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Thema: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

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Wie heißt die größte deutsche Insel?

 

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  • 23.06.20, 12:08
    anderedimension

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Nein, das ist staatlich gelebter Idiotismus. Man kann tausende von Euros pro Zuwanderer gerne ausgeben, wenn man in die "richtigen" Zuwanderer investiert.


    Zitat


    Gleich und gleich gesellt sich gern, wer du bist, zeigt dein Begleiter; aus dem Knecht kennt man den Herrn, aus der Fahne ihre Streiter. Was du billigst, noch so fern, ist nach Tagen oder Wochen dein, als ob du’s selbst gesprochen
    Franz Grillparzer


    gleich und gleich =

    das Äußere
    die eigenen Überzeugungen und Werte
    die Hobbys
    den beruflichen Werdegang
    die Herkunft


    lieber mit dem einen...statt mit dem anderen...das halte ich für normal. Das lässt sich sogar messen (Ventral Striatum). Gibt durchaus eine wissenschaftliche Grundlage (was viele bestreiten) für solche Diskussionen...
  • 22.06.20, 16:00
    WirbelFCM

    AW: Marxismus, linkes Denken und Linksfaschismus

    Rassismus ist als "Benachteiligung oder Bevorzugung von Menschen auf Grund ihrer Rasse" (=Herkunft/Ethnie) definiert. Wenn hier also sog. "Flüchtlinge" mit tausenden von Teuros empfangen werden, während der Gemeine Ossi damals bspw. nur 100DM "Begrüßungsgeld" bekam, dann ist das also STAATLICH VERORDNETER RASSISMUS!
  • 22.06.20, 10:50
    anderedimension

    AW: Marxismus, linkes Denken und Linksfaschismus

    Zitat eulenspiegel

    Rassist ist nach gängiger Lesart auch derjenige, der die Unterschiede zwischen Menschen gleicher Hautfarbe und Ethnie anerkennt
    also wir alle

    ich halte das für" normal"...gar für überlebensnotwendig...dass man in der Tendenz solche Unterscheidungen macht - kritisch wird es doch erst dann...wenn man pauschalisiert - und ob man denjenigen...der pauschalisiert...nun Rassist oder Ethnieist nennt...das ändert nichts an dessen Einstellung. Auch der gutste Gutmensch zieht...wenn er blind wählen muss...lieber in eine Wohngegend...in der die Menschen Silke, Peter, Claus und Heike heißen...als in eine...wo sich seine Nachbarn Mohammed, Abdullah, Xezal und Nesrin nennen. Wer etwas anderes behauptet...der lügt. Mit "Boateng" nannte Gauland ein unglückliches Beispiel...aber in der Sache hatte er Recht.
  • 13.03.17, 10:53
    Michael

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Wir messen Menschen nach unserem Anspruch und verurteilen sie für unsere Illusionen.

    Das könnte recht allgemein formuliert, ursächlich auf viele "Symptome" zutreffend sein.

    Dann liegt die Quelle des Problems doch eigentlich in uns selbst.

    Vorteil: Wir haben die Veränderung selbst in der Hand.
    Nachteil. Die äußeren Gründe, von dieser Eigenverantwortung "abzulenken" verlieren an Substanz.

    Mal sehen, was Frau Merkel und Herr Trump die Tage über "die Zuwanderung" zu sagen haben.

    Wenn die Fremden nicht ins Herz gelassen werden, werden sie als "Gefahr" wahrgenommen.

    Deine Freundin, die ihren Platz in deinem Herz gefunden hat, wird dann "anders" gesehen.

    Zu viele, die jedoch gar nicht "gesehen" werden, sind daher nicht "weg" aus unserem "Symptombild".

    Noch ist die Welt scheinbar die geteilte Idee der Zurückweisung von Menschlichkeit.

    Daher die Idee, physische Grenzanlagen könnten das eigentliche Problem eingrenzen.

    Die Aufhebung der "Trennlinie" findet im Herzen statt. Doch ist die selektive Gewährung von Menschenrechten ebenso ein Vorwurf, der (noch) allen Seiten zu machen wäre.

    Auch in unseren Kulturkreisen nimmt man es mit vielen Gesetzen nicht mehr ganz so genau. Aber das ist "bei uns scheinbar normal".

    Ob die Menschen um die Asse herum noch an die "Rechtsstaatlichkeit" und die Unabhängigkeit der Justiz glauben?

    Globale Schuldhandel bringen uns nicht weiter.

    Unerfüllbare Forderungen und Wünsche gehen mit dem Groll als Miterzeuger des Ego-Denksystems" Hand in Hand.

    Das historisch aufsummierte Ergebnis hat jedoch ganz ganz sicher nichts mit uns oder unseren URTEILEN zu tun...

    Heute sind wir vom Kirchenablasshandel zum Ablasshandel mit Umweltzertifikaten übergewechselt.

    Statt Almosen verteilen wir Lebensrechte an die von uns zur Perspektivlosigkeit Verurteilten.

    Wir spielen uns zum Richter und zum Henker auf. Wobei wir vergessen, dass wir alle nur leben wollen.

    Es ist eine unmögliche Forderung, sich der selektiven Gewährung von Lebensrechten ausgesetzt zu sehen.

    Dieser "Tauschhandel" bewirkt den zunehmenden Groll in dieser "globalen Erzeugergemeinschaft" von Problemen,

    die wir nicht hätten, würden wir nicht die Dinge nicht nach unserem Anspruch bewerten und beurteilen.

