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Thema: Liebesgedicht?

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  • 06.11.04, 21:17
    Schnob van Quittenlauch

    obacht!

    nicht wenige ertrinken auf der suche nach der eigenen achse im nachmittäglichem pfirsichkomplott!

    schnobs rät zur vorsicht!
  • 06.11.04, 17:29
    ala
    wo er recht hat, hat er recht: lieber selbst ungeliebt lieben als so geliebt zu werden.
    schlimm ist nur an dem ausgedrückten schmerz, daß man den leidenden nicht einmal tröstend in den arm nehmen kann, ohne sein leid noch zu vermehren, denn wieder läse er daraus das falsche signal einer liebenden, nicht einer tröstenden haltung. wünschen wir ihm freunde! und aus der ver-rückung ein wiederfinden der eigenen achse, eine rückkehr des herzens in die eigene brust.
  • 06.11.04, 15:26
    arminius
    :confused:
    "Liebe" und Selbstmitleid und der vorgeschobene Wille, sich opfern zu wollen für die vermeintlich gute Sache, der Vers als Hinrichter im Märtyrertum ... da möchte man gleich gar nicht mehr geliebt werden ...
  • 06.11.04, 15:07
    aerolith

    kein Liebesgedicht

    Nein, Gast, das ist kein Liebesgedicht. Du hast Dir etwas von der Seele geschrieben, aber das Ganze hat keinen Adressaten, benutzt nur die eigenen Verklemmungen. Und ein Liebesgedicht benötigt immer das Du, das zum Ich ward, werden soll oder eben in schmerzhafter Erinnrung ward und nicht mehr ist. Hier finde ich nichts. Aber ich sehe einen Schmerz. Der reflektiert jedoch nur auf sich.
  • 06.11.04, 00:11
    ala
    bravo! und wenn ich kurz anfügen darf: ich weiß, sie leben!

    der eingangstext spricht nicht von liebe. er sieht nur sich, nicht den anderen. gekränkter egoismus, der dem andern nichts gönnt. naja - sowas hatten wir schon mal. unangenehm und sicher nicht geeignet, mit dieser durchschaubaren manipulation bei dem anderen menschen zu punkten. selber liebenswert sein, dann kommt vielleicht freiwillig die gegenliebe. mit druck erpresst werden kann sie nicht, denn nicht einmal der andere selbst kann über sie verfügen: er fühlt sie oder tut es nicht. mit glauben hat das wiederum nichts zu tun.
  • 05.11.04, 21:44
    Layla
    hm..arminius..habe ich richtig verstanden: du zweifelst an der existenz von Liebe und Gott? Liebe und Gott sind unbewiesen? Es ist alles eine Frage des Glaubens?
    Das kann schon gut sein und sicher ist es kein Beweis, wenn sich jemand hinstellt und sagt: das ist Liebe.
    Deshalb meine ich auch: jeder muß sie selbst empfinden, ich könnte sie nur beschreiben, wie ich sie empfinde. Mit dem Glauben ist es wohl ähnlich. Dann bekenne ich hiermit öffentlich: Ich glaube an die Liebe.
  • 05.11.04, 21:40
    arminius

    Liebe - Gott - Nonexistenz als eine Facette der Allmacht, im Nichtsein

    Hier s(chw)itzen sie und denken über die Liebe nun, ist sie wahr oder nur Heiratsschwindel?
    Mit der Liebe ist es wie mit Gott: man braucht den rechten Glauben. Je fester desto besser, auch wenn Gott alleigenmächtig, wie wir wissen, den für ihn zehn Kilo zu schweren Stein entweder nicht heben oder nie erschaffen kann. So ist die Liebe auch unbewiesen.
  • 05.11.04, 21:17
    Layla

    AW: Liebesgedicht?

    Ein Liebesgedicht? Ein Liebesbrief? Sicher nicht! Eher ein kläglicher Versuch, mit tausendmal gehörten, gelesenen Wendungen Aufmerksamkeit, wenn nicht gar Mitleid zu erzeugen... Sowas kenne ich, es kommt vielleicht vom Herzen, wird aber nichts an der Situation ändern...

