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Thema: Gender-Ordner

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Wie heißt die größte deutsche Insel?

 

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  • 19.11.20, 14:36
    Streusalzwiese

    AW: Gender-Ordner

    Die Schweizer sind da noch schlimmer dran. Da könnte eine Nachrichtensprecher*In folgenden Satz vorlesen müssen: Im Zuge der Innenminister*Innen-Konferenz diskutierten die Politiker*Innen mit Außerrhoden*Innen und Innerrhoden*Innen.
  • 17.11.20, 09:15
    eulenspiegel

    AW: Gender-Ordner

    Die Sprach- und Sprechpest durch Genderbazillen und -viren treibt manch seltsame Blüte. Etwa das vom Nomen nach hörbarer Pause angehängte *Innen

    Gestern gehört: So suchen die Forscher innen nach weiteren Grabbeigaben.

    Suchen die Forscher innen oder suchen bloß Forscher*Innen???
  • 12.11.20, 16:21
    eulenspiegel

    AW: Gender-Ordner

    diezeit ist seit langem auf die Hündin gekommen. Ich blätt@re dort online nur noch die Übaschriften und Lesakommentare. Und ich muß sagen, ich alta, weissa Mensch mit Penis vasteh diezeit nicht mea. Bin wohl aus da Zeit gefallen.
  • 11.11.20, 19:59
    Streusalzwiese

    AW: Gender-Ordner

    Eulenspiegel schrieb:
    In eina Zeit-online Artikel über den weiblichen Orgasmus nannte die Orgasmologin ihre Forschungsobjekta nicht etwa 'Frauen', sondern 'Menschen mit Vulva'.

    Wusste gar nicht, dass m@n auch nimma Frau sagen darf! Muß jetzt der Feminismus auch unbenannt w@den? Etwa 'Menschen-mit-Vulvaismus'?
    Frau darf man schon noch sagen, aber dabei ist zu beachten, dass sich in dieser Gruppe auch Penisträgerinnen befinden. Denn es hängt davon ab, als was man sich identifiziert.

    Auch J.K. Rowling handelte sich schon Ärger ein als sie menstruierende Menschen als Frauen bezeichnete, denn es könnten ja auch welche darunter sein, die sich als Mann identifizieren.

    https://www.zeit.de/kultur/2020-06/j...nflikt-twitter
    Joanne K. Rowling hat Streit mit Transpersonen bei Twitter. Ausgelöst hat den die Frage, ob Menschen, die menstruieren, zwingend als Frauen zu bezeichnen sind.
  • 09.11.20, 08:38
    eulenspiegel

    AW: Gender-Ordner

    M@nn oh M@nn! Das könnte sich wirklich niemand ausdenken, was den Gendareiainnen einfällt!

    In eina Zeit-online Artikel über den weiblichen Orgasmus nannte die Orgasmologin ihre Forschungsobjekta nicht etwa 'Frauen', sondern 'Menschen mit Vulva'.

    Wusste gar nicht, dass m@n auch nimma Frau sagen darf! Muß jetzt der Feminismus auch unbenannt w@den? Etwa 'Menschen-mit-Vulvaismus'?

    Und warum heisst es nicht Menschinnen??? Ist die Festlegung auf ein Geschlecht, auch wenn es das weibliche ist, etwa auch schon inkorrekt und patriarchaisch-reaktionäa? Wollen die das Geschlecht völlig abschaffen?

    Irgendwie komm ich alta weissa M@nn da nimma mit!
  • 02.11.20, 09:20
    anderedimension

    AW: Gender-Ordner

    Waren Asterix, Obelix, Miraculix und Co. frühe Opfer des Gender-Wahns?
  • 31.10.20, 13:44
    WirbelFCM

    AW: Gender-Ordner

    Also deren Drogen muß ich unbedingt mal probieren

  • 31.10.20, 10:04
    eulenspiegel

    AW: Gender-Ordner

    M@n glaubt es kaum. Wenn es nach eina Arbeitsgruppe für feministisches 'Sprachhandeln' an die Humboldt-Univ@sität ginge, sollten künftig folgende linguistische Köpenickaden die Berlina Luft afrischen:

    m@nnliche Endungen einfach durch ein X asetzen: Doktox, Doktoxs, Ingenieux, Professox ....

    oda durch ein weibliches A: Drucka, Öffna, Mixa, .....

    und schließlich üb@all wo ein MANN (igitt) drinsteckt - also lingusistisch - das A durch ein @ ersetzen: hum@n, m@n, m@ncher ....

