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Thema: men behind the sun

  1. #1
    Kurzvormabschussiger
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    men behind the sun

    Bitte sagt nicht, dass es euch leid tut und gebt auf, denn diese Suche nach einem Ursprung, dem ultimativen Ausgangspunkt, einem Quell, der alles begreiflich machen würde, ist grotesk und lächerlich, es sei denn, es gibt eine Entschuldigung oder Erklärung für unser suizidales Vorgehen. Wir fressen das Dasein aus den eignen Bäuchen und flechten Lampenschirme aus einem Gewebe, welches einst warm und voller Leben an einem unserer Artgenossen klebte. Mein Gott, ich bekomme einen Heidenschiss und bete zu irgendwem, dass er mich verschonen möchte, wenn diese Menschheit, so hoffe ich, irgendwann vor ein überirdisches Kriegsverbrechertribunal tritt. Ich nippe an dem Glas Cola, welches bis eben, parallel zu der amaranten Vase, auf dem Tisch ruhte und habe keine Ahnung, warum Üsic sich so dermaßen echauffiert. Ein dunkler Film umhüllt diese Szene, und ich schreie „Ich bin eben kein kommunikativer Mensch mehr“ und lasse mich genervt zurück in den Sessel fallen. Schon seit einer Ewigkeit stochert sie nervös in ihrem Essen rum, und ich versuche das Muster der Flechttechnik des Korbtisches, an dem wir beide viel zu lange schon sitzen, in meinem Hirn abzuspeichern. Vielleicht male ich es mir im Bad mit schwarzem Edding an den Spiegel, und dieses Faktum, nach dem Erwachen die Möglichkeit zu besitzen, das Antlitz sofort durch ein Gitter betrachten zu können, erregt mich, und ich denke instinktiv an Üsics glatt rasierte Fut. Sie hat gute Karten bei mir, denn sie erfüllt in etwa meine brutal fixierte, detailfanatische Vorstellung einer modernen Frau. „WAS GENAU IST DEIN PROBLEM?“ krächze ich, und es interessiert mich einen Scheiß, was sie zu melden hat. „Sten bitte,..“ höre ich sie sagen, und der Kellner der vorbeikommt flüstert - Mach das bloß nicht“ und berührt dabei kurz seinen Schwanz. Es ist Sonntagabend, ungefähr 22.00Uhr und nichts hat sich bewegt.

