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Thema: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

  1. #51

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    22. Die LMP ist für eine klare Trennung von Kirche und Staat. Sie ist gegen die Eintreibung der Kirchensteuer durch den Staat. Alle Einnahmen der Kirchen müssen offengelegt und versteuert werden. Auch wird der Staat nicht mehr für Personalkosten der Kirchen aufkommen.

    23. Die LMP ist für die Abschaffung des Religionsunterrichtes an staatlichen Bildungseinrichtungen. Für die LMP ist der Glaube Privatsache.

    24. Die LMP unterscheidet bei der steuerlichen Förderung nicht zwischen ehelichen und nicht ehelichen Lebensgemeinschaften und will von daher das Ehegattensplitting abschaffen. Lebensgemeinschaften werden dann steuerlich begünstigt, wenn aus ihnen Kinder hevorgehen...oder sie für Kinder, z.B. durch Adoption, die Fürsorge übernehmen. Dies gilt im vollen Umfang auch für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften.

  2. #52
    Unter 100 Thesen kommste selten weg...

    Oder ob die Katholen wegen der HOMO-Ehe so am Rad drehen? Jetzt sind halt alle in der Politik Feinde der Kirchen???

    Warum sollten sie während sich anbahnender Koalitionsverhandlungen und einer Landtagswahl mit Symbolcharakter sonst die Hand beißen, die sie sonst gut füttert?

    Zu 22: Ich fürchte, es gelten auch andere "Steuerrichtlinien" für die Kirchen. An sich müssten historische Gewinne aus Menschenrechtsverletzungen wohl anders als "gemeinnützige Einkünfte" angesehen werden.

    In bezug auf die Pflegeheime und Hospize ist es natürlich eine künstliche Wettbewerbsverzerrung im Vergleich zu sonstigen Anbietern.

    Zu 23: Na, ich glaub die glauben an einen neuen Feiertag... Statt erstmal den Gleichbehandlungsgrundsatz im Unterschied zwischen evangelischen und katholischen Gebieten ernst zu nehmen, wird die nächste Ungerechtigkeit als Gerechtigkeit verkauft....

    Zu 24: Zum Gleichbehandlungsgrundsatzgebot gehört natürlich auch, dem Arbeitnehmer wie dem Selbstständigen die Kosten der Lebensführung vom Einkommen abzuziehen, BEVOR es versteuert wird... Denn das ist gemein und widerspricht dem Gleichbehandlungsgrundsatz. Wenn nach Abzug aller Belege für die Lebensführung etwas übrig blieb, wird dieser Betrag besteuert, wie bei Unternehmen, anderes ist bescheuert und spaltet zwei Lebensführungsmöglichkeiten.

    Was ist der Unterschied in den Kosten der Lebensführung und warum darf (auch) der (Schein) Selbständige diese abziehen?

    Dann 20 % auf alles und alle gleich. Brauchste keinen Bierdeckel für...

    Ach ja, mal eine andere Idee: Hatte Aerolith mal einige Übersichtszeichnungen bezüglich der zu klärenden Fragestellungen gemailt. Kann die jedoch aufgrund der Größe nicht hochladen. Ob Du Aerolith mal zusammen mit mir bitten könntest, einige davon - in dreiseitiger Absprache - als Rahmen und Grundlage für bestimmte Fragen zu nutzen? Könnte hier passen und fast hilfreich sein, sind zwar 2011 erstellt worden, doch die Gültigkeit hat nicht gelitten, eher im Gegenteil...

    Sonst könnte er Dir die Entwürfe auch rübermailen, falls noch vorhanden...

    Open Source und Open Cloud meint, Ideen zu teilen...

    Ach ja, ein absolut ausgewogenes Parteiprogramm passt in einen Satz:

    An die Stelle aller unverstandenen Gesetze tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung aller, die Bedingung für die freie Entwicklung eines jeden ist.

    Irgendwo sinngemäß aus dem Kurs, hab ich meinem Psychologen erklärt, versteht er nicht. Du?

    Das mit den "unverstandenen Gesetzen" stammt nicht aus dem Kurs. Einfach ein Synonym und Symbol für eine Vergangenheit, der, obwohl sie nicht angenehm schien, vergeben wurde. Einfach, weil es immer allen nutzt...

  3. #53
    Zitat Michael

    Oder ob die Katholen wegen der HOMO-Ehe so am Rad drehen? Jetzt sind halt alle in der Politik Feinde der Kirchen???
    Es gibt nicht die Kirche und die Politik, die Kirche selbst ist Politik. Die Kirche regiert schon immer mit, macht Stimmung für und gegen jene, die ihre Interessen vertreten...bzw. konterkarieren. Nicht nur...dass die Kirche gegen die soziale Ungerechtigkeit nichts unternimmt - sie trägt dafür die Hauptverantwortung.

    Die Kirche lebt von der Ungerechtigkeit. Je größer das Elend, desto höher die Einnahmen. Die Kosten auf der Ausgabenseite (Personal, Gebäude, Inventar...) werden zu 90% bis 95% vom Staat übernommen.

    Zitat Michael


    Warum sollten sie während sich anbahnender Koalitionsverhandlungen und einer Landtagswahl mit Symbolcharakter sonst die Hand beißen, die sie sonst gut füttert?
    Die Kirche macht z.B. schon seit 2014 Stimmung gegen die AfD, also schon lange vor der Flüchtlingskrise. Sie sieht in der AfD den Feind Nr. 1, aber nicht wegen der Flüchtlingskritik..sondern weil die AfD der Kirche ans Geld will - und das ist das liebste Schäflein der Kirche.

    Zitat Michael

    Zu 22: Ich fürchte, es gelten auch andere "Steuerrichtlinien" für die Kirchen. An sich müssten historische Gewinne aus Menschenrechtsverletzungen wohl anders als "gemeinnützige Einkünfte" angesehen werden.
    Die Kirche ist dem Staat gegenüber keinerlei Rechenschaft schuldig. Sie zahlt keine Steuern, macht dafür aber Ausgaben steuerlich geltend. Der Bürger wird von der Kirche gleich doppelt zur Kasse gebeten. Neben den Milliarden an Kirchensteuereinnahmen erhält sie auch eine jährliche staatliche Schenkung von mehreren Milliarden. Hinzu kommen die ganzen Spendengelder, Miet-und Pachteinnahmen usw. Was die Kirche für karitative Zwecke ausgibt, steht in keinem Verhältnis zu ihren Einnahmen.
    Und dennoch geht sie bei jeder Kirchensanierung mit dem Klingelbeutel durchs Dorf und schröpft die (Gut) Gläubigen.

    Zitat sueddeutsche.de

    Doch nicht allein die Katholiken in Deutschland finanzieren ihre Kirche - sei es über die Kirchensteuer oder Spenden. Auch vom Staat gibt es regelmäßig Geld und somit von allen Steuerzahlern, egal ob Atheist, Buddhist oder Muslim.


    Der Kirchenkritiker Carsten Frerk hat 2010 mit seinem "Violettbuch Kirchenfinanzen" für Aufsehen gesorgt. In der Publikation berechnet Frerk, dass der Staat über direkte und indirekte Leistungen die katholische und evangelische Kirche mit jährlich knapp 20 Milliarden Euro unterstützt. Die etwa 45 Milliarden Euro für Caritas und Diakonie sind darin nicht enthalten.
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/...he-1.1794296-3

    Ich hatte es schon mehrmals gesagt und stehe nach wie vor dazu: Wer Kirchensteuern bezahlt, verhält sich im wahrsten Sinne des Wortes asozial, denn diese Gelder gehen dem Gemeinwesen verloren. Die Kirche ist hauptverantwortlich für die sozialen Missstände in unserem Land. Die Kirche ist Synonym für Ausgrenzung, Intoleranz und Ausbeutung. Wenn Du dein Geld versäufst oder verzockst...tust du immer noch mehr für gemeinnützige Zwecke...als wenn du es der Kirche spendest - denn so fliessen zumindest Vor-und Mehrwertsteuer zurück an den Staat. Statt es der Kirche zu geben, könntest du es auch gleich verbrennen.

    In Ländern wo es keine Kirchensteuer gibt, wie z.B. in Italien...machen die Kirchen viel mehr fürs Gemeinwohl - dazu gibt es viele offizielle Zahlen und Belege. In Italien bekommt die Kirche das Geld von der Mafia (Gleich und Gleich gesellt sich) - im Gegenzug wäscht sie das Geld der Mafia. Auch das ist eine Tatsache. Die Vatikanbank wurde über Monate vom Geheimdienst überwacht - der Straftatbestand der Geldwäscherei zweifelsfrei nachgewiesen. Die Kirche hat Blut an den Händen. Sie nicht mehr zu unterstützen ist nicht genug - sie muss zwingend verboten und abgeschafft werden.

    Zitat Michael

    Zu 24: Zum Gleichbehandlungsgrundsatzgebot gehört natürlich auch, dem Arbeitnehmer wie dem Selbstständigen die Kosten der Lebensführung vom Einkommen abzuziehen, BEVOR es versteuert wird... Denn das ist gemein und widerspricht dem Gleichbehandlungsgrundsatz. Wenn nach Abzug aller Belege für die Lebensführung etwas übrig blieb, wird dieser Betrag besteuert, wie bei Unternehmen, anderes ist bescheuert und spaltet zwei Lebensführungsmöglichkeiten.
    Dadurch bestrafst Du den Sparsamen und begünstigst den Verschwender - das wäre alles andere als gerecht. Die LMP will ein "intelligentes" Steuersystem auf den Weg bringen - ein auf Werten basierendes...und kein ausschließlich monitäres System. Es wird bei der LMP einen sehr niedrigen...von der Einkommenshöhe unabhängigen Steuersatz geben...sagen wir mal 20%..um einfach mal eine Zahl zu nennen. Diesen Steuersatz zahlt aber dafür jeder...die Krankenschwester, der Banker, der Mittelständler...aber auch die Mega-Konzerne. Wer die deutsche Staatsbürgerschaft hat...oder mit deutschen Bürgern sein Einkommen generiert...der zahlt - egal woher er kommt, egal wohin er geht.

    Eine Gerechtigkeit...von der niemand etwas hat...ist keine Gerechtigkeit. Wir wollen die Gerechtigkeit nicht nur auf dem Papier stehen haben...sondern sie für jedermann spürbar machen. Das heißt: Gerechtigkeit muss ein gewisses Grundniveau...Verteilungslevel erreichen. Es gibt einen Unterschied zwischen der gefühlten und der objektiven Gerechtigkeit - diesen Graben wird es immer geben, egal wie scheinbar gerecht man verteilt. Du kennst mein Beispiel: Verteile ich unter 10 Menschen 10 Euro gerecht, dann bekommt jeder 1 Euro. Alle werden sich gerecht behandelt fühlen. Verteile ich unter 10 Leuten 1000 Euro nach dem Leistungsprinzip..also wer wie viel zu den 1000 Euro beigetragen hat, dann werden sich einige ungerecht behandelt fühlen...obwohl jeder deutlich mehr in der Tasche hat...als wenn man 10 Euro "gerecht" verteilt hätte.

    Am Leistungsprinzip wird die LMP also nicht rütteln, aber sie wird Leistung neu definieren..sie an Werten ausrichten - bewerten. Bei der Verteilung der 1000 Euro spielt es weniger eine Rolle wer wie viel zum Erreichen der Summe beigetragen hat...sondern...wer sich im wahrsten Sinne des Wortes den größten Anteil verdient hat. In verdienen steckt "dienen"...und genau darum geht es. Wer dient dem Wohl der Gesellschaft? "Gerechtigkeit darf kein Preisschild tragen"...das klingt zwar romantisch...ist aber linkspopulistisch und geht an der Realität vorbei. Gerechtigkeit muss sogar einen Preis haben...damit wir sie schätzen lernen können und jeder auch bereit dazu ist diesen Preis zu bezahlen.

    Nochmal zu den Steuern: Die 20% sind Ausgangsbasis. Verstößt ein Unternehmen gegen Umweltauflagen, dann zahlt es eben 30% Steuern. Sind die Arbeiter dieses Unternehmens auffällig oft wegen physischer und psychischer Überlastung krankgeschrieben...dann erhöht sich der Steuersatz auf 35%. Und so gibt es viele Möglichkeiten einer intelligenten "Steuerung". Niemand will seine 20% verlieren, also wird er sich anstrengen gesellschaftliche Werte auch zu leben. Es ist besser vernünftig zu planen und zu gestalten...statt hinterher die Löcher zu stopfen. Unterm Strich kommt der Staat vielleicht sogar mit weniger Steuereinnahmen gut aus - und dennoch fühlen wir alle so etwas wie Gerechtigkeit.

    Stelle Dir das Steuersystem wie eine KFZ-Kaskoversicherung vor. Deine Prämie 20%. Handelst Du grob fahrlässig oder vorsätzlich und verursachst dabei einen Schaden zu Lasten der gesellschaftlichen Werte, dann bleibst Du versichert...aber deine Prämie steigt. Begehst Du einen Diebstahl und kommst in den Knast, dann zahlst du fortan 25 oder 30 statt 20% Steuern. Nimmst Du an einem Resozialisierungsprogramm teil und zeigst nach deiner Entlassung soziales Engagement, dann kannst du dich wieder auf 20% herunter arbeiten. Dir müsste das entgegen kommen, denn das ist ein anti-kapitalistisches Modell...mit dem Du dennoch Kapital aufbauen kannst. So "erzieht" man die Menschen über das Steuersystem zur Empathie, dazu soziale Verantwortung zu übernehmen, auf den Nebenmann zu achten. Eine Art Synergieeffekt.

    Was jetzt noch fehlt, das sind Politiker..die sich etwas trauen - die bereit sind neue...auch mal unkonventionelle Wege zu gehen.

  4. #54

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Tolle Idee, über das "Preisbildungssystem" könnte noch nachgedacht werden. Die Briten hatten mal die Energieeffizienzklasse in Elektrogeräte einrechnen wollen. Über die Einrechnung aller "Fußabdrücke" kann preislich ebenso "auf Empathie gegenüber der Mitwelt" hingesteuert werden.

    Die "sozialen Kosten" eines jeden Produktes müssen sich auf den Preis niederschlagen. Sehen wir darunter aller wirksam werdenden künftigen Wertminderungen, könnte eine "Werthomöostase" angestrebt werden, ein Substanzgleichgewicht.

    Und über "angemessene Kosten der Lebensführung" kann eine Verschwendungs- und Luxusbesteuerung wie bei den "Empathieschadensfreiheitsklassen berücksichtig werden...

