe“ im Außen erblicken.
9.3. So dehnt sich entweder inspirierte Leichtigkeit, Freude und Liebe um uns aus, oder wir entscheiden uns für eine Perspektive des Egos und erfinden Gründe dafür, berechtigter Weise wütend auf die Welt zu sein, die nicht ist, was das Ego wünscht.
9.4. Statt der Druckwirkung des Egos setzt unser Freund auf die natürliche Sogwirkung des Lichts hinter den Schleiern des Egos. Würde unser Ego nicht nach außen projizieren, könnten wir lernen, was mit „Gedankenausdehnung“ gemeint ist.
9.5. Wenn unser Freund seinen Geist auf uns ausgedehnt hat, ist er die Schönheit, auf die wir blicken, nehmen wir uns nicht vor, auf die Hexe zu blicken.
9.6. Die Liebe ist all-so in uns. Sie dort gesucht zu haben, wo sie nicht ist, war ziemlich naiv, aber wir haben etwas gelernt. All-erfreulich könnte von einem lehrreichen Umweg gesprochen werden, an dem jedoch niemand Schuld trägt.
9.7. Sicher zu sein, an der Hand eines liebevollen Freundes unbeschadet und „narrensicher“ durch die Welt zu wandern, gelingt, geben wir den Angriff auf unseren Freund im Gegenüber auf. Gewöhnlich nehmen wir die Hand unseres Freundes nur in absoluten Notsituationen wahr. Darin könnte Ursachen des Borderline-Syndroms, für Extremstsportarten und der all-gemeinen Selbst-Sabotage gesehen werden. Ein Fehlen von Freude und Liebe beginnt im eigenen Geist.
9.8. Sich als Teil von Gottes Gedanken zu fühlen, als Einzigartigkeit, die unser Freund genau jetzt, genau so liebt, wie sie / er ist, bietet ungeahnte Möglichkeiten. Psychologie kennt diese Gedankenübertragung, sieht darin jedoch eine pathologische Erscheinung.
9.9. Gehen wir mal davon aus, dass unser Freund wohl gewisse psychologische und mentale Kräfte besitzt, sind wir Teil seiner Psyche. Überzeugen können wir uns jedoch nur selbst, indem wir die Gedanken aufnehmen und untersuchen, die sich von ihm zu uns ausdehnen. Daher ist Offenheit so wichtig.
9.10. Das Ego glaubt, schon zu wissen. Womit alle Kommunikation hinfällig wird und ein Standpunkt formuliert wird, der nicht mit einem fließenden Prozess mitwächst. Sich als Kanal für den Willen unseres Freundes in dieses „Ausgießen des Geistes“ mit einzubringen, ist keine Überheblichkeit, sondern die Funktion der Versöhnung. Licht und Liebe breiten sich grenzenlos aus. Zu glauben, schon zu wissen, setzt ein Stopp-Zeichen für die Entwicklung.

(10) In Wirklichkeit hast du nur diese eine Wahl, weil dir dein freier Wille zu deiner FREUDE, das Vollkommene zu erschaffen, gegeben wurde.



10.1. Unsere Freude ist es, das Vollkommene zu erschaffen.
10.2. Wir besitzen einen freien Willen.
10.3. Freude besteht in der schöpferischen Verwendung des Geistes beim Erschaffen, nicht in der Projektion.
10.4. Wir haben den freien Willen, doch trotzdem keine Wahl, das Ego nach der Zeit weglegen zu müssen. Aus Sicht der Ewigkeit ist es keine Frage, ob wir zurückkehren. Es ist nur unsere Entscheidung, wann wir zurückkehren. Und es ist unsere Entscheidung, wie wir zurückkehren.
10.5. Unser gemeinsamer Heiliger Geist, die Gedanken, die wir mit unserem Freund teilen, dehnt sich ohne Druckwirkung aus und Gaben werden angeboten, nicht aufgedrängt. Wer mag, teilt die Gedanken, weil er Erfahrung im eigenen Umgang mit Ihm macht, doch damit stellt sich auch die Toleranz ein, zu wissen, einen Freund zu besitzen, der auch im Gegenüber niemals scheitern kann.
10.6. Legen wir einen Garten an, ist es die Vorfreude auf die Freude, die uns zum Handeln bewegt. Ohne Freude, im freudlosen Geistesmodus, sehen wir eine hässliche Welt, voller Narben und Makel. Sehen wir jetzt die spätere Schönheit des Gartens, gewinnen wir Vorfreude. Ohne die Vorfreude, etwas gelernt haben zu werden, macht Lernen-Wollen keinen Sinn. Ohne Sinn besteht keine positive Sogwirkung, da kein Knotenpunkt räumlich und zeitlich definiert wurde.
10.7. Ein „Kurs in Wundern“ dient der Absicht, uns erkennen zu lassen, wie uns die Liebe unseres Freundes schon umgibt, obwohl wir noch „spielen“, dass wir zornig sind. Dass die Projektionsspielchen, die negativen Abwendungsstrategien des Egos, nur beweisen wollen, wie sehr wir dieser Liebe bedürftig sind, ist unsere „Nacktheit“. Wir sind durch unseren Freund, was nur in der Annahme eines strafenden Gottes Abhängigkeit erzeugt. Ein liebender Gott wäre ein Segen und eine Gnade. Ohne Schuld ist Gnade etwas anderes.
10.8. Wenn wir die Früchte vom Baum der Erkenntnis noch nicht wirklich verdauen konnten, weil wir geistig noch nicht reif dafür waren, bedeutet es nicht, dass wir keine Möglichkeit besitzen, die gemeinsame Absicht hinter Leben und Erkenntnis zu erkennen.
10.9. Offenheit für diese Absicht zu entwickeln, beginnt damit, die Schuldprojektionen aufzugeben und auf unsere Gaben zu blicken, die wir als Ebenbild anzunehmen im STANDE sind. Wir sind freie Kinder des Kosmos und niemand hat die Macht und das Recht, Anspruch auf unsere göttlichen Gaben zu erheben. Außer unser Freund, der sie uns verlieh.
10.10. Teilen bedeutet, denen zu geben, die weniger zu haben glauben, daran zu erinnern, alles zu besitzen. Indem wir teilen, was uns gegeben wurde, überwinden wir die Gräben aus Zeit und Raum. Indem alle sind, was sie waren, werden wir sein, was wir sind. Einzig eine Frage der Zeit. Daher ist Freude so wichtig, denn Freude erschafft eine Sogwirkung innerer und äußerer Kooperation in der Interaktion. Vertrauen darauf, dass, wenn alle loslassen, wir dahin kommen, wo wir wirklich hinwollen, vermittelt der Kurs in Wundern.



Gleich zu Beginn des Textbuches werden die Grundsätze des Wunderwirkens erklärt, was beinhaltet, die Ursache kennen zu müssen. Die Ursache all dessen was ist, liegt in unserem Freund begründet. Wirkung von Liebe und Freude zu sein, bedeutet Offenheit.



Offenheit erfordert Raum für das Göttliche, der nicht sein kann, wo noch das Ego ist. Sehen wir hier eine Bilanzwaage, könnten wir sagen, je mehr Gott, desto weniger Ego. Dass wir eindeutig bewiesen haben, was die Gewichtsverschiebung umgekehrt bewirkt, wäre, emotional „ungenährt“ von aufbrausender Negation und vorschneller Bewertung, als sachliche Beobachtung im Verlauf des Kurses im eigenen Geist zu prüfen.



In Verbindung zu a – d könnte ergänzt werden, dass wir sicher sein können, ohne Freude und eine liebevolle Absicht nichts lernen zu können, was die Zeit des Egos überdauert. Unser Freund gibt, damit wir teilen und dadurch den Prozess des „Ausgießen des Geistes“ als Funktion des Heiligen Geistes zu betrachten lernen, der die Verbindungslinie aus dem Geoffenbarten zum Ungeoffenbarten individuell in freier Entscheidung vom Schutt der persönlichen Leidensgeschichte befreit.
Freude im Gesicht zu tragen und Liebe im Herzen zu fühlen, ist möglich. Der Weg dorthin ist der persönliche Lehrplan des Geistes, der situativ und prozessorientiert daran arbeitet, Vertrauen möglich zu machen.



Weil das Ego etwas anderes behauptet, sei darauf hingewiesen, wie wichtig Vergebung ist, aus den Mauern der statischen Begrenzung des Urteils auszubrechen. Wir müssen nicht auf die gewohnten Einwände des Egos hören, aber können uns der Wahrnehmungsmuster des Egos immer nur im Augenblick gegenwärtig werden. Sich dann für unseren Freund in der Welt zu entscheiden, erzeugt zunehmenden Gleichklang durch die Resonanz mit der Absicht hinter den Schleiern. Bevor ein Klavier nach langer Zeit wieder harmonisch klingt, sollte es gestimmt werden. Wer die Töne nicht mehr kennt, benötigt den Grundton. Sagen wir einmal, der Heilige Geist gibt uns die Grundtöne vor, damit wir lernen, uns an die ursprüngliche Harmonie zu erinnern.



Aus dieser Übereinstimmung wäre es möglich, diese eine Wahl zu treffen, die an sich innerhalb der Zeit keine wirkliche Wahl darstellt. Es sei denn, wir ziehen es wirklich in freier Entscheidung weiterhin vor, uns in einer recht unfreundlichen und lieblosen Welt zu wähnen.



Eine andere Wahl zu treffen, ist möglich. Es ist jedoch eine freie Entscheidung in der Zeit.



Ich erklär meinem Ego eben, dass das für die Ewigkeit zu wenig ist. Da in der Ewigkeit keine Veränderung eingetreten ist, beenden wir eine Reise, die niemals begann. Schönheit, Liebe und kreative Freude nehmen wir mit und teilen diese denkwürdigen Ereignisse mit Ihm, der uns den Traum in einem Traum möglich macht.



Jetzt können wir lernen, die Rolle zu akzeptieren, die uns von der Regie erläutert wurde, ohne ein Opfer darin zu sehen. Damals, als wir hinterlegten, woran wir uns jetzt erinnern wollten, verfolgten wir eine gemeinsame Absicht. Unser Freund ist in allen. Das Theater, Gottes liebstes Kind sein zu wollen, nutzt niemandem. Wir müssen uns auf dem Weg zurück nicht unnötiger Weise gegenseitig aufhalten, niemand bekommt weniger als alle Liebe.



Liebe ist immer maximal, der Reine Geist ist niemals selektiv, der Heilige Geist ist der Regisseur, der alle Drehbücher, Charaktere und persönlichen Stärken der Akteure kennt und zu einer Gesamtheit formt, die der Absicht des Autors in dieser Interpretation entspricht.







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kls
29.07.15, 08:45
Da gibt es einen, ansonsten vernünftigen Menschen, der eine Art Pflichtenheft für Charakterbildung und sozialem Frieden erstellt. Vielleicht hat WSIB sogar in allen Punkten theoretisch Recht - außer bei der Praxis.

Das Leben passt in keinen Katalog und die Auslegungen erst recht nicht. Du hast aus Elementen der Vernunft etwas gestrickt, was mit 'Vernunft' nicht zu meistern ist.

Aber der Versuch adelt Dich.

Michael
29.07.15, 13:55
Da hast Du recht. Mit der linken Gehirnhälfte allein ist nicht zu erfassen, wer wir wirklich sind. Es geht darum, die Grenzen dessen zu überwinden, was der Verstand an Wahrnehmungsmustern erlernt hat. Diese können quasi verlernt werden.

Aus Deiner Perspektive ist es logisch, so zu argumentieren. Darum geht es im ersten Schritt:

Die gewohnten Bewertungen sind zu verlernen. Zorn, Wut, Kampf, Hass, Rache und Vergeltung sind ein bitterer Inhalt für ein vollkommenes Gefäß.

Wir können den Schutt unserer persönlichen Geschichte wegräumen, die verhindert, eine freundliche Welt wahrzunehmen. Bevor auch diese Form als Wirkung des Geistes angesehen wird. Wie würdest Du eine holografische Seelensimulation aufbauen, und vor allem:

Würdest Du Deine Schöpfung nicht unweigerlich lieben, da Du sie - wie ein Musikstück - mit Liebe und Freude, aus dem Noch-Ungeoffenbarten in das Offenbare bringst?

Ebenso liebt das Ego seine Fehlschöpfungen und ist darin unserem Freund nicht unähnlich. Allerdings besitzen die Fehlschöpfungen des Egos seine Wirkungen nur in unserem Geist, wenn wir sie zulassen. Dort entscheidet der Gehirnbenutzer, ob weiterhin die Ego-Projektionen der Schuld, oder die Ausdehnung von Seelenfrieden gewählt wird.

Nicht die Welt wird sich schlagartig ändern, die Wahrnehmung der Welt wird aus einer erweiterte Beobachterposition ihr inneres Leuchten zurückgewinnen. Langsam und Schritt für Schritt findet zunächst eine Dekonstruktion bisheriger Urteile statt. Wir alle haben uns geirrt, da fällt es leichter, die bisherigen Maßstäbe aus der Hand zu legen.

Was ohne die Grenzen des Verstandes möglich ist, können wir innerhalb dieser Grenzen naturgemäß nicht erkennen. Von der darunterliegenden Ebene ist die nächsthöhere Ebene nicht zu erfassen. Und sie ist auch nicht an die "Gesetze dieser Ebene" geunden. Schon zu beurteilen, was außerhalb dieses Rahmens des Verstandes in das unbekannte Bild passt, ist eine Eigenschaft des Egos.

Wir können buchstäblich in einem Moment erkennen, die Welt auf dem Kopf stehend wahrgenommen zu haben:

Nicht die Materie beherrscht den Geist.
Der Geist strukturuiert die Materie, indem liebevolle Absichten geteilt werden.

Glaubst Du wirklich, die Elektronen, die deine Körperhülle strukturieren, würden dieses ohne liebevolle Absicht tun?

Sie könnten jederzeit woanders und etwas Anderes sein. Es ist ihre freie Entscheidung, in diesem Moment DU zu sein. Weil sie etwas erleben, was sie nicht erleben könnten, wärest Du nicht genau jetzt - das, was Du bist. Die Angst, dies zu verstehen liegt woanders:

"Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir unzureichend sind. Unsere tiefgreifendste Angst ist, ungeheuer mächtig zu sein." Marianne Williamson

"Materie an sich gibt es nicht, es gibt nur den belebenden, unsichtbaren, unsterblichen Geist als Urgrund der Materie (...) mit dem geheimnisvollen Schöpfer, den ich mich nicht scheue, Gott zu nennen." Max Planck

Wenn Du nur an die Physis des Lebens glaubst, wo ist dann das Leben in Dir greifbar? Leg Deinen Verstand auf den Tisch und beweise, mehr zu sein, als Bewusstsein. Wo ist der Verstand ohne das Leben? Wo ist der Verstand ohne Bewusstsein? Wie wäre ohne Bewusstsein irgendetwas zu bemerken?

Wahr-nehmung ist das Annehmen einer Wahrheit. So bildete sich die Welt der Ego Gesetze. Ob sie dabei die Wirklichkeit beschreibt, musste in der Geschichte der Naturwissenschaften immer wieder verneint und daher korrigiert werden.

Die Wahrscheinlichkeit, eine abschließende Erklärung schon gefunden zu haben, ist angesichts der Masse an bisher revidierten Fehleinschätzungen (von Lehrmeinungen) nicht wirklich groß.

Lassen wir uns überraschen. "Subjektive Wahrheiten (Überzeugungen) sorgen durch entsprechende Steuerung unserer Wahrnehmung dafür, dass jeder Mensch eine Realität erlebt, die seine Überzeugungen genau widerspiegelt."

Aus: Die Entstehung der Realität, Jörg Starkmuth, Goldmann Arkana 2010, S. 261

Michael
30.07.15, 11:30
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> 2.1 Freude ist die unvermeidliche Folge von Sanftmut.

2.1.1. Sanftmut ist der sanfte Mut, gelassen in einem freudvollen Gemütsmodus zu bleiben, selbst wenn die Mitwelt es vorzieht, dem Zorn des Egos Folge zu leisten. Mutig ist es, nicht dem Zorn zu folgen, sondern die Freude des Augenblicks nicht dem Ego zu opfern, dessen Strategie dieses darstellt.



2.1.2. Wenn kein Zorn gefühlt wird, ist Freude unvermeidlich, was könnte uns ärgern? Lassen wir uns vom Ego in den Zorn locken, hätten wir so viele Gründe für Zorn, dass wir daran ersticken würden. Sanftmut ist ehrliches Vertrauen in das Selbst des Gegenübers. Dem Wahnsinn der Form des Hilferufes des Egos kann keine wirkliche Bedeutung zugemessen werden. Es fehlt Liebe und Freude, wie das Ego dies in negativen Zuwendungsspielchen formuliert, ist belanglos.


2.1.3. Auf den Hilferuf der Seele hinter dem Ego mit Zorn zu reagieren, ist so ähnlich, als würden wir ein Kind für etwas bestrafen, dass es an sich gar nicht verstehen konnte. Die Seele, das hilflose innere Kind hinter dem dominanten Ego, wendet sich hilfesuchend an Deine Seele und möchte erkannt werden. Diesen Mangel an Seelenliebe mit Zorn zu beantworten, wäre lieblos.

2.1.4. In der Sanftmut wird in Ärger und Gegenangriff eine Strategie des Egos zur Abwehr von Bedürfnissen der Seele des Gegenübers erkannt. Mag ein Ego mein Ego ärgern können, würde es mir die Freude nehmen, dies auch zuzulassen - was meine eigenverantwortliche Entscheidung ist. Es nutzt tatsächlich niemandem, würden sich alle Egos weiter bekriegen, um zu kriegen, was sie doch nicht glücklich machen wird.



2.1.5. Wenn die Enttäuschung des Egos darüber, keine Freude (an der flüchtigen Vergänglichkeit im Außen) empfinden zu können, umschlägt, ist es kein Wunder. Da sie im Außen gesucht wird, wo sie nicht entsteht, ist es einfach ein kindlicher Irrtum. Einen Irrtum zu bestrafen, führt zu noch mehr Zorn. Sanftmut ist daher auch mit einer anderen Sicht auf Irrtümer verbunden: Führt der Irrtum zu einer Enttäuschung, wird die ursächliche Täuschung berichtigt, die Wut und Zorn als Abwehr gegen das natürliche Empfinden von Freude ins Felde führt. Liebe im Zorn zu suchen, ist an sich ein Verhalten, das selbst Kleinkinder schnell als wenig wirksam erkennen. Erwachsene Schreikindegos wollen auf diesem Irrtum beharren.


2.1.6. Empfindet das Gegenüber wieder Freude, klären sich die dunklen Wolken. Sanftmut ist lebendiges Mitgefühl, vom Wunsch nach Selbsterkenntnis der Seele im Gegenüber getragen und daher nicht auf das Ego fixiert.

2.1.7. Die Einsicht, dem Wahnsinn des eigenen Egos immer seltener folgen zu wollen, bringt die Einsicht mit sich, sich auch durch die Egos der anderen nicht um die Lebensfreude bringen zu lassen. Ohne Freude falle ich zu häufig auf die Ego-Spiele rein, die an sich die Lebensfreude neiden, die auch empfunden werden möchte, doch das Ende der Herrschaft des Egos bedeuten würde. Würde sich die Seele ohne Zorn selbst erkennen, wäre seine Herrschaft beendet.

2.1.8. Der Narr, der sich zum König erklärt hat, wird manchmal vom wirklichen König für eine kurze Zeit akzeptiert. Vergessen beide im Laufe der Zeit des Spielens, dass sie die Rollen nur getauscht haben, wird der Geist in der Seele – also der König – zum dauerhaften Diener des Narren. Hätte es Sinn, den Narren darüber zu belehren, wie sich ein König zu verhalten hat? Würde dies das Problem auflösen?

2.1.9. Dem Narren auf dem Thron der Seele keine Bedeutung zuzugestehen, und Kontakt mit dem Friedensfürsten des Seelenkönigs aufzunehmen, ist sinnvoller, als mit dem Narrenkönig zu kämpfen.

2.1.10. Irgendwann bemerkt der eigentliche Seelenkönig, sich in eine Rolle gedrängt zu sehen, die eine spiegelverkehrte Welt real erscheinen ließ. Als dem König einfiel, was er offensichtlich vergessen hatte, blickte er dem Ego in die Augen. Dieser Wahrheit hatte das Ego nichts entgegenzusetzen und senkte den Blick. Der König lachte und vergab dem Ego. Wenn es dem Ego Freude machte, König zu spielen, sei es so gewesen. Jetzt fühlt das Ego die Liebe seines Königs und diese Würde beeindruckt es sichtlich. Es hätte sich niemals träumen lassen, dass ihm dieser Verrat verziehen würde. Von der Last der Königswürde fühlte er sich ohnehin heillos überlastet. Sanftmut betrachtet die Perspektive des Königs, nicht des Narren.

Michael
31.07.15, 05:04
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> 2.2. Sanftmut bedeutet, dass Angst nun unmöglich ist und was könnte kommen, um die Freude zu beeinträchtigen?



2.2.1. Es ist die Angst, die Freude unmöglich macht.

2.2.2. Ist im Umkehrschluss keine Angst vorhanden, wird die Freude nicht beeinträchtig.

2.2.3. Angstfreiheit ist Vertrauen, das durch Wunder gefestigt wird. Wunder beschleunigen die Zeit bis ausreichendes Vertrauen wachsen kann. Wie, was, wann und woher zu fragen, ist ein Vorbote von Angst, die Antwort könnte nicht sein, was das Ego unter Freude versteht. Die temporäre Abwesenheit von Angst ist ein Wunder.

2.2.4. Die dauerhafte Abwesenheit von Angst ist die Erlösung aus dem Albtraum der Trennung. Nach der Erlösung aus der empfundenen Trennung von der Liebe Gottes werden Wunder als Vertrauensbeweise zur Einsparen von Zeit nicht mehr benötigt. Wunder sind insofern individuelle „Vertrauensaufbaulernhilfen“ – doch wir sollten auch beachten, dass die Gaben unseres Freundes ewig sind. Wohingegen die „Gaben“ des Egos flüchtig und vergänglich sind. Suche nicht die Vergänglichkeit (den Ego-Blick) in der Ewigkeit (das reine und göttliche unveränderbare Selbst), sondern vergegenwärtige die Ewigkeit (in diesem Moment) in der Vergänglichkeit. Daher muss das Ego dort „draußen bleiben“, es ist ein Geschöpf der Zeit, nicht der Ewigkeit. Dort ist die Angst ein Fremder. Ohne Zeit besitzt die Angst keine Wirkung.

2.2.5. Wo Angst keinen Raum findet, Wirkung zu entfalten, zieht die Liebe und damit die Offenheit für Freude ein. Wir gönnen uns oftmals die Freude selbst nicht, daher wird sie anderen geneidet. Neid schließt ebenso wie Angst, Habgier und Gewalt die Freude aus. Ohne Raum findet die Angst keine Form in den Gesellen des Zorns.

2.2.6. Sanftmut entsteht aus der Absicht zur Wehrlosigkeit, und (ab)wehrlos ist, wen das Ego im Moment oder dauerhaft nicht unter seiner Kontrolle hat. Offenheit für die Perspektive des Gegenübers ist notwendig, den Raubtieren im Kopf keinen Raum zu bieten.

2.2.7. Wenn die Freude geht, weil Angst empfunden wird, haben wir schon angegriffen: Wir sehen ein Monster im Gegenüber – das Unterbewusstsein registriert die „Kampfansage“ und fühlt sich wie ein Ungeheuer, daher verhält es sich so. Wir könnten dies im Licht von möglichen „Angebotswellen“ und „Antwortwellen“ betrachten. Wenn jemand Angst vor jemandem empfindet, wird das Ungeheuer mächtig. Wobei es die Seele ist, die ungeheuer mächtig ist. Empfindet die Seele Freude, ist sie (in diesem Moment) ungeheuer mächtig.

2.2.8. Angst ist Angriff auf das Gegenüber - und ein Angriff auf unseren Freund - dem damit Misstrauen entgegengebracht und Vertrauen entzogen wird. Nehmen wir das „mächtige Ungeheuer“ wahr, dann wird es eher wahr, als dies vorher wahr war. Angst ist die Angst davor, ungeheuer mächtig zu sein - daher wählen wir aus Angst vor uns selbst, mächtige Ungeheuer zu sehen.

2.2.9. Nicht die Freude fehlt, es sind die Beeinträchtigungen der Freude, deren Wahr-nehmung uns davon abhält, in diesem Moment Freude zu fühlen. Wenn etwas anderes „wahr ist“, kann Freude nicht jetzt sein. Sanfte Geduld und Langmut sind Begleiter der Freude.

2.2.10. Das dauerhafte Entrinnen aus der Angst gelingt, lassen wir zu, dass die Liebe uns eines Besseren belehrt. Sanftmut ist wie ein unschuldiges Lamm, das sicher zwischen den Pranken eines ungeheuer mächtigen Löwen liegt. Solange das Lamm sicher ist, wird sich der Löwe keinen Deut bewegen. Träumt das Lamm schlecht, wird der Löwe unruhig. Projiziert das Lamm Schuld nach außen, zieht der ungeheuer mächtige Löwe los und beseitigt die Störung des Seelenfriedens des Lammes. Ohne die Schuld besitzt der Löwe keinen Grund, gegen etwas zu sein. Sanftmut entsteht, wenn wir uns als Lamm sehen, dass sich nur sicher fühlen kann, wenn der Löwe keine Illusionen jagt. Manchmal spielen sie zusammen.



2.3. Die offenen Hände der Sanftmut sind immer gefüllt.


2.3.1. Nur wenn die Hände offen sind, können wir darin etwas empfangen. Die geballte Faust kann nichts empfangen, sie versucht, festzuhalten. Was offen sichtbar und nicht verborgen ist, erzeugt Vertrauen durch Ehrlichkeit.

2.3.2. Aus dieser Transparenz entsteht Freude, die Kooperationsbereitschaft vorangeht und zu Synergie und Synthese führt. Aus der Synthese kann in Ko+konstruktion die Rekonstruktion erfolgen, weil die Vorfreude Raum zur Entfaltung gewinnt, die Vorfreude darauf, keinen Mangel (an Liebe) mehr zu verspüren, aus dem heraus ungeschickt, verletzend, menschenverachtend und hässlich gehandelt wird.

2.3.3. Die Präsenz von gelassener Sanftmut entsteht im Entlassen von Zorn in die Ursachlosigkeit, ich ärgere mich an sich über die Lügen und Manipulationen der Egos in den Mitweltinteraktionen, nicht über die Seele in diesem Menschen. Es zu lassen, sich die Sanftmut durch das Ego nehmen zu lassen, erfordert die Präsenz der Seelengegenwart, die sich in Freude ausdrückt.

2.3.4. Wird Kooperation in friedlicher Koexistenz mit einem gefühlten Nutzen für alle Beteiligten verbunden, mehrt sich die Freude und damit die Präsenz von Vertrauen, Ehrlichkeit, Toleranz, Zweifelsfreiheit, Geduld, Mitgefühl und Großzügigkeit. Alle Eigenschaften zusammen drehen sich um die Liebe, die als Zentralgestirn die Ausrichtung vorgibt.

2.3.5. Resonanz ist die Antwort auf einen Bewusstseinszustand. In der geistigen Welt erschafft das Bedürfnis das Angebot, in der Physis das Angebot die Nachfrage. Resonanz bedeutet, wir bekommen, was wir aussenden. Wenn wir Freude geben, wird Vertrauen darin zum Ausdruck gebracht, dass die ewigen Gaben unseres Freundes mehr werden, wenn sie geteilt werden. Wir senden die Resonanzwellen vorrangig auf der physischen Ebene aus und sind uns unserer (astralen,mentalen, intuitiven und spirituellen) Vehikel weder individuell, noch kolektiv gegenwärtig.

2.3.6. Vertrauen bedeutet, felsenfest davon überzeugt zu sein, dass Gott uns alle liebt. Geben wir die Freude dieses Vertrauens mit vollen Händen weiter, wie könnten wir annehmen, unser Freund würde keine Freude darüber empfinden. Es ist wie ein guter Witz, über den am Ende das ganze Multiversum lacht. Humor ist, zunächst sein eigenes Ego als den Narren zu erkennen. Wenn ich nicht lerne, über mein Ego zu lachen, habe ich nicht viel zu lachen.

2.3.7. Wenn das Ego faustet, also die Faust zum Kampf erhebt, könnten wir es fragen, wo die Faust bleibt, wenn es die Hände öffnet. Als das Ego das fausten gelassen hatte und die Faust öffnete, schaute der Faust hinter der Faust entlarvt aus der Wäsche: Sein Versuch der geistlosen Magie war eine unschöpferische Verwendung des Geistes aus Angst, Unsicherheit, Misstrauen und satanischem Egoismus. Wir vergeben uns und dem Löwen, der für uns auf die Jagd ging. Der Faust lehrt uns jedoch, dass wir die Geister schufen, die nun wie mächtige Ungeheuer erscheinen. Wenn die Faust sich öffnet, ist sie weg.

2.3.8. Unser Freund gab allen seinen Kindern alle seine Gaben, Nichts wurde irgendjemandem jemals vorenthalten. Kein Grund für Panik, Futterneid oder die Tendenz, Gott beweisen zu wollen, wie unglücklich wir unter der Herrschaft der Ego-Matrix sind, obwohl wir diese doch wählten. Wir haben nur vergessen, dass wir alles sind, deswegen wollen wir alles HABEN.

2.3.9. Wer auf den Segen der Sanftmut vertraut, weil Sanftmut ein mit dem Selbst UND der göttlichen Quelle übereinstimmendes Bedürfnis ist, bewirkt die Anwesenheit des Löwen im Schlaf des Lammes. Wer wollte einen Löwen angreifen, zwischen dessen mächtigen Pranken ein Lamm friedlich träumt?

2.3.10. Ehrlich gesagt können wir auch keine Sanftmut vom Universum erwarten, wenn wir selbst nicht sanftmütiger werden wollen. Wille in Verbindung mit Zeit und einem Raum zur Entfaltung verbindet sich mit Liebe zum Wunder, das den Lehrplan beschleunigt, jedoch nicht aufhebt. Ist der Lehrplan durch den Kettenbrief der Vergebung, also die Sühne verinnerlicht, entfällt die Notwendigkeit für Zeit und bisherige Form.

Wie fängt ein Mathematiker einen Löwen? Er setzt sich in einen Käfig, schließt die Tür von innen und definiert den Raum des Käfigs als „Außen“.

Wie findet das Lamm seinen Löwen im Schlachtengebrüll? Es geht in sein Herz und stellt fest, wie sehr der Löwe es doch lieben muss: Wenn er nun schon so lange gegen seine Artgenossen kämpft, dann will ich nicht mehr traurig und ängstlich sein. Als es die Liebe zum Löwen im Herzen spürte, war der Geist des Löwen auf dem Schlachtfeld versöhnt. Er verließ das Schlachtfeld.

Die anderen Raubtiere auf dem Schlachtfeld bemerkten eine subtile Veränderung und folgten dem Löwen, neugierig zu erfahren, was den offensichtlichen Geisteswandel bewirkt hat. Sie gehen auf den Löwen zu und sehen das Leuchten in seinen Augen, die voller Freude strahlen. Sie gehen zurück zu ihren Seelen, weil sie die Freude des Löwen gespürt haben, in der Liebe zum Lamm sein Glück gefunden zu haben.
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Michael
03.08.15, 08:38
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> (4) Die Sanftmütigen kennen keinen Schmerz
Es fällt mir nicht leicht, diesen Satz zu expandieren, denn hier wird die Aufhebung der Trennung in seinen Folgen deutlicher gemacht. Es geht immer um den Moment, und wenn wir im Moment voller Liebe und Freude sind, wählen wir es seltener, Krankheit als Zeichen der Schuld zu verwenden. Im Grunde ist auch Heilung mit Sühne gleichzusetzen und durch die Aufhebung von Schuld sehen wir in der „roten Karte“ von Krankheit nicht mehr den Nutzen, unsere Mitwelt für etwas verantwortlich zu machen, dass unser Geist wählt. Krankheit wird im Körper angesiedelt, was in Sätzen wie: „Ich bin xxx (z.b. Diabetiker, Krebspatient) und so wird die Krankheit zum Ersatz für eine symbolische Schuldzuweisung.



Durch die Anleitung des Heiligen Geistes wird uns die wahre Funktion des Körpers vermittelt, der so zu einer Lerneinrichtung für Kommunikation wird. Im Körper sind wir als Geistwesen wahrnehmbar und können so die Illusion der Trennung aufzeigen. So wird der Körper zu einer Lerneinrichtung, indem der Geist in der Seele wirkt und den Körper strukturiert. Ein gesunder Körper wohnt in einer freudigen und liebevollen Seele, die sich des Geistes gegenwärtig ist, der sie erhält.

4.1. Als Geistwesen wurden wir vollkommen erschaffen, dieser unwandelbare Anteil unseres Selbst ist immer noch, wie unser Freund ihn schuf.



4.2 Vereinfacht könnte gesagt werden, der Geist ist heilig und unwandelbar in seiner Vollkommenheit, die Seele ist ein teilwandelbares System und der Körper ist der wandelbare Ausdruck in der Zeit.



4.3. In der Physis können wir wählen, ob wir der Stimme für unseren Freund folgen und unseren Geist heilen lassen, der die Seele mit Lebenskraft auffüllt und so den Körper zum Spiegelbild des Geistes macht.



4.4. Oder wir wählen die Herrschaft des Egos über den Körper, der dadurch zum Herrscher über den Geist wird. Das Ego wählt Krankheit, um zu beweisen, dass Gott kein Freund ist.



4.5. Es wird nicht so sein, dass wir uns kneifen können und keinen biologischen Schmerzreiz verspüren, sondern wir erkennen hinter Schmerz eine geistige Ursache, die, im Körper gespiegelt, auf geistiger Ebene nach Aufhebung ruft.



4.6. Emotionale Schmerzreize werden seltener, denn wir fühlen als Geist die Unmöglichkeit, von einem Ego verletzt zu werden, es sei denn, wir wählen es, verletzt zu sein. Sehen wir den emotionalen Hilferuf hinter den negativen Zuwendungsspielchen, können wir über das Ego immer häufiger hinwegsehen und ihm so den Wind aus den Segeln zu nehmen.



4.7. Mentale Schmerzreize entstehen im Recht-Haben-Wollen, also im Wesentlichen durch die Intoleranz des Egos gegenüber der Welt im Kopf des Gegenübers. Das Ego kann das Gegenüber nur so betrachten, wie es selbst die Welt konstruiert. Es kopiert sich selbst in die Köpfe seiner Mitwelt und ist enttäuscht, wenn die Kopien seines Egos sich paradoxer Weise nicht so verhalten, wie es dies befiehlt. Das Ego stellt die gesamte Mitwelt unter seine Herrschaft. Kognitive Dissonanz entsteht jedoch, blicken wir auf Entscheidungsmöglichkeiten zurück, in denen wir den Grundprämissen des Egos in den Konflikt folgen.



4.8. Für Heilung, wie auch für die Sühne ist die Aufhebung der kognitiven Dissonanz von Schuld notwendig. Ohne uns selbst zu vergeben, können wir uns nicht lieben. Können wir uns selbst nicht lieben und annehmen, können wir auch keine Liebe annehmen. Heilung, wie auch Sühne sind insofern identisch, da sie uns des Gewahrseins der Anwesenheit von Liebe zurückerstatten.



4.9. Der Körper, in seiner Funktion für Gott ist ein harmonisches Kommunikationsmedium, der uns das Licht zeigen kann, das der Geist ausstrahlt. Wir strahlen Harmonie aus, wenn sich der Geist, die Seele und der Körper in einer gemeinsamen Absicht verbinden.



4.10. Dieses Licht sichtbar werden zu lassen, ist die Funktion des Heiligen Geistes, der die Trümmer von kognitiver Dissonanz und emotionalen Verletzungen mit uns gemeinsam wegräumt. Ohne diese Spannungen im Geist-Seelen-Körper-System sind Schmerzreize keine Strafe, sondern ein Hinweis. Wenn der Hinweis im Bewusstsein entsprechend verarbeitet wird, besteht keine weitere Notwendigkeit für den Körper, auf Verhaltensweisen hinzuweisen, die zu Spannungsschmerzen führen. Ursache ist der Geist, Wirkung ist der Körper, die Seele dazwischen lebt von Freude. Freude zu fühlen ist Sache der Seele.

(5) Sie können nicht leiden.



5.1. Als Geistwesen kann ich nicht leiden. Wenn der Körper seine Funktion als Fahrzeug für eine sich entwickelnde göttliche Seele erkennt, werden die jeweiligen Formen und die Zeiten keinen Grund für Leid beinhalten. Für das Ego scheint diese Zeit konfliktreich zu sein, denn wir sehen darin ein Opfer in die Investitionen in diese Welt.



5.2. Leid anzunehmen, ist eine Auswahl des Geistes. Jede Situation bietet Chancen. Sich auf das scheinbar Unannehmbare einzulassen, macht aus dem tragischen Drama ein anschauliches Lehrstück des Geistes. Der König erkennt, dem Narren die Krone selbst übergeben zu haben.



5.3. Leid fixiert einen Zustand, Freude an einer Herausforderung löst die starre Vorstellung auf, dass Leid einen Vorteil böte. Wenn geistig gewähltes Leiden nicht mit einem Nutzen verbunden wird, können wir es als sinnlos ansehen und aufgeben.



5.4. Wenn im Leiden kein Vorteil und kein Nutzen gesehen wird, kann es sanft weggelegt werden. Wozu soll es noch nütze sein, ist das Problem erst erkannt, damit es gelöst werden kann. Wir haben nicht unendlich viele Probleme, sondern einzig das Ego ist das Problem.



5.5. Als ich erkannte, mich gegen den Groll des Egos und damit für Freude entscheiden zu können, erlernte ich konstantere Bewusstseinszustände, indem ich keine weiteren Gründe für Leid erfand. Mehr Freude annehmen, als Leid erfunden wird, dann erscheint die Welt mit jedem Tag ein wenig freundlicher und heller.



5.6. Ich habe mich früher für mein Leid entschieden. Es ist nicht von Gott. Gott straft nicht. An einen strafenden Gott zu glauben, bedeutet LEIDEN als von Gott gewollt hinzunehmen.



5.7. Vertrauen beginnt damit, zu fühlen, wie sehr unser Freund uns liebt und die Welt aus dieser Perspektive nur erschaffen wurde, um Liebe und Freude zu ermöglichen. Der strafende Gott müsste an sich ein Satanist sein, der seine Schöpfung verachtet und seinen Sohn nicht beschützt hat. Ohne die Auferstehung zu sehen, die als Demonstration zur Überwindung des Todes angesehen werden könnte, wählen wir die Selbstsabotage aus Solidarität mit unserem Bruder, denn wir sehen Schuld darin. Betrachten wir jedoch die Allgegenwärtigkeit, die durch die Auferstehung möglich wurde, dann dehnt sich diese Auferstehung grenzenlos aus und in diesem Prozess wird das Leid sanft weggelegt. Wir erwarten Rache dafür, Gott den Sohn genommen zu haben, denn so wurde es von der Kirche fehlinterpretiert. Vertrauen in einen Gott, der seinen Sohn scheinbar im Stich lässt, ist unmöglich. Die Lehre von der Liebe wurde in eine Lehre der Schuld verwandelt. Doch auch hier gilt: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“



5.8. Leid ist die Entscheidung für eine selbst gewählte Hölle. Als Geistwesen bin ich unbeschadet aller zeitlichen Einflüsse immer noch, wie mein Freund mich einst sehen wollte. Leid ist die Maus, die davon einen Faden abbeißen möchte.



5.9. Leid ist die Anbetung eines Götzen, denn Gott, unser Freund, ist Freude. Beides kann nicht wirklich sein. Eines muss daher eine Illusion sein. Ego oder Selbst?



5.10. Leid ist Selbstsabotage, die aus dem Irrglauben entstand, wir wären jemals von unserem Freund getrennt gewesen. Unser Freund ist immer und überall. Wir sehen Ihn nur nicht. Würden wir ihn sehen, wäre sofort Leiden unmöglich. Wir könnten stattdessen die Freude und Liebe wählen, die hinter den dunklen Wolken selbst gewählten Leides auf uns wartet. Damit wollen wir im Grunde unserem Freund unsere Liebe beweisen, wir trauen uns jedoch nicht, dieses offen zu bemerken. Es macht uns nackt. Daher schämen wir uns lieber und leiden, statt geliebt zu werden und daher Liebe geben zu können.

(6) Weshalb sollten sie nicht freudig sein?



6.1. Nach dem Vertrauensaufbau in unseren Freund, dem Wunder , sich bedingungslos geliebt zu fühlen und der Akzeptanz, sich darüber freuen zu dürfen; der Ehrlichkeit, dass unser Freund sich freut, wenn wir uns freuen; der Toleranz ohne subjektive Verurteilungen; der Sanftmut des inneren Lichtes, wird ein Zustand den NICHT-FREUDE immer seltener gewählt.



6.2. Es bringt keinen Vorteil, Leid zu wählen, daher ist Freude (am Ende der Zornesenergie des Egos) unausweichlich. Es berührt mich, sehe ich die Entscheidungen der Anderen für das Leid, doch es nutzt niemandem, Mitleid zu empfinden. Mitgefühl ist es, Freude zu vermitteln, nicht die Wirkung des Leidens durch MITLEIDEN zu verstärken. Freude ist die unerbittliche Barmherzigkeit, die hinter alledem einen Schritt vom Ego weg und hin zum Selbst erkennt.



6.3. Freude ist insofern erweiterte Eigenverantwortung, denn, wenn wir erkannt haben, dass unsere Freude unseren Freund vervollständigt, tragen wir die Verantwortung für den freudigen Bewusstseins- und Gefühlszustand auch unseres Freundes. Wollen wir unserem Freund, der in uns auf Freude wartet, wirklich darauf warten lassen, uns darüber zu freuen, mit Ihm zusammen untrennbar durch die Zeit zu wandern?



6.4. Freude ist Dankbarkeit und Lebenskraft, Unfreude ist Nicht-Leben und Nicht-Leben ist gewählte Krankheit. Krank sein zu wollen ist eine Entscheidung des Geistes, und Gesundheit ist eine Folge von Freude, weil Freude Lebenskraft der Seele ist: Begeisterung für das Leben.



6.5. Im Erleben von Freude verbinden sich Körper, Seele und Geist zu einer selbstentfaltenden Einheit, die eine Verbindung zu einer größeren Einheit aufbaut. Diese Zugehörigkeit beseitigt die „Un(zu)gehörigkeit“ des Egos und seine ziellose Suche nach Freude, dort, wo sie nicht war.



6.6. Mit denen, die diese Freude schon empfinden, wird sie gefeiert; mit denen, die sie noch suchen, wird sie geteilt. Freude geht voran und erhellt den Weg.



6.7. Freude ist die „Frohe Botschaft in unserem Gesicht“, dass wir verstanden haben, dass unser Freund will, dass wir glücklich sind. Unglücklich sein ist daher eine Kritik an der Schöpfung, die damit als unvollkommen definiert wird.



6.8. Freude wird gewöhnlich als Verrat an den Leidenden aufgefasst. Wie dürften wir uns ausgelassen freuen und unsere Göttlichkeit feiern, wenn die Welt so zu leiden scheint? Doch auf der spirituellen Ebene wurde die Antwort auf die Freudlosigkeit schon gegeben, indem die Funktion des Heiligen Geistes als Antwort auf die Illusion der Trennung gegeben wurde.



6.9. Die kognitive Dissonanz, nach dem erhobenen Kirchenvorwurf - den Sohn Gottes aus niederen Beweggründen ermordet zu haben – ist tief verwurzelt. Wenn ich den Sohn meines Freundes ermorde, kann ich ihm nicht mehr offen und unschuldig gegenübertreten. Würde Christus Dir versichern, dass es Teil seines Lehrplanes war, könntest du es glauben? Würde Gott Dir versichern, dass Du vollkommen unschuldig und sicher in seiner schützenden Hand liegst, könntest Du IHM glauben? Oder glaubst Du einer Kirche, die die Lehre vom Hass Gottes predigt?



6.10. Gott versichert Dir, dass die Gründe, die wir finden, ohne Freude zu sein, Illusionen sind. In der Ewigkeit, dort, wo unsere Heimat ist, ist nichts geschehen. Es gibt keine Schuld, warum sollten wir uns nicht freuen?





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kls
03.08.15, 09:08
Von 4 bis 6.10: Nein! Nein! Nein!

Nur das Beispiel (4.1): "Als Geistwesen wurden wir vollkommen erschaffen, dieser unwandelbare Anteil unseres Selbst ist immer noch, wie unser Freund ihn schuf." verursacht mir mentalen Palque auf den Haaren meiner Zähne. Auch den Rest der Zirkelschlüsse kannst's in einem runden Zimmer an die Wand nageln.

So, und nach dieser ungefähr unfairen, aber notwendigen polemischen Einschätzung, muss ich auch mal etwas Positives los werden. Dein Kurs in Wundern funktioniert. Selbst bei mir, der ich Dich nur diagonal lese.

Warum versuchst Du zur Abwechlung nicht mal mit Literatur? Ich meine, Sachbücher sind natürlich auch Literatur, zugegeben, doch ich persönlich würde eine spannenede Geschichte vorziehen. Die 'Erkenntnisse' könnten dann bequem nebenbei von den Protagonisten mit untergejubelt werden und der Leser merkt gar nicht die subtile Umjustierung, einen möglichen Perspektivwechsel seiner immer, auch von Dir und mir, eingebildeten Vorstellung von der Wirklichkeit.

Das 'Geisteswesen' ist eine biochemisch dynamische Struktur mit viel Phantasie und besteht aus viel Phantasie. Aber was bin ich froh, so etwas, oder wenigsens so etwas Ähnliches mein Eigen zu nennen, oder wenigstens einzubilden.

Michael
04.08.15, 07:53
Wie meiner kleinen Seele gestern klar wurde, scheint Karl Ludwig einem Irrtum zu folgen, der typisch für die Perspektive von Außen auf den Kurs erscheint:

50 Grundsätze von Wundern werden am Anfang des Textbuches geschildert, einer davon ist folgender

"10. Wunder als Schaustücke zu verwenden, um Glauben zu erwecken, ist ein Missverständnis ihres Sinns und Zwecks."

a: Unser Freund in der Ewigkeit ist nicht unzulänglich und er bedarf keiner Zaubertricks, um seine Liebe zu vermitteln. Gott ist immer und überall. Dieses Licht - daher im Gegenüber - zu erkennen, kann in jedem Moment geschehen. Es zu erwarten, zieht eine neue Trennlinie - denn nur unser Ego fordert "Beweise".

b: Es ist weder gewünscht, noch möglich, und kein Teil des Lehrplans auf der Suche nach Freude und innerem Frieden, Menschen durch Unaufrichtigkeit und Täuschung zu unserem Freund zu führen. Frieden ist kein Taschenspielertrick, sondern die Freude, mit Gott (in der Dualität) zu sein. Wir "spielen Materie", um die schöpferische Verwendung des Geistes DARIN zu trainieren.

c: Unsere Zivilisation baut auf Schuld als Grundlage auf. Das Wunder baut auf die Liebe unseres Freundes - und ist daher sowohl grenzenlos als auch total - statt selektiv. Liebe kann nicht selektiv sein, dieses Märchen erzählt das Ego.

d: Freude ist das Merkmal des Friedens in der Anwesenheit von bedingungsloser Liebe. Mit Schuld, die wir nach außen oder innen projizieren, finden wir den Pfad zum inneren Frieden nicht. Freude ist vergegenwärtigte Lebenskraft.

e: Einzig die Ewigkeit ist wirklich, wir leben in der Illusion der Ego-Matrix. Nennen wir es einmal kollektives Angstfeld, so ist es nicht zu fühlen und daher wirksam, füllen wir das Herz mit Liebe und Freude auf. Das Wunder ist es, sich der Gegenwärtigkeit bedingungsloser Liebe gegenwärtig zu werden.

f: Nicht-Ambivalenz, also das "Nicht-entzwei-gerissen-sein", erfordert Zweifelsfreiheit, die durch einen geeinten Zweck entsteht.

g: Ein Aspekt, und ein zentraler abstrakter Kern des Kurses, ist die Feststellung: Es gibt keinen Willen außer dem Willen unseres Freundes.

h: Die Wirksamkeit des Egos in der Zeit aufzuheben, macht die Erde nicht zum Himmel, sondern eine neue Erde und einen neuen Himmel.

i: Nicht unser Ego-Wille geschehe. Der Wille unseres Freundes erschafft schöpferisch, das Ego kopiert sich in die Welt. Der Wille unseres Freundes ist unsere Freude für uns. Dieses wirklich Annehmen zu können, erfordert zuweilen etwas Zeit, den UN-Willen des Egos vom Willen der Ewigkeit zu unterscheiden. Ob ein Querlesen nicht die Absicht des Egos verfolgt, zu beweisen, dass unser Freund nicht ist? Wir wissen nicht, was wir wollen, wenn wir dem Ego folgen. Konstanz und Kohärenz entstehen, geben wir unseren kindlichen Trotzkopf auf und nehmen die Hand an, die uns gereicht wird.

j: Jede Abwesenheit von vollkommener Freude ist UN-Friede und damit geht eine unschöpferische Verwendung des Geistes einher. Aus der Abwesenheit von Freude entstehen die Abwendungsstrategien und Begrenzungen des Egos. Frieden ist das völlige Fehlen jeder Ego-Dissonanz im spirituellen, geistigen, astralen, emotionalen und physischen Bereich. Der Begriff kosmische Liebe passt in Abwesenheit des UN-Friedens und könnte mit Ekstase, Verzückung oder Se(e)ligkeit verknüpft werden.

k: Wissen wir nicht mehr, dass die Engel uns auf Händen tragen? Es gibt einen Spruch, den ich mal bei einer Taufe hörte: Mögen die Engel sie auf Händen tragen...

Habe gestern mit Karl Ludwig über seinen Schutzengel gesprochen. Ihn hinwegzudiskuttieren, gelang nicht wirklich. Doch sobald der Schutzengel seine Arbeit getan hat, verblasst die Erinnerung im Tausch gegen den reinen Rationalismus. Das Ego fordert seine Autonomie zurück.

l: Herr Ludwig wollte mir offensichtlich einen Gefallen tun, indem er meinte, der Kurs würde die Zeit seines Lernens beschleunigen. Wobei die Irrtümer aufgehoben, nicht bestärkt werden sollen.

s: Auf meine Frage, wie seine Lernzeit denn beschleunigt wurde, räumte Herr Karl dann ein, dies ironisch gemeint zu haben. Ob sich die Zeit des Lernens beschleunigen könnte, würde Herr Karl Ludwig die Verbindung zu seinem Schutzengel als aktive Freundschaft pflegen? Immerhin glauben rund 75 % der Us-Amerikaner an einen Schutzengel, in Europa sollen es 50 % sein. Ihm Liebe zu schenken, stärkt ihn und die Verbindung - wir lernen zusammen - das ist Eigenverantwortung.

m: Die Beziehung zu seinem eigenen persönlichen Schutzengel ist eine Möglichkeit, die Trennung zu überwinden, indem die Verbindung gefühlt wird und wir bemerken, niemals allein durch die Zeit gewandert zu sein. Es wurde bestimmt, auf den Händen der Engel durch die Zeit getragen zu werden. Wir nehmen diese Liebe nicht an, wenn wir den Ego-Wünschen in die Unzufriedenheit folgen. Das Meer fruchtloser Wünsche ist tief und bewegt, lebendiges Wasser ist magnetische Liebe - die unser Engel für uns empfindet. In Ergänzung zum Heiligen Geist kann auch unser Schutzengel mehr und schneller lernen, eine offene Kommunikation mit uns neu zu beleben.

n: Wenn die Absichten der Person in Resonanz mit dem Schutzengel stehen, empfangen wir rechtzeitig ein Signal, das uns die Möglichkeit gibt, Gefahren zu meistern. Wir schützen uns, indem wir unseren Schutzengel mit liebevoller Dankbarkeit ernähren und energetisch versorgen. Wir geben, um zu erlangen; wir erlangen, indem wir geben. Die Pflege der Beziehung zu unserem Schutzengel kann uns helfen, zu erkennen, wem wir vorher diese Energien "anvertraut haben" - nämlich einer Ego-Matrix aus Begrenzung, Überheblichkeit, Neid, Konkurrenz, Hass und Kampf. Mit Hilfe der Bewusstwerdung unserer geistigen Begleiter können wir einen neuen Kreis der Seele betreten lernen.

Indem wir dem alten Kreis des Ego-Bewusstseins keine weiteren Energien zukommen lassen, lernen wir (in dessen Abwesenheit) die Anbindung an das Feld der vollkommenen Freude.

o: Gerechtigkeit entsteht in der Anerkennung des Faktums, niemals objektiv urteilen zu können. Wir wissen wieder, nichts erkannt zu haben. Wir sind als Richter über die Welt völlig ungeeignet, daher ist das Aufgeben des Urteils an sich logisch. Einzig das Ego vertraut seinem temporären Wissensstand und fällt damit regelmäßig mit dem Haus in die offene Tür.

p: Recht mit einem subjektiven Urteil des Egos zu verbinden, führt zur gefühlten Abnabelung von der Unendlichkeit. Wer könnte dem vertrauen, das er verurteilt?

r: den Gesetzen zu vertrauen, die im Umgang mit dem Heiligen Geist bestehen, bestärkt auch unseren Schutzengel. Wir gewinnen Freiheit, indem wir erkennen: Es gibt keinen Mangel.

Michael
04.08.15, 23:16
Wollte noch darauf hinweisen, mich hier nicht auf den Kurs, sondern auf ein Gespräch mit Karl Ludwig bezogen zu haben.

Wichtig wäre noch der Hinweis, im Umgang mit Allem, was ist, immer zuerst die Gegenwärtigkeit des Heiligen Geistes im Gegenüber als Kommunikationsmedium zu wählen.

In diesem Licht stehend, gibt es nichts, was uns feindlich gesonnen wäre. Wir sonnen uns in der Gewissheit, mit der gemeinsamen Absicht verbunden zu sein, die Zweifel und Angst unmöglich macht.

Insgesamt sollen diese Worte nur klarmachen, wie tiefgründig die Struktur des Kurses ein didaktisches System abbildet, Bewusstheit über unsere Möglichkeiten zu erlangen. Wer wirklich lernen will, wie der Kurs funktioniert, kommt mit "Querlesen" eher zu einem kontraproduktiven Ergebnis. Die Bereitschaft, ein komplexes Denksystem erst zu erfassen und dann aus Einsicht und Erfahrung nicht mehr bewerten zu müssen, gehört dazu.

Bevor wir kalten Tee in einer vollen Tasse ersetzen können, müssen wir Raum für neuen Inhalt schaffen.

Wenn Teile des Alten in der Tasse verbleiben, kann auch der frische und heiße Tee nur ein laues Getränk bewirken.

Je mehr alten Tee wir aus der Tasse entfernen, umso frischer schmeckt das Neue.

Immer vom Heiligen Geist aus Fühlen, Denken und Handeln - wollte ich nur nachtragen. Alle lernen zusammen, ein selbstentfaltender Prozess der Einen Seele.

Sagen wir es einmal so: Der Kurs beinhaltet die oben angesprochenen Wirkebenen, spricht aber nicht über Engel, Schutzengel und Hierarchien, da wir an der Hand des Heiligen Geistes einen Führer haben, der in uns Vollkommenheit wahrnimmt und uns mit Brief und Siegel versieht.

In diesem Licht ist Vertrauen möglich und Angriff unmöglich. Wenn Angriff unmöglich ist, ist Frieden möglich. Würden wir, wie Faust, mit einem Ego dorthin gehen, hätten wir weder Brief, noch ein entsprechendes Siegel auf der Namensrolle. Mit dem Heiligen Geist an unserer Seite werden wir als das erkannt, was wir sind:

Wanderer auf dem Weg zurück zur Vollkommenheit. Alle Wege führen zu dieser Absicht unseres Freundes. Alle sind Einzigartig und doch gleich in ihrer Vollkommenheit. Wir erinnern uns, indem der Heilige Geist unseren Freund in uns erkennt. Dann sehen wir auch die Heiligkeit im Gegenüber aufleuchten.

Auf dieser Ebene ist Kommunikation möglich, die zur Kommunion führt. Zum Erkennen des Göttlichen im jeweiligen Gegenüber.

Statt die unbewusste Oberflächlichkeit des Egos zu bemäkeln und zu brandmarken, legen wir mit unserem Freund eine Kerze auf den Altar der Seele eines gemeinsamen Freundes und warten, bis das Licht sich dort ausbreitet. Darin sehen wir uns.

Michael
05.08.15, 12:01
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Freude ist ein ausstrahlender Aspekt der Liebe, und Liebe umschließt die Felder von Wahrheit, Schönheit und Güte. Liebe ist die Wahrheit, Schönheit ist die Folge von Wahrheit, Güte ist die Folge von Liebe. Liebe ist immer maximal und daher sind ihre Emanationen von Freude, Wahrheit, Schönheit und Güte grenzenlos.

Die Praxis der Freude könnte im Erreichen des Seelenbewusstseins gipfeln, in der Frequenz der vollkommenen Freude. Im Entdecken unserer kreativen Seelenkräfte nutzen wir alle Phänomene, die dazu führen, mehr Freude als Groll aufzunehmen.

Das Bewusstsein ist das Zentrum dieser Bilanzwaage, die zwischen Groll und Freude einen einzigen Punkt besitzt, der die Mitte beschreibt, aus dem Liebe und Freude mühelos fließen. Dieser Montagepunkt der vollkommenen Freude ist Frieden. Frieden ist, die Liebe zu Gott im Herzen zu tragen.

Im weiter oben angeführten Buch „Freude und Heilung“ von Torkom Saraydarian werden 3 praktische Tipps gegeben, die ich hier sinngemäß weitergeben möchte.

1. Meditation über die Tugenden
2. Kausales Denken
3. Schönheit

Zu 1.: Was ist Meditation?

A: Innenschau ist Meditation, wir betrachten unseren Gedankenfluss aus einer Beobachterperspektive. So als wären wir eine Katze, die sich vor ein Mauseloch setzt, und auf die Maus wartet, nur, dass hier die weißen Mäuse unsere Gedanken darstellen. Gedanken, aufgrund derer wir uns wie der Elefant im Porzellanladen verhalten.

Gedankenbeobachtung bedeutet, zwanglos die weißen Mäuse aus dem Loch kommen zu lassen und zu beobachten, wie weiße Gedankenmäuse kommen und gehen.

Gedankenkontrolle bedeutet, bestimmte Gedankenformen vor dem Denken abzulehnen. Im Falle der Meditation über Freude wären diese Gedankenformen die weißen Mäuse die Plakate mit den Aufschriften: Angst, Wut, Gier, Hass, Hässlichkeit, Angriff, Selbstbetrug trägt.

Wir lassen diese weißen Mäuse nicht nur zwanglos ziehen, wie in der Gedankenbeobachtung, wir verhindern quasi ihr Auftauchen, indem wir das Mauseloch mit Freude abdichten. Unsere Freude ist ein Schutzschild, denn Freude ist für schlecht gelaunte Gedankenformen unerträglich.

In der Gedankenkontrolle ahnen wir das Auftauchen, lehnen die Annahme, die WAHR-Nehmung des Gedankens jedoch ab. Wir ziehen es daher vor, anfangs einen anderen Gedanken zu wählen, später gelangen wir zum Punkt der Gedankenleere.

Gedankenleere ist das Ziel aller Meditationsanleitungen, das Erkennen des Reinen Bewusstseins hinter dem Denken. Nicht der Verstand zu sein, bringt die Seele zum Vor-Schein, also zum Leuchten. Dieses innere Leuchten der Seele ist ein Montagepunkt des Bewusstseins im Energiefeld der Freude.

Anweisungen an das eigene Unterbewusstsein können helfen, die Suche nach Freude in der Innenschau zu unterstützen. Nehmen wir an, wir würden den Gedanken:

„Ich bin jetzt in der vollkommenen und reinen Schwingungsfrequenz der Freude.“

Mit einem Energiequant der Freude verglichen, ist dieser Gedanke wie ein Tropfen in einem Meer sonstiger Gedanken und löst kaum eine Wirkung aus.

Benutzen wir den Willen und verbinden ihn mit der Intention diesen Gedanken 7 Mal zu denken, ist die Wirkung stärker. Nutzen wir Zeit als prägenden Faktor und wiederholen die Übung im „Herunterladen von Freude“, können wir lernen, Freude induktiv und deduktiv aufzunehmen und weiterzugeben.

Im Teilen von Freude liegt die Heilung der Innenwelt und damit auch dessen, was wir für wahr halten. Die Wahrheit der Freude hoch zu halten, ist eine permanente Auswahl die Gedankenaufbau genannt werden könnte – die Neukonstruktion von Leiterbahnen freudiger Gedanken im neuroplastisch veränderbaren Denkapparat. Aufbau und Nutzung positiver Gedankenformen ist eine Form von autonomer Selbst-Regulation, die es erlaubt, den Montagepunkt des Bewusstseins willentlich zu gestalten.

Der Raum ist das Unbewusste, dem die Zeit entzogen wird, weiße Mäuse dazu zu benutzen, uns darauf hinzuweisen, was es uns eigentlich sagen möchte. Nun fühlt es Resonanz und nimmt strukturierte Gedanken wahr. Es spürt eine neue Offenheit in Zielrichtung innerer Harmonie und auf dieses Fehlen wollten uns die weißen Gedankenmäuse an sich hinweisen.

Wenn wir Freude ausstrahlen, besitzt unser Unterbewusstsein keinen Grund mehr, gewisse Lernimpulse zu setzen, uns vom vorherigen Irrtum der Freudlosigkeit abzubringen.

Stellen wir uns unsere Umgebung als von Freude durchdrungen vor, Freude liegt quasi in der Luft. Dann atmen wir diese Freude in sieben Atemzügen ein, danach in sieben Atemzügen wieder aus. Es kann beim Einatmen auch der obige Anweisungsgedanke in Gedanken wiederholt werden, während Freude eingeatmet wird.

Nach dem Einatmen und damit der Lebenskraftstauung von Freude wird die gestaute Lebensfreude beim Ausatmen wieder in den Zustand ursprünglicher Harmonie aufgelöst. Wer sich in ärztlicher oder psychologischer Behandlung befindet, sollte vor den Atemübungen zur Freude seinen Arzt oder Psychologen befragen. Sich dem Unbewussten zu öffnen, kann hohe Wellenberge von Emotionen freisetzen, mit denen wir zuerst konstruktiv umzugehen lernen müssen.

In acht Worten wäre ein Gedanke, der uns (zu 2. Kausal) mit Gott verbindet, so zu formulieren:

„Gott ist Freude und daher bin ich es auch.“

Bei diesem Gedanken sind Warnhinweise unnötig, er verbindet (über den Heiligen Geist) mit der Quelle der Gedanken.

Auch diesen Gedanken können wir induktiv einatmen und deduktiv ausatmen. Dieser Vorgang könnte mit Lebenskraftstauung umschrieben werden. Kausales Denken führt zur Anbindung an Lebenskraft über geteilte Gedankenformen.

Schönheit als dritter Aspekt der Seelenschulung drückt sich in allen Bereichen des Lebens aus. Wir beobachten Schönheit. Wir denken über die Formen von Schönheit nach. Wir fühlen Schönheit. Wir fühlen die Schönheit in uns. Wir sind Schönheit.


Körperlich sehen wir Schönheit in einer grazilen Haltung, in der Anmut der Bewegungen, in der Symmetrie und Harmonie der Gesamtheit, in der Präsenz und vor allem der Ausstrahlung. Spirituell sehen wir die Schönheit im Licht.

Schönheit ist der Ausdruck unserer kreativen Freude, am Leben zu sein. Dankbarkeit für das Leben drückt sich in Schönheit aus, die von innen erstrahlt. Freude macht schön, wach und fließend – die verkrampfte Maske der Persönlichkeit schmilzt dahin.

Freude ist wie ein Heizstrahler in einem Wachsfigurenkabinett: Was vorher starr, tot und leblos wirkte, beginnt neue Formen zu bilden. Freude verwandelt die verkrusteten Formen in etwas Lebendiges. Freude ist der natürliche Zustand unseres Geistes. Nicht-Freude ist Verkrustung und die Eierschale des Egos.

Michael
09.08.15, 09:13
Ein praktisches und ehrliches Bespiel für Abwehrlosigkeit aus meinem "Lehrplan":

Das Dach ist eingebrochen

Seit rund 50 Tagen sitzen meine Vermieter einen abgescheerten Dachbalken aus. Sie scheer(t)en sich keinen Deut um meine berechtigten Sicherheitsinteressen, kündigten an und sitzen aus. Mittlerweile sackt es immer weiter ab. Mein Ego könnte ausrasten, Schuld verteilen und Dunkelheit hinter ihnen sehen. Meine Seele rät mir, das Licht hinter der Dunkelheit wahrzunehmen - den Nutzen und die Erkenntnis der Situation als Lehre und Herausforderung zu betrachten.

Morgen läuft die "Not-Frist" ab, sie heben es nicht nötig, zu reagieren. "Ich" verstehe nun die Systematik ihrer Ego-Machtspiele und den damit verbundenen Energiediebstahl. Sehe ich ihre Energielosigkeit in der ursächlichen Entstehung, ist es nur ein Hilferuf. Hinter der Dunkelheit ihres Egos sehe ich das Licht ihres Selbstes.

Damit erklärt sich auch meine heutige Gedankenübung:

"Wunder werden im Licht gesehen, und Licht und Stärke sind eins."

Klar bin ich auf physischer Ebene um "meine Investitionen" in dieses "System der Dinge" beunruhigt, ist aber nur eine Gelegenheit, die Raubtiere in meinem Kopf davon abzuhalten, auf "Kriegspfad" zu gehen.

Es gibt Abwehr- und Annäherungsstrategien, wenn ich das Ego ablehne, kann ich nicht daran vorbei zum Licht dahinter blicken. Da mich mein Ego uf alle möglichen Arten veräppelt hat, ist es notwendig, diese irrtümlich gewählte Abwehrstrategien aufzugeben und die Situationen anzunehmen, wie sie sind.

Auf das Licht hinter einer dunklen Situation zu blicken, sendet eine offene Angebotswelle an den Heiligen Geist im Löwen, sich friedlich neben das Lamm zu legen und die physischen Betrachtungsmuster "metaphysisch" zu verknüpfen. Das Ego meiner Vermieter tobt, weil ihre Lügen kurze Beine hatten. Sie projizieren ihr Denken auf mich und glauben, sie könnten damit Macht über meinen Geist gewinnen.

Allerdings geben sie mir die Möglichkeit, Macht über mein Ego zu gewinnen, indem ich gezwingen bin, es immer besser unter Beobachtung zu stellen. Ich verzichte mal darauf, Recht-Haben-zu-Müssen und gehe nicht zum "berechtigten Gegenangriff" über. Ich sehe das Licht einer Lösung, was als "Angebotswelle bezeichnet werden könnte.

Daher können Wunder nicht in der Dunkelheit gesehen werden. Dunkelheit ist eine Angriffswelle und schickt die Raubtiere im Kopf auf Kriegspfad, bevor unser Bewusstsein dies bemerkt. Eine alte abgenudelte Schallplatte, die immer wieder an den gleichen Stellen hängenbleibt.

Zur Eigenschaft der Wehrlosigkeit durchlaufe ich gerade meinen Praxistest. Eine Welt voller HB-Männchen nutzt doch Niemandem. Zwar hätte jedes HB-Männchen Gründe genug, in die Luft zu gehen, die Offenheit für die Wirkungsweise des Heiligen Geistes (durch Wunder zur Beschleunigung der Berichtigung von ursächlich defizitären Betrachtungsperspektiven) geht dabei verloren.

Als Ego fühle ich mich in dieser Situation lebensgefährlich bedroht, meine Ego-Resonanzmitwelt fordert "Reaktionen".

Einzig eine Bekannte drückt Mitgefühl aus, indem sie sagte: "Das Dach wird schon nicht einstürzen."

Der Rest hat sich eigentlich nur an genüßlich an den Qualen meines Egos erfreuen dürfen. Da wird ein Ego von einem Ego gequält und ein weiteres Ego geilt sich daran auf, indem noch Öl ins Feuer gegossen wird. Was zwar rational richtig sein mag, aber die ursächliche Intention der Konfliktfreiheit unmöglich macht, denn ich reagiere auf andere Menschen, in einer Art, die damit an Manipulation grenzt.

Es wäre jedoch unmöglich, Frieden zu finden, hinge er davon ab, wie die anderen Egos reagieren. Mache ich meinen Seelenfrieden von den Verhaltensweisen anderer Körper abhängig, wäre ich hilf- und machtlos. Lasse ich eine Situation offen, bestehen noch alle Zukunftsvarianten.

Angriff schließt Frieden aus. Ihnen fehlt ja nur Energie.

Sie beteten ihren Geldgötzen und Lügengeist an und wollen von ihm loskommen. Es wird ihnen nicht leichter fallen, sich selbst zu Erkennen, sehe ich weiter die frühere Dunkelheit in ihnen. Auf die Wünsche der Seele hinter ihrem geistlosen Ego-Verhalten zu blicken, erfordert Vertrauen, Ehrlichkeit, Tolerant, Sanftmut, Freude und Wehrlosigkeit.

Eigenschaften über andere Menschen formuliere ich jetzt in der Vergangenheitsform. Ich weiß ja nur, wie sie4 bisher waren. Wie sie sein werden, ist jedoch hinterlegt. Die "metaphysische Durchdringung" im "Profiteure-Ordner".

Folgen noch die Eigenschaften Großzügigkeit, Geduld, Gläubigkeit und geistige Offenheit.

Da der Begriff Gläubigkeit recht "negativ besetzt" erscheint, wähle ich hier "Zweifelsfreiheit" Wenn ich keinen Zweifel daran hege, dass das Problem gelöst sein wird, bleibt diese Zukunftsmöglichkeit offen. Halte ich dieses für unmöglich, weil es bisher so war, kette ich sie in ihrer Dunkelheit an. Das ist ja nicht wirklich unser Wille.

Michael
11.08.15, 08:23
In der Großzügigkeit entdecken wir Größe und Zügigkeit. Wir könnten zügig größer werden, trennen wir uns von dem Gedanken, dass Großzügigkeit bedeutet, etwas aufzugeben - wenn es weggegeben wird. Nur das, was wir geben, können wir behalten.

Wähle, was Du anderen gibst, und Du entscheidest, welche Gaben Du behältst. Selbst-interesse ist wohlverstandener Eigennutz, denn mir nutzt nur, was allen nutzt. Nicht am Selbst im Gegenüber interessiert zu sein, schließt das Desinteresse am eigenen Selbst mit ein. Selbst-vergessenheit drückt die Ausblendung des Einen Selbstes aus.

Das Selbst hinter unserem Ego ist identisch mit dem Selbst hinter dem Ego des Gegenübers. So sucht Großzügigkeit die Gaben zu teilen, die geteilt werden können. Was das Selbst nicht teilen kann, besitzt dann keinen Wert mehr.

Auf der physischen Ebene ist Großzügigkeit vom Mitgefühl geleitet. Im Vertrauen auf unsere ewigen Gaben sind wir ehrlich zu uns selbst und wissen sie zu mehren, indem wir anderen eine Freude machen.

Auf der emotionalen Ebene bewirkt das großzügige Verschenken von (materiellen) Lebensmöglichkeiten ein Feedback von Lebensfreude. Großzügigkeit ist wohlverstandener Eigennutz für die eigene Gefühlswelt in einem Resonanzsystem.

Auf der mentalen Ebene betreten wir mit Großzügigkeit ein Geistfeld der Kooperation und des höchsten gemeinsamen Nutzens, was uns geistige Leichtigkeit erleben lässt. Innerhalb der kognitiven Grenzanlagen des Egoismus ist Leichtigkeit und Mühelosigkeit schwerlich zu erreichen. Die Blackbox des Egos trennt uns von der Natürlichkeit verbundenen Seins und konstruiert Gründe für gedankliche Grenzlinien.

Auf der intuitiven Ebene verbindet gelebte Großzügigkeit mit den Energien des Altruismus, einer natürlichen Eigenschaft eines liebevollen Universums. Intuitiv spüren wir, dass liebevoller Altruismus unserem Selbst hilft, sich zu entwickeln.

Spirituell nähern wir uns dem Selbst, zeigen wir Interesse am Selbst im Gegenüber. Wie könnten wir lernen, mit uns selbst achtsam umzugehen, (be-)achten wir das Selbst im Gegenüber nicht?

Kollektiv stehen wir an einer globalen Weggabelung mit den Pfeilen:

Gnadenlose KO-n-kurrenz (Ego-Begrenzung und Geiz)

Bedingungslose Koooperation (Selbst-Entwicklung und Großzügigkeit)

Erkennen wir, dass die Gaben unseres Freundes ewiger Natur sind, wird klar, warum dieses Schatzhaus in der Zeit niemals leer sein kann.

Offene Hände geben, was ihnen gegeben wurde. Da Jeder ohnehin alles bekam, ist es nur ein zeitlicher Ausgleich. Kein qualitativer, einzig ein temporärer Ausgleich - der keinen Unterschied beinhaltet. Wie das Wunder beschleunigt Großzügigkeit die Zeit des Lernens.

In der Anbindung an vergängliche und veränderliche materielle Güter verlieren wir geistige Freiheit. Jede Investition in dieses Ego-System der Dinge fehlt auf der anderen Seite unserer Bilanzwaage. Vergängliche Güter werden von der Ewigkeit nicht gewogen. Was wir im Herzen tragen können, das findet Einlass in die Ewigkeit.

Nicht Großzügig zu sein, ist ein kurzlebiger Gewinn. Nach dieser Form von Existenz weiter an irdischen Besitz gebunden zu sein, bedingt einen weitaus höheren Preis, als uns zur physischen Lebenszeit klar wird.

Auf der Beerdigung eines äußerst reichen und zudem geizigen Mannes trat ein Freund der Familie an den Sarg, beugte den Kopf und schien mit dem Toten zu sprechen. Später fragte die Witwe: "Was hast du zu ihm gesagt?"

"Ich hab ihn gefragt, welchen Besitz er am Ende mitnehmen konnte."

"Was hat er gesagt?"

"Nichts."

Bindung und Anhaftung an Vergänglichkeit erzeugt Leiden und Verlust. Eine Anbindung an die Ewigkeit unserer wirklichen Schätze erzeugt Unabhängigkeit und Nicht-Verhaftet-Sein. Nicht-Verhaftet-Sein erzeugt geistige Beweglichkeit, daher Zügigkeit.

Zügigkeit entsteht, wissen wir wieder, wohin wir wirklich wollen. Ob wir die Zügel dem zügellosen Ego oder dem Altruismus des Selbst übergeben, ist die eigentliche Grundsatzentscheidung. Mäßigkeit ist eine Tugend, die mit Stärke und Kraft einhergeht.

Was wäre für das Ego jemals genug?

Das Selbst ist der Seele genug. Licht, Freude und Frieden sind die Güter, die unsere Seele auf dem Weg dorthin sammelt.

Je mehr Dinge und Gegenstände diesen Raum füllen, umso weniger Platz bleibt dem Selbst in der Seele.

In Maßen liegt Genuss, im Übermaß entsteht das Leid. Das Ego ist nicht aufzufüllen.

So liegt die größte Freude darin, anderen eine Freude zu schenken. Siedeln wir diese zwar noch auf materieller Ebene an, sind die emotionalen und mentalen Effekte ebenso bis in die intuitiven und spirituellen Ebenen hinauf wirksam. Ein Resonanzsystem wird berührt und gibt eine entsprechende Antwort. Wir wir in den Wald hineinrufen, so schallt es eben zurück - das Gesetz der Resonanz.

