Umfrageergebnis anzeigen: Brauchen wir Zuwanderung?

Teilnehmer
7. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ja, unbedingt

    3 42,86%
  • nein, überflüssig

    0 0%
  • ja, aber nur, wenn ein Gesetz diese regelt

    2 28,57%
  • nein, weil wir unsere Probleme immer noch selbst regelten

    1 14,29%
  • ich weiß es nicht

    1 14,29%
+ Antworten
Seite 1 von 9 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 25 von 211

Thema: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

  1. #1
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Post Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Argumentationsübung. Die Argumente werden diametral gelistet. Vorerst sollen jeweils acht Argumente den Diskurs einläuten. Sollten sich weitere Argumente pro oder contra aus dem Diskurs ergeben, werde ich sie hier einfügen.

    - notwendig, da der demographische Wandel die Deutschen vergreisen und aussterben läßt (2050 leben zehn Millionen Deutsche weniger) - die Menschen werden älter, bleiben länger erwerbstätig und sichern ihren Lebensstandard zunehmend individuell
    - da die Zahl der Rentner steigt, würde eine fehlende Einwanderung dazu führen, daß jeder Arbeitnehmer einen Rentner bezahlen muß - die Lebensrente wird schon längst nicht mehr aus den Einzahlungen der gegenwärtig Arbietenden bestritten, sondern aus dem Zins und Zinseszins vergangener Jahrzehnte, zudem steigt die Arbeitsproduktivität Jahr für Jahr → das läßt erwarten, daß sehr bald nur wenige Menschen überhaupt noch arbeiten müssen
    - jede familienpolitische Umkehr zu einer Politik mit Familien von drei Kindern wird erst in Jahrzehnten greifen (wenn überhaupt), ergo müssen Zuwanderer die Lücke zwischen Sterbenden und Neugeborenen schließen helfen - wir müssen keine Lücke schließen; es ist notwendig, da in zwanzig oder dreißig Jahren nur noch wenige Menschen für die materielle Sicherstellung unserer Bedürfnisse benötigt werden und auch viele medizinische Dienste von Robotern etc. erledigt werden können
    - Zuwanderer bringen ihr Wissen ins Land und geben ihm damit einen Innovationsschub - im Zeitalter von Internet überflüssig; zudem erfolgt der Wechsel des Arbeitsplatzes in den wichtigsten Bereichen eineindeutig: es gehen Deutsche ins Ausland und kommen Fachkräfte aus dem Ausland → Einwanderung überflüssig, wenn den Arbeitsmarkt offenhält
    - integrationswillige Zuwanderer sind ein Gewinn für die Gemeinschaft - der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht → Menschen hinsichtlich ihrer Gebrauchsfähigkeit vor einer Einwanderung zu prüfen ist faschistoid und raubt armen Ländern ihre Fachkräfte, die dort wichtiger sind als hierzulande
    - jeder Mensch sollte freies Wohnrecht auf der Welt besitzen - die Rechte der Einheimischen besitzen gegenüber denen der Auswärtigen Vorrang, d.i. überall auf der Welt so, denn die Einheimischen haben das, was sie umgibt, erarbeitet
    - man muß die Unterscheidung zwischen Asylrecht und Zuwanderungsgesetz aufheben und ein allgemeines Gesetz für Zuwanderung schaffen, das es jedem ermöglicht, unter Berücksichtigung bestimmbarer Kriterien einen Lebensmittelpunkt seiner Wahl zu setzen, der zugleich den Einheimischen ihrerseits Lebenssicherheit konzediert - da nur 8% der Zuwanderer im letzten Jahr zu Arbeitszwecken in die BRD kamen, schafft die bisherige (gute) Gesetzgebung offenbar zu viele Lücken, die von 92% der Zureisenden bereits jetzt ausgenutzt werden und auch durch ein neues Gesetz kaum verhindert werden können, es sei denn, man streicht staatliche Hilfen und überläßt die Versorgung der Bevölkerung
    - viele der Zuwandernden bleiben nicht lange; sie kommen, um Erfahrungen zu sammeln, was man ihnen nicht vorenthalten sollte, sondern konkret durch Gesetze fixieren muß - es wandern zu viele Deutsche aus, denn die BRD ist ein Niedriglohnland, was auch mit dem Zuzug zahlreicher (billigerer) Arbeitskräfte aus dem Ausland zu tun hat

  2. #2
    kls
    Status: ungeklärt

    Was heisst hier 'brauchen'?

    Warum wird denn, wenn schon vorhanden, der Volksverhetzungsparagraph (§ 130) nicht bei muslimischen Hasspredigern hinzugezogen?

    Zu diesen Pro und Kontras:

    Wir werden älter, also kosten wir mehr nach unserer Zeit im Erwerbsleben. Warum sollte dieses Land nicht mit nur 40 Millionen Einwohnern funktionieren? Leider werden die erwirtschafteten Arbeitsproduktivitätsgewinne nur nach oben weiter gereicht. Die demoskopische Lücke von Leuten schließen zu lassen, die unserer Kultur ablehnend bis feindlich gegenüberstehen, halte ich für kein gutes Konzept. Das Wissen der Zuwanderer ist im Regelfall noch schwer ausbauwürdig, außerdem kommen nicht so viele wegen den besseren Studienmöglichkeiten. Sorry, aber die meisten wollen nur die Vorzüge unserer Kultur genießen, zu denen auch das Recht gehört, sich ungerecht behandelt zu fühlen, weil die Traditionen nicht geachtet werden und das Geld nicht reicht. Dass integrationswillige Zuwanderer ein Gewinn für die Gemeinschaft sein können, bezweifle ich nicht. Nur - wie viele wollen sich denn integrieren, wo es doch Verrat wäre? Wie viele sind der I.S. In die Arme gefallen. Ich bin zu faul zum Recherchieren, aber sozialer Gewinn sieht anders aus. Gettobildung, Subkulturen, Hassprediger, Ja-ja, ich weiß. Es sind nur wenige, aber die können eine offene Gesellschaft wie die unsere zerstören. Freies Wohnrecht für alle? Welche Tofubäckerin denkt sich denn so etwas aus? Weiß die denn nicht, wie viele Millionen sofort darauf pochen würden? Kann man es ihnen verdenken? Nein, dieses Land, wo Milch und Honig fließt, weil es (indirekt) die meisten Länder mit ausbeutet aus denen diese Millionen verzweifelter Menschen versuchen zu entkommen, ist zu verlockend, als dass wir diese Entscheidung, wer rein darf und wer nicht, keinesfalls den Betroffenen überlassen dürfen. Das wäre nicht nur dumm, sondern auch ungerecht denen gegenüber, die sich an die Spielregeln halten.

