Umfrageergebnis anzeigen: Brauchen wir Zuwanderung?

Teilnehmer
7. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ja, unbedingt

    3 42,86%
  • nein, überflüssig

    0 0%
  • ja, aber nur, wenn ein Gesetz diese regelt

    2 28,57%
  • nein, weil wir unsere Probleme immer noch selbst regelten

    1 14,29%
  • ich weiß es nicht

    1 14,29%
+ Antworten
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Ergebnis 176 bis 200 von 214

Thema: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

  1. #176
    Kalu
    Status: ungeklärt

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    AD brilliert. Fakten. Dann etwas Persönliches, sehr gut, denn wenn die ganze Problematik nur als ein Abstraktum wahrgenommen wird, verlieren wir unsere Menschlichkeit. Da sterben Menschen wie Du und ich aus dummen Gründen.

    Wenn schon persönlich, dann will ich auch erklären, warum ich kein Linksfaschist, sondern durch meine Geschichte auf 'Leben und Leben lassen' eingestellt bin.

    Die Meisten hier wissen, dass ich als Natural Born Bio German einen großen Teil meine Jugend in Istanbul der 1960'er Jahre verbrachte. Meine erste große Liebe war eine Jüdin. Wir waren multikulti, aber nicht als Attitüde, sondern aus der Praxis heraus. Eine Abendgesellschaft konnte in unserem Haushalt aus russischen Damen, armenischen Kaufleuten, griechischen Verwaltungsfachmännern, spanischen Diplomaten, kurdischen Professoren, jüdischen Nachbarn, türkischen Sängern usw. bestehen. Unter solchen Umständen ist es schwierig, irgendwelche Vorurteile zu entwickeln.

    Aber inzwischen verstehe ich auch meine Mutter, die immer wieder darauf hinwies (und notfalls auch energisch einschritt), dass Gespräche über Politik und Religion an ihrer Tafel Tabu wären.

    Warum erzähle ich das? Und füge einschränkend zusätzlich hinzu, dass Neger bei mir immer noch befremdliche Vorsicht hervorrufen. Und dass diese bärtigen selbsternannten wahren Nachfolger eines Nomadenfürsten, wenn sie hasserfüllt rumbrüllen als ob sie Nazis wären, mich mit Abscheu erfüllen.

    Xenophobie ist irgendwie eine Naturkonstante. Und der Kampf gegen die Eigendynamik von Prozessen ist sinnlos. Das Rad der Geschichte rollt auf eine unbekümmerte Art über blutgetränkte Leichenfelder. Es stört sich nicht an unserer Empörung.

    Nein, ich glaube nicht, ob der Islam zu Deutschland gehört. Meiner Meinung nach gehört keine einzige Religion in politische Prozesse eingebaut.

    Ich vermute allerdings, dass die Zunahme von Subkultur und Ghettobildung den inneren Frieden nachhaltig stören wird und es auch schon tut. Wallung an allen Fronten und AD streut Salz in die Schwären, anstatt nach Verbandsmull zu suchen.

    Und ich?

  2. #177
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    Wallung an allen Fronten und AD streut Salz in die Schwären, anstatt nach Verbandsmull zu suchen.
    Nicht richtig. Ich habe mich lediglich um andere Verwundete, die Kassenpatienten, gekümmert - die Privatversicherten interessieren mich weniger.

    Katrin Göring-Eckhardt

    Diese Frau, für mich seit jeher ein rotes Tuch, geht mir aktuell so richtig auf den Sack. Sie ist das Aushängeschild der linken Lügenbarone, für die der uninformierte Deutsche eine leichte Beute ist. Da werden Halbwahrheiten erzählt und wichtige Informationen, die für die Meinungsbildung unerlässlich sind, dem Bürger vorenthalten. Da wird z.B. gesagt, dass der Asylsuchende deutlich weniger Geld bekommt als der deutsche Hartz4 Empfänger...dann wird ein Punkt gesetzt. Richtig aber ist, dass dies für die Zeit gilt ... bis über den Antrag entschieden wurde. Wird der Antrag angenommen, was in den meisten Fällen so sein wird, bekommt er genau das gleiche Geld. Unter Politik stelle ich mir etwas anderes vor. Davon mal abgesehen, sind mir Menschen mit Doppelnamen ohnehin suspekt.

  3. #178
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? Autoland ist abgebrannt...

    Brauchen wir denn ohne Automobilmanipulateure wirklich noch Arbeitskräfte für die IG-Farben?

    Ohne die Frage nach den künftigen Arbeitsplätzen sind mir diese verlogenen Linksfaschisten ebenso suspekt.

    Die Plasitkflaschen Maoisten Tritt in den ARSCH. Nein, sie sind göttliche Wesen, wissen es aber noch nicht wieder.

    Bewusst gewählte Unwissenheit auf allen Ebenen der Lügenkultur der IG Farben...

  4. #179
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? Autoland ist abgebrannt...

    Billige Arbeitskräfte können die BRD-Kapitalisten immer gebrauchen. Sie drücken die Löhne und halten die einheimische Bevölkerung im Streß.

    Man hört jetzt immer wieder von jungen Männern, die von ihren Familien losgeschickt worden sind. Sie meinen, wenn man sie hier interviewt, daß das Schlimmste die Einsamkeit gewesen sei. Elfjährige!

    Ich versetze mich in die Lage der Flüchtlinge und muß mich als Erwachsener fragen, warum keiner einzeln marschierende Jungen bei sich aufnahm und ihnen eine, wenn auch kurzzeitige, Heimstatt gab: Schutz, Verpflegung und Gemeinschaft? Wahrscheinlich liegt es daran, daß die meisten der Flüchtlinge kein Bewußtsein von Gemeinsinn über die engen Grenzen ihrer eigenen Familie hinaus besitzen. Vielleicht ist es Gleichgültigkeit, fehlende Empathie, Angst...

