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Thema: Tagesgespräch 2020

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Wie heißt die größte deutsche Insel?

 

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  • 22.05.20, 14:57
    aerolith

    AW: Tagesgespräch 2020

    Das geschieht relativ selten, daß ich mit GRÜNEN und Linkspartei einer Meinung bin. Heute ist es mal so: Vertreter dieser politischen Kreise fordern die Abschaffung des Verfassungsschutzes. Dem stimme ich zu. Ist überfällig. Die BRD benötigt keine Staatssicherheit. Sie ist gefestigt. Wer straffällig wird, kann von der Polizei überführt und von Richtern bestraft werden. Wir haben eine Gewaltenteilung. Eine Gefährdung des Staates "BRD" ist nicht gegeben, weder von "links" noch von "rechts", wobei die hiesigen Linken für mich keine Linken und die Rechten kleine Rechten sind, jedenfalls merschtenteils nicht, denn beide sind systemimmanete Alternativlose ohne eigenes politisches Konzept; keiner von diesen sogenannten "Verfassungsschutzklienten" ist staatsgefährdend, wie meine Analysen ergeben haben.
    Eine Demokratie muß es aushalten können, daß es alternative Konzepte gibt; es gibt sie, aber sie finden keinen politischen Nährboden, der irgendwie staatsgefährdend wäre. Alles pillepalle.
  • 05.05.20, 21:26
    eulenspiegel

    AW: Tagesgespräch 2020

    Nun, die Lisa benutzt ja das antisemitische Klischee vom geldgierigen Juden nicht, um sich über Juden lustig zu machen, sondern sie benutzt es, um gegen den mainstream der political correctness zu polemisieren bzw. diesen zu provozieren. Was ja auch wunderbar geklappt hat. Sie kloppt also nicht 'den Juden', sondern den, der sich über die satirische Instrumentalisierung des Juden empört.

    Wie gesagt, kann man witzig finden, oder nicht. Nur, der Aufschrei der Empörten, das ist die eigentliche Pointe. :)
  • 05.05.20, 17:19
    rodbertus

    AW: Tagesgespräch 2020

    sehr prätentiös, gesucht, die gute Lisa mit den schicken Extras in Stimme und Garderobe; Prügel habe ich nicht entdeckt, aber gut, vielleicht fühlt sich der eine oder andere schon angesprochen, wenn der üblich Angesprochene es nicht tut
  • 05.05.20, 16:24
    eulenspiegel

    AW: Tagesgespräch 2020

    Ha, jetzt geht der shit-storm los über Lisa Eckhart. Also, ich find die Frau ungefähr so witzig wie Jan Böhmermann. Aber der drischt ja witzlos und humorlos auf den Richtigen ein. Die Lisa hat das Pech, die Falschen zu prügeln.

    Wie verlogen und heuchlerisch. Das könnte einen richtig auf den Palmer bringen. Ein Lehrstück in 'Wie pervers ist political correctness'.
  • 09.04.20, 07:15
    eulenspiegel

    AW: Tagesgespräch 2020

    Sehr lesenswert:
    https://www.zeit.de/kultur/2020-04/s...=desc#comments

    Ich frage mich schon lange, lang bevor CV19, ob unser Verständnis von Leben und Tod, unsere Fixierung auf moderne Medizin und besonders High-Tech-Medizin, ob uns das wirklich gesünder, freier, glücklicher macht. Wenn ich Medizinsendungen sehe oder höre, in denen die Leistungen und Versprechungen der modernen Medizin geschildert werden, erfaßt mich das nackte Grauen. Wenn ich all die Vorsorgemaßnahmen, Verbote und all die Vorschriften zu einem 'gesunden' Leben betrachte, dann erscheint mir das als Gesundheitszwang oder -terror, der das Gegenteil von Freiheit ist. Vom Tod ganz zu schweigen. Die geradezu panische und paranoide Verweigerung einer menschenwürdigen Sterbeassistenz bzw. passiver Sterbehilfe in der BRD und noch ärger in A (das ist sogar der assistierte Suizid strafbar), immer mit Hinweis auf Auschwitz- waf für ein Zynismus, dann wird mir übel. Unser Verhältnis zum Tod ist ein maximal neurotisches, verdrängendes und krankhaftes. Fehlt nicht viel und Übergewicht, Rauchen, Alkoholkonsum und Bluthochdruck werden verboten und strafrechtlich verfolgt.

    Der einzige Trost: diese panische Todesangst, Sterbensvermeidung und dieser Gesundheits- und Medizinfetischismus ist das Gegenteil von Freiheit, Glück und Gelassenheit. Das, was eigentlich ein gutes Leben ausmacht.
  • 31.03.20, 15:56
    rodbertus

    AW: Tagesgespräch 2020

    Das ist in Demokratien, zumal in parlamentarischen, eigentlich auch nicht vorgesehen, daß mehr als zwei Dritteile zu einer Partei gehören, die sich auch auf weite Teile der Bevölkerung stützen kann. Der Orban tut das, was er und die große Mehrheit der Ungarn für richtig halten. Das ist Demokratie. Aber es ist keine westliche Form.
    historisches Beispiel: Im alten Rom gab es die Möglichkeit eines Diktatoren. Der durfte sechs Monate frei walten - in Krisenzeiten.
  • 31.03.20, 15:48
    eulenspiegel

    AW: Unser Pandemien-Ordner

    Ich halte Orban sicher für keinen lupenreinen Demokraten. Und seine Politik für rechtsstaatlich bedenklich.