    Wir fahren stumm durch die Straßen, vorbei an den Häusern deren Fenster wie Abgründe schwarz und glaslos in den Himmel glotzen und mir wird quälend bewusst, dass sich hinter diesen Mauern keine Familien zum Abendessen einfinden werden und auch wird es keine alten Frauen geben, die abgewetzte Hosen an die heißen Busen drücken und die Namen ihrer verstorbenen Ehemänner herunterbeten, ich denke „Leere“ und starre summend mit schmutzigen Augen in die Nacht. Nicht einmal eine schwarze Katze huscht von links nach rechts über die Straße, ich drücke zum x-ten mal den Song zurück, während Üsic zerbrochen aus dem Fenster schaut, und wir schließlich in einer der vielen dunklen Nebenstraßen parken. Ich haste wie bescheuert um die heiße Motorhaube, um vor Asic, die Gott sei dank noch im Sessel hockt, die Beifahrertür zu öffnen. (Ein verkümmertes Überbleibsel eines gently Styles, der noch immer wild und unkontrolliert aus mir herausbricht.) Asic steigt aus dem Wagen und ich sperre ab. Wir laufen schweigend bis zu dem Block in dem Monti wohnt, und ich vermeide es den Lichtschalter im Treppenhaus zu betätigen und werde deshalb, nach unserem Aufstieg, brutal vom Licht geblendet, welches aus der Wohnung schießt, als die Tür nach unserem Klingeln abrupt geöffnet wird. Eine Tussi mit nem echt krassen S- Fehler kreischt „Klazze dieze Party“, ein Glas zerspringt irgendwo hinter der Anschwellung des Raumes, ich vermute wir sind da. Wir treten ein, Cobain ist abgewählt und wird ersetzt durch irgendeinen sinnlosen Tarantino Soundtrack, und ich mache auf einem imaginären Notizblock drei schwarze Kreuze, denn es ist nicht die musikalische Untermalung zum Hype „Pulp Fiction“. Ich versuche möglichst cool auszusehen und checke die Lage, erblicke Murtee, der unter rotem Licht vor der High End Anlage kniet und Montis CD-Sammlung inspiziert. Ausgewählte Exemplare zieht er aus der schier endlosen Reihe von Plastikhüllen, hält sie mit beiden Händen fest umklammert und betrachtet lange Vorder,- und Rückseite des Tonträgers. Gelegentlich huscht ein Lächeln über seine Lippen, auch nickt er manchmal bedeutungsvoll mit dem Kopf, und ich vermeine einen spitzen Schrei zu hören. Meine Vermutung wird bestätigt, als ich bemerke, dass mich Lousenne erkannt und anvisiert hat. Mit schnellen Schritten steuert sie auf mich zu, drückt mir einen feuchten Kuss auf die Wange und beginnt mich zu zutexten.
    „Hey Sten, wir haben uns ja eine Ewigkeit nicht mehr gesehen“
    „Kann sein“, murmele ich, Esotussi, geh mir aus der Sonne.
    „Du wir haben momentan ziemlich fette Sonderangebote im Laden, für dich gäbe es sogar Rabatt, und Figuren aus schwarzem, glänzendem Holz sind eingetroffen, ich glaube es sind Schnitzereinen aus Simbabwe.“ Lousenne arbeitet dreimal die Woche in dem Laden ihrer Mutter, die vor vier Jahren mit diesem „Brot für die Welt“ Virus infiziert wurde, und dann wie so viele Frauen begann, die Erfüllung im Verscherbeln von Kummerpüppchen zu suchen. Äähm, wie teuer ist bei euch der Liter „Agent Orange“ frage ich und grinse das erste Mal an diesem Abend.
    „Du bist ein Idiot“ meint sie, und ich stecke ihr das Esoterik eine Frauenkrankheit ist, Thema beendet, Lousenne macht den Abgang. Monti wohnt seit knapp zwei Jahren in dieser Behausung und sein Mitbewohner ist, wenn man seinen Informationen Glauben schenkt, ein ziemlich schräger Typ, ich vermute er ist stark schizoid und deshalb proste ich ihm mit einem leicht debilem Grinsen zu. Er erwidert meine Anmache, indem er den rechten Arm auf meine vorgegebene Begrüßungshöhe hebt und ebenfalls mit einem grünem Saftglas in die Mitte des Raumes prostet, und ich bin froh nicht einmal seinen Namen zu kennen. Ich verziehe mich aus dem Wohnzimmer in den Flur, öffne die Tür zum Bad, doch noch niemand hat den Spiegel von der Wand genommen oder hängt würgend über dem Klo. Schlechte Zeiten sind angebrochen, und ich zucke zusammen als irgendein Idiot mir seine Hand auf die Schulter legt.“ Na Alter. Sag bloß, du hast noch nichts von Montis faschistoidem Broilererlebnis gehört?“ Ich verneine und versuche krampfhaft diesem Gesicht, welches vor mir im gelben Dunst hängt, mich anquatscht!, einem Namen zuzuordnen. Kein Plan wer das sein soll, und ich hoffe er kommt von alleine drauf, dass wir uns nichts zu sagen haben. Denn dieser unsichtbare Mantel, jener den ich täglich morgens um mich werfe, um verschont zu werden von euch, verliert stündlich an Konsistenz, und ich habe Angst blank und schutzlos euren Häschern in die Klauen zu geraten. Es ist keine enttäuschte globale Anklage und auch kein Anspruch auf Rebellion, es ist der alltägliche Smalltalk auf der Straße, der mich meucheln lässt, die absolute Kapitulation vor einem Blick, der mich trifft und nichts zu sagen hat. Ich streiche mir mit beiden Händen und zitternden Fingern die Haare aus dem Gesicht, entdecke Monti, der belagert vom Nachwuchs auf dem Balkon steht, er raucht, gestikuliert und erzählt seine Broilerstory bestimmt nicht zum ersten Mal an diesem Abend. Frisch angestochene Abiturientinnen mit Flicken auf den Hosen hängen ihm an den vollen Lippen, überall sind Umhängetaschen, die bis zu den Knie baumeln, und garantiert findet ich irgendwo noch einen Rage against oder Che-Aufnäher. Eben stinknormale Jugendliche, die voll beschäftigt mit ihrer ach so voll „Gegen den Strom“-Phase sind und ich erkenne mich nicht wieder, denn ich geselle mich dazu, checke ab, was die nächste Generation zu bieten hat, bin entsetzt und entschließe mich nur noch Montis Gequatsche im Kopf abzuspeichern, sonst gibt es wieder Ärger. Ich lehne an dieser wackeligen Brüstung, die für die Menschen auf der Plattform, dem Balkon im Osten, kein Schutz vor einem Sturz in die Tiefe bietet, bin total dicht vom vielem Rauchen und um mich herum steht eine Welt, die sich zusammenbraut, ausdehnt und wieder zusammenzieht. Mir wird Himmelangst, und ich gehe zu meiner Schwester, die sich noch immer diesen üblen japanischen Streifen im Wohnzimmer reinzieht und frage sie, ob wir nicht zu ihr nach Hause gehen wollen, vielleicht noch ein wenig abhängen, was rauchen und die Sterne zählen. Sie winkt ab, verleiert die Augen, kichert mit ihrem Macker, ich hocke im Zentrum dieses Irrsinns, man prostet sich zu, lacht dieses schrille Lachen und freut sich, nichts wirklich Geistreiches vom Stapel lassen zu müssen. Ich hätte zu Hause bleiben sollen, um mir mein restliches Telephonrechnungsgeld weiter durch die Nase ziehen zu können. Ich gehe.
    Die Lichter der schlafenden Stadt funkeln wie in riesiger Planktonschwarm als ich aus dem Dachfester krabbele und die letzte Zigarette für diesen Abend entzünde. Nicht einmal die Glut des Sommers und seine feinen Winde erwärmten mich, und der Herbst mit seinen verfänglichen Farben steht bereits am Horizont. Du irrst, falls du vermutest ich bin hoffnungslos, denn die Trennung steht kurz bevor, und das Wissen niemals welken zu können, ist brutaler als die Blume die verdorrt.