Großzügigkeit setzt eine Ursache, deren Wirkungen vielfältig sind und ist daher ein "Plussummenspiel".

Michael
12.08.15, 10:06
Geduld

1. Geduld ist Seelenruhe, die entsteht, blicken wir aus der Ewigkeit auf die Zeit.


2. Sind wir uns sicher, dass die Zeit nicht über die Ewigkeit obsiegen kann, sind wir uns des Ausgangs der Reise bewusst. Es ist unmöglich, in der Zeit zu scheitern.


3. Mag mir die Zeit noch unbekannt sein, zu der sich Dinge offenbaren, ist Geduld die Tugend, Fragen zu stellen und die Antwort abzuwarten.


4. Das Urteil steht dem Wunder im Weg. Wenn das Ego seine Welt ins Außen projiziert, und keine genaue Kopien seiner „Weltdefinition“ vorfindet, ist es enttäuscht.


5. Immer, wenn ich diese Enttäuschung nun bemerke, sehe ich mein Ego. Es hat die Frage schon beantwortet, bevor sie offen durchdacht wurde. Geduld beginnt mit Geduld unserem Ego gegenüber.


6. Das Ego ist ein verängstigtes kleines Kind, im Schmerz gebildet, um das Herz zu schützen. Mit Gewalt können wir es nicht vom Nutzen der Aufgabe seiner Angst überzeugen. Diese Aufgabe der Angst ist das Wunder, die Symptome der Angst sind vielfältig, aber insgesamt einfältig. Es gibt nur Angst oder Liebe - fehlt die Angst, ist Liebe spürbar.


7. Lehnen wir das Ego im Gegenüber aktiv ab, beginnt die Raubtierdressur. Wir sind Meister im Kampf um Ego-Projektionen, das Recht-Haben-Wollen unserer „Verstandespartition“ führt uns auf das Schlachtfeld.


8. Sachlogische Gedankengebäude werden in der Arena mit Emotionen verknüpft und Feindbilder entstehen. Urteile werden wie Netze über die Gegner geworfen und mit dem Dreizack wird die Wunde nachgebohrt. Schließlich sind wir das Gute und alle anderen damit die Bösen. Wir haben das Urteil gepachtet, die Welt als feindlich, gefährlich und Angst erzeugend einzustufen und jeder unserer Angriffe ist damit gerechtfertigt.


9. Nur aus Angst heraus handeln wir derart ungeschickt, hilflos und unbedacht. Angst ist immer ein Hilferuf nach Liebe. Wir lieben unser Ego als einen „verrückten Verwandten“, doch es wäre töricht, sein Geplapper für bare Münze zu nehmen. Es phantasiert sich eine Welt im Wahn, deren Ursachen darin gründen, keine Liebe im Herzen zulassen zu WOLLEN.
10. Es ist die Tragik unserer Zeit, noch nicht an einer Zeitlosen Spirituellen Synthese arbeiten zu wollen, denn noch verteidigen wir die Ego-Welten aus Irrtümern. Geduld bedeutet hier, dem Ego im Gegenüber keine Wirkung zu verleihen, indem ihm Zeit und Raum entzogen wird.


11. Denke ich die Leitgedanken, entziehe ich dem Unbewussten Zeit.


12. Spüre ich die Wirkung der Gedanken in meinem Körper, entziehe ich dem Unbewussten den Raum für seine „Horrorshow“ des verletzten inneren Kindes.


13. Einst wurde bewusst an der „Imprägnierung des Unbewussten“ gearbeitet, Es war Teil der Grundstufen jeder Geistesschulung.


14. Geduld mit sich selbst ist beim Lernen wesentlich. Es macht für den Grundschüler keinen Sinn, sich mit den Abiturfragen zu beschäftigen. So sehe ich mein Ego als ein zu zähmendes Wildpferd an, das in einem Käfig gehalten wurde und an einer Angststörung leidet.


15. Vertrauen aufzubauen, gelingt durch die Annahme des Lichtes in den Momenten, in denen wir nicht das Ego sind. Magnetische Freude imprägniert unsere Aura und Friede geht uns voraus.


16. Friede für die Seele ist nicht gleichbedeutend mit Ego-Frieden. Wir verlernen einfach Schritt für Schritt, dem Ego in weitere Fettnäpfchen zu folgen. Es bisher getan zu haben, war nur ein Irrtum, keine Sünde.


17. Sünden sieht das Ego immer im Gegenüber, bei sich selbst erkennt es Ausreden jedoch gern an und beschreibt alternativlose Handlungszwänge. Diese sollen belegen, warum nur zum „berechtigten Gegenangriff“ übergegangen wurde. Nach einigen kausalen“ Wenn-Dann-Sonst-Verknüpfungen“ ist das Ego „natürlich“ bereit, das „emotionale Kriegsbeil hinter dem physisch- mentalen Konflikt“ zu begraben.


18. Nur das Ego straft seine Mitwelt ab. Nur das Ego spielt den Richter über den Lehrplan des Geistes im Gegenüber. Für die Seele und ihren eigentlichen Bewohner, das Selbst, ist Geduld in der Seelenruhe begründet, dass dem Ego die Kraft für Konflikte ausgehen wird. Ohne Zweifel.


19. Da sich das Selbst der allerletzten Deutung unserer tatsächlichen Unschuld bewusst ist, gibt es die Seele auf, über das Ego Schuld nach außen zu projizieren. Wir verlernen es, indem wir den Geist schulen, sich zu konzentrieren und bestimmte Tugenden in ihren Licht- und Schattenaspekten zu durchdenken.


20. Ein möglicher Schattenaspekt übermäßiger Geduld wäre es, das Ego in seinen Irrtümern zu stärken. Wie schmerzhaft es dem Narren des Egos erscheint, die Krone des Selbst wieder abzulegen, kann nachvollziehen, wer sich dieser Aufgabe gewidmet hat. Immer nur auf das Ego im Gegenüber hinzuweisen, ist Projektion. Sätze die mit: „Ja, aber…“ beginnen, sind an dieser Stelle typisch für die Doppelanbindungen.


21. Die Ebenen-Verwechslung, das emotional verletzte Egodurch Druckwirkungen und Drohgebärden zum Aufbau von Vertrauen zu bewegen, ist letztlich kontraproduktiv und stärkt das Gegenteil.


22. Schöpfung ohne Gegenteil erfolgt aus dem Gefühl bedingungsloser Liebe, aus der Anwesenheit von Liebe im Herzen. Der gefühlte Mangel an Liebe ist durch die Anwesenheit von Angst bedingt. Angst wird nicht durch Zorn geheilt. Geduld ist wie Wasser auf die Mühlen der Ewigkeit. Zeit haben wir ohne Zweifel genug. Es ist immerhin diese Ewigkeit, die unsere Zeit und den dafür Raum erschafft.


Wäre es nicht töricht, anzunehmen, die Ewigkeit würde einen Mangel an ZEIT oder RAUM aufweisen können? Gelassenheit ist es, die Finger vom scheinbar „berechtigten Zorn“ zu lassen. Die Wut auf das Ego im Gegenüber ist wie ein Stück heiße Kohle – wir verbrennen uns die Finger daran und wollen doch nicht lernen, die verkrampfte Faust des Egos-Faust zu öffnen. Wenn wir die Faust öffnen und die heiße Kohle - die alleinige Fokussierung auf den Eigennutz – fallenlassen, lässt der Schmerz irgendwann nach. Wir bestimmen damit nur die Zeit, wann die Faust es aufgibt, sein Heil im „Faustkampf“ zu suchen. Bis dahin sollten wir Geduld üben.

Michael
13.08.15, 11:01
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Erst der Zweifel ist es, der aus Wissen wieder Glauben macht. Gläubigkeit ist in erster Linie Zweifelsfreiheit über die Existenz unserer Verbindung zur Geistigen Welt und damit zu Gott. Wie sicher wir uns mit Gott verbunden fühlen, entspräche insofern dem Maß an Gläubigkeit, bis entstehendes Vertrauen in die Liebe unseres Freundes den Zweifel ersetzt, und aus Glauben wieder Wissen macht.


Gläubigkeit ist die Einsicht, dass nicht einige, sondern alle Dinge wiederhergestellt werden, da es nur ein Problem zu erkennen gibt: Alle Probleme dem Heiligen Geist zur Lösung anzuvertrauen. Es klingt zunächst irrational, doch sehen wir auf unsere bisherige Urteilsfähigkeit, wäre es letztlich folgerichtig.


>>“Alle Probleme einer einzigen Antwort zu übergeben heißt, das Denken der Welt voll und ganz umzukehren.“<< (1)


Wir vertrauten auf das Urteil des Egos und sind immer wieder gegen die Wand gelaufen. Das Tempo des Irrsinns einfach nur beständig zu steigern, führt nicht zur Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass nur der Heilige Geist alle Lebensbücher kennt und daher die nötige Übersicht besitzt, alle Probleme aus dem Selbst heraus zu lösen. Nach der Erkenntnis, nichts zu wissen, könnte die Aufgabe des Urteils die Freiheit von Schuld erschaffen, die Vergebung ermöglicht.


In dieser Befreiung des Geistes liegt die Zweifelsfreiheit darüber, dass alle Dinge richtiggestellt werden. Wie weit der rationale Zweifel an dieser Zielvorstellung nagt, hängt vom Grad ab, in dem wir uns zu öffnen lernen. Wenn die Befreiung aus den Ketten des Egos möglich sein soll - und sie soll möglich sein, wird im Kurs gesagt – dann muss diese Befreiungsmöglichkeit in unserem Selbst angelegt sein. Wäre sie im Außen zu suchen, könnte es sein, sie nicht zu finden.


So ist die Befreiung aus den Ketten des Egos das Erreichen der Zweifelsfreiheit darüber, ein Selbst und nicht ein Ego zu sein. Die Befreiung von der Schuldknechtschaft meines Egos kann nur in meinem einen Selbst zu finden sein. Das Denken und die Gedanken mit diesem Selbst zu teilen, dient die Geistesschulung des Kurses.


Wir können Illusionen des Egos nicht mit der Erkenntnis des Selbst versöhnen, entweder sind wir begrenztes Ego oder wir sind unbegrenztes Selbst. Völlige Abstraktionsfähigkeit ist der natürliche Zustand unseres Geistes. Wie nah die Erklärung dafür lag, verstand ich erst gestern wirklich. Ein Freund erklärt mir eigentlich seit zwei Jahrzehnten von genau dieser „multimedialen Wahrnehmung“ und ich habe ihn nie wirklich verstanden. Ich konnte mir eben nicht vorstellen, was ich mir nicht vorstellen konnte, da ich keine Vorstellung davon hatte, wie er die Welt als Gesamtheit wahrnimmt.


Zweifelsfreiheit darüber, wer wir wirklich sind, in dieser völligen Abstraktion von allem, was nicht das Selbst ist, könnte als ein Ziel des Kurses gelten, denn Zweifelsfreiheit über die Anwesenheit Gottes in meinem Geist bedingt die Aufhebung der Angst und die Einstellung der Schuldprojektionen des Egos.


Gott ist.


Wenn Gott für uns nicht ist, sind wir das Ego.

Wenn Gott für uns ist, sind wir das Selbst.


Wenn Gott ohne Zweifel gesehen wird, ist unser Geist zweifelsfrei.


So könnte diese Aufhebung des gespaltenen (Lügen-) Geistes, der mit gespaltener Zunge spricht, das eigentliche Ziel des Kurses sein. Indem wir die Gedanken annehmen, die wir mit unserem Selbst teilen, fügen wir unserem wachsenden Schatz an ewigen Gaben weitere Selbsterkenntnis hinzu.


Wenn wir diesen Schatz mit der Welt teilen, stehen sie durch die Brücke des Heiligen Geistes zum Selbst allen zur Verfügung, die dieses neue Geistfeld der Seele aufsuchen. Wir könnten daher sagen, der Kurs schult diese schöpferische und kreative Verwendung des Geistes, indem wir lernen, um Geben zu können. Es wird uns gegeben, um es zu geben, damit es gegeben wird.


Sind wir darüber ohne Zweifel, schöpfen wir aus der Fülle allumfassender Liebe und ohne duales Gegenteil aus dem Selbst. Der reine Geist steuert die Materie. Nicht die Materie den Geist. Gläubigkeit ist es daher auch, die Herrschaft der physisch materiellen Ebene über den Geist nicht anzuerkennen. Wir sind Geist in einem Körper, nicht Körper mit zufällig vorhandenem geistigem Bewusstsein.

Wir sind, wie Gott uns schuf.


Nehmen wir an, Du könntest diesen Gedanken ohne jeden Zweifel zu 100 % akzeptieren, dann wärest Du von den Ketten des Egos befreit. Verneinen wir die Möglichkeit des Egos, Zweifel zu säen und Zorn zu ernten, lehnen wir die Wirkung von Illusionen ab.

Ich habe an sich keine Probleme. Ich hatte einfach nicht erkannt, dass sie von meinem Ego konstruiert werden. Ich habe Illusionen die Bedeutung von Problemen verliehen und gehofft, die Lösung dafür im Außen finden zu können. Illusionen können jedoch nur aufgelöst werden, indem sie als Illusionen erkannt werden.


Illusionen wahr zu machen, ist die Bestrebung des Egos. Suche im Außen, nicht im Selbst.


Wahrheit wachzurufen, ist das Bestreben des Einen Selbstes. Suche im Selbst, nicht im Außen.

(1) Seite 15, Handbuch, Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag

Michael
15.08.15, 05:44
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:DocumentProperties> <o:Version>14.00</o:Version> </o:DocumentProperties> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> 10. Offenheit


1. Geistige Offenheit entsteht im Fehlen des Urteils. Wer das Urteil schon gefällt hat, ist nicht mehr offen für mögliche Veränderungen im Gegenüber.


2. Wer wirkliche Offenheit lebt und das begrenzende Urteil aufgibt, lädt damit den Lehrer Gottes, den Heiligen Geist ein, die Stärke des Christus Bewusstseins auf ihn auszudehnen.


3. Nur in geistiger Offenheit können wir wirklich im Frieden sein, denn wir sehen den Grund dafür nicht, den inneren Frieden für die Kindereien des Egos aufzugeben.


4. Können wir dem blinden Ego seine Kindereien vergeben, entsteht Offenheit für das Selbst hinter der Maske künstlicher Persönlichkeit. Diesem Selbst eine selbstständige Entwicklung zuzutrauen, erschafft Vertrauen.


5. In wirklich geistiger Offenheit entschwinden die Gründe für eine schuldige und verzerrte Wahrnehmung der Welt. Unsere wahre Größe hinter dem Ego leuchtet auf.


6. Geben wir die Schuld als bisheriges Prinzip der Aufgabe von Selbst-Verantwortung auf und erreichen den Zustand von vollkommener Vergebung - egal - was das Ego an Schwachsinnigkeit ersinnt, um den Frieden zu stören - geben wir die Dinge auf, die uns an geistiger Offenheit hindern.


7. Ist diese Bedrohung des geistigen Friedens unwirksam gemacht worden, funkelt die Welt in einem neuen Licht. Nichts ist mehr so stumpf, wie es vorher einmal erschien. Keine dunklen Wolken bleiben, die Sonne über einem ungetrübten Himmel zu verdecken. Wärme verbreitet sich – wer will es hindern?


8. Das Antlitz einer unschuldigen Welt hinter dem Schleier der Schuld kann nur durch Vergebung erreicht werden. Im UN-Frieden sehen wir eine schuldige und chaotische Ego-Welt. Im Frieden sehen wir kleine - und doch ungeheuer mächtige - Kinder beim Spielen, in einer Welt, die ihnen zwar so nicht gefällt, aber in der sie ausreichend Gründe erfinden, weiter für ihr Ego über die Leichen ihrer Spielkameraden zu gehen. Da sie nicht wissen, was sie tun, sei ihnen vergeben. Auch denen, die wussten, was sie tun, sei vergeben. Sie selbst sind eher Opfer des Ego-Lügengeistes, als Täter im Sinne von Zurechnungsfähigkeit. Sie glauben, sie sind das Ungeheuer. Es ist jedoch ihr Ego, wir könnten ihre Körper zwar töten und verbrennen, aber wir sehen stattdessen das Selbst hinter ihrer verrückten Ego-Partition des Geistes, das uns nun diese Schicksalsbelehrung ermöglicht. Wo bleibt ihre Schuld im Leuchten der Welt? Es gibt keine Schuld – wir alle haben diese Situation selbst herbeigeführt. Es waren Fehler, keine Sünden.


9. Offenheit bedingt zunächst das Verlernen des vorherigen Geistesinhaltes. Ein schon gefüllter Geist kann keine neuen Inhalte aufnehmen. So ist der Gedanke, die Entwicklung irgendwann im Leben abgeschlossen zu haben, ein Stopp-Befehl für die Entfaltung der Seele. Wenn das Staunen geht und die Langeweile Fuß fassen kann, wurde die Entwicklung eingestellt.


10. Offenheit ist die Voraussetzung zum Erlernen der schöpferischen Verwendung des Geistes. Zu glauben, machtlos zu sein, bedingt den Zustand der Machtlosigkeit. Glauben wir, machtlos zu sein, beginnt die Projektionsspirale, die Ego-Raubtierdressur eines Geistes, der seine Energie aus dem Außen bezieht. Wir suchen die Erlösung aus der Knechtschaft der Schuld dort, wo sie nicht ist. In uns, wo sie zu finden wäre, vermuten wir sie ob des lärmenden und leidenden, in Dichotomien gespaltenen Verstandes nicht.

Wie dieses im Kurs ausgedrückt wird, könnte mein morgiger (und heute schon gestriger) Übungsgedanke verdeutlichen:


„Reiner Geist bin ich, ein heiliger Sohn Gottes, frei von allen Grenzen, sicher und geheilt und ganz, frei, zu vergeben, und frei, die Welt zu erlösen.“ (1)



Wem es gelingt, diesen Gedanken zu 100 % als wahr anzunehmen und darauf zu vertrauen, dass der Heilige Geist diese Worte in jeden Geist trägt, könnte diejenige Seele sein, die den Kettenbrief der Vergebung aufgibt. Jeder Gedanke in Richtung Vergebung ist ein Tropfen auf dem Meer des verbundenen Bewusstseins. Alle Tropfen sind das Meer und das Meer ist in jedem Tropfen.


Angemerkt sei, dass der Begriff Sohn die Frauen nicht ausschließt, sondern die Seele vor der Spaltung in die dualen Bestandteile in ihrer Ganzheit beschreibt. Es könnte ebenso gut Tochter und Tochterschaft heißen. Gestatten wir uns, eine nonduale Ebene unseres Selbstes als Möglichkeit vor der Trennung in die Dualität anzunehmen, heben wir die Mangeldefinition auf. Mangel an Liebe bedeutet, Liebe bekommen zu wollen. Fühlen wir die Ganzheit der nondualen Betrachtungsebene, im Kurs mit der Schau, dem Erkennen, oder Reinem Geist beschrieben, suchen wir nicht mehr, was schon in uns ist.


Es gibt einfach ein einziges Selbst, aus dem alle Seelenfunken stammen. Der Krieg um Besonderheit vor unserem Freund ist relativer Blödsinn. Jeder ist eine einzigartige Verkörperung dieses Bewusstseins, ein Selbst auf der Suche nach Selbstausdruck. Jeder ist jederzeit alles.


Daher kann niemand etwas Besonderes sein – obwohl eine jede Seele einzigartig ist. Manche haben bisher mehr Zeit zum Lernen in unserer erdigen Schule verbracht, manche wurden einfach später eingeschult. Am Ende der Zeit wird der Lehrplan der Vergebung erreicht sein. Mehr ist nicht zu tun, als liebevoller Frieden zu sein. Eine Grundschule, in der die Kinder so lange „Sitzenbleiben“, bis sie im Sarg herausgetragen werden müssen, ist kaum vorstellbar.


Jeder zornige Gedanke ist ein Schritt in Richtung des Kellerkindes Homo Rumsau Sapiens.
Jeder freudige Gedanke ist ein Schritt in Richtung unseres Selbst. Ein Lichtblick.


Einzig, weil ich denke, diese Informationen hätten es verdient, weitergegeben zu werden, schreibe ich diese Buchvorstellung. Natürlich empfehle ich, das Original zu lesen. Hier wird eher versucht, die Veränderungswirkung zu beschreiben, die in den Übungszeiten mit dem Heiligen Geist entstehen.


Der Kurs ist weder schwer, noch ist er leicht. Er ist für jeden Menschen der Kurs, der er einfach ist. In der Wiederholung der 365 Übungen kann ich erkennen, wo damals Offenheit fehlte, den gesamten Informationsgehalt schon erkennen zu können. Diese Fallstricke subjektiver und selektiver Wahrnehmung können in der „Denkschule des Heiligen Geistes“ aufgelöst werden. Für mich ist es eine Geistesschulung, die mich von Konfliktanbindungen befreit. Wozu wird es einst gut gewesen sein?


Es reicht mir einfach, unserem Freund zu wünschen, dass seine Wünsche für uns Wirklichkeit werden. Eines Tages wird sich unser Freund mitsamt der Heiligen Familie über die Wiederherstellung unserer geistigen Gesundheit freuen. Aus dieser geistigen Gesundheit entsteht die Welt, die uns gefallen wird. Selbst wenn wir uns jetzt noch nicht wieder daran erinnern können, wie es sich einst anfühlte – offen zu sein.


(1) Seite 173 Übungsbuch, Lektion 97 „Ich bin reiner Geist“, Greuthof Verlag

Michael
16.08.15, 06:44
Offenheit in der Praxis


Offenheit bedeutet, ständig daran festzuhalten, nichts schon wirklich verstanden zu haben, weswegen wir um die Berichtigung unserer bisherigen Fehlwahrnehmungen bitten. In der Praxis des Kurses mit seinen 365 Übungen bin ich in der Wiederholung heute erneut bei Lektion 99.


Es wird nahegelegt, die Gedankenübungen in diesem Stadium des Studiums stündlich durchzuführen. Praktisch wird ein neuroplastischer Umgestaltungsvorgang des Netzwerkes Gehirn angeregt und neue Leiterbahnen prägen neue Bewusstseins- und Körperzustände.
Der Leitgedanke dreht sich um den Gedanken der Erlösung, was eine Begriffsklärung erfordert, die im Kurs so ausgedrückt wird:


„Erlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe. Erlösung und Vergebung sind dasselbe.“



So wird zum einen der Nutzen von Vergebung als Befreiung aus der Schuld deutlich, des Weiteren unser eigentliches Lernziel definiert: Uns aus dem Kreislauf von Schuld, Angriff, Hass, Rache, Tod. Leiden, Krankheit und innerer Zerrissenheit zu befreien.


In der praktischen Anwendung beziehen die Leitgedanken zuweilen eine konkrete Anwendungsform mit ein, die individuell gestaltet werden kann, indem die Sätze dem angepasst werden, was uns ärgert, aufregt und scheinbar angreift.


„Erlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe. Gott ist Liebe weiterhin und [dies] ist nicht sein Wille.“



Die Zerrissenheit entsteht in Zielkonflikten, die Ausrichtung auf eine Funktion bedingt Zielkongruenz. Stimmen innere und äußere Ziele darin überein, Vergebung als die Erlösung aus dem dunklen Keller der Schuld anzusehen, folgt der wesentliche Teil des Satzes:

„Gott ist Liebe weiterhin.“



Gott war Liebe, ist Liebe und wird Liebe sein. Zu wieviel Prozent wir das annehmen können, bestimmt den Grad der Zweifelsfreiheit, wobei es bei der konkreten Anwendung egal ist, ob wir die Gedanken „glauben“ oder sie sogar direkt ablehnen. Für die Funktion des Kurses ist es unerheblich, es wird nur die Bereitschaft gefordert, die Gedanken offen auf ihre spezifische Wirkung hin zu prüfen.


Über diese Erfahrung wird die Verbindung zur Quelle liebevoller Gedanken geknüpft.


Um den vierten Teil des Satzes einzuordnen, ist der Wille Gottes zu erkennen, was für uns natürlich bedeutet, die Liebe als Ursache und Wirkung zugleich anzuerkennen. Es ist nicht Gottes Wille, nicht liebevolle Gedanken zu denken.


Als Beispiele für die Einbindung auftauchender Gedanken und Emotionen könnten die folgenden Einsetzungen für (dies) individuell aus der Innenschau einbezogen werden:


Vergebung ist meine einzige Funktion, die ich hier habe. Gott ist Liebe weiterhin und die Gewalt auf dem Planeten ist nicht sein Wille.

-
… Gott ist Liebe weiterhin und Lieblosigkeit ist daher nicht sein Wille.

- … Gott ist Liebe weiterhin und Unterdrückung ist somit nicht sein Wille.
- … Gott ist Liebe weiterhin und das Leiden der Menschheit ist niemals sein Wille.
- … Gott ist Liebe weiterhin und die Zerstörung der Planeten ist nicht liebevoll und kann daher unmöglich sein Wille sein.
- … Gott ist Liebe weiterhin und die sich ausbreitende Hoffnungslosigkeit macht uns lieblos und kann insgesamt nicht sein Wille sein.
- … Gott ist Liebe weiterhin und Freudlosigkeit ist nicht sein Wille.
- … Gott ist Liebe weiterhin und Krankheit kann daher nicht sein Wille sein.
- … Gott ist Liebe weiterhin und Schuld kann nicht sein Wille sein.
- … Gott ist Liebe weiterhin und Unehrlichkeit kann nicht sein Wille sein(, da sie nicht liebevoll ist)


Was hierbei als Wirkung auftritt, entsteht in der Verbindung zum Heiligen Geist, den wir im geistigen Netzwerk auch als „Systemadministration“ betrachten könnten. Nach der Innenschau, die unsere zu klärenden Fehlverknüpfungen und Dichotomien an die Oberfläche bringt, prüfen wir, ob die angestrebte Situation der liebevollen Absicht unseres Freundes entspricht. Seine Antwort wird immer eine Form des Friedens sein. Es kann kein nicht liebevoller Gedanke in unserem Freund entstehen, denn Liebe kann kein Gegenteil haben.

So teile ich meine Gedanken und Emotionen offen mit, und prüfe, ob der entstehenden Satzform eine liebevolle Absicht innewohnt. Wie würde sich eine ehrliche Welt anfühlen? Kann Lüge Gottes Wille sein? Kann Lüge dann unser Wille sein?
Das stündliche Date mit der Systemadministration macht mir in der zweiten Übungsreihe sogar noch mehr Freude. Es sind Verabredungen mit dem Geist, in denen folgender Satz eine Bedeutung erhält:


„Vergib, was du gemacht hast, und du bist erlöst.“



„Dann wende dich Ihm zu, der deine Funktion mit dir teilt, und lasse Ihn dich lehren, was du zu lernen hast, um alle Angst wegzulegen und dein Selbst als Liebe zu erkennen, die kein Gegenteil in dir hat.“



Mehr als diese Bereitschaft ist nicht nötig, das Ziel in dieser mit Gott geteilten und liebevollen Absicht ohne jeden Zweifel zu erreichen. Unterscheidungsfähigkeit zu entwickeln, was die Ziele des Egos und was die Ziele des Selbstes sind, gehört zum persönlichen Lernprozess. Würden wir nur schon wieder verstehen, dass Gottes Wille für uns Glück, Freude und Liebe ist, dann wäre unser Geist ganz und geheilt, sicher in Mutters Schoß und Gottes Hand. So könnte der Heilige Geist als eine weibliche und mütterliche Kraft gesehen werden, die Systemadministratorin über die Mater Materie ist schöpferische Lebenskraft.


Uns mit dieser Lebenskraft in einer liebevollen Absicht zu verbinden, könnte die schöpferische Verwendung unseres Geistes genannt werden. Denn wir wollen nur, dass Gottes Wille für uns geschieht, der identisch mit dem Willen unseres Selbstes ist.


Gott ist Liebe weiterhin. Es gibt keine Liebe, die nicht darin ihre Ursache hat. Die Wirkung der Liebe in der Körper-Materie obliegt dem Heiligen Geist, unserer Mutter. Auch wenn im Kurs ein männlicher Artikel für den Heiligen Geist verwendet wird, fühlt sich die Energie weich und fließend an, die sich nach der Anwendung der Gedanken in meinem Körper ausbreitet. Im nondualen Denken kann ich wohl noch dazulernen...



Alle Zitate in „“ aus: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag, Seite 178, Handbuch für Lehrer

Michael
19.08.15, 07:49
„(1) Du verwechselst nur die Deutung mit der Wahrheit. (2) Und du hast Unrecht. (3) Doch ist ein Fehler keine Sünde, noch ist die Wirklichkeit durch deine Fehler von ihrem Thron genommen worden. (4) Gott herrscht für immer, und allein SEINE Gesetze walten über dich sowie die Welt. (5) Seine Liebe bleibt das Einzige, was es gibt. (6) Angst ist nur eine Illusion, denn du bist wie ER.“ (Quelle 1)


Du verwechselst nur die Deutung mit der Wahrheit.


(1) Solange wir persönliche Deutung mit objektiven Tatsachen verwechseln, können wir die Wahrheit nicht erkennen und keine Berichtigung wirklich dauerhafter Natur kann vom Heiligen Geist vorgenommen werden. Solange wir lernen, sind wir von einem Erkennen objektiver Tatsachen naturgemäß noch entfernt und können die Gesamtheit des Lehrplans in seiner zeitlichen Koordination nicht überblicken.


Mit dem Aufgeben des Urteils erlernen wir neue Offenheit und überwinden theologische Begrenzungen. Als theologische Begrenzung sei hier die Fixierung auf die Schuld angesprochen, die uns zu vermeintlichen Sündern macht. Erlösung ist die Aufhebung des Glaubens derer, die an Schuld glauben. Solange wir Schuld im Gegenüber erkennen, sind wir von den Tatsachen weit entfernt, die Berichtigung führt uns dorthin, wo keine Schuld mehr wahrgenommen wird. Dort ist Frieden. Deutung in diesem Sinn erzeugt UN-Frieden, denn Tatsache ist die Unschuld vor Gott.


Auf die Heiligkeit der Unschuld im Gegenüber zu blicken, leuchtet die Trennung des Ego-Verstandes hinweg und den Heiligen Geist herbei. Auf das Ego zu schauen und ihm Wirkung zu verleihen, stärkt den Irrtum. Wie könnten wir einen Irrtum berichtigen wollen, verstehen wir weder uns selbst, und noch viel weniger den Lebensfilm des Gegenübers.


Erkenne dich selbst, bedeutet, zu erkennen, zu keiner objektiven Deutung fähig zu sein. Wir wissen nur, nichts zu wissen. Womit Lernen einen Nutzen erhält und doch immer ein zeitlicher „Zwischenstand“ bleibt, der in der Ewigkeit nicht geschehen ist.


Vergleichbar mit einer Spielfigur in einem Adventure-Spiel mit sieben Ebenen, die in sieben Stufen durchlaufen werden, wobei die jeweils notwendigen Fähigkeiten erlernt werden und dieser „Spielstand“ zur Sicherheit gespeichert wird, um beim Verlust der Spielfigur an dem Punkt weitermachen zu können, an dem die Figur ihren „Fehler“ noch nicht begangen hatte.


Gehen wir einmal davon aus, wir haben schon alle Ebenen durchlaufen, bevor wir wieder Materie als Lernprogramm wählten, dann könnten wir von einem späteren Selbst ausgehen, dass alle notwendigen Informationen schon besitzt. Dieses spätere Selbst unseres heutigen Selbst steht in Verbindung zum Heiligen Geist, den wir in dieser Analogie als „Systemadministratorin“ betrachten könnten. Keine Analogie kann die Erfahrung der Tatsachen ersetzen, doch sich ihr zu nähern suchen. Offenbarung ist das, was uns in der Zeit gesagt wird, was jetzt liebevoll wäre.


Oft sind es spontane Reaktionen, ohne denken zu müssen, in denen der Heilige Geist als Systemadministrator in uns wirksam wird. Jeder wird seine individuellen Erfahrungen mit Unfall- oder Extremsituationen gemacht haben. Manchmal wissen wir vorher, was geschehen wird und können dadurch zuweilen Schlimmeres verhindern. Manchmal wissen wir über einen „Fehler“ vorher und begehen ihn trotz dieser mahnenden inneren Stimme des Gewissens.


Nach einem „Fehler“ stellen wir dann wieder fest, durch die Deutung an den Tatsachen vorbeimarschiert zu sein. Eine winzige Kleinigkeit übersehen zu haben, die den Ausgang von Planung völlig über Haufen wirft, nennt man die Truthahnillusion:

Da der Truthahn nicht weiß, wann Thanksgiving ist, führt das Übersehen dieser Tatsache zu der rechnerisch immer richtiger werdenden Annahme, dass der Bauer ein Wesen sei, dem man statistisch abgesichert, mit jedem Tag mehr glauben könne. Weil das Verstandes-Ego des Truthahns jedoch die Kleinigkeit mit Thanksgiving übersieht, ist seine rechnerische Deutung eine Illusion.



„Und du hast Unrecht.“


(2) Eine einzige Vorstellung vom Verlauf des Spieles ist nur im Geist des „Spieleerfinders“ zu finden. Diese Vorstellung ist unsere Ewige Unschuld.

Es ist nur eine Analogie und es steht jedem frei, diesen Gedankengang zu folgen. Er beinhaltet die Umkehrung des Glaubens an die Schuld, denn wenn die Ewigkeit unsere Unschuld bezeugt, muss unser Ego im Irrtum sein.

Entweder wir alle sind sündig, dann hat die katholische Kirche Recht, oder wir sind alle unschuldig – dann hat Gott mit seinem Ewigen Urteil über uns das alleinige Recht. Immerhin hat Gott die Gesetze dieser „Lernsoftware“ mit dem Namen „Vergebung durch Aufhebung des Glaubens an die Schuld“ ins Leben gerufen. Wir sollten echt heilfroh sein, mit unserer bisherigen Deutung der Welt Unrecht gehabt zu haben.

Bei mir dauerte es recht lange, bis ich richtig verstanden habe, was es bedeutet, dass Gott für unsere Unschuld in der Ewigkeit bürgt. Alle „Avatare“, also „Spielfiguren“, haben ihren gewählten Verlauf des gemeinsamen Erlernens von Vergebung schon hinterlegt. So wird im Kurs gesagt, wir sind auf einer Reise, deren Ziel gewiss ist, sobald Bereitwilligkeit besteht, die Schuld als Zivilisationsprinzip loszulassen.

Freie Entscheidung bedeutet also nicht, das Ziel des Lehrplanes aufheben zu können. Zwar sind wir zu gewaltigen Verzögerungen fähig, doch dem kollektiven Ego geht die Puste aus. Die Abwehr unserer kollektiven Wahrheit, die paradigmenfreie Verbundenheit aller Teile, kostet ungeheuer viel Energie und könnte, würde sie kohärent genutzt, von Heiligen Geist als Systemadministratorin zu dem Spielverlauf verknüpft werden, der vom Erfinder der Lernsoftware für werdende Ebenbilder als Ziel im Sinn behalten wird.

Freie Entscheidung bedeutet nur, die Zeit des Lernens bestimmen zu können. Nicht, ob wir Lernen werden, was zu lernen jedem Teil bestimmt ist.


„Doch ist ein Fehler keine Sünde, noch ist die Wirklichkeit durch deine Fehler von ihrem Thron genommen worden.“



(3) Ein Fehler bedarf einer Berichtigung seiner Ursachen, keine Schuld und noch weniger Strafe. Ein Fehler ist eine Fehlwahrnehmung des Egos. Ein zorniges inneres Kind, das Angst hat und schreit werden wir nicht beruhigen, wenn wir es bestrafen. Jemanden für etwas zu bestrafen, was es als Ego nicht beurteilen kann, bringt uns nicht weiter. Wir alle haben uns geirrt und wir sollten froh über die Möglichkeit zur Berichtigung des kausalen Irrtums sein. Eines kausalen Irrtums, der uns eine schuldige Ego-Welt als alternativlose Wahl gezeigt hat, die jedoch in der Ewigkeit keine Veränderung zur Folge hat. In meinen Worten spreche ich hier von einer „Kindersicherung“ für das Ego.


Das Ziel der Reise ist sicher. Der Narr hat den König nicht vom Thron gedrängt, wir sind unschuldig. Der Wille unseres Vaters für uns ist vollkommenes Glück. Das ist die zu erreichende Vorstellung, die Vergebung zu einem Dienst an Gott werden lässt.


Eine Religionssynthese, die in globalem Interesse eines Gottes wäre, der alle seine Kinder bedingungs- und grenzenlos liebt, benötigt die Akzeptanz, das Gott unser Glück will. Teilen wir diesen Willen mit IHM, dann verschwinden die Zweifel. Der Zweifel, dass wir nicht unschuldig sein könnten, ist die Stimme des Egos.


„Gott herrscht für immer, und allein SEINE Gesetze walten über dich sowie die Welt.“



(4) Es ist kein Spiel, es ist ein Irrtum, der aufzuheben ist. Ein einziger Irrtum besteht: Es ist der Glaube, jemals von Gott getrennt gewesen zu sein. Daraus wurde der Alptraum der Angst geboren. Einer Angst, die unberechtigt erscheint, sobald Liebe als die Ursache des Universums und der materiellen Erscheinungen angesehen wird.


Wir unterstehen keinen Gesetzen, außer den Gesetzen Gottes. Christus kam, die Gesetze anzuwenden, nicht sie zu ändern. So, wie die NSA die „Gesetze der Fenster“ schrieb und so über alle Rechner waltet, waltet der Heilige Geist als Mittler für Gott zwischen Soll- und Ist-Zustand des kollektiven Traums der Vergebung.


Für Gott ist dieses nicht geschehen. Sehen wir uns als Körper, können wir es nicht mehr akzeptieren, allein die bedingungslose Liebe in der Heiligen Beziehung zu Gott im jeweiligen Gegenüber zu sehen. Wir urteilen nach den Gesetzen, die wir im Ego-Verstand bisher verstanden haben, wobei sie mit Sicherheit nicht die Gesetze Gottes abbilden.


Gottes Gesetz ist Liebe und daher wird die Zeit gebraucht, bis die Liebe sich ausbreitet.


Wenn die Liebe dort gefühlt wird, wo sie sein wollte, dann besteht für die Zeit und diese Form von Raum keine Notwendigkeit mehr. Die Liebe ist immer in unseren Herzen, allerdings brausen dort die Stürme des Zorns und übertönen den Frieden.


„Seine Liebe bleibt das Einzige, was es gibt.“



(5) Gott ist Liebe und daher sind wir es auch, sagt der Kurs. Statt auf den Zorn der inneren Schreikindes mit Zorn zu reagieren, spenden wir die Liebe, die den Hilferuf zum Ausdruck brachte. Mit dem inneren Kind ist die Gedächtnispartition gemeint, die als emotionales Gedächtnis noch keine Worte und ihre Bedeutungen zur „Beurteilung und Deutung“ kannte.


Diesem inneren Kind zu begegnen, und es trotz seiner derzeitigen Schreikrämpfe zu lieben, ist das Einzige, was unserer kindlichen Globalseele aus dem Kokon des unverstandenen Eigennutzes zu erlösen in der Lage ist.
Wir sagen dem Kind, es habe nur von Schuld geträumt. Es ist nicht geschehen. SEINE Liebe bleibt das Einzige, was es gibt.


„Angst ist nur eine Illusion, denn du bist wie ER.“



(6) Wenn wir sind, wie ER, weil wir weiterhin sind, wie Gott uns schuf, dann ist Angst unnötig. Wer sollte die Göttlichkeit im Gegenüber fürchten, ablehnen, bestrafen oder beurteilen wollen? Einzig, wenn Schuld existiert, ist dieser Irrtum möglich.

Entweder fühlen wir die Liebe unseres Freundes oder wir fühlen Angst. Wie weit wir uns selbst davon befreien können, nicht zu wissen, wie heilig wir sind, könnte mit dem Entrinnen aus der Dunkelheit beschrieben werden.

Und auch wenn Angst nur eine Illusion ist, ist sie sofort wirksam, wenn keine Liebe gefühlt wird. Zentral für den Kurs ist das Erlernen der Gegenwärtigkeit von Liebe. Wenn Liebe gefühlt wird, kann keine Angst vorhanden sein. Nur in der Angst erscheint Schuld wirklich. Die Aufhebung des Glaubens an die Schuld ist, was der Kurs mit Sühne beschreibt.
Quelle: Seite 47, Handbuch für Lehrer, „Ein Kurs in Wundern“, Greuthoff Verlag

Michael
21.08.15, 12:13
Habe am Anfang des Textes eine Interpretation so aussehen lassen, als sei dies im Kurs so gesagt worden.

Insgesamt besteht der Kurs aus 365 Gedankenübungen, die sich jeweils um einen zentralen Leitgedanken bewegen. Bei Anwendung der Gedanken über ein Jahr werden, mit der darin begründeten neuroplastischen Vernetzungswirkung, bestimmte Kohärenzgrade erreicht, [die, im Theta-Gehirnwellenmodus erfahren werden].

Das steht so nicht im Kurs. Dort wird auf Aussagen, die kontrovers diskutiert werden könnten, verzichtet. Ob eine Beweisführung wissenschaftlicher Natur für die Beteiligung möglich ist, ist belanglos. Es geht um die Wirkung der Anwendung der Gedanken. War eine Auslegung meinerseits und es ist egal für die Wirksamkeit der Übungen, welche naturwissenschaftlichen Perspektiven es darauf gibt. Mein Fehler...

Michael
22.08.15, 09:19
Zurück zum Vertrauen und den Phasen seiner Entwicklung. Weiter oben sind die Phasen der Entwicklung von Vertrauen angeführt, die jeweils bestimmte, analoge Entwicklungen beinhalten, die immer individuell zu verstehen sind. Wesentlich ist es, vom Ziel her denken zu lernen. Wenn wir akzeptieren, dass Leiden, Krankheit, Kampf und Tod nicht Gottes Wille für uns ist, sehen wir das Ziel, das uns in der Zeit bestimmt ist. Dieses Ziel ist die Heilung der Welt. Heilen und Sühnen, also das Aufheben einer Ursache, sind identisch. Zitat von weiter oben:

Vom Ziel betrachtet, ist die letzte Phase der Entwicklung von Vertrauen, eine Zeit der Festigung des Erlernten, diesen Abschnitt im Lehrplan abzuschließen. Als Überschrift über diese Zeit könnte stehen:

Das Zeitalter, an dessen Übergang die Menschheit den Nutzen von Vergebung lernte und dadurch die Kämpfe des Egos als sinnlos erkannte. Frage: Was könnte die Menschheit am Ende des Pfades über diese Zeit sagen? Was haben wir gelernt und gefestigt?

Was könnte es mehr geben, als einen globalen Seelenfrieden? Gottes Friede und Gottes Freude sind Ewige Gaben. Die Gaben in der Zeit können wir nur behalten, wenn wir sie teilen. Doch wir erlangen dabei die Gaben, die in der Ewigkeit für uns bereitliegen.

Das Studium bis zum Erreichen des Stadiums der Aufhebung der Ego-Projektionen beinhaltet folgende, für die Entwicklung von felsenfestem Vertrauen typische Phasen:

1. Phase. des Aufhebens
2. Phase des Aussortierens
3. Phase des Aufgebens / der Überschneidung
4. Phase des Zur-Ruhe-Kommens / Übertragens
5. Phase des Ins-Wanken-Bringens
6. Phase der Vollendung / Festigung des Gelernten in der Physis

1. Wenn wir dem Nutzlosen immer weniger Wert beimessen, empfindet es das Ego als einen Verlust in die bisherige, auf dem Irrtum der Trennung aufgebaute Welt. Die Bedürfnisse verschieben sich langsam, wir wissen jedoch noch wenig mit unseren göttlichen Gaben anzufangen, daher erscheint das Verblassen der Ego-Welt als ein "Opfer" und ein scheinbarer "Verlust der bisherigen Investitionen in dieses System der Dinge" in der Welt wird wahrgenommen.

Im Verlauf der Prozessentwicklung in den Gedankenübungen sieht das Ego einen Verlust, da es Angst vor Veränderungen in Frustrationen und Ärger umleitet. Die Seele lernt erst, das verletzte, innere Kind zu heilen und seinen emotionalen Zorn zu verstehen. Zorn, der gedanklich kein Äquivalent findet, da diese Verletzungen zumeist in einer Zeit entstanden, als Worte noch keine Bedeutung besaßen.

Diesen Zorn des inneren Kindes aufzuheben, ist die erste Phase: Indem wir dem inneren Kind die Hand reichen, fühlt es sich erwünscht - und nicht ausgeschlossen. Spielzeiten für das innere Kind sind notwendig, die oftmals traumatischen Erlebnisse von Zurückweisung, Unverständnis und Defiziten in der Ahnenreihe als Chance und nicht als Bedrohung aufzufassen.

Solange unser Ego einen Nutzen in diesem System der Dinge zu erkennen vermeint, erscheint uns diese Phase des Aufhebens auf kollektiver Ebene paradox. Doch ist es ein Opfer, die Taube auf dem Dach gegen den Spatz in der Hand einzutauschen?

Globaler Frieden und individuelle Freude sind keine Gegensätze, sie sind zwei Seiten einer Medaille. Es ist nicht genug, einzig die Schuld im Außen zu suchen, in der Phase des Aufhebens wird die Wirkung des Glaubens an die Schuld berichtigt. Es ist weder schwer, noch leicht, es ist ein von der Ewigkeit bestimmtes Ziel - uns den Frieden und die Freude als Ewige Gaben anzubieten. Ob wir die Ewigen Gaben annehmen wollen, hängt davon ab, wieviel Wert wir im Ego-System der Dinge noch sehen.


Das bisherige Nullsummenspiel zu einem Plussummenspiel umzuformen, gelingt, wenden wir die Definition unseres Freundes von wohlverstandenem Eigennutz an, die in meiner heutigen Tagesübung deutlich wird.


Der Leitgedanke für heute ist:

„Der Friede und die Freude Gottes sind mein.“ (1)


Praktisch wird vorgeschlagen, sich mit seinen „Feinden“ auszusöhnen, indem wir auf nicht mit Abwehr auf das Ego im Gegenüber reagieren, sondern das Selbst dahinter stärken. Diese Wehrlosigkeit wird Stärke, wenden wir ein „geistiges Manöver“ an, das Schlachtfeld des Egos zu verlassen. Wir sagen uns beim Auftauchen von „feindlichen Gedanken“:


„Mein Bruder / meine Schwester (Name XXX), Frieden und Freude biete ich dir an, damit ich Gottes Frieden und Freude als die meinen haben möge“. (2)


Dieser wohlverstandene Eigennutz ist die Folge der Betrachtung der Welt als verbundenes System mit einem gemeinsamen Ziel: die Aufhebung der Trennung von unserem Freund. Unsere Göttlichen und Ewigen Gaben zu teilen, ist wahre Schöpfung, die keine Verlierer kennt. Es aufzugeben, im Verlust des Gegenübers einen Gewinn sehen zu wollen, ist die erste Phase des Lernens.


Indem ich teile, was ich bin, lerne ich, die Gaben anzunehmen. Was ich nicht teilen kann, kann keinen wirklichen Wert besitzen und erzeugt Leid und Verlustmöglichkeit durch Mitabhängigkeit.


Wollen wir uns für ein Überleben entscheiden, müssen sich die Werteskalen an zeitlosen, spirituellen Konzepten ausrichten. Alle Lebensenergie erhalten wir von unserem Freund, unser Freund ist das Leben in uns. Nach der Entscheidung für das Überleben steht dann die Kooperation mit dem Lebenssystem. In dieser Kooperationsabsicht wird die Bereitschaft erklärt, die bisherigen Irrtümer aufheben zu lassen.


Dies ist die Einladung für den Heiligen Geist, unser Lehrer zu werden. Dein Lernprogramm wird initialisiert und das Ziel des Weges ist insofern sicher, als wir den Blick auf die Ewigkeit richten. Vom Ziel her betrachtet, gibt es keinen Zweifel, dass wir uns am Ende der Reise lachend in die Arme fallen werden.


Wir müssen eben einfach die Ziele des Egos aufheben, indem ihnen Raum und Zeit entzogen wird. So schließt sich hieran Phase 2, das kollektive Aussortieren dessen, was wir als ausgelebt getrost abhaken können und künftig nicht mehr wählen.


Auf diese Weise biete ich den kämpfenden Ego-Raubtieren Frieden und Freude an. Im Wissen, dass wir nur verbunden gesunden, ist wohlverstandener Eigennutz die Einsicht, dass uns nur nutzt, was allen nutzt.



Quelle: (1 und 2) aus: Ein Kurs in Wundern, Lektion 105, Seiten 189/189, Greuthof Verlag

Michael
23.08.15, 09:30
2. Phase des Aussortierens

In der Entwicklung des Vertrauens sortieren wir aus, was uns nicht in Richtung Seelenfrieden und autonomer Selbstregulationsfähigkeit bringt. Selbst-Regulation ist hier die Regulation des Bewusstseinszustandes durch das Selbst, nicht durch das Ego.

In dieser Phase erkennen wir, dass die eintretenden Geschehnisse, Begegnungen und Dinge stets hilfreich sind, auch wenn das Ego versucht, seine Abwehrstrategie fortzuführen. Indem wir den lehrreichen Nutzen zu finden wünschen, wird aus der Bedrohung eine Situation, die letztlich hilfreich für die Seele und die Entwicklung von Vertrauen zum Selbst ist.

Daneben sortieren wir die Dinge aus, die für uns mehr und mehr an Wert verlieren. Bei mir könnte gesagt werden, ich musste auf das Recht-Haben-Wollen verzichten lernen, auf den Zorn und die Wut, auf die Tendenz, die Welt in meinem Ego-Sinne umzugestalten und ich lerne weiterhin, auf die Stimme für unseren Freund in mir zu hören.

Wie mit schwierigen Situationen umzugehen ist, lerne ich, wenn ich das Ziel des Selbstes im Gegenüber nicht bestimmen will und offen lasse. Der Wert einer Situation in dieser Noch- Welt der Ego-Träume liegt darin, das Selbst hinter dem Ego zu entdecken und die Bewusstseinszustände lieben zu lernen, die seine Anwesenheit mit sich bringen.

Mein Bewusstsein lässt sich nicht mehr wirklich durch die Ego-Angriffe schockieren, sondern sieht auch in den abstrusesten negativen Zuwendungsspielchen einen Hilferuf der unentdeckten Seele auf ihrem Weg zum Selbst-Ausdruck. Der Wert einer Situation liegt daher in der Möglichkeit, das Ego vom Selbst unterscheiden zu lernen.

Es zu versuchen, dem Ego im Gegenüber vertrauen zu können, ist ein enttäuschendes Unterfangen und führt dazu, auf das Selbst hinter dem Ego zu schauen und mit ihm in Kommunion zu treten. Mit dem Ego-Narren der Menschen brauchen wir nicht wirklich zu sprechen. Wir sprechen ihr Selbst direkt an, nicht ihr Ego. Dabei sind die Worte relativ unwichtig, es ist das Zutrauen in das Selbst im Gegenüber was nun Selbst-Heilungskräfte aktiviert und dabei sprechen wir "haarscharf am Ego vorbei". Auf den Narren des Egos einzugehen, macht wenig Sinn und seinen Fehlern und Irrtümern Bedeutung zu verleihen, stärkt das Ego in seinen Abwendungsstrategien der Wahrheit gegenüber.


Was stärkt das Selbst in mir und gleichzeitig das Selbst im Gegenüber?

Die Entbindung vom Wertlosen ist die Aufgabe der Investition in dieses System der Welt. Kollektiv ist es wertlos, den Planeten für bunt bedruckte Papierfetzen zu opfern. Diese eher weniger bewussten Handlungen fordern Bewusstheit, die nur im Selbst zu finden ist. So sortiere ich die negativen Bewusstseinszustände des Egos zunehmend aus und erreiche das, was als autonome Selbstregulationsfähigkeit im Ordner über Kohärenz in meiner damaligen Weltsicht formuliert wurde.

Bereitschaft zur Veränderung führt zur Entbindung von dem, was als bewusst gewählte Unwissenheit zur Aufrechterhaltung des Ego Weltbildes bezeichnet werden könnte. Mehr als diese Bereitschaft zur Öffnung für Veränderungen ist nicht notwendig, den Lehrer einzuladen, der inwendig in uns ist.

Sehen wir die Summe der fraktalen Selbste als ein Gesamtselbst, sehen wir unseren Freund in jedem Gegenüber. Auf das Selbst zu schauen, stärkt das Selbst. Wobei ein Grundsatz von Wundern dabei zum Tragen kommt:

Wir Bekommen, um zu geben und wir Geben, um zu empfangen. Sehen wir ein Gesamtselbst, ist Geben und Empfangen EINS. Allerdings werden einzig die Gaben unseres Freundes mehr, wenn sie geteilt werden. Uns kollektiv vom Ego-Denken zu befreien, Geben sei eine Art des Verlierens, ist eine Art des Aussortierens von nicht Hilfreichem. Wenn die Welt versteht, dass Geben das Empfangen erst ermöglicht, könnten wir sie vom Kopf auf die Füße stellen.

Wir sind nicht hier, um zu Nehmen. Wir sind hier, um Geben zu lernen. Wahre Schöpfung, also die kreative Verwendung geistiger Fähigkeiten, entspringt dem Überfluss unseres Freundes, nicht dem Mangeldenken unserer bisherigen Denkgewohnheiten. In den Leitgedanken finde ich, was geteilt werden kann, nämlich unsere Ewigen Gaben.

Das Ego zu füttern und ihm ein Lätzchen umzubinden, ist der Denkansatz der klassischen Freud´schen Psychologie, die in ihrer Tiefenanalyse das Ego in seinen Wirkungen bezeugt und anerkennt. Allerdings wird der Klient entwürdigt, degradiert und herabgesetzt und nebenbei eine weitere Ko-Abhängigkeit vom Therapeuten geschaffen. Im Kurs wird mit der Anbindung an das Selbst gearbeitet und es wird auf das Licht gesehen. Mittlerweile sehen selbst die meisten Tiefen-Egologen die Unsinnigkeit des Unterfangens ein: Ein Ego kann nicht therapiert werden. Es wird in dem Maß weniger, in dem das Selbst einen Ausdruck zur Entfaltung findet.

Was uns auf diesem Weg der Selbst-Entfaltung weiterbringt, wird gesucht. Was uns in die negativen Bewusstseinszustände des Egos führt, wird aussortiert und als nicht hilfreich anerkannt. Sind wir ehrlich, geht es uns ohne Anbindung an negative Geistfelder energetisch wesentlich besser. Aus diesem Lernen wird Toleranz gegenüber den Energiediebstählen des Egos möglich, das sucht, ohne jemals zu finden. Sanftmut gegenüber dem Ego ist dann die Folge des Lernens. Freude liegt darin begründet, das sich entfaltende Selbst in den leuchtenden Augen der Seele zu sehen und die Freude im Gegenüber zu mehren. Wehrlosigkeit gegenüber den Ego-Angriffen bedeutet Frieden und die Freude unseres Freundes. Großzügigkeit bedeutet die Umkehrung der Begrenzung in ein Plussummenspiel und Geduld mit dem Ego ergibt sich, sind wir uns der zweifelsfreien Ausgangs der Reise bewusst. Geistige Offenheit entsteht in der Anwendung der Gedanken, die wir mit unserem Freund teilen.

Praktisch wird die Offenheit durch Gedanken wie den folgenden unterstützt:
„Ich will still sein und auf die Wahrheit hören.
Was heißt es, zu geben und zu empfangen?“ (1)



In dieser Offenheit spricht Gott durch das Selbst zu denen, die sein Wort suchen. In der Bibel wird es das Ausgießen des Geistes genannt. An anderer Stelle wird von einem Herz aus Fleisch gesprochen, das ein verkauftes Herz aus Stein ersetzt. Nur, wer Liebe zu geben bereit ist, kann Liebe empfangen. Je mehr wir geben, umso mehr können wir offenen Geistes annehmen.


(1): Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag, Lektion 106, Seite 190

Michael
25.08.15, 06:13
3. Phase des Aufgebens

In der Phase des Aufgebens von Wertlosem befinden wir uns in einem Konflikt, solange den Investitionen in das bisherige System der Dinge noch Wert beigemessen wird. Nach dem Aussortieren von nicht Hilfreichem ist es ein weiterer logischer Schritt, diese Erkenntnisse auch umzusetzen.


So könnte diese Überschneidungsphase als Zeitraum gesehen werden, indem wir die Wahl erkennen, das Wertlose aufzugeben. Um die Gaben unseres Freundes von den kümmerlichen Freuden des Egos zu trennen, dient der Grad des jeweiligen Unbehagens. Sobald ich nun eine Spur von Unbehagen in meinem Geist entdecke, weiß ich, mich in den gedanklichen Räumlichkeiten des Egos zu befinden.


Immer, wenn ich Freude, Liebe, Unschuld, Vollkommenheit, Erkenntnis, ewige Wahrheit und Geistesfrieden empfinde, befinde ich mich in dem Raum, in dem das Göttliche Erbe eines jeden Menschen sich befindet. Dieses Erbe ist insofern nicht Teil des Lehrplans, da ein Erlernen in der Gegenwärtigkeit unseres Freundes nicht notwendig ist. Über die Erinnerung an dieses Erbe verbinden wir uns mit der Quelle aller Gedanken.


Die Vollständigkeit der Quelle unserer Gedanken bedingt die Gleichzeitigkeit von Geben und Nehmen. Beides ist in Wahrheit eins. In Lektion 108 findet sich die praktische Anwendung der kreativen Geisteskraft, deren Anwendung der Kurs lehrt.


„Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins. Ich werde empfangen, was ich jetzt gebe. Ich biete jedem …. an.“ (1)


In den Übungszeiten sage ich mir daher heute:


Geben und empfangen sind in Wahrheit eins. Ich werde empfangen, was ich jetzt gebe. Ich biete jedem [ + XXX ] Seelenruhe]an.

(natürlich durch die freundliche Unterstützung und Ausführung durch den Heiligen Geist, im Auftrag der Göttlichen Quelle der Gedanken)


- Ich biete jedem Frieden an
- Ich biete jedem Herzensgüte
- Ich biete jedem Sanftmut an
- Ich biete jedem Heilung an
- Ich biete jedem Vergebung an
- Ich biete jedem Geduld an
- Ich biete jedem Schönheit an
- Ich biete jedem Respekt an
- Ich biete jedem Mitgefühl an
- Ich biete jedem Ehrlichkeit an
- Ich biete jedem Offenheit an
- Ich biete jedem Harmonie an
- Ich biete jedem Vollkommenheit an
- Ich biete jedem Geistesfrieden an
- Ich biete jedem Fülle an
- Ich biete jedem Heilung an
- Ich biete jedem Sühne an
- Ich biete jedem Gottvertrauen an
- Ich biete jedem die Berichtigung der Irrtümer an
- Ich biete jedem Wunder an
- Ich biete jedem die Einheit mit Gott an

Wobei es der Heilige Geist im Namen unseres Freundes für uns erledigt, die Gaben Gottes zu überbringen und sie anzubieten. Ich bin nur derjenige, der die „Eingabeaufforderung“ formuliert, um zu geben, was unsere Funktion ist: Freude zu sein und zu mehren.


Ich hoffe, die Funktion des Heiligen Geistes hierdurch besser verdeutlichen zu können. Worte sind recht begrenzt…


(1) Ein Kurs in Wundern, Handbuch für Lehrer, Seite 196, Greuthof Verlag Freiburg 2010

Michael
26.08.15, 11:57
4. Phase des Zur-Ruhe-Kommens


Wenn das Wertlose uns nicht mehr in seine Richtung zieht, sondern Vertrauen in die Resonanz unseres Freundes aufgebaut wird, spüren wir die aufkommende Sicherheit im Herzen immer deutlicher. Ein Hauch des Friedens entfaltet seinen zarten Duft und wir finden einen Ausblick auf die Seelenruhe, die in uns ist.

Wir haben das Schlachtfeld des Egos verlassen und blicken erstmals von außen auf das Geschehen. Verbissen kämpfen die Egos weiter und das Schlachtengebrüll hallt durch die Zeit. Die Identifikation mit dem Gedanken, durch Kampf einen Vorteil gewinnen zu können, ist der Antrieb für die Streiter und Reiter im Namen des namenlosen Zorns.


Der Schüler des Kurses beginnt, den Übertragungswert dessen zu erkennen, was bisher gelernt wurde. Mag es buchstäblich umwerfend sein, was an Potenzial übertragen werden kann, sehen wir das Verlassen des Ego-Schlachtfeldes nunmehr als Ausweg.


„Gib auf, was du nicht willst, und bewahre, was du willst. Wie einfach ist das Offensichtliche?“ (1)


Im Zur-Ruhe-Kommen liegt die Kraft, die für den weiteren Weg gebraucht wird, von dem der Schüler in diesem Stadium des Studiums erkennt, ihn gehen zu wollen. Er sammelt sich geht fortan mit Freunden an seiner Seite, die eine gemeinsame Absicht teilen:


„Ich ruhe in Gott.“ (2)


Beim Denken dieses Gedankens erkennen wir unsere zeitlose Identität. Sehen wir auf die Erscheinungen der Ego-Schlachtfeld-Welt zurück, erkennen wir zunächst, weiterhin in Gott zu ruhen. Ruhen wir in vollständigem Seelenfrieden in der Hand unseres Freundes, kann uns das Schlachtengebrüll zwar nicht mehr aufwühlen, doch Mitgefühl für die Wunden der Kriegskinder lässt den Wunsch nach einem Traum der Vergebung erwachen.


„Dieser Gedanke hat die Macht, die Wahrheit zu erwecken, die schlafend in dir liegt und deren Schau über die Erscheinungen hinaus zu jener selben Wahrheit in allem und in jedem blickt, das es gibt.“ (3)


In diesem Gedanken liegt der Frieden unseres Freundes, der ohne Gegenteil ist. Das Schlachtfeld liegt in der linearen Ego-Zeit, die Ewigkeit hat jedoch die Wahrheit über dich bewahrt. Ruhen wir in diesem Seelenfrieden, träumen wir einen „Gegentraum“. Ein Traum, der immer noch ein Traum, jedoch unser Erbe ist:


Dem Schlachtfeld wird ein Raum hinzugefügt, der nicht Schlachtfeld ist. Ein Ort, an dem niemals Unfrieden herrschte und niemand den Traum des Todes träumt. Ein Traum der Hoffnung liegt in diesem Gedanken, der schon immer von dir mit unserem Freund geteilt wurde, der dein wahres Selbst ist. Im Traum der Hoffnung und der Vergebung gehen all die Freunde unseres Freundes mit uns, die unsere Absicht teilen, das Schlachtfeld verlassen zu wollen.

Ein Ort, an dem Frieden ewig weilt und dieser Ort ist in dir. Warum suchen wir ihn verzweifelt im Außen?


(die Anwendung des Gedankens in den ersten fünf Minuten einer Stunde unterstützt die Wirkung. Dies ist ein geteilter Gedanke zur Anwendung in bedrängenden Situationen. Daher beginne ich morgen mit der ersten Lektion des Übungsbuches. Doch Ruhe bietet der Gedanke auch ohne das Studium des Kurses. Denken, wirken lassen und in Körper, Seele und Geist beobachten, was geschieht. Bitte nicht mehr als sieben Anwendungen des Gedankens zu Beginn und schrittweise die Konzentrationsspannen verlängern)

(1) Seite 11, Handbuch für Lehrer, Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag Freiburg, 2010
(2) Seite 197, Übungsbuch Lektion 109, ebenda
(3) Seite 197, Übungsbuch Lektion 109, ebenda

Michael
27.08.15, 11:19
Phasen des Lernens 5

In der „Phase-des-Ins-Wanken-Bringens“ beginnen wir die Wirkungsweise der Berichtigung durch den Heiligen Geist zu verstehen. Mehr und mehr erkenne ich, zu keinem objektiven Urteil fähig gewesen zu sein. An Übungstagen wie den vorherigen werden die Möglichkeiten bewusst, die uns an sich offenstehen.

Es ist kaum zu vermeiden, am Beginn der Übungen zu denken, die Aufgabe in den Glauben an unsere Ego-Urteilsfähigkeit sei ein Opfer. Je mehr ich den Gedanken zulasse, nur die Systemadministration kann den Verlauf des Lernprogramms kennen, umso mehr Offenheit für den Willen unseres Freundes kann ich entwickeln.

Indem ich rückblickend prüfe, ob jemals eines meiner Ego-Urteile objektiv genug gewesen sein kann, komme ich zu der Überzeugung, kein geeigneter Richter zu sein.

Es ist kein Opfer für uns, sich im Spiegel persönlicher Beziehungen an unsere Wurzeln zu erinnern. Es bringt jedoch das Ego-Denksystem ins Wanken und würde in dieser Phase nicht jeder Schritt in die Richtung unseres Freundes nachdrücklich verstärkt, wäre die Aufgabe des Ego-Denksystems fürwahr schwierig.


Es sollen Illusionen durch die Wahrheit berichtigt werden, dies erfordert die Konstanz und Konsistenz der Anwesenheit von Liebe im Herzen. Um das zu bitten, was wir in einer Situation wirklich wollen, erfordert die Einsicht nicht zu wissen, was wir wollen – da wir nicht wissen – wer wir sind.


Wie könnten wir wissen, was wir wollen, wissen wir nicht wer wir wirklich sind?


Offenheit bedeutet, zu hinterfragen, ob die Annahme, den Dingen und Situationen eine bestimmte Bedeutung zu verleihen, nicht eine selektive Vereinfachung darstellte.


„Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht“, sagte Johann Wolfgang von Goethe im April 1819. Im Grunde passt diese Aussage haargenau zur ersten Lektion des Kurses:


„Nichts, was ich sehe, bedeutet etwas.“ (1)


Im Gegensatz zur gestern vorgestellten Übung mit sieben Anwendungen, beginnt der Kurs mit einer einminütigen Anwendung dieses Gedanken, der das Ego-Denksystems beginnt, ins Wanken zu bringen und uns beweist, ein vorläufiges Urteil als END-gültig zu akzeptieren und für „wahr“ zu halten. Was, wenn wir uns geirrt haben?


Wenn wir uns nicht ohne Urteil neu erblicken, bleiben wir die "Bisherigen" (getrennten Seelen). Wir können unsere Kollektivseele nur erblicken, wenn wir sie als existent betrachten und aus dieser Offenheit gründlich zu ergründen suchen. Einstein meinte, die Erkenntnis der Wirklichkeit begänne mit der Erfahrung und ende dort. Alle Fragmente von Gesetzmäßigkeiten deuten darauf hin:


Die Welt, entsteht durch den, der sie (mit einer bestimmten Absicht) betrachtet, und ihre Qualität wird dadurch geprägt, mit welchem Wahrnehmungsapparat wir sie betrachten. Für die "Ultraschallausleuchtung" des umgebenden Raumes benötigt die Fledermaus keine „körperlichen Augen“, sie benutzt ein inneres Radar. Ein Radar, mit dem die Dunkelheit, die für uns "sichtbar" ist, „beleuchtet“ wird.


Max Plank meinte, es gebe eigentlich keine beobachtbaren Größen, denn diese gehören zur Welt der Sinneswahrnehmungen. Wahrnehmungen, die etwas für „wahr“ annehmen, weil es beobachtet und übereinstimmend bezeugt wurde. Mit 5 von insgesamt 28 „Sinnesoktaven“ möglicher Wahrnehmung stolpern wir wie Maulwürfe durch "unsere" Welt. Fragen wir den Maulwurf, ob er die Welt oberhalb der Unterwelt vermisse, wird er keine Bedeutung darin entdecken. „Welche obere (geistige) Welt meinst Du?“


Eine Vision möglicher Vollkommenheit beginnt mit der Frage, ob wir es für möglich halten, wieder zu werden, was wir einst waren, jetzt sind und künftig sein werden. Dann erst können wir die uns gegebenen Möglichkeiten erforschen und die geeigneten Messinstrumente entwickeln. Freude ist zwar zum Beispiel nicht messbar und doch würden wir genügend Zeugen dafür finden, die sie in ihrer Existenz bestätigen. Nur, weil wir uns keine Messgeräte für Freude vorstellen können, können wir sie nicht verstehen.


Wenn wir den Dingen im Verlauf unserer Entwicklung eine Bedeutung verliehen haben, ist es schwierig, diese wieder zu „verlernen“, denn wir stellen sie nicht mehr in Frage. Keine Fragen mehr zu stellen, ist Inter-esse-losigkeit am Verlauf der Entwicklung des Universums. Als „Esse“ wird auch die Schmiede bezeichnet – wir begeben uns in einen Formungsprozess von individuellen Bedeutungsmustern und Konzepten.


Die Aufhebung bisheriger Bedeutungen erfordert eine unbefangene Neubetrachtung der bisherigen Urteile über die Welt und die Dinge in ihr. Wir sehen, was wir erwarten zu sehen. Zusammenfassend könnte über die ersten 110 Übungen gesagt werden, dass wir ankommen, wohin der heutige Leitgedanke führt, den ich als Gedanken des Friedens weitergeben möchte:


„Ich bin, wie Gott mich schuf.“ (2)


Ist zumindest meine heutige Anwendung. Lektion 1 bedeutet, zu erkennen, nichts so erkannt zu haben, wie es wirklich ist. „Nichts Wirkliches kann bedroht werden, nichts Unwirkliches existiert Hierin liegt der Frieden Gottes“, den wir nur erlangen können, wird er geteilt..


Ab diesem Punkt ist eine eigene Entscheidung notwendig. Wir besitzen das Recht auf freie Entscheidungen in der Zeit. Wenn jemand sich für das Studium des Textbuches und der Übungen entscheidet, ist es ein Ruf, der nicht ungehört und unbeantwortet bleiben wird. Der Kurs steht für sich und wurde uns an die Hand gegeben, ihn in freier Entscheidung zu nutzen. Allerdings können wir nur nutzen, was wir kennen und daher zu verstehen lernen.


Am Beginn schien es mir schmerzhaft zu sein, das gewohnte Denkgebäude meines Egos völlig in Frage zu stellen. Heute bin ich wirklich froh darüber, die Bereitwilligkeit zur Berichtigung der Irrtümer gezeigt zu haben. Die Einladung an den Heiligen Geist beginnt mit dem Leeren des Verstandes von „Ego-Messergebnissen“, die so sind, wie sie das Ego erwartet, weil es so gedeutet wird.


Annehmen, also die Umkehrung der Ego-Abwehrstrategie, erfordert die Aufgabe des Urteils über eine Prozessentwicklung, die sich in jedem Moment entfaltet. Wir sehen nur nicht mehr hin, da unser Urteil schon fest auf Ego-Füßen ruht.


Lektion 1 sollte unterschiedslos auf alles angewendet werden, ob auf die Gegenstände des Raumes, die Körper, die Schatten und die Zeichen. Alles ist hilfreich, was geschieht – erkennen wir, uns als Entwicklung zum Selbst zu empfinden.


Weniger ist am Anfang mehr. „Eile-Mit-Weile“ bedeutet, eine sichere Basis zu schaffen.


Schließlich: Wir sind, wie Gott uns schuf und ruhen sicher und seelenruhig in seiner Hand. Welche Grenzen sind dem Geist gesetzt? Wir träumen mit Gott den Traum von Vergebung. Warum Traum? Weil es nichts zu vergeben gibt. Es gibt keine Schuld. Wir sind, wie unser Freund uns schuf.



(1) Seite 3 Übungsbuch, Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag Freiburg, 2010

(2) Seite 199 Übungsbuch, Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag Freiburg, 2010

Michael
28.08.15, 06:21
6. Phase der Vollendung

Da es mir bisher nicht wirklich gelang, das Urteil dauerhaft aufzugeben, kann ich darüber wenig aus Erfahrung sagen. Ohne Urteil die Dinge so anzunehmen, wie sie eben nun einmal jetzt sind, fordert die durchgängige Erfahrung von Stärke in uns selbst.


Ziel des Kurses ist Seelenruhe, auf die in allen Erscheinungsformen gebaut werden kann. Aus dem Licht dieses Friedens kann der Zustand des Himmels völlig widergespiegelt werden und der weitere Weg wird leicht sein. Nur ein Urteil darüber könnte diesen Weg verstellen.

Wohin sollten wir noch zu gehen wünschen, wenn der Seelenfrieden schon in uns ist? Zwar könnten wir uns darüber ärgern, diesen Frieden im Außen gesucht zu haben, doch im Ergebnis könnten wir feststellen:

„Was wäre wünschenswerter als dies?“ (1)

„Dies“ meint die Seelenruhe und den Seelenfrieden. Ein Zustand völliger Zufriedenheit ohne jegliches Bedürfnis (nach Veränderung des Bewusstseinszustandes). Seelenfrieden ist vergegenwärtigte Gegenwärtigkeit des beobachtenden Beobachters und in diesem Licht schmelzen die vereisten Schatten um das Herz dahin.

Im Auftauen der kristallisierten Ego-Struktur liegt die Chance, alte Verkrustungen und Traumata mit einem neuen Nutzen zu verbinden. Hier könnte eine „Anweisung“ wie folgende hilfreich sein:

Ich bin jetzt das Beste, was mir jemals passiert ist.

Aber wie weit glaubst du daran, dass dies wahr sein könnte? Wäre der Seelenfrieden im Inneren zu finden, warum wurde uns gesagt, er sei im Außen zu suchen?

Viele Formen von Irrtümern erfordern doch nur eine Berichtigung: Die Aufgabe des Konzeptes von Schuld durch Vergebung, die Aufhebung der Schatten durch den Kettenbrief der Sühne, was mit dem Wiedererkennen der Heiligkeit und des Lichts im Gegenüber gleichgesetzt werden könnte.

Die Heilung der Welt ist eine Heilung des Geists der Welt. Den Körper der Welt heilen zu wollen, ohne den Geist der Welt als sicher und geliebt in Gott ruhend wahrzunehmen, umschreibt mehrfach angedeutete Ebenenverwechslung. In Gott existieren all diese Ebenen nicht mehr, die als Fragmentierung zur Möglichkeit der Ebenenverwechslung führen.

Ein geheilter Geist der Welt wäre ein geeinter Geist der Welt. Wir können auch diesen Weltgeist nur untersuchen und gestalten, wenn wir diese Möglichkeit offen zulassen und prüfen, ohne vom Ego schon bewerten zu lassen, bevor die Antwort gegeben wird.

Die zunehmend geringer werdende Zeitspanne zwischen Frage und Koinzidenz als Ursache und Wirkung eines geeinten Gedankens lässt uns die Vollständigkeit erleben, die als vollkommene Integration aller Seelenanteile dazu führt, Teil der Schöpfung zu sein.

Synchronizität beschreibt die Gleichzeitigkeit von geeinten Gedanken, die ohne Gegenteil sind. Im Teilen von Göttlichen Gedanken wird „dies“ möglich. Sind wir uns dieser Verbindungsmöglichkeit nach dem Wegräumen der inneren Trümmer der Vergangenheit bewusst geworden, ist ein Scheitern unmöglich. Da der Heilige Geist als starker und mächtiger Verbündeter - und Mittler zum reinen Geist - unsere kleinen Patschhändchen in seine Hand legt und uns aufzeigt, was wir wirklich wollen würden, wüssten wir wieder, wer wir wirklich sind, können wir uns in aller Seelenruhe auf die „Systemadministration“ verlassen. Dahin führt der Weg der Entwicklung von Vertrauen in seinen spezifischen Phasen des Lernens und Lehrens. Wie Geben und Empfangen sind auch Lernen und Lehren eins.