    Danke für die Gedanken.

  5. #55
    Ganz wichtig dabei...und das Wesen der LMP: Den Preis bestimmt die Gesellschaft selbst.


    Habe mich die Tage mit einem jungen Mann unterhalten...der an einer Elite-Universität in England studierte und vor ein paar Monaten in das Unternehmen seines künftigen Schwiegervaters einstieg. Dieser junge Mensch und seine Ideen haben mich schlichtweg begeistert. Ich kenne das Unternehmen und den Inhaber sehr gut...auch viele der über tausend Mitarbeiter - weiß, dass das ein tolles, fürsorgliches Unternehmen ist. Die Firma besteht seit über 100 Jahren...hat im Laufe ihrer Geschichte noch nie einem Mitarbeiter betriebsbedingt gekündigt. Die Unternehmenskultur ist vorbildlich, vielleicht sogar einzigartig. Kling also..als müsse man da nicht mehr viel tun. Dennoch hat der "Knabe" Ideen, in deren Zentrum das Wohl der Mitarbeiter steht. Er weiß, dass sie sein größtes Kapital sind. Alle Unternehmer wissen das, aber nicht alle leben es auch. Es gilt die Firma ins Digitale Zeitalter zu führen, den Mitarbeitern die Angst zu nehmen, sie mit ins Boot zu holen. Dies zu wollen ist das eine, es umzusetzen das andere. Ein Unternehmen...welches eine so hohe soziale Verantwortung zeigt...muss auch belohnt...oder darf zumindest nicht bestraft werden. In diese Richtung will die LMP sich bewegen. Wer sich seiner Verantwortung entzieht...den muss die Gesellschaft das spüren lassen.

    Zitat Michael

    Die "sozialen Kosten" eines jeden Produktes müssen sich auf den Preis niederschlagen. Sehen wir darunter aller wirksam werdenden künftigen Wertminderungen, könnte eine "Werthomöostase" angestrebt werden, ein Substanzgleichgewicht.
    Ja, doch funktioniert das nur dann...wenn der Konsument auch wirklich eine Wahl hat. Wenn die alleinerziehend Mutter mit ein paar Euro auskommen muss, dann wird sie fast schon zu KIK +Co. geprügelt. Aber dort kaufen auch Leute ein, die die Wahl hätten. Neben der Armut gibt es leider auch noch die Geiz ist geil Mentalität in so manchen Köpfen. Die Tage wurde bei Marktcheck das Unternehmen C+A auf Herz und Nieren geprüft - und siehe da; obwohl das ein Anbieter im unteren Preissegment ist, hat man in Sachen Nachhaltigkeit und Fairness schwer nachgebessert. Dort ist noch nicht alles gut, muss einiges noch besser werden...aber man ist auf dem richtigen Weg. Alleine schon die Tatsache auf dem richtigen Weg zu sein...sollte sich auszahlen...von der Gesellschaft honoriert werden. Dazu braucht es Transparenz - der Bürger muss wissen wo und was er einkauft. Bei C+A macht man das freiwillig, die Handelskette öffentlich. Damit ist es noch nicht getan - die Gesellschaft muss so weit sensibilisiert wreden, dass sie da auch hinschaut...sich dafür interessiert. Deshalb will die LMP ein entsprechendes Schulfach einführen - durch den Wegfall des Religionsunterrichtes wird es die nötigen Freiräume dafür geben. Man darf den Kindern und Jugendlichen nicht zu viel zumuten, es reicht die Prioritäten anders...neu zu setzen. Jeder will ja irgend etwas in die Schule tragen...was ihm persönlich wichtig scheint. Dort kann aber nicht alles Platz finden. Viele Dinge müssen neu bewertet werden...dazu gehört auch die Bildung. Den Politikern fällt ja nichts anderes ein als ständig zu sagen "Wir brauchen mehr Geld für Bildung". Klar brauchen wir auch mehr Geld, aber das ist nur die halbe Wahrheit.

  6. #56
    Stefan Görden
    Laufkundschaft

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    Zitat Michael

    ... mein Beispiel: Verteile ich unter 10 Menschen 10 Euro gerecht, dann bekommt jeder 1 Euro. Alle werden sich gerecht behandelt fühlen. Verteile ich unter 10 Leuten 1000 Euro nach dem Leistungsprinzip..also wer wie viel zu den 1000 Euro beigetragen hat, dann werden sich einige ungerecht behandelt fühlen...obwohl jeder deutlich mehr in der Tasche hat...als wenn man 10 Euro "gerecht" verteilt hätte.
    Ihr Beispiel:

    Einer der zehn Leute ist krank, er leistet nichts, er bekommt 0 Euro von den 1000 Euro, also weniger als gerecht verteilte 10 Euro an zehn Leute, einen Euro.

  7. #57
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    ...etwas gerecht zu verteilen bedeutet keineswegs, daß etwas zu gleichen Teilen verteilt wird. Gerechtigkeit und Gleichheit sind zweierlei Ding.

    Ein Kranker leistet auch etwas, volkswirtschaftlich betrachtet. Ohne Kranke gäbe es keine Pharmazie, keine Ärzte, keine Pflege, keine Versicherungen, entsprechende Forschungen etc. Potentialiter bedeutet ein gut Augenmaß "Krank feiern" eine auf längere Sicht erhöhte Arbeitsproduktivität, denn in den Zeiten des Gesundseins wird intensiver gearbeitet, weil jeder Krankfeierer resp. Gesundete glaubt, er müsse etwas gutmachen. Auch Urlaub erfüllt eine ähnliche seelenhygienische Funktion. Ist doch auch erstaunlich, daß ausgerechnet die Staaten, in denen der meiste Urlaub gewährt wird, die höchsten Arbeitsproduktivitäten gemessen werden.

    Der kapitalistische Staat ist ein fein justiertes Bedingungsgefüge, dem mit dergleichen Milchmädchenrechnungen wie der letzten von Stefanjuschka nicht beizukommen ist.

  8. #58

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Zitat Stefan Görden

    Ihr Beispiel:

    Einer der zehn Leute ist krank, er leistet nichts, er bekommt 0 Euro von den 1000 Euro, also weniger als gerecht verteilte 10 Euro an zehn Leute, einen Euro.
    Zitat aerolith

    Ein Kranker leistet auch etwas, volkswirtschaftlich betrachtet. Ohne Kranke gäbe es keine Pharmazie, keine Ärzte, keine Pflege, keine Versicherungen, entsprechende Forschungen etc. Potentialiter bedeutet ein gut Augenmaß "Krank feiern" eine auf längere Sicht erhöhte Arbeitsproduktivität, denn in den Zeiten des Gesundseins wird intensiver gearbeitet, weil jeder Krankfeierer resp. Gesundete glaubt, er müsse etwas gutmachen. Auch Urlaub erfüllt eine ähnliche seelenhygienische Funktion. Ist doch auch erstaunlich, daß ausgerechnet die Staaten, in denen der meiste Urlaub gewährt wird, die höchsten Arbeitsproduktivitäten gemessen werden.
    Da hatte ich mich wohl missverständlich ausgedrückt (die höfliche Variante)

    ...oder ihr mich nicht richtig verstanden (die ehrliche Variante)


    Nicht die Kranken werden sanktioniert...sondern das Unternehmen...welches Kranke "produziert" - dies nachweislich darauf zurückzuführen ist...dass in diesem Unternehmen die Bedingungen nicht stimmen. Die Leute ständig und zu vuele Überstunden machen müssen, schlecht bezahlt und gegeiselt werden, es keine Ruhezonen und Rückzugsmöglichkeiten gibt, Kantinen fehlen, man ständig von einem Platz an einen anderen versetzt wird, flexible Arbeitszeiten nicht angeboten werden...ich könnte tausende Dinge aufzählen. "Nur" 20% Steuern sind eine Art Vertrauensvorschuss seitens der Politik - wird dieses Vertaruen missbraucht...dann steigt eben der Steuersatz. Man könnte das auch umgekehrt machen; du startest mit 50% Steuern und kannst dich auf 20% herunter "sozialisieren" - soch dann wäre die Krankenschwester erst mal beschissen dran..zumal das den Charakter eines Misstrauensvotums hätte. Man motiviert die Menschen...indem man ihnen Vertrauen schenkt...Misstrauen demotiviert.

  9. #59

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Hab ich echt nicht gesagt. Etwas Sorgfalt beim Verbiegen der Wahrheit bitte.

    Und eure wundersame Geldvermehrung unterschlägt die Natur.

    Wie soll dieser Rahmen erfolgreich verdrängt werden?

    Wundersamer Mandelbrotbaum.

    Was leistet die Natur für uns?

    Was kostet, was fehlen wird?

    Ohne die Währungssysteme insgesamt an den Planetenwert zu BIINDEN, kann dar "englische Musterschüler" seine Mitarbeiter niemals wirksam vor den Folgen des Irrsinns schützen. Ihr Problem, sie lauschen süßen Lügen. Wieviel LEISTUNG ist denn machbar? Wann platzt der Kessel, wenn alle immer Vollgas schreien?

    GELD ist immer auch NATURVERBRAUCH. Alles andere ist Bilanzfälschung und macht den Planeten "flüssig". Mag der Reiche flüssig sein, doch sein überflüssig sein begleitet ihn dennoch alle Tage. Das Defizitsystem zu kompensieren ist keine machbare Löung.

    Beim grotesken Scheidungsstreit nach 20 000 Ehegesetzen bemerken wir ebenso, dass sich der grundlegende Mangel nur mehrt: Ich will haben, aber habe nix. Einer muss verlieren...

    Nee, alle müssen gewinnen, damit auch nur einen Blumentopf behält. Ohne ernsthafte Machbarkeitsstudien ein Tanz ums goldene Kalb...

    Jeder neunte Mensch hungert. Was soll "geleistet" werden, damit all diese Menschen etwas leisten dürfen?

    Wir laufen einer goldenen Gans hinterher, der vor geraumer Zeit der Kopf abgeschlagen wurde. Sie läuft noch, doch niemand könnte sagen, wohin...

    Es gibt keine Wirtschaftstheorie, das sind Fantasien alter Männer, die niemals überdacht haben, was irhe "Realität" in der Wirklichkeit bewirkt. Nee, mein klügster Dozent meinte, du kannst sie nur im Organisationsverschulden an den Eiern packen. So wie ein Produktions- oder Wertschöpfungsprozess organisiert wird, danach haben sich Grundpreis (Typklasse und Region) zu orientieren, danach müssen die Schadensfälle "Hochstufungen" bei der "Prämie"bedeuten und zum Beispiel durch "Fahrsicherheitstrainings", "geschüzte Räume" oder Mitarbeitersicherheitsschulungen könnten die "schadensfreien Zeiträume" verlängert werden.

    Doch ohne die Gesamtheit einzubeziehen, stammeln sie einfach alte und weiterhin schlechte Lügen vor sich hin und finden reiche Eltern, die es ihren Kindern antun, zu behaupten, sie könnten dort etwas über "Wirtschaft" lernen...

    Das ist die Wissenschaft schlechthin, die sich jedem Erkenntnisgewinn entzieht.

  10. #60
    Vielleicht müsstest Du dich da selbst auch ein wenig ehrlicher machen, Michael. Du kannst doch nicht für linke Politik brennen und hinterher die Opfer beklagen...die eine solche Politik zu verantworten hat.

    Schau mal; vorgestern wurde eine europäische Studie veröffentlicht...bei der Berlin mal wieder das Schlusslicht ist. Es ging um das Bruttosozialprodukt europäischer Hauptstädte. ALLE Hauptsädte Europas tragen dazu dabei den jeweiligen Landesdurchschnitt anzuheben...NUR BERLIN NICHT. Berlin "erreicht" genau das Gegenteil und senkt diesen Schnitt.

    Und Berlin ist nun mal das beste Beispiel: Du redest davon, dass 10% der Weltbevölkerung hungern. Wäre Berlin ein autonomer Staat...dann würden wohl 30% der Berliner hungern. Berlin ist...als hätte Deutschland vor Jahren gesagt: "Wir suchen uns eine Region aus und machen dort absichtlich alles falsch...was man falsch machen kann...lassen den irrsten Parteien und größten Dilettanten freie Hand - um zu schauen...wie lange es braucht eine Region in den Abgrund zu stürzen.

    Auch deshalb ist die LMP für die Abschaffung des Länderfinanzausgleiches in der jetzigen Form. Wohl wird es auch bei der LMP einen LFA geben, doch nur für objektiv benachteiligte Regionen...weil dort die Infrastruktur Nachholbedarf hat. Oder wenn z.B. Naturkatastrophen für Nachteile verantwortlich sind. Die LMP wird jedoch die Dummheit und die Inkompetenz nicht mehr belohnen. Jeder Pädagoge weiss, dass ansonsten kein Lernprozess angestossen werden kann.

    Und wenn sich Marcon mit seinen Eurobonds durchsetzt, dann wird es an jeder Ecke ein Berlin geben und es nicht lange dauern...bis die europäische Hütte brennt.

    Wollte man den afrikanischen Ländern wirklich nachhaltig helfen, dann müsste man sie...wie schon gehabt...kolonialisieren. Das wäre eine unpopuläre, aber eine sehr effektive Maßnahme. Man müsste dafür weder Bismarck noch Rommel ausbuddeln - das geht auch anders. Mit Carepaketen und Rosinenbombern kommst du nicht weit, das weiß man spätestens seit den 80ern...seit Somalia und Äthiopien. Falls Du mal die Gelegenheit hast, dann fliege nach Namibia. Lohnt alleine schon landschaftlich und wegen der exotischen Tierwelt, aber auch als Anschauungsmaterial...was die Befriedung ganzer Regionen angeht. Natürlich wirst Du mir jetzt all die Gräueltaten vorhalten, nicht nur die der Deutschen...sondern auch die der Franzosen, der Briten, Spanier, Belgier, Niederländer...

    Aber mal ehrlich; wir leben in einer anderen Zeit - niemand wird denen dort die Hände abhacken, kannst also ganz entspannt bleiben. Wir können ihnen aber auch nicht einfach so unser Geld schicken und sagen "Nun macht mal". Das hat in der Vergangenheit nicht funktioniert...und das wird auch in der Zukunft nicht funktionieren. Ebenso wenig können wir sie zu uns holen. Zu ihrem Glück jedoch können wir ihnen verhelfen - das müssen sie dann aber auch zulassen.