  5. #180
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Anja
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Zitat Zitat von Kalu Beitrag anzeigen
    'Das sollte auch für deutsche Assis gelten. Deutsche Assis aus den Wohnungen raus und rein in die Container. Wir brauchen Platz für Fachkräfte.'

    Wenn das Dein Ernst ist, finde ich Dich schlimm!
    Ja, ich bin schlimm, und spreche mich hiermit für die Ein-Kind-Beziehung für Deutsche in Wohnungen aus.

    Abendgruß!
    (Das war nur Quatsch, Karl-Ludwig…)

  6. #181
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Kriegsgründe und Kriegsanlässe

    Trümper: Wow! Das nenne ich Rückgrat haben. Wahrscheinlich hat sich unser Cleverle schon seit Jahren darüber gewundert, daß er in MD beinahe 70% Unterstützung findet, die Partei aber im Lande unter 20% bleibt.
    Sieben neue Kindergärten und neue Schulen... Ich sehe da eine Zweiklassengesellschaft auf uns zukommen.

    Kürzlich erzählte mir ein Direktor einer Privatschule eine merkwürdige Anekdote:
    Ein Ausländer (zwölfjährig, ohne Begleitung in die BRD gekommen, Afrikaner) mit offenbar guten Deutschkenntnissen stand eines Tages in seinem Büro und verlangte, in die Privatschule aufgenommen zu werden. Das zu zahlende Geld sei kein Hindernis, das würde der Staat/die Stadt übernehmen. Der Direktor fragte, warum er nicht erst einmal in der staatlichen Schule bleiben möchte. Sagte der junge Mann, es seien ihm dort zu viele Ausländer.
    Bizarr!

    Um bei der Bildungspolitik zu bleiben: Es ist abzusehen, daß die deutschen Eltern ihre Kinder vermehrt in private Schulen schicken werden und an den öffentlichen Schulen die Ausländerkinder bleiben. Der nächste Schritt ist dann bei uns, wie schon in Bärlin, die Schaffung von türkischen, syrischen, afrikanischen Privatschulen. Dann haben wir geschlossene Wirtschaftskreisläufe, die vom deutschen Steuerzahler anfinanziert werden, eine Art Entwicklungshilfe. Alles halb so schlimm. Wir können uns das leisten. Ich schätze den Nachschub auf zwei bis drei Millionen pro Jahr, der uns aus Afrika und Asien besuchen wird. In etwa zehn Jahren, spätestens, wird es zum Bürgerkrieg kommen, wenn die jetzt Ankommenden in die gesellschaftlichen Schlüsselpositionen drängen. Entweder wird es bei uns dann wie in Amerika zur Ghettobildung kommen und zum mehr oder weniger ausgetragenen Rassismus oder ein richtiger Bürgerkrieg wird das Land aufteilen.

    Bin gespannt, ob ich das noch erlebe. Endlich mal wieder Krieg in Deutschland. Wir hatten hier schließlich lange genug Frieden. (und wer das jetzt nicht rafft, das nennt man Sarkasmus)

    An eine Alternative der friedvollen Assimililation kann ich nicht glauben. Dafür sind es zu viele, die auf einen Schlag ins Land geholt werden. Da bin ich Marxist und sage: Quantität schlägt in diesem Fall in Qualität um, bedeutet in diesem Kontext: wenn die Mehrheitsverhältnisse erst einmal kippen, werden auch die Wertvorstellungen der Mehrheit die der Minderheit bestimmen wollen.

  7. #182
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Post Das Konstrukt "BRD"

    Die BRD hat als Teilnationalstaatkonstrukt mehrere historische Aufgaben zu erledigen. Eine dieser Aufgaben liegt in der konsequenten Durchführung des rationalen Wirtschaftsprinzips. Dieses Prinzip wurde nicht von der BRD entwickelt, sondern ist vielmehr 1949 wiederaufgenommene Entwicklungslinie des rationalen Zeitalters, die von den Nazis 1933 unterbrochen worden war. Die BRD wurde geschaffen, um den Plan einer durchrationalisierten Welt im Kleinen zu schaffen:

    • anational;
    • rational;
    • pragmatisch.


    Der Wirkungsraum: Europa, dann in Rückwirkung die Welt. Die Funktion: aufzeigen, daß es gelingen kann, eine Welt zu schaffen, die pragmatisch orientiert ist und in der die Enge des nationalen, des auf organischer Entwicklung fußenden Wirtschaftens eine überholte Forderung ist. Daran knüpft sich das Modell Deutschland, wie es bereits 1990 in der FAZ beschrieben worden ist und wie es itzo frühliche Fortsetzung findet. Es werden Millionen Menschen in diesen Staat geholt, das neue Prekariat, um einerseits Druck aus Krisengebieten der Welt zu nehmen, den Bevölkerungsrückgang in der BRD aufzufangen und zugleich eine neue Unterschicht einzuholen, die ihrerseits die einheimische Bevölkerung mental und wirtschaftlich unter Druck setzt, damit sie ihre historische Funktion erfüllen kann, die erst dann abgeschlossen ist, wenn die Nation in Europa aufgehört hat, ein Funktionsträger des Politischen zu sein.
    Merkel hat die "historische Mission der Arbeiterklasse", die sie in ihrer Sozialisationsphase zu DDR-Zeiten verinnerlichte, nur modifiziert. Der klassenlose Staat der Marxisten ist etwas Ähnliches wie der von nationalem Dünkel befreite Wohlfahrtsstaat des Hyperkapitalismus BRDscher Prägung. Sagte sie nicht, daß sie einen Plan habe?