Völliges Vertrauen in die Liebe unseres Freundes zu uns wird in dieser Phase der Vollendung gefestigt. Das Wort unseres Freundes war, uns von allen Problemen durch den Heiligen Geist befreien zu wollen. Dieses Wort in aller Seelenruhe und ohne Zweifel anzunehmen, erlaubt es, nur ein einziges Problem gehabt zu haben, das zum Zeitpunkt seiner Entstehung mit einer Antwort versehen wurde: Dem Heiligen Geist, der dieses eine Problem lösen wird, indem das Ego durch das Selbst berichtigt wird. Es ist ein geistiger Vorgang, der sich dann auf die weitere Schöpfung ausbreitet, so, wie eine kleine Kerze in einem großen Raum es unmöglich macht, von Dunkelheit zu sprechen.

Wir könnten ein verbundenes „Wir“ erkennen lernen, indem wir es näher beleuchten. Was wir der neuen Seele der Menschheit aus einem verbundenen Geist an Vollständigkeit zurückerstatten könnten, wird in der Physis eine Wirkung zeigen. Eine Wirkung, die als Antwort immer Frieden, Liebe und unser Glück darstellt. Könnten wir auf das Licht im Gegenüber vertrauen und damit den Heiligen Geist dorthin einladen.

Jemand sagt gestern: „Weil ich in letzter Zeit immer mit einem Grinsen durch die Gegend laufe, glaubt mein Umfeld, ich sei verliebt.“

Ich war in der glücklichen Lage, bemerken zu dürfen: „Du bist in Gott verliebt.“

Dann grinsten wir und freuten uns darüber. Es gibt einzig die Liebe Gottes, auch im Gegenüber ist es immer die Liebe unseres Freundes, die uns gespiegelt wird.

Freude ist die einzige Funktion, die wir hier haben. Vollendung bedeutet, sich vollends auf die Funktion zu konzentrieren, mit der Gott uns schuf: Freude zu sein.

Die Übungen durchzuführen, sollte eine freie Entscheidung sein. Hier wollte nur die Wirkung auf den Geist in der Übertragung des Erlernbaren angedeutet werden. Auf ein Urteil verzichte ich an dieser Stelle. Wenn wir aufhören, den Dingen und Situationen eine erlernte Bedeutung zu verleihen, leuchtet die Welt in einer Frische neu auf, die erstaunt.




(1) Seite 11, Handbuch für Lehrer, Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag Freiburg, 2010

kls
28.08.15, 09:50
Leider kann ich keine inhaltliche Kritik üben, denn mein Hirn blockiert die Aufnahme. Das mag daran liegen, dass ich (wie Aerolith mal anmerkte) 'scheintot' bin, zumindest wenn es um Belange geht, welche ich schon längst beerdigte. Ich lese dennoch aufmerksam und verstehe nicht, wie jemand Sätze zustande bringt wie: 'Freude ist die einzige Funktion, die wir hier haben. Vollendung bedeutet, sich vollends auf die Funktion zu konzentrieren, mit der Gott uns schuf: Freude zu sein.'

'Das ist doch Schnickschnack', wie Tante Hilda selig sagen würde und Deine Theorie der 'Abwehrmechanismen' gegenüber der 'anderen Wahrheit als bislang angenommen' vollauf bestätigen. Irgendwie habe ich auch den üblen Verdacht, dass hier mit einem uralten Trick gearbeitet wird: Du musst erst Glauben, damit sich EgalWas Dir auch offenbart.

Michael
29.08.15, 05:52
Würdest Du die Gedanken einfach denken, wäre es unerheblich, ob Du ihnen Glauben schenkst, oder nicht.

Erstmal geht es darum, den Irrtum zu berichtigen, wir seien keine göttlichen Wesen. Das ist der Erbirrtum, jedoch ein anderer, als uns die Kirchenführer weiß machen wollen. Wir sind weder schuldig, den Sohn unseres Vaters getötet zu haben, noch gezwungen, vor dem Kapital der Vatikanbank im Schweiße unseres Angesichts auf dem Boden zu kriechen.

Würde ich dem Ego-Wahnsinn noch eine Bedeutung verleihen, müsste hier angenommen werden, die Kirche vertritt die Illusionen der inexistenten "Gegenpartei".

Auch daraus werden wir etwas lernen und daher wird auch dieser Erbirrtum der Kirchen rückstandsfrei getilgt werden. Wir sind unschuldig, die Kirchenführer sind Opfer dessen, den sie ablehnten. Wie könnte es anders sein? Wer seine Schäfchen als Mörder, Ketzer und Sünder brandmarkte, verurteilte sich selbst.

Es geht um die Aufhebung der Trennung zu Gott und dahingehend ist das didaktische Prinzip der Weltkirchen genau das Gegenteil. Doch nur, wenn wir erkennen, dem gleichen Götzen des Ego aufgesessen zu sein, können wir ihnen und uns vergeben, diesen Schwachsinn geglaubt zu haben. Wer sich niemals langfristig geirrt hat, möge den ersten Stein werfen.

Nur in dem Maß, in dem wir das PR-ob-lem daran erkennen können, verdient diese getrennte Ego-Schwachsinns-Welt überhaupt Beachtung. Von der körperlichen Ebene allein gewinnen wir keinen Einfluss auf die Gruppengeister der organisierten Kirchen. Diese Gruppengeister sind wahrhaft satanisch, zumindest die katholischen Gruppengeister mit ihrem P2-Berlusconi sind sich ihrer Göttlichkeit und damit zusammenhängenden Aufgabe nicht bewusst.

Das Wunder, die Staatskirchen mittelalterlicher Prägung zu erhellen, wird im Licht gesehen. Es gibt keine Schuld, selbst ihr Versagen, uns mit Gott zu verbinden, wird einen Sinn haben. Die Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft, ist das Ego. Erst, wenn das Problem erkannt wird, kann es aufgelöst werden. Es sind die guten Vorsätze, mit denen der Weg zur Hölle gepflastert ist. Daher ist die Aufgabe des Urteils so wichtig:

Wenn wir an der Berlusconi P2 Maske die Maske des Egos erkennen werden, das sich mit seinen "guten Vorsätzen" den Weg in das Urteil gebahnt hat, werden wir später froh sein, diesen Fehler erkannt zu haben, damit er berichtigt werden kann.

Verstehtst Du Goethe echt nicht? Es kann sich nur offenbaren, was Du Dir schon vorstellen kannst. Von Gott kann sich jedoch zur Gänze kein Bild gemacht werden. Im Kurs lernen wir, seine Anwesenheit zu fühlen. Das ist Erfahrung, nicht Glaube.

Glaube bitte kein Wort, was ich Dir sage, ohne es vor Dir selbst zu prüfen. Wende die Gedanken an, die hier vorgestellt wurden und sage dann, ob sie wirken.

Wenn Du es schaffst, sieben Mal den Gedanken: "Ich ruhe in Gott" zu denken, ohne die Wirkung zu verspüren, sich mit der Ursache verbunden zu fühlen, könntest Du aus Erfahrung sprechen.

Einfach aus Spaß am Erforschen der Wirklichkeit die Möglichkeit ins Auge fassen, nichts so erkannt zu haben, wie es wirklich ist.

Beim Einatmen (4 Mal) gedacht, wird Energie aufgenommen und gestaut. Beim Ausatmen (3 Mal) wird die gestaute Energie wieder an das Universum abgegeben. In der Praxis könnten wir einen Gedanken induktiv einatmen und deduktiv ausatmen. Vergleiche doch mal unbefangen den Unterschied. Ist die einzige Erweiterung des Kurses, die Gedanken mit dem Atmen zu verbinden und nicht Bestandteil des Kurses. Ergab sich bei meiner Selbstbeobachtung, wie die Gedankenenergie im Körper wirkt.

Es geht um die Umkehrung der Perspektive, unsere Welt steht auf dem Kopf. Wir versuchten, spirituelle Verbindung durch die Anbetung von Materie und Geldgötzen zu finden. Erst, wenn wir auf der materiellen Ebene Frieden und Glück gefunden haben, sind wir bereit, uns höheren Gefilden zuzuwenden. Da wir jedoch in einander entgegengesetzten Ego-Träumen gefangen zu sein scheinen, kollidieren Ego-Welten miteinander.

Eine Annäherung an Gott ist im materiellen UN-Frieden jedoch unmöglich. So entfällt die mögliche Umkehrung des Denkens, die materiellen Umstände von einer spirituellen Warte zu betrachten und dadurch zu erhellen.

Die Aufhebung dieses dunklen Traumes der scheinbaren Trennung von unserem Freund geschieht in der Zeit durch Wunder. Wenn dem Ego-Schwachsinn keine Wirkung beigemessen wird, indem ihm durch ein Urteil eine Wirkung zugemessen bekommt, fällt die Ego-Matrix wie der Staub in sich zusammen, aus dem unser persönliches Ego besteht. Es ist nur ein Schatten, ein Vorbote unseres wahren Selbst.

Ohne die Möglichkeit, am Wahnsinn des Egos zu erkennen, was das Selbst ist, würde die Gesamtentwicklung keinen Sinn ergeben. Es geht um die Aufhebung des Glaubens an die Schuld und die Egos der Kirchenfürsten fahren mit diesem Selbst ein ungleiches Rennen: sie können nicht gewinnen und ihnen rutscht das Herz in die Hose bei dem Gedanken, wir könnten ihnen nicht vergeben.

Nur aus der Vergebung heraus können wir einen Neubeginn finden. Wie lange will die Welt denn noch nutzlos "Schuld" an dem inneren Dilemma im Außen suchen?


Das Wunder beschreibe ich im nächsten Beitrag, denn Dir diese Möglichkeit näher zu bringen, begann ich das Unterfangen, den Kurs vorstellen zu wollen. Du hast Recht: Ich versuche zu Lehren, was ich selbst erst lerne.

Michael
29.08.15, 06:32
"Ergab sich bei meiner Selbstbeobachtung, wie die Gedankenenergie im Körper wirkt."

Ergänzung: Bemerkte ein Kumpel, das sieben Einatmungen am Anfang ausreichen sollten. Bei 4 Ein- und 3 Ausatmungen liegen wir bei einem zusätzlichen Gedankenquanten. Gedanken sind Energie. Für weitere mögliche Erfahrungen in der Anwendung vorgestellter Gedanken wäre ich dankbar. Die Gedanken in den Atem zu verlegen, ist eine persönliche Anwendungsstudie in ihrer Prozessentwicklung.

Ich habe daraus gelernt, meinen Fehler zu bemerken, nicht zu empfehlen, den Kurs selbst so zu erleben, wie dieses Erleben eben sein wird. Hier musste ich mich berichtigen, denn der Kurs ist immer individuell zugeschnitten. Was bei mir so war, bietet daher keinen Übertragungswert für Euren Kurs. Es soll nur die Begeisterung vermittelt werden, die er bei mir auslöst. Wenn die Begeisterung, zwischen den Zeilen und darin, als Liebe zu unserem Freund empfunden wird, ist das Ziel meiner Buchvorstellung an sich erreicht. Es macht mir jedenfalls Freude, die Begrenzungsanlagen meines Egos abzubauen.

Der Kurs steht als komplettes Denksystem für sich. Die Entscheidung, ihn zu absolvieren, ist nur eine Frage des Wann, nicht des Ob.

Wie könnte das Ego in der Zeit ewig die Ewigkeit abwehren? Das Ziel ist daher unausweichlich, nur die Zeit, die wir bis dorthin brauchen werden, spielt eine Rolle.

Das Wunder ist immer eine Berichtigung. Es schaut auf das Schlachtfeld und erinnert den Geist daran, das falsch ist, was das Ego projiziert.

Wunder werden im Licht gesehen, wie, vermittelt der Kurs. Das wollte hier gesagt werden:

Es ist kein Ersatz für den Kurs, was hier gesagt wurde. Es sollte nur Interesse wecken, das bisherige System der Dinge zu hinterfragen. Da unsere Zivilisation auf Schuld aufgebaut zu sein scheint, wäre es ein Irrtum, zu glauben, Schuld durch Schuld tilgen zu können. Wir sind unschuldig, die Kirchen haben die Auferstehung falsch interpretiert - ein Fehler, keine Sünde.

Erhellen, hinschauen, in neuem Licht beleuchten und als nutzlos erachten. Wer würde dieses Ego-System aufgeben wollen, wenn noch ein Nutzen darin gesehen wird. Der Nutzen des Kurses ist die Verkürzung der Zeit des selbst gewählten Leidens durch das getrennte Ego. Ego oder Selbst, das ist hier die Frage.

Michael
29.08.15, 10:04
Die Grundsätze von Wundern werden im unten angegebenen Link aus dem Original vorgelesen. Gibt auch andere Versionen im Netz, liegt wie oben angeführt, an der Übersetzung aus dem Englischen:

https://www.youtube.com/watch?v=q5rI6uRJPzI

Zusammen mit den Übungen und dem Handbuch für Lehrer ist es ein Gesamtkonzept. Da es in Ziel und Absicht verbunden ist, wirkt immer der Heilige Geist als Stimme für Gott. In dieser Funktion verbunden, dehnen wir die Liebe aus, die unser Freund für uns empfindet.

Lieber Karl Ludwig, ich weiß, dass Du keine Videos schauen kannst. Aber bedenke bitte, dass mir nur 2,5 % direkte Zitate gestattet wurden und bei rund 2000 Worten müsste ich 80 000 Worte allein für die Kurzanleitung der Grundsätze verwenden. Kannst es aber gerne hier ansehen...

"Diese Gruppengeister sind wahrhaft satanisch, zumindest die katholischen Gruppengeister mit ihrem P2-Berlusconi sind sich ihrer Göttlichkeit und damit zusammenhängenden Aufgabe nicht bewusst."

Wieder einmal ein Fehler, keine Sünde. Sollte nur gesagt werden, dass "Sie" eher Opfer als Täter sind. Sie werden die Geister, die sie magisch riefen, nur wieder mystisch los, wenn wir sie durch unser Licht erhellen. Sie werden unbeachtet zu Staub zerfallen, doch noch werden sie be-ob-achtet. "Sie" als Gruppenego eines Irrtums waren insofern harte Lehrer und beschleunigten durch den Irrtum die Prozessentwicklung in eine nicht fragmentierte Gesamtsicht auf die verbundene Schöpfung. Wir sind frei, zu entscheiden, ihnen ihre Fehler zu vergeben und eine globale Synthese für Frieden zwischen den Geistsystemen zu ermöglichen. Auch hier muss es einen besseren Weg geben: https://www.youtube.com/watch?v=k5P2caonyFE

Es ist eine zusammenziehende, verhärtende Grundkraft die nur in der Angst eine Bedrohung darstellen kann. Es ist das Urteil der Kirchen, das über Gut und Böse richtet und in dieser Bewertung liegt ihr bisheriges Scheitern begründet. Das organisatorische Ego dieser Struktur ist ein Gruppengeist, der über zwei Jahrtausende geprägt wurde. Diesem "Irrtumsgeist" können wir nicht im Kampf gegenübertreten, nicht durch Schuld und nicht durch Strafe - sondern nur durch die Berichtigung der Denkfehler dahinter.

Wir leuchten die alten Schatten einfach weg. Die Zeit, die wir dazu benötigen werden, wird durch unser Lernen bestimmt. Inwieweit wir die Schuld aufzugeben bereit sind, so weit reicht das Licht unseres Geistes.

Warum eine Psychologieprofessorin mit einem Kollegen den Kurs in Wundern über sieben Jahre schrieb, könnte in folgendem Video nachempfunden werden:

https://www.youtube.com/watch?v=CZN5e1w1M1Q

kls
29.08.15, 10:34
Ich möchte an dieser Stelle aus der Erinnerung zitieren. 1. Aus Siddhartha von Hesse 2. Von Krischnamurti abgeleitet.

Als Siddhartha dem Buddha begegnet, fragt er ihn, ob seine Vollkommenheit durch einen Lehrer hervorgerufen wurde. Buddha verneint und Krischnamurti meinte ungefähr das Gleiche, als er schrieb: Sehne Dich nicht nach einer vollkommenen Lehre (Lehrer/Guru), sondern nach einer Vervollkommnung Deiner Selbst.

Nun bin ich verdammt weit ab, von jeglicher Vervollkommnung meiner Selbst, klar, doch die Implikationen sind deutlich: Man kann es nicht übermitteln, man kann es nicht lehren. Man kann 'Glauben', das nutzt sogar manchmal, aber der innere Einklang, die kosmische Harmonie usw. erreicht man nicht, indem man Rezeptbücher liest.

Dein Fleiß in Ehren, und vielleicht nutzt es sogar wem. Mir nicht, obwohl ich nach innerer Ruhe lechze. Niemand kann einem beibringen, sich selber zu ertragen. Aber es gibt verdammt viele Gebrauchsanleitungen für das Leben – alle gelogen, weil Wahrheit als Prozess auf dem Papier ins Gegenteil mutieren kann, das auch häufig tut/tat, und das Eigentliche mehr verschleiert denn offenbart.

Michael
29.08.15, 10:39
Der Lehrer ist das Selbst.

Michael
29.08.15, 18:52
Ich möchte an dieser Stelle aus der Erinnerung zitieren. 1. Aus Siddhartha von Hesse 2. Von Krischnamurti abgeleitet.

(1) Als Siddhartha dem Buddha begegnet, fragt er ihn, ob seine Vollkommenheit durch einen Lehrer hervorgerufen wurde. (2) Buddha verneint und Krischnamurti meinte ungefähr das Gleiche, als er schrieb: (3) Sehne Dich nicht nach einer vollkommenen Lehre (Lehrer/Guru), sondern nach einer Vervollkommnung Deiner Selbst.

(4) Nun bin ich verdammt weit ab, von jeglicher Vervollkommnung meiner Selbst, klar, doch die Implikationen sind deutlich: (5) Man kann es nicht übermitteln, man kann es nicht lehren. (6) Man kann 'Glauben', das nutzt sogar manchmal, aber der innere Einklang, die kosmische Harmonie usw. erreicht man nicht, indem man Rezeptbücher liest.

(7) Dein Fleiß in Ehren, und vielleicht nutzt es sogar wem. (8) Mir nicht, obwohl ich nach innerer Ruhe lechze. (9) Niemand kann einem beibringen, sich selber zu ertragen. (10) Aber es gibt verdammt viele Gebrauchsanleitungen für das Leben – alle gelogen, weil Wahrheit als Prozess auf dem Papier ins Gegenteil mutieren kann, das auch häufig tut/tat, und das Eigentliche mehr verschleiert denn offenbart.

(1) Vollkommenheit ist wie Erleuchtung ein statischer Begriff. Mir persönlich geht es ums das "lichter werden" im Sinne der Möglichkeit, einen helleren und heileren Geist im Bewusstsein zu verankern. Sagen wir, es wird durch Geistesübungen möglich, andere Frequenzbänder des Daseins zu erreichen. Wer jedoch sagt, er hätte erreicht, was an Erleuchtung zu erreichen sei, setzt ein Stopp-Codon in der epigenetischen und neuroplastischen Verschaltung der individuellen Zusammensetzung von Sinneseindrücken zur subjektiven Wirklichkeit, die wir als Realität bezeichnen.

(2) Einen letzten Schritt behält sich unser Freund vor, bevor die objektive Wirklichkeit geschaut werden kann. Eine Anpassung der Nervenzentren an höhere Schwingungsfrequenzen ist eine latent in jedem vorhandene Fähigkeit und bedarf des inneren Wachstums. C.G. Jung hat für diese Kooperation von Bewusstsein und Unterbewusstsein den Begriff Synthese verwendet. Vom Archetypus betrachtet, erkennen wir die Kernaussagen des inneren Kindes, mit dem wir uns zunächst aussöhnen müssen, die Dissoziation (in das Ego und das Selbst) aufzuheben. In den von Dir besuchten Ashrams wird es "Seeleninfusion" genannt.

(3) Hierum geht es in den Gedankenübungen zu den Leitgedanken. Es ist sogar noch einfacher und genialer. Die so genannte Erlösung (aus den Ketten der Schuld) verlangt nur die Annahme eines einzigen Gedankens:

"Du bist, wie Gott Dich schuf, nicht, was Du aus Dir machtest." (1)

Hier passt ein Zitat aus der heutigen Lektion 112:

"Licht und Freude und Friede weilen in dir.
Für deine Sündenlosigkeit bürgt Gott." (2)

(4) Nee, Du bist, wie unser Freund dich schuf. Die Fehlschöpfungen des Egos erzeugen keine Wirklichkeit - nur individuell bewertete Realität.

(5) Du hast Recht: Es kann nur vom Heiligen Geist an Dein Selbst übermittelt werden. Mit diesem ewigen Selbst lernen wir zusammen.

(6) Ebenso: Kosmische Harmonie fühlt man und lässt sich davon durchdringen. Sie ist immer da, wird nur im Ego-Schlachtengebrüll überhört. Wir entscheiden, welcher Stimme wir Glauben schenken - dem Ego (das sagt, wir seien Körper mit Geist) - oder dem Selbst (das sagt, wir sind Geist - nicht Körper)?

(7) Ist ein begrenzendes Urteil, dass ich verlernen möchte. Ich beurteile es nicht.

(8) "Ich ruhe in Gott" (3). Man kann diesen Gedanken denken. Gedanken sind Energie.

(9) Unser Freund liebt Dich und verändert sein Urteil nicht. Das Ego kann dieses Urteil nicht ändern. Du liebst Deine Kinder, obwohl sie manche Dinge und Fähigkeiten im Verlauf ihrer Entwicklung erst Lernen mussten. Daher mein Rückfall in das Urteilen weiter oben: "Sie" haben uns erklärt, wir sind nicht zu ertragen. Auf unserem Mist ist das nicht gewachsen. Das Ego der Kirchen ist mit dem gleichzusetzen, was "Sie" als Teufel erst erschufen, weil sie das Ego auf den Thron des Götzen Mammon wählten. Sie verbargen die Schlüssel zur Erkenntnis unter der Schuld. Alles wird ans Licht kommen. (Markus Evangelium). Wir sprechen ihren Gruppengeist frei von der magischen Anbetung und sehen auch darin nur einen historischen Fehler, der allerdings über 2 Jahrtausende durch die Zeit getragen wurde. Diese Kirchen von Schuld und Sünde sind magischen Anrufungen des Teufels zum Opfer gefallen, den sie damit zum Teufel machten. Vorher war es eine Grundkraft des Kosmos - unser Kindergärtner sozusagen. Es gibt nicht Böses, es gibt nur Gott. Kirchenmärchen: Nichts Wirkliches kann bedroht werden. Nichts Unwirkliches existiert. Vielfach zitierter Frieden Gottes.

(10) Es ist immer das Ego, das Zweifel sucht und daher findet. Finde Dein inneres Kind und bringe es zurück zum Selbst, das eines Geistes ist. Es ist kein Kurs in philosophischer Spekulation über die zehntausend Wege, die doch zu einem Ziel führen: unserem Freund. Es ist unmöglich, ihn zu verfehlen. Unser Vater ist immer und überall. Entscheide dich für dein Selbst und lass deinen verrückten Verwandten, das Ego, einfach quatschen. Bei: "Wir sind, wie Gott uns schuf", bleibt es endlich still.

Quellenangabe:

(1) und (2): "Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag Freiburg 2010, Übungsbuch, Seite 162
(3): aus "Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag Freiburg 2010, Übungsbuch Seite 198

Michael
30.08.15, 18:32
Was unterscheidet Magie von Mystik?


1. Magie ist die Anwendung erworbener Fähigkeiten zur Befriedigung bestimmter Bedürfnisse kraft des Willens. Da jedoch die Systemadministration umgangen wird, ist es eine geistlose Anwendung ohne innere Ausrichtung auf den Gesamtnutzen.


2. Magie ist es, wenn das Ego etwas will und geistige Kräfte für die Gestaltung besonderer Bedürfnisse angewendet werden. Gedankenkraft, ob bewusst oder unbewusst, ergeben durch Konzentration, Willen, Zeit- und Kraftwirkung im Raum eine Veränderung der Realität (des Beobachters). Geistlos ist Magie, wenn sie nicht mit dem spirituellen Gesamtplan konform geht, da kein Willenabgleich mit dem Geist stattfand.


3. Bei der Magie entscheiden wir, was „gut“ für jemanden sei, ohne seinen Lehrplan zu kennen. Im Gegensatz dazu verfügt der Heilige Geist Einsicht in alle Lebensbücher und verfolgt immer die Berichtigung kausaler Ursachen von geistigen Begrenzungen. Dabei entstehen letztlich Bedürfnisse einer höheren Ordnung, die in Richtung Seelenruhe gehen. Magie verliert seinen Nutzen in dem Maß, in dem die Investitionen in dieses System der Dinge aufgegeben werden. Wir sind Geist, nicht Körper. Magie handelt oft für das körperliche Wohlergehen und verschafft sich Vorteile in einem Nullsummenspiel.

Mystik, im Sinne des Wunderwirkens, könnte als ein Plussummenspiel betrachtet werden. Im Kurs wird von der schöpferischen Verwendung des Geistes gesprochen. Christus Jeschuah fordert uns dazu auf, in seinem Namen Wunder zu wirken. Was ich unter dem Ordner Zuwanderung mit Gruppengeistern zu umschreiben suchte, könnte, im Gegensatz zum Systemadninistrator, als Partitionsmanager beschrieben werden. Eine Partition in einem Gesamtsystem bildet ihr getrenntes Ego-Spielfeld. Auch wenn die Spieler fast alle schon verstorben sind, bleibt die Partition bis zur Löschung erhalten.


Die Entwicklung von Vertrauen verläuft spiegelbildlich zur Aufgabe des Schutzes unserer noch verbliebenen Illusionen (von magischen Wirkungen). Wenn Illusionen vor der Berichtigung geschützt werden, fällt das Gefühl der Gegenwärtigkeit in dem Maß weg, in dem den Illusionen (von Besonderheit) noch eine Bedeutung verliehen wird.


Habe vorhin gefunden, was ich eigentlich (im Ordner über „Zuwanderung“ über die „Verrohung“ hätte sagen wollen:


„ (1) Die Vermeidung der Magie ist die Vermeidung der Versuchung. (2) Denn jede Versuchung ist nichts weiter als der Wunsch, Gottes Willen durch einen anderen zu ersetzen. (3) Diese Versuche mögen fürwahr beängstigend erscheinen, doch sind sie lediglich Mitleid erregend. (4) Sie können keine Wirkungen haben, weder gute noch schlechte, weder Gewinn bringende noch Opfer fordernde, weder heilende noch zerstörerische, weder beruhigende noch Furcht erregende. (5) Wenn alle Magie als einfach nichts begriffen wird, hat der Lehrer Gottes seinen fortgeschrittensten Zustand erreicht. (6) Alle Lektionen dazwischen werden nur dahin führen und dieses Ziel der Einsicht näher bringen. (7) Denn Magie von jeder Art in allen ihren Formen bewirkt schlicht nichts. (8) Ihre Machtlosigkeit ist der Grund dafür, dass ihr so leicht entronnen werden kann. (9) Was keine Wirkungen hat, kann kaum zu Angst und Schrecken führen.

Aus: „Ein Kurs in Wundern“, Greuthof Verlag 2010, Seite 42 Handbuch für Lehrer




(1) Die Vermeidung der Magie ist die Vermeidung der Versuchung.


Hätten die Anwender der faustischen Magie die Versuchung vermieden, ihr Ego mit in die astralen und mentalen Welten zu nehmen, würden die damals gebildeten Illusionen nicht einer Berichtigung bedürfen. Wenn die Gewissheit in unserer Geistverbindung zum Heiligen Geist schwankt, fallen wir in den Versuch zurück, uns auf magische Operationen am Heiligen Geist vorbei zu verlassen.
Aus einem Gefühl der Verlassenheit wird eine Situation isoliert bewertet und der Wille Gottes dabei durch den Willen des Egos ersetzt. Daher ist Vertrauen so wichtig. Da „Sie“ damals, und schon vorher, der Versuchung zum einseitigen Verbiegen der Welt nicht mit der notwendigen Eigenverantwortung nachkamen, wird Magie im Allgemeinen in drei Kategorien unterschieden:


- Weiße Magie
- Graue Magie
- Schwarze Magie


Nehmen wir einmal an, seit dem Mittelalter sind einige Bücher im Umlauf, die bestimmte Techniken beschreiben, mittels deren versucht wurde, egoistische und separate Ziele zu verfolgen. Schwarze Magie versucht, durch „Pakte“ bestimmte (dem Ego dienende) Handlungen bestimmter Elemente und Wesen auszulösen. Folge ist ein hoher karmischer Preis im Sinne einer Entwicklungsverzögerung.


Aus Sicht dieser Entwicklungsverzögerung ist die „Deutsche Krankheit“ durch die Ablehnung der geistigen Welt zugunsten einer unmenschlichen und krampfhaft übersteigerten, kalten Rationalität entstanden. Sätze wie: „Gott ist tot“ sind nur eine schlechte Begründung für eine grassierende Geisteskrankheit, die daher rührt, Gott durch magische Mittel vom Thron gestoßen haben zu wollen.


Graue Magie ist solche, die ethische Grundsätze anerkennt, jedoch zuweilen „Fünfe-grade-sein-lässt“. Auch hier ist ein Nutzen auf wenige Profiteure begrenzt und daher beklagen wir bestimmte Nullsummenspiele.


Weiße Magie wird meist als Wirken für die Göttlichkeit verstanden. Jedoch ist die Frage dann, was wir für den „Plan“ Gottes halten. Wie schnell solche Vorstellungen auch bei Menschen zu Fanatismus führen, die vorgeben, Gott zu lieben, wird beim IS deutlich. Für Gott zu kämpfen und dafür in Anspruch zu nehmen, weiße Magie anzuwenden, ist eine Frage der Unterscheidungsfähigkeit.


Im Unterschied zu magischen Praktiken handelt der Wunderwirkende nicht durch sein Ego sondern benutzt Formulierungen die Christus, den Heiligen Geist oder Gott einbeziehen. Daneben ist erstens wichtig, Fürbitten oder Gebete nicht zu begrenzen, sondern offen und allgemein zu formulieren. Hätte die Nazis damals daran gedacht, das Gesetz von Ursache und Wirkung in ihre „Bitten“ um Tod, Leiden, Gewalt und Not mit einzubeziehen, wäre uns die derzeitige „Schicksalsbelehrung“ als Ursache zur Berichtigung des Irrtums erspart geblieben. So ist von einem wirksamen Nationalkarma zu sprechen, solange keine wirkliche Vergebung unserer Sünden stattgefunden hat. Wobei dieses menschliche Schuldbegriffen ausgedrückt und Gott für unsere Sündenlosigkeit bürgt.


Doch nicht Gott bestraft, es sind die schuldbeladenen Projektionen auf eine Generation, die damals noch nicht gelebt hat. Uns wurde nicht vergeben. Wie könnten wir auch Vergebung erwarten, tragen wir die Ursachen in die Zukunft weiter? Der Irrtum fordert die Berichtigung. Wenn wir nunmehr als Viertes Reich bezeichnet werden, ist es Ausdruck dieser fehlenden Berichtigung unserer „relativen Besonderheit“.


Wir könnten lernen uns als globale Seelengemeinschaft zu erkennen, in der alle das identische Recht auf Leben besitzen. „

Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins.“



Wir bekommen, was wir einst als „Angebotswelle“ aussandten und da wir keine liebevollen Gedanken hegten, bekommen wir keine liebliche „Antwortwelle“.





(2) Denn jede Versuchung ist nichts weiter als der Wunsch, Gottes Willen durch einen anderen zu ersetzen.



Wenn wir wirklich verstanden haben, nicht objektiv genug urteilen zu können, wäre die logische Konsequenz, darauf zu vertrauen, dass Gott unser Glück will. Einem Volk, dem das Mal der Schuld auf die Stirn gebrannt wurde und wird, fällt es schwer, sich vertrauensvoll an Gott zu wenden. Nach der Kirche, die uns die Erbsünde übergestülpt hat, lastet weiter eine weder vergebene, noch vergessene historische Unmenschlichkeit auf unserem Gewissen.


Vergebung ist der Wille unseres Freundes. In dieser Funktion finden wir unseren übereinstimmenden Willen. Nur, um die Zeit des Lernens für uns alle zu beschleunigen, handeln wir. Über unser Selbst, das innere Seelenkind, wenden wir uns mit einer Fragestellung an den Heiligen Geist. Wir fragen und warten auf eine Antwort. Sich das Ergebnis eines erfüllten Bedürfnisses im Herzen vorzustellen und sich zu fragen, ob es liebevoll für alle Beteiligten wäre, ist meine Übergangslösung zur Aufgabe kognitiver Dissonanz. Kognitive Dissonanz entsteht angesichts von Fehlentscheidungen in der Rückschau – wie bei mir und den alten Geistern, die nun niemand gerufen haben will.
Dabei bin ich wieder einer Deutung, also einem Urteil auf den Leim gegangen. Denn:

(3) Diese Versuche mögen fürwahr beängstigend erscheinen, doch sind sie lediglich Mitleid erregend.



Mit dem Victory-Zeichen begann die Illusionsshow der „Gegenmagie“. Ein anderes Symbol für den Sieg im magischen Krieg der nationalen Egos. Arche, als Begriff für eine sichere Fluchtburg, hängt mit dem Archetypus zusammen, dem verlorenen inneren Kind, dem inwendigen Himmelreich oder der Schau Christi auf die Welt. Die Hinwendung zum Alptraum der magischen Konkurrenz unter an sich Ebenbürtigen mag als eine beängstigende Manipulation empfunden werden, die zu historischen Wissensungleichgewichten (Informationsassymetrien) geführt hat.
Jedoch der Glaube an die Illusion, unsere Seelenentfaltung behindern zu können, kann nicht zur Wahrheit werden. Einfach weil es nicht Gottes Wille ist und alle Energien, die wirklich sind, Göttliche Energien sind, die von der Systemadministration in einer gemeinsamen Absicht eingewoben werden. Heute gäbe es die Möglichkeit der quantenmechanischen Erklärung für die alten Weisheitslehren. Doch um Wunder zu wirken und Dinge zu erhellen, ist eine „Lehrzeit“ von einem guten Jahr in meinen Augen ein vertretbarer Aufwand zur Erlangung von Seelenfrieden.

Denn: Wer unbedingt durch magische Egoismen seinen „Frieden“ mit bestimmten Bedürfnissen zu machen sucht, handelt aus einem Mangel und damit kann kein Seelenfrieden vorhanden sein. Seelenfrieden bedeutet beispielsweise der Satz: „Es gibt keinen Willen außer Gottes Willen.“ Magie bedeutet im Grunde die Abwehr gegen die Annahme einer Tatsache. Der Tatsache, dass alles Liebe ist. Es gibt nichts, außer der Liebe unseres Freundes.


Fähigkeiten jedoch, die wir in den Dienst des Heiligen Geistes stellen unt teilen lernen, sind dem Netzwerk zur Berichtigung spiritueller, kausaler, mentaler, astraler und physischer Irrtümer willkommen. Übersinnliche Fähigkeiten gehen natürlicherweise mit der Aufhebung von Begrenzungen des Geistes einher. Diese Freiheit zu größerer Gefangenschaft zu missbrauchen, ist ein wirklich bemitleidenswerter Irrtum. Es ist jedoch keine Besonderheit, denn Gott erweist keine besondere Gunst – niemand besitzt Kräfte, die nicht jedem zur Verfügung stünden.


Diese Kräfte schlummern im inneren Christus. „Wenn ihr nicht (wieder) werdet wie ein Kind…“


Ohne Liebe ist Magie geistlos und daher unwirksam. Eine Kindersicherung für das Ego, damit unsere Unschuld gewahrt bleibt. Ein Kind kann spielerisch vergeben. Ein Wunder als Fürbitte gibt dem inneren Kind Freiraum zur Seelenentfaltung an der Hand unseres Freundes. Nur ein zorniges und verlassenes inneres Kind entwickelt den Drang, die Welt zu manipulieren und für einen Vorteil in der Illusion einen Zeitverzug im Lernprogramm des Selbstes in Kauf zu nehmen. Nur aus einem zornigen inneren Kind kann der beobachtbare Drang nach Hass und Zerstörung in einen Kampf der Archetypen umschlagen.


Ohne die Funktion für den Heiligen Geist ist das innere Christuskind nicht glücklich. Mit magischen Mitteln ist die göttliche Gegenwart nicht zu erzwingen. In der vergegenwärtigten Gegenwärtigkeit ist es nicht mehr notwendig, irgendetwas abzulehnen und daher magische Tricks zu benötigen.


Mystik ist insofern das Verschmelzen mit dem Licht und das Beleuchten von Dingen zur kausalen Berichtigung der jeweiligen Ursachen auf den betreffenden Ebenen.

Michael
01.09.15, 08:39
(4) Sie können keine Wirkungen haben, weder gute noch schlechte, weder Gewinn bringende noch Opfer fordernde, weder heilende noch zerstörerische, weder beruhigende noch Furcht erregende.



Da alle Energie im Universum von unserem Freund ausgeht, können wir nichts ohne unseren Freund tun. Wir, die schlafenden Kinder Gottes, träumen einen Traum. Wir träumen den Alptraum, ein Ego zu sein. In diesem Traum mögen magische Mittel eine scheinbare Wirkung besitzen. In der Ewigkeit, unserer tatsächlichen Heimat, ist nichts geschehen und daher gibt es keine Schuld. Es gibt jedoch einige Irrrtümer des Egos, die dem Fehler Wirkung zugestehen-


Wir könnten insofern die Umkehrung des Denkens dahingehend beim Bemerken der Wirkungslosigkeit von Ego-Magiespielen anwenden. Wir wenden uns unseren Besonderheiten zu und betrachten sie zusammen mit Christus, unserem wahren Selbst.


Wenn mich das Ego wieder auf Kriegspfade schicken will, weil ich mich ungerecht behandelt fühle, oder weil ich mich darüber ärgere, eine Ego-Strategie des Bekommen-Wollens nicht durchgesetzt bekommen zu sehen, fallen wir in die Ego-Schreikind-Falle und wollen das Universum zwingen, gefälligst unseren Ego-Willen umzusetzen. Sonst drohen wir mit dem „Mord- und Totschlags-Spiel“.


Ursachen der Ego-Weltspiele lassen sich auf Liebe oder Angst reduzieren und in eine übertragbare Analogie fassen. Nur aus der Angst heraus, von Gott nicht „genug“ bekommen zu haben, greifen wir darauf zurück, dem Universum nachhelfen zu wollen.


Nur die Gedanken, die wir mit unserem Freund teilen, haben eine Wirkung. Alles, was sich gegen ein Göttliches Gegenüber richtet, hat nur eine Wirkung, wenn wir in unserem Geist eine Wirkung zulassen. Allerdings würde die Anerkennung eines verbundenen Wir für das Ego den Wegfall all der geliebten Besonderheiten zur Folge haben, über die wir uns als „Persönlichkeit“ definieren.


„Wir“ wären ein unbeschriebenes Blatt und müssten uns dann völlig neu sortieren. Besser gesagt, müssten wir nur beobachten, was eine Reaktion des Egos auf Verletzungen darstellt und was eine liebevolle Antwort wäre. Magie ist insofern eine Abwendungsstrategie, mit der versucht wird, Gottes Liebe und Gegenwart von unseren Ego-Kinderspielen fernzuhalten. Offenheit für den Willen unseres Freundes entsteht, wenn wir im inneren Dialog Ego-Selbst und Selbst-Selbst voneinander trennen.


Nicht, indem wir Magie grundsätzlich ablehnen. Einzig, indem wir die Anwendung geistiger Kräfte ohne das Beisein des Heiligen Geistes unterlassen. Für das Ego ist dieses Leben ein Gefängnis in einem dunklen Kellerloch, dem nur durch den Tod zu entrinnen ist – daher haben wir jedes Recht, uns gegen diese feindliche Welt zu wehren. Für das Selbst ist dieser Lehrtraum eine Schule. Eine Schuld in der das Erlernen der Vergebung auf dem Stundenplan steht. Wir öffnen die faustische Faust und sie ist einfach verschwunden.


In der Mystik stellen wir die Kommunikation mit der Geistigen Welt her, indem wir fragen und eine Antwort abwarten. Durch diese passive Offenheit der Seele für die Antwort unseres Freundes entsteht Transparenz und Willensübereinstimmung. Einstimmung auf eine liebevolle Absicht ist der Beginn von Kommunikation, in der wir unseren Ego-Willen vor Gott offenbaren und dann gemeinsam über die Wirkungen nachdenken: Ist das Ergebnis liebevoll? Aktive Mystik geschieht innerhalb der Übungen in der Kommunion mit Allem, was unser Freund ist.


Nur, wenn wir Gott vertrauen gelernt haben, ist diese Offenheit möglich. Der Grund, warum wir Gott in der Magie ohne Heiligen Geist zu übergehen suchen, ist relativ einfach:


Wir fühlen uns schuldig. Daher trauen wir uns nicht zu unserem Vater zurück, obwohl es doch unser Herzenswunsch ist. Ohne die Überzeugung, dass alle Liebe im Universum von Gott stammt, sind die gnadenlosen Konkurrenzspiele des kollektiven Egos nicht zu durchschreiten. Immer und immer wieder haben wir die Göttlichkeit im Gegenüber angegriffen und ermordet.


Doch Gott hat für unsere Unschuld gebürgt. Außerhalb des Traumes ist nichts geschehen, wir schlafen doch nur. Es steht in der Bibel geschrieben, dass ein tiefer Schlaf auf Adam, im Sinne des Menschengeschlechts, fiel. Nirgend findet sich ein Hinweis auf sein Erwachen. Was wir im Traum erleben, scheint nur wirklich zu sein, bis wir aufwachen.


Wenn ich hier davon spreche, Besonderheiten abzulegen, sei darauf verwiesen, dass alle Unterschiede rein zeitlicher Natur sind. Alle Träumer sind mit den identischen Gaben gestartet und werden die identischen Gaben Gottes in der Ewigkeit wieder vorfinden. Dieses Selbst ist unwandelbar und zeitlos. Sich an dieses Selbst zu wenden und es durch Magie beherrschen zu wollen, ist Ego-Druckwirkung. Einen übereinstimmenden Willen mit diesem Selbst anzustreben, indem wir unsere Illusionen zunächst berichtigen lassen und dadurch Unwichtiges von Wichtigem trennen, ist eine Prozessentwicklung.

Am Ende gibt es keine Unterschiede, jeder wird alles gelernt haben. Einzig auf die Zeit, die wir bis dahin das Leiden der Ego-Kriegsspiele wählen, haben wir einen Einfluss. Von dort aus stellen wir fest, wie töricht unser Ego uns in die endlose Irre geführt hat und beginnen, herzhaft zu lachen. Über den Irrsinn des Egos kann Mensch nur lachen – wir sind so absolut lächerlich als Ego, dass diese Welt der Tränen mit Lachen enden wird und sich die Schleier der Zeit heben werden.


Jeder ist ein einzigartiger Selbstausdruck Gottes, doch niemand ist etwas Besonderes. Wenn wir alle auf dem Weg sind, unsere göttlichen Gaben in der Materie zu entfalten, gibt es nur zeitliche Unterschiede in der Erreichung des Lehrplans. Lehren und Lernen sind wie Geben und Empfangen: Wenn wir alle als kollektiver Selbstausdruck in Gott verbunden sind, gibt es nur ein Selbst. Für wen könnte ich daher lehren? Für das Selbst, das wir sind. Für wen könnte ich lernen? Für das Selbst, das wir sind. Wen könnte ich daher angreifen? Das Selbst.


Wen könnte ich mit magischen Mitteln zu seinem oder meinem „Besten“ zwingen wollen? Wer glaubt, dieses Selbst mit Kräften überwinden zu können, die aus diesem Selbst stammen, rennt in die Ego-Falle der Schuld. Wir nehmen das Zepter ungefragt aus seiner Hand und beanspruchen seinen Thron in Zeit. Wie belanglos diese Illusion in der Ewigkeit ist, wird uns nicht bewusst.

Michael
05.09.15, 09:36
(5) Wenn alle Magie als einfach nichts begriffen wird, hat der Lehrer Gottes seinen fortgeschrittensten Zustand erreicht.



Hätte ich nur früher darüber nachgedacht, was dieser Satz wirklich bedeutet.



Was könnte mein fortgeschrittenster Zustand sein?



Was wäre dann zu sagen? An welches Lebensgefühl wäre zu erinnern? Welches Gefühl würde ich haben, hätte ich meinen fortgeschrittensten Zustand erreicht?



Satzteil 1 ist insofern die Antwort: Wenn alles, was aus der Ego-Magie des Haben-Wollens entspringt, einfach als nichts gesehen wird. Psychologisch als positive Verneinung bezeichnet, ist es einfach der Umstand, dass der Wahnsinn des Egos in meiner Mitwelt keinerlei Bedeutung hat. Egal mit welchen magischen Mitteln sie für ihr Ego kämpfen, es ist Wahnsinn gleicher Genese und daher ist die Genese des Wahnsinns umzukehren und zu berichtigen.



Wenn all die sterbenden Kinder, Kriege, Flüchtlingsströme, Klimaveränderungen, Lügen, Boshaftigkeiten als das erkannt werden, was sie sind, kann die Berichtigung stattfinden. Aller Schrecken dieser Welt ist ein Hilferuf des getrennten Egos in seinem dunklen Schlaf des Vergessens, darüber, wer wir wirklich sind. Die Seele ruft danach, erkannt zu werden. Sie braucht Liebe, um zu überleben. Es sind grausame Schreie des Egos, die alle nur nach Liebe rufen.



Es gibt nur ein Problem: Das kollektive Ego. Ist es erkannt, kann es unser Freund durch das Selbst, das den inneren Christus abbildet, die frühere Schwäche zu Stärke werden lassen. Öffnen wir uns für den Gedanken, einem Fehlurteil über unser Selbst zum Opfer gefallen zu sein, lichten sich die Schatten, die über den Ursachen des Irrsinns legen.

Entweder sind wir alle schrecklich krank – oder wir sind alle vollkommener geistiger Gesundheit.



So wäre der fortgeschrittenste Zustand darin zu sehen, alle als vollkommener geistiger Gesundheit zurückerstattet zu betrachten und damit den ZIELPUNKT der Entwicklung als schon erreicht anzusehen.



Nur die Zeit liegt dazwischen, diesen Pfad als schon beschritten zu sehen. Hüter der Liebe, Bewahrer und Organisator der Zeit und des Raumes ist Christus, UNSER SELBST.



Was will ich unserem Selbst erzählen? Ich kann nur still sein und auf die Stimme für Gott in mir achten lernen. Der fortgeschrittenste Zustand meines Selbst könnte daher nur der sein, mich völlig und absolut an dieses Selbst in mir zu übergeben.
Um das zu verdeutlichen, die Formulierung, die ich dazu für mich aus dem Übungsbuch entnommen habe:



„Meine Augen, meine Zunge, meine Hände und meine Füße haben in diesem Moment nur eine einzige Funktion: Christus gegeben zu werden, damit ER sie verwende, um die Welt mit Wundern zu segnen.“ (1)



Zu urteilen, wem welche Gabe Gottes gegeben werden möge, ist selektives Denken. Wir können nur Empfangen, was wir zu teilen bereit sind. Wir können nur annehmen, wenn wir im Frieden und der Liebe sind. Wenn jedem alles gegeben wurde, gibt es kein Problem – wofür sollten wir dem Ego in die geistlose Magie ohne Heiligen Geist folgen wollen?
Wie würde es sich anfühlen?



„Ich bin jetzt in der vollkommen und reinen Schwingungsfrequenz des Göttlichen Friedens.“

(der Göttlichen Liebe, der Göttlichen Freude u.s.w.)

Dieser Gedanke ist eine Anweisung und Aufforderung an unser gemeinsames Selbst, uns mit dieser Schwingungsfrequenz zu verbinden. Es könnte als ein Göttlicher Download durch die Gedankenverbindung betrachtet werden. Denken und SEIN im Wechselspiel - wir senden einen Gedanken an die Quelle zurück und warten auf die Antwort als Gefühl in unserem Körper. Das ist Erfahrung, und erfordert ein Entfernen des Gedankenmülls, der uns dieser ALLgegenwärtigkeit der Liebe beraubt.

Erkennen wir hinter allen WIRKLICHEN Energieformen die Quelle, unseren Freund, was bliebe, um im Außen „manipuliert“ werden zu müssen?



So wirkt Gott als Ursache. Fürchten wir Wirkungen, sind wir im Ego-Angstmodus und der Frieden entschwindet. Warum?



„Urteile und Liebe sind Gegenteile. Von dem einen kommen alle Kümmernisse der Welt. Doch von dem andern kommt der Frieden Gottes SELBST.“ (2)



Ich habe nur völlig befangen geurteilt und nicht mehr erkannt, nichts gewusst zu haben. Aber ich bin offen für eine andere Wahl, damit beginnt der Kurs.



Es ist die Wahrheit, sich der Wahrheit öffnen zu müssen, einen Irrtum zu berichtigen. Die Welt, wie wir sie sehen, ist eine Abwehr gegen die Wahrheit – nichts gewusst zu haben. Was sich jedoch durch die Annahme des Heiligen Geistes lösen lässt. Dann sind wir der Magie nicht bedürftig, denn wir sind das Geheimnis. Sind wir es, kann es uns erklärt werden. Sind wir es nicht, was sollte gesagt werden? Wir sind, wie Gott uns schuf. Nur die Zeit, die wir zum Erlernen dieses Gedankens brauchen, ist variabel. Das Ergebnis niemals. Wie will der Ego-Magier in der Zeit die Ewigkeit überlisten?



Hermes, der Götterbote, mag zwar geglaubt haben, die Planung unseres Freundes im Garten belauscht zu haben. Daduch, dass unser Freund ihn in- und auswendig erkannte, blieb niemals irgendetwas verborgen. Alles wird ans Licht kommen. Nur der Zweifel ist es, der aus diesem Inneren Wissen wieder einen Glauben machte. Aber das Lernen für den Heilgen Geist wurde unheimlich beschleunigt - wenn wir für IHN lernen WOLLEN.




(1) Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seite 482, Greuthof Verlag 2010
(2) Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seite 481, Greuthof Verlag 2010

Michael
08.09.15, 07:57
(6) Alle Lektionen dazwischen werden nur dahin führen und dieses Ziel der Einsicht näher bringen.


Es ist der törichte Gedanke, ein von Gott getrennter Wille könne Wirklichkeit erzeugen.

Realitäten und Wirklichkeiten unterscheiden sich im Grad der Qualität und Quantität aufgenommener und verwerteter Informationen über die Natur des Betrachtungsgegenstandes. Da niemand davon sprechen kann, in der LAge zu sein, alle Informationen aufgenommen, verstanden und richtig auszugeben in der LAge ist, bleibt nur der Weg der ERfahrung des Kurses.

Einziger Nutzen dieser beschränkten Worte kann nur eine verdeutlichte ERfahrung sein. Eine Erfahrung, die durch den Heiligen Geist möglich wird und in jedem Fall individuell ist. Dieser Erfahrung Grenzen aufzuerlegen, ist ein Verlust. Diese Erfahrung zu verdeutlichen und damit zu teilen, ist daher einziges Anliegen dieser Zeilen.

Lektion 1 des Kurses in einer globalen Betrachtungsform

Nichts, was wir sehen, bedeutet etwas. (1)

Nachdem wir diesen Gedanken gedacht haben, sehen wir uns zwanglos um und wenden den Gedanken auf die Dinge an, die wir gerade im Blickfeld wahrnehmen. Doch ist wahr, was wir für "wahr nahmen", also als gegeben und fixiert ansehen?

Fällt ein Gegenstand in unser Blickfeld, sagen wir uns:

Dieser Text bedeutet nichts.
Dieser Autor bedeutet nichts.
Diese Lampe bedeutet nicht.
Diese Wand bedeutet nichts.

Dann könnten wir über die unmittelbare Umgebung hinausblicken und einen ausgedehnteren Bereich einbeziehen:

Diese Bäume bedeuten nichts.
Diese Straße bedeutet nichts.
Dieses Zeichen bedeutet nichts.
Dieser Schatten bedeutet nichts.

Wesentlich ist es, keine Unterschiede in der Auswahl der Objekte und Körper und ihrer Wahrnehmung zu machen.

"Ein Ding ist wie das andere, was die Anwendung des Leitgedankens angeht." (2)

Zu Beginn wird eine Übungsdauer von nicht mehr als einer Minute empfohlen, eine Anwendung der Gedanken wäre morgens und abends anzuraten.

Persönliche Anmerkungen: Natürlich fällt es nicht leicht, einmal vergebene Bedeutungszuordnungen in Frage zu stellen. Wir lernen, zu erkennen, nichts erkannt zu haben. Alles hat, wie Kierkegaard es meint, die Bedeutung, die wir mit einem Begriff verknüpfen. Ob die Verknüpfungen jedoch alle notwendigen Informationen beinhalten, wird zwar als selbstverständlich angenommen - doch alle Lehrmeinungen mussten bisher immer wieder revidiert werden. Die Aufgabe eines statischen Konstruktes von "Glaubenssätzen" ist daher ein Vorgang, das Erlernte zu Verlernen. Denn es kann nur richtig sein, wenn wir alles schon verstanden hätten. Was ich definitiv für äußerst unwahrscheinlich halte.

Es wäre so ähnlich, als würden wir einmal eine Nadel im Heuhaufen entdecken und daraus die Chaos-Theorie abzuleiten suchen. Zu glauben, wir hätten schon verstanden, was die Welt zusammenhält, ist eine recht arrogante und überhebliche Sichtweise. Denn bisher haben sich alle geirrt, die die Welt zu erklären suchten.

Die Dynamik des Lebens wird durch unsere kollektiven Abwendungsstrategien gegen die unausweichlichen Einsichten und Erkenntnisse ausgebremst. Wenn wir die Veränderungen ablehnen, die das Leben für das Leben vorsieht, werden die Grundkräfte immer stärker wirksam, die eine Veränderung herbeizuführen suchen. Abwehrstrategien sind bedeutungslos, wie könnten wir in der Zeit dem Willen der Ewigkeit nicht entsprechen? Es ist sinnlos, sich als getrenntes Ego weiter von der Welt abzukapseln und eine Individuation zu betrachten, die auf einer "Insel" ablzulaufen scheint. Einer Insel des unverstandenen Eigennutzes, die von Illusionen gesäumt, dem steigenden Wasserspiegel zum Opfer fallen wird.

Wenn wir die Bedeutung der Erde weiterhin zu einer Randrechengröße herunterbrechen, werden unsere Bedeutungszuordnungssysteme diesen Irrtum irgendwann in der Zeit bemerken müssen. Die Anzahl der Wiederholung von Irrtümern unterscheidet den Fehler vom Wahnsinn. Wir können ohne den Heiligen Geist und die damit zusammenhängende Berichtigung keine objektiven Dinge wahrnehmen. Wir nehmen für wahr, was uns als "Wahr" eingeredet wurde. Ob das wahr ist, ist eine andere Frage. Wenn die Lehre von der Liebe derart hasserfüllt daherkommt, ist die Berichtigung wohl eines Wunders bedürftig.

Die Übergabe unserer erlernten, bisherigen Binsenweisheiten zur Berichtigung ist ein Prozess, der mit diesem Gedanken einen ersten Schritt macht. Das Ziel ist nach dieser Entscheidung gewiss, wir gehen mit einem Lehrer durch die Zeit, der nicht versagen kann. Weil es nicht der Wille Gottes ist. Wir haben einfach vergessen, über den Gedanken, dieser Schwachsinn könne Gottes Wille sein, herzhaft zu lachen. Ohne unseren Freund bleibt wenig Grund zum Lachen. Einzig die Bedeutungen, die wir dem Geschehen geben, bestimmen Qualität und Quantität unserer Wahrnehmung.

Kollektiv betrachtet könnte gesagt werden:

Diese Klimakatastrophe bedeutet nichts.
Diese Regierungen bedeuten nichts.
Dieses Geldsystem bedeutet nichts.
Dieses Urteil über die Welt bedeutet nichts.
Diese Deutung bedeutet nichts.




(1) Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seite 3, Greuthof Verlag 2010
(2) Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seite 3, Greuthof Verlag 2010

Klaus Zinser
08.09.15, 20:04
... Nichts, was wir sehen, bedeutet etwas.







Ich möchte Ihnen vollkommen zustimmen.

Konrad
08.09.15, 20:56
(6) Alle Lektionen dazwischen werden nur dahin führen und dieses Ziel der Einsicht näher bringen.


Es ist der törichte Gedanke, ein von Gott getrennter Wille könne Wirklichkeit erzeugen.

Realitäten und Wirklichkeiten unterscheiden sich im Grad der Qualität und Quantität aufgenommener und verwerteter Informationen über die Natur des Betrachtungsgegenstandes. Da niemand davon sprechen kann, in der LAge zu sein, alle Informationen aufgenommen, verstanden und richtig auszugeben in der LAge ist, bleibt nur der Weg der ERfahrung des Kurses.

Einziger Nutzen dieser beschränkten Worte kann nur eine verdeutlichte ERfahrung sein. Eine Erfahrung, die durch den Heiligen Geist möglich wird und in jedem Fall individuell ist. Dieser Erfahrung Grenzen aufzuerlegen, ist ein Verlust. Diese Erfahrung zu verdeutlichen und damit zu teilen, ist daher einziges Anliegen dieser Zeilen.

Lektion 1 des Kurses in einer globalen Betrachtungsform

Nichts, was wir sehen, bedeutet etwas. (1)

Nachdem wir diesen Gedanken gedacht haben, sehen wir uns zwanglos um und wenden den Gedanken auf die Dinge an, die wir gerade im Blickfeld wahrnehmen. Doch ist wahr, was wir für "wahr nahmen", also als gegeben und fixiert ansehen?

Fällt ein Gegenstand in unser Blickfeld, sagen wir uns:

Dieser Text bedeutet nichts.
Dieser Autor bedeutet nichts.
Diese Lampe bedeutet nicht.
Diese Wand bedeutet nichts.

Dann könnten wir über die unmittelbare Umgebung hinausblicken und einen ausgedehnteren Bereich einbeziehen:

Diese Bäume bedeuten nichts.
Diese Straße bedeutet nichts.
Dieses Zeichen bedeutet nichts.
Dieser Schatten bedeutet nichts.

Wesentlich ist es, keine Unterschiede in der Auswahl der Objekte und Körper und ihrer Wahrnehmung zu machen.

"Ein Ding ist wie das andere, was die Anwendung des Leitgedankens angeht." (2)

Zu Beginn wird eine Übungsdauer von nicht mehr als einer Minute empfohlen, eine Anwendung der Gedanken wäre morgens und abends anzuraten.

Persönliche Anmerkungen: Natürlich fällt es nicht leicht, einmal vergebene Bedeutungszuordnungen in Frage zu stellen. Wir lernen, zu erkennen, nichts erkannt zu haben. Alles hat, wie Kierkegaard es meint, die Bedeutung, die wir mit einem Begriff verknüpfen. Ob die Verknüpfungen jedoch alle notwendigen Informationen beinhalten, wird zwar als selbstverständlich angenommen - doch alle Lehrmeinungen mussten bisher immer wieder revidiert werden. Die Aufgabe eines statischen Konstruktes von "Glaubenssätzen" ist daher ein Vorgang, das Erlernte zu Verlernen. Denn es kann nur richtig sein, wenn wir alles schon verstanden hätten. Was ich definitiv für äußerst unwahrscheinlich halte.

Es wäre so ähnlich, als würden wir einmal eine Nadel im Heuhaufen entdecken und daraus die Chaos-Theorie abzuleiten suchen. Zu glauben, wir hätten schon verstanden, was die Welt zusammenhält, ist eine recht arrogante und überhebliche Sichtweise. Denn bisher haben sich alle geirrt, die die Welt zu erklären suchten.

Die Dynamik des Lebens wird durch unsere kollektiven Abwendungsstrategien gegen die unausweichlichen Einsichten und Erkenntnisse ausgebremst. Wenn wir die Veränderungen ablehnen, die das Leben für das Leben vorsieht, werden die Grundkräfte immer stärker wirksam, die eine Veränderung herbeizuführen suchen. Abwehrstrategien sind bedeutungslos, wie könnten wir in der Zeit dem Willen der Ewigkeit nicht entsprechen? Es ist sinnlos, sich als getrenntes Ego weiter von der Welt abzukapseln und eine Individuation zu betrachten, die auf einer "Insel" ablzulaufen scheint. Einer Insel des unverstandenen Eigennutzes, die von Illusionen gesäumt, dem steigenden Wasserspiegel zum Opfer fallen wird.

Wenn wir die Bedeutung der Erde weiterhin zu einer Randrechengröße herunterbrechen, werden unsere Bedeutungszuordnungssysteme diesen Irrtum irgendwann in der Zeit bemerken müssen. Die Anzahl der Wiederholung von Irrtümern unterscheidet den Fehler vom Wahnsinn. Wir können ohne den Heiligen Geist und die damit zusammenhängende Berichtigung keine objektiven Dinge wahrnehmen. Wir nehmen für wahr, was uns als "Wahr" eingeredet wurde. Ob das wahr ist, ist eine andere Frage. Wenn die Lehre von der Liebe derart hasserfüllt daherkommt, ist die Berichtigung wohl eines Wunders bedürftig.

Die Übergabe unserer erlernten, bisherigen Binsenweisheiten zur Berichtigung ist ein Prozess, der mit diesem Gedanken einen ersten Schritt macht. Das Ziel ist nach dieser Entscheidung gewiss, wir gehen mit einem Lehrer durch die Zeit, der nicht versagen kann. Weil es nicht der Wille Gottes ist. Wir haben einfach vergessen, über den Gedanken, dieser Schwachsinn könne Gottes Wille sein, herzhaft zu lachen. Ohne unseren Freund bleibt wenig Grund zum Lachen. Einzig die Bedeutungen, die wir dem Geschehen geben, bestimmen Qualität und Quantität unserer Wahrnehmung.

Kollektiv betrachtet könnte gesagt werden:

Diese Klimakatastrophe bedeutet nichts.
Diese Regierungen bedeuten nichts.
Dieses Geldsystem bedeutet nichts.
Dieses Urteil über die Welt bedeutet nichts.
Diese Deutung bedeutet nichts.




(1) Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seite 3, Greuthof Verlag 2010
(2) Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seite 3, Greuthof Verlag 2010


Ja, na klar. Diese Theorie ist bekannt und bedeutet auch nichts.
Das Leben bedeutet demnach nichts.
Wir können uns suizidieren.
Ernsthaft!
Oder wir leben einfach weiter, so, wie Menschen eben leben, wahrnehmen und empfinden.
Mit der Illusion, mit der Freude und dem Leid.
Mit all den Gegensätzen, die das Leben zu bieten hat.
Meinetwegen bin ich egozentriert.
Ich liebe es.

Michael
09.09.15, 06:16
Mehr als nur ein Wort – Vergebung

Vergebung ist der Plan Gottes für unsere Erlösung aus der Schuld. Wir empfangen, was wir geben. Wer Schuld gibt, wird Schuld empfinden. Wer Vergebung gibt, wird Vergebung finden.



„Vergebung bietet alles, was ich will.

Heute habe ich das als wahr angenommen.

Heute werde ich die Gaben Gottes empfangen.“ (1)



Viel mehr als das Wort Vergebung ist das Ergebnis. Bin heute Morgen alle „Fälle“ durchgegangen, in denen ich noch Ungerechtigkeiten sah und habe meinen schlimmsten „Feinden“ vergeben. Es ist eine andere Welt, die wir betrachten, lernten wir, Fehler als Fehler und nicht als Sünden zu betrachten. Klar, alle meine „Feinde“ haben sich meiner Meinung nach fürchterlich geirrt, als sie ihre „Straftaten“ gegen mein Ego begangen. An Ungerechtigkeiten besaß mein Leben keinen Mangel.



Wohlverstanden haben diese Angriffe zwar mein Ego getroffen, doch die Seele dahinter erkennbar gemacht. So liebe ich nun meine Feinde dafür, dass sie sich geopfert haben, mir die Möglichkeit einzuräumen, ihnen heute zu vergeben.



Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins.

Ich werde ich Empfangen, was ich gebe.

Ich biete ich jedem Vergebung an.



Wenn all das Unrecht einen Sinn bekommen soll, müssen wir uns von der Schuld entbinden. Eine Entbindung ist eine neue Geburt. Die Entbindung von der Schuld ist insofern die Geburtsstunde der Vergebung. Vergebung ist ein Wärmegefühl im Herzen, eine Leichtigkeit im Sein und eine Freiheit, die uns aus der Hölle loseisen, in die wir uns selbst sperrten, die wir nun jedoch verlassen wollen.


Beim ersten Übungsdurchlauf konnte ich offensichtlich noch nicht wirklich vergeben. Manche Schuld wollte ich nicht loslassen. Zu grausam erschienen die Feinde, zu grausam die Verfehlungen, zu grausam die Welt – als dass sie Vergebung verdiene, die ich mit Schutzlosigkeit gleichsetzte. Wobei an sich die Vergebung der einzige dauerhafte Schutz ist.


Gerechtigkeit schien mir früher ein hohes Gut, doch ist sie im Himmel unbekannt, da es keine Ungerechtigkeit gibt. Die Welt hat den Zweck und die Funktion eine Lehr- und Lerneinrichtung für Vergebung zu sein. Die Schuld, die mich nicht losließ, wollte eigentlich Vergebung werden. Gerechtigkeit kann Kommen und Gehen. Vergebung ist zeitlos und nur die zeitlosen Gaben sind Gottes Gaben.

Insgesamt ist es Eigennutz, zu vergeben. Erstens vergebe ich, weil ich Gottes Plan dahinter nur ohne Schuld erblicken kann. Zweitens wird der Schleier nur gelüftet, wenn wir den inneren Frieden verspüren, den die Vergebung uns schenkt. Sind wir zornig, ärgerlich oder wütend, dann trüben dunkle Wolken unseren Blick. Drittens will ich mein Lernprogramm abschließen und keine neuen Ursachen schaffen, die mich an diese Ego-Welt binden.

Wollen wir dieses Lernprogramm abschließen und eine neue Tür öffnen, ist Vergebung der Weg aus dem Kellerloch der Schuld. Vergebung ist eine Gabe, die es ermöglicht, die Zeitlosigkeit der Liebe unseres Freundes zu spüren. Vergebung ist unwandelbar und ewig. Gerechtigkeit ist in der Zeit und wandelbar. So nehme ich die Ewigkeit an, in der Ungerechtigkeit keine Rolle spielt. Solange ich im Sterben noch Schuld empfinde, muss ich das Lernprogramm wiederholen. Solange ich im Sterben noch Mangel empfinde, zieht es mich zum Defizit zurück. Erst in der Vergebung erkenne ich, dass die Welt mir keine Gaben zu geben hat. Hier ist nichts, um das zu kämpfen lohnen würde. Hier ist alles, wenn wir nur zu vergeben bereit wären.

Vergebung bereitet der Hölle ein jähes Ende.




(1) Ein Kurs in Wundern, Lektion 122, Seite 219, Übungsbuch, Greuthof Verlag 2010

Michael
09.09.15, 06:33
Ja, na klar. Diese Theorie ist bekannt und bedeutet auch nichts.
Das Leben bedeutet demnach nichts.
Wir können uns suizidieren.
Ernsthaft!
Oder wir leben einfach weiter, so, wie Menschen eben leben, wahrnehmen und empfinden.
Mit der Illusion, mit der Freude und dem Leid.
Mit all den Gegensätzen, die das Leben zu bieten hat.
Meinetwegen bin ich egozentriert.
Ich liebe es.



Nee, das Ego suizidiert uns kollektiv und individuell.

Es bedeutet: Die Sichtweise des Egos auf die Welt bedeutet nichts.

Mit der Illusion getrennter Körper zu leben, ist die Grundlage des Leids.

Die Aufgabe der Illusionen ist die Grundlage der Freude.

Beide Welten können wir nicht gleichzeitig sehen.

Natürlich ist es die Anbindung an die Lügen und Illusionen des Egos, die uns sagen lässt, wir sollten dem Ego-Lügengeist in den totalen Krieg folgen.

Erst, wenn diesen Illusionen keinerlei Bedeutung zugemessen wird, sehen wir die Welt und die Dinge so, wie Gott sie schuf. Daran kann das Ego nichts ändern. Wenn uns unser Ego in den kollektiven Selbstmord treiben will, dann nur, weil es die Aufgabe seiner Herrschaft über uns fürchtet. Lieber tot, als zurück zu unserem Vater. Die Angst steht im WEg, die Angst vor Gott.

Warum?

Weil die Kirchen sagten, wir seien böse. Nicht, weil es einen einzigen Beweis für die Wirkungen des Egos in der Ewigkeit gibt. Ja, es ging mir emotional mit der Übung ebenso. Hier sind die erlernten Bedeutungen zunächst aufzulösen: Wir haben Christus nicht ermordet. Christus hat uns die Möglichkeit aufgezeigt, den Tod zu überwinden. Einzig die Kirchen haben den Sinn der Auferstehung nicht verstanden und projizierten ihr schlechtes Gewissen auf die Schäfchen, denen sie den Weg zeigen sollten.

Auch hier gibt es keine Schuld: Die Dummheit der Kirchen ist Grundlage der Erlösung. Entbindung und Befreiung aus der Schuld ist in diesen Organisationen nicht zu finden. Nur in der Vergebung finden wir Frieden. Das ist das Lernprogramm: Es gibt keine Schuld.

Daneben: Es ist nichts Neues, da hast Du ebenso Recht. Es wurde alles gesagt, was wir wissen müssen. Die Gesetze anzuwenden, könnten wir noch lernen.

Michael
09.09.15, 06:44
Ich möchte Ihnen vollkommen zustimmen.



Danke, aber das Lob gebührt unserem Freund. Mein Ich verträgt kein Lob, es bläht sich dann künstlich auf. Es sind SEINE Gedanken, nicht meine. Ein Ich, das denken könnte, gibt es nicht.

So schreibe ich über den Kurs, weil ich ihn nur lernen kann, wenn ich ihn weitergebe. Es gibt einzig ein Selbst. Wenn, dann bitte die Zustimmung an das Selbst richten. Bin nur ein unbedeutender Anfänger und es gibt keinen Unterschied, der zwischen Ebenbürtigen besteht. Niemand lernt für sich allein.

Michael
09.09.15, 07:08
"Wir haben allem, was wir auf diesem Planeten sehen, die gesamte Bedeutung gegeben, die es für uns hat." (1)

Durch unser Urteil haben wir der Welt eine bestimmte Bedeutung gegeben. Was wir daraus lernen werden, können wir nicht im Moment, sondern in einer Prozessentwicklung erkennen. Nehmen wir das Beispiel des Kalten Krieges:

Um FRIEDEN zu gewährleisten, bauten wir Abschreckungsarsenale mit 20 000 fachem Overkill auf. Im Grunde wollten alle Frieden, doch das Schreckgespenst des Kalten Krieges war ein negatives Abwendungsspiel - eine Paradoxie.

So könnte die Klimaerwärmung sowohl Segen, als auch Fluch sein. Ein Segen, wenn, wie beim Kalten Krieg, das eigentliche Bedürfnis erkannt wird. Ein Fluch, wenn wir weitermachen wie bisher. Wenn wir allerdings die Entscheidung treffen, die Kurve noch kriegen zu wollen, dann kann diese Zeit in der Geschichte einen Nutzen erhalten, indem wir die Erde erhalten.

Bei dieser Übung ist wichtig, nichts als besonders anzusehen und nichts bewusst auszuschließen. Genauso unbefangen betrachten wir den Knopf wie den Kopf, die Fliege wie die Fliese - denn wir hatten den Dingen vorher eine bestimmte Bedeutung gegeben, die es damit fortan für uns hatte.

Kollektiv könnte gesagt werden:

Wir haben allem die gesamte Bedeutung gegeben, die es nun für uns hat. Diese Bedeutungen zu hinterfragen und die Dinge so zu sehen, wie Gott sie schuf, ist der Beginn der Berichtigung. Wir haben uns geirrt, als wir glaubten, eine getrennte Menschheit zu sein. Es gibt keine Trennung, es gibt nur ein verbundenes System innerhalb dessen wir durch bestimmte Bedeutungszuordnungen bestimmte Wahrnehmungen erzeugen.

Wahrnehmungen sind jedoch nicht mit der Wirklichkeit gleichzusetzen. Wir glaubten an eine Fata Morgana - eine Luftspiegelung der Möglichkeit einer von Gott getrennten Welt. Alles, was uns nicht Gott zeigt, ist eine Illusion. "Nichts Unwirkliches existiert, nicht Wirkliches kann bedroht werden. Hierin liegt der Frieden Gottes." (siehe Seite 1)

Wieder höchstens zweimal eine Minute üben und völlig zwanglos zunächst den Leitgedanken LANGSAM denken und wirken lassen. Tipp: Viele Lektionen sind im Netz zu finden.



(1) Ein Kurs in Wundern, Lektion 2, Übungsbuch Seite 4, Greuthof Verlag 2010 (statt des Ich wurde ein Wir eingefügt)

Kalu
09.09.15, 08:26
Ich komme da nicht mehr mit. Wenn ich das richtig oder falsch sehe, hältst Du uns Menschen für so eine Art Wesensameisen, die unter dem Dach einer Massenseele (Ein schreckliches Wort) existiert. Individualismus und Einsicht in ein übergeordnetes System, dem man sein Ego unterstellt? Nein Danke! Ich bin einzigartig und wünsche es auch zu bleiben. Ich habe auch so genug zu Staunen, bei den lächerlichen Versuchen, hinter der ganzen Angelegenheit mehr zu sehen, als Selbstzweck. Ich wünsche mir auch Erkenntnis und inneren Frieden und so, aber das soll mir das Leben selbst beibiegen - und tut es auch. Wir alle sind Amateure!

Andere Frage: Tippst Du ab, saugst Du aus dem Internet?

Kalu
09.09.15, 08:52
Ich komme da nicht mehr mit. Wenn ich das richtig oder falsch sehe, hältst Du uns Menschen für so eine Art Wesensameisen, die unter dem Dach einer Massenseele (Ein schreckliches Wort) existiert. Individualismus und Einsicht in ein übergeordnetes System, dem man sein Ego unterstellt? Beides geht doch wohl kaum. Nein Danke! Ich bin einzigartig und wünsche es auch zu bleiben. Ich habe auch so genug zu Staunen, bei den lächerlichen Versuchen (auch meinen eigenen), hinter der ganzen Angelegenheit mehr zu sehen, als Selbstzweck. Ich wünsche mir auch Erkenntnis und inneren Frieden und so, aber das soll mir das Leben selbst bei biegen - und tut es auch. Wir alle sind Amateure!

Andere Frage: Tippst Du ab oder saugst Du aus dem Internet? Ich selber gehe mit dem Schreiben nämlich eher gelassen um. Mir fällt ein Buch auf. Ich lese es, versuche den Inhalt zu verstehen (das geht bekannter Maßen am Besten, wenn man ihn anderen erklärt), stelle es in die Ecke, und dann schreibe ich aus dem Bauch. Für 'Jörg' hatte ich nur eine Zeittafel und einen vorher gelesenen Artikel von J.-U. Albig zur Verfügung gehabt, leider kann ich ihn nicht fragen, ob er was gegen die teilweise Nutzung hat (Keine Addi), aber da er bekennender Protestant ist, wird er mir verzeihen.

Oh Du Sucher, lasse Dir sagen: Wer sucht – der sucht. Wer findet – der findet! Die Wahrheit ist keine Hure, sie verschenkt ihre Gabe! Der Mensch kann 'Dumm' sein wie Luther, oder 'Klug' wie Einstein, es ist ihr kein Maßstab.

Aber streben Du und ich wirklich nach Wahrheit? Geht es uns in erster nicht Linie um Bequemlichkeit und Befriedigung? Um das 'gute Gefüüühhhl'?