    Beispiel: C+A setzt jetzt verstärkt auf Bio-Baumwolle und verlangte von den Baumwoll-Bauern den biologischen Anbau - was die auch machten. Beide haben davon profitiert. Die Bauern verdienen mehr, haben weniger Ärger mit Schädlingen...und C+A konnte sein Image verbessern. Da geht es zwar um Indien, Bangladesch +Co., aber das ist austauschbar. Berlin, als autonomer Staat, wäre mit diesen Nationen auf einem Level...würde es keine Entwicklungshilfe von den Bayern bekommen.

    25. Die LMP will den Solidaritätszuschlag beibehalten, ihn aber in Solidaritätsbeitrag umbenennen. Der LMP geht es dabei auch um den symbolischen Charakter und dem Erhalt des Begriffes "Solidarität". Der Begriff "Zuschlag" hat nach dem Verständnis der LMP hier nichts zu suchen, denn "Zuschlag" sagt auf, dass hiermit Mehrleistungen (im positiven Sinne) bzw Mehrkosten (im negativen Sinne) ausgeglichen werden müssen. "Diese Region kostet uns was"...auf der einen....und "deshalb zeigen wir uns solidarisch...auf der anderen Seite...das beisst sich - passt nicht zusammen. Kein Wunder, dass sich so viele am Soli reiben.

    Die LMP wird in regelmäßigen Abständen das Volk befragen, wofür die aus den Solidaritätsbeiträgen generierten Einnahmen verwendet werden sollen. In Frage kommen Regionen in ganz Deutschland. Eine Unterscheidung Ost-West gibt es dann nicht mehr. Die LMP stellt verschiedene Kommunen, Städte, Regionen zur Wahl....lässt aber die dort ansässigen Bürger nicht mit abstimmen, da ansonsten bevölkerungsreiche Regionen im Vorteil wären. Alle anderen Bürger werden dadurch ermuntert sich über andere Gedanken zu machen, sich mit ihnen und ihren Problemen zu befassen. Wenn der Stuttgarter nun entscheiden soll ob sein Geld ins Erzgebirge oder nach Bochum fliesst, dann wird er sich vielleicht mit der dortigen Situation auseinandersetzen. Wir wollen die Bevökerung dazu ermuntern selbst Verantwortung zu unternehmen. Es reicht uns nicht, dass sie alle vier Jahre irgendwo ein Kreuz machen. Entscheidungen, an denen sie selbst mitwirkten, werden sie auch mittragen. Die Bürger sollen lernen, dass Solidarität kein rein monitäre Angelegenheit ist, wo man sich (Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehn) nach seiner Überweisung einfach so davonstehlen kann.

    26.

    Die LMP wird dafür sorgen, dass Ost-und West-Löhne sofort angeglichen werden.

    Das ist... aus mehreren Gründen... ein ganz zentraler Punkt unserer Politik.


    Viele der im Osten ansässigen Konzerne wurden vom Staat stark subventioniert - aber der muss nun die niedrigen Löhne über Transferleistungen aufstocken. Das akzeptieren wir nicht! Wir werden da zu keinen Kompromissen bereit sein und uns auch nicht erpressen lassen. Wer mit Abwanderung droht, der soll gehen.

    Wegen der niedrigen Löhne wandern die "Jungen" in den Westen ab - das hat u.a. zur Folge, dass sich dort niemand mehr um die "Alten" kümmern kann. Der Osten wird, bei gleichbleibender demographischer Entwicklung, am meisten vom Pflegenotstand betroffen sein. Familien werden auseinander gerissen, was diesen Notstand noch weiter verschärft. Es wird keine Zweitarifgesellschaft mehr geben.

    Wir lassen die Ausreden, Ein-und Vorwände von Politik und Wirtschaft nicht mehr gelten. Wir gehen aber nicht mit der Axt durch den Wald...sondern erstellen einen Zeitplan. Ab einer gewissen Betriebsgröße muss die Gehaltsanpassung sofort umgesetzt werden. Mittlere-kleine und Kleinstunternehmen bekommen eine angemessene Frist eingeräumt, können sukzessive ihre Betriebe darauf einstellen.

    27. Die LMP wird an" Millionäre" kein Kindergeld mehr überweisen. Ab welchem Einkommen es kein Kindergeld mehr gibt, das soll die Bevölkerung unter sich aushandeln. Die Millionäre selbst würden gerne freiwillig auf das Kindergeld verzichten, sie werden aber vom Staat regelrecht gezwungen es zu nehmen. Das eingesparte Geld wird für den Bau von KITAs verwendet. Die LMP wird darauf achten, dass solche Einnahmen nicht zweckentfremdet werden. Es wird nicht an den Kindern, sondern für die Kinder gespart.
    Gerade im Hinblick auf eine möglichst erfolgreiche Integration von Zugewanderten, ist die vorschulische Betreuung nicht verhandelbar und mit der Schulpflicht gleichzusetzen.

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    Vielleicht müsstest Du dich da selbst auch ein wenig ehrlicher machen, Michael. Du kannst doch nicht für linke Politik brennen und hinterher die Opfer beklagen...die eine solche Politik zu verantworten hat.
    Hab ich doch. Ich kritisiere nicht, ohne eine Synthese anzubieten. Wenn Du mir Deine Mail-Adresse über Wolkenstein mitteilst, sende ich Dir die Übersichtszeichnungen dazu gern zu.

    Zu den Folgen und Opfern der Politik, die Du nach dem Parteispektrum aufteilst, habe ich folgendes praktisches Gegenbeispiel zu bieten:

    Wenn die Grundlage eines bekannten Problems parteiübergreifend über 25 Jahre fortgeschrieben wurde, dann gibt es keine linken oder rechten Opfer, sondern Opfer einer unzulänglichen Gesetzgebung und der Idee dahinter.

    Der Pflegenotstand zum Beispiel ist ein Problem, das parteiübegergreifend in Ursache und Wirkung negiert wird und daher könnte von gmeinschaftlicher Verdrängung der Wahrheit gesprochen werden. Die Idee hinter dem Pflegenotstand ist der Utilitarismus, das Verwenden von Menschen als "Utensil" in einer bestimmten Funktion, was, wie ich von aerolith gelernt habe, im Mink-Verfahren analysiert wird, das "Wem nutzt es?" einer Entwicklung zu hinterfragen.

    M könnte für Macht, Motive, Möglichkeiten, Manipulation und Marktmöglichkeiten stehen.
    I für Information, Indoktrination, Ideologie, Intention und Interessen stehen.
    N für Normen, Nöte, Notwendigkeiten und natürliche Mitweltgrenzen stehen.
    (O für Organisation, Obsession, Operationen und Organisationsverschulden stehen)
    K für Kontrolle, Konspiration, Koinzidenz und Kartellstrukturen stehen.

    Dann sprächen wir vom Minok-Verfahren einer "Betrachtungsschablone" zur Klärung der Frage, warum eine Entwicklung so verlief und was die Grundlage der "Opfer" bildet, die beklagt werden. Die Grundlage jedes eingeplanten Opfers ist immer die "Idee", der Verlust lasse sich auf das Opfer begrenzen und würde keine negativen Auswirkungen auf den Täter besitzen.

    Doch bildet ein Opfer die Grundlage einer Überlegung, bindet sich man an das Motiv der Lüge, alle I´s dienen der Norm der weiteren Verschleierung und die Organisation und Kontrolle dient dem Erhalt der Lüge, an die sich gebunden wurde.

    Bin wieder einen Schritt weiter in meinem "Detektivspiel", warum das LSG sich beim Lügen so blöde anstellte. Nicht einmal der Gutachter war erstrangig verantwortlich. Es war eine bisher unentdeckte Lüge, die als Grundlage der Folgeentwicklungen diente. Ganz einfach: Hab vorgerstern erst die ZWEITE Aussage des damaligen Dienststellenleiters in der Gerichtsakte gefunden, die Lüge diente zur Ablehnung des Erstbescheides. Als ich dann beim LSG um desen Zeugenaussage in der Hauptverhandlung (per Rechtsantrag) bat, wurde er nur angeschrieben und ließ Monate keine Antwort verlauten. Er suchte sich nämlich einen anderen Arbeitgeber und widersprach der ERSTAUSSAGE inhaltlich völlig.

    Einsicht in die Akten und Unterlagen der Beklagten ließ mich die "Erstaussage" jetzt finden. Obwohl jeder DEPP, der Einsicht in die Akte nehmen darf, erkennen kann, dass die Angelegenheit schon beim Versorgungsamt "getürkt" worden sein muss, haben alls späteren Instanzen diese offensichtliche Lüge weitergetragen, quer durch alle beteiligten Gutachter, Ärzte und sogar ZWEI Anwälte musste der Bestand der Lüge gesichert werden. Heute habe ich beim SG das LSG daher als Beschuldigten angegeben und die Strafanzeige gegen das LSG wegen der unübersehbar widersprüchlichen ZWEI AUSSAGEN, von denen eine bewusst unterschlagen wurde. Über 25 JAHRE quer durch alle Behörden und Gerichte waren sie alle an die erste Lüge gebunden.

    Und ebenso ist die ganze "Idee", es stelle keinen Verlust für alle Beteilgten dar, das Opfer zu bringen, ein Irrtum. Bei Wallenstein wird es wohl der Fluch der bösen Tat genannt. Oma Hulda meinte, es sei der STaub in der Sonne...

    Der Kontext zur LMP ist die Frage der Gemeinnützigkeit als Rechtsbegriff. Denn die Organisation, die ihren Dienststellenleiter dazu brachte, die Wahrheit erst zu verleugnen, ist der DPWV. Als der Dienststellenleiter einen anderen Job gefunden hatte, erneut gefragt wurde und (fast) die ganze Wahrheit einräumte, waren beide Gutachten noch schlüssiger geworden. Um den guten Mann vom Versorgungsamt nicht um seine Beamtenversorgung zu bringen, mussten insgesamt über viele Jahre viele Opfer her. Ärzte und Gutachter sind gleichgeschaltet und unterliegen den Motiven, Informationen, Normen, Organsisation und der Kontrolle der in diesem Fall ersten Lebenslüge des Staates:

    Er glaubt, die Opfer, die er billigend in Kauf nimmt, seien kein Verlust für ihn selbst. Er glaubt im Gegenteil, diejenigen, die einer wirtschaftlichen Nutzung nicht mehr dienlich sind, da sie "verschlissen" wurden, eine Belastung und Gefahr für ihn sind, der er sich "elegant" entledigen möchte. Wenn der Staat in einer NOTSITUATION wie dem PFLEGENOTSTAND Fehler macht, diesen Notstand zu kompensieren, gibt es keine Partei der letzten 25 Jahre, denen die Menschenrechte von Pflegepersonal und zu pflegenden Menschen irgendwas bedeutet haben.

    Und erst seit ich diese erste Lüge als Grundstein der Entwicklung kenne, also die Information über Intention, Ideologie und "Interessenlage" besitze, kann ich all die Ereignisfolgen im richtigen Licht sehen. Der "Gutachter" war nicht der erste Lügner, doch wie ich dem guten Mann beim SG heute erklärte:

    Wenn ein Depp wie ich diesen unübersehbaren Rechtsumstand bemerkt, wie wollen Richter und Anwälte, das Landesamt und die Ministerien, die aufgrund des ZD-Gesetzes (§ 47 ZDG 2:7) einbezogen waren, argumentieren, dieses nicht bemerkt zu haben? Wie weit darf also selektiv gewählte Blödheit bei Richtern gehen?

    Darf ein Richter beim Bemerken des Opfers so blöde tun, wie ein Richter nie sein dürfte, um Richter geworden zu sein?

    Bis zum BSG hoch haben sie über 25 Jahre stur die Lüge verteidigt und erst nachdem diese NORM, die alles Verhalten prägte, erkannt wurde, konnte ich die Kontrolle über die Einschützung der Situation gewinnen. Ich stelle Strafanzeige gegen das LSG Celle. Nur, um dem SG beweisen zu können, dass der Umstand, den TÄTER um PKH-Bewilligung bitten zu müssen, ein juristischer Offenbarungseid ist. Ja, ich behaupte weiterhin, kein Parteiprogramm kann in einem juristisch unzurechnungsfähigen Staat die Verfassung angemessen schützen.

    Der Justizoberinspektor verneinte meine Frage (im persönlichen Teil des Gespräches), was denn wäre, wenn wir bei der jetzigen Klage des Verfassungsgerichtes vor dem EuGH wegen der unzulässigen Staatsschuldenfinanzierung durch die EZB-Goldmänner in fünf Jahren feststellen werden, einer staatsfeindlichen Verschwörung (seit dann 13 Jahren) zum Opfer gefallen zu sein, und ob wir diese (dann für die Schäden und Opfer) belangen werden könnten.

    Ohne dieser Lüge auf den Grund gegangen zu sein, kann keine Partei in Wahrheit irgendetwas "tun"...

    Ohne die Ideen unserer Staatsgründung noch einmal anzusehen, kann die Macht zur Führung des Staates nicht in einem Sinne genutzt werden, die den Maßgaben der Verfassung entspricht. Wenn der Systemrahmen, in dem ein Staat sich bewegt, eine übernationale und staatsfeindliche Verschwörung ist, kann in diesem Rahmen keine Justiz gerecht entscheiden. Die Lüge der Staatsgründung war die Annahme, die Idee des Opferns zum eigenen Vorteil wäre aus den Köpfen verschwunden. Wir wollten unser Verhalten ändern, doch wir sahen nicht die Macht, die Grundgedanken zu verändern, die das jeweilige Geschehen (im Verlaufe des Opferspieles) bestimmen.

    Klar vergebe ich Ihnen, wir alle glauben an die Macht der Lüge. Selten an die Macht der Wahrheit, die keiner Verteidigung bedurfte, um wahr zu bleibenl. Der Rechtsgelehrte wollte mir jedoch nicht abnehmen, es hätte meinen Geist nicht verändert, obwohl ich dies als These vorbrachte...

    Gut, zumindest kann ich einem unzurechnungsfähigen Staat nun ganz offizeill seine Unzurechnungsfähigkeit erklären. Daher auch der Ordnername. Ob Sie damals daran dachten, mit welchem Aufwand diese Lügenkonstruktion dann verteidigt werden muss? Eine absurde Lüge erfordert eine absurde Abwehr der Wahrheeit. Nee, mit diesem Staat ist so echt kein Staat mehr zu machen. Die Rechtsgelehrten von den Goldmännern waren einfach besser. In dem Rahmen kannst keinen Blumentopf gewinnen und wir müssten mit einer Justzireform beginnen.