    Doch den Beschluß des ungarischen Parlaments ohne detaillierte Kenntnis des Inhalts und pauschal und proaktiv als Schritt in die Diktatur zu bezeichnen und Orban schon mal vorsorglich zu verdächtigen, sich damit auf Lebenszeit zum Diktator von Ungarn aufgeschwungen zu haben, ist hysterisch und durchschaubare, polemische, politische Propaganda.

    Grade Deutschland und Österreich, letzteres ganz speziell mit Blick auf die jüngste Geschichte, sollten sich da erstmal zurück halten und nicht gleich mit Einschreiten und Strafen drohen.

    Wenn Orban den Notstand wirklich über Gebühr ausdehnen sollte, was noch abzuwarten ist, kann man ihm immer noch auf die Finger klopfen. So aber riecht das alles nach übler Einmischung in die Angelegenheiten eines souveränen Staates.
  • 17.03.20, 11:13
    anderedimension

    AW: Tagesgespräch 2020

    Schäbig...wie manche nun die Krise dazu ausnutzen um alte Forderungen durchzudrücken. So fordert zB heute Lindner, dass man den Föderalismus auf den Prüfstand stellt. Ein altes Anliegen der FDP...vor allem hinsichtlich der Bildungspolitik...die sie im Sinn hat. Es ist zwar legitim so etwas zu fordern, aber auch gewiss der falsche Zeitpunkt. Anfangs als Retter gefeiert...scheint mir der Lindner immer mehr zum Problem der FDP zu werden. Oder alle dort denken wie er - das wäre dann noch schlimmer.
  • 16.03.20, 11:00
    eulenspiegel

    AW: Notizen März 2020

    Deutschland, was ist los mit dir?

    Ich halt das wirklich nicht mehr aus. Man lese nur den Artikel eines gewissen Herrn Ladurner auf ZON über die Grenzkontrollen und Reisebeschränkungen innert der EU. So viel gequirlte Scheisse - pardon, aber mir fällt dazu nichts anderes ein - soviel ideologische Indoktrination und manipulatives Geschwafel hab ich kaum je lesen müssen.

    Das ist ja nur mehr irre. Das ist fake news par excellence. Der Mann behauptet, dass die Grenzen dicht seien. Dabei wird der Warenverkehr in keiner Weise eingeschränkt, lediglich der Personenverkehr. Und das ist geboten, sonst würden sich die Verantwortlichen die fahrlässige Gefährdung der Bevölkerung vorwerfen lassen müssen.

    Was ist los da? Ich halte die Zeit inzwischen für ein fake-news-Medium.
  • 15.03.20, 07:54
    anderedimension

    AW: Tagesgespräch 2020

    Ich weiß - ich gebe ja nur wieder wie man das Beobachten rechtfertigt...und da fiel explizit der Begriff "obstruktiv"...den ich ansonsten noch nie zuvor hörte - zumindest nicht bewusst. Der AfD wir also vorgeworfen das zu sein...das sie deiner Meinung nach gar nicht ist...aber womöglich sein sollte.
  • 15.03.20, 07:06
    aerolith

    AW: Tagesgespräch 2020

    Das mit der obstruktiven Politik hast Du mißverstanden, ad. Ich untersuchte im entsprechenden Ordner die Möglichkeit für eine Oppositionspartei, obstruktive Opposition zu betreiben. ich schlug der AfD vor, eben diese Methode anzuwenden. Die AfD macht das aber nicht, sondern versucht, eine konstruktive Opposition zu sein. Das halte ich für falsch. Die Demokratie hält die Möglichkeit bereit, eben gerade für oppositionelle Parteien, auch obstruktiv zu arbeiten. Obstruktion (Verweigerung, Verneinung) schafft für die Opposition die Möglichkeit, eine wirkliche Alternative anzubieten, auszuarbeiten. Sollte sich die Möglichkeit, die Macht zu ergreifen, ergeben, so muß eine obstruktiv ausgerichtete Opposition einem möglichen Partner sowieso Zugeständnisse machen, kann dann aber - in einer funktionierenden Demokratie - ihre eigenen Vorstellungen, die sie in der Zeit der (obstruktiven) Opposition ausarbeitete, durchsetzen.
  • 15.03.20, 05:43
    anderedimension

    AW: Tagesgespräch 2020

    Der Fall D.Y. zeigt ganz gut...weshalb nicht gerade wenige Menschen Teile unsere Medien kritisieren. Bei D.Y. pochte man auf die Pressefreiheit - das ist ja auch richtig...doch was heißt Pressefreiheit? Die Pressefreiheit der Medien ist doch nichts anderes als die Meinungsfreiheit des gemeinen Volkes. Aber jene Freiheit, die man für sich reklamiert...gesteht man dem "normalen" Bürger nicht zu. Man macht sich nicht mehr die Mühe zwischen verbotener Meinung und unpopulärer Meinung zu unterscheiden - bzw man tut so...als stünde manch unbeliebte Meinung nicht auf dem Boden unserer Verfassung. Gegen den Mainstream = verfassungsfeindlich - dagegen muss man sich wehren.