    Vllt. sollte m@n die Humboldt-Uni in Humbug-Uni umbenennen?
  • 21.10.20, 08:55
    anderedimension

    AW: Gender-Ordner

    Angenommen! Könnte jedoch sein, dass eine gewisse Berliner Szene diesen Namen für sich beansprucht. Lasse ihn dir also schnell schützen.
  • 20.10.20, 21:55
    eulenspiegel

    AW: Gender-Ordner

    Also, diese Genderist*Innen haben bisher wirklich lausige Arbeit geleistet! Allein das Wort 'Gender'!!!

    Gleich doppelt inkorrekt. Erstens steckt das Gen drin, das direkt für das biologische Geschlecht verantwortlich ist, dieses rassistische Unding! Wissen wir aus der Gender*Innenforschung doch längst, dass es das soziale Geschlecht ist, dieses aufgeprägte, aufgezwungene, das uns bestimmt! Und Zweitens, steckt 'der' drin, DER Inbegriff des männlichen Genus!

    Also, liebe Leut*Innen, wenn schon gendern, dann richtig! Ich schlage vor:

    'Gen' wird ersetzt durch 'Ges' (von Gesellschaft), weist auf die soziale Determiniertheit des Geschlechts hin.
    'der' wird nicht durch 'die' ersetzt, sondern durch das alle sozialen Geschlechter umfassende 'ox'. 'X' steht für alle Geschlechter, 'o' ist der auf a, e, i (das, der, die) folgende nächste Vokal, rund, allumfassend.

    Statt Gender muß es also heissen: Gesox. Ähnlichkeiten mit Gesocks sind rein zufällig und beabsichtigt!
  • 20.10.20, 15:15
    Streusalzwiese

    AW: Gender-Ordner

    Aerolith schrieb:
    Liebe Dummköpfinnen!

    Das hört sich doch lieblich an. Zumindest im Vergleich zu den bereits im deutschen Sprachgut etablierten "Arschlöcherinnen",
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13520576.html
    Richter Anke: "Finden Sie es richtig, andere Frauen als Arschlöcher zu bezeichnen?" Feministin Mabry: "Erstens mache ich keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern, zweitens muß in manchen Fällen etwas im Interesse der Öffentlichkeit deutlich gesagt werden, und drittens habe ich nicht Arschlöcher, sondern Arschlöcherinnen gesagt."
  • 20.10.20, 10:13
    eulenspiegel

    AW: Gender-Ordner

    Danke für den Link! Mannomann (Weiboweib! Menschxomenschx!)

    Die Frau ist mutig! Von unseren grünrosa Gender-Jakobiner*Innen wird sie sicher medial zerfleischt.

    Die Regierung müßte auf Amtshaftung verklagt werden, wegen der vergeudeten Steuergelder für Gendering! Was hätte man mit der vielen Kohle für Frauen alles machen können!
  • 20.10.20, 09:01
    anderedimension

    AW: Gender-Ordner

    Von unten nach oben hat sie auch nicht geschrieben...das habe ich falsch wiedergegeben.

    Hier ein Interview

    https://www.merkur.de/politik/bestse...a-4790683.html
  • 19.10.20, 14:44
    aerolith

    AW: Gender-Ordner

    Birgit Kelle irrt sich allerdings gewaltig, wenn sie "Sprache" per se als etwas beschreibt, das sich von unten nach oben entwickelt. Das funzt auch aus anderen Richtungen, man denke nur an die Werbung, an die Propaganda, an LTI. Sprache ist diffundabel.

    erstellt von
    Meghan Murphy

    Wir sollten als Linke und Feministinnen unsere Ideen und Mantras hinterfragen, uns also nicht komfortabel in unserer Echokammer einrichten. Wenn wir wollen, dass unsere Argumente überzeugen, sollten wir sie der Kritik aussetzen – auch auf die Gefahr hin, dass wir unsere Meinung ändern müssen.


    Mal abgesehen davon, daß (!) daß-Sätze meist brachial-argumentativ wirken und damit ein Kriterium feministischer Spachfindung konterkarieren, wäre das doch eine überraschende Erkenntnis, sich nämlich auch irren zu können. Frage ich mich, worin denn nur?

    Das Problem des maskulinen Grundwortes mit dem Binnen-I oder einer Parenthese oder einem wie auch immer gearteten femininen Suffix lösen zu wollen, funzt nicht, denn es löst nicht das Grundproblem, daß eben manche Wörter schlichtweg maskulin determiniert sind. Es gibt sie ja auch, die femininen Grundwörter: Schlange, Katze, Ulme, Elbe, Sprache, Nation, Geburt etc. Geschlechterneutral - wo gibt es denn so was! Das Auto, das Haus, das Unverständnis...

