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    von Veröffentlicht: 23.05.15 09:41     Seitenaufrufe: 1095 
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    Der Gömbec ist eine geometrischer Körper, gleicht einem rundlichen Faustkeil und lässt sich mathematisch von der Kugel herleiten.

    Die eigenartige Eigenart eines Gömböckörpers besteht darin, sich aus jeder beliebigen Stellung heraus von selbst wieder aufrichten zu können.

    Leider hat nur eine einzige Schildkrötenart, Geochelone elegans, es geschafft, die Vorteile solch einer Außengestaltung zu entdecken. Die anderen müssen sich verdammt anstrengen, mit den Beinen strampeln, die Hälse strecken und so weiter, um wieder hoch zu kommen wenn sie das Schicksal umwirft, was nicht nur Schildkröten öfters passieren soll.

    Die elegante Weltschildkröte hingegen rollt sich aufgrund ihrer Form von selbst immer wieder auf die Beine.

    Ach, wenn ich doch eine Gömböc-Seele hätte...
    von Veröffentlicht: 04.05.15 01:00     Seitenaufrufe: 1094 
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    In den letzten Monaten brachen verstärkt junge Menschen aus Nahost und Afrika auf, um in Europa ein besseres Leben zu finden. Die meisten von ihnen, junge kräftige Männer, entflohen mit Hilfe international tätiger Schlepperbanden, denen sie viel Geld für ihre illegale Ausreise aus ihrer Heimat zahlten. Sie kamen nach etlichen Strapazen in Europa an und beantragten Asyl. Die meisten werden es nicht bekommen, weil die Asylgesetzgebung zwischen politischer und wirtschaftlicher Not unterscheidet und nur politisch Notleidenden uneingeschränktes Aufenthaltsrecht konzediert.
    Mit der neuen Völkerwanderung, die sich in den nächsten Jahren verstärken wird, sind Fragen verbunden, die auf die (christliche) Selbstbestandheit des Europäers zielen. Die wichtigste Frage lautet: Sind wir verpflichtet, fremden Menschen zu helfen, ganz gleich, welche Motive sie antreiben?
    Wer Christ ist, der muß nicht nur seinem Nächsten (Familie, Freunde, Nachbarn, Nation) helfen, sondern auch seine Feinde lieben. Das ist ein universaler Anspruch, ein aufs Universum zielender Anspruch. Gruppenfremde besitzen demnach ein Asylrecht und einen Anspruch darauf, daß ihnen geholfen wird, ganz gleich, was es kostet und welche politischen Folgen das haben könnte. Wer es ernst meint mit der christlichen Nächstenliebe, der kann hier nicht partitivieren, der muß universell moralisch handeln, also so, daß seine Handlung eine allgemeine werden könnte. Selektion, gar Differenzierung der Asylsuchenden nach guten, brauchbaren und weniger guten und weniger brauchbaren ist demnach UNchristlich.
    Allerdings ist das Christentum hierzulande auf dem Rückzug. Statt dessen regiert die Vernunft (gemeint ist jene Vernunft, die Auschwitz erst möglich machte: die Aufklärungsphantasten glauben, daß es möglich sei, Menschen so zu erziehen, daß Auschwitz unmöglich sei). Vernünftig ist das selbstbezogene Handeln (Idiotie), vernünftig ist das Handeln, das den Nächsten dem Fremden vorzieht, das Eigene dem Fremden, die Nation der anderen, den einen Fußballverein dem anderen. Vernunft zeigt sich in der Selbstbezogenheit politischen Handelns, v.a. dann, wenn soziale Ansprüche gestellt werden. Solange das Leben in einem Sozialverbund über die Leistungen des einzelnen hinausreichen, er also im Blut seiner Ahnen ein Erbe antritt (antrat) und das zur gängigen Praxis der Lebensleistung zählt, solange hat der Asylant schlechte Karten, wenn er ein Recht aufs Bleiben und zu erteilende Sozialleistungen fordert. Es werden ihm diese Leistungen allerdings gewährt werden - im Namen der Vernunft und nicht im Namen der Barmherzigkeit, DENN es kochen in diesem Völkerstrom viele Köche mit und verdienen nicht wenig mit dem Austausch der Bevölkerung, wie Zuwanderungsfeinde das nennen.
    Vorteilshaftlinge: Da ist die Industrie, die auf diese Weise billige Arbeitskräfte bekommt und zugleich die Löhne der hiesigen Beschäftigten drücken kann; da ist die Stiftungs- und Sozialindustrie, die auf diese Weise ihre milliardenschweren Hilfsprogramme für Gegenwart und Zukunft rechtfertigt und zugleich ihre Machtpositionen in der Lobby ausbauen kann; da sind die vielen Kleinunternehmer, die auf diese Weise billige Arbeitskräfte bekommen und da sind die Bilderberger am werkeln, die im universalistischen Nichtnationalstaat ihre politische Fixion feiern und alles tun, um existente Nationalstaaten auszuhöhlen und zu nivellieren, da sie auf diese Weise die beste Garantie für ihre errungene Position zu erkennen glauben. Substanzlose, sich ähnelnde Stätlein sind leichter zu beherrschen als auf sich selbst besonnene starke Individuen - das gilt für Menschen wie für Staaten.
    Vielleicht aber ist alles auch ganz anders und am Ende lacht über allen die Sonne?
    von Veröffentlicht: 06.11.09 07:00
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    von Veröffentlicht: 10.11.09 07:00
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    von Veröffentlicht: 06.11.09 07:00
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    von Veröffentlicht: 06.11.09 07:00
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    von Veröffentlicht: 06.05.17 12:47     Seitenaufrufe: 13 
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    Die Streit- resp. Informationsschrift des Wolkensteiners Eris Ado (im Forum als Streusalzwiese unterwegs) wird von einem leicht spöttischen Grundton getragen, der dem Thema angemessen scheint. Denn wer will ehrlichen Herzens behaupten, er sei von den Toten auferstanden? Am Ende sind die hellichten Tunnelerlebnis nur dem Nachglühen unserer Nervenbahnen geschuldet, künden also keineswegs vom Jenseits.

