aerolith

Notizen September 2017

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Habe mich gestern durch die Wahlvorbereitungssendungen des Propagandafernsehens der BRD gezappt. Grauenhaft. Ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, daß es nur eine und eine halbe Alternative zum Einheitsbrei der Systemparteien gibt, aber beide Alternativen gefallen mir nicht sonderlich, denn beide sind aus dem einen oder anderen Grund für mich nicht wählbar. Die eine Alternative ist die AfD, deren liberale Attitüde mir allerdings zu offensichtlich ist. Ich nehme ihr den propagierten konservativen Grundansatz nicht ab. (siehe Analysen) Meine Suche nach Humanismus oder neuen Konzepten zur Bewältigung unserer Probleme blieb auch erfolglos. Das Wahlometer erbrachte höchstenfalls 56,5% Zustimmung zum Sieger. Warum gibt es keine Bewegung, die zugleich patriotisch, übernationell, friedliebend, sozial-gerecht und konservativ ist? Muß das Brot erst gebacken werden? Sind meine Vorstellungen eben keineswegs politisch tauglich?

Die halbe Zustimmung sehe ich bei den LINKEn. Allerdings nehme ich denen inzwischen nicht mehr ab, strikt gegen Kriege zu sein. Außerdem nervt mich die Antifa, die von den LINKEn unterstützt wird. Aber ich nehme Sahra ab, was sie sagt - meistens. Was Bartsch und Katja sagen, dagegen meist nicht.

Aber Wahlverweigerung kömmt für mich auch nicht in Frage. Nun, ich denke noch ein bißchen drüber nach.

Heute morgen Vivaldi gehört. Ich denke jedes Mal, gerade weil er sich von seinen Landsleuten unterscheidet und eine antithetische Grundhaltuing zum Leben besessen zu haben schien, daß ich ihn zum Deutschen honoris causa erklären sollte. Neben Pachelbel, Bach, Mozart, Beethoven, dem späten Schubert und einigen anderen Deutschen ist er der einzige Ausländer, der mich zu Tränen rührt, wenn ich seine Musik höre.

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