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Thema: Naturwissenschaft - der Ordner

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Wie heißt die größte deutsche Insel?

 

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  • 01.11.19, 22:24
    anderedimension

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    In die Tiefe zu graben ist nicht ganz ohne...siehe Fracking - zudem muss auch das Verhältnis...Energieaufwendung/Energiegewinnung.....stimmen. Sonne, Wind und Wasser...das macht am meisten Sinn - das alles steht uns zur Verfügung...ohne Raubbau betreiben zu müssen. Da könnten wir schön viel weiter sein...aber es sind ausgerechnet die Grünen...die das verhindern.
  • 01.11.19, 20:05
    Lester

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Schmunzelt... tja, Luftikus… ich denke, so ein Gestänge von 12 Km Länge ist nicht ganz leicht als Drehbohrer zu gebrauchen, das wiegt gerne ein paar tausend Tonnen, das muss also anders gehen, also aufwendiger (aufwändiger). Zudem ist es in der Teufe auch höllisch heiß, Kruppstahl wird unruhig bei über 1000 Grad. Und dann ist der Aufwand irgendwie zu bezahlen, mag sein, dass sind nur ein paar Millionen, aber ich hätte da Zweifel, ob sich eine Privatperson oder Firma findet, das alles zu finanzieren. Nicht solange man nicht weiß, was da am Ende bei rumkommt. Ich würde mein Geld auch eher für ein neues Fahrrad, eine Kiste Dörflinger und Weiber ausgeben - als für die Bohrerei.
  • 31.10.19, 09:50
    rodbertus

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Mich wundert seit einigen Jahren die Unfähigkeit der Ingenieure, tiefer in die Erde einzudringen. Das tiefste gebohrte Loch soll etwa 12000 Meter betragen, 0,2% des Erdradius. Warum ist das so schwierig?
    Damit zusammenhängend scheint es mir unsinnig von einer Ausplünderung unseres Planeten zu sprechen. Wenn wir in etwa 200 Jahren Industrialisierung mit Hilfe von durchschnittlich vier Milliarden Menschen und einer Durchdringungsquote von 0,2% immer noch Reserven für zig Jahre besitzen, wie läßt sich dann die Behauptung aufstellen, unser Planet würde geplündert? Das wäre ja so, alsob ich meinem vierjährigen Sohn das Mitnehmen einer Schaufel Ostseesand vom Strand nach Hause verbieten würde, weil damit eine Strandsandentleerung einherginge.
  • 17.09.19, 22:54
    anderedimension

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Zitat eulenspiegel


    Und. Sicher bin ich mir immer noch nicht. Im Netz ist ja bekanntlich das Spiel mit Identitäten für manche sehr reizvoll ......
    Das ist richtig, aber mit der eigenen, mit seiner wahren Identität unterwegs zu sein...das ist die mit Abstand reizvollste Variante - und sie ist sehr effizient...denn weil sie, die Identität, immer hinterfragt wird...so sehr du dich auch um Authenzitität bemühst. Das hat den Vorteil, dass sich "die Anderen" Identitäten für dich ausdenken, die du dir ansonsten hättest ausdenken müssen.
  • 17.09.19, 22:28
    Klaus Norbert

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Zitat Zitat von eulenspiegel Beitrag anzeigen

    ... Dass ihr unterschiedlich schreibt und argumentiert, könnte ja Teil der Inszenierung sein, sonst wären ja 2 Nicks für eine Person witzlos.
    Ich kam nur drauf, weil KN auf 3 Beiträge meinerseits antworete, die allesamt Anworten auf AD waren.
    Es war ja auch nur eine Vermutung.
    Und. Sicher bin ich mir immer noch nicht. Im Netz ist ja bekanntlich das Spiel mit Identitäten für manche sehr reizvoll ...

    Ich bin meine eigene Figur.

    Und ich dachte, Sie sind der Vetter von Michael.
  • 16.09.19, 20:56
    eulenspiegel

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Iss ja gut, hab's ja schon kapiert.

    Dass ihr unterschiedlich schreibt und argumentiert, könnte ja Teil der Inszenierung sein, sonst wären ja 2 Nicks für eine Person witzlos.

    Ich kam nur drauf, weil KN auf 3 Beiträge meinerseits antworete, die allesamt Anworten auf AD waren.

    Es war ja auch nur eine Vermutung.

    Und. Sicher bin ich mir immer noch nicht. Im Netz ist ja bekanntlich das Spiel mit Identitäten für manche sehr reizvoll ...... ;-)
  • 16.09.19, 20:33
    Klaus Norbert

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Zitat Zitat von eulenspiegel Beitrag anzeigen

    ... Aber es sieht für mich so aus, als ob der Klaus Norbert das alter ego von anderedimension sind.


    Wie kommen Sie darauf?