    Wir sollten erst mal die Probleme lösen, die unsere bisherigen Zuwanderer verursachen. Nicht mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Sozialromantikerinnen, die dann irgend eine Projektgruppe betreuen, bis die Gelder alle sind. Natürlich auch nicht mit faschistoiden Intentionen. Sondern mit HIRN! verdammt. Sooo schwer kann das doch nicht sein, pragmatisch und ohne Tamtam etwas in Bewegung zu setzen, was nicht ausschließlich der Eitelkeit von Entscheidungsträgern dient.

    Von ehrenamtlichem Kümmern halte ich wenig, weil in der Folge die finanziellen staatlichen Einbringungen zurückgehen.

    So, nun habe ich mich vermutlich bei den schlichteren Gemütern als Xenophob geoutet. Und jawollja: Unsere Politiker fallen vom Dach und bei jedem Stockwerk, an dem sie vorbei rauschen, denken sie: "Na, bis hierhin ging es doch prima".

    Dem Land, dem Volke dienen? In größeren Zusammenhängen denken, wofür sie ja auch bezahlt werden? Die Energie nicht im verbalen Verdun vergeuden, sondern einfach seinen Job machen?

    Hahahaha.

  3. #3
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    AW: Was heisst hier 'brauchen'? Ordnungsprinzipien

    Bräuchte erst einmal eine Einteilung: Beispielsweise Pro 1.1- 8 und Kontra 2.1 - 8, damit ich Deine Argumente einsortieren könnte und einen Kontext herstellen könnte. Schlage zudem die Spalte Synthese 3.1 - 8 vor. Spalte 4 könnte die Neothese im Zielfindungs- und Entscheidungsprozess entwickeln. Nennen wir es vorerst weiträumig mögliche "Syntheseforschungsgedanken" - ohne Anspruch auf Gültigkeit - Arbeitshypothesen eben.

    Daneben wären die tatsächlichen Systembedingungen und ihre Ursachen mit einzubeziehen, gegen die wir uns ohnehin bedeutungslos zur Wehr setzen und in individuelle relative Dichotomien verfallen. Abgestufte Konzepte relativer Besonderheit wären von synergetischen Strukturen zu unterscheiden. Wobei Synthese und Neothese durchaus zusammengefasst werden könnten. War ja nur ein Gedanke.

    Ansonsten KL, ich versteh echt nur BAHNHOF. Davor müsste ich Aerolith erstmal verstehen. Tabellenform?

    Was macht den Strom zum Strom? Was macht das Mehr zum Meer? Ich lass die Gedanken mal sacken. Einziger Aspekt: Globaler Betrachtungsmaßstab wäre schön.

  4. #4
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Was heisst hier 'brauchen'? Ordnungsprinzipien

    Systembedingungen führen zur Komplexität, die in einer auf Pro und Contra eingestellten Diskussion eher zu Erkenntnisverwäßrung führen. Am Ende muß in einem System alles ausgeglichen werden, also zur Beliebigkeit führen, andernfalls erfüllt ein System nicht mehr seinen Zweck. Vielmehr ist es das Ziel einer Diskussion, zu einer Entscheidung zu gelangen, also die einzelnen Argumente FÜR SICH zu prüfen und dann zu sagen, ich stimme dem oder jenem zu. Als nächsten Zwischenschritt (um zu einem Ergebnis zu kommen), findet man das stärkste Argument. Dann läßt sich entscheiden, ob man die Eingangsfrage mit ja oder nein beantwortet.
    Kurzum: eine dritte oder vierte Spalte halte ich schlichtweg für überflüssig. Gibt es weitere Argumente, dann sollten sie in diesen BEIDEN Spalten Platz finden.

  5. #5
    kls
    Status: ungeklärt

    Eindeutig Stellung

    Nein! Nach meinem bisherigen Wissensstand BRAUCHEN wir KEINE Zuwanderung. Aber gegen ein bisschen habe ich nichts, besonders wenn es sich um experimentierfreudige Kunststudentinnen aus Bielefeld handelt. Ich meine, wenn man einem Club beitritt, sollte man die Satzung achten. Die Freiheiten nutzen, um mühsam erworbene Freiheiten wieder abzubauen ist schizo. Viele von denen kennen es ja gar nicht anders und sehnen sich, so wie manche entlassene Langzeithäftlinge zurück in die Anstalt flüchten, nach Kopfknast. Den Wert von Bildung lernt man erst zu schätzen, wenn man ein wenig von davon erworben hat.

    Die Dosis macht's! Zur Zeit haben wir 20 % Migrationshintergründler (Ist das nicht ein irres Wort? Hört sich an wie eine Fischart.) - ich denke 25 % sind tragbar, vielleicht mehr, wenn wir die, welche gegen die Spielregeln verstoßen, schneller vom Feld schicken würden.

    Die einzelnen Argumente pro und contra sind alle herrlich mit Schlagworten, Halbwissen, Unterstellungen und Vorurteilen tot zu kloppen, je nach Interessenlage.