    Vorweg: es ist die richtige Entscheidung...nun den rechten Flügel der AfD unter Beobachtung zu nehmen - so hat man jetzt einfach mehr Möglichkeiten der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Lächerlich ist nur...wie man das argumentiert. Man wirft dem Flügel das vor...das aerolith "obstruktive Kritik" nennt. Die AfD beuge sich nicht dem vorherrschenden System...so ähnlich wurde das formuliert. Hätte man das in den 30er Jahren auch so formuliert? Wohl eher nicht. Die AfD sitzt seit Jahren in allen Landesparlamenten und macht dort ihre Arbeit...wie jede andere Partei auch. Hat in all den Jahren irgendwer mal den Vorwurf gehört die AfD hätte sinnvolle, wichtige und notwendige Gesetze blockiert?!? Ich kenne nicht einen Fall..wo man der AfD eine destruktive Politik vorwerfen könnte. Keine andere Partei hat so viele Partei-Ausschlußverfahren am laufen wie die AfD. Dennoch muss man ihr vorwerfen...dass sie den rechten Flügel billigend in Kauf kauf nahm...weil der eben auch viele Stimmen garantierte. Ein Fehler...wie ich meine - besser man hätte auf diese Stimmen verzichtet und wäre langsam...dafür nachhaltiger gewachsen...als auf den schnellen..aber kurzfristigen Erfolg zu setzen. Das mag in Frankreich funktionieren...aber eben nicht in Deutschland. Nun wird man die Geister, die man rief, nicht mehr los...wiel die nun die Zügel in der Hand haben. Nicht nur für die AfD blöd...sondern auch für Deutschland...denn so wie die CDU sich gibt...braucht es eine Partei rechts von ihr.
  • 14.03.20, 08:42
    eulenspiegel

    AW: Tagesgespräch 2020

    Was DY angeht, hab ich nur zufällig und über Umwege erfahren, was für ein Pappenheimer das ist. In den ÖR-Medien davon kein Wort. Im Gegenteil, da wurde er als Märtyrer inszeniert.

    Die Grünen in D verfolgen tatsächlich eine Agenda, die man nur staatszersetzend nennen kann. Im Grunde müssten die genauso vom VS beobachtet werden, wie die AfD. Stattdessen ein Hype um diese üble Truppe. Diese Leute sehen die eigenen Bürger als Feinde, wenn sie sich nicht dem Diktat der offenen Grenzen, des Multikulti-Umerziehungsprogramms und der Internationale der Migrationspropagandisten unterwerfen. Hör dir nur mal an, was eine G-Eckhart, eine C. Roth, eine Baerbock und andere grüne Flintenweiber offen in die Mikrofone plappern. Da kann nachher niemand mehr behaupten, er hätte nichts gewusst.

    Meine ganz persönliche Meinung ist, dass dei BRD inzwischen sowas wie ein failed state ist. Die Wiedervereinigung hat ihr den Rest gegeben. Wirtschaftlich top performer, politisch und sozial eine Nation in Auflösung. Durch die Migration von 2015 und davor ist der Anteil nicht deutscher Ethnien in der BRD inzwischen so hoch, dass in 20-30 Jahren dieses Land nicht wieder zu erkennen sein wird. Na gut, kann man sagen, war schon immer so, Völker wandern und wandeln sind. Ja eh. Nur ist es das, was wir wollen?
  • 14.03.20, 07:52
    anderedimension

    AW: Tagesgespräch 2020

    Umso kleiner der Staat..desto homogener das Gebilde und der Zusammenhalt - das können wir überall auf der Welt so beobachten. Die Nation als solche steht bei jeder Partei in ÖR ganz oben auf der Agenda. Bei unseren Grünen ist das ganz anders...die wollen die deutsche Nation abschaffen. Die Farbe ist bei unseren Grünen eine Mogelpackung. Die Themen Umwelt und Klima sind eine Art Trojanisches Pferd. Die Grünen in ÖR haben solche Absichten nicht...denen geht es tatsächlich um grüne Politik. Mit Kurz haben sie einen anpassungsfähigen...sehr flexiblen Partner...an dessen Seite sie nicht alles...aber einiges von dem umsetzen können...das ihnen wichtig ist.

    Der "Fall" Deniz Yücel hat gezeigt wohin die Reise geht. In vielen anderen Ländern, nicht nur in der Türkei, hätte man diesen Mann zum Tode verurteilt...oder zumindest lebenslang eingesperrt. Er ist ein Staatsfeind...wie man ihn sich schlimmer nicht vorstellen könnte - viele seiner Aussagen belegen das...lassen keine Zweifel zu. Spätestens da hätte man wissen können wie weichgespült und glattgebügelt wir inzwischen sind. Es wäre vor allem die Aufgabe der Medien gewesen...dies aufzuzeigen und anzumahnen. Aber da D.Y. einer von ihnen ist...haben sie genau das Gegenteil gemacht.
  • 06.03.20, 09:02
    anderedimension
    Jeder Student denkt wie dein Sohn...das ist normal. Als Student hast du, das liegt in der Natur der Sache, vom Leben (noch) keine Ahnung. Der Student büffelt, spielt Gitarre, schläft bis 12:00...und das Taschengeld kommt vom Staat oder von Papi...die auch das Apartment oder das WG Zimmer bezahlen. Der Student lebt in einem Mikrokosmos...in einer surrealen Welt. Seine ausländischen Kommilitonen kommen aus privilegierten Häusern, haben mit den Ausländern...die an unseren Grenzen stehen...rein gar nichts zu tun. Die von der Türkei unterstützen Milizen...die gegen das Regime Assad kämpfen...sind Islamisten...Gotteskrieger. Demnach sind diejenigen... die vor Assad fliehen..vom gleichen Schlag. Die syrischen Studenten, Intellektuellen und die Künstler, die unterstützen mehrheitlich Assad...da dieser für Erneuerung, für Toleranz, für Aufgeschlossenheit steht.