    Nein, er schreibt doch völlig anders als ich. Und er drückt anders dimensionierte Verhalte aus, mit denen ich nichts zu tun habe, außer als Nutzung einer wie Zielscheibe.
  • 16.09.19, 12:08
    anderedimension

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Weder naiv noch uninformiert, sondern einfach nur auf dem falschen Dampfer.
  • 16.09.19, 10:18
    eulenspiegel

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Also vielleicht bin ich ja naiv. Oder nur uninformiert. Aber es sieht für mich so aus, als ob der Klaus Norbert das alter ego von anderedimension sind. Was ja bei mehrdimensionalen Wesen nicht verwunderlich wäre.
  • 15.09.19, 22:41
    Klaus Norbert

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Zitat Zitat von eulenspiegel Beitrag anzeigen

    Ich behaupte, dass niemand die Quantenphysik versteht, verstehen kann. Weil Widersprüchliches bezüglich Naturgesetzen und Ergebnissen von Experimenten nunmal nicht verstanden werden kann. Es gibt nun 2 Möglichkeiten: unsere Experimente bzw. Ergebnisse/Schlußfolgerungen sind falsch oder die Welt funktioniert tatsächlich anders als unsere Logik und Vernunft.

    Je nach Temperament kann man sich für eine der beiden Mögllichkeiten entscheiden. Ich neige dazu, klassisch-konservativ geprägt wie ich bin - der Quantenphysik und ihren Vertretern zu misstrauen, als der Welt und dem, was sie ausmacht. Bin mir aber nicht sicher. Sollte die Welt tatsächlich zufällig, willkürlich, irrational gestrickt sein, dann lehne ich sie zwar ab, was aber nichts an ihr ändern wird.

    Wahrscheinlich ist die Welt zufällig, beliebig und irrational gestrickt. Würde das Verhalten des homo sapiens irgendwie erklären, dieser Auisgeburt einer kranken Phantasie.

    Und dann ist der Mensch noch so geworden, daß er nicht immer so gut funktioniert, das kann doch nicht gewollt sein?


    Dann machen wir eben weiter. Ich habe mich schon als Kind gefragt, was mit diesen Unmengen Müll geschieht.
  • 15.09.19, 09:54
    eulenspiegel

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Ich behaupte, dass niemand die Quantenphysik versteht, verstehen kann. Weil Widersprüchliches bezüglich Naturgesetzen und Ergebnissen von Experimenten nunmal nicht verstanden werden kann. Es gibt nun 2 Möglichkeiten: unsere Experimente bzw. Ergebnisse/Schlußfolgerungen sind falsch oder die Welt funktioniert tatsächlich anders als unsere Logik und Vernunft.

    Je nach Temperament kann man sich für eine der beiden Mögllichkeiten entscheiden. Ich neige dazu, klassisch-konservativ geprägt wie ich bin - der Quantenphysik und ihren Vertretern zu misstrauen, als der Welt und dem, was sie ausmacht. Bin mir aber nicht sicher. Sollte die Welt tatsächlich zufällig, willkürlich, irrational gestrickt sein, dann lehne ich sie zwar ab, was aber nichts an ihr ändern wird.

    Wahrscheinlich ist die Welt zufällig, beliebig und irrational gestrickt. Würde das Verhalten des homo sapiens irgendwie erklären, dieser Auisgeburt einer kranken Phantasie.
  • 14.09.19, 11:28
    aerolith

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Das mit der Quantenphysik ist ziemlich einfach, Till: Die Welt existiert aus sich gegenseitig bedingenden, zugleich anziehend-abstoßenden Quantifizierungen, deren Wirkung darauf beruht, wie sie sich zu Ort und Zeit verhalten.
    So ungefähr jedenfalls, behauptet zumindest diese Seite.

    Natürlich lehne ich das ab. Würde ja bedeuten, daß alles relativ sei, was mir nun wieder schnurzpiepegal. Klarerweise gibt es vieles, was bedingt ist, Verhältnisse aufbaut und derer bedarf, nicht aber alles ist so.
  • 14.09.19, 09:28
    anderedimension

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Aus dem politischen Bereich ist er schon längst getilgt, da redet niemand von Rassen - dafür aber von "den Anderen". Und das, so bin ich der Meinung, sollte erlaubt sein. Niemand sollte sich dazu gezwungen fühlen jedermanns Freund sein zu müssen.