  6. #6
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    Der Reihe nach...

    1. Alterspyramide:

    Pro: Wachstumsparadigma (Sachzwang)
    Kontra: Individuelle Vorsorge (soweit möglich)
    Synthese: Wieviel Menschen können wie lange auf dem Planeten leben?
    Neothese: Autarke Lebensplätze

    2. Rentenproblem:

    Pro: Belastung der Beitragszahler steigt ohne Zuwanderung
    Kontra: Zunehmende technische Arbeitslosigkeit
    Synthese: Globale Grundsicherung
    Neothese: Globales Berechnungsmodell

    3. Familie und Beruf

    4. Kulturelle Faktoren

    5. Integration, Inklusion

    6. Teilhabe

    7. Rechtlicher Rahmen und Trennung Asyl und Zuwanderung

    8. Motive von Abwanderung und Zuwanderung

    Wesentlich ist bei der Betrachtung einerseits die Zielvorstellung, andererseits der Betrachtungshorizont (national, europäisch, global) und drittens die tatsächliche Entwicklung der Gründe, die Menschen bewegen, ihre Heimat zu verlassen.

    Daneben erinnere ich an das MINK-Verfahren:

    a: Wer hat die Macht, daran etwas zu ändern? Mit welchen Machtkonstellationen haben wir es zu tun? Welche Entscheider "koalieren" mit wem?
    b: Wer besitzt welche Informationen und wie werden sie ausgewertet?
    c: Wer bestimmt die Normen, nach denen wir Ordnungsprinzipien betrachten?
    d: Wer kontrolliert die Einhaltung der Ordnungsprinzipien und vergleicht den Soll- mit dem Ist-Zustand??

    Daher bleibe ich dabei: Ohne Zielfindungsprozess und definierte Ziele kann kein Rationalprinzip angewendet werden. Was nationale Entscheider entscheiden können, hat wenig Einfluss auf die tatsächliche Situation. Entscheidend ist daher die Globalentwicklung, aus der die Ursachen für das Verhalten entstehen.

    Ohne einen globalen Betrachtungskontext aufzubauen, wird die nationale Frage von Faktoren überdeckt, die außerhalb unseres Einflussbereiches liegen.

    In China hat sich der Stoffumsatz seit den Achtzigern des letzten Jahrhunderts verdreißigfacht. Global würde ein Wachstum von 3 % bei Verdoppelung der Bevölkerung bis zum Ende des 21. Jahrhunderts einen vierzigfachen Stoffumsatz bedeuten. Ob wir den Planeten für Shell opfern oder für die Rentensysteme - es bleiben isolierte Milchmädchenrechnungen.

    Zuwanderung und Flüchtlingsströme können nicht wirklich kausal getrennt werden. Egal welche Zuwanderungsgesetze bestehen, eh die Menschen zuhause verhungern, sterben sie lieber auf den Seelenverkäufern der Schlepper. Allein der nationale Blickwinkel reicht nicht aus, die globale Bilanzwaage (Mitwelt. Arbeit, Teilhabe, Gesundheit und Planet zu erkennen.

    So sucht die Synthese nach einer Schnittmenge, die Neothese nach bisher unbedachten Möglichkeiten. Ein begrenzter Planet kann nicht unbegrenzt wwwachsen, unter dieser Grundprämisse opfern wir für unsere Rente die Zukunft der Kinder. Global besitzen gerade noch 25% einen sicheren Arbeitsplatz, das steigende Überangebot an Arbeitskraft bei zunehmender technischer Arbeitslosigkeit führt zum Preisverfall der Arbeit.

    Die Lebensqualität - als Indikator für die Funktion des gewählten Systemrahmens - sinkt global immer schneller, je mehr wir auf Expansion in einem begrenztem Lebensraum setzen. Es gibt Fragen, die einfach nicht mehr national gelöst werden können. Wir planen, doch wir erkennen die Regelkreisläufe dabei nicht.

    Bezeichnend ist: Der globale Wissensarbeiter besitzt Zukunftshorizont und gewinnt an Wert, wohingegen der Produktionsmitarbeiter überall an Wert verliert. Es ist keine Lösung, innerhalb global wirksamer Finanzströme nationale Inseln vermeintlicher Glückseligkeit zu erwarten. Ohne uns alle in einem Boot sitzend im Fluss der Zeit zu betrachten, blicken wir auf wechselseitige Egoismen, die niemandem langfristig nutzen. In allen Bereichen erkaufen die Pro- und Kontra- Diskussionen nur Zeit, die Sowohl-als-auch Spalte ist in meinen Augen notwendig.

    3. Familie, Beruf und Zuwanderung

    Zitat von Aerolith:

    Pro - jede familienpolitische Umkehr zu einer Politik mit Familien von drei Kindern wird erst in Jahrzehnten greifen (wenn überhaupt), ergo müssen Zuwanderer die Lücke zwischen Sterbenden und Neugeborenen schließen helfen

    Kontra - wir müssen keine Lücke schließen; es ist notwendig, da in zwanzig oder dreißig Jahren nur noch wenige Menschen für die materielle Sicherstellung unserer Bedürfnisse benötigt werden und auch viele medizinische Dienste von Robotern etc. erledigt werden können

    Pro:
    - Familie können heute keine Normalverdiener mehr bezahlen. Eine multikulturelle Großfamilie ist besser aufgestellt, was Solidarität, Lebensbewältigung und vernetzte Gruppenstrukturen angeht.
    - Wirtschaft muss wachsen, sonst bricht das Renten- und Sozialsystem mit seinen angenommenen Wachstumsannahmen zusammen. Ebenso die Staatsfinanzierung und die Bankenwelt.