    Ein Anspruch, der zumeist eitlen und fast immer unerfüllbaren Ego-Wünschen entspringt.
  • 12.03.17, 19:59
    anderedimension

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Dass die Türkei verarscht wurde...sie zu keiner Zeit ein ernsthafter Kandidat für einen EU Beitritt war...da sehe auch ich so. Da hätte man (ausnahmsweise mal) ehrlich sein sollen. Nun nehmen uns die Türken die Entscheidung ab und drohen gleichzeitig mit einem Austritt aus der Nato...was so ziemlich allen Nato-Mitgliedern, von der USA mal abgesehen, relativ egal sein wird. Erdogan ist zutiefst gekränkt, was ich gut verstehen kann. Da hat er einen Putschversuch des Anti-Demokraten Gülen abgewehrt und aus seiner Sicht die Demokratien aller europäischen Staaten gerettet...um von diesen dann abgewatscht zu werden.
    Wir machen Fehler zu glauben man könne in einem muslimischen Land eine Demokratie wie die unsere installieren - messen Erdogan an unserem Anspruch und verurteilen ihn letzendlich für unsere eigene Illusionen. Niemals wird je ein muslimisches Land eine Demokratie wie die unsere haben - eine solche Demokratie ist mit dem Islam nicht machbar. Wir im Westen haben eine Trennung von Religion und Kultur..,eine solche Trennung kennt der Islam nicht. Die Türken sehen sich immer noch in der Tradition der osmanischen Krieger...die sich einst aufmachten die ganze Welt zu erobern. Nicht umsonst bezeichnete Erdogan Holland als Bananenrepublik. Ist auch der Grund warum Erdogan in Deutschland mehr Anhänger (in Prozenten) hat als im eigenen Land - viele der hier lebenden Türken wollen heim ins "Reich". Wobei sie damit nicht die Rückkehr in die Türkei meinen...sondern die "kulturelle" Annexion westeuropäischer Gebiete. Offiziell haben wir in Deutschland gar nicht so viele Muslime...etwa 6% der Gesamtbevölkerung, die Hälfte davon sind Türken. Wobei es eine offizielle Zahl gar nicht gibt...es gibt verschiedene Studien...die alle zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Das alleine zeigt schon unsere Dilemma...wir wissen gar nicht wer und wie viele hier sind. Ich kenne einen Mannheimer...der hat mehrere Wohnungen an die Stadt vermietet und weiß von daher...dass sich in jeder einzelnen Wohnung deutlich mehr Leute aufhalten als offiziell gemeldet sind. Hat jetzt nichts mit Kriminalität zu tun...in diesen Kulturkreisen nimmt man es eben nicht so genau...wer wo und wie mit wem lebt. Erinnere mich...als ich meine türkische Freundin vor einigen Jahren fragte wer denn diese vielen Leute (überwiegend Kinder) in ihrem Haus sind...die da so einen Krach machen. Keine Ahnung sagte sie...einige von ihnen hätte sie noch nie zuvor gesehen. Als ich verdutzt schaute meinte sie "bei uns ist das normal".
  • 12.03.17, 18:58
    Michael

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Find ich auch. Dann müssten das C bei CDU und CSU auch verboten werden.

    Wenn die Menschen in der Türkei noch eine Demokratie HÄTTEN, wäre die Massenmenschhaltung in Lagern nicht konsensfähig.

    Pro Tag zahlen wir 12 Millionen Euro für 3 Millionen Menschen. Der Hartz IV-Verpflegungssatz als globales Flüchtlingsgeld...

    Nee, die Sonderregelungen zur Aberkennung von Menschenrechten an die türkische - Dann-Diktatur - auszulagern und vom "Lagerwärter" ethische Werte zu fordern, geht nicht zusammen.

    Würden die Türken wirklich werden wie wir, müssten sie ja wiederum andere beauftragen, ihre Flüchtlinge zu betreuen.

    Europa hat die Türkei doch nur verarscht. Wie die Ukraine auch. In beiden "neuen Märkten" und bei beiden Beitrittskandidaten sehen wir jedoch auf relative Scherbenhaufen.

    Welchen Wert bieten wir denn an? Verrat, Verlogenheit und Verlust von struktureller Integrität.

    Wir kaufen uns unseren menschlichen Anstrich, indem wir die Türken als Unmenschen anmalen.

    Wenn wir jedoch Diktaturen einfordern, sind wir die Auftragsdiktatoren.

    Für die Türkei wäre es sinnvoller gewesen, Tourismusland zu bleiben, statt in die globale Lagerhaltung "zu investieren".

    Die EU ist niemals unschuldig daran, in welche Richtung sich die Ukraine und die Türkei entwickelt haben.

    Beide Male wurde nicht mit offenen und ehrlichen Karten gespielt. Dass unsere Ego-Päne nicht aufgingen, ist somit kaum verwunderlich.

    Wenn die Türlen die Lager räumen, haben wir genug gemeckert. Wir fordern Unmögliches. Keine Demokratie kann die Lagerhaltung von Menschen als Demokratie fortführen...
  • 12.03.17, 08:33
    andere-dimension

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Kann man auch anders sehen. Gerade das aktuelle Beispiel zeigt doch, dass der Doppelpass abgeschafft werden sollte.

    Zitat Süddeutsche Zeitung

    Tatsache ist: Als im Herbst 2015 die Türken ein neues Parlament wählten, erhielt die AKP insgesamt 49,5 Prozent der Stimmen. Bei den Deutschtürken aber, die mitwählen durften, kam die Erdoğan-Partei auf 59,7 Prozent, was viele fragen ließ: Warum ist der autokratische Präsident ausgerechnet bei jenen beliebt, die in einer doch recht liberalen Demokratie leben?
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    Zitat Bayrischer Rundfunk

    Das zeigt eine repräsentative Studie, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Universität Münster gemacht hat. Demnach stellen auch viele Türkischstämmige die westliche Gesellschaft in Frage. Jeder Dritte (32 Prozent) stimmt der Aussage zu:
    "Muslime sollten die Rückkehr zu einer Gesellschaftsordnung wie zu Zeiten des Propheten Mohammed anstreben."
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    Mit welchem Recht haben einige dieser Leute einen deutschen Pass?

    Wer so drauf ist, der ist noch nicht zu einem 1% ein Deutscher.

    Die Menschen sollen sich (ab einem bestimmten Alter) zu einer Nation bekennen. Ich würde ihnen dafür ein Zeitfenster geben...sagen wir mal frühestens ab 18 können sie sich entscheiden...bis zum Alter von 25 Jahren müssen sie sich entschieden haben.