    Das Syrien unter Assad war das mit Abstand liberalste Land im Nahen Osten. Natürlich gab es auch dort restriktive Maßnahmen...für die Assads Bruder verantwortlich war...und auch Assads Mutter regierte dort mit...aber wir reden hier nicht von einem westeuropäischen Land. In dieser Region gelten andere Gesetze. Zu glauben, man könne im Nahen Osten eine Demokratie nach westeuropäischem Muster installieren, ist doch ganz schön naiv.


    Bundeszentrale für politische Bildung

    https://www.bpb.de/apuz/155124/gesel...ng-syriens?p=0

    Das kannst Du deinem Sohn mal zeigen. Ist ein Bericht von 2013

    Nenne mir mal einen Staatschef auf dieser Welt, der so viele ethnische, religiöse und ideologische Gruppen einigermaßen in Frieden unter einen Hut brachte oder bringt, wie das unter Assad der Fall war. In dieser Region ein solches Staatsoberhaupt zu finden, wie Assad es verkörperte, ist wie ein Sechser im Lotto. Den Islamisten aus den Bergen...den Gotteskriegern...war dieser Mann ein Dorn im Auge, da er seinen Staat nach westlichem Vorbild führte. Und wir im Westen unterstützten die, die diesen Mann stürzen wollten. Einer der größten Fehler dieses Jahrhunderts. Hätten wir, so wie das die Russen machten und immer noch machen...Assad unterstützt...wäre uns dieser Bürgerkrieg mit mehreren hunderttausend Toten und Millionen von Flüchtlingen erspart geblieben. Wir aus dem Westen tragen für dieses Leid die Verantwortung!

    Der Krieg in Syrien ist, wie viele andere Kriege auch, ein Stellvertreterkrieg. Hier kämpfen der Iran, die Saudis und Israel um ihren Einfluss in dieser Region - bzw der Iran und die Saudis tun das - und Israel versucht das zu verhindern. Alle drei Staaten haben ein großes Interesse daran, dass dieser Krieg möglichst lange fortdauert. Assad ist mehr Opfer als Täter.

    Übrigens: nach 9/11 war es Assad...und nur Assad...der die Amerikaner bei der Suche nach den Terroristen unterstützte.

    Die dortige "Aktivität" der Israelis erklärt auch...warum sich die Amerikaner in Syrien heraushalten. Schon unter Obama waren sie da sehr zögerlich - unter Trump halten sie sich komplett raus. Amerikas Statement bzgl Israel vs Palästina...das Bekenntnis zu den Saudis und die gleichzeitige Abkehr vom Iran...das alles ist im Kontext betrachtet plausibel und macht Sinn.

    Frühere Sultane versuchten Europa mit dem Schwert zu erobern. Der heutige Sultan, Erdogan, schickt Flüchtlinge...zettelt Kriege an...damit es an Nachschub nicht mangelt. Und Erdogan wird damit wohl auch Erfolg haben...weil er auf eine schwache EU trifft.

    Nicht nur in ÖR, auch in der BRD hat bereits heute schon jeder vierte Bürger einen Migrationshintergrund - mit stark steigender Tendenz. Mit den nächsten Flüchtlingswellen wird sich das potenzieren. Sobald, unsere Grünen und Linken werden schon dafür sorgen, eine muslimische Partei in der BRD antritt...wars das mit unserer Nation, mit unseren christlich freiheitlichen Werten, mit unserer liberalen Gesellschaft, mit Gleichberechtigung usw. / wer etwas anderes glaubt, der ist nicht von dieser Welt...denn schaut er sich auf dieser Welt um...ist nichts anderes zu erwarten.

    Ich zitiere mal aus dem oben verlinkten Bericht das letzte Kapitel, denn dort steht eigentlich alles geschrieben...was man wissen muss. Man bedenke...das wurde vor der Eskalation dieses einst unterschwelligen Bürgerkrieges geschrieben.

    Zitat

    Die Vielfalt der syrischen Gesellschaft und der Pluralismus politischer Opposition werden in der medialen Berichtserstattung über Syrien oft als potenzielles Risiko dargestellt, als "Fragmentierung und Spaltung" der Gesellschaft bezeichnet oder der Aufstand sogar als Religionskonflikt vereinfacht. So wird in den westlichen Medien immer wieder ein Konfessionskrieg in Syrien prognostiziert, sogar fast herbei beschworen. Das gleiche Szenario wird durch die Propaganda des Regimes entworfen, insbesondere um die Minderheiten von einer Unterstützung der Protestbewegung abzuhalten und um sich international als Wahrer des zerbrechlichen Gleichgewichts zu profilieren. Die Instrumentalisierung des gesellschaftlichen Pluralismus in Syrien ist als politische Strategie des Regimes deutlich zu erkennen. Bisher wirkt das plurale soziale Gefüge Syriens erstaunlich stabil, und es kam trotz des zunehmenden militärischen Konflikts mit der einhergehenden wirtschaftlichen und menschlichen Not in den Städten, mit ihrer ethnischen und religiös verdichteten Topografie, zu keinen konfessionell markierten Unruhen. Jedoch besteht durch die Internationalisierung des Konflikts mit der damit verbundenen Einflussnahme und gezielten Unterstützung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen durch das Ausland die Gefahr, dass die Syrer einen hohen Preis für diesen Pluralismus zahlen müssen.
    Wie weitsichtig und wie traurig wahr. Ein starkes Europa hätte das verhindern können. Die Briten werden Boris J. ein Denkmal setzen. Ob Flüchtlinge, Corona...und wer weiß was da noch so alles kommt...damit haben die jetzt nichts mehr am Hut.