    Kontra:
    - aufgrund technischer Arbeitslosigkeit (3-D-Drucker, Rationalisierungsdruck, Effizienzsteigerung) in Verbindung mit globalem Preisdruck und sinkender Globalkaufkraft sind die Annahmen, die einen Facharbeitermangel prognostizieren, höchst fraglich.
    - ebenso unabwägbar sind die globalen Wanderwege von Märkten und Produktion im Unterbietungswettewerb von Volkswirtschaften


    Synthese:
    - globale Betrachtung innerhalb einer ressourcenorientierten Gesamtstrategie (Mitwelt, Leben, Arbeit, Zukunft)
    - Zielfindungsprozess auf globaler Ebene
    - Wertschöpfungsansatz (soziokulturelle Gesamtrechnung [1])


    Neothese:
    - Globalsimulationsberechnung des jeweilig resultierenden Zukunftshorizontes (bei welchen Klimafolgen und Lebensbedingungen)? (Siehe Indien: Arbeiter kippen tot um)
    - Ausrichtung an regional autarken Strukturen, Stärkung autonomer Selbstregulation
    - neue Formen internationaler Zusammenarbeit
    - Global Greening Projekt



    1. Soziokulturelle Gesamtrechnung

    Planungsrechnungen unter soziokulturellen Gesichtspunkten funktionieren selten, da die Verhaltensentscheidungen kaum zu normieren sind. Am Beispiel Gesundheitswesen wird diese Perspektive "Inanspruchnahmeorientierte Bedarfsplanung" genannt. Hürden, wie die "Praxisgebühr", sollten die unnötige Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen vermindern. Was jedoch auf der einen Seite kurzfristig eingespart werden konnte, führt andererseits dazu, dass langfristige Erkrankungen hinzukommen, die schwerer verlaufen, weil sie (durch die Hürden) später entdeckt werden.

    Wesentlich sind ebenso die "verhaltensabhängigen Bedarfsplanungen" des einzelnen Menschen zu beachten, die, eingebettet in Gruppenstrukturen, jeweilige Eigendynamiken entwickeln. Daraus Berechnungen abzuleiten, macht Planung unmöglich. Stellschrauben und Regelungssysteme wären zu entwickeln und in Relation zu einem Planetenwert zu bringen, den Soll-Ist-Vergleich durchzuführen, durch den das Rationalprinzip ermöglicht wird.

    Wie krank oder gesund sind die möglichen Zuwanderer?
    Wie gehen wir im Falle einer globalen / europäischen / nationalen Rezession mit den Menschen um, die heute noch von der Industrie angefordert werden?
    Wie fair ist es, die geistigen Eliten aufzunehmen und die schlecht ausgebildeten abzulehnen?
    Wie kann eine "Wertselektion" stattfinden, ohne die Humanität dabei abzuschreiben?
    Wie kann das Verhalten von Schleppern und Flüchtlingen berechnet werden, ist es von vielfältigen Faktorengruppen abhängig?
    Wer darf leben? Wer muss sterben?
    Welchen Betrachtungkontext und Fokus setzen wir an?
    Sind Menschen Bilanzpositionen oder besitzen wir "humanen Mehrwert" im Sinne des Ausfalls möglicher "Kulturleistung"?
    und tausend andere Aspekte mehr...

    Daher die Neothese der globalen Betrachtungsnotwendigkeit in Simulationsprogrammen zur Entscheidungsfindungsunterstützung neu zu bestimmender Globalgremien, die eine globale Mitwelt- und Globalgesamtrechnung beinhalten sollte, das Rationalprinzip auch nur im Ansatz verfolgen zu können. Globaler Blindflug löst ein Problem, indem mindestens zwei neuen Problemberge entstehen.

    Bei einem dauerhaften Überangebot an Arbeitskräften führt der Wunsch der Industrie nach Zuwanderung zu einem sich weiter verschärfenden Unterbietungswettbewerb der Arbeitnehmerschaft. Die möglichen sozialen Folgen trägt jedoch nicht die Industrie, sondern wir alle zusammen. Der Verlust der Menschlichkeit, die durch unsere utilitaristischen (wertselektiven) Betrachtungsmuster entsteht, ist soziokulturell (auch finanziell) größer, als die drei Groschen, die die Industrie an Steuern zahlen wird.

    Schwieriges Thema

    Ohne die Frage zu beantworten, wie wir leben wollen, ist unsere Zuwanderungsdiskussion ebenso ein Blindflug. Um zu entscheiden, ob wir Zuwanderung bräuchten, müssten wir wissen, was wir als Zielzustand definieren. Eine erweiterte Form von Gruppenbedürfniskommunikation wäre notwendig, die aus Entscheidungen resultierenden Realitäten in einen Soll-Ist-Vergleich zu setzen.

    Wert- und nutzenorientierte Betrachtungen von Menschen in traumatischen Notsituationen entscheiden über Leben oder Tod. Die Barbarei des unverstandenen Eigennutzes ist Ursache, der Rest ist globale Wirkung.

    Wen die Investoren, wo auf diesem Planeten, mit welchen Absichten, wie behandeln, liegt weit außerhalb jedweder demokratischen Entscheidungsfindung.

    Folge dem Geld, dem die Flüchtlinge folgen. Fakt ist, dass neben der Zuwanderungsströme auch die Flüchtlingsströme nicht unbedacht bleiben können, die ohnehin nun europaweit verteilt werden sollen. Wobei auch die europäische Handlungsebene die ursächlichen Problemtafelberge nicht antastet. Folge der Gier des Marktes und du siehst die Ströme der Opfer.

    "Leben - und Leben am Leben lassen" kann nicht allein von den Investoren bestimmt werden. Daran könnte die "Koalition" wohl zerbrechen. Neue Formen globaler Entscheidungsfindungsprinzipien wären wohl zu erarbeiten. Eine Wertselektion - ohne den Gesamtwert zu kennen - führt jedenfalls nicht zu rationaler Unterscheidungsfähigkeit. Emotional vertretbare Entscheidungen können selten unter dem Einfluss von Angst gefunden werden.

