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Thema: Ahasverus II.

  1. #1
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    Ahasverus II.

    Einer wollte.... Für Klammer!


    Sie fuhren in einem Wagen, dessen Existenz und dessen Namen niemand kennen sollte, doch der Professor war viel zu stolz, um vor Ahasver damit nicht anzugeben. „Das ist ein Rolls Royce Silver Shadow, Jahrgang 1969. Ich liebe dieses vollkommene Zeugnis menschlicher Ingenieurskunst. Ist das nicht schön?“ Er strich mit seiner Hand über das bestens gepflegte blaue Leder.
    „Schauen Sie nur dieses Armaturenbrett! Das ist Aussage, das hat Charakter. Ganz anders als diese uniforme Unpersönlichkeit aller jetzigen Automobilika. Na ja, aber dafür sind wir wohl nicht hier.
    Ich habe nachgedacht und ich finde Ihre Geschichte und Ihre Umstände zumindest bemerkenswert, wenn auch noch nicht glaubhaft ohne Beweise. Der Wissenschaftler in mir, Sie wissen schon.“ Der Erpel hatte entschuldigend gelächelt.
    „Ich habe auch lange überlegt, welches kleine Zeichen eines aufkommenden Vertrauens ich Ihnen geben könnte. Aber ehrlich gesagt, mir ist nichts eingefallen, denn Sie verlangen doch bestimmt das Besondere. Ich für meinen Teil bin aber nicht so sehr für das Geheimnisvolle.“
    „Das habe ich mir fast gedacht und darum auch einen Vorschlag für Sie parat: Sie sind bekannt als ein Mann, der sehr oft in den Bergen wandert, der berühmt ist für seine Kenntnisse einheimischer Höhlen. Schenken Sie mir einfach ein paar Ihrer gebrauchten Schuhe. Oder machen wir es anders, mir reicht auch Ihr Wort dafür und ich kann beginnen. Glauben Sie mir, es wird sich für Sie lohnen.“
    „Ein Paar gebrauchter Schuhe? Sie sind mir schon ein seltsamer Kauz!“
    „Ich bin Ahasver, der Wanderer!“
    „Nun, Ashi, ein Paar Schuhe werde ich schon verschmerzen können. Es gilt, fangen Sie an!“ Enterich hatte sich in seinem Sitz zurückgelehnt.

    „Wie schon gesagt, war es ziemlich einfach, reich zu werden. Ich musste nur ein wenig lernen, das Erlernte durchdenken, verdauen, dann hatte ich es schon. Ich habe genauso eine Formel gefunden wie Sie und meine Formel lautet: R=(N+E)G(BW+BM)Z!“
    „Und was bedeuten diese, sagen wir einmal etwas unbekannten, unwissenschaftlichen Abkürzungen?“
    „Na, was denn wohl? Der sichere Weg zum Reichtum. Reichtum ist gleich der Summe aus Nase, die Mann hat oder nicht hat und meinem Volk ist sie angeboren, plus Erfahrung, die Mann sich erarbeiten kann, mal der Gelegenheit, die es beim Schopfe zu packen gilt, mal der Summe aus der Beweglichkeit in der Welt, womit globale Einsatzfreude gemeint ist, plus der Beweglichkeit in den Mitteln, die sich wiederum aus Kapital und eigener Skrupellosigkeit zusammensetzt, mal Zeit, von der Mann genügend mitbringen sollte. Gut was?“
    „Beeindruckend, Ihre Phantasien! Aber was passiert, wenn Sie die Buchstaben mit realem Leben, mit Zahlen füllen?“
    „Dann erhalten Sie unermesslichen Reichtum und genau so ist es mir ergangen. Mir gehört praktisch alles und in gewisser Weise sogar auch Sie, Professorchen. Doch ich will Sie nicht beunruhigen, vielleicht erkläre ich es Ihnen später. Vorerst lassen Sie mich Ihnen ein praktisches Beispiel geben. Stellen Sie sich vor, Sie wandern so herum und kommen nach Zhubgy‘goin. Waren Sie schon einmal in Zhubgy‘goin?“
    „Ich wüsste nicht, dass ich schon einmal das Vergnügen gehabt hätte.“
    „Ist auch nicht so schlimm. Ist ein netter kleiner Ort am Oberlauf des Jangtsekiang, aber nichts Besonderes. Sie haben nicht viel versäumt. Doch Mann kann dort durchaus reich werden, wenn Mann die Nase dafür hat.
    Sie lassen sich jedenfalls eine Weile nieder, lernen Land, Leute und die Sprache kennen, kaufen sich ein Grundstück, vielleicht auf einem Hügel, dort, wo keiner wohnen will, weil der Weg zum Wasser zu weit ist und warten dann auf eine Gelegenheit. Die Menschen dort besitzen eigentlich nichts Außergewöhnliches, mit dem Mann groß handeln könnte. Gut, sie haben ihren grünen Tee, Holzschnitzereien, bestickte Wollsachen, ein paar grüne Blätter, mit deren Saft sie sich vor Sonnenbrand schützen und jede Menge frischer Höhenluft.
    Sehen wir weiter: das Land ist rau, die Berge sind hoch und es wird Ihnen langweilig. Folglich machen Sie sich wieder auf Ihren Wanderweg. Sie folgen dem Flusslauf zweitausendsechshundertvierzig Meilen flussabwärts und irgendwann, Sie haben ja alle Zeit der Welt, gelangen Sie an das ostchinesische Meer.
    Vor der Küste entdecken Sie eine hübsche kleine Insel, Zhou Shan Quindao. Auf Zhou Shan Quindao waren Sie auch noch nicht, nehme ich an. Macht nichts, Sie legen sich an den Strand, brennen sich mit der Sonne den Pelz und lassen Buddha einen guten Mann sein. Sie kommen auf den Gedanken, warum das nicht mehr Leute machen, kaufen ein nettes Plätzchen, bauen eine Herberge und das Geschäft floriert.“
    „Das kenne ich schon alles, das ist nichts Neues! Mann schafft eine kleine funktionierende Zelle, die vermehrt sich und breitet sich aus. Konkret gesagt, beschäftigen Sie bald Fischer, Bäcker, Metzger, Küche und Servierpersonal. Denen geht es gut, sie können sich etwas leisten für ihr Geld und so weiter und so weiter.“
    „Nun, das zwar auch, aber sie bekommen alle Sonnenbrand. Und niemand hat bisher ein Mittel dagegen gefunden!“
    „Wer bekommt Sonnenbrand?“
    „Na alle. Die Gäste, die Küche, die Metzger, die Serviererinnen, deren Kinder und deren Großeltern, die auf die Insel gezogen sind, um auf die Kinder aufzupassen. Alle Welt kriegt Sonnenbrand und keiner weiß sich zu helfen!
    Da fallen Ihnen wieder die grünen Blätter von Zhubgy‘goin ein und Sie wandern den Jangtsekiang wieder aufwärts, um den Blättersaft zu holen und teuer zu verkaufen. Aber warum holen? Sie haben doch noch das Grundstück auf dem Hügel, das mit der herrlichen Sicht auf den Fluss. Die Patienten sollen doch dort hinfahren, um sich zu kurieren. Sie bauen eine Herberge, Sie gründen eine Reisegesellschaft. Sie beschäftigen Küche, Fischer, Metzger, Servierpersonal. Die verdienen gutes Geld und irgendwann brauchen die Leute alle Urlaub am Meer.“
    „Und Sie meinen, was für zwei lausige Örtchen gilt, funktioniert auch mit der ganzen Welt?“
    „Es funktioniert, glauben Sie es mir, mit allem was dazu gehört. Das Geld fließt immer wieder zu Ihnen zurück, denn wenn sie alles besitzen, bedeutet das auch, dass Sie nichts mehr verlieren können!“ Er war noch deutlicher geworden.
    „Wenn das Geld von mir geht, schwimmt es zwangsläufig dorthin, wo ich auch schon bin oder immer schon war; ich, der Mann mit dem Sonnenbrand. Gerade habe ich mir übrigens die erste Parzelle auf dem Mars gekauft, weil dort die Sonnenstrahlung besonders intensiv sein soll. Allerdings habe ich nicht gewusst, dass das Institut, welches mir dieses Land verkaufte, auch längst mir gehört.“
    „Nach Ihrer Theorie hätten Sie das aber annehmen müssen!“
    „Man wird in kleinen Dingen nachlässig. Doch Sie dürfen mir jetzt glauben, dass ich über die notwendigen Mittel verfüge, um ein Vorhaben durchzuführen, das von solch ungeheurer Größ e und Bedeutung ist und das Sie von Anfang an leiten sollen!“
    „Moment mal, Ashi, wir sind immer noch bei den Vorgesprächen. Und das absolut Entscheidende wäre, wenn ich mich überhaupt dafür entscheiden kann, der unwiderlegbare Beweis Ihrer Unsterblichkeit; einen überraschenden Weltuntergang selbstverständlich ausgenommen.“
    „Das habe ich bereits akzeptiert. Ich schlage vor, wir unterhalten uns das nächste Mal über Ihre Einwände gegen die Durchführung einer interstellaren Reise und ich schlage Ihnen dann ein hieb- und stichfestes Argument zur Überprüfung meiner Behauptungen vor.“ Er war dicht an den Erpel heran gerückt.
    „Ich verspreche Ihnen schon jetzt, Sie werden Augen machen, wenn Sie eine andere Dimension berühren. Sie werden aber bitte auch verstehen, Frank, dass ich dafür ein weiteres Zeichen Ihres Vertrauens fordere. Bitte bringen Sie mir zu den Schuhen noch den handschriftlichen Entwurf Ihrer Memoiren mit!“
    Frank war zurückgewichen.
    „Keine Einwände bitte, schließlich gebe ich Ihnen bisher Undenkbares in die Hände. Mein Wunsch ist daher wirklich nicht überdimensioniert und es wird sich alles beizeiten erklären!“ Die gewohnte kleine Pause.
    „Jetzt möchte ich aber Ihr komfortables Gefährt verlassen. Ich muss wieder wandern, mich juckt es schon in den Beinen. Übrigens, finden Sie nicht auch, dass der Wagen etwas stinkt? So, als ob für längere Zeit ein Selbstmörder darin gesessen hätte?“
    „Na ja, ich muss wohl zugeben, dass ich ihn ziemlich billig erworben habe.“