    Übrigens; in unserer Kleinstadt wurde gestern einen kleiner Bezirk abgesperrt...Verdacht auf Ebola. Da kann man dann fast schon froh sein, wenn einen da nur C19 erwischt. Es kamen seit 2015 2,3 Millionen Menschen ohne jede Kontrolle in unser Land...und das aus allen Regionen dieser Erde - demnächst kommen nochmal eine Millionen Menschen dazu...ihr werdet sehen. C19 ist nur der Anfang...
  • 05.03.20, 21:00
    eulenspiegel

    AW: Tagesgespräch 2020

    Etwas wäre jetzt anders. Ich glaube nicht, dass Kurz (und Orban) ebenso die Grenzen öffnen würden wie 2015. Ihr müsstet die Leute also schon einfliegen.

    Und es hat sich zumindest bei den ehemaligen Volksparteien CDU/CSU/SPD (analog ÖVP/SPÖ) etwas mehr Realismus durchgesetzt. Wer 2015 von Obergrenze sprach, wurde medial geprügelt und als mindestens rechtspopulistisch bzw. beinahe Faschist punziert. Heute hat sich selbst bei den meisten mit Ausnahme der Grünen und Linken die gesunde Einsicht durchgesetzt, dass ein Land nicht unbegrenzt Menschen fremder Kultur und Religion und Moralvorstellungen aufnehmen und integrieren kann, ohne selbst in Anarchie zu versinken.

    (West-)Deutschland ist heute schon ein multikulturell geprägter Vielvölkerstaat. Und wird es in Zukunft, die Geburtenzahlen sagen es deutlich, noch mehr als jetzt sein. Österreich ist auf dem besten Weg dazu. In Wien sind von den 2 Millionen Einwohnern schon 25% Menschen mit 'Migrationshintergrund'. Wie zu Zeiten der Donaumonarchie. In den Ländern sind es zum Glück deutlich weniger.

    Der Begriff Flüchtling wird von der linksgrünen community missbraucht. Die meisten der heute an der griechischen Küste Strandenden sind keine Flüchtlinge, sondern Migranten auf der Suche nach einem besseren Leben. Das ist individuell verständlich und kein Verbrechen, doch es kann nicht sein, dass man dieses bessere Leben durch Gewalt oder Erpressung erreichen will. Und die angestrebten Zielländer haben jedes Recht, sich dagegen zu wehren.

    Ich bin für humanitäre Hilfe vor Ort, doch keine Aufnahme dieser Leute. Das zieht nur weitere an.

    Wenn ich über diese Fragen mit meinem jüngeren Sohn diskutiere, dann geraten wir jedes Mal übers Kreuz. Für ihn bin ich dann eine Mischung aus altem, weißem Mann, Faschistenversteher, Quasi-Rechtspopulist etc. Er ist zwar nicht politisch aktiv, doch in seinen Ansichten sehr idealistisch und rigoros. Ich finde das gut, dass junge Leute so sind. Doch politische Verantwortungsträger müssen das Mögliche im Auge behalten und nicht nach irgendwelchen moralischen Imperativen handeln. In diesem Sinne sind Linksgrüne auf der gleichen Ebene wie religiöse Fanatiker, seien sie Pfingstler, Islamisten oder Katholiken.

    Wenn ich eine Frau wie Göring-Eckhart oder die unerträgliche Baerbock höre, krieg ich Pusteln. Diese Leute, selbst wohlsituiert und ohne jede materiellen Sorgen, faseln die ganze Zeit nur von moralischen Geboten und Verboten, quasseln andauernd von Humanität und Toleranz, diffamieren und denunzieren aber jeden ihrer Kritiker zum Unmenschen, Faschisten und würden, wenn sie ihre Forderungen umsetzen könnten, Millionen Menschen noch mehr Lasten aufbürden und Lebensperspektiven zerstören.

    Hütet euch vor den falschen Propheten, sag ich als Atheist. ;-)
  • 05.03.20, 17:33
    anderedimension

    AW: Tagesgespräch 2020

    ....aerolith hätte den Beitrag ohnehin verschoben, so kam ich ihm einfach nur zuvor..

    Was ich jetzt sage...das ist nicht so gemeint...wie es vielleicht klingt: Flüchtling ist nicht gleich Flüchtling. Es wird ja auch immer behauptet die Polen und die Ungarn würden keine Flüchtlinge aufnehmen - tun sie sehr wohl, zB eine Million Menschen alleine aus der Ukraine. Es geht also auch darum von welcher "Qualität" die Menschen sind...die man da aufnimmt. Der Pole und der Ukrainer verstehen sich auf Anhieb - nicht nur von der Sprache her...sondern auch kulturell. Die Integration ist hier relativ problemlos. Wir Deutschen haben die Leute aufgenommen...um die sich niemand reißt - die uns unterm Strich deutlich mehr "schaden"...als dass sie uns helfen könnten. Für eine ausgeglichene Bilanz müssten 75% der Flüchtlinge vom Tage ihrer Ankunft bis zum Rentenalter lückenlos in einem Arbeitsverhältnis stehen. Weiß jeder, dass wir davon Lichtjahre entfernt sind. Alles unter 75% geht zu Lasten kommender Generationen...die zb dann keine Rente mehr bekommen. Da kann auch niemand etwas anderes behaupten...denn das lässt sich relativ leicht ausrechnen.