  8. #183
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Der Bundesinnenminister stellt sich gegen die Zuwanderungspolitik seines Kanzlers und erhält weitreichende Unterstützung aus der Bundestagsfraktion.

    Das sind die Probleme, die eine kapitalistische Zuwanderungspolitik mit sich bringt. Menschen werden wie Ware betrachtet: was bringen sie, was kosten sie, wie integriert man sie (im Arbeitsmarkt); wie holt man schnellstmöglich aus diesen Massen etwas heraus?

    Das sind die Fragen, um die gestritten wird. Das alles unter der Überschrift: die BRD braucht Zuwanderung, weil sie andernfalls Probleme bekommt, Milliarden € durch eine überbordende Exportwirtschaft nicht mehr im Land erwirtschaften zu können. Eine reine marktwirtschaftliche Betrachtung findet sich bei fast allen Gegner und Befürwortern der gegenwärtigen Zuwanderungspolitik. Widerlich.

  9. #184
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Merkel erhielt aufgrund ihrer Politik etliche Anzeigen wegen Schleuserkriminalität, Vernachlässigung ihrer Dienstpflichten, Bruch ihres Amtseides etc.

    All das ist Unfug. Der Kanzler besitzt in der BRD die Richtlinienkompetenz und darf politische Entscheidungen auch gegen bestehende Gesetze fällen. Gegebenenfalls werden Gesetze den politischen Entscheidungen nachgereicht. Jeder halbwegs im Verwaltungsrecht beschlagene Bedienstete des Öffentlichen Dienstes kann das bestätigen. Die kleinen Beamten und Angestellten müssen all ihre Ausgaben (geplante und tatsächliche) dem Rechnungshof vorlegen. Der meckert dann beinahe immer, was bei den Beamten regelmäßig zu entsprechenden ängstlichen Erwartungen führt. Doch wenn ein Minister oder entsprechend politisch Mandatierter sein Okay gibt, wird aus einem vom Rechnungshof nicht genehmigten Projekt schnell ein von der übergeordneten politischen Entscheidung gestattetes.

    Und das ist auch richtig so. Andernfalls hätten wir die Herrschaft der Bürokraten und nicht die der politisch vom Volk Mandatierten.

    PEGIDA und die AfD sollten sich schleunigst von ihrer Praxis der Anzeigen bei den politischen Segensträgern verabschieden. Das fällt nicht nur bei einem Wechsel der politischen Macht auf sie selbst zurück, sondern belegt nur Unkenntnis der Rechtszustände in diesem Land. Aber eigentlich sollten sie die doch kennen - bei so vielen Juristen in ihren Reihen.

  10. #185
    Kalu
    Status: ungeklärt

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    So intensiv wie Aerolith habe ich mich nie mit der Deutschen Parteienlandschaft beschäftigt. Ich habe nur einmal in meinem Leben gewählt und zwar die Grünen, damit die etwas Farbe in die Politik bringen. Unter diesem Aspekt finde ich die AfD richtiggehend gut, unsere verrostete Parteienlandschaft etwas auf zumischen. Allerdings hatten die Grünen ihre Petra, die fand ich sympathisch.

    Helmut Schmidt hatte meine Anerkennung, Strauß die Verachtung. Kohl war mir Kohl und Merkel hatte ich unterschätzt.

    Klar habe ich als Ein-Personen-Partei gegen alles mögliche angebrüllt, damals, als es noch den Schah von Persien gab und sogar einen Stein auf die Persische Botschaft geschmissen.

    Die Anzeigen gegen Merkel sind schlichtweg lächerlich und sollen wohl nur die Gefolgschaft zufrieden stellen. Randale als Strategie um auf Probleme aufmerksam zu machen – zum Beispiel Randale aufgrund von Problemen – aber letztendlich geht es nur um Macht und die Ausnutzung der Deutschen Ängste.

    Ernsthafte Konsequenzen für Merkel werden sich wohl keine ergeben, so wie Aerolith mit seinem Beitrag zur Richtlinienkompetenz klar stellte.

    Leider muss ich zugeben, dass viele der Flüchtlinge einfach nur Scheiße sind. Mucho Macho die einen, dumm die anderen, dazwischen einige Kriminelle und zu wenige Universitätsdekane. Sie kommen oft aus Kulturen, welche Macht nur als Ausformung von Gewalt kennen und verstehen die Grundlagen von zivilisiertem Benimm nicht, - wie denn auch?

    Konzeptionell: Wir können nicht die ganze Welt retten indem wie sie in unser Land lassen. Wir können auch nicht den Lebensstandart vom Rest der Welt in ihren Ländern anheben - unser Wohlstand beruht ja gerade auf der Armut der dritten, vierten und fünften Welt. Wir können Flüchtlinge aber auch nicht einfach so verrecken lassen.

    Ich bin ratlos. Ich habe keine Rezepte für die Zukunft. Doch das ist mehr, als die meisten anderen haben, wenn sie ihren Durchblick aus sich raus brüllen.

  11. #186
    Kalu
    Status: ungeklärt

    Brauchen wir Tütensuppen?

    Zitat Aerolith: '(...) die wurzel: das geld, das der staat jedem hergelangten gibt. das sollte er lassen. dann löst sich das problem von allein, so aber werden weitere millionen kommen. (...)'

    Frage: Wenn wir den Flüchtlingen keine Hilfe zum Lebensunterhalt gewähren, was dann?