    Im Grunde führt alles zu einer "globalen Angststörung" zurück. Durchlässige Grenzen gleichen Spannungsgefälle aus, die steter Fluss von Wünschen und Hoffnungen erschafft. Was wollen wir denn bitteschön alle arbeiten? Wer soll das Produzierte denn ohne Kaufkraft und Planet noch konsumieren? Wo wollen wir denn alle hin? Ohne die "Soziale Frage" global zu stellen, ist es unmöglich, eine national handhabbare und verständliche Antwort zu finden. Bei global freiem Investorenkapital können nationale, europäische und insgesamt wertselektierende Betrachtungen das tatsächlich bestehende, globalsoziale Diffusionsgefälle in der Lebensmöglichkeitenverteilungsrechnung nicht zu mindern. Ausgleich wäre in globalen Entscheidungsfindungsprozessen zu finden. Ohne die Stellschrauben der Ursachenblöcke unserer globalen Angst- und Verhaltensstörung erkennen zu wollen, ist eine sinnhafte Regulation osmotischer Druckgefälle in einem verbundenen Lebenssystem unmöglich.

    Wir können die "Erkankungen" eines Lebenssystems nicht begrenzt betrachten. Alle Faktoren informationstechnisch zu erfassen, ist dem menschlichen Verstand bisher ebenfalls scheinbar unmöglich. Abgrenzung kann in verbundenen Lebenssystemen immer nur Teilerfolge erzielen, die Zeit bringen. Systemische Selbstheilungskräfte bleiben bisher unbeachtet.

    Der Entropiefalle, der Zunahme von Entscheidungsmöglichkeiten unter Umständen, die immer unwahrscheinlicher informationstechnologisch abzudecken und daher zu kalkulieren sind, je weiter sie dabei in die Zukunft blicken, ist mit einer Kontroverse allein kaum zu entgehen. Wenn wir auf einem Planeten (entscheidungstechnisch) immer vorrangig den Kapitalströmen folgen, folgen die Folgen ausgeblendeter Humanität, auf einer globalen Spielwiese, auf dem zugewanderten Blasen an den Füßen. Eine Globalsimulationsrechnung könnte Abhilfe schaffen: Man könnte Entscheidungen in ihren Wirkungsweisen im Zeitkontext auf globaler Ebene betrachten und unterscheiden lernen, was wir wünschen, und, was uns eher nicht wünschenswert erscheint.

    Ohne zu wissen, was uns wünschenswert erscheint, darauf zu hoffen, dass wir es finden, ist zumindest noch weniger wahrscheinlich. Macht, Interesse, Normen, Organisation und Kontrolle - das MIN(O)K Verfahren: Organisation mit höheren Ordnungsreaktionen durch Organisationssimulationsrechnungen mit Kohärenzabsichten in friedlicher Koexistenz. Ein "OK" zu Entscheidungsfragen globaler Reichweite könnte in einer Simulationsrechnung in einen erweiterten Zeitkontext der Betrachtung gebracht werden. Die "gedankliche Vierjahresplanung" der Parlamente hinkt hier im Zeithorizont den Interessen der Investoren hinterher.

    Natürlich gibt es diese Programme und Berechnungen auf vielen Ebenen durchaus, allein die Intention der Herangehensweise könnte spannungsfreier gestaltet werden. Ohne die Ebenen des kollektiven Unbewussten mit einzubeziehen, kann die globale "Wohinwegwo-Zuwanderungsfrage" nicht beantwortet werden, da wir von einem emotional wünschenswerten Zustand sprechen, über den wir nie wirklich gesprochen haben. Wir sind uns dessen nur graduell teilbewusst, was wir als Lebensqualität wünschen würden, spielte es überhaupt noch ein Rolle. Quantitätsbetrachtungen gestalten jedoch nicht allein das Qualitätsbefinden. Mangel durch Selektion zu begrenzen, ist dauerhaft unmöglich. Das Mitwelt-Ranking des kollektiven Unbewussten spielt in dieser Frage eine grundlegende Rolle. Wie weit geht ein jeweiliges Wir jeweils aus welchem Grund? Die Verhungerungs- und Überlebenskonflikte könnten doch weitestgehend noch vor Ort behoben werden, würde im Mangelsystem nicht aus Problemen Profit bei der "European Homecare". Verschickung war auch damals üblich. Globale Verschickung ist jedoch unmöglich. Wo wollen wir uns hinschicken?

    Ein System des Mangels erzeugt Defizite im Verhalten und im Bewusstsein. Emotionale Kohärenz kann nicht durch kognitive Selektion im Sinne des modernen Investitionsu(b)tili(total-it-)arismus erreicht werden. Die Blattern haben wir in der UN ebenso deutlich am Hals.

    Ein globaler Wahlomat könnte die Entscheidungswirkungen (VORHER) (im Klimafolgenwirtschaftssimulationsmodell im Zeitkontext der planetaren Situationsentwicklung (im Kontext von Klima-, Wirtschafts-, Kriegs- und Mangelflüchtlingströmen)) abbilden. Da könnten wir dann am Begriff Rationalprinzip zu kratzen beginnen. Vorher sehen wir nichts, wie es wirklich ist. Mitgefühl kann nur erwarten, wer Mitgefühl aufbringt.

    Wissen wir, wie wir leben wollen? Ohne diese Frage zu beantworten - wie wir leben wollen - können wir Vorteile oder Nachteile von irgendetwas durch irgendwas ja nicht von "weißnichtwieundwas" unterscheiden. Die Industrie schaut dem "geschenkten Gaul" dabei nicht kritisch ins Gehirn. European Homecare ist ein gutes Investment. Elementare Bedürfnisse besitzen keinerlei "Elastizität der Nachfrage". Schafft die Nachfrage die Schlepper oder die schaffen Schlepper die Nachfrage?

