aerolith

Notizen Juli 2016

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Im Gleichklang mit den Dingen. Mittelpunkt der Welt.

Ich sah einen alten Western: Der weite Himmel. Ein paar Abenteurer schipperten den Missouri rauf. Ich schaute nach, wo denn dieses Missouri lag. So ungefähr wußte ich es ja. Heute begegnet mir ein Kerl mit einem T-Shirt, da sind die Umrisse des Bundesstaates Missouri abgebildet.

Wir sehen am Ende doch nur das, was wir sehen wollen.

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Kommentare

  1. Avatar von aerolith
    Herrlich, so ein Bad in der Ostsee! Und all die Wehwehchen verschwinden, am Ende bleibt ein erfrischter und verlebendigter Körper, der trotzig durch den Sand stapft, den weißen, kleinkörnigen, perlenden Ostseesand. Ich will nie etwas anderes haben.
  2. Avatar von aerolith
    Schönes Beispiel für die Verlogenheit der gleichgeschalteten (offiziösen und halboffiziösen) Medienlandschaft in der BRD. Der münchner Islamist Daoud ( داود) Ali S. (wobei er als Iraner keine arabische Umschrift verträgt, aber einen arabischen Namen trägt) wird zu David S. transkribiert, um so anzuzeigen, wie willig sich der Mann integrieren ließ. Man stelle sich vor, man würde dieses Verfahren auf andere Nationen anwenden... Aus Iwan machen wir Friedrich, aus Charles Karl, aus Steven Stefan und aus François Franz. Wie groß wäre der Aufschrei in dieser Presse!
    Zurück zu داود und seinem Problem: Es ist das der jungen Moslems der zweiten und dritten Generation. Es west hier ein Gutteil Extremismus, denn diese jungen Menschen wabern zwischen Angel und Borke und werden weder von den Moslems in ihren Heimatländern noch von den Deutschen ernstgenommen. Das wird sich auch nicht ändern, denn als Deutscher gilt hierzulande immer noch nur derjenige, der wenigstens einen Verwandten im letzten Krieg verlor. Wie will das jemals ein Moslem aufholen können?
  3. Avatar von aerolith
    Der Sudenburger Friedhof ist sehrlichst wie Magdeburg selbst. Er ist ordentlich, aber nicht akuratesk; es stehen witzige Schilder herum, daß die Vernünftigen klug genug sein dürften, auf das Radfahren zu verzichten, den anderen aber soll es verboten sein. Die Gräber wirken schlicht, aber gepflegt, der Friedhof selbst wie ein Unfertiges, dabei zeigen gepflegte alte Gräber Traditionswillen wie auch ungepflegte neue, daß die Postmoderne ihre Totenkulte nicht sehr ernst nimmt. Am Eingang eine Rabatte mit einem steinernen Kreuz, in dessen Füllung Unkraut wuchert. An der Friedhofsmauer mußte jemand Flüchtlinge willkommen heißen. Bizarr. Oder unfreiwillig komisch. Der Friedhof ist ein Abbild meiner Heimatstadt.
    Ich beschloß also, meinen nicht aus dem Wuchs kommenden Ginkgo hier zu begraben. Vielleicht rappelt er sich ja noch einmal und zeigt, was in ihm steckt. Ob die Stelle, die ich wählte, nun auch vom Umgrabwillen der Friedhofsverwaltung verschont bleibt, jedenfalls die nächsten fünf, sechs Jahre, bis er groß genug geworden sein könnte, um als Baum akzeptiert zu werden, bleibt eine spannende Angelegenheit.