Antworten

Thema: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

Nachricht

Wie heißt die größte deutsche Insel?

 

Sie können aus dieser Liste ein Symbol für Ihre Nachricht auswählen.

Zusätzliche Einstellungen

  • Wenn Sie diese Option aktivieren, werden URLs automatisch mit BB-Code ergänzt. www.beispiel.de wird zu [URL]http://www.beispiel.de[/URL].

Übersicht (Neuester Beitrag zuerst)

  • 20.07.19, 10:24
    eulenspiegel

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    Zu Hitler wurde schon so viel gesagt, dass ich kaum was Neues beitragen könnte.

    Was mich an der ganzen Angelegenheit immer wieder erstaunt, ist die Tatsache, dass ein so mittelmäßiger, spießiger, durchschnittlich intelligenter, hässlicher und uninspirierter Mensch wie AH so viele Anhänger, Follower, bedingungslose Ergebene, fanatisierte Massen mobilisieren und hervorbringen konnte.

    Schaut man sich Hitler ohne all das Brimborium, die Inszenierungen und Legenden an, reduziert man ihn auf sich selbst, so bleibt fast nichts. Ein erschreckend beschränkter, neurotisch fixierter, auf ein einzige Thema reduzierter Psychotiker, der die halbe Welt ins Unglück zu stürzen vermochte. Natürlich hatte er unzählige Helfer, doch die mussten doch erst dazu gebracht werden, seinem Wahnsinn zu folgen.

    Als 'Erklärung' bleibt für mich, dass es offensichtlich nur eines gewissen Ausmaßen an Fanatismus und hypnotischer Suggestion bedarf, um mit dem Menschen alles machen zu können. Dazu eines gewissen Zeitgeistes, Trends und Unzufriedenheit, dann ist alles möglich.
  • 20.07.19, 09:26
    aerolith

    Hitler und Käthe Kollwitz

    Eine Episode, die Leni Riefenstahl in ihren Memoiren I, S. 182 überliefert:

    erstellt von Leni R.:

    Als sie [Hitler und Hanfstaengl] mein Atelier betraten, blieben Hitlers Augen auf den Kohlezeichnungen von Käthe Kollwitz hängen.

    "Das gefällt Ihnen?" fragte er.
    "Ja - Ihnen nicht, Herr Hitler?"
    "Nein", antwortete er, "die Bilder sind zu traurig, zu negativ."
    Ich widersprach: "Ich finde die Zeichnungen ergreifend, der Ausdruck von Hunger und Not in dem Gesicht der Mutter und des Kindes ist genial gestaltet."
    Hitler sagte: "Wenn wir an die Macht kommen [das Gespräch fand 1932 statt], wird es keine Not und kein Elend mehr geben."
    Dann wandte er sich von den Bildern ab und mein Mädchen servierte den Tee. Die Worte Hitlers mochte ich nicht, sie machten mich betroffen - ich sah, daß er wenig oder nichts von Malerei verstand.
    Ich vermute, es handelte sich um dieses Bild:

    Anhang 387
  • 10.01.18, 09:14
    anderedimension

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    Zitat Michael

    Du selbst hast oben die Schattenseite des mutmaßlichen Erfolges angesprochen. Natürlich nimmt jeder im Maßstab seiner persönlichen Handlungsbilanz an der Produktion von Schadensereignissen teil. Daher wäre es auch angemessen, dem jeweiligen "Verbraucher" die jeweiligen "Schattenseiten" in Rechnung zu stellen und vom scheinbaren Erfolg des Verursachers abzuziehen
    Siehst Du, genau das ist der Punkt. Wer bestimmt...was auf die Haben und was auf die Sollseite gehört? Ist doch genau der Grund...warum ausser sie sich selbst...niemand mehr die Grünen wählt. Die Leute haben von der Bevormundung und dem Oberlehrergeschwätz die Schnauze voll...die Grünen längst durchschaut. Solche Leute sind eben keine Macher...weil sie nicht in der Lage oder gewillt sind etwas konsequent zu Ende zu denken. Bei ihnen würde der Liter Sprit 5 Euro kosten, aber es gäbe keine Autos mehr. Die Wollen Atom-und Braunkohlewerke abbauen, aber keine Windräder aufbauen...um den Ohrenkneifer nicht in seiner Ruhe zu stören. Die haben seit den 70ern nichts, rein gar nichts dazugelernt. Ihr "Glück" ist, dass es so viele doofe Studenten wie noch nie gibt...ansonsten wären sie schon längst von der Bildfläche verschwunden.

    Zitat Michael

    Bei den Schattenseiten des Krieges und den damit erzielten Erfolgen für die Rüstungsindustrie bedeutet dieses Verursacherprinzip natürlich die Forderung nach "Reparationszahlungen", die daher an sich die Nachfolger der IG-Farben zu tragen gehabt hätten.

    Als Schlussfolgerung bleibt dann festzustellen, dass jeder seine eigenen Schattenseiten anzusehen hat und individuell zu einem eigenverantwortlichen Handeln finden sollte, das mensch vor sich selbst vertreten kann. Und die Folgen unserer Art zu wirtschaften, sind Kriege und Mangelzustände bei einem absehbaren Systemkollaps.
    Scheinbar gehören Kriege zu einem "funktionierenden" System dazu. Die Amis kamen erst durch ihren Eintritt in den 2. Weltkrieg wieder auf die Beine. Das, was Trump sich wünscht...das erfolgreiche Amerika der 50er Jahre...war ein "Verdienst" des zweiten Weltkrieges. Trotz vieler Beschäftigungsprogramme (Bau von Dämmen, Tunnel, Straßen, ....) stand das Land wirtschaftlich am Abgrund. Das lässt sich aber nicht 1:1 auf uns Deutsche übertragen, was manche Historiker gerne tun...denn wir waren schon vor dem 1. Weltkrieg eine Weltwirtschaftsmacht - und nach dem 2ten halt wieder

    Zitat Michael

    Zum Wirtschaftskrieg gegen Venezuela sagt ja auch niemand etwas. Unsichtbar geführt von der Weltbank. dem IWF und dem Konkurrenzkartell bringt diese Art von Feldzug das letzte Argument für ein globales Marktversagen: Wenn die "Allokationsfunktion" derart be- und verhindert werden kann, kann willkürlich mit ganzen Völkern spekuliert und gespielt werden. Was dies ermöglicht, ist abgestimmtes Verhalten marktbeherschender Strukturen
    Wo hast denn Du dein Geld liegen? Unter dem Kopfkissen? Die Bank verwaltet dein Geld - sie stellt Bedienstete, Räumlichkeiten, Geldautomaten und die Infrastruktur zur Verfügung. Du nimmst ihre Dienstleistungen in Anspruch. Und wenn Du einen Kredit benötigst....wer gibt dir...ausser der Bank...das Geld?
    Und hältst Du es für selbsverständlich, dass man einem völlig fremden Menschen vertraut...ihm tausende von Euro in die Hand drückt? Ich bin kein Fürsprecher der Finanzwelt, aber man sollte eben auch die positiven Aspekte sehen. Sich überall nur das herauszupicken...was einem gerade nicht passt...das ist unreflektiert und unfair. Wenn Du freiwillig am Markt teilnimmst...dann hast du auch dessen Gesetze zu akzeptieren. Wenn Leute mit deiner Einstellung die Regeln bestimmen dürften...dann würde es keine Banken mehr geben. Überall...wo man auf diese Weise reglementiert...herrscht Elend, Armut und eine noch größere Ungerechtigkeit...als wenn man die Dinge laufen lässt. Es gibt zum Kapitalismus keine Alternative...weder theoretisch...und schon gar nicht in der Praxis. Wenn Du lernst zu akzeptieren...was ohnehin nicht zu ändern ist...dann sparst du jede Menge Energie. Auch hier greifen die Naturgesetze.

    Zitat Michael

    Allein der Umstand, dass wir weiterhin weder deutsche noch europäischen Mafiagesetze besitzen, macht uns zum Tummelplatz von Strukturen, deren Schwarzgelder den hiesigen Wirtschaftskreislauf von innen heraus zersetzen. Die Finanzwirtschaft, die die Unterwanderung des Staates durch staatsfeindliche Strukturen erst ermöglicht, sagt, genau wie die Rüstungsproduzenten: Wenn wir den Gewinn nicht mitnehmen, dann eben ein anderer.
    Ist doch mal ein schönes und aktuelles Beispiel. 140 Mafiosis wurden festgenommen, davon einige in Deutschland. Sie verdienen durch die kriminelle Müllentsorgung ihr Geld - entsorgen unseren Plastikmüll im Meer. Klar, das sind Verbrecher, das sind Schweine. Aber was sind wir? Würden wir keinen Plastikmüll produzieren, könnten die ihn nicht illegal entsorgen. Und das scheint mir so die allgemeine Mentalität zu sein - jeder zeigt auf wen, der noch schlimmer ist als man selbst.

    Zitat Michael

    Ich bleib dabei: Der Nazi beginnt in unserem eigenen Kopf. Ich bin ein Nazi, wenn ich nun zum zweiten Mal auf die Opfer meines Tabakkonsums hingewiesen werde und die Opfer billigend und nun sogar bewusst in Kauf nehme. Ja, wir alle sind privat heute grundsätzlich gegen die Sklaverei, doch schon beim T-Shirt-Kauf weiß jeder Mensch, dass Sklaverei diesen Preis ermöglichte und auch der Premium Marktführer zum gleichen Hungerlohn produzieren lässt.
    Nazi heißt Nationalsozialist - nicht mehr und nicht weniger.Man bescheisst sich selbst...wenn man diesen Begriff zum Synonym für alles mögliche macht. Wie so etwas ausgeht, das hast du bei der Pegida gesehen. Die Nazis waren z.B. keine Anti-Islamisten. Im Gegenteil, arabische und persische Führer gingen bei Hitler ein und aus...bekamen Staatsempfänge. Und aus dem Iran kommt ja auch der Stamm der Arier. Und die Iraner sind tatsächlich, so meine subjektive Wahrnehmung, die schönsten Menschen der Welt. Egal wo ich auf der Welt war, an die Iraner und Iranerinnen reicht niemand heran.

    Zitat Michael
    Es sind diese gespaltenen Grundprämissen, die eine eindeutig schizophrene Wahrnehmung bewirken. Die Differenz zwischen innerem WOLLEN und äußerem Tun könnte als Gradmesser der Angst gesehen werden. Ich will ja keine Kinder durch mein Rauchen umbringen, doch ich tue es offensichtlich. Und natürlich erzeugt diese Dichotomie dann Angst vor einer dritten Verurteilung meines ambivalenten Verhaltens, der kein logisches Argument entgegenzusetzen ist. Natürlich ist das Rauchen strikt und konkret stückweise suizidal, auch das ist mir wohl bewusst. Ein kleiner Krieg gegen das Selbst, der, wenn er als das erkannt wird, was er ist, anders wahrgenommen wird als noch zuvor.
    Du musst dich nicht für das Rauchen rechtfertigen...so wie sich die Frau nicht für ihren Lippenstift rechtfertigen muss...für den Tiere sterben, oder der Öko-Aktivist für sein Handy...in dem Metalle verbaut sind...für deren Gewinnung wir andere Länder ausbeuten. Was solche "Sünden" betrifft..gibt es nicht "die da oben" - die da oben machen das...weil wir da unten das so wollen. Wir sitzen also alle im gleichen Boot. Man muss die Menschen "mitnehmen" und nicht "anklagen"...will man etwas verändern - und genau daran scheitern die Grünen dieser Welt. Sie wollen verbieten und von oben herab diktieren...statt zu überzeugen. Wenn ich von jemandem überzeugt bin...dann folge ich ihm gerne. Behandelt er mich aber von oben herab...dann folge ich ihm schon aus Trotz nicht...egal wie recht er in der Sache hat. Nicht die Mahner...sondern die Macher verändern die Welt. Dort wo Grüne das Sagen, die Verantwortung hatten...scheiterten sie kläglich. Und es ist völlig egal ob die USA sich vom Klimaabkommen verabschiedet...oder die Chinesen dabei bleiben - das ist alles nur Theorie. Am Ende zählt das Ergebnis.
  • 09.01.18, 21:33
    anderedimension

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    Zitat Neil Molchberg

    "Fakt ist, ..." Wie sollen die fast 100% festgehalten sein? Gab es seriöse Umfragen oder geheime Abstimmungen? Festgehalten wurde, wie ein Teil feierte, der andere Teil wurde nicht festgehalten.
    Wir beide werden hier nicht auflösen können...worüber sich Historiker seit Jahrzehnten streiten.

    Der Ausgangspunkt war der....dass die Außenwahrnehmung Hitlers bis zum Jahr 38 eine andere war als in der Zeit danach. Dass ihn viele Menschen auch schon vorher durchschauten...das ist unstrittig.

    Ein Linker war Hitler ganz gewiss nicht. Man weiß, dass er sich intensiv mit Marx befasste und sich anfangs auch für einige seiner Denkansätze begeistern konnte. Das hatte sich dann aber auch relativ schnell wieder erledigt. Ich finde man adelt Hitler und die Nazis...wenn man sie ideologisch verortet. Egal welcher Ideologie man nachhängt...das alleine sagt noch nicht besonders viel aus. Das ist heute auch nicht anders - ob nun jemand Steine auf Polizisten wirft...oder ob jemand Flüchtlingsheime ansteckt...da ist der eine so unpolitisch wie der andere. Das sind Verbrecher...die man im besten Falle einer Szene zuordnen kann. Die Zustimmung bekam Hitler für seine "Mission"...aber nicht für seine Innenpolitik. Hitler machte ja nicht mit dem Kindergeld oder anderen innenpolitischen Themen Wahlkampf. Sein Faustpfand waren die Kommunisten und der Versailler Vertrag. Die Deutschen haben ja heute noch Angst vor einer rot rot grünen Regierung. Überspitzt formuliert könnte man sagen, dass das damals eine Wahl zwischem Kim Jong un und Trump war - nur hatte Kim Jong un kein Gesicht...er war die große Unbekannte. "Make Germany great again"...das war Hitlers Anliegen.

