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Thema: Urmenschen (I)

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Wie heißt die größte deutsche Insel?

 

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  • 01.10.20, 21:52
    Streusalzwiese

    AW: Urmenschen (I)

    Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, er ist einer. Mit dem Schimpansen und anderen Menschenaffen hat er gemeinsame Vorfahren.

    https://www.sueddeutsche.de/wissen/a...chen-1.1303382
    So unterscheidet sich das menschliche Erbgut zu 1,37 Prozent vom dem des Schimpansen, zu 1,75 Prozent vom Gorilla und zu 3,4 Prozent vom Orang-Utan.
    Vom Neandertaler stammt der heutige Mensch nicht ab, aber er hatte Sex mit den Neandertalern und so kam es zu den Neandertalergenen im heutigen Menschen.
  • 01.10.20, 11:17
    WirbelFCM

    AW: Urmenschen (I)

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    Der Löwe ist zum aussterben verurteilt, wenn er sich nicht veränderten Umweltbedingungen gegenüber anpaßt. Es funktioniert eben nicht ewig. Wir Menschen sind in der Lage, uns veränderten Rahmenbedingungen gegenüber anzupassen, d.i. ein Indiz für unsere Sonderstellung im Kosmos.
    Ach sind wir das wirklich? Wir haben sicher die Fähigkeiten dazu, aber wenden wir sei auch an? Wir haben in den letzten 50 Jahren 2 Drittel aller Tierarten ausgerottet in unserer Gier nach immer mehr Ressourcen und obwohl sich immer mehr zeigt, daß Ressourcen endlich sind und wir unseren eigenen Lebensraum und unsere eigene Lebensgrundlage damit zerstören, machen wir immer fleißig weiter und spenden auch noch Applaus dafür.


    @Streusalzwiese

    Wir tragen (rein genetisch) ungefähr genau so viel Neandertaler in uns wie wir Pantoffeltierchen oder Fruchtfliege in uns haben. Ich mutmaße mal, daß das lediglich die grundlegenden Informationen zum Leben (Stoffwechsel, Atmung, Fortpflanzungstrieb usw.) sind, die in der DNA jedes Lebewesens stecken, aber viel mehr haben wir mit dem Neandertaler nicht gemein. Das hat das NATURE-Magazin schon im letzten Jahrtausend veröffentlicht und damit gemutmaßt, daß wir eben NICHT vom Neandertaler und somit vom Affen abstammen können. Auch, wenn mir viele "Mitmenschen" täglich das Gegenteil zu beweisen versuchen
  • 01.10.20, 07:57
    rodbertus

    AW: Urmenschen (I)

    öhm, das 1,6fache Risiko? Nun, die subsaharischen Afrikaner (politisch korrekte Bezeichnung für negride Menschen) haben dieses Gen nicht, weil sie reine homo sapiens sind. Trotzdem ist ihre Todesrate sehr viel höher als die von neanderthalbehafteten Menschen. Und was soll das überhaupt sein, ein neanderthalähnliches Gen? Spiegel-Beitrag ist Humbug. Wir haben auch ähnliche Gene mit der Spitzmauß.
  • 30.09.20, 20:14
    Streusalzwiese

    AW: Urmenschen (I)

    Der Neandertaler macht wieder von sich Reden:
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...4-7fba5b8b087c
    Ein bisschen Neandertaler tragen viele Menschen in ihrem Erbgut. Während der Pandemie mit dem Coronavirus kann das üble Folgen haben, zeigt eine Studie.
    Ob das stimmt, ist halt wieder so eine Sache. Ich warte erst einmal ab, bevor ich das für richtig halte.
  • 07.08.20, 11:49
    aerolith

    AW: Urmenschen (I)

    Der Löwe ist zum aussterben verurteilt, wenn er sich nicht veränderten Umweltbedingungen gegenüber anpaßt. Es funktioniert eben nicht ewig. Wir Menschen sind in der Lage, uns veränderten Rahmenbedingungen gegenüber anzupassen, d.i. ein Indiz für unsere Sonderstellung im Kosmos. (gleichwohl es böse Zungen gibt, die meinen, wir würden aufgrund unserer Neigung zum Selbsthaß irgendwann unseren eigenen Untergang generieren)
    Der Begriff "Fortschritt" wird beim sogenannten Urmenschen am deutlichsten. Denjenigen, die zuerst die Anwendung des Feuers vollbrachten, gefolgt von denjenigen, die Bevorratung in ihrer Sippe durchsetzten, sollten Denkmale errichtet werden.
    Das mit der zunehmenden Freizeit ist kein modernes Problem. Es gab immer schon große Menschengruppen, die viel Freizeit besaßen, neu ist daran nur, daß es zunehmend Prekarier sind, die damit konfrontiert werden, aber so neu ist das auch nicht. Schon im alten Rom gab es etliche Tausend Plebeijer, die bespaßt werden mußten.
  • 07.08.20, 09:26
    anderedimension