    Was die hiesigen Wahlauftritte der türkischen Politiker betrifft...bin ich in einem Zwiespalt. Als "wahrer" Demokrat darf man sie nicht unterbinden...da müssten schon ganz außerordentliche Gründe vorliegen.
    Wenn, dann müssten diese Gründe aber für alle Politiker/Parteien gelten. Nur die Opposition, jedoch nicht die Regierung reden lassen...das ist höchst undemokratisch und eine direkte Einflussnahme in die Politik eines fremden...in diesem Fall souveränen. Wir interprteieren und werten ungefragt nach unseren Maßstäben die Inhalte solcher Auftritte und Reden. Das halte ich für falsch. Es ist ein anderes Land, eine andere Kultur, eine andere Religion. Und da bin ich auch schon beim Contra: Wie u.a. ein MDR Team aufdeckte...sind diese Reden auch sehr mit religiösen Themen behaftet. Und da bin ich strikt dagegen.

    Man müsste, und das fordern von Tag zu Tag immer mehr Politiker, die Religionsfreiheit abschaffen. Sie ist der Freibrief für viele Hasstiraden. Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit entzieht man sich den strengen Blicken von Justitia. Die Religionsfreiheit passt nicht mehr in unsere Zeit. Unsere Verfassung bietet ausreichend Schutz für alle...da braucht es keine Sonderregeln.
  • 11.03.17, 17:48
    Michael

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Sagten ja die Holländer heute für uns.

    Die Türken können jedoch aucht als "Vorposten und Flüchtlingspufferzone" einerseits dienen und zeitgleich eine wirkliche Demokratie sein. Als Urlaubsland sind sie ja schon "ausgefallen", was niemandem dort gefallen wird und sich bei demokratischen und freien Wahlen wohl niederschlagen würde. Danach würde die Massenmenschhaltung in der Türkei wohl unmöglich werden. So sind wir die mentalen Auftraggeber für die Entwicklung dort, die wir zeitgleich verurteilen. Damit verurteilen wir uns nur selbst.

    So werden die Äußerungen Oettingers und Röttgens eher dazu führen, dass die Flüchtlinge bald wieder als Privatpersonen "durchgewunken" werden und die Demokratie auch hier durch alternativlose Notwendigkeiten abgelöst wird, die aus vollendeten Tatsachen herrühren, die Demokratie nicht mehr zu steuen in der Lage ist. Machen die Türken die Grenzen auf, geht ganz Europa erneut am Stock.

    Jetzt den Türken noch das Flüchtlingsgeld streichen zu wollen, ist Zechprellerei und eine anfänglich unmöglich umzusetzende Forderung - zumindest für jedes Demokratische System.

    Jetzt den Doppelpass "streichen" zu wollen, ist eine Rache an Erdogan, die über die hier lebenden Menschen ausgeschüttet wird.

    Keine Demokratie könnte die Drecksarbeit für die EU machen. Wer den Ungenannten mit dem Belzebub austreibt, nimmt weitere Konflikte in Kauf.

    Was diese Debatte bestimmt bewirkt, ist eine weitere Aufheizung der Gegensätze und bezeugt unsere eigene Inkonsequenz und Inkonsistenz im Denken.

    Wie dies sachlich gesehen werden mag, ist eher zweitrangig. Erstrangig wird bewusst weiteres Öl ins Feuer gegossen.
  • 11.03.17, 08:31
    aerolith

    doppelte Staatsbürgerschaft

    Im Kontext der Zuwanderung ergibt sich auch das Problem der "doppelten Staatsbürgerschaft".

    Für die mehrfache Staatsbürgerschaft spricht im Zeitalter des Nationalstaates:

    - Kinder aus Mehrnationenelternpaaren möchten sich nicht GEGEN ein Elter entscheiden, und der Gesetzgeber sollte das immer berücksichtigen
    - soziale Zugehörigkeit ist im Zeitalter des Globalismus immer öfter an mehrere, oft weit auseienderliegende gegenden gebunden, was zwangsläufig auch politische Rechte mit sich bringen sollte

    Gegen die mehrfache Staatsbürgerschaft spricht:

    - das Konzept der Staatsbürgerschaft ist veraltet und sollte durch Indigenat ersetzt werden
    - keiner kann der Diener zweier Herren sein, was v.a. in Zeiten politischer oder gar militärischer Konflikte zusätzliche Probleme mit sich bringt
    - das Konzept der Staatsbürgerschaft sieht keine Mehrfachbindung vor, denn Staatsbürger zu sein bedeutet auch, in einem System Steuern zu zahlen, politische Rechte in Anspruch zu nehmen, Pflichten zu erfüllen...
    - früher oder später muß es zu Konflikten kommen, bei denen zu viele Interessen eine Rolle spielen, die ohne Dopplung der Staatsbürgerschaft nicht auftreten würden, wie folgender Artikel belegt:

    erstellt von ntv:

    In der Debatte um Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsmitglieder in Deutschland hat sich der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen für die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft ausgesprochen. Das Modell habe sich "nicht bewährt", sagte Röttgen dem "Spiegel". Die Kampagne der türkischen Regierung trage zur Entfremdung zwischen in Deutschland lebenden Türken bei und zeige: "Der Stand der Integration ist offenbar deutlich schwächer, als viele bisher angenommen haben."Röttgen plädierte für ein Optionsmodell, bei dem sich in Deutschland geborene Kinder von Einwanderern bis zum 21. Lebensjahr entscheiden müssen, welche Staatsbürgerschaft sie haben wollen. Seit einer Vereinbarung der schwarz-roten Koalition 2014 müssen sich in Deutschland geborene Kinder von Ausländern nicht mehr im Alter von 18 bis 23 Jahren zwischen der deutschen und der Staatsangehörigkeit ihrer Eltern entscheiden. Das trifft vor allem auf viele Türken zu. Die CDU und auch deren Schwesterpartei CSU wollen das rückgängig machen.
    Der CDU-Politiker kritisierte die Auffassung der Bundesregierung, wonach Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in Deutschland durch die Rede- und Versammlungsfreiheit gedeckt seien. Ausländische Hoheitsträger würden nicht "zu Privatbürgern, wenn sie die Grenze überschreiten", sagte Röttgen.
    Ein türkischer Politiker könne in Deutschland "nicht einfach so tun, als würde er sein verfassungsmäßig verbrieftes Recht auf freie Meinungsäußerung ausüben". Die Bundesregierung müsse der Türkei klar sagen, "dass wir nicht wollen, dass der türkische Wahlkampf bei uns stattfindet.
  • 16.01.17, 07:07
    Michael

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Gut, da guckst du sparsam. Eventuell war das auch ein verkehrsberuhigter Bereich.

