Umfrageergebnis anzeigen: Brauchen wir Zuwanderung?

Teilnehmer
7. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ja, unbedingt

    3 42,86%
  • nein, überflüssig

    0 0%
  • ja, aber nur, wenn ein Gesetz diese regelt

    2 28,57%
  • nein, weil wir unsere Probleme immer noch selbst regelten

    1 14,29%
  • ich weiß es nicht

    1 14,29%
+ Antworten
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Ergebnis 51 bis 75 von 211

Thema: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

  1. #51
    Lou Reed
    Status: ungeklärt

    Strawman

    We who have so much to you who have so little
    To you who don't have anything at all
    We who have so much more than any one man does need
    And you who don't have anything at all

    Does anybody need another million dollar movie
    Does anybody need another million dollar star
    Does anybody need to be told over and over
    Spitting in the wind comes back at you twice as hard

    Strawman, going straight to the devil
    Strawman, going straight to Hell
    Strawman, going straight to the devil
    Strawman, strawman, strawman, strawman, yes

    Does anyone really need a billion dollar rocket
    Does anyone need a 60,000 dollars car
    Does anyone need another president
    Or the sins of swaggart parts 6, 7, 8 and 9

    Does anyone need yet another politician
    Caught with his pants down and money sticking in his hole
    Does anyone need another racist preacher
    Spittin' in the wind can only do you harm
    Strawman, going straight to the devil

    Strawman, (...)

    Does anyone need another faulty shuttle
    Blasting off to the moon, Venus or Mars
    Does anybody need another self-righteous rock singer
    Whose nose he said has led him straight to God

    Does anyone need yet another blank skyscraper
    If you're like me, I'm sure a minor miracle will do
    A flaming sword or maybe a gold ark floating up the Hudson
    When you spit in the wind it comes right back at you

    Strawman, (...)

  2. #52
    Ali Az
    Status: ungeklärt

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    § 1631d BGB macht mich auch nicht gerade glücklich. Und Sharia bis Shador auch nicht.

    Alle Grenzen allen zu öffnen halte ich für eine Art Soziozid. Aber Entzug der deutschen Bürgerrechte und Ausweisen von vermeintlich daran schuldigen Linken auch - warum nicht gleich vergasen?

  3. #53
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Strawman

    Schön getextet. Ob er dabei auch an sein "bescheidenes" Anwesen in Long Iland dachte?!? Aber was ist schon ein Pool gegen ein Shuttle?!?
    Exemplarisch, für alle linken Spinner, dieser Reed. Und sein Erbe, wie spießig, hat er seiner Familie vermacht. Er hätte doch wenigsten den Erlös aus dem Verkauf eines seiner Boote einer karitativen Einrichtung vermachen können...aber nein...hoffentlich kauft sich seine Frau vom Erbe kein Shuttle, sonst war alles fürn Arsch.

    Da lobe ich mir Karl Marx, der war wenigstens arm - wie sich das für einen Vorzeige - Sozialisten gehört.

  4. #54
    Renate Dubil, Kommunistin
    Status: ungeklärt

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Die Wanderungen - und Zuwanderungen - geschehen. Wer viel hat, kann abgeben. Grundsätzlich.

  5. #55
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Macht aber nur dann Spaß...wenn man es selbst in der Hand behält...ob und wie viel man gibt. Es gibt bei allem einen Break Even Point...ab da macht es dann meistens keinen Spaß mehr

  6. #56
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Das mit den offenen Grenzen funktioniert nur, wenn die bösen Buben bei Regelverstößen sofort abgeschoben oder zumindest so bestraft werden können, daß es sich für sie nicht lohnt. Daran scheitert mein Vorschlag schon, denn die hiesige Abschiebepraxis ist nicht in der Lage, die Leute in ihre Herkunftsländer zurückzuschicken und es denen in Rechnung zu stellen, was getan werden müßte, denn andernfalls würde doch nur wieder der Steuerzahler den Sommerausflug bezahlen.
    Die Quotierung, die jetzt die Linksfaschisten anregen, ist letztlich auch nur Unterstützung der mafiösen Strukturen. Denn was passiert, wenn diese Quote durchgesetzt werden würde? Richtig, eine einzige Schieberei um die besten Plätze, also diejenigen, wo es das meiste zu holen gibt. Und das wiederum fördert die Schieber, Beamtenbestechung etc., also die Mafia.