    Setzt man diese eher wenig reputative Diktion als angenehm, liest sich das Werkchen (zirka 80 Seiten mit Anmerkungen) mirnichts dirnichts weg. Der Leser spürt den (medizinisch begründbaren) Ärger, der den medizinisch geschulten Autoren gegen die Scharlatane bewegt, antreibt. Aber schon auf den ersten Seiten wird ein großes Manko deutlich: Verzettelung. Das zweite grundsätzliche Manko des Buches: Voreingenommenheit, zu der sich Interpolation gesellt. Das zeigt sich bei der Fixierung der Argumentationsprämissen. Ado spricht von "die Medien", die "bevorzugt Menschen zu Wort kommen" gelassen haben sollen, die in Moodys Schema paßten. Belege für diese Behauptung? Fehlanzeige. Das Nichtbelegen von artikulierten Behauptungen wird allerdings nicht konsequent durchgehalten, was die Lektüre schon zuweilen ärgerlich macht. Als welche Textsorte soll der Text verstanden und dementsprechend gelesen werden: als Essay? Dann sollte Ado auf Belege gänzlich verzichten und den Plauderton kultivieren. Als wissenschaftliche Streitschrift? Dann sollte jede Behauptzung, sei sie im Sinne des Besprochenen oder wider ihn, mit entsprechenden Belegen bestätigt oder konterkariert werden. Oder als eigene Thesenschrift? Dann sollte Ado seine empirisch-fixierbaren Belege anführen. Die Beifügung Informationen läßt hier zu viel offen. Ein Leser hat das Recht darauf, die intentionale Absteckung der Befasse vorab zu erfahren.

    Doch Ado verzichtet auf jede der genannten Möglichkeiten und belegt das eine, ein anderes, nicht weniger wichtiges, dagegen nicht. Da er zudem nicht bei einer These bleibt, entsteht der Eindruck des Sichverzettelns, was bei einem Essay nicht qualitätsmindernd wirkt, wohl aber bei einer Streitschrift, die den Anspruch zu besitzen scheint, ab und an Belege zu liefern, um so glaubwürdiger zu erscheinen.