    Was muss Recht bleiben, damit ein Staat Überlebensfähigkeit bewahren und sicherstellen kann? Was wäre, wenn der Finanzmarkt als übergeordnete globale Marktmacht das Interesse und die Intention besitzt, die Information zu verschleiern, dass die Normen aller Nationen durch übernationale Organisationen obstruktiv so organisiert werden, dass die KONTROLLE der STAATEN über ihre Zentralbanken an der Politik vorbei in die grundgesetzfreien Raum führen, an dem die Goldmänner die Beute einer staatsfeindlichen Verschwörung hüten. Wobei diesem Rechtssystem jetzt schon klar ist, dass die Schäden nicht von den Verursachern beglichen werden, da sie juristisch unerreichbar bleiben und vertragliche Megakonstuktionen vorlegen. Die Verträge zu den PPP´s betreffs der Autobahnen umfassen eben mal 10 000 Seiten. Keiner, der dafür unterschreibt, versteht, was er tut.

    Mehr als ein Gesetz verstehen wir nicht. Die Assoziation, dass Sie sich selbst die Freiheit nehmen, wenn sie auch nur einem die Freiheit nehmen, kannzumindest nicht durch Rache sondern eher durch Vergebung erläutert werden, auch wenn mir nicht geglaubt wird, dass ich diesem Schwachsinn keine Bedeutung mehr verleihen möchte, ich hab diesen Schwachsinn schließlich "bestellt". Eins Situation, die auf einer Lüge aufbaut, bindet immer alle Beteiligten daran, bis die Wahrheit das Ganze in einem neuen Licht erscheinen lässt. Keine nationale Justiz besitzt noch die Macht, die Verbrechen der globalen Goldmänner zu "kompensieren".

    Wenn die globalen Verbrechen an der Menschlichkeit durch übernationale Sklaventreiber, die Staaten als Sklaven zur Ausbeutung deren Bevölkerung missbrauchen, nicht beendet werden, kann kein Staat seinen Bestand noch wahren. So spreche ich von einer juristisch bestandsgefährdenden Situation für alle Staaten dieses Planeten und daher ist mal eine Offenbarung der Strukturen angezeigt, damit vergeben werden kann, was die Folge einer unrichtigen Idee wurde...

    Schade für uns beide: Der DPWV ist nicht mal kirchlich...

    Und für so eine "Organisation" geht der Staat über Leichen, statt einfach die "Schäden" an den Verursacher weiterzureichen?

    Irgendwie konnten sie nicht vorhersehen, dass der Dienststellenleiter einen anderen Job - und dadurch den Mut zur Wahrheit - fand. Trotz aller Interessen, die sich in der Lüge verbanden, hat sich die Wahrheit nicht verändert. Zumindest das ist sicher.

    28.

    Die LMP will die staatliche Rente stärken. Für die LMP gibt es kein Zwei oder Dreisäulenkonzept, sondern nur die Eine-Säule-Lösung. Wir möchten die Bevölkerung nicht in die Arme von Versicherungshaien und dergleichen treiben und sie zu Spekulationen nötigen. Das schließt nicht aus, dass man parallel dazu privat vorsorgt - dies soll eine Kannentscheidung sein...darf aber kein Muss werden. Dafür wird die LMP die Rentenbeiträge auf Arbeitnehmer-und auf Arbeitgeberseite erhöhen. Die Aussicht in Würde altern zu können und die Generationengerechtigkeit sollten uns das wert sein. Auch hier werden wir nicht mit der Gießkanne ans Werk gehen und mit pauschalen Prozentzahlen agieren. Das könnte z.B. heißen, dass wir die Rentenbeiträge nicht pauschal um eine Prozentzahl X erhöhen, sondern die Erhöhung vom Alter abhängig machen. In der Realität hieße das: Wer zwischen 18 und 25 Jahre alt ist zahlt 0,25% mehr, diejenigen zwischen 25+40 1% mehr....und die älter 40 zahlen 1,5 % mehr. Ob Rentenerhhöhung oder Senkung...dies darf niemals zu LAsten oder zu Gunsten von nur einer Generation geschehen.

  11. #61

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    @ Michael

    Ich habe doch überhaupt keine Zweifel an der Richtigkeit deiner Aussagen, weshalb Du mir auch nichts beweisen musst. Ich glaube dir auch so!
    Darum geht es aber nicht - es geht um die Schlüsse...die wir daraus ziehen.

    Stelle dir doch bitte mal vor wir beide sind Alpinisten und treffen uns zufällig am Fuße eines Berges, den wir beide vorhaben das erste Mal zu besteigen, den aber schon viele vor uns bezwingen konnten. Wir tauschen uns aus und stellen fest, dass wir mit ganz unterschiedlichen Strartegien an die Sache herangehen. Ich habe nicht so die Kondition, bin dafür aber ein sehr guter Kletterer...deshalb wähle ich den kürzeren..aber steileren Weg...die Nordwand. Du bist mehr der Geduldige, hast einen langen Atem und suchst nicht das letzte Risiko, deshalb gehst du den nicht so steilen...aber längeren Weg.

    Wir verwenden unterschiedliche Seile und planen unterschiedlich lange Etappen. Am Berg selbst ändert das nichts...der bleibt immer der gleiche. Wir können uns daran orientieren auf welchen Wegen und mit welchen Methoden andere ihn bezwingen konnten...um festzustellen...dass...egal welche Option wir betrachten...die einen scheiterten...andere wiederum erfolgreich waren.Wir können aber auch ganz neue Wege gehen.

    Die LMP will da hoch, ist gerüstet, gut vorbereitet...aber ob es ihr auch gelingt...das weiß sie erst wenn sie oben ist. Bis dahin können wir uns so lange über den Berg unterhalten wie wir wollen - der steht da schon seit vielen Millionen von Jahren...und wird auch in Millionen Jahren noch da stehen.

    Jetzt stehen wir auch vor einem Berg, Michael. Beide wollen wir da hoch, beide haben wir etwas anderes gehört, andere Erfahrungen gemacht, unterschiedliche Strategien im Kopf. Aber in dem Moment, wo Du in den Berg einsteigst...gibt es nur noch den ewigen Stein und dich. Und alles was war, das war- und alles was ist, das ist - und was immer da kommen mag, noch kennen wir es nicht.

  12. #62

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    @ aerolith

    Du hast diesen Text an der falschen Stelle platziert...ihn unter meinen gemischt


    Zitat von anderedimension

    Vielleicht müsstest Du dich da selbst auch ein wenig ehrlicher machen, Michael. Du kannst doch nicht für linke Politik brennen und hinterher die Opfer beklagen...die eine solche Politik zu verantworten hat.
    Hab ich doch. Ich kritisiere nicht, ohne eine Synthese anzubieten. Wenn Du mir Deine Mail-Adresse über Wolkenstein mitteilst, sende ich Dir die Übersichtszeichnungen dazu gern zu.

    Zu den Folgen und Opfern der Politik, die Du nach dem Parteispektrum aufteilst, habe ich folgendes praktisches Gegenbeispiel zu bieten:

    Wenn die Grundlage eines bekannten Problems parteiübergreifend über 25 Jahre fortgeschrieben wurde, dann gibt es keine linken oder rechten Opfer, sondern Opfer einer unzulänglichen Gesetzgebung und der Idee dahinter.

    Der Pflegenotstand zum Beispiel ist ein Problem, das parteiübegergreifend in Ursache und Wirkung negiert wird und daher könnte von gmeinschaftlicher Verdrängung der Wahrheit gesprochen werden. Die Idee hinter dem Pflegenotstand ist der Utilitarismus, das Verwenden von Menschen als "Utensil" in einer bestimmten Funktion, was, wie ich von aerolith gelernt habe, im Mink-Verfahren analysiert wird, das "Wem nutzt es?" einer Entwicklung zu hinterfragen.

    M könnte für Macht, Motive, Möglichkeiten, Manipulation und Marktmöglichkeiten stehen.
    I für Information, Indoktrination, Ideologie, Intention und Interessen stehen.
    N für Normen, Nöte, Notwendigkeiten und natürliche Mitweltgrenzen stehen.
    (O für Organisation, Obsession, Operationen und Organisationsverschulden stehen)
    K für Kontrolle, Konspiration, Koinzidenz und Kartellstrukturen stehen.

    Dann sprächen wir vom Minok-Verfahren einer "Betrachtungsschablone" zur Klärung der Frage, warum eine Entwicklung so verlief und was die Grundlage der "Opfer" bildet, die beklagt werden. Die Grundlage jedes eingeplanten Opfers ist immer die "Idee", der Verlust lasse sich auf das Opfer begrenzen und würde keine negativen Auswirkungen auf den Täter besitzen.

    Doch bildet ein Opfer die Grundlage einer Überlegung, bindet sich man an das Motiv der Lüge, alle I´s dienen der Norm der weiteren Verschleierung und die Organisation und Kontrolle dient dem Erhalt der Lüge, an die sich gebunden wurde.

    Bin wieder einen Schritt weiter in meinem "Detektivspiel", warum das LSG sich beim Lügen so blöde anstellte. Nicht einmal der Gutachter war erstrangig verantwortlich. Es war eine bisher unentdeckte Lüge, die als Grundlage der Folgeentwicklungen diente. Ganz einfach: Hab vorgerstern erst die ZWEITE Aussage des damaligen Dienststellenleiters in der Gerichtsakte gefunden, die Lüge diente zur Ablehnung des Erstbescheides. Als ich dann beim LSG um desen Zeugenaussage in der Hauptverhandlung (per Rechtsantrag) bat, wurde er nur angeschrieben und ließ Monate keine Antwort verlauten. Er suchte sich nämlich einen anderen Arbeitgeber und widersprach der ERSTAUSSAGE inhaltlich völlig.

    Einsicht in die Akten und Unterlagen der Beklagten ließ mich die "Erstaussage" jetzt finden. Obwohl jeder DEPP, der Einsicht in die Akte nehmen darf, erkennen kann, dass die Angelegenheit schon beim Versorgungsamt "getürkt" worden sein muss, haben alls späteren Instanzen diese offensichtliche Lüge weitergetragen, quer durch alle beteiligten Gutachter, Ärzte und sogar ZWEI Anwälte musste der Bestand der Lüge gesichert werden. Heute habe ich beim SG das LSG daher als Beschuldigten angegeben und die Strafanzeige gegen das LSG wegen der unübersehbar widersprüchlichen ZWEI AUSSAGEN, von denen eine bewusst unterschlagen wurde. Über 25 JAHRE quer durch alle Behörden und Gerichte waren sie alle an die erste Lüge gebunden.

    Und ebenso ist die ganze "Idee", es stelle keinen Verlust für alle Beteilgten dar, das Opfer zu bringen, ein Irrtum. Bei Wallenstein wird es wohl der Fluch der bösen Tat genannt. Oma Hulda meinte, es sei der STaub in der Sonne...

    Der Kontext zur LMP ist die Frage der Gemeinnützigkeit als Rechtsbegriff. Denn die Organisation, die ihren Dienststellenleiter dazu brachte, die Wahrheit erst zu verleugnen, ist der DPWV. Als der Dienststellenleiter einen anderen Job gefunden hatte, erneut gefragt wurde und (fast) die ganze Wahrheit einräumte, waren beide Gutachten noch schlüssiger geworden. Um den guten Mann vom Versorgungsamt nicht um seine Beamtenversorgung zu bringen, mussten insgesamt über viele Jahre viele Opfer her. Ärzte und Gutachter sind gleichgeschaltet und unterliegen den Motiven, Informationen, Normen, Organsisation und der Kontrolle der in diesem Fall ersten Lebenslüge des Staates:

    Er glaubt, die Opfer, die er billigend in Kauf nimmt, seien kein Verlust für ihn selbst. Er glaubt im Gegenteil, diejenigen, die einer wirtschaftlichen Nutzung nicht mehr dienlich sind, da sie "verschlissen" wurden, eine Belastung und Gefahr für ihn sind, der er sich "elegant" entledigen möchte. Wenn der Staat in einer NOTSITUATION wie dem PFLEGENOTSTAND Fehler macht, diesen Notstand zu kompensieren, gibt es keine Partei der letzten 25 Jahre, denen die Menschenrechte von Pflegepersonal und zu pflegenden Menschen irgendwas bedeutet haben.

    Und erst seit ich diese erste Lüge als Grundstein der Entwicklung kenne, also die Information über Intention, Ideologie und "Interessenlage" besitze, kann ich all die Ereignisfolgen im richtigen Licht sehen. Der "Gutachter" war nicht der erste Lügner, doch wie ich dem guten Mann beim SG heute erklärte:

    Wenn ein Depp wie ich diesen unübersehbaren Rechtsumstand bemerkt, wie wollen Richter und Anwälte, das Landesamt und die Ministerien, die aufgrund des ZD-Gesetzes (§ 47 ZDG 2:7) einbezogen waren, argumentieren, dieses nicht bemerkt zu haben? Wie weit darf also selektiv gewählte Blödheit bei Richtern gehen?

    Darf ein Richter beim Bemerken des Opfers so blöde tun, wie ein Richter nie sein dürfte, um Richter geworden zu sein?

    Bis zum BSG hoch haben sie über 25 Jahre stur die Lüge verteidigt und erst nachdem diese NORM, die alles Verhalten prägte, erkannt wurde, konnte ich die Kontrolle über die Einschützung der Situation gewinnen. Ich stelle Strafanzeige gegen das LSG Celle. Nur, um dem SG beweisen zu können, dass der Umstand, den TÄTER um PKH-Bewilligung bitten zu müssen, ein juristischer Offenbarungseid ist. Ja, ich behaupte weiterhin, kein Parteiprogramm kann in einem juristisch unzurechnungsfähigen Staat die Verfassung angemessen schützen.

    Der Justizoberinspektor verneinte meine Frage (im persönlichen Teil des Gespräches), was denn wäre, wenn wir bei der jetzigen Klage des Verfassungsgerichtes vor dem EuGH wegen der unzulässigen Staatsschuldenfinanzierung durch die EZB-Goldmänner in fünf Jahren feststellen werden, einer staatsfeindlichen Verschwörung (seit dann 13 Jahren) zum Opfer gefallen zu sein, und ob wir diese (dann für die Schäden und Opfer) belangen werden könnten.

    Ohne dieser Lüge auf den Grund gegangen zu sein, kann keine Partei in Wahrheit irgendetwas "tun"...