    Bei dieser Gelegenheit möcht' ich mich mal zum Thema äußern:

    Liebe hat viele Gesichter, viele Seiten und jeder würde sie anders erklären, anders empfinden, ihr andere "Merkmale" zuordnen. Je nach Erfahrung, Empfindung und Situation.

    Wenn mich also jemand fragen würde, was Liebe ist, so würde ich sagen: ich lebe sie, jetz, gestern und zukünftig.
    Dabei mache ich mein Empfinden größtenteils an meiner Partnerschaft fest.

    Für mich ist Liebe das wichtigste im Leben, sie ist die Erfüllung meines Sinns des Lebens, das habe ich entdeckt. Allerdings ist das Grundziel Glück. Ich unterscheide zwei Arten von Glück: das eine nenne ich inneres Glück (hat der eine oder andere eventuell schon von anderen Menschen gehört). Das innere Glück ist dieses, das dafür sorgt, daß wir zufireden sind, nicht unglücklich sind. Es ist da, wenn unsere Wünsche erfüllt sind, unser Leben so läuft, wie wir es wollen, wie es uns erfüllt. Es gilt dieses inner Glück in sich zu finden, es zu bewahren und jeden Tag ums neue darum zu kämpfen. Das andere Glück ist durch äußere Einflüsse bestimmt, das kann man nicht in sich selbst finden. Das innere Glück wird bei mir auch und vor allem durch Liebe erzeugt.

    Und was ist nun Liebe? Sicherlich nicht einfach nur ein Hormonüberschuß im Gehirn, erzeugt durch äußere Reize, nicht einfach körperliche Hingabe, nein, sie ist viel mehr:

    Sie ist die absolute Hingabe an den Partner, das Fallenlassen, das Vertrauen, das Bekannte, das Sichere, Verläßlichkeit, die Zärtlichkeiten, das Teilen, das Verständnis, Freiheit lassen, aber auch das Festhalten, die Sehnsucht, das Verlangen...

    Ich hätte es nie gedacht, aber es sind tatsächlich die Kleinigkeiten, die Schwächen, die Macken, die man erst lieben lernt, um den Menschen wirklich "komplett" zu lieben.

    Es ist das wortlose Verstehen, die eigene intime Sprache, die man entwickelt, zu wissen, wie der andere reagiert, weil man ihn so gut kennt, es ist das überrascht sein, wenn man etwas an dem anderen entdeckt, jeden Tag etwas Neues, wenn es nie langweilig wird, wenn jeder dem anderen auch seinen Raum läßt und man trotzdem beieinander ist, es ist das streiten und das nachgeben, auch mal einstecken, dem anderen alles zu sagen, zu unterstützen, motivieren, eben das füreinander dasein...

    Einige dieser Schlagwörter sind sicher auch klischeehaft, dennoch: so ist es und so lebe ich. Natürlich muß das Ganze auf Gegenseitigkeit beruhen, ich bin ja ein Fan vom Gleichgewicht, immer die Waage halten, das Mittelmaß finden. Ich habe es gefunden...
  • 01.11.04, 21:27
    Gast

    Liebesgedicht?

    EIN LIEBESBRIEF -

    Ein Leben mit Dir ist die liebliche Hölle,
    aber ein Leben ohne Dich ist der sichere Tod,
    ich kann mir nicht mehr helfen,
    find nicht mehr raus aus der Not.

    Brauch Dich zum Leben,ohne Dich gehts nicht eben,
    all meine Liebe bleibt kleben, sie erreicht Dich nicht mehr, Du schmetterst Sie ab, die Zeit wird zu knapp.
    Was wird aus uns werden, kein stehlen mehr von Pferden.

    Du sagst Du willst leben, warum kanns das nicht samt mir geben?
    Mein Herz gibt Energie, doch Du ziehst den Stecker,
    nicht mehr lange, ich werd zum Verrecker.
    Ich leb nur für Dich, hab sonst keinen Grund für mein Leben,
    es gibt nichts anderes für mich, kann und will es nicht ändern, so ist es nun eben.
    So ist es nun eben?
    So'n Scheiß, nichts ist eben im Leben, mal auf mal ab, meine Liebe zu Dir wird niemals zu knapp.
    Ich geb nicht auf, war immer voll Hoffnung, hab schon viele tiefe Wunden, sie heilen aber ab.
    Viel schlimmer ist wenn sie wieder aufgerissen,
    frage mich oft:hat das sein müssen?