    Man kann das Pferd auch von hinter aufzäumen: wer sind im ganz privaten und intimen Bereich unserer Freunde? Das sind i.d.R. Menschen, die ähnlich wie wir selbst ticken. Die können aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen kommen - und oft ist das auch so, aber viel wahrscheinlicher ist, dass er entweder aus meinem Kulturkreis kommt, oder sich diesem anpasste. Der afghanische Student, der in meiner WG lebt, kann mein bester Freund werden...aber nicht dann...wenn er Steinigungen gut findet und im WG-Bad Ziegen schlachtet. Die Herkunft alleine sagt nicht besonders viel aus. Es ist nicht nur der Mensch selbst (Charakter)...sondern auch sein soziales Umfeld, in dem er sich bewegt, was Sympathien weckt...oder Ablehnung hervorruft. Die sogenannten no-go-Areas sind Bezirke...innerhalb derer sich Zugezogene unserer Kultur entziehen...um sich die mitgebrachte zu 100% bewahren zu können. Aber nur innerhalb kultureller Schnittmengen kann sich Rassismus verflüchtigen. Das wussten auch die Nazis...weshalb sie Juden und Sinti und Roma erst mal separierten, damit sich Rassismus und Antisemitismus ausbreiten können.

    Wer mit den Haien schwimmt, der wird die Angst vor ihnen verlieren...aber seinen Respekt behalten. Wer im sicheren Käfig abtaucht und vor jeder Attacke geschützt ist, der wird seine Angst behalten, aber seinen Respekt verlieren.
  • 14.09.19, 09:03
    eulenspiegel

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Ich hab ja nix dagegen, den Begriff Rasse aus dem politischen Bereich zu tilgen. Ich hab auch nix dagegen, ihn aus dem Bereich der Wissenschaft zu tilgen. Dann ist die Wissenschaft aber aufgefordert, zu klären, was den Menschen genetisch ausmacht, wo die Grenze zu Hominiden, Menschenaffen usw. verläuft. Dass der Begriff der Rasse beim Menschen weitgehend obsolet ist, ergibt sich schon daraus, dass ein Großteil des menschlichen Erbguts durch Vermischung unter den verschiedenen Stämmen, Ethnien und regionalen Spezies ohnehin nicht mehr als indigen betrachtet werden kann. Wanderungen gab es immer und 'Mischehen' auch. Selbst unter Völkern, die streng auf Abgrenzung schauten, wie z. B. die Juden. (Interessant bis köstlich sind ja die Bemühungen, zu definieren, wer nun Jude sei und wer nicht. Da zeigt sich schön der Spagat zwischen Abstammung und Glauben).

    Also seh ich das sehr gelassen. Ein Streit unter Gelehrten sollte nicht politisch missbraucht werden und Biologen sollten sich nicht mit pseudowissenschaftlichen Argumenten in politische und gesellschaftliche Diskussionen unter dem Mäntelchen der Wissenschaft einmischen. Sollen sie doch erstmal klären, ob der Begriff Rasse wissenschaftlich überhaupt fassbar ist und ob man ihn überhaupt braucht dort.

    Aber so ist das oft, wenn sich Naturwissenschaft in gesellschaftliche Diskussionen einbringt. Sie stiftet nur Verwirrung.

    Herders Idee halt ich persönlich für sehr schräg. Aber ich besitze ja auch nicht die Gnade des Glaubens. Ich respektiere solche Ideen, doch verstehe ich sie nicht. Genauso wie die Quantenphysik übrigens. ;-) (die ja von Religion kaum mehr zu trennen ist).
  • 14.09.19, 08:58
    anderedimension

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Ich glaube wenn jemand sachlich und ohne jede Wertung von den Besonderheiten und Eigenarten verschiedenster Volksgruppen berichtet, dann kommt niemand auf die Idee das mit Rassismus in Verbindung zu bringen. Erst im herabwürdigenden Vergleich redet man von Rassismus. Bleibt also die Frage...ob es diese Vergleiche braucht. Die werden vom Normalbürger (nicht vom Wissenschaftler) erst dann angestellt, wenn er mit, neben oder in Konkurrenz mit dem Anderen leben muss. Besuche ich diesen in seinem Kulturraum, sagen wir mal im Urlaub, dann ist das eigenartige Verhalten interessant, lustig, abenteuerlich,...eben einfach nur anders. Das kennen wir aber auch aus unserem Alltag, innerhalb des eigenen Kulturkreises, wenn wir zB sagen: "sie/ihn finde ich ganz interessant...aber leben wollte/könnte ich mit ihr/ihm nicht. Und umso mehr wir uns genetisch unterscheiden, desto größer ist wohl die Wahrscheinlichkeit...dass der Andere ein anderes Verhalten an den Tag legt...als das...das uns vertraut ist. Und so liegt es in der Natur der Sache...dass wir ihm eher misstrauisch begegnen. Von Geburt an bringen wir ein natur-oder gottgebenes Vertauen mit...bis dieses das erste Mal missbraucht wird...oder sich als Nachteil erweist. Das Kleinkind vertraut erst mal jedem.