    Der Mensch ist zum globalen Geldwanderer geworden. Gibt schon Löhne unterhalb eines Euro die Stunde in Europa... Wohin wollen wir denn "Wachsen"? Die EZB wird´s schon bezahlen, erkauft nur Zeit. Herrhausens globaler Schuldenschnitt gehört mal auf den Tafelberg....

  7. #7
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Question Wachstumsparadigma?

    Ich teile Deine Argumentation nicht, WSIB.

    Was meinst Du mit "Wachstumsparadigma"?
    Synthese: Unser Planet? Lebensraumprobleme? - Erschließt sich mir nicht. Unser Planet besteht nicht nur aus riesigen Städten, sondern großteils aus unbewohnten Wäldern, Sümpfen, Wüsten, Prärien usw. Ungenutzte Areale, die darauf warten, zu bewohnbaren Gärten zu werden. Man sollte nie davon ausgehen, was heute ist und dann auf einen Zustand X in ferner Zukunft interpolieren. Die Weltgeschichte zeigt, daß Menschen immer und zu allen Zeiten in der Lage waren, sich ihre Umwelt nutzbar zu machen. Ich kann mich noch an die 80er Jahre erinnern, da hieß es, daß 2000 die Rohstoffe alle seien (Gruhl), der Planet verwüstet sein würde oder atomar verstrahlt... Nahrungsmittel könne der Planet nur für sechs Milliarden Menschen erzeugen...

    Alles Käse, Genossen. Wahrscheinlich können auf unserer Erde hundert Milliarden Menschen leben, vielleicht noch mehr. Man weiß es nicht. Vielleicht ziehen wir auf den Mond um, die Venus, einen Planeten im proxima centauri... Wer weiß heute, was in hundert Jahren sein wird, in fünfzig, morgen?
    Bleiben wir doch bei den wahrscheinlichen Folgen der Zuwanderung, wie sie seit einigen Jahren für die BRD Tatsache sind. Ich nehme da gern Deinen Gedanken auf:

    erstellt von WSIB:
    Planungsrechnungen unter soziokulturellen Gesichtspunkten funktionieren selten...
    Allerdings nicht.

  8. #8
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    AW: Wachstumsparadigma?

    Zitat von Aerolith:

    "Wahrscheinlich können auf unserer Erde hundert Milliarden Menschen leben, vielleicht noch mehr."


    Zuwanderung ist davon abhängig, wie sich die Bevölkerungszahlen weltweit entwickeln werden und ob die Menschen Zugang zu Wasser, Nahrung, Wohnung, Bildung und wirtschaftlicher Teilhabe finden. Ohne globale Zielvorstellungen über die Frage, mit wie vielen Menschen wir gedenken in einem begrenzten System zu leben, ist unser Globalverhalten nicht als rational zu bezeichnen.

    Die "Vermassung" von Flüchtlings- und Zuwanderungsströmen besitzt viele Ursachen, ein wesentlicher Faktor ist die inexistente Bevölkerungsplanung. Wobei Planung unmöglich ist, solange keine Zielvorstellung über den gewünschten Zustand besteht. Auch national betrachtet müssten wir die Frage beantworten lernen, was wir wirklich wollen. Regelungssysteme können globale Stellschrauben sichtbar werden lassen, bevor die Planungssysteme der Chinesen uns über den Kopf wachsen. Soziokulturelle Vorausschau kann nur ein globaler Lernprozess sein.

    So führt Chinas globaler Investitionskampf um landwirtschaftlich nutzbare Flächen beispielsweise in Afrika dazu, dass die Menschen des verkauften Kontinents versuchen, dorthin zu kommen, wo noch Lebensmöglichkeiten bestehen. Sehen wir auf die langfristigen Folgen das "chinesischen Marktverhaltens", dann ist die Zuwanderungsfrage eher davon abhängig, welche Entscheidungen von den chinesischen Investoren getroffen werden.

    Sind es nicht rund 450 Menschen, die auf einem Quadratkilometer Deutschland leben?
    Kann es Freude machen, in absehbarer Zeit mit 1000 Menschen auf einem Quadratkilometer zu leben? (1000 qm pro MENSCH: Käfighaltungsgesetze???
    Wie sieht es mit Lebensqualität aus?
    Wie viele Menschen kann ein globales ÖKOsoziosystem integrieren, bevor es aus allen Nähten platzt?
    Wie viele Menschen können ohne soziale Spannungen, wo in Europa leben?
    Wollen wir immer mehr Masse und verlieren wir den Begriff Lebensqualität nicht immer weiter aus den Augen?
    Was issn mit Grundgesetz und Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen?


    Bei Flüchtlingsverteilungsrechnungen auf europäischer Ebene sind wir ja faktisch jetzt angekommen. Global ressourcenorientierte Arbeitsverteilungsrechnungen wären ein nächster Schritt. Ohne globale Bevölkerungsplanung kriegen wir das lange verweste goldene Kalb nicht vom Eis. Weil China mit seiner Ein-Kind-Politik, allein auf weiter rationaler Flur, seine Alterspyramide auf den Kopf gestellt hat, sind sie nun gezwungen, globale Wertschöpfungsmöglichkeiten durch "Finanzwirtschaftsokkupation" zu betreiben. Alle wussten seit den Siebzigern des letzten Jahrhunderts von den Folgen des ungebremsten Bevölkerungsanstieges. Lies mal die Inschrift auf den Georgia-Guidestones und denke dann aus Sicht des "chinesischen Investors" noch mal darüber nach, wie Du Dich verhalten würdest?

    Unsere Rattenmentalität ist Folge des Sozialisationsdruckes in einer paradoxen Situation: Verließen früher die Ratten das sinkende Schiff, so verteidigen wir nun das sinkende Schiff gegen die Zuwanderung von Ratten aus den anderen sinkenden Schiffen. Wir beladen die sinkenden Schiffe jedes Jahr mehr. Wie viel spziale Tragkraft besitzt unsere Nussschale? Und vor allem: Worin schwimmen alle Nussschalen?