    Ich werde dann meine nächste Rede vor dem Genderausschuß zur Prüfung ungenderischen Verhaltens mit den Worten beginnen: Liebe Dummköpfinnen!
  • 14.10.20, 08:39
    anderedimension

    AW: Gender-Ordner

    In den Artikeln wird das aufgegriffen, das Birgit Kelle in ihrem Bestseller "Gender Gaga" ausführlich beschreibt. Sah sie neulich in einem Interview...und die für mich entscheidende Aussage (sinngemäß): Die Sprache ist etwas, das sich von unten nach oben entwickelt. Was jetzt passiert...ist genau das Gegenteil - sie wird von oben, von einer "Elite"...denen da unten diktiert.

    Eine solche Elitenpolitik erleben derzeit wir nicht nur in der Angelegenheit Sprache. Der Gender-Wahn ist "nur" exemplarisch...für eine Politik von oben herab...wie wir sie in vielen Dingen erleben. Das EU-Corona-Paket fällt ebenfalls in diese Kategorie. Eine Entscheidung von solch einer Tragweite...die hätte nicht mit dieser Geschwindigkeit durchs Parlament gepeitscht werden dürfen. Das war nur deshalb möglich...weil es die Opposition nur auf dem Papier gibt. Die Grünen gehören stillschweigend schon seit Jahren zur Groko, da Frau Merkel deren Geschäft betreibt. In Teilen auch das Geschäft der Linken (Mietpreisbremse usw). Die Opposition besteht also nur aus FDP und AfD. Die eine Partei hat kein Gewicht und die andere wurde systematisch diskreditiert. Ganz gleich wo man persönlich steht, im Sinne der Demokratie ist das keine gute Entwicklung.
  • 13.10.20, 15:39
    eulenspiegel

    AW: Gender-Ordner

    Amüsanter Einwurf in eine total verrückte Debatte:

    https://www.cicero.de/innenpolitik/g...issmus-sprache


    Nicht dass es solche Irre auch hierzulande gäbe, aber manchmal glaube ich schon, dass in der BRD besonders viele Verrückte an einflußreiche Positionen gelangen. Das sollte uns zu denken geben.
  • 22.09.20, 10:29
    eulenspiegel

    AW: Gender-Ordner

    https://www.cicero.de/kultur/genderg...chwissenschaft

    Der Mann spricht mir aus der Seele.
  • 05.06.20, 09:41
    aerolith

    AW: Gender-Ordner

    Wußte nicht, daß Gott für Dich so wichtig ist. Wenn ich die hundert wichtigsten Wörter aufschriebe, würde die Mehrzahl weiblich konnotiert sein. Gutes Beispiel, um meinen Standpunkt hier zu verdeutlichen: Vernunft vs, Verstand. Vernunft ist wichtiger als Verstand. Empfindung wichtiger als Sinn. Natur wichtiger als Kosmos, wozu sich auch All/Universum sagen ließe. Und daß Gott eine Frau sein muß, wußte schon Hannemann. Geist ist winzig gegenüber Idee. Rabulistik? Kaum, sondern Tatbestände!
  • 31.05.20, 16:51
    eulenspiegel

    AW: Gender-Ordner

    Ach was soll all diese Sophisterei und Rabulistik? Natürlich gibt es jede Menge 'fundamentaler' Begriffe, die maskulin sind: Geist, Gott, Kosmos, Verstand, Sinn, usw. usw. Das grammatische Geschlecht ist in den seltensten Fällen begründbar, sondern gewachsen. Anders bei den Berufsbezeichnungen und Tätigkeitsbezeichnungen von Personen. Ja, da sind überwiegend männliche Formen gebräuchlich, weil früher eben kaum eine Schmiedin, eine Holzfällerin usw. die Profession ausübten. Dennoch gibt es zu all diesen Wörtern die weibliche Form.

    Weil aber inzwischen durch unsere Medien und den gesellschaftlichen Druck der PC-Riege sich das Gendern eh durchgesetzt hat - in den Nachrichten, Zeitungen findest du oft nur mehr die weibliche Mehrzahl für Berufsbezeichnungen etc. - finde es halt weniger schlimm, ebendiese zu verwenden, als diese patscherten 'xxxx-enden'.

    So wie sich die Zeiten ändern, ändert sich auch die Sprache. Wir reden ja auch anders als Goethen und Schillern.