    Für uns ist es heute sicherlich schwer nachzuvollziehen was die Ruhrbesetzung oder die Ausbeutung des Saarlandes für die Menschen bedeutete...in einer Zeit...wo die Deutschen ohnehin schon am Boden lagen...trat man nochmal heftig nach. Dass die Leute dann Feuer und Flamme sind...wenn dann jemand auftaucht und sagt " Den Franzosen und Engländern treten wir mal ordentlich in den Arsch"...das ist kein unerklärliches Phänomen...sondern einfach nur eine logische Konsequenz. Wäre es nur ums Prinzip gegangen...hätte man auch eine Wut auf Amerika gehabt - diese Wut gab es aber nicht, weder bei den Deutschen...noch bei Hitler. Heute kann man sagen, dass die Deutschen wenigstens versucht haben ihre Schuld aufzuarbeiten...was man von den Alliierten nicht gerade behaupten kann - die denken noch nicht mal dran über den Versailler Vertrag auch nur ein Wort zu verlieren...zumindest nicht von offizieller Seite.

    Es gibt kein "Thema Hitler"...höchstens für die Forensik oder die Psychiater. Aber es gibt ein Thema "Nazis"...denn die waren seit 1918 schon da. Die Nazis haben Hitler erschaffen - und nicht umgekehrt. Dass sie in ihm den "passenden" Frontmann fanden...das war dann leider unser aller Schicksal.
  • 09.01.18, 20:31
    aerolith

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    Artikel 61 der Verfassung der Weimarer Republik betraf Deutschösterreich. Das wurde von einer SPD-geführten Regierung durchgesetzt. Auch in Deutschösterreich hatte sich eine SPÖ-geführte Regierung bereits 1918 für den Anschluß starkgemacht. Es war allgemeiner Tenor in deutschen Landen, daß alle Deutschen in einem Staat leben sollten. 1918 herum war das LINKE Politik, weil das Establishment das nicht wollte. Heute ist es rechts, den Anschluß auch nur positiver Art in den Mund zu nehmen. Weil das Establishment, daß heuer linksgrün ist, so etwas nicht möchte.
    War Hitler in Wirklichkeit ein Linker? Er hat den Traum der Linken schließlich gegen den Willen des politischen Establishments durchgesetzt. Fragen über Fragen.

    Seriöse Umfragen gab es bereits kurz nach dem Krieg in Tirol und Salzburg. Knapp 100% der Befragten gaben an, zum Reich gehören zu wollen, nicht zu Italien und nicht zu einem Neukonstrukt namens Deutschösterreich. Die Entente verbot daraufhin weitere geplante Umfragen in Niederösterreich und Wien. - An der Grundstimmung dürfte sich angesichts der desolaten Wirtschaftslage Österreichs um 1937 nichts geändert haben.

    weitere Ausführungen hier
  • 09.01.18, 19:59
    Neil Molchberg

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    ... Fakt ist, dass Hitler (stellv. die Wehrmacht beim Einmarsch) sowohl von den Sudetendeutschen (fast zu 100%)...als auch von den Österreichern (mehrheitlich) gefeiert wurde. Darüber muss man nicht diskutieren, das ist in Bild, Ton und schriftlichen Dokumenten festgehalten.

    "Fakt ist, ..." Wie sollen die fast 100% festgehalten sein? Gab es seriöse Umfragen oder geheime Abstimmungen? Festgehalten wurde, wie ein Teil feierte, der andere Teil wurde nicht festgehalten.
  • 09.01.18, 19:51
    Michael

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    Du selbst hast oben die Schattenseite des mutmaßlichen Erfolges angesprochen. Natürlich nimmt jeder im Maßstab seiner persönlichen Handlungsbilanz an der Produktion von Schadensereignissen teil. Daher wäre es auch angemessen, dem jeweiligen "Verbraucher" die jeweiligen "Schattenseiten" in Rechnung zu stellen und vom scheinbaren Erfolg des Verursachers abzuziehen. Das wäre nicht der Tod der Wirtschaft, das wären verursachungsgerechte Marktbedingungen, die für alle Marktteilnehmer zu gelten hätten.

    Bei den Schattenseiten des Krieges und den damit erzielten Erfolgen für die Rüstungsindustrie bedeutet dieses Verursacherprinzip natürlich die Forderung nach "Reparationszahlungen", die daher an sich die Nachfolger der IG-Farben zu tragen gehabt hätten.

    Als Schlussfolgerung bleibt dann festzustellen, dass jeder seine eigenen Schattenseiten anzusehen hat und individuell zu einem eigenverantwortlichen Handeln finden sollte, das mensch vor sich selbst vertreten kann. Und die Folgen unserer Art zu wirtschaften, sind Kriege und Mangelzustände bei einem absehbaren Systemkollaps.

    Dazu wären globale vertretbare Verschmutzungsrechte insgesamt auf den jeweiligen Verbraucher umzulegen, indem die Schattenseiten zum BILANZBESTANDTEIL auf der jeweiligen Produktionsstufe werden und damit - dem Endpreis inhärent - auf die jeweilgen Verbraucher umgelegt werden können.

    Wir leiden jedoch neben diesen physischen Aspekten, die genau die Dichotmomien beinhalten, die Du oben ansprichst, jedoch ebenso an den emotionalen, mentalen und spirituellen Schattenseiten der Folgen eines kurzfristigen Gewinnstrebens für wenige Unternehmen mit seinen langfristigen Folgeschäden für alle Leidtragenden.

    In einer Bilanz von "Gewinn und Verlust" ist jeder Krieg langfristig ein Minusgeschäft, doch kurzfristig ein Gewinn in der Unternehmensbilanz. Diese Dominanz einer kurzfristigen "Bilanzierung" führt zu langfristig untragbaren Schäden. Doch trotz aller Unkenrufe der Börsianer redeten heute die koranischen Vereinigungsminister heute mal darüber, was für sie ein "Gewinn" wäre: Leben, nicht der Tod.

    Würden wir die Hälfte der globalen Rüstungsausgaben in den Erhalt des Planeten "investieren", könnte das, was Markt bewirken soll, nämlich eine Allokationsfunktion zu erfüllen, tatsächlich erfüllt werden.

    Zum Wirtschaftskrieg gegen Venezuela sagt ja auch niemand etwas. Unsichtbar geführt von der Weltbank. dem IWF und dem Konkurrenzkartell bringt diese Art von Feldzug das letzte Argument für ein globales Marktversagen: Wenn die "Allokationsfunktion" derart be- und verhindert werden kann, kann willkürlich mit ganzen Völkern spekuliert und gespielt werden. Was dies ermöglicht, ist abgestimmtes Verhalten marktbeherschender Strukturen.

    Wie alles in der Dualität kann abgestimmtes Verhalten Fluch und Segen zugleich sein. In Schweden sammeln die Menschen beim Joggen herumliegenden Müll ein. Nicht, um die Straßenreinigung ehrenamtlich zu übernehmen, sondern um durch das Beispiel aufzuzeigen, wie blöde es ist, sich der Schattenseiten des Konsums auf eine unorganisierte Art zu entledigen.

    Organisiert werden unsere "Schattenseitenkreisläufe" seit den 70érn des letzten Jahrhunderts. Damals wurde Giftmüll aus dem Ruhrgebiet von der Mafia in Sizilien illegal entsorgt und heute von der gleichen Struktur "wiedergefunden" und zurück nach Deutschland verbracht, wo der Mafia-Schaden dann durch EU-Subventionen behoben wird. So standen die Mafia-Paten schon bei der "Befreiung" durch die Amerikaner mit Fähnchen im Wind und der Eroberung Europas waren keine Grenzen mehr gesetzt. Es bleibt festzuhalten, dass die Mafia über "Planungszeiträume" hinweg agiert, die den Staatengemeinschaften fremd sind. Das sind eben noch echte Familienbetriebe und die denken langfristiger, als dies in Legislaturen grundsätzlich möglich ist.

    Allein der Umstand, dass wir weiterhin weder deutsche noch europäischen Mafiagesetze besitzen, macht uns zum Tummelplatz von Strukturen, deren Schwarzgelder den hiesigen Wirtschaftskreislauf von innen heraus zersetzen. Die Finanzwirtschaft, die die Unterwanderung des Staates durch staatsfeindliche Strukturen erst ermöglicht, sagt, genau wie die Rüstungsproduzenten: Wenn wir den Gewinn nicht mitnehmen, dann eben ein anderer.

    An genau diesen Mitnahmeeffekten und schlechten Ausreden erkrankt die Welt. So wäre ein Nicht-Nazitum darin zu finden, Energie-, Konsum- und Verbrauchsbilanzen aufzustellen, die alle Schattenseiten im PREIS abbilden. Inklusive Arbeitsschutz für die Arbeiter auf den Tabakplantagen und natürlich das Verbot und die Ächtung von Kinderarbeit. Damit hast Du sicher Recht: ALLES muss auf den Tisch und nichts darf mehr unter den Teppich gekehrt werden. Globale Schattenseitentransparenz ist daher die einzig logische Schlussfolgerung, der "Wirtschaft" die Mitwelt zu erhalten, die sie für ihr eigenes Überleben zwingend benötigt. Die Glaubenssätze der BWL blenden jedoch aus, dass Umwelt, Planet und Mensch mehr als kalkulatorisch austauschbare Randgrößen abbilden.

    Ich bleib dabei: Der Nazi beginnt in unserem eigenen Kopf. Ich bin ein Nazi, wenn ich nun zum zweiten Mal auf die Opfer meines Tabakkonsums hingewiesen werde und die Opfer billigend und nun sogar bewusst in Kauf nehme. Ja, wir alle sind privat heute grundsätzlich gegen die Sklaverei, doch schon beim T-Shirt-Kauf weiß jeder Mensch, dass Sklaverei diesen Preis ermöglichte und auch der Premium Marktführer zum gleichen Hungerlohn produzieren lässt.

    Es sind diese gespaltenen Grundprämissen, die eine eindeutig schizophrene Wahrnehmung bewirken. Die Differenz zwischen innerem WOLLEN und äußerem Tun könnte als Gradmesser der Angst gesehen werden. Ich will ja keine Kinder durch mein Rauchen umbringen, doch ich tue es offensichtlich. Und natürlich erzeugt diese Dichotomie dann Angst vor einer dritten Verurteilung meines ambivalenten Verhaltens, der kein logisches Argument entgegenzusetzen ist. Natürlich ist das Rauchen strikt und konkret stückweise suizidal, auch das ist mir wohl bewusst. Ein kleiner Krieg gegen das Selbst, der, wenn er als das erkannt wird, was er ist, anders wahrgenommen wird als noch zuvor.

    Der große Krieg des Egos gegen das SELBST ist, was wir in jedem Krieg, in jedem Angriff und in jeder selektiven Ausblendung von Menschlichkeit wirklich beabsichtigen. An sich könnte unser immer noch wirksames Verhalten in der Bewusstseinsgesamtsumme nur als suizidaler Nihilismus bezeichnet werden. Würde eine spirituell geprägte DASEINSBERECHTIGUNG Raum im individuellen Bewusstsein finden, wäre all das Morden für "Gewinn" als eindeutiger Verlust entlarvt und erkennbar. Für die Seele ist es kein Gewinn "so" zu sein und sie weiß es...
  • 09.01.18, 14:09
    anderedimension
    Ich habe mit dem Einwand seitens Neil Molchberg kein Problem. Manches ist eindeutig, anderes lässt Raum für Interpretationen. Inwieweit Neil Molchberg mit den Fakten vertraut ist...das weiß ich nicht - es interessiert mich auch nicht. Fakt ist, dass Hitler (stellv. die Wehrmacht beim Einmarsch) sowohl von den Sudetendeutschen (fast zu 100%)...als auch von den Österreichern (mehrheitlich) gefeiert wurde. Darüber muss man nicht diskutieren, das ist in Bild, Ton und schriftlichen Dokumenten festgehalten.
    Darüber hinaus sollte man wissen, dass viele Gegner Hitlers nach dessen Machtergreifung in die Tschecheslowakei flohen. Dass Hitler von diesen Leuten nicht gefeiert wurde, das versteht sich von selbst.

    Auf das Abstimmungsergebnis vom 10. April 1938, wo 99,73% der Österreicher und 99,01% der Deutschen für den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich stimmten, will ich als Argument gar nicht verweisen...da dies keine faire Abstimmung unter "normalen" Voraussetzungen war. Dass aber eine überwältigende Mehrheit der Deutschen und der Einverleibten Hitler dafür feierten...dazu kann es keine zwei Meinungen geben. Geschichte ist nun mal...so wie sie ist - egal ob sie einem passt...oder auch nicht.

    Zitat Michael

    Genau das meine ich: Wer, wie unser VW-Staat, auf das Klima scheißt, und wie die sich anbahnende Grokoli plant, die CO2-Ziele zu streichen, der sollte bedenken, in welches Glashaus dieser die Menschen damit führt. Die neuen Nazis schaffen es auf diese Art, die ganze Menschheit auszurotten, da haben wir tatschlich etwas gelernt. Dass der Papst Teil der Problems ist, darin sind wir uns natürlich einig, sie beten das Geld an, keine "Höhere Instanz", die sonst im Gewissen hätte sinn- und friedensstiftend wirksam werden müssen
    .