    Antwort: Dann werden diese Menschen in die Kriminalität getrieben.

    Es gibt keine einfachen Rezepte, aber jeder brüllt sie heraus, anstatt zuzugeben, selber ratlos zu sein. Vielleicht ist die einzig mögliche Antwort die Suche nach einer. Aber bitte auf der Basis von Menschlichkeit.

  12. #187
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Im Kontext der Zuwanderungspolitik fällt immer wieder das Wort "Integration". Bürgerliches Denken aus dem 19. Jahrhundert. Damals hieß es "nationale Assimilation", womit Germanisierung, Französisierung, Amerikanisierung u.ä. verbunden war. Grundgedanke: ein Staat gibt die Richtlinien vor, an die sich seine Bewohner halten müssen.
    Einmal abgesehen davon, daß es nur sehr schwache Germanisierungen im ZDR gab, ist es doch erstaunlich, daß Hitler im "Dritten Reich" diese Politik ablehnte. Er begründet die Ablehnung der Assimilation in einer Reichstagsrede, 21. Mai 1935.

    Heute teilt sich der Assimilierungsgedanke schüchtern im Terminus "Leitkultur" mit. Interessanterweise sind es gerade die Grünen und Linken, die Leitkultur ablehnen und wie Hitler argumentieren, allerdings mit einem Unterschied: bei den Linksliberalen fehlt der Blutaspekt, den Hitler in den Mittelpunkt stellt. Aber nimmt man diesen Blutaspekt heraus, so decken sich die Arguemnte: Selbstbestimmung, Unterdrückung unterdrückt den Unterdrücker selber, Nebeneinander statt Gleichheit...

  13. #188
    Demokrat für Deutschland
    Status: ungeklärt

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Schon merkwürdig, a.d., dass ausgerechnet ein linker und kiffender (nach eigener Aussage) Hartz4 Empfänger (nach eigener Aussage) dir die Welt erklären wollte. Einer, der statt zu versuchen die Welt ein wenig besser zu machen, ihr zur Last fällt.

    Zitat a.d.

    Dadurch, dass Deutschland jeden erst mal reinlässt...nimmt es den Druck zu handeln von unseren Nachbarländern. Die warten einfach ab und spielen auf Zeit. Bis da mal eine europäische Regelung auf die Beine gestellt wurde, wenn überhaupt,...sind sowieso schon alle bei uns. Sicher, wir sind ein reiches Land...aber nicht weil wir Ölquellen besitzen...oder in der Eifel Euro - Scheine wachsen...sondern weil der Deutsche dafür auch etwas tut - mehr als viele andere

    *Du hattest Recht! Januar 2016 und immer noch keine Lösung in Sicht.

    Zitat a.d.

    Unser Verfassungsschutz hatte vor dem Flüchtlingsstrom über zweihundert potentielle Terroristen und Schläfer auf dem Radar...die sich in Deutschland aufhalten. Diese im Auge zu behalten ging schon an die Grenzen des Machbaren. Jetzt kamen und kommen hunderttausende von Menschen...von denen keiner wirklich weiß wer sie sind. Viele haben gar keinen Ausweis dabei...oder lassen sich nicht registrieren. Ich frage mich warum sich jemand...der sein Ziel Deutschland erreicht hat...sich hier verpisst und nicht registrieren lässt?
    Und noch kurz zum IS: Der hat schon immer gesagt, dass die Islamisierung Europas ein primäres Ziel ist. Über Partisanen -Kriege hätte man dieses Ziel nie erreichen können. Und wir wissen auch, dass beim IS auch sehr intelligente Leute mitwirken, unmittelbar und im Hintergrund. Wenn man dieses Ziel erreichen kann, dann nur so.., wie wir es jetzt gerade erleben. Mag Zufall sein, vielleicht ist es aber auch Teil einer Strategie. Wir bekommen Millionen von muslimischen Wählern und in Zukunft ein paar muslimische Ortsbürgermeister mehr.
    Du hattest uns schon rechtzeitig vor dem Terror gewarnt, nun ist er da

    Wenn nun das ein oder andere unserer Nachbarländer sagt, entweder ganz offen oder hinter vorgehaltener Hand, dass man nicht unbedingt noch mehr Muslime im Land haben möchte, dann mag das sehr unmenschlich klingen...ist aber wenigstens ehrlich und nachvollziehbar. Ich behaupte nach wie vor, dass der Umgang mit PEGIDA ein Fehler und einer demokratischen Nation nicht würdig war. Das wird wohl zum Bumerang.

    *Auch da hattest Du Recht

    Zitat a.d.

    Die Aktualität der Geschehnisse holt einen, wie so oft, ein. Die Regierung macht eine Kehrtwende von 180 Grad - de Maiziere hat wohl Informationen, dass bereits als Flüchtling getarnte Terroristen im Land sind - anders ist das nicht zu erklären.

    *Wahnsinn, was Du im September schon alles richtig voraus gesagt hast

    Zitat a.d.

    Kommen wird - und ich lasse mich gerne daran messen:

    - ein exorbitanter Anstieg der Mieten
    - eine Mehrwertsteuererhöhung um mindestens 2 Punkte
    - ein überproportionaler Anstieg der Krankenkassenbeiträge
    - Ausnahmeregeln beim Mindestlohn
    - das Absinken der mittleren Einkommen (durch Erpressungen der Arbeitgeber)
    - eine Krankenhaus Unterversorgung
    - Kürzungen bei allen möglichen Sozialleistungen

    kommen wird nicht der Flüchtlingssoli (das wird anders verpackt)

    *Wahnsinn, ach hiervon ist schon einiges eingetroffen, der Rest kommt dann wahrscheinlich nach den Landtagswahlen und der Bundestagswahl.

