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Thema: Notizen Julius 2019

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  • 31.07.19, 20:30
    aerolith

    AW: Notizen Julius 2019

    Den Brocken habe ich nicht erklommen, auch nicht den Königsberg, das Minimalziel. Es war aber ein sehr schöner Spaziergang, wenn man das so nennen kann.
  • 26.07.19, 13:12
    aerolith

    AW: Notizen Julius 2019

    Ich hoffe, das bleibt so... Ein auch an heißen Tagen fast menschenleerer Strand, Sand unter den Füßen, keiner, der stört - alles frei -; aus dem Kofferradio erklingt aus Bayreuth die Eröffnung der Wagner-Festspiele: Tannhäuser. Ich esse zu Abend in einem alten Hotel, in dem schon Schliemann tafelte. Die abendliche Rückfahrt: freie Fahrt für freies Volk. Ich schnüre mit sanften 200 nach Hause.
  • 23.07.19, 21:22
    aerolith

    AW: Notizen Julius 2019

    Ich glaube, die so oft genannte Spaltung der Gesellschaft ist etwas Typisches für die Postmoderne. Trennung, Separierung, Freund-Feind-Dogmatik, Mülltrennung, politischer Lagerkampf; dagegen die Inklusion und ein nur noch vage wahrgenommenes humanistisches Weltbild, das jeden Menschen, jede Sache als Selbstwert begreift und nicht in einer der genannten Kategorien separiert.
  • 23.07.19, 10:47
    eulenspiegel

    AW: Notizen Julius 2019

    Heissa jucheiassa, es wird heiss und heissa!

    Dass inzwischen nicht nur die Wiesen und Felder, sondern auch die Sträucher und Bäume krepieren, schert keinen der Sommeridioten.
    Dass inzwischen die Böden meterweit ausgetrocknet sind, sieht man ja nicht.
    Wasser kommt ja aus dem Hahn.

    In diesem Sinne heissa, heissa, jucheiassa!

    Rudi Carell sang von ewigen Zeiten mal: 'Wann wird's mal wieder richtig Somma ....'

    Jetzt!
  • 16.07.19, 11:00
    aerolith

    AW: Notizen Julius 2019

    14° C, diesig. Aufstieg zum Punkt 1 meiner Harzwanderung: Wachturm Rhoden. Schußfeld nach Osten, Birkenwald, betonierte Zufahrt mitten hindurch. Klarer Fall von Analepse. War zwar selber Grenzdienstverweigerer, aber es müffelt doch immer noch nach NVA. Ich weiche schnell, latsche ohne Stiefel auf dem brüchigen Beton. Es knirscht. Meine Sohlen bluten.
  • 15.07.19, 11:05
    anderedimension

    AW: Notizen Julius 2019

    Unendlich wohl kaum...da spielt ein Organ, das Gehirn, nicht mit - aber 200 Jahre sind heute schon...und 500 Jahre bald schon machbar. Allerdings nicht für jeden...das wird einer Elite vorbehalten sein - die sich gerade deshalb vollkommen abschotten wird...denn gerade wenn ich (organisch) so alt werden kann...will ich jedes Risiko vermeiden...das dem im Wege stehen könnte.

    Viele Menschen langweilen sich schon in den 70 Jahren...die ihnen derzeit zur Verfügung stehen - was wollen die mit 500 Jahren anfangen?!? Irgendwann wiederholt alles nur noch - und ob Pflanze, Tier...oder auch Mensch...alle sollten irgendwann Platz für Neues schaffen.
  • 13.07.19, 08:54
    eulenspiegel

    AW: Notizen Julius 2019

    In den USA wollen einige sog. 'Forscher' angeblich das Altern besiegt haben und posaunen schon eine Lebensverlängerung quasi ins Unendliche voraus.

    Ich frage mich: Wozu? Wozu 300 oder 800 Jahre alt werden? Abgesehen von den unabsehbaren politischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen, welcher Mensch wird das psychisch einigermaßen gesund überstehen?