    "Ziele", das hört sich so harmlos an...aber wenn man sie ernst nimmt...dann muss man sie auch konsequent verfolgen. Im obigen Falle hieße das "Selbstzerstörung unserer Wirtschaft". So viele Braunkohlewerke kannst du gar nicht bauen...um so viel CO2 in die Luft zu ballern wie alleine die Kreuzfahrtschiffe auf dem Mittelmeer. Wer also meint wir müssen alle Braunkohlewerke abschalten...gleichzeitig aber für sich eine Kreuzfahrt bucht...der hat entweder nicht mehr alle Tassen im Schrank...oder er ist einfach nur schlecht informiert.

    Auch unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg gab es bereits Umweltaktivisten - hätten wir auf die gehört...würden wir heute noch wie Zombies von Ruine zu Ruine stolpern.

    Schaut man sich die Errungenschaften, bzw die Geschichten dahinter, der letzten hundert Jahre an - Errungenschaften, die uns das Leben angenehmer machten und noch machen...dann waren die "bösen Buben" immer maßgeblich dran beteiligt. Ohne sie müssten wir auf vieles verzichten....das wir heute so sehr schätzen. Solche Leute waren es, die federführend unser Land aufbauten. Halbkriminelle, Kriminelle...aber Macher. Das ist eben die Schattenseite des Erfolges - sie zu leugnen ist kindisch, sie zu verurteilen heuchlerisch. Und es sind doch gerade die Leute, die selbst den Arsch nicht hochbekommen...die anderen vorschreiben wollen wie diese ihre Geschäfte zu führen hätten. Danke, Braunkohle, dass du mir all die Jahre den Arsch gewärmt hast, aber morgen mache dich bitte vom Acker.

    Zitat Michael

    Die Offenbarung könnte somit durchaus als "Endabrechnung" aller Schäden betrachtet werden. Was diejenigen natürlich belastet, die Opfer billigend in Kauf nahmen. Jeder, der Leben dem Gewinnstreben opfert, ist gedanklich einer NAZI Idee anhängig. Da wir alle dieses tagtäglich in Kauf nehmen, erleben wir eine Welt, die uns nicht wirklich gefällt. Wir sagten bisher, "andere" hätten diese Dimension des Daseins bewirkt, doch wir nehmen es in KAUF. Der "Preis" ist ein Bewusstseinszustand, der vom Kreislauf aus Hass, Rache, Gewalt, Vergeltung, Mord und Totschlag geprägt ist und all diese Gefühle nähren einen von uns bewirkten Dämon der Angst. Ob es Egregror, Schemen, Elemental oder einfach nur Hirngespinst zu nennen wäre, die "Angst" vor einer Endabrechnung treibt diejenigen um, die lieber im kollektiv letalen "Weiter-So" um die Offenbarung ihres "Denksystems" herumkämen. Doch die Aufgabe eines Irrtums zu fürchten. ist Wahnsinn. Wahnsinn, der aus der Vorstellung resultiert, durch die Verbrechen des Egos das SELBST geopfert zu haben. Die Offenbarung wird jedoch offenbaren, dass das Ego schuldunfähig ist. Wer würde Verrückte durch Strafe therapieren wollen? Einzig der Weg aus der Verrückheit ist gradezurücken und in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen. Nach menschlichem "Ermessen" würden viele sich selbst in die Hölle verdammen, nach der Offenbarung wird der diesbezügliche Nutzen von Vergebung offenbar. Wer andere nicht in die Hölle schickt, erwartet auch keine für sein Selbst.
    Du kämpfst leidenschaftlich für deine Themen...das finde ich grundsätzlich gut. Was Du womöglich dabei vergisst, ist, dass du selbst vielleicht auch nicht viel anders bist...als diejenigen, die du anklagst. Du sagst:
    Jeder, der Leben dem Gewinnstreben opfert, ist gedanklich einer NAZI Idee anhängig.
    Jeder strebt nach Gewinn, auch Du! Während Du verurteilst, dass der VW Manager seinen persönlichen Gewinn in der Vermehrung seines Geldes sieht...verurteilt der Manager, dass Du deinen Gewinn (Lustgewinn) z.B. im Rauchen findest. Durch die Tabakernte sterben jährlich sehr viele Kinder. Man zeigt so gerne auf die anderen, ohne dabei auf sich selbst zu schauen. Jedes Jahr lese ich z.B. den Mist von den unnötigen Ausgaben für Silvesterfeuerwerk...während woanders Kinder verhungern. Das ist Blödsinn hoch3...solche Zusammenhänge überhaupt herzustellen. Ich könnte ja auch sagen mit den Ausgaben für Kinobesuche könnte man die Welt gleich 3x ernähren.
    So meint jeder worauf er selbst verzichten kann...darauf müssen die anderen dann auch verzichten.
  • 09.01.18, 09:13
    Michael

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    An die 98 % Zustimmung glaube ich nicht wirklich. Den Illusionen wurde zugestimmt, als die Folgen noch so aussahen, als würden sie nicht bis heute weiterwirken.

    Wer hätte all dieses wirklich "gewählt", wäre die "Geschichtsentwicklung" bis heute mit einbezogen worden?

    Und wir wählen weiterhin Menschen, von denen uns vorher bekannt ist, dass sie gefährliche Psychopathen sind, wenn sie grad das Ego sind. Da frage ich mich eigentlich, ob es nicht die Völker sind, die "Waffen" wie Hitler, Stalin und die heutige Garde zu ihren Führern wählen, nur damit die "Führer" dann die Verantwortung für Verbrechen auf sich nehmen, die das Volk zwar fordert, aber zu feige ist, sie selbst "anzuordnen" und auszuführen?

    Was bedeuten würde, wir wollen unmenschlich sein und wählen dafür zuvor Sündenböcke aus, die dann tun, was wir insgeheim ohnehin "denken"?

    Was auf die Amis und heute bezogen bedeuten könnte, sie haben einen Sündenbock gewählt, der sich für das "rächt", was dem Ami nach seiner Geschichtsauffassung "angetan" worden ist. Sich als Opfer eigener Fehler zu sehen, ist jedoch immer eine Projektion.

    An Aerolith hätte ich die Frage, was denn genau über den "Anschluss" in der Weimarer Verfassung geschrieben stand?

    In beiden "Fällen" wäre Kriegstreiberei dann die Rache für ein Leid, das dieses Volk als wirksame Ungerechtigkeit empfindet. Man muss sich zuerst als "Opfer" fühlen und ausweisen, um einen berechtigten und gerechten Krieg beginnen zu wollen. Sich als Opfer sehen zu wollen, ist die Verleugnung der eigenen Beteiligung an einer Prozessentwicklung. Ich schätze, wir haben nicht einmal das "Beweiserhebungsverfahren" des "Prozesses" begonnen, der uns offenbart, warum wir bewusst gefährliche Psychopathen an die Macht hieven, um unsere verzerrten Gedankenwelten darin verwirklicht zu sehen.

    Es könnte, glaube ich, nicht gesagt werden, dass C.G. Jung mit seiner Interpretation Unrecht gehabt hätte: Es sind damals wie heute individuelle Defizite im Geist der Menschen, die, auf eine nationale Ebene übertragen, eine Projektionsfläche für die Rache an eigene Fehlentscheidungen suchen. Diese "Ausrede", die anderen wären schuld an den Verlusten des Ersten Weltkrieges, hat sich als "Idee" ausgebreitet, weil es die gefühlte Verantwortung für das Elend, das im Kampf um "Arbeit" für die Rüstungsschmieden angerichtet wurde, aus dem eigenen Kopf auf einen externen Sündenbock übertragen konnte.

    Wenn der "Anschluss" schon in der Weimarer Verfassung gefordert wurde, wäre sie zumindest nach heutiger Verfassung verfassungswidrig.

    Wir können bei dem, was geschehen ist, die "Bewusstseinsgesamtmenge" der Bevölkerung nicht ohne Wechselwirkung auf den "Machthaber" betrachten. Das könnte sein, was wir nun in der globalen Symbolfigur Trump erneut vor Augen geführt bekommen. Ein beklopptes Volk sucht einen bekloppten Herrscher und ein durchgeknallter Herrscher benötigt ein durchgeknalltes Volk. Zumindest sehe ich eine Koinzidenz in ihrer "Tateinheit", die Volk und Machthaber als eine Einheit erscheinen lassen. Hitler mag dann (im Falle der Forderung der W.V danach) sogar gedacht haben, er würde den Willen des Volkes "tun". Doch dann kommen die "Verträge" mit der IG-Farben ins Spiel, die zuvor ihre Zwangsarbeiter bei Adolf "kauften", indem Hitler pro Kopf für jeden künftigen "Arbeiter" bezahlt wurde. DAMIT konnte Hitler seine Manipulationsmaschinerie erst wirklich anwerfen...

    Ein weiteres Indiz für die "Haltung" unserer Bewusstseinsgesamtmenge kann im "Vorschlag" gesehen werden, die ADHS-Kinder in der Schule mit Sandsackwesten zur "Ruhe" zu bewegen, wo doch all das Ritalin nicht mehr hiilft, zur Teilnahme an diesem lebensbedrohlichen Schwachsinn zu befähigen. Wir erleben nun zum dritten Male, wie sich das Angebot an Rüstungs- und pharmazeutischen Manipulationsgütern auch einen Markt sucht und kommen echt nicht auf den Gedanken, die Ursache des Geschehens in uns selbst und unseren Projektionen zu sehen. Freud und Le Bon sprachen in diesem Kontext von "Ausströmungen der SEELE", was jedoch leider bisher in einem begrenzten Kontext betrachtet wird: Was damals getan wurde, war zuerst eine Idee, der dann die damit zusammenhängenden Gedanken und Gedankengänge folgten. Diese wurden "geteilt" und mehrten sich in ihren "Ausströmungen durch die Seelengesamtmenge" wie ein selbst erschaffener Dämon der Angst. Angst als Mittel wird auch bei der Sandwestenandrohung eingesetzt, was im Prinzip als unlautere Arzneimittelwerbung verstanden werden müsste, da es Eltern unter Druck setzt, Ritalin als "Alternative" einzusetzen.

    Wir tauschen also letztlich Projektionsflächen und deren "Erfüllungsgehilfen" aus, doch ändern die unverantwortliche Art unseres Denkens dabei nicht. Statt die Signale der "Ausströmungen der Seele" unserer Nachfolgegeneration lesen zu wollen, beharren wir auch in diesem Bereich darauf, weiterhin durch Angst zu "konditionieren", was letztlich eine mentale Form von Nazitum abbildet. "Gefährlich", also für den Krieg zu "gebrauchen", sind immer nur durch Angst getriebene und erzogene Menschen. Und da Aerolith den Film "Thrive" wohl gesehen hat und kennt, wäre darauf hinzuweisen, WIE diese Form von Erziehung in die Köpfe der Menschen geriet, woher diese "Auffassung" stammte und wo sie heute noch maßgeblich und offensichtlich wirksam ist. Bei einem Eugenikkongress in London nahm auch Churchill teil. Es ist daher im Prinzip die Idee, Menschen in lebenswertes und lebensunwertes Leben einzuordnen, ohne diese Lebenswelt jemals betreten zu haben. Grundlegender und genaugenommen ist es dann sogar das Urteil, was immer das Gegenteil von liebender Gerechtigkeit bewirkt. Das Urteil über eine Lebensreise, in deren Schuhen man nicht durch die Zeit gewandelt ist.

    Es war und ist dann die Entscheidung, sich als Opfer zu fühlen, obwohl man - unbewusst bis bewusst - damit seine eigene Eigenverantwortung am Geschehen abgeben möchte. Und diese will nicht gesehen werden, was uns zur Machtlosigkeit verdammt, zum Gefühl, ohnmächtig den "Mächten" dieser Welt ausgeliefert zu sein. Was in unserer Geschichte hier und auch in der aktuellen Geschichte mit unseren Symbolegos zum Ausdruck und Ausbruch kommt.

    Und die von uns ausströmenden Emanationen der Seele sind das, was wir in der Welt dann und daher "sehen". Verleugnen wir dieses in Ursache und Wirkung, verstehen wir nicht das Geschehen. Und erst dann ist es mental möglich, sich als "Opfer" bestimmter Umstände sehen zu WOLLEN. Damit liegt die Entscheidungsgewalt in unserem Geist, der wählt, einen berechtigten Angriff führen zu wollen. Sollte dies schon in der W.V. zum Ausdruck gekommen sein?
  • 09.01.18, 07:32
    aerolith

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    Da muß ich dem Neil schon recht geben, allerdings nur akzidentiell, nicht substantiell. Bei "100%-Behauptungen" wird mir immer ganz schwuselig. So was gibt es doch gar nicht. Ich bin hier nicht auf 'nem SPD-Parteitag! Die Zustimmungsrate für Hitlers Politik und den Anschluß, der ja eine Forderung der Weimarer Verfassung war, lag höchstens bei 98%. Das muß hier doch mal klargestellt werden.

    In einem aber muß ich AD auch substantiell widersprechen. Eine HÄTTE-Diskussion läßt sich nie gut führen.
  • 08.01.18, 22:41
    Neil Molchberg

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    ... Die Menschen standen zu 100% hinter der Einverleibung Österreichs und der Rückeroberung der Ost-Gebiete. Hätte Hitler an diesem Punkt Schluss gemacht...wären die Deutschen mit allem einverstanden gewesen. Nicht nur die Deutschen, auch der Rest der Welt konnte damit leben. Bis zu diesem Punkt hätte man mit viel gutem Willen...trotz aller Verbrechen... von so etwas wie " es wurde Gerechtigkeit hergestellt" reden können.