    Zitat a.d.

    Die Frage, ob wir Zuwanderung brauchen, stellt sich nun nicht mehr. Gilt jetzt nur noch schnell und richtig zu handeln...um den Schaden in Grenzen zu halten.
    Ganz oben auf der Agenda muss stehen: Wohnraum schaffen.

    Die Politiker haben das fast wort wörtlich so formuliert. Nostradamus war im Vergleich zu dir ein Stümper.

    Die CSU sitzt in der Falle. Will sie an der Macht bleiben...muss sie Frau Merkel den Rücken stärken. Will sie ihre Politik umgesetzt sehen, Frau Merkel in den Rücken fallen...was aber nicht nur von ihren...sondern von allen Wählern abgestraft werden würde.

    *Unlaublich. Genau das durften und dürfen wir beobachten und miterleben


    Zitat a.d.

    Was mich an der Diskussion aber am meisten stört ist...dass man ständig von 800.000 Flüchtlingen spricht. Für wie blöd hält man denn den Deutschen, bzw. wie blöd ist der Deutsche tatsächlich?
    Und wieder hattest Du Recht, es sind mindestens 1,1 Millionen, sehr wahrscheinlich aber 1,4 bis 1,5 Millionen, da viele nicht erfasst wurden.

    Die Dienstleistungsbranche wird bald schon verkünden, dass man ja gerne bereit sein den Flüchtling in Arbeit und Brot zu bringen, aber nicht zu den jetzigen Konditionen.

    *genau das haben die gefordert!

    Zitat a.d.

    Schuld ist unsere Linkslastigkeit, die fast schon groteske Züge annimmt.

    *Wen wundert es?
    Das Institut für Demoskopie in Allensbach kommt nach einer Umfrage von 2009 zu folgendem Ergebnis:
    72 % der Journalisten sind links oder grün.

    Zitat a.d.

    Ihr habt es vielleicht gelesen: Der Präsident des Bundesamt für Verfassungsschutz, Maaßen, berichtet der Rheinischen Post... man habe Erkenntnisse darüber...dass die Salafisten bereits kräftig Flüchtlinge anwerben. Sie treten als Wohltäter und Helfer auf und laden die Flüchtlinge in einschlägige Moscheen ein. Viele der Asylsuchenden haben einen sunnitischen Religionshintergrund...was sie zu dankbaren Opfern macht. Schon vor 8 Wochen, also noch vor der Flüchtlings -Hysterie, berichtete bereits die "Welt" von Religionskriegen...die nach Europa getragen und in Europa ausgetragen werden. Das wird jetzt erst recht noch verschärft - wird dürfen uns da auf etwas freuen. Ich hoffe die Gutmenschen halten dann wenigsten zuerst ihren Kopf, zum abschlagen, hin. Das wäre dann immerhin konsequent.

    *Auch da hast Du, wie wir inzwischen wissen, völlig richtig gelegen.

    ***Tausend Männer mit Migrationshintergrund, laut Zeugenaussagen Araber, also in der Mehrheit Muslime, ziehen durch Köln, belästigen und vergewaltigen Frauen. Du hattes Recht: "Wehret den Anfängen." Nun ist es zu spät, das Pack ist im Land und weiteres wird kommen. Wir brauchen mehr Menschen wie dich, a.d., um solches Gesocks, ebenso wie das linke Pack, aus dem Land zu jagen. Es lebe die AfD

  14. #189
    Demokrat für Deutschland
    Status: ungeklärt

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Ich muss mich für meine falschen Zahlen entschuldigen! Es sind 90 Anzeigen in Köln eingegangen, darüber hinaus auch ähnliche Anzeigen in vielen anderen Städten, wie z.B. in Stuttgart und in Hamburg.

    ***ps. dass es heute Nacht in einem Flüchtlingslager in Limburg wieder zu einer Massenschlägerei kam, mit 20 Verletzten und einem Schwerverletzten, ist dabei nur eine Randnotiz. An solche Meldungen, wenn sie denn täglich aus irgend einer Stadt kommen, gewöhnt man sich mit der Zeit. business as usual

  15. #190
    Mitgestalter
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    Renommee-Modifikator
    9
    Lieber Demokrat für Deutschland,

    es widerspricht der Verfassung, die hier derzeit gilt, politisch Andersdenkende derart zu diffamieren, wie Sie es hier tun.

    Die Würde auch des Andersdenkenden ist unantastbar und als schützenswertes Gut anerkannt.

    Jemandem die Menschenwürde streitig zu machen, indem er in das Raster der AgD gepresst wird, und nur dann der Menschenrechte würdig erscheint, lässt mich die Behauptung aufstellen, dass die AgD gegen die Verfassung arbeitet und zunächst einmal selbst von Verfassungsschutz ins Auge genommen werden müsste.

    Ihre KOnzepte relativer Besonderheit sind eine Schande für eine Demokratie. Mal das Grundgestz gelesen? Oder wieder vergessen, warum, und aus welcher Intention es geschrieben wurde?

    Die AgD als neue Kohorte der alten Geister, die niemand mehr braucht. Wir brauchen keine geistigen Brandstifter, sondern Lösungsansätze. Eine nationalistische Partei wie die AgD kann nichts, außer Öl ins Feuer gießen.

    IHR wollt an etwas festhalten, was zweimal in eine Katastrophe führte und habt dabei NICHTS gelernt?

    Sie werden keine Achtung mit Menschenverachtung ernten. Sie säen nationalen Wind, obwohl der globale Sturm schon aufzieht.