    AW: Urmenschen (I)

    Erst mal Danke für deine Antwort! Ich hatte meine Frage falsch gestellt - was allgemein und in Bezug auf den Menschen mit Fortschritt gemeint ist, das war mir durchaus bewusst. Mir geht es mehr darum...ob man hier wirklich von Fortschritt reden kann, oder ob man nicht viel mehr von einer "natürlichen Entwicklung" reden muss? Es gibt aktuelle Studien...die aussagen, dass der Mensch zwar immer mehr Freizeit hat...dank seiner "Fortschritte", aber genau diese Freizeit ihm am meisten Probleme bereitet. Zukunftsforscher sehen in der Freizeitgestaltung eine der Herausforderungen der Zukunft.

    Anders ausgedrückt: der Löwe macht alles noch so wie vor tausend Jahren. Warum sollte er daran auch etwas ändern?...es funktioniert doch!
    Es gibt Vogelarten, die haben im Laufe der Evolution gelernt Werkzeuge zu benutzen...indem sie zB mit einem Stück Holz Maden aus den Astlöchern pulen. Sie machen aber nicht den nächsten Schritt...den wir Fortschritt nennen. Den machen sie deshalb nicht...weil er gar nicht nötig ist. Sie haben, was sie brauchen. Der Mensch tickt da anders...muss immer weiter...ohne zu wissen wohin eigentlich. Die Atombombe haben wir dem "Fortschritt" zu verdanken. Aber ist das wirklich ein Fortschritt...oder nicht doch nur ein Schritt im Hamsterrad? Wenn wir am Ende aller Zeit den Film zurückspulen und im Zeitraffer betrachten...kommt uns vielleicht nicht mehr in den Sinn von Fortschritt zu reden. Ich selbst betrachte alles Leben eher aus der Perspektive der Effizienz heraus. Und aus dieser Perspektive heraus sehe ich beim Menschen keinen Fortschritt...sondern eine (Fehl) Entwicklung.

    Die Perversität unserer "Fortschritte" erkennt man alleine schon daran, dass Reha-Einrichtungen, Psychosomatische Kliniken usw aus allen Nähten platzen. Noch nie, seit diese Daten erhoben werden, gab es so viele depressive Menschen wie heute. Von der Industrie mal abgesehen (die mit 6 Millionen nur 15% aller Arbeitsplätze stellt)...hat man in den meisten Branchen noch nicht mal eine richtige Mittagspause...weil jeder meint er müsse durchgehend erreichbar sein. Ich halte das für pervers...weil die Vergangenheit gezeigt hat, dass es auch anders geht. Solche Dinge verkaufen wir aber als Fortschritt. Demnächst fliegen Touristen ins Weltall...auch das nennen wir Fortschritt. Wir verpesten nicht nur die Erde...sondern irgendwann auch alle Planeten drum herum...und nennen das Fortschritt. Und warum wollen wir zu fremden Planeten? Weil es sie gibt! Das Meerschweinchen will nicht ins All...weil es gar nicht weiß, dass es existiert. Unsere sogenannte Intelligenz ist dafür verantwortlich, dass wir durchs Leben hetzen. Es gibt theoretisch so viel zu erleben, dass ein Leben nicht ausreicht...auch keine zwei oder drei Leben. Wenn wir nur 1% davon erleben, könnten wir uns glücklich schätzen. Stattdessen trauern wir aber den restlichen 99% hinterher. Und laut Glücksatlas sind die Leute eben dort am glücklichsten...wo sie sich am wenigsten "bewegen". Sie müssen nicht entschleunigen...weil sie gar nicht erst beschleunigen.