  7. #57
    kls
    Status: ungeklärt
    Selbst wen wir es so handhaben sollten, wie Aerolith vorschlägt, werden zig Millionen 'anständige' Einwanderer dieses Land überfluten, bis das Zivilisationsniveaugefälle nicht mehr reizt. Aber wie sollen wir den armen Schweinen ihre Heimat auf lebenswert politisieren?

    Ich würde in der Tat wieder bei mir Leute wohnen lassen. Damals, Kosovo und so, sind wir auch zusammengerückt und haben Wohnungen gestellt. Das war vielleicht eine Bürokratie, meine Güte, alleine für den Papierkram hätte es einer eigenen Schreibkraft gebraucht.

    Begriffe wie 'Linksfaschisten', dachte ich, gehören nicht zur gekonnten, mäßigenden Rhetorik. Darum bitte ich um Erläuterung, was mit diesem Wort gemeint ist, denn Merkel und Co. sind doch wohl eher konservativ bis Rechts?

    Wenn jeder Deutsche im Monat 200,00 € für Weltfrieden zu spenden bereit wäre, käme doch genügend Geld zusammen, wirkungsvoll zu handeln. Ich bin kein Kommunist, aber die Hälfte meines Taschengeldes wäre es mir wert. Die Hälfte meiner Wohnung würde ich auch zur Verfügung stellen.

    Und dann fährt der Vorstand dieses Vereins im Maserati und lässt sich ein 'repräsentatives' weißleuchtendes Etwas hinstellen.

  8. #58
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Als Mitglied und Gast diverser Literatur-Portale stelle ich mit großer Besorgnis fest...dass die Zensur wieder groß in Mode kommt und ein probates Mittel scheint um Andersdenkende mundtot zu machen. Gerade den Linken...sollte die Zensur allenfalls das letzte Mittel sein.

  9. #59
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Ja, die selektive Wahrnehmung des Egos auf seinem abgesägten Ast ist schon ein witziger Jahrmarkt der törichten Eitelkeiten. Wie sie alle rudern, um ihre "Recht-Behalten-Strategie" bis zum Jüngsten Tag der unverschleierten Wahrheit aufrecht zu erhalten...

    Wie will sich dieser Lügen-Geist noch lange an der Macht halten?

    Selektive Wahrnehmung ist das gewählte Mittel zur Abwehr bestimmter unausweichlicher Wahrheiten.

    Eine davon ist, als Menschheit ein verbundenes Schicksal zu besitzen. Es nutzt uns nur, was den Menschen an den Orten hilft, von denen sie flüchten müssen.

    Die Diskussion vernachlässigt noch einen Aspekt:

    Kapazitäten sind begrenzt. Es ist nicht möglich, sieben Milliarden Menschen dorthin aufbrechen zu lassen, wo Leben noch möglich erscheint und Perspektiven vorhanden sind. Ohne an globalen Perspektien zu arbeiten, blicken wir auf fragmentierte Symptome, nicht auf die Möglichkeit einer Synthese.

  10. #60
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Wenn jeder Deutsche im Monat 200,00 € für Weltfrieden zu spenden bereit wäre
    Wie muss ich mir den Weltfrieden vorstellen? Wir fassen uns alle an den Händen und tanzen, in einem erdumspannenden Kreis, unsere Namen und essen anschließend, bei einem gigantischen Abendmahl, Tofu?!?

  11. #61
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Es gibt nur noch zwei Alternativen:

    Totaler Krieg für Besonderheiten.

    Totaler Frieden für das Leben.

    Daneben finde ich eine "Global-Earth-Vergebungs-Party" als Idee richtig gut. Dann gäbe es ja keine Ausherzigen mehr.

  12. #62
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Das ist mir zu abstrakt. Dinge wie WELTFRIEDEN sind utopische Muster, die erstens dem Ordnereingangstext nicht entsprechen und zweitens sehr theoretisch in der Diskussion bleiben, auch nicht hülfreich im Sinne einer Problemlösung sind.