    Glücklicherweise setzt sich in der Streitschrift immer wieder der spöttische Ton durch, der über die genannten Unzulänglichkeiten hinweghilft. Beispiel gefällig? "Diese Debatte wirft [entweder] kein gutes Licht auf das Jenseits und dessen Betreiber." (S. 16.)

    Nach einer episodischen Auseinandersetzung mit einem Fragekatalog Greysons formuliert Ado auf Seite 24 als punctum saliens: "Die Diskussion darüber, wann der Tod einsetzt [zuvor hatte Ado behauptet, daß Herz-Lungen-Maschinen es nötig gemacht hätten, andere Todesdefinitionen zu entwickeln], ist bedeutungslos für die Frage, ob Nahtoderlebnisse Hinweise auf ein nachtodliches Geschick des Menschen sind."

    Die erscheint mir in der Tat als die entscheidende Fragestellung für dieses Buch.

    Als Atheist und Naturalist ist man geneigt, die Uneindeutigkeit der empirischen Ergebnisse als ein Nichts zu interpretieren, also als einen Nichtzustand des Menschen nach dem physischen Tod. Allerdings jedoch sind der Rätsel viele. Man denke nur an das 21-Gramm-Problem, das bis heute nicht gelöst werden konnte. Ados Erklärung, daß der Mensch "zu sehr an sich" (S. 28) hänge, um den Tod als etwas Endgültiges hinzunehmen, reicht nicht aus, um die NTE (Nahtoderlebnis) als bloße Postzipate zu klassifizieren.

    "Das Paradies ist nicht realitätstauglich." (S. 33.) - Wir nähern uns dem Höhepunkt der Auseinandersetzung, auf dem die Frage beantwortet werden soll, ob NTE überhaupt aussagekräftig sind, eine Grundfrage der Menschheit zu beantworten: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

    Ado hätte ein spannendes Buch schreiben können, wenn er eine andere Intention verfolgt hätte als die, die von zahlreichen Scharlatanen vorgebrachten empischen "Beweise" zu zerpflücken. Spannender und sicherlich auch elsenswerter wäre doch eine Fragestellung gewesen, die darauf abgezielt hätte, den EMPIRISCH versuchten Beweis für NTE überhaupt als Gotteslästerung in Frage zu stellen. Mir als Christ ist es völlig schnuppe, ja sogar widerlich, wenn ich "Berichte" aus dem Jenseits lese, Berichte vom Zwischenreich, in dem der interregi recti seine Schäfchen hütet, bis Jesus uns (Schäfchen) erlöst. Ist das Christentum? Für mich nicht. Das sind doch nur Interpolationen ungläubiger Hysteriker, die sich mit der Begrenztheit ihres irdischen Körpers nicht anfreunden können und ihre Unzulänglichkeiten in einem Später transzendieren, also nunmehr schmerz-, körper- und charakterlos, möchte ich ergänzen, das Schlaraffenland mutmaßen. Soll das religiös sein? Für mich ist es das nicht.

    Man stelle sich vor, es wäre erwiesen, daß es ein Leben nach dem Tod gibt... Ado nennt unser Dasein dann sinnlos. Beinahe nicht zuunrecht. Selbstredend wäre unser Leben auch dann sinnvoll, eben unter anderen Bedingungen. Aber wir würden eine wichtige Funktion unseres Menschseins verlieren, nämlich die Faustik. Statt dessen gäbe es ein Gutteil Hedonismus mehr. Noch ein grund, warum man den leuten, die partout das NTE beweisen wollen, als Christ und Mensch entgegentreten muß. Besoffene Kühe, fettgefreßne Babys, gleichgültige Schlaffiehs... Ich will das nicht. Da ziehe ich doch die neurotische Dünnheit einer enthaltsam lebenden Wißbegier vor! (Achtung: Zweideutigkeit!)

    Aber zurück zum Buch: Ado stellt auf den ff. Seiten die These auf, daß sich jemand, der fernwahrnehmen könnte - es geht im Kontext der Trennung von Körper und Seele um Teleportation, Gedankenlesen und dergleichen -, doch sicherlich schon längst der Öffentlichkeit gezeigt hätte. Sicher? Ich würde mich der Öffentlichkeit jedenfalls nicht zu erkennen geben, wenn ich fernwahrnehmen könnte.