    Doch der Fortschritt in den Rückschritt scheint unübersehbar voranzugehen.

    Im Grunde zeigt es, dass sich die "Probleme" nicht wirklich verändert haben.

    Es ist dämlich, erst Millionen Menschen hereinzulassen und dann eine dauernde Diskussion zu führen,

    wie wir die Asyl- und Schutzsuchenden möglichst wieder in Verhältnisse abschieben,

    die so aussehen, wie die derzeitigen vor der Festung Europa.

    Allein in Nigeria kamen annähernd unbemerkt nach "Medienangaben" geschätzte 10 Millionen Flüchtlinge hinzu.

    Zu den "Kriegsgründen und Kriegsanlässen" sei gesagt, dass die Ankündigung des israelischen Ministerpräsidenten gestern zur Nahost-Konferenz in Paris die Frage, ob wir "Zuwanderung" brauchen, weiterhin ad absurdum führen wird.

    Wir arbeiten echt hart und fortlaufend daran, die noch verbliebenen "gemäßigten" Mitbürger anderer Kulturen derart gegen uns aufzubringen, dass die Ankündigung Netanjahous, die alte Welt würde nicht mehr lange bestehen, angesichts Trumps Ankündigungen der Verlegung der amerikanischen Botschaft wohl nicht ganz aus der Luft gegriffen zu sein scheint.

    Aber Hauptsache, wir gießen weiter Öl in ein Feuer, das kaum noch zu löschen scheint.

    Wir HATTEN Zuwanderung. Dieses abzulehnen, verschärft nur den Grundkonflikt.

    Sind wir eine Ente, nutzt es nichts, umherzulaufen und: "Ich bin ein Schwan", zu rufen.

    Daher ist die Feststellung unserer kollektiven Eselei der erste Schritt zur Besserung.

    Wo sollen all die Menschen hin, die niemand mehr zurückhaben will, weil sie durch unserer Menschenverachtung mit Hass infiziert wurden?

    Wie Australien eine "Insel" für die, die kein Staat mehr "benötigt"? Wäre dann die Überbevölkerung nicht die Ursache all der Debatten und all diese daher nur Scheingefechte?

    Wieviel Milliarden Aussortierte, Heimatlose und Vertriebene soll denn dieses System der Dinge noch "produzieren" dürfen, bis die Tyrannen vom Thron des Lohnes der Angst gestoßen werden?

    Was geht nur mit Trump und Israel ab? Naja, auch sie haben ja Frauen und Kinder.

    Aber es zeigt sich auch hier ein spirituelles Grundproblem - die Frustration über die vermeintliche Trennung vom Leben.


    Extra für andere-dimension hatte ich gestern einen Klebezettel in einem Buch hinterlegt, dieses einmal in geeigneten Worten auszudrücken:

    "Es scheint fast so, dass man in unserer Gesellschaft nur Erfolg und Macht haben kann, wenn die ideologischen Überzeugungen und das egozentrische Wertesystem so unverrückbar sind, dass sie in eine Berührung und Erschütterung durch die unmittelbare Gegenwart abblocken und verhindern. Wenn das stimmt, dann wären unsere Führer, Machthaber und Meinungsmacher in besonderem Maße abgeschnitten vom Lebendigen selbst und dadurch fähig, den größten Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten gegenüber blind und unberührbar zu bleiben - mit immer heftigeren gesellschaftlichen Konsequenzen." (1)

    Ich denke, wir sollten die Stille einmal befragen. Stille wird im Allgemeinen als befrendlich erfahren. Gestern dachte ich, es wäre gar nicht blöde, einmal aufzuwachen und alle Menschen hätten "ihre Sprache" verloren. Die Luft weigert sich einfach, unser Gebrabbel weiterzutragen...

    Wenn Ruhe im Karton ist, wird aus dem Drama in Cartoon. Wenn Drama gespielt werden will, spielen die vom Leben abgeschnittenen halt DRAMA. Wir fordern es nämlich von "IHNEN" und daran scheitern wir alle....

    Die Stärkung der wechselseitigen Illusionen bringt uns nicht mehr weiter. Die Ursachen sind "anzugraben", bevor unsere "Todesengel", die die wir zwingen, über Leichenberge zu gehen, unseren Willen mit immer heftigeren Konsequenzen "erzwingen". Männliche Todesreligionen und ihre Wirtschaftssysteme kämpfen noch un die Aufrechterhaltung ihrer Irrtümer.

    Warum? Weil wir sie mit einem Nutzen verbinden, der die auf der Erde kriechende Schlange abbildet. Es dient der Abwehr der Wahrheit, dass nur nutzt, was allen nützt.

    Nee, wir machen die Politik zu dem, was sie ist. Es sind unsere Irrtümer, die dort "vertreten" werden. Dieses Ego-System von Politik bedingt die Abwesenheit von Menschlichkeit in unseren kulturellen und sozialen Beziehungen, die durch Meinungsbilder veränderlicher und häufig manipulativer Natur geprägt sind.

    Wir sehen, was wir sind. Was jetzt hier ist, ist jetzt so, wie es ist. Davon, dass wir Menschen herabwürdigen, wird es in keinem Fall besser.

    Ob es jetzt AfD Politikerinnen sind, die die "Ego-Partition der männlichen Dominanzsysteme" spielend beherrschen, ist fast egal. Immer fordert das EGO UNTERWERFUNG. Das ist keine Integration, das ist Isolation.