    Ohne die Ideen unserer Staatsgründung noch einmal anzusehen, kann die Macht zur Führung des Staates nicht in einem Sinne genutzt werden, die den Maßgaben der Verfassung entspricht. Wenn der Systemrahmen, in dem ein Staat sich bewegt, eine übernationale und staatsfeindliche Verschwörung ist, kann in diesem Rahmen keine Justiz gerecht entscheiden. Die Lüge der Staatsgründung war die Annahme, die Idee des Opferns zum eigenen Vorteil wäre aus den Köpfen verschwunden. Wir wollten unser Verhalten ändern, doch wir sahen nicht die Macht, die Grundgedanken zu verändern, die das jeweilige Geschehen (im Verlaufe des Opferspieles) bestimmen.

    Klar vergebe ich Ihnen, wir alle glauben an die Macht der Lüge. Selten an die Macht der Wahrheit, die keiner Verteidigung bedurfte, um wahr zu bleibenl. Der Rechtsgelehrte wollte mir jedoch nicht abnehmen, es hätte meinen Geist nicht verändert, obwohl ich dies als These vorbrachte...

    Gut, zumindest kann ich einem unzurechnungsfähigen Staat nun ganz offizeill seine Unzurechnungsfähigkeit erklären. Daher auch der Ordnername. Ob Sie damals daran dachten, mit welchem Aufwand diese Lügenkonstruktion dann verteidigt werden muss? Eine absurde Lüge erfordert eine absurde Abwehr der Wahrheeit. Nee, mit diesem Staat ist so echt kein Staat mehr zu machen. Die Rechtsgelehrten von den Goldmännern waren einfach besser. In dem Rahmen kannst keinen Blumentopf gewinnen und wir müssten mit einer Justzireform beginnen.

    Was muss Recht bleiben, damit ein Staat Überlebensfähigkeit bewahren und sicherstellen kann? Was wäre, wenn der Finanzmarkt als übergeordnete globale Marktmacht das Interesse und die Intention besitzt, die Information zu verschleiern, dass die Normen aller Nationen durch übernationale Organisationen obstruktiv so organisiert werden, dass die KONTROLLE der STAATEN über ihre Zentralbanken an der Politik vorbei in die grundgesetzfreien Raum führen, an dem die Goldmänner die Beute einer staatsfeindlichen Verschwörung hüten. Wobei diesem Rechtssystem jetzt schon klar ist, dass die Schäden nicht von den Verursachern beglichen werden, da sie juristisch unerreichbar bleiben und vertragliche Megakonstuktionen vorlegen. Die Verträge zu den PPP´s betreffs der Autobahnen umfassen eben mal 10 000 Seiten. Keiner, der dafür unterschreibt, versteht, was er tut.

    Mehr als ein Gesetz verstehen wir nicht. Die Assoziation, dass Sie sich selbst die Freiheit nehmen, wenn sie auch nur einem die Freiheit nehmen, kannzumindest nicht durch Rache sondern eher durch Vergebung erläutert werden, auch wenn mir nicht geglaubt wird, dass ich diesem Schwachsinn keine Bedeutung mehr verleihen möchte, ich hab diesen Schwachsinn schließlich "bestellt". Eins Situation, die auf einer Lüge aufbaut, bindet immer alle Beteiligten daran, bis die Wahrheit das Ganze in einem neuen Licht erscheinen lässt. Keine nationale Justiz besitzt noch die Macht, die Verbrechen der globalen Goldmänner zu "kompensieren".

    Wenn die globalen Verbrechen an der Menschlichkeit durch übernationale Sklaventreiber, die Staaten als Sklaven zur Ausbeutung deren Bevölkerung missbrauchen, nicht beendet werden, kann kein Staat seinen Bestand noch wahren. So spreche ich von einer juristisch bestandsgefährdenden Situation für alle Staaten dieses Planeten und daher ist mal eine Offenbarung der Strukturen angezeigt, damit vergeben werden kann, was die Folge einer unrichtigen Idee wurde...

    Schade für uns beide: Der DPWV ist nicht mal kirchlich...

    Und für so eine "Organisation" geht der Staat über Leichen, statt einfach die "Schäden" an den Verursacher weiterzureichen?

    Irgendwie konnten sie nicht vorhersehen, dass der Dienststellenleiter einen anderen Job - und dadurch den Mut zur Wahrheit - fand. Trotz aller Interessen, die sich in der Lüge verbanden, hat sich die Wahrheit nicht verändert. Zumindest das ist sicher.

  13. #63

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Ich wollte nur auf das Verursacherprinzip heraus, Gerechtigkeit bedeutet insofern auch die Rückübertragung des Organisationsverschuldens an einer Situation. Wenn der Staat in der Pflege 30 Jahre weggeschaut hat, kann er nun nicht so tun, als wüsste er nichts von den Opfern, die diese Negation von Menschenwürde einforderte und billigend in Kauf nahm. Ich opfere lieber die Idee des Opfers und sehe keinen Verlust, ich bin ja eher mehr als weniger geworden. Sie wurden daher eher weniger als sie vorher waren. Und doch basiert die Idee des Opfern-Könnens auf einer Illusion. Sie sehen ja nun, dass ich nicht geopfert werden konnte, und nur diese Idee an sich unmöglich ist.

    Zu 28. und der Rente: Hier kommt die übernationale Abschöpfung nationaler Wertschöpfung doch schon ins Spiel.

    Wie dieser Berg überwunden werden kann? Sicher ist es die Wahrheit. Die Steine des Anstoßes, die wir der Wahrheit in den Weg legen, sind zumeist Dinge, denen wir nicht auf den Grund gegangen sind.

    Daneben will ich nicht beweisen, dass mir die Ego-Spiele über 25 Jahren etwas ausmachten, eher will ich damit sagen, dass ich es nicht verurteilen kann, weil ich selbst einmal so dachte. Das ist nur ein zeitweiser Unterschied und daher kein wirklicher. Es sollte daneben aussagen, dass ich mich 25 Jahre niemals über den Grund aufgeregt habe, den ich wirklich meinte, da er mir unbekannt war. Daher machte das dementsprechende "Verhalten" keinen Sinn. Unsere Abwehrmaßnahmen sind immer ein Bestandsschutzbestreben für innere Doppelbindungen.

    Daneben hast Du Dir wie immer die Frage schon beantwortet: Es ist der übereinstimmende Wille, der es unwichtig erscheinen lässt, woher jemand kam, was er ist und wie er das gelernt hat, was zum Ganzen beigetragen werden kann. Jedes Körnchen Weisheitsfutter ist gleich wesentlich für den Weg zu einer grundlegend "richtigen Idee" in der die Wahrheit nicht zu dem wird, was gerade nutzt.

    Kein nationales Konzept kann jedoch unabhängig von seiner globalen Einbindung gesehen werden. Gestern die Frau Nahles in einer Diskussion über die schwindenden nationalen Wertschöpfungssäulen gehört, was mich mit den sonstigen "Vorschlägen" nur wieder einmal ganz klar davon überzeugte, dass das Grundproblem dabei nicht erkannt wurde:

    Alle anderen führen ihre erbittert verteidigte Strategie der gnadenlosen nationalen Konkurrenz zugunsten global sich konzentriender Kapitalstrukturen ebenfalls weiterhin und permanent fort. Die verbleibende "Arbeit 4.0" wird immer weniger und die Wertschöpfung daraus immer übernationaler ebenfalls in immer weniger Hände gereicht. Der Wert der Arbeit verliert durch weniger Nachfrage und mehr Angebot, während das Kapital zur Investition immer mehr an Gewicht und Marktmacht zunimmt. Wenn jedoch der Hände Arbeit immer mehr Kapitalbandwürmer (auch aus unseren Renten- und Sozialkassen) durchfüttern müssen, bleibt an nationaler Kaufkraft wnig erhalten und auch diese Einnahmensäule bricht weg und mindert die privaten Vorsorgemöglichkeiten weiter. Ohne den Faktor ARbeit ohne diese gnadenlose globale konkurrenzsituaion zu betrachten, sortieren wir die Maßnahmen falsch ein.

    Als Vergleich: In einem Fußballstadion versucht jeder, etwas sehen zu können, wie auch jede Nation etwas vom globalen Arbeitsspiel sehen und erleben will. Um etwas vom globalen Arbeitskuchen "mitzubekommen" schlägt die Andrea nun vor, wir sollten uns national auf eine leere Getränkekiste stellen, damit wir besser sehen und mehr vom Arbeitsspielkuchen "mitbekommen". Zeitgleich wollen natürlich alle anderen auch etwas sehen. die Deutschen und die Chinesen stehen schon lange etwas überhöht (in der Außenhandelsbilanz) auf ihren Getränkekisten, andere werden langsam maulig, wieder andere sammeln ebenso Pfandkisten zusammen und beginnen, das Verhalten derer, die Getränkekisten nutzen, um besser zu sehen, zu kopieren. Einzig für die Industrie, die Getränkekisten produziert, ist diese "Strategie" ein Vorteil. Für die Staaten bedeutet es, jeden kurzfristigen "Vorteil" durch eine neue Form von "Getränkekiste" schnell wieder zu verlieren, und immer, wenn andere neue aufstellen, nachziehen zu müssen.. Für das Investitionskapital bedeutet diese Strategie aller Staaten natürlich insgesamt, die Arbeitnehmer aller Länder recht unsicher auf einem Berg von Pfandkisten zu sehen, immer unsicheren Standes und niemals mehr mit der Aussicht auf einen Sitzplatz. Die Staaten haben durch diesen Pfandkistenwettbewerb niemals einen wirkichen Vorteil, sie sägen am Ast, auf dem sie sitzen - dem WERT der SCHÖPFUNG. Wir vergessen, dass WERT und SCHÖPFUNG im Wort Wertschöpfung vereint sind. Wertschöpfung darin zu sehen, die Schöpfung möglichst schnell "flüssig" zu machen und in "Liquidität" zu überführen, vergisst, dass ohne Schöpfung jedem Buchwert der GEGENWERT durch GEGENWART von SCHÖPFUNG abhandenkam. Ohne Werte an die Schöpfung, also den Buchwert des Planeten inklusive aller "natürlichen Lebensgrundlagen und Menschenwerte" zu binden, nimmt die Wertseite nur zu, wenn die Schöpfungsseite unserer globalen Bilanzwaage abnimmt. Wir haben den WERT der Schöpfung dabei vergessen. Ohne Schöpfung gar kein Spiel. So stehen wir nicht sicherer auf einem Turm von Getränkekisten, unsicher bei jedem Lufthauch, fern jeder Stabilität und immer im Zwang, neue Getränkekisten zu besorgen. So sitzen sie in den Talgshows und erklären uns, wie wir neue Pfandkisten besorgen, um etwas vom Spiel mitbekommen zu können. Dass dies zeitgleich alle anderen ebenso tun, bringt jedoch ALLE um ihren Sitzplatz. Unter all diesen Getränkekistenbergen wartet ein Sitzplatz, den wir nicht mehr sehen. Im Management des Aufstapelns von Illusionen eines Vorteils, mit dem Ziel, größer zu sein als alle anderen, vergessen wir, dass es eine Zeit gab, als alle sitzen und sehen konnten. Damals durften die Kleinsten nach vorne und die Größten durten hinten Platz nehmen. So war freie Sicht für alle vorhanden. Warum? Weil man sich darauf einigte, dass es keinen Spaß macht, wenn auch nur einer annimt, sich künstlich erhöhen zu müssen.

    Wieder hast du Deine Frage schon selbst beantwortet. Alle Wege und Strategien sind immer im Ziel verbunden. Was wäre dann ein Zielzustand, den alle teilen und der dauerhaft und konsistent im Sinn aller Zuschauerblöcke bleibt? Insofern hast Du recht: Es kann nur Toleranz gegenüber denen sein, die, wie Trump, noch eine Mauer um ihre Pfandkistenturmbauten ziehen wollen, damit der Wind die unsichere Konstruktion nicht so gefährlich ins Wanken bringt. Was es jedoch bringen soll, die Rentenbeiträge in die Aktien der Pfandkistenindustrie zu investieren, sollte gefagt werden dürfen.

    Für den Bergsteiger stehen die Stille, der weite Blick, die reine Luft, der Aufstieg, die Überwindung der Schwerkraft und das Gefühl im Vordergrund, niemals das Ziel des Weges aus den Augen verloren zu haben. Ich glaube, wir haben die Steine all der Anstöße historisch aufgesammelt und zu einem riesigen Problemmassiv aufgehäuft. Da die Grundlage all der Steine jedoch, wie in meinem Fall über 25 Jahre, immer unrichtige und unvollkommene Informationen enthielt, war die Wahrnehmung des Problemmassivs eine andere. Nachdem die Ursache des "Steinewerfens" erkannt wurde, verfehlen sie ihr Ziel. Das hat sie zu diesen unangemessenen Überreaktionen gebracht, die schließlich zum "Staub in der Sonne" wurden. Ob der ewige Stein gar am Ende eine Illusion ist und langsam in die Ebene rollt? Wenn die Ursache der Wahrnehmungsverzerrung berichtigt wurde, entfällt damit deren Bedeutsamkeit.

    Wenn die Renditen für die chinesichen Rentner ebenso am Kapitalmarkt erwirtschaftet werden müssen, sehen wir andere im Pfandkistenwettbewerb noch tiefer in der Zwickmühle und "die Pfandkisten der anderen". Wir bräuchten im internationalen Wettbewerb zuallererst eine gesunde und kooperierende Bevölkerung - eine Dichotomie in sich selbst.. Eine geistig gesunde Bevölkerung, die ohne diesen Behandlungswahnsinn in Würde das Spielgeschehen ausklingen lassen kann, und nicht, von der Angst vor Krankheit und Teilhabeverlust getrieben, diese magisch anzieht. Freitag der 13. ist statistiisch der Tag mit den meisten Krankschreibungen und selbst beim Lotto wohl die am seltensten gezogene Zahl. Ob hier der Kontext geknüpft werden könnte, sie würde nicht so häufig gesehen werden wollen? Oder, weil an einem Freitag den 13. damals zeitgleich in Europa alle die inhaftiert wurden, die eine andere Idee als die Kirche im Kopf hatte, als sie die Staaten dazu brachte, die erste europaweite und gleichgeschaltete Verhaftungs- und Hinrichtungswelle auszuführen.

    Diese Pfandkistenidee ist es irgendwie nicht wirklich, auch wenn alle daran glauben. Der dabei unbedachte Punkt ist die global als Fixpunkt anzusehende Gesamtheit an "Arbeitsspielgeschehen". Durch die gnadenlose Konkurrenz wird die Arbeit nicht mehr. Sie wird immer effizienter und effektiver von immer weniger Menschen vollbracht, doch die "Beute" Wertschöpfung wird nicht mehr, da die Preise im zunehmenden Überangebot für Waren wir Humanfaktor natürlich sinken. Das Preisfindungsspiel von Arbeit und Kapital in ihrem global wirksamen Wechselspiel soll wohl KarlchensThema gewesen sein. Wo früher nur auf Menschen Preissschlder aufgeklebt wurden, sind es heute ganze Staaten, die sich immer billiger immer tiefer bücken müssen.