    Deshalb halte ich Rassediskussionen...die von der Gesellschaft geführt werden...für überflüssig. Sie führen zu nichts. Sie werden aber immer geführt werden, denn sobald du die negative (in deinen Augen) Eigenart des Einzelnen auf eine/seine ganze Volksgruppe projezierst...bist du in den Augen vieler ein Rassist...auch wenn du gar nicht vorhast aus deiner Feststellung Konsequenzen zu ziehen...die dem Anderen zum Nachteil reichen. Wenn ich links und rechts von mir Sinti und Roma als Nachbarn habe und deshalb wegziehe...bin ich dann schon ein Rassist - oder erst dann, wenn ich von den anderen verlange wegzuziehen?
  • 13.09.19, 20:44
    aerolith

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Mir geht das ähnlich, Till, aber ich glaube, ich habe andere Beweggründe als Du - und dies gleich in mehrfacher Hinsicht. Ich begrüße den Gedanken Herders, wonach jedes Volk eine Idee Gottes sei, die sich in der Welt verwirkliche. Als Christ sehe ich in jedem Menschen eine Idee Gottes, die sich verwirklichen soll. In diesem Kosmos ist der Begriff "Rasse" überflüssig, da sich Volk und Rasse niemals verbinden lassen.
    Aber auf der anderen Seite gibt es da Darwin und Haeckel, deren Gedankenwelt die Einzelstellung des Menschen im Kosmos zumindest in Frage stellte und uns zu einer Art "hochgekommenen Affen" machte. Wenn ich also für Dackel, Pferde und Hamster den Begriff "Rasse" zulasse, muß ich dies auch für den Menschen tun. Dann aber muß die Wissenschaft auch definieren können, wer wann zu welcher Rasse gehört. Und das dürfte ziemlich schwierig werden. Schwieriger als bei Hunden oder Pferden? Vielleicht erleben wir ja bald Meisterschaften zur Bestimmung des reinrassigsten Menschen, Rasse xc21? Nebenbei bemerkt: Es kam kürzlich heraus, daß wir Deutschen etwa 2% Neanderthaler-Gene in uns tragen. Die Afrikaner dagegen nicht. Wenn itzt der eine mit dem anderen, wird dann der Afrikaner zum Neanderthaler?

    Nun bin ich aber weder Darwinist noch Biologe. Daher lehne ich für meinen Sprachgebrauch - und eigentlich auch fürs Denken - den Begriff ab.

    Die Jenenser nun, also die Erklärung der Zoologen, wollen aber den politischen Begriff "Rasse" letztlich auf Hunde und Affen übertragen und entsprechend tilgen, weil eben im politisch-psychologischen Sinn mit dem Begriff Schindluder getrieben wurde/wird.
    Das ist nun einerseits schon verständlich und sogar wissenschaftlich, denn es ist durchaus statthaft, den Diskurs um ein Wort zu vermehren wie zu mindern. Ich halte es aber für unwissenschaftlich, Begriffe aus dem einen Wirkungskontext schlichtweg auf einen anderen zu übertragen, d.i. eben der von mir genannte Kategorienfehler.
  • 13.09.19, 20:28
    eulenspiegel

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Ich bin zwar gegen politische, moralische, religiöse oder sonstige Denkvorgaben oder -verbote, besonders in den Wissenschaften, und finde, dass Wissenschaft frei sein soll, wenigstens, was ihr Denken und theoretisches Forschen betrifft (Grenzen sind dort gesetzt, wo andere Menschen und Tiere leiden, gequält oder missbraucht werden), aber ich wüsste schon gerne, was eine Rasse sein soll, wer das definiert und wie man Rassen unterscheidet.

    Welche körperlichen, seelischen, geistigen Merkmale sind rassenbedingt, taugen zur Differenzierung von Rassen?
    Ab welchem qualitativen/quantitativen Unterschieden im Genom spricht man von unterschiedlichen Rassen?
    Wenn ja, wieviele menschliche Rassen gibt es?
    Was sind rassische Merkmale, was sind Variationen innerhalb einer Rasse?
    Wer braucht den Begriff Rasse, wer gebraucht ihn?
    Wozu dient er in der Wissenschaft?
    Was sind Rassen, was sind Ethnien, was sind Völker, Nationen, Stämme?
    Sind das nicht alles willkürliche Unterscheidungen?
    Usw.

    Ich hab zwar nichts gegen den Begriff Rasse, hab was gegen den allerorten grassierenden Vorwurf des 'Rassismus', sobald ich eine nicht genehme Meinung äussere, ich hab aber ein Problem mit der Einteilung von Menschen in Rassen. Weil das am Ende immer in ein qualitatives Einteilen in höherwertiger/minderwertiger mündet. Ein indigener Stammesangehöriger im Amazonasurwald ist weder mehr noch weniger wert als ein europäischer Wissenschafter am CERN oder ein milliardenschwerer Ölprinz vom Golf. Gehören sie unterschiedlichen Rassen an, wenn ja, wonach differenziert wer, wann, wo, wozu diese?