    Einfach ist zu einfach, kompliziert ist gut, daß ich nicht lach.
    So viele Gedanken kommen nach und nach:
    Ich bin nicht perfekt, hab meine Macken, wenn man die akzeptiert, brauch keiner im Wald kacken.
    Dann sticht Dich kein Zeck in den Arsch, zurück wo man hingehört, Marsch Marsch.
    Das klingt nach Befehl, sind aber meine Gedanken
    führen zu keinem Ziel, aber ich werd nicht wanken,
    will uns erhalten, lasse alles walten,
    werde den Hebel auf positiv schalten.

    Wie geht es weiter? Ich seh es vor mir:
    Du gehörst zu mir und ich zu Dir.
    Das zeigen die Ringe, die an beiden Händen wir tragen,
    wie kann es da jemand ernsthaft wagen,
    sich einzuschleichen im eignen Interesse,
    ich dreh durch, polier im die Fresse.

    Ich bin ein Antivirenprogramm, verschone die guten, die schlechten sind arm dran.
    Lieber arm dran, als Arm ab?
    Ne, shit besser nur mehr Herz und keine Glieder, arm dran ein Leben lang ist kacke.
    Viel Herz da brauchst keine Arm.
    Arm sind die dransten,sind aber trotzdem nicht komplett.
    Was schreib ich ?berhaupt, ergibt das noch Sinn? Schweife vom Thema ab, ist das schlimm?
    Ich kehr zum Thema zurück, wie kalt das klingt.
    "THEMA", es sind doch heiß-kalte Gefühle.

    Ich seh unsre Zukunft, so wie die Bibel beginnt:
    Am Anfang war nichts ,doch das ändert geschwind.
    Fangen neu an,singen das Lied " If you want my future, forget my past"
    und wünsch mir das Du niemals gehst.
    Fangen neu an. lassen uns helfen, halten zusammen wie Pech und Schwefel!
    Wir werden es schaffen, Du wirst schon sehen, gemeinsam bringen wir das Rad zum drehen.
    Forget my past,soll man die Vergangenheit wirklich vergessen?
    Wie soll man dann etwas lernen aus seinen Taten, wenn keine Erinnerungen mehr warten?
    Wenn man alles vergisst, halt, oder besser gesagt verdrängt, überholen Sie Dich bis einer hängt.

    Vergangenheit ist wichtig, genauso wie Zukunft, Vergangenheit kann man nicht mehr ändern, die Zukunft schon.
    Aus Vergangenheit kann man lernen, auch Freude empfinden, an vergessene Leute denken, was weiß ich was noch,
    vergiß die Vergangenheit, vergiß sie doch.
    Was ist dann mit Dir, gibt es Dich dann noch? Unsern Spaß ,unsre Gefühle spielen sich immer ab.
    Ich vergeß nichts, wirklich rein gar nichts, das alles sind wir, drum sag ich Dir mit all den komischen Worten, was ich denk,
    es hilft mir, ich hör' auf zu weinen, wünsch mir Du wärst hier!

    Ich dachte mir schreiben ist vielleicht besser, weil beim Reden bin ich eher kein Kracher,
    aber beim Schreiben heute fühl ich mich jetzt als der große Macher.
    Was ich aber eigentlich meine ist: das ich Dich nicht aufgebe, das ich uns nicht aufgebe,
    alles braucht seine Zeit, ich gab sie Dir eh, was Du aber daraus gemacht hast ich jetzt seh.
    Drum lass uns zurückkehren in unser richtiges Leben, gemeinsam, nicht einsam. Machen wir was daraus.

    Ich liebe Dich mehr als mein Leben,das zu behaupten ist das schönste für mich, weil es die absolute Wahrheit ist!!

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