    Die jetzige Situation an der EU-Außengrenze sollte vielen eine Warnung sein...was die nächsten Bundestagswahlen angeht. Eine ROT/ROT/GRÜNE Regierung würde die Grenzen öffnen - gleichbedeutend mit dem Ende der Nation Deutschland...so wie wir sie seit über tausend Jahren kennen. Der Deutsche wäre nur noch eine Volksgruppe unter vielen im Lande. Genau das...was viele Politiker der Grünen schon lange herbeisehnen. Entsprechende Zitate von diversen Spitzenpolitikern der Grünen hatte ich hier schon aufgeführt.
  • 05.03.20, 14:37
    eulenspiegel

    AW: Tagesgespräch 2020

    Der Beitrag auf den du geantwortet hast, liegt in einem anderen Thema, macht aber nix, da du ihn ja vollständig zitiert hast.

    Anbei ein paar aktuelle Zahlen zu der Flüchtlingsaufnahme weltweit. Und siehe da, das bis Mai 2019 mit den 'Faschisten' von der FPÖ regierte Land Österreich hat sogar mehr Flüchtlinge pro Kopf aufgenommen, als das Merkel-Land Deutschland. Dabei hört man immer in den ÖR-Medien, dass D nicht nur Exportweltmeister, sondern auch Willkommenskulturweltmeister sei.

    https://www.diepresse.com/5779616/os...t-auf-platz-14
  • 05.03.20, 11:17
    anderedimension

    AW: Tagesgespräch 2020

    Zitat eulenspiegel

    Ich beobachte schon sein Langem auf Zeit-Online die Leserkommentare und wie von der Moderation damit verfahren wird.

    Bei strammen Antifaschisten und -rassisten gehen schon mal die Sicherungen durch. Da wird jede von der linksrotgrünen Blattlinie abweichende Lesermeinung gnadenlas als faschistisch, rassistisch, xenophob und homophob verbal niedergeknüppelt. Wohlwollend geduldet von den Zensoren.

    Bei widerborstigen, gegen die Blattlinie gebürsteten Kommentaren wird gnadenlos zensiert und gelöscht.

    Vielleicht nur ein nicht repräsentatives Blitzlicht, aber typisch für die Diskussionskultur in Deutschland. Ich kann da nur kopfschüttelnd als Zaungast daneben stehen.

    Die sich jetzt wieder erhitzenden Diskussionen um die 'Flüchtlinge' an der griechischen Grenze - wobei es sich hier nicht um Flüchtlinge sondern sämtlich um Migranten handelt - gehen in die gleiche Richtung: wer gegen Aufnahme dieser Migranten ist, ist ein Schlechtmensch, xenophober Rechter mindestens. Wird noch interessant, wie sich das entwickelt. In dieser Frage wenigstens bin ich voll auf Kurz-Kurs: diese 'Krise' ist von Erdogan inszeniert um Druck auf Europa auszuüben und Hilfe ja, aber nur vor Ort.
    Die gleiche Erfahrung machte ich auch - und mache sie immer noch: kritische Worte zu den Grünen...und der Beitrag fällt der Zensur zum Opfer. Gerade dann...wenn der Kommentar sachlich fundiert und höflich formuliert ist. Sie, die staatstreuen Medien, lassen eher einen sachlich unfundierten und unter der Gürtellinie formulierten Kommentar durch...um den Leuten zu zeigen "seht her was das für Deppen sind, die eine andere Meinung als wir vertreten". Man muss kein Anhänger von Verschwörungstheorien sein...um zu erkennen, dass da ein System dahinter steckt. Und so glauben dann die Leser...dass das...was da so an Kommentaren zu lesen ist...eine mehrheitliche Meinung repräsentiert. Und da der Mensch ein Herdentier ist...

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    Frau von Storch sprach vor drei Jahren von gezielten Schüssen auf Menschen, die wir irgendwann erleben werden...wenn das mit den Grenzverletzungen so bleibt. Da war sie vermutlich einer Zeit voraus...von der wir jetzt eingeholt werden. Lässt Erdogan tatsächlich alle seine Flüchtlinge (3,5 Millionen) auf Europa los, dann werden wir an allen Außengrenzen bald schon Panzer stehen sehen - dann wird es auch nicht lange dauern...bis die ersten zielgerichteten Schüsse fallen. Hoffen wir, dass dieser Kelch an uns vorübergeht...denn so etwas will wohl niemand erleben müssen - und sei es auch nur aus der Ferne.

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Aktuelle Meldung: die Türkei schickt tausend Soldaten an die Grenze zu Griechenland...um zu verhindern, dass die Griechen die Flüchtlinge zurück in die Türkei drängen. Die Flüchtlinge sind nun zwischen den Fronten. Warum die Türkei immer noch ein Mitglied der Nato ist..sein darf...das wird nicht nur mir ein Rätsel sein.
  • 01.03.20, 07:50
    eulenspiegel

    AW: Tagesgespräch 2020

    Eine kritische Haltung oder gar Gegenposition zum herrschenden Kapitalismus ist ja nichts Schlechtes oder Verwerfliches. Schließlich ist dieser Kapitalismus drauf und dran, unsere Lebengrundlagen dauerhaft zu zerstören. Und komm mir jetzt nicht damit, dass es ja in allen kommunistischen Staaten ökomäßig noch viel schlimmer war und ist. Geschenkt. Darüber brauchen wir nicht streiten.

    Es geht um eine Vision für eine lebenswerte Zukunft. Der Kapitalismus hat seit den 80-ern nach einer kurzen sozial-marktwirtschaftlichen Phase eine radikale Kurswende in Richtung totaler Marktliberalisierung und des Abbaus vieler sozialer Errungenschaften genommen. Ich sag nur Reagan, Thatcher, Schröder. H4 ist für mich eine Schande und eines entwickelten Industriestaats mit derartigen Haushaltsdaten unwürdig. Statt massenhaft junge muslimische Männer ins Land zu holen, solltet ihr euch mal um eure Landsleute kümmern, dass die ne ordentliche Bildung und Ausbildung bekommen! (Für den öffentlich-rechtlich erlassenen und praktizierten Meinungskodex habe ich mich jetzt wohl als alter, weißer, böser, rechter Rassist geoutet. Ist mir aber egal.)