    Sie trafen sich vor einer Höhle in den Bergen, deren Existenz und Lage nun wirklich niemanden etwas anging. Ahasver hatte sie mit Sorgfalt ausgesucht. Die Höhle hatte nur einen Eingang, verbarg einen tiefen See ohne sichtbares Leben und einen massiven Eisenschrank an seinem Ufer.
    „Hallo Frank, finden Sie nicht auch, dass es eine wundervolle Höhle ist? Mir gefällt sie jedenfalls!“
    Enterich musterte den gut verschließbaren Eingang, das mächtige, karge Felsgestein ohne jeglichen Pflanzenbewuchs und die drohende Finsternis, die aus dem Inneren der Höhle gähnte.
    „Ja, sie hat irgend etwas!“
    „Und bald auch mich. Aber setzen wir uns erst auf diese Steine hier, ehe ich mich von der Sonne verabschiede.“ Sie nahmen beide Platz.
    „Frank, Sie begründen Ihre Absage an die Möglichkeit einer menschlichen interstellaren Raumfahrt mit den gigantischen Entfernungen, die unsere jetzigen Raumschiffe einfach nicht bewältigen könnten. Aber selbst mit Ihren allerbesten Teleskopen können Sie noch nicht einmal bestimmen, welche der Sonnen, die Sie sehen, überhaupt bewohnbare Planeten haben. Aufgrund Ihres Verständnisses der Evolution und aller Gesetze der Logik nehmen Sie einfach an, dass es so sein könnte. Doch wenn Sie auch mit Sicherheit sagen könnten, dass es einen Planeten mit einer intelligenten Lebensform gibt, den Alpha Centauri zum Beispiel, der den nächsten Nachbarn unserer Sonne umkreist, würde es immer noch Ewigkeiten dauern, um dorthin zu gelangen.“
    Der düstere Wanderer trug Altbekanntes vor. Trotzdem war Enterich gespannt, worauf er hinaus wollte.
    „Das Licht von Alpha braucht vier Jahre um uns zu erreichen. Und das, obwohl es mit 299793 Kilometern pro Sekunde reist; mit Lichtgeschwindigkeit eben. Unsere realen Möglichkeiten wären unendlich viel langsamer, behaupten Sie, und ich weiß das auch. Eine interstellare Rakete mit normalen Menschen an Bord würde dagegen, also im Vergleich zum Licht, fast wie im Schneckentempo, zum Centaurus kriechen. Alle Menschen würden lange vor Erreichen ihres Zieles sterben, sagen Sie. Normale Menschen schon, sage ich!“ Der Wissenschaftler begann zu ahnen.
    „Der zweite Punkte, den Sie bei Ihrer Ablehnung anführen, ist die ungeheure Menge an zu verbrauchender Energie, die Mann benötigen würde, um etwa hundert, wie Sie es auszudrücken belieben, Möchtegernsiedler und damit Zeugen unserer Gegenwart auf eine Reise von etwa zehn Lichtjahren zu schicken. Einhundert Personen plus Ausrüstung: Treibstoff, Nahrung, Wiederaufbereitung, Klimatisierung, Arbeit, Unterhaltung und und und. Sie haben sogar versucht, den ungefähren Energieverbrauch zu berechnen. Anhand der Vergleichszahlen, die Sie herangezogen haben, meiner Ansicht nach ziemlich ungenau...“
    „Hören Sie mal, Ashi! Sie müssen nun mal bei Sternen in anderen Dimensionen denken. Angebliche irdische Ungenauigkeit reduziert sich bei der Größe solcher Zahlen, wie wir sie da draußen vorfinden, auf millionstel Bruchteile hinter dem Komma. Und was meine Berechnungen angeht, können wir...“
    „Mit der Erklärung warten, bis wir mehr Zeit dazu haben und für meine Überlegung ist sie auch völlig irrelevant. Denn ich bin unsterblich, Frank, einfach unsterblich!“
    „Quod erat demonstrandum!“
    „Sicherlich. Doch gehen Sie von der Tatsache aus, dass Sie nur einen leblosen Körper von fünfundsechzig Kilogramm in den Raum schicken. Einen Körper, der keine Wohnung, keine Heizung, ja noch nicht einmal Sauerstoff braucht, um perfekt zu funktionieren und trotzdem den unersetzlichen Vorteil eines lebenden Informanten hat, wenn er denn auf außerirdisches intelligentes Leben stoßen würde.“ Es war ungeheuerlich.
    „Ein Körper, der, wenn Er es so will, in hundertmillionen Jahren nicht zerfallen würde, solange noch ein Stäubchen seiner Mutter Erde an ihm haftet!“ Fast nicht vorstellbar, fast zu viel.
    „Stellen Sie dies einmal an den Anfang Ihrer Überlegungen und sagen Sie mir dann, ob Sie noch einen Moment zögern können, mein Angebot anzunehmen, oder lieber gleich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Verwirklichung beitragen wollen, genauso wie ich auch. Noch dazu, wo Sie ja schon mit dem Voyager-Programm einen guten Spruch in den Weltraum losgelassen haben!“
    Ahasver traf auf die kühnsten, geheimsten Überlegungen des guten Professors und er hörte nicht auf.
    „Ich wäre allein aus dieser, meiner Eigenheit mit absoluter Bestimmtheit der bessere, ja der allerbeste Botschafter, den Sie losschicken könnten. Ich sage es Ihnen eindringlichst, was Sie genauso eindringlich bereits wissen: Sie, Herr Professor Enterich, hätten Ihr Leben und Ihre Daseinsberechtigung als Wissenschaftler verwirkt, wenn Sie leichtsinnig oder aus kleinlichen moralischen Skrupeln die Chance vertun, die ich Ihnen nur einmal biete!“ Erpelinchen war betäubt, aber er musste antworten, langsam zugestehen: „Was Sie mir jetzt alles erzählen, Ashi, ist mir natürlich auch schon durch den Kopf gegangen, sonst hätte ich ja tatsächlich den Begriff der Forschung nicht richtig verstanden.“ Schneller: „Natürlich könnten wir Ihnen eine Kommunikation auf dem heutigen Stand der Technik anbieten, aber ein nüchterner Gedanke spricht ganz einfach gegen Ihren Plan!“Heftig: „Kein Mensch kann, wenigstens nach meiner Auffassung, und mit anderen Kollegen konnte ich ja aus naheliegenden Gründen noch nicht sprechen, also kein Mensch kann eine solch lange Zeit alleine zubringen, mit immer nur den gleichen Beschäftigungen, wenn es überhaupt Beschäftigung geben sollte, ohne durchzudrehen, ohne völlig wahnsinnig zu werden!“Darauf hatte Ahasverus nur gewartet.
    „Ad eins, lieber Frank, ich habe zweitausend Jahre zugesehen, zweitausend Jahre aufgenommen, immer und überall, an jedem Punkt dieser Erde, aber ich habe nicht gesagt, dass ich auch zweitausend Jahre Wissen aufgearbeitet und verstanden habe. Was glauben Sie Frank, wie lange es dauern würde, um zweitausend Jahre vollständiges menschliches Wissen nur von einem Standpunkt aus zu betrachten? Hat das schon jemals jemand ausgerechnet? Und das wäre nur ein Betrachtungsstandpunkt. Es gibt aber verschiedene! Glauben Sie da wirklich, dass mir langweilig wäre und ich nichts zu tun hätte?“ Er war gewitzt. Schon verrückt?
    „Ad zwei: Wenn Er es in seiner unfassbaren Güte wirklich zulassen würde, dass ich wahnsinnig werde, und Schlimmeres kann Er mir ja aufgrund Seines Fluches nicht antun, ohne unglaubwürdig zu werden..., das erheitert mich. Stellen Sie sich mal die Folgen vor, wenn Mann Ihm nicht mehr glauben könnte! Dann könnte Mann nämlich auch nicht an Ihn glauben und einige Leutchen würden ganz schön dumm aus der Wäsche schauen.“ Er war verrückt. Eindeutig.
    „Also, wenn ich wahnsinnig werden würde, dann wissen Sie doch auch, dass ein völlig verblödeter Ahasver, ein wabbelndes, krabbelndes, zuckendes Bündel Mensch für eine intelligente extraterrestrische Rasse immer noch von unschätzbarem Nachrichtenwert wäre. Und vielleicht hätten sie auch gute Psychiater.“ Da hatte er Recht.
    „So, Frank, Sie kennen jetzt meine Möglichkeiten. Unter diesen Voraussetzungen können Sie zumindest das Zeitproblem streichen, auch wenn ich mich irgendwann nicht mehr mit Ihnen unterhalten kann, sondern nur noch mit einem Ihrer Nachfolger. Weiterhin hat sich auch das Problem des Energieaufwandes auf ein mögliches Muss reduziert. Für die notwendige Finanzierung wäre von meiner Seite ebenfalls gesorgt, also können wir uns jetzt dem alles entscheidenden Punkt zuwenden, dem schlüssigen Beweis meiner Behauptung, unsterblich zu sein. Und das, Frank, ist dann der Punkt of no Return.“ Es war alles so überzeugend, logisch.