    Einfach immer weiter immer schneller Pfandkisten aus dem Hut zu zaubern, wird die Ursache nicht erreichen. Nicht die anderen PfandkistenHOCHSTAPLER sind schuldig an der unsicheren und "windigen" Situation für uns alle. Es ist die Idee, dem Mangel durch Einzelmaßnahmen besiegen zu können und nicht durch ein abgestimmtes Verhalten. Wir vergessen immer wieder, dass nur wenige "Störer" das Lebensspiel für alle zur Hölle machen können. So kann es nur die Assoziation sein, dass jeder etwas sehen muss, damit alle das Spiel mit Genuss betrachten können.

    Daneben: Die Rente in die Pfandkistenindustrie zu investieren, bindet uns an das Wachstum der Problemberge. Was wollen wir erleben, wenn wir einmal alt oder pflegebedürftig sind? Die Idee, die wir jetzt davon haben, könnte durchaus auf uns zukommen.
    Geändert von Michael (13.10.17 um 23:54 Uhr)

  14. #64
    Pfandkisten + Co., ja, da gibt es viele gute... mal mehr...mal weniger ernst gemeinte Ideen. Als Idee ist vieles gut - oft vergisst man, dass es da noch den Faktor Mensch...mit allen seinen Schwächen gibt. Es ist nicht die primäre Aufgabe der Politik neue Realitäten zu schaffen...ihre Aufgabe ist es die Realität zu managen. Deshalb macht es wenig Sinn immer auf den Staat zu schimpfen...denn wir alle sind der Staat. Die meisten setzen Staat mit Politik bzw. Politikern gleich...das ist falsch.

    Politik kann keine Gesellschaft verändern, aber die Gesellschaft kann die Politik verändern.

    Und man sollte bei den Fakten bleiben. Es ist falsch wenn man sagt die Politik hätte die letzten 30 Jahre nichts für die Pflege getan. Vielleicht hat man falsche Entscheidungen getroffen, oder auch so manche Entwicklung falsch eingeschätzt...oder gar übersehen...aber nichts getan...das stimmt so nicht. Außerdem ist das eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe...da kann man nicht nur auf die da oben zeigen und sagen die sind schuld.

    Wir hatten September 2017 die Wahl!

    Es gab die Möglichkeit ein gerechteres Renten- oder ein besseres Pflegekonzept zu wählen, doch die Bürger setzten andere Prioritäten - ihnen war die Sicherheit wichtiger. Bei der LMP hätten sie alles haben können...denn die ist weder ideologisch verortet...noch ringt sie um Ämter. Die LMP hätte im Interesse der Bürger die jeweils beste Politik vermittelt. Bei der LMP gibt es nicht nur einen Weg und eine Seilschaft...um den Berg zu bewingen. Die Bürger haben die Möglichkeit sich dem Bergführers ihres Vertrauens anzuschließen und jenen Weg zu wählen...der ihren jeweiligen Möglichkeiten entspricht. So kommen alle zum Gipfel.

    29. Die LMP wird sich dafür einsetzen, dass die von ihr...bzw von ihren Wählern beauftragten Politker wieder verstärkt im Parlament...und weniger in Talk-Shows auftauchen. Es kann nicht sein, dass Fernsehquoten Themen bestimmen und politische Arbeitsaufträge vergeben. Die Bürger wählen nicht Anne Will, Maischberger...und deren Redaktionen...die nicht nur die Themen bestimmen...sondern auch wer da mit am Tisch sitzt. Unsere Politiker haben im Parlament zu sitzen und die Aufgaben abzuarbeiten...für sie der Bürger wählte - wofür er sie übrigens auch bezahlt. Die LMP sieht darin keine Verletzung persönlicher Rechte, denn ein Abgeordneter oder Minister ist zu jeder Uhrzeit im Amt...wenn er öffentlich die Politik seiner Partei vertritt. Wir wollen die Medien und Journalisten in ihrer Arbeit weder beeinflussen noch beschneiden - die Medienfreiheit ist uns wichtig - doch wir alleine bestimmen über unser Personal. Wir unterscheiden aber zwischen den Öffentlich Rechtlichen und den Privaten Medien, da die Redaktionen der ÖR von Politikern mit Polikern besetzt - und auch von Politikern kontrolliert werden. Von Unabhängigkeit oder Neutralität kann da keine Rede sein. Die LMP wird die ÖR auf den Prüfstand bringen und darauf hinwirken, dass sowohl Redaktionen und Kontrollorgane tatsächlich neutral sind.

    Wer schon Monate VOR der Wahl darauf achtete wird festgestellt haben, dass ARD und ZDF zu den gleichen Meinungsumfragen ganz unterschiedliche Ergebnisse veröffentlichten...weil sie eben genau wissen, dass diese Zahlen das spätere Ergebnis beeinflussen. Am Wahltag selbst näherten sich diese Zahlen dann an. Menschen wählen Gewinner, das weiß man aus der Psychologie. Wenn ich also vor der Wahl eine Partei X als Verlierer präsentiere, weil ich sie vielleicht ein paar Punkte nach untern votiere, dann überlegen sich die Unentschlossenen...ob sie diese Partei wählen. Sie wollen zu den Gewinnern gehören. Solche Zahlen beeinflussen also nicht ganz unwesentlich das spätere Ergebnis.

  15. #65

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Zu 1: Zum Vergleich: In Schweden werden 5 % des BIP für die Altenpflege aufgewendet. Hier sind es nicht einmal 2 %.

    Und ich habe nicht gemeckert, doch für rund ein Drittel des BIP-Anteils eines echten Sozialstaates musst du halt Organisationen wie dem DPWV "erlauben", die Pflegekräfte bewusst zu verheizen. Sowohl in der "Rechtspflege", der Pflege, dem Gesundheitswesen und im Infrastrukturerhalt sind wesentliche organisatorische Sachmängel wirksam, die grundlegende Reformen einfordern. Über die jeweiligen Dienstaufsichtspflichten wäre intensiv nachzudenken, wenn sich 25 Jahre alle Ebenen einer für Laien offentsichtlichen Lüge beugen. Warum der Staat also nicht nur für VW lügt, sondern auch für die "Leistungserbringer im GW" die Idee des Utilitarismus verfolgt, sagt schon etwas darüber aus, wie viel oder wenig "wert" der Bürger in einer jeweiligen Lebenssituation ist. Und, wie schnell sich diese "Wertbetrachtung" verändern kann...

    Ach ja, hier ist Sonntag Wahl und ich stimme Dir zu: Du siehst eigentlich vorher an den Umfragen, wen das ÖR unterstützt. Und welche Wahl bleibt, wenn parteiübergreifend das UNRECHT verteidigt wurde, eine absurde und schwachsinnige Lüge, mit der die vorsätzliche Ausbeutung durch den DPWV für kurze Zeit "so" fortgesetzt werden konnte? Juristische Haftungsentbindung für die Schäden, die bei einem Drittel dessen, was aufgeklärte Länder für die Alten investieren, quasi zur menschenrechtsfeindlichen NORM werden? Auf Seiten der zu Pflegenden und bei den Pflegekräften?

    Darf ich eine Bitte:äußern? Könnten wir die bisherigen 28 Punkte mal mit Absatzüberschriften versehen? Wenn wir weiter alle Einzelpunkte durchgehen, schreiben wir am Ende eine Art "Glossar" über das Inventar dieser Welt. Wichtiger erscheint mir, allgemeine Kompetenzen abzubilden. Nehmen wir also an, im Internet gäbe es eine Informationsseite, die wie ein Verzeichnisbaum angeordnet ist. Dort wären dann die Bereiche in immer weitere Unterverzeichnisse mit den jeweiligen Teilbereichen aufzugliedern und das Parteiglossar könnte irgendwann über alle Positionen im Einzelnen informieren.

    Wobei wir im Prinzip sagen müssten, dass wir aus Prinzip niemals ein Prinzip des Prinzips wegen annehmen, sondern eine situative Einschätzung unter den dann gegebenen Bedingungen vornehmen. Im Prinzip können wir nur sagen, nichts aus Prinzip zu entscheiden. Ganz am Ende könnten "Votings" zu jedem Glossarpunkt in ihrem zeitlichen Veränderungsverlauf ausgewertet werden, um den Bürgerwillen zu allen Fragen und Punkten möglichst wissenschaftlich wieder zu einem Gesamtild zu verbinden. Dann könnten die Veränderungswirkungen im Zeitverlauf in einen Kontext von Ursache und Wirkung gesetzt werden.

    Dies würde dann ermöglichen, die eigenen Positionen genau dort zu überdenken, wo die größten Abweichungen vom Bürgerwillen und den "Parteizielen nach Glossar" sich abzeichnen. Würden diese beiden Kurven in der CSU jetzt mit den Ereignissen und Aussagen in einen Zeitverlauf den Umfragewerten gegenübergestellt, wäre eine "Parteianalyse" leichter möglich. Doch Aerolith wird berechtigt den Einwand erheben, dass, selbst wenn der Bürgerwille zu 100 % erfüllt würde, niemand garantieren kann, dieses Bild Wirklichkeit werden zu lassen. Denn es muss in den natürlichen Systemrahmen einzubetten sein, was die BWL ja vorsätzlich vergisst. Ist nicht ihre Aufgabe, sondern die der Volkswirte. BWL für die Welt reicht nicht...

    Daran scheitert unser großens Symbolego doch gerade. Wie wir alle wissen wir, was wir nicht wollen, aber nicht, was wir wollen und daher auch nicht, ob machbar wäre, was wir jeweils wollen und zu welchem Preis für wen. Und genau da beginnt der Opfergedanke, der keine Grenze kennt. Wie VW das Klima bewusst opferte, opfern die Pflegedienstleister bewusst nach geldwerten Vorteilen. Und was das "Betreuungsrecht" und die Folgen angeht, auch hier gibt es erheblichen Reformbedarf.

    Wenn ich Dir erzählen würde, wie Oma Klara am Krankenbett entmündigt wurde und wie eine Richterin diese "Betreuung" rückgängig machen musste, dann bin ich wieder in CELLE. Doch eine Idee kommt mir: Wir sollten eine "Bürgerpinwand" für Behörden- und sonstigen "Irrsinn" einrichten, wo Dokumente mit geschwärzten Nemen davor warnen, wiederholt als "Strategie" verwendet zu werden. Allein die Entmündigung reichte meiner Tante jedoch nicht, sie brauchte noch die Bankkarte. Als Oma dann die Bankkarte im Pflegeheim "wegkam", stellte ich Strafanzeige. Die Einstellung der Staatsanwaltschaft Hildesheim vom 16.01.2012 lautet so: "haben die Ermittlungen ergeben, dass die Beschuldigte sich nicht bereichert hat, da sie das gesamte Guthaben auf das Konto bei der Seniorengesellschaft zugunsten von Frau G. eingezahlt hat". Meine Oma war nämlich im Krankenhaus, weil sie die Treppe heruntergestürzt war und ein eindeutiges Organisationsverschulden seitens des schon zuvor angemahnten, ungesicherten Trppenaufganges vorlag. Obwohl sie ein "Pflegearmband trug, das #"hinterher WEG" war, drehte das die CELLER Justiz. Selbst mein Rechtsgelehrter gestern zog über das LSG dort her, von denen er selbst in einem Schwerbehindertenverfahren vorgeführt wurde. Muss ich einem korrupten Gerichtszirkel nicht das Handwerk legen?

    Vor dem Bereuungsrecht hatte meine Dozentin für Recht schon 1996 eindringlich gewarnt. Sie war selbst im Betreuungsrecht unterwegs. Recht im Gesundheitswesen hatten wir bei einem Verwaltungsleiter und seine Anekdoten aus der Praxis bleiben unvergessen. Der organisierte Wahnsinn...

  16. #66

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Zitat Michael

    Darf ich eine Bitte:äußern? Könnten wir die bisherigen 28 Punkte mal mit Absatzüberschriften versehen? Wenn wir weiter alle Einzelpunkte durchgehen, schreiben wir am Ende eine Art "Glossar" über das Inventar dieser Welt.
    Ja, die LMP ist für alle Ideen offen.

    Mir schwebt noch etwas anderes vor:

    Was, wenn wir gar kein Programm von Punkt 1. bis... haben, stattdessen eine Geschichte erzählen...die unsere Anliegen verdeutlicht?

    Stell dir vor wir erzählen die Geschichte von Lieschen Müllers Leben. Von ihrem Beruf, ihrem Alltag, ihren Sorgen, ihren Wünschen...lassen dort alles mit einfliessen...was die Menschen so bewegt. Lieschen selbst wird nicht all das verkörpern können, aber sie hat ja noch Freunde, Familie, Bekannte, Arbeitskollegen. Lieschen selbst ist vielleicht eine berufstätige Mutter mit pflegebdürftigen Eltern, während ihre Freundin ein kinderloser Single ist...usw. Wir können also die verschiedensten Charaktere und Probleme abbilden, wie sie jeder aus dem wahren Leben kennt. Diese Geschichte ist sozusagen unser Programm...jedoch ohne den Leser zu bevormunden. Wir erzählen die Geschichte neutral, aber immer aus der Perspektive von Lieschen Müller.

    Und wie ich anfangs schon sagte: Wir machen keinen Wahlkampf, sparen uns teure Plakate und Kampagnen...reisen nicht mit Bodyguards durchs Land und machen auch keine Lobbyarbeit. Das einzige was wir machen ist Lieschens Geschichte als Animation zu verfilmen. In regelmäßigen Abständen sind vielleicht 5 min. daraus zu sehen...im Netz und im TV. Wir sind sozusagen das Sandmännchen der Politik. Wir sind so "schlank" und effizient, dass wir uns fast selbst finanzieren. Wir behalten keinen Cent mehr als wir beötigen. Überschüssige Spenden gehen an karitative Einrichtungen. So bleiben wir unabhängig und frei.

    Bei der LMP spielt es überhaupt keine Rolle...ob wir unterschiedlicher oder gleicher Meinung sind...denn am Ende vermitteln wir jene Politik...die sich die Bürger wünschen.

    Wer eine Karriere anstrebt, viel Geld verdienen oder sich selbstverwirklichen möchte...der ist bei der LMP falsch.