    Sie als Partei bestärken Ängste und kennen doch kein einziges ursächlich sinnvolles Argument, dass mehr als eine selktive Wahrnehmung abbildet.

    Ohne Sachverstand ist die AgD eine Eintagsfliege, die versucht, aus der Angst Kapital für das Kapital zu schlagen.

    Daher wünsche ich Ihrer Partei, den Horizont bisheriger Begrenztheit noch erweitern zu können.

    Daneben: Der Lagerkoller ist ein "Organisationsverschulden". Auch das hätten die alten geistigen Kräfte, die hinter ihrer Partei stehen, schon zweimal Erkennen lernen können.

    Am Ende standen noch mehr Tränen als vorher.

    Wen hat es genutzt?

    Wem nutzt es jetzt, eine Situation national zu beklagen, die globale Ursachen hat?

    Daher: Reine Scheinargumentationen bringen uns nicht weiter. Wer vorhat, auf seinem Standpunkt zu beharren, hat das Prinzip der Demokratie nicht verstanden und sollte sich zu den "Gestrigen" zählen. Mit dem gleichen Irrtum eine identische Situation auflösen zu wollen, kann nur einen erneuten Irrtum erzeugen.

  16. #191
    Demokrat für Deutschland
    Status: ungeklärt

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Die AfD zur Zuwanderung

    Zitat aus dem Parteiprogramm

    Da wir demographische Nachhaltigkeit ernst nehmen, bejahen wir die Zuwanderung integrationswilliger und integrationsfähiger Einwanderer nach Deutschland.

    Weil wir uns der Rechtsstaatlichkeit verpflichtet fühlen, muss die Einwanderungspolitik nach klaren Kriterien gesetzlich geordnet werden, z. B. in Anlehnung an entsprechende Kriterien wie in Australien oder Kanada. Entscheidend sind Sprachkenntnisse, Ausbildung, berufliches Wissen und die Erfordernisse des deutschen Arbeitsmarktes. Eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme – auch aus Ländern der EU – lehnt die AfD strikt ab.

    Sozialleistungen für Zuwanderer sind ohne jede Einflussnahme der EU ausschließlich nach deutscher Gesetzgebung zu gewähren. Leistungen wie ALG II (Arbeitslosengeld), Kinder- und Wohngeld sollen nur solche Zuwanderer erhalten, die in erheblichem Umfang Steuern, bzw. Sozialversicherungsbeiträge in Deutschland gezahlt haben oder deren Eltern das getan haben



    Dürfte zu großen Teilen auch deinen Standpunkt vertreten, aerolith

  17. #192
    Demokrat für Deutschland
    Status: ungeklärt

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    "Ich bin schockiert!", So kündigte am späten Abend die Moderatorin im WDR den Bericht eins Journalisten an. Der Journalist sprach mit mehreren Polizisten, die anonym bleiben wollten, über die Vorfälle in Köln und den damit verbundenen Falschmeldungen seitens der Polizei und der Politik. Alle Polizisten bestätigten ihm, dass Straftaten von Flüchtlingen der Öffentlichkeit bewusst unterschlagen oder weichgezeichnet wurden. Umso höher die Instanz, desto mehr wurde "weggelassen" oder verfälscht. Teils im vorauseilenden Gehorsam, teils auf Druck in den eigenen Reihen oder aus der Politik. Man wollte den Rechten keine Möglichkeit geben Öl ins Feuer zu gießen. Ist natürlich heuchlerisch von den Medien so zu tun als hätte man davon nichts gewusst. Ein großer Teil der Medien wusste das schon lange und hielt ebenfalls, voraussichtlich auch im vorauseilenden Gehorsam, dicht. Wenn schon ein kleines Licht wie ich das seit vielen Monaten anklagt, dann müssen auch andere etwas gemerkt haben. Wenn nicht, dann sind sie entweder blind oder unglaublich naiv. Mir persönlich hatte schon vor vielen Wochen der Feuerkommandant einer mittelgroßen deutschen Stadt gesagt, dass man dazu angehalten wurde keine Pressemitteilungen mehr zu machen, wenn es Einsätze in Flüchtlingsheimen gibt. Hintergrund; man musste täglich mehrmals ausrücken um von Flüchtlingen verursachte Brände zu löschen, oder um Polizei die wegen anderen Einsätzen zu unterstützen, die ebenso mit den Flüchtlingsheimen zu tun hatten.. Wenn ich jetzt hier die schwerwiegenden Vorfälle in Flüchtlingsheimen, die mit Anschlägen von außen nichts zu tun haben, auflisten wollte, dann wäre ich am Montag noch nicht fertig. Ob Brände, Vergewaltigungen, Schusswaffengebrauch, Massenschlägereien, Drogenhandel, es gibt jeden Tag mehrere Vorfälle dieser Art. Sie werden seit Wochen und Monaten über die großen Medien nicht mehr verkündet, werden nur noch über lokale Medien Randnotiz vermeldet. Seit vielen Wochen werden auch keine Bilder mehr von den Flüchtlingen an unseren Grenzen gezeigt, obwohl der Strom nicht abriss. Seit Wochen kommt die Spitze der AfD in den Medien nicht mehr zu Wort.