    Was den Fortschritt angeht...so denke ich....dass es auch da eine Art Break even Point gibt...den wir längst überschritten haben.
  • 03.08.20, 18:53
    WirbelFCM

    AW: Urmenschen (I)

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    Wie erkennt und definiert man eigentlich "fortschrittliches Leben"? Sicherlich spielt die Komplexität eine große Rolle, aber was ist diese wert...wenn auch "einfaches Leben" satt und glücklich sein kann?!? Fortschritt...nur des Fortschrittes wegen...ist doch nicht wirklich ein Fortschritt.
    "Fortschritt" bedeutet in dem Fall dieser Artefakte, daß diese maschinell bearbeitet/hergestellt wurden und damit weit über das primitive Bearbeiten von Faustkeilen mit Steinen o.ä. hinausging, wie das bei den "Urmenschen" bekannt war. Speziell ging es dabei bspw. um Murmeln bzw. Kugeln aus Granit, die den Spuren nach mit irgendeiner Form von Drehmaschine hergestellt worden sein müssen.

    Da gibt es auf GAIA eine sehr geile Serie namens "Missing Links", die solche Sachen darstellt. Sehr empfehlenswert!

  • 03.08.20, 17:11
    anderedimension

    AW: Urmenschen (I)

    Wie erkennt und definiert man eigentlich "fortschrittliches Leben"? Sicherlich spielt die Komplexität eine große Rolle, aber was ist diese wert...wenn auch "einfaches Leben" satt und glücklich sein kann?!? Fortschritt...nur des Fortschrittes wegen...ist doch nicht wirklich ein Fortschritt.

    Haben wir es nicht dem Fortschritt zu verdanken, dass wir unsere eigene Umwelt zerstören? Die glücklichsten Menschen der Erde leben in den Bergen Afghanistans...und die sind alles andere als fortschrittlich. Weil wir so fortschrittlich sind...wissen wir...dass es die Südseeinseln gibt und wie es dort aussieht. Und weil wir das wissen...wollen wir auch da hin. Viele können das nicht...weil ihnen die finanziellen Mittel fehlen - das macht sie womöglich unglücklich. Mit weniger Wissen wäre sie wohl glücklicher. Aber jene, die es sich leisten können...in die Südsee zu fliegen...die zerstören dabei die Umwelt...schleppen Krankheiten ein...usw. Die größte Chance auf ein glückliches Leben besteht wohl darin möglichst dumm im Stillstand zu verharren. Indiz dafür die Tiefseeschwämme; sie sind schon viel länger als wir auf der Erde (bzw im Wasser) und werden auch deutlich älter. Sie müssen nichts wissen und auch nicht reisen.
  • 03.08.20, 12:17
    WirbelFCM

    AW: Urmenschen (I)

    Also mWn haben Genforscher ja inzwischen bewiesen, daß der moderne Mensch nicht vom Neandertaler abstammen kann. Unser Genom weist mit dem Neandertaler etwa genau so viele Gemeinsamkeiten auf wie mit einem Engerling oder einer Fruchtfliege. Somit muß man davon ausgehen, daß "wir" vor etwa 200.000 Jahren auf diesem Planeten "erschienen" sind. Keiner weiß woher. Ob Apollo 20 da vll. der Schlüssel zur Lösung ist?

    Daß inzwischen zahlreiche sog. OOPArts wie die "sibirische Prinzessin" oder den "London Hammer" gefunden wurden, die fortschrittliches Leben auf der Erde bis über 500 Mio. Jahre zurückdatieren, ist dabei eine ganz andere Geschichte. ;-)

    ×
  • 03.08.20, 09:37
    anderedimension

    AW: Urmenschen (I)

    Zitat aerolith

    Der erste Hominide. Afrika sollte der Ursprungsort sein. Vielleicht auch Asien. So genau weiß man das nicht. Heute hat man einen neuen Ursprungsort gefunden: Bayern.
    Was? Das macht mir fast schon Angst!

    Frage: gibt es außer dem Menschen noch eine Spezies...von der man weiß, dass sie sich (intensiv, oder überhaupt)) mit ihrer eigenen Vergangenheit befasst?