  17. #67
    Stefan Görden
    Laufkundschaft

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen

    in den Zeiten des Gesundseins wird intensiver gearbeitet, weil jeder Krankfeierer resp. Gesundete glaubt, er müsse etwas gutmachen.

    Ich kann das nicht nachvollziehen; auch im Pausenraum oder auf dem Raucherplatz war nichts von Gutmachenden wahrzunehmen, die sind wie immer.

  18. #68
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    dann muß das wohl zu verallgemeinern sein, wenn du das so wahrnimmst. halten wir also fest, daß jemand, der aus welchem grund auch immer für eine gemeinschaft, die wirtschaftliche ziele verfolgt, ausfällt, keine ambitionen besitzt, das, was er durch seinen ausfall nicht erledigen konnte, schnellstmöglich zu erledigen.

  19. #69
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    25. Die LMP will den Solidaritätszuschlag beibehalten, ihn aber in Solidaritätsbeitrag umbenennen. Der LMP geht es dabei auch um den symbolischen Charakter und dem Erhalt des Begriffes "Solidarität". Der Begriff "Zuschlag" hat nach dem Verständnis der LMP hier nichts zu suchen, denn "Zuschlag" sagt auf, dass hiermit Mehrleistungen (im positiven Sinne) bzw Mehrkosten (im negativen Sinne) ausgeglichen werden müssen. "Diese Region kostet uns was"...auf der einen....und "deshalb zeigen wir uns solidarisch...auf der anderen Seite...das beisst sich - passt nicht zusammen. Kein Wunder, dass sich so viele am Soli reiben.

    Die LMP wird in regelmäßigen Abständen das Volk befragen, wofür die aus den Solidaritätsbeiträgen generierten Einnahmen verwendet werden sollen. In Frage kommen Regionen in ganz Deutschland. Eine Unterscheidung Ost-West gibt es dann nicht mehr. Die LMP stellt verschiedene Kommunen, Städte, Regionen zur Wahl....lässt aber die dort ansässigen Bürger nicht mit abstimmen, da ansonsten bevölkerungsreiche Regionen im Vorteil wären. Alle anderen Bürger werden dadurch ermuntert sich über andere Gedanken zu machen, sich mit ihnen und ihren Problemen zu befassen. Wenn der Stuttgarter nun entscheiden soll ob sein Geld ins Erzgebirge oder nach Bochum fliesst, dann wird er sich vielleicht mit der dortigen Situation auseinandersetzen. Wir wollen die Bevökerung dazu ermuntern selbst Verantwortung zu unternehmen. Es reicht uns nicht, dass sie alle vier Jahre irgendwo ein Kreuz machen. Entscheidungen, an denen sie selbst mitwirkten, werden sie auch mittragen. Die Bürger sollen lernen, dass Solidarität kein rein monitäre Angelegenheit ist, wo man sich (Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehn) nach seiner Überweisung einfach so davonstehlen kann.
    Unfug. Auch diese Steuer muß weg.

    Ich bin für die Abschaffung sehr vieler Steuern, würde nur folgende behalten wollen resp. in Steuern umwandeln:
    1. Rentenabgabe; 2. Steuer zur Unterhaltung wichtiger staatlicher Aufgaben (innere und äußere Sicherheit; elementarer Verkehr; elementare Gesundheit; elementare Bildung; Grundeinkommen zur Sicherung elementarer Lebensbedürfnisse für alle Staatsbürger...) - ich hoffe, ich habe jetzt keinen wichtigen Bereich vergessen; 3. Steuer zur Bezahlung der notwendigen Beamten, nicht aber für den Diätenunsinn.
    Also: keine MWS, keine Lohnsteuer, keine Kirchensteuer (Kündigung des RDHS), keine Arbeitslosigkeitsvorbeugesteuer, keine Pflegevorsorgesteuer...

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    26.

    Die LMP wird dafür sorgen, dass Ost-und West-Löhne sofort angeglichen werden.

    Das ist... aus mehreren Gründen... ein ganz zentraler Punkt unserer Politik.


    Viele der im Osten ansässigen Konzerne wurden vom Staat stark subventioniert - aber der muss nun die niedrigen Löhne über Transferleistungen aufstocken. Das akzeptieren wir nicht! Wir werden da zu keinen Kompromissen bereit sein und uns auch nicht erpressen lassen. Wer mit Abwanderung droht, der soll gehen.

    Wegen der niedrigen Löhne wandern die "Jungen" in den Westen ab - das hat u.a. zur Folge, dass sich dort niemand mehr um die "Alten" kümmern kann. Der Osten wird, bei gleichbleibender demographischer Entwicklung, am meisten vom Pflegenotstand betroffen sein. Familien werden auseinander gerissen, was diesen Notstand noch weiter verschärft. Es wird keine Zweitarifgesellschaft mehr geben.

    Wir lassen die Ausreden, Ein-und Vorwände von Politik und Wirtschaft nicht mehr gelten. Wir gehen aber nicht mit der Axt durch den Wald...sondern erstellen einen Zeitplan. Ab einer gewissen Betriebsgröße muss die Gehaltsanpassung sofort umgesetzt werden. Mittlere-kleine und Kleinstunternehmen bekommen eine angemessene Frist eingeräumt, können sukzessive ihre Betriebe darauf einstellen.
    Nein. Da bin ich dagegen. Lohnzahlung ist abhängig von der Ap, dem Verhandlungsgeschick vor Ort und anderen Dingen. Was Du hier willst, nenne ich Dirigismus, Einheitsdenken. Genau gegen staatliche Eingriffe sollte die LMB auftreten. Lieschen Müller will sich nicht vom Staat vorschreiben lassen, wieviel sie verdienen darf. Sie will das selber bestimmen. Sie will aber auch eine Grundsicherung bekommen, falls alle Stricke reißen.
    Deine Argumentation legt zugrunde, daß die von Dir kritisierte Politik doch zu respektieren sei. Das ist dann nur Scheinveränderung, Kosmetik. Wo liegt dann der Sinn dieser Partei/Bewegung?
    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    27. Die LMP wird an" Millionäre" kein Kindergeld mehr überweisen. Ab welchem Einkommen es kein Kindergeld mehr gibt, das soll die Bevölkerung unter sich aushandeln. Die Millionäre selbst würden gerne freiwillig auf das Kindergeld verzichten, sie werden aber vom Staat regelrecht gezwungen es zu nehmen. Das eingesparte Geld wird für den Bau von KITAs verwendet. Die LMP wird darauf achten, dass solche Einnahmen nicht zweckentfremdet werden. Es wird nicht an den Kindern, sondern für die Kinder gespart.
    Gerade im Hinblick auf eine möglichst erfolgreiche Integration von Zugewanderten, ist die vorschulische Betreuung nicht verhandelbar und mit der Schulpflicht gleichzusetzen.
    Kein Kindergeld. Kinderfreibetrag für diejenigen, die Steuern zahlen. Steuern soll sowieso nur zahlen, wer wenigstens 100000 € im Jahr verdient. Kinderversorgung wird über Grundsicherung sichergestellt. (Miete, Klamotten, Essen, aber kein Geld)


    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    28.

    Die LMP will die staatliche Rente stärken. Für die LMP gibt es kein Zwei oder Dreisäulenkonzept, sondern nur die Eine-Säule-Lösung. Wir möchten die Bevölkerung nicht in die Arme von Versicherungshaien und dergleichen treiben und sie zu Spekulationen nötigen. Das schließt nicht aus, dass man parallel dazu privat vorsorgt - dies soll eine Kannentscheidung sein...darf aber kein Muss werden. Dafür wird die LMP die Rentenbeiträge auf Arbeitnehmer-und auf Arbeitgeberseite erhöhen. Die Aussicht in Würde altern zu können und die Generationengerechtigkeit sollten uns das wert sein. Auch hier werden wir nicht mit der Gießkanne ans Werk gehen und mit pauschalen Prozentzahlen agieren. Das könnte z.B. heißen, dass wir die Rentenbeiträge nicht pauschal um eine Prozentzahl X erhöhen, sondern die Erhöhung vom Alter abhängig machen. In der Realität hieße das: Wer zwischen 18 und 25 Jahre alt ist zahlt 0,25% mehr, diejenigen zwischen 25+40 1% mehr....und die älter 40 zahlen 1,5 % mehr. Ob Rentenerhhöhung oder Senkung...dies darf niemals zu LAsten oder zu Gunsten von nur einer Generation geschehen.
    Weiß ich nicht, ob dieses System trägt. Mein Standpunkt dazu ist, daß diejenigen, die allein durchs Leben gehen, also keine Kinder aufziehen (müssen ja keine eigenen sein, wenn man nicht gebären kann oder will), selber für ihre rente sorgen müssen. Daß aber alle, die Kinder aufziehen, eine staatliche Renten-Garantie in Höhe X erhalten. (X = Sicherung) Andererseits ist das aber überflüssig,d a es ja eine Grundsicherung geben soll, altersübergreifend.

  20. #70

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Zitat Zitat von rodbertus Beitrag anzeigen
    dann muß das wohl zu verallgemeinern sein, wenn du das so wahrnimmst. halten wir also fest, daß jemand, der aus welchem grund auch immer für eine gemeinschaft, die wirtschaftliche ziele verfolgt, ausfällt, keine ambitionen besitzt, das, was er durch seinen ausfall nicht erledigen konnte, schnellstmöglich zu erledigen.
    Woraus sich diese Schlussfolgerung ableitet, leuchtet mir nicht ein. Mag ich insofern die letzten 25 Jahre für die wirtschaftiche Verwertung ausgefallen sein, ist nicht gesagt, dass eine bestimmte Erfahrung keinen Nutzen beinhalten und entwickeln kann. Nach allem konnte gelernt werden, was gelernt werden wollte. Was das für die Schuld im Kontext der Kellerkinder bedeutet, wäre im Kurs-Beitrag von heute nachzulesen. Wie bekommst du die Möglichkeit, so tief in das zu blicken, was an deutschen Gerichten "Tradition" hat, wie ein Freund es gestern relativierte:

    "Seit dem letzten Krieg spielt die Justiz auf das Versterben der Versehrten und somit auf Zeit." Und ganz eindeutig wurde dem bisherigen Verlauf die Konsistenz und Wirksamkeit entzogen, nachdem die Basis als Lüge entlarvt wurde. Die Wahrheit ist insofern nicht nur geblieben, was sie ist, sie berichtigt auch die scheinbaren Wirkungen der Zeit des Irrtums. Bis auf im Geiste derer, die Dinge aus einer Perspektie bewerten, die dem Nützlichkeitsdenken entspringen. Doch ist es unsinnig, auf diese Art derart viel Personal in den Gesundheitsberufen selbst so zu überlasten, dass Krankenstände und Berufsunfähigkeiten sprunghaft ansteigen. Für eine Gemeinschaft ist genau das schädlich und das Nützlichkeitsdenken ist Ursache vieler Ungerechtigkeiten. Die es jedoch nur geben kann, halte ich Verlust für möglich, doch hat sich der Kern meines Bewusstseins nicht verändert. Mehr wollte ich ja gar nicht wissen...

    Selbst der Justizinspektor verwies auf einen Suizid in seinem Bekanntenkreis, der es leid war, über Jahre hinweg die absurdesten schlechten Ausreden zu hören. Hier schließt sich der Bogen zur Eingangsfrage nach den vermeidbaren Opfern im Kontext von bewusstem Organisationsverschulden...

    Recht muss viel viel schneller gesprochen werden können. Ich sag ja nur, mir dieses Lernbeispiel selbst gegeben zu haben und das ist am Ende die Einsicht zur Übernahme von Eigenverantwortung. Wir träumen doch die Geschichte von Lieschen Müller, die wir vor dieser Reise beabsichtigt hatten...

    Für Lieschen Müller findet sich auch etwas im heutigen Kurs, denn nur, wenn er dort angesprochene Hintergrund bekannt wäre, könnte Politik die Leichtigkeit entwickeln, die sie im Grunde bräuchte, um der Seele Flügel zu verleihen. (Jetzt wisst ihr, warum ich so oft auf den Werbepsychologen herumreite, gibt keine Schuld, nur Lehr- und Lernbeispiele.)

    Gut, beginnen wir mit der Zeit, als Lieschen Müller noch nicht glaubte, als Leben an einen Körper gebunden zu sein. Dem Ursprung dieser Idee...

  21. #71

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Du sprichst von wirtschaftlichen Zielen, das ist nochmal etwas anderes. Ein gemeinsames wirtschaftliches Ziel hat die LMP nicht im Auge, denn das würde Planwirtschaft bedeuten. Wenn ich ein gesamtwirtschaftliches Ziel ausgebe, dann muss ich jedem einzelnen auch sagen was er zu tun hat...damit wir dieses Ziel erreichen. Das wollen wir nicht. Wir haben Ziele...die auf Werten basieren...Ziele...die wir politisch begleiten. Diese Zieledefinieren jedoch nicht wir, sie sollen von der Gesellschaft ausgehandelt werden.

    Natürlich ergeben sich daraus dann wirtschaftliche Konsequenzen. Wir horchen in die Gesellschaft...was diese sich vorstellt - zusammen mit Experten erarbeiten wir Möglichkeiten und Wege...wie diese Vorstellungen umgesetzt werden können...bzw könnten. Dieses Konzept stellen wir dann den Bürgern zur Wahl´. Der Ball geht also hin und her...und irgendwann wird er eingenetzt.

    Momentan ist es eher so, dass uns die Politiker sagen was wichtig ist und was nicht. Nicht nur am Beispiel "Obergrenze" können wir erkennen, dass man dabei oft nur an sein eigenes Wählerklieentel denkt, aber nicht an die Gesamtgesellschaft.

    Es ist schon organisatorisch kaum möglich alle Entscheidungen der Bevölkerung zur Direktwahl zu stellen...sonst müssten wir ja jeden Tag eine Wahl abhalten... deshalb haben wir auch eine parlamentarische Demokratie - aber für Entscheidungen von gesamtgesellschaftlicher großer Relevanz...Entscheidungen...die unsere Zukunft maßgeblich beeinflussen...möchten wir mehr direkte Demokratie.

    Nicht ein einziger Wähler wählt 100% eines Parteiprogrammes, was aber viele Politker ganz anders sehen. Immer wieder hört man von ihnen: "Die Bürger haben uns dafür gewählt dies uns das umzusetzen. Woher wollen sie das wissen??? Das Kreuz des Wählers ist doch kein Persilschein für mein gesamtes Wahlprogramm. Das sehen wir schon am Wahlomat - wer hat da mit seiner Partei mehr als 80% Übereinstimmung?!? Und viele wundern sich, dass sie auch eine hohe Übereinstimmungen mit Parteien haben...von denen sie das gar nicht dachten. Da liegt doch schon die Wahrheit begraben.