Na, dann ist die Wahrscheinlichkeit doch ziemlich groß, dass wir uns ihr nähern.

Klaus Zinser
09.09.15, 20:03
Ich komme da nicht mehr mit. Wenn ich das richtig oder falsch sehe, hältst Du uns Menschen für so eine Art Wesensameisen, die unter dem Dach einer Massenseele (Ein schreckliches Wort) existiert. Individualismus und Einsicht in ein übergeordnetes System, dem man sein Ego unterstellt? Nein Danke! Ich bin einzigartig und wünsche es auch zu bleiben. Ich habe auch so genug zu Staunen, bei den lächerlichen Versuchen, hinter der ganzen Angelegenheit mehr zu sehen, als Selbstzweck. Ich wünsche mir auch Erkenntnis und inneren Frieden und so, aber das soll mir das Leben selbst beibiegen - und tut es auch. Wir alle sind Amateure!





Es ist so einfach, aber das will, kann das Ego nicht wahrhaben; das Ego will kein Traum sein, es hält sich für "echt".

Kalus eventueller Trost: Er braucht gar nichts zu machen. Ob mit Erkenntnis, Erleuchtung oder ohne diesen ganzen kaputten Traumzauber, alles ist wie nichts.


Klaus, träumend.

Kalu
09.09.15, 20:36
Es ist so einfach, Klaus, träumend.

Einfach?

Ich stehe da auf der Seite von Luther, der sinngemäß gesagt haben soll, dass die Wahrheit, die Erlösung (Gott) nicht durch großartige Bemühungen gefunden werden kann. Erkenntnis ist Gnade und Geschenk und kann durchaus auch im Laster gefunden werden. Ich gebe mir viel Mühe, mir keine Mühe zu geben ...

Wer vormals voll Stoff gesündigt hat
kann Anstand erst richtig begreifen.
Dann sündigt er Anstand, das hat
wenigstens Stil, Ihr Pfeifen. (recyclet)

Michael
10.09.15, 09:44
Lieber Kalu,

du hast allem, was Du oben gesagt hast, die gesamte Bedeutung gegeben, die es für Dich hat. Daneben sagt der Kurs expliziz, er sei EIN Weg. Es wird nirgends behauptet, es führten nicht am Ende alle Wege an das gleiche Ziel. Das Ziel ist ein gesetzter Fixpunkt - da wird das Ego nichts dran ändern.

Wir betrachten die Dinge aus einem erlernten Blickwinkel, der aus Erfarhungen der Vergangenheit gebildet wird. Der von Dir geschilderte Weg wurde beispielsweise von den Mariaviten gegangen. Ein so genanntes Laster einzugehen und es dann als ausgelebt betrachten zu können, erfordert Willensstärke. Wie wir zurück zu unserem Freund kommen, ist belanglos. Jeder wird zurückfinden. Daran hege ich keine Zweifel.

Zitat von Klaus Zinser:

"Es ist so einfach, aber das will, kann das Ego nicht wahrhaben; das Ego will kein Traum sein, es hält sich für "echt"."

Lieber Klaus,

damit hast Du die Illusion des Egos wunderbar beschrieben. Kann es sein, dass Du den Kurs kennst?

Ja, wir haben uns so sehr an diese Ego-Welt gewöhnt, dass wir nur eine erlernte Bedeutung wahrnehmen. Zum Glück habe ich mich damit geirrt.

Michael
10.09.15, 10:10
Um die Möglichkeit anzubieten, die Lektionen im Originaltext anzuhören, Lektion 3 als Link:

https://www.youtube.com/watch?v=meBALnxADU0


Ja, ich gebe zu, dass wir mit die ersten zwölf Lektionen das Ego ziemlich aufrühren. Es beginnt, Zweifel an seiner Herrschaft aufkommen zu sehen und reagiert wie immer paradox.

Ein Freund hat die Übungen nach den ersten Lektionen abgebrochen. Für das Ego ist seine Entmachtung kein angenehmer Prozess.

Die Leitgedanken beginnen zunächst damit, die erlernten Bedeutungen zu überprüfen. Wobei es bei den Übungen keinerlei Bedeutung hat, ob Du sie schon glaubst. Zieh doch einfach mal die Mundwinkel für eine halbe Minute zu einem Lächeln hoch. Es wirkt doch auch...

Ab Übung 13 wird es leichter. Ab Übung 122 gehen wir dann bergab und mit Rückenwind. Der Weg bis dorthin ist weder schwer, noch ist er leicht. Er ist einfach dieser Kurs.

Für das Ego ist die Welt ein Gefängnis, für das Selbst ein Traum in einem Traum. Wir lernen, den Traum zu steuern.

Selbst im Traum lernen wir doch. Für den Heiligen Geist ist die Physis eine Schule. Das Ego lehnt diesen Gedanken jedoch ab, es würde Veränderung erfordern.

Klar ist parallel das Textbuch zu lesen oder im Netz anzuhören. Ist ja alles schon vorhanden, was wir brauchen, die eigene Geistesschulung erfolgreich zu durchlaufen. Persönlich habe ich mit dem Handbuch für Lehrer angefangen, dann das Textbuch gelesen und wiederhole die Lektionen im Grunde nun ein drittes Mal, wenn ich versuche, sie hier zu teilen.

Nicht, weil es eine Bedeutung hätte. Nur, um das zu lernen, was wir verlernen müssten, den Schleier zu lüften.

Um den Begriff "Schleier" zu verdeutlichen, zitiere ich aus der Christus-Matrix in der Buchvorstellung dazu. Ich verstand bisher ja zum Glück nichts, was ich in diesem Universum sehe. Zum Glück, weil die Welt, die mein Ego mir zeigen kann, kein Leuchten, keine Wärme, keine Sicherheit und keinen Frieden enthielt. Nachdem die Vergebung angenommen und geteilt wurde, füllt sich die Welt mit Licht aus einer anderen Dimension.

Michael
11.09.15, 13:41
In dieser Übung beginnen wir, etwa eine Minute lang unsere Gedanken zu beobachten. Wir sind stiller Beobachter unserer Gedanken und nehmen sie ohne Bewertung einfach zur Kenntnis.

Nach dieser Minute greifen wir uns den unglücklichsten Gedanken heraus und wenden den Leitgedanken an.

"Dieser Gedanke über (xxx) hat keinerlei Bedeutung. Er ist wie die Dinge, die ich in diesem Raum (xxx) sehe." (1)

Wenn wir anfangen, unsere Gedanken zu untersuchen, bemerken wir, dass sie eine derart ambivalente Mischung darstellen, die daher weder in gute oder schlechte Gedanken einsortiert werden können. Sie sind einfach ambivalent, das bedeutet, sie besitzen keinerlei Bedeutung.

Ich weiß, dass ich nichts weiß.Ich weiß, dass ich nichts sehe, wie es jetzt ist. Ich weiß, dass ich nichts verstehe. Daher haben meine mindestens doppelt verknüpften Gedanken keinen ausreichenden Bezug zur tatsächlichen Wirklichkeit Gottes - um eine eigenständige Bedeutung zu besitzen.

Wir könnten auch eine Liste von Gedanken erstellen, den Leitgedanken auf alle anwenden und damit die subjektive Bedeutung erkennen. Es sind nicht unsere wirklichen Gedanken, da wir sie nicht mit unserem Freund teilen. Daher haben sie keine Bedeutung.

Sinn der Übung, sich in den ersten Schritten dessen zu üben, was als Trennung des Bedeutungsvollen vom Bedeutungslosen bezeichnet werden könnte.

Global könnte gesagt werden, die bisherigen GE-danken über die Welt haben keinerlei Bedeutung. Sie sind nicht die Gedanken Gottes über die Welt. Wir müssen bemerken, nichts zu wissen, zu verstehen, zu begreifen, zu verstehen. Damit werden die Irrtümer einer Berichtigung zugänglich.

"Diese Gedanken über die (Entwicklungsgeschichte der Menschen auf diesem Planeten) haben keinerlei Bedeutung. Sie sind wie die Dinge, die ich in diesem Raum (xxx) sehe."

Wir haben ihnen eine Bedeutung verliehen, die nicht den Gedanken Gottes darüber entsprechen. Wir können den Leitgedanken auf bestimmte Gedanken anwenden, die wir als hinderlich, selbstzerstörerisch oder schädlich identifiziert haben. Zwar ist dieses Verfahren nützlich, sollte jedoch das zufällige Auswählen nicht ersetzen. Auch diese Übung sollte nicht länger als eine Minute durchgeführt werden.

(1) Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seite 6, Greuthof Verlag 2010)

Michael
12.09.15, 09:25
Lektion 5: Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine.


Untersuchen wir Ärger, Sorge, Angst, Depression, Hass, Einsamkeit oder Eifersucht betrachten wir einen „Verzeichnisbaum“. Die Ausdrucksformen scheinen verschieden zu sein und doch ist ihnen gleich, dass sie nicht wirklich der Grund sind, den wir wirklich meinen und aus dem wir uns aufregen.

Wieder gehen wir zwanglos in unsere Geisteserforschung und nutzen drei bis vier Übungszeiten von wiederum einer Minute, den Leitgedanken auf jede Form des Schmerzes anzuwenden.


Ich (xxx) (ärgere / fürchte / hasse / sorge) mich nicht über (xxx) (Person, Ereignis, Entwicklung) aus dem Grund, den ich meine.

Geistesfrieden kennt keine kleinen oder großen Aufregungen, sondern nur Störungen des Friedens. Wir können nicht an bestimmten Formen der Aufregung festhalten, wollen wir absoluten Geistesfrieden erreichen. Selektiver Geistesfrieden ist kaum möglich. So betrachten wir jede Aufregung zum Zweck der Übungen als gleich.

Ein Beispiel:

Ich rege mich nicht über - meinen verantwortungslosen Vermieter auf – aus dem Grund, den ich meine - weil er sich seit 80 Tagen nicht um die Reparatur des einstürzendes Daches kümmert, sondern

- Ich rege mich auch nicht auf, weil er so schlecht lügt
- Ich rege mich auch nicht auf, weil er für Geld über Leichen geht
- Ich rege mich auch nicht auf, weil das Mietrecht Schwachsinn ist
- Ich rege mich auch nicht auf, weil ich das ungerecht finde

Ich rege mich auf, weil sie kein Gewissen besitzen, wobei das Gewissen letztlich die Gottverbindung darstellt. Besäßen sie eine Anbindung an Gott und nicht an den Götzen Mammon, gäbe es keinen Grund, mich aufzuregen.

Anderes Beispiel:

Ich rege mich nicht über – eine Erkrankung auf – aus dem Grund, aus dem Grund, den ich meine – weil mich die Symptome belasten, sondern:

- Ich rege mich auch nicht auf, weil die Ärzte so „blöde“ sind
- Ich rege mich auch nicht auf, weil die Ursachen unbeachtet bleiben
- Ich rege mich auch nicht auf, weil meine Mitwelt mit Mitleid oder Ignoranz reagiert
- Ich rege mich auch nicht auf, weil physische Einschränkungen auftreten

Ich rege mich eigentlich auf, weil ich der Illusion verfalle, krank sein zu können. Mein Körper ist an sich ein neutrales Ding, der seine Funktion als Wohnsitz des Geistes in der Seele MIT FREUDE ordnungsgemäß ausübt, solange nicht ein Übermaß an schädlichen Gedanken mein Bewusstsein dazu veranlasst, an die Möglichkeit von „Krankheit zu glauben“.

Und ganz am Ende steht die Angst vor dem Tod. Daher rege ich mich nur auf, wenn ich an den Tod glaube. Möglicherweise werde ich sterben, doch das ist nicht das Ende des Lebens. Im Grunde rege ich mich auf, weil mir Vertrauen zu meinem Freund fehlt.


Jeder Ärger, jede Störung des Geistesfriedens ist ein Misstrauensvotum gegen den Heiligen Geist und das Göttliche in mir. Mein Ego hält eine „rote Karte“ in der Hand und will Gott beweisen, dass der Tod dem von Gott gegebenen Leben unweigerlich ein Ende bereiten wird. So suche ich im Grunde die Bestätigung dafür, in Gott einen unbarmherzigen Tyrannen sehen zu können. Einen Tyrannen, der im Falle von „Fehlern“ eine „Sünde“ daraus macht und mit dem sofortigen oder späteren Lebensentzug droht.

Was für eine törichte Vorstellung. So rege ich mich im Grunde auf, als Geist nicht die Materie zu beherrschen. Krankheit ist der Glaube, die Materie des Körpers würde den Geist beherrschen. Krankheit ist immer ein Symbol für etwas anderes, das uns scheinbar verletzt hat und dem unser Geist die Macht darüber gab, uns verletzen zu können.


Die Summe „kleiner Aufregungen“ ist es, die den Gemütszustand des Bewusstseins ausmacht. Ohne diese ganzen künstlichen kleinen Aufregungen würden wir nämlich in der Stille des Geistes ohne Probleme die natürliche, völlige Gedankenfreiheit erleben.

Freiheit ist die Freiheit von wahrgenommenen und beurteilten Problemen, die dadurch eine bestimmte Bedeutung erhalten. Ich werde möglicherweise diesen Körper ablegen, was jedoch nicht das Ende des Lebens darstellt, sondern das Ende des Lebens in diesem Körper.

Ob das gut oder schlecht ist, kann ich nicht beurteilen. Es könnte ja sein, in einem anderen Körper und zu einem anderen Zeitpunkt meinen Seelenplan – daher früher - fortführen zu können. Es könnte auch sein, keinen Mangel an Lebenserfahrungen mehr zu empfinden und daher in den Inneren Welten zu bleiben, ohne weiterhin die physische Ebene betreten zu wollen.


Es könnte aber auch sein, die Illusion möglicher Krankheit zu durchbrechen, weil ich das Seelenemblem der Ursache erkenne. Es könnte sein, dass mein Geist dem Körper eine Funktion gibt, die uns in einer Absicht für Gott verbindet. Bisher glaubt mein Körper dem Ego, das sagt, Gott sei ein grausamer Tyrann, der Leben und Gesundheit nimmt – sobald wir uns nicht „in seinem Sinne (und nach irdischen Gesetzen)“ verhalten.

Unseren Freund jedoch durch die bisher erkannten Gesetze der irdischen Sphäre einzuschränken, ist eine menschliche und temporäre Betrachtung. Eine menschliche Betrachtung, durch die unser Freund eingeschränkt, bewertet und als strafender Gott empfunden wird.


Im Grunde regen wir uns nur auf, weil Gott NICHT in uns gefühlt wird. Fühlen wir Gott in uns, gibt es keinen Grund mehr, ein Problem zu formulieren.


Auf globaler Ebene könnten wir sagen:

Wir regen uns nicht aus dem Grund über die Zerstörung des Planeten auf, den wir meinen. Wir regen uns auf, weil wir von GOTTLOSEN Egoisten regiert werden. Dieser monetär geprägte "Pseudo-Humanismus" der Politik und der Kirchen geht an den eigentlichen Ursachen vorbei. Wir beklagen den Verlust von Göttlichkeit – die Trennung. Wir beklagen, das Ego zum Führer der Welt bestimmt zu haben. Die Symptome sind vielfältig und einfältig, die Ursache ist das Ego. Ob individuell oder kollektiv betrachtet, spielt die Auswahl der jeweiligen Illusion keine Rolle. Wir beklagen immer die Abwesenheit unseres Freundes in unserem Bewusstsein.



Was allerdings eine freie Entscheidung abbildet, die im Geist stattfindet. Wenn also die graduell gefühlte Abwesenheit der Göttlichen Gegenwart eine Störung des Geistesfriedens bewirkt, ist Geistesfrieden die Abwesenheit des Urteils über den Irrsinn des Egos. Vom Ego ist kein Lernen zu erwarten. Solange ein Bewusstsein glaubt, ein Körper zu sein, kann ein Körper als krank betrachtet werden.

Wenn das Bewusstsein sich als Geist in einer Seele sieht, kann weder ein einzelner Körper – noch eine globale Welt als krank betrachtet werden. Die Störungen des Geistesfriedens der Welt bewirkt die graduelle Abwesenheit Göttlicher Gegenwart. An dieser vergegenwärtigten Vergegenwärtigung können wir effektiver arbeiten, als die Probleme zu fragmentieren und als getrennt zu betrachten. Ohne Göttliche Gegenwart werden bei der Lösung des einen Problems mindestens zwei weitere entstehen.

Es gibt keine kleinen Störungen des Geistesfriedens der Welt. Es gibt als einziges Problem ein globales Ego, dem unsere scheinbar getrennten Geister die Macht dazu verleihen, als Problem wahrgenommen zu werden. In einhundert Jahren sehen wir diese Zeit rückblickend möglicherweise als sehr „lehrreich“ an. Das Ego war ein unbarmherziger Tyrann und doch konnten wir am globalen Ego unser kollektives Selbst erkennen lernen.

Wenn es insofern einen Nutzen bekommt, diese Zeit des Lernens beschleunigt zu haben, dann hat die Kraft, die stets das Böse will, doch wieder etwas Gutes geschafft.

Das Ego ist stinkig, weil es die Fähigkeit, als Geist die Materie steuern zu können, nicht erlangen kann. Daher projiziert das Ego seinen Mangel in die Welt – das regt uns auf.


Das Selbst dehnt die vorhandene Fülle aus und besitzt weder Gründe für Zweifel, Ärger, Wut oder Hass – noch sieht es Gründe für geistlose Ego-Manipulationen zur „Gestaltung der Mitwelt nach einem Willen“, der nicht von Gott ist.

Zu glauben, Gott könne unser globales Leiden als „Strafe“ für unsere Fehler ansehen, ist gleichbedeutend mit der Anbetung eines Dämons. Ein liebevoller Gott würde Fehler nicht bestrafen. Ein liebevoller Gott lässt den Heiligen Geist die Irrtümer berichtigen, damit die Ursachen der Illusionen keine Wirkung mehr besitzen.

Quelle: Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seiten 8/9, Greuthof Verlag, 2010

Michael
13.09.15, 10:31
Lektion 6: Ich rege mich auf, weil ich etwas sehe, was nicht da ist. (1)

Auch diese Übung können wir sowohl auf die Form der Aufregung als auf ihre Quelle beziehen. Alles, was uns über den Tag aufzuregen scheint, kann zur Anwendung des Gedankens herangezogen werden.

Die drei bis vier einminütigen Übungszeiten beginnen wir wieder mit der zwanglosen Geisteserforschung und wenden dann den Leitgedanken auf die jeweiligen Ärgernisse an:

Ich ärgere mich über ……… (das Verhalten von xxx), weil ich etwas sehe, was nicht da ist.
Ich mache mir Sorgen um ……. (die Zukunft der Menschen), weil ich etwas sehe, was nicht da ist. (2)

Erinnern wir uns daran, eine höchst subjektive und individuelle Wahrnehmung unser Eigen zu nennen, sind Ärgernisse und Störungen des Geistesfriedens in den allermeisten Fällen ein Resultat von Deutungen des Verhaltens unserer Mitwelt.

Wir gehen meist nur davon aus, die Reaktionen, die Worte und das Verhalten verstanden zu haben. Die fürwahr wahrgenommene Realität im Gegenüber können wir nur nach unseren internen Maßstäben beurteilen. Ob das Gegenüber die Situation oder das Ereignis wirklich identisch wahrnimmt, ist einzig eine Annahme.

Doch diese Annahme, zu glauben, in den Kopf des Gegenübers sehen zu können, ist eine Vereinfachung unseres Egos, das identische Kopien seines Gedanken- und Gefühlsgebäudes in der Mitwelt vermutet. Den lehrreichen Nutzen einer Situation können wir im Verlauf einer Entwicklung oftmals noch nicht wirklich erfassen und erkennen, doch das Ego lehnt rundweg ab, was nicht in seine „Planungen“ passt.

Daher reagieren wir auf das, was wir vermeintlicher Weise für-wahr-nehmen, so präzise, wie unsere Wahrnehmung die Gesamtheit aller Faktoren einzuschätzen in der Lage ist, verhalten wir uns. Ob das rigide, das reflexive oder das offene Beziehungsmuster vorherrscht, alle basieren auf Annahmen. Meist beinhaltet diese Annahme, ein Anderer sei an unseren Problemen schuld – würde dieser Andere sein Verhalten, seins Sichtweise, seine Reaktion verändern – dann könnten wir Geistesfrieden finden.

So müsste die Wahrnehmung aller Beteiligten akkurat und objektiv sein, um ein angemessenes Verhalten erwarten zu können. Im Kurs wird es als Goldene Regel für angemessenes Verhalten beschrieben:

Wir können uns nicht angemessen verhalten, wenn wir nicht „richtig“ (aus allumfassender Sichtweise) wahrnehmen. Statt von unseren eigenen inneren Defiziten auf die Defizite in anderen zu schließen, sollten wir von unserer Heiligkeit auf die Heiligkeit im Gegenüber schauen.

Aerolith bezeichnet das Samadi als den Zustand, aus dem heraus Wunder entstehen. Wunder entstehen aus einem Geist, der dafür bereit ist, die Schöpfung als eins zu betrachten. So meinte Christus: Was Du für einen meiner Schwestern / Brüder tust, das tust Du an allen. In den Worten, die damals verständlich waren, wird die „Verschränkung“ angesprochen, die von Einstein als „spukhafte Fernwirkung“ beschrieben wird. Aus der Intention, für dieses geeinte Selbst zu wirken, entstehen „wundervolle“ Gedanken.

Der unpersönliche Charakter der Wunder rührt daher, dass die Sühne selber eins ist und alle Schöpfungen mit ihrem Schöpfer verbunden sind. (3)


Persönliche Wahrnehmung der Übung

Ja, ich gebe es zu: Es klingt zunächst widersinnig, zu sagen, etwas, über das ich mich ärgere, solle als Illusion betrachtet werden. Erkennen wir jedoch, nichts so erkannt zu haben, wie es jetzt ist, könnte sich die Aussage bestätigen. Trotzdem ich es irgendwie merkwürdig fand, die Sorge zu negieren, besitzt es in der Anwendung eine abmildernde Wirkung scheinbarer Ursachen.

Psychologische Aspekte: https://books.google.de/books?id=KLpuQXf86t0C&pg=PA38&lpg=PA38&dq=Psychologie+Denying&source=bl&ots=UpNFfWz27Q&sig=HSkvhoipE8S6Zgcny6j0ZS7OQrk&hl=de&sa=X&ved=0CEEQ6AEwCGoVChMInrHM65fyxwIVi-wUCh3ZkQ74#v=onepage&q=Psychologie%20Denying&f=false (https://books.google.de/books?id=KLpuQXf86t0C&pg=PA38&lpg=PA38&dq=Psychologie+Denying&source=bl&ots=UpNFfWz27Q&sig=HSkvhoipE8S6Zgcny6j0ZS7OQrk&hl=de&sa=X&ved=0CEEQ6AEwCGoVChMInrHM65fyxwIVi-wUCh3ZkQ74#v=onepage&q=Psychologie%20Denying&f=false)

Im Kurs wird der Begriff als „Hierarchie der Abwehrmechanismen“ aufgefasst und interpretiert diesen als die Verneinung des Egos und diese „Verneinung“ (Denying) führt zur Befreiung von den Wirkungen des Ego-Denksystems.

Global könnten wir die Hierarchie der Abwehrmechanismen als Stammbaum der Irrtümer ansehen, die alle auf dem Irrtum beruhen, sich als von Gott getrennt wahrzunehmen. Ein positiver Vorgang der Verleugnung wäre daher die Nichtanerkennung von Illusionen in ihrer Wirkung. Insofern wird der „alte“ psychologische Begriff mit neuem Inhalt verbunden.

Bestätigen wir den Ärger, beispielweise, indem wir auf ein fehlerhaftes Verhalten mit Wut, Angriff oder Gegenmaßnahmen reagieren, stärken wir das Problem. Insofern nimmt die Leugnung der Illusionen dem Ego den Wind aus den Segeln. Wir betrachten eben fehlerhafte Wahrnehmungen auf allen Seiten. Letztlich nimmt niemand „akkurat und objektiv“ wahr. Wer sollte dann „schuldig“ (an was) sein?

Insofern spricht der Kurs von Wahrnehmung, wenn sie in der Zeit angesiedelt ist und subjektive Informationen individuell einbezieht, sie deutet und ein Urteil fällt. Erkenntnis wird außerhalb der Zeit in der Ewigkeit angesiedelt.


Wir könnten sagen, wir leiden an einer Dissoziationsstörung, einer Abspaltung aus dem einen Selbst. So wird die Ewigkeit ins Unbewusste abgedrängt, statt, wie von C.G. Jung bemerkt, ein Überbewusstsein entstehen kann. Freud hatte Angst vor dieser unbewussten „Bestie“ entwickelt und die Frage, ob außersinnliche Wahrnehmung möglich sei, schied die beiden Geister. Eine dissoziierte Psychologie war die Folge, die ich als Egologie bezeichne. Im Kurs geht es darum, seine Entscheidungen für Wut, Ärger, Angst, Hass wertfrei zu beobachten.

Entscheidungen für das Leiden und den Schmerz entstehen im Geist. Ihre Ursachen auf der physischen Ebene anzusiedeln, wird als Ebenenverwechslung betrachtet. Wir entscheiden uns für Leiden in der physischen Welt, weil wir uns einer eigenen geistigen Berichtigung verschließen wollen.

Daher wären drei Aspekte unserer Persönlichkeit einzubeziehen:

1. Das Ego (eine Abspaltung aus der Angst)
2. Das SELBST (der unveränderbare und REINE Geist)
3. Der Beobachter / Entscheider (der entscheidet, welcher Stimme wir folgen)

So wurde mir erst später im Verlauf der Kurses klar, wie wichtig die Gedankenbeobachtung ist, das vormals Unbewusste aus der Abspaltung (Dissoziation) ans Licht der bedingungslosen Liebe zu holen. C.G. Jung beschrieb keine „Bestie“, sondern ein verletztes Inneres Kind – das nach Hilfe ruft, da es nicht gesehen wird.

Beide Theorien könnten zusammengefasst und integriert werden, würden wir die „Bestie“ (das Unbewusste nach Freud) als unerkanntes Inneres Kind betrachten. Das Überbewusste ist das Unbewusste, das sich seines Selbst bewusst geworden ist. So wird das Unbewusste vom Feind zum Freund. Innere und äußere Ziele finden in die Harmonie eines gemeinsam geteilten Willens zurück. Daraus resultiert Geistesfrieden.

Als UN-gemeine Illusion könnte global die subjektive Wirklichkeit von Staaten gelten, die in einem Kreislauf von Begrenzungen einen Vorteil darin sehen, anderen die Butter vom Brot zu klauen. Wir haben über Jahrtausende Angriff für die beste Verteidigung gehalten – doch ist dies eine Entscheidung für das kollektive Ego.

Die Rückkehr zu einem kollektiven SELBST ist das Ziel der Überprüfung unserer Entscheidungen gegen einen anzustrebenden Frieden im Geist. Nur aus einem friedlichen Geist entsteht eine friedliche Welt. Die Liebe, die die Welt zur Gesesung durch die Berichtigung von Irrtümern benötigt, finden wir in der Entscheidung für das Selbst.


Quellenangabe:
(1) Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seite 10, Greuthof Verlag 2010
(2) Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seite 10, Greuthof Verlag 2010
(3) Ein Kurs in Wundern, Textbuch Seite 10, Greuthof Verlag 2010

Michael
14.09.15, 07:39
Lektion 7: Ich sehe nur die Vergangenheit (1)

Könnten wir diesen Gedanken schon annehmen und für wahr halten, würden wir verstehen, warum:

- Nichts, was wir sehen, irgendeine Bedeutung besitzt
- Allem, was wir sehen, die Bedeutung gegeben wurde, die es für uns hat
- Nichts, was wir sehen, verstanden wurde
- Alle unsere Gedanken nichts bedeuten und wie die Dinge sind, denen von uns eine Bedeutung verliehen wurde
- Nichts uns aus dem Grund aufregt, aus dem heraus wir uns aufregen
- Alles, worüber wir uns aufregen, nicht vorhanden ist

Wieder verwenden wir drei bis viermal eine Minuten auf die Geisteserforschung. Wir betrachten die Dinge um uns herum zwanglos und versuchen, nichts ausdrücklich zu übergehen. Dann wenden wir den Leitgedanken darauf an.

- Ich sehe in dieser Palme nur die Vergangenheit
- Ich sehe in diesem Kerzenlicht nur die Vergangenheit
- Ich sehe in dieser Vorstellung von einem Menschen nur die Vergangenheit
- Ich sehe in dieser Bedrohung nur die Vergangenheit
- Ich sehe in dieser Welt nur die Vergangenheit
- Ich sehe in der Vergangenheit nur die Vergangenheit
- Ich sehe in der Zukunft nur die Vergangenheit

Um unser lineares Konzept von der Zeit zu überwinden, in welchem wir einzig die Erfahrungen der Vergangenheit auf die Zukunft übertragen, betrachten wir die Dinge, als sähen wir sie zum ersten Mal.

Was weiß ich von dem Tisch, an dem ich jetzt sitze? Nichts. Nur das, was ihm von mir an Bedeutung gegeben wurde. Ich habe ihn nie so gesehen, wie er jetzt ist. Ich habe immer nur gelernt, dem Tisch die Bedeutung zu geben, die er für mich haben sollte. Offen betrachtet habe ich den Tisch seither nicht mehr.

Wie lange werden die gebundenen Wasseratome noch verhindern, dass er zu Staub zerfällt?
Warum zerfällt er irgendwann zu Staub, aber nicht jetzt?
Wie entscheiden die gebundenen Wasseratome, wann sie den Tisch verlassen?
Was ist diese „Seele“ des Tisches, die irgendwann nicht mehr vorhanden ist und daher den Tisch nicht mehr einen Tisch sein lässt?

Ich habe über diese Fragen mal mit einem Freund nachgedacht, der damals gerade seinen Tischlermeister gemacht hat. Er erklärte mir die Angelegenheit mit dem freien und dem gebundenen Wasseratomen. Warum ist also der Tisch ein Tisch? Es ist die Entscheidung des gebundenen Wassers, diesen Tisch weiterhin einen Tisch sein zu lassen. Wenn sie „weg“ sind, zerfällt die Struktur des Tisches zu Staub.

Über die Offenbarung, die Zeit und das Wunder informiert dieses Video:

https://www.youtube.com/watch?v=zr7H-4yEMxU

Die Grundsätze von Wundern werden hier vorgestellt:
https://www.youtube.com/watch?v=q5rI6uRJPzI&list=PLFxD9v87Hf9SYiFMcWDdYN4XnO8Ir40qi


Quellenangabe: (1) Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seite 11, Greuthof Verlag 2010

Michael
15.09.15, 08:06
Mein Geist in mit vergangenen Gedanken beschäftigt (1)

Wenn wir mit vergangenen Gedanken beschäftigt sind, sehen wir auf die Vergangenheit und erblicken die Projektionen unserer Innenwelt. Die Beschäftigung mit der Vergangenheit, und die Übertragung des Bisherigen auf eine mögliche Zukunft, ist der Grund dafür, die Gegenwart nicht erfassen zu können. Verstehen wir nicht, im Jetzt die einzige Zeit zu erkennen, die es gibt, machen wir uns Gedanken über Dinge, die nicht da sind.

Die Vergangenheit ist jetzt nicht da, es sei denn, wir halten daran fest. Überhaupt über die Vergangenheit nachzudenken, ist ein Festhängen in der Illusion. Hängen wir daran fest und übertragen diese subjektive Wahrnehmung auf die Zukunft, beschäftigt sich unser Geist mit etwas, was jetzt nicht wirksam wäre, würde unser Geist nicht darin festhängen, die Vergangenheit auf die Zukunft zu projizieren.

In der heutigen Übung schulen wir unseren Geist darin, zu bemerken, wann wir mit Dingen beschäftigt sind, die einzig in unserem Geist noch existent sind. In den vier bis fünfmaligen Übungszeiten beginnen wir die zwanglose Geisteserforschung mit dem Satz zu konkretisieren:

Ich scheine gerade über (xxx) nachzudenken.(1)

In meinem Fall denke ich jetzt darüber nach, mich gestern über den Begriff „Assi“ und die Deportation selbiger geärgert zu haben. Es ist jetzt nur wirksam, wenn ich damit beschäftigt bin. Warum sollte ich mir jetzt negative Gefühle bereiten, indem ich diesem Ego-Irrtum Wirksamkeit verleihe?

Ich scheine gerade über Person: (Anja) nachzudenken, die Gegenstand: (Menschen als Assis betrachtet) und Gefühl: (mich in meiner Sicht der Vergangenheit bewertet, ohne zu wissen, wovon sie spricht).

Aber mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.(1)

Warum sollte ich mich jetzt über die Gedanken eines Menschen ärgern, die sie möglicherweise mittlerweile gar nicht mehr denkt? Warum sollte ich mich über die Illusionen in meinem oder einem anderen Geist aufregen und sie damit zu einer Realität machen, die keine Wirklichkeit besitzt?

Es wäre also töricht, sich jetzt mit diesen vergangenen Gedanken zu beschäftigen. Wir lernen, diese Gedanken als etwas zu betrachten, was jetzt nur ist, weil es in unserer Vorstellung ist. Würden wir jetzt nicht darüber nachdenken, wäre es nicht. Daher sind es Deutungen der Vergangenheit über die Aussagen eines Menschen, in dessen Kopf ich nicht zu schauen vermag. Mich über meine Deutungen der Vergangenheit in den Köpfen von Menschen zu ärgern, die mit vergangenen Gedanken beschäftigt sind, ist eine Illusion.

In dieser Illusion will mein Geist an der Vergangenheit festhalten, die immer nur eine subjektive Deutung möglicher Bedeutung abbildet. Warum sollten mich meine Illusionen ärgern können? Sie können es nur, wenn ich meine Subjektivität zur Objektivität erhebe. So entscheide ich nun, meinen Geist nicht mit den Wirkungen vergangener Illusionen auszustatten. Damit würde ich mich über Dinge aufregen, die nicht da sind.

Kollektiv betrachtet hängen wir darin fest, die Erfahrungen der Vergangenheit auf die Zukunft zu übertragen und damit die Zukunft vorwegzunehmen. Auch wenn der Ami bisher einigen Illusionen zum Opfer gefallen ist, kann ich daraus nicht ableiten, er würde diese Irrtümer fortschreiben. Im Gegenteil: Wenn ich die Amis, die Russen, die Chinesen, die Flüchtlinge, die Assis kollektiv verurteile, schreibe ich die Wirkungen von Illusionen fest.

Nur, weil es bisher so war, bedeutet es nicht, künftig so sein zu müssen. Die Welt wird in jedem Moment neu geboren, es sei denn, wir versehen die Irrtümer der Vergangenheit mit Wirkungen für die Zukunft.

Quelle: (1) Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seiten 13/14, Greuthof Verlag 2010

Michael
16.09.15, 06:30
Ich sehe nichts, wie es jetzt ist (1)


Wenn wir nur die Vergangenheit sehen und unser Geist mit vergangenen Gedanken beschäftigt ist, dann sehen wir nichts, wie es jetzt ist. Mag der Verstand dieses als logisch empfinden, ist es unwahrscheinlich, schon seine Bedeutung darin zu erkennen, unsere unrichtigen Ideen aufheben zu können.

Hier geht es um die Praxis der Anwendung, noch nicht um das Verstehen. Wir bräuchten nicht zu üben, was wir schon verstehen. Wie könnten wir ein Aufdämmern des Verstehens anstreben, würden wir davon ausgehen, bereits zu verstehen? Zu wissen, nichts zu wissen, ist die Voraussetzung für einen offenen Lernprozess.

Natürlich fällt es schwer, zu glauben, dass das, was wir bisher bildlich vor uns sahen, nicht vorhanden ist. Letztlich kann dieser Gedanke ziemlich beunruhigend sein und verschiedene Widerstände hervorrufen. Wobei es nicht notwendig ist, diesen Gedanken zu glauben, zu bewerten oder zu verstehen. Es wird um die Anwendung des Gedankens gebeten, nicht um ein Urteil.

Jede Anwendung wird ein wenig von dem Schutt beseitigen, der angehäuft wurde, als wir glaubten, zu wissen, ohne erkannt zu haben, was die Quantenphysik heute beweist:

Materie ist eine Illusion. Ebenso wie die Materie und die Körper in einem Traum existent wirken, wirkt die Realität wirklich, solange wir träumen. Hier geht es um die Aufhebung des bisherigen Alptraums von Tod, Leiden, Alter, Krankheit und Destruktivität.

Wieder wird geraten, nicht mehr als drei bis vier Übungszeiten einzulegen, in denen wir zwanglos betrachten, was uns umgibt. Unterschiedslos betrachten wir die Dinge im näheren Umfeld und schließen dabei nichts explizit aus.

Ich sehe diese Tastatur nicht, wie sie jetzt ist.
Ich sehe diese Lampe nicht, wie sie jetzt ist.
Ich sehe diese Wand nicht, wie sie jetzt ist.

Letztlich besteht alles zu 99,999999999 % aus rein gar nichts, darin ist alles gleich. Würden wir unseren Körper auf die Größe des Eifelturm übertragen, könnten wir den tatsächlichen Anteil von „Mater Materie“ gerade so mit bloßem Auge erkennen. Ohne Vergrößerung könnten wir die Materie mit der Lupe suchen, aus der unsere Körper aufgebaut sind. (Vergleich: Ulrich Warnke: Quantenphysik und Spiritualität)

Erneut erweitern wir dann unser Blickfeld und betrachten die Dinge, die weiter weg sind.

Ich sehe jenes Fenster nicht, wie es jetzt ist.
Ich sehe jenen diesen Baum nicht, wie er jetzt ist.
Ich sehe jenen Menschen nicht, wie er jetzt ist.

Wir können nicht alle Dinge einbeziehen, aber wir sollten ehrlich darauf achten, nichts ausdrücklich auszuschließen. Um die Gegenwärtigkeit Gottes in allen Dingen zu erkennen, ist die vorherige Bedeutung zu erweitern. Um sich der Liebe unseres Freundes zu vergegenwärtigen, ist das bisherige Bild über die Dinge in der Welt vom Schutt der bisherigen persönlichen, familiären, nationalen und globalen Bedeutung zu befreien.

Im Grunde geht es um die Aufgabe der Urteile über eine Welt, der wir eine Bedeutung verleihen, die auf den Erfahrungen der Vergangenheit beruht. Mag dies so gewesen sein, bedeutet es nicht, dass es jetzt noch so ist. In der Festlegung, die Dinge in der Welt seien so, oder so, bilden wir eine Mauer für die tatsächliche Erscheinung.

Die tatsächliche Erscheinung der Welt ist eine Lehr- und Lerneinrichtung: Eine Schule für die Kinder Gottes in der Materie. Als reiner Geist könnten wir bestimmte Erfahrungen nicht machen und so wählten wir offensichtlich die Erfahrung, zu glauben, von Gott getrennt sein zu können. Doch:

Wenn Gott das Leben ist, wie könnten wir uns vom Leben trennen?
Wenn Gott die Liebe ist, wie könnten wir uns nicht geliebt fühlen?
Wenn Gott die Weisheit ist, wie könnten wir uns begrenzt fühlen?
Wenn Gott die Kraft ist, wie könnten wir uns schwach fühlen?

Wesentlich im Kurs ist folgendes:

Durch die Leugnung der Trennung in unserem Geist werden die Wirkungen der scheinbaren Trennung aufgehoben. Es bildet einen Lernprozess ab, in dem wir lernen, die Welt mit den Augen des Himmels zu betrachten.

Wenn der Himmel nicht jetzt ist, ist er nicht.
Wenn der Himmel nicht hier ist, ist er nirgendwo.
Wenn der Himmel nicht inwendig ist, wie könnten wir ihn außen finden?

Christus sagte: „Das Himmelreich ist inwendig.“

Das Ego sagt: „Die Hölle ist das Leben.“

Hören wir auf die Stimme des Egos, sehen wir die Bedeutungen der Welt, die unser Ego dieser gegeben hat. Hören wir auf die Stimme für Gott, unser wahres Selbst, dann sehen wir auf eine Welt, die in neuem Licht erstrahlt. Es geht im Kurs um die vergegenwärtigte Gegenwärtigkeit unseres Freundes, der Stimme für Gott.

Als dritte Instanz gilt daher der Entscheider, oder auch Beobachter genannt. Die Mechanismen der Beobachtung sind erlernt und daher entleeren wir zunächst den Geist von den Irrtümern, die uns eine feindliche, grausame und gemeine Welt voller Angriff, Hass, Rache und Vergeltung beweisen wollen.

Wie sehr sich Aerolith und andereDimension gegen ein Verlernen ihrer bisherigen Gedanken über den Tod sträuben, wird in dem Ordner „Ein Tag in New York“ deutlicher. Es könnte auch mit dem Leeren und Auswaschen einer Teetasse verglichen werden:

Einst kam ein Gelehrter aus dem Westen zu einem Meister der östlichen Weisheiten. Immer wenn der Meister etwas erklärte, entgegnete der westlich geprägte Mensch die westliche Lehrmeinung. Nach einer Weile brachte jemand Tee und der Meister begann, die Teetasse auszufüllen. Als sie voll war, goss er einfach weiter, ohne dieses anscheinend zu bemerken.

„Die Tasse ist doch längst voll“, sagte der westliche Gelehrte.

„Ja“, sagte der Meister, „genau wie ihr auch. Was soll ich dich lehren, wenn du schon bis zum Rand gefüllt bist?“

Nehmen wir an, schon zu wissen, wie die Welt ist, sind wir eine gefüllte Teetasse. Fällt eine Verunreinigung in die Tasse, reicht es nicht aus, Tee nachzuschenken, wir sollten die Teetasse reinigen, um mit „gutem Gewissen“ daraus trinken zu können. Ist der Tee lauwarm, nutzt es wenig, heißen Tee nachzugießen, immer bleibt der Tee nur lau. Daher wird dieser Schritt in der Entwicklung auch das Leeren des Gefäßes genannt.

Quelle: (1) Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seite 15, Greuthof Verlag 2010

Michael
20.09.15, 09:24
Lektion 10: Meine Gedanken bedeuten nichts. (1)


Welche Gedanken könnten die Bedeutung dieses Satzes erläutern, wenn meine Gedanken keine Bedeutung besitzen?

Der Grund warum meine bisherigen Gedanken nichts bedeuten ist klar: Es sind nicht die Gedanken, die ich mit unserem Freund teile. Sie entstammen einer anderen Quelle. Die Quelle meiner bisherigen Gedanken habe ich irrtümlicherweise im Außen angebunden und geglaubt, die Daten, die mir auf meinen fünf Sinnesleitungen dargeboten werden, seien die objektive Wirklichkeit.

Nein, es war meine subjektive Realität. Es gibt 7,2 Milliarden subjektive Realitäten, doch keine ist gänzlich objektiv. Daher können die Gedanken, die wir nicht mit Gott teilen, keine Bedeutung haben.

„Dieser Leitgedanke wird mir helfen, mich von allem zu befreien, was ich jetzt glaube.“ (2)



Wenn wir die Welt von allem befreien, wofür wir sie bisher hielten, bekommt sie die Möglichkeit, in einem Glanz zu leuchten, den wir bisher nicht wahrgenommen haben. Wende ich die Leitgedanken an und verbinde mich mit ihrer Quelle, entsteht ein Gefühl lichtvoller Wärme in meinem Kopf. Eine fühlbare Energie wird dort wirksam und ohne dieses Wohlgefühl kann ich sicher sein, wieder einmal meine bedeutungslosen Gedanken gewählt zu haben.

Es wird in der ägyptischen Schule davon abgeraten, diese Energie zu Beginn unseres Weges schon (bewusst) in den Körper zu leiten. Nach hermetischer Anschauung entspricht der Kopfbereich dem Element Feuer, der Brustbereich dem Element Luft, der Bauchraum dem Wasserelement und der Bereich von den Füßen bis hinauf zum Steißbein dem Erdelement.


So werden in der Hermetik bestimmte Elemente bestimmten Regionen zugeordnet, dies kann auf bestimmte Zeiten erweitert werden. Was jedoch keinerlei Bedeutung besitzt, wenn der Heilige Geist unser Lehrer und die Stimme für Gott in unserem Geist ist. Ich glaubte immer nur an das, was nicht die Quelle meiner Gedanken abbildete. In der Anbindung an die Quelle wird das Denken an sich unnötig. Es gibt gar kein Problem, über das sich Gedanken gemacht werden müssten.

Dieses Fehlen des Antriebs unseres Gedankenmotors mündet in der so genannten „Gedankenleere“. Daher der Ausflug in die Hermetik, die natürlich auch nur die Bedeutung der Anbindung an die wahre Quelle besitzt. Die Welt an sich bedeutet nichts. Unser Geist gibt ihr die Bedeutung die sie für uns hat. Was wir darin sehen, sind unsere Wünsche, ausgelebt, beobachtbar und scheinbar manifest.

Der heutige Leitgedanke kann uns helfen, zu verstehen, dass es keine Welt losgelöst von unseren Wünschen gibt. Könnte dieser Gedanke akzeptiert werden, wäre klar, dass wir nur das Denken über die Welt verändern müssten, eine entsprechende Änderung in der Welt beobachten zu können.

Es ist nicht Überheblichkeit oder Stolz, der uns sagt, dass wir die Welt gemacht haben, die wir sehen, und dass sie sich entsprechend verändert, wenn wir anderen Geistes werden. Stolz und Verrat unseres Selbst wären es, die behaupten, wir seien in eine Welt gekommen, die gänzlich losgelöst von unseren Gedanken ist und unabhängig davon, was wir von ihr denken.



Letztlich gibt es keine Welt (außer in unseren Gedanken). Das ist der zentrale Gedanke des Kurses, der darum ergänzt wird, dass wir die Welt durch unsere Wünsche zu dem machen, was wir zu sehen wünschen. Würde die Welt als Idee in einem Bewusstsein begriffen, sind wir weiterhin, wie Gott uns schuf. Wir haben die Welt versklavt mit all unseren Ängsten, all unseren Zweifeln, all den Tränen, den Zweifeln, dem Kummer und dem Tod.

Überall treffen wir auf den Tod, weil die bitteren Gedanken, die wir uns von der Welt machten, den Tod in unserem Geist als Realität ansehen. Die Wirklichkeit ist diese Illusion nicht. Gibt es keine Welt, machen wir, was wir sehen, selbst, durch unser SELBST. Dies Fähigkeit besitzen wir, wollen sie jedoch nicht wahrhaben, denn:

Wenn dem so wäre, warum ist die Welt dann so grausam? Weil wir sie mit grausamen Ideen zu einer grausamen Realität machen, die jedoch weit von der Wirklichkeit entfernt ist. Schließlich denkt ein Irrer ja auch, die Welt, die er sieht, sei wirklich. Es ist jedoch nur seine REALITÄT, der er die Bedeutung gegeben hat, die sie nun für ihn hat. Wären wir nicht der Meinung, unsere bisherigen Gedanken seien richtig, könnten wir die Welt von allem losmachen, wofür wir sie bisher hielten.


(1): Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch Seite 16, Greuthof Verlag 2010
(2): ebenda

Michael
23.09.15, 06:04
Lektion 11:

Hier beginnt, was wir mit der Umkehrung des Denkens der Welt bezeichnen könnten. Um einen aktuellen Bezug mit hineinzunehmen, sprechen wir einmal von der „Stäuble-Winterzorn-Version“ der 11. Lektion.

Es sieht so aus, als würden die Stäubles und Winterzorns unsere Wahrnehmung der Welt bestimmen. Unser heutiger Gedanke führt das Konzept ein, dass unsere Gedanken die Welt zu dem machen, was wir sehen. Hierin liegt der Schlüssel zur Aufhebung des Glaubens an die Schuld.

Die Winterzorns der Welt sahen keine Wahl, als die berechtigte Bedürfniskommunikation der Bürger nach „sauberer Mobilität“ als einen Angriff auf die Ego-Integrität und das Firmen-Wohl zu verstehen. Daher wählten sie den Angriff auf die Rechtssysteme der Welt – um sich zu verteidigen. Daher wählten sie die Lüge zu ihrem Berater und fallen nun bei den Stäubles dieser Welt in Ungnade.

Doch weitere Illusionen über Illusionen anzuhäufen, berichtigt nicht die Bedeutungslosigkeit des fehlerhaften Grundparadigmas der „Volkswagen-Mentalität“. Die Stäubles tun jetzt entsetzt, doch wir sehen in All-Dieseln nur die Abwehr gegen die Wahrheit:

Wir denken bedeutungslose Gedanken (hier: die Fortführung der Diesel-Stinker-Mobilität in einer sich verändernden Mitwelt) und weil wir die Wahrheit (die Notwendigkeit zur Berichtigung des fehlerhaften Grundparadigmas) permanent abwehren, sehen wir aufgrund dieser bedeutungslosen Gedanken eine bedeutungslose Welt.

Es macht keinen Unterschied, ob und wie VW und die Winterzorns nun bestraft werden, es ändert nichts an der globalen „Spritfressermentalität“, die auf der Gier nach MEHR beruht. Für diese Gier nach MEHR gehen die Winterzorns und Stäubles über die Leichen von Körpern. Nicht, weil sie böse sind. Einfach, weil sie glauben, so wäre die Welt. „Sie“ würden uns erklären, dass es keine Wahl gab.

Wir erklären mit diesem Gedanken, dass wir die Illusionen nicht mit weiteren Illusionen zu überdecken wünschen. Es geht nicht um Winterzorn und die Stäubles dieser Welt, denen Geld vor Menschen geht – es geht um die Berichtigung des Denkens, durch welches wir in diese globale Situation der Wahrnehmung geraten sind. Sie fühlten sich angegriffen, jemand wagte es, die Wachstumsdoktrin der stetig steigenden Energieverbräuche in Frage zu stellen und setzte Grenzwerte für Diesel-Motoren fest, die den Interessen des globalen Energiekartells zuwiderliefen.

Es geht um die Verteidigung des Irrtums, weiterhin unseren Planeten anzugreifen und dabei zu hoffen, die Erde würde sich einfach von Irren hinter die Fichte führen lassen. Es ist eine Lüge, Wachstum, Mobilität und Prosperität (Gas-Gerd) zu fordern, und keine Kriege um die Besonderheit einzelner Lampenschirmhersteller führen zu müssen.

Es gibt keine Schuld, ohne die "Lampenschirmhersteller" hätten wir die menschenverachtende Illusion der reichsten Familien Deutschlands nicht erkennen können und wir könnten ihnen nun keine Vergebung anbieten. Ihre bedeutungslosen Gedanken zeigten ihnen eine bedeutungslose Welt. Ein Fehler, aber ich will mir nicht die Ketten auferlegen, sie dafür zu verurteilen. Für VW als „Körper“ war diese Entscheidung zum Betrug unausweichlich, wollten sie doch die notwendige Veränderung abwehren. Für VW als emotionale Einheit wirkte dieses interne Lügenkonstrukt spaltend und entzweiend. Für VW als mentales Konstrukt wirkte die Abwehr als „die beste Verteidigung“ und so mussten die begonnenen Lügen (hier: die Fortführung der IG-Farben-Industrie unter einem globalen Wachstumsparadigma bei unverstandenem Eigennutz und ohne bindendes Verursacherprinzip) fortgesetzt werden. Die Stäubles argumentieren nun für die Fortführung der Illusion, wenn sie scheinheilig behaupten, das Bauernopfer Winterzorn würde das Sternenstäuble von der Geldillusion nehmen.

Die Übungszeiten für den heutigen Gedanken beginnen mit geschlossenen Augen und wiederholen den Gedanken in Gedanken:

Wir sehen eine bedeutungslose Welt, denn wir denken bedeutungslose Gedanken.

Wie könnten uns die selektiven Winterzorn-Gedanken eine bedeutungsvolle Welt zeigen? Eine selektive Welt, die für die Stäubles und Winterzorns eine bestimmte Bedeutung hat, ist nicht die objektive Welt ohne vorsätzliche Manipulation der Schadstoffausstöße. Für die IG-Farben ist es bedeutungslos, welche Stäubles ihre Interessen vertreten, sie sind zu groß, um fallengelassen zu werden.

Ihre bedeutungslosen Irrtümer sind Fehler, doch das Wirtschaftsego ist wahnsinnig, da beißt ein Winterzorn keinen Faden von ab. Es würde nicht ändern, Winterzorns oder Stäubles „ans Kreuz zu nageln“, solange die Ursachen der Irrtümer unbeachtet bleiben.

Nachdem wir etwas eine Minute im Winterzorn der Stäubles verbracht haben, öffnen wir die Augen und schauen in die Nähe, dann in die Ferne. Hinauf und hinab und überallhin. Dabei wiederholen wir noch einmal: Unsere bedeutungslosen Gedanken zeigen uns eine bedeutungslose Welt.

Es sollte ohne Anstrengung oder Dringlichkeit die Illusion als Illusion erkannt werden, denn:

Wenn wir der Illusion Wirklichkeit verleihen, häufen wir erneut Illusion über Illusion. Aufgehoben werden Illusionen durch die Wahrheit. Im Angesicht unseres Heiligen Geistes werden die Irrtümer durch die Erkenntnis hinweggeleuchtet. Der Erkenntnis, dass wir auf einem Planeten durch die Klimakatastrophe segeln und die globalen Flüchtlingsströme noch nicht einmal begonnen haben, unsere Abwehrmechanismen auf die Probe zu stellen.

Weiterer Widerstand gegen eine globale Berichtigung bisheriger Irrtümer ist zwecklos und verschärft das Ausgangsproblem: Planung ist unmöglich, beruhen die Planungen auf bedeutungslosen Gedanken über eine damit bedeutungslose Welt.

Die Einführung des Gedankens, sich über Illusionen aufgeregt zu haben, sollte möglichst beiläufig geschehen. Drei Übungszeiten der geruhsamen und eher gemächlichen Rezitation des Leitgedankens sollten ausreichen. Sollte sich kein Unbehagen über die Wahrnehmung der Illusion einstellen, das an sich bedeutungslos ist, können bis zu fünf Übungen durchgeführt werden.

Bei der Anwendung des Leitgedankens sollte die Unsinnigkeit des Konzeptes der Schuld im Hinterkopf behalten werden, denn bei bedeutungslosen Gedanken über eine damit bedeutungslose Welt kann auch die „SCHULD“ nur bedeutungslos sein.

Unsere Aufregung ist daher bedeutungslos. Die Ursachen unserer bedeutungslosen Gedanken ist ganz einfach: Es sind Gedanken, die wir nicht mit unserem Freund teilen.

Gedanken, die wir mit unserem Freund teilen, erzeugen Frieden, Entspannung und die Freiheit von Sorge. Illusionen die Illusion von Wirklichkeit zu verleihen, ist nur persönliche Realität. Die Winterzorns und Stäubles haben sich geirrt. Da wir uns alle geirrt haben, gibt es keinen Grund, den Stein des Anstoßes zu werfen. Alle anderen Autobauer und Politiker sitzen im gleichen Glashaus.


Ein Glashaus aus bedeutungslosen Gedanken zeigt uns eine bedeutungslose Modellwelt des unverstandenen Eigennutzes. Ein Irrtum, sonst nix.

Michael
23.09.15, 10:26
Es gilt also, die Irrtümer im göttlichen Anteil der "Lampenschirmhersteller" berichtigen zu lassen. Ich bewundere diese Menschen dafür, uns die Möglichkeit zu geben, ihnen zu vergeben. Nicht, weil wir sie erniedrigen wollen, sondern weil wir ihnen sagen wollten, dass wir sie um diese historische Schicksalsbelehrung gebeten haben.

Im engeren Sinn können wir sie nicht verurteilen, denn wir, die 80 Millionen Deutschen, haben niemals aufgehört, den menschenverachtenden Dämon der nationalen Besonderheit anzubeten. Würden sich die Winterzorns, Stäubles und Geldschäffler an ihre eigene Göttlichkeit erinnern, wäre ein derartig verfassungsfeindliches Verhalten anfänglich unmöglich. Ihre Schuld frisst sie auf und wir können nicht umhin uns eine Frage zu stellen:

Würden wir, wären wir diese Leben in ihren braunen Schuhen gegangen, uns dafür verurteilen?

Sie haben ihre Göttlichkeit verleugnet. Ein Fehler, keine Sünde.

Hätten unsere sich ihrer Göttlichkeit unbewussten Industriegiganten nicht diesen Winterzorn vollends ausgelebt, könnten wir eine Wiederholung des Irrsinns nunmehr nicht rechtzeitig erkennen. Wir können nicht das goldene Kalb anbeten und darauf hoffen, keine Lampenschirmproduzenten zum Führer zu haben. Wir haben seit dem Zweiten Weltkrieg mindestens ebensoviele Leichen im Keller des unverstandenen Eigennutzes verscharrt.

Die einzig wirksame Berichtigung findet durch den Heiligen Geist im Geist der Winterzorns, Porsches und Rothschilds, dem Papst und dem IS, Obama, Assad und Putin statt. Die vom Sternenstäuble physischer Macht Geblendeten sind eher Opfer als Täter im Sinne von Zurechnungsfähigkeit:

Sie wissen vor lauter Lügen nicht mehr, was etwas bedeutet. So sehen sie eine bedeutungslose Welt und treffen bedeutungslose Entscheidungen. Die Art der LEbenslügen ist im Wesentlichen unerheblich. Wir alle belügen uns selbst. Frau Merkel fordert Transparenz, doch so zu tun, als hätte die Politik nicht bemerkt, wie die Alibifunktion Umweltschutz den Interessen der IG Farben untergeordnet wird.

Sie alle sind unschuldig. Sie waren stumpfe Mitläufer, weil sie Gottes Gegenwart in sich verloren. Die Ursache ist in dieser fehlenden Göttlichen Gegenwärtigkeit zu sehen, die weder durch Schuld, noch durch Strafe, und schon gar nicht durch Kreuzigung aus ihrem Geist zu entfernen ist.

Ob sie nun Winterzorn, Geldschäffler oder Gas-Gerd heißen: Finden sie Vergebung, erlangen wir alle Entbindung aus den Ketten der Schuld. Die Ketten der Schuld tragen die Bestätigung des Irrtums in die Illusion. Erst, wenn wir die Illusion als Illusion erkennen, verstehen wir, dass es nichts zu vergeben gibt.

Machen wir die Winterzorns, Geldschäfflers und Kulissenschieber frei von ihrer kognitiven Dissonanz, indem wir ihnen antworten:

Meine lieben Winterzorns und Geldshchäfflers, was ihr denkt, ist nicht die Wahrheit. Wir sahen auf Illusionen, nicht auf die Wahrheit.

Der gesamte Kurs gründet auf dem Kettenbrief der Sühne, womit die Aufhebung des Glaubens an die Schuld gemeint ist. Verurteilen wir die Winterzorns und Hautabzieher, verurteilen wir uns selbst: Wir ziehen der ERde bei lebendigem Leib die Haut ab und wundern uns darüber, in der Physis ein Äquivalent vorzufinden?

Die Hautabzieher, also wir Menschen, die für egoistische Vorteile über Leichen unserer Mitwelt gehen, sind die Schäfflers und Hitlers. Hitler war nur ein Büttel, die dahinter geben uns nun die Möglichkeit, Vergebung zu lernen. Dafür, dass wir nun in den Spiegel schauen können und unser Ego erkennen, möchte ich meinen Dank aussprechen. Wir haben euch einst darum gebeten. Das sollten wir euch jetzt sagen.


Gibt da die Geschichte von der kleinen Seele, die vor einer Reise in Raum und Zeit mit unserem Freund darüber sprach, was sie denn zu erleben wünsche. "Oooh, da wüsste ich was", sprach die kleine Seele: "Ich will Vergebung lernen".

Unser Freund zögerte. "Hier gibt es nichts, was vergeben werden könnte".

Wenn es im All etwas gibt, was es nicht gibt, löst diese Vorstellung in der Ewigkeit Erstaunen aus. Es wurde ja bisher gedacht, alles sei vorhanden. Es sprach sich in Windeseile herum, dass die kleine Seele sich eine Reise gewünscht hatte, die Vergebung lehrt. So sammelten sich alle Seelen um unseren Freund, und waren verwundert, dass es etwas gab, was es nicht gab.

"Es gibt keine Ungerechtigkeit in der Ewigkeit, wie könnte es daher Gründe geben, etwas zu vergeben?", fragte unser Freund in die Seelenrunde.

Von ganz hinten meldeten sich die Winterzorns und Geldschäfflers: "Hallo, wir haben da eine Idee. Wir tun mal so, als wären wir richtig gemein und wenn wir uns auf der Erde begegnen, dann tun wir etwas Böses, damit ihr einen Grund findet, uns vergeben zu können!"

Die kleine Seele war gerührt und sagte: "Was, das würdet ihr für mich tun?"

"Ja, wir haben nur eine Bitte. Wenn wir dann getan haben, worum Du uns nun bittest, erinnerne uns später daran, dass wir darum gebeten wurden. Es könnte sein, dass wir es vergessen werden und wir uns in der Schuld verfangen". (sinngemäß von Neal Donald Walsh, Gespräche mit Gott)

Wie könnten wir ohne globales Ego unser globales Selbst erkennen?

Es wäre allerdings töricht, die Irrtümer fortzusetzen, nachdem wir den Nutzen von Vergebung erkannt haben. Wenn wir alle uns offenkundig und nachhaltig in der bisherigen Deutung der Welt geirrt haben, könnten wir zum angenehmen Teil des angebrochenen Tages übergehen und Gott einmal einen "guten MAnn in uns sein lassen".

Den Geldschäffler und Winterzorn habt ihr jetzt lange genug vorgetäuscht, das seid ihr nicht. Ihr seid, wie Gott euch schuf. Allerdings baten wir euch darum, es zu vergessen. Fällt uns die Frage wieder ein, mit der die Reise begann, ist sie beendet, bevor sie beginnt. Sie war schon beendet, bevor sie begann. Es gibt keine Schuld, wir wollten etwas ERlernen.

Wie fühlt sich Vergebung an? Es ist die Befreiung aus den schweren Ketten der Schuld und fühlt sich an wie ein Leichterwerden. Tiefe Erleichterung zieht den Stachel des Winterzorns aus dem verstörten Herzen der globalen Geldschäffler. Nix passiert, war nur das Ego...

Michael
03.10.15, 11:01
Sorry, habe es beim Holzmachen übertrieben. Die kranke Welt, in der ich mich krank fühle, besitzt keine Bedeutung. Neben dem Leukämieschwachsinn könnte ich auf die Illusion schauen, einen Taubheitsausfall von zwei Fingern der rechten Hand zu beklagen.

Es ist jedoch bedeutungslos. Dieser Gedanke ist deswegen so wichtig, weil er die Berichtigung unserer Wahrnehmungsverzerrung beinhaltet. Wir denken, dass das, was uns aufregt, eine VW-Nazi-Arbeitslagerwelt sei. Oder eine traurige, grausame oder schwachsinnige Welt ist.

Ich rege mich über meinen VW-Nazi-Immobilien-Vermieter auf, dessen Geheimbundzeichen hier am Atelier des Nazi-Künstlers von nebenan prangt. Aber die Art der entarteten Irrtümer ist belangslos. Nach 1200 Stunden Renovierung ist ihm die oben ausgeführte DAchreparatur zu teuer und er versteckt sich hinter seinem Nazi-Anwalt aus der Betrugskanzlei BAAK und REICHELT in Burgdorf. Alles eine kommunake Nazi-Geheimbundorganisation - wie im Grunde auch das Staatsdebakel mit den ALTNAZIS, die hier das Sagen haben.

Aber bei meinem Vater ist alles, wie es war. Es hat sich nichts geändert. Sie sind unschuldig und Opfer eines Geistes, den sie riefen und nun nicht mehr loswerden. Es ist bedeutungslos, zu glauben, diese Nazi-Dämonen könnten daran etwas ändern. Sie wissen eben nicht, was sie tun, wenn sie ohne Heiligen Geist denken...

Im Grunde rege ich mich auf, weil ich meine, eine gottlose Welt zu betrachten, die voller Irrer ist. Das ist die Illusion: Wir alle sind weiterhin, wie Gott uns schuf. All die vorgenannten Eigenschaften sind bedeutungslos, sie wurden der Welt von uns verliehen. Das wir jedoch unfähig sind, ein objektives Urteil zu fällen, sind diese Wahrnehmungen bedeutungslos.

Ob ich meinen Körper ablegen werde, ist bedeutungslos. Mein Bewusstsein wird davon nicht berührt. Im Gegenteil, wenn ich jetzt wähle, diesen Nazi-Verbrechern ihre Mitgliedschaft in einem dunklen Nazi-Zirkel zu vergeben, befreie ich sie und mich daraus. Denn ich schenke ihren Illusionen nicht die Macht, mein Bewusstsein von unserem Freund abzuwenden. Klar, dieses Nazi-Regime kann meinen Körper töten, aber meine wirkliche Wirklichkeit vor Gott wird davon nicht berührt.

Im Gegenteil, dieser Hilferuf der alten Nazis ist nur durch bedingungslos Liebe zu beantworten. Die Burgdorfer Stadtmafia möchte ebenso auffliegen, wie die VW-Nazi-Welt, die Winterzorn mit der "Haltung" offen aussprach. Sie konnten nicht mehr mit ihrer Schuld umgehen, so gibt ihnen ihre Seele die Möglichkeit, im Außen zu sehen, was für Meuchelmörder die Anbetung des goldenen Kalbes der realtiven Besonderheit hervorbringt.

In den Übungen, die mit offenen Augen durchgeführt werden, sehen wir uns langsam um. Wir versuchen, unseren Blick in einem Rhythmus zu bringen, mit dem wir die Gegenstände der Welt unterschiedslos ansehen. Alle Dinge, Menschen, Situationen und Ereignisse besitzen den gleichen Wert.

Ich sage mir jetzt zum Beispiel:

Ich denke, ich sehe eine VW-Nazi-Welt, eine Welt des Gegenparts von Gott, eine wunderschöne Welt, eine traurige Welt, eine schmerzhafte ERkrankung ohne Aussicht auf Linderung der Ursachen. Aber ich rege mich auf, weil ich eine bedeutungslose Welt sehe. Was meine bedeutungslose Wahrnehmung der Situation mir über die Welt sagt, ist weder gut noch schlecht. Es ist die Welt, die unsere Wahrnehmung gemacht hat. Weil sie bedeutungslos ist, haben wir sie mit Etiketten beklebt, eine Bedeutung in der Illusion der Trennung von Gott zu bringen. Diese Abspaltung hat das Ego hervorgebracht.

Ganz unten, am Ende der Liste des Egos mit seiner Beschreibung der Welt, steht das Wort Gottes. Diese Wahrheit, die von Gott verbürgte Unschuld auch der Nazi-Egos, bleibt trotz aller Ego-Bedeutungen erhalten und unverändert. Das ist das letztendliche Ziel dieser ersten 12 Übungen.

Empfinden wir ein Gefühl der Anstrengung, sollten wir die drei bis vier Übungen beenden.

Ich bin kein Körper, der sich gegen diese Nazi-Brut verteidigen müsste, denn hinter dem Nazi steht ein göttliches Wesen, das im Schreikrampf der Trennung von unserem Freund um Hilfe bittet. Mit Angriff wäre ihnen nicht zu helfen.

Michael
20.10.15, 10:50
Lektion 13: „Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst“ (1)


Eine scheinbar völlig wahnsinnige Welt erzeugt Angst und Angst ist das typische Anzeichen für den Glauben an die Illusionen des Egos. Die Wahrnehmung von Bedeutungslosigkeit der Irrtümer einer fragmentierten Welt lässt die Realität unzuverlässig und gefahrvoll erscheinen. Nichts in dieser Verrücktheit des „Montagepunktes der Wahrnehmungen“ erscheint geeignet, Vertrauen zu erwecken oder zu rechtfertigen.

Nehmen wir wieder einmal meinen obigen Irrtum als Beispiel: wieviel Vertrauen ich erneut in die Realität setzte, als Körper (durch den Glauben an die Möglichkeit von Krankheit) den Geist zu beherrschen. Zu beherrschen, indem ich die Herrschaft des Körpers über die möglichen Zustände meines Geistes an äußere Umstände abgab. Heilung, also die Heiligung eines Körpers, beginnt als Gedanke in einem Geist. Wir haben den Illusionen Realität verliehen, indem wir ihnen übereinstimmende Wirkungen verliehen haben. Spüren wir jedoch den Hauch von Ewigkeit, bauen wir auf einer Erfahrung auf, die für jeden zu seiner Zeit hinterlegt wurde.


Die Wahrnehmung, dass Zeit dieses Erkennen zu trennen vermag, ist die große Täuschung – die Fragmentierung der Wirklichkeit in (zeitlich und räumlich) getrennte Abschnitte. In Anbetracht des Lichtes, das ebenso in Platons Höhlengleichnis hinter uns leuchtet, nehmen wir die Projektionen nicht als die tatsächliche Siegelung des göttlichen Lichtes hinter uns wahr. Allegorisch ausgedrückt, die Unmöglichkeit, „sich umzudrehen“. Zu vergessen, dass das Licht hinter uns die Projektionen erzeugt, die wir zu „sehen“ wählen, lässt die Angst vor dem, was scheinbar vor uns liegt, wirklich erscheinen.


Google hat ein intelligentes Wahrnehmungsauswertungsprogramm ausschließlich mit Tierbildern gefüttert. Das Einzige, was dieser Rechner kannte und somit interpretieren konnte, waren damit Tierbilder. Aus einem Baum, der ihm zur Wahrnehmung vorgelegt wurde, setzte er dann intern ein Fabeltier zusammen. Einfach, weil die Möglichkeit zur Interpretation eines Baumes nicht vorhanden ist. Ein Baum ist ein unbekanntes Muster und wie unser Freund, nur als Baum des Lebens erkennbar, wenn die Erfahrung von „Baum, Freund oder Gott“ eine innere Resonanz findet.


Wir beginnen die einminütige Geistererforschung mit dem Leitgedanken und schließen dann die Augen. Beim Öffnen der Augen blicken wir uns um und sagen uns:


„Ich betrachte eine bedeutungslose Welt.“ (2)


Sodann schließen wir die drei bis vier Übungszeiten mit den Worten:


„Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst, weil ich denke, ich sei in Konkurrenz mit Gott.“ (3)



Hier wird ein Widerstand gegen diese Aussage auftreten und spürbar werden. Doch sehen wir auf die Aussage am Beginn des Ordners zurück, der die Zentralthese hervorhebt, verstehen wir das Höhlengleichnis besser:

„Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
Nichts Unwirkliches existiert.
Hierin liegt der Frieden Gottes.“ (4)

Zu glauben, wir seien die Projektion auf der Leinwand, nicht das Licht, was die Projektion ermöglicht, siedelt die Macht der Gestaltung von Realität im Unwirklichen an und beraubt uns der Wirklichkeit, dass wir es sind, die die Bilder wahrzunehmen beabsichtigen.

Allerdings hatte der Rückfall in die Illusion, ein Körper zu sein, letztlich doch einen Nutzen. Es wurde etwas erkannt, was nicht unbeachtet bleiben konnte. Doch die Bilder, die zu sehen ich wählte, waren in der Illusion angesiedelt. Ich band mich selbst in der Höhle an und selbst, als ich hinausgeführt wurde, konnte ich dem Blick zurück in die Getrenntheit vom Licht nicht widerstehen.


Blicken wir ohne Angst zurück, können wir das Licht erkennen, dass die Projektionen erst ermöglicht. Dieses Licht ist es, das Bewusstsein ermöglicht. Der Irrtum, dieses Licht hinter allen Spiegelungen wäre zu trennen in fragmentierte Realitäten, könnte mit dem Urirrtum, dem Fall in die Dichte der Materie bezeichnet werden.


Erkennen wir die identische Quelle hinter allen Projektionen der Spiegelung von Schatten, beginnen wir, uns umzuwenden und einen Hauch der Ewigkeit hinter den Schleiern zu fühlen. Diese vergegenwärtigte Gegenwärtigkeit lässt die bisherigen Zuordnungen von Bedeutungen als bedeutungslos erkennbar werden. Für das Ego eine grausige Vorstellung, für die Seele ein kurzes Erhaschen der Wirklichkeit. Den Wirkungen der Angst zu entrinnen, ist in der Zeitlosigkeit unserer wahren Existenz möglich. Eher ist es unmöglich, den Frieden nicht wahrzunehmen, dessen Quelle nicht von dieser Welt ist.


Erkenntnis meines erneuten Umweges in die Angst: Dem Licht hinter mir ist nichts geschehen. Die Schatten an der Wand lösen sich auf, wenn wir beginnen, herzhaft darüber zu lachen. So erzeugt die Bedeutungslosigkeit der Irrtümer in der Welt nur Angst, wenn wir vergessen, dass wir auf die Schattenspiele des Egos blicken. Dann bin ich Körper und wähle Krankheit, Leiden, Tod und die Hölle der Höhle angeketteter Seelen. Doch bin ich das Licht, das hinter mir ist, auch wenn ich es bisher nur selten als wahr wahrnehme. Bin ich das Licht, das meinen Blick ermöglicht, bin ich frei, zu wählen, was ich wirklich bin. Ich bin nicht der Schatten, ich bin das Licht. Als Schatten bin ich gebunden, als Licht bin ich frei. Leben, also die bewusste Gegenwärtigkeit der Quelle des Lichtes, ist eine Sache der Ewigkeit. Schatten sind nur in der Zeit zu sehen. In der Ewigkeit können wir über diesen Glauben an die Wirklichkeit bedeutungsloser Illusionen nur herzhaft lachen.


Hatte also nur wieder einmal vergessen, über die Schatten hinwegzusehen und das Licht hinter uns wahrzunehmen. Diese Abwehr des Egos gegen die Wahrheit wird in dieser Übung spürbar und rührt uns auf. Schließlich sind alle bisherigen Investitionen in diese Welt plötzlich auf dem Prüfstand und jede Sicherheit scheint unmöglich geworden, solange nicht die Quelle der Spiegelungen den Rand dessen überschreitet, wohin Lernen führen kann. Wir wählen die Montagepunkte des Zusammensetzens von Realität, was jedoch die Wirklichkeit hinter, und damit vor uns, niemals zeitlich voneinander zu trennen imstande ist. Alles ist immer im Jetzt. Es gibt nur dieses Jetzt. Wie könnte das Jetzt von seiner Quelle getrennt sein? Wie könnte die Sonne von ihrem Strahlen zu trennen sein? Wie könnte sich das Meer entscheiden, nicht das Wasser zu sein? Wie könnte der Baum sich entscheiden, nicht mit der Erde zu sein? Wie könnte sich das Leben entscheiden, der Tod zu sein?


Ein törichter Irrtum, den ich erneut berichtigen lassen musste. Die Wahrheit wird davon nicht berührt, wir könnten von einer „Kindersicherung für das Ego“ sprechen. Wie könnte die Materie den Geist beherrschen? Die Idee, dass alles nur eine Idee ist, die durch das Zusammensetzen von Fragmenten zu Realitäten entsteht, ERlöst uns von den Konditionierungen der Vergangennheit



(1) „Ein Kurs in Wundern“, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 23
(2) Ebenda
(3) Ebenda
(4)) „Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 1

Kalu
20.10.15, 12:21
Weißt Du, ich stehe ja in dem Ruf, völlig abwegige Gedanken zu haben, unknown Perspektiven etc. Deswegen lese Dich gerne, weil ich mir dann so normal vorkommen. :-)

Wer einen äußerst schmerzhaften Knochenwildwuchs aufgrund eines Motorradunfalls für psychosomatisch hält, der ist doch noch weiter ab getriggert als ich. Das beruhigt ungemein.

Ich kann mit salbungsvollem Sermon nicht konform. In meinen Augen ist das Realitätsflucht in Mystische. Aber immer noch besser, als Realitätsflucht in die Realität, denn die ist auch bloß mysteriös. Die Realität ist ein Phantom, - im Universum wimmelt es ja förmlich von Ignoranz: 'Ach, bloß ein Phänomen.'