    Ich möchte das Augenmerk auf einen Aspekt legen, der in dieser Diskussion bislang unterbelichtet blieb, aber gewissermaßen mit den letzten Bemerkungen meiner Vorredner zusammenhängt: Friedensarbeit.

    Fragen wir einmal nicht danach, ob WIR die Zuwanderung brauchen, sondern danach, was diese Zuwanderung für den Weltfrieden bedeutet.
    Wir nehmen Druck aus diesen Ländern, aus denen die Menschen fliehen. Wir bilden die Kinder aus, die in großer Zahl (Wurzelforschung) als Bessergebildete in diese Krisenländer zurückgehen, was diesen kaum schaden dürfte. Oder schadet es ihnen mehr, als es nützt? Wir geben Millionen Menschen eine Perspektive und die Möglichkeit, sich in halbwegs sicheren wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen fortzuentwickeln. Das ist alles positiv. Es ist eine Form der Entwicklungshilfe, die jedenfalls besser ist als Milliardenüberweisungen in Krisengebiete, die dann in den Schatullen irgendwelcher Kriegstreiber landen. Vielleicht rechnet es sich am Ende doch, denn dem deutschen Ruf wird kaum geschadet, wenn Millionen Menschen Deutschland als die Oase des Friedens begreifen. Eine gigantische Werbeaktion für Produkte aus der BRD.

  13. #63
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    ...und die Bergpumas laden die Löwen ein, weil diese in ihrem Revier keine Nahrung mehr finden, bilden sie zu Gebirgsjägern aus und lecken ihnen in der Abendsonne das geschundene Fell, bevor dann alle von Noah in den Schlaf gesungen werden. Wie schön und friedlich könnte doch das Leben sein.

  14. #64
    kls
    Status: ungeklärt

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Klar ist Weltfrieden eine Utopie. Aber Ah) Als legitimes Ziel geeignet und Beh) kann selektiver Frieden auf Dauer nicht die aussortierten Kriegs- und Elendsgebiete ignorieren.

  15. #65
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    Das ist mir zu abstrakt. Dinge wie WELTFRIEDEN sind utopische Muster, die erstens dem Ordnereingangstext nicht entsprechen und zweitens sehr theoretisch in der Diskussion bleiben, auch nicht hülfreich im Sinne einer Problemlösung sind.

    Ich möchte das Augenmerk auf einen Aspekt legen, der in dieser Diskussion bislang unterbelichtet blieb, aber gewissermaßen mit den letzten Bemerkungen meiner Vorredner zusammenhängt: Friedensarbeit.

    Fragen wir einmal nicht danach, ob WIR die Zuwanderung brauchen, sondern danach, was diese Zuwanderung für den Weltfrieden bedeutet.
    Wir nehmen Druck aus diesen Ländern, aus denen die Menschen fliehen. Wir bilden die Kinder aus, die in großer Zahl (Wurzelforschung) als Bessergebildete in diese Krisenländer zurückgehen, was diesen kaum schaden dürfte. Oder schadet es ihnen mehr, als es nützt? Wir geben Millionen Menschen eine Perspektive und die Möglichkeit, sich in halbwegs sicheren wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen fortzuentwickeln. Das ist alles positiv. Es ist eine Form der Entwicklungshilfe, die jedenfalls besser ist als Milliardenüberweisungen in Krisengebiete, die dann in den Schatullen irgendwelcher Kriegstreiber landen. Vielleicht rechnet es sich am Ende doch, denn dem deutschen Ruf wird kaum geschadet, wenn Millionen Menschen Deutschland als die Oase des Friedens begreifen. Eine gigantische Werbeaktion für Produkte aus der BRD.
    Ich halte das für eine gute Idee und einen Schritt in die richtige Richtung, aber nur mit der Überschrift " zurück in die Zukunft" - soll heißen, dass es Ziel sein muss das "Erlernte" nicht in Deutschland, sondern im Herkunftsland umzusetzen. Es ist nicht der Boden Deutschland, der uns den Wohlstand beschert, sondern die Idee Deutschland - und die lässt sich in die ganze Welt exportieren. Wir wuchsen nicht von heute auf morgen zu einer Wirtschaftsmacht - am Anfang stand die Philosophie, das Verständnis von Demokratie...mit all ihren Denkern und Vordenkern.

