aerolith

Notizen August 2016

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Wirr geträumt. Am Ende griff mich ein großer brauner Hund an, so eine Mischung aus Windhund und Dobermann, der aus einer Kirche (!) kam. Sein Herrchen konnte ich nicht erkennen, aber ich glaube, es war eine Frau. Er versuchte mich durch einen Biß in den Nacken zu töten. Ich hielt ihn so mit einer Hand weg, spürte aber den Biß. Dann wachte ich auf.

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Stichworte: hund, notizen, tod, traum Stichworte bearbeiten
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Notizen

Kommentare

  1. Avatar von aerolith
    Da jammert man herum, daß die Olympischen Spiele nicht mehr die Anziehungskraft besitzen wie noch vor Jahren. Ich gehe da mal bei der Begründung für diesen Sachverhalt, der sich an sinkenden Einschaltquoten ablesen läßt, von mir aus:
    1. Wenn man von systematischem Doping ausgehen muß, wobei nur die politisch unliebsamen Russen abgestraft werden, die anderen aber nur vereinzelt, wird es langweilig;
    2. Wenn das Konzept der Nationalmannschaft durch zahlreiche Mehrfachstaatsbürgerschaften und damit zusammenfallende Wechsel (einmal für dieses Land, ein anderes Mal für ein anderes) ausgehöhlt wird, wird es langweilig und
    3. Wenn keine klare Trennung zwiwchen Amateur- und Profisport getroffen wird, wird es langweilig.

    Klärt diese drei Dinge, dann werde ich auch wieder zuschauen.
  2. Avatar von aerolith
    Der Lehrstreß geht wieder los, aber jetzt nicht vierzehntägig, sondern täglich. Mein inneres Gefühl schwankt zwischen Genuß und Widerwillen. Ich versuche eine Spannkraft zu entwickeln, die dem Lehrauftrag gerecht werden kann. Einerseits ist es sehr schön, in seinem eigenen Werteparallelogramm Fixpunkte zu setzen und zu schwirren. Andererseits ermüdet das Arbeiten nach diesem Grundsatz vielleicht mehr, als ich es wahrhaben will.
    Wir werden sehen, ob ich noch zu meinem Pensum komme oder ganz und gar vergehe.
  3. Avatar von aerolith
    Sport besitzt etwas merkwürdig Zerrißnes. Vielleicht erklärt das seine Bedeutung in unserer dekadenten Zeit. Einerseits dient der Wettkampf der Sublimierung von Tötungswünschen. Ein Sieg ist zugleich eine Niederlage für den Gegner. Andererseits kann jeder Sportler eigene Wertmaßstäbe aufstellen und den Wettkampf gegen seinen inneren Schweinehund führen. Er kann sich in ein Gleichgewicht bringen, seine Mitte finden, sich definieren - innerlich und äußerlich. Hehr.
    Wird der Sport zur Massenveranstaltung, werden mit den ins Stadion strömenden Massen auch deren Masseneigenschaften getragen. Auch hier wieder Zwittrigkeit: einerseits werden durch Stadion- und Verhaltensordnungen nivellierende Ziele verfolgt, andererseits wird eben dadurch die Substanz des jeweiligen Sports zersetzt. Entweder stirbt der Sport dann (wird uninteressant) oder er entwickelt ein neues Selbstverständnis. Interessant für mich ist dieser Prozeß für den Fußball. Die Entwicklung geht in die Richtung, daß der Fußball seine Funktion und substantielle Bedeutung verliert. Die Verklubbung der Nationalmannschaft hat schon zum Austausch des Publikums geführt. Zwar greift hier noch der Unterhaltungswert, den kapitalistisch organisierte Großveranstaltungen ausüben, aber die Substanz ist zerstört: Klatschpappenunterhaltung statt Nationenkampf.

    Ich denke da noch ein bißchen drüber nach.