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    homo sum,
    humani nihil a me alienum puto

  2. #2
    resurrector
    Laufkundschaft

    AW: men behind the sun

    ein übersehener Text von 2001

    Bitte um Wortmeldungen, wer denn mag.

  3. #3
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: men behind the sun

    der ich-erzähler ist kein suchender, auch kein erfinder, er ist herablassend, oberflächlich, erwartungsvoll aber ohne sich selbst hinzugeben. so scheint es. er war mir bis kurz vor schluss unsympathisch. seine letzten worte sind die eines von einem giftigen gedankenpfeil getroffenen. er hat sich selbst infiziert. er hat wohl irgendwelche ahnungen über die ewigkeit. er suggeriert zu glauben er sei nicht in die ewigkeit vorgedrungen und könne sich aus der verantwortung nehmen, so auch deutet es respektive sein wunsch in der einleitung des textes an. aber sein dauerndes schmerzempfinden und die letzte zeile über die brutalität des immerwährens bedeuten in ihrer summe, daß er keineswegs den gedanken aus mitgefühl mit anderen entwickelte, sondern von seiner eigenen erfahrung spricht.
    er ist sich seiner schuldfähigkeit bewußt und wünscht sich aber in die freiheit.

    mir stellt sich die frage, ob sich freiheit und ewigkeit gegenseitig ausschließen. in diesem text so scheint es mir, ist das der fall.

    gruß,
    saul

  4. #4
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    AW: men behind the sun

    Zitat Zitat von saul Beitrag anzeigen
    der ich-erzähler ist kein suchender, auch kein erfinder, er ist herablassend, oberflächlich, erwartungsvoll aber ohne sich selbst hinzugeben. so scheint es. er war mir bis kurz vor schluss unsympathisch. seine letzten worte sind die eines von einem giftigen gedankenpfeil getroffenen. er hat sich selbst infiziert. er hat wohl irgendwelche ahnungen über die ewigkeit. er suggeriert zu glauben er sei nicht in die ewigkeit vorgedrungen und könne sich aus der verantwortung nehmen, so auch deutet es respektive sein wunsch in der einleitung des textes an. aber sein dauerndes schmerzempfinden und die letzte zeile über die brutalität des immerwährens bedeuten in ihrer summe, daß er keineswegs den gedanken aus mitgefühl mit anderen entwickelte, sondern von seiner eigenen erfahrung spricht.
    er ist sich seiner schuldfähigkeit bewußt und wünscht sich aber in die freiheit.

    mir stellt sich die frage, ob sich freiheit und ewigkeit gegenseitig ausschließen. in diesem text so scheint es mir, ist das der fall.

    gruß,
    saul
    Zitat der ersten beiden Sätze:

    "Bitte sagt nicht, dass es euch leid tut und gebt auf, denn diese Suche nach einem Ursprung, dem ultimativen Ausgangspunkt, einem Quell, der alles begreiflich machen würde, ist grotesk und lächerlich, es sei denn, es gibt eine Entschuldigung oder Erklärung für unser suizidales Vorgehen. Wir fressen das Dasein aus den eignen Bäuchen und flechten Lampenschirme aus einem Gewebe, welches einst warm und voller Leben an einem unserer Artgenossen klebte".

    Es könnte sein, dass das Benennen des kollektiven Gewebes durchaus aus Mitgefühl geschieht. Deinen Einwand mit der Übertragung kollektiver Schuldengramme auf den Autor teile ich, doch im Grunde sind wir ständig von "freischwebenden Erinnerungen" umgeben, wie die Akasha-Chronik, das Informationsfeld oder die Ewigkeit auch betrachtet werden könnte.