  16. #66
    kls
    Status: ungeklärt

    Mein bisheriger Eindruck

    Aerolith argumentiert, bemüht sachlich, mit viel humanistischem Überbau. Teilweise zu dicht an der Kirche gebaut.

    WSIB beleuchtet eher aus eine metaphysisch/mystischen Perspektive. Er ist aber auch Humanist und GLAUBT! an Kultur des Denkens.

    Kls versucht, nicht emotional in Wallung zu geraten und zu verstehen. Dafür provoziert er manchmal knapp vorbei.

    AD kotzt sich nur aus. Nein, das habe ich nie geschrieben. AD ist kein Optimist, vermutlich zu Recht. Er/Sie ist schwer emotional.

    Tja, mehr Leute hat es nicht und ob die einen Kreis quadrieren können bleibt fraglich.

    Ich knabbere noch an: 'Fragen wir einmal nicht danach, ob WIR die Zuwanderung brauchen, sondern danach, was diese Zuwanderung für den Weltfrieden bedeutet. Wir nehmen Druck aus diesen Ländern, aus denen die Menschen fliehen. Wir bilden die Kinder aus (...)

    Ja, aber hinterher wird man von Informationsimperialismus sprechen. Kulturzerstörung, Traditionsverlust ... ach, tut man schon?

    Bislang aber scheint das der praktikabelste Vorschlag zu sein: Überfluten der Welt mit Bildung!

  17. #67
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Mein bisheriger Eindruck

    Überfluten der Welt mit Bildung!
    Keine Perspektive ohne Bildung, aber auch keine Bildung ohne Perspektive. Grundlage für einen Willen zur Bildung ist die Motivation.

  18. #68
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Mein bisheriger Eindruck

    Zitat Zitat von kls Beitrag anzeigen
    Aerolith argumentiert, bemüht sachlich, mit viel humanistischem Überbau. Teilweise zu dicht an der Kirche gebaut.



    Ja, aber hinterher wird man von Informationsimperialismus sprechen. Kulturzerstörung, Traditionsverlust ... ach, tut man schon?

    Bislang aber scheint das der praktikabelste Vorschlag zu sein: Überfluten der Welt mit Bildung!
    an der kirche gebaut? ich muß doch bitten. ich bin humanist und erst über diesen kontext christ. ich bin nicht christ und dann humanist. das ist ein feiner, aber bedeutsamer unterschied. allerdings stand ich im streit luthers mit den humanisten auf luthers seite. doch das ist eine andere geschichte.

    das mit dem informationsimperialismus ist die argumentationsschiene der linksfaschisten. die müssen ein neues feindbild haben und würden dieses gebiet dann verminen, etwa so: erst machen wir (europäer) die dritte welt arm, dann locken wir die menschen zu uns, indoktrinieren sie und schicken sie zurück, damit sie in unserem sinne wühlarbeit (diversion) betreiben.

    so meintest du es doch, gelle?

    bildung aber, oh du laufkundschaftler, entbehrt imperialistischer attitüde, denn sie begreift jeden menschen als im wirkverbund der nation stehendes einzelwesen, glied, nicht kette selbst.

  19. #69
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Mein bisheriger Eindruck

    Auffällig auch, dass wirtschaftlicher Auf -und Abstieg auch viel mit Wertschätzung oder Verfall von Kunst und Kultur zu tun haben. Den in dieser Hinsicht offenen Ländern geht es meist auch wirtschaftlich ganz gut. Jordanien wäre z.B. solch ein Land. Es ist ein tolerantes Land in einer intoleranten Region -vereint verschiedenste Kulturen und Religionen - kümmert sich um Kunst und kulturelle Schätze - weiß diese auch zu vermarkten.