    So ein Schwachsinn, Ihr Geschichtsverständnis gehört ausschließlich in Ihren Kopf.
  • 08.01.18, 21:02
    Michael
    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    Zitat von anderedimension:

    Sie können erklärt werden - und sie wurden auch schon mehrfach erklärt. Das Dritte Reich ist mehr logische Konsequenz aus dem was zuvor geschah als unerklärliches Phänomen. Die Tat selbst ist auch nicht "einmalig"...sondern "nur" das Ausmaß - ein ganzes Volk auszurotten, das ist in der Geschichte de Menschheit nur der Katholischen Kirche gelungen....die ja auch in der Nazizeit mehr als nur eine Nebenrolle hatte. Niemand, der dieser Kirche angehört, hat das Recht über andere Verbrecher zu richten. Wer im Glashaus sitzt....
    Genau das meine ich: Wer, wie unser VW-Staat, auf das Klima scheißt, und wie die sich anbahnende Grokoli plant, die CO2-Ziele zu streichen, der sollte bedenken, in welches Glashaus dieser die Menschen damit führt. Die neuen Nazis schaffen es auf diese Art, die ganze Menschheit auszurotten, da haben wir tatschlich etwas gelernt. Dass der Papst Teil der Problems ist, darin sind wir uns natürlich einig, sie beten das Geld an, keine "Höhere Instanz", die sonst im Gewissen hätte sinn- und friedensstiftend wirksam werden müssen.

    Es herrscht offensichtlich die - nicht mit dem Leben übereinstimmende Einsicht - bei unseren Herrschern, den absehbaren Untergang dieser Zivilisation nur noch "verwalten" zu wollen. Wenn wir dann rückblickend auf die Zeit schauen, als "Wirtschaft" noch Planet vorfand, werden wir verstehen, einem "bösen Zauber" zum Opfer gefallen zu sein, der uns wieder einmal nicht "brachte", was die Gier versprach. Deine Logik wird von der US-Börse mitgetragen und das Einschwenken auf Krieg als Mittel, um "Arbeit" zu schaffen, ist die Denkweise, die Deine Argumentation unterstützt. Doch ist es auch hier nicht angemessen, auf lebensbedrohlichen Schwachsinn mit lebensbedrohlichem Schwachsinn zu antworten.

    Wer im Glashaus sitzt und vorsätzlich einen Kriegselefanten hereinbittet, sollte für die Schäden am Glashaus verantwortlich gemacht werden.

    Dieser Planet wird von UNS VOLLNAZIS vorsätzlich aus niederen betriebswirtschaftlichen Beweggründen zerstört; die damit zusammenfallenden Opferzahlen sind jedoch bisher historisch unerreicht. Die Verleugnung des zwangsläufig letalen Ausgangs dieser Reise des Egos in seiner bisherigen Form würde die Gerichte zukünftig auf lange Zeit beschäftigen, so es dann noch "Recht und Ordnung" im herkömmlichen Sinne gäbe. Was psychologisch durch das "We-first" global bewirkt wird, sehen wir am MP Kretschmer: "Wir brauchen überhaupt keine Belastungen der Unternehmen"...

    Die Belastungen der Staaten aus unserem wirtschaftlich suizidalen Schwachsinn steigen jedoch so rasant, dass wir alle froh sein sollten, wenn uns diese Form von mafiös geprägter "Globalfinanzwirtschaft" eher heute als morgen um die katholoschen Ohren fliegt. Dass sie das tun wird, lässt sich am Missverhältnis von Realwerten und virtuellen Werten ablesen. Es besteht nur für 10 % der Finanzwerte noch ein Gegenwert als "reale Materie". So glaubt die Finanzwirtschaft, die die Nazi-Kriegswirtschaft in neue Allzeithöchststände treibt, an totes Papier und opfert für diese "Wertillusion" die gesamten Lebensgrundlagen.

    Würden die rund 600 bis 800 Billionen "Vermögen" weltweit in "Realwerte" eingetauscht, bekäme nur das erste Zehntel dafür (in diesem Produktionsjahr) einen Realwert. Um "was" also global gefeilscht wird, sind ungelegte und lange verlorene "russische Eier"...

    Ach ja, Sachen zu verkaufen, die erst in 10 Jahren vom Fließband laufen könnten, (so Mensch und Planet dann noch lebt,) war an sich eine Domäne der Kommunisten...

    So stritten sie um Kuchenkrümel und zerstörten mit ihren Kriegselefanten das planetare Glashaus, nur, weil ihnen nichts besseres einfiel, um sich "Arbeit" zu machen. Wir hätten hingegen SINNVOLLE Arbeit im Überfluss, würden wir zunächst die Schäden beheben, die wir schon angerichtet haben, bevor wir die Elefanten aus allen anderen Porzellanläden in unser Glashaus einladen.

    Die Offenbarung könnte somit durchaus als "Endabrechnung" aller Schäden betrachtet werden. Was diejenigen natürlich belastet, die Opfer billigend in Kauf nahmen. Jeder, der Leben dem Gewinnstreben opfert, ist gedanklich einer NAZI Idee anhängig. Da wir alle dieses tagtäglich in Kauf nehmen, erleben wir eine Welt, die uns nicht wirklich gefällt. Wir sagten bisher, "andere" hätten diese Dimension des Daseins bewirkt, doch wir nehmen es in KAUF. Der "Preis" ist ein Bewusstseinszustand, der vom Kreislauf aus Hass, Rache, Gewalt, Vergeltung, Mord und Totschlag geprägt ist und all diese Gefühle nähren einen von uns bewirkten Dämon der Angst. Ob es Egregror, Schemen, Elemental oder einfach nur Hirngespinst zu nennen wäre, die "Angst" vor einer Endabrechnung treibt diejenigen um, die lieber im kollektiv letalen "Weiter-So" um die Offenbarung ihres "Denksystems" herumkämen. Doch die Aufgabe eines Irrtums zu fürchten. ist Wahnsinn. Wahnsinn, der aus der Vorstellung resultiert, durch die Verbrechen des Egos das SELBST geopfert zu haben. Die Offenbarung wird jedoch offenbaren, dass das Ego schuldunfähig ist. Wer würde Verrückte durch Strafe therapieren wollen? Einzig der Weg aus der Verrückheit ist gradezurücken und in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen. Nach menschlichem "Ermessen" würden viele sich selbst in die Hölle verdammen, nach der Offenbarung wird der diesbezügliche Nutzen von Vergebung offenbar. Wer andere nicht in die Hölle schickt, erwartet auch keine für sein Selbst.

    Allein als physischer "Betrieb" wären wir, logisch betrachtet, lange insolvent. Wir werden in zehn Jahren nicht verdient haben, was die Inhaber schon als ihr Privatvermögen betrachten. Sprechen wir daher von einem globalen Bilanzbetrug zu Lasten aller kommenden Generationen. Die Beute, die heute schon in "forwards" verteilt wird, schrumpft durch die globalen Verwüstungsfolgen natürlich exponentiell, nicht linear. Kurzfristig erhält das Kriegshandwerk die Geldillusion, doch langfristig ist dieses Verhalten nicht gegen die Natur durchzusetzen.

    Klar, Ihr könnte Euch jetzt alle totschlagen vor Hass, Angst und Neid. Dann wird, was gesagt und gelernt werden muss, eben wieder auf einer anderen Ebenendimension verhandelt und offenbart. Nach der letzten Auswahl "dieser Art" beklagten sich hingegen viele Hingeschiedene und dahinter Hnterbliebene, nicht gewusst zu haben, was "es" denn ganz am Ende bedeutet. Betriebswirtschaftlich betrachtet, müssten wir natürlich die Ersten sein, die totschlagen, statt erschlagen zu werden. Sonst rechnet sich das Kriegshandwerk nämlich dämlicherweise gar nicht...

    Ach ja, was glaubst Du, wie die Welt aussehen wird, wenn sich die betriebswirtschaftlichen "Zielvorstellungen" der Wall-Street in Bezug auf "den größeren Atomknopf" durchsetzen? Da waren Fukushima und Tschernobyl zusammen nur sanfte Gute-Nacht-Geschichten vor dem eigentlichen Alptraum. Wenn Wohl und Wehe der Welt daran hängen, was zwei vorgeschobenen Psychopathen göttlicher Quelle in ihre verwirrten Egos eingeflüstert wird, sind wir keinen DEUT anders als "damals". Wir alle sind GELDNAZIS, mehr oder weniger. Wenn die Völker der Welt so krank zu sein scheinen, freiwillig erkennbare Psychopathen zu wählen, die dann die Drecksarbeit derer machen, die die identischen Verusacher dahinter erneut bewirken wollen, dann muss ein "fauler Zauber" am Werke sein.

    Wer würde denn denn den anderen Lemmingen am Abgrund glauben, die fröhlich "ihren Fortschritt" beschließen? Jetzt tun sie noch "tapfer", doch wenn die Einschläge näherkommen und die Reihen sich vor dem Abgrund langsam lichten, werden wir erkennen, nichts wirklich Wichtiges erkannt zu haben. Was wir hier nicht lernen wollen, lernen wir eben später und dann wohl woanders. Wenn das unser Wille sein sollte, dann wird dem so sein.

    Bis wir alle für einen Scheffel Weizen am Tag arbeiten werden, hört ja niemand mit der sinnlosen Überproduktion von Schwachsinn auf...

    Dass diese Rechnung nicht aufgehen kann, könnten uns zwei bisherige Weltkriege durchaus beweisen, die jweils nur Zeit gebracht haben, den gleichen Irrtum zu wiederholen. Einfach, weil uns nichts Besseres einfällt, als an einer Idee (von planetarer Bedürfnisbefriedigung) festzuhalten, die sich mehrfach und beweisbar als fataler und letaler Irrtum entpuppte. Oder ist es gar eines unserer "Bedürfnisse", für unsere Bedürfnisse zu töten?

    Ach ja: Waren die Menschen nach den Weltkriegen denn "befriedigt", als das Bedürfnis des "Rüstungsmarktes" endlich gesättigt" war?

    Nazi ist, wer im globalen Glashaus sitzt und die Scherben unserer Existenz als Glück verkauft. Wir haben uns in fünftausend Jahren eindeutig bewiesen, dass des einen Leid nicht des anderen Glückes Schmied sein kann. Es rechnet sich als Illusion nur im verwirrten Verstand und für unser Bewusstsein ist es ein Minusgeschäft. Nazis und alle anderen Militanten haben nicht verstanden, dass im Gegenüber ebenso eine Lichtgestalt steckt, wie auch in ihnen selbst. Verleugnen sie das Licht im Gegenüber, verleugnen sie ihr eigenes. Löschen sie Lebenslichter, löschen sie immer auch die eigene Lebensfreude.

    So hängen wir weiterhin schwachsinnigen Ideen an. Aus schwachsinnigen Ideen entsteht eine schwachsinnige Welt. Eine schwachsinnige Welt, in der die Schwachsinnigsten gewinnen und die aufrecht Gehenden ewig im Nachteil zu sein scheinen. Der Preis für das Verfolgen schwachsinniger Ideen ist halt der Verlust des Bezuges zur Wirklichkeit. Es ginge keinem Nordkoreaner "besser", läge ganz Amerika strahlenverseucht am Boden und es ginge keinem Amerikaner "besser", würde für kurzfristige Auftragseingänge in den Büchern der Atomwaffenproduzenten, die koranische Lebenswirklichkeit auf Jahrtausende dem Streben nach "Arbeit" geopfert.

    Ein Jahr "Arbeit" für die Waffenschmieden und für viele Jahrtausende ein unbewohnbarer Planet. Ja, das macht SINN. Es geht voran, weiter so...

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    Zitat anderedimension:

    Da bringst Du etwas chronologisch durcheinander: Die Gehirnwäsche kam erst nach der Machtergreifung. Das wäre eine zu billige Entschuldigung. Man darf die Deutschen weder pauschal verurteilen, noch kollektiv freisprechen. Erst nach der Machtergreifung hatten die Nazis die Möglichkeiten und Mittel zur Konditionierung. Dass der Hitler als Kandidat für den Friedensnobelpreis nicht taugte...das wussten die Leute auch schon 1933. Die Menschen standen zu 100% hinter der Einverleibung Österreichs und der Rückeroberung der Ost-Gebiete. Hätte Hitler an diesem Punkt Schluss gemacht...wären die Deutschen mit allem einverstanden gewesen. Nicht nur die Deutschen, auch der Rest der Welt konnte damit leben. Bis zu diesem Punkt hätte man mit viel gutem Willen...trotz aller Verbrechen... von so etwas wie " es wurde Gerechtigkeit hergestellt" reden können. Aber Hitler ging es von Anfang an um England. Russland als Territorium interessierte ihn nicht wirklich- er dachte durch einen erfolgreichen Russlandfeldzug England kampflos in die Knie zwingen zu können. Ihm war klar, dass er nie über eine Luftwaffe verfügen würde...die England militärisch besiegen könnte.

    Die Gehirnwäsche wurde bei den meisten Veranstaltungen und Aufmärschen zuvor begangen. Was genau "getan" wurde, könnte in dem Buch "Geomantie - Wege zur Ganzheit von Planet und Mensch" von Petra Gehringer nachgelesen werden. Geomantie kann ein Weg zur Ganzheit von Planet und Mensch sein. Sie wurde hingegen als Weg zur Trennung von Geist und Planet genutzt. Wir können unser Bewusstsein nicht unabhängig vom Planeten betrachten, entweder blicken wir auf Ganzheiten oder auf Fragmente des Geistes und des Planeten. Der Mensch ist ein kleines Magnetfeld innerhalb eines umfassenden Magnetfeldes und es gibt eben Orte, an denen abbauende und trennende Kräfte wirksam sind und Orte, die aufbauende und verbindende Kraftwirkungen auf den Geist entfalten.

    So wurden bestimmte Orte zu bestimmten Zielen gewählt, und der "genius loculi" wurde vorher dem Orte "einge(p)impft" und aufgeprägt. Das ist keine Ausrede, das ist die ausgewiesene Zielsetzung hemmungsloser Okkultisten gewesen. Ob dieser Budenzauber eine Wirkung hatte oder noch besitzt, darüber werden wir wohl geteilter Meinung bleiben.