    Globalisierung befördert das Geschäft der Ausbeutung. Die moderne Sklaverei, als da sind Kinderarbeit, Frauenarbeit - allesamt miserabelst bezahlt oder gar nicht -, Menschenhandel, Migration, Prostitution - dabei werden Menschen meist von Schleppern/Zuhältern jahrelang festgehalten, um ihre 'Schulden' abzuarbeiten-, I-slavery (besonders geile Ausbeutungsformen im Zuge der Digitalisierung) usw. wird nicht nur geduldet, sondern von unseren Regierungen billigend in Kauf genommen und gefördert. Die schwarze Null ist das Aushängeschild des globalisierten Neoliberalismus.

    Wer dagegen ist, muß kein Kommunist oder Marxist sein, sondern es genügt ein klarer Kopf und Blick auf die Welt.
  • 29.02.20, 09:46
    rodbertus

    AW: Tagesgespräch 2020

    Was Du da über den "Osten" brabbelst, AD, vergiß mal ganz schnell wieder. Den Zahn ziehe ich Dir itzt aber nicht. Ich finde es interessanter, ihn in Dir zu wissen. Das verschärft die Widersprüche und ist gut für die Schärfe der Auseinandersetzung.
  • 29.02.20, 09:36
    anderedimension

    AW: Tagesgespräch 2020

    Sagen wir mal eine etwas verkürzte Darstellung.

    Was mich eigentlich bewegt (Eulenspiegel steht da als Ösi erst mal ausserhalb von jedem Verdacht) ist:

    Bei solchen Diskussionen stelle ich oft fest (oder glaube festzustellen), dass sich hinter der Meinung des Gegenübers nicht selten eine antikapitalistische Haltung versteckt...die nach und nach zum Vorschein kommt. Nicht bei den Ösis, aber vielen Ossis scheint es mir der Fall zu sein, dass da manchmal um den heißen Brei herum geredet/geschrieben wird.

    Was man gerne vergisst, verdrängt....oder falsch interpretiert: Auch die Ossis zu Zeiten des Mauerfalls waren überzeugte Kommunisten...zumindest leidenschaftliche Sozialisten. Nach dem Wegfall der Mauer hat sich daran kaum etwas geändert. Die damaligen Studenten sind heute zwischen 50 und 60 Jahre alt, begleiten u.a. wichtige Ämter. Ob Ökodiktatur oder Mietpreisbremse...diese kommunistische Grundhaltung ist allgegenwärtig. Die DDR wurde halt nie wirklich aufgearbeitet...da herrscht in den Köpfen vieler immer noch ein falsches Bild.

    Nur mal ein Beispiel: in der DDR stand das Einkommen maximal in einem Verhältnis von 1:3....das heißt, dass der Leiter eines staatlichen Betriebes maximal dreimal so verdiente wie der einfache Arbeiter. Heute müssen diese Leute damit leben, dass der Chef hundertmal so viel verdient...wie sie selbst. Sie vergessen dabei: mit einem Hundertstel von heute können sie sich mehr leisten...als mit einem Drittel von damals. Sie trauern einer Gerechtigkeit aus Prinzip...und keiner gelebten Gerechtigkeit nach. In der DDR gab es keine Wohnungsnot und keine Arbeitslosen. Die Arbeit war mehr als nur eine Arbeit...sie war ein sozialer Knotenpunkt. Wer seine Arbeit verlor...der verlor auch sein Leben. Und so interpretieren die Ossis auch heute noch viel mehr in die Arbeit hinein...als das bei den Wessis jemals der Fall gewesen wäre. Und genau da setzt die AfD im Osten an. Auf der einen Seite eine starke Linke...die viele ehemalige SED Funktionäre oder Systemtreue hinter sich versammelt...auf der anderen Seite eine starke AfD, die genau die romantische, aber falsche Vorstellung von Gerechtigkeit bedient...die heute noch in den Köpfen vieler Ostbürger wohnt. Der Erfolg der AfD ist u.a. auch das Resultat einer fehlenden Aufarbeitung der DDR. Und bei vielen anderen Themen...die damit eigentlich gar nichts zu tun haben...fließt das unterschwellig mit ein.
  • 29.02.20, 08:28
    aerolith

    AW: Tagesgespräch 2020

    Leben läßt sich nicht auf "fressen oder gefressen werden" reduzieren. Vulgärmaterialist!
  • 27.02.20, 12:09
    anderedimension

    AW: Tagesgespräch 2020

    Gauland geht bald in Rente - und das ist gut so. Der Mohr hat seinen Dienst getan, der Mohr kann gehen. Mit seiner Erfahrung, er ist einer der dienstältesten Politiker überhaupt, hat er dabei geholfen die Partei aufzustellen und zu etablieren. Aber er verkörpert auch eine fast ausgestorbene Generation, ist amtsmüde und träge. A.Weidl hat sich ziemlich zurückgezogen...meldet sich nur selten zu Wort. Die AfD hat gute Leute in der zweiten Reihe...da sollte sich doch eine rhetorisch versierte Person finden lassen, die besser an den Mann bringen kann...was die AfD eigentlich will.