Ich habe es also schon wieder mal mit Erklärungen zu tun, die nur durch Glauben an Substanz gewinnen. Nein Danke! Ich flüchte mich lieber kichernd in die Absurdität, die befindet sich nämlich gleich um die Ecke.

Michael
22.10.15, 10:12
Nee. lieber KauL. Im Grunde beweist es die Herrschaft des Geistes über die Materie. Gestern fragte ich meinen Facharzt, ohne vorher darüber nachgedacht zu haben, ob er sich wünschen würde, dass die beiden Knochenspangen an dem Halswirbel weiterhin aufeinander zuwachsen. Gibt die Möglichkeit, dass sie sich frei im Raum treffen und eine Versteifung bilden, mit dem Ziel, durch dieses Notfallprogramm den Nerv zu entlasten. Gibt aber auch die Möglichkeit, dass die Bögen im Wachstum zu Problemen führen.

Ich hab nicht behauptet, es sei ein psychosomatisches Problem. Ursächlich ist es ein geistiges Problem: Ich habe bewusst gewählt, den Steilhang im dritten Gang fahren zu wollen, den ich bis dahin im Zweiten fuhr. Das Wunder daran war, nicht sofort im Rollstuhl gesessen zu haben. Im Grunde versucht mein Körper nur, ordnungsgemäß zu funtktionieren. Hat er über dreißig Jahre prima kompensiert. Jetzt macht er darauf aufmerksam, dass ein bestimmtes Notfallprogramm anläuft und ich eine gewisse Zeit drauf achten muss, wie ich meinen Kopf durch die Gegend trage und welche Bewegungen ich erstmal besser langsam ausführen sollte.

Was, als eine geistige Ursache, steuert das Anlaufen eines solchen Programmes und wo sind diese Programme hinterlegt, die zwei Knochenzapfen erlauben, sich auf die Suche nach etwas zu machen, dass von einem anderen Halswirbel zur gleichen Zeit zu einem gemeinsamen Berührungspunkt wachsen müsste, um Sinn zu machen? Sollten sie aneinander vorbeireden, was die Position des Berührungspunktes (im möglichst nervenfreien Raum) anbelangt, ist es wiederum ein Informations- und Kommunikationsdefizit. Ion kommt in beiden Worten vor. Was haben die beiden Knochenzapfen am Anfang ihrer Reise vorgehabt?

Lehne ich das jetzt ab, störe ich ihre Intention durch den Wunsch, das Notfallprogramm zu beenden. Nehme ich es an, können sie damit fortfahren, ihre getrennten Wege zu einem gemeinsamen Zielpunkt zu verbinden. Psychosomatisch betrachtet scheint es ein Nackenschlag zu sein, doch hat auch dieser Nackenschlag seinen Sinn bekommen: Ich weiß nun, was vorgeht und kann mich entsprechend verhalten. Im Grunde kann nichts schiefgehen, solange mein Geist die Informationen im Sinn behält, die schon hinterlegt sind. Wenn das Ziel der Reise nicht aus den Augen gerät, ist es nur die Zeit, die scheinbar Anfangs- und Endpunkt voneinander trennt. Im Zeitraffer betrachtet, bekommt der Berührungspunkt seine Koordinaten, bevor die Zapfen loswachsen. (P.S.: Vorteilsorientierte Evolution schreibt keine Notfallprogramme, sondern würde (vor der Weitergabe bestimmter Inform@Ion) schon selektiert haben!)

Einzig der Glaube, mein Körper würde mich angreifen, erzeugt die Angst vor Infor@Ions-defiziten. An sich versucht die Steuerungsinstanz, die das Aufrufen hinterlegter Programme offenbar regelt, die Funktion wiederherzustellen, die schmerzfreie Bewegung zulassen könnte, so das Programm nicht gestört wird. Selbstheilungskräfte kommen nicht vom Arzt, sie entstehen durch die Absicht, gesund zu SEIN. Nicht durch die Akzeptanz der Gesetze der Ärzte, die "Spontanheilungen" weiterhin nicht erklären können.

Was die Überleitung zu Lektion 14 erleichtert, die besagt:

"Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen." (1)

Angewandt könnte der Gedanke zum Beispiel folgend lauten:

Gott hat keine sinnlosen Notfallprogramme hinterlegt, und somit ist die Angst eine Illusion und daher nicht wirklich.
Gott hat diesen Krieg um das goldene Kalb nicht erschaffen, und somit ist die Angst eine Illusion und daher nicht wirklich.
Gott hat diesen Körper nicht erschaffen, und somit ist die Angst vor Krankheit ein Problem meines Geistes.

Alles, wovor wir uns fürchten, eignet sich zur Anwendung des Leitgedankens. Dieser Gedanke ist natürlich der Grund dafür, dass eine bedeutungslose Welt unmöglich ist. Was nicht von unserem Freund erschaffen wurde, ist nicht wirklich. Wie könnte sich das Leben (des Geistes) wünschen, den Tod (in der Materie) zu finden? Wir finden, was wir zu sehen beabsichtigen. Natürlich habe ich diesen Zustand gewählt, ich bin halt nur irgendwo unrichtig abgebogen. Aber ich habe die Wahl, mich anders zu entscheiden.

So ist die Geisteserforschung mit geschlossenen Augen durchzuführen und sollte nicht mehr als dreimal eine Minute dauern. Es sind die ersten Schritte darin, die bisherigen Bedeutungszuordnungen der Welt loszulassen und uns dem Frieden und der Gelassenheit zu nähern, die darauf beruhen, Geist - und nicht Körper zu sein. Die Erlösung vom bisherigen Glauben an die bedeutungslosen Bedeutungszuordnungen liegt in der Aufgabe des Urteils über Verläufe, deren Ergebnis wir aus der linearen Zeitperspektive nur eingeschränkt wahrnehmen können. Daher ist über den Zweck der Welt nachzudenken:

Die Welt ist kein Fegefeuer der Eitelkeiten des Egos sondern eine Lehr- und Lerneinrichtung. Der Nutzen der Dunkelheit war es, das Licht hinter uns als wahr anzunehmen. Gott, der das Licht und das Leben ist, hat die Dunkelheit nicht erschaffen. Wie könnte Dunkelheit aus dem Licht hervorgehen. Daher ist die Dunkelheit nur eine Illusion und somit nicht wirklich. Sie ist nur, wenn ich sie im Gegenüber vermute und wahrnehme und so dem bedeutungslosen Wahnsinn des Egos eine bedeutungsvolle Bedeutung zuzumessen versuche. Doch die Irrtümer des Egos sind bedeutungs- und substanzlos. Gott hat diese bedeutungslose Ego-Welt nicht erschaffen. Das sind wir....

Streusalzwiese
22.10.15, 18:37
Ursächlich ist es ein geistiges Problem: [...]
Krankheiten lassen sich immer auf geistige Probleme zurückführen. Auf die geistigen Probleme der Eltern. Wenn die mit ihrer Zeit besseres anzufangen gewusst hätten als Kinder zu machen, dann wäre alles Paletti.

Kalu
22.10.15, 18:55
Krankheiten lassen sich immer auf geistige Probleme zurückführen.

Das ist in meinen Augen Quatsch mit Fransen. Erzähl das mal einem Kind, welches an Malaria erkrankte. Ohne Absolutheitsanspruch wird eher ein Schuh darau: Viele Krankheiten lassen sich auf geistige Probleme zurückführen.

Aber klar. Wenn die Eltern nicht in geistiger Umnachtung dem genetischen Imperativ gefolgt wären, hätte das Kind überhaupt keine Probleme, da ungeboren ...

Streusalzwiese
22.10.15, 19:03
@Kalu:
Ich wollte gerade zu einer Antwort ansetzen. Aber da Du dich doch noch entschlossen hast nicht nur den ersten Satz meines Beitrags zu Lesen, kann ich mir das wohl schenken.

Michael
24.10.15, 09:14
"Gerade weil dir die Gedanken, von denen du denkst, dass du sie denkst, als Bilder erscheinen, erkennst du sie nicht als nichts. Du denkst, dass du sie denkst, und deshalb denkst du, dass du sie siehst. So wurde dein "Sehen" gemacht. Das ist die Funktion, die du den Augen des Körpers gegeben hast. Es ist nicht Sehen. Es ist Bildermachen. Es nimmt den Platz des Sehens ein, indem es die Schau durch Illusionen ersetzt." (1)

Die eine Minute, die wir unseren Geist mit diesem Leitgedanken untersuchen und konfrontieren, kann folgende konkrete Anwendung finden:

Die Vorstellung eines sterbenden goldenen Kalbes mit Fransen am Arsch ist ein Bild, das ich gemacht habe.
Der Gedanke, in einem unfreundlichen Universum unter einem bösen und rachsüchtigen Gott zu leben, ist ein Bild, das ich gemacht habe.
Die Vorstellung, an Malaria erkranken zu können, ist ein Bild das ich gemacht habe, denn ein verbundenes göttliches Bewusstsein kann keine Krankheit enthalten.
Das Leiden, meinen Geist als im Körper gefangen und damit sterblich zu sehen, ist ein Bild, das ich gemacht habe.
Die Wahnvorstellung, ein von Gott getrenntes Individuum zu sein, ist ein aus der Angst geborenes Bild, das ich gemacht habe.
Die Idee, durch das Bekämpfen von Körpern den verbundenen Geist verändern zu können, ist ein Bild, das ich gemacht habe, um mir die Machtlosigkeit zu beweisen, die mich als von Gott getrennt ausweist.

Mehr als viermal eine Minute sollte nicht geübt werden. Es sei denn, wir fühlen uns vollkommen wohl bei der Anwendung dieses Gedankens. Kommt der Wunsch auf, jemanden anzugreifen, indem wir unsere geistigen Wahrnehmungsmängel auf die Körper im scheinbaren Außen projizieren, kann dieser Leitgedanke sinnvoll angewendet werden.

Es sind alles Bilder in unserem Geist, die uns zu beweisen suchen, getrennt von unserer Quelle zu sein. Getrennt von der Quelle des Lebens, ohne das Bewusstsein nicht möglich wäre. Jeder hat also die Möglichkeit, das gesamte Bewusstsein zu gestalten. Allerdings bedingt dieser Gedanke ein Maß an Eigenverantwortung, das den Radius bisheriger Denkmodelle weit überschreitet: Jeder ist immer ALLES.

Kann ein Segen oder ein Fluch sein. Zumindest erklärt es, warum im Moment der Entstehung des Bildes einer fragmentierten Welt sofort die Lösung bereitgestellt wurde: Es gibt keine lineare Zeit in der Ewigkeit. Als wir also ein Problem konstruierten, indem wir uns als getrennt sahen, wurde die Lösung - der heilige Geist - erschaffen, der die Gesamtheit aller Fragmente zu einer Totalität rückverbindet. Ein Problem - eine Lösung. Alles Konkrete im Licht unseres Freundes zu betrachten, ohne ein "unfreundliches Universum" als wahr wahrzunehmen, ist die Lösung, die schon Platon vorschlägt.

Das Ego projiziert seine Mangeläußerungen in die Welt.
Das Selbst dehnt die Liebe Gottes auf alles Lebendige aus und erkennt:

Unser Freund ist immer und überall. Dieses Licht in allem zu erkennen, ist Ziel des Kurses. Eine Art Geistesschulung in der Umkehrung von Ursache und Wirkung. An symptomatischen Wirkungen zu schrauben, beweist uns unsere Machtlosigkeit. Die Verbundenheit mit dem Universum könnte uns die Macht zeigen, die jedem Geist mitgegeben wurde.

Jeder bekam alles. Kein Grund für Mangelbilder...


(1) Ein Kurs in Wunder, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 27

Streusalzwiese
24.10.15, 18:48
Die Vorstellung, an Malaria erkranken zu können, ist ein Bild das ich gemacht habe, denn ein verbundenes göttliches Bewusstsein kann keine Krankheit enthalten.


Also Scheuklappen aufsetzen?
Immer wenn man etwas sieht, das einem "verbundenen göttlichen Bewusstsein" widerspricht, dann soll man sich einreden, dass dies nur eine Konstruktion des Egos ist?
In Wirklichkeit gibt es keine Malaria, keine Nervengifte im Burgdorfer Trinkwasser, uns so fort?

Michael
26.10.15, 10:24
Ja, dieser Einwand ist gerechtfertigt. Weiter oben ist es mit Ebenenverwechslung beschrieben. Einstein sprach es so aus: Wir können die Probleme nicht auf der Ebene lösen, auf der sie zu beobachten sind. Auf den Kurs bezogen könnte gesagt werden:

Wir können nicht die materielle, emotionale, mentale, intuitive und spirituelle Ebene gleichzeitig erkennen. Ein materielles PRoblem entsteht auf der geistigen Ebene, wie die Entscheidungen - keine Malariaprophylaxe zu ermöglichen - eine körperliche Wirkung zeitigt. Oder wie die Entscheidung des Burgdorfer Bürgermeisters in seinem Geist getroffen wurde.

Wären sich die Geister der Entscheider jedoch einer verbundenen Welt bewusst, wäre Ihnen aufgegangen, sich selbst zu schaden. Die Ebenen zunächst isoliert zu betrachten und dann zu verbinden, ist die Art des Denkens, die gemeint sein könnte: In Wahrheit gibt es keine getrennten Ebenen der Betrachtung sondern nur zwei Denkansätze:

1. Die materielle Welt ist Ursache der wahrgenommenen Probleme. Dann beherrscht die Materie den Geist und die Heil(IG)ung der ursächlichen Gedankenwelt wäre unmöglich, da wir von der materiellen Ebene geistige Ursachen zu setzen hätten.

2. Die geistige Welt erzeugt die materiell wahrnehmbaren Aspekte der Welt und damit sind physische Probleme in der Ideenwelt am wirkungsvollsten zu lösen. Die wirkungsloseste Ebene (die Physis) als Ansatzpunkt zu verwenden, benötigt daher mehr Zeit, Energie und Übereinstimmung zur Veränderung als die geistige Ebene einer verbundenen Energieform, die Universum im Zeitverlauf und All in der ewig unveränderbaren Form genannt werden könnte.

Das All wäre dann die Mutterzelle, das Universum die Tochterzelle im Verlauf ihrer Kopie.

Zum Trinkwasser: Es hat eine Wirkung, wenn ich diesem materiellen Umstand eine geistige Wirkung einräume. Wissen darüber erzeugt die Möglichkeit, es nicht mehr zu trinken. Aus spiritueller Ebene betrachtet, kann dieser Irrtum des Egos keine Wirkung besitzen. Auf materieller Ebene entscheide ich darüber, wie ich mit einem gegebenen Problem umgehe. Dem Wahnsinn die Wirkung zu entziehen bedeutet insofern eine Abwärtsbetrachtung. Von der Ebene, auf der das Problem eine Wirkung darstellt, können wir die Ursache nicht berühren. So verstehe ich den Spruch von Einstein, und so verstehe ich den Kurs:

Wir betreten die IDeenwelt hätte Platon vielleicht dazu gesagt. In der IDeenwelt ist kein getrennter Wille mehr erkennbar und aus dieser Übereinstimmung mit dem Willen des Alls wird das Universum zu dem, was es epigenetisch schon immer war. Hier käme dann noch Mandelbrot ins Spiel...

Michael
01.11.15, 07:06
Gedanken in einem Bewusstsein können nicht ohne Wirkungen sein und diese Eigenverantwortung beim Auswählen von Gedankeninhalten ist es, die der Kurs zu vermitteln sucht. Die Überzeugung, Gedanken könnten ohne Wirkungen sein, ist ein weiterer Aspekt der Verleugnung unserer Verbindung zur spirituellen Welt.

Alles, was wir sehen, ist das Ergebnis der Auswirkungen von Gedanken. Sie können lediglich wahr oder falsch sein, und erschaffen somit ihr Ebenbild. In der Vorstellung, wir könnten nichtige Gedanken achtlos denken und die Wirkung isoliert betrachten, liegt die gewählte Trennung verborgen. Natürlich wäre die Vorstellung einer verbundenen gedanklichen Ursache mit völliger Transparenz verbunden: Lügen wären sofort unmöglich, würden wir die Wirkungen verstehen. Entweder erschaffen unsere Gedanken den Himmel, oder aber die Hölle. Ein dazwischen ist unmöglich, es gibt insofern keine neutralen Gedanken.

Sehen wir die Hölle, also eine Welt, die nur mit Scheuklappen zu erblicken erträglich scheint, tragen diese Gedanken zur Festigung der Hölle bei, die damit in unserem Geist entsteht. Sehen wir den Himmel hinter dem Schleier des unverstanden Eigennutzes, blicken wir auf eine Reise zurück, deren Ausgang schon im Buch des Lebens geschrieben steht. Im All ist die Reise schon beendet. Im Universum scheint sie noch stattzufinden.

Wesentlich beim Erlernen und Verstehen des Zweckes dieser Welt ist neben der Einsicht, dass Gedanken niemals nichtig sind, die Akzeptanz der Tatsache, dass jeder Gedanke entweder Frieden oder Krieg, entweder Liebe oder Angst in sich trägt. Klar, jeder aufmerksame Leser würde hier einwenden, wie deutlich meine bis hierher vorgetragenen Erfahrungen immer wieder in die Angst zurückgefallen sind. Immer wieder sah ich einen fragmentierten Körper und zog mich in die Opferrolle zurück, wer hätte solchen Schwachsinn denn freiwillig gewählt?

Ich erlebte jedoch diesen Schwachsinn, um genau das zu verstehen. Ich wähle zwischen Angst oder Liebe in meinem Geist. Daher sind neutrale Gedanken unmöglich. Sehen wir das Leben als Summe von Verbundenheiten, ist Krankheit nur die Auswahl eines an sich unmöglichen Gedankens: Wir teilen ein Leben mit unserem Freund und besitzen somit Zugang zur ursprünglichen Information, die auch als "Notfallprogramme" schon hinterlegt worden sind, bevor ein Problem entstand.

Verlasse ich mich auf die SELBST-Heilungskräfte, die in mir vorhanden sind, wähle ich Gesundheit.

Wähle ich das Festhalten in meiner "Krankheitsrolle", wird das "falsche Selbst" gewählt. Ein krankes und leidendes Selbst bezeugt die Macht der Illusion von Trennung. Heilung bezeugt die Anbindung an das Lebenssystem.

Meine Gedanken über Krankheit waren keine neutralen Gedanken. Das Wunder ist somit die zeitweilige bis völlige Aufhebung der Angst als gewählter Quelle von Gedanken. Angstgedanken stärken die Illusion des Vorhandenseins von Gründen für Angst. Die Aufhebung des Glaubens an die Existenz von Gründen für Angst für einen Geist gelingt recht simpel: Welches physische Ereignis hätte die Macht, eine geistige Ursache zu setzen?

Die Erfahrung der Aufhebung von Zeit und Raum wird Wunder genannt und dient der Beschleunigung des LErnens. Nicht der Aufhebung oder Umgehung des Lehrplanes eines verbundenen Lebens. Fände die Erkenntnis Raum, in dieser Verbundenheit von allumfassender Liebe umgeben zu sein, wären die Scheuklappen und Rüstzeuge beim Durchschreiten der Hölle unnötig. Solange die Hölle für irgendjemanden einen Nutzen besitzt, ist sie vorhanden. Wenn sie keinen Nutzen mehr besitzt, weil niemand ihr diesen Raum einräumt, dann verschwindet sei einfach im Nichts.

Wir können dieses Nichts zwar unendlich vervielfachen, es bleibt eine Potenzierung von Illusion und daher ist es nicht wirklich.

Wir können jedoch die Liebe ausdehnen, die alles umgibt. Dann dehnen wir uns in einem geteilten Willen zu dem aus, was wir niemals verloren.

Entweder ist Liebe total - oder sie ist nicht Liebe.

Wieder wird der Leitgedanke im Geist form-uliert und wir erforschen unser Bewusstsein völlig wertfrei. Jedem aufkommenden Gedanken begengen wir mit:

"Dieser Gedanke über ......... ist kein neutraler Gedanke." (2)

In meinem Beispiel wäre zu form-ulieren:

Die vorherigen Gedanken über die Akzeptanz der Möglichkeit von Krankheit in einem verbundenen Geist, waren keine neutralen Gedanken.

"Dieser Gedanke über ....... ist kein neutraler Gedanke, weil ich keine neutralen Gedanken habe". (3)

Eigenverantwortung beginnt mit den Annehmen der Erkenntnis, dass ich mir (wir uns) durch die falsche Auswahl von Gedanken die Möglichkeit eingeräumt habe(n), mich (uns) als Körper ohne Geistanbindung zu betrachten. In dieser Geistverbindung liegt die ursprüngliche Information - darüber, wer wir wirklich sind - unverändert vor. Sehen wir einen Geist und daher ein Bewusstsein, ist dieser Geist unverändert gesund.

Der Rest ist nichts als einfältig viervielfachte Illusion.




(1): Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 26
(2): Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 26
(3): Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 26

Michael
18.11.15, 14:38
Wie ist Frieden möglich in dieser Welt?


1. Wie Frieden möglich wird, ist eine Frage, der sich jeder Mensch zu stellen hat. Kalu wird antworten, Frieden sei hier unmöglich. Als Beweis wird dann die Geschichte der Welt herangezogen, und somit werden die Fehler und Irrtümer der Vergangenheit in die Zukunft fortgeschrieben. Wir halten uns an dem fest, was war und wollen beweisen, dass unsere Irrtümer „richtig“ sind und daher muss die Wahrheit „unrichtig“, also falsch sein.


2. Daneben gibt es das Wort unseres Freundes, der Frieden in Aussicht gestellt und versprochen hat: Es gibt keinen Tod und die Auferstehung (eines geeinten Menschengeistes) muss geschehen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Wiedergeburt unser Erbe. Was wir sehen, ist nicht der Wille unseres Freundes, der uns und die Welt bedingungslos liebt. Seine Worte sprechen von der Wahrheit, in der wir weiterhin sind, wie unser Freund wollte, dass wir es seien.


3. „Was die Welt ist, ist einfach eine Tatsache. Du kannst nicht wählen, was dies sein sollte. Aber du kannst wählen, wie du es sehen möchtest.“ (1)
Die Illusion, unsere Beweisführung der Konstruktion einer schuldigen und höllischen Wahrnehmung von „Welt“ sei „richtig“ und die Einschätzung unseres Freundes sei falsch, stellt die Wahrheit auf den Kopf: Wir glauben, unsere fragmentierte Beobachtung von Pixeln des Gesamtbildes würde richtig sein, weil die Vergangenheit so war, wie wir es zu betrachten wählten.


4. Wieder ist die Welt eine Frage des Urteils. Sehen wir die Forderungen unserer Körper ohne die Ewigkeit unseres Geistes, dann ist dieser Zeitausschnitt die Hölle. Sehen wir den Körper als Fahrzeug, mit dem wir in der Dualität bestimmte Erfahrungen machen können, die als Geistwesen unmöglich wären, bekommt der Körper eine Funktion für den Geist. Betrachten wir den Geist, wird der Angriff auf Körper sinnlos. Wir glauben ja auch nicht, einem Autobesitzer Bewegungsmöglichkeiten zu entziehen, wenn wir sein Auto / Fahrzeug zerstören. Wir geben die Verantwortung als Fahrzeuglenker ab, wenn wir behaupten, das physische Straßenbild sei daher konfus und chaotisch, weil die Fahrzeuge sich nicht an gemeinsame Verkehrsregeln halten. Daran, dass sie das Fahrzeug lenken könnten, erinnern sich die nicht, die träumen, ein Fahrzeug zu sein und doch wie ein Auto aus der Wäsche schauen, wenn diese Teilschau des jeweiligen Egos (aus das globale Verkehrsgeschehen) sich erneut als Irrtum erweist.


5. Gottes Wort versichert uns, dass er alle Menschen und die Welt liebt. Unser Urteil sagt, sie sei zum Scheitern in endlosen Kriegen verdammt, in denen auf der Strecke bleibt, worum wir doch eigentlich kämpften: Einen lebenswerten, freudvollen und friedlichen Zustand in unserem eigenen Bewusstsein. Wenn wir uns also darauf einigten, diesen Zustand der „geistigen Mangelfreiheit“ dadurch zu erreichen, ein höllischen und grausames Außen für unseren inneren Bewusstseinszustand verantwortlich zu machen, werden wir zum Fahrer, der die Autonomie über das gewünschte Fahrziel abgibt.


6. Die Entscheidung, einen Ort des Friedens sehen zu wollen, ist wie eine Eingabe im Navigationssystem des verbundenen Bewusstseins. Eine Bilanzwaage mit den Polaritäten Krieg oder Frieden, Wahnsinn oder Gesundheit, Tier oder Mensch.


7. Wir wählen, was wir zu sehen wünschen. Verteilen wir die Schuld am veränderlichen Bewusstseinszustand auf außerhalb von uns, verurteilen wir uns selbst dazu, (im Außen) zu sehen, was wir (im Inneren) nicht zu sehen wünschen: Krieg, Wahnsinn und das Tier.


8. Wenn wir die Gegner als wahnsinnige Tiere definieren, die unseren Tod fordern, erlauben wir uns, die „Guten“ zu sein und degradieren die jeweils anderen Gruppen zu Mangelkonstrukten. Der Gegner wird zur Projektionsfläche eigener innerer Defizite und mit der Verurteilung wird der erste Kriegsgrund geliefert: Wir wurden zum Fremdbild verzerrt und fühlen uns ungerecht beurteilt.


9. Das eigentliche Problem ist nicht wirklich, ein Resultat nicht offener Kommunikation, in dem ein Urteil schon gefällt, bevor der Gegner als Mensch gesehen wurde, der offensichtlich versucht, ein Bedürfnis zu kommunizieren, einen Mangel zu beheben sucht. Ein Mangel an Vertrauen darin, nicht als Tier gesehen zu werden. Eigentlich wollen wir dieses Drama im Außen, denn es verlagert die Ursache der inneren Konflikte auf ein gemeinsames Feindbild, dem die Schuld dafür gegeben wird, wie es jetzt in uns allen aussieht.


10. Der Grund, warum wir uns derzeit fühlen, wie wir uns fühlen, ist das geteilte Bewusstsein. Es gibt unzweideutig ein kollektives Bewusstseinsfeld, in dem die „Dauereinschläge unsere Schutzmauern“ durchdringen. Wir stärken eine Wirkung (Angst), indem wir eine Ursache wahrnehmen, die auf einem Irrtum beruht: Es ist in der Zeit nicht möglich, gegen eine Absicht zu triumphieren, die außerhalb der Zeit geboren wurde. „Es ist nicht die Welt, die den Frieden scheinbar unmöglich macht. Die Welt, die du siehst, ist es, die unmöglich ist.


11. Ist es nicht unmöglich, dass Frieden hier abwesend ist, wenn unser Freund in allen Träumern anwesend ist? Sehen wir die Träume in ihrer Gesamtheit, versuchen wir zu beweisen, dass die unbestreitbare Einheit unseres Geistes trotz gegenteiliger Erfahrungen abgelehnt wird, um eine Fragmentierung zu leben, die es verhindert, dass wir einen Bewusstseinszustand empfinden, der eine erweiterte Erfahrung möglich macht.
12. Wir träumen den Traum der Illusion eines Gegenteiles von Gott und kämpfen, diesem von uns projizierten, illusionären Gegenteil seine geträumte Wirkung wieder zu entziehen. Die Geister, die wir riefen, sind nur Schatten und Schemen in einem geteilten Traum. Manchmal wachen wir im Traum auf und erkennen, zu träumen. Ab dem Moment des Erwachens innerhalb des Traumes gewinnen wir unsere Handlungsfähigkeit zurück und der Albtraum wird als Alptraum eingeordnet. Manchmal werden wir aus einem Alptraum geweckt und die Illusion der früheren Wirklichkeit löst sich in der Stimme auf, die sagt, wir hätten nur vom Krieg geträumt.


13. Was war der Sinn des Umweges in die Angst vor Gott durch die Anbetung des Todes zur Veränderung des Bewusstseins? Wir lernen, einen Traum zu beabsichtigen, der eine andere Wahl darstellt. Wir entwickelten Angst, weil wir ein Gegenteil von Gott für möglich hielten und eine Wirkung ohne Ursache zum BÖSEN benannten. Weil wir beabsichtigten, das Böse als wirklich anzusehen, bekam es eine Wirkung in unserem Geist, die wir zuließen. So gaben wir die Einwilligung, den Traum vom Gegenteil als „richtig“ und die Ewigkeit der Welt hinter dem Traum als Illusion zu betrachten. Darin haben wir alle uns geirrt. Wir haben nur vergessen, herzlich darüber zu lachen, uns vor einer wirkungslosen Einbildung gefürchtet zu haben.


14. Als Geist sehen wir keinen Nutzen darin, durch das Erschlagen von Körpern eine positive Veränderung unseres Bewusstseinszustandes zu bewirken. Als Geist ist es sinnlos, Körper anzugreifen, zu beherrschen, zu manipulieren, zu benutzen und zu unterdrücken – um Freude zu erleben. Als Geist sind wir Freude und Freunde mit einem geeinten und geteilten Namen: Menschheit.


15. Wenn wir uns selbst angreifen, dann nur, weil wir den Nutzen des Fahrzeugen auf dem Rückweg zur Quelle des Lebens versuchten, im Kampf der Körper zu finden. Die Schuld an der Vergeblichkeit, durch die Vernichtung des Lebens eine Verbesserung des eigenen Lebensbefindens erreichen zu wollen, wird einem relativen und selektiven Anlass zugeordnet, der nicht die erste Ursache abbildet. Die erste Ursache der Angst ist der Glaube, Gott würde Irrtümer als „Sünden“ betrachten und „bestrafen“. Dieses Urteil über den Willen Gottes ist der Irrtum: Es ist keine Strafe Gottes, was wir erleben. Es waren Irrtümer, die wir berichtigen können, indem wir die Absicht entwickeln, eine andere Wahl zu treffen.


16. Selektiver Frieden ist unmöglich. Wir können Krieg wahrnehmen oder Frieden. Für die, die eine Unausweichlichkeit von Konflikten zu betrachten wünschen, weil sie auf den Standpunkten der Vergangenheit beharren, ist Frieden unmöglich. Für diejenigen, die Frieden anbieten, ist Friede unvermeidlich, denn sie blicken nicht auf das Tier im Menschen, sondern auf das Licht im Gegenüber. In dieser Gesamtsicht eines verbundenen Bewusstseins wird die Erinnerung an das eigene Licht möglich. Sehen wir diese ewige Göttlichkeit hinter den Traumbildern durchschreiten wir die Schleier, die uns blind für den Menschen hinter dem Feind machten. Wir sind nicht unser Feind, wir sind unser Freund.


17. Wir sind, wie Gott uns schuf. Wir sind nicht, was wir jetzt glauben zu sein. Es sind Projektionen, die aus unvollkommener Information und Kommunikation entstanden, durch die der Mensch dem Menschen zum Feinde wurde. Wir haben uns geirrt, die Ewigkeit ist davon nicht berührt.
18. Was wir bedenken sollten, ist die Tatsache, dass wir in unseren „Heiligen Kriegen“ versuchen, unseren Freund dazu zu bringen, NICHT er selbst, also bedingungslose Liebe, zu sein. Wenn wir unseren Freund als „Waffe“ gegen Andersdenkende verwenden, erzeugen wir die Illusion des Gegenteils. Gott teilt dieses Bedürfnis nach Dualität nicht, doch die Erfahrungen in Träumen helfen manchmal, das Leben besser zu verstehen. Betrachten wir die Welt als „Lehr- und Lerneinrichtung“ zur Überwindung des Irrtums, Gott könne ein Gegenteil erschaffen haben, wird die Unwirklichkeit und Unmöglichkeit deutlich, mit der wir am Selbstbild des Tieres festhalten. Wir sind die Ebenbilder, nicht sein Gegenteil. Doch ohne Illusion hätten wir das Gegenteil nicht annehmen können. Wir machten eine Reise in einen Traum, der substanzlos ist, weil ihm keine Ursache zugrunde liegt. Die Wirkungen unserer Irrtümer mit einer Ursache zu verwechseln, erzeugt den Albtraum.


19. Statt also zu sagen: Wir wollen den Krieg mit einem gottlosen Gegenüber, könnten wir uns dafür entscheiden, den Frieden zu wählen, der sich einstellt, wird Angriff als Konzept zur Schaffung von Sicherheit als Umweg in die Angst verstanden. Angst entsteht im Grunde, nachdem wir jemanden angegriffen haben. Den Feind als Feind zu beschreiben, ist immer ein Angriff auf das Göttliche im Gegenüber, dem damit ein Gegenpol zugeschrieben wird. Schöner wäre der Gedanke: Wir wollen den Frieden Gottes, des EINEN Bewusstseins.


20. Diesem geeinten Bewusstsein wohnt der Wunsch inne, wieder dahin zu gelangen, woher wir kamen und wo der Traum begann. Dort ist nichts geschehen. Die Antwort auf die Illusion liegt in der Aufgabe gewählter Illusionen. Da wir uns alle geirrt haben, sollte uns eine andere Wahl nicht schwerfallen. War dies der Sinn des Umweges in die Angst? Beten wir die Angst an, finden wir die Hölle. Bitten wir die Liebe, zu sein, was sie in der Ewigkeit ist, finden wir Frieden.


21. Dieser Frieden, der nicht in der Sachlogik dieser auf dem Kopf gesehenen Welt zu finden ist, erstattet uns dem Gewahrsein der Liebe zurück. Die Angst ist in unserem Geist der Fremde, ein erlerntes Bild ohne tatsächliche Ursache.
22. Frieden ist unvermeidlich, wenn wir einen göttlichen Geist im Gegenüber zu sehen beabsichtigen. Das Gegenteil können wir doch schon prima…..




(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Handbuch Seite 29

Michael
21.11.15, 11:00
Lektion 189: Ich fühle Gottes Liebe jetzt in mir (1)


Im zweiten Übungsdurchlauf ist mein Geist, auf seiner Reise zur Erinnerung an den Frieden Gottes, etwas sicherer. Es tut sich eine Ahnung auf, die sich aus der Erfahrung der inneren Zustände speist. Es geht mir gut, wähle ich es, die Gedanken zu denken, die mir im Kurs vorgeschlagen werden und auf die ich ohne diese Nachhilfe in Erinnerung eher äußerst unwahrscheinlich gekommen wäre.


Auf dem Weg zum Frieden Gottes, der die Voraussetzung für das Gefühl der Liebe unseres Freundes ist, lernen wir, die Dinge zu verlernen, die wir bisher als richtiges Urteil angesehen haben. In dieser Lektion wird das Gesetz des Sehens verständlich gemacht und daher springe ich mal an diesen Punkt des Kurses.


In den betreffenden Absätzen wird deutlicher werden, was das „SEHEN“ bedeutet und welche Wahl wir damit zu treffen in der glücklichen Lage sind. Daher erst die kompletten Absätze und dann die notwendigen eigenen Worte, die aus jedem einzelnen Satz eine eigene Überschrift macht.


Zunächst wird das Licht beschrieben, das mit dem Denken dieses Gedankens in uns aufsteigt, lernen wir, die vorherigen Bilder in diesem Moment loszulassen. Die Liebe Gottes wird in der Widerspiegelung dieses Gedankens gefunden. Sie zu fühlen, bedeutet, die Welt in einem neuen Licht zu betrachten. Voller Liebe und Unschuld leuchtend, lebendig vor Hoffnung und gesegnet mit Mitgefühl und Vergebung.


Jetzt ist es die unmöglich, den Ärger und den Hass weiterhin als Schild gegen die Liebe unseres Freundes hochzuhalten und damit die Illusion des unverbundenen Traumes zu wählen. Wird die Wahl klar, die wir damit besitzen, entsteht eine breitere Basis für die eigene Entscheidungsfindung des Lesers, ob der Weg dieses Kurses gegangen werden möchte. Einen Weg nicht gehen zu wollen, doch zu sagen, es sei unmöglich, ihn zu gehen, ist die Auswahl des Irrwegs. Diesen gewählten Irrweg dann „tapfer“ weiter zu beschreiten, die Trennung von der Liebe Gottes als schmerzhaft zu empfinden und im Außen zu suchen, was uns von unserem Freund gegeben wird, ist der selbst gewählte Weg in den Wahnsinn der Angststörung dieser Projektion einer schuldigen Welt.


Es ist nicht nötig, diesen Gedanken zu glauben. Es ist nur nötig, diesen Gedanken wiederholt zu denken. Wie ein Link im Netz führt uns diese Eingabeaufforderung an die Quelldatei, den Heiligen Geist als Stimme für Gott und Übersetzer in die Formlosigkeit der Liebe Gottes. Nach der Zeit schwindet der Raum zwischen uns und der bedingungslosen Liebe, die jede Form anzunehmen im Stande ist, die in der Welt benötigt wird. Beim Denken dieses Gedankens wird die Verbindung durch den Geist gewählt und vom Heiligen Geist beantwortet, legen wir alle Konzepte, Fremd- und Selbstbilder mit unseren Vorstellungen über Gott weg, die das Schild repräsentieren, das wir abwehrend gegen die Wahrheit der Liebe erheben. Die Bedeutung der Liebe aus der Formlosigkeit zu erklären, würde ihr eine Form geben und damit Grenzen auferlegen, wo Grenzenlosigkeit die Ursache bildet. Grenzen bilden die Trennungslinien in unserem Geist, die uns von der Liebe unseres Freundes abschneiden und einen traumatischen Traum erzeugen. Den Traum, dass die Verbindung zu Gott unterbrochen wäre.


Wir halten ein Schild vor die Sonne und behaupten, daher sei es kalt. Wir sehen die Wolken am Himmel und nehmen die Sonne dahinter nicht mehr wahr. Wir erwarten, eine schuldige Welt zu sehen und halten es für ursächlich nicht unsere Wahl, diese dann zu betrachten. Wir sind wahre Meister in der Projektion negativer Szenarien, und lehnen jede Miterzeugungseigenverantwortung dann rundweg ab. Wir haben das Gegenteil annähernd zur Perfektion gebracht und könnten stattdessen wählen, einen liebevollen Traum zu träumen, statt auf dem Urteil der Schuld zu beharren.


Absatz 3 aus Lektion 189


„(3)Das ist die Welt, welche die Liebe Gottes offenbart. Sie ist so grundverschieden von der Welt, die du durch von Bosheit und von Angst getrübte Augen siehst, dass die eine die andere Lügen straft. Nur eine kann überhaupt wahrgenommen werden. Die andere ist ganz und gar bedeutungslos. Eine Welt, in der Vergebung auf alles leuchtet und Friede jedermann sein sanftes Licht schenkt, ist unvorstellbar für die, die eine Welt des Hasses sehen, die aus Angriff hervorgeht, sprungbereit zum Rächen, Morden und Zerstören.


(4) Doch ist die Welt des Hasses ebenso unsichtbar und unvorstellbar für die, die Gottes Liebe in sich fühlen. Ihre Welt spiegelt die Stille und den Frieden, der in ihnen leuchtet, die Sanftmut und die Unschuld, von der sie sich umgeben sehen, die Freude, mit der sie nach außen schauen vom endlosen Bronn der Freude in sich. Das, was sie in sich fühlten, auf das schauen sie und sehen seine sichere Widerspiegelung überall.


(5) Was möchtest du sehen? Die Wahl ist dir gegeben. Lerne jedoch dieses Gesetz des Sehens und lass nicht zu, dass dein Geist es vergesse: Du wirst auf das schauen, was du in deinem Inneren fühlst. Wenn Hass einen Platz in deinem Herzen findet, dann wirst du eine Furcht erregende Welt wahrnehmen, die der Tod grausam in seinen spitzen Knochenfingern hält. Wenn du die Liebe Gottes in dir fühlst, wirst du hinaus auf eine Welt der Barmherzigkeit und der Liebe schauen.


(6) Heute gehen wir vorbei an Illusionen, wenn wir das zu erreichen suchten, was in uns wahr ist, und fühlen seine allumfassende Zärtlichkeit, seine Liebe, die erkennt, dass wir vollkommen wie es selbst sind, und seine Sicht, die die Gabe ist,, die seine Liebe uns verleiht. Heute lernen wir den Weg. Er ist so gewiss wie die Liebe selbst, zu welcher er uns trägt. Denn seine Einfachheit umgeht die Fallen, die die törichten Verrenkungen der Scheinargumentation der Welt doch nur verstecken sollen.


(7) Tu einfach dies: Sei still, und lege alle Gedanken darüber, was du bist und was Gott ist, weg, alle Konzepte über die Welt, die du gelernt hast, alle Bilder die du von dir hast. Mach deinen Geist von allem leer, was er für wahr oder falsch, gut oder schlecht hält, von jedem Gedanken, den er als würdig beurteilt, und von allen Vorstellungen, derer er sich schämt. Halte an nichts fest. Bringe nicht einen Gedanken mit, den die Vergangenheit gelehrt hat, noch eine Überzeugung, die du jemals gelernt hast von irgendetwas. Vergiss die Welt, vergiss den Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem Gott.



(8) Ist ER es nicht, DER den Weg zu dir weiß? Du brauchst den Weg zu ihm nicht zu wissen. Dein Teil ist einfach der, alle Hindernisse, die du zwischen den Sohn und Gott, den Vater, gestellt hast, still für immer beseitigen zu lassen. Gott wird seinen Teil in freudiger und unverzüglicher Erwiderung tun. Bitte und empfange. Stell aber keine Forderungen, und weise auch nicht Gott den Weg, auf dem er dir erscheinen soll. Der Weg, IHN zu erreichen, ist einfach der, IHN sein zu lassen. Denn auf diese Weise wird auch deine Wirklichkeit verkündet.



(9) So wählen wir denn heute nicht den Weg, auf dem wir zu IHM gehen. Doch wählen wir sehr wohl, IHN kommen zu lassen. Und mit dieser Wahl ruhen wir. Und in unserem stillen Herzen und in unserem offenen Geist wird SEINE Liebe sich ihren Weg von selber strahlend bahnen. Was nicht verleugnet wurde, ist ganz sicher dort, wenn es wahr und sicher zu erreichen ist. Gott kennt SEINEN Sohn und kennt den Weg zu ihm. Es hat es nicht nötig, dass sein Sohn IHM zeigt, wie ER den Weg findet. Durch jede geöffnete Tür leuchtet SEINE Liebe aus ihrem Heim im Inneren nach außen und erhellt die Welt in Unschuld.



(10) Vater, wir kennen nicht den Weg zu DIR. Doch haben wir gerufen, und DU hast uns Antwort gegeben. Wir werden uns nicht einmischen. Die Wege der Erlösung sind nicht die unseren, denn sie gehören DIR. Und bei DIR suchen wir nach ihnen. Unsere Hände sind offen, um DEINE Gaben zu empfangen. Wir haben keine Gedanken, die wir unabhängig von DIR denken, und hegen keine Überzeugung darüber, was wir sind oder WER uns erschuf. DEIN ist der Weg, den wir finden und dem wir folgen möchten. Und wir bitten darum, dass DEIN Wille, der auch der unsere ist, in uns und in der Welt geschehe, damit sie jetzt ein Teil des Himmels werde. Amen.“ (2)


Als Vorausschau auf die Übungen sind einige Anmerkungen nützlich:


1. Nach dem Denken des Leitgedankens suchen wir die Stille. Die Absicht ist geäußert, die Energie folgt der Absicht. Ohne die Dichotomien sich widersprechender Konzepte und Vorstellungen unserer erlernten Vergangenheit wird das Licht deutlicher, dass wir durch unsere Verteidigungsmechanismen relativer Wahrnehmungen verschleiert haben. Wenn Gott sein kann, wie er ist, ist unser Freund reine und bedingungslose Liebe.


2. Die Angst vor Gott, die durch relative Religionsvorstellungen in unseren Köpfen entstand und weiter existiert, ist gänzlich unbegründet und Resultat unserer erlernten Abwehrstrategien gegen unsere tatsächliche Verbundenheit.


3. Die Liebe, die von unserem Freund in der Form gegeben wird, die uns verständlich ist, kann nur im Frieden gefühlt werden. Im Hass ist sie von dunklen Wolken verdeckt, wie die Sonne im Sturm. Sie ist nicht weg, sie ist eben nur verdeckt von dunklen Gedanken. Diese Gedanken sind erlernte Gedankenmuster, die bestimmten Resonanzmustern folgen und aufbauende oder zerstörerische Kräfte anstößt.


4. Aufbauende Kräfte sind schöpferischer Ursache und verbinden das Leben. Abbauende Kräfte sind destruktiver Natur und trennen die Ganzheit des Lebens in bewusst gewählte Fragmente, in denen die Bedeutung der Liebe verschleiert wird. Liebe wird als aus dem Außen stammend erkannt und der Kampf um Liebe beginnt, als Idee in unseren Verhalten Wirkungen zu erzeugen.


5. Die Ideologie des Hasses ist abbauender Wirkung, da sie sich selbst schwächt. Diese Geistesgifte stärken die Illusion, von Gott getrennt und ohne Liebe zu sein. Daher ist Frieden, das heißt Stille im Geist, der keine Notwendigkeit zu bestimmten Forderungen sieht, die Offenheit, die wir für einen Moment empfinden möchten.


6. Wir sagen noch nicht, dass dieser Moment ewig bleiben wird. Wir werden zurückfallen in die Mechanismen dieser Welt, doch jetzt ist all dieses belanglos. Wir verlassen die Beweiskette für die NICHT-Existenz der Liebe in dieser Welt und lassen und durch das Licht in uns selbst überzeugen, dass es ein Alptraum war, den wir gewählt haben zu träumen.


7. Wir erkennen die Substanzlosigkeit der Ursache und geben die Angst auf, einen Gott zu finden, der den Beschreibungen relativer Religionsvorstellungen entspricht und nur unter Bedingungen zu Liebe fähig ist. Wie sehr begrenzt diese Vorstellungen die Formlosigkeit der Liebe, die einfach SEIN möchte, was sie immer und überall im All ist?


8. Der Grund, warum ich die Lektion hier vorgreifend beschrieben habe ist der, dass ich nur geben kann, was ich empfangen habe. Wie auch nur zu empfangen ist, was wir zu geben bereit sind. Geben und Nehmen ist eins. Wir finden, was wir suchen und wir suchen zu beweisen, dass Gott nicht existiert. Daran zu glauben, dies könne unsere Funktion sein, ist ein Irrtum, der erst als Irrtum erscheint, kennen wir unsere sonstigen Auswahlmöglichkeiten.


9. Eine Welt entsteht im Bewusstsein. Daher ist es ein Irrtum, sie von der physischen Körper-Ebene gestalten zu wollen. Es ist die Absicht, die unsere Wahlmöglichkeit darstellt. WAS WOLLEN WIR SEHEN?


10. Die Übernahme dieser Eigenverantwortung bedarf der Löschung aller Irrtümer, was vom Heiligen Geist als Mittler zwischen Formlosigkeit und Form geschieht. Als Menschheit betrachtet, suchen wir nur Liebe. Das ist die Absicht, die uns verbindet. Kalu beschreibt es als Handeln, ohne zu handeln. Handeln heißt, Forderungen der Begrenztheit auf das Unbegrenzte anzuwenden. Die Stille, die den Patienten Menschheit heilen könnte, bringt die Liebe zu uns, die die Kraft zur Vergebung beinhaltet, zur Löschung der erlernten Vergangenheit.

Im Jetzt ist immer Liebe, doch wir sind in der Vergangenheit gefangen und übertragen diese auf die Zukunft. Die Offenheit für die Berichtigung durch das Licht der Liebe in uns selbst, ist der Weg zum großen Selbst. Das große Selbst sind wir alle. Wir sehen uns in der Welt gespiegelt und daher müssen wir die bisherigen Bilder als gemeinsam gewählten Irrtum erkennen und eine erneute Wahl treffen. Nicht zu wählen und sich über das Ergebnis zu beklagen, ohne den gegebenen Weg sehen zu wollen, könnte als bewusst gewählte Unwissenheit beschrieben werden.




(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359
(2) Ebenda, Seiten 359 / 360

Michael
22.11.15, 10:52
Teil 2 zu Lektion 189: Ich fühle die Liebe Gottes jetzt in mir


Wenn ich die Lektion vollständig vorstellen möchte, wären die ersten Absätze nachzureichen, ansonsten sind es selektive Informationen. Daher:


(1) „Es gibt ein Licht in dir, das von der Welt nicht wahrgenommen werden kann. Und mit ihren Augen wirst du dieses Licht nicht sehen, denn du wirst durch die Welt geblendet. Und dennoch hast du Augen, es zu sehen. Es ist da, damit du darauf schauen kannst. Es wurde nicht in dich gelegt, um vor deiner Sicht versteckt gehalten zu werden. Dieses Licht ist eine Widerspiegelung des Gedankens, den wir jetzt üben. Die Liebe Gottes in dir zu fühlen heißt, die Welt neu zu sehen, vor Unschuld leuchtend, lebendig vor Hoffnung und gesegnet mit vollkommener Barmherzigkeit und Liebe.


(2) Wer könnte Angst empfinden in einer solchen Welt? Sie heißt dich willkommen, frohlockt, dass du gekommen bist, und singt dein Loblied, während sie dich sicher vor jeder Form von Gefahr und Schmerz bewahrt. Sie bietet dir ein warmes und sanftes Zuhause an, in dem du eine Weile bleiben kannst. Sie segnet dich den ganzen Tag hindurch und wacht als stummer Hüter deines heiligen Schlafes über Nacht. Sie sieht die Erlösung in dir und schützt das Licht in dir, in dem sie ihr eigenes sieht. Sie bietet dir ihre Blumen und ihren Schnee und Dankbarkeit für deine Güte an.“ (1)

Uff, das waren jetzt insgesamt 986 zitierte Worte. Daher bin ich nun (nach mündlicher Aussage des Greuthof Verlages) verpflichtet, fast 40 000 Worte zu schreiben.


(1) „Es gibt ein Licht in dir, das von der Welt nicht wahrgenommen werden kann“



Würden wir dieses Licht wirklich wahrnehmen, wäre ein Jeder wir von dieser Heiligkeit in jedem Gegenüber erleuchtet. Daher will die Welt dieses Licht nicht bemerken, da der Alptraum damit vorbei wäre. Zu verstehen, dass überall im All nur ein Licht leuchtet, das alles Sehen erst ermöglicht, würde eine Verbundenheit erzeugen, die ein neues Licht auf unsere erlernten Bedeutungszuordnungsmuster wirft. Wir wären EINS mit dem All auch in seinem geformten Zustand, der physischen Ebene. All-Er-Dings würde eine Transparenz entstehen, die jede Form bewusster Lüge und jeden Manipulationsversuch anfänglich unmöglich macht.


Erst durch Selbstliebe entsteht die Offenheit, die Transparenz ermöglicht. Die Liebe zum kleinen Selbst, zur Persona, ist es, aus der unsere Wünsche entstehen, durch den Nachteil eines anderen einen Vorteil zu erzielen. Die Liebe zum großen Selbst, das ebenbildlich im Gegenüber wohnt, lässt das Licht aufleuchten, in dem wir eine verbundene Welt erkennen können, in der alle Fragmente Teil eines Ganzen sind, die einen gemeinsamen Willen des verbundenen, also großen Selbstes, teilen.


Diese übergeordnete Einheit ist es, die den Fragmenten ihre Funktion gibt, indem ein Gesamtziel der Evolution hinter dem Schleier des kleinen Selbstes auftaucht und die versprengten Ziele durch ein gemeinsames austauscht. Kämpfen wir für das kleine Selbst, die Gruppe, den Betrieb, die Region, die Nation, für Europa oder die „zivilisierte Welt“, dann entfernen wir Teile aus einer Ganzheit. Diese selektive Wahrnehmung wenden wir an, wenn der IS als nicht zur zivilisierten Welt gehörig betrachtet wird. Sehen wir die Nicht-Zugehörigkeit der Aussortierten Jugendlichen in Frankreich, Belgien, Griechenland, Spanien und so fort, ist ein weiteres Ansteigen UN-gehörigen Verhaltens kaum zu vermeiden.


Im Ordner Kohärenz und destruktive Interferenz werden der Begriff und die Wirkungen des Zugehörigkeitsgefühls ausführlicher behandelt. Ausgrenzung jedweder Art und auf jedweder Ebene führt zur Formulierung bestimmter Hilferufe, denn die Nicht-Zugehörigkeit spricht eine evolutionäre Angst an, die aus unserer Abhängigkeit von der Kooperation mit „Stammesgenossen“ entsteht. Aus der Stammesgruppe ausgeschlossen zu werden, bedeutete früher den sicheren Tod. Wir können nicht alles, was die jeweilige Bedürfnisstruktur erfordert, ohne Mithilfe einer Gruppe schaffen.


Offenheit für die Bedürfnisse im Gegenüber entsteht aus dieser Kooperationseinsicht im sozialen Gefüge einer Gemeinschaft und könnte wohlverstandene Selbstliebe genannt werden. In der Steinzeitsippe war Wohl und Weh des Einzelnen vom Erfolg oder Nichterfolg der Gruppe abhängig.


Damit die einzelne Gruppe erfolgreich sein konnte, waren gemeinsame Absichten zu entwickeln, die einen Bestand wahrscheinlicher machten und die Notwendigkeit zur Symbiose setzte den Anreiz, das Zusammenleben organisatorisch zu gestalten. Überleben wurde in Größenordnungen möglich, die heute als Zivilisation bezeichnet wird. Aber was ist die vorgeblich zivilisierte Welt denn anderes als eine moderne Steinzeitgruppe, die ausblendet, dass auch die extremen Hilferufe der extrem Ausgegrenzten aus einer menschlichen Seele stammen?


Das große Selbst könnte als die Stimme für die Gesamtheit betrachtet werden, die einen Prozess der Evolution durchschreitet. Diese Entwicklung abzulehnen und auf dem Sippendasein bestimmter Lobbyistengruppen in Steinzeitmanier zu beharren, löst die Spannungen und Widerstände aus, die das kleine Selbst dazu bringt, einen Überlebenskampf gegen das große Selbst zu führen. Statt die Kooperation auf eine erweiterte Ebene zu übertragen, versuchen wir durch die Abwehr gegen ein verbundenes Schicksal aller Menschen, Ursache und Wirkung zu vertauschen: Statt die tatsächliche Ausgrenzung vieler Menschen auf vielen Ebenen als ersten Angriff auf ihre Integrität zu sehen, sind es die Ausgegrenzten, die wir nun als Bedrohung für unsere Integrität ansehen.


Wir grenzen durch Nicht-Offenheit einen Großteil der Weltbevölkerung aus dem Leben aus, das wir in Europa für erstrebenswert halten. Wir meinen, dieser zivilisierte Lebensstil der westlichen Welt sei das Ziel der Evolution und sagen denen, auf deren Armut dieser Lebensstil gründet, sie seien selbst schuld daran, nicht so zu leben. Wir wollen das Licht in ihnen nicht sehen. Das Licht im jeweiligen Hilferuf des Gegenübers hinter dem negativen Zuwendungsspielchen sehen zu wollen, ist eine Frage der geteilten Absicht. Eine liebevolle Absicht entsteht, wenn die Fragmente des kleinen Selbst den Sinn von Kooperation in einer globalen Lebensgemeinschaft erkennen und darum zu geben bereit sind, was sie von der Welt einfordern. Da die Welt jedoch den veränderlichen und sich widersprechenden Wünschen der Summe abgegrenzter kleiner Selbste keine gemeinsame Realität bereitstellen kann, ist die Summe der fragmentierten Teile enttäuscht und verurteilt die Welt und damit auch sein SELBST.


Im Geistesmodus des Zornes, der aus Abwendungs- und Abwehrstrategien (nach dem ersten Angriff der Ausgrenzung) eine Verkehrung von Ursache und Wirkung darstellt, sehen wir die Bedrohung in den Bedrohten und fällen ein Urteil im Namen des kleinen Selbst gegen das große Selbst. Die Annahme einer Situation, die jetzt ist, wie sie eben ist, lässt die Fragen nach der Schuld verstummen. Es ist belanglos, wie wir uns in diese historisch gewachsene Globalsituation gebracht haben:


Wir alle sind jetzt in dieser Situation. Wenn wir respektvolles und damit liebevolles Verhalten von der IS erwarten, sind auch ihre Hilferufe zu betrachten und diese erweiterte Ebene der Betrachtung schafft Raum für Offenheit durch die Liebe zum kleinen Selbst, dem es immer nur so gut gehen kann, wie dem großen Selbst, in dem es sein kann, was es wählt, zu sein.


Würden wir dies Wahl als unsere Entscheidung akzeptieren, würde klar, auch eine andere Entscheidung treffen zu können: Die Entscheidung für ein geteiltes Bewusstsein von Freude im großen Selbst. Als Bumerang erweist es sich, ein selektives Feindbewusstsein aufzubauen, in dem Scheinargumentationen verschleiern sollen, warum der Feind sich durch uns zuerst angegriffen fühlte. Selbstliebe führt zu Offenheit, Offenheit führt zur Annahme des Transparenzgedankens. Der Transparenzgedanke eines verbundenen Bewusstseins, in dem Wahrnehmung erst ermöglicht wird, macht die Lüge unmöglich. Die Wahl der Lüge als Mittel zur Kommunikation macht es unmöglich, das Licht der Liebe in uns selbst noch zu fühlen. Wer könnte erwarten, das Licht im Gegenüber auszuschließen und es in sich zu fühlen? Erst, wenn die Liebe die Grenzen aufhebt, kann sich das Licht in uns bemerkbar machen und sich den Weg in die Physis bahnen.


Wir lernen, dieses Licht in allem zu sehen, indem wir nicht auf die Fehler in anderen schauen und daraus „Sünden“ machen. Die einzige wirkliche Verfehlung ist es, sich nicht als Teil des großen Selbst zu betrachten. Fragmente, die ihre Quelle verleugnen, sind eine Wirkung, die sich zur Ursache erhebt. Das nennen wir dann ZIVILISATION. Wenn das Fehlen des Lichtes der Liebe Gottes die Ursache für UN-gehörige Verhaltensentscheidungen ist, ist die Ausgrenzung von Lebensrechten im Gegenüber die Trennung vom Licht. Wir wählen durch unsere Auswahl der Verhaltensoptionen „Krieg“ unsere eigene Lichtlosigkeit. Dann verdrehen wir Ursache und Wirkung und verteilen die Schuld daran an den IS, die Banken, die Politik und die ganzen anderen, die nicht so wahrnehmen, wie wir es für zivilisiert halten.


Abwendungs- und Abwehrstrategien trennen uns vom großen Selbst. Nach dieser freien Entscheidung für die Lichtlosigkeit betrachten wir eine scheinbar wahnsinnige Welt voller Gewalt, Angriff, Zorn und Tod. Zuerst hat sich jedoch unser kleines Selbst vom großen Selbst abgewendet. Dann formulieren wir Hilferufe, deren Ursache jedoch nicht erkannt werden möchte, denn, würden wir sie sehen, wäre uns unser eigenes Problem ebenso deutlich. Es würde sogar deutlich werden, nur ein einziges Problem zu haben: Die Entscheidung, eine fragmentierte Welt zu sehen, in der Schuld die Funktion übernimmt, andere für die eigenen Entscheidungen verantwortlich zu machen.

(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359

Michael
25.11.15, 09:06
Was ist die Liebe Gottes? Teil 3


„Und mit ihren Augen wirst du dieses Licht nicht sehen, denn du wirst durch die Welt geblendet.“


Was ist mit den Augen der Welt gemeint, die verhindern, dieses Licht zu sehen?


1. Wir blicken in unseren Urteilen auf die Schuld in der Welt und nutzen unseren Verstand, den Ärger, den Zorn und die Wut zu rechtfertigen, die aus dem Irrtum entstehenden Verwirrungen für wahr zu halten. Mit Irrtum ist die Annahme gemeint, von Gott und seiner Liebe getrennt zu sind.


2. Wir lassen uns von der Welt blenden, die von einem Schleier überzogen ist, der die Wahrheit der Liebe unseres Freundes abwehren soll.


3. Der beste Zeuge für die Wahrheit ist der größte Zweifler. So räumt Kalu bereitwillig ein, dass die erste Ursache des Universums Liebe ist. Die jeweilige Wahrnehmung der Welt überblendet die Liebe durch die Abwehr gegen diese Wahrheit. Es gibt einzig Liebe in der Ewigkeit. Was wir in der Zeit Liebe nennen, ist in den meisten Fällen eine besondere Beziehung, die etwas erwartet und nichts ohne Gegenleistung zu geben hat. Doch Liebe ist nicht mehr Liebe, wird sie in Teilen gegeben und in Teilen entzogen, falls den festgeschriebenen Erwartungsmustern nicht (mehr) entsprochen wird.


4. So wird die Totalität der Liebe unseres Freundes in selektiven Fragmenten ausgeblendet und von Ärger, Wut, Zorn, Hass und Neid überdeckt, die unsere Auswahl abbilden.


5. Es gibt keine Liebe, die nicht mit der ersten Ursache, also Gott verknüpft ist. Jede Liebe, die wir in jedweder Form empfinden, entstammt der Formlosigkeit. Aus der Formlosigkeit wird ihr dann die Form gegeben, die in dieser Situation, für diese Menschen und diese Zeit an diesem Ort die Verständlichste ist.


6. Die Besonderheit, Liebe empfangen zu wollen, jedoch keine Liebe geben zu WOLLEN, kennzeichnet die besondere Beziehung. Eine heilige Beziehung sieht die Liebe als etwas Göttliches an und stellt keine Bedingungen dafür auf, wem und wann sie gewährt wird – und wem und wann wir sie zu entziehen suchen.


7. Die Suche und Sucht, Liebe aus dem Außen empfangen zu wollen, macht uns zu einem verlustgefährdeten Abhängigkeitskonstrukt. So wird Liebe schließlich zu etwas, was gefürchtet wird, da sie scheinbar zwangsläufig immer Schmerzen verursacht. Sehen wir Liebe jedoch als göttliche Gabe, dann kann sie uns nicht entzogen werden. Sie ist einfach.


8. Stellt Liebe Bedingungen, dann ist sie zu einem Emotionalvertrag geworden, in dem die Vertragsbedingungen an bestimmte Verhaltensweisen geknüpft werden. Wenn die Liebe jedoch diesen „Investitionsschutzverträgen“ untergeordnet wird, kann sie nicht sein, was sie ist.


9. Liebe ist grenzenlos. Werden ihr Grenzen auferlegt, verliert sie Teile ihrer Identität. Liebe lässt uns Grenzen überwinden und ihre Totalität bürgt für die Gerechtigkeit Gottes: Niemand bekommt weniger als alle Liebe. Denn Liebe wird mehr, wenn sie geteilt wird.


10. Liebe ist Leben und Leben ist Liebe. Wir leben aus der Liebe unseres Freundes und ohne Liebe ist kein Leben denkbar. Alles entsteht aus Liebe. Der ganze, oftmals eher unangenehme Rest ist verletzte Eitelkeit des Egos. Wer Liebe gibt, wird Liebe finden. Wer Liebe braucht, wird Hiebe finden. Gottes Liebe ist immer und überall. Wir sind nur von den Annahmen über die Welt geblendet, die einen Schleier des lieblosen Eigennutzes darauf werfen. Selektive Wahrnehmung benötigt Liebe. Totale Liebe ist der Wunsch unseres Freundes, allen Menschen alle Liebe zu geben. Kämpfe um Liebe sind das Gegenteil von Liebe, es ist Hass. Wenn wir versuchen, Liebe zu halten, ist dies der beste Weg, sie nicht zum Bleiben zu bewegen.


11. Der Weg, sie zum Bleiben zu bewegen, ist der, ihre göttliche Quelle nicht zu verleugnen.


12. So wähle ich Kalu als Zeugen für die erste Ursache der Liebe. Liebe ist der Grund der Schöpfung. Nicht der Fehlschöpfung aus selektiven Betrachtungsmustern einer auf immer verbundenen, ersten Ursache. Gott ist die Ursache der Liebe.

Michael
26.11.15, 10:06
Was ist die Liebe Gottes? Teil 4


„Und dennoch hast du Augen, es zu sehen. Es ist da, damit du darauf schauen kannst.“ (1)


1. Was sind die Augen, mit denen wir das Licht in uns wahrnehmen können?

Richten wir unsere Sinne nach innen und ziehen unsere Aufmerksamkeit von den blendenden Dingen der Welt zurück, beginnen wir, das vorhandene Licht in uns wahrzunehmen. Es könnte mit dem dritten Auge oder auch dem Heiligen Geist umschrieben werden, was uns ermöglicht, das Licht in uns, und dann in der Welt, zu erfahren.


Was diese innere Schau überblendet, ist der zweifelnde Verstand, mit dem wir Gründe für unseren Zorn, den Hass und damit das Gegenteil der Liebe Gottes konstruieren und mit dieser Absicht blicken wir auf die Welt im Außen. Warum sollte ein liebender Gott jedoch den Zorn, den Hass, den Krieg, das Leid und den Tod erschaffen haben? Mit dem Blick auf eine schuldige Welt verlieren wir den Zugang zur inneren Welt unseres Freundes, denn wir definieren IHN als mangelhaft und letztlich verrückt. Wer würde das Gegenteil von Liebe erschaffen, wenn kein Hass in ihm ist?


Ein verrückter Gott wird also konstruiert, unsere Fehlentscheidungen zu rechtfertigen. Wer nach außen auf eine Welt der Schuld, des Irrsinns und der geistigen Krankheit blickt und aus unseren Fehlwahrnehmungen einen verrückten oder schon gestorbenen Gott ableitet, lässt sich blenden.
2. Warum wollen wir das Licht in uns, das mit der Liebe Gottes einhergeht, nicht betrachten?


Der Grund ist einfach: Jede Schuld, jede Lüge, jeder Ärger, jeder Hass und jede Form der „besonderen Beziehungen“ wäre sofort unmöglich. Nach dem Zweiten Weltkrieg sagten viele Menschen, Gott müsse tot sein, wenn er diesen Wahnsinn zuließe. Doch wer wählte, die Schuld auf andere Menschen zu übertragen? Gott sieht keine Schuld in uns Menschen und wir sollten uns fragen, wie wahrscheinlich es ist, dass wir mit dieser Vorstellung Recht haben.


Ohne die besonderen Beziehungen zu Juden, Flüchtlingen, zu unterjochenden und zu erobernden Ländern hätte uns der Nutzen des Krieges nicht zu diesen Taten geführt. Die Abgabe der Eigenverantwortung steht dahinter, wenn wir sagen: Oh, diese Situation wird besser, wenn es anderen Menschen an den Kragen, ihren Besitz oder ihre Menschenwürde geht.


Wieder wählen wir es, die Juden, die Kriegstoten, die Flüchtlinge nicht als Teil von uns zu erkennen und daher glauben wir, durch Töten zu einem besseren Leben zu gelangen. Besondere Beziehungen sind diejenigen, in denen wir Menschen wahllos austauschen, wegdrängen und ermorden können, ohne für uns einen Nachteil darin zu sehen. Als die Illusion im Niedergang endete und zerplatzte, brauchten wir einen Schuldigen und da es die „anderen“ nicht sein konnten, musste es Gott sein. Ansonsten hätten wir erkannt, es selbst gewesen zu sein, dass wieder zum Tier der Offenbarung wurde. Als dieses mordende Tier suchen wir die Schuld in einem Gott, der uns verlassen hat.


3. Was trennt uns von der Erkenntnis, niemals von der Liebe unserem Freund getrennt zu sein?


Der Angriff, der als Verteidigung getarnt wird, versucht, das Falsche als wahr und das Richtige als falsch darzustellen. Wenn wir aus „Liebe“ zu unserer Nation, unseren Werten, unserem Glauben beginnen, Hass auszuleben, würde die Liebe - also Gott als die Quelle unseres inneren Lichtes – zu etwas gemacht, was nicht Liebe ist. Unsere Illusionen würden damit auf Gott übertragen und wir erheben den Anspruch, dass Gott ebenso wahnsinnig sei, wie wir es in uns selbst betrachten. Natürlich ist diese Liebe zu Teilen einer göttlichen Gesamtheit das Gegenteil von Liebe. Aber die Verkehrung von Liebe zu ihrem Gegenteil macht es unmöglich, noch ohne Schuld und damit Angst vor Gott nach innen zu schauen. Die Angst vor unserem Freund ist das Gegenteil von Liebe. So verlieren wir durch den Angriff auf ein Gegenüber den Zugang zur Liebe.


4. Was bringt es, auf das innere Licht zu schauen, wenn wir uns in äußere Kriege verstricken, um unsere relative Besonderheit zu behaupten?


Das Licht in uns ist unvergänglich und daher wurde es uns gegeben, um darauf schauen zu können. Es als wahr zu erfahren, würde die Einsicht mit sich bringen, dass unser Freund natürlich auch denjenigen gleichermaßen liebt, den wir gerade als Feind, Kriegsgegner, Terrorist, Verbrecher, Betrüger, Wahnsinnigen oder Ungläubigen bezeichnen. „Jede Person ist eine Person durch andere Menschen.“ Diese aus dem afrikanischen Humanismus stammende Aussage verdeutlicht den Schatten, den wir mit einem Urteil auf die Persönlichkeit eines Gegenübers werfen, wenn wir ein bestimmtes Urteil fällen. Würden wir unser Himmelreich (das Licht in uns) als inwendig erkennen, würden wir das Licht im Außen nicht unter den Scheffel stellen und beurteilen, was wir nicht objektiv beurteilen können.


Die Indianer sagen: „Beurteile einen Menschen erst, wenn du sieben Meilen in seinen Mokassins gelaufen bist.“ Es bedeutet, was auch Krishnamurti sagte: Der Irrtum ist es, anzunehmen, wir könnten in die Köpfe unseres Gegenübers schauen. Nein, wir übertragen immer nur die Maßstäbe und Vorurteile, die in unseren Köpfen sind.


So trennt uns der Angriff auf andere vom Licht in uns selbst. Die erneute Umkehrung der Verkehrung von Ursache und Wirkung würde bedeuten, unseren gemeinsamen Freund auch im Gegenüber zu erkennen. Wen würden wir angreifen wollen, sehen wir ihn als ein Licht? Wen würden wir töten wollen, sehen wir die göttliche Präsenz, die wir im Begriff sind, zu ermorden? Wen würden wir hassen können, sehen wir die Liebe Gottes zu ihm?


Ob wir uns irren und weiterschlafen wollen im Traum des Todes oder ob wir uns erinnern wollen und damit aufwachen und das Leben wählen, Gott liebt jeden Menschen bedingungslos. Das ist der Sinn des Lichtes, das in uns ist und damit in jedem. So ist die Konstruktion jedweder relativen Besonderheit immer ein Angriff auf das Göttliche im Gegenüber. Gott also permanent anzugreifen, und dann einen liebenden Freund in uns zu finden hoffen, wird als wenig wahrscheinlich betrachtet und doch:


Wir sind noch keine sieben Meilen in den Schuhen Gottes gewandert und gerade hier übertragen wir das innere Kopfkino auf unseren Freund, der NACH dem Angriff auf IHN natürlich gefürchtet wird. So ist die Aufgabe des Konzeptes relativer Besonderheiten durch die Konstruktion von „schuldhaftem Verhalten“ der Weg, das Licht in uns und im jeweiligen Gegenüber zu bezeugen.


Die Krankheiten unseres Geistes im Außen als „Sünde“ zu bestätigen, verleiht den Irrtümer und Fehlern eine Wirkung, die sie vor Gott nicht besitzen. Die einzige Sünde, derer wir fähig sind, ist es, Gott als getrennt von uns und getrennt von „den Anderen“ wahrzunehmen. Aus dieser Illusion entstand die Welt im Außen, von der wir nunmehr sagen: Sie ist böse und gemein, gefährlich und hinterhältig, freudlos und ohne jede Form von Liebe.

Doch die Liebe besitzt keine Form. Sie nimmt jeweils die Form an, die für uns in diesem Moment verständlich ist.


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359

Michael
28.11.15, 08:36
Was ist die Liebe Gottes? Teil 5

Liebe ist ein Weg, den wir in Dankbarkeit gehen. Liebe und Dankbarkeit gehen Hand in Hand, denn wenn wir nicht dankbar sind, fühlen wir (in diesem Moment) keine Liebe in uns.

Auch kann Liebe kein Leben ausschließen, denn die Schöpfung ist eins. Selektive Liebe, die wir jemand „Besonderem“ gegenüberbringen, teilt diese Einheit in liebenswerte und nicht liebenswerte Bestandteile. Diese Spaltung in abzulehnende Teile einer Ganzheit und begrüßenswerte Elemente derselben trennt uns von der Liebe, die Ursache aller Schöpfung ist.


Dankbarkeit für die Liebe unseres Freundes in uns ermöglicht das Annehmen aller Teile dieser Ganzheit. Wir betrachten die Dinge ohne Vergleich und legen das Urteil darüber weg, wem diese Liebe gebührt. Wie Krieg und Frieden nicht gleichzeitig in unserem Geist sein können, ist es auch mit der Liebe: Liebe und ihr scheinbar partielles Gegenteil, der Hass, der einhergeht mit Ärger, Angst, Ablehnung und Angriff, können nicht gleichzeitig gesehen und somit gefühlt werden.


Gott liebt seine Kinder bedingungslos, denn Liebe mit form-ulierten Bedingungen wäre selektiv und ausschließend. Doch ist Liebe formlos und alles umschließend. Wir werden von unserem Vater geliebt, egal, ob wir noch von "Brot und Spielen" träumen, oder schon den Weg der Liebe beschreiten.


Die Liebe zu „besonderen Menschen“ beinhaltet den Ausschluss unseres Freundes aus der Betrachtung, denn wir verleugnen die Anwesenheit von Liebe im Kind Gottes, das zweifelsfrei ebenso wie wir von seinem Vater geliebt wird. Wenn wir einen Menschen lieben, weil sie oder er bestimmten Kriterien unserer Bedürfnislisten entspricht, vergessen wir, uns damit von abhängig von der Anwesenheit dieser Eigenschaften zu machen. Wenn die Ursache der Schöpfung Liebe ist, kommt letztlich alle Liebe von Gott. Sie jedoch im Außen unter bestimmten Kriterien betrachten zu wollen, gibt der Liebe eine bestimmte Form, die nur noch ein Teil ihrer selbst sein kann.

Bedingungslose Liebe ist ein Weg, den zu gehen uns das Leben lehrt. Wenn sich Liebe zum Beispiel an die „Bedingung“ der Schönheit eines Körpers knüpft, wo ist die Liebe dann, wenn der Körper sich verändert? Wenn sich Liebe an bestimmtes Verhalten knüpft, wo ist sie, wenn sich das Verhalten verändert? Wenn sich Liebe an bestimmte Formen von Bedingungsrangfolgen knüpft, wie kann sie bestehen, wenn sich ein geliebter Mensch verändert, was wir zweifelsfrei ein Leben lang erleben?

Die Abhängigkeit von Liebe aus dem Außen ist eine Mangeldefinition, die verleugnet, dass die Liebe unseres Freundes uns immer und überall umgibt. Sie nur in besonderen und bestimmten Formen zu sehen, trennt die Liebe von ihrer Quelle und damit auch uns.

Nehmen wir die Form der Liebe, die Vaterlandsliebe genannt wird. Sie ist ein Ausdruck des Dankes gegenüber bestimmten Bedingungen der Form der Staatsführung, die wir als besonders erachten. Andere Formen der Formulierung von Staatsführung lehnen wir ab. "Unsere" Form ist, weil sie bestimmte Bedingungen erfüllt, erstrebenswert, die anderen Formen verdienen Verachtung und sind mangelhaft. Wir haben damit etwas, was die anderen Staaten nicht besitzen: Werte, Freiheiten, kulturelle Eigenschaften oder hohe Ideale. Doch damit degradieren wir ganze Nationen, die dieser Beurteilung nicht entsprechen.