    Mich interessieren Geschichte und Archäologie...ist teilweise faszinierend...aber es kommt mir vor als hätte man keine Ruhe...bevor nicht auch die letzte Amphore ausgegraben wurde.
  • 03.08.20, 07:20
    eulenspiegel

    AW: Urmenschen (I)

    Also ich hab in der Schule - Anfang 70-er - noch gelernt, dass der erste Homo erectus vor ca. 100-200 Tsd. Jahren lebte. Dann wurde dieses Datum aufgrund neuerer Funde immer weiter zurück verlegt. Heute nimmt man an, dass die ersten 'Homos' ca. 2 Mill. Jahre alt sind. Plus minus. Das berühmte 'missing link' gibt es nicht. Das ist eine veraltete Sicht. Die Entwicklung verlief über mehrere Unterarten, von denen die meisten ausgestorben sind. Und sie verlief nicht sprunghaft, sondern in vielen kleinen Schritten. Es ist also weitgehend Ansichts- und Definitionsfrage, ab wann man den homo sapiens ansetzt. Die neuesten Forschungen an Primaten ergeben übrigens, dass diese viel kreativer und intelligenter sind, was Problemlösungskapazität und Werkzeuggebrauch angeht, als man bisher annahm. Nach der Definition aus den 60-ern - Werkzeugherstellung und -gebrauch - wären Schimpansen als intelligente, menschenähnliche Wesen einzustufen. (Was sie m. M. nach auch sind, was jedenfalls ihre Empfindungsfähigkeit, soziale Intelligenz und kulturelle Identität angeht). Und, das ist ja das Schöne an der Wissenschaft, wodurch sie sich wohltuend von Sekten, Glaubensgemeinschaften und religiösen/esoterischen Spinnern unterscheidet, dass sie von Irrtum zu Irrtum zu immer neuen Erkenntnissen stolpert. Ausnahmen bestätigen nur die Regel.
  • 02.08.20, 13:40
    aerolith

    AW: Urmenschen (I)

    Und da wird mal wieder ein Paradigma umgeworfen. Als ich zur Schule ging, lehrte man das Alter der Menschheit auf etwa zwei Millionen Jahre, eher eins. Herkunft des Menschen: klar, er stammt vom Affen ab, hat sich durch Mutation von diesem abgespalten. Dumm nur, daß man bis heute nicht die Zwischenentwicklungsschritte lückenlos nachweisen kann. Aber der Mensch rückte weiter nach hinten. Zwei Millionen Jahre alt. Homo erectus. Der erste Hominide. Afrika sollte der Ursprungsort sein. Vielleicht auch Asien. So genau weiß man das nicht. Heute hat man einen neuen Ursprungsort gefunden: Bayern. Und man ist inzwischen bei knapp zwölf Millionen Jahren angekommen. Vor Christus. Anders gesagt, vor zwölf Millionen Jahren lebten Zweibeiner auf der Erde. (Quelle) Es sollte mich nicht wundern, wenn irgendwann jemand eine Parallelexistenz von Saurier und zweibeinigen Säugern nachweist.
  • 08.12.19, 08:50
    anderedimension

    AW: Urmenschen (I)

    Es gibt auch Leben außerhalb der Erde-alles spricht dafür, nichts dagegen - außer der Tatsache, dass wir es noch nicht gefunden haben. Und Intelligenz...das ist doch ein von Menschen für Menschen geschaffener Begriff. Das Krokodil ist viel intelligenter als wir - es bevölkert schon seit Millionen von Jahren die Erde, verpestet nicht die Luft und trägt seinen Teil für ein ökologisches Gleichgewicht bei. Wir errichten sakrale und monumentale Bauwerke...die niemand braucht...außer der Mensch selbst - und der weiß noch nicht mal wofür. Hätte jemand (eine neutrale "Person") das ganze Univerum im Blick...würde dieser jemand den Menschen als intelligent bezeichnen? Wohl eher nicht. Er würde sagen "weg damit, das braucht kein Mensch".
  • 07.12.19, 10:51
    aerolith

    AW: Urmenschen (I)

    Zitat Zitat von Streusalzwiese Beitrag anzeigen
    Zitat Wirbel FCM:


    Das ist aber nur eine Problemverschiebung. Denn alle Planeten im gesamten Universum fangen als lebensfeindliche Klumpen an. Das bedeutet: Irgendwo haben "Steine Beine bekommen".
    Nein, ist sie nur dann, wenn man die Entstehung des Menschen als etwas Nicht-Einzigartiges begreift, sondern als eine gesetzmäßige Entwicklungsstufe der Evolution, was auch bedeutet, daß nach uns noch höherentwickelte Species folgen werden. Die Bienen vielleicht, vielleicht auch die Quastenflosser, die nun ja viel älter zu sein scheinen als unsereiner.

    genauer: Wenn ein Meteor auf unserer Erde zerschellt und seine Bakterien etc. in unser System ergießt, gibt es drei Möglichkeiten der Reaktion unseres Systems:

    1. die Bakterien werden von unseren eigenen gefressen resp. umgekehrt;
    2. beide "Systeme" leben eine Zeitlang friedlich nebeneinander, weil inkompatibel und nicht feindlich oder
    3. es entstehen Mutationen.