    Ich halte das für ziemlich überflüssig. Bei Hunden und Katzen verseh ich's noch, bei Menschen eher nicht.
  • 13.09.19, 19:15
    anderedimension

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    ...aus "Redlichkeit"...also weil sich das nicht gehört. Damit bestätigen sie, dass es Rasseunterschiede gibt- nur gehört es eben nicht zum guten Ton darüber zu reden. Hitler ist seit 75 Jahren tot...hat aber mehr Macht über uns...als das zu Lebzeiten der Fall war. Am Ende machen die Wissenschaftler nichts anderes als unsere Medien auch; über gewisse Dinge reden/berichten wir nicht mehr...denn das könnte diese oder jene bösen Geister auf den Plan rufen. So schaffen wir uns eine harmonische Welt...in der sich alles besser anfühlt als es ist. Eine homogene Gesellschaft, die wir dann ja sind...muss dann auch nicht mehr zwingend in einer Demokratie leben.

    Ich bin übrigens, falls das anders ankam, gegen gesellschaftliche Rassendiskussionen - sehe aber keinen Grund, warum Wissenschaftler diese nicht führen sollten. Eines ist mir aber klar: wir wollen diese Diskussionen nicht...weil wir bereits wissen...der die "Starken"...wer die "Schwachen"sind. Aber alleine schon zu glauben das zu wissen...ist schon eine Form von Rassismus. In Pretoria gibt es tagtäglich von Schwarzen verübte Übergriffe gegen Weiße. Gerade die Tage wieder in den Schlagzeilen. Niemand käme auf die Idee das als Rassismus einzustufen. Von Rassisimus reden wir "nur" dann, wenn der vermeintlich Starke gegen den vermeintlich Schwachen übergriffig wird. So wie es kaum jemanden interessiert, dass keine Glaubensgruppe so sehr verfolgt wird wie die Christen.
  • 13.09.19, 16:26
    aerolith

    Rasse und Rassismus

    erstellt von jf:

    Die Deutsche Zoologische Gesellschaft und die Universität Jena haben in einer jüngst veröffentlichten Erklärung den Rassenbegriff für Menschen zurückgewiesen. Dies gebiete die „wissenschaftliche Redlichkeit“.
    Tatsächlich positioniert sich die Jenaer Erklärung gegen Rassismus und Rassen gleichermaßen. Sie ist also politisches und wissenschaftliches Statement in einem – was die Frage aufwirft, ob die beiden Ebenen miteinander vermischt werden.
    Eindringlich wird die millionenfache Versklavung und Ermordung aus rassistischen Motiven angeprangert. Als historische Beispiele dienen die nationalsozialistische Rassenhygiene, die Apartheid in Südafrika, aber auch die heutige Fremdenfeindlichkeit. Diese Verbrechen sind unbestritten – haben jedoch in einer biologischen Auseinandersetzung keine Aussagekraft. Genausowenig widerlegen die Hunderttausenden Toten der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki die Quantentheorie – im Gegenteil!
    Gene variieren innerhalb einer Spezies
    Ein oft vorgebrachtes Argument besagt, daß sich Europäer, Afrikaner, Asiaten und andere Ethnien nur zu etwa 1/10.000 in ihrem Erbgut unterscheiden – bei derartig kleinen Unterschieden sei der Rassenbegriff nicht angebracht. Diese Aussage ist wahr und falsch zugleich.
    Tatsächlich ähneln sich Europäer, Afrikaner, Asiaten und weitere bezüglich ihres Erbguts stark – allerdings sind Menschen und Menschenaffen auch zu 98 bis 99 Prozent genetisch identisch. Unsere Verwandtschaft mit den meisten Säugetieren beträgt etwa 90 Prozent. Insekten ähneln wir zu etwa 60 bis 70 Prozent und selbst mit den meisten Pflanzen teilen wir uns etwa 50 Prozent unserer Gene.
    Ein Großteil des Erbguts ist für grundlegende chemische Funktionen verantwortlich und daher bei allen Lebewesen identisch. Um so entscheidender sind die Gene, die nur innerhalb einer Spezies variieren. Dort zeigt sich: Die Menschenrassen unterscheiden sich etwa zu 15 Prozent.
    [..]
    Die Jenaer Forscher lehnen sich aus dem Fenster
    Rassenunterschiede lassen sich dann besonders einfach nachweisen, wenn ein bestimmtes Merkmal (wie eine Krankheit) entweder vorliegt oder nicht und wenn dieses Merkmal nur von sehr wenigen Genen bestimmt wird. Die menschliche Intelligenz hingegen ist ein sehr viel komplexeres Merkmal und wird neben den sozialen Umständen von einer Vielzahl an Genen beeinflusst. Ob der im IQ-Test gemessene Unterschied zwischen Europäern und Afrikanern also womöglich rassisch bedingt ist, läßt sich im Augenblick noch nicht mit Gewißheit sagen.
    Die Jenaer Forscher sind also äußerst selbstbewußt, wenn sie ohne ausreichende Forschungsergebnisse verkünden, die These, Menschen würden sich in „genetisch fixierten Persönlichkeitsmerkmalen und Verhaltensweisen“ unterscheiden, sei eindeutig widerlegt. Die hierfür nötigen genome-wide association studies (GWAS) befinden sich derzeit noch in den Kinderschuhen, sie werden aber in den 20ern, spätestens in den 30ern völlig neue Erkenntnisse liefern.