    PS: Endlich vollkommen grotesk wird die Geschichte, wenn nicht nur Männlein und Weiblein, sondern auch Diverse, Transgender und Asexuelle - hab ich sich wen vergessen?, ich bin da nicht auf dem Laufenden - in der Sprache abgebildet werden müssen. Und das kommt ganz sicher. Denn, wie sagte schon Murphy, 'anything that can go wrong, will go wrong.'

    PPS: Ach, unsere Qualitätsmedien. Grad auf Zeit-online gelesen: Teilnehmendenzahl . Das mußte ich 3-mal lesen, bis ich verstand. Meine Begeisterung ist teilnehm-enden-wollend.
  • 31.05.20, 10:43
    aerolith

    AW: Gender-Ordner

    Nein, so ist das von mir nicht gemeint oder auch gesagt worden. Ich vergleiche nicht Äpfel mit Birnen, sondern (natürlich gewachsene) Tomaten mit (künstlich erzeugten) Tomaten. Das Grundwort ist bei vielen Tätigkeiten männlich konnotiert, eben mit dem generativen masculinum versehen. Richtig. Das hat historische Gründe, weil nun mal der Mann meistens der Tätigkeit außer Haus nachging, währenddessen die Hausfrau und Mutter im Hause blieb. Frau hat auch so eine Entwicklung genommen, ursprünglich war es die geschlechtsneutrale Bezeichnung für denjenigen, der im Hause das Sagen hatte, wenn der Herr des Hauses auf Kriegszug oder auf Reisen war, das konnte auch der kleinere Bruder oder die Schwester des Herrn sein. Heiratete der, übernahm die Ehefrau diese Funktion, der kleine Bruder sollte sich als Knecht verdingen oder selber einen Hausstand gründen.
    Vor dem ganzen Gender-Gaga galt die Regel, daß man den Gattungsbegriff männlich beließ, die weibliche Spielart aber nannte. Also: das Grundwort hieß "Student" (ist ein Gerundiv, damit sowieso neutral), aber gut, ein Einzelexemplar weiblichen Geschlechts hieß dann eben Studentin. Die Kröte zu schlucken, fällt mir schon schwer, weil Student eben, wie gesagt, keineswegs männlich konnotiert, sondern als stehengebliebenes abstractum von studentum geschlechtsneutral ist, grammatikalisch gesehen. Es wird zwischen grammatikalischem und natürlichem Geschlecht nicht mehr unterschieden, das ist ein Stück Barbarei. Studenten gehen in DIE Akademie, DIE Universität oder DIE alma mater. Sie hören DIE Lehre.

    Traum mit Liebe zu vergleichen ist abenteuerlich. Baum mit Natur zu vergleichen ebenfalls. Die Liebe ist etwas Fundamentaleres als ein Traum; ein Baum ist nur Teilchen der Natur. Man teile die DIE Literatur in DIE Gattungen ein, die wieder in DAS Drama, DIE LYRIK und DIE Poetik/Epik. Alles weiblich - bis aufs Drama. Die Königsdisziplin schert aus - wird aber nicht zum masculinum.

    Mein Kritikpunkt ist, daß die natürliche Entwicklung unserer Sprache ein Gleichgewicht - eigentlich nicht ganz - herstellte, daß zwischen Tätigkeiten und Abstrakta eben vorherrscht. Und genau da wollen die Gaga-Leute auch ran. So fällt es niemandem dieser Leute ein, ein Gleichgewicht zwischen den Abstrakta herzustellen, also die wichtigsten Begriffe gendergerecht zu neutralisieren, weil sie hier ja eine feminine Übermacht besitzen. In dem Bereich, in dem aber das Männliche vorherrscht, nämlich in den Alltagsbezeichnungen (vom Kapitän bis zum Kaufmann), da sollen weibliche oder noch ätzender, die Neutra mit -nd (Gerundien!) eine Art von Gleichheit und Geschlechtsneutralität generieren, die auf mich faschistoid wirkt, so ganz im Sinne: es gibt keine Unterschiede zwischen männlich, sonstwas und weiblich. Wir seien alle gleich. Wir sind eben nicht alle gleich, sondern alle verschieden.
  • 30.05.20, 18:20
    eulenspiegel

    AW: Gender-Ordner

    Sorry, Robert, aber nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich oder, wer Äpfel mit Birnen vergleicht, zieht unweigerlich falsche Schlüsse.

    Die von dir genannten Feminina wie Liebe, Natur, Sprache usw. haben natürlich maskuline Pendants wie Traum, Baum, ja sogar Mensch, die kein Mensch gendern würde! Gegendert werden ja fast ausschließlich nur Hauptwörter, die die Tätigkeit, Profession oder Eigenschaft einer Person bezeichnen, also: Verkäufer, Lehrer, Student, Fußgänger etc.