    „Bisher ging die Sache nur uns beide etwas an. Aber nach dem Experiment, und ich zweifle nicht im geringsten an seinem Ausgang, werden Sie sich zwangsläufig einem Stab von ausgewählten Mitarbeitern öffnen müssen, aber nur denen und sonst niemandem. Ansonsten strikte Geheimhaltung und Tarnung! Ich brauche Ihnen ja wohl nicht zu sagen, was das für einen Wirbel durch die Jahrhunderte geben würde, wenn herauskommen sollte, dass dort oben ein alter Jude herumschwirrt.“
    Enterich war weder Judenfreund noch Judenfeind - antisemitische Gefühle sind nichts für einen objektiven Wissenschaftler - doch der dürre Wanderer beleuchtete noch ein anderes Bild.
    „Frank, Mann hat meine Existenz schon fast vergessen und die wenigen, die wissen, hüten sorgfältig ihr Geheimnis. Es gibt kein Bild von mir und keinen schlüssigen Beweis, dass ich bin. Aus Langeweile oder aus Dummheit habe ich mich zwar vor rund zweihundert Jahren an die Öffentlichkeit begeben - vielleicht auch, um aus der Summe meiner Erfahrungen Einfluss zu nehmen - aber aus der ablehnenden, ungläubigen Reaktion der Angesprochenen habe ich schnell erfahren, dass es besser ist, unerkannt meine Fäden zu ziehen. So soll es auch bleiben, selbst wenn ich von da oben aus auf dieser Erde nicht mehr viel bewegen kann.“ Jetzt wurde er unheimlich intensiv, magisch.
    „Und das bringt mich zum nächsten Punkt: Wir gehen da eine so ungeheure Sache an, das größte Wagnis in der Geschichte der Menschheit - wir beide als Hauptzeichnende, wobei Sie als Alleinverantwortlicher vor Ihren Mitarbeitern stehen werden - dass es einfach nicht reicht, wenn nur ein Vertrag zwischen uns steht. Frank, wir müssen eins werden. Wir müssen uns miteinander verschweißen, wir müssen einen Nachfolger zeugen. Schauen Sie mich nicht so fassungslos an. Ich habe viele Erben in alle Welt verstreut und sie gehen täglich meinen Geschäften nach. Aber hier geht es um den Fortbestand dieses einen Projektes in der Zukunft!“Erneuter Schusterhammer.
    „Frank, denken Sie an die Aufgabe, vertrauen Sie mir völlig und geben Sie mir Ihre Tochter für eine Nacht!“
    Judenangst, Vaterangst! Null Denken, Reaktion aus Wutgefühl!
    „Was? Sie sind ja völlig irre! Sie sind ja jetzt schon vollkommen wahnsinnig! Ich, ich breche dieses Gespräch sofort ab!“Das, das war einfach unfassbar! Langsam Ente, es gab noch die Verlockung.
    „Frank, bedenken Sie sich kurz, bevor Sie ungerecht werden. Dieses Kind, gezeugt aus der Wissenschaft und aus der Ewigkeit, wird das zweitbedeutendste Kind werden, nach Ihm selbstredend, das jemals auf Erden gewandert ist!“Schreiende Verführung:
    „Die Aufgabe und das Kind, Frank! Sie sind auserwählt und Sie können sich nicht verweigern, denn eine höhere Macht als Sie bestimmt Ihr Handeln und das ist der Drang, zu forschen!“Er hatte ja so Recht. Und noch Zucker:
    „Außerdem verspreche ich Ihnen einen Jungen und Sie dürfen ihm Ihren Namen geben. Ich hingegen werde ihm Ihre Memoiren und Ihre Schuhe schenken, die ich gleichfalls tragen durfte. Meine Geschichte kann er sich dann selbst zusammenstellen. Doch danach kann er, der Junge, der alles verstehen wird, seine eigenen Fußstapfen setzen; in unseren Schuhen!“Er fasste ihn an, dem Professor war übel.
    „Jetzt schauen Sie nicht so bleich und zerrissen durch diese schöne Gegend. Sie nehmen jetzt einfach eine Lampe und überprüfen die Höhle auf einen zweiten Ausgang. Dann machen wir es ganz klassisch: Sie erwürgen oder erschießen mich und legen mich in den Eisenschrank.“ Erpelzittern.
    „Keine Angst, Sie brauchen nicht so zu zittern, ich werde nicht gleich wieder auferstehen. Die Wirkung einer guten Kugel hält schon eine Weile vor.“ Er plauderte, er spielte.
    „Danach schließen Sie den Schrank, umwickeln ihn noch mit fünf schweren Eisenketten - Sie finden sie übrigens gleich am Eingang auf dem Boden - und werfen meinen Sarg in das Wasser. Wenn Sie wollen, können Sie ihn vorher auch noch versiegeln. Dann verlassen Sie die Höhle und mauern sie einfach zu.“ Er spielte wie der Teufel.
    „Das ist übrigens keine Houdini-Nummer, Frank. Sie mauern sie zu und dann werden Sie durch die Hölle wandern! Ich weiß, dass Sie noch keinen Menschen umgebracht haben und Sie werden es auch mit mir nicht schaffen. Aber Frank, können Sie da so sicher sein?“ Nein, konnte er nicht.
    „Sie werden den Zweifel in seiner schlimmsten Form kennenlernen; vierzig Tage lang, denn so lange werde ich in der Höhle bleiben. Sie werden erfahren, was ein wirklich schlechtes Gewissen bedeutet. Schuld, Ängste, zertrümmernde Selbstvorwürfe und Ihre Hoffnung auf ein positives Ende wird von Tag zu Tag, von Minute zu Minute schmelzen wie Eis unter der Sonne Ihres Glaubens!“Das war logisch und irre, einfach irre.
    „Sie werden keine Ruhe, nur den kurzen Schlaf der Erschöpfung finden und Sie werden das Experiment noch nicht einmal abbrechen können, selbst nicht nach neununddreißig Tagen, weil, wenn Sie mich eventuell starr vorfinden würden, Sie nie, niemals erfahren würden, ob es am vierzigsten Tag nicht ganz anders gewesen wäre und Sie die Einmaligkeit dieser Chance für die Wissenschaft endgültig versaut hätten. Frank, Sie werden leiden, wie Sie noch nie gelitten haben, aber es wird sich lohnen, glauben Sie mir. Das und die Frucht Ihrer Tochter schweißt uns zusammen!“Es war schon die Hölle, die letzte grauenvolle Versuchung im Namen der Wissenschaft. Alles, was er, ein Enterich, jetzt sagen konnte, war viel zu schwach.
    „Ashi, Sie machen mich wahnsinnig, weil ich das alles selbst schon weiß und bisher nur noch nicht gewagt habe, es mir so deutlich vorzutragen. Aber Ashi, können Sie mir denn nicht wenigstens andeuten, sozusagen als Überbrückungshilfe, was mit Ihnen geschehen, wie mit Ihnen umgegangen wird, ein winziger Hinweis! Ich bin durchaus bereit, den notwendigen Weg der Forschung mit allen Konsequenzen mitzugehen, ja selbst noch die Opferung meiner Tochter zu vollziehen, aber das Los, das für mich und meine Tochter gezogen wurde, ist schon mehr als grausam.“
    „Was denn, ein Jude in der Familie? Na na na na, so übel bin ich dann wiederum auch nicht. Ein Mann in den besten Jahren und immer noch gut vorzeigbar. Außerdem steht auch noch eine hübsche Mitgift im Raum und was die Technik des Überlebens betrifft, die habe ich das erste Mal auf der zweiten Überfahrt von Kolumbus kennengelernt.
    Ich wollte unbedingt in die Neue Welt, aber die Seeleute duldeten keine Juden an Bord. Ging mir später noch öfter so. Da habe ich mich als blinder Passagier an Bord geschlichen und unten in der Bilge zwischen den Ratten und dem schabbernden Wasser versteckt. Dann habe ich in Ruhe abgewartet, denn Er musste handeln!“
    Es war widerlich. Er war widerlich, selbstsicher im Recht Seiner Verdammung.
    „Ich weigerte mich einfach, die Ratten zu verspeisen und wäre schließlich verhungert, wenn Er nicht tätig geworden wäre. Aus diesem Grund und nur wegen mir erfand Er den Schutzengel.
    Sehen Sie, jetzt können Sie wieder lachen, Frank. Seitdem jedoch werde ich auf wundersame Weise ernährt, mir wird der Hintern gewischt und wenn es ganz schlimm kommt, dann werde ich sogar beatmet; sozusagen mit himmlischen Odem vom Engelsmund zum Judenmaul. Schütteln Sie nur den Kopf ,Frank, Sie werden es erleben: in vierzig Tagen, wenn Sie die Höhle wieder aufbrechen, werde ich gesund und munter wie ein Fisch im Wasser aus meinem Schrank schwimmen!“Wenn nichts mehr hilft, dann hilft Humor.
    „Sagen Sie Ashi, kann Mann Engel eigentlich vermessen?“
    „Frank, Sie sind wieder der alte!“