    Ich will nicht behaupten, ich hätte darauf gewartet. Als ich meinen Wo. schrieb, um 1996, behandelte ich in einem Kapitel auch die Universität Jena, genauer, ich behandelte ihren Forschungsansatz. Das Besondere in Jena: dort lehrte Haeckel, dort verband man zuerst Lehre und Forschung, dort gab es die entscheidenden Impulse für die Reformpädagogik und dort war, oh wunder, auch Herr Günther tätig, der den ersten Lehrstuhl der Rassenkunde bereits vor 1933 innehatte. Jena ist nicht nur die Uni, die Marxens Doktorarbeit (über Demokrit) anerkannte, sondern auch Fichte davonjagte (Atheismusstreit). Es war immer ein Hin und Her. Gut so. Nun wogt es wieder hin, wohl aber diesmal ohne forscherische Freiheit, sondern als Ergebnis eines Kategorienfehlers, wie Kant dies nennte; volkstümlicher ausgedrückt: man verglich Äpfel mit Birnen.
    Ich glaube, diese Leute, die sich Wissenschaftler nennen und sicherlich zur Unterrasse (bitte im Sinne von Untergruppe, Abteilung oder Klasse verstehen und NICHT im Sinne einer wie auch immer begründbaren soziologischen Kategorie) der "Fachidioten" mit dem Hang zur Selbstdarstellung gehören, glauben tatsächlich das, was sie da beschließen. Und genau das ist das Problem. Sie können gar nicht anders mehr denken als so, wie ihnen das von oben her eingetrichtert worden ist. Orwell hatte also recht. In den Wissenschaften treibt sich die Untugend des Eklektizismus herum, der Ungeist der Nivellierung, Anpassung ans Führertier bei ausbleibender Eigenentwicklung. Es wird vermanscht, vermurxt, miteinander synthetisiert, bis das erwünschte, von der Obrigkeit und somit dem Geldgeber erwünschte Gesamtbild entstanden ist. Die Genauigkeit, die Präzision und auch die Möglichkeit, das Gewirr zu entschlüsseln, bleibt vorerst auf der Strecke. Das ist die Lüge. Doch es werden Menschen kommen, die dieses Gebilde zerreißen werden, die sich trauen werden, die Wahrheit zu sagen. Die Wahrheit in diesem Falle lautet: es gibt Rassen. Und ja, sie haben verschiedene Fähigkeiten. Gott sei Dank!
  • 14.06.19, 09:56
    anderedimension

    AW: Die SPD

    Zitat Zitat von Klaus Norbert. Beitrag anzeigen
    Natur funktioniert? Natur, was ist das?
    Natur ist. Wenn es wie dominiert scheint, ist es eine menschliche Wertung, die so etwas meint.
    Ja, jede Wertung ist eine von Menschen gemachte. Man könnte es auch anders ausdrücken: entnimmt man der Natur den Menschen, bleiben die Mechanismen, das Leben betreffend, die gleichen. Selbst bei den Pflanzen versucht eine die andere zu dominieren. Klar dürfte sein: eine Friede-Freude-Eierkuchen Gesellschaft würde genetisch verkümmern und bald schon von der Bildfläche verschwinden. Worauf begründet sich eigentlich die Idee...die ganze Menschheit könnte auf Augenhöhe und in einem dauerhaften Frieden leben? So etwas gab es zu keiner Zeit, noch nicht mal im Ansatz. Aggressivität, Wut, Hass, Neid...die Natur würde uns doch nicht mit solchen "Fähigkeiten" ausstatten...wären sie nicht vonnöten?!?