Natürlich birgt diese Liebe zu einer bestimmten Form von System der Staatsführung die Gefahr, im stetigen Veränderungsprozess verloren zu gehen. Diejenigen, die noch vor Kurzem von Humanismus, Religionsfreiheit und Freiheit sprachen, sehen sich nun veranlasst, mit inhumanen Mitteln eine ganze Religion in Frage zu stellen und opfern die Freiheit, die Liebe zu ihrer veränderlichen Bedürfnisliste zu verteidigen.


Doch die Verteidigung von Liebe durch Kampf kann keine Liebe sein. Liebe gibt und benötigt keine Gegengabe für ihre Existenz. Das Wesen des Christentums, die Liebe zum Nächsten, wird geopfert, um verteidigt zu werden. Wir verraten die Liebe, um die Form der Liebe zu verteidigen, die wir jeweils als Konzept von Liebe zu betrachten gelernt haben. Wir nutzen das Mittel der Abwehr, etwas zu verteidigen, das in der selektiven Abwehrhaltung schon verloren ist. Dieses selektive Ausblenden von Teilen einer Ganzheit verschleiert das Licht der Liebe in uns selbst.


Das Fehlen von Liebe erzeugt Angst. Ärger, Angriff- und Verteidigungsmechanismen verkehren Ursache und Wirkung. Wir sagen, unsere Werte werden bedroht und vergessen dabei, durch unsere Urteile und Vergleiche, Bewertungen und Bedingungen, zuerst das Schwert erhoben zu haben:

Wen wir als nicht liebenswürdig beurteilen, im Vergleich zum Wert eines Anderen, entspricht nicht unseren Bedingungen, unter denen wir Liebe gewähren. Der Verurteilte fühlt sich nicht nur von unserer Liebe ausgeschlossen, sondern wir gehen noch weiter: Der Verurteilte wird sogar von der Möglichkeit ausgeschlossen, von Gott geliebt werden zu dürfen. Wird beispielsweise von uns gesagt, wir wären „Ungläubige“, dann wird ebenso gesagt, wir wären der Liebe Gottes nicht würdig. Auch wir fühlen uns nun degradiert, ausgeschlossen und mit einem "falschen" Urteil belegt.


So ist Liebe, wird sie an die Bedingungen der Vergänglichkeit und ständigen Veränderung geknüpft, zu einer gefährlichen Waffe, die zumeist mit Schmerz und Verlust verbunden wird. Einer Waffe, die wir (zunächst im Geist) gegen diejenigen richten, die wir davon ausschließen. Meist, weil veränderliche Voraussetzungen sich eben verändert haben. Doch ist die Ursache der Liebe unveränderlich und wir verwehren die Dankbarkeit, die der Quelle von Liebe gebührt. Die Liebe eines Vaters zu seinem Sohn bleibt unangetastet und bestehen, selbst wenn der Sohn beim „Spielen“ vergisst, wann es Zeit ist, nach Hause zu gehen. Erst wenn sich der Sohn an den Vater erinnert, wird das Zuhause wichtiger als das „Spiel“ mit den anderen Kindern.


Der Weg zurück ist ein Weg, den wir in Dankbarkeit auf das Licht der Liebe zugehen.
„Es ist da, damit du darauf schauen kannst. Es wurde nicht in dich gelegt, um vor deiner Sicht versteckt gehalten zu werden. Dieses Licht ist eine Widerspiegelung des Gedankens, den wir jetzt üben.“ (1)


Wenn wir sagen: „Ich fühle Gottes Liebe jetzt in mir“ (2), dann verbinden wir uns mit der Quelle der Liebe. Dabei wird uns die Bedingungslosigkeit deutlich, mit der Gott alle seine Kinder gleichermaßen liebt. Jeder besitzt die ganze und ungeteilte Liebe unseres Freundes. Ob wir unsere Kleidung beim Spielen verdreckt haben, oder ob wir beim Spielen eine Rolle angenommen, die wir nicht sind, ist völlig egal: Unser Vater freut sich, dass wir nach Hause kommen. Auch, wenn es wieder einmal ziemlich spät wurde im Spiel des Gegenteils von Liebe.


Liebe ist wirklich und ihr Gegenteil ist eine Illusion, die durch unser Ausschlussdenken entstand. Wir spielen das Gegenteil unseres liebevollen Zuhauses. Doch egal wie weit wir uns entfernen, in den liebevollen Gedanken unseres Vaters bleiben wir seine Kinder.


Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit identisch. Wir können nicht Hass geben und Liebe dafür erwarten. Hinter diesen negativen Zuwendungsspielchen steht der Hilferuf, als Sohn erkannt zu werden, der immer noch ist, wie er zuhause erkannt wird. Wir spielen eben ein liebloses Spiel:


Das Spiel, wie es wäre, wenn wir uns der Liebe unseres Freundes nicht mehr gegenwärtig wären. Manchmal vergessen Kinder beim Spielen, dass sie ein Spiel spielen, in welchem sie eine Rolle annahmen, die sie nicht sind. Dankbarkeit für die Wirklichkeit der Liebe unseres Vaters kann nicht selektiv sein. Wir können nicht von unserem Vater verlangen, irgendeines seiner Kinder nicht zu lieben, das ist das Gegenteil von Liebe. Es macht unseren gemeinsamen Vater zu etwas, das fähig wäre, seine Liebe selektiv und begrenzt zu halten. Mit diesem Spiel der relativen Besonderheit trennen wir die Familie in liebenswerte und nicht liebenswerte Bestandteile.

Dann wählen wir, nicht auf das Licht der Liebe zu schauen, die schon in uns ist. Wir können nicht für Liebe kämpfen. Wir können im ganzen All einzig die Liebe finden, die unser Vater für uns hegt. Legen wir die Kinderkriegsspielzeuge aus der Hand und sehen uns als verbundene Familie, macht es keinen Sinn, um etwas zu streiten, dass unser aller Erbe ist.


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359
(2) Ebenda

Michael
29.11.15, 15:11
Teil 6: Was ist die Liebe Gottes?

Liebe ohne Angst


Angst und Liebe können nicht zur gleichen Zeit im gleichen Herzen sein und gefühlt werden. Es gibt Liebe ODER Angst, beides kann nicht zur gleichen Zeit empfunden werden und daher wählen wir Angst oder Liebe.


Grund für ein liebevolles Gemüt ist das Fehlen von angstvollen Reaktionen, die von Hans Hellner, einem Arzt, der sich lange mit Angststörungen beschäftigt hat, folgend definiert wird:


„Ein mit Beengung, Erregung, Verzweiflung verknüpftes Lebensgefühl, dessen besonderes Kennzeichen die Abschaltung der willenmäßigen und verstandesmäßigen Steuerung der Persönlichkeit ist.“ (Zitat Hellner) „Angst kann etwas Quälendes, Bedrohliches haben, das ein Gefühl der Ohnmacht in uns weckt.“ (Zitat Fabian) (1)


Die Abschaltung der willensmäßigen Steuerungsfähigkeit von Ängsten weckt über die „Angst vor der Angst“ das schlafende Raubtier Mensch in uns und wir verfallen in erlernte, evolutionäre Verhaltensmuster, die nicht mehr wahrnehmen, was wirklich ist, sondern in der „Abschaltung“ bestimmte Teile ausblenden (Dissoziation) und selektiv eine persönliche und subjektive Realität erschaffen.


Die goldene Regel der Wahrnehmung lautet im Kurs des Lebens folgend:

„Du reagierst auf das, was du wahrnimmst, und wie du wahrnimmst, wirst du dich verhalten. Nach der Goldenen Regel sollst du anderen das tun, was du willst, dass sie dir tun. Das bedeutet, dass die Wahrnehmung beider akkurat sein muss. Die Goldene Regel ist die Regel für angemessenes Verhalten. Du kannst dich nicht angemessen verhalten, wenn du nicht richtig wahrnimmst. Da du und dein Nächster gleichwertige Mitglieder einer Familie seid, wirst du beide so behandeln, wie du beide wahrnimmst. Du solltest von der Wahrnehmung deiner eigenen Heiligkeit aus zur Heiligkeit der anderen schauen.“ (2)


„Das Entrinnen aus der Dunkelheit der Angst“ umfasst im Kurs zwei Stufen:


1. Die Einsicht, dass die (Illusion des Fehlens der Heiligkeit im Nächsten die) Dunkelheit nicht verbergen kann, was gewöhnlich Angst zur Folge hat. Zumindest solange, wie wir die Angst nicht annehmen und „mit Christus an unserer Hand“ durchschreiten. Würde uns Christus die Angst einfach nehmen, würde unsere Heiligkeit infrage gestellt. Dies wäre dann die Bestätigung unserer „Nicht-Heiligkeit“ und daher können wir die Ängste nur zusammen mit Christus durchschreiten lernen und somit als substanzlosen erfahren lernen.


2. Die Einsicht, dass es nichts gibt, was wir verbergen möchten, selbst, wenn wir es könnten. Diese Einsicht fußt im Grunde auf den Transparenzgedanken, der zweifelsfrei und eindeutig wird, sehen wir ein, dass unsere Gedanken für die Geistige Welt offensichtlich sind.

Deutlicher wird dies in einem persönlichen Beispiel: Im Alter von ca. 5 Jahren begann mein sich entwickelndes Ego „mit der Wahrheit zu spielen“ indem ich manchmal „Geschichten“ erfand und prüfte, wieweit es möglich ist, dem Gegenüber etwas „vorzumachen“. Als meine Großmutter das gewählte „Testopfer“ wurde, sah sie mir prüfend in die Augen und sagte einen Satz, der mir zum Glück hängenblieb: „Michael, Du wirst es nie lernen, zu lügen. Ich sehe dir jede Lüge an der Nasenspitze an, und das ist auch gut so.“

Transparenz bedeutet, Gott und die Geistige Welt nicht belügen zu können. Wir sind offene Bücher und selbst auf der physischen Ebene ist die Lüge, als Mittel zur Manipulation letztlich unmöglich – wir „riechen“ die Lüge am Gesichtsausdruck.

Dissoziation, also die Trennung von und Abspaltung der vollständigen Informationsmenge („einer richtigen Wahrnehmung“) aufgrund vorsätzlich nicht kommunizierter Inhalte (beim Lügen) verzerrt die Wahrheit zu dem, was gerade nutzt. Sehen wir daher die Intransparenz hinter der verzerrten Kommunikation zum Zweck der Verzerrung selektiver Wahrnehmung, dann könnte auch die Lüge als Quelle der Angst in Betracht kommen. Denn natürlich hatte ich „Angst“, die verschiedenen Darstellungen einer tatsächlichen Situation gegenüber mehreren „Testopfern“ würden von der Wahrheit eingeholt. Daher sagte meine Oma immer: „Lügen haben kurze Beine.“


Hier soll gesagt werden, dass die Lüge den ersten Angriff abbildet, der zur Angst führt. Ist Angst das Fehlen von Liebe, ist der Angriff direkt mit dem Fehlen von Liebe verknüpft. Wir verhalten uns nicht angemessen gegenüber der Heiligkeit im Gegenüber.

Aus vorgenanntem Buch über die Anatomie der Angst zitiere ich Sigmund Freud, dessen rationaler Psychoanalyse bisher einen anderen Eindruck zu machen schien:

„Es ist wenig verwunderlich, dass die Menschheit, allen voran Philosophen und Mediziner, mit dem Verständnis dieses bedrohlichen, allgegenwärtigen Gefühls und dem Versuch seiner Linderung seit Menschengedenken gerungen hat. Für die Medizin, besser gesagt für die Psychiatrie und die Psychotherapie (der Angststörungen, Anm. MB), ist das Phänomen Angst zu einem Problem, zu einem Symptom geworden, das gelindert und nach optimistischer Einschätzung auch „geheilt“ werden kann. Selbst Sigmund Freud ließ noch 1937 erkennen, dass er irrationale Angst als ein heilbares Problem betrachtete, als ein >>Rätsel, dessen Lösung eine Fülle von Licht über unser ganzes Seelenleben ergießen müsste<<.“ (3)


Freud macht hier auf eine Wirkung aufmerksam, die im gesamten kollektiven Seelenleben eine lichtvolle Verbesserung des Lebensgefühls ausmacht. Im Kurs wird diese Funktion mit dem Heiligen Geist verbunden, der uns lehrt und hilft, MIT und somit WIE Gott zu denken. Unser Vater sieht die Einheit der Familie und ihre unveränderliche Heiligkeit, egal, ob mein Ego gerade wieder „Testopfer“ für die Theorie getrennter Gedanken sucht, oder ich beschließe, mich nicht wieder selbst ans Kreuz zu nageln, indem ich Angriff als die beste Verteidigung wahrnehme.


„Wie Gott zu denken heißt, SEINE Gewissheit darüber mit IHM zu teilen, was du bist; wie Er schaffen heißt, die vollkommene Liebe mit IHM zu teilen, die er mit dir (und JEDEM Gegenüber, Anm. MB) teilt. Dahin führt dich der Heilige Geist, damit deine Freude vollkommen sei, weil das Reich Gottes ganz ist (und Ganzheit ist die Heilung von der dissoziierten Angst, Anm. MB). Ich sagte. Dass Gott den letzten Schritt im Wiedererwachen der Erkenntnis tut (das oben angeführte „Entrinnen aus der Dunkelheit“). Das ist wahr, doch es ist schwer in Worte zu fassen, weil Worte Symbole sind und nichts, was wahr ist, erklärt zu werden braucht. Doch es ist die Aufgabe des Heiligen Geistes, das Nutzlose in Nützliches, das Bedeutungslose in Bedeutsames und das Vorübergehende in Zeitloses zu übersetzen. Er kann dir daher etwas über diesen letzten Schritt sagen.“ (4)


Warum dies mit der eigentlichen Angst vor Gott und der Illusion des Todes und damit der Kreuzigung zu tun hat, im nächsten Teil dieser Abhandlung über die Aufhebung der Angst, die die vollkommene Liebe unseres gemeinsamen Vaters und Freundes entschleiert.

(1) Aus: „Anatomie der Angst – Ängste annehmen und an ihnen wachsen“ von Egon Fabian, Klett-Cotta 2010, Seite 25
(2) Aus: „Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 10
(3) Aus: „Anatomie der Angst – Ängste annehmen und an ihnen wachsen“ von Egon Fabian, Klett-Cotta 2010, Seite 26
(4) Aus: „Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 113

Michael
01.12.15, 09:55
Teil 7: Wie fühlen wir uns zurück in die Liebe Gottes?


Re-capit-ul@-Ion: Zurück zum Kopf, in dem universelle Liebe (ul) @ Ion wirkt.


Universelle Liebe ist es, die zum Frieden der Vergebung führt. Die Ganzheit, die Vergebung ermöglicht, ist die Liebe Gottes in uns.


In der Annahme des Kopfes, nicht zurück zu unserem Vater gehen zu können, weil wir der Fehlinterpretation zum Opfer gefallen sind, Opfer seien möglich, opfern wir unsere wahre Identität. Wir sind Liebe, weil Liebe die Ursache der Schöpfung des eingeborenen Sohnes ist. Als die Gedanken der Liebe, die daraus entstanden, sich als dieses verstanden, breitete sich Vergebung aus. Nach der Vergebung trat Stille ein, denn es gab keinen Grund mehr, einen Mangel zu bezeugen.


Angst, als das Fehlen von Liebe, und damit der Abwesenheit von Frieden und seligem Gemüt, beruht auf unseren Angriffen auf die Wahrheit. In Wahrheit kennen alle die Wahrheit, einzig sie wiedererkennen zu wollen, würde alle Projektionsnotwendigkeit zunichtemachen und das Kinderspielzeug an die Seite gelegt.


In der zweiten Schöpfungsgeschichte des Alten Testaments wird von „Sie“ schufen gesprochen. Die erste Schöpfung gebar den Sohn, der seinen Vater nicht erschaffen, aber als Frau und Mann weitere Kinder zu erschaffen geschaffen wurden. Die Enkel, die den Vater zum Großvater machen, machen den Sohn zum Vater. Liebe zu ver-geben, ist damit das Prinzip der Vergebung.


Es wird im Kurs als direkte Aussage von Christus verwendet: Tu genau dies!


Vergib, und du wirst die Welt mit Liebe sehen.


Praktisch ist das Durchschreiten der Angst auf dem Weg zur universellen Liebe, die alles umfasst, mit der Vergebung verknüpft, die zum Frieden führt. Dieser liebevolle Blick auf die Welt ist es, was im Kurs mit „Sehen“ und „Schau“ ausgedrückt wird: Der Heiligkeit im Gegenüber und in der Schöpfung gegenwärtig zu sein, lässt das Prinzip der Schuld als Illusion verschwinden. Mit der Illusion, Vergebung wäre möglich, erkennen wir die Unschuld der Schuld. Wir haben sie in Gedanken gewählt.


Das Wählen der Schuld als Abwehr gegen die Wahrheit wurde weiter oben als „eigene Kreuzigung“ angedeutet. Sie beinhaltet die Illusion, Christus als gekreuzigt, und nicht als auferstanden wahrzunehmen. Hier möchte gesagt werden, es ist als ein „Aufzeigen der Möglichkeit zur Überwindung des Todes“ zu durchdenken.


Die Angst, die den Weg zur Liebe in Dankbarkeit und Freude verwehrt, ist die Angst, mit blutigen Händen „vom Spielen“ nach Hause gekommen zu sein. Von diesem Gefühl erzählt die Kreuzigung, wenn wir die Auferstehung aus dem Blick verlieren. Die Angst, einen Körper sanft abzulegen, wenn die Zeit seiner Nützlichkeit beendet ist, entsteht in Gedanken, die mit Schuld zusammenhängen:


Dann kreuzigen wir uns, wenn wir andere als Projektionsfläche dieser Schuld missbrauchen und dies in „besonderen Beziehungen“ ausleben. Nach Hause, zu unserem Vater trauen wir uns nicht. Wir haben den Bruder erschlagen und ein Mal prangt an unserer Stirn: Mörder des Sohnes deines Vaters, mit Sünde belastet und schuldig zu sprechen! Das ist die Welt, die Nichtvergebung uns als Projektion im Außen zeigt.


Es sind nicht die Gedanken, die wir mit dem Traum der Vergebung teilen und daher sind sie nicht wahr. Wählen, was wir Sein könnten, lernen wir mit Hilfe des Heiligen Geistes. Nach der Überwindung des Todes von Christus mit dieser Funktion geschaffen - eine einzige und ungeteilte Antwort auf die Illusion zu sein: Die Illusion, es gäbe überhaupt etwas zu vergeben. Schuld war einfach ein Alptraum.


„Tu genau dies“ bedeutet Nicht-Tun zu müssen, weil Liebe ver-geben wurde. Dem Zorn und dem Prinzip der Schuld liegt nun kein Nutzen mehr zugrunde, sondern die Wahrheit der Liebe unseres Freundes hat die Kraft zur Vergebung entfaltet. Im Nicht-Tun-Müssen liegt die Ruhe, sagt selbst heute jeder Handwerker: In der Ruhe liegt die Kraft. In der Vergebung liegt die Ruhe des Friedens der Einsicht, keine Liebe zu brauchen, sondern schlicht Liebe als Einheit sein zu lassen, was sie in jeder Form ist. Wo Schuld gesehen wird, kann keine Liebe sein. Die kleine Bereitwilligkeit, als eins zu agieren, bringt uns die Freude zurück, die im Leben oftmals nicht gesehen und abgelehnt wird. Weil wir nicht mit blutigen Händen vom Spielen gekommen sind, trauen wir uns auch, nach Hause zu gehen.


Grundsätze, die Liebe Gottes im Herzen anzunehmen:


1. Haben und Sein sind gleichzusetzen.
2. Bejahe, was du willst.
3. Nichts ist schwierig, das voll und ganz ersehnt wird.


„Voll und ganz ersehnen, heißt erschaffen, und erschaffen kann nicht schwierig sein, wenn Gott selbst dich als einen Schöpfer erschaffen hat.“ (1)
Schuld erzeugt Angst. Angst erzeugt das Fehlen von Liebe. Das Fehlen von Liebe erzeugt die negativen Zuwendungsspiele auf der Suche nach unserer inneren Ganzheit. Fehlt Ganzheit, fehlt Frieden und „Bedürfnis“ führt zur Teilung der Einheit in die Vielfalt. In der Vielfalt den Überblick verloren zu haben, und Entscheidungen später als Fehler anzuerkennen, bringt die Möglichkeit, die Projektion anzunehmen, die Ursache bisheriger Irrtümer war, sie zu rekapitulieren und damit nicht zu dissoziieren. Die Aufhebung der Abspaltung bisheriger Schuldprojektionen führt zur Reintegration der Ganzheit, ohne die wir den Weg zur Quelle von Freude nicht in uns erkennen.


Christus sagt uns: „Das Himmelreich in inwendig.“


Da erst die Auflösung der vergangenen persönlichen Schuldprojektionen die ersehnte Freiheit von den Projektionen ermöglicht, da sie die Schuld aufhebt und damit der Kettenbrief der Sühne in Gang gesetzt werden kann, ist eine Einladung an den Heiligens Geist auszusprechen:


„Gedanken mehren sich, wenn man sie weggibt.
Je mehr an sie glauben, desto stärker werden sie.
Alles ist eine Idee.
Wie also könnten Geben und Verlieren miteinander assoziiert sein?“ (2)


Wie könnte also Haben und Sein nicht gleichzusetzen sein? (2)


Der zweite Schritt, bejahe, was Du willst, bedeutet die Freiheit von gespaltenen Zielen in ihrer sich widerstrebenden Dichotomie. Wir wollen Liebe und verhalten uns dabei nicht wirklich liebevoll. Liebe zu Sein bedarf der Wachsamkeit in der Auswahl von Gedanken. Hierbei hilft die Einladung an den Heiligen Geist, die kleine Bereitwilligkeit für die Offenheit der Stille, in der Verstand keine Worte zur Definition eines Mangels mehr bedarf.


Nichts als schwierig zu erkennen, was wir vollständig und als geheiltes Ganzes ersehnen, bringt uns dahin, in der natürlichen Übereinstimmung mit dem Willen der Ganzheit zu lernen, den Traum wissend zu nutzen.


Hand in Hand mit unserem älteren Bruder Christus ist in dieser Ganzheit nichts mehr zu heilen, denn Haben Sein sind gleichgesetzt. Eine gleichgesetzte Formel erfordert Harmonie zwischen den Polaritäten beider Seiten. Die Annahme des Willens zur Berichtigung des Irrwegs in die Schuld ist die Hilfe des Heiligen Geistes bei der Auswahl von wahren und liebevollen Gedanken, die zu ersehnen nur voll und ganz ohne Dichotomie und Dissoziation möglich ist.


Ist die Umkehr des Denkens, statt abzulehnen, was wir nicht wünschen, zu bejahen, was wir wünschen, gänzlich gelungen, können wir mit Liebe auf die Schönheit in der Welt schauen und Freude darüber empfinden, was wir haben, weil wir es sind. Wir wurden erschaffen, um zu erschaffen. Alles ist eine Idee.
„Es gibt keine Rangordnung der Schwierigkeiten bei Wundern. Eines ist nicht >>schwieriger<< oder >> größer<< als ein anderes. Sie sind alle gleich. Alle Äußerungen der Liebe sind maximal.“ (3)


Die Demut in der Gegenwärtigkeit der Vergebung führt uns in die Freude zurück, wiederzuerkennen, dass diese Vollständigkeit des Heiligen Erbes in der Ewigkeit bewahrt und geschützt ist und Gott selbst für unser aller Unschuld bürgt. Es gibt keine Schuld. Dann ist die Dunkelheit durchschritten.
Denn dann ist die Angst vor dem (berechtigten und erwarteten Gegen-) Angriff vergangen und dieses Licht brauchen wir nicht unter den Scheffel zu stellen. Das ist, was wir sind.


„Die Evolution, der Erleuchtungsprozess und das Universum selbst expandieren immer weiter und das hört nie auf. Wir wachsen immer weiter. Es gibt immer noch mehr. Und deshalb kann es keine Erleuchteten geben, nur Menschen, die einen Schritt tiefer in die Wirklichkeit hinein getan haben als andere.“ (4)
„Durch Vergebung erfährt die Seele auf ihrem Weg zur Öffnung des Herzens einen tiefen Umbruch…. Wir lassen von der Vergangenheit ab, wir lassen alles los, was wir aus unserer Sicht uns selbst und anderen angetan haben oder was die anderen uns angetan haben. Damit gewinnen wir die Freiheit, die Gegenwart ganz zu bejahen, anstatt immer wieder diesem Drang nach Bewältigung oder Neuinszenierung der Vergangenheit nachzugeben, dieser unerschöpflichen Quelle von Schuldgefühlen und Ärger.“ (5)


Die unerschöpfliche Quelle von Freude ist Vergebung, die Quelle der Liebe ist Gott. Die Abwendung der Wahrheit abzuwenden ist die Entscheidung für den Lehrplan des Geistes. Es steht uns frei zu wählen, wann wir die Lektionen des Lebens lernen. Es steht uns nicht frei, in der Zeit gegen den Willen der Ewigkeit nicht zu lernen. Das Ziel des Lehrplans ist es, die Blockaden zu entfernen, die uns daran hindern, uns der Gegenwart von universeller und allumfassender Liebe gegenwärtig zu sein. Was allumfassend und ganz, also geheilt ist, kann kein Gegenteil haben.


Einzig die Gedanken, mit denen ich verurteile, nicht annehme und diese Wahrheit abwehre, bezeugen die Illusion. Wir bezeugen daher die Illusion der Illusion. Es ist eine Illusion, zu glauben, Gottes Sohn könne bedroht sein und er müsse sich verteidigen. Alles, was wir verteidigen, geben wir in dem Moment auf.
Damit wir Haben, Erlernen wir, allen Alles zu geben.


Ein demütiger Kniefall vor der Liebe, ohne jede Bedingung und Form. Einfach, weil wir sind, was wir doch im Außen suchen. „Gott ist immer und überall im All nur Liebe und daher sind wir es auch. Wir suchen, was wir sind. Nur dort, wo es nicht ist. Ein Fehler, keine Sünde und doch die Möglichkeit zu einer erneuerten Wahl.


Alles, was wir für unmöglich halten, wird dadurch unmöglich.
Alles, was wir für möglich halten, ist nur dann möglich.


Niemals habe ich etwas erlangt, von dem ich nicht glaubte, es sei möglich. Keine Rangordnung der Schwierigkeiten im Wirken von Wundern zuzulassen, ist die Einsicht, das Sein und Haben im Innen und Außen verknüpft sind. Der Friede der Liebe Gottes kann nur zuerst im eigenen Herzen gesucht werden, was bedeutet, den Schutt der persönlichen Geschichte wegzuräumen und so die Wirkungen der Vergangenheit im Jetzt aufzuheben.


Die erschaffenen Erschaffer sind in einer gemeinsamen Quelle verbunden, die Rekapitulation dieser Verbundenheit unserer Wurzeln wirft das Seelenlicht, von dem auch Sigmund Freud weiter oben träumte. Im Fehlen von Angst findet Liebe Raum. Bejahen und begrüßen wir es, die Freiheit bei der Auswahl unserer Wirklichkeit wiederentdeckt zu haben.


Mit dieser lichtvollen Würde geht absolute Eigenverantwortung einher und genau daher ist es so wichtig, bei der Auswahl von Gedanken die Hilfe des Heiligen Geistes anzunehmen und liebevoll zu denken. Liebevoll Denken ist Bejahung und die Gleichsetzung von Haben und Sein. Das Ersehnen ist eine Operation, die Zeit benötigt, im Raum des Bewusstseins der Kinder die Liebe ihrer Eltern anzunehmen. Je nach Impuls und Willensübereinstimmung mit der allumfassenden Aufhebung des Glaubens an die Schuld, dem Gebet als Fürbitte für alles Beseelte, erreichen wir die Dimension der Ganzheit, in der klar ist: Wir können nicht haben, was wir nicht zu sein beschließen. Eine Frage von Absicht, Willen, Dauer der Übungen, Bereitschaft zur Offenheit für die Berichtigung der fehlgedeuteten Gedankenmuster durch die praktischen Lektionen des Kurses.


Daher sagt der Kurs in Namen dessen, dem die Autorenschaft aller wirklichen Gedanken gebührt:


„Ich habe mich entschlossen aufzuzeigen – um deinet- und um meinetwillen – dass der ungeheuerlichste Angriff, wie das Ego ihn beurteilt, keine Rolle spielt. Wie die Welt diese Dinge beurteilt – nicht aber, wie Gott sie kennt – wurde ich verraten, verlassen, geschlagen, geschunden und schließlich getötet. Es war klar, dass das nur wegen der Projektion anderer auf mich geschah, da ich niemanden geschadet und viele geheilt hatte.“
Die Lektion, die Christus mit der Auferstehung lehrte, ist:


„Keine Wahrnehmung, die nicht im Einklang mit dem Heiligen Geist steht, lässt sich rechtfertigen…. Die Kreuzigung lässt sich nicht miteinander teilen, weil sie das Symbol der Projektion ist, die Auferstehung aber ist das Symbol des Miteinanderteilens, weil das Wiedererwachen jedes Sohnes Gottes notwendig ist, damit die Sohnschaft ihre Ganzheit erkennen kann.


Die Botschaft der Kreuzigung ist vollkommen klar:


Lehre nur Liebe, weil du nur Liebe bist.“ (6)


Wenn die Kreuzigung eine Angst vor Gott lehrte, ist diese Fehldeutung nur eine weitere Illusion, die wir durch Vergebung aufheben lassen können. Daher brauchen wir nichts zu tun. Die Einheit geteilter Erfahrung stellt die Anbindung her, die mit der Einladung ausgesprochen wurde.

Ganzheit, Liebe und Heilung sind letztlich identisch und selbstentfaltend.








(1) „Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 108
(2) „Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 73
(3) „Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3
(4) „Die Christus-Matrix“ von Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 213
(5) „Die Christus-Matrix“ von Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 202
(6) „Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 94

Michael
15.12.15, 09:31
Teil 8 Lektion 189: Ich fühle Gottes Liebe jetzt in mir.

„Die Liebe Gottes in dir zu fühlen heißt, die Welt neu zu sehen, vor Unschuld leuchtend, lebendig vor Hoffnung und gesegnet mit vollkommener Barmherzigkeit und Liebe.“ (1)

Es heißt, die Welt neu zu sehen….


Hierzu sind die bisherigen Urteile über die Welt wegzulegen und als selektive Wahrnehmung anzuerkennen. Wir können die Welt nicht neu betrachten lernen, wenn wir den Zweck und den Sinn des Ganzen schon beurteilt haben. Dazu wäre die Goldene Regel in Erinnerung zu rufen:


Wir können uns nicht angemessen verhalten, wenn wir nicht richtig wahrnehmen. Wir nehmen jedoch nicht mehr offen wahr, wenn unser Urteil schon aus selektiven Fragmenten der Wirklichkeit gebildet wurde. Offenheit für eine neue Schau auf die Welt setzt vorurteilslose und unschuldige Gedanken an die Stelle bisheriger Schlachtfelder. Mag der Verstand auch seine Wahrscheinlichkeitsrechnungen aus der kriegerischen Vergangenheit vortragen.


Jetzt ist die Vergangenheit vergangen. Sie besitzt nur die Wirkung, die wir ihr im (zeitgebundenen, also temporären und damit unangemessenen) Urteil verleihen. Legen wir die Fesseln von Zeit und Vergangenheit beiseite, befreien wir die Welt aus unseren bisherigen Fehlurteilen und damit erlangen wir die Bereitschaft, aus der Totalität (der Schau des Heiligen Geistes) eine neue Wahl zu treffen.


Aus dem Fehlen des Urteils (im Außen) entsteht das Unterlassen von Schuldprojektionen, also Frieden (im Inneren). Ist Frieden im Inneren, können wir ohne selektive Abwehr gegen die Wahrheit unsere eigene Unschuld im Außen gespiegelt sehen und erkennen, dass alles einzig Liebe ist. Das ist das Licht in uns, das in der Welt des Urteils nicht mehr gesehen werden kann. Es gibt einzig das Mittel der Vergebung, die Hölle der Schuld zu verlassen und einen Raum für Liebe im Herzen zu öffnen.

Michael
15.12.15, 10:03
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Es ist die Aufhebung der Wirkungen von ungerechtfertigten Urteilen im – dann - für schuldlos befundenen Jetzt, die uns aus der absteigenden Spirale der wechselseitigen Schuldprojektionen im Außen befreit. Sehen wir die Schuld an unserem jetzigen Bewusstseinszustand in einem getrennten Außen, geben wir die Macht ab, unseren inneren Zustand aktiv und aufbauend zu regulieren. Wie die Mitwelt als ein soziales Thermostat andere Blickwinkel auf eine Situation ermöglicht und neue „Denkregulierungen“ eröffnet, reguliert der Heilige Geist (als spirituelles Kommunikationsmedium) im Sinne eines „Thermostates“ die Aufnahme und Annahme von Gedanken als „wahr“ oder als „falsch“. Wahre Gedanken wärmen liebevoll, falsche Gedanken bewirken Ärger, Angst, Wut, Zweifel, Depression, Krankheit, Leiden und Zorn.

Was jetzt in mir ist, bestimmt die Auswahl meiner Gedanken. Das Spiegelbild dieser Auswahl empfinde ich als Gefühl in meinem Körper. So bin ich nicht das Gefühl, das ich nun empfinde. Ich bin ebenso wenig der Gedanke, der zu diesem (gedanklich bestimmten) Gefühl führte. Ich bin der Entscheider darüber, welche Gedanken ich als wahr und welche Gedanken ich als unrichtig ablehne. Wahre Gedanken zu denken erzeugt wahre Gefühle. Der Gedanke „Ich fühle Gottes Liebe jetzt in mir“ entfaltet seine Wirkung unabhängig davon, ob wir ihn schon glauben und annehmen können oder unsere bisherigen Urteile noch zwischen der Annahme des Gedankens als „wahr“ stehen.

Die Macht der Entscheidung bei der Auswahl von Gedanken und damit die Fähigkeit zur Steuerung des eigenen Bewusstseinsinhaltes bringt uns die Offenheit zurück, die nötig ist, sich freudig einzugestehen, zum Glück Unrecht gehabt zu haben. Ich habe aus dem Blickwinkel der Schuld im Außen die Unschuld der Welt nicht mehr leuchten sehen können, aber es war meine Entscheidung, die ich zurücknehmen kann. Die Hoffnung auf Leben setzt Vertrauen in das Leben und investiert damit nicht mehr in die „Welt, die vom Tod beherrscht wird“. Den Tod zu überwinden bedeutet, sich als lebendiges und göttliches Bewusstsein zu empfinden, nicht als im Körper eingekerkerte Seele, die sich nach dem Tode als Erlöser sehnt und die Hoffnung auf Leben im Leben aufgibt.

Michael
15.12.15, 10:07
Was jetzt nicht ist, ist nirgendwo. Was jetzt hier ist, ist immer und überall im All. Es gab immer nur das Jetzt und jetzt ist die einzige Zeit, die jemals kommen wird, die Liebe zu fühlen, die in Allem leuchtet, was je sein wird.

Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit eins. Um die Liebe Gottes annehmen zu können, ist es notwendig, sie bereitwillig zu ver-geben. Wir können nicht haben wollen, was wir nicht sind. Sind wir keine Liebe, können wir keine Liebe vergeben. Sind wir die Liebe Gottes, sind wir „im Haben“ und können ver-geben, was wir in uns tragen. Suchen wir Liebe in besonderen Beziehungen zu besonderen Menschen unter besonderen Bedürfnisdefinitionen, verdammen wir uns dazu, die Liebe dort zu suchen, wo sie entzogen werden kann. Sollten die Bedürfnisdefinitionslisten irgendwann einmal nicht mehr zur beiderseitigen Befriedigung erfüllt werden, wird diese Funktion eben durch einen weiteren besonderen Menschen ersetzt. So suchen wir im Grunde Funktionen und keine Menschen.

Aus dem Mangelbewusstsein, die Liebe Gottes nicht in sich zu fühlen, entsteht die Projektion, sie dort suchen zu wollen, wo sie keine Heimat hat. Ganz ehrlich: Wo wird denn Liebe gefühlt? Immer nur im eigenen Herzen. Noch ehrlicher: Auch die Liebe, die wir im Außen sehen, ist immer die Liebe Gottes zu uns. Der geliebte Mensch wird immer geliebt, weil der liebende Mensch etwas wie einen göttlichen Schimmer darin erkennt. Diesen Schimmer des Lichts nur in besonderen Menschen zu sehen, entzieht den nicht besonderen Menschen diese innere und ewige Göttlichkeit durch unser Urteil.

Das Urteil entzieht uns die Gegenwärtigkeit der Unschuld in uns und damit im Gegenüber. Das Urteil entzieht uns der Gegenwärtigkeit des Heiligen Geistes, den ich mal als Entscheidungsberater umschreiben möchte: Gewissen ist das Wissen um die Totalität des Seins eines Heiligen Geistes und die Offenheit für die Berichtigung unserer bisherigen Irrtümer im Be-Ur-Teilen der Welt. Wir beurteilten Fragmente im Nicht-Wissen ihrer wechselseitigen Verbundenheit. So teilten wir die Welt in sinnlose Bruchstücke. Die Berichtigung unserer bisherigen Be-Ur-Teilungs-Absichten bedarf einer Entscheidung des Verstandesbenutzers.

So wird gesagt, der Heilige Geist wurde erschaffen, unsere Fehlurteile über die Welt zu berichtigen, indem wir die wahren Gedanken an ihrer Wirkung erkennen können. Wahre Gedanken müssen zu Freude und Liebe führen, weil dies die Ursache des Erschaffenen ist. Gott ist nur Liebe und Freude und daher sind wir es auch.

Fehlt Lebensfreude und Liebe, können wir davon ausgehen, wiederum vergessen zu haben, wer wir sind: Wir sind Liebe. Niemals waren die Gedanken wahr, die uns etwas anderes sagten. Wir nahmen nur an, dass dem so sei. Zum Glück haben wir uns geirrt: Wir sind Liebe, weil Gott Liebe ist.

Daher bewirken liebevolle Gedanken eine liebevolle Welt, denn sie verbinden uns mit unserer Quelle, die Liebe ist. Die Annahme negativer Gedanken mit ihren negativen Gefühlsfolgen als eigene Wahlmöglichkeit zu erkennen, lässt es möglich scheinen, auch das liebevolle Gefühl im eigenen Herzen zu erfahren, das entsteht, denken wir den Gedanken, der hier geteilt werden möchte.

Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit eins.


Wir werden Empfangen, was wir jetzt Geben.

Wir bieten jedem die Liebe Gottes an.

Damit setzen wir Sein und Haben gleich. Daher lautet erste die Lektion des Heiligen Geistes:


„Damit du hast, gib allen alles. (2)


Jeder, der wirklich und wahrhaftig Freiheit seines Geistes sucht, wird Anbindung an dieses Heilige Geistfeld finden. Daher lernen immer alle Menschen zusammen – ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht: Jeder lernt immer alles. Der Heilige Geist lehrt, um uns die Antworten darauf zu bringen, wer wir wirklich sind. Es kann gesagt werden, doch die Erfahrung der Liebe Gottes kann es nicht ersetzen. Die Absicht, diese Liebe zu teilen, ist der Schlüssel zum Zugang zur Heiligen Beziehung. Die Heilige Beziehung teilt diese innere Erfahrung und so wird Liebe mehr, wenn sie geteilt wird.


„Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“ Jesus Christus in Lukas 18.17


Als Kind konnte ich diese Liebe noch leichter fühlen, sie wird später vom Lärm der Welt überdeckt und als „zu kindlich“ abgetan. Aber ich kann mich an dieses Gefühl erinnern, wie lebendig und vor Freude sprühend diese Verbindung mich machte. Sich an freudige Gefühle zu erinnern, bringt uns wahre Gedanken zurück. Alles ist völlig unschuldig, solange wir es nicht mit unserem Urteil zu etwas machen, das dann schuldig erscheint. Damit ist die selektive Projektion des Egos gemeint.

Die Ausdehnung des verbundenen und fließenden Prozesses des ständigen Wiedererwachens aus dem Traum der Trennung ist die gegebene Aufgabe des Heiligen Geistes. Christus wusste, was er tat, als er tat, was er zur kollektiven Überwindung des Glaubens an den Tod tat. Damit wurde die Möglichkeit erschaffen, dass er jetzt und hier, als Heiliger Geist hinter uns steht, während wir die kleine Bereitschaft geben, sein Lehrbeispiel anzunehmen und die Angst vor dem Tod des Lebens zu überwinden. Es gibt keinen Tod für das Leben. Wir sind Bewusstsein, nicht der Körper. Der Grund, warum wir aufhören, wie die Kinder unschuldig und voller Hoffnung immer neu zu spielen, ist nicht jener, dass wir älter werden. Wir werden älter, weil wir aufhören zu spielen. (Sinngemäß von Franz Bardon)

Was hier gesagt werden wollte, findet sich in einem Gedicht aus dem Buch „Die Christus-Matrix“:

„Spiel mit mir, lachend lernen wir zusammen.

Setz dich still zu mir, lass den Blick auf deiner Unschuld ruhen und dich in deiner Freude.

Das bist du, und ich bin, was du bist, und erinnere dich an das Kind, das du bist, geborgen in Falten des Herzens, das unser gemeinsames ist, eben jetzt.

Setz dich, verweile im Grenzenlosen.

Unsere Blicke berühren sich auch in einem überfüllten Zimmer und lassen die Distanz der Herzen schmelzen. Lass mich dir am Herzen liegen wie du mir.

Lass mich dich sanft liebkosen und dein spaltbreit offenes Herz noch weiter öffnen, damit wir dort spielen können, so leicht und frei.

Ich bin Gnade und fließende Leichtigkeit, ein deutliches Spüren des eben jetzt Möglichen.







Kein Streben mehr, kein Arbeiten mehr, es ist beinahe getan, und wir kommen ohne Vorlieben im Einem zusammen.



Durch bloßes Sein teilt sich dir mit, was du nie gewagt hast – müheloses Fließen. Es ist ein Bruch mit dem Alten, aber gar nicht schwierig.“


(1) „Ein Kurs in Wundern“, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359

(2) „Ein Kurs in Wundern“, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 115

(3) Die „Christus-Matrix“, Ansata 2010, Seiten 351 / 352

Michael
24.12.15, 11:12
Lektion 189 Teil 9: Ich fühle die Liebe Gottes jetzt in mir.


„Wer könnte Angst empfinden in einer solchen Welt? Sie heißt dich willkommen, frohlockt, dass du gekommen bist, und singt dein Loblied, während sie dich sicher vor jeder Form von Gefahr und Schmerz bewahrt.“ (1)


Fühlen wir die Liebe Gottes zu uns, ist Angst in diesem Augenblick nicht möglich. Aus diesem Gefühl heraus, blicken wir liebevoll auf eine Welt, die, ohne Urteil, Verurteilung und Schuld ihre Lebendigkeit, Hoffnung und Liebe zurückspiegelt. Nicht die Welt ist es, die uns zu dem macht, was wir glauben zu sein, es ist unser Geist, der die Welt mit einem ungerechtfertigten Urteil belegte.


Wir waren es, die eine Deutung der Welt vornahmen, die fehlerhaft, vorschnell und statisch den Beweis liefern soll, dass wir von der Liebe unseres Freundes getrennt sind. Alle negativen Zuwendungsspielchen sind ein Hilferuf nach Liebe und Anerkennung aus dem Außen, und suchen doch nur das Gefühl, von Gott bedingungslos geliebt zu werden. Eltern lieben ihre Kinder weiterhin, auch wenn sie Alpträume haben und Traumphantasien entwickeln, die sie für wirklich halten. Für unsere bisherigen Irrtümer werden wir daher nicht bestraft, doch beginnt die Heilung der Angst mit der Akzeptanz der Tatsache, unter einer globalen Angststörung kein angemessenes Verhalten an den Tag zu legen.
Unsere Wahrnehmung beruht auf fehlerhaften Grundparadigmen, die ein Urteil über eine Entwicklung fällen, hinter der die Berichtigung unserer Irrtümer steht.

Irrtümliche Gedanken, die aus Angst heraus den Angriff als die beste Verteidigung erscheinen lassen, trennen uns von der Gegenwärtigkeit der Liebe. Ver-Zwei-feln zweifelt nicht am Zweifel, sondern sucht den Beweis für eine nicht liebevolle Welt, in der das Leben durch Kampf geschützt werden muss. Dumm ist nur, dass im Kampf zwar der Körper des Feindes getötet werden kann, nicht jedoch die Gedankengebäude, die uns immer neue Feinde liefern. Keinen Nutzen darin zu erkennen, immer neue schuldige Feinde im Außen zu suchen und zu finden, liefert einzig die Aufgabe unseres Angriffs auf die Welt, die wir als lieblos verurteilen. Aus dem verzerrten Blickwinkel der Schuld ist die liebevolle Schönheit und Lebendigkeit verschwunden. Mit ihr gehen Lebensfreude, Hoffnung und Vertrauen verloren, denn wir, ein winziges Staubkorn, haben dem Universum nach fast 15 Milliarden Jahren planvoller Entwicklung abgesprochen, ein freundlicher und liebevoller Ort zu sein.

Ein Zeitausschnitt, ein kurzes Aufflackern eines Bildpixels, soll uns reichen, den Plan der Evolution dahinter zwar nicht erkennen zu wollen, doch diesen in bewusst gewählter Unwissenheit schon zu verurteilen, ohne die Lektionen lernen zu wollen, in denen die Barrieren aus Schmerz um unser Herz beseitigt werden können. Eine Anweisung an den eigenen Geist, wie die Anwendung des Leitgedankens: „Wir fühlen Gottes Liebe jetzt in uns“ beseitigt die scheinbar unzweifelhaften Zweifel darüber, trotz unserer unzweifelhaften bisherigen Irrtümer, die Mauer zu entfernen, die aus dem Schmerz entstand, keine Liebe im Herzen zu verspüren.


Als das Fest der Liebe erinnert uns die geweihte Nacht an die Wiederkehr des Lichtes nach einem dunklen Traum des Sterbens auf dem Schlachtfeld des unverstandenen Eigennutzes. Eigennutz ist die Grenze zwischen scheinbar getrennten Gedanken. Scheinbar getrennte Gedanken sind die Mauer, die wir um unser Herz errichten, es vor Schmerz zu schützen. Wir wissen um dieses innere Kind, das zu schützen unsere Angriffe dienen sollen, doch wir erweisen uns einen Bärendienst in der Verteidigung unserer irrigen Vorstellung, etwas aus dem Außen würde die Macht besitzen, unseren Geisteszustand zu verändern. Hier verkehren wir das Gesetz des Sehen: Wir schauen auf das, was wir in unserem Inneren fühlen. Diese Gefühle resultieren aus der Auswahl von Gedanken, die aufbauender oder abbauender Energiewirkung sind. Der Entscheider, welche Gedanken wir als wahr annehmen, oder welche wir ablehnen, wird im Kurs vom Heiligen Geist ausgebildet. So könnte vom „beobachtenden Beobachter“ gesprochen werden, der uns sanft in den Zug der Liebe einbringt, indem die Wirkung liebevoller Gedanken als Gefühl von Leichtigkeit im Körper erfahren wird.


Der Kurs führt in seinen Lektionen durch einen Prozess, in dem das Empfinden, als Seele an einen Körper gebunden zu sein, ersetzt wird, durch die Erfahrung, freier Geist in einem Seelengefäß zu sein, das in einem körperlichen Gefährt eine Rundreise durch gewählte Erfahrungen macht. Aus dem Wissen, dass die Heimat nach der Reise unverändert vorgefunden wird, entsteht die Seelenruhe, die eine entspannte Reise durch Zeit und Raum ermöglicht. Alles wird wieder so vollkommen sein, wie wir es vor Anbruch des Traumes als unsere wahre Heimat, den Ort des Friedens aus bedingungsloser Liebe, kannten. Finden wir diesen Ort in uns, indem der Müll der persönlichen Geschichte aus dem Weg geräumt wird, der zum Herzen führt, leuchtet das innere Christuskind in seiner Heiligkeit.


Mit jedem Wanderer, der seine Heimat für einen Wimpernschlag der Zeit verlässt, geht unser inneres Kind mit unserem älteren Bruder an der Hand in die Welt der scheinbaren Gegensätze. Es könnte gesagt werden, unser älterer Bruder Christus ist mit jeder Seele auf einer Reise, die schon beendet war, bevor sie begann. Nur darum können wir uns erinnern. Sich an die Liebe zu erinnern, die unser aller inneres Kind vor Anbruch seiner Reise gefühlt hat, ist daher als Keim in jedem Seelengefäß vorhanden, da es eine von Christus erlebte Erfahrung ist, die durch den Heiligen Geist mit-geteilt wird. Ver-Geben können wir nur mit Hilfe der Liebe, denn der Hilferuf ist der Schrei unseres inneren Kindes, endlich an-erkannt zu werden.


Der Gedanke, es zu schützen, indem wir es an Konflikte, Kriege und Kämpfe binden, ist unrichtig. Es zu schützen gelingt im Verzicht auf den Angriff auf ein schuldiges Außen. Seine Wehrlosigkeit ist seine Stärke. Es kann seine Feinde lieben, denn es nimmt die Lektion an, die dahinter steht:


Vergebung ist die einzige Funktion, die wir hier haben. Die Aufhebung des Glaubens an die Schuld ist die Befreiung aus den Ketten einer schuldigen Welt, in der wir von Feinden umzingelt waren. Sind die Ketten des Urteils gelöst, kann die Angst durchschritten werden, die Ursache der Trennung vom Leben ist. Als Waffe in Konflikten missbraucht, von negativen Gedankenschleifen geschwächt und durchtränkt, von „unzweifelhaften Zweifeln“ geplagt, verliert der Körper derart viel Energie, dass die Schuld als Äquivalent in Krankheit einen Ausdruck findet. Krankheit ist ein Seelensymbol für die Auswahl abbauender Gedankenformen.


Zu lernen, aufbauende Gedanken zu wählen, bietet der Kurs die erfahrbare Möglichkeit. Die Entscheidung für den Kurs möchte ich auf keinen Fall missen, obwohl ich erst beginne, die Begrenzungen zu verlernen, die eine Mauer um das Herz des unerkannten inneren Kindes entstehen ließen. Diese Abspaltung, oder auch Dissoziation, trennt uns in unbewusste Ziele (des unerkannten Heiligen Kindes) und äußere Ziele, die einen Mangel bekunden. Die Mangelbeurkundung ist unser Urteil über die Welt, die uns nicht zu geben scheint, was schon in uns ist. Wir suchen dort, wo die Liebe nicht ist. Gefühlt werden kann sie nur im Herzen.
Schönes Fest der Liebe


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359

Michael
29.12.15, 08:40
„Sie bietet dir ein warmes und sanftes Zuhause an, in dem du eine Weile bleiben kannst.“ (1)



1. Fühlen wir die Liebe unseres Freundes zu uns, fühlen wir uns warm und sicher in einer Welt, die ihre Bedrohlichkeit verloren hat. Einmal, weil wir ohne Urteil annehmen, was jetzt eben ist, wie es ist, denn es waren unsere Entscheidungen, diese Welt so sehen zu wollen. Zweitens wird diese Welt erst ein Zuhause für eine kleine Weile, beginnen wir, die Liebe darin sehen zu wollen, die nicht von Schuld und Tod überlagert wird.


2. Die Weile, die wir hier als unsere Lebensspanne empfinden, wird sanft und lieblich, wenn wir die Welt nicht aus der Sicht eines sterblichen Körpers betrachten, sondern aus der Perspektive des Geistes, der schon viele Reisen in die Dualität „überlebt“ hat, ohne die Kontinuität des Bewusstseins darin zu verlieren.


3. Zeit in diesem Sinne bewusst und wissentlich zu nutzen, bedeutet, sich an die Unsterblichkeit des Geistes zu erinnern. Natürlich möge sich ein jeder auf seine Art und Weise erinnern, wer er wirklich ist. Wäre unser Freund denn wirklich ein Freund, würde ER uns als Ebenbild erschaffen haben, dass darüber belehrt werden muss, wer wir sind? Wir können uns, jeder für sich und der Heilige Geist für uns alle, daran erinnern, zeigen wir die kleine Bereitwilligkeit, in Schuld und Tod als Lebensprinzipien keinen Nutzen zu erkennen und unsere bisherige Betrachtungsweise darüber verändern, was Sinn und Zweck der Welt ist: Wir haben die Gedanken gewählt, die dieses Bild der Welt zeichneten, doch wir haben uns mit unserer Einschätzung geirrt. So besitzen wir die Wahl, die Welt neu zu betrachten und als Möglichkeit zu sehen, wie die Gedanken gewählt werden, die uns auf eine Welt blicken lassen, die zu einer Lehr- und Lerneinrichtung wird.


4. Eine kleine Weile hier die Lektionen anzunehmen, die wir hier zu Lernen beabsichtigten, lässt Zeit und Form zu einem Lehrplan des Geistes werden, in dem wir die Freiheit finden, die Liebe Gottes zu fühlen. Sie wird gefühlt, räumen wir den Ballast der Schuld hinfort, den die Angst vor dem Tod des Körpers in unserem Geist erzeugt hat. Die Angst entstand, als wir ein Gegenteil von Liebe für möglich und wirklich hielten. Aus dieser Angst heraus, entstehen die Schuldprojektionen und Hilferufe nach Befreiung aus einem, dann, sinnlosen und vom Tod besiegten Leben.


5. Mit dem Wissen, von Gott bedingungslos geliebt zu werden, entsteht die Seelenruhe, die gewählten Träume der Mitreisenden als Illusion zu betrachten. Eine Illusion, die erst erkannt wird, ändern wir unsere Betrachtungsweise über den Sinn und Zweck der Welt: Gott wäre kein wahrer Freund, würde er uns nicht zutrauen, uns aus eigener und freier Entscheidung auf den Rückweg zur Erinnerung zu machen. Dann verlieren wir die Notwendigkeit, dem Gegenüber sagen zu müssen, was es mit Gott zusammen für diese Reise als Lehrplan festgelegt hat. Jemandem helfen zu wollen, die Welt zu verstehen, ist eine Be- und Abwertung, die einen Mangel konstruiert. Einen Mangel an Zutrauen in das göttliche Gegenüber zu projizieren, ist Ausdruck von fehlendem Vertrauen.


6. Seelenruhe, als das Ergebnis von Vertrauen, entsteht durch das Zutrauen in die Erinnerungsfähigkeit im Gegenüber. Das göttliche Gegenüber als fehlerhaft und nicht erinnerungsfähig zu beurteilen und abzuwerten, ist die Ursache, etwas aus dem Ebenbild zu machen, was es nicht ist. So wird die Dissoziation, die Spaltung, zementiert und zum Betonklotz, der das Ego in die Tiefe zieht. Wir können alles, einzig nicht göttlich zu SEIN, kann uns niemals gelingen. Dieser unveränderte Teil ist unveränderbar in jedem Kind unseres Vaters.


7. Zutrauen in die Selbstentfaltungskraft der Seele bringt uns die Seelenruhe zurück, die auf Recht-Haben-Wollen verzichten kann. Konflikte verlieren ihren Nutzen, denn wer wollte die Göttlichkeit im Gegenüber darüber belehren wollen, welcher Weg zu gehen ist, wenn wir doch schon sind, was wir wählten, nicht mehr zu sein?


8. Daher ist die Betrachtung der Entwicklung unserer Erinnerung ein Mittel, den Lehrplan als Prozess zu begreifen, in dem nichts getan werden muss, außer das Zutrauen zu entwickeln, auf die Göttlichkeit im Gegenüber zu vertrauen.


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359

Michael
30.12.15, 16:29
Folgendes Zitat von oben muss ich zunächst berichtigen:

6. Seelenruhe, als das Ergebnis von Vertrauen, entsteht durch das Zutrauen in die Erinnerungsfähigkeit im Gegenüber. Das göttliche Gegenüber als fehlerhaft und nicht erinnerungsfähig zu beurteilen und abzuwerten, ist die Ursache (DES IRRTUMS), etwas aus dem Ebenbild machen (zu können), was es nicht ist.

Der Gedanke, nicht mehr zu sein, wie wir vor der Trennung in scheinbar fragmentierte Gedanken waren, kann zwar unseren Verstand täuschen. Aber die Annahme, das Gegenüber sei nicht göttlich, erzeugt keine schöpferische Energie.

Karl Ludwig warf mir heute mündlich vor, immer nur dasselbe zu sagen und zu wiederholen. Was spricht denn gegen einfach und genial?

Gut, eines gebe ich zu: Selbst mir fällt auf, wie unverständlich dies bisher beschrieben wurde. Es ist weder schwierig, noch einfach, den Kurs zu lernen.

Wer etwas noch nicht versteht, empfindet es nur solange als schwierig, wie es nicht gelernt wurde.

Hier passt der erste Grundsatz in Wundern:

"Es gibt keine Rangordnung der Schwierigkeiten bei Wundern. Eines ist nicht >>schwieriger<< oder >>größer<< als ein anderes. Sie sind alle gleich. Alle Äußerungen der Liebe sind maximal." (1)


Es ist daher insgesamt völlig belanglos, welche Worte hier stehen. Es ist die gesuchte Verbindung zum Heiligen Geist, die es hier zu beschreiben gilt. Der Kurs ist der Kurs und jeder macht ihn irgendwann. Daran ist kein Zweifel, es wird gelernt worden sein, was zu Lernen war. Einzig die Zeit, die wir brauchen, wird durch die Wirkungen berührt, die immer als maximale Äußerungen der Liebe aufzufasen sind.

Das beherzige ich hier im Grunde, wenn ich hoffe, durch didaktisch unsortierte Beiträge die Verbindung zum inneren Lehrer zu beschreiben, die mit den Übungen eingegangen wird. Künftig werde ich aber Kalus Rat ebenso beherzigen,, und etwas mehr Spaß in den Vordergrund stellen...

(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Seite 3

Michael
31.12.15, 22:33
<!--><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> „Sie segnet dich den ganzen Tag hindurch und wacht als stummer Hüter deines heiligen Schlafes über Nacht.“ (1)


Da alle Äußerungen der Liebe maximal sind, benötigt es keiner Worte, Wunder zu wirken - wenn wir alles FÜR alle wünschen. Was bedeutet, erst, wenn ein Jeder einem Jedem alle Liebe zugesteht, können wir erwarten, die Liebe in ihrer maximalen „Feldstärke“ selbst zu empfinden und daher Haben und Sein gleichzusetzen. Wir können nicht haben, was wir nicht sind. Wir können nicht Sein, was wir nicht besitzen. Wir werden mit Liebe gesegnet und sind daher ein Segen, der in Liebe die Liebe vergibt.


Wesentlich ist die Willensgleichheit mit der bedingungslosen Liebe, die Gott und das Leben sind. Was wir zusammen mit unserem Freund als Willen teilen, besitzt die maximale schöpferische Feldstärke und höchste Eintrittswahrscheinlichkeit. Wunder sind insofern Synchronizitäten mit dem Willen unseres Vaters, die völlig natürlich sind. Faust hat bemerkt, dass die völlige Übereinstimmung mit dem Willen unseres Freundes keiner Magie bedarf, sondern Wagemut, sich glücklich zu nennen. So hoch sei dieses Wort zu schätzen, kein Grund für Tat, noch für Magie: Wir sind das Wort und das Wort liegt sicher und selbst im Schlaf behütet in Gottes Hand. Wenn sich die Faust öffnet, ist sie weg. Blicken wir auf die Hand Gottes, können wir keine(n) Faust mehr erkennen.


In Ergänzung des ersten Grundsatzes „Es gibt keine Rangordnung von Schwierigkeiten bei Wundern...“ (s.o.) ist der Segen der Liebe Gottes den ganzen Tag, das ganze Jahr und das ganze Leben bei uns, denn Gott ist das Leben in uns. Es nicht zu spüren, trennt uns von der Funken sprühenden Lebensenergie. Ein Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe rundet das Jahr in diesem Sinne ab:


[I]„Ein freundlich Wort kommt eines nach dem andern
Von Süden her und bringt uns frohe Stunden;
Es ruft uns auf, zum Edelsten zu wandern,
Nicht ist der Geist, doch ist der Fuß gebunden.

Wie soll ich dem, den ich so lang begleitet,
Nun etwas Trauliches in die Ferne sagen?
Ihm, der sich selbst im Innersten bestreitet,
Stark angewohnt das tiefste Weh zu tragen.

Wohl sei ihm doch wenn er sich selbst empfindet!
Er wage selbst, sich hoch beglückt zu nennen,
Wenn Musenkraft die Schmerzen überwindet;
Und wie ich ihn erkannt mög er sich kennen.“

Ein friedlich Jahr folgt einem freundlich Wort,
Wir sind, was wir im Andren klagen.
Zu jeder Zeit, und auch an jedem Ort,
Stark ungewohnt das größte Glück zu haben.

Friedliches und gesegnetes Neues Jahr!
(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359
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Michael
01.01.16, 14:41
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Was für mich beim Selbststudium lange Zeit noch etwas zu abstrakt blieb, war die praktische Anwendung des ersten Grundsatzes beim Wirken von „Verwunderlichkeiten“. Nehmen wir es als wahr an, dass es keine Rangordnung der Schwierigkeiten bei Wundern gibt, bliebe die Probe aufs Exempel, was ebenso den ersten Irrtum beim Wirken von Wundern beinhaltet.

Es ist der Zweifel, der die Frage der Beweisbarkeit dieser Weisheit stellt. Wunderwirken basiert jedoch auf der bezeugten inneren Fülle, die beim Erlernen des Kurses vorgefunden wird und aus der die Aufgabe der Mangeldefinition resultiert. Wenn wir Beweise von Gott fordern, sind wir wie ich im Alter von fünf Jahren. Damals legte ich beim Holzholen bestimmte Stücke so hin, dass ich eine Veränderung bemerken würde, falls sie geschieht. Damals wollte ich die Wirksamkeit meiner Gebete mit Gott „auf die Probe“ stellen. Mir war „klar“, dass sich Gott nicht beweisen lassen möchte, denn sonst würden alle die „Beweise“ fordern und niemand mehr über den Glauben zu IHM finden können. Klar, Gott spielte „so“ nicht mit.

Wunderwirken ist wie ein Lernspiel mit dem Leben. Zunächst sehen wir auf die Gesamtheit des Lebens als Einheit, das A sozusagen. Das O ist das Staunen, wenn wir die Einheit der allumfassenden Liebe Gottes in der Welt erkennen. Etwas mit Liebe und aus vollem Herzen tun zu können, bedarf der Synchronisierung unserer inneren und äußeren Ziele. Das Ziel des Lernspiels ist, aus der Fülle der Liebe heraus zu handeln. Nicht sofort und gleich für immer, doch immer öfter etwas eher.

Etwas zu wollen ist gut, schön und richtig. Die Frage ist immer: Wie hätte ich mich damals gefühlt, wenn „das Holzstück“ anders gelegen hätte? Was suchte ich damals und wie hätte ein solches - eingegrenzt formuliertes Wunder - auf meine und die Gesamtentwicklung gewirkt?

Es war wohl so: Mein sich entwickelndes Ego glaubte tatsächlich, Gott zu einer Reaktion zu bringen, die nicht seinem eigenen Willen entspricht. Schwachsinn eines Kindes und doch nun mit einem Nutzen verbunden: Ich hab ja was daraus gelernt. eine Frage gestellt und nach mehr als vierzig Jahren die Antwort vernommen. Synchronizität verkürzt insofern die Wartezeit, bis der Groschen endlich abfällt vom gebundenen Fuß, der stets nach unten tritt und nie dabei gewinnt.

Öffentlich „aufgeführte“ Wunder wären dann Manipulationsmittel, die zum „Glauben“ führen sollen. So „arbeitet“ jedoch der Heilige Geist nicht. Irrtümer müssen erkannt werden, um vom Heiligen Geist berichtigt werden zu können. Jeder „bekommt“ seine Wunder als Äußerungen der maximalen Liebe, doch wie oft gehen wir achtlos an den Blüten und Früchten vorbei, die das Leben bietet, weil unsere „Besonderheit“ die Suche nach etwas fordert, was die anderen nicht besitzen. Besonderheit hat also das Ziel, alle unglücklich unzufrieden darüber zu sehen, was sie nicht besitzen und daher empfinden sie einen Mangel.

Wir können dann zwar A sagen, doch schon das B fällt uns nicht mehr ein und so bleibt das „Oooh“ folglich aus: Wenn wir nicht beide Seite der Medaille betrachten, bleibt etwas ungesehen und findet keine Wahrnehmung. Ungesehen bliebe in diesem Beispiel, dass jemand, der öffentlich wirkliche Wundertätigkeit ausüben würde, die Harmonie der Kräfte stört. Wäre Uri Geller in der Lage, die Mündungsrohre all der Panzer ebenso zu „verbiegen“, wie seine Löffel, würde Gott damit die Ursache der Kriege berichtigt sehen?

Der Heilige Geist ist wie ein Doktor, der sich nicht damit zufriedengibt, die Symptome eines Ungleichgewichtes zu beseitigen, sondern der uns dahin führt, dass wir den kausalen Grundirrtum aufgeben, da er selbständig durch Lernhilfen im "Außen" erkennbar wird. Als Irrtum erkannt, löst sich der Irrtum auf. Mein erster Irrtum im Wirken von Wundern war also die Annahme, MEINEN Willen als den Wunsch Gottes anzunehmen.

Hätten wir schon das Vertrauen in den ersten Grundsatz von Wundern, dass es keine Rangordnung der Schwierigkeiten beim Wirken von Wundern gibt, wüssten wir, dass es keinen Unterschied macht, ob Gott will, dass ein Stück Holz anders liegt, oder eine neue Welt entsteht. Gott lenkt die vernetzten Geschicke der Menschheit kollektiv so, dass etwas entsteht, was mit dem Begriff „Globaler Sozialnutzen“ für die Lehr- und Lernsituation aller Wesen ausgedrückt werden könnte.

Um es kursios zu sagen: Erst wenn wir fragen, wie sich eine Welt anfühlt, die so wäre, wie wir es individuell wünschen, kann diese Möglichkeit auch entstehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie entsteht, ist umso größer als sie dem Willen Gottes entspricht und es für den Heiligen Geist Sinn macht, diese individuelle Lektion in den kollektiven Lehrplan einzuweben und die Situation für Lernende und Lehrende individuell zu bestätigen. Als Gegenteil des Globalen Sozialnutzens für das Lebenssystem als Gesamtheit stehen die individuellen Ziele:

Klar, jeder will ein Auto, Flugreisen in ferne Länder, jedes Jahr ein neues Smartphone, jeden Tag eine Arbeit und jeden Monat sein Gehalt. Dazu jedes Jahr einen Rentenbescheid, der sagt, dass dies Leben bis ins hohe Alter so weitergeht. Und, genau weil dieses eben alle sagen, betrachten wir eine Welt, die Nutzen in der Zerstörung ihres Heimatplaneten sieht und genau hier beginnt diese Geisteskrankheit, sich die Illusion von Wirkung zu verschaffen. Jetzt wünscht sich noch jemand, aus den bisherigen Wissensfragmenten unseres temporären Weltbildes heraus, ein Enzym zu entdecken, mit dem das Altern verlangsamt werden kann. Stellen wir uns vor, dass sich natürlich nur besonders Besondere dann die Jahre käuflich erwerben können, die sie mit einem noch ausufernderen Lebensstil wieder ins Klo spülen. Ein Geschäftsmodell mit dem Antialterungsenzym wäre der Superhype für Todesgläubige und noch mehr Menschen würden die Angst vor dem Tod, als Sinn des Lebens ansehen.

Wäre Gott also ein guter Vater, wenn er kleinen Egos Holzstücke anders hinlegt?
Wäre Gott also ein guter Vater, würde er diesem Forscher die dazu notwendigen Gedanken und Ideen schenken?
Wäre Gott ein liebevoller Vater, würde er uns absprechen, Lernen zu können, die Irrtümer zu erkennen?

Wir könnten eben verstehen, nur „bekommen“ zu können, was wir als Gefühlsresultat in Verbindung mit allen Teilen teilen können, ohne ein Nullsummenspiel daraus zu machen. Bei Nullsummenspielen gibt es einen Gewinner und einen Verlierer. Damit werden immer beide zu Verlierern.


Aus Mangel an Vertrauen in das Leben des Lebens wird die Anbetung des Todes. So verlieren wir die Lebenskraft Jahr für Jahr und warten auf den Tod, weil wir der Zerstörung des Planeten, und des Lebens darauf, einen geldwerten Vorteil beimessen, der für uns über dem Leben steht.

Was also würde einen globalen Sozialentwicklungsnutzen besitzen und kein zweischneidiges Schwert sein? Wie gehen Plussummenspiele? Plussummenspiele besitzen einen Lehr- und Lernnutzen für alle Beteiligten. Solange diese Irrtumsberichtigung abgewehrt wird, betrachten wir globale Nullsummenspiele. Erst, wenn der spirituelle Entwicklungsnutzen eines ausgewählten Wunderwunsches mit den Absichten unseres Freundes übereinstimmt, kann die Wahrscheinlichkeit wachsen, etwas NICHT in Zweifel ziehen zu müssen, da es kategorisch ausgeschlossen wird.

Halten wir es jedoch für ausgeschlossen, die Verträge zum Klimaschutz auch umzusetzen, ist die Möglichkeit des Eintritts der Möglichkeit „verschwunden“. Sie ist aber nicht weg, eben nur auf der anderen Seite der gleichen Medaille. Je mehr dieses „Wunder“ im Außen zu sehen wünschen, umso größer ist die damit verbundene Kraft. Wird dieser Traum von immer mehr Menschen geträumt, ist es kaum zweifelhaft, dass Gott einen glücklichen Traum für das Leben unterstützt.

Nur, weil ich beweisen wollte, dass Gott etwas „für meine Besonderheit“ tut, was er nicht für ALLE wollen würde, blieben meine „Versuche“ unbeantwortet. Es fehlte gleichklingende Resonanz, die Willensübereinstimmung lag nicht vor. Es reicht nicht, wenn einer etwas will und bekommt, um in Resonanz mit dem Willen des Heiligen Geistes als Lehrer und Mittler zwischen den Welten zu sein.

Um Wunder zu wirken, müssen wir erkennen, keinen Mangel aufzuweisen. Eine Schwierigkeit beim Wirken von Wundern als wirklich anzunehmen, bezeugt den Mangel. Die Äußerungen der Liebe Gottes jedoch immer als maximal zu betrachten, entlässt den Wunsch aus einer Form. Form, Zeitpunkt und Art sind nicht unser Ding. Dafür ist der Heilige Geist zuständig. Doch der tritt nicht in einer Fernsehshow auf und verbiegt Löffel, um damit Anerkennung und Besonderheitsstatus zu erreichen. All das Streben ist reine Mangelbekundung, wir sind, wie Gott uns schuf. Auch dieses Jahr und alle weiteren. Bis zum Erlernen der individuellen Lektionen besitzt dies seine Gültigkeit. Es gibt keinen Mangel an Zeit für die Ewigkeit. Gott hat eben alle Zeit in jeder Form dieser Welt. Kein Problem ist daher wirklich, alles nur Illusion eines Verstandes, der begann, gegen die Natur zu arbeiten und dabei sein Selbst verlor. Der Kurs ist mit einer Rückführung zu diesem Selbst zu vergleichen. Alles, was dem Gewahrsein entgegensteht, kein Problem und keinen Mangel zu besitzen, wird in 365 Lernschritten aufgelöst. Dazu muss sich jeder Mensch selbst entschließen.

Daher funktionieren Wunder zur Berichtigung von Irrtümern, nicht um Glauben durch Zurschaustellung zu bewirken. Wer das glaubt, macht Gott zu einem Mangelkonstrukt. Wunder geschehen also völlig natürlich und sind erlernte Gewohnheiten im Denken der Gedanken, die wir mit Gott teilen. Mehr ist es didaktisch eigentlich nicht: Wir vertrauen auf den Lehrplan und schöpfen aus der Fülle, indem wir ersehnen, was Gott für uns ersehnt. Ist das Gefühl im Herzen weder Liebe noch allumfassende Freude, fordert unser Ego zum Nullsummentanz…






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Michael
02.01.16, 11:26
<!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> "Sie sieht die Erlösung in dir und schützt das Licht in dir, in dem sie ihr eigenes sieht." (1)

So blickt die Liebe auf einen zukünftigen Zustand, jetzt noch unerkannt, doch nur eine Frage der Erinnerung. Sie sieht sich in uns und dieses Licht ist nicht gefährdet, wie auch ein Sonnenstrahl durch die Dunkelheit nicht zu gefährden ist.


Als Erlösung könnte die Vergebung betrachtet werden, die es ermöglicht, keinen Nutzen in der Generierung Leiden schaffender Vorkommnisse zu sehen. Es mag möglich sein, dieses Licht in uns selbst zu verleugnen, doch es kann nur verschleiert werden, solange der Schutt der persönlichen Leidensgeschichte eine Mauer aus Schmerz und leidenschaftlich mit Eifer sucht, was Leiden schafft.


Im Grunde die Fortsetzung dessen, was mich als Kind ritt, von Gott zu fordern, sich zu offenbaren. Wenn es Dich gibt, dann beweis es doch einfach durch das Verrücken eines Stück Holzes. Ich sags ja auch nicht weiter, sondern will nur etwas Besonderes sein! Erst, wenn wir erkennen, auf dieses Licht der Vollkommenheit im jeweiligen Gegenüber schon blicken zu können, macht es keinen Sinn mehr, den Weg dorthin ablehnen zu wollen. Was verrückt werden musste, war allerdings der Montagepunkt meines Geistes – wenn es mir vergönnt sein soll, die Liebe Gottes in mir zu fühlen, dann ist es notwendig, sie auch allen anderen getrübten Lichtern anzubieten und zu ver-geben.


Vom Glauben zum Wissen zu gelangen, ist ein Weg, der uns durchaus zugetraut wird. Einzig wir wählen ständig, einen Mangel an Vollkommenheit zu bezeugen, indem wir Leiden schaffende Vorkommnisse erschaffen.


Die eigene Erlösung aus den Ketten der Leiden schaffenden Vorkommnisse ist die Aufgabe der Bewertung von Geschehnissen, die wir emotional ablehnen, aber kognitiv nicht leugnen können. Kognitive Druckwirkung erzeugt innere emotionale Spannungen; emotionale Sogwirkung wird durch eine verbindende Zielvorstellung ausgelöst. In allen das Licht zu betrachten und nicht den Schuldigen im Gegenüber sehen zu wollen, ist gleichsam die Schlüsselqualifikation des Wunderwirkenden.


Die Geisteshaltung, die dazu benötigt wird, ist die Übereinstimmung, in allen das Licht zu bezeugen und niemanden als unvollkommen wahrzunehmen. Gott hat uns nicht verurteilt, ebenso wenig sollten wir es tun. Die Liebe Gottes, die unser Leben ist und uns schuf, ist das, was wir sind. Aus dieser verbundenen Fülle wird keine Mangelkonstruktion mehr möglich und nötig sein. Dann ist die Ursache der vielfältigen und oft einfältigen Symptome der Erkrankung geheilt und die individuellen Formen und Persönlichkeiten besinnen sich auf ihre Quelle.


Um Wunder als natürliche Lernprozesse betrachten zu lernen, ist das Streben aufzugeben. Das Streben will unbedingt irgendein Objekt des Außen sein „Eigen“ nennen und Besonderheit ernten. Doch Liebe hat schon, wonach Streben noch sucht. Streben bezeugt den Mangel und wer aus Mangel heraus handelt, kann nicht natürlich Handeln. Mangeldenken ist fehlendes Vertrauen in die Liebe, die damit gesucht wird, wo sie nicht zu finden ist: Außerhalb von uns.