    Wir züchten weiterhin einzig Illusionen...
    (1) aus: "Stille in einer lauten Welt" - Im Schweigen sich selbst erfahren, Dieter Mittelstern Scheid, Kösel Verlag München 2007
  • 15.01.17, 11:34
    aerolith

    Wir brauchen mehr Esel

    Eins ist jedenfalls sicher: wir brauchen mehr Esel

    Beleg hier
  • 30.07.16, 14:10
    andere-dimension

    AW: Kriegsgründe und Kriegsanlässe

    Von mir aus können sich Gülen und Erdogan Anhänger gegenseitig die Köpfe einschlagen...aber nicht auf deutschem Boden. Ich würde den Türken das Demonstrationsrecht auf unbestimmte Zeit entziehen. Müssen sich wieder 2500 Polizisten wegen 300000 Muslimen den Tag versauen lassen, als ob wir mit denen nicht schon genug Ärger hätten. Fast täglich wird an irgend einem deutschen Gericht ein Urteil nach der Scharia gefällt...ein Unding ist das. Weicheier sind das, an der Führungsspitze der AfD, eiern um die Themen herum...statt sie unverblümt auf den Tisch zu legen. Nicht nur keine Muslime mehr rein, sondern alle Muslime...die den Koran über unser Grundgesetz stellen...raus. Wenn wir so handeln, dann sind wir 95% von denen los und haben endlich wieder Ruhe. Es gibt in einigen Regionen Deutschlands mehr Moscheen als Kirchen. Wir brauchen Kinderkrippen, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, Altenwohneheime....aber ganz bestimmt keine Moscheen. Und es muss endlich das Burka-Verbot her. Im Tessin funktioniert das bereits vorbildlich - die Muslime ziehen dort ab und bevölkern andere Landstriche. Ein Beweis dafür, dass sie nicht gewillt sind...sich in unsere Gesellschaft zu integrieren.
  • 01.02.16, 04:40
    Demokrat für Deutschland

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Ich habe mir niemals auf die Fahne geschrieben alternative Ideen entwickeln zu wollen - das ist nicht mein Anspruch. Mit dem Kapitalismus haben wir, gerade jetzt so sichtbar wie noch nie, das absolut beste System...sonst würde nicht die ganze Welt zu uns wollen. Mir ist nicht bekannt, dass auch nur ein Flüchtling versuchte nach Nord-Korea zu fliehen - dazu müsste er noch nicht einmal einen Ozean überwinden.
    Du redest vom Kommunismus als einstige Ideologie, ich vom praktizierten Kommunismus. Den Kommunismus nach Marx hat es, außer auf dem Papier, noch nie gegeben - weil er gar nicht funktionieren kann.

    Wenn Du mal Lafontaine und Wagenknecht begegnen möchtest, dann flaniere auf der Mainzer Sraße in Saarbrücken - dort gibt es gleich zwei Sterne -Restaurants, eines mit drei Michelin Sterne und eins mit zwei Sternen. Dort speisen Kommunisten. L+S wohnen direkt an der Luxemburger Grenze, in einem kleinen Ort bei Merzig. Praktisch; können sie billig Kaffee und Zigaretten kaufen. Mir ist auch noch nicht zu Ohren gekommen, dass die beiden Flüchtlinge aufgenommen hätten - dabei haben die ein richtig großes Grundstück mit Lage am Waldrand.

    Es ist gar ncht so entscheidend in welchem Lager man sich positioniert, sondern welche Realpolitik man verfolgt. Jeder noch so durchgeknallte Grüne ist viel näher an der Wirklichkeit dran als so mancher Linke.
    Zwar ist es ganz schick alternativ zu denken, doch mit modern hat das nicht unbedingt etwas zu tun. Man kann und muss das Rad nicht neu erfinden.
  • 31.01.16, 17:03
    aerolith

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Allerdings würde jeder Kommunist jeden anderen in "sein" Haus lassen. Wo ist der Fehler? Klaro liegt er in Deinem Denken darin, daß der Kommunist kein eigenes Haus besitzt, sondern alles vergeselllschaftet ist. Im allgemeinen sind diejenigen, die sich heute als Linke bezeichnen, keine, sondern Antikapitalisten, Antifaschisten, Antibürgerliche, Anti.... Das ist etwas ganz anderes. Wer das Privateigentum ablehnt, lehnt auch den Staat als Idee ab, lehnt auch jedes Rechtssystem ab, lehnt Krieg und Gewalt ab. Ein Kommunist ist ein Utopist, aber es ist keine schlechte Utopie. Mir jedenfalls gefällt sie. Ich habe bloß ein Problem mit dem Kommunistsein: es fehlt mir an Differenzierung und der damit zusammenhängenden Anerkennung des Verschiedenen. Und deshalb lehne ich diese Utopie als Dystopie ab. Menschen sind eben verschieden und benötigen auch Privates, auch Privateigentum, an das sie oft Erinnerungen und Bedeutungen hängen, die dem Kommunisten wurscht sind. Solche Dinge wie Eigentum muß man sich erwerben, ergo wächst ein Bewußtsein für die Bedeutung von Eigentum mit dem Älterwerden, was auch erklärt, warum v.a. junge Menschen glauben, links sein zu müssen.

    Deinen Argumenten mit der Familie stimme ich nicht zu. Familie ist nichts, was mit Nutzen, Vernunft oder Freiwilligkeit zusammenhängt, sondern mit Blut. Das andere sind Freundschaften. Aber auch da sollte man den Nutzen und die Freude im gegenseitigen Miteinander nicht unter- oder überbewerten. In eine Familie kann man niemanden einladen. Das geht nicht. Es soll Idioten geben, die leben in Wohngemeinschaften und betrachten die als Familienersatz, weil Haß, Selbsthaß und Erziehungsfehler sie daran hindern, das als ihre Familie anzuerkennen, was nun mal sie selbst auch sind. Freundschaften kommen und gehen. Familie bleibt. So einfach ist das. Manchmal allerdings kann aus einer Freundschaft Liebe wachsen und eine Familie erzeugt werden. Und manchmal ist es auch umgekehrt. Aber am Ende zählen nur die Kinder. Und die sind v.a. eins: Blut.