    Es scheint ja niemand das Parteiprogramm zu lesen...anders sind manche Vorwürfe...die man der AfD macht...nicht zu erklären. Die Partei leugnet weder den Klimawandel...noch hat sie was gegen Schwulen und Lesben - wäre ja auch merkwürdig...mit einer Lesbe an der Parteispitze. Und nicht eine Zeile aus dem Parteiprogramm ist fremdenfeindlich. Man fordert lediglich geltende Gesetze auch konsequent anzuwenden. Schon komisch, dass man sich dafür auch noch entschuldigen muss...während Linke und Grüne geradezu einfordern....dass die Verfassung in vielen Punkten verletzt wird. Grüne und Linke sind in meinen Augen Verfassungsfeinde - dafür gibt es unzählige Beispiele. Und viele Linke, das wird von den Medien gerne unterschlagen, werden ja auch vom Verfassungsschutz beobachtet. Der viel gelobte Ramelow arbeitet mit diesen Leuten ganz bewusst zusammen und ist mE ebenso unwählbar wie ein Höcke. Und der Söder, diese Pfeife, versucht nun links Wähler zu fischen...nachdem er rechts keinen Erfolg hatte. Zeigt doch, dass diese Leute keine Standfestigkeit haben und keine Haltung zeigen. Sie erzählen das...das die Leite gerade hören möchten...was die meisten Wählerstimmen verspricht. Das ist schäbig und arm. Hätte nicht gedacht, dass ich das einmal sagen muss...aber aktuell halte ich einzig und alleine die SPD für geradlinig und glaubwürdig.

    Noch ein Satz zum Brexit...weil der ganz gut zeigt...wie falsch viele unserer Journalisten sind: alle Umfragen...die man in GB unter den Brexitbefürwortern startete...zeigten, dass die Migration mit riesen Abstand Punkt Nr. 1 war, warum man raus wollte. Das spielte man in unseren Medien herunter...damit das nicht auch bei uns thematisiert wird. Die Leitmedien behaupten gerne und immer wieder...die AfD wolle raus aus der EU. Eine Unverschämtheit, denn die komplette Parteispitze beteuerte immer wieder...dass man in der EU bleiben...aber Reformen möchte. Und das fordern auch Politiker aus CDU und FDP. Und es ist auch legitim...in meinen Augen sogar notwendig...sich darüber Gedanken zu ,machen.

    Mit unseren deutschen Bürgern kann man z Zt. fast alles machen. Gerade wird der EU Haushalt verhandelt und die Nehmerländer fordern nicht nur so viel wie vorher auch...sie fordern sogar noch mehr. Ungarn, Polen usw sagen im übertragenen Sinne nichts anderes als: ihr Deutschen könnt uns weiterhin am Arsch lecken, aber euer Geld nehmen wir trotzdem. Und durch den Wegfall von GB, der zweitgrößte Nettozahler nach der BRD, wird Deutschland noch mehr als ohnehin schon in die Kasse einzahlen müssen. Mehr als alle anderen Geberländer zusammen - das war vorher auch schon so...wird aber in Zahlen ausgedrückt noch viel dramatischer sein als vorher. Das wird dann in Prozenten ausgedrückt...bzw verharmlost...denn da klingt das nicht so schlimm...als wenn man von Billionen reden muss.

    Und wo ich schon dabei bin: wie da linke Aktivisten mit Dieter Nuhr umgehen...das erinnert tatsächlich an dunkelste Zeiten. Nur weil er es sich erlaubte aktuelle Themen differenzierter als üblich zu betrachten. Als er es dann auch wagte Klimagretchen zu kritisieren...begann eine regelrechte Hetzjagd...von "nur" Shitstorm kann man da gar nicht mehr reden. Zeigt...wohin die Reise geht...was unser Land betrifft. Möchte aber anmerken, dass ich es gut finde...was der skandinavische Co2 Hobbit angestoßen hat.
  • 27.02.20, 07:11
    eulenspiegel

    AW: Tagesgespräch 2020

    Ich hab Fleischhacker früher öfter beim Spiegel-Online gelesen. Dann haben sie ihn, glaub ich, rausgemobbt, weil er zu rechts war und meist gegen die Blattlinie anschrieb. Egal. Auf SPOn geh ich schon lange nicht mehr. Das ist ein unkritisches Boulevardblatt geworden, stramm links-bürgerlich (war er schon immer), aber eben unkritisch und wie du schreibst, ohne zwischen Bericht und Kommentar zu unterscheiden. Das ist Kampagnenjournalismus.

    In der Tat scheinen die meisten mainstream-Medien völlig gleichgeschaltet, wobei das in D besonders arg ist. Der Komplex aus ÖR-Medien, sog. Q-Medien und allen Parteien bis auf die AfD ist eine richtige Blase, wo man sich nur noch gegenseitig im 'Antifaschismus' und 'Antirassismus' übertrumpft. Jede abweichende Meinung wird sofort mit der Faschismus- und Nazikeule denunziert und damit als 'undemokratisch' diffamiert. Das ist sehr bedenklich und Gift für den Rechtsstaat und das Zusammenleben.

    Als Zaungast in Bezug auf D und langjähriger Beobachter des Diskurses in Ö, muß ich feststellen, dass dieser in D völlig hysterisch und durch und durch verlogen und heuchlerisch geführt wird. Da kann einem nur noch schlecht und bang werden. Wenn ein Gauland, der viel weiter links steht als einst Dregger oder Strauss, heute öffentlich als Faschist punziert werden kann, ohne dass ein Aufschrei durch den Blätterwald geht, dann läuft da einiges schief.
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