    Jetzt ist alles gut, denn es war so gekommen, wie es kommen musste, wenn Engel ihre Hände und ihre Münder in ein Spiel bringen: Erst ein bisschen Chaos, daraus resultiert eine gesunde natürliche Erregung, bis es schließlich in Wohlgefallen klingt; und dann ist alles gut.
    Es ist auszuhalten, obwohl er jetzt schon sein tägliches Joggen vermisst. Das Laufband, das Mann ihm als eine Art dürftige Ersatzbefriedigung in die spartanisch enge Kabine eingebaut hatte, wird er nur zu den schlimmsten Zeiten des Dranges verwenden; so ähnlich wie eine Kopfschmerztablette. Aber das macht nichts, jetzt ist alles gut.
    Irgendwann nirgendwann wird er zu seiner Erbauung mit der Aufarbeitung der Geschichte der Menschheit beginnen, und irgendwann später, vielleicht nach vierzigtausend Jahren, wird er fünfzigtausend Jahre über den Satz nachdenken: Kann Nichts sein, wo es das Wesen des Seins ist, dass es ist, und nicht, dass es nicht ist.
    Irgendwann viel später, vielleicht in zweihundertvierundsechzigtausend Jahren wird sein Schiff auseinanderbrechen und er wird, vom Laufband befreit, nur mit einer ihm noch verbliebenen Spante in der Hand weiter strampeln, durch die Noten des Raumes weiter fliegen.
    Und irgendwann, viel viel später, in einer am spätesten Zukunft, wird er einen blauen Planeten finden, der um eine neue Sonne kreist. Er wird seine gewaltige Geschwindigkeit abbremsen, indem er wie ein Stein über das Wasser auf der Atmosphäre hüpft. Seine Haut wird brennen wie beim allerschlimmsten Sonnenbrand und er wird schließlich sanft und sicher in einer blühenden Wiese landen.
    Wölkchen werden über Bächlein sein, großäugige Rehlein werden zwitschern und die Vöglein werden äsen. Er wird zu dem Bächlein schreiten und sofort damit beginnen, den Staub der Erde von sich zu waschen. Das wird es dann gewesen sein. Mehr wird er nicht wissen wollen. Mehr nicht. Nichts mehr! Er wird sich auch nicht mit irgendwelchen interstellaren Trotteln unterhalten, sondern einfach nur sterben wollen; nur noch den endgültigen Beweis erbringen, dass er Ihn übertölpelt hat, beweisen, dass Mann an Ihn nicht glauben kann.
    Und es wird sein, dass Blues wie ein sanfter Wind über die fremde blaue Erde streicht und ein riesiger Schatten die Sonne verdunkelt, eine unendliche, undurchsichtig schwarze Wolke der unbeschreiblichen Allgegenwart Gottes. Und ein höhnisches Lachen wird in die wogenden Halme dröhnen, zwischen denen sich Ahasver verzweifelt verbirgt.
    „Hey Ahasverus, merke auf! Es war EIN FURZ, aus dem alles ist. Es war wirklich nur ein Furz! Haaah ha ha ha, haaah ...“
    Und das Lachen wird das All schaukeln und Ahasver wird das Kribbeln in den drängenden Beinen weiter spüren. Solange, wie es Ihm gefällt.