    AfD II, wenn ich mir Deine durcheinandergewirbelten Begrifflichkeiten so anschaue, stelle ich immer wieder erneut fest, wie liberal und kapitalistisch Du doch argumentierst. FDP 2.0 Kleinbürgerliches Besitzstandsdenken trifft auf die Ängstlichkeit vor dem Fremden. ALTERNATIVES Denken sähe anders aus.
  • 31.01.16, 15:43
    Demokrat für Deutschland

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Stimmt, ich hatte vergessen zu erwähnen: "...und sie schlucken jeden Köder....."
  • 31.01.16, 11:21
    Jonny Rotten

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Sie haben vergessen, dass der "typische Linke" natürlich auch Drogen konsumiert! Mann, was müssen Sie für Schmerzen haben ..
  • 31.01.16, 08:15
    Demokrat für Deutschland

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Das hat doch nur teilweise etwas mit Kapitalismus zu tun, mehr damit ... wie unterschiedlich wir staatliche Grenzen definieren. Kein Kommunist dieser Erde würde jeden x-beliebigen Menschen auf sein Grundstück oder in sein Haus lassen. Jeder Mensch zieht, von der Privatsphäre angefangen, Grenzen. Ein Staat ist nichts anderes als eine große Familie, die ihren privaten Lebensraum absteckt. Wenn nun ein Fremder dein Haus betreten, Mitglied deiner Familie werden will, dann wirst Du ihn möglichst schon vorher unter die Lupe nehmen - ist er ein "Gewinn" (Kapitalismus) für deine Familie, dann wird dir die Entscheidung wesentlich leichter fallen...als wenn die Gefahr groß ist, dass er deiner Familie und dir zur Last fällt und euren "Lebensstandard" (Kapitalismus) bedroht. Das mögen kapitalistische Beweggründe sein, aber von denen wird auch jeder Kommunist getrieben - Kommunisten sind am Ende nichts anderes als heuchlerische Kapitalisten. Dann doch lieber auch dazu stehen. Kommunisten argumentieren aus der Sicht des "Eindringlings", aber nicht aus der des Gastgebers....das sind Sonnenkönige wie (Karl) Ludwig...die den Fleißigen vorrechnen ...wie wenige Tage im Jahr sie für die Schmarotzer arbeiten müssen.

    Es gibt darüber hinaus noch viele andere mögliche Gründe, warum ich den Fremden nicht in meiner Familie haben möchte. Womöglich ist er gefährlich und eine Bedrohung für Leib und Leben, vielleicht will er unser Tischgebet abschaffen, ist nicht dazu bereit sich mit uns(in unserer Sprache) zu unterhalten, will nicht am Familienleben teilnehmen...usw...es gibt viele Gründe dafür...warum ich jemanden nicht in mein Haus lassen möchte. Dennoch braucht jede Familie "Zuwanderung" (frisches Blut) um die Familie zu erhalten. Dieses Blut muss alleine schon aus genetischen Gründen (Inzest) von Außen kommen. Aber die Braut mag sich ihren Bräutigam schon selbst aussuchen.

    Wähler-Analysen zeigen, dass der typische Linke eher weniger gebildet, unterdurschnittlich verdienend, oder gar Hartz4 Empfänger ist. Diese Leute leben gerade davon, dass andere für sie arbeiten...und haben überhaupt kein Interesse...dass sich daran etwas ändert.
  • 30.01.16, 06:35
    aerolith

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    ich bin gegen grenzen, erkenne jedoch ihre notwendigkeit an. eben deshalb müssen sie für jeden durchlässig sein, in einer ordnung. jeder sollte erst einmal freie ortswahl haben. weltweit. aber wenn er in einem rechtsverbund, der durch grenzen bestimmt wurde, die ordnung störte, muß er wieder raus und hat sein recht für diesen rechtsverbund für eine zeit X verwirkt.

    so ähnlich ist das in der BRD derzeit auch geregelt. aber es wird nicht durchgesetzt. vor allem aber werden die armen menschenmassen der welt durch das versprechen auf staatlich garantierte partizipation am erwirtschafteten reichtum derjenigen gelockt, die ihn erarbeitet haben. das ist klientelismuspolitik, denn meiner meinung nach sollen diejenigen, die zuwanderung brauchen (industrie, kinksgrüne, kinderlose kleinbürger...) diese neubürger auch bezahlen, nicht aber die gesamte gesellschaft.
  • 30.01.16, 05:29
    Michael

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Der Experte für Geschichte ist ja Aerolith, doch ich stelle mal die These auf, dass niemals in der Weltgeschichte Völkerwanderungen durch Grenzen aufgehalten wurden, sehen wir mal von der chinesischen Mauer ab. Auch die physische Mauer zum Ostblock konnte die Flüchtlinge nicht aufhalten.

    Sind die Flüchtlinge durch Grenzen aufzuhalten?

    Die Wertselektion, die Aerolith anspricht, ist das eigentliche Integrationshemmnis.

    Sind die Mauern in den Köpfen nicht das eigentliche Problem?

    Wir können nur global denken lernen...
  • 29.01.16, 17:40
    aerolith

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    das sind genau die liberal-pragmatischen argumente, die für kapitalisten typisch sind. menschen werden nach ihrem wert bemessen und ihnen darüber rechte zugesprochen. die argumentation der kapitalisten, wie hier auch von einem, der sich demokrat nennt: nur wer dem kapitalismus nützt, solle ein recht auf einwanderung besitzen. die anderen mögen bleiben, wo der pfeffer wächst.

    eben deshalb kann ich mich mit der AfD-politik nicht anfreunden, denn sie besitzt KEINEN alternativen ansatz, sondern will schlichtweg genau das gleiche wie die meisten anderen parteien der BRD auch.