    Was wäre denn gegen die These einzuwenden, dass es schon immer ein einträgliches Geschäft war, England, Frankreich und Deutschland gegeneinander auszuspielen und allen dreien immer wieder Kredite zur Kriegsführung gewährt zu haben? Schon Waterloo war im Prinzip eine gelungene "Börsenmanipulation" und damit ein äußerst lohnendes Geschäft für die Rothschilds.

    Hinter den Kulissen waren es immer die gleichen Profiteure, die Europa mit der Aussicht auf "erfolgreiche Feldzüge" dazu verleiten wollte, "Gerechtigkeit" durch weitere Ungerechtigkeit zu bewirken. Ohne jetzt die AfD mit den richtigen Nazis vergleichen zu wollen, doch auch die AfD hat schon außerhalb des Parlamentes zur Konditionierung beigetragen, zumindest in den Köpfen der anderen Bewusstseinsfragmente. Wenn eine Bewusstseinsgesamtmenge gesehen werden könnte, würde all das Töten einfach seinen Sinn und Zweck verlieren und als SELBST-Verletzung erkannt; und daher dann wie eine überwundene Kinderkrankheit einsortiert und freiwillig abgelegt werden WOLLEN. All das nutzlose Töten kann uns beim Leben nicht behilflich sein...

    Es ging niemals irgendjemandem "besser", nur weil ein Körper von seinem Geist getrennt wurde. Es ginge uns hingegen wirklich besser, würde unser Geist sich von dem Gedanken trennen, der Tod anderer Körper könne unseren Geist aus dem Leiden des Egos "erlösen" und "befreien"...
  • 08.01.18, 13:11
    anderedimension
    Zitat Michael
    Dann erkläre doch einmal "wissenschaftlich", wie ein Volk in nicht einmal 10 Jahren zu einer TÖTUNGSMASCHINE gemacht wurde?
    Die Frage ist so schon mal gar nicht zulässig. Das Deutsche Reich hatte in etwa die gleiche Einwohnerzahl wie die heutige BRD...also um die 80 Millionen. Die NSDAP zählte auf ihrem Höchststand knapp 8 Millionen Mitglieder. Also etwa 10% der Bevölkerung lassen/ließen sich als Nationalsozialisten bezeichnen. Wie viele davon aktiver oder passiver Teil dieser Tötungsmaschine waren, das kann ich Dir nicht sagen. Es ist aber auf keinen Fall ok hier ein ganzes Volk unter Generalverdacht zu stellen. Und Gauland hat recht, wenn er zwischen Nazis und Wehrmacht unterscheidet. Es wurden hunderttausende von jungen Männern gegen ihren Willen in den Tod geschickt, waren ebenfalls Opfer. Die Bachblütenteetrinker verlangen stets...dass man differenziert...wenn es z.B. um Nafris + Co. geht...während sie selbst immer wieder pauschalisieren.

    Wie die anderen dann zu Mördern wurden...das verdeutlicht ganz gut der Film "die Welle"...ob in der Urfassung von 1981...oder in der späteren Fassung um 2008

    Auch die 10 Jahre stimmen nicht.

    Zitat Michael

    Schau Dir doch Trump und die anderen Größenwahnsinnigen an. WAS WOLLEN SIE DENN GELERNT HABEN?
    Trump hat weniger Menschen auf dem Gewissen als alle seine Amtsvorgänger im gleichen Zeitraum. Ich empfehle grundsätzlich die Menschen an ihren Taten...und nicht an ihre Worten zu messen. Ein Joschka Fischer hat mehr Tode zu verantworten als (bisher) ein Donald Trump.

    Die psychologischen Massenphänomene, die damals und heute wirksam sind, können auf die "herkömmliche" Weise zumindest nicht plausibel erklärt werden.
    Sie können erklärt werden - und sie wurden auch schon mehrfach erklärt. Das Dritte Reich ist mehr logische Konsequenz aus dem was zuvor geschah als unerklärliches Phänomen. Die Tat selbst ist auch nicht "einmalig"...sondern "nur" das Ausmaß - ein ganzes Volk auszurotten, das ist in der Geschichte de Menschheit nur der Katholischen Kirche gelungen....die ja auch in der Nazizeit mehr als nur eine Nebenrolle hatte. Niemand, der dieser Kirche angehört, hat das Recht über andere Verbrecher zu richten. Wer im Glashaus sitzt...

    Ich kam gestern zu der Überzeugung, die Amerikaner suchen Gott in Trump; und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Deutschen damals in Hitler so etwas wie einen "Erlöser" aus dem sahen, was als Grundgedanke zum Ersten Weltkrieg führte.

    Und das war, wie heute bei Trump auch, der Ruf der Massen nach "JOBS, JOBS, JOBS"...
    Ist das nicht auch verständlich?! Darauf, einen Job zu haben, baut sich das ganze Leben auf.

    Es wäre aber falsch zu sagen Hitler kam nur deshalb an die Macht. Es ist ein Teil der Wahrheit, aber nicht die ganze Wahrheit. So wie es falsch ist zu sagen Hitler hätte die Autobahnen gebaut um den Deutschen Jobs zu verschaffen. Das Autobahnprojekt ist keine Idee Hitlers, der brachte nur Tempo in die Sache...aber nicht den Jobs wegen...sondern um die nötige Infrastruktur für seine Kriegspläne zu schaffen.

    Zitat Michael

    Warum macht Gabriel denn als Außenminister die "Geschäfte" von Krauss-Maffei klar? Es soll sich etwas daran verändert haben, was NAZI-Deutschland einst ermöglichte? Nirgends auf der Welt haben sich die Ideen verändert, die hinter dem globalen Kartell derer stehen, die die Macht des Geistes verleugnen, diese jedoch trotzdem zur Manipulation des selbigen benutzen. Die Verleugnung dessen, was "damals" wirklich geschah, macht diese Täuschung jedoch erst weiterhin möglich.
    Wenn wir sie nicht liefern, dann liefern andere die Waffen. Es wird nicht einen Toten weniger geben...nur weil wir keine Waffen mehr liefern. So schafft er wenigstens ein bisschen Wohlstand für uns Deutsche. Germany first. Es wäre viel geschickter mehr statt weniger Waffen zu liefern, damit man schneller zu einem Ende kommt.
    Die "Naturgesetze", die zur Wahrnehmung in dieser Welt führen, blieben bisher unverstanden. Beweis: Es ist nicht das, was wir sehen wollen, was wir sehen.
    Also ich verstehe diese Gesetze. Das Problem ist doch eher das, dass andere die Naturgesetze nicht akzeptieren wollen...und dann so tun als könnten sie sie nicht verstehen. Zu keiner Zeit in der Geschichte des Menschen gab es den globalen Frieden...im Gegenteil...noch nicht mal einen regionalen Frieden - da sind wir doch heute ein großes Stück weiter.

    Die Psychologie des Geschehens blieb unverstanden und wo die "alten Gedanken" weiterhin wirksam sind, müssen sie erkannt werden, um verändert werden zu können. Natürlich leben wir in einer globalen NAZI-Diktatur, würden wir den Zustand der Menschenrechte auf diesem Planeten einmal objektiv bewerten. Die herrschenden Eliten besitzen eine Sklavenhaltermentalität, die sich seit dem Mittelalter nicht wesentlich verändert hat.
    Während linker Extremismus keine Initialzündung benötigt um zu explodieren, da Linke per se gegen das herrschende Sytem sind...egal wie gut oder schlecht, wie gerecht oder ungerecht dieses ist...benötigt der rechte Extremismus einen sichtbaren Feind um in Wallung zu kommen. Anders gesagt: Bei angeblich 10 Millionen rechtsextremen AfD Anhängern... müsste das ja bedeuten, dass diese sich all die Jahre vor 2015 gut verstecken konnten...nicht auffielen. Man wird ja nicht über Nacht rechtsextrem - oder? Scheinbar ja doch?!? Damit will ich zum Ausdruck bringen, dass die NSDAP nicht erstarkte weil sie aus sich heraus überzeugte---sie erstarkte als Kontra-Bewegung gegen den Kommunismus...zu einer Zeit...wo wir nahe dran waren ein kommunistisches Land zu werden. Und genau da ist die Parallele zum Heute. In den letzten Jahrzehnten hatte sich alles zu weit nach links verschoben, nicht nur in Deutschland...sondern in ganz Europa. Bei den letzten Wahlen, egal in welchem europäischen Land...war die Frage immer: Links oder rechts?
    Diese Polarisierung stärkt die Ränder, ist doch klar. Und ich bin schon ganz gespannt auf die GroKo - knickt die Union in der Flüchtlingsfrage ein...wird das den rechten Rand noch weiter stärken. Setzt sie sich durch...wird das den linken Rand stärken. So oder so, es spitzt sich zu.

    Ich werde es nicht beweisen können...würde aber jede Wette eingehen...dass die Eltern der 15-Jährigen...die von einem Afghanen erstochen wurde...bei der nächsten Gelegenheit AfD wählen werden. Es hat also viel mit den persönlichen Erfahrungen zu tun...und nicht immer nur mit dem Verstand...auf wessen Seite sich die Menschen schlagen. Ende der 20er und Anfang der 30er machten sehr viele Menschen extrem beschissene Erfahrungen.

    Wenn Du an der Kreuzung immer wieder den linken Weg wählst...dieser aber nie ans Ziel führt....wirst du irgendwann rechts abbiegen...egal wie schmutziger dieser Weg ist. Das ist keine Psychologie...das ist ein Naturgesetz.

    verantwortlich, dass A.H. überhaupt an die Macht kommen konnte...war Hindenburg - weil er ihn unterschätzte. Er sah in ihm eine Art Übergangskanzler...auf die Art: Lass den mal machen, das geht eh nicht lange gut. Deshalb ist man auch heute gut beraten gewisse Leute nicht zu unterschätzen.

    Zitat Michael

    Wir sehen zumindest, dass sowohl Macron als auch Trump, ebenso wie Kim oder Assad, JEWEILS als Licht- oder Dunkelgestalt wahrgenommen werden können.
    Es gibt da schon auch Schattierungen. Wenn man sich den Werdegang eines Macrons anschaut, dann ist das ein Wirtschaftsliberaler wie er im Buche steht. Im Gegensatz zu unserem Möchtegern-Macron Lindner...hat das Original bereits nachgewiesen...dass es was drauf hat. Macron ist das...was Trump so gerne wäre...ein Dealmaker. Macron kassierte für von ihm eingefädelte Geschäfte Provisionen in Millionenhöhe. Er war schon vor seiner Polit-Karriere eine Multimillionär.

    Gestern wurde Gabriel bei Berlin direkt mit der These konfrontiert...Macron wolle die Transferunion um sein marodes Frankreich aufzubauen. Gabriel wies das entschieden zurück...er wisse zu 100%, dass das nicht Macrons Absicht wäre. Da frage ich mich woher dieser Sozi-Bär diese Gewissheit nimmt? Der hält wohl nicht für möglich, dass ein Macron ihm haushoch überlegen ist...was strategisches Denken und Handeln angeht?!

    Da kann Merkel die franzöischen Staatschefs abschlecken wie sie will...Küsschen hier...Küsschen da - es interessiert die Franzosen einen Dreck was die Deutschen wollen - da sind die grenznahen Atommeiler nur eines von tausend Beispielen. Deutsche, Franzosen und Briten konnten sich noch nie leiden...und das wird auch immer so bleiben. Hier und da arbeitet man zusammen...das machte man auch schon vor tausend Jahren...aber immer zweckgebunden...und nie aus Liebe. Und wenn wir 2018 in Russland auf die Briten treffen...kommt diese beiderseitige Abneigung wieder voll zum Vorschein. In den britischen Blättern heißt es dann wieder "Panzer" oder "Sauerkraut" und in unseren "Inselaffen" und "Inzucht". Und ich bin der festen Überzeugung, dass der Mensch diese Feindbilder braucht. Der Befehl der Evolution lautet "auslöschen" und nicht "umarmen". Krieg will aber zum Glück keiner mehr...also schleckt man sich hier und da ab.

    Wenn wir in meiner Jugendzeit...sagen wir mal im Urlaub...auf Franzosen oder Briten trafen, dann gabs sofort was auf die Fresse.
    Die Nationalität war Grund genug. Heute setzen sie sich zusammen an den Strand und singen in friedlicher Eintracht Lieder. Mir ist das Heute tausend mal lieber als das Damals...damit keine Missverständnisse aufkommen...aber dabei sollte man es dann auch belassen....sollte man sich damit zufriedengeben. Zu viel der Liebe kann auch mal ins Gegenteil umschlagen.

    Schau Dir doch Trump und die anderen Größenwahnsinnigen an. WAS WOLLEN SIE DENN GELERNT HABEN?


    Deine Erwartungen sind einfach nur die falschen...

    Warum glauben die Leute Staatschefs müssten grundsätzlich intelligent, bescheiden und friedliebend sein? Bush jr. hatten den IQ einer Schaufensterpuppe...das reicht bei uns gerade mal um sich im Vorstand der SPD wiederzufinden. Um an die Spitze eines solchen Staates zu gelangen ist Größenwahn eine Grundvoraussetzung. Bis auf Willy B. waren auch unsere Häuptlinge alle größenwahnsinnig. Unmittelbar nach der Bundestagswahl sagte Merkel sie hätte alles richtig gemacht...sähe keinen Grund irgend etwas zu ändern. Was...ausser Größenwahn...sollte das sein?