  2. #2
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ahasverus II.

    Ein paar kleine Nörgeleien:

    "Mir gehört praktisch alles und in gewisser Weise sogar auch Sie,..."

    "Sie legen sich an den Strand, brennen sich mit der Sonne den Pelz..."

    Irgendwo wird auch noch "welches" verwendet (das?)

    Die wissenschaftlichen Erläuterungen (wie die genaue Lichtgeschwindigkeit) sind weitgehend überflüssig und stören den Lesefluß.

    Und - die Frage, die man niemals stellen sollte - Was soll uns der Schluß sagen? Ist das Humor oder Albernheit?

    Gruß
    K.

  3. #3
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Ahasverus II.

    Na ja. Der Anfang dieses zweiten Teils ist sehr ansehnlich, dann aber wird geschwatzt. Streichen. Statt dessen empfehle ich Dir einen Wechsel der Perspektive und einen weiten Ausritt ins Reich der Phantasie, dann wieder zurück zum Gespräch, dann abrunden und in Frage stellen. Dann? Das bleibt bei Dir.

    P.S. Was imposant an einem Armaturenbrett sein kann, habe ich bis heute nicht verstanden.

  4. #4
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    AW: Ahasverus II.

    Vergleich mal mit einem Trabi!

    Tochter des Priamos, nix mit albern, es ist der Urknall!

  5. #5
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ahasverus II.

    hi,

    also, insgesamt gefällt mir das. finds zum schluß aber auch ein wenig langatmig. habs aber gern gelesen.

    bye
    tt

  6. #6
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Klammer
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    AW: Ahasverus II.

    Hallo Hannemann,
    ich danke für die Fortsetzung.
    Dass die Geschichte nicht ganz in die Richtung lief, wie ich gedacht habe, war gut. Der etwas zu kurz geratene Schlussgag ist gelungen, es wäre ja noch schöner, wenn da einer daher käme und Gott verarschen könnte. Der Demiurg lässt nicht mit sich scherzen.
    Leider bewahrheiteten sich aber im zweiten Teil die Pferdefüße, die ich schon im ersten Teil bemäkelte: Es wird zu viel gesprochen und zu wenig gehandelt.
    Der Spaziergang in die Höhle hinab (kenn ich da nicht 'ne Geschichte von Hagen? Oder war das Platon?) hätte Ausführlicheres und Abenteuerlicheres verdient, der Höhepunkt dieses Teils, das Tötungsdelikt an Ahasver hätte stärker verdichtet und pointierter gehört.
    Dass Ahasver allerdings die Vorurteile vor dem ewigen Juden (Geschäftsmann, Weltverschwörer, Brunnenvergifter und Mädchenschänder)irgendwie doch zu bestätigen scheint, kann dem Text u. U. Beifall von der falschen Seite einbringen. Des hat a Gschmäckle, wie wir Schwaben zu sagen pflegen.