  20. #70
    kls
    Status: ungeklärt

    Mein bisheriger Eindruck muss nicht der Richtige sein

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    (...) dann locken wir die menschen zu uns, indoktrinieren sie (...) so meintest du es doch, gelle? (...)
    Nein, ich meine genau das Gegenteil. Aber die Mächte, welche aus der Unwissenheit ihrer Mitmenschen Vorteile ziehen argumentieren so. (Boku Haram = Westliche Bildung ist Sünde) Bildung ist nie wertfrei von jeglichem Zeitgeistkontext der Bildungsvermittlers zu haben. Genau so, wie man keinen Stein ohne Schwerkraft vergeben kann. Doch ist ein halbwegs gebildeter Mensch weniger dem Barbarentum zugetan - glaube ich - hoffe ich.

    Aber nun eine private Initiative zu starten (Rechner verschenken z.B.) halte ich auch für falsch, denn damit gibt man dem Staat die Möglichkeit, seine ureigensten Pflichten zu vernachlässigen und diese NROs sind ja auch niedlich (Ich erinnere an Haiti und wie sich dort die NROs gegenseitig auf die Füsse traten bei den Versuchen von der Presse wahrgenommen zu werden) und vermitteln bestimmt ein gutes Gefühl.

    Eigentum verpflichtet! Von allgemeiner Menschenwürde steht auch was im GG. Ob da auch etwas über die Friedenspflicht steht weiß ich nicht mehr. Aber im Prinzip lässt es sich auch vom GG ableiten, dass wir das Elend der Welt nicht ignorieren können, weil es Kiegsgefahren beschwört. Statt Lehrer schicken wir Waffen und Soldaten.

    Ja, ich bin naiv und sogar stolz darauf.

  21. #71
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Mein bisheriger Eindruck muss nicht der Richtige sein

    Der ungarische Ministerpräsident meint, die Flüchtlingswelle sei ein (bundes)deutsches Problem.

    Damit hat er recht, denn würde es den (98%?) Flüchtlingen auf politisches Asyl ankommen, blieben sie in Ungarn oder Österreich, die sicherlich Obdach bieten können. Die meisten wollen aber in die BRD. Warum? Weil sie hier das meiste bekommen.Ich habe es hier deutlicher begründet.

  22. #72
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    Das stimmt, nur darf man das als "ordentlicher" Deutscher nicht aussprechen - und dort ... wo man es ausspricht, wird man direkt mundtot gemacht. Ein Großteil der über Ungarn Flüchtenden versucht der Registrierung zu entkommen und nimmt den Weg über die grüne Grenze - dadurch wird das alles erst zum Problem - zunächst für die Ungarn...später dann für uns.
    Die massenrelevanten Medien zeigen uns aber nur Bilder von Familien, die verzweifelt versuchen dem Zugriff der Ungarn zu entkommen. Sicher machen die Ungarn nicht alles richtig, handeln aber von unseren Nachbarländern noch am ehesten im Sinne europäischer Abkommen - dargestellt wird das aber ganz anders. Man sollte sich lieber mal die Griechen vorknöpfen, denn was die machen kann man nur als Verbrechen bezeichnen. Das ist der Dank dafür, dass wir ihre Rachen mit geld vollgestopft haben. Verkehrte Welt - und das Ergebnis von unreflektiertem Gutmenschentum.

    Was mich an der Diskussion aber am meisten stört ist...dass man ständig von 800.000 Flüchtlingen spricht. Für wie blöd hält man denn den Deutschen, bzw. wie blöd ist der Deutsche tatsächlich? Wird am 31.12.2015 die Grenze für immer geschlossen? Habe ich vielleicht etwas verpasst oder überhört? Enden am 1.1.2016 alle Kriege dieser Erde? Oder sagen sich die Flüchtlinge: "2015 gehen wir nach Deutschland, 2016 in die Schweiz, 2017 nach Spanien, 2018...." ???????????????????????????????????
    Der Gutmensch hat überhaupt keine Ahnung von welchen Dimensionen er da redet - und hat damit schon so machen Staat ruiniert.


    Und wenn man dann so einen Ramelow reden hört, kommt einem die Galle hoch. Bekommt in seinem überschaubaren Ländlein nichts, aber rein gar nichts geregelt, will aber die ganze Welt retten - das sind die Leute ... die wir brauchen!