    Wir benötigten gerade mal 14 Tage um auf der Champs Elysees zu stehen...das werden die Franzosen weder vergessen noch verzeihen...geschweige denn verkraften - so wie wir ihnen den Versailler Vertrag für immer und ewig und auch zurecht vorwerfen werden. Bei den Russen ist das was anderes - das ist von Natur aus eine melancholische und zu Depressionen neigende Nation. Stolz...aber nicht nachtragend - zu leiden gehört bei ihnen dazu. Die Briten haben ja nicht erst seit dem 1. und 2. Weltkrieg eine Abneigung gegen uns. Wir waren halt immer das, was sie gerne gewesen wären. Im Vergleich zu unseren Kaisern und Königen war ihre Elisabeth nur ein Tanzmariechen. Die sind so wirtschaftsschwach...dass sie...würden wir ihnen Berlin schenken...von heute auf morgen pleite wären.

    Es soll keine schlechte Ausrede sein, doch es könnte gesagt werden, dieses Volk wurde gedanklich "gehirngewaschen" und die Mittel, die dazu verwendet wurden, zeigten eine Wirkung. Deine Ansicht, die damals verwendeten Mittel der Massensuggestion ausblenden zu können, bedingt und ermöglicht jedoch erst ihre heutige Anwendung
    .

    Da bringst Du etwas chronologisch durcheinander: Die Gehirnwäsche kam erst nach der Machtergreifung. Das wäre eine zu billige Entschuldigung. Man darf die Deutschen weder pauschal verurteilen, noch kollektiv freisprechen. Erst nach der Machtergreifung hatten die Nazis die Möglichkeiten und Mittel zur Konditionierung. Dass der Hitler als Kandidat für den Friedensnobelpreis nicht taugte...das wussten die Leute auch schon 1933. Die Menschen standen zu 100% hinter der Einverleibung Österreichs und der Rückeroberung der Ost-Gebiete. Hätte Hitler an diesem Punkt Schluss gemacht...wären die Deutschen mit allem einverstanden gewesen. Nicht nur die Deutschen, auch der Rest der Welt konnte damit leben. Bis zu diesem Punkt hätte man mit viel gutem Willen...trotz aller Verbrechen... von so etwas wie " es wurde Gerechtigkeit hergestellt" reden können. Aber Hitler ging es von Anfang an um England. Russland als Territorium interessierte ihn nicht wirklich- er dachte durch einen erfolgreichen Russlandfeldzug England kampflos in die Knie zwingen zu können. Ihm war klar, dass er nie über eine Luftwaffe verfügen würde...die England militärisch besiegen könnte.
  • 08.01.18, 12:04
    Michael

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    Dann erkläre doch einmal "wissenschaftlich", wie ein Volk in nicht einmal 10 Jahren zu einer TÖTUNGSMASCHINE gemacht wurde?

    Wissenschaft ist immer nur, was bisher verstanden wurde und das ist nicht wirklich viel. Beschäftige Dich doch einmal mit dem Phänomen der "Nicht-Lokalität", das als "Verschränkung" von Einstein mit spukhafter Fernwirkung beschrieben wurde. An diesem Punkt weigert sich die Wissenschaft jedoch, eine psychologische Verschränkung mit dem Teilchen GOTTES anzunehmen.

    Schau Dir doch Trump und die anderen Größenwahnsinnigen an. WAS WOLLEN SIE DENN GELERNT HABEN?

    Die psychologischen Massenphänomene, die damals und heute wirksam sind, können auf die "herkömmliche" Weise zumindest nicht plausibel erklärt werden.

    Was war denn der "Nationalsozialismus" anderes als ein weiteres teuflisches Denkssystem? Es gibt keinen, aber wir machten ihn aus Trotz darüber, nichts wirklich erschaffen zu können. Und will irgendjemand wirklich noch abstreiten, dass das Ego in Trump sich als "gottähnlich" sieht, obwohl es nur eine illusionäre "Dunkelgestalt" in unseren Köpfen ist?

    Die Welt, die wir "machen" ist Folge der Ideen und Gedanken in unserem Geist. Was die Summe der Projektionen bewirkt, die wir auf Menschen übertragen, wurde nicht verstanden. Das ist ein historisch vielfältig und einfältig belegbares Phänomen. Eine Idee kennt keine Grenze und grenzwertige Gedanken erzeugen eine grenzwertige Welt.

    Was hat aus einem halbwegs gebildeten Volk in nicht einmal 10 Jahren eine Horde wahnsinniger MÖRDER gemacht?

    Die Psychologie des Geschehens blieb unverstanden und wo die "alten Gedanken" weiterhin wirksam sind, müssen sie erkannt werden, um verändert werden zu können. Natürlich leben wir in einer globalen NAZI-Diktatur, würden wir den Zustand der Menschenrechte auf diesem Planeten einmal objektiv bewerten. Die herrschenden Eliten besitzen eine Sklavenhaltermentalität, die sich seit dem Mittelalter nicht wesentlich verändert hat.

    Dass diese unmenschlichen Gedanken vielfach verstärkt auf sie zurückwirken, können sie noch nicht wirklich bemerkt haben.

    Es soll keine schlechte Ausrede sein, doch es könnte gesagt werden, dieses Volk wurde gedanklich "gehirngewaschen" und die Mittel, die dazu verwendet wurden, zeigten eine Wirkung. Deine Ansicht, die damals verwendeten Mittel der Massensuggestion ausblenden zu können, bedingt und ermöglicht jedoch erst ihre heutige Anwendung.

    Jede Gruppe, Organisation, Nation und damit jedes "Denksystem" entwickeln einen "Gruppengeist". Den "Gruppengeist" der NS-Zeit können wir aktiv noch bei VW beobachten, in der Rüstungsindustrie und an den Finanzmärkten. Die Kriegstreiberei des "stabilen Genies" hat die US-Börse auf immer neue Allzeithöchststände klettern lassen und den DAX gleich mit. Wir tun so, als würden wir diese Ideen ablehnen, doch am Ende feiern wir erneut die Früchte des Zorns.

    Wir sehen zumindest, dass sowohl Macron als auch Trump, ebenso wie Kim oder Assad, JEWEILS als Licht- oder Dunkelgestalt wahrgenommen werden können. Gestern bei "Spiegel-TV" in der Analyse zur "Lichtgestalt" des Donald T. kam ein weißer Rassist zu Wort, der bei einem "Treffen" die "Hoffnung" hegte, Gott würde die Rassentrennung wieder einführen. Das Ego spannt jeden und alles vor seinen Karren und verdreht Ursache und Wirkung. Den GOTT, den das Ego sucht, kann es nicht geben. Ich kam gestern zu der Überzeugung, die Amerikaner suchen Gott in Trump; und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Deutschen damals in Hitler so etwas wie einen "Erlöser" aus dem sahen, was als Grundgedanke zum Ersten Weltkrieg führte.

    Und das war, wie heute bei Trump auch, der Ruf der Massen nach "JOBS, JOBS, JOBS"...

    Warum macht Gabriel denn als Außenminister die "Geschäfte" von Krauss-Maffei klar? Es soll sich etwas daran verändert haben, was NAZI-Deutschland einst ermöglichte? Nirgends auf der Welt haben sich die Ideen verändert, die hinter dem globalen Kartell derer stehen, die die Macht des Geistes verleugnen, diese jedoch trotzdem zur Manipulation des selbigen benutzen. Die Verleugnung dessen, was "damals" wirklich geschah, macht diese Täuschung jedoch erst weiterhin möglich.

    Die "Naturgesetze", die zur Wahrnehmung in dieser Welt führen, blieben bisher unverstanden. Beweis: Es ist nicht das, was wir sehen wollen, was wir sehen.
  • 07.01.18, 14:12
    anderedimension
    du hast schon recht...wenn du sagst, dass diese lichtgestalt nicht unbedingt eine einzelperson sein muss, aber eine gewisse kaisertreue ist uns angeboren - ob in einer demokratie...einer diktatur...in der monarchie sowieso...die sehnsucht nach einem an-führer ist tief in uns verwurzelt. bei aller kunst der rhetorik...eine solche person akzeptieren wir nur dann...wenn sie uns aus der seele spricht...uns emotional packt. um emotional erreicht werden zu können...müssen erst mal emotionen vorhanden sein. eine solche lichtgestalt kann also nur das wecken...was auch in uns schlummert. hitler sprach aus...was ohnehin viele dachten.

    die alternative zum versailler vertrag war die fortführung des krieges...wozu deutschland aber nicht mehr in der lage war. es fehlte an mannen...mittel und verbündeten. also ging man im canossa-gang nochmals auf die alliierten zu...mit der bitte den vertrag ein klein wenig milder zu verfassen. der eigentliche knackpunkt, neben der finanziellen geschichte, war aber die verpflichtung zur anerkennung der alleinigen schuld.
    nicht nur die deutschen...auch die vertragspartner wussten...dass dies nicht der wahrheit entsprach. für unsere vertrags"partner" eher eine juristische frage, für uns deutsche jedoch eine frage der ehre und des stolzes. den deutschen wurde mehr oder weniger ihre würde genommen. und aus vielen beispielen der geschichte wissen wir, dass sich so etwas meist rächt. dieser stachel saß so tief, dass das erscheinen hitlers für viele deutsche wie eine erlösung war - als würdest du einem trinker...der saufdruck verspürt...eine flasche wodka in die hand drücken.

    vom saufdruck sind wir heute noch weit entfernt...aber lässt man die dinge laufen wie sie laufen...dann wird er sich aufbauen.


    Zitat Michael

    Ob Macron schon gefunden hat, was die anderen künftig in ihm sehen [WOLLEN?]? Gibt es überhaupt eine übereinstimmende "Vorstellung" davon, was "gesehen" werden will? Den eigenen Mangel auf andere zu übertragen, kann zumindest keine langfristig geeignete Antwort sein.
    darüber lässt sich nur spekulieren. vielleicht tu ich ihm ja unrecht und er ist wirklich von herzen ein europäer...aber das glaube ich ehrlich gesagt nicht. franzosen sind per se keine europäer, so wie auch die italiener keine europäer sind - den briten hat man das sowieso zu keinem zeitpunkt geglaubt. wir haben ja noch nichtmal eine gemeinsame sprache...auf was sollte sich denn unsere gemeinsame identität beziehen? und gemeinsame geschichte? da habe ich wohl etwas verpasst. ok, wenn die osmanen mal wieder vor wien standen...da war dann so etwas wie zusammenhalt zu spüren...am ende dachte aber auch da jeder nur an sich. das waren zweckbündnisse. auf der anderen seite stehen die osmanen ja schon wieder vor unserer tür...nur ist die nicht mehr verschlossen. der osmane wird nicht mehr bekämpft...er wird eingedeutscht. die waffen der gegenwart nennt man hartz4 und deutschunterricht...das heer bamf und bundesministerum für soziales. statt handschellen und zwangsarbeit warten jetzt iphone und statt kerker 4 zimmer wohnungen in bester lage auf die ankömmlinge. da ist es nur logisch...dass es in 50 jahren nicht mehr heißt vereinigte staaten von europa...sondern vereinigte staaten der welt. dann hätte sich wohl der traum eines jeden krötentunnelbauers erfüllt. die (ex) franzosen entschuldigen sich für napoleon, wir uns für hitler...und die araber bitten wegen dem is um verzeihung. dann singen wir gemeinsam "the answer is blowing in the wind"...natürlich nicht auf englisch...sondern in der dann neuen weltsprache.

    Zitat Michael

    Eines meiner "Lebensthemen" ist von jeher die "Grenzwissenschaft" in jeder zugänglichen Form gewesen. Was in diesem Kontext über Ursache und Wirkung zu erfassen gewesen wäre, wurde von den "klugen Köpfen" kategorisch ausgeblendet und wird weiterhin unter den Teppich gekehrt. Es würde die Dichotomie der leeren Lehre vom goldenen Kalb offenbar werden lassen, die uns suchen lässt, was wir schon sind. Wenn wir es damals "schafften" Dunkelgestalten zu werden, wohnt unserem Geist auch die Macht der Entscheidung inne, die Lichtgestalt zu sein, die jeder schon immer war und bleiben wird.

    Mir scheint, Du versuchst weiterhin ein System über die Zeit zu retten, dem ein kausaler Webfehler innewohnt. Es ist unmöglich, die begrenzten Prämissen der BWL auf das "Unternehmen ERDE" zu übertragen. Das "Unternehmen Erdentwicklung" wird von Lichtgestalten auf einer Ebene getragen, der wir uns "hier" noch ungewahr sind.
    eben nicht - ich folge...wenn überhaupt...nur einer wissenschaft...die diesen namen auch verdient.

    nur weil man sich intensiv mit einer sache oder einem thema befasst...wird daraus noch lange keine wissenschaft. wo deduktives denken keinen ansatz finden kann...ist wissenschaft keine wissenschaft. da ist etwas...das untersuche ich...ich bin wissenschaftler. das ist nichts...ich untersuche es ebenso...ich bin irr.

    ich glaube an die naturgesetze...das reicht - sie erklären alles. mit hilfe der naturgesetze kannst du hamlet, den 2.weltkrieg und die meonopause erklären. meine helden heißen darwin und humboldt (und, aber bitte nicht weitererzählen, spiderman).

    für den, der sich mir als religionswissenschaftler vorstellt, habe ich nur ein müdes lächeln übrig. was bitte soll das sein?
    noch schlimmer wenns spezifisch wird...wie zb islamwissenschaftler. was ich gelten lasse: historiker, der sich überwiegend mit der entstehungsgeschichte der religionen befasst. bin schon gespannt...wann sich mir der erste schlumpfwissenschaftler vorstellt.
  • 07.01.18, 13:27
    Michael

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    Zitat von anderedimension:

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    Zu diesem Thema haben sich...und das tausendfach...die klügsten Menschen der Welt den Kopf zerbrochen. Da ist alles gesagt...da gibt es nichts mehr...was nicht sowieso schon jeder weiß. Es aufzugreifen macht dann Sinn...wenn man gerade dabei ist alte Fehler zu wiederholen - und da ist m.E. die Zeit von 1918-1938 wesentlich interessanter...als die von 39-45. [...]