    Das geschieht auf jedem Planeten, auf dem Leben existiert. Aber es sind doch sehr unterschiedliche Dinge, denn jedes System erzeugt seine eigene Evolution. Ich halte es für ausgeschlossen, daß wir Menschen/Säugetiere auf einem x-beliebigen Planeten, der eine Stickstoff-Sauerstoff Atmosphäre besitzt, auch nur einen Tag ohne Atemfilter überleben könnten. Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten der mikropischen Vergiftung. Das läßt sich ja schon auf der Erde beobachten. In bestimmten Gegenden der Erde ist es mir Mitteleuropäer unmöglich, ungekochtes Wasser zu trinken.
    Ergo: der Prozeß der Werdung, als den ich die Evolution mal knapp bezeichnen möchte, erfolgt immer und überall, aber doch sehr verschieden, auch in Tempo und Intensität.
    Mir gefiel das Bild aus "Siddhartha" sehr gut, als der einen Stein hob und zu Govinda meinte, daß in diesem Stein alles enthalten sei und er alles war, ist und sein werde. Es sei nur eine Frage der Zeit, wann man ihm begegne.

    Ich wünsche es mir sehr, daß auch auf anderen Planeten intelligentes Leben existiert, ich bezweifle es jedoch sehrlichst, daß es irgendwo so etwas wie Menschen gibt. Hätten wir nicht längst von ihnen Kenntnis bekommen müssen?
  • 07.12.19, 10:25
    eulenspiegel

    AW: Urmenschen (I)

    Organische Moleküle und Bausteine für Aminosäuren hat man nicht nur im Sonnensystem gefunden, sondern sogar im instellaren Raum, also zwischen den Sternen. Man braucht also gar keine außerirdischen Astronauten und 'Götter', die das Leben auf die Erde gebracht haben sollen. Es genügen ein paar Meteoriten.
  • 07.12.19, 00:19
    Streusalzwiese
    Zitat Wirbel FCM:
    Dabei muß man sich ja mal vor Augen führen, daß die Erde früher ein anorganischer Klumpen Materie war, der mehrere tausend Grad heiß war. Das bedeutet, daß die Erde, als sie dann auf (etwa) das heutige Niveau abgekühlt ist, völlig steril war! Und da ich nicht daran glaube, daß ein Stein, nachdem er ein paar Milliarden Jahre herumgelegen hat, plötzlich Beine bekommen hat und weggelaufen ist, KANN Leben also im Grunde nur von außerhalb, sprich: aus dem Universum, gekommen sein.
    Das ist aber nur eine Problemverschiebung. Denn alle Planeten im gesamten Universum fangen als lebensfeindliche Klumpen an. Das bedeutet: Irgendwo haben "Steine Beine bekommen".

    Zur Verwandschaft Neandertaler-Mensch.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Neandertaler
    Seit 2009 wurden erste Teilergebnisse der Entschlüsselung des Genoms mitgeteilt. Die Genome des modernen Menschen und des Neandertalers unterscheiden sich um weniger als 0,5 Prozent, hieß es darin.
    Also: Es gibt mehr als 99,5% Übereinstimmung zwischen H.S. und N. Was auch nicht überrascht, wenn man bedenkt, dass sie lebensfähige Nachkommenschaft zeugen konnten.
    Afrikaner haben sich nicht mit dem Neandertaler vermischt. Europäer und Asiaten tragen Neandertalergene in sich.
    https://www.spektrum.de/news/der-nea...in-uns/1031333
  • 05.12.19, 18:53
    anderedimension

    AW: Urmenschen (I)

    Warum nicht...das mit der Leerstelle ist durchaus denkbar...und widerspricht...so denke ich...keiner Wissenschaft. Gehe ich nach meinem Gefühl...dann liegt die Antwort in Tibet vergraben. Dort findet man so einiges...was einen staunen lässt-und wofür es nicht sofort eine Erklärung gibt.
  • 05.12.19, 18:45
    eulenspiegel

    AW: Urmenschen (I)

    Wiegefehler ;-)

    21 g für eine Seele wär auch ganz schön viel! Entspräche fast dem Gewicht von 20 Litern Luft. Soviel Lungenvolumen hat nicht mal ein Fußballprofi.

