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Thema: Rauch ohne Feuer

  1. #1
    Kurzvormabschussiger
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    Rauch ohne Feuer

    RAUCH OHNE FEUER
    1. Kapitel, Januar
    Amseln und Meisen lockten bereits am achten Januar mit ihrem Ruf, verwunderten Stuhr. Die Luft war wohlig leicht. Zwölf Grad über Null zeigte das Thermometer an. Es roch frisch nach aufbrechender Heiterkeit des Frühlings. Unmengen zitronengelber Blüten am Hamamelisstrauch hatten ihm einen Hinweis gegeben. Zeigten ein tückisches, trügerisches Gelb, lenkten ihn in einen stummen Zwiespalt. Lebt die Zeit trügerisch in ihm, oder lebt er in einer trügerischen Zeit?

    So dachte er, der Arbeitsuchende. Ein Sonderling, von den knapp fünf Millionen Arbeitslosen, der sich bereit erklärte, ganztags die Führung des Haushalts und sich der Erziehung von Kindern zu widmen. Als er damals in einer Firma angestellt war, hatte er keine Vorstellung davon gehabt, wie er diese Aufgabe im Haushalt ohne Ausbildung bewältigen würde. Auf die Jahre zurückgesehen, hatte er häufiger ratlos da gestanden, ohne Kollegen die ihm Sachbeiträge, kreative Vorschläge lieferten oder er sich ein Extrabudget beschaffen konnte. Immer flexibel an Aufgabe und an den Terminen seiner Familie gebunden, hatte er bei dieser Arbeit einiges über Planung und Organisation gelernt, aber keine feste Arbeitszeit, Urlaub oder gar Gehalt für sich beansprucht. Rationalisierte, organisierte, ordnete und strukturierte seinen Arbeitsplatz, arbeitete zielorientiert und selbständig im Haushalt, unter Zuhilfenahme seiner technischen Gehilfen, ebenso wie in der Firma leitende Angestellte.

    Beständig wird er mit Informationen konfrontiert. Sei es über die richtige Hautpflege, Schuhweiten, Unterrichtsmaterialien, Schulstil, verhaltene Erziehung, Gewaltabwendung, Müllvermeidung. Sei es ein Hinweis an Waschpulver und Wurst oder der grüne Punkt und die Entsorgung von Windeln.

    Auch hat er sich selbst über Ethik und Kultur anderer Länder informiert, basierende geschichtliche Schuldgefühle integriert, für Kinder interessant und mit Verständnis fordernd, weitergeleitet.

    So las er in der Freizeit über Fachgebiete wie Ernährung: Nährstoffe und Schadstoffe, Textilien: Behandlung und Kennzeichnung, Inhaltsstoffe: Hygiene, Pflege und Reinigungsmitteln, Erziehung und Umwelt. Seine elektrischen Geräte geben seine Hände frei, die er nun für die Erholung der Kraft der Familie für Schule und Beruf einsetzen kann. Seine Liste ist uferlos.



    Seine Erfahrungen reichen jedoch nicht aus. Die Ansprüche des Arbeitsmarktes, meint sein Bekannter Aham, seien höher. Seine Kenntnis reiche bestenfalls für die Raumpflege. Es gäbe ausreichend fachlich versierte Arbeitsuchende. Herr Stuhr wäre zu alt, zu unbeweglich, seine Sicht sei zu beschränkt, was man an seiner Forderung nach Gehalt messe. Manch einer befürchte finstere Zeiten. So hatte es ihm Aham nahegelegt, nachdem er über erfolglose Bewerbungen klagte.

    Als Heimarbeiter ist ein Aufsteigen in höhere Positionen ohnehin nicht möglich. Auch wurde er schon häufiger gefragt, wo denn seine Selbstachtung geblieben sei, so ohne Beruf und nur Haushalt und Kinder. Er solle sich endlich dem wahren Leben stellen, seine Nützlichkeit und Brauchbarkeit der Allgemeinheit zu Verfügung stellen. Diesem Zeitalter entsprechend, wird das wahre Leben ausschließlich in der Deutschen Mark gesehen, Nützlichkeit daran bemessen.

    Als kürzlich eine staatliche Umfrage zum Konsumverhalten an die Bevölkerung gestellt wurde, gab es für seinen Berufstand kaum Stellungnahme und Meinung zur Gesellschaft mit Ja oder Nein zu beantworten. Er war eine Unperson.

    Die Zeiten geben nicht viel Aus-Sicht. Die Prognosen, bezogen auf die Unpersonen, warnen vor der Armut im Alter. Es wird kaum noch Rente ausgezahlt werden, meint Aham.

    Das sei doch auch nichts so auf Dauer. Man hätte damals geistreichere Aufgaben erfüllt. Mit der Sorglosigkeit ist es bei Stuhr tatsächlich vorbei.





    Die Verzweiflung lehnt sich auf.

    Wie? Und was? Und wo? Zu welcher Zeit? wenn die Zeiten so aussichtslos sein sollen, fragt sich Stuhr. Das seien unlogische Fragen, sagte Aham, sein Allwissender. Er müsse das einmal realistisch sehen. Das Wahlmotto, Maßhalten, wirkt erst heute. Er müsse Geduld haben, auch er wird schon irgendwann einmal wieder Arbeit bekommen.

    Stuhr bewältigte die Herausforderung als Hausmann. Selbständig. Der Lehrstoff ist ihm größtenteils zugewachsen wie dem Schwein der Speckgürtel und die zusätzliche Rippe. Seinen Kopf hätte er allerdings gelegentlich gern zum Ausräuchern in der Frühlingsluft auf die Leine gehängt. Aham bezeichnet ihn schon jetzt als Karteileiche. Schwangerschaftsleiche träfe auf ihn ja noch nicht zu. Sagte, es sei keine Aus-Sicht. Schließlich , holte Herr Aham weiter aus, hätte der Staat vor dreißig Jahren kräftig investiert, um jedem Wesen eine Ausbildung zu ermöglichen, damit jeder freie Arbeitsplatz fachlich und fundiert besetzt sei. Wer wieder ausgestiegen sei, und dies seien zahlenmäßig nicht erfaßte Minderheiten, der dürfe sich heute nicht über Arbeitslosigkeit beschweren.

    +++++++++

    RAUCH OHNE FEUER

    2. Kapitel, Februar

    Stuhr ist verbissen. Er will durchhalten und nutzt jegliche freie Zeit zum Lernen, wenn im Hause Ruhe ist - denn Unterhaltung, Gespräche, Absprachen, in der Arbeitswelt Kommunikation oder auch Arbeitsgespräche genannt, sind dann rar.

    Mit Gemütsruhe lernt er, um seine gesellschaftliche Nützlichkeit zu verbessern. Man staune, am Vormittag sitzt er schon im Arbeitszimmer. Das Zwitschern der Vögel und das Frühlingsgebaren hatte der einfallende Frost beiseite gedrängt. Die gelben Blütenpinsel der Hamamelis taumeln heute schlaff am Zweig. Die Hölzer der Rankhilfen und Zäune sind mit dichtem Rauhreif überkrustet. Während der Computer seine Systeme heranzieht, schaut er aus dem Fenster. Die Thujahecke glitzert. Die Struktur stuft sich deutlich weiß vom satten Grün ab. Um zehn Uhr scheint kraftvoll und ermunternd die Sonne. Das Futterhäuschen, eine Kokosnuß, dampft aus seiner Höhlung kleine weiße emporsteigende Rauchfahnen. Gespenstisch räuchert ebenfalls das Rad der Sommerliege. Es räuchern auch die Pfosten aus der glitzernden Kruste des Rauhreifs. Aus jeder Anpassungsfuge qualmen auch die Dachpfannen. Es tropft und platscht metallen an seinem Auge vorbei, plitscht regelmäßig döp döp, auf die Kante des hölzernen Gartentisches. Es scheint, die Regenrinne hat ein zweites Leck.

    Des Nachbars Katze, die Rotbraune, schreitet heran. Mit hervorgestrecktem Kopf, und spitzen Ohren schaut sie ihn durch die rauchgraue Scheibe des Arbeitszimmers an. Die Vorderpfoten auf das Backsteinsims gesetzt, besinnt sie sich jedoch rasch, als hätte sie es nicht so gern, seinen durchdringenden Blick auf dem seidigen Rückenfell zu spüren. Die Katze weiß ja nicht, daß ihm, dem Arbeitsuchenden, die Fingerabdrücke auf der Scheibe, seinen Merkzettel im Kopf um Fenster und Reparatur Dachrinne erweitert hat.

    Im Hintergrund des Stuhrschen Heimes quetscht und schlägt die Maschine ihren Waschgang durch.

    Vertieft nun in seinen Lehrstoff schreckt ihn die Hausklingel hoch. Ein rundlicher kräftiger Mann mit rotgefrorenem Gesicht und narbiger Haut, bietet Rotwangige Äpfel, Cox und Elstar, an. Zur Begrüßung stupst er die geknautschte Schiffermütze mit der Hand aus der Stirn. Alles an ihm ist in stramme Bekleidungsfalten gerollt. Der grobmaschige Intarsienpullover und die fleckige blaue Latzhose zeugen von seiner Tatkraft. Die Moorkartoffel, die Cilena hab' ich dabei, bietet er nachsetzend seine Ware an. Stuhr dreht den Kopf wie den steten Pendel einer Standuhr und schweigt. Schnappt nur Details des Angebots auf. Fühlte er sich augenblicklich erheblich gestört und von seinem Lehrstoff gerissen, erinnert er sich just und gegenwärtig an die süßlichen Kartoffeln aus dem Lagerschrank. Stumm springen seine Gedanken in den November zurück. Des Winters Vorbote hatte zwei Tage lang vierzehn Grad Minus auf die Kartoffeln verteilt. Nun zieht er die Boskopäpfel und die lagernden Kohlköpfe in Betracht. Der Porree hat inzwischen die Farbe von Grün nach Gelb gewechselt und liegt noch auf den hölzernen Latten. Das Obst und Gemüse ist frisch aus dem Alten Land , setzt der Obstler nachdrücklich hinzu. Standhaft führte er seine Kopfbewegung wie ein Pendel aus.

    Nein danke! , Schließt er endlich den Vorgang ab. Schwungvoll, wie auf dies Stichwort gewartet, schwingt der Obstler auf dem Absatz um, eilt mit seinem gebeugten Rücken und geschäftigen Schritten, die Mütze wieder über die Ohren

    ziehend, davon.

    Ebenfalls zügig dreht sich Herr Stuhr und begibt sich direkt zu seinem Lehrstoff. Entferntes Hämmern moderner Technomusik buppt mit bumpernden Bässen in seinen Leib. Die Uhr tickt sanft und stetig weiter, gibt ihm Ruhe und ein gleiches Maß. Das Küchenrollo ist noch herabgezogen denkt er. Durch einen Spalt einsehbar, zeugt der Tisch von Bleibseln eines umfangreichen Frühstücks. Vor dem Sichtglas der Haustür ist ein blickdichter Webteppich befestigt und weder ein Auto, noch Fahrrad, noch Schuhe, noch Altpapier oder Leergut stehen vor der Tür. Wieso vertraut der Obstler eigentlich darauf, daß Mann selbstverständlich im Hause ist, sinnt er noch nach, als das Telefon schrillt.

    Seine Tochter, zuständig und sich verantwortlich fühlend für alle Geräuschpegel im Hause, springt heran. Auf seinen festen Willen beharrend, ruft der Arbeitsuchende inmitten des Klingelns: Bin nicht da. Bin zur Fortbildung.

    Mit Beredsamkeit und Freude an vielerlei Gesellschaft, schwatzt seine Tochter laut im Flur. Erzählt und erzählt. Er, der Lernende, vertieft sich wiederholt in den Satzbau der Unwürdigen Greisin, einer Erzählung von Bertolt Brecht.

    Oma will nur mal fragen, wann du Zeit hast, um mit ihr in die Stadt zu fahren , erschallt es mit nach Taten klingender heller Stimme. Nur mal fragen! Er nennt seiner Tochter Tag und Zeitpunkt, kontrolliert nebenbei den Programmablauf der Waschmaschine. Auf seinem Rückweg nimmt er einen Strickpullover aus einlaufender Baumwolle und streckt ihn zum Trocknen auf das Schafsfell. Abermals nimmt er Platz auf seinem Stuhl, Saturn genannt. Er ist noch warm. Tack, tack, tack. Der Zeitmesser läuft im Gleichschritt.

    Unerwartet betritt nun seine Tochter das der Ruhe geweihte Zimmer. Oma wollte doch nur wissen, wann du mit ihr das Geschenk einkaufen fährst. Ja , stöhnt er nur. Und Nebel legen sich um seinen mit Studien und

    Waschgängen gefüllten Kopf. Mutter sorgt sich, was er denn wohl täte. Wie er seine Zeit einteile, sie herum bekäme? Die Kinder beanspruchen ihn doch nicht mehr. Sie hat noch am Ruffelbrett gestanden um Wäsche zu waschen. Da

    müsse doch nun Zeit über sein.

    Für wen? Mutter hatte mit ihm das Lesen geübt und vieles mehr und ihm auch das Leben geschenkt. Nun nimmt er es sich. Eingenebelte Ruinen schieben sich zwischen seine Atemzüge: Worte wie Firma, Absprachen und Terminkalender. Die

    Waschmaschine schwingt unüberhörbar den letzten Schleudergang durch, als parallel das Telefon schon wieder an sein Ohr schallt.

    Den Telefonhörer reicht man ihm jetzt gleich direkt an das Ohr. Es ist Mama, erklärt das geduldige Kind beharrlich. Während seine berufstätige Frau ihr Anliegen vorträgt, hüpfen zwei Kohlmeisen auf Futtersuche in der Birke herum. Ich habe da einen Zettel, mit einer Notiz, links im Stapel bei den Müllabrechnungen. Mit dem Hörer in der Hand, fischt er besagte Notiz aus dem Stapel. Beantwortet knapp die gestellte Frage, wiederholt die Zahlen und zieht den Atem ein: Ich Reaktion aus dem Hörer: Ich hab' jetzt keine Zeit, hab' einen Berg Arbeit vor mir. Gut so.Abgrenzung kurz und bändig. Keine Kleinigkeit, die er da wieder lernen müßte. Öfter zuckte er schon zusammen, so fremd ist ihm dies.

    Intensiv und zum ungezählten Male sammelt er seine Gedanken, schaut aus dem Fenster, nimmt gewahr, wie die Sonne den Reif von den Hölzern saugt. überlegt das Wort, ob es denn ein Saugen sei, hält das Gesehene in Stichworten fest, integriert es in seinen Lehrstoff. Allseits bekannt, weiß man eben nur wenig zu berichten, wenn man nicht erinnert, wie der Stuhl aussah, dessen Schatten durch den Raum spukte. Der Einsatz seiner Sinne ist gefordert.

    Absolut nicht aus dem Gleichmaß und aus der Ruhe zu bringen ist der im Arbeitszimmer Takt gebende Zeitmesser. Tack tack tack. Des Hausmanns messender Blick bezeugt den Fortgang der Zeit. Es ist schon elf Uhr vierzig.



    Die Waschmaschine schweigt regungslos. In seine Gehörgänge windet sich statt dessen das massive 'Tüüüt Tüüüt' des elektrischen Trockners. Diese Maschine hat ihr Soll erfüllt, nach dem Start ihr von Menschenhand geplantes Programm

    abgearbeitet, störungsfrei. Die Jeanshosen sind für den Trockner zu naß, Energie sparen lautet eine Parole dieser Jahre. Er ändert das Basisprogramm, damit die Maschine nicht hüpft, wählt er Schleudern im Intervall. Programm mit Zeitzulage, auch für ihn. Die Maschine heult ihr erfülltes Leid und summt bei eintausendfünfhundert Umdrehungen.

    Der Topf mit Olivenöl auf dem Elektroherd qualmt. Beißender Zwiebelduft strömt durch die Küche. Der technische Gehilfe bläst die Rauchschwaden hinaus. Energiesparend für die Energie des Heimarbeiters.

    Nach Stuhrschem Basisprogramm flechtet er nun die Vorbereitung des Mittagessens ein. Schon um zwölf Uhr ist das Geschnetzelte abgelöscht und dem Herd auf Stufe Eins überlassen.

    Flugs erfaßt er das Schauspiel seiner Beobachtungen.

    Dann verlegt er die Jeanshosen von einem Bullauge in das Nächste, danach verschwinden Stapel parfümierter Blusen und verschwitzter Hemden in der gläsernen Öffnung der Maschine. Knopfdruck Start. Pscht, das Wasser schießt in den Schlauch. Plan erfüllt, Programm läuft.

    Er sitzt wieder zu Stuhl, Modell Saturn. Er vermutet, der Hersteller wußte wohl von den unseligen Menschen, die nicht die Eigenart haben, fleißig und mit Ausdauer im Hades zu sitzen.

    Und dann wird das Türschloß von außen in Bewegung versetzt. Schwere Schuhe poltern auf den Abstreifer. Flaschen klirren nacheinander in seine stumm formulierten Gedanken. Er wird von seinem Sohn begrüßt: Na, Vattern, schon wieder am Computer spielen, schlägt ihm kräftig auf die Schulter, während er hinterrücks nach den Zigaretten greift und flugs wieder verschwindet.

    Die Uhr befördert wieder im Gleichmaß ihren Takt in die Stille. Kurzfristig klopft der Rhythmus der Rabatzmusik.

    Hört sich für ihn an wie kindliche Herztöne vom laut gestelltem Ultraschallgerät. In einer Firma hätte er die Lärmschutzverordnung nachgelesen. Skeptisch schaut er nach der tickenden Uhr. Leider klingelt sie nicht. Es ist zwölf Uhr dreißig. Verflixt und zugenäht, so spät schon flucht er laut und springt in die Küche.

    Einen Plan für den Tag hatte er erstellt. Das Programm näherte sich der Erfüllung. Zum Abriß ist gleichermaßen nicht gekommen, eher ein Selbststudium im Intervallschleudergang.

  2. #2
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    AW: Rauch ohne Feuer

    [..] viele gute Beobachtungen...das mit dem Schaffell war mir neu.
    Ich vermute, der Text ist ein Auszug. Bezug auf das Ganze, das Ziel kommt bei mir nicht klar an.Das Leiden des intellektuellen Hausmanns, grinsendes Schicksal, Muttern hat immer recht, tödlich treffende Rotzerei des "verständigen" Filius, weckt Mehr-Haben-Wollen. Killt Stuhr sein Weib mit dem Gulasch? Treibt er es bald mit der Nachbarin... die mit dem Gläserwaschprogramm? Schickt er die Tochter, sinnvoll, auf den Strich und kauft sich von den Einnahmen einen roten Ferrari, um in den Sonnenuntergang zu röhren?

    Sprich!

  3. #3
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Rauch ohne Feuer

    Hallo Hannemann,
    eigentich stellt es nur einen Nasebohrenden Vormittag dar.
    Ich habe unendlich viel Text herausgeschnitten. Den ganzen skurrilen Wust von Erziehungsaufgaben usw. und die Arbeitslosigkeit, die eigentlich Frauen betrifft wenn sie Haushalt und Kinder übernehmen. ich wrde den Wust mal sortieren, und evtl. nachreichen. Bin selbst ganz kirre geworden beim Schreiben. Danke dass Du Dir die Mühe gemacht hast eine Rückkmeldung zu geben.

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Rauch ohne Feuer

    hallo schreiblaune,

    also, wenn du mich fragst, laß den wust mal weg, ist so schon genug. du erzählst ja gar keine geschichte. ehrlich gesagt, langweilt mich der vormittag dieses mannes genau so wie ihn wohl selbst.

    gut geschildert ist das alles wohl wahr, aber die story fehlt. und "unperson" hat mir gefallen

    bye
    tt

  5. #5
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    AW: Rauch ohne Feuer

    Keineswegs Mühe!
    Wenn aber nix Größeres, dann peppe. Nimm den Finger aus der Nase und lass den Rotz Deines Witzes fließen. Das Thema ist nicht neu, also motze es auf. Lass die Weiber heulen!

  6. #6
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Rauch ohne Feuer

    Danke! Das ist ja schon mal ein Anfang.


    Hm ja, es ist nur ein Blitzlicht auf einen nicht ganz störungsfreien Vormittag. eine meiner ersten Schreibübungen, muss ich wohl dazu sagen. Story, Witz oder Handlungsstrang wie das man wohl nennt, das war mir damals noch nicht so ganz klar, wie ich das unterbringe/darstelle

    Nein, Stuhr hatte sich nur noch mit Aham beim Frühstück getroffen, der ihm die Aussichtslosigkeit auf dem Arbeitsmarkt nochmals klar machte. Eine höhere Position ist im Haushalt ja nicht erzielbar.
    Ich denke, und so war es eigentlich ganz urpsrünglich gedacht, das ganze kann nur im Zeitgeschichtlichen Rahmen von Interesse sein. In der Aktualität lauf auch ich fort.
    Überleg mal, was hat sich für Stuhr alles verändert im Gegensatz zu vor 50 Jahren?
    Und hat Stuhr Vorbilder? Und wenn ja für was?

  7. #7
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Rauch ohne Feuer

    Danke! Das ist ja schon mal ein Anfang.


    Hm ja, es ist nur ein Blitzlicht auf einen nicht ganz störungsfreien Vormittag. eine meiner ersten Schreibübungen, muss ich wohl dazu sagen. Story, Witz oder Handlungsstrang wie das man wohl nennt, das war mir damals noch nicht so ganz klar, wie ich das unterbringe/darstelle

    Nein, Stuhr hatte sich nur noch mit Aham beim Frühstück getroffen, der ihm die Aussichtslosigkeit auf dem Arbeitsmarkt nochmals klar machte. Eine höhere Position ist im Haushalt ja nicht erzielbar.
    Ich denke, und so war es eigentlich ganz urpsrünglich gedacht, das ganze kann nur im Zeitgeschichtlichen Rahmen von Interesse sein. In der Aktualität lauf auch ich fort.
    Überleg mal, was hat sich für Stuhr alles verändert im Gegensatz zu vor 50 Jahren?
    Und hat Stuhr Vorbilder? Und wenn ja für was?

    Traumtänzer,
    Deine Antwort findest Du im Text an Hannemann.
    Danke dass Du Dich mit dieser "langweiligen" Sache befasst hast.
    Aber das geht auch schon Jahrhunderte so, das man das Thema langweilig und ohne Stellenwert ansieht. Deshalb ist wohl auch noch nicht rechtes in Bewegung gekommen, so wie wir alle es gerne hätten. Wir Frauen natürlich.
    Auch Dir Dank für Deine kostbare Zeit

  8. #8
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Rauch ohne Feuer

    Na na na na, liebe Laune. Bevor eine Bewegung daraus entsteht, wäre es da nicht besser, sich zu einigen? Ich, zum Beispiel, putze hervorragend Ofen.

  9. #9
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Rauch ohne Feuer

    Ach Hannemann,
    soweit ich gesehen habe kochst Du auch gerne.
    Doch darum geht es doch gar nicht. Weder ums Putzen noch ums Kochen.
    Denn gemacht werden muss es , egal von wem und wann und ob mit oder ohne Kinder.

    Der Text bringt es halt nicht rüber.
    Oder willst mich hier gar veräppeln?

    ___________________________________
    Ich habe das Ding in 30 Versionen. Ich glaube ich als Autor habe es abgearbeitet. Ich mag nicht mehr und blicke nicht mehr durch. Was Neues möcht die Welt.
    Oder siehst Du in dem vorhandenen eine Möglichkeit?
    Brille erwünscht.

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