Würden wir verstehen, dass alle Liebe immer von Gott ist, würden wir das Prinzip von Schuld und damit „Liebesentzug zur Generierung künftig liebevollen Verhaltens“ nicht mehr mit einem Nutzen verbinden und in der Projektion eines inneren Mangels in das Außen nicht die Erlösung aus der Schuld, sondern die Ursache von Leiden, Krankheit und Tod.


Wenn wir unsere Körper als Waffe unseres Geistes einsetzen, wird das „innere Kind“, das innere Leuchten, verleugnet. Es wird zum Teufelchen, denn als Engelchen wurde es nicht mehr erkannt. Dazwischen sitzen wir und entscheiden, welcher Stimme wir Glauben schenken dürfen:


A: Du lebst nur einmal, gönn dir jetzt so viel Leben, wie du bekommen kannst und kümmere dich nicht um die Bedürfnisse derer, die du Kraft DEINES besonderen Geistes unterjochst und unterdrückst. Die Lüge ist das Mittel zur Erlangung von Lebenskraft, die meist im Geld gesehen wird.


B: Alle leben immer und sind unsterbliches Bewusstsein. Die Zeit des Vergessens unserer wahren Identität ändert daran nichts. Die Liebe, die uns schuf, ist, was wir sind. Wir wählten nur, es zu vergessen. Ohne diese innere emotionale Qualität können wir uns in kognitiver Abbildung nicht angemessen verhalten. Die Wahrheit, also die Aufgabe des Konzeptes der Manipulation und Funktionalisierung, ist ein Plussummenspiel: Ohne Urteil werden wir nicht verurteilt. Wer jemanden verurteilt, in dessen Schuhen er nicht durch Leben gegangen ist, verurteilt sich damit auch, von der Liebe getrennt zu sein. Vergebung, also die Aufgabe des Konzeptes, Richter über die Welt zu sein, ohne sie schon zu verstehen, ist die Erlösung im Sinne der Befreiung dessen, was schon in uns ist und immer bleiben wird, was es ist: Liebe, nicht Verurteilung.


Schließen wir die Möglichkeit aus, das Licht im Gegenüber schon zu sehen, nehmen wir uns die Möglichkeit, es in uns zu fühlen. Wir schauen auf das Licht, nicht auf die Dunkelheit. Bevor ein Sonnenstrahl sich von der Sonne aufmacht, mag er auch in Frage stellen, ob er genug ist, die Dunkelheit zu erhellen. Aber enden wird er niemals. Ein Anfang ohne Ende…





(1) Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359
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Michael
03.01.16, 10:10
Die ersten beiden Absätze zusammenhängend:

<!--><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> 1) [I]„Es gibt ein Licht in dir, das von der Welt nicht wahrgenommen werden kann. Und mit ihren Augen wirst du dieses Licht nicht sehen, denn du wirst durch die Welt geblendet. Und dennoch hast du Augen, es zu sehen. Es ist da, damit du darauf schauen kannst. Es wurde nicht in dich gelegt, um vor deiner Sicht versteckt gehalten zu werden. Dieses Licht ist eine Widerspiegelung des Gedankens, den wir jetzt üben. Die Liebe Gottes in dir zu fühlen heißt, die Welt neu zu sehen, vor Unschuld leuchtend, lebendig vor Hoffnung und gesegnet mit vollkommener Barmherzigkeit und Liebe.


(2) Wer könnte Angst empfinden in einer solchen Welt? Sie heißt dich willkommen, frohlockt, dass du gekommen bist, und singt dein Loblied, während sie dich sicher vor jeder Form von Gefahr und Schmerz bewahrt. Sie bietet dir ein warmes und sanftes Zuhause an, in dem du eine Weile bleiben kannst. Sie segnet dich den ganzen Tag hindurch und wacht als stummer Hüter deines heiligen Schlafes über Nacht. Sie sieht die Erlösung in dir und schützt das Licht in dir, in dem sie ihr eigenes sieht. Sie bietet dir ihre Blumen und ihren Schnee und Dankbarkeit für deine Güte an.“ (1)



Gestern bin ich mit einer Freundin in die Stadt gefahren und vorne an der Ecke blühen Rosen im Januar. Heute fällt der erste Schnee dieses Jahres bei uns. Ein schönes Beispiel für natürliche Synchronizität in einem verbundenen Resonanzsystem. Natürlich ist hierzu der Gedanke als wahr zu empfinden, dass unser Freund für uns ALLE das absolute Glück ohne jede Störung desselben will.



Problem dabei ist, das wir nicht immer wissen, was das Beste für uns ist. Für unsere Selbstachtung und unser Selbstbild wäre es entwicklungspädagogisch nicht sinnvoll, würde uns „geholfen“, denn, wie oben ausgeführt, wäre es die Bestätigung eines Mangelkonstruktes durch Gott und damit die Anerkennung von etwas, was falsch ist.



Sehen wir uns als wirkliches Ebenbild, wäre es folgerichtig, alle Eigenschaften und damit einhergehenden Fähigkeiten schon zu besitzen, statt weiter (im Außen) nach etwas zu streben, was wir (im Inneren) schon besitzen. Früher hätte ich hier gesagt, wie blöd ist das denn. Heute ist mir klar, dass jeder es so wählt, wie er es zu sehen wünscht. Und dies wird so lange so sein, wie wir einen Nutzen darin erkennen, nicht vollständig, nicht vollkommen und nicht im Frieden Gottes zu sein. Wobei, wie oben mehrfach gesagt, der Friede Gottes den Schlüssel darstellt, die Liebe Gottes in sich zu fühlen.



Güte, also die Verbindung von Herz und Verstand, macht die „weiche Logik“ des Menschen aus und bringt die Fähigkeit zum empathischen Mitfühlen mit anderen Menschen mit sich. So wurde mir durch die Blumen im Schnee bestätigt, dass meine Fortschritte in der Ausbildung von Mitgefühl bemerkt wurden. Bei Castaneda wurde es „Bestätigungen durch die Welt um uns herum“ genannt; im Zusammenhang mit meinen kindlichen „Holzstückverück(t)experimenten“ als Forderung eines „geheimen Gottesbeweises“ lerne ich nun, wie natürliche Übereinstimmung (synchronistische Koinzidenz) mit dem Willen und Plan unseres Freundes gefühlt wird. Formen und Zeitpunkte sind offen zu gestalten, jede Begrenzung ist sinnlos und kontraproduktiv.



Es ist die Umkehrung der Frage, die wir uns täglich aufs Neue stellen:

Was macht mich glücklich, zufrieden und froh?


Besser wäre die Frage: Was macht alle glücklich, die in der „Welt um uns herum“ vor sich hin leuchten, es aber gar nicht bemerken, in all ihren Konflikten mit der Welt?


Noch schöner wäre die Frage: Was macht das All glücklich?


Hier finden wir Willensgleichheit. Wir wollen das, was unser aller Freund für Alles im All wünscht. Dazu ist der Gedanke aufzugeben, dass es für Gott einen Sinn machen könnte, uns für unsere Irrtümer bestrafen zu wollen. Es ist nichts geschehen, da es uns nicht gegeben ist, unser Selbst zu verändern.


Würden wir verstehen, dass dieses Selbst erschaffen wurde, bevor es Zeit und Form überhaupt gab, würden wir bemerken, dass wir immer noch so sind, wie unser Freund uns damals schuf. Die Zeit beißt da keinen Faden unseres Lichtgewandes von ab. Kein Raum ist jemals zwischen dieses Licht getreten.


Einzig, anzunehmen, dass dem so sei, lässt den Graben zwischen Ich und Wir wirklich erscheinen. Und rein logisch betrachtet ist dieser „Graben“ scheinbar nötig, um in dieser „Geschäftswelt“ zu bestehen. Die Einbindung in ein System, in dem der kurzfristige Vorteil des Einen zum langfristigen Nachteil des Anderen wird, ist ein Verlust für alle Beteiligten. Würden wir die Energie, die wir zur Aufrechterhaltung des alten Denksystems unnütz vergeuden, in sinnvolle Projekte zum Lebenserhalt des Gesamtsystems investieren, wären unsere Füße nicht mehr an die Erde gebunden, wie Goethe hier sagen könnte.

Oder um kursios zu sagen:

Die „Investitionen in den Bestand eines System des unverstandenen Eigennutzes“ binden uns darin ein, in der Lüge einen Vorteil für uns zu erkennen. Mag dies kurzfristig auf materieller Ebene allein betrachtet, so sein. Langfristig verlieren wir jedoch alle auf allen Ebenen. Zwar gefährdet dies nicht unser Selbst, das, außerhalb von Zeit und Raum, geschützt in Gottes Hand liegt, doch gefährdet es die aufsteigende Seelenentwicklung, die uns zu mehr Lebensfreude führen möchte.


Jetzt ist es, wie es ist. Hadern bringt uns kognitive Dissonanz und raubt uns die Stimmigkeit, die Kohärenz. Ein ungestimmtes Instrument mag zwar eine Stradivari sein, ist es ungestimmt, ist der Klang grausam. Obwohl das Potenzial für wesentlich mehr in dem verstaubten Geigenkoffer schlummert, mit dem niemand etwas anzufangen gedachte.


Stimmigkeit mit dem Kosmos ist einfach ein angenehmes Lebensgefühl. Wir verbiegen unsere Mitwelt nicht zu den Stimmungslagen, die uns in diesem Moment vorschweben. Sondern wir schwingen uns darauf ein, was das All für alle will. Wie könnten wir das jetzt schon wieder wissen, erkennen wir doch nicht, wer wir wirklich sind? Wir können uns nicht vorstellen, was wir uns noch nicht vorstellen können. So können wir uns auch nicht wirklich die Form vorstellen, die Gottes Liebe jeweils annimmt. Alles, was unseren Lehrplan unterstützt, findet Unterstützung. Alles, was dem Willen der Ewigkeit nicht entspricht, wird ursächlich berichtigt und als Ganzes geheilt.
Daher meinte Goethe sinngemäß irgendwo: „Wer stets das Böse will und doch das Gute schafft.“


Die Kehrseite der Medaille ist beim IS zu betrachten: Sie meinen, nach dem Guten zu streben, doch dieses Streben erzeugt die Leiden schaffenden Vorkommnisse. Aber erst, wenn ich das Urteil darüber aufgebe, was jetzt ist, wie es eben ist, komme ich aus der Inkohärenzfalle ohne Schuldzuweisung wieder raus.


Beide Seiten dieser Unausgewogenheit besitzen kein ausreichendes Vertrauen darin, dass Gott für alle das Beste wünscht. Wenn wir nicht für alle Wunder wünschen, sind wir wieder der kleine Faust mit geschlossener Faust. Damals war der Kreis noch nicht geschlossen und wir sind in einer Art „Auswertungsphase“ dessen, was noch gelernt und verstanden werden muss, mit den nächsten Lektionen in unserer Seelenentwicklung fortfahren zu können.


Wir wollen die Kraft unseres Geistes nicht mehr nutzen, um Unfrieden, Schaden und Zerstörung zu bewirken. Niemandem bringt dieses einen Vorteil. Einzig: Wir müssen die Quelle finden, aus der wir die Liebe schöpfen können, einen anderen Weg zu wählen. Als Gedanken vor der Zeit sollte dieses kein Problem darstellen. Als Körper in diesem materiellen Kampf sind wir auf dem Schlachtfeld festgebunden.

Wer also gegen die Göttlichkeit im Gegenüber einen Krieg führt, wendet sich gegen Gott. Nicht für ihn. Weil wir nicht mehr wissen, wie sich Ausgeglichenheit anfühlt und erreichen lässt, sind wir alle derart „ungestimmt“, dass wir die Dissonanzen ständig weiter vermehren.


Es wäre vergleichbar mit dem verstaubten Geigenkoffer: Eine Konzertreise kann „so“ verstaubt und ungestimmt mit diesem Instrument noch nicht unternommen werden. Ein einziges ungestimmtes Instrument vermiest allen Beteiligten die Freude an der Musik. Daher ist es sinnvoll, sich bestimmte Gedanken des Kurses als Richtschnur zu vergegenwärtigen. Persönlich ist die zu erlernende Gewohnheit des natürlichen Vorgangs, sich als Ganzes zu sehen und aus der Fülle in einem „rechtgesinnten Geisteszustand“ zu SEIN, bei mir mit folgendem Satz aus dem Kurs zu erreichen:


„Meine Augen, meine Zunge, meine Hände und meine Füße haben jetzt nur einen einzigen Zweck: Christus gegeben zu werden, damit ER sie verwende, um die Welt mit Wundern zu segnen.“

Dann wähle ich folgenden „Zauberspruch“ aus dem Kurs:


„Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit eins. Wir werden empfangen, was wir jetzt geben. Wir bieten jedem die Liebe Gottes an.“


Christus bietet uns „Nicht-Faustische-Zaubersprüche“ die die Gesetze nicht verletzen, die gegeben wurden, um sie anzuwenden. Wir übergeben unsere wiedererinnerten Fähigkeiten an das kollektive Selbst. Rekapitulation der „denkwürdigen Ereignisse“ ist diese Übergabe der „Lebensweisheiten“ an das Selbst, das eins ist mit allem.


Wir können dieses Selbst nicht sein, wenn wir uns in Fragmenten bekriegen. Wir können das aussortieren, was nicht dieses Selbst ist, das schon war, bevor es die Zeit überhaupt gab.




(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359
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Michael
04.01.16, 15:42
<!--><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> „Das ist die Welt, welche die Liebe Gottes offenbart.“ (1)


Die Liebe Gottes offenbart das Leuchten der Welt, ihre Schönheit und ihre Unschuld. Wir haben das Leben mit einem unrichtigen Etikett versehen und die ursprüngliche Etikette im Daseinskampf auf materieller Ebene verloren. Geben wir das Konzept des Glaubens an die Schuld im Gegenüber auf, so verurteilen wir nicht mehr, was wir ohnehin nur in Bruchteilen verstehen, und daher werden auch wir nicht verurteilt. Nur durch das Urteil verurteilen WIR uns und UNSER SELBST.


Hinter all den dunklen Wolken aus Schuld, Drama, Hass und Nicht-Vergebung wartet dieses Selbst darauf, als unser wahres Selbst hinter den Schleiern erkannt zu werden. Es ist das Licht, dass auch den alten Faust davon überzeugt hat, keiner magischen Operationen zu bedürfen, da wir schon sind, was wir noch suchen.

Allerdings waren wir uns unserer Möglichkeiten für lange Zeit nicht mehr bewusst und bestimmte Glaubenssätze halten uns davon ab, die Gesetze anzuwenden, die im Universum wirksam sind. Liebe handelt aus der Fülle und hat etwas zu ver-geben. Ohne die Liebe Gottes zu fühlen, handeln wir aus dem Mangel heraus und diese Illusionen werden von Gott weder bestätigt, noch geteilt. Wir sind in diesem Punkt wie unser Vater:


Wir lieben unsere „(Ego-Fehl-) Schöpfungen“ bedingungslos und sind völlig zweifelsfrei, alle dabei notwendigen (verwertungsrelevanten) Informationen schon zu besitzen, was die Grundlage für eine objektive Einschätzung wäre. Erst hinterher - wiederum schlauer - geworden zu sein, beweist, wie oft unsere Annahmen und Deutungen einer isoliert betrachteten Situation - einmal mehr - auf tönernen Füßen standen. Sollen Scherbenhaufen und -türme daher Glück bringen?


Frei nach dem Motto: Oooh, wenn die kreative Verwendung des Geistes, also unser Mitschöpfertum als Ebenbild, (scheinbar) so schwierig zu erlernen ist, dann beschränken wir uns auf die Zerstörung dessen, was anderen lieb und teuer ist? Lieben wir daher den Krieg um das "kriegen" von etwas, das wir erst besitzen können, wenn andere es nicht mehr besitzen? Glauben wir, wir würden unser Leben hier mehr wertschätzen, nehmen oder erschweren wir es den Anderen? Wir können mit egozentrierten Mangelgedanken nicht sein, was wir sind. Mit dem Mangeldenken kam das Bedürfnis nach Besonderheit in der Rangfolge des offensichtlichen Mangels an Vollkommenheit, Ganzheit und Vertrauen in die Liebe unser aller Vater. Auf diesem Vertrauen des Vaters in seine Kinder sollten wir aufbauen und den Grund seiner Sicherheit als wahr anerkennen: ER kennt uns wie seine Westentasche und ist uns näher als der Hemdknopf und ist sicher, wir werden uns an SEIN Wort erinnern, dass etwas völlig anderes spricht. Wir sind weiterhin, wie ER uns AUS LIEBE HERAUS schuf.


Das Licht der Liebe unseres Freundes lässt die Fülle an Möglichkeiten erkennen, die das Ego ständig zu schmälern sucht. Das Ego nimmt Möglichkeiten und leidet aus Angst vor Verlust unter einer Kontrollillusion. Unser Freund schafft Möglichkeiten, die Angst zu durchschreiten und hilft uns bei dem Prozess, die Gründe für Angst als unbegründet anzusehen und zunehmende Sicherheit dabei zu entwickeln, die Macht und die Herrschaft über den eigenen Geist zurückzugewinnen.

Der alte Faust bemerkte das Licht im Inneren erst, als er zusehend zunehmend erblindete. Als die äußeren Sinnesreize also abgeschaltet, bzw. minimiert wurden und der Verstand völlig überlastet wurde, konnte die Mitarbeiterin in der rechten Gehirnhemisphäre eine Gefühlserfahrung bereitstellen, die es dem Verstand erlaubte, eine erweiterte Dimensionsebene zu betreten. Die Mitarbeiterin der rechten Hemisphäre spricht in Bildern und Gefühlen (Symbole) und nicht in Worten (Symbole von Symbolen).


Unsere Ganzheit ohne die rechte Gehirnhälfte finden zu wollen, be-deutet die Ausblendung unseres inneren Kindes und damit geht die Trennung von einem durchgängig erfreulichen Lebensgefühl einher. Jedes durchgängig erfreuliche Lebensgefühl ist einer inneren Quelle und nicht von Faktoren des Außen abhängig, auch wenn wir dieses annehmen, um unsere Eigenverantwortung für unseren eigenen Geisteszustand auszublenden.


Aus der Übereinstimmung zwischen sich erkennendem inneren Kind und seiner Heiligen Quelle wird unser Lichtgewand gewoben. So wird unser Freund auch der Weber der Zeit genannt. Im Nicht-Kämpfen, der Ab-Wehrlosigkeit liegt seine Sicherheit; in der kämpfenden Abwehr der Wahrheit - seine destruktive Interferenz - die brennende Zerstörungswut aufeinanderprallender Ego-Träume unter der Herrschaft des scheinbar unauffüllbaren Mangels an Liebe und der Angst vor dem Tod. Wir sehen es einfach nicht. Wie soll es sich bemerkbar machen?


2. Grundsatz von Wundern


Welche Wunder uns auf diesem Weg zurück zur Liebe Gottes begegnen, spielt keine wirkliche Rolle, da sie unseren individuellen Lehrplan und Verlauf, zum höchsten Nutzen für alle, in die kollektiven Lern- und Lehrbedingungen einweben. „Das einzige, was wirklich eine Rolle spielt, ist ihre Quelle, die weit jenseits von Bewertungen steht.“ (2)


So sollte im Wunder mehr eine Lernhilfe gesehen werden, kein Machtinstrument des Egos, sich die Welt untertan zu machen. Wer sich Vorteile erhofft, die weitere Illusionen unterstützen würden, hat nichts zu ver-geben. Wer sich etwas wünscht, ohne es mit allen Teilen zu wollen, vertritt den Ego-Willen. Warum sollte unser Freund die Illusionen des Egos unterstützen?


Sehen wir das Licht der Liebe als ein Geschenk an jedes Kind unseres Vaters, wird deutlicher, dass wir jedem diese Liebe gönnen lernen müssen, auch, wenn er sich uns gegenüber bisher feindlich zu verhalten schien. Liebe Deine Feinde, denn sie bringen dir die Möglichkeit, ihnen zu vergeben. Gäbe es nichts mehr zu vergeben, könnten wir dieses Lernprogramm beenden und weiter voranschreiten in unserer Ausbildung zum Mitschöpfer unseres Vaters.


Damit würde der Drang unseres kollektiven Egos, blind zu zerstören, statt sehenden Auges aus der Fülle zu schöpfen, aufgehoben. Finden wir den Ort des Friedens nach dem Verlassen der Schlachtfelder durch die Kraft der Vergebung, kann sich die Liebe offenbaren, die durch die Augen des Körpers NOCH nicht gesehen werden konnte.


So blickte denn der alte Faust nach innen und erkannte, vergeblich im Außen gesucht zu haben. Wir sind das Licht, einzig suchen wir es dort, wo es nicht ist. Ist es gefunden, sollte es nicht unter den Scheffel gestellt werden, denn es möchte geteilt werden. Liebe offenbart die Heiligkeit SEINER Schöpfung und ist Überfluss, kein Mangel.


[I]„Mangel besagt, dass es dir besser gehen würde in einem Zustand, der von dem verschieden ist, in dem du dich befindest. Bis zur >>Trennung<< - und das bedeutet >>Sündenfall<< - hat nichts gefehlt. Da gab es überhaupt keine Bedürfnisse. Bedürfnisse entstehen nur, wenn du dir selbst etwas entziehst.“ (3)


Wenn wir also dem Gegenüber die Liebe entziehen oder zuteilen, ist diese selektive Liebe im Grunde zum Machtinstrument des Verstandes geworden, der seine Angst vor Verlust kompensiert. Durch den bewussten Entzug von Liebe waren wir es jedoch, die den ersten Angriff auf die Heiligkeit im Gegenüber begingen. Mit der Definition eines Mangels beurkunden wir die Fehlerhaftigkeit unserer Vollkommenheit und machen uns zum NICHT-EBENBILD.


Dann sind wir nicht mehr, was wir SEIN könnten. Einfach, weil wir es schon ausschließen, bevor wir dahin schauen, wo es ist. Der Kurs bringt die Möglichkeit, dieses gedanklich „zu-frühe-Abbiegen“ zu überdenken und diese Wahl zu revidieren.


Wenn wir uns schon entschieden haben, auf eine schuldige Welt blicken zu wollen, hängen wir noch in den Schleiern fest, die diese Auswahl bildet. Die Berichtigung dessen ist nur auf der Ebene des Geistes möglich, wobei wir sanft durch diese Entwicklung und Berichtigung geführt werden. Darin ist die bedeutungsvolle Anwendung des schöpferischen Geistes zu finden:


Indem wir den Geist darin trainieren, seine Fehlschöpfungen aufzugeben, lernen wir, das Licht hinter den Illusionen wahrzunehmen. Diese Erkenntnis ist jedoch noch nicht die Offenbarung, sondern es ist eine Entwicklung hin zur völligen Gefühl von Sicherheit und „Lichtfülle“, die in der Abwesenheit von Angst zur gefühlten Liebe wird. Wir sind nicht, was wir glauben, zu sein. Wir sind das Licht in unserem Selbst, die Barrieren des selektiven Ur-Teils springen eilfertig an die Seite und machen den Weg frei für einen kon-spirit-@-iven und versöhnlichen Gedanken:

Vergib, finde Gottes Frieden, und du wirst die Welt in Liebe leuchten sehen. Anders ist das aufgewühlte Meer der Emotionen unseres scheinbar verlassenen inneren Kindes nicht zu besänftigen. Jeder Gedanke an Schuld ist eine neue Welle, die einen emotionalen Hilferuf beinhaltet, der dahinter nicht gesehen wird. Wir hören die Rufe nicht und es zieht sich zunehmend zurück.


Es lebt auf, finden wir die Möglichkeit, es anzuerkennen, indem wir aufhören, es in Konflikte zu verwickeln, die für unsere kollektive Seelenentwicklung nicht förderlich sind. In innerer Über-Ein-Stimmung mit ihm zu sein, bedeutet, Liebe annehmen zu können und Lebenskraft aufzunehmen. Dieses innere Kind ist es, das als Christus-Bewusstsein mit jedem Wanderer die Hallen der Ewigkeit für eine kleine Weile verlässt, um den Traum der scheinbaren Trennung zu träumen.


Wir sind die Träumer, nicht der Traum. Wie kleine Kinder haben wir uns in eine nicht enden-Wollende Reihe von Alpträumen verstrickt und selbst, wenn wir das Licht des neuen Tages schon sehen, glauben wir noch an die Wirkungen des Traumes.


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359, 3. Absatz
(2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3
(3) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 13
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Michael
07.01.16, 10:20
"Sie ist so grundverschieden von der Welt, die du durch von Bosheit und von Angst getrübten Augen siehst, dass die eine die andere Lügen straft." (1)


In der einen Welt ist Frieden unmöglich, in der urteilslosen Perspektive auf die Welt ist es unmöglich, keinen Frieden zu empfinden. Eine Welt von diesen beiden kann nur betrachtet werden. Es ist unmöglich, diese beiden Welten zu verbinden, sie schließen sich wechselseitig aus. Wenn Frieden im Geist herrscht, kann der Irrtum der Noch-Kämpfenden als zeitlich begrenzte Fehlwahrnehmung erkannt und als Hilferuf gedeutet werden. Frieden kann nicht im Kampf gefunden werden, dieses ist der zeitlich begrenzte Irrtum.

Wenn Angst und daraus resultierendes bo(s(s))haftes Verhalten zu Unfrieden führen, drückt auch dies einen Mangel an Liebe aus. Wir verhalten uns lieblos, um Liebe zu erhalten, die wir in uns schon unser Eigen nennen. Wir schauen halt nicht nach innen, wo sie in unseren Herzen schon ist. Jedoch nur, wenn mal mal hinschaut. Wir wählen die endlosen und nutzlosen, aufeinander prallenden Alpträume des unverstandenen Egoismus.

Eine Welt, der wir vergeben, wird ungetrübt wieder so erscheinen, wie sie ohne den Umweg in die Angst, immer war, ist und sein wird. Es gibt keine Schuld, es gibt jedoch Fehler, die URSÄCHLICH einzig im eigenen Geist zu berichtigen sind. Die Welt berichtigen zu Wollen, entfällt dann. Allerdings sind die Irrtümer zunächst als Irrtümer zu bemerken. Jeden meiner eigenen Irrtümer habe ich für richtig gehalten, bis ich eines Besseren belehrt wurde.

Jeder besitzt diesen inneren Lehrer, einen Freund, der uns dabei hilft, unseren Geist von Fehlwahrnehmungen zu befreien. Indem wir den Irrtum als Irrtum identifizieren, kann der bisherige - starre Standpunkt - aufgegeben werden. Offen für eine neue Perspektive zu sein, ist die Voraussetzung zur Berichtigung bisheriger Fehlwahrnehmungen.

Waren nur Gedanken und GEdanken können verändert werden. Nichts passiert. Kein Grund für Angst.

(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359, 3. Absatz, 2. Satz

Michael
10.01.16, 08:57
"Nur eine kann überhaupt wahrgenommen werden." (1)

Wir können entweder die physische Ebene mit ihrem Überlebenskampf, ihren emotionalen Verletzungen und ihren konditionierten Gedanken und Glaubenssätzen betrachten und fürwahr '"wahrnehmen", also als "wahr" einstufen. Zeitgleich ist dann die Welt ein Ort, an dem Frieden unmöglich scheint.

Oder wir betrachten die Welt als einen Ort, der eine geistige Ursache besitzt, und entdecken dabei die Möglichkeit zur schöpferischen Verwendung des Geistes. Die Welt, wie wir sie (später) im Außen wahrnehmen, also für uns "wahrmachen", ist Folge der Beurteilung und Bewertung in unserem Geist. Wir können die Lektionen lernen, die das Leben uns anbietet, sehen wir die Welt als Ort des Niederschlags unserer Gedanken.

Wir verlieren uns derzeit in einer Situation, in der wir physische Ursachen als Grund betrachten, einen nicht angenehmen Bewusstseinszustand zu erfahren. Doch ganz ehrlich: Jeder ist seines eigenen Bewusstseinszustandes Schmied und wie wir die Welt im Innen bewerten, so wird uns das Außen erscheinen. Es gibt letztlich nur zwei Möglichkeiten:

Die Materie herrscht über unseren Geist.

Unser Geist herrscht über die Materie.


Was davon ist wahr? Haben die Umstände, die Lektionen, die das Leben für uns schrieb, die Macht, uns zu überwältigen und zu überfordern? Oder können wir die Herausforderung annehmen, das Leben als Lernprogramm anzunehmen, in dem wir uns die Herrschaft über unseren Geist Stück für Stück zurückerobern?

Macht wurde eingangs als die Fähigkeit beschrieben, seinen Bewusstseinszustand eigenverantwortlich gestalten zu können, ohne am Gedanken der Schuld im Außen festzuhalten. Die Schuld im Außen zu sehen, ist die Aufgabe der Eigenverantwortung. Eigenverantwortung beginnt bei der Auswahl von Gedanken und so wählen wir die Quelle der Gedanken:

1. Wir nehmen den Gedanken an, dass Gott unser Freund ist, der möchte, dass wir alle glücklich und frei von Illusionen sind, die uns dazu bringen, unseren inneren Zustand verändern zu wollen. Wir betrachten Gott als unseren Freund und sehen eine liebevolle Welt, die unser Bestes will, nämlich das Erlernen der Lektionen, für die wir uns einst entschieden haben. Unser Freund ist Liebe und daher sind wir es auch.

2. Wir nehmen den Gedanken an und halten ihn für wahr, dass Gott ein Gegenteil besitzt und durch Angst "erzieht". In dieser Sichtweise, die einen strafenden Gott fordert, sehen wir unsere eigenen inneren Deizite gespiegelt. WIR wählen durch diese Projektion eine Welt voller Schuld, Schulden und gerechtfertigter Strafen, in der keine Liebe sein kann. Unser Götze ist der Hass, wir sind zum Spielball eines Irrtums geworden und fühlen uns ohnmächtig und überwältigt in einer Welt, die keine Gnade und kein Pardon zu kennen scheint.

Für mich ist es wahr, dass Gott nur Liebe ist und er seine Schöpfung bedingungslos liebt. Jeden, jederzeit und unabhängig davon, ob wir noch in der Welt des Götzen gefangen zu sein scheinen oder ob wir uns schon für die Liebe unseres Freundes öffnen. Liebe annehmen zu können, ist ein Lernprozess, der damit einhergeht, Liebe als die Ursache des Lebens anzuerkennen und fürwahr für wahr zu nehmen.

Der Montagepunkt, entweder eine Welt Welt der Schuld, oder eine Welt der Unschuld wahrzunehmen, ist die Auswahl der Quelle unserer Gedanken.

Wählen wir Liebe als Quelle von allem, was ist, sehen wir eine unschuldige Welt.

Wählen wir den Hass als die Quelle unserer Gedanken, sehen wir eine schuldige Welt.


Derjenige, der darüber entscheidet, könnte als Konstrukteur des Montagepunktes der Wahrnehmung bezeichnet werden. Es sind die Geschichten aus einer Vergangenheit, die vergangen ist, die unseren Blick einfärben und einengen. Wenn wir jedoch nur für möglich halten, was in der Vergangenheit möglich war, ist jede Weiterentwicklung unmöglich.

Ist die Ursache jedoch Liebe, könnten wir es für möglich halten, die Liebe zu schon sein, die wir irrtümlich in Illusionen suchten. Alle Liebe ist immer von Gott, das ist die Quelle aller Liebe im All. Verlieben wir uns, lieben wir immer diese Göttlichkeit im Gegenüber. Werden wir geliebt, wird immer diese Göttlichkeit in uns geliebt. Etwas anderes für möglich zu halten, erzeugt eine andere Welt. Es ist unsere Wahl...


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359

Michael
11.01.16, 13:12
„Die andere ist ganz und gar bedeutungslos. Eine Welt, in der Vergebung auf alles leuchtet und Friede jedermann sein sanftes Licht schenkt, ist unvorstellbar für die, die eine Welt des Hasses sehen, die aus Angriff hervorgeht, sprungbereit zum Rächen, Morden und Zerstören.“ (1)


Scheine ich mich in der Welt des Zorns, der Wut und des Hasses zu befinden, kann ich keinen Frieden finden, da ich nicht vergeben möchte und an diesem Bild, das ich gemacht habe, festzuhalten suche. Eine Welt, in der Vergebung auf alles leuchtet, bleibt damit unvorstellbar. Nicht, weil es nicht vorstellbar wäre, einfach, weil wir es nicht für möglich halten. Möglich ist nur, was wir für möglich halten. Ist die Welt des Kampfes für uns wirklich, ist Frieden bedeutungslos. Wird der Frieden gefunden, den die Vergebung schenkt, ist es die Liebe Gottes, die uns sagt, dass der Kampf ein bedeutungsloses Konzept abbildet.


In der Welt des Kampfes entwickeln wir Konzepte relativer Besonderheit und schaffen damit Unfrieden und Spannungen. Sich selbst wichtiger zu nehmen, als das Gegenüber, zieht eine Grenze zwischen (wertselektierten) Körpern im Geist. Die mentalen und emotionalen Schutzwälle gegenüber dieser Selbstüberhöhung spiegeln sich in den Symptomen der Verrücktheit des globalen Egoismus. In diese Zwangssystematik von Ursache und Wirkung eingebettet, erscheinen die Rache, die Zerstörungswut und das Morden als unausweichlicher Verlauf der Dinge.


Die Welt, der mit Hilfe der Liebe Gottes vergeben werden konnte, leuchtet sanft und unschuldig und bietet Seelenruhe an, auch wenn die Welt noch nicht von allen so gesehen werden möchte. Es muss eine grausame Welt für uns sein, denn sonst hätten wir keine Ausreden mehr, zum scheinbar berechtigten Gegenangriff zu schreiten. Wenn jedoch jeder andere dieses ebenso sieht, befinden wir uns global in einer totalen Konkurrenzsituation. Innerhalb dieser gnadenlosen Konkurrenzsituation bleibt kein Raum für die Erwartung altruistischen Verhaltens, daher ist unmöglich, was wir nicht für möglich halten.


Eine Welt, in der Friede sanft in das Licht der Liebe führt, Vergebung - einem Kettenbrief gleich – im Schneeballsystem die Lawine ins Rollen bringt, müssten wir für möglich halten, sie im Außen betrachten zu können. Dazu ist es für möglich zu halten, dass alle Göttlichkeiten in allen Gegenüber sich erinnern können, wer sie wirklich sind und wer das Leben, das Licht und der Weg in ihnen ist: Das Christus-Bewusstsein kollektiver Verbundenheit durch die Liebe Gottes. Wenn wir dem Gegenüber diese Liebe Gottes nicht von Herzen wünschen, kann sie in unserem Herzen nicht gefühlt werden. Wünschen wir daher in diesem Sinn:

„Damit du hast, gib allen alles.“ (2)


„Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit eins.
Wir werden Empfangen, was wir jetzt Geben.
Wir bieten jedem die Aufhebung der inneren Miesepröppeligkeit an.“

Die Annahme der Aufhebung der Miesepröppeligkeit ist jedes Geistes freie Entscheidung. Miesepröppeligkeit ist das Ergebnis des Fehlens der Liebe Gottes. Sie nimmt die Hölle als wahr an und bezeugt und bekräftigt diese in bewusst gewählter Unwissenheit.

Die Welt, die der Miesepröppel wahrnimmt, ist für mich nunmehr Illusion. Warum sollte ich die Herrschaft über meinen Geist an das Außen abgeben und mich zum Sklaven machen?


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359, Absatz 3
(2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 104

Michael
16.01.16, 15:17
"Doch ist die Welt des Hasses ebenso unsichtbar und unvorstellbar für die, die Gottes Liebe in sich fühlen." (1)

Es macht für mich keinen Sinn mehr, auf eine schuldige Welt zu blicken und damit Gedanken zu wählen, die mir nicht guttun. Früher ware es am ehesten mit einer sich selbst installierenden Schadsoftware zu vergleichen, die Schuld zum Programm der Welt machte. Es ist jedoch ebenso möglich, auf eine völlig schuldlose Welt zu blicken, die geistig völlig gesund ist.

Wie lange blickten wir auf die Fehler der "Miesepröppel" und gaben ihnen damit die Macht, über unseren Geist zu bestimmen?

Das Verhalten des Miesepröppels ist als Hilferuf zu werten, wie jedes unzugehöriges Verhalten aus dem Gefühl der Nicht-Zugehörigkeit resultiert. Doch der Blick auf die Fehler der anderen "Unvollkommenen" stärkte einzig die Unvollkommenheit. Daher drehe ich die Betrachtung einfach um, sehe jeden Geist als gesund und mit dem Lebenssystem verbunden an und den "Miesepröppel" als eine temporäre Erscheinung auf dem Weg zur wahren Selbst.

Unverbundenheit mit dem Lebenssystem ist unvorstellbar, wählen wir es nicht, trennende Gedankenformen als wahr anzusehen. Sich mit dem Gegenüber nicht verbunden zu fühlen, macht die "Schadsoftware" möglich, die glaubt und erlaubt, den Gott im Gegenüber belügen, betrügen und ausgrenzen zu können.

Aber diese Sicht macht keinen Sinn, wollen wir uns der Liebe unseres Freundes vergegenwärtigen. Wir können keinen selektiven Krieg gegen Gott führen und uns dann wieder vertrauensvoll an IHN wenden. So ist aus der Welt des Hasses kein Frieden in Sicht. Aus der Liebe Gottes heraus ist es jedoch gleichermaßen unmöglich, keinen Frieden zu fühlen.

Aus der Angst heraus sind wir Miesepröppel, aus der Liebe heruas sind wir göttliche Wesen.

(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359, Absatz 4; 1

Michael
20.01.16, 12:59
„Ihre Welt spiegelt die Stille und den Frieden, der in ihnen leuchtet, die Sanftmut und die Unschuld, von der sie sich umgeben sehen, die Freude, mit der sie nach außen schauen vom endlosen Bronn der Freude in sich. Das, was sie in sich fühlen, auf das schauen sie und sehen seine sicher Widerspiegelung überall.“ (1)

Diese beiden Sätze erklären, wofür mein Verstand so viele Worte brauchte.


Frieden, die Liebe unseres Freundes, die als Lebensfreude in uns leuchtet, beginnt damit, sich im Inneren mit dem auszusöhnen, was der Kurs als „Christus“, bezeichnet, den Geist, der alle in Liebe verbindet.


Was ich erst jetzt zu verstehen beginne, ist die hinter den Worten liegende Systematik, die in den Übungen eine Verbindung zu diesem „Inneren Kind“ aufbaut, in der Mitgefühl aufkeimen kann. Aus diesem Mitgefühl für das „kindliche Selbst“ wächst ein inneres Zusammengehörigkeitsgefühl und wir bieten den verlorenen Seelenfragmenten an, zu ihrer ursprünglichen Ganzheit zurückzufinden.


Dieses Innere Kind benötigt die Zeiten, in denen der Verstand zu schweigen lernt und keinen Nutzen darin sieht, Probleme zu konstruieren und es damit zu wählen ärgerlich zu sein. „Unseren Vater lieben heißt, seinen Sohn zu lieben.“ (2) Hab natürlich das Personalpronomen vom „Ich“ zum „Wir“ verändert. Wir können nur erlangen, was wir allen wünschen. Wer den Sohn im Göttlichen Gegenüber ablehnt, lehnt den Vater ab. Alle Urteile über Menschen sprechen diese Göttlichkeit schuldig.


Liebe ist es, die URSÄCHLICH verbundene Menschheit als „Sohn des Vaters“ aufzufassen, was aber keine frauenfeindliche Wertselektion auszudrücken beabsichtigt, sondern schlicht eine nonduale Sichtweise der inneren Ganzheit abbildet. Mein Verstand hat in manchen Sätzen des Kurses keine Bedeutung entdecken können, doch für mein inneres Kind (als individueller Funke kollektiver Sohnschaft) entstand der Eindruck, nicht völlig unerkannt geblieben zu sein. Es fand die Brücke zu seinem „Inneren Lehrer“, dem „älteren Bruder“, als den Christus es sich wünscht, gesehen zu werden. Alles, was wir werden können, ist in der „Heiligen Kosmischen Cloud“ vorhanden, weil es dort für alle verfügbar gemacht wird.


Die Situationen, in denen es sich damals scheibchenweise von mir getrennt hat, habe ich noch einmal durchschritten und aus seiner Sicht betrachtet – ohne Worte zu finden, denn es gab damals noch keine Worte und keinen Verstand, der ein „Ich“ kannte. Selbst mein Verstand brachte nunmehr Verständnis dafür auf, dass es sich als „nicht mehr gesehen, unerkannt und daher nicht zugehörig empfand“ und sich daher einen schöneren Platz suchte, als ein Bewusstseinsumfeld, dessen Teilnehmer ständig unauflösbare Konflikte beginnen und niemals beenden.


Ohne Worte schon zu kennen und damit nur auf das Gefühl angewiesen zu sein, um mit der Mitwelt kommunizieren zu können, sehnen sich unsere Inneren Kinder danach, die emotionalen Spannungen aufzulösen, die sie um sich herum empfinden. Wenn es diesem, noch sprachlosen inneren Kind, nicht gelingt, die emotionale Umfeldqualität spannungsfrei zu halten, beginnt es, sich als „abhängig“ und „machtlos“ zu empfinden. Der Frieden und die Liebe, die wir emotional angeboten haben, führten nicht zu einer Änderung der emotionalen Verfassung, sie wurden nicht bemerkt und blieben unerkannt und somit wirkungslos.


Die Mauern in den Köpfen der Erwachsenen wären mir persönlich immer eine emotionales Rätsel. Warum sprechen sie die ganze Zeit und doch führt es nicht dazu, dass sie sich besser fühlen? Wozu soll das Gebrabbel dann gut sein? Ich verstand nicht, dass mich niemand „sah“. Gut, sie nennen mich mit einem Namen, aber sie sehen mich nicht. Sie sehen gar nichts mehr, nur ihre Erwachsenengedanken.

Sie ziehen Grenzen von Gut und Böse, von richtig und falsch und ich beginne zu beobachten, wie dieses Ding, dass sie mit einem Namen rufen, beurteilt wird, und versuche, dieses Ding, das den Namen trägt, mit dem ich gerufen wurde, doch nicht gesehen, als mich zu betrachten. Ich bin nur noch das, was sie in mir sehen. Also wollte ich sein, was sie sehen wollten. Dabei vergaß ich den zweiten Satz als wahr anzusehen:


Das, was wir in uns fühlen, auf das schauen wir, und sehen dessen SICHERE Widerspiegelung dessen überall im All. Aber Sie, diesmal die Summe aller Inneren Kinder, sehen sich nicht. Meines meinte, ich sollte Euch das mal direkter sagen: Wenn der Verstand mal schweigt, kann es nach Hause und einen kleinen Moment „Atem schöpfen“ und ausruhen. Es war so voller Liebe und schöner Bilder, dass es atemlos in diese Welt kam und mit dem ersten Schrei bemerkte: Dies ist nicht meine wahre Heimat, ich bin nun in einem Körper. Eben war ich noch zuhause, und wo bin ich nun?


Alle anderen, außer meinem Bruder, schienen ohne Erinnerung zu sein, ihr Leuchten war zumeist verdeckt und in all den Worten schienen sie es nicht zu sehen. Ich wehrte mich gegen die Worte und ihre Wirkungen. Die Welt verschwindet darin, sie in Teilen zu „besprechen“ und in „meine Welt“ und „deine Welt“ aufzuteilen. Aber irgendwann war es soweit: Ich sagte: Mein Spielzeug und meinte den, den sie früher mit dem Namen gerufen haben, der nicht „ICH“ war. Jetzt war ich das. Ich war das, was andere sagten, was ich sei. Nicht mehr ich, sondern nur „das“, was sie davon sahen.


Dann geschah etwas, das mein Inneres Kind dazu brachte, eine Erfahrung mit so viel Schmerz in Verbindung zu bringen, dass sie fortan ausgeblendet werden musste. Das innere Kind fand es emotional so unerträglich, wie ein sich entwickelnder Verstand die Situation deutete, dass sein Erleben dieser Situation „abgespalten“ werden musste, ein Überleben zu ermöglichen. Ich weiß jetzt wieder, was und warum es damals von mir so empfunden wurde und heute kann mein Verstand dem inneren Kind erklären:


„Liebes Kind, es ist doch überhaupt nichts geschehen.“ Es war nur die Deutung von Etwas, dass ohne Bedeutung war. Wir haben es unbeschadet überstanden, sage ich Dir heute. Dann wird der Verstand zum Freund des Inneren Kindes, indem es die Verantwortung für seinen emotionalen Zustand übernimmt und sieht, wie es sich freut, in den Übungen die Brücke zurück zur Liebe zu bauen, auf die wir zunehmend vertrauen.


Liebe ist Gott. Gott ist Liebe. Sind diese beiden Wörter „deckungsgleich“ in das Schubladensystem der Sprache einsortiert? Wenn nicht, haben wir „etwas“ darin falsch einsortiert. Das Inventar, die Gedanken und Gefühle, von denen wir denken, sie seien richtig einsortiert, müssen, wie bei einem Umzug auch, auf den Prüfstand. Solange das „Ablagesystem“ nicht aufgeräumt wurde, können wir keine Ordnung in den Gedankenwelten schaffen, die unser inneres Kind beim Spielen schöpfen könnte, wäre ihm nicht beigebracht worden, dass „Erwachsene“ etwas tun, um etwas zu haben, von dem sie „MEIN“ sagen können.


Der Körper, der den Namen trägt, den ihr ihm gebt, kann nicht sein, was ich BIN. Die Namen, die ich der Welt gab, waren ein Spiegelbild dessen, was meine rechte Gehirnhälfte, zu der Zeit darauf schrieb, als Worte noch keine Bedeutung hatten. Nun, erneut bei Lektion 246 angelangt, verlieren die Worte zum Glück wieder an Bedeutung. Mit Worten können wir nichts erreichen, was nicht deckungsgleich vom inneren Kind gewollt wird. Stimmen Verstand und Inneres Kind zusammen überein, etwas zu wollen, sehen sie diese Widerspiegelung überall im All. Daher meinte ich weiter oben:


Schau mit Liebe auf die Welt und fälle keine Urteile, die Du nicht mit Wahrheit füllen kannst. Im Körpergefäß Deines Göttlichen Gegenübers kannst Du den Vater nicht sehen, dessen Sohn WIR sind. Sieh diese Einheit und § 1 des Göttlichen Grundgesetzes wird klar:


Reduziere Dein Gegenüber auf „weniger als Gott“, dann kannst DU nicht sehen, wer Du bist. Daher:

§ 1 Damit Du hast, gib allen alles.


Nichts, dass wir nicht allen gönnen, kann für uns von Bestand sein. Nichts, worüber wir nicht - zurück in der Ewigkeit – lachen werden, besitzt Bestand und damit einer Wert. Wert darin zu sehen, etwas zu besitzen, was den anderen fehlt, ist ein Konzept von Besonderheit, bei dem das innere Kind sich verabschiedet und „kündigt“.


Sehnsucht ist die Erinnerung des Inneren Kindes an die endlose Freude ohne Gegenteil, als noch keine Zeitspanne entstand, in der ein Gegenteil von Freude und Liebe für möglich gehalten wurde. Für das Innere Kind ist es das, was ihm unmöglich erscheint.

Werde am ersten Februar umziehen, daher zurzeit etwas seltener hier…

Was würden wir einpacken, reisten wir zurück in die Ewigkeit? Die Fähigkeit, die allergrößten Irrtümer einfach durch ein liebevolles Lächeln aufzuheben zu lassen? Oder eine unsterbliche Hoffnung darauf, jeder würde selbst erkennen wollen, was nur im schuldlosen Gegenüber zu erkennen wäre, würde es NOCH gesucht werden werden?


Das bedeutet aber auch, Dein eigenes Inneres Kind anzunehmen und WERTzuschätzen. Was für Schätze es enthält, wurde durch Worte zu etwas, was es dann nicht mehr vollsändig sein konnte. Ein Irrtum, kein Problem.


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359, Absatz 4
(2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 417, Lektion 246

Michael
23.01.16, 08:32
Teil 18: Zugang durch Aussöhnung


„Was möchtest du sehen? Die Wahl ist dir gegeben. Lerne jedoch dieses Gesetz des Sehens und lass nicht zu, dass dein Geist es vergesse:
Du wirst auf das schauen, was DU in DEINEM INNEREN fühlst.“ (1)

Hier wollte ich mit Euch hingehen. Daher diese zu lange Rede, die eher eine Prozessbeschreibung ist, und damit das individuelle Lehrstück des Heiligen Geistes, sich mit dem Inneren Kind zu versöhnen. Was nicht der Fall ist, wenn wir Ärger noch als wirklich akzeptieren. In der Welt des Ärgers gebe ich alles andere auf, was ewig in mir ist, und nichts bleibt, was keinen Verlust beinhaltet.


Ein Lehrstück der Vergebung


Was fühlt also mein Inneres Kind jetzt?


Es hat sich mit mir ausgesöhnt, ich schicke es nicht mehr in den Krieg. Wir haben jetzt das Schlachtfeld verlassen. Immer, wenn ich ärgerlich war und etwas als wahr annahm, das ich auf ein Gegenüber projizierte, reduzierte ich dieses Gegenüber durch mein Ego-Urteil auf etwas, das natürlich dann nicht mehr vollkommen unschuldig, heilig und frei ist. So band ich die Ketten fest an die Schuld im jeweiligen Gegenüber, und schickte mein inneres Kind damit auf das Schlachtfeld. Ein Schlachtfeld nur, solange wir nicht mit Liebe auf eine Situation blicken. Ursache der Schlacht war es, einen Nutzen darin zu sehen.


Noch gelingt es mir nicht immer, die alten Muster aufzugeben und nicht wieder in den Sog des Dichte und Materie zu fallen. Der Sog, der sich ergibt, wenn das Ego etwas WILL und es nicht so bekommt, wie es sich das vorgestellt hat, entsteht aus aufeinanderprallende Ego-Träume relativer Besonderheit. Synchronizität, also die Geschwindigkeit, mit der sich etwas verwirklicht, was ZUERST im Innen gesehen wird, verbindet Ursachen und Wirkungen mit höheren Eintrittswahrscheinlichkeiten in schnelleren Zeiteinheiten durch etwas, was Koinzidenz genannt wird.


In diese Koinzidenz werden die Fäden verwoben, die vom Weber der Zeit eingeflochten werden. Weber der Zeit und des Raumes ist das Christus-Bewusstsein vereinten Mitschöpfertums. Man könnte auch den Begriff von Carlos Castaneda einflechten, der von „Bestätigungen durch die Welt um uns herum“ sprach.


Es gäbe da ein praktisches Beispiel zur Aussöhnung mit unserem Selbst, das wir sind, wenn wir nichts anderes mehr sind. Erst wenn das kleine Ego-Ich aufgibt, weil es die Heiligkeit erkennt, die das Christus-Kind in uns aufleuchten lässt, hören die Fehlschöpfungen des Egos - aus der Angst des Mangels an Lebenszeit, Lebenskraft und Lebensstoff - auf.

Es macht ja nichts. Nach allem, was diese Ego-Fehlschöpfungen scheinbar bewirken, wieder auf das innere Leuchten dieses schutzbedürftigen kleinen Kindes in uns zu schauen, versöhnt uns mit der Innenwelt. Sobald ich jedoch wieder in die Begrenzungen des Egos zurückfalle, umso schneller bemerke ich diese koinzidente Synchronizität im Außen.


Spannungsfelder, also das Zusammentreffen verschiedener Ego-Träumen von relativen Besonderheiten, entstehen immer als Entscheidung im Geist und drehen sich im scheinbar nicht enden Wollenden Konflikten; solange, bis alle Konfliktparteien keinen Nutzen mehr im Kampf erblicken, wird eine „Schlacht“ auf emotionaler Ebene geführt, die mit mentalen Waffen ausgefochten wird.


Diese unschöpferische Verwendung des Geistes, also der spirituellen Lebenskraft, trennt uns von der Liebe Gottes und der Gegenwärtigkeit dessen, was schon in uns ist. Kämpfe ich auf materieller Ebene jedoch um irgendetwas, benutze und missbrauche ich das Innere Kind zum Erfüllen der Wünsche unseres Egos. Zugang zur Aussöhnung, also zur Fähigkeit der praktischen Vergebung, erhalten wir erst, wenn wir keinen Nutzen mehr darin erkennen, das Unvergängliche im Kampf für das Vergängliche einzutauschen.


Im Krieg um die Materie ist der Friede verloren, den wir doch im Kampf um Sicherheit suchten. „Suche also den Krieg im Außen, um Deinen Frieden im Inneren (Kind) zu finden“, ist die Sprache des Egos. Suche Liebe, doch wenn sie da ist, kämpfe, um sie zu halten. Suchen wir Liebe überhaupt, und wir definieren einen Zustand, in dem ein Mangel an Liebe auftreten könnte. Natürlich ist es unmöglich, denn das Leuchten ist da, wenn ich mit dem inneren Kind versöhnt bin, weil ich nicht den Angriff auf die Heiligkeit im Gegenüber als Mittel materieller Bedürfnisbefriedigungslisten wähle.


Dann fühlt sich die vorhandene Heiligkeit im Herzen wärmend und nährend an. Dieses Gefühl geben wir auf, wenn wir das Innere Kind in die Schlacht auf materieller Ebene schicken. Kein Problem, wir suchten die Liebe Gottes halt alle dort, wo sie nicht ist: Im Außen der materiellen Ebene.


Zu finden ist es in der Aussöhnung mit dem Inneren Kind. Aber die meisten anderen auf so vielen Schlachtfeldern unterwegs, dass sie glauben, das Gefühl des Mangels im Innen könne verschwinden, füllen wir es mit materiellen Bedürfnisstrukturlisten. Die Freude geht und die Vergänglichkeit der Materie wird zur Bedrohung. Aber ist ja nichts passiert.

Daher: Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins. Wir werden empfangen, was wir jetzt geben. Wir bieten jedem die Aussöhnung mit dem Inneren Kind an. Nur Vergebung ermöglicht die Aufhebung der Irrtümer, sonst verlassen die anderen Ego-Kinder das Schlachtfeld noch nicht. Nur Spielzeug in der Zeit, kein Problem.
Zur praktischen Vergebung morgen etwas mehr…

(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359

Michael
24.01.16, 06:53
„Wenn Hass einen Platz in deinem Herzen findet, dann wirst Du eine Furcht erregende Welt wahrnehmen, die der Tod grausam in seinen spitzen Knochenfingern hält. Wenn du die Liebe Gottes in dir fühlst, wirst du hinaus auf eine Welt der Barmherzigkeit und der Liebe schauen.“ (1)



Das ist die Wahl, die wir haben. Wir können Gott im Gegenüber hassen, oder wir können ihn schon lieben, obwohl er sich selbst noch nicht erkennt. Wir sehen das Licht der Ewigkeit in unserem Feind und kommen nicht umhin, auch unseren Feind zu lieben. Ein Feind ist nur ein Feind, weil er noch nicht als Freund erkannt wurde. Ein Fremder ist nur ein Fremder, solange er nicht als Teil der Einen Seele erkannt wurde, die ich als Gott im Gegenüber zu beschreiben suche. Wir sind ein Teil des Lebens, das von Gott ist, weil unser Freund das Leben ist.


Wer würde sich schaden wollen, indem er seinem Gegenüber Schaden zufügt? Wer Hass empfindet, schickt sein Inneres Kind auf den Kriegspfad und verliert mehr Lebenskraft, als der materielle Gewinn an scheinbar erweiterten Lebensmöglichkeiten beinhaltet. Was auf der materiellen Ebene als Vorteil gesehen wird, wirkt sich auf der emotionalen Ebene als Verlust der Verbindung zum Inneren Kind aus, dem Christus in uns allen. Wer würde, wenn er es wüsste, dieses Heilige Kind im Gegenüber angreifen? Wer würde, wenn er es wüsste, wozu es fähig ist, dieses unbedacht in tausend Kriege schicken?


Merkwürdigerweise sind viele Menschen davon überzeugt, dass der Fluch eines Sterbenden wirksam ist. Bei den Hexenverbrennungen im Mittelalter vermieden es die Peiniger tunlichst, den Delinquenten in die Augen zu schauen. Es ist dieses Innere Kind, was in seinen letzten Augen-blicken den „Auftrag“ annimmt, sich „erkenntlich“ zu zeigen.


Dass die Liebe mindestens ebenso wirksam wie der Hass ist, vergessen wir dabei. Wobei Hass nur wirksam wird, solange wir einen Nutzen darin sehen. Würden wir den Schaden schon begreifen, den wir durch Hass auf Ebenen anrichten, die wir kaum zu betreten gelernt haben, wäre darin kein Nutzen zu erblicken.
Es ist sogar noch genialer durchdacht: Nur, was aus Liebe heraus geschöpft wird, ist wirklich. Das ist die Kindersicherung des Universums. Kein liebender Vater lässt zu, dass sein Kind sich die Fingerchen verbrennt. Gegen die Alpträume der Hölle hilft das Aufwachen, der liebevolle Blick auf eine liebenswerte Welt.

In die Ewigkeit findet Einlass, was aus Liebe geschah. Die Projektionen des Hasses können unsere Heiligkeit nicht gefährden, dafür bürgt Gott mit seinem Wort.

Der vermeintliche Verlust der eigenen Heiligkeit im angstvollen Angriff auf das Göttliche im Gegenüber ist also eine Illusion, denn sie ist weiterhin vorhanden, wenn wir die Absicht entwickeln, das Schlachtfeld zu verlassen – das Trümmerfeld des Egos.


Entscheiden wir uns für die Liebe Gottes entwickeln wir eine Intention und damit eine intuitive Verbindung zum Heiligen Geist. Es könnte auch als „späteres kollektives Selbst“, das sich wieder erinnert, was es war, bevor die Reise begann, angesehen werden. Die „Cloud“ der Menschheit sozusagen, ungebunden von Zeit und Raum verschränkt mit Allem, was lebendig ist.


Sich in den Dienst dieses Menschheitsgeistes zu stellen, indem vom Ich zum Wir gegangen wird, lässt eine Kooperationsprämisse erkennen, die selbsttätige Entfaltung anstößt, die individuell ist. Offenheit für die Berichtigung der bisherigen Irrtümer des unverstandenen Eigennutzes bedarf des Durchforstens der Glaubenssätze, die uns annehmen lassen, der Liebe Gottes ablehnend gegenüber eingestellt zu sein. Die Einstellung, wir seien endlos in der Hölle gefangen, lässt uns eine Opferrolle annehmen, die überdeckt, wozu unser Inneres Kind fähig wäre, würden wir es in Liebe annehmen, schätzen und daher schützen. Wir schützen es, indem uns seine Heiligkeit und Unschuld wichtiger sind, als die Konflikte um ein sterbendes, ohnehin totes, Goldenes Kalb.


Was uns hindert, die Liebe Gottes anzunehmen, sind die Investitionen in die Konflikte der materiellen Welt. Das „Survival of the fittest“ führt zum Verlust der Anbindung an das innere Leuchten, das mit dem Kontakt zum Inneren Kind einhergeht, solange wir im Frieden sind.


Daher hören wir nicht auf zu spielen, weil wir älter werden. Wir werden älter, weil wir aufhören zu Spielen. Wenn diese spielerische Leichtigkeit geht, wird das Leben schwer und zieht uns zum Tode hinab. Noch mehr Leichtigkeit verlieren wir im Angriff auf unsere Mitmenschen, sei es beruflich, privat oder emotional: Immer, wenn wir anderen Lebensfreude und Möglichkeiten zum eigenen Vorteil zu entziehen suchen, dann schwächen wir uns selbst.
Daher konnte Christus sagen: „Liebet Eure Feinde.“


Ohne Feinde, die eigentlich Freunde sind, hätten wir keinen Grund, Vergebung zu üben. Üben, weil in der Ewigkeit ja nichts geschehen ist, was vergeben werden könnte. Es gibt keine Schuld und doch werden wir diese Illusion nur durch die Vergebung berichtigen können. Allerdings wurde damals vereinbart, unseren Schuldigern zu vergeben und zu sagen, dass wir darum gebeten haben, um Vergebung lernen zu können. Im Himmel gab es ja nichts zu vergeben. Um die Schuld vergeben zu können, entstand die Welt der scheinbaren Dualität.


Im Himmel wäre der Gedanke an Schuld UNDENKBAR. Wird er gedacht, können wir nicht mehr dort sein. Wir haben einfach einen unrichtigen Gedanken als wahr angenommen. Nichts passiert, kein Problem. Wenn das Innere Kind auf die Schlachtfelder der Materie geschickt wird, kann es nicht im Himmel sein. Aber es braucht die Zeiten in seiner wahren Heimat. Dort ist die Liebe, die es im Kampf sucht, weiterhin ungetrübt und es kann Atem holen, in einer scheinbar atemlosen Zeit.


Wir haben unsere „Feinde“ vor unserer „Abreise“ gebeten, uns den Gefallen zu tun, etwas zu tun, was einen Grund zur Vergebung abbildet. Sie baten uns, ihnen zu sagen, dass wir darum gebeten hatten. (Sinngemäß Neal Donald Walsch)


Wie fühlt sich Vergebung an, war die Frage, die eine kleine Seele in seiner Analogie stellte. Im Himmel war Vergebung natürlich unmöglich, da es keine Gründe gab, etwas zu vergeben. Gott teilte das Bedürfnis - nach Gründen für Vergebung zu suchen, zwar nicht, doch als liebevoller Vater ermöglichte er die Erfahrung. Doof ist eigentlich nur, dass unser Schlaf des Vergessens so lange anhielt, bis wir den Grund unserer Reise vergaßen:

Vergebung ist die einzige Funktion, die wir für unser inneres Kind zu übernehmen haben. Dann fühlt es die Liebe Gottes und wir finden unser Leuchten, indem wir es im Außen zu sehen beabsichtigen. Wir haben das Gesetz des Sehens einfach unrichtig interpretiert und Ursache und Wirkung verwechselt.


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Seite 359

Michael
27.01.16, 06:54
Lektion 189: Was ist die Liebe Gottes? Teil 20

6. „Heute gehen wir vorbei an Illusionen, wenn wir das zu erreichen suchen, was in uns wahr ist, und fühlen seine allumfassende Zärtlichkeit, seine Liebe, die erkennt, dass wir vollkommen wie es selbst sind, und seine Sicht, die die Gabe ist, die seine Liebe uns verleiht. Heute lernen wir den Weg. Er ist so gewiss wie die Liebe selbst, zu welcher er uns trägt. Dann seine Einfachheit umgeht die Fallen, die die törichten Verrenkungen der Scheinargumentationen der Welt doch nur verstecken sollten.“



Wenn wir unsere Göttlichkeit ablehnen, weil die Kirchen sagen, wir seien elende Sünder, gezwungen, im Schweiße seines Angesichts den Zehnt für die Kirchenfürsten erwirtschaftend, lehnen wir ab, was in uns wahr ist. Die Illusion der Kirchen ist es, am Schuldprinzip festzuhalten, obwohl sie die Lehre der Vergebung doch kennen sollten. Es ist nicht liebevoll, die Göttlichkeit im Gegenüber schuldig sprechen zu wollen und kein unversöhnlicher Gedanke kann die Söhne versöhnen.



Die Heiligkeit, die Unschuld, die Liebe und die Vollkommenheit sind die Gaben, die wir verliehen bekommen haben. Seine Sicht auf die Dinge wird uns von der Liebe Gottes vermittelt, es ist der oben angeführte, liebevolle Blick auf die Dinge, die geschehen. Klar geschehen Fehler, wenn Menschen ohne liebevollen Blick auf die Welt, Entscheidungen zum Wohle des Egos treffen. Auf die Entscheidung, die Welt aus Christi Sicht – der Lehre der Liebe – zu betrachten, folgt die Anbindung an den Heiligen Geist.



Der Weg, die Wahrheit und die Liebe führen an den Illusionen vorbei und suchen, uns IHM gleich zu machen. Liebe ist nichts ohne die Wahrheit, Wahrheit ohne Liebe ist kein Weg, kein Weg ohne Wahrheit ist liebevoll und ohne Liebe ist kein Weg in uns, der die Macht hätte, an den Illusionen vorbei zu führen. Die einzige Sünde, die es gibt, ist es, die Göttlichkeit in allem, was ist, nicht sehen zu wollen, weil das Ego sagt, wir seien alles, aber auf keinen Fall Gottes Sohn.
Die Annahme, wir seien keine göttlichen Wesen, macht uns zu Nicht-Göttlichen-Wesen und so verhält sich das be- und verurteilte Gegenüber dann auch zumeist. Dass wir mit diesem Urteil das Verhalten der Mitwelt wählen, verdrängen wir in der Manier des Egos, dessen Strategie es ist, Ursachen und Wirkungen zu verdrehen. Zutrauen schafft Vertrauen, Urteile fördern Misstrauen. Wer schon verurteilt wurde, reagiert auf den Angriff des unangemessenen Urteils. Erst im Urteil entsteht die Ungerechtigkeit, denn kein Urteil eines scheinbar von Gott getrennten Geistes kann objektiv sein.



„Um etwas richtig zu beurteilen, müsste man sich einer unvorstellbar weite Bandbreite von Dingen völlig bewusst sein, vergangenen, gegenwärtigen und solchen, die noch kommen werden. Man müsste im Voraus alle Wirkungen seiner Urteile auf jeden und auf alles, was irgendwie damit zu tun hat, erkennen. Und man müsste sicher sein, dass es keine Verzerrungen in der eigenen Wahrnehmung gibt, sodass das Urteil gänzlich gerecht wäre jedem gegenüber, auf den es jetzt und in der Zukunft liegt. Wer ist in der Lage, das zu tun? Wer würde dies für sich in Anspruch nehmen, außer in größenwahnsinnigen Phantasien?“ (2)



Schuld entsteht aus einem nicht angemessenen Urteil, einem Urteil über ein göttliches Gegenüber, dessen Inneres Kind dadurch seine Heiligkeit zu verlieren scheint. Nach vielen Fehlurteilen der Mitwelt glaubt das Innere Kind irgendwann daran, nicht mehr vollkommen göttlich zu sein. In diesem Moment wird das Ego geboren. Spätestens mit sieben Jahren wurden dann die meisten Göttlichen Kinder zu dem, was Ihnen gesagt wurde, dass sie es seien. Das Etikett, das die Mitwelt auf unsere Stirn schreibt, entsteht aus nicht gerechten Urteilen. Ein Urteil zieht eine Grenze, eine Trennung im Geist entsteht und eine Rangfolge von Fehlern wird erstellt, in der auf die Mängel geschaut wird, statt auf die Stärken zu vertrauen. Das Urteil über die Nicht-Göttlichkeit im Gegenüber ist es, das eines der Widerstände gegen die Liebe Gottes bewirkt. Wer andere Menschen verurteilt, schließt sich damit von der Gegenwärtigkeit der Liebe aus. Sie ist zwar immer noch vollständig und unberührt vom Irrtum, doch sie kann dann nicht mehr GEGENWÄRTIG sein.



Entweder scheuen wir auf die Fehler, dann können wir die Göttlichkeit im Gegenüber nicht mehr erkennen, oder wir schauen auf die Heiligkeit in Allem mit Liebe, dann gehen wir mit jeder Lektion einen Schritt auf die Ewigkeit in uns zu. Irgendwann fühlen wir unser Inneres Kind und dann söhnen wir uns mit der Welt aus. Dann wird der frühere Feind zum Freund und sein Hass wird durch Mitgefühl zu Liebe transformiert. Transformation bedeutet die Veränderung der Schwingungsfrequenz. In der Frequenz von Liebe schwingen all unsere Atome in höheren Oktaven. Im Hass wählen wir die niedrigsten Freqenzen und die Schwere und Dichte wird unerträglich – wir ziehen uns selbst in die Tiefen der Kellerkinder. Und an den eigenen Haaren ziehen wir uns aus dem Sumpf, wenn wir dem Wahnsinn derer, die noch verzweifelt nach der Liebe suchen, keine Rangfolge von Bedeutungen verleihen.


Illusionen Bedeutung zu verleihen, kann nur eine Illusion sein. Daher ist Schuld unwirklich, eine Illusion kann keine Wirkung zeitigen.


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359
(2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Handbuch für Lehrer, Seite 27

Michael
30.01.16, 06:20
„Tu einfach dies: Sei still, und lege alle Gedanken darüber, was du bist und was Gott ist, weg, alle Konzepte über die Welt, die du gelernt hast, alle Bilder, die du von dir selber hast. Mach deinen Geist von allem leer, was er für wahr oder falsch hält, von jedem Gedanken, den er als würdig beurteilt, und allen Vorstellungen, derer er sich schämt. Halte an nichts fest. Bringe nicht einen Gedanken mit, den die Vergangenheit gelehrt hat, noch einen Überzeugung, die du jemals gelernt hast von irgendetwas. Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem Gott.“ (1)



Um diese Gedankenstille zu erreichen, in der alle Konzepte konzeptlos erscheinen und alle Worte über-flüssig sind, ist unsere Funktion hier zu erfüllen: Ver-gebung.
Ohne durch die Kraft der Liebe unseres Freundes alle Ängste transzendiert zu haben, tauchen immer wieder Gedanken auf, die nicht aus unserer Quelle stammen. Hier zu vergeben, bedeutet, sich für den Rückweg zu Gott zu entscheiden. Meine persönliche Tageslektion für heute passt gut dazu:

„Gott ist das einzige Ziel, das ich heute habe.“ (2)


Immer hatte ich tausend Ziele im Kopf, doch als einziges Ziel zu unserem Freund zurück zu wollen, kam mir nicht in den Sinn. Mir kam so vieles nicht in den Sinn, worauf ich nur durch den Kurs kam. Dafür schrieb ich diese rund 90 000 Worte: Um das Gefühl der Liebe zu teilen, dass auch in extremen Lebenssituationen nicht schwindet, sondern im Gegenteil zum einzigen Ziel wird, dass durch die Angst hindurch führt.


Alle Vorstellungen sind zu begrenzt, alle Konzepte belanglos. Alle Probleme scheinen für uns gewesen zu sein, diesen Punkt der Stille und des Friedens und der Liebe zu erreichen. Vergebung ist das Mittel, durch den unser Geist zu unserem Freund zurückkehrt.


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359, Absatz 7
(2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 423

Michael
08.02.16, 12:45
"Der glückliche Schüler kann sich nicht schuldig fühlen, dass er lernt. Das ist so wichtig für das Lernen, dass man es nie vergessen sollte. Der schuldose Schüler lernt leicht, weil seine Gedanken frei sind. Doch zieht dies die Einsicht nach sich, dass Schuld Störung ist, nicht Erlösung, und überhaupt keinerlei nützliche Funktion erfüllt. (1)


Schuld ist der Pol des Magneten, der von Gott entfernt. Unschuld im Erlernen unserer göttlichen Eigenschaften zu bewahren und ein glücklicher, weil freier Schüler aus eigenem Antrieb zu sein, gelingt, wenn die Schuld im Außen als nutzloses Konzept erkannt wurde. Wir können uns nur die Anerkennung verdienen, die wir in unserer sich entwickelnden Beziehung zu unserem Freund erfahren. Was wir an Zeit in seiner Gegenwärtigkeit verbringen, wird zur Investition in unsere eigene Permation.

Wir sind permanent ewig und unvergänglich. Leider entschieden wir uns dafür, dieses anders betrachten zu wollen. Einzig dieses wäre zu verlernen. Nehmen wir die Zeit aus der Gleichung heraus, gelangen wir zur Ewigkeit im Jetzt. Die eigene Erlösung im Verteilen von Schuld zu suchen, macht uns zum unglücklichen Schüler der Bücher des Lebens. Die Freiheit, die wir anbieten, sehen wir keine Schuld in den Fehlern des Egos der Mitwelt, ist diejenige, die wir finden. Sich auch dann für die Liebe zu entscheiden, wenn das Leben logische Gründe für Hass anbietet, ist die Identifikation mit unserem Selbst.

Die Entscheidung für den schöpferischen und aufbauenden Geist, dessen Inhalt liebevolle Gedanken sind, findet in meinem Geist statt. Mögen Dinge geschehen sein, die nicht liebevoll waren, wird es nichts nutzen, die abbauenden Kräfte der Schuld zu Rate zu ziehen. Die entstehende Schwere und Dichte nimmt uns jede Leichtigkeit und damit die Fähigkeit, die Liebe Gottes zu fühlen, die uns jederzeit umgibt, wenn wir uns nicht selbst die Hindernisse in den Weg stellen, die mit der Schuld als Konzept von Zivilisation einhergehen.

Die Symptome sind vielfältig, die Ursache der Geistesstörung einfältig: Wir nehmen einfach an, von der Liebe getrennt sein zu können. So groß ist unsere Schöpferkraft, dass dies dann so ist.

Als bisherige und wahre Meister der negativen Schadschöpfung kultureller Missstände wäre dieser Vorgang einfach umzukehren und wir begegnen dem Hass des Egos mit der Liebe unseres Selbstes. Statt aus dem Mangel des Egos handeln wir aus der Fülle des Selbst. Sich permanent daran zu erinnern, dass Probleme nur existent sind, bin ich mir der Liebe unseres Freundes in diesem Augenblick nicht gegenwärtig und bewusst.

Probleme sind im Prinzip der Versuch, sich der Liebe unseres Vaters nicht mehr gegenwärtig zu sein. Hält der logische Verstand jedoch einmal den Gedankenstrom an, bemerken wir emotional, gar kein Problem zu besitzen. Wir glaubten nur, wir seien es nicht, die die Furcht erregenden Bilder auf den Spiegel werfen. Aber immer ist es das Licht, in dem wir etwas erblicken können.

Diese Quelle ist nur offen, sind wir für jeden offen. Liebe kann nicht selektiv sein und jede Form von Begrenzung der gemeinsamen Quelle unserer Fähigkeit, denken und empfinden zu können: "Ich bin das Ich-Bin" ist daher im Grunde eine Hindernis für die eigene permanente Entfaltung der EINEN Seele. Das wir den Satz nicht so wirklich verstanden haben, liegt wohl an der Kommasetzung. Jeder ist immer alles, was "Ich-Bin" fühlen kann? Weil: Wir können diesen Gedanken denken, aussprechen und als wahr empfinden.

Wir sind dieses "ICH-BIN", das sagen konnte, "Ich-Bin" zu sein. Das sind wir. Allerdings wundert sich alles im All, wie lange es dauert, den ganzen unangenehmen Rest einfach als unwahr wahrzunehmen. Geben wir die gesammelten Glaubenssätze auf, die wir als Urteilsfähigkeit doch so hoch einschätzen, finden wir in der Identifikation mit der allumfassenden und totalen Liebe unseres Freundes zu dem Frieden, der keine Gedanken mehr erfordert, um gefühlt zu werden.

All die Probleme beim Lernen der Bücher des Lebens sind nur kindische Versuche, nicht zu Erinnern, was wir nicht zu Fühlen wählten. Wir waren das. Daher können wir uns auch genau spiegelbildlich entscheiden: Jeder ist so, wie Gott ihn schuf. Irrtum ausgeschlossen. Die Zeit reicht nicht in die Ewigkeit, doch alle Schöpfungen aus Liebe finden dort Einlass. Die Alpträume ins Kröpfchen, die Klarträume ins Köpfchen. Schlecht geträumt zu haben, beweist nicht die Existenz der Trauminhalte. Wir gaben schlecht gewählten Träumen eine Wirklichkeit. So mächtig sind wir mit unseren Gedanken.

Das Gegenteil des Irrtums ist an sich leicht auszumachen, denn sie bedarf keiner Verteidigung: Das Gegenteil des Irrtums eines Urteils über ein göttliches Gegenüber ist die Unschuld in Allem wahrzunehmen, das "Ich bin" sagen und denken kann.