    Ohne Globalvolkswirtschaft völlig neu zu denken, dreht sich der (BWL-) Verstand nutzlos im Kreis. Ohne das Fließgleichgewicht des Lebenssystems in den Mittelpunkt der Betrachtungen zu stellen, verhalten wir uns als Symbiont allgemein so unreflektiert und schädlich, dass von suizidalem Rattennihilismus gesprochen werden könnte, läge nicht auch darin eine Schicksalsbelehrung verborgen. Ohne eine globale Umwelt- und Sozialgesamtrechnung besitzen wir keine Indikatoren für das, was wir wollen würden, könnten wir uns selbst entscheiden.

    Tatsächlich sind wir in ein globales Soziosystem mit globalen Folgenkreisläufen eingebunden. Doch: Die Erde ist begrenzt. Es gibt Grenzen der ökologischen und ökonomischen Tragkräfte. Wenn die Schadschöpfungen größer sind, als die Wertschöpfung, macht diese Form des globalen Unterbietungswettbewerbs nationaler Systeme keinen Sinn.

    Es ist der Sachzwang des Wachstumsparadigmas, aus dem heraus China gezwungen sein wird, Afrika von Afrikanern zu entsiedeln, damit genug (nicht verseuchte) Landfläche zur Ernährung der eigenen Bevölkerung übrigbleibt. China kauft sich derzeit die Zukunft der Welt. Nicht weil sie böse oder aggressiv sind, einfach weil sie es müssen. Hätten wir damals begriffen, worauf die Modellrechnungen der Chinesen hinauslaufen, und warum eine globale Ein-Kind-Politik notwendig gewesen wäre, wäre China heute nicht gezwungen, globale Wertschöpfungsprozesse auf Kosten aller anderen Marktteilnnehmer an sich zu ziehen.

    Analog zu China könnte das Verhalten der Bundesrepublik innerhalb Europas betrachtet werden. Ego-Bandwurm-Fressmaschinen, die uns zu einem globalen Termitenhügel herabdegradieren. Die Intelligenz einer Art spiegelt sich im Planungshorizont, wurde einmal gesagt. Heute könnten wir sagen:

    Die Handlungsintelligenz einer Art wird vom Ausmaß des Umfangs des Verständnisses der Regelungsmechanik seiner Mitwelt bestimmt. Das Ausmaß bestimmt der resultierende Zukunftshorizont, den sich die jeweilige Art in Abhängigkeit von Quantität und Qualität ihrer Verhaltensoptionen selbst schafft.

    Gier ist kein tragfähiges Motivationskonzept, es ist sinnlos, für kurzfristige Profitmöglichkeiten die natürlichen Ertragsleistungen des gesamten Planeten dauerhaft zu mindern. Den Planeten als Gemeindewiese zu betrachten, könnte Maßstäbe verbinden. Es nutzt langfristig Niemandem, was wir für kurzfristige Profite tun.

    Liebe zum Leben ist das einzig tragfähige und ausreichend motivierende Bewusstseinskonzept, dass ich derzeit sehe. Konzepte der Unmenschlichkeit, wie die EU nun umzusetzen gezwungen ist, steckt Flüchtlinge und Zuwanderer in einen, ohnehin stark inhomogenen, europäischen Topf. Ohne Liebe zum Menschen in den Flüchtlingen und Zuwanderern könnte die Tragfähigkeit des gespannten sozialen Netzes überschritten werden, wenn sich nämlich die Lebensbedingungen für Afrikaner und Europäer dauerhaft verschlechtern, damit China weiter ungebremst wachsen kann.

    Die Un spricht in ihrem Bevölkerungsbericht wörtlich: Entweder es werden viele Menschen geboren und viele Menschen müssen sterben; oder es werden weniger Menschen geboren und es müssen weniger Menschen sterben. Aber wie kriegen wir Vollpfosten das mit "unbegrenzten Profitansprüchen" über einen Kamm geschoren? Wir brauchen eine globale Reorganisation hin zu einem Lebenssystem: Ein globaler Generationenvertrag, der Zukunftshorizonte und Lebensqualität aktiv auszubauen sucht. Der Absicht folgt dann die Energie. Hier wäre ein Sinn für Kohärenz zu entwickeln und auszubauen.

    Brauchen wir Zuwanderung, wenn das Meer, auf dem alle okönomischen Nussschalen treiben, in den ökologischen Abfluss der Zeit gespült wird? Auch China kauft nur Zeit damit, die "Afrikaner nach Europa" zu treiben und sich auf fremden Kontinenten auszubreiten. Sie schaffen sich Märkte und Profite, gelernt haben sie von der IG Farben. Die Kulissenschieberei bringt es nicht, ein neues Bühnenbild muss her.

  9. #9
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Wachstumsparadigma?

    Zitat Zitat von WirSindIchBin Beitrag anzeigen


    Zuwanderung ist davon abhängig, wie sich die Bevölkerungszahlen weltweit entwickeln werden und ob die Menschen Zugang zu Wasser, Nahrung, Wohnung, Bildung und wirtschaftlicher Teilhabe finden. Ohne globale Zielvorstellungen über die Frage, mit wie vielen Menschen wir gedenken in einem begrenzten System zu leben, ist unser Globalverhalten nicht als rational zu bezeichnen.

    Die "Vermassung" von Flüchtlings- und Zuwanderungsströmen besitzt viele Ursachen, ein wesentlicher Faktor ist die inexistente Bevölkerungsplanung. Wobei Planung unmöglich ist, solange keine Zielvorstellung über den gewünschten Zustand besteht.
    Ich nehme mir nur diesen Gedanken heraus, schließlich kann ich nicht jeden Tag ein Buch schreiben.