    Wer gesehen hat wie eine Sayn Wittgenstein trotz monotoner Sprache und Gestik...alleine über Inhalte die Leute von den Sitzen gerissen hat...der kann sich vorstellen was passiert...sollte mal eine "Lichtgestalt" auftauchen...die in jeder Hinsicht zu überzeugen weiß. Und das muss kein Deutscher sein.
    Was Karl Gustav Jung über diese Zeit gesagt hat, wurde leider noch nicht ganz verstanden: Er meinte, die dunkle Zeit in Deutschland sei möglich geworden, weil wir unsere individuellen Projektionen auf einer nationale Ebene ausagiert haben. Da wird eine massenpsychologische Komponente wirksam, die bisher in Ursache und Wirkung relativ unbeleuchtet blieb.

    Wenn man nun dieselben Projektionen allerorten betrachtet, macht es eher Sinn, die gleichlautenden Ursachen beider Weltkriege im wiederholten zyklischen Versagen der allgemeinen Weltwirtschaftstheorie zu suchen. Macrons Versuche, die grundlegenden Fehler der Wirtschaftstheorie finanzwirtschaftlich zu überdecken, bringen bestenfalls etwas Zeit. Das Kapital, das nach oben gereicht wurde, wird europaweit nun eingesammelt.

    In jeder Hinsicht überzeugen könnte daher nur ein Ansatz, der die "Lichtgestalt" in allen Menschen aktiviert und freisetzt. Was das "Gegenteil" der Lichtgestalt in kollektivem Ausmaß in ihrer Freisetzung bewirkte, haben wir alle "gespeichert"; doch was die Lichtgestalt in uns bewirken könnte, blieb auch unter den klügsten Köpfen bisher unbedacht. Vor lauter Gegenbeweisen haben wir vergessen, dass auch diese Zeit eine Entscheidung für eine Idee war, die im Geist des Einzelnen ihre ursächliche Bejahung fand. Es wäre daher logisch unabweisbar ebenso möglich, sich für die Lichtgestalt im Gegenüber zu entscheiden und durch dieses Zutrauen wieder Vertrauen zu ermöglichen.

    Deine Formulierung, die Nationen aufzubauen, die (finanz- und sozialpolitisch) am Rande des Abgrundes stehen, trifft ebenso global den Nagel auf den Kopf. Doch dann kommt der Faktor ins Spiel, der nun die türkisch-deutschen Beziehungen "kittet", die Aussicht auf eine "eigene Panzerfabrik"...

    Wir kaufen die Humanität der Freilassung politischer Gefangener mit der Inhumanität, unsere Rüstungsproduktion gleich in die Hände fragwürdiger Machthaber abzugeben, um von der Last befreit zu werden, die Waffen direkt in Krisengebiete zu verkaufen. Die Eurobonds werden die ungleiche Verteilung des Faktors Arbeit innerhalb von Europa nicht beseitigen, sie sind eher als langfristig ungeeignete Antwort auf die Entwicklungen an den Weltmärkten zu sehen, die nunmehr die dritte Wiederholung des identischen Irrtums in einem noch größeren Maßstab bedeuten.

    Mir scheint, Du versuchst weiterhin ein System über die Zeit zu retten, dem ein kausaler Webfehler innewohnt. Es ist unmöglich, die begrenzten Prämissen der BWL auf das "Unternehmen ERDE" zu übertragen. Das "Unternehmen Erdentwicklung" wird von Lichtgestalten auf einer Ebene getragen, der wir uns "hier" noch ungewahr sind.

    Eines meiner "Lebensthemen" ist von jeher die "Grenzwissenschaft" in jeder zugänglichen Form gewesen. Was in diesem Kontext über Ursache und Wirkung zu erfassen gewesen wäre, wurde von den "klugen Köpfen" kategorisch ausgeblendet und wird weiterhin unter den Teppich gekehrt. Es würde die Dichotomie der leeren Lehre vom goldenen Kalb offenbar werden lassen, die uns suchen lässt, was wir schon sind. Wenn wir es damals "schafften" Dunkelgestalten zu werden, wohnt unserem Geist auch die Macht der Entscheidung inne, die Lichtgestalt zu sein, die jeder schon immer war und bleiben wird.

    Die Gefahr, die Du berechtigt beschreibst, ist eher darin zu sehen, diese "Lichtgestalt" in einem einzigen Menschen zu suchen und nicht in ALLEN MENSCHEN. Zutrauen schafft diesbezüglich Vertrauen. Alle oben erwähnten "Ismen" sind Projektionen des Mangels und die Abwehr der Erkenntnis, eine "Lichtgestalt" in jedem Menschen finden zu können, so sie darin gesucht wird. An dem "Besonderheitswahn", der entsteht, wird die Hoffnung auf einen oder wenige Menschen projiziert, litten schließlich alle "Machthaber" und "stabilen Genies". Was energetisch im Bewusstsein "geschieht" ist unsichtbar, betrachten wir einzig getrennte Geister. Sehen wir eine Bewusstseinsgesamtmenge in ihrer wechselwirkenden Prozessentwicklung könnte uns das derzeitige Geschehen plausibel einleuchten...

    Und natürlich hätte C.G. Jung heute sicher darauf verwiesen, dass die ungeeigneten nationalen Projektionen (VW, Panzerfabrik, Außenhandelsüberschuss, "marktbeherrschende Stellung" in Europa) erneut zu Verwerfungen in einer Welt führen, die von "stabilen Genies" gelenkt wird, die energetisch nicht verstehen, was "vor sich geht". Manchmal haben Menschen Dinge in mir gesehen, die mir selbst unbekannt waren. Es kann hilfreich sein, aber es kann auch das Gegenteil bewirken. Ob Macron schon gefunden hat, was die anderen künftig in ihm sehen [WOLLEN?]? Gibt es überhaupt eine übereinstimmende "Vorstellung" davon, was "gesehen" werden will? Den eigenen Mangel auf andere zu übertragen, kann zumindest keine langfristig geeignete Antwort sein.

    Ob unsere "stabilen Genies" nicht an genau diesen gespaltenen Projektionen (in ihrer Gesamtwirkung) scheitern? Als vernetztes Bewusstsein wäre dieser Erklärungsansatz nicht wirklich von der unsichtbaren Hand zu weisen...
  • 07.01.18, 10:10
    anderedimension

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    Zu diesem Thema haben sich...und das tausendfach...die klügsten Menschen der Welt den Kopf zerbrochen. Da ist alles gesagt...da gibt es nichts mehr...was nicht sowieso schon jeder weiß. Es aufzugreifen macht dann Sinn...wenn man gerade dabei ist alte Fehler zu wiederholen - und da ist m.E. die Zeit von 1918-1938 wesentlich interessanter...als die von 39-45

    Nicht gerade wenige Historiker sagen...dass...wäre Hitler 1938...zb ab eínem Herzinfarkt...verstorben...wir ihn heute als Nationalhelden feiern würden. Man kann sich spontan über diese These aufregen...oder mal kurz drüber nachdenken. Denkt man drüber nach...lässt sich das Gefahrenpotential der heutigen Zeit erkennen. Einen Versailler Vertrag wird es in der Form nicht mehr geben, das ist klar...aber ist denn ein Haftungseuropa...sind die Eurobonds wirklich so weit davon entfernt? Wie lautet denn die Parole der heutigen "Patrioten" ?`"Wir holen uns unser Land zurück!". Man kann jetzt sagen "quatsch"...es gibt nichts zurückzuholen....denn wir haben ja auch nichts verloren. Stimmt - und so lange das so ist...wird auch nicht viel passieren. Noch ist es "nur" ein Gefühl, das viele Menschen dazu bringt solche Parolen zu schmettern...aber was...wenn es tatsächlich mal etwas zurückzuholen gibt? Genau da setzte Hitler damals an...genau deshalb war sein "Erfolg" vorprogrammiert.

    Wenn ich an die Professorenrunde im Garten des Postsdamer Schlosses erinnern darf...dann ist es kein Geheimnis...dass die Eurobonds vor allem eines bewirken sollen...Deutschland zu schwächen. Daraus machten Briten und Franzosen keinen Hehl - eben jene Nationen, die mit dem Versailler Vertrag das gleiche Ziel verfolgten. Keine andere Nation auf der Welt, ausser Deutschland, hätte diesen Vertrag überlebt. Und ohne die Hilfe der Amis, für die wir als Bollwerk gegen den Bolschewismus unverzichtbar waren, hätten wir ihn auch nicht überlebt.

    Und wenn ich sehe wie blind die Deutschen und halb Europa einem Macron hinterherrennen...dann sehe ich darin eine echte Gefahr. Macron kann es gar nicht abwarten...bis wir Deutschen endlich die GroKo gebildet haben...damit er seine Eurobonds installieren kann. Und wenn er sich damit durchsetzt...dann gibt es für die Deutschen tatsächlich etwas zurückzuholen. Die Eurobonds sind keine Reparationszahlungen...aber wie das Kind heißt...das spielt keine Rolle. Fakt ist, dass wir uns dumm und dämlich zahlen...um Nationen wie Frankreich, Italien...und viele andere..die am Rande des Abgrundes stehen...aufzubauen.

    Für Bachblütendeutschland ist das alles noch Theorie...weit weit weg...die möglichen Auswirkungen nicht greifbar. Aber sollte es dazu kommen...werden uns spätere Generation dafür hassen, dass wir das zugelassen haben.

    Wer gesehen hat wie eine Sayn Wittgenstein trotz monotoner Sprache und Gestik...alleine über Inhalte die Leute von den Sitzen gerissen hat...der kann sich vorstellen was passiert...sollte mal eine "Lichtgestalt" auftauchen...die in jeder Hinsicht zu überzeugen weiß. Und das muss kein Deutscher sein.
  • 06.01.18, 17:37
    anderedimension

    AW: Konservative Revolution (Preußen 1859)

    Jeder kennt die Bilder, auf denen sich Hitler mit Goebbels Kindern ablichten ließ...oder bei einem Nachmittagskaffekränzchen. Bilder, die bewusst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden...damit sie sieht welches Ideal sich der Führer für die Deutschen wünscht. Wir sagen aus heutiger Sicht das war konservativ, traditionell, spießig, altbacken, rückwärtsgewandt - vergessen dabei, dass es zu jener Zeit gar keine Gegenentwürfe gab. Es kann etwas nur dann als konservativ angesehen werden...wenn es zeitgemäße oder moderne Alternativen gibt. Die gab es damals nicht. So mancher wird jetzt vielleicht auf das Berlin der 20er Jahre verweisen...wo man mit Bubi-Schnitt beim Cha-Cha-Cha bis in die Puppen tanzte und feierte. Daran gemessen könnte man die Nazi-Zeit als altbacken bezeichnen, aber das stimmt so nicht...denn dieses Bild der 20er Jahre gab es tatsächlich nur in Berlin zu sehen...von Eliten...für Eliten. Restdeutschland lebte in einer ganz anderen Welt. Die Bilder vom Obersalzberg zeigen kein konservatives...sondern ein zeitgemäßes Deutschland. Bild und Filmmaterial der Eva Braun zeigen...dass man durchaus wusste wie man aus der Reihe tanzt...wenn der Führer mal nicht anwesend war. Da gibt es Filme vom Nacktbaden bis zum Alkohol und Drogenrausch. Hitler selbst lebte in einer wilden Ehe, aber auch viele seiner Gefährten - und wenn nicht, dann hatten sie mindeste eine oder auch mehrere Geliebte.

    Hitler selbst war ohne jeden Zweifel ein Spießer...für die Menschen um ihn herum würde ich das nicht unterschreiben. Ich glaube, dass es dem Hitler ohne seine Kriegspläne relativ Wurst gewesen wäre wie die Deutschen leben. Was wir als restriktiv konservativ einordnen...sollte in Wahrheit nur die Kriegsmaschinerie am Laufen halten. Hitler benötigte funktionierende Familien...die dann jede Menge Soldaten produzieren...und keine ewig währenden Liebschaften...die dann irgendwo im Chaos enden. Der Konservatismus war ein Mittel der Ornung und Disziplin...er war Teil einer militärischen Strategie und nicht Teil eines gesellschaftlichen Plans.

    Sie nannten sich Nationalsozialisten...und das war gar nicht mal so falsch. "National" sowieso...aber auch "sozialistisch"....neben der Einführung des Kindergeldes und des bezahlten Urlaubes...gibt es auch noch weitere Beispiele. Ich will damit aber keinenfalls etwas verharmlosen oder gar die Nazis rehabilitieren...ich will damit nur sagen...dass nicht die Maske selbst...sondern das Böse dahinter gefährlich ist. Die Nazis waren keine Politiker...sie waren Verbrecher - deshalb sollte man sie erst gar nicht mit irgend einem politischen oder gesellschaftlichen System in Verbindung bringen. Sie wären auch als Kommunisten nicht zu Engeln geworden.

    Ich denke, dass es so viele unterschiedliche Modelle gar nicht gibt...wie wir glauben...oder wie uns glaubhaft gemacht wird.
    Frage ich Jugendliche...wie die sich ihr zukünftiges Leben vorstellen...was ihnen wichtig ist...worauf sie verzichten können...dann fallen die Antworten sehr ähnlich aus. Wer will denn keine funktionierende Partnerschaft, Kinder, einen sicheren Job, ein eigenes Heim....? Unterscheiden tun wir uns später hauptsächlich darin...dass die einen an diesem Modell festhalten...obwohl es schon längst gescheitert ist...während die anderen flexibel darauf reagieren und Neues für sich entdecken. Warum die einen dem Neuen offen gegenüberstehen...während die anderen sich dem verschließen...das hat mit vielen Faktoren zu tun. Wäre es wirklich so einfach die Menschen in Schubladen zu stecken...dann müsste sich Sarrazin in der Schublade NPD wiederfinden.