    Damit sind wir beim philsophischen Fragepunkt der chose: Gibt es einen Dualismus oder sind Körper und Seele monistisch miteinander verbunden? Die Vertreter der dualistischen NTE vertreten die Auffassung, es gäbe eine "Informationsübertragung ohne [vorigen] Energieübertrag". Ado stellt die zur Lösung des Problems richtige Frage: "Wieso bindet sich das Bewusstsein/Geist/Seele an eine durch Evolution entstandene Lebensform und warum passen sie zueinander?" (S. 39.)

    Allerdings versteigt sich Ado, den Dualismus falsifizieren zu wollen. Weil es dies und jenes noch nicht gab, soll er falsch sein. Tatsächlich? Läßt sich so argumentieren, weil es bislang nur wünschenswerte Intentionalität gab (Willensfreiheit, Dualismus, NTE), aber keine empirischen Beweise belegbar sind, kann es das alles nicht geben? Und es ist eben DOCH so, daß das, was wir wünschen, oft eintritt oder zu existieren beginnt, eben, weil wir es uns wünschen. Und ich rede hier nicht von sich selbst bewahrheitenden Prophezeiungen resp. Prognosen. Man muß es als Mann des Geistes zulassen, daß es mehr zwischen Himmel und Hölle gibt, als es die Schulweisheit zuläßt.

    Abgesehen davon WÄRE, gesetzt den Fall, es gäbe keinen Dualismus von Körper und Seele, damitz noch längst nicht erwiesen, daß NTE letztlich nur Körpernachklänge o.ä. seien, also nichts mit einer nachtodlichen Seelentätigkeit zu tun hätten. Es wäre immerhin noch möglich, daß sich der tote Körper in verschiedene Substanzen auflöst, wie er es sowieso macht. Warum sollte da nicht auch etwas (unstoffliches) Seelchen dabeisein, sagen wir 21 Gramm? Geht nicht? Weil Seele dann stofflich sein müßte! Geht doch, weil manchmal etwas in etwas schlummert, was in etwas nicht fixiert werden konnte. (Ein Regressus, den ich jetzt nicht verfolgen werde.)

    Die ff. Seiten befassen sich mit der irrigen Auffassung, daß der empirisch erbrachte Beweis resp. das Ausbleiben eines solchen, die These von realit faßbaren NTE aushebeln würde. Es ist aber nicht so, denn eines ist klar: Wenn auch nur einmal eine Lösung der Seele vom Körper belegt worden wäre, wäre das der Tod des Materialismus. Umgekehrt bedeutet es keineswegs den Tod des Idealismus, daß bislang kein Beleg erbracht worden ist.

    Aber neben dieser grundsätzlichen Fehlannahme (Reifikation), die, selbsgt für den Fall einer vollständig anmutenden Beweisaufnahme, kein unanfechtbares Ergebnis zeitigte, formuliert Ado auch interessante Folgerungen, beispielsweise auf Seite 59: "Wenn dies zuträfe [ein Nullinien-EEG], dann wäre es erstaunlich, dass nicht alle Menschen eine NTE erleben, wenn ihr Gehirn abschaltet. Mann könnte den Schluss ziehen, dass nicht alle Menschen eine Seele haben."

    Natürlich kann Ado dieser Problematik nicht nachgehen, ohne sich in anthropologisch-psychologische Irrgärten begeben zu müssen. Auch das hätte die "Informationsschrift" ungleich interessanter werden lassen.

    Diese Gärten betritt Ado nicht, wohl aber findet er seinen trockenen Humor vom Anfang des Buches wieder: "Vor allem Dimethyltryptamin (DMT) ist in jüngerer Zeit als möglicher NTE-Auslöser zu Prominent z gelangt. Es findet sich im menschlichen Körper und zeitigt in höheren Dosen NTE-Effekte. Leute, denen in Versuchen DMT verabreicht wurde, hatten dieselben Erlebnisse wie Nahtoderfahrene." (S. 73.)
    Sag ich doch: In uns ist alles.

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    hm, da gab es seinerzeit nur ein paar chat-bemerkungen, die ich uns itzo erspare.

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    aerolith 25.06.17, 16:34 Gehe zum letzten Beitrag