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Thema: Heimkommen

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Wie heißt die größte deutsche Insel?

 

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Übersicht (Neuester Beitrag zuerst)

  • 02.05.18, 19:35
    resurrector

    AW: Heimkommen

    Eben wegen solcher Texte, Paulchen, habe ich das Forum "Lyrsa" ins Leben gerufen, worunter dieser Text Leicesters auch fällt.

    Er erinnert mich in dem Hin- und Hergerissensein der poetischen Weltwahrnehmung doch arglichst an eine Version der Revolution vonne Beatles, - das nachgeschobene IN



    Und das Schubidua ist göttlich. Aber sonst?
  • 29.06.02, 22:06
    Paul

    AW: Heimkommen

    so. itzt gefällts mir doch. notier ich für die auswahl. geht los mit: es sei denn... - das setzt schon voraus, daß... -
    ja, nach nochmaligem lesen, faßt es fuß und wird gefühl... - läßt offen, deutet nur an, läßt schweifen... -
    augenblickshäscherei, ein fisch im netz... -
    schön.
    ...den ort, zu dem sein auge dich bringt?
    wessen auge nur?
    spannend allemal!
    samthandschuhig...!
    was ist das eigentlich, prosalyrik? diese fetzen, scherben, splitter, diese funkelnden, wohin packt man die?
  • 26.06.02, 00:34
    bernouilly

    AW: Heimkommen

    es fehlte mir sehr, den ton, nach dem dir gerade so ist, nicht mehr zu lesen.

    und ich muss es zugeben, mir gefällt auch gerade das wort handy. hier.

    und die kummkummertage nehm ich dir nicht krumm, im gegenteil, und in den streuwiesen läg ich gern, zusammen mit dem ton, nach dem dir gerade ist.
    komisch, dieser ton. mir ist oft danach. danach.

    amicalement b.
  • 25.06.02, 08:28
    rodbertus

    AW: Heimkommen

    leicester, höre ich da im Unterton zaghaften Trotz? Das würde mich freuen. Dann stell mal was vor, sagen wir zweiundzwanzig Texte..
  • 25.06.02, 07:23
    Lester

    AW: Heimkommen

    ....oh, noch eine Meinung.
    Ja, ja, ich weiß es wohl, der Text ist sperrig. Ich las es mal vor und erntete nur Staunen: Ablehnung wie selten. Aber ich mag es. Es ist der Ton, in dem ich denke. Macht natürlich keinen Sinn, den Text zu verteidigen, Erklärungen zu bringen. Armes Kind, schade, dasz es nicht gemocht wird. Als Ausgleich kommt es für einen Monat an die Wand beim Schreibtisch: Das ist die Armesünderecke, der Trostplatz. Ich fürchte nur, meine folgenden Gedichte werden in ähnlicher Art sein, mir ist danach. Und der Platz überm Schreibtisch wird wohl eng werden. Nein, keine Textarbeit. Das Ding würde unter den Händen völlig zerbröseln.
    Was tun? In die Form flüchten? - Korsett hilft manchmal.

    lester
    *leisepfeifend*
  • 24.06.02, 09:26
    rodbertus

    AW: Heimkommen

    sehr sehr mißlungen; weder im Spannungsaufbau noch im Spiel mit den Einzelbausteinen Deines Konstruktes selbst läßt sich so etwas wie Virtuosität nachweisen; die Orthographie ist grauenhaft; die verwendeten Worte selbst degoutant, kaum plätschert's, schon gar nicht möchte ich meinen, ich stünde im Regen, nicht mal das

    Dein schlechtestes Gedicht, wenngleich die poetische Stimmung gegeben ist, aber diese kann bei Deinen Texten vorausgesetzt werden

    Wenn Du Textarbeit an diesem mißratenen Werk möchtest, dann sag es. Ungern würde ich es tun.
  • 17.06.02, 08:03
    Lester

    AW: Heimkommen

    ...olfaktorisch, Paulchen, gibt es hier im Virtuellen gar nicht zu betrachten..., ja, das Wort Handy ist schröcklich,aber wenn ich mich so umsehe, gestern z.B.in Rothenburg auf der Stadtmauer: alle spielen damit, Vater spielt damit, Kinder sowieso, die Freundin, sogar der Hund. Schönes Wort, es scheint zu reizen.
    Danke Kyra. Um den Ton geht es.
  • 15.06.02, 11:36
    Paul

    AW: Heimkommen

    das wort "handy" veranlasste mich gar, das lesen abzubrechen... - lesender samthandschuh, jetzt gib aber ruh...(partizipisch über das riechorgan partizipiert... - olfaktorisch betrachtet...)
  • 14.06.02, 13:13
    Kyra

    AW: Heimkommen

    Hallo Lester. das gefällt mir sehr gut. Warum? Das weiß ich leider nicht. Es ist wie ein sehnsüchtiger Ton. Nur das Wort "Handy" stört mich.
  • 14.06.02, 09:13
    Lester

    Heimkommen

    Es sei denn, dich trifft der Gedanke einmal mehr, dort
    beim Spiel mit dem Handy, den Rosen oder deinen Kindern.
    So wird dich niemand erinnern, es auszuschlagen gleich wie es steht.

    Sie haben den Mond aufgestellt über Nacht für dein Heimfinden,
    sie haben die Schiffe verkeilt gegen den Sturm, die Anker im Schlick
    lauschen dem Schiffsgeflüster von Wiederholungen großer Fahrten,
    ihre Hoffnungen gehen über alle Schatten, alles was zu ahnen,
    dorthin zeigen sie und dorthin, und sie meinen sich und sich.

    Über dem Asphalt aber und auf ihm leuchtet weithin der Mond bis in die Streuwiesen,
    hier wächst das Septemberkraut wieder wie Giersch in deine Heimatnischen.

    Ja, sie ist da, die Kummkummerzeit und das Orakel längst befragt, der Vogelflug beschaut,
    und die Eingeweide der Schweine weissagten den Ort, zu dem sein Auge dich bringt.

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