    Es sollte inzwischen jeder gemerkt haben, dass da in unserem Land etwas nicht stimmt. Eine so lange Zeit der Großen Koalition hinterlässt ihre Spuren. Vieles von dem wäre so nicht abgelaufen, hätten wir eine "echte" Opposition. Es wird nichts mehr im Parlament ausgefochten, man winkt es einfach durch. Die Kanzlerin verkündet der Welt Botschaften, die sie bei ihrem eigenen Volk nicht auf dem Prüfstand hatte. Wenn das auch in Zukunft die Politik unseres Landes ist, dann nimmt das kein gutes Ende. Aber nicht nur die Bürger, auch die Journalisten sollten darüber nachdenken ob sie das wirklich wollen. Sie sind schon lange, ohne es vielleicht zu merken, zu Handlangern der Politik geworden, anstatt dieser auf die Finger zu schauen. Die SPD scheint sich damit abgefunden zu haben die kleine Schwester der CDU zu sein. Das eigene Profil wird nicht mehr geschärft, sondern nur noch angepasst. Die Liberalen sind verschwunden, Linke und Rechte zu faschistisch. 2017 wählen wir die nächste Periode einer Großen Konstellation, was anderes zeichnet sich zum heutigen Zeitpunkt nicht ab. Wir hatten in den letzten Jahren eine linke Regierung mit einem rechten Kanzler (Schröder), eine rechte Regierung mit einer linken Kanzlerin (Merkel) und eine Große Koalition. Alles Patt-Situationen. Bis Deutschland aus seiner Lethargie erwacht, wird einiges nicht mehr zu richten und für immer verloren sein.

    Eine echte und reflektierte Asylpolitik, bei dem o.g. Hintergrund, scheint da schon gar nicht möglich zu sein.

  18. #193
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Das Ordner-Thema lautet: "Brauchen wir..." In der gestrigen Talk-Runde im ZDF ging man davon aus, daß die BRD ein Einwanderungsland sei und DEUTSCH zu sein in Zukunft bedeute, einen Migrationshintergrund zu haben.

    Kommentar: Das ist für mich keine schöne Vorstellung, daß die Zukunft meines Vaterlandes so aussehen soll. Ich lehne das ab. Für mich ist das nicht die deutsche Idee, also das, was sich mit dem Wort "deutsch" verbindet. Die Idee einer Neubildung des Nationalen aufgrund der Zuwanderung, die Vermischung sämtlicher Nationalitäten unter einer staatstragenden Idee, ist französisch, amerikanisch, australisch oder südafrikanisch, aber nicht deutsch. Ich lehne Zuwanderung also ab. Ich trete aber zugleich für den Gedanken ein, daß JEDER Mensch in der Welt das Recht haben sollte, dort zu leben, wo er es eben will, ganz ohne Asylrecht, ganz ohne Zuwanderungsgesetz, ganz ohne liberale Attitüde pragmatischer Sanktionen. Wir "brauchen" keine Zuwanderung. Das ist ein dümmliches Paradigma klientelistischer Politiker und der dies nachplappernden Gutmenschen. Argumente wie fehlende Versorgung alter Menschen, überhaupt Überalterung und dergleichen mehr sind unsinnig. Erstens sehe ich von den Einwanderern sehr wenige in diesen Berufen arbeiten - das verbietet schon ihre Religion, einem Ungläubigen den Arsch abzuwischen - und zweitens sind die Preise völlig in Unordnung. Das gesamte Preis- und Lohnsystem der BRD ist in Unordnung. Aber das führt jetzt zu weit, das alles auseinanderzuklamüsern. Kinder werden in diesem Land zu wenige geboren, weil sie schlichtweg zu teuer sind und die Familien, sofern sie nicht der Unterschicht angehören, durch Kinder mehr Nachteile als Vorteile haben. Man setze den Kinderfreibetrag auf 30000 € p.a. und streiche das Kindergeld, schon werden die Geburtenzahlen explodieren. Zugleich garantiere man arbeitsrechtlich das Wiedereingliederungsrecht der Schwangergewesenen für eine Zeit X nach ihrer Niederkunft. Aber diesen Mut, das also durchzusetzen, hat keine Regierung. Also behilft man sich und der Industrie, die billiges Prekariat braucht, indem man die Tore öffnet und unter dem Mantel der Flüchtlingshilfe Millionen Menschen ins Land lockt, die als billige Arbeitskräfte die Gewinne der Industrie halten und erhöhen werden, zugleich aber Druck auf die Menschen machen, die eh wenig Geld verdienen.

  19. #194
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Deutschland kann kein Einwanderungsland sein, denn wir haben dafür weder Regelungen noch ein Gesetz. Typische Einwanderungsländer, wie z.B. die USA oder Australien, haben für die Einwanderung strenge Kriterien geschaffen, die der potentielle Einwanderer erfüllen muss. Bei uns ist genau das Gegenteil der Fall - wir nehmen jeden...und nennen das dann Asyl.
    Ein Versäumnis der Politik, obwohl Experten seit Jahren auf die Dringlichkeit hinweisen - heute wissen wir warum. Wir brauchen Zuwanderer von Qualität, mit Fertigkeiten, mit Anpassungs-Fähigkeit -und- Willen, mit offenen Herzen und Armen, mit Interesse an unserer Kultur, die unserer freien Gesellschaft mit Respekt begegnen, die Andersgläubige tolerieren und sie als ihre Nachbarn akzeptieren. All das bekommen wir nicht. Wir bekommen Hinterwäldler, die nichts anderes im Sinn haben als unsere Sozialkassen zu plündern. Die Kriegsflüchtlinge nehme ich davon aus, aber die machen ohnehin max. 25% der "Zuwanderer" aus. ja, wir brauchen Zuwandere: Franzosen, Chinesen, Spanier, Italiener, Portugiesen, Russen, Amerikaner, Japaner, .............doch davon sind wir weit entfernt.

    ps. heute wurde in Villingen - Schwenningen eine scharfe Handgranate auf das Areal eines Flüchtlingsheimes geworfen.... und hat...Gott sei Dank...nicht gezündet. Allerdings glaube ich auch, dass dies nur der Anfang war...