    Aucn ich bin gegen das Verhunzen der Sprache und hätte nichts dagegen, wenn es unsere Genderbewegten beruhigen würde, für diese Wörter generell die weibliche Form zu verwenden, was ja schon häufig geschieht. Die männliche steckt ja eh drin: Lehrer-in, Pfleger-in, Student-in usw. Immer noch besser als Neuschöpfungen wie Studierende, Fußgehende und dergleichen Unsinn.

    Also, keine falschen Behauptungen aufstellen und daraus zu versuchen, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Das muß daneben gehen.
  • 29.05.20, 14:03
    aerolith

    AW: Gender-Ordner

    Die große Ungereimtheit beim Gender-Gaga liegt darin, daß diese Leute zwar jederzeit bereit sind, das generische masculinum als Ausdruck patriarchalischen Denkens anzugreifen, zugleich jedoch das generische femininum, das in etwa den gleichen Anteil bei den Substantiven aufweist, als keineswegs veränderungswürdig ansehen.

    Die mir wichtigsten Worte sind allesamt feminin: Natur, Sprache, Philosophie, Liebe, Religion, Eiche, Elbe, Zuversicht, Hoffnung, Begierde, Sonne, Erde, Geduld, Arbeit... Die Liste ist beinahe endlos. Soll ich mich als Mann ausgeschlossen fühlen, weil diese Begriffe weiblich konnotiert sind?

    Das hat etwas mit Ausgleichsdenken zu tun: Berufsbezeichnungen sind meist männlich grundiert, was historische Gründe besitzt. Nun ließe sich behaupten, daß eben diese historische Grundierung dem Wechsel der Zeit unterworfen sei. Ja, sind sie. Aber warum sollen dann die meist feminin grundierten Worte aus dem Bereich des Denkens und der Wahrnehmung nicht auch historisch neu bewertet werden, warum also sollte dann aus Natur, Liebe etc. nicht auch eine maskuline Form gebildet werden müssen? Die Verhunzung unserer Sprache durch das Gender-Gaga liegt eben darin begründet, daß sie mit zweierlei Maß mißt: zum einen werden Begriffe gewaltsam feminisiert; zum anderen wird die Maskulinisierung femininer Generativa nicht zugelassen. Gender-Gaga ist ein Ausdruck faschistoiden Denkens, Nivellierung und Gewalt auf der Basis eines Dogmas.
  • 03.05.20, 06:49
    aerolith

    AW: Gender-Ordner

    Dieses Lied belegt, warum es in der DDR kein Gender-Gaga gab. Es athmet Kollektiv - der Chor hat beinahe eine klassische Funktion als Gesprächspartner -, die Helden sind Frauen, Entscheidungen fallen von ihnen, ohne den Mann als solches in seiner Besonderheit zu gefährden. Wunderbar. Endlosschleife.

  • 25.01.19, 16:44
    Streusalzwiese

    Genda-Zeitalta

    Genda-Zeitalta

    Wenn das Profess*x
    Mit Studieren_den
    Unter Versprechung besserer Noten
    In die Kiste springt
    Dann kann frau erkennen:
    Manches ändert sich nicht.
  • 01.07.18, 08:01
    aerolith

    Die Frage der Frauenemanzipation

    erstellt von Constantin Frantz um 1870:
    Frauenemanzipation ist unter dem Gesichtspunkt der staatlichen Ordnung rundweg abzulehnen, sie ist aber gesellschaftlich zu verfolgen und zu unterstützen. Frauen sind keine politischen, sondern soziale Wesen.
    Diese Auffassung bezieht einen heute vernachlässigten Aspekt ein, wonach die Geschlechtszuweisung von Staat (männlich) und Gesellschaft (weiblich) prinzipielle Ursachen habe.

    Machen wir uns nichts vor, es gibt gesellschaftlich irreversible Prozesse. Machen wir uns andererseits aber auch nichts in der Hinsicht vor, als daß das politische keineswegs dem gesellschaftlichen Prinzip vorzuziehen oder gar mächtiger sei. Haben die Frauen also gewonnen, als sie das gesellschaftliche zugunsten des politischen Primats hinsichtlich ihrer prinzipiellen Weltwahrnehmung aufgaben? Oder haben sie es nicht aufgegeben, sondern vielmehr das politische noch hinzugewonnen? Oder ist am Ende der schlechte Zustand der Politik auf das durchdringende Weibliche zurückzuführen?
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