    Warum kommen z.B. Linke und Grüne nicht vom Fleck? Na weil sie aberwitzige Dinge in ihren Parteiprogrammen stehen haben, die es einem geistig gesunden Bürger unmöglich machen da sein Kreuz zu setzen. Heißt jetzt nicht, dass die Wähler dieser Parteien alle was an der Klatsche haben - manche brennen eben für eine Sache, die ihre Partei auf der Agenda hat, so sehr...dass sie alles andere entweder gar nicht erst sehen...oder ignorieren. Oder sie sind Masochisten...gibt es ja auch.

  22. #72

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Das ist des Pudels Kern: Was ist für die Gesamtgesellschaft möglich?

    Daher ein Zitat von Aerolith im Kontext des Lohngefüges:

    "Sie will aber auch eine Grundsicherung bekommen, falls alle Stricke reißen."

    Genau darauf "spekulieren" doch viele Branchenriesen, dass, wenn die Stricke der Mietpreisbrems reißen, der Staat in die Bresche springt.

    Und die Obergrenze für das Kindergeld könnte wirklich prima in den Kita-Aufbau investiert werden.

    Zu Aerolith und der Erziehung: Wir könnten, wie bei der Pflegeversicherung, eine Kita- oder Bildungsversicherung andenken und diese Lasten damit gerechter verteilen.

    Jedes Ziel muss sich doch zunächst an der Frage der Machbarkeit messen lassen. Was wäre zu tun, wenn der Wählerwille gar nicht umsetzbar wäre? Zumindest nicht, in einem vernetzten System vieler Rädchen von Volkswirtschaften in einer verbundenen Maschine, die eine Idee dieser Welt abbildet? Damit könnte eine andere Wahl einhergehen...

  23. #73
    Zitat Michael

    Jedes Ziel muss sich doch zunächst an der Frage der Machbarkeit messen lassen.
    genau!

    Zitat Michael

    Genau darauf "spekulieren" doch viele Branchenriesen, dass, wenn die Stricke der Mietpreisbrems reißen, der Staat in die Bresche springt.
    Was die LMP von der Mietpreisbreme hält, das hatte ich indirekt bereits geschrieben- nämlich gar nichts!

    Die LMP wird keine Mietpreisbremse benötigen, da wir den Hebel ganz woanders ansetzen. Wir fördern die Besiedlung ländlicher Gegegenden...bzw wirken der Massenabwanderung entgegen, in dem wir die ländliche Infrastruktur stärken und ausbauen. Das heißt: Internet, steuerliche Vorteile für Ärzte...die sich in ländlicher Gegend niederlassen...der Ausbau von Bus-und Bahnverbindungen, neue und attraktive Gewerbegebiete, Anbindung an Autobahnen und Schnellstraßen,...und vieles mehr. So löst sich das Problem der hohen Mietpreise von ganz alleine. Es ist ja nicht so, dass plötzliche alle Menschen aus Überzeugung das urbane Leben bevorzugen - sie werden dazu gewzungen in die Städte zu ziehen. Dort sind die Arbeitsplätze, die Universitäten, die Ärzte und Krankenhäuser...usw. Zudem sind die Straßen so dermaßen verstopft, dass das Pendeln nicht wirklich für alle eine Option ist. Wer auf dem Land wohnt, der muss manchmal schon um drei Uhr morgens aufstehen, damit er punktlich um sieben Uhr an seinem Arbeitsplatz ist. Der hat dann nicht die Möglichkeit mit seinen Kindern am Frühstückstisch zu sitzen, sie auf ihren Weg zur Schule zu verabschieden...und er kommt zu spät nach Hause um sie bei den Hausaufgaben zu unterstützen. Du siehts, die Probleme sind sehr oft miteinander verknüpft.

    Die Mietpreisbremse ist eine Verzweiflungstat, ist Aktionismus...damit löse ich keine Probleme. Wir von der LMP setzen schon viel früher mit unserer Politik ein, so dass es erst gar keine Notwendigkeit gibt sich mit der Mietpreisbremse überhaupt befassen zu müssen.

    Wir haben Vetrauen in die Bevölkerung..sind uns sicher...dass die das von ganz alleine in den Griff bekommt...wenn man ihr die Chance dazu gibt. Wenn aber die o.g. Defizite nicht seitens des Staates korrigiertwerden, dann hat die Bevölkerung keine Chance den Rest selbst zu lösen. Die Mietpreisbremse ist kontraproduktiv, denn sie entlässt die Politiker auf billigste Art und Weise aus der Verantwortung. Wenn ich die ländlichen Regionen stärke, sie attraktiver gestalte...dann löst sich das Mietpreisproblem von ganz alleine. Angebot und Nachfrage regeln den Markt, nicht die Politik - die sollte den Markt begleiten, Hindernisse aus dem Weg räumen und Kontrollorgan sein- sie darf aber nich selbst zum Marktteilnehmer werden.

    In den 80ern war der Bund Eigentümer von 4 Millionen Sozialwohnungen, heute gehören ihm noch 1,3 Millionen. Aus den veräußerten Wohnungen wurden Luxusappartements...die sich kein Normalverdiener leisten kann. Das ist asoziale Politik seitens des Staates. Das waren hauptsächlich CDU, SPD, FDP + Grüne dran beteiligt. Die LMP hoilt sich einen großen Teil dieser Wohnungen zurück. Das wird teuer sein, aber es geht schneller und ist günstiger als neue zu bauen...denn die Genehmigungsverfahren sind kompliziert (Bodenproben, Naturschutz usw) und dauern sehr lange (Ausweisen von Baugebieten...)

    Aber auch die sofortige Angleichung der Löhne von Ost und West wird den Wohnungsmarkt entspannen.

    Zitat aerolith

    Kein Kindergeld. Kinderfreibetrag für diejenigen, die Steuern zahlen. Steuern soll sowieso nur zahlen, wer wenigstens 100000 € im Jahr verdient. Kinderversorgung wird über Grundsicherung sichergestellt. (Miete, Klamotten, Essen, aber kein Geld)
    Du willst also der alleinerziehenden, zweifachen Mutter kein Kindergeld auszahlen...da die ja viellecht nicht arbeitet und somit zumindest keine Lohnsteuer bezahlt...und ihr dann auch noch die Klamotten einteilen und Essensmarken aushändigen...jedoch kein eigenes Geld zugestehen...über dieses sie dann frei und ohne jede Rechenschaft verfügen kann???!!!??? Hab ich dich da richtig verstanden?

    AUF KEINEN FALL! Die Würde des Menschen ist unantastbar! Die LMP ist dafür da um eine solche herabwürdigende Politik zu verhindern oder zu korrigieren...und nicht dazu da um sie auch noch auszubauen. Mit deinem Vorschlag machst Du dich zum Vormund der Bürger - das wollen wir auf keinen Fall.

    Zitat aerolith

    Nein. Da bin ich dagegen. Lohnzahlung ist abhängig von der Ap, dem Verhandlungsgeschick vor Ort und anderen Dingen. Was Du hier willst, nenne ich Dirigismus, Einheitsdenken.
    Das Gegenteil ist der Fall! Du überraschst mich- hier leider im negativen Sinne.

    Diese Lohn-Unterschiede haben wir doch gerade WEIL der Staat, im Schulterschluss mit den Gewerkschaften, eingreift!

    Tarif ist Tarif, da kann ich nicht nach geographischen Gesichtspunkten unterscheiden. Das lasse ich mir vielleicht für die ersten paar Jahre nach der Wiedervereinigung gefallen....aber nicht auch noch nach 28 Jahren! Der Staat macht sich zum Komplizen der Konzerne, das dulden wir nicht.

    Und auch das ist eine Frage der Würde - und schon alleine deshalb unverhandelbar. Denn: Das Haupt-Argument von Staat und Unternehmen ist, dass dort im osten ja auch die Mieten, die Lebenshaltungskosten niedriger sind. Ja, ist so...eben weil die Löhne niedriger sind. Also Gerechtigkeit auf dem kleinsten Nenner. Wir wollen Gerechtigkeit auf dem größten Nenner. Wenn die Löhne im Osten steigen, steigen dort auch Mieten und sonstige Kosten...innerhalb des Ostens ändert sich also nichts - aber wenn der OSSI ins WESSILAND fährt, dann ist sein Euero dort so viel wert wie zuhause. Das ist der Unterschied. Ein Schweizer verdient 2 bis 3mal so viel wie ein Deutscher. Innerhalb der Schweiz hat er dadurch keinen Vorteil, aber im Ausland kann er sich 3x so viel leisten wie der Deutsche. Für den Schweizer ist der Urlaub viel billiger als für den Deutschen. Wenn Du es im Osten belässt wie es ist, dann ist für den Ossi der Italien-Urlaub viel teurer als für den Wessi. Mit dieser Politik nagelst Du den Ossi im Ossiland fest - machst du den Osten zu einer Insel.

    Wir vreden auf der einen Seite von der Europapolitik...von großen Visionen...fördern auf der anderen Seite das Ausbluten von einzelnen Regionen innerhalb unserer Grenzen - wo ist denn da die Logik?

    30. Die LMP möchte die GEZ Gebühren neu aushandeln. Sie sind nach Meinung der LMP deutlich zu hoch.

    Dazu zitiere ich aus einem Bericht der FAZ

    Viel zu lange haben ARD und ZDF ihren Mitarbeitern üppige Renten versprochen. Nun ersticken die Sendeanstalten an den hohen Kosten – und schielen schon auf die Mehreinnahmen aus dem Rundfunkbeitrag.

    Wenn Intendanten wechseln, dann wird gerne ausgerechnet, wie hoch wohl ihre Pensionen sind. Denn immerhin der Barwert dieser Altersbezüge muss im Geschäftsbericht veröffentlicht werden. Beim Westdeutschen Rundfunk (WDR), der seine Intendanten traditionell sehr gut bezahlt, lassen sich die Ansprüche für Ex-Intendantin Monika Piel auf beeindruckende 3,2 Millionen Euro beziffern. Für den derzeitigen Intendanten Tom Buhrow wurden zuletzt 3,1 Millionen Euro genannt. Für alle aktuellen Mitglieder der Geschäftsleitung zusammen kommt der WDR 2014 auf 15,1 Millionen Euro. Welche Pensionen sich daraus genau ergeben, dazu sagt der Sender lieber nichts. Klar ist: Sie sind üppig. Die „Bild“-Zeitung hat ausrechnen lassen, dass Tom Buhrow im Pensionsalter wahrscheinlich nicht bedeutend weniger verdienen wird als jetzt: Zuletzt bekam er 359.000 Euro im Jahr.
    Wer mehr erfahren möchte, der kann das hier nachlesen.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-14043338.html

    http://www.vprt.de/thema/marktentwic...dfunkanstalten

    http://www.vprt.de/thema/medienordnu...ffentl-148?c=0

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    Aus den o.g. Berichten ist auch zu erfahren, dass eine Sendung mit Will, Maischberger, Lanz +Co. jeweils über Euro 100.000 kostet. Das halten wir für eine maßlose Verschwendung.

    Für den Iron-Man auf Hawai schickte MOMA (Morgenmagazin ARD +ZDF) schon 14 Tage vor dem Wettkampf ein ganzes Team nach Hawai...damit dann morgens um 5:30...wo ausser Leuten wie mir kein Schwein einschaltet...eine von der Sonne Hawais verwöhnte und gebräunte Moderatorin Grüße nach Deutschland schickt. Zu berichten gibt es nichts...denn was sollte 14 Tage vor dem Wettkampf auch sein?? Hauptsache Ton-und Bildtechniker...Moderatorin...Maske...Cutter usw nach Hawai in den Urlaub geschickt...auf Kosten des deutschen Bürgers....man könnte auch sagen auf Kosten des deutschen Steuerzahlers...denn nichts anderes sind diese Gebühren. Die ganzen Verschwendungen hier aufzulisten würde den Rahmen sprengen. Wir wollen nicht, so wie die AfD das will, die Gebühren ganz abschaffen...aber diesen raffgierigen Damen und Herren der ÖR mal ordentlich in die Hintern treten und ihnen die Köpfe waschen.

  24. #74

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Ergänzung zu Punkt 30.

    Wenn man sich alleine mal anschaut wie viele Meteorologen sich ARD + ZDF leisten, dann wird der ganze Wahnsinn umso deutlicher. Nicht einen würde man benötigen, man leistet sich aber gleich zwanzig (zuzüglich zuarbeitendes Personal).

    Ein Oliver Kahn und ein Mehmet Scholl bekamen bei der letzten EM Euro 50.000 pro Einsatz, also pro Tag. Bei einer EM über 4 Wochen reden wir da über mehrere Millionen. Hinzu kommen die ganzen "Experten" (Hitzlsperger, Rohr+Co), die abseits der Spielberichtserstattung tätig waren, sind.. Zudem leisteten sich ARD +ZDF für Frankreich einen Privatjet.

    Den Deutschen scheint das aber alles egal zu sein....oder?
    Geändert von anderedimension (16.10.17 um 12:19 Uhr)

  25. #75

    AW: Die Lieschen Müller Partei (LMP)

    Es haben ja Menschen dagegen geklagt, doch leider erfolglos. Transparenz ist eindeutig etwas anderes und zumindest auf die Werbung müsste in den ÖR grundsätzlich verzichtet werden.

    Daneben ist die Berechnung nach Haushalt nicht dem Gleichbehandlungsgrundsatz entsprechend: Wenn eine zehnköpfige WG und eine Rentnerin gegenübergestellt werden, ist das ungerecht. Und die "Expertenlöhne" sind eine Ohrfeige für diejenigen, die das Geld erwirtschaften müssen, das dabei aus dem Fenster geworfen wird.

    Doch ich bin dafür, beide ÖR zu behalten. Der Mist, den die Privaten senden, geht auf keine Bürgerhaut. Für die organisierte kollektive Unzufriedenheit trägt daneben auch die Werbeindustrie ihren Anteil.

    Und von einem "Bildungsauftrag" blieb recht wenig übrig. "Kochen", "Bares für Rares" und Soaps sind keine Bildung, sondern vorsätzliche Verblödung. Im Blödheitsfaktor haben die ÖR zu den Privaten aufgeholt. Dummheit darf eben gerne etwas mehr kosten...

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