    Gruß, Klammer

    [Diese Nachricht wurde von Klammer am 02. Oktober 2001 editiert.]
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  7. #7
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    AW: Ahasverus II.

    bin eigentlich zum ersten mal auf einen text von hannemann gestoßen. der konnte aber wirklich gut erzählen. hat mich gefesselt.

    den stefan heym kenne ich auch nicht. für mich ists frisch und wahnsinnsspannend. sowas macht mich rollig und jetzt finde ich nimmermehr befriedung. MIST!

  8. #8
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    AW: Ahasverus II.

    Nicht "konnte", Susanna!
    Der Autor kann jederzeit wirklich gut beschreiben. Er ist ein leidenschaftlicher Erzähler.

  9. #9
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    AW: Ahasverus II.

    Langatmiges Geschwafel. Nicht talentfrei, aber überflüssig. Dutzendware.

  10. #10
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    10

    AW: Ahasverus II.

    Wo bleibt der multiperspektivische Blick des Kritikers, beschränkter Vorredner? Was dir Geschwafel ist, ist anderen Menschen vielleicht Elixir. Was Dir überflüssig erscheint, ist Dir andererseits nicht überflüssig genug, um es mit einem Deiner ergreifenden Kommentare zu adeln und ist dem Ordnereingangstexteinstellenden vielleicht notwendig gewesen. Was Dir als Dutzendware erscheint, ist im Augenblick des Verfassens vielleicht ein nur in diesem erlebte Befreiung gewesen.

    Erweitere Deinen Blickwinkel, dümmlicher Gast!

  11. #11
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Ahasverus II.

    so pflegt man nur mit eigenen texten zu reden:
    der dümmliche unregistrierte muß hannemann selbst sein!
    (wofür war ich jamie blond...)


    ina, liebes, du kannst mir hier viel erzählen. allein, es fehlt der glaube. schon der zeitablauf spricht dagegen. wie auch der umständliche umstand, daß vom bauern hans kein neuer text eingestellt wird, aber das haben wir ja bereits durch und ihm zugebilligt

  12. #12
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    AW: Ahasverus II.

    Hallo Susanna,

    deine (blonde) Vermutung ist falsch.

    Doch würde Hannemann es sicherlich amüsieren, welches Geranke um einen alten armen Bauern aus Niederbayern immer wieder entsteht.

    Zitat: ... wie auch der umständliche umstand, daß vom bauern hans kein neuer text eingestellt wird ...

    *kopfkratz* Ich rätsele. Warum sollte er das denn tun???

    Hört deiner Meinung nach jeder auf zu schreiben, sobald er Wolkenstein verlässt? *neugierigguck*

    Vielleicht denkst du anders, wenn ich den nächsten Text hier einstelle, denn der ist das Ergebnis einer Gemeinschaftsarbeit von ihm und mir - und noch recht frisch aus den Tasten.

    Verwunderte Grüße
    Ina

  13. #13
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    AW: Ahasverus II.

    Danke Ina,

    doch ich denke, für die wenigen Hinterbliebenen hier bin ich einfach zu interessant, ein Lichtträger sozusagen, welcher sie mit sehnlichst erwarteter Nahrung vor dem geistigem Hungertod bewahren könnte. Und wenn ich mich so durchlese, ist diese Sorge berechtigt.

    Gut, ich war nie und bin immer noch kein Unmensch - ich stelle folglich eine Geschichte ein. Und da ich mir die Zustände in diesem Forum betrachtet habe - auch aus der Vergangenheit um sie weiß - nenne ich sie: BLAU!

  14. #14
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Ahasverus II.

    er hört vielleicht nicht zu schreiben auf, ina, aber er fällt doch stark in seiner entwicklung zurück. ihm fehlt die tägliche reibung. das mit dem geranke trifft eigentlich nicht zu. dito: ohne reibung kein geranke.
    ja, warum, warum? irgendwas zwingt ihn ja offenbar gleich zu zweien neuen texten - d a solltest dich jetzt wundern

    da redet der fuchs von den trauben - oder die blaue lichtgestalt von ihr unzugänglicher buntheit. was du hier als spezifikum diagnostizierst, ist eine allgemein forengeschichtliche entwicklung. die ernsthaftigkeit der anfangs- und profilierungsjahre ist vorbei. mit kapitalistischer berechnung wird geheime vorratshaltung an guten texten betrieben, um sie nicht durch eine vorveröffentlichung in ihrer vermarktungsfähigkeit zu schädigen. ebenso hat die transparenz gelitten, seit die personaler die charaktere übers internet ausforschen.
    und robert hat falsche freunde abgestoßen - das mußte zu einer gesundschrumpfung führen. standfestigkeit gegenüber kritik gibts in den foren fast gar nicht mehr. hier aber schon. eine feine kleine welt ist das hier. retter brauchen wir hier nicht. sorgenmacher wollen eigene wichtigkeiten erzeugen. aber die kriegst du doch woanders billiger
    trotzdem ein netter zug, dich persönlich gemeldet zu haben. solltest du mal aus freier und ungekünstelter begeisterung wieder hier mitmachen wollen, liegts nicht an mir, darüber zu entscheiden. helfersyndrom ist jedenfalls nicht die richtige visitenkarte

    doch, ina, ich könnte vielleicht anders denken, wenn ihr noch euren gemeinschaftstext einstellen wolltet ...

  15. #15
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    AW: Ahasverus II.

    Hallo Susanna,

    Zitat: ich könnte vielleicht anders denken, wenn ihr noch euren gemeinschaftstext einstellen wolltet ...
    Ja, diese eine Hoffnung habe ich noch.

    Ich würde mir wünschen, dass der Text dann objektiv beurteilt und nicht mit Sticheleien versehen werde, die am Text vorbeigehen oder eine Vergangenheit ansprechen, mit der ich nichts zu tun habe. Aber ich weiß: Wir sind hier nicht bei "Wünsch dir was".

    Gruß Ina

  16. #16
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    AW: Ahasverus II.

