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Thema: ...und doch so schwer

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Wie heißt die größte deutsche Insel?

 

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Übersicht (Neuester Beitrag zuerst)

  • 05.11.01, 08:31
    Lester

    AW: ...und doch so schwer

    ...schöne Überraschung, ich ahnte, Paul, dass du mehr willst als kalauern, niemand schreibt Gedicht über Gedicht, der nicht am Buchstaben hängt: wie an einem Tropf.
  • 04.11.01, 23:06
    Paul

    AW: ...und doch so schwer

    erwähnt ichs doch schon, dies eine wort:
    aua! ...
  • 04.11.01, 22:55
    uisgeovid

    AW: ...und doch so schwer

    Naja, Paul, bist hervorholend, beschreibend wie ein Wilder mit Bildern herangegangen und... hast die Schönheit nur touchiert für uns, weil wir in der Flut der Vergleiche ertrinken wie im Feuer des einen Vulkanstromes der Deine Lava nährt. Will sagen: ein einfaches Wort geht manchmal tiefer.
    herzlichst uis
  • 04.11.01, 11:43
    aerolith

    AW: ...und doch so schwer

    Ja, ein Grummeln läßt sich da hören.
    Lassen wir das Formelle mal beiseite und gehen in die Tiefen. Was läßt sich da hören, für Dich hören? Wie raunt es? Ist es eher ein hintergründiges Flüstern, sind die Worte klar und deutlich, oder eben nichts mehr als Ahnungen?

    Die Schönheit teilt sich mit. Ich suche selber schon seit langem nach ein paar Worten, sie zu umfassen, manchmal geb ich mir Mühe, manchmal kann ich nicht anders und staune. Und im Staunen fühle ich mich zu Hause.

    Paul, ich könnte noch sehr viel dazu schreiben, werd' es vielleicht auch tun, jetzt muß ich los. Sei lieb in diesen nebligen Sonntag geschickt.
  • 03.11.01, 20:53
    Paul

    ...und doch so schwer

    jeder Buchstabe hat einen Grund,
    eine Tiefe,
    die aus der Dunkelheit spricht -
    ähnlich verhält es sich mit den Träumen,
    die wie die Sterne unfassbar
    am Firmament -
    gäbe es die Liebe nicht,
    in der wir versinken,
    so wären die Buchstaben grundlos,
    würden davonfliegen wie Federn im Wind -
    Gedichte sind wie Feuerflüsse,
    die aus der Erde quillen,
    um die ewige Nacht zu erhellen,
    sind wie Fackeln,
    die unsere Schatten hinter uns lassen -
    erst wenn Du nackt über Dornen geschritten
    erkennst Du sie,
    erst wenn die Zeit reif ist,
    vermagst Du im Abendlicht des Herbstes zu weinen,
    dann erst, wenn Phantasias Pforten geöffnet sind für Dich,
    wirst Du die Schönheit blicken und
    wissen warum dies Schwert in Deinem Herzen steckte -
    berausche Dich an Deinem Blute und
    singe dann dies eine Lied...

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