    Wir haben durchaus auch hier die Freiheit, uns dem Zug der Ewigkeit anzuschließen. In der Ewigkeit sollte sich an sich keine Schuld mehr finden lassen. Ob die Freiheit von aller empfundenen Schuld nicht als Ewigkeit schon in der Zeit gesehen werden könnte? Dann wäre Vergebung das Mittel, die Freiheit von den scheinbaren Wirkungen der Zeit zu erlangen.

    Ob der Irrtum nicht darin liegen könnte, sich einer Schuld bewusst zu sein, die bei näherem Hinsehen in der Ewigkeit inexistent sein müsste, sollte das Wort Eudämonie eine Bedeutung besitzen? Ob die Schuld der Dämon ist, der uns an die Zeit bindet und Freiheit damit scheinbar unmöglich macht, bis Vergebung als Selbstmitgefühl verstanden wird?

    Was von mir vermisst wird, ist die Überwindung der Hoffnungslosigkeit. Das Urteil ist es, dass uns an die Hoffnungslosigkeit der Verstrickungen in die Schuld bindet. Mit der Schuldprojektion kommt die Angst vor der eigener Verurteilung auf und so bindet die Angst die Welt, während Mitgefühl für das Leiden im Gegenüber die Tore für das eigene Überwinden des Leidens öffnet.

    Dieses Tor schien der Autor damals nicht zu sehen. Ein hoffnungsloses Urteil erzeugt eine recht hoffnungslose Wahrnehmung aller Lebenssituationen, das konnte mir die Geschichte zumindest belegen.

    Die "Entschudligung" könnte sein, dass wir die Ewigkeit freiwillig verlassen haben, um Dinge zu erleben, die besser nicht ewig währen und "dort" daher undenkbar sind. Freiheit ist es, dieses hier zu erkennen.

    Zitat letzter Satz:
    "Du irrst, falls du vermutest ich bin hoffnungslos, denn die Trennung steht kurz bevor, und das Wissen niemals welken zu können, ist brutaler als die Blume die verdorrt".

    Ob die Trennung vom Ego gemeint sein könnte? Das Wissen, niemals welken zu können, ist nur brutal, sehen wir die Freiheit der Ewigkeit als verloren in der Zeit. An sich ist das Wissen, niemals welken zu können, ein Grund für die bedingungslose Freude, die einkehrt, wird jeglicher Verlust (von Ewigkeit in der Zeit) als unmöglich betrachtet.

    Momentan sollten wir fast noch froh sein, dass nicht sofort Ewigkeit wird, was unser Ego so denkt. Freiheit in der Ewigkeit war es, dass sofort "war", was gedacht wurde. Dann wurde was gedacht, was nicht in der Ewigkeit gedacht werden konnte. Darum sind wir in der Zeit, das ist nicht brutal, es ist der Kontext von Ursache und Wirkung und war einst unsere eigene Entscheidung. Und niemand wird jemals für uns entscheiden, uns gegen das Leid zu entscheiden, das im obigen Text über die unerträgliche Leichtigkeit des Seins empfunden zu werden scheint.

    Warum sollte das Wissen, niemals welken zu können, sonst als brutal empfunden werden?

    An sich wird die Nicht-Gegenwärtigkeit der Ewigkeit als uneräglich seicht empfunden, scheint mir zumindest so zu sein...

    Und es ist der Verlust der Kommunikation, wie sie in der Ewigkeit gekannt wurde, der im Text zu finden ist und schmerzlich vermisst zu werden scheint...

    Ganz sicher ist ein glücklicher Ausgang aller Dinge aus Sicht der Ewigkeit gewiss!
    Geändert von Michael (21.11.17 um 11:06 Uhr)

  5. #5
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: men behind the sun

    Saul, ich sehe das wie Du: der allwissende Erzähler schwebt hier hoch droben, beinahe unerträglich absolvieret. Das verschafft dem Text zwar eine Selbständigkeit (sic!), doch schafft es der a.E. eben nicht, sich seinem Leser anzudienen, also den Spagat zwischen dem Erzählten und seinem Narzißmus zu überbrücken, Brücken zu bauen. Der Text fällt deshalb weitgehend durch.


    Michael, Du bindest Schuld an Dämonogie, Eudämonismus als Schuldtilgung? Hm, ist sicherlich griechisch gedacht, altgriechisch. Die Griechen von heute empfinden so nicht mehr. Sie sind vergleichsweise häßlicher, stehen im Jetzt, nicht im Morast ihrer Ahnen, durch die Dämonisches erst greifbar werden kann.

    In Caspars Text tauchen Worte wie Spiegel, Wand, Idiot auf, die ein hübsches Vexierspiel zuließen. Ich möchte den Text nicht miesepröppeln. Wer mit den genannten Sinnträgern hantiert, der hat mein Wohlwollen.

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