    Hallo Susanne,

    ich werde nun ein letztes Mal auf Deine Vermutungen eingehen, und zwar knapp:

    1. Robert hat keine falschen Freunde entfernt, er war selbst der falsche - nachweisbar.

    2. Ich habe keine zwei neuen Geschichten eingestellt, für Neues ist mir dieses Forum nicht hinreichend gerüstet.

    3. Ich bunkere auch nicht in der Schublade, veröffentliche vielmehr regelmäßig, sogar gegen Pekunäres.

    4. Meine Zusammenarbeit mit Ina: Ich habe sie kennen gelernt, als sie in bewegender Weise über eine momentane schwierige Situation geschrieben hat. Ich dachte, Humor wäre vielleicht ein Mittel. Ein Kapitel unseres Gemeinsamen soll Ina hier ruhig vorzeigen, ich habe ihr sogar dazu geraten. Ich sagte ihr, die Antworten wären rau, manchmal aber auch hilfreich. Nun erkenne ich jedoch, dass Du, Susanne, vielleicht aus Unkenntnis der Situation, fast schon genauso schwafelst wie Dein Götze. Und wenn Du das, den Wolkenstein, als kleine, feine Welt betrachtest, dann öffne doch einmal Deine schönen grünen Augen für andere, wahrhaft bessere Welten. Persönliche Hörigkeit hilft auch Dir nicht weiter. Was hier an Geschreibe noch kommt, ist keine Literatur sondern nur noch Befindlichkeitsberichte.

    So jedenfalls findest Du in meinem Kuhstall keinen Platz. Ich hatte die Ehre.

  17. #17
    kls
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    AW: Ahasverus II.

    In zwei Punkten muss ich Hannemann Recht geben. Erstens: Robert ist ein Egomane, was ich ihm aber verzeihe, da ich bin selber einer bin. Zweitens: Von den anderen weiß ich es nicht, aber ich selber habe gar nicht erst den Anspruch Literatur zu erstellen. Ob das jedes Mal echtes Befindlichkeitsschriftgut ist, wage ich allerdings erst gar nicht zu hoffen.

    Du bist hier abgehauen, ich weiß nicht was für eine Auseinandersetzung dem zuvor ging. Kyra deutete etwas mit Geld an, und schon kann ich mir den Rest fast zusammenreimen.

    Nun schmeißt Du nach, was weiß ich wie langer Zeit, mit Stinkbomben. Das ist einem Hannemann, den ich sehr schätze, nicht angemessen. Der Hannemann, den ich kenne, hat Humor, besonders seinen eigenen Schwächen gegenüber. Wenn er bei anderen schlimmere Fehler entdeckt, als bei sich selber, denkt er nur ein: "Ach, da bin ich wirklich froh, Gott sein Schrank, ich bin nicht so!"

    Hannemann, bist Du es wirklich? (Robert hat schon wieder diktatorisch alle meine gestrigen, ach so humorvollen Kommentare gelöscht)

  18. #18
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    AW: Ahasverus II.

    eigentlich hätte ich ja nur gern gewußt, wie es mit asher, dem highländer weitergeht...

    streitigkeiten sollen zwischen denen bleiben, die sie betreffen.

    warum das forum nicht für neue texte gerüstet sein soll, ist mir schleierhaft. hypertexte und multimediale texte gibts hier schon und was moderneres gibbets nich. befindlichkeiten findet man hier allenfalls unter den monatsnotizen. im übrigen ist man gut beraten, die texte als das zu nehmen, was sie sind: fiktional.
    sollen wir jetzt vor deinem pekunären (!) in die knie gehen? da bist du falsch gewickelt. auf dem markt findet literatur nicht platz. dafür ist er zu sehr betriebswirtschaftlich durchorganisiert.

    too much information! ich nehme ina als ina - und das freut mich sehr mit den drabbles und minisagas - und dich als dich - was keinen grund zur freude abgibt. ich hasse stinkbomben.

    es ist wohl zu viel verlangt, daß du im gegenzug robert als robert und mich als mich hinnimmst. über hörigkeit sollte ich mal ein essay schreiben, gute idee
    ich bin fan von roberts manifest und seinen fiktionalen texten. seiner einmann-datenbank und seiner schulbücher. seiner freundlichkeit, seiner scheuklappenfreiheit (schnobs! stichwort!) und seiner menschlichkeit. seiner musik und seiner macherqualitäten. und der fähigkeit, die ungeschminkte wahrheit zu ertragen. seiner fähigkeit, mich zu texten zu inspirieren. im übrigen verstehen wir uns kaum und das ist das beste, was uns passieren konnte.
    dies alles ist dennoch selten und ich weiß es zu schätzen und stehe dazu. bei dir ists nicht vorhanden. und so bin ich hier und nicht in deinem stall. leb also wohl, bauer hans!

  19. #19
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Ahasverus II.

    ach, quatsch. nix mit geld. weltanschauliche fragen. geld ist dann bestenfalls nachgeschoben. an geld scheitert nie etwas, wenn das grundfeeling stimmt. wenn das grundfeeling nicht stimmt, wird das geld (o.a.) zum stolperstein oder nachvollziehbaren hinderungsgrund. ich fahre sehr viel besser mit diesem forum und allen wolkenstein-unternehmungen, seitdem ich das geld quasi ausklammre und eben das mache, was ich selbst leisten kann, mich also nicht mehr in eine mehr oder weniger offene abhängigkeit von gönnern oder förderern begebe. (darum geht es hier ja auch so langsam vorwärts, aber es geht vorwärts, stück für stück.)

    hannemann hat sich aus diesem forum selbst herausgeschossen. nachdem ich im ordner zum 20.juli 1944 einige gedanken äußerte (nicht mal nur von mir), die ihm nicht gefielen, er und andere spät68er an meiner todesstrafeansicht anstoß nahmen u.ä. Er eröffnete den ordner schieres grauen und unterstellte mir mehr oder weniger deutlich eine geistige nähe zum nationalsozialismus. er sollte damit nicht der einzige bleiben. und erst seit ungefähr einem jahr hat man hier begriffen, daß jemand, der gedanken nachvollzieht, eben noch nicht jemand ist, der diese gedanken vertritt. egal.

    ganz nebenher führen derartige diskussionen zur reinigung eines forums. ich als betreiber erkenne dann, wem wirklich an der mitarbeit gelegen ist.

    ich möchte über solche vorgänge jetzt nicht unbedingt diskutieren, dafür habe ich noch zu wenig abstand, möchte aber auch nicht, daß es hierüber schlecht disponierte auseinandersetzungen gibt, die nur kraft kosten, aber dem forum nichts bringen. hannemann ist von meiner seite aus jederzeit eingeladen, hier mitzuarbeiten; allerdings dulde ich keine halbwahrheiten in bezug auf auseinandersetzungen, die nicht in dieses forum gehören, sondern persönlich ausgefochten werden sollten.

    p.s. ich nehme für diesen letzten beitrag nicht in anspruch, eine objektive darstellung verfaßt zu haben. ich gebe meine sicht auf die vorkommnisse wieder.

    p.p.s. karlchen, ich kann mich nicht erinnern, in den letzten tagen beiträge von dir gelöscht zu haben. aber vielleicht war das mein alter ego, das hier auch irgendwo rumspukt.