    Die Menschen, die heute meinen sie könnten die Welt retten, sind die gleichen...die beim Länderfinanzausgleich bettelnd die Hand öffnen.
    Im Kleinen nichts geregelt bekommen, aber...wenn es ums Große und Ganze geht...wissen wollen wie es funktioniert.

    Hauptargument der Befürworter von Massenweinwanderung ist der demographische Wandel in unserem Land. Heißt also; da wir nicht fähig sind Rahmenbedingungen zu schaffen...die das deutsche Kind willkommen heißen, kaufen wir uns eben Kinder aus dem Ausland. So etwas nennt man Kapitulation! Statt es der Frau zu erleichtern Kind und Beruf unter einen Hut zu bekommen, holen wir die Kinder eben woanders her. Das ist, für ein so reiches Land, ein Armutszeugnis.

    Wer möchte dagegen wetten, dass es für den Mindestlohn bald schon Ausnahmeregeln gibt? Die Dienstleistungsbranche wird bald schon verkünden, dass man ja gerne bereit sein den Flüchtling in Arbeit und Brot zu bringen, aber nicht zu den jetzigen Konditionen. Diese Branche ist es auch, die jetzt am lautesten schreit ""Wir brauchen Flüchtlinge" - und die Politik wird auf diesen alten Trick, wie schon so oft, reinfallen.

    Aber der absolute Supergau wäre eine rot-rot-grüne Regierung 2017

    Ich traue es dem Deutschen zu - schließlich hat er sich, ganz aktuell, dafür qualifiziert

  23. #73
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Lightbulb Kinderfreibetrag

    Weimarer Republik bis 1945: 3000 RM (etwa 32400 €) in Form einer Veranlagung, wie sie Erzberger im EStG von 1919, § 25, formulierte, wobei der Steuerzahlende 20000 RM (216000 €) Einkommen nicht überschreiten durfte, ab dann galten andere Tarife
    heute: ca. 4400 €, dazu ca. 2200 € Kindergeld, also 6600 €

    anders gesagt: die Familienpolitik in der BRD ist kinderfeindlich

    Es läßt sich auch mit den Worten Brünings sagen: Ein Vater von fünf Kindern und einem Einkommen von 8400 RM (90000 €) zahlte seinerzeit 0,9% Steuern, ein Vater mit vier Kindern und 3600 RM zahlt in Zahlen genausoviel. Was tut der reiche Mann? Richtig, er zeugt Kinder.

  24. #74
    Kalu
    Status: ungeklärt

    AW: Kinderfreibetrag

    Und was gab es nach 45, in den Jahren der Wirtschaftswunder?

  25. #75
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Kinderfreibetrag

    Es ist ein großer Unterschied, ob der Gesetzgeber über eine progressive Kindergeburtsziffer eine Art Prämierung für Geburten schafft oder ob er das Geld bei denen läßt, die viele Kinder in die Welt setzen. Das eine führt zur Aufblähung des Staatsapparats und fördert die Kinderschar der sozial Schwachen, die Kinder in die Welt setzen, um mehr Geld zu bekommen. Das andere fördert die Kinderschar der Reichen, die auf diese Weise stärker an die Nation herangeführt werden, interessiert werden, denn je mehr Kinder sie in die Welt setzen, um so mehr dürfen sie von dem behalten, was sie erwirtschaften. Anders gesagt: am meisten wurde seinerzeit der ledige Junggeselle geschröpft, der still für sich lebte in seiner Einmannwohnzelle. Heute dagegen gibt es so viele Einmannzellen wie noch nie. Das hat nicht nur etwas mit der Rationalisierung der Welt zu tun, sondern ist Ergebnis einer fehlerhaften Sozialpolitik über Jahrzehnte.

    Ich mag die alte Gesetzgebung mehr.

    interessanter Link

    Bis 1964 gab es überhaupt keinen Kinderfreibetrag, dann wurde er wieder eingeführt, aber nur in Verbindung mit dem Kindergeld. Der Geburtenknick danach ist nicht nur auf die Pille zurückzuführen, sondern auf die veränderte Familienpolitik.

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