    Geschrieben hatte ich das im Kontext SPD/Grüne...wie es der SPD gelingen könnte die Grünen zu entzaubern. Dafür muss man nicht besonders kreativ sein - es reicht...die Grünen mit der Realität (ihr größter Feind) zu konfrontieren. Wer den Klimawandel stoppen möchte, der kann nicht gleichzeitig alle Menschen retten wollen. Da würde ich die Grünen festnageln und zu einer klaren Aussage zwingen. Der Wähler würde sehr schnell merken, dass da kaum etwas wirklich durchdacht ist. Das ist Linkspopulismus, nur hübscher verpackt...als der von rechts.

    Es gibt Schlangenarten, da tarnt sich das Männchen als Weibchen...um andere Männchen anzulocken, die es dann umgarnen und auf Temperatur bringen. So kann es sich dann als erstes Männchen an die Weibchen heranmachen...während die Konkurrenten in der Kältestarre verharren. Leben, egal welcher Art, hat nur die Aufgabe sich fortzupflanzen - da ist jedes Mittel recht. Ethik und Moral, so etwas kennt die Natur nicht. Warum, nenne mir nur ein einziges schlüssiges Argument, sollte das beim Menschen anders sein?

    Der akute Mangel an Handwerkern (den ich u.a. auch hier bereits vor drei Jahren ankündigte)...wird uns dabei helfen uns wieder auf das Wesentliche besinnen zu können - dann hoffentlich mit der nötigen Wertschätzung verbunden. "Passe in der Schule auf und lerne mit Fleiß, oder willst du später mal Heizungsrohre verlegen...oder Müll entsorgen müssen?. So, oder so ähnlich wird das jeder Generation eingetrichtert...fällt ein solcher Satz in jedem Haushalt. Wir treiben die jungen Leute mit Gewalt in Berufe, die uns vielleicht dabei helfen das Leben angenehmer zu machen - doch wenn niemand mehr die "Basisarbeit" verrichten will...gibt es bald nichts mehr, das man angenehmer gestalten könnte. Dem Programmierer bezahlen wir einen Stundenlohn von Euro 100, aber dem Müllmann gönnen wir noch keine 10. Um daran nachhaltig etwas ändern zu können...muss ein gesellschaftliches Umdenken stattfinden. Alles potentielle Themen für die SPD.
  • 12.06.19, 19:27
    Klaus Norbert

    AW: Die SPD

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    ... So funktioniert nun mal "Natur"...dass das eine Leben das andere dominiert ...

    Natur funktioniert? Natur, was ist das?
    Natur ist. Wenn es wie dominiert scheint, ist es eine menschliche Wertung, die so etwas meint.
  • 16.12.18, 22:49
    rodbertus

    quantifizierter bigbrother

    erstellt von ntv:

    Österreichische Forscher haben nach eigenen Angaben einen entscheidenden Schritt zur abhörsicheren Kommunikation im Internet erreicht: Dem Team ist es erstmals gelungen, vier Teilnehmer in einem Netzwerk mit Quantenverschlüsselung so zu verbinden, dass jeder mit jedem abhörsicher kommunizieren konnte. Die Wissenschaftler um Rupert Ursin vom Wiener Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften stellen ihre Netzwerkarchitektur im britischen Fachblatt "Nature" vor. Da sich die Zahl der Teilnehmer einfach erweitern lasse, könne das Verfahren einer breiten Anwendung der sogenannten Quantenkryptographie im Internet den Weg ebnen, meinen die Forscher.

    Die Quantenkryptographie verspricht eine aus physikalischen Gründen abhörsichere Kommunikation. Dafür nutzt sie ein Phänomen der Quantenphysik, nach deren Regeln zwei Teilchen einen gemeinsamen Zustand bilden können, auch wenn sie anschließend über weite Entfernungen getrennt werden. In diesem Zustand der Verschränkung sind die Eigenschaften der beiden individuellen Teilchen unbestimmt. Wird dann bei einem der beiden Teilchen eine Eigenschaft wie beispielsweise die Schwingungsrichtung gemessen, nimmt das andere Teilchen augenblicklich eine korrespondierende Eigenschaft an, und die Verschränkung endet.

    Auf diese Weise ist es möglich, abhörsicher Schlüssel bei Sender und Empfänger zu erzeugen. Da zu diesem Zweck nur einzelne Lichtteilchen (Photonen) ausgetauscht werden, kann der Schlüssel nicht abgefangen werden - denn nach den Gesetzen der Quantenphysik ist es unmöglich, den Quantenzustand eines einzelnen Lichtteilchens ohne Fehler zu kopieren. Ein Lauscher kann seine Anwesenheit daher nicht verschleiern und würde sich sofort verraten. Die verschlüsselte Nachricht wird dann auf klassischem Weg ausgetauscht.
    Da lacht das Herz. Ein ALS-OB sei angemerkt. Mit der gleichen Methode, mit der jetzt Veränderungen angezeigt werden, könnte man diese Anzeiger selber mit Trägern ausstaffieren, was wiederum jedem Teilchen einen Spion Huckepack zuweist. Alsdann, auf ein fröhliches Jagen.