    BRAUCHEN? ja, wenn man weiters hunderte milliarden gewinn durch völlig überflüssigen export haben will. nutzanwendung für diejenigen, die eben den gewinn machen. deutschland braucht das nicht. wer aber den profit sichern will, der braucht eine nicht enden wollende einwanderung.
  • 29.01.16, 11:37
    Demokrat für Deutschland

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Deutschland kann kein Einwanderungsland sein, denn wir haben dafür weder Regelungen noch ein Gesetz. Typische Einwanderungsländer, wie z.B. die USA oder Australien, haben für die Einwanderung strenge Kriterien geschaffen, die der potentielle Einwanderer erfüllen muss. Bei uns ist genau das Gegenteil der Fall - wir nehmen jeden...und nennen das dann Asyl.
    Ein Versäumnis der Politik, obwohl Experten seit Jahren auf die Dringlichkeit hinweisen - heute wissen wir warum. Wir brauchen Zuwanderer von Qualität, mit Fertigkeiten, mit Anpassungs-Fähigkeit -und- Willen, mit offenen Herzen und Armen, mit Interesse an unserer Kultur, die unserer freien Gesellschaft mit Respekt begegnen, die Andersgläubige tolerieren und sie als ihre Nachbarn akzeptieren. All das bekommen wir nicht. Wir bekommen Hinterwäldler, die nichts anderes im Sinn haben als unsere Sozialkassen zu plündern. Die Kriegsflüchtlinge nehme ich davon aus, aber die machen ohnehin max. 25% der "Zuwanderer" aus. ja, wir brauchen Zuwandere: Franzosen, Chinesen, Spanier, Italiener, Portugiesen, Russen, Amerikaner, Japaner, .............doch davon sind wir weit entfernt.

    ps. heute wurde in Villingen - Schwenningen eine scharfe Handgranate auf das Areal eines Flüchtlingsheimes geworfen.... und hat...Gott sei Dank...nicht gezündet. Allerdings glaube ich auch, dass dies nur der Anfang war...
  • 29.01.16, 08:34
    aerolith

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Das Ordner-Thema lautet: "Brauchen wir..." In der gestrigen Talk-Runde im ZDF ging man davon aus, daß die BRD ein Einwanderungsland sei und DEUTSCH zu sein in Zukunft bedeute, einen Migrationshintergrund zu haben.

    Kommentar: Das ist für mich keine schöne Vorstellung, daß die Zukunft meines Vaterlandes so aussehen soll. Ich lehne das ab. Für mich ist das nicht die deutsche Idee, also das, was sich mit dem Wort "deutsch" verbindet. Die Idee einer Neubildung des Nationalen aufgrund der Zuwanderung, die Vermischung sämtlicher Nationalitäten unter einer staatstragenden Idee, ist französisch, amerikanisch, australisch oder südafrikanisch, aber nicht deutsch. Ich lehne Zuwanderung also ab. Ich trete aber zugleich für den Gedanken ein, daß JEDER Mensch in der Welt das Recht haben sollte, dort zu leben, wo er es eben will, ganz ohne Asylrecht, ganz ohne Zuwanderungsgesetz, ganz ohne liberale Attitüde pragmatischer Sanktionen. Wir "brauchen" keine Zuwanderung. Das ist ein dümmliches Paradigma klientelistischer Politiker und der dies nachplappernden Gutmenschen. Argumente wie fehlende Versorgung alter Menschen, überhaupt Überalterung und dergleichen mehr sind unsinnig. Erstens sehe ich von den Einwanderern sehr wenige in diesen Berufen arbeiten - das verbietet schon ihre Religion, einem Ungläubigen den Arsch abzuwischen - und zweitens sind die Preise völlig in Unordnung. Das gesamte Preis- und Lohnsystem der BRD ist in Unordnung. Aber das führt jetzt zu weit, das alles auseinanderzuklamüsern. Kinder werden in diesem Land zu wenige geboren, weil sie schlichtweg zu teuer sind und die Familien, sofern sie nicht der Unterschicht angehören, durch Kinder mehr Nachteile als Vorteile haben. Man setze den Kinderfreibetrag auf 30000 € p.a. und streiche das Kindergeld, schon werden die Geburtenzahlen explodieren. Zugleich garantiere man arbeitsrechtlich das Wiedereingliederungsrecht der Schwangergewesenen für eine Zeit X nach ihrer Niederkunft. Aber diesen Mut, das also durchzusetzen, hat keine Regierung. Also behilft man sich und der Industrie, die billiges Prekariat braucht, indem man die Tore öffnet und unter dem Mantel der Flüchtlingshilfe Millionen Menschen ins Land lockt, die als billige Arbeitskräfte die Gewinne der Industrie halten und erhöhen werden, zugleich aber Druck auf die Menschen machen, die eh wenig Geld verdienen.
  • 09.01.16, 07:30
    Demokrat für Deutschland

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    "Ich bin schockiert!", So kündigte am späten Abend die Moderatorin im WDR den Bericht eins Journalisten an. Der Journalist sprach mit mehreren Polizisten, die anonym bleiben wollten, über die Vorfälle in Köln und den damit verbundenen Falschmeldungen seitens der Polizei und der Politik. Alle Polizisten bestätigten ihm, dass Straftaten von Flüchtlingen der Öffentlichkeit bewusst unterschlagen oder weichgezeichnet wurden. Umso höher die Instanz, desto mehr wurde "weggelassen" oder verfälscht. Teils im vorauseilenden Gehorsam, teils auf Druck in den eigenen Reihen oder aus der Politik. Man wollte den Rechten keine Möglichkeit geben Öl ins Feuer zu gießen. Ist natürlich heuchlerisch von den Medien so zu tun als hätte man davon nichts gewusst. Ein großer Teil der Medien wusste das schon lange und hielt ebenfalls, voraussichtlich auch im vorauseilenden Gehorsam, dicht. Wenn schon ein kleines Licht wie ich das seit vielen Monaten anklagt, dann müssen auch andere etwas gemerkt haben. Wenn nicht, dann sind sie entweder blind oder unglaublich naiv. Mir persönlich hatte schon vor vielen Wochen der Feuerkommandant einer mittelgroßen deutschen Stadt gesagt, dass man dazu angehalten wurde keine Pressemitteilungen mehr zu machen, wenn es Einsätze in Flüchtlingsheimen gibt. Hintergrund; man musste täglich mehrmals ausrücken um von Flüchtlingen verursachte Brände zu löschen, oder um Polizei die wegen anderen Einsätzen zu unterstützen, die ebenso mit den Flüchtlingsheimen zu tun hatten.. Wenn ich jetzt hier die schwerwiegenden Vorfälle in Flüchtlingsheimen, die mit Anschlägen von außen nichts zu tun haben, auflisten wollte, dann wäre ich am Montag noch nicht fertig. Ob Brände, Vergewaltigungen, Schusswaffengebrauch, Massenschlägereien, Drogenhandel, es gibt jeden Tag mehrere Vorfälle dieser Art. Sie werden seit Wochen und Monaten über die großen Medien nicht mehr verkündet, werden nur noch über lokale Medien Randnotiz vermeldet. Seit vielen Wochen werden auch keine Bilder mehr von den Flüchtlingen an unseren Grenzen gezeigt, obwohl der Strom nicht abriss. Seit Wochen kommt die Spitze der AfD in den Medien nicht mehr zu Wort.