    Ich glaub auch nicht, dass mein individuelles Bewusstsein weiter existiert, es könnte aber sein, dass, so wie ich jetzt in meinem Körper stecke, 'ich' in einem anderen 'Ich' erwache (natürlich ohne Kontinuität zu meinem jetzigen Bewusstsein), weil ja mein jetziges nicht mehr ist und also eine Leerstelle gefüllt werden kann. Es ist nicht mit Worten zu erklären, nur so eine unbestimmte Ahnung. Ich präferiere absolut die totale Auslöschung meiner Existenz mit meinem Tod.
  • 05.12.19, 17:55
    anderedimension

    AW: Urmenschen (I)

    Das mit der 21 Gramm- Seele ist längst wissenschaftlich widerlegt.
  • 05.12.19, 16:43
    eulenspiegel

    AW: Urmenschen (I)

    Sie 'verschwinden' nicht, wir können nur nicht nachverfolgen, wohin sie wandern. Irgendwo und -wie müssen sie weiter existieren.
  • 05.12.19, 16:37
    rodbertus

    AW: Urmenschen (I)

    Doch, Till, 21 Gramm verschwinden auf mysteriöse Weise.
  • 05.12.19, 16:24
    eulenspiegel

    AW: Urmenschen (I)

    nun, irgendeine Art muß ja an der Spitze der Nahrungskette sein. Durch Zufall wurden wir in diese Art hineingeboren. Vielleicht bin ich nach meinem Tod ein Axolottl oder bedauernswertes Mastvieh in einer niedersächsischen oder dänischen Tierfabrik. Sobald ich tot bin, weiß ich ja nicht mehr, was mit meinem Energiequant passiert, das ich frei gebe. Ich bin zwar kein Vertreter der Reinkarnation, doch irgendwo oder irgendwie wird sich mein Energieanteil ja wiederfinden. Kann ja nach dem Energieerhaltungssatz nix verloren gehen.
  • 05.12.19, 15:32
    aerolith

    AW: Urmenschen (I)

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    Wir stehen an der Spitze der Nahrungskette...das ist alles.


    Öhm. Da könntest Du auch gleich behaupten: Der Erste zu sein, ist nichts besonderes. Das ist das Erwartbare. - Ich glaubte bisher immer, so etwas zu behaupten sei ein Alleinstellungsmerkmal der Anhänger der GdW (für Uneingeweihte: die Größten der Welt ---- FCM), die das auch in ihrem Stadion stolz plakatieren: "Wo wir sind, ist vorne." Manchmal reicht auch ein Krönchen auf dem Schal/Fanklubzeichen. "Könige der Liga. - Liga? Egal!" Nun stelle ich voller Erstaunen fest, daß sich dieser Größenwahn nicht nur auf die erstreckt, die ihn sich redlich verdienten, sondern auch auf diejenigen, die damit etwas misalliancieren wollen. Papier ist eben geduldig.
  • 05.12.19, 11:54
    eulenspiegel

    AW: Urmenschen (I)

    Ich seh es ja auch ohne moralische Entrüstung. Find es nur ein bissl schade, wieviel wir zerstören. Aber das schafft natürlich neue Fenster und Türen für die Evolution.
  • 05.12.19, 10:33
    anderedimension

    AW: Urmenschen (I)

    Sonderstellung per Designation sowieso nicht. Wir haben eine Sonderstellung auf Basis unserer "Überlegenheit". Ist aber nur eine Momentaufnahme. Im Vergleich mit dem Dino sind wir aktuell nicht mehr als ein One-Hit-Wonder. Wir stehen an der Spitze der Nahrungskette...das ist alles.

    die erste Spezies, die sich selbst abschaffen wird, dabei allerdings Millionen von Geschwisterspezies mitreisst
    Ob wir abgeschafft werden...oder ob wir uns selbst abschaffen...ich sehe da keinen großen Unterschied. Auch scheint es mir nicht relevant zu sein...wie viele Spezies wir mit in den Tod nehmen. Das Nagetier konnte sich nur deshalb zum Menschen entwickeln...weil Millionen von Spezies einem Kometen zum Opfer fielen. Wir gehen sozusagen aus einer Katastrophe hervor. Ohne Tod kein neues Leben. Und ob eine...tausend oder hunderttausend Spezies...das ist egal.
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