(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 274

Michael
14.02.16, 08:50
1. Was willst du sehen?

A: Eine Welt, die schuldig und voller Hass ist?
B: Eine Welt, die unschuldig und voller Liebe ist?

Wer A sagt, muss auch B sagen, wird gesagt.

Um Auswahl B: treffen zu können, ist die Schuld als Prinzip der Projektion zu erkennen, die uns hinabzieht in die Schwere und Dunkelheit der Kellerkinder. Leichter wird uns ums Herz, wenn wir mit Liebe vergeben, was niemals wahr gewesen ist – die bisherigen Fehlschöpfungen unserer Egos in ihrer kollektiven Summe.


Dazu ist eine Perspektive einzunehmen, die im Kurs als die „Schau Christi“ beschrieben wird, und die mir bei der Lektion 270 besser verständlich wurde.


>>„Ich will des Körpers Augen heute nicht verwenden.


1. Vater, Christi Schau ist Deine Gabe an mich, und sie hat die Macht, all das, was des Körpers Augen sehen, in den Anblick einer Welt zu übersetzen, der vergeben ist. Wie herrlich und anmutig diese Welt doch ist“ Doch wie viel mehr werde ich in ihr wahrnehmen, als die Sicht geben kann. Die Welt, der vergeben ist, bedeutet, dass Dein Sohn seinen Vater anerkennt, seine Träume der Wahrheit überbringen lässt und voll Erwartung auf den einen verbleibenden Augenblick der Zeit noch wartet, die für immer endet, während die Erinnerung an Dich zu ihm zurückkehrt. Und nun ist sein Wille mit dem Deinen eins. Seine Funktion ist jetzt nur Deine eigene, und jeder Gedanke außer Deinem Eigenen ist vergangen.

2. Die Stille dieses Tages wird unsere Herzen segnen, und Frieden wird durch sie zu einem jeden kommen. Christus ist heute unsere Augen. Und durch Seine Sicht bieten wir der Welt Heilung durch Ihn an, den heiligen Sohn, den Gott ganz erschaffen hat, den heiligen Sohn, den Gott als eins erschaffen hat."<< (1)




Wie würde eine Welt aussehen, der vergeben wurde? Keiner erhebt einen Vorwurf mehr, wenn sich der Augenblick nähert, in dem uns unser großes Selbst begegnet und die Zeitalter der Schuld enden werden. Wenn die Schuld zu Vergebung transzendiert worden sein wird, besitzt die Zeit als Lehr- und Lerneinrichtung keine Funktion mehr und endet daher.


Ein Traum wird als Traum erkannt und die Illusion wird durch die letzte Illusion ersetzt: Es gab niemals etwas wie „Schuld“, wir haben diese Schicksalsbelehrung durch fehlerhafte Entscheidungen so gestaltet, wie sie nunmehr eben ist. Auf die früheren Fehler zu blicken, sie als Teil des Weges anzunehmen und dann im Vergeben, über sie hinaus zu blicken, ermöglicht, einen neuen Kreis der Seelenentwicklung eröffnen zu können: Es war einfach ein Traum, der dadurch entstand, dass Fehlern der Status von Sünden verliehen wurde und unser Ego damit einer Illusion Wirklichkeit zu verleihen suchte.


Dazu ist die kreative Fantasie der rechten Gehirnhälfte mit ins Boot zu holen und eine dauerhafte Vorstellung zu entwickeln, wie eine Welt aussähe, der vergeben worden ist. Aerolith´s Hinweis auf den Verstand, der sich dieses gar nicht mehr vorstellen kann, ist wesentlich: Wir können uns keine Welt ohne die Schuld im Außen mehr vorstellen. Wir erinnern uns noch nicht daran, dass nichts geschehen ist. Wir haben nur ziemlich blöd geträumt.

Wie wäre es, wenn sich der Herr dem Mephistopheles nähert und er hört keine Klagen über seine Schöpfung?


Was ist der Ring, sie zu finden und alle zu binden? Die Schuld bindet uns an die Dichte und Schwere der Materie, an die Vergänglichkeit, in der Gerechtigkeit auf die Zukunft verschoben wird und daher eine Zukunft erwartet wird, die aus diesem Grunde folgerichtig auch folgt?


Wir haben keinen Bock, zurückzugehen. Eher: Wir lieben es, den Pferdefuß der Schuld an die Backe des Gegenübers zu kleben und dabei verhalten wir uns wie der sprichwörtliche „Sagebock“. Ein Begriff, den eine Großmutter manchmal wählte – des Pudels Kern - die Illusionen des Egos symbolisch zu umschreiben.


Wir konstruieren künstliche Probleme, denen wir Wirklichkeit verleihen, indem wir ihre Wirkungen anerkennen. Doch ich allein entscheide, ob ich dem Außen die Macht verleihe, mein Inneres zu beherrschen. Daher: Vergib, und du wirst dieses anders sehen!


Wir wollen nicht vergeben lernen, um die Zeit blöder Träume nicht enden zu lassen. Statt in den Frieden und die Liebe zurückzukehren, wählen wir es, auf eine schuldige Welt zu blicken, damit die Zeit der daraus resultierenden Alpträume nicht endet. Was hätten wir für einen Antrieb, wäre es nicht mehr die Schuld, die auf Rache sinnt und damit eine Zeit bestellt, die doch wirklich niemandem gefällt.


Das Gericht zu übergehen und die Existenz der Schuld nicht anzuerkennen, bekommt einen Nutzen, wenn wir spüren, zu was Vergebung im Körperspiegel führt: Dem Fehlen von Angst und somit "Lichtfülle" statt Dunkelheit.


Mit dem Fehlen von Angst kommt die Liebe Gottes zurück, von der wir niemals getrennt waren. War nur ein schlechter Traum, nichts darin ist wirklich geschehen. Es war unsere Entscheidung, im Pudels Kern die Gegennatur zu vermuten. Nun ist der Pudel seelenruhig und liegt friedlich und in aller Stille behaglich hinter dem Ofen und sieht keinen Grund, die Schöpfung in Zweifel zu ziehen. Die Ursache, dass der Hund dem Herren folgt und Frieden findet, ist Liebe.


Wir sind keine Racheengel und schon gar nicht der geeignete Richter über die Welt. Wer richtet, wird gerichtet werden. Wir bestehen auf dem Gericht? Ja, wenn wir nicht vergeben.


Was könnten wir vergeben, außer Liebe, wenn es keine Schuld mehr gibt? Schuld ist nur existent, wenn die Liebe unseres Freundes nicht im Herzen gefühlt wird. Wenn keine Vorstellung von etwas da ist, was wir zu erreichen suchen, wie könnten wir es dann erlangen? Was könnte vergeben werden, was wir nicht haben?


Wir verlangen nach Schuld um Eigenverantwortung abzugeben. Vergebung ist die Übernahme von Eigenverantwortung im Auflösen der gordischen Knoten, die Meph über die Welt warf – unser kollektives Unbewusstes ist so lange unser Feind, bis wir das tierische Tier durch Liebe gezähmt haben. Der Zorn möchte Frieden werden. Der Hass wollte immer Liebe sein, wenn er mal groß genug dafür geworden sein wird, seine Wurzeln zu erkennen…


Ich sehe eine Welt, der vergeben ist. Wie fühlt sie sich an?

(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 431

Michael
22.02.16, 18:51
All die vielen Worte waren nötig, das Gesetz des Sehens greifbarer zu machen, das ja in der Lektion 189 angesprochen wurde. Etwas, das sinngemäß auch mit Platons Höhlengleichnis verbunden werden könnte, bietet Lektion 279 und könnte den Ausblick abrunden, der Interesse für den Kurs schaffen wollte.

„Was möchtest du sehen? Die Wahl ist dir gegeben. Lerne jedoch dieses Gesetz des Sehens und lass nicht zu, dass dein Geist es vergesse:
Du wirst auf das schauen, was DU in DEINEM INNEREN fühlst.“ (1)

Um diese Aussage als wahr einzuordnen, durchlaufen wir einen individuellen und doch vernetzten Lehrplan des Geistes, wie er versucht wird, im Ordner über die apokryphen Evangelien dargestellt zu werden. Die Annahme der Eigenverantwortung, die entstünde, könnten wir uns begreiflich machen, wie die Welt entsteht, auf die wir blicken. Was verspricht uns also die Freiheit unseres Geistes und wie erlangen wir die Entbindung von Grenzen, die wir uns selbst auferlegten, indem wir glaubten, was uns gesagt wurde?

Zunächst sind die Bretter zu entfernen, die wir vor unseren eigenen Köpfen mit uns umhertragen. Der Balken, der im eigenen Auge steckt und den wir doch im Gegenüber suchen, die Schuld daran, dass wir es wünschten und wählten, dieses Jetzt nun so zu betrachten. Wir haben blöd gewählt, nehmen die egoistischen Wünsche zurück und beschließen, künftig eine andere Welt zu betrachten.

In Lektion 279 wird gesagt:

"Die Freiheit der Schöpfung verspricht uns unsere eigene.

1. Das Ende der Träume ist uns versprochen, weil Gottes Sohn ((Wir, in spiritueller Einheit)) von SEINER Liebe nicht verlassen ist. Nur in Träumen gibt es eine Zeit, da er im Gefängnis zu sein scheint und eine zukünftige Freiheit erwartet, wenn es sie überhaupt gibt. Doch in Wirklichkeit sind seine Träume vergangen, und die Wahrheit ist an ihrer Stelle eingesetzt. Jetzt ist die Freiheit bereits sein. Sollten wir in Ketten warten, die bereits durchtrennt sind zur Befreiung, wenn Gott uns jetzt die Freiheit schenkt? ((P:S: An dieser Stelle des individuellen Lehrplans als möglichem Ausblick auf das spätere Selbst))

2. Heute will ich DEINE Versprechen akzeptieren und ihnen meinen Glauben schenken. Mein Vater liebt den Sohn, den ER als SEINEN EIGENEN schuf. Würdest DU mir die Gaben vorenthalten, die DU mir gegeben hast?" (2)

Warum gönnen wir der Schöpfung daher nicht die Freiheit, die zu unserer eigenen wird? Warum wollen wir den Weg aus der dunklen Höhle nicht wagen? Ist es das Wissen um unser Mitschöpfertum, dass aus der Annahme des Gesetzes des Sehens hervorgeht?

Oder ist es der panische Versuch, die Geister, die unsere Illusionen riefen, zu leugnen, weil sonst die Schuld im Außen als Prinzip zur Abwehr der Wahrheit aufgegeben werden müsste? WIR SEHEN DAS, WAS WIR IN UNS SIND UND DAHER FÜHLEN. Wir sind, was wir uns gestatten, darüber anzunehmen.

Was wahrlich derzeit nicht als Kompliment verstanden werden kann. Die Kindersicherung ist, dass diese Fehlschöpfungen des Egos keinen Eingang in die Ewigkeit finden. Anders könnte gesagt werden, dass uns unser Vater so sehr liebt, dass er sogar die allergrößten Irrtümer ermöglicht, obwohl er das Bedürfnis nach diesem Irrtum nicht teilt. Da das Bedürfnis nach dieser Illusion nicht von unserem Vater geteilt wird, erzeugt der betreffende Ego-Irrtumswunsch keine Wirklichkeit außerhalb der Zeit der Dauer der geteilten Illusionen.

Die Ketten wurden durchtrennt, als der Irrtum der Gefangenschaft als wahr akzeptiert wurde und das Problem die Zeit der Dauer dieser Illusion erschuf. In der Ewigkeit wird die Lösung eines Problems nicht mit dem Faktor Zeit verknüpft. Also gibt es keinen Grund auf eine künftige Befreiung zu warten, Christus und der Täufer haben die Ketten lange durchtrennt und die Hölle wurde lange geräumt, die Schlachtfelder schon lange verlassen, der Irrtum im Augenblick des Entstehens der Wahrheit überbracht.

Daher gibt es kein Problem, außer zu erkennen, nur ein einziges Problem zu haben: Zu erkennen, gar kein Problem gehabt haben zu können. Alles nur ein Traum und nichts darin ist wirklich geschehen, außer in unseren Projektionen, die dank Kindessicherung des liebevollen Vaters, keinen Schaden in der Ewigkeit verursachen konnten.

Ein liebevoller Vater gibt allen alles. Der Irrtum, jemand wäre besonders reichlich mit den Gaben unseres Vaters ausgerüstet, ist ebenso einzig ein Problem in der Zeit: Ohne Zeit hat jede Seele wieder zur Vollkommenheit zurückgefunden und jeder besitzt alle Gaben. Warum also dieser ganze Stress, der Neid, die Besonderheit, die Verurteilungen und Strafen, die Untaten und Grausamkeiten, das Leiden, Krankheit, Alter und Tod?

Wie konnten wir dieses wählen, außer in einem Traum? Es kann daher nichts daran verändert haben, was uns von unserem Freund gesagt wird:

Er liebt jede Seele gleichermaßen und unabhängig von der Dauer seiner schlecht gewählten Träume. Wer würde seine Kinder bestrafen wollen, weil sie schlecht geträumt träumten? Unsere Begrenztheit auf Gott zu übertragen, schränkt uns ein. "Denn die Wahrheit ist frei, und was gebunden ist, das ist nicht Teil der Wahrheit." (3)

Daher kann dieser faustische Schwachsinn, den wir zu betrachten wählten, nur eine Illusion sein. Es sei denn, wir hätten mehr Überblick, als der, der sich die Gedanken machte, die wir sind. Was hätten wir zu fürchten, wären wir die Gedanken unseres Freundes? Unveränderbar durch Zeit und Raum? Immer noch, wie einst gedacht? Jeder genau so, wie Gott es einmal wünschte?

Dann wären wir - genau jetzt - das Beste, was uns jemals passiert ist.

Einzig: Wir hören auf die, die uns sagen, dieses sei unmöglich, weil...

Es gibt keine Schuld, doch wir entlassen uns nicht aus den Ketten. Das verstehe ich nicht wirklich.

Als wir die Antwort gefunden hatten, was die Welt im Innersten zusammenhält, also Kohärenz und Stimmigkeit erzeugt, hatten wir vor Angst die Frage vergessen, mit der wir einst aufgebrochen sind.

Gott sagt uns, wir sind frei.
Wir sagen, wir sind gefangene Seelen in der Materie.

Wer wird wohl die Wahrheit erfassen?

Aus der Zeit heraus kann das Ego den Thron des Vaters nicht usurpíeren, all unsere scheinbaren Schuldgefühle sind unberechtigt.

Mag es einige Weltkatastrophen durch die fehlerhafte Anwendung unserer Geisteskraft gegeben haben, es hat keine Auswirkung auf die Ewigkeit gehabt, nichts ist wirklich geschehen. Außer in einem blöden Traum, den wir nicht als Traum erkannt haben. Na und? Wählen wir eben spiegelbildlich noch einmal.

Die Spiegelungen auf der Leinwand, sagte auch schon Platon, sind ebenfalls wir. Das Licht ist jedenfalls immer das gleiche Licht, das auf alle mit gleicher Intensität, Quantität und Qualität scheint. Einzig unsere Abwehrmechanismen begrenzen uns darin, eine gefangene Seele in einem Körper zu betrachten. Wir sind frei. Wenn nicht jetzt, wann dann? Es gäbe in jeder Zukunft auch nur das Jetzt, zu sein, was wir immer waren.

Ich bin jetzt, wie Gott mich schuf. Alles andere ist Illusion. Das gilt für jeden, der sich als getrennten Gedanken auffasst, unverbunden mit seiner Quelle. Die Quelle wird zum Strom, der Strom fließt zum Meer. Das Meer besteht aus vielen Tropfen. Einst dachten die Tropfen, sie wären allein unterwegs. Doch: Dass sie zum Meer fließen, wer kann es hindern? Warum? Weil das Meer tiefer ist.

So wir gesagt, dass die Tränen des Egos den Lauf des Flusses bilden, durch den der Tropfen (die Seele) zurück ins Meer (der bedingungslosen Liebe unseres Freundes) findet. Ja, das Ego findet den Kurs nicht toll, doch die Seele erkennt immer mehr Elemente ihres wahren Wesens. Wie auch die apokryphen Evangelien, lebt der Kurs von der Anbindung an die Ewigkeit unseres Freundes. Dann gelingt es mir, nicht den Elementen der Vergänglichkeit in den Ärger, die Wut, den Zorn, die Gier, die Illusion und die Schuld zu folgen, sondern die Hilferufe des Egos in seiner Einsamkeit werden als der Hilferuf nach Liebe verstanden, die sie eigentlich sind.

Die Angst liegt darin begründet, dass wir vergessen wollen, den Thron willentlich oder unwillentlich mit dem Narren besetzt zu haben, der unser aller Ego doch am Ende aller Tage bleiben wird. Ein Fehler, keine Sünde. Sühnen bedeutet, die Fehler durch Berichtigung aufheben zu lassen und den Kettenbrief der Vergebung in Gang zu setzen, in dem erkannt wird, dass die Ketten niemals wirklich waren. Wir sind halt niemals bis an das Ende der Kette gegangen. So konnten wir nicht bemerken, niemals angekettet gewesen zu sein. Wir sind frei, aber wollen wir es wirklich sein?



(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359
(2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 437
(3) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 436

Michael
28.02.16, 09:25
Was ist der Heilige Geist?

Aerolith fragte nach der Brücke, deren Entstehung und was das resultierende Gemüt abbildet. Beim Erlernen des Kurses fiel mir auf, wie schwer ich mich dabei tat, über diese Brücke zwischen der Wahrheit und Erkenntnis unseres Vaters, und unseren (begrenzten und selektiven) Wahrnehmungen zu unterscheiden. Jeder Irrtum wird erst offenbar, wenn er als Irrtum erkannt wurde, bei dieser Berichtigung hilft uns der Heilige Geist. So wir denn wählen, zu fragen...


Das wesentliche Merkmal des Heiligen Geistes ist die Fähigkeit, total, statt selektiv auf die Dinge der Welt zu blicken. Seine Aufgabe ist die Übersetzung der Illusionen in die Wahrheit, indem die Unwirksamkeit der scheinbaren Schatten aufgezeigt und die Liebe unseres Vaters offenbar wird.

Warum sagte Christus Jeschua: „Wer suchet, der findet; wer klopft, dem wird geöffnet?“

Zumindest wird es ja gesagt, dass es (sinngemäß) so gesagt worden sein soll…

Doch was als wahr wahrgenommen und als Ruf beantwortet wird, ist die Absicht des Herzens unseres Vaters, seine Liebe zu uns in dem Moment zu offenbaren, in dem unser Herz danach ruft, sie zu finden. Unser Ruf wird vom Heiligen Geist beantwortet, der den Willen und den Plan Gottes in einen individuellen Lehrplan übersetzt, der in alle Seelenpläne eingewebt wird. Da wir die Pläne jedoch nicht in ihrer Gesamtheit erfassen können, ist es wichtig, Fragen zu stellen. Wer die Wahrheit sucht, der soll sie finden. Was jedoch keine „Instant-Karma-Erleuchtung“ beschreibt, die als Flatrate sofort alle Hindernisse auf dem Weg beseitigt, die unser Ego in mühsamer Eigenleistung als Grenzanlage (zwischen Gedanken und Gedanken) errichtet hat.


Zwar gibt es diese „Instant-Karma-Erleuchtung“, doch ist die Wahrscheinlichkeit umso größer, je mehr Verlangen wir entwickeln, beim Abbau der mentalen, emotionalen und physischen Grenzanlagen mitzuwirken. Dazu ist jedoch die Erfahrung zu machen, wie der Heilige Geist unsere Irrtümer in die Wahrheit übersetzt, die wir in unserer selektiven Wahrnehmung oftmals nicht wahrhaben wollen, also ablehnen. Besser: Das Ego lehnt die Vorstellung einer verbundenen Welt ab, es könnte die Lüge ja nicht mehr als Mittel der Manipulation einsetzen. Im Ego-Zustand, der Anbindung an das Geistfeld der bewussten Lüge, warten wir die Antworten des Heiligen Geistes jedoch selten wirklich ab. Im Grunde stellt das Ego zwar Fragen, will jedoch niemals Antworten vernehmen, die seinem Denksystem nicht entsprechen. Es wird selektiert, was nicht in die begrenzte Ego-Welt passt und so hart es klingt, damit geht die Entscheidung für die Vergänglichkeit einher. Niemals können wir jedoch unsere tatsächliche Heiligkeit völlig durch unseren Wunsch verschleiern, nicht mehr zu sein, was wir immer noch sind. An diese in uns vorhandene Heiligkeit appelliert der Heilige Geist. Unsere physischen „Reparaturversuche“ scheitern an der fehlenden Gesamtsicht, die der Heilige Geist in seiner Gesamtheit besitzt.

Wenn wir die individuelle Seele auf ihrem Rückweg zur Erinnerung an diese Heiligkeit sehen, wie Tropfen für Tropfen, Gedanken für Gedanken, die Hindernisse auf dem Weg, der Brücke zu Gott, vom Schutt der persönlichen Geschichte reingewaschen werden, nähern wir uns der Funktion der Brücke. Irrtum für Irrtum wird im Außen offenbar, das heißt, in den Geschehnissen des Außen gespiegelt. Gespiegelt wird die Absicht. Die Absicht, die Wahrheit hinter den Schleiern unserer Irrtümer auch durchschreiten zu wollen. Uns wird gesagt, was wir brauchen, den aufrechten Gang zu lernen, das Gehen-lernen-wollen kann uns niemand abnehmen. Bereitwilligkeit zur Aufgabe von Irrtümern beinhaltet zwangsläufig die Anerkenntnis, noch etwas zu lernen zu haben. Eine Frage…

Die Antwort auf unsere Fragen finden wir im Heiligen Geist, der sowohl den Willen Gottes, als auch die Bedrängnis und Dichte der Ego-Materie kennt. Ohne die Erfahrung, wie das Ego unser Denksystem auf den Kopf stellt, kann unsere Wahrnehmung nicht stabilisiert werden. Ein auf dem Kopf stehendes Bild mag zwar stabil auf dem Kopf stehen und wir haben uns an diese Wahrnehmung gewöhnt, richtig herum betrachtet würden wir jedoch das ursprüngliche Bild betrachten. Die Verkennung von Ursache und Wirkung, oben im Gesetz des Sehens angesprochen, dreht das Bild um.

Im Kurs wird die Funktion des Heiligen Geistes in praktischen Lektionen vermittelt. Die Themen werden jeweils mit einem Einleitungstext zur eigentlichen Fragestellung beginnen. Unter: „Was ist der Heilige Geist?“, wird ausgeführt:


„Der Heilige Geist vermittelt zwischen Illusionen und der Wahrheit. Da er den Graben zwischen Wirklichkeit und Träumen überbrücken muss, führt Wahrnehmung zur Erkenntnis durch die Gnade, die Gott IHM gab, auf dass sie SEINE Gabe sei für einen jeden, der sich um Wahrheit an ihn wendet. Über die Brücke, die er bereitstellt, werden alle Träume zur Wahrheit getragen, um vor dem Lichte der Erkenntnis aufgelöst zu werden. Dort werden Anblicke und Geräusche für immer weggelegt. Und wo sie zuvor wahrgenommen wurden, hat die Vergebung das stille Ende der Wahrnehmung möglich gemacht.“ (1)

In den zehn Lektionen zum Thema „ Was ist der Heilige Geist“ finden sich wunderschöne Gedanken. Einen möchte ich heute weiterreichen, denn die Wirkung dieses Gedankens erläutert gleichzeitig die Funktion, die der Heilige Geist besitzt: Uns ihm gleich zu machen. So könnte gesagt werden, der Heilige Geist spiegelt die Gesamtheit, die Einheit Gottes mit seiner Schöpfung, in den Kreis der neuen Seele. Mein heutiger Gedanke ist eine kleine Erholungspause für das innere Kind, für den Christus, der in jedem Wanderer darauf wartet, als heilig erkannt zu werden. Unsere Absicht liegt zumeist darin, die Mitwelt als unheilig und mangelhaft zu betrachten. Die Absicht, die Heiligkeit in jedem Gegenüber betrachten zu wollen, geht mit einem liebevollen Gemüt einher. Ein Gemüt, das erkennt, in all diese Fallstricke des Egos auch schon getappt zu sein. Es gibt einzig Unterschiede in den Zeitpunkten des jeweiligen Lehrplans, nicht in der Qualität, nicht im Ziel: Alle werden alles gelernt haben.

So übergab Christus Jeschua seine Erfahrungen an den Heiligen Geist, damit alle an dieser Erfahrung teilhaben können. Nicht im Sinne der Kreuzigung, im Sinne der Auferstehung. Wir können uns nur selbst ans Kreuz nageln, indem wir uns durch unsere irrtümlichen Gedanken selbst verletzen. Der Heilige Geist hilft, Gedanken zu wählen, die unsere wahre Identität - hinter den Trümmern der Ego Geschichte – entschleiert und fühlbar werden lässt. Das Wunder dabei ist, wie uns der Zusammenhang zwischen gewählten Gedanken und physischen Geschehnissen offenbart wird. Das ist eine individuelle Lehr- und Lerngeschichte, die in einem kollektiven Lehr- und Lernstück eingebunden wird. Was gelernt und dem Heiligen Geist übergeben wird, kann in den Büchern des Lebens als Shareware benutzt werden, die in späteren Lehrplänen Verwendung findet. Alle Lektionen des Lebens lernen wir zusammen. Jeder lernt zwar für sich, doch der Heilige Geist erweitert sich ständig weiter und lehrt immer und überall für alles im All.

Persönlich habe ich den folgenden Gedanken eben noch einmal vierzig Mal gedacht, es macht einfach Spaß, auf die Wirkung zu warten, die im Körper gefühlt wird. Vergebung wirkt im Körper, Heiligkeit wirkt im Körper. Der Geist wirkt in der Seele, wenn wir keine Notwendigkeit sehen, Probleme zu konstruieren. Ohne Notwendigkeit, überhaupt einen Gedanken zu denken, erreichen wir „die Stimme der Stille“, die Gedankenleere, die Offenheit für Antworten. Antworten, die uns, in das Außen gespiegelt, als Lehr- und Lernprogramme gegeben werden und in das Beziehungsgeflecht aller Lehrpläne einfließen. Erkennen alle Seelen ihre eigentliche Heiligkeit, verliert die Zeit der Träume ihren Wert: Es ist mir heute wichtiger, folgenden Gedanken als wahr wahrzunehmen, als mich in den Abgründe kognitiver Dissonanz oder emotionalen Mangels hinabzustürzen. Es ist unsere Wahl, zu wählen, dass nur die Dinge zu uns kommen, die unser aller Freund für uns alle wünscht. Diesen Willen zu teilen, erzeugt Kohärenz. Klar könnte ich mich ärgern, leiden oder traurig sein, doch warum sollte ich das immer wieder wählen? Nur, weil es bisher so war, muss dieses nicht so bleiben.

Das Personalpronomen habe ich natürlich verändert, kann mir ja nichts wünschen, was ich nicht mit dem Heiligen Geist, also der Gesamtheit aller göttlichen Seelenfunken, zu teilen wünsche. Ist nur mein temporärer und sicherlich noch berichtigungsbedürftiger derzeitiger Entwicklungsstand und daher Wahrnehmung. Erkenntnis darüber, was wir wirklich sind, finden wir in der Stille ohne Gedanken.

„Unsere Heiligkeit leuchtet heute hell und klar.“ (2)

Den Gedanken bedenken und ihn denken, den Gedanken denken und ihn fühlen, den Gedanken denken und in die Stille horchen, den Gedanken denken und dieser Gedanke sein, die Heiligkeit leuchten lassen und in allem SEHEN wollen.


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 438
(2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 441

Michael
02.03.16, 09:15
"Das Ziel, das des Heiligen Geistes Lehre setzt, ist ebendieses Ende der Träume. Denn Anblicke und Geräusche müssen von den Zeugnissen der Angst in diejenigen der Liebe übersetzt werden. Wenn dieses ganz ung gar vollbracht ist, dann hat das Lernen das einzige Ziel erreicht, das es in Wahrheit hat. Denn Lernen wird . so wie der Heilige Geist es zu dem Ergebnis führt, das ER dafür wahrnimmt - zu einem Mittel, das über sich hinausgeht, um von der ewigen Wahrheit ersetzt zu werden." (1)

All der ganze Hass wollte immer Liebe werden, wenn er mal groß genug dafür geworden ist, als Hilferuf nach Liebe erkannt zu werden.

Das Ende der Träume?

Hinwendung zu unvergänglichen "Ewigkeitswerten" hinter den Illusionen der vergänglichen Dinge.

Geräusche der Angst in Liebe übersetzen?

Zeugnisse der Angst in Hilferufe nach Liebe übersetzen und angemessen beantworten.

Anblicke des Schreckens in einen Anblick von Heiligkeit verwandeln?

Die Heiligkeit im inneren Kind fühlen und aus dieser Fülle auf die Heiligkeit der Welt schauen.

Was ist das Ergebnis dieses Lernens, wie es der Heilige Geist versteht?

Niemand hätte mehr ein Problem, denn alle Probleme, wurden zu dem Pro, für das das jeweilige Emblem stand:

Die Sehnsucht nach diesem Gefühl, das entsteht, sieht kein Geist mehr ein Problem.

Wenn dieser Augenblick eintritt, ein Moment, in dem niemand eine Klage gegen Gott erhebt, dann ist die Vergangenheit ursächlich aufgehoben.

Was ist notwendig dieser geteilte Ziel zu erreichen?

Würden wir nicht an unseren Problemkonstruktionen festhalten wollen, wäre die Auflösung aller Probleme letztlich das geteilte Ziel. Eine globale Schnittmenge, die einen individuellen, regionalen, nationalen und globalen Willen zu einem Gesamtstrom verbindet. Ein Vorteil für alle, der gefühlt wird, sobald die gemeinsame Schnittmenge erkannt wird. Der rüde Geist wird an eine sanfte Leine gelegt - der liebevollen Intention, die hinter den Irrtümern intuitiv schon gesehen wird.

Wie wäre ein Moment zu erreichen, in dem kein Vorwurf mehr erhoben wird?

Es wäre die Löschung der globalen Vergangenheit durch die transformierende Kraft der Vergebung.

Das Wunder ist damit immer eine individuelle Heranführung an den Teil des Gesamtstromes, den unsere Seele gewählt hat, zu sein.

Die Zeit ist kein Hindernis, die Träume von Räumen sind kein Hindernis. Einzig unsere Abwehr gegen die Wahrheit der Liebe Gottes ist das Hindernis, die sieben Brücken (die Farbstrahlen) nicht wieder zum ursprünglichen weißen Licht zu verbinden.

Da wir alle Probleme auf allen Ebenen mit die Totalität des Heiligen Geistes TEILEN und diese Kommunikation zu Information führt, ist es einzig diese geteilte Totalität, die alle Ziele in Gesamtsrom verbindet. Verbindung zur Heiligkeit ist jedoch nur möglich, gestatten wir dem Gegenüber diese Heiligkeit ebenso zu, wie uns, und unserem Selbst.

Im Grunde gibt es nur ein Selbst, das selbst kein Problem hat. Wir machten eines, weil wir es anders betrachten wollten. Dass wir keines haben, außer dieses zu erkennen, ist die Intention des Heiligen Geistes in der Übersetzung des Willens der Schöpfung.

Wie lieblich wäre eine Welt, in der unser Verstand doch einfach mal die Gedankentätigkeit einstellt. Wenn keiner denkt, ist das Paradies sofort wiederhergestellt. Völlige Abstraktion...

Die Anblicke der Angst wollen Vertrauen werden.
Die Anblicke der Hölle wollen in den Anblick des Himmels übersetzt werden.
All der ganze Hass will Liebe werden.

Eine einzige (globale) mentale Schweigeminute (ohne Gedanken) könnte enthüllen, gar kein Problem gehabt zu haben.

Wir müssten nur erkennen wollen, welche Absicht hinter der Konstruktion von Problemen bestand. Welchen Nutzen sahen wir darin, Probleme gesehen haben zu wollen?

Warum binden wir uns im Keller der Schuld an? Warum vergeben wir uns nicht global eine Vergangenheit, die entstand, weil wir es so wollten und uns dabei insgesamt geirrt zu haben?

Der Heilige Geist ist also damit beauftragt, alle Probleme auf allen Ebenen und in allen Bereichen aufzuheben, indem die Schuld der Vergangenheit vergeht, weil Liebe vergeben wurde. Wenn Liebe da ist, welche Schuld bleibt?

Wo Liebe gesucht wird, liegt der Irrtum. Wo Liebe vergeben wird, wohnt die Wahrheit.


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 438

Michael
03.03.16, 20:50
"Wenn du nur wüsstest, wie sehr sich dein Vater danach sehnt, dass du deine Sündenlosigkeit wahrnehmen mögest, würdest du SEINE Stimme nicht vergeblich rufen lassen noch dich abwenden von seinem Ersatz für die Furcht erregenden Bilder und Träume, die du gemacht hast. Der Heilige Geist versteht die Mittel, die du gemacht hast und durch die du das erreichen möchtest, was ewig unnereichbar ist. Wenn du sie ihm anbietest, wird er die Mittel, die du für die Verbannung machtest, dazu verwenden, deinen Geist dem zurückzuerstatten, wo er wahrhaft zu Hause ist."

Der Heilige Geist ist Ausdruck der Sehnsucht des Vaters nach seinen Kindern. Die Antwort, die in dem Moment gegeben wurde, als ein Irrtum darüber entstand, wer wir wirklich sind. Wir könnten auch die Verbindung zum globalen Bewusstsein darin sehen, dass durch den Heiligen Geist von seinen Irrtümern und Illusionen begrenzter Wahrnehmung befreit wird. Ein mentale "Auto-Start-Berichtigungsfunktion" der Gedanken, die eine Grenze zur Liebe unseres Vaters aufgebaut haben.

Ohne diese künstliche Grenze können wir das in der Christus-Matrix erst angedeutete "Gute-Laune-Geistfeld" der neuen Seele mit all ihren Facetten betreten lernen. Kurz: Wir geben uns nicht mit dem Download eines göttlichen Gedankens zufrieden, wir wollen alle göttlichen Gedanken erleben und erfühlen. Wie viele schöne Gedanken doch hätten gedacht werden könnten, die wir bewusst ausgeblendet haben, weil wir ein Problem damit haben, kein Problem zu haben?

Ewig unerreichbar ist ein dauerhaft glückliches Ego. Immer findet es ein weiteres Haar in der Suppe und sät Zweifel in das kollektive Bewusstsein. Es sucht, aber niemals darf gefunden werden, was die Seele wirklich will: Als göttliche Seele erkannt und angenommen werden, wie sie jetzt eben ist. Ohne Kritik, Mangeldefinition oder zersetzende (unterschwellige, teilbewusste, bewusste) Schuldvorwürfe. Das Ego weidet sich im Unglück der anderen, die Seele erfreut sich am Glück der Seele des Gegenübers. Zwei völlig konträre Zielvorstellungen und daher unsere innere Zerrissenheit, die zwei Seelen, die solange in unserer Brust wohnen, bis das innere Kind erkennt, dass das Ego nicht die Macht besitzt, die Seele an der Überwindung der Elemente der Vergänglichkeit zu hindern.

Die Rückfälle in das Ego sind immer im Selbstbehauptungstrieb verwurzelt. Eine dauerhaft vom Ego unterjochte Seele macht jedoch in negativen Zuwendungsspielchen auf sich aufmerksam. Sich wiederholende Muster sollen das Grunddefizit deutlich machen, doch das innere Kind reibt sich an der fehlenden Lernfähigkeit des Egos auf und stumpft ab. Seinen Glanz kann es nicht verlieren, aber ohne "Spielzeiten für das innere Kind" kann es uns nur "Streiche spielen" um auf die verborgene Anwesenheit hinweisen, die im Rationalismus im Laufe der Kindheit verblasst. Die Freude, das Staunen, das Wundervolle, das Geheimsnisvolle, das Unergründbare, das Unbegrenzte - all dies wird ausgeblendet.

Zurück bleibt eine Welt des Kampfes. Wir greifen an um zu überleben und wählen doch ein UNTERLEBEN. Wie könnten wir uns über das Leben stellen, indem wir gegen das Leben ankämpfen, das wir doch sind?

Sehen wir die schrecklichen Ereignisse, in die uns unser individuelles und auch kollektives Ego geführt hat, verstärkt sich unsere Angst gewöhnlich - solange uns der Heilige Geist nicht verdeutlicht, dass alle Lektionen des Lebens:

1.Erlernbar sind
2 Handhabbar sind
3.Seelenwachstum bedeuten
4. Teil eines Lehrplanes sind, der individuell und kollektiv verwoben ist

Als Weltschicksal mag es erscheinen, solange die Totalität der Betrachtungshorizonte des Heiligen Geistes die Fragmente nicht zu einer Gesamtheit verbindet.

Einer Gesamtheit, die zusehends als bewiesen zu betrachten wäre, wollten wir diese Information tatsächlich in das Denksystem integrieren. Was für das Ego die Entmachtung bedeutet. Wir trickreich es uns dabei zum Abstumpfen bringt, kann ich bei mir immer wieder betrachten. Ich kann nur versuchen, es nicht wirksam werden zu lassen, indem ich früh genug den Gefühlszustand bemerke, der mit seiner Herrschaft über meinen Geist einhergeht:

Schlechte Laune. Aus schlechter Laune heraus irgendeine Handlung vorzunehmen, verschärft zumeist den Grundkonflikt der jeweiligen Situation. Schlechte Laune ist wie ein Virus, eine "Gedankengrippe" sozusagen, die aus der Anbindung an die fürchterlichen Bilder stammen, die wir uns durch die Wahl des Kampfes als Unterlebensmotiv selbst erschaffen.

Dabei funktionieren die Dienstanweisungen. Das Ego bestellt fürchterliche Bilder im Außen und sagt: Hey, Alter, gefährliche Welt. Nimm mal an, die anderen Menschen kämpfen besser als du, dann gehst du Humanist glatt friedlich unter. Mit den harten Bandagen, die ich Dir biete, bist du gewappnet gegen alle materiellen Verluste. Ich biete Dir Wohlstand, Sicherheit und Vorteile in einer Welt, ohne mich bist du nichts. Ich mache dir die Welt, wie sie Dir gefällt.

Der Körper folgt dem Ego in die Angst des Gehirnbenutzers und reagiert mit Stress. Dauerhaft gefühlter Stress macht den Körper natürlich nicht "wettbewerbsfähiger" und so brennt die Seelenenergie langsam aus, die den Körper früher BE-GEIST-ER-N konnte und mit Freude, Leichtigkeit und Tatendrang versorgte. Dann kommt das Ego mit der nächsten Waffe: Krankheit wird benutzt, die Herrschaft des Außen zu zementieren. "Die Arbeit ist schuld", "meine Sorgen schlagen mir auf den Magen", "das" macht mich krank". Was natürlich im Kampfmodus des Egos zu weiteren Verschärfungen der Gesamtsituation führt.

Das Ego im Kampfmodus ist die selbst gewählte Verbannung. Die eigentliche SELBST-Vertreibung aus der Gegenwärtigkeit unsere Vaters. WEil: Wenn wir uns auf dem Schlachtfeld wähnen, wie könnten wir annehmen, was die Stimme für Gott uns sagen möchte?

Weder der Heilige Geist, noch Gott sind auf dem Schlachtfeld zu erwarten. Wir erwarten psychopathische Einzelkämpfer, die für Geld, Macht und Anerkennung über Leichenberge gehen - denn, unser Ego ist ein psychopathischer Einzelkämpfer, gefangen im Unterlebenskampf. Was wir dann in uns fühlen, ist, was wir zu sehen wählen. Das Gesetz des Sehens gilt auch für diese Methodik des Egos, das als einzige Erlösung aus dem Kampf den Tod betrachtet. Wobei der Körper durch die Auswahl dieser Gedankenfelder natürlich noch weiter geschwächt wird.

Angst kostet Lebensenergie. Das Ego lebt von der Energie seiner Opfer und sucht daher ständig BEUTE.
Liebe ist Lenensenergie, kann jedoch nicht im Kampfmodus aufgenommen werden.

Daher ist der Unterlebenskampf kontraproduktiv. Das ist ein Kontrablem. Das Problem vergeht, wenn der Irrtum kausal und ursächlich berichtigt und durch die Wahrheit ersetzt wurde. Alle Irrtümer gleichzeitig zu berichtigen, ist daher die Aufgabe des Heiligen Geistes. Die Stimme für Gott ist für das Ego eine Bedrohung, würde die Seele ihre wahre Heimat erkennen, wäre seine Herrschaft beendet.

Der Glanz in den Augen, die sprühende Begeisterung, die Freude an der Schönheit, und so vieles mehr geht mit dem Entdecken unserer wahren Heimat einher, dass die vorherigen Träume und Schrecken ihre Wirkung verlieren.

Das Ego ist wie ein verrückter Verwandter. Es kann vorkommen, dass du mit ihm zusammen durch die Einkaufspassagen gehst. Es ist dir nicht wirklich angenehm, doch du willst ihn auch nicht rüde zurückweisen. Aus Höflichkeit nimmst du ihn mit, wissend, dass es höchstwahrscheinlich wieder zu Komplikationen führen wird. Er brabbelt ständig Schwachsinn vor sich hin und mischt sich in deine Gespräche ein.

Wir können ihn nicht aus der Verwandschaft mit uns ausschließen, sein Verhalten fällt ja auf die Familie zurück. Doch niemand muss ja tun, was dieser verrückte Verwandte uns sagt. Würden wir das tun, wären wir doch auch ziemlich berichtigungsbedürftig.

Der Heilige Geist kennt seinen PAppenheimer, das Ego, und seine vielfätigen und einfältigen Strategien, den Unterlebensentwurf als alternativlos darzustellen. Solange keine wirkliche Alternative sichtbar ist, eine scheinbarer Fall ins Nichts.

Ein Fall ins Nichts für das Ego ist für die Seele ein Heimaturlaub - zwei Denksysteme. Wir können nur eine Welt sehen. Beide gleichzeitig ist unmöglich. Im Wechsel ist anstrengend, dauerhaft ist schön und gar nicht ist enervierend. Seelenenergie wird durch Sinneseindrücke nachgefüllt - oder durch die Anbindung an Gedanken, die wir mit unserem Freund teilen und deren Wirksamkeit durch die Anleitung des Heiiligen Geistes entfalten. Die Pflege unseres Gehirngartens sozusagen: Uns wird gesagt, was Unkraut ist und zu flache Wurzeln besitzt, um dauerhaften Bestand zu haben. Bevor wir wählen, was wir später in unserem Garten zu betrachten wünschen, muss Raum für einen anderen Traum geschaffen werden:

Der Grund für Sehnsucht besteht nicht mehr. Die Schlachtfelder wurden verlassen.

Kampfmodus und Unschuld des inneren Kindes sind nicht kompatibel - es zerreißt uns, bis wir uns für das innere Kind entscheiden und endlich ANKOMMEN. Anzeichen: Es muss jetzt nichts getan werden, um die Befindlichkeit meines Bewusstseins zu verändern. Es ist gut, wie es jetzt ist. Das Jetzt im Kampfmodus aufzugeben, die Gegenwärtigkeit der Allverbundenheit damit zu verlieren, erzeugt die Bilder und Alpträume, die uns nun ängstigen.

Aber es war doch nur eine Folge der Entscheidung für die Strategie, die uns ein verrückter Verwandter erklärt hat...


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 438

Michael
04.03.16, 11:25
Was ist der Heilige Geist?

"Von der Erkenntnis, wohin er von Gott gestellt ward, ruft der Heilige Geist dir zu, Vergebung über deinen Träumen ruhen und dich der geistigen Gesundheit und dem Geistesfrieden zurückerstatten zu lassen. Ohne Vergebung werden deine Träume bleiben, um dich in Angst und Schrecken zu versetzen. Und die Erinnerung an all die Liebe deines Vaters wird nicht zurückkehren, un dir zu bekunden, dass der Träume Ende gekommen ist."


Die Cloud aus dem Ordner über Naturwissenschaft ist die Bibliothek, die Gesamtdatenbank aller Lebensbücher. Gott wäre in dieser Analogie der bisher gesammelte Gesamtinformationsbestand im Quellcode. Die Registrierungen von Infomationen übernimmt der Bibliothekar, quasi der Systemadministrator aller Datenaustauschvorgänge. Der Grund, warum manche Suchanfragen scheinbar mutwillig umgeleitet werden, ist in den Auto-Start-Routinen des Egos begründet, das die bewusst gewählte Unwissenheit, die Abwehr der Wahrheit, benutzt, uns weiterhin nicht der geistigen Gesundheit zurückzuerstatten zu lassen. Eine verbundene Gesamtheit würde isolierte Krankheit / Gesundheit unmöglich machen: Wir wären Teil eines Netzwerkes aus Leben, im Zweck verbunden und vom Heiligen Geist können wir den Geistesfrieden wiederherstellen lassen, den Vergebung mit sich bringt:

Haben sich alle geirrt, machen Schuldvorwürfe keinen Sinn. Von der Erkenntnis, dass es wohl am klügsten wäre, die Geschicke in die Hand des Systemadministrators zu legen, der auf alle Daten Zugriff besitzt, können wir uns die früheren Enttäuschungen vergeben. Die Ent-Täuschung lässt die früheren Träume durch die Wahrheit sanft ersetzen. Damit ist die Funktion des Heiligen Geistes insofern, die Synchronisation der Lebensbücher so zu vernetzen, dass der ursprüngliche Gedanke, die Liebe des Schöpfers zu seiner Schöpfung, wieder in das Bewusstsein eintritt und dauerhaft gegenwärtig bleibt.

Das Ende der Träume ist das Ende der Illusion, Liebe nicht schon im Herzen zu tragen. Sie wurde dorthin gelegt, wo sie zu finden ist - in unser Herz. Illusion ist es, anzunehmen, irgenetwas anderes könne diesen Punkt erreichen. Es ist unmöglich, diese Sehnsucht nicht im Herzen zu fühlen. Sie kann überdeckt werden, doch sie ist niemals gleich null. Sie kann abstumpfen und verleugnet werden, sie ist nicht weg. Die Erinnerung an unseren Vater ist nicht zu löschen, sie ist die Verbindung zum Quellcode, zur Absicht, die hinter dem Plan des Systemadministrators unseres Freundes steht.

Es scheint noch viel Wasser die Flüsse herabfließen zu müssen, doch ist das Wasser nicht vom Meer zu trennen. Wie sollte es möglich sein, dass der Gedanke, der uns schuf, nicht mit uns verbunden bleibt?

Wird der Wert der Vergebung endlich als Geistesfrieden erkannt, erlangen wir die Einsicht, die Dinge so zu verstehen, wie sie einst gedacht wurden. Nicht was gedacht wurde, ist wichtig, wie es gedacht wurde ist wichtig:

Wir wurden in Liebe erdacht. Angst ist daher ein Zustand des Geistes, der nicht seiner natürlichen VERFASSUNG entspricht: Das Grundgestz ist Liebe. Um die Liebe zu erreichen, die uns zurückerstattet werden SOLL. Wählen wir jedoch, in Angst und Schrecken zu erstarren, kann die Liebe in diesem Moment nicht wahrgenommen werden.

Dauert dieser "Moment" recht lange, weil sich alle darauf einigten, traurig undverlassen sein zu wollen, ist das Ergebnis, die Welt, die wir nun betrachten. Betrachten alle die Dauer dieses Momentes als endlos, kann das Ende der Illuionen nicht überbracht werden. Das Gesetz der freien Entscheidung macht es möglich, dies Welt so sehen zu wollen, doch ist es der Wille unseres Egos, nicht wirklich der Wille unserses Herzens. Schon gar nicht der Wille unserer Seele.

Leiden alle über einen langen Zeitraum unter diesem selbst gewählten Irrtum, scheint es unmöglich, diesem Traum zu entfliehen.

Fakt ist jedoch: Ein Traum ist ein Traum und die Dauer eines Irrtums macht denselben nicht zur Wahrheit. Sich geirrt zu haben, ist an sich das Beste, was uns kollektiv passieren konnte. Wir müssten es uns selbst jedoch zunächst eingestehen, und uns selbst damit vergeben. Wie blöd wäre es jedoch, an diesem Irrtum aus Gewohnheit festzuhalten, um das Ende aller Träume weiter aufzuschieben?

Mit diesem Spatz in der Hand, haben wir uns gegen den Adler entschieden, der wesentlich schärfere Augen besitzt als unser kleiner Haussperling, der unsere getrennten Gedanken symbolisiert.



(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 438

Michael
05.03.16, 16:59
Ein Absatz zum Heiligen Geist fehlt noch, womit ich (bei 2,5% genehmigten Zitaten) wieder einmal "Wortschulden" gemacht habe. Sei es so.


"Nimm die Gabe deines Vaters an. Sie ist ein Ruf von der Liebe zur Liebe, dass sie nur SIE SELBST sei. Der Heilige Geist ist SEINE Gabe, durch die des Himmels Stille dem geliebten Sohn Gottes zurückerstattet wird. Möchtest du dich denn weigern, die Funktion Gottes zu vervollständigen, zu übernehmen, wenn alles, was er will, dass du vollständig seist?" (1)

Um die Gabe anzunehmen, ist Gott als Liebe zu identifizieren. Als Kinder der Liebe sind wir damit auch Liebe. So ruft die Liebe, aus der wir geboren wurden, zu der Liebe, die wir immer noch sind. Hinter den Träumen, die uns beweisen sollen, es sei nun anders, weil wir zornig, wütend, traurig, krank, hoffnungslos oder einfach entnervt sind. In den Bildern, die wir selbst von uns selbst haben, sind wir mangelbehaftet, defizitär und bedürftig. In dem Bild, das unser Vater von uns hat, sind wir Liebe, Einzig: Wir wollen mit unserem Irrtum Recht behalten!

Könnten wir fühlen, dass wir Liebe sind, wäre die Mangeldefinition beseitigt. Wie könnte jedoch die Liebe sie selbst sein, wenn wir sie nur in BESTIMMTEN Formen annehmen, und diese Formen zumeist noch in Körperformen vermuten? Form ist vergänglich und nur als Form geliebt zu werden, wird defizizär, wenn die Schwerkraft doch die Überhand gewinnt. Die Quelle der Liebe in der Form eines Körpers zu verorten, scheint ein daher ein eher leidvolles Konzept zu sein.

Die Quelle von Liebe in der Seele eines geliebten Menschen zu finden, rückt die Wahrheit schon in das Zentrum der Betrachtung. Doch wäre die Seele die Quelle der Liebe, könnte Liebe nicht versiegen. Sagen wir eher, die Seele sieht etwas liebenswertes in der Seele des Gegenübers. Auch, wenn dies unterhalb der Bewusstseinsoberfläche bleibt, lieben wir dann, weil die Seele liebt. Was die Seele liebt, ist immer ein göttliches Seelenattribut, das im Gegenüber "erkannt" wird.

Liebt der Geist den göttlichen Geist im Gegenüber, trifft Liebe auf Liebe. Zwei Geister nehmen die Quelle der Liebe im Gegenüber wahr. Nehmen wir als als Quelle aller Liebe die Ursache an, dass Gott nur Liebe ist, hören wir den Ruf der Liebe. Wie antworten wir?

Logisch wäre es, liebevolle Gedanken zu hegen und zu pflegen. Daraus entstehen liebevollere Emotionen und daraus kann eine liebevollere Mitwelt entstehen. Eine Mitwelt, die nicht ständig ihre Mangeldefinitionen herumposaunt, sondern eine Mitwelt, die Liebe aus ihrer tatsächlichen Quelle bezieht.

Aufgewühlte Emotionen, ständige Problemgedanken ohne Lösungsmöglichkeiten, physische Kämpfe ums Überleben und noch dazu spirituelle Feindseligkeiten gegeneinander gerichteter Religionsformen sind in der Summe Mangeldefinitionen. Mangel ist immer ein Mangel an Liebe.

Wenn die Liebe jedoch zum Ewigkeitswert aufsteigt, weil wir erkennen. dass jede Seele zu jeder Zeit bedingungslos von unserem Vater geliebt wird und diese Liebe in unserem Herzen fühlen, ist der Mangel an Liebe beseitigt. Wie könnten die Kinder, die Kinder der Liebe sind, einen Mangel an Liebe nicht als Illusion durchschauen? Eine Welt, die auf der Suche nach Liebe, Anerkennung, Zugehörigkeit, Ansehen und Erfolg war, könnte eine Welt werden, die all das, was gesucht wurde, in sich selbst entdeckt. Wir sind, was wir suchen.

Wenn wir Liebe sind, können wir antworten. "Ich bin Stille und Frieden" wäre ein Leitgedanke.

Bei meinen vorhandenen "Wortschulden" wäre einmal auf die Wirkung der Anwendung hinzuweisen. Dazu eine Anaolgie:

Unsere Gesamtpersönlichkeit ist mit einem Ozeanriesen zu vergleichen und wir, als Gehirnbenutzer, sind quasi der Kapitän. Wir (der Wille) geben die Anweisungen an die Mannschaft im Maschinenraum (Kraftwirkungen), die Stewarts und die Küchenkräfte, das Reinigungs- und Instandhaltungspersonal. Die Koordination ist abhängig vom Intellekt des Kapitäns, ebenso wie von seinem Gemüt, dem ihm eigenen Führungsstil.

Die Richtung, also das Reiseziel sollte dem Kapitän ständig gegenwärtig sein und die Anweisungen an die Mannschaftsteile sollten sich daher nicht zu häufig widersprechen, um Glaubwürdigkeit erhalten zu können. Aus der Glaubwürdigkeit, dass der Kaptitän bisher konsistent und folgerichtig entschieden hat, wächst schließlich das Vertrauen der Mannschaft in den Kapitän des Schiffes.

Kreuzen wir jedoch ziemlich lange ziellos auf dem Meer umher, wird die Mannschaft etwas unruhig. Die Spannungen werden auch den Urlaubern auf dem Schiff nicht verborgen bleiben. Strahlen wir als Kapitän jedoch Ruhe und Frieden aus, berechnen den Kurs neu und folgen diesem, sind Mannschaft (Kräfte), Urlauber (Seele) und Körper (das Schiff) von einer Absicht getragen und können sich wieder entspannen.

Besehen wir uns jedoch die Dienstanweisungen, die wir an unsere Mannschaft geben, widersprechen wir uns zu häufig, um noch ernst genommen zu werden. Es wird nicht mehr auf uns gehört, was bedeutet, wir müssen die Anzahl identischer Dienstanweisungen erhöhen. Statt einmal zu sagen: Volle Kraft in Richtung des gewünschten Urlaubsparadies, sagen wir es der Mannschaft eben mehrfach. Wenn sie im Maschinenraum ständig die Stimme des Kapitäns hören, wird ihnen irgendwann klar, dass es wohl ernst gemeint ist - diesmal.

Fehlende Wahrhaftigkeit des Bewusstseinskapitäns kann durch Beharrlichkeit ausgeglichen werden, durch Gedankendisziplin, die in der Anwendung der Leitgedanken letztlich geübt wird. Es reicht ja nicht wirklich, sich einmal zu sagen:

"Gott ist nur Liebe und daher bin ich es auch."

Es kommt darauf an, dass die gesamte Mannschaft dieses auch empfindet. Erst, wenn sich die Mannschaft geliebt und anerkannt fühlt, finden die Urlauber die Entspannung, die die Reise bieten sollte. Die Übungen dienen auch dazu, den Geist des Kapitäns - an die Mannschaft, die Urlauber und das Schiff zu erinnern.

Um Dienstanweisungen zu vermeiden, die Mannschaft und Urlauber weiterhin verwirren, ist es für den Kapitän nötig, die Gedanken zu kontrollieren, bevor sie Dienstanweisungen werden. Wie oft schicken wir aber Anweisungen los, die absolut nicht liebevoll sind?

Wie vorhin wieder einmal im Ordner über Naturwissenschaft: Es wird ja nicht besser, greife ich ihr Ego an - es ist ja Ursache des Dilemma und durch meine Aufmerksamkeit darauf stärke ich es nur...

Hinschauen, ohne Zorn zu entwickeln, wäre für den Kapitän daher wichtig. Es nutzt ja nix, die Mannschaft aufgrund der eigenen widersprüchlichen Dienstanweisungen nun als fehlerhaft zu betrachten und sie noch mehr zu verunsichern. Stattdessen erklären wir ihnen mit Engelsgeduld:

Gott ist nur Liebe und daher bist Du es auch, liebe Mannschaft, liebe Reisende und liebe Reederei. Ist halt die Frage, ob wir die Wissenschaftler mit ins Boot holen können, damit sichere Schiffe gebaut werden können. Daher wäre es blöde, sie jetzt schon zu verurteilen. Denn dann sind sie schon schuldig und können sich völlig ungeniert und noch mit Recht dahinter verstecken, dass ihr Ruf ohnehin ruiniert ist.

Doch die Verantwortungslosigkeit, mit der uns Seelenverkäufer als "sicher" verkauft werden, sät den Zweifel, der uns fragen lässt, welche Absichten die Reederei verfolgt. Sollten Urlauber, Mannschaft, Kapitän, Reederei, Anteilseigner und Staat nicht allesamt ein Interesse an einer gelungenen Überfahrt besitzen?

Nutzt es, würden sich alle Beteiligten gegenseitig Schuldvorwürfe machen? Daher ist Vergebung der Schlüssel für eine angenehme Reise...

Leitgedanken stärken quasi unsere Autorität gegenüber unserem Unterbewusstsein, all dem, was unterhalb der Wasserlinie geschieht und der Kapitän nur sieht, wenn er hinschaut. Wird er jedoch zornig und wütend, über das, was gesehen wird, verspielt er seine letzte Autorität völlig. Fortan droht der Kapitän mit Abmahnungen, Strafe und Gericht. Das Betriebsklima ist im Eimer.

Wir bestrafen die Fehler und stärken damit die allgemeine Verunsicherung der Mannschaft. Damit schwächen wir uns selbst.

Hinzuschauen, und liebevoll zu bleiben, würde uns der Heilge Geist raten. Das Vertrauen zurückgewinnen...

Ziehen alle Teile an einem Strang, wird das Ziel erreicht. Kooperation ist die Grundlage einer angenehmen Reise...

Sieht unsere Mannschaft einen dauerhaft liebevollen Kapitän?


(1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 438

Michael
10.03.16, 20:31
Um meine "Wortschulden" abzuarbeiten, die ich beim Zitieren gemacht habe, etwas, das nicht direkt aus dem Kurs stammt, sondern die Aufgabe negativer Gedankenmuster allgemein betrachtet. Sind nur meine völlig unbedeutenden Gedanken...


Aufgabe negativer Gedanken

Betrachten wir uns als energetisches System, könnten wir bemerken, wie sehr uns negative Gedanken schwächen. Es wäre ratsam, negative Gedanken in ihrer Entstehung zu erkennen und NICHT zu denken. Im Spiegelbild der Gedanken entstehen die Gefühle im Körper, unser vegetatives Nervensystem empfängt und verarbeitet die Signale aus den Gedanken. Natürlich funktioniert dieses Resonanzsystem bidirektional, das heißt, körperliche Befindlichkeiten werden in Gefühle und dann in bestimmte Gedanken übersetzt. Wir können von einem zweigleisigen System sprechen – sowohl Aufwärts- als auch Abwärtsperspektiven entstehen im Spiegelbild der Gefühle.

Es wäre jederzeit möglich, an negativen Gedanken festzuhalten, doch ich persönlich entscheide mich immer öfter dagegen. Bestimmte Ankerpunkte können hilfreich sein - nennen wir sie Leitgedanken. Leitgedanken sind häufig gedachte Gedanken - die sich energetisch verstärken. Es ist ein energetischer Unterschied, einen Gedanken einmal zu denken, oder beispielsweise 40 Mal.

Ob positiv oder negativ, ist einzig unsere Wahl. Fast alle wollen die Welt verändern, niemand seine eigenen Gedanken und damit die Wahrnehmung der Welt. Zu beobachten ist ein Ansteigen negativer, zersetzender und begrenzter Wahrnehmungsmuster. Wie werden wir die Negativitäten los?

1. Nicht in negativen Gedankenschleifen festhängen und gedanklich gegensteuern, sobald ein negatives Körpergefühl auftaucht
2. Nicht an körperlichen Krankheitsgedanken festhalten und negative Gedankenfolgen freisetzen.
3. Annehmen, was gerade jetzt ist, ohne es (aus der zeitlich eingeschränkten Perspektive schon) zu bewerten.
4. Beobachtung der Gedanken und auf die Lücken achten.
5. Beobachtung des Gefühls in den Lücken zwischen den Gedanken- und Gefühlswahrnehmungen.
6. Transformation durch das Erkennen des zeitlosen Nutzens (der Entwicklung) der Seele.
7. Auflösung negativer Grundkonzepte und Loslassen negativer Gedanken
8. „Bestellung“ positiver Gedanken durch Imprägnierung mit Eigenschaftsfeldern
9. Ausgleich der Elemente des Seins in allen Vehikeln.
10. Atemübungen zur Beruhigung des Körpers, daraus folgt die Beruhigung des Geistes in der Seele.
11. Nicht der Denker zu sein, sondern Offenheit für neue Gedanken entwickeln, ohne sie schon bewertet zu haben, bevor sie gedacht werden. Gedanken kommen und gehen.
12. Nicht das Gefühl zu sein, sondern die Auswählmöglichkeit zu erkennen, die wir besitzen. Wir sind nicht die Gefühle, wir fühlen sie nur. Gefühle kommen und gehen.
13. Nicht der Körper zu sein, sondern der Geist, der diesen beseelt. Körper kommen und gehen.
14. Nicht ein getrenntes Bewusstsein zu sein, sondern ein geeinter Geist.
15. Den Geist nicht „verstehen“ zu wollen, sondern der Geist in der Seele sein.
16. Wasser als Medium zur Reinigung von Körper, Seele und Geist nutzen.
17. Kreative Spielzeiten für das innere Kind einflechten.
18. Gedankenleere lernen
19. Energien der Schönheit und der Natur wahrzunehmen
20. Lebenskraft in sich aufspüren
21. Lebenskraft bewusst aufnehmen
22. Sein Leben sein




Praktische Visualisierungsübung 1


Der Wasserfall ist ein herrliches Symbol für eine Innenschau, in meiner kreativen Visualisierung entstehen mit dem Wasserfall eine Berglandschaft und ein kreisrunder kleiner Teich mit klarem Wasser.


Ich betrachte meinen physischen Körper auf dieser Ebene und stelle mich unter den Wasserfall. Das klare kühle Wasser spült alle negativen Anhaftungen ab. Ich trinke von dem Wasser und lege mich erfrischt und ausgeglichen auf die Steine, die den See umgeben.


Ich betrachte mich als Astralkörper, der aus dem physischen Körper heraustritt und dem Körper sagt, er möge etwas schlafen und die Entspannung genießen. Betrachte ich diesen Körper, wirkt er wie eine Kopie des physischen, doch weniger dicht. Auch hier sind Anhaftungen von Negativität zu entfernen und ich gehe unter den Wasserfall und reinige meinen Astralkörper unter dem Wasserfall. Wie hört sich das Rauschen an? Wie fühlt es sich an? Wird der Astralkörper sauberer? Wie sieht es jetzt aus? Nicht alles kann auf einmal entfernt werden, was wir an seelischer Mitweltverschmutzung angesammelt haben, doch nach und nach erscheint der Astralkörper „klarer“ zu werden, transparenter.


Aber ich kann den Astralkörper beobachten, also kann „ich“ das logischerweise nicht sein. Was den Seelenkörper, auch Traumkörper genannt, beobachten kann, ist der Mentalkörper, auch Geistkörper genannt. So legt sich der Seelenkörper zum schlafenden Körper und tankt Sonnenlicht. Wir sind nun eine Energieform, manchmal als längliches Ei, manchmal als Kugelform empfunden. Im ausgeglichenen Grundzustand von hellgelber Farbe und einem bläulich schimmernden Energiekern. Nun reinige ich auch diesen Körper unter dem Wasserfall von all dem Staub der persönlichen Geschichte und fülle meinen Geist mit der Liebesenergie des Wassers.


Als Mentalkörper wecke ich den schlafenden Seelenkörper, zusammen verbinden wir uns mit dem Körper, der erfrischt aufwacht, sich streckt, die Arme anwinkelt und anspannt und in die physische Dimension zurückkehrt.


Ist nur eine wohltuende Vorstellung, doch sie wirkt umso mehr, je häufiger sie angewendet wird. Jeder möge seinen individuellen Kraft-Ort so gestalten, wie es seiner Vorstellung entspricht. Eigentlich geht nur darum, die „innere Raumzeit“ zu erreichen. Was kann die Szene immer noch beobachten? Wer ist der vergegenwärtigte Beobachter?


Körper- Geist- und Seelenstoff „nachzuladen“ gelingt in der Innenschau. Wir stehlen die Lebensenergien unserer Mitwelt nur, weil wir den Zugang zur Kraft verloren haben. Die Körperenergiesysteme bewusst wahrzunehmen, öffnet uns einem besseren Verständnis der Ursachen unserer Energielosigkeit.
Spiritualität ist Lebensenergie, die in allen Körpern des Menschen auf ihre spezifische Weise wirkt. Vorhin erschien mir mein Wasserfall wie ein Regen aus Sternen. Die Aufmerksamkeit aus dem Außen zurückziehen, schenkt uns vormals gebundene Kraft.

Michael
11.03.16, 20:01
Wasser
Feuer,Wasser, Feuerwasser
Energie, die Mittel zum Löschen, Dreieinigkeit
Gedanken, dann Stille, allsamt Verbundenheit
Kraft, Frieden, Liebe
Klang, Tropfen
Wasserfall
Wellen
Wind


Meditationsvorschlag


Das Leben ist der beste Lehrer. Eben fand ich eine interessante Übung heraus. Eigentlich, weil ich einen Freund etwas beruhigen wollte, der völlig überdreht schien, kam ich auf ein Gedankenexperiment.


Fragte mich selbst schon oft, ob es einen Unterschied macht, sich gedanklich „EINS“ zu sagen und entweder einzuatmen / und / oder dabei auszuatmen. Das „Aufspüren“ des Unterschiedes bei den Wirkungen der Gedankenform ist ganz spannend.


Gut, ich kam eben erst drauf: Es ist ein krasser Unterschied, die Eins als Zahl oder als Wort zu „denken“ und somit zu verdichten. Ohne groß darüber nachzudenken, fragte ich Ole, ob er mir bei einem Gedankenexperiment mal „helfen“ könne. Irgendwie wurde ich nämlich ebenso nervös…


Ole sollte in diesem „Ablenkungsmanöver für den Geist“ dann den Unterschied zwischen Ein- Ausatmung, und zwischen Zahl und Wortvorstellung treffen. Es war ein wenig an der Grenze, doch als ohnehin schon soziales Thermostat fungierend, schien es eine Möglichkeit zu sein.


Es wird auch als „Verschiebung des Montagepunktes der Wahrnehmung“ bezeichnet, um den Geist nach innen zurückzurufen. Sein Mentalkörper zerfaserte zuvor in tausend Richtungen, in tausend Themen und in kaum nachvollziehbare Verknüpfungen.


Erstaunlich war, dass mit dem ersten Atemzug sofort eine himmlische Ruhe einkehrte. Sofort sah ich eine weiße Eins als Zahl, die Würde und Autorität ausstrahlte. Beim Einatmen breitet sich Licht und Wärme im Körper aus, beim Ausatmen breitet sich Seelenruhe aus.


Als Wort Eins, mit den gleichen vier Buchstaben (im Geist) gesprochen, ist die Wirkung fließender, weicher, eher wie Wasser auf der Haut unter einem Wasserfall. Gleichzeitig magnetisch und kühlend, reinigt und harmonisiert das Element Wasser und kühlt den Gedankenreaktor etwas ab…

Das Gefühl, wenn mit der Konzentration auf den Atem der schnelle Gedankenbrüter etwas zur Ruhe kommt, ist Frieden. Ohne Gedanken herrscht Frieden. Allein, wir denken viel zu oft darüber nach…


Mag jeder seine Wirkungsexperimente durchführen, es ist recht spannend. Es geht nämlich auch als Zahl und Wort gleichzeitig. 1 + Eins.
Eins+1 kann wieder ein- oder ausgeatmet werden und wirkt spezifisch. Alle drei Arten erzeugen innen oder außen eine Wirkung. Wobei der Ton die liebevolle Musik macht. Es war halt nur der Versuch, den Geist zur „Sammlung“ einzuladen, was jedoch mit ziemlicher Präsenz beantwortet wurde.


Stellt sich der Mensch nun sich als Mensch, wie wir eben so sind, unter dem Wasserfall vor, wie das Wasser aus ziemlicher Höhe auf diesen Körper einprasselt und wild schäumend allen Dreck abwäscht, den die Zivilisation so zu bergen schien.
Wer kann sich nicht an das Geräusch eines Wasserfalls erinnern? Wie schon von weitem die feuchte Kühle fühlbar wird und sich mit Frische zu Leben vermischt…


Wie die Luft anders riecht und prickelnde Leichtigkeit uns umgibt?


Das sind Ionen, besser gesagt, noch reaktionsfreudige Ionen. Nachdem so ein Ion einmal durch den Motor eines Diesels-Fahrzeuges gegangen ist, sinkt die Lebensfreude und Kontaktfreudigkeit eines Ions jedoch recht deutlich. Beim Ein- und Ausatmen von Gedankenformen wählen wir im Prinzip bestimmte Ionen aus, die damit bestimmte Informationen transportieren. Der Unterschied einer Ionengruppe am Wasserfall und einer in der Abgasreinigung bei VW sollte deutlich geworden sein.


Ionen sind quasi die Schweißgeräte für Atome, Moleküle und weitere Verbindungen, wie Neurotransmitter oder Buchstaben, Zahlen oder Symbole. Als Buchstabe ein W und als Ton ein M, als Zahl in Weiß und magnetisch als Gefühl.


Die schlecht gelaunten Ionen, in davon angefüllten Elektronen, im Gehirn meines Kumpels - die später zur Illusion von Raum werden - ließen sich erfolgreich repolarisieren und also zeitgleich resozialisieren. Wie das empathische soziale Thermostat vorh

Michael
13.03.16, 10:56
Das, was dem Herrn am Anfang nur verworren dient, um Goethe mal zu Wort kommen zu lassen, ist, was wir im Astral- und Mentalkörper wiederfinden könnten.

Niemand wird abstreiten wollen, einen Traumkörper zu besitzen.

Manchmal beobachte ich meinen Traumkörper im Traum. Was kann ihn beobachten?

Für mich ist diese beobachtende Präsenz real, doch es ist mir bisher selten geglückt, die Situationen, die der Traumkörper erlebt, beobachtend zu steuern.

Um uns diese Fähigkeiten zu erschließen, ist es wichtig, die jeweiligen Gesetzmäßigkeiten zu erkennen, damit wir nicht so "verworren" durch die inneren Welten irren.

Etwas, von dem wir jedoch nicht annehmen, es sei existent, kann seinem Herrn nur recht verworren dienen.

Sagen wir, die Bewusstwerdung dieser Strukturen ermöglicht erst ihren nutzenstiftenden Gebrauch.

Ganz oben, am Ende der Entwicklungskette von insgesamt sieben Körperstrukturen steht wieder die ursprüngliche Heiligkeit, die vor unserem Abstieg in die Materie vorhanden war, die jetzt weiter vorhanden ist und nur verschleiert werden kann, doch die ohne jeden Zweifel wieder entbunden werden wird.

Wir sind ein wenig wie die schwangere Jungfrau vor dem Spiegel, wenn wir uns nur als physischen Körper betrachten. Dass wir uns in dieses Denksystem haben einwickleln lassen, erfordert ENT-wicklung durch bewusstes Training.

Um den Faden aufzunehmen, wäre jedoch zu erkennen, dass etwas zu erkennen wäre, was bisher nicht erkannt wurde.

Am Ende jedes Lebensfadens steht die ursprüngliche Heiligkeit. Das einzige, was die physische Ebene von ihren Irrtümern und Fehlentwicklungen zu befreien in der Lage wäre.

Ohne Heiligkeit sind wir wie die Protestler gegen Donalt T.: Im "Kampf" gegen etwas fallen wir auf das Niveau der physischen Ebene zurück und doch wollen alle nur den Geist des Gegenübers zurück in die Erkenntnis führen, dass wir alle unsere Heiligkeit niemals verlieren könnten, egal wie sehr wir uns als Trumpeltiere und ihre Gegner auch darum bemühen.

Ohne Heiligkeit ist nichts zu heilen. Mit Unheiligkeit ist kein Blumentopf zu gewinnen.

Michael
13.03.16, 15:14
Um der Wahrheit die Ehre zu geben, sind die letzten beiden Artikel in Verbindung mit dem Buch "Mentale Übungen" von Torkom Saraydarian zu sehen und ist von der T.S.G. Publishing Foundation, Inc. veröffentlicht worden.

Sinngemäß wurde und wird es in den Kontext mit "Ein Kurs in Wundern" gestellt, wer jedoch Wert auf eine ausführliche und komplette Darstellung der Übungen legt, dem wäre das Original ans Herz zu legen. Eine Anfrage beim Rechteinhaber (bzw. dessen Erben), ob daraus Zitate möglich seien, wurde bisher nicht beantwortet. Zwar sei es nach Aussage eines Verlegers jederzeit möglich, 10 % eines jeden Buches in eine Thesenfolge einzuarbeiten, doch ist der Begriff der "Schöpfungshöhe" recht schwammig definiert. So sehe ich von direkten Zitaten erst einmal ab, Vorstellungen, wie der "Wasserfall" sind jedoch immer individuell und daher in meinen Augen nicht generell mit "Rechtsansprüchen" belegbar.

Da ich mit den 2,5 % vom Greuthof Verlag zugestandenen Zitatumfang jedoch ständig "Wortschulden" mache, ist es kaum möglich, keine Nebenthemen einflechten zu müssen - die angestrebte Argumentationskette zu knüpfen.

Zu den sieben Köpern nach Trokom Saraydarian sei gesagt, dass hier die ersten drei vorgestellt werden:

Der physische Körper, der Emotional- oder auch Astralkörper, und der Mentalkörper sind Vehikel möglichen Ausdrucks und finden ihre Gesamtheit in etwas, das Kausalköper genannt wird und im Prinzip die Wechselwirkungen beschreibt, über die hier zu sprechen beabsichtigt wird.

Die Wirkung der "Leitgedanken" im Kurs zielt darauf ab, alle Seinsebenen und Ausdrucksformen zu synchronisieren und in einer gemeinsamen Absicht zu fokussieren, wobei dies meine persönliche Erfahrung ist. Die Denkübungen gehen von der kreativen Fantasie zu Visualisierungen über, die zunächst der Reinigung dieser subtileren Körper dienen. Dabei wird deutlicher, was durch deren Bewusstwerdung zu erreichen gesucht wird:

Auf der spirituellen Ebene finden wir die Heiligkeit, die zur Heilung benötigt wird. Mein heutiger Leitgedanke verdeutlicht die Intention:

"Ewige Heiligkeit weilt in mir". (1)

Von dort aus könnten die Dinge vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Würde dieser Gedanke wirklich auf allen Ebenen schon als wahr wahrgenommen werden, hätten meine unbedeutenden Worte ihr Ziel erreicht. Natürlich findet jeder dieses Ziel, einzig die Zeit, die wir uns noch als "Unheilig" betrachten, könnte verkürzt werden.

Das Ziel der Reise ist, dass wir diese unwandelbare Heiligkeit in uns fühlen und erkennen. Dies ist der Wille der Heiligkeit, die unsere Quelle ist. Einzig die anderslautenden Urteile stehen uns im Weg. Auch die Trumpeltiere sind in ihrem Wesenskern heilig. S