  20. #20
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ahasverus II.

    und robert hat falsche freunde abgesto?en - das mußte zu einer gesundschrumpfung führen. standfestigkeit gegenüber kritik gibts in den foren fast gar nicht mehr. hier aber schon. eine feine kleine welt ist das hier. retter brauchen wir hier nicht. sorgenmacher wollen eigene wichtigkeiten erzeugen. aber die kriegst du doch woanders billiger
    trotzdem ein netter zug, dich persönlich gemeldet zu haben. solltest du mal aus freier und ungekünstelter begeisterung wieder hier mitmachen wollen, liegts nicht an mir, darüber zu entscheiden. helfersyndrom ist jedenfalls nicht die richtige visitenkarte
    suz, du bist hier nicht forumssprecherin. retter brauchen wir hier schon. woran es hier im moment im forum krankt: es sind zuwenig frauen hier. du hast alle rausgebissen und wirst sie auch weiter hinausbeissen.

    bauer hans hat charme und somit kehrt hoffnung ein, dass sich hier bald wieder mehr frauen tummeln. richtige frauen.

    so sehe ich das. ist aber nur meine persönliche meinung.

  21. #21
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Ahasverus II.

    ich hab hier keine einzige frau rausgebissen, da irrst du
    ihr männers habt ihnen keine aufmerksamkeit geschenkt und ihre texte nicht besprochen - da sind sie zum forumshopping weitergezogen. also schreibts euch hinter die ohren - jetzt z.b. für ina und anna - daß ihr mit ihnen s p r e c h e n müßt!
    frauen sind so - schweigt man sie an, gehen sie weg. und du glaubst doch nicht im ernst, daß auch nur eine einzige frau meine argumente ernst nimmt, wenn sie von euch kräftige unterstützung bekommen würde. da lügst du dir in die eigene tasche.

    wo soll denn der charme vom bauern hansi sein???
    und komm mir jetzt nicht wieder damit, ich sei keine frau. charme hat man, oder man hat ihn nicht. also entweder für alle frauen oder für keine. das kennzeichnet charme gegenüber schleimiger berechnung und arschkriecherei wie bei dir.

    ich betätige mich nie als forumsprecherin. aber wenn sonst keiner da ist und schneller widerspruch not tut, dann widerspreche ich. mußt du damit leben, gernselberforumsprecherschnobs

  22. #22
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ahasverus II.

    alle frauen sollen gleich sein? das ich nicht lache! suz, da hast du die welt nicht verstanden.

    und charme kriegen die, die ihn verdienen. egomaninen kriegen ihn nicht. die habe sich ja ohnedies selber. nö, kein interesse.

    den "gernselberforumsprecherschnobs" kannst du natürlich nicht festmachen. ich habe nie fürs forum gesprochen. heiße luft aus münchen. wieder einmal. wie immer.

    frauen sind so - schweigt man sie an, gehen sie weg.
    klar suz, wer so viel gackert wie du, weiss dann oft nicht mehr, was er gegackert hat.

    jedenfalls, was du da gegackert hast, ist eine dümmliche verallgemeinerung. gottlob sind da frauen nicht alle gleich, sondern reagieren unterschiedlich. starke frauen halten auch ein schweigen aus. es muss nicht immer gegackert werden.

    ich unterhalte mich übrigens mit jenen menschen am besten, mit denen ich auch gemeinsam schweigen kann. da ist nix mit weggehen.

    ich hab hier keine einzige frau rausgebissen, da irrst du
    der irrtum ist ganz auf deiner seite -wie immer. die letzte war x-ray - schon vergessen? und die nächste ist ina, die da ja schon auf dem klicker hast. schonfrist wird jetzt natürlich verlängert, weil du das gegenteil beweisen möchtest. aber nach einiger zeit wird dein naturell wieder durchschlagen.

    charme hat man, oder man hat ihn nicht. also entweder für alle frauen oder für keine. das kennzeichnet charme gegenüber schleimiger berechnung und arschkriecherei wie bei dir.
    wer ständig nur charmant durchs leben läuft, hat einen defekt. ständig charmant zu sein ist dümmlich und phantasielos. warum beispielsweise gegenüber dieter bohlen, hermine braunsteiner oder benedetto ratzinger charmant sein? ich mag leute, die mehr als nur charme im repertoire haben. leute, die einfach auf einem breiteren klavier spielen.



    kein charme für hermine braunsteiner, die stute vom kz majdanek! irgendwo ist schließlich ein punkt!

    übrigens: wenig charmant gegen?ber den männern, dass du charme nur für die frauen einforderst!

    und*hüstel* woran machst du die schleimige berechnung und den arschkriecher fest. oder liegt hier eine verwechslung vor? oder einfach nur so von dir dahergegackert?



    natürlich ist bauer hans charmant. aber nicht immer. diesen defekt hat er nicht.

  23. #23
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Ahasverus II.

    das geht zu weit.

  24. #24
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ahasverus II.

    suz, tut mir leid, aber du hast einen knall. und den nicht zu knapp. und eine m?rderische paranoia.

    zunächst hängst du mir schleimerei und arschkriecherei um, natürlich wie immer ohne näher darzutun wie ich zu dieser ehre komme. gut, derlei sind wir von dir gewöhnt, das kratzt mich auch nicht. und dass deine waffe die keule und nicht die feine klinge ist: auch das wissen wir.

    zu den fakten: als akt der nächstenliebe brachte ich ordnung in deine krausen gedanken und dir anhand von beispielen nahe, warum selbst ein charmanter gegenüber uncharmanten nicht charmant sein braucht. ausdrücklich erwähnte ich in diesem zusammenhang als uncharmante den papst, dieter bohlen und die stute von majdanek, hermine braunsteiner. von dir war überhaupt nicht die rede. es dreht sich halt nicht immer alles um dich!

    doch sofort ortest du - in deiner egomanischen paranoia - darin einen persönlichen angriff gegen dich und vermisst sogar jeglichen funken humor unter der gürtellinie! die persönliche anfeindung deiner person, die durch die nennung des papstes, dieter bohlens und der stute von majdanek nach deinem dafürhalten erfolgte, war deinem empfinden nach sogar so stark, dass du meintest guten wind für einen abflug zu haben.

    ja und den probiertest du sogleich. und in der tat es folgte ganz, ganz großes theater. das macht dir niemand so schnell nach. rauch, gestank, gezetere. so mögen wir das!

  25. #25
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    AW: Ahasverus II.

    wow, mal wieder eine auseinandersetzung, schön... ich dachte zunächst, es bliebe bei der üblichen geschlechterfrage, aber es schien ja doch wieder zwischen zweien einen streit zu geben...

    mir wurscht, nur dumm, dass ihr dafür diesen ordner missbraucht habt... schämt euch, allebeide geht auf die spielwiese und tobt euch da aus!

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