    Es muss auch ein Leben jenseits der Systeme und Denkmuster geben. Musiker und Reisende sind aufgeschlossene...friedliche Menschen. Wir müssten also dafür sorgen, dass alle Menschen musizierend die Welt bereisen.
  • 07.06.12, 17:48
    aerolith

    Hitlers Ende

    Klemperer schrieb in seiner LTI auf S. 268 folgendes über Hitler: Hitler ist Autodidakt und nicht etwa halb, sondern allerhöchstens zehntelgebildet. (Man muß diesen unerhörten Galimathias [anderes Wort für Unsinn] seiner nürnberger Kulturreden lesen; grauenvoller als dieser Wust eines Karlchen Miesnick ist nur die Kriecherei, mit der das bewundernd hingenommen und zitiert wurde.) Er ist als Führer im selben Atem stolz auf seine Unbeschwertheit von der "sogenannten Bildung von früher" und stolz auf sein selbsterworbenes Wissen. Mit Fremdwörtern prunkt jeder Autodidakt, und irgendwie pflegen sie sich an ihm zu rächen.

    Das ist die Sicht des humanistisch Gebildeten. Ich kenne Hitlers Nürnberger Kulturreden nicht, aber mich deucht, daß das eine contradictio in adiecto sein muß.
  • 18.08.05, 17:12
    Ikarus

    Hitlers Ende

    Unbestätigten Berichten zu folge benutzte Hitler seine Zahnbürste um das einzige zu tun was jemals einen Wert für die Menschheit besessen hat. Nachdem die Wasserzufuhr im Führerbunker Mitte 1945 ausgefallen war griff er zur Zahnbürste um sich die rettende Pille einzuschieben und verschluckte sie dabei...
  • 18.08.05, 11:36
    Schnob van Quittenlauch

    AW: Was sagt ihr zum Thema "Hitler" bzw. Nazis?

    unter der achsel des bösen stinkt es jedenfalls und das nicht zu knapp!

    was sagt ihr eigentlich zu dem verbleib von hitlers zahnbürste?
  • 21.07.03, 14:33
    aerolith

    AW: Umgang mit historischen Themen im Kontext nationalsozialistischer Personen

    Über diesen Gedanken, inwiefern wir Heutigen einen besonderen Zugang (nennen wir das Kind doch beim Namen: eine ideologische Brille) zum NS aufsetzen müßten, könnten wir uns in der Tat mal des langen und breiten unterhalten, Klammer. Hitler und Napoleon setze ich keineswegs gleich, denn mein Ansatz ist der alte von Ranke, eine Epoche immer aus ihrer Zeit heraus begreifen zu wollen, nicht aber mit dem meist arroganten der Nachgeborenen, die es immer besser wissen wollen. Ich mache auch keine Hitparaden, wer nun der Böseste der Bösen gewesen, wer der zweitböseste usw. Das machen historische Spießer und Relativisten - und Du weißt ja, daß ich deren einer nicht bin.
    Mein entschiedenes Nein zur ideologischen Brille! Es hieße nämlich nichts anderes, als unwissenschaftlich zu arbeiten, wenn das Ergebnis von vornherein feststehen muß und in dieses Ergebnis der Prozeß quasi eingearbeitet wird. So ging man in der DDR (methodisch) vor. Abgesehen davon ist es ein weit verbreiteter Irrtum, daß es in der DDR keine Forschung zum NS gegeben hätte. Im Gegenteil: In der DDR gab es ein Paradigma gegenüber der westdeutschen Forschung, wonach die den Auschwitz-Schock erst Mitte der 60er Jahre erfuhren, währenddessen er in der DDR bereits mit der Gründung der DDR fundamental gegeben war.
  • 21.07.03, 14:14
    Klammer

    Umgang mit historischen Themen im Kontext nationalsozialistischer Personen

    ...eines noch, weil es mir wichtig erscheint.
    Dann schweige ich, "denn der Autor, der reden will, sollte schreiben." Robert hat ein Talent dafür, verletzend in offenen Wunden zu wühlen und gerade die Geschichtsthemen zu seiner Sache zu machen, die das "Gschmäckle" (um Lancaster zu zitieren) des III. Reiches haben. Obwohl er eben kein Nazi ist, so ist ihm doch vorzuwerfen, dass er oft verantwortungslos, leichtsinnig und vielleicht auch naiv die NS-Zeit historisiert, zu einer geschichtlichen Epoche wie jeder anderen macht, sie in den Kontext der geistigen Strömungen des 20. JHds. einbindet, über Hitler wie über Napoleon reden will. (In den 80ern hat das bereits der Historikerkreis um Nolte versucht. Der Streit schwelt noch immer.)
    Robert erscheint mir symptomatisch für eine neue Generation, die nicht mehr in dem Maße von der deutschen Katastrophe betroffen ist wie Augenzeugen und erste Nachkriegsgeneration, für die die NS-Zeit eine einzigartige, eigentlich unvorstellbare Barbarei darstellt, die ihresgleichen in der Geschichte eben nicht findet. (Vielleicht liegt es bei ihm auch seiner Jugend in einer DDR, für die das III.Reich kein großes Thema war, sondern nur eine in den Histomat einbindbare Etappe auf dem Weg in die klassenlose Gesellschaft.)
    Egal, ob mir das gefällt oder nicht, ich werfe mit seinen Ansichten einen Blick in die Zukunft; es werden immer mehr, die so reden wir er.


    Mein Vater war als Mitglied der Waffen-SS (Jahrgang 1927) ein begeisterter Nazi. Er geriet im Kampf um Berlin in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1953 als kranker und gebrochener Mann entlassen wurde. Zeit seines Lebens zeigte er (vorsichtig formuliert) Affinität zum "NS-Gedankengut" (eigentlich ein Oxymoron).
    Hitler und der verlorene Krieg waren die Themen, um die sich sein ganzes Denken drehte. Es war eine Wunde, die nie verheilte, eine "Familienlegende", ein Hintergrund, der mich als Kind und als Erwachsenen niederdrückte, eine offene Wunde, die er mir als mein Vater weiterreichte und die ich bewältigen musste (In diesem Zusammenhang ein Lektüretip: H. Stierlin "Delegation und Familie). Ist mein Vater ein Mörder? Wie kann ein Mensch wie er, der mir so ähnelt, solch einer Barbarei zustimmen, sie sein Leben lang unterstützen? Was ist da geschehen?
    Dieser Versuch, zu verstehen und damit die Wunde zu heilen, war vergebens, von Anfang an. Es gibt nämlich nichts zu verstehen und wenn wir uns in diesem Forum noch hundert Jahre über die Nazis streiten. Verstehen, wie so etwas geschehen konnte, mit uns, in Deutschland - das werden wir nie!


    Gruß, Klammer
  • 25.08.02, 11:17
    Quoth

    Antisemitismus und Rassismus

    Für ebenso wichtig wie die Unterscheidung zwischen Faschismus und Nationalsozialismus halte ich eine andere:
    Die zwischen Antisemitismus und Rassismus.
    Mr. Jones hat gefragt, ob Goebbels ein fanatischer Antisemit war. Wenn er doch nur das gewesen wäre!
    Der Antisemitismus scheint eine Art von Schatten des Judentums zu sein und es überall und immer zu begleiten. Er hat Pogrome, Greuel, schlechte Bücher, Neid, viel Schlimmes hervorgebracht, er ist eine notwendige, aber nicht ausreichende Voraussetzung des Holocaust.
    Es mußte darwinistisch argumentierender Rassismus darauf aufsatteln, Menschenzuchtideen mußten sich in den Köpfen breitmachen, erst dadurch entstand die "kritische Masse", die sich im Holocaust entlud.
    Ich würde fast sagen, an den Antisemitismus haben sich die Juden in den Jahrhunderten, die sie mit ihm leben, gewöhnt und kalkulieren ihn ständig mit ein.
    Goebbels war ein Rassist, und das verhält sich zum Antisemiten wie die Atombombe zu Dynamit.


    [Diese Nachricht wurde von Quoth am 25. August 2002 editiert.]
  • 24.08.02, 23:12
    ackermann

    Nationalsozialismus vs. Faschismus

    Es heißt, daß es uns schwerfällt, beim Thema NATIONALSOZIALISMUS Distanz zu wahren. Nun aber, da ich wissen möchte, tauche ich ein in den Strudel schrecklichster Vergangenheit, überwinde die vorherrschende zeitliche und geistige Perspektive unserer Tage und steige hinab in den Brunnen, in ein Labyrinth des uns heute so dämonisch und wider jede Vernunft Scheinenden.


    Anfangsüberlegung:


    Immer wieder wird gefragt: Wie konnte es nur geschehen, daß die Deutschen, dieses Volk Goethes und Schillers...? Was machte den NATIONALSOZIALISMUS anziehend nicht nur für die breite Masse, sondern auch für Dichter und Philosophen wie Benn, Heidegger oder Carl Schmitt?


    Differenzierung:


    Zunächst möchte ich zwischen NATIONALSOZIALISMUS und FASCHISMUS unterscheiden:
    Es gab in Deutschland nie Faschismus!
    So konnte bereits 1983 der jüdische Autor Schwarzschild in einem Artikel des "Neuen Tagebuchs" den National-Sozialismus ...als Rückschritt zur Anthropophagie... allen anderen politischen Strömungen, einschließlich des Faschismus, entgegenstellen. Die geistigen Wurzeln der faschistischen Bewegung reichen in die römische Geschichte zurück und bedeuten für die Italiener v.a. eine Erneuerung der römischen Tradition des Weltreicherrichtens.
    In der nationalsozialistischen Ideologie jedoch sind rassische Elemente Grundsätze: "Wir erkennen Geschichte nicht mehr an als 'ewige Entwicklung der Menschheit', sei es zur Humanität, ..., sei es zu einer irgendwie vorgestellten Menschheitskultur, auch nicht als rohen Klassenkampf, sondern als eine Auseinandersetzung seelisch-rassischer Mächte mit ihrer Umwelt und anderer Rassen. Im Aufgehen und Vergehen der Rassen waltet das letzte große und erkennbare Naturgesetz; seine Mißachtung schuf das Rassenchaos, an dem die großen arischen Kulturen Indiens, Persiens, Griechenlands und Roms einst zugrunde gingen... Nach jahrhundertlanger Verleugnung der ewigen Natur gliedert sich die völkische, nationalsozialistische Bewegung wieder bewußt ein in die Gesetzmäßigkeit des ewigen Lebensprozesses." (ROSENBERG: Wesen, Grundsätze und Ziele der NSDAP. München 1922.)


    Dem Faschismus fehlen diese rassistischen Grundsätze. Das ist ein Grund, weshalb die Juden in Italien kein Thema innenpolitischer Auseinandersetzung gewesen. Während in Italien der Versuch eines Ständestaates mit dem König an der Spitze gemacht wurde, konstruierte man in Deutschland einen Führerstaat mit dem propagandistisch vertretenen Anspruch der Verwirklichung einer Volksgemeinschaft. Den Protagonisten der NationalSozialisten galt die Formel: Du bist nichts - Dein Volk ist alles! nicht nur als Phrase, sondern als bewußte Entgegensetzung zur liberal-plutokratischen Wertschätzung des hemmungslosen Individualismus, aber auch gegenüber dem PRIMITIV-MATERIALISMUS des Marxismus. Dabei ging man nicht vom nivellierenden Prinzip der Gleichheit aller aus, wie die liberal-demokratische bzw. marxistische Lehre, sondern setzte dagegen die Ungleichheit der Menschen als Prinzip, woraus die Ungleichheit der Völker und Rassen schließlich resultieren mußte. Gegen den Glauben an das freie, selbstbestimmte Individuum, worin die NationalSozialisten eine zwangsläufige Entwicklung hin zu einer egoistischen und alle Bindungen zerstörenden Gesellschaft erblickten, stellten sie die allein schöpferische Kraft der Persönlichkeit als dienendem Element des Ganzen. Dieses Ganze aber sollte hierarchisch geordnet sein.


    Goebbels Weg als Beispiel:


    Der junge Goebbels war Anfang der 20er Jahre im Strudel der politischen und sozialen Ereignisse hin- und hergerissen. Er suchte einen festen Halt.
    Bei dem Besuch einer Veranstaltung der neugegründeten NSDAP, auf der H. spricht, ist der junge Akademiker Dr. phil. Josef G. (Promotion über den Romantiker Wilhelm von Schütz, 1776-1847) wie gebannt, denn der Mann, der dort spricht, redete nicht nur, sondern glaubte fest an das, was er verkündete.
    Für Goebbels war dies die Geburtsstunde eines neuen Bekenntnisses, einer neuen Religion, deren Prophet H. sein mußte. Goebbels versuchte sich an literarischer Erlebnisbewältigung. Es entstand das Prosastück "Michael Vormann". 1929 veröffentlichte er es in zweiter Fassung als "Begleittext - deutsches Schicksal in Tagebuchblättern". Die Bedeutung dieses Buches liegt in der Exemplarität. Goebbels beschreibt Erschütterungen und Defizite der Moderne, als deren Hauptkennzeichen er Wurzellosigkeit, innere Zerrissenheit und Entfremdung der Menschen ausmacht.
    Die Zielrichtung seiner Kritik stößt gegen das Materialistisch-Rationale und das Seelenlos-Atheistische.
Dieses Thema enthält mehr als 25 Antworten. Klicken Sie hier, um das ganze Thema zu lesen.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Ja
  • Themen beantworten: Ja
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •