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Thema: Aus dem Leben

  1. #1
    Tochter aus gutem Hause
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    Aus dem Leben

    Aus dem Leben...

    Kleiner Clown mit roter Nase,
    wenn traurige Augen
    die Geschichte der Tränen
    erzählen.

    Kleiner Clown mit roten Lippen,
    wenn ein lachender Mund
    das Leben der Tränen
    vergessen macht.

    Kleiner Clown mit weißem Gesicht,
    wenn nach dem Lachen
    wieder das Schweigen kommt,
    sag mir, was dann?

    Kleiner Clown ohne Gesicht,
    du erreichst die Menschen nicht.

  2. #2
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Aus dem Leben

    Tut mir leid, uis, aber das ist mir doch zu viel Sülze. Au?erdem hat mich gerade so ein Clown mit roter Nase finanziell furchtbar übers Ohr gehauen. Bedarf an geschminkten, verborgenen Gesichtern gedeckt. Ich warte auf ein neues, ehrliches Pöm.

  3. #3
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Aus dem Leben

    Späte Antwort:

    Da hätten sich eigentlich diejenigen melden müssen, deren Texte zuvor uis besprochen hatte. Das taten sie nicht. Nehmen: ja, geben: nein.

    Ich empfinde diesen Text keineswegs als schmalzig oder versülzt, wie Hannemann zu meinen vorgab. Ich erkenne hier einen Fehler in der Darstellung. Im Grunde werden Bedingungssätze gebildet, Konditionalkonstruktionen. Meinetwegen. Doch dann wird ein Ergebnis an diese Konditionen gebunden. Meinetwegen. Möglicherweise ließe sich das auch in einem Gedicht tun. Ein Sinngedicht also. Doch wenn (!) man eine Form nutzt, also zwei oder drei Bedingungen anaphorisch miteinander verbindet, sei es in einer Steigerung, sei es in einer Antithese oder gar elliptisch, dann erwartet der logisch affizierte Leser schon auch eine formale Dezision, die hier zwar vorgenommen wurde, aber am falschen Ort. Das "was dann?" ist der Sperriegel des Textes. Er muß hervorgehoben werden und darf da nicht mittenmang untergehen.

    Das kritisiere ich. Im übrigen gefällt mir der Text, er besitzt Charme.

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