    Hinterlassen wir nach unseren durchschnittlich 80 Jahren nicht schon genug Mist, Abfall, Schaden? Machen wir in unseren 80 Jahren nicht genug Dummheiten und Blödsinn?

    Ich sage: Wenn nicht gleichzeitig der IQ und die soziale Kompetenz des Menschen proportional zum Alter erhöht werden, dann kann das nur in einer Dystopie und Katastrophe enden. Ich jedenfalls hab nach 80 Jahren genug davon. Ein 'more of the same' - Nein, danke!
  • 10.07.19, 23:44
    Klaus Norbert.

    AW: Notizen Julius 2019

    Zitat Zitat von eulenspiegel Beitrag anzeigen

    ... Ich kenne keine psychotherapeutische Methode, die sich speziell der Beseitigung seelischer Hemmungen - eigentlich emotionaler Ausdruckshemmungen, ja nicht einmal der Erkenntnis ihrer Wichtigkeit für psychische Gesundheit, widmet.

    Dann einfach leben.
  • 10.07.19, 08:07
    eulenspiegel

    AW: Notizen Julius 2019

    Ängste, generalisierte Angststörung, Phobien - vor allem soziale Phobien -, Panikattacken, depressive Verstimmungen etc.

    Laut einer Statistik erkranken 29% der Österreicher einmal im Leben an einer Angststörung. In D dürfte es nicht viel anders aussehen.

    Was Psychologie und Medizin bisher bei der Behandlung all dieser Symptome völlig ausser Acht lassen, sind seelische Hemmungen. Diese sind besonders im deutschen Sprachraum stärker verbreitet, als z. B. in südlichen Ländern. Das freie, ungehemmte, wahrhaftige und spontane Ausdrücken unserer Gefühle, das jedes Kind von Geburt an beherrscht, wird häufig durch Erziehung und Sozialisierung unterdrückt und erstickt. Dabei ist der freie Ausdruck der Gefühle eine conditio sine qua non für ein glückliches und sebstbestimmtes Leben.

    Gehemmte Menschen sind viel leichter anfällig für Depressionen und Angststörungen. Ich kenne keine psychotherapeutische Methode, die sich speziell der Beseitigung seelischer Hemmungen - eigentlich emotionaler Ausdruckshemmungen, ja nicht einmal der Erkenntnis ihrer Wichtigkeit für psychische Gesundheit, widmet. Das ist ein Armutszeugnis.
  • 10.07.19, 00:16
    aerolith

    AW: Notizen Julius 2019

    Getrennt zu sein, ist extrem schmerzhaft. Der Schmerz frißt sich an der Oberflächenwahrnehmung entlang, zerstört das Unverfängliche und vergiftet jede Wahrnehmung. Man nimmt wie durch einen Schleier wahr und wird gleichgültiger.
  • 03.07.19, 09:37
    aerolith

    Notizen Julius 2019

    In den letzten Tagen durfte ich etliche Jubelreden hören - und auch selber eine halten. Eigentlich mag ich das gar nicht, also ich mag die Einrichtung der laudatio nicht. Eine Rede muß doch niemanden/etwas loben. Öffentliches Lob führt zur Verstopfung und kann nur heuchlerisch sein. Aber gut, lassen wir diesen Gedanken mal beiseite. Als geschulter Hörer politisch-korrekten Diskurses fiel mir etwas auf: die mitteldeutschen Frauen in leitenden Positionen scheren sich keinen Deut um den Gebrauch des Politisch-Korrekten. Sie benutzen eifrig das generische masculinum, so wie sie es in der DDR lernten. Trat dann ein Mann, mich ausgenommen, ans Rednerpult, überschlug der sich fast, um auch ja jede nur denkbare Geschlechtlichkeit im Audit anzusprechen. Das war nicht nur nervig, sondern auch widerlich.

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