    Es sollte inzwischen jeder gemerkt haben, dass da in unserem Land etwas nicht stimmt. Eine so lange Zeit der Großen Koalition hinterlässt ihre Spuren. Vieles von dem wäre so nicht abgelaufen, hätten wir eine "echte" Opposition. Es wird nichts mehr im Parlament ausgefochten, man winkt es einfach durch. Die Kanzlerin verkündet der Welt Botschaften, die sie bei ihrem eigenen Volk nicht auf dem Prüfstand hatte. Wenn das auch in Zukunft die Politik unseres Landes ist, dann nimmt das kein gutes Ende. Aber nicht nur die Bürger, auch die Journalisten sollten darüber nachdenken ob sie das wirklich wollen. Sie sind schon lange, ohne es vielleicht zu merken, zu Handlangern der Politik geworden, anstatt dieser auf die Finger zu schauen. Die SPD scheint sich damit abgefunden zu haben die kleine Schwester der CDU zu sein. Das eigene Profil wird nicht mehr geschärft, sondern nur noch angepasst. Die Liberalen sind verschwunden, Linke und Rechte zu faschistisch. 2017 wählen wir die nächste Periode einer Großen Konstellation, was anderes zeichnet sich zum heutigen Zeitpunkt nicht ab. Wir hatten in den letzten Jahren eine linke Regierung mit einem rechten Kanzler (Schröder), eine rechte Regierung mit einer linken Kanzlerin (Merkel) und eine Große Koalition. Alles Patt-Situationen. Bis Deutschland aus seiner Lethargie erwacht, wird einiges nicht mehr zu richten und für immer verloren sein.

    Eine echte und reflektierte Asylpolitik, bei dem o.g. Hintergrund, scheint da schon gar nicht möglich zu sein.
  • 08.01.16, 16:59
    Demokrat für Deutschland

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Die AfD zur Zuwanderung

    Zitat aus dem Parteiprogramm

    Da wir demographische Nachhaltigkeit ernst nehmen, bejahen wir die Zuwanderung integrationswilliger und integrationsfähiger Einwanderer nach Deutschland.

    Weil wir uns der Rechtsstaatlichkeit verpflichtet fühlen, muss die Einwanderungspolitik nach klaren Kriterien gesetzlich geordnet werden, z. B. in Anlehnung an entsprechende Kriterien wie in Australien oder Kanada. Entscheidend sind Sprachkenntnisse, Ausbildung, berufliches Wissen und die Erfordernisse des deutschen Arbeitsmarktes. Eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme – auch aus Ländern der EU – lehnt die AfD strikt ab.

    Sozialleistungen für Zuwanderer sind ohne jede Einflussnahme der EU ausschließlich nach deutscher Gesetzgebung zu gewähren. Leistungen wie ALG II (Arbeitslosengeld), Kinder- und Wohngeld sollen nur solche Zuwanderer erhalten, die in erheblichem Umfang Steuern, bzw. Sozialversicherungsbeiträge in Deutschland gezahlt haben oder deren Eltern das getan haben



    Dürfte zu großen Teilen auch deinen Standpunkt vertreten, aerolith
  • 07.01.16, 08:22
    Michael
    Lieber Demokrat für Deutschland,

    es widerspricht der Verfassung, die hier derzeit gilt, politisch Andersdenkende derart zu diffamieren, wie Sie es hier tun.

    Die Würde auch des Andersdenkenden ist unantastbar und als schützenswertes Gut anerkannt.

    Jemandem die Menschenwürde streitig zu machen, indem er in das Raster der AgD gepresst wird, und nur dann der Menschenrechte würdig erscheint, lässt mich die Behauptung aufstellen, dass die AgD gegen die Verfassung arbeitet und zunächst einmal selbst von Verfassungsschutz ins Auge genommen werden müsste.

    Ihre KOnzepte relativer Besonderheit sind eine Schande für eine Demokratie. Mal das Grundgestz gelesen? Oder wieder vergessen, warum, und aus welcher Intention es geschrieben wurde?

    Die AgD als neue Kohorte der alten Geister, die niemand mehr braucht. Wir brauchen keine geistigen Brandstifter, sondern Lösungsansätze. Eine nationalistische Partei wie die AgD kann nichts, außer Öl ins Feuer gießen.

    IHR wollt an etwas festhalten, was zweimal in eine Katastrophe führte und habt dabei NICHTS gelernt?

    Sie werden keine Achtung mit Menschenverachtung ernten. Sie säen nationalen Wind, obwohl der globale Sturm schon aufzieht.

    Sie als Partei bestärken Ängste und kennen doch kein einziges ursächlich sinnvolles Argument, dass mehr als eine selktive Wahrnehmung abbildet.

    Ohne Sachverstand ist die AgD eine Eintagsfliege, die versucht, aus der Angst Kapital für das Kapital zu schlagen.

    Daher wünsche ich Ihrer Partei, den Horizont bisheriger Begrenztheit noch erweitern zu können.

    Daneben: Der Lagerkoller ist ein "Organisationsverschulden". Auch das hätten die alten geistigen Kräfte, die hinter ihrer Partei stehen, schon zweimal Erkennen lernen können.

    Am Ende standen noch mehr Tränen als vorher.

    Wen hat es genutzt?

    Wem nutzt es jetzt, eine Situation national zu beklagen, die globale Ursachen hat?

    Daher: Reine Scheinargumentationen bringen uns nicht weiter. Wer vorhat, auf seinem Standpunkt zu beharren, hat das Prinzip der Demokratie nicht verstanden und sollte sich zu den "Gestrigen" zählen. Mit dem gleichen Irrtum eine identische Situation auflösen zu wollen, kann nur einen erneuten Irrtum erzeugen.
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