    Früher war es doch viel einfacher: wo ist er nur geblieben, der dogmatische Blick?
  • 19.02.18, 11:57
    anderedimension

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Zitat spektrum.de (zu Moleküle der Gefühle)

    Auf den ersten Blick sieht das Buch sehr esoterisch aus. Die Empfehlung auf der Rückseite stammt von dem Physiker und New-Age-Vertreter Fritjof Capra, der umstrittene amerikanische Heiler und Hollywood-Guru Deepak Chopra schrieb das Vorwort, und der Klappentext klingt auch ziemlich abgedreh
    Candace Pert hat kein Sachbuch geschrieben; da hilft auch das sehr willkürlich wirkende Glossar nichts. Sondern sie erzählt ihre persönliche Geschichte. Dabei gelingt es ihr durch ihre offene, ehrliche Erzählweise, den Leser bei der Stange zu halten und ihm einen spannenden Einblick in ihr Leben zu geben. Aber sie scheitert bei dem Versuch, ihren Spagat zwischen Wissenschaft und Esoterik glaubwürdig zu vermitteln. Es kostet Ausdauer und Überwindung, die letzten Kapitel zu lesen. Schade, daß das Buch so enden mußte

    Gibt immer auch gute Gründe nicht jeder Theorie zu folgen
  • 18.02.18, 12:38
    Michael

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Sorry:

    Die Quellenangabe dieser Sparte der Naturwissenschaft: "Candace Pert, Moeleküle der Gefühle"

    Das sind wissenschaftliche Fakten. Doch ich fürchte, du beurteilst ALLE Informationen ohnehin so, wie du sie haben willst.

    Lies es oder lass es. Aber rede nicht, wenn du nicht wissen willst. Die Strukturbildung der Rezeptorebene ist das, worauf diese Wissenschaftlerin in ihrer Darstellung ihres Forschungslebens abzielt.

    Die These vom Funknetz konnte ich Prof. Folta-Schoofs von der Uni Hildesheim zuminest verständlich machen. Er meinte dazu: "Ja, aber beweisen können wir das vielleicht in 20, vielleicht auch erst in 80 Jahren. Was machen wir bis dahin"?

    Candace Pert forschte fast ihr ganzes Leben lang an einer einzigen Rezeptorstruktur, aber DU bist schlauer. Ist klar.
  • 09.02.18, 22:21
    Streusalzwiese
    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen
    Die Zellen hängen "Bestellzettel" außen an die Zellmembran. Auf den Bestellzetteln ist nicht nur festgelegt, was in welcher Menge bestellt wird, immer sind auch die Personalien der Zelle als spezifischer Empfänger mit angegeben und bei der Lieferung kommt nur genau das in die Zelle rein, was auch bestellt wurde.
    Du verlierst dich in Metaphern. Derartige Bestellzettel gibt es nicht. Und damit ist eine Instanz, die die ganzen Bestellzettel verwaltet, unnötig.

    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen

    Moses

    Namen sollten nicht beliebig und unbedacht ausgewählt werden. Zuweilen bemerkt man erst hinterher, was sie bedeuten. Als ich damals mit oben erwähnter Freundin in das Jagdschlösschen gezogen bin, brauchten wir auf dem nicht eingezäunten Waldgrundstück allein wegen der Wildschweine einen Wachhund. Warum ich den Namen Moses vorschlug, kann ich nicht mehr sagen, zumindest hat Moses als Wachhund 16 Jahre dafür gesorgt, dass so gut wie niemand unbefugt das Grundstück betreten hat.

    Allein durch das Wissen um den Hund und seine Anwesenheit wurde eine unsichtbare Grenze gezogen, die das Wesen der Leere in einem Wasserstoffatom leicht verständlich verdeutlicht:

    Das Waldgrundstück war riesig, der mittelgroße Hund dagegen in der Relation winzig. Nehmen wir an, das Verhältnis ist wie bei einem Wasserstoffatom 99,999999999% Grundstück und 0,000000001 % Volumenanteil "Wachhund". Als "Wachhund" sehen wir jetzt das einzige Elektron des Wasserstoffatoms: Es bewacht die Grenze eines Volumens, von dem es selbst nur 0,0000000001 % ausmacht.

    Nicht, dass der gute Hund tatsächlich ständig überall anwesend gewesen wäre. Doch jeder hatte Angst davor, dass er in dem Augenblick dort anwesend ist, wo sich der Eindringling befindet. Jeder musste immer damit rechnen, dass der Hund plötzlich da ist. Selbst nachdem Moses gestorben war, wurde die Grenze (von Menschen) weiter akzeptiert.
    Könnte es sein, dass niemand die Absicht hatte dieses Grundstück zu betreten?
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