  20. #195
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    das sind genau die liberal-pragmatischen argumente, die für kapitalisten typisch sind. menschen werden nach ihrem wert bemessen und ihnen darüber rechte zugesprochen. die argumentation der kapitalisten, wie hier auch von einem, der sich demokrat nennt: nur wer dem kapitalismus nützt, solle ein recht auf einwanderung besitzen. die anderen mögen bleiben, wo der pfeffer wächst.

    eben deshalb kann ich mich mit der AfD-politik nicht anfreunden, denn sie besitzt KEINEN alternativen ansatz, sondern will schlichtweg genau das gleiche wie die meisten anderen parteien der BRD auch.

    BRAUCHEN? ja, wenn man weiters hunderte milliarden gewinn durch völlig überflüssigen export haben will. nutzanwendung für diejenigen, die eben den gewinn machen. deutschland braucht das nicht. wer aber den profit sichern will, der braucht eine nicht enden wollende einwanderung.

  21. #196
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Der Experte für Geschichte ist ja Aerolith, doch ich stelle mal die These auf, dass niemals in der Weltgeschichte Völkerwanderungen durch Grenzen aufgehalten wurden, sehen wir mal von der chinesischen Mauer ab. Auch die physische Mauer zum Ostblock konnte die Flüchtlinge nicht aufhalten.

    Sind die Flüchtlinge durch Grenzen aufzuhalten?

    Die Wertselektion, die Aerolith anspricht, ist das eigentliche Integrationshemmnis.

    Sind die Mauern in den Köpfen nicht das eigentliche Problem?

    Wir können nur global denken lernen...

  22. #197
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    ich bin gegen grenzen, erkenne jedoch ihre notwendigkeit an. eben deshalb müssen sie für jeden durchlässig sein, in einer ordnung. jeder sollte erst einmal freie ortswahl haben. weltweit. aber wenn er in einem rechtsverbund, der durch grenzen bestimmt wurde, die ordnung störte, muß er wieder raus und hat sein recht für diesen rechtsverbund für eine zeit X verwirkt.

    so ähnlich ist das in der BRD derzeit auch geregelt. aber es wird nicht durchgesetzt. vor allem aber werden die armen menschenmassen der welt durch das versprechen auf staatlich garantierte partizipation am erwirtschafteten reichtum derjenigen gelockt, die ihn erarbeitet haben. das ist klientelismuspolitik, denn meiner meinung nach sollen diejenigen, die zuwanderung brauchen (industrie, kinksgrüne, kinderlose kleinbürger...) diese neubürger auch bezahlen, nicht aber die gesamte gesellschaft.

  23. #198
    Demokrat für Deutschland
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Das hat doch nur teilweise etwas mit Kapitalismus zu tun, mehr damit ... wie unterschiedlich wir staatliche Grenzen definieren. Kein Kommunist dieser Erde würde jeden x-beliebigen Menschen auf sein Grundstück oder in sein Haus lassen. Jeder Mensch zieht, von der Privatsphäre angefangen, Grenzen. Ein Staat ist nichts anderes als eine große Familie, die ihren privaten Lebensraum absteckt. Wenn nun ein Fremder dein Haus betreten, Mitglied deiner Familie werden will, dann wirst Du ihn möglichst schon vorher unter die Lupe nehmen - ist er ein "Gewinn" (Kapitalismus) für deine Familie, dann wird dir die Entscheidung wesentlich leichter fallen...als wenn die Gefahr groß ist, dass er deiner Familie und dir zur Last fällt und euren "Lebensstandard" (Kapitalismus) bedroht. Das mögen kapitalistische Beweggründe sein, aber von denen wird auch jeder Kommunist getrieben - Kommunisten sind am Ende nichts anderes als heuchlerische Kapitalisten. Dann doch lieber auch dazu stehen. Kommunisten argumentieren aus der Sicht des "Eindringlings", aber nicht aus der des Gastgebers....das sind Sonnenkönige wie (Karl) Ludwig...die den Fleißigen vorrechnen ...wie wenige Tage im Jahr sie für die Schmarotzer arbeiten müssen.

    Es gibt darüber hinaus noch viele andere mögliche Gründe, warum ich den Fremden nicht in meiner Familie haben möchte. Womöglich ist er gefährlich und eine Bedrohung für Leib und Leben, vielleicht will er unser Tischgebet abschaffen, ist nicht dazu bereit sich mit uns(in unserer Sprache) zu unterhalten, will nicht am Familienleben teilnehmen...usw...es gibt viele Gründe dafür...warum ich jemanden nicht in mein Haus lassen möchte. Dennoch braucht jede Familie "Zuwanderung" (frisches Blut) um die Familie zu erhalten. Dieses Blut muss alleine schon aus genetischen Gründen (Inzest) von Außen kommen. Aber die Braut mag sich ihren Bräutigam schon selbst aussuchen.

    Wähler-Analysen zeigen, dass der typische Linke eher weniger gebildet, unterdurschnittlich verdienend, oder gar Hartz4 Empfänger ist. Diese Leute leben gerade davon, dass andere für sie arbeiten...und haben überhaupt kein Interesse...dass sich daran etwas ändert.

  24. #199
    Jonny Rotten
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Sie haben vergessen, dass der "typische Linke" natürlich auch Drogen konsumiert! Mann, was müssen Sie für Schmerzen haben ..

  25. #200
    Demokrat für Deutschland
    Status: ungeklärt

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Stimmt, ich hatte vergessen zu erwähnen: "...und sie schlucken jeden Köder....."

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