    Diesen Gedanken höre ich seit zweihundert Jahren. Er war es vor zweihundert Jahren und ist es heute. Es ist Materialismus.

    Zuwanderung in einem Gemeinwesen ist keineswegs von der Entwicklung der Bevölkerungszahlen in diesem abhängig. Ich komme Dir aber insofern entgegen, als daß ich gern zugeben möchte, daß es scheinbar die einfachste Lösung ist, fehlende Kräfte auf schlecht bezahlten Arbeitsplätzen durch diejenigen zu ersetzen, die anderswo noch weniger verdienen können. Genau diese Politik wird von den Kleinbürgern seit vielen hundert Jahren betrieben. Sie kann zu wirtschaftlichem Aufschwung führen und wird deshalb immer Zustimmung finden.
    Aber das ist keine Antwort auf die Frage, ob wir Zuwanderung BRAUCHEN. Was möglich ist, was leichter zu fallen scheint und was nach kurzfristigen Lösungen aussieht, muß nicht dazu führen, daß Probleme bei der Besetzung von schlecht bezahlten Stellen NUR SO gelöst werden können.
    Das betrifft nicht nur die Lösung in kleinen Problemkreisen, sondern auch in großen. Du machst den Fehler, daß Du von heutigen Lösungen resp. Nichtlösungen auf Zustände schließt, die nicht nur multipliziert werden (auf größere Räume), sondern auch mit dieser exponentialen Methode in die Zukunft verschoben werden.
    Wer sagt Dir denn, daß die Menschen bis dahin nicht ganz andere Ansätze zur Lösung ihrer vergangenen Probleme finden? Als Historiker kann ich Dir auf den Kopf zusagen, daß sie Lösungen finden werden, ABER sie werden neue Probleme schaffen, von denen wir heute keine Ahnung haben. Besonders in der Rohstofffrage wird das so sein. Ich meine, wir haben unseren Planeten gerademal zehn Kilometer tief angebohrt. Ich denke, daß wir schon bald in der Lage sein werden, ihn weitere zehn Kilometer anzubohren. Wer weiß, was wir alles finden? Sicherlich nicht nur heiße Luft.

    Flüchtlingsströme gab es immer schon. Man sollte die Tore nicht verrammeln, sondern jeden, der will, ins Land lassen. Man sollte ihm aber kein Geld geben, sondern nur mitteilen, daß er solange bleiben darf, wie er sich an die geltenden Gesetze und Bestimmungen hält. Hält er sich nicht, fliegt er. Was er verdient, muß er anzeigen. Daraus wächst aber kein Recht zur politischen Mitbestimmung, nur ein Bleiberecht. Vor Ort kann er dann, wie im Mittelalter, Bürgerrecht erhalten, wenn die Bürger des Gemeinwesens das gestatten (Indigenat nannte sich das). Damit ist aber keine Staatsbürgerschaft verbunden.

    Wenn man das so aufzöge, gäbe es keine Migrationsmafia, keine Schieber, keine Asylmafia etc. mehr. Und damit hast Du Antwort auf die Frage, warum das nicht so gemacht wird. Es verlören zu viele Leutchen an politischer und wirtschaftlicher Macht, wenn man die Tore aufmachte. Diejenigen also, die sich jetzt als Linksliberale ausgeben, sind in Wirklichkeit die Ausländerfeinde. Sie wollen alles regeln, also die Macht behalten.

    Bevölkerungsplanung ist dirigistisch. Davon halte ich gar nichts. Ich bin auch gegen Kinder-, Betreuungs- oder eheliche Freibeträge. Alles Käse. Kinder sind doch keine Ware.

  10. #10
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    AW: Wachstumsparadigma?

    Sorry, aber ich denke weiterhin, dass der Zuwanderungsdruck sich ein Ventil suchen wird. Da spielt die Versorgunsgsituation und die Bevölkerungsentwicklung auf dem Planeten schon eine Rolle.

    Gerade heute wurde beschlossen, Praktika für Asylanten ohne Zustimmung des JobCenters machen zu können. Die Industrie ruft nach Umsonst-Arbeistkräften und die Arbeitskräftebeschaffungsministerin macht Ihnen wieder einmal die Gesetze dafür.

    Sie brauchen sich nicht wundern, wenn der Unmut wächst, weil den Hartz Vierlingen diese Rechte nicht zugestanden werden.

    Fragen wir, wem es nutzt, sehe ich die globale Asyl- und Flüchtilingsmafia im Vordergrund. Beachten wir den Quadratmeterpreis für Flüchtlingsunterkünfte:

    Hier werden nach Gebührensatzung pro Quadratmeter 23,71 € gezahlt. Für die letzten Drecksbuden kann die Immobilienmafia einen Preis erzeilen, die Münchener Luxuswohnungen nicht einbringen. Da lohnt es sich doch für die Kriegstreiber doppelt: Einmal am Krieg und den Unruhen verdienen, dann an der Unterbringung und nun wieder einmal Arbeitskraft umsonst für die IG Farben. Weiter verringert sich natürlich der Druck auf die Stundenlöhne und sie profitieren auf allen Ebenen am Elend, dass sie deswegen produzieren.

    Wenn die nicht gebrauchten Menschenmassen wir Tiere behandelt werden, betrachten wir wir einen Wertverfall des Einzelnen. Darauf hinzuweisen, ist an sich kein Materialismus. Es ist Materialismus, so viele Menschen hier einzupferchen, dass sie keinen Wert mehr besitzen. Menschenwürde ist davon abhängig, dass Qualität einen Wert besitzt, nicht Quantität.

  11. #11
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Thumbs up Asylmafia

    wenn das stimmt, was du da schreibst, wäre es ja viel schlimmer, als ich das befürchtete. 23,71 €! da braucht man sich über die steigenden ausgaben des staates nicht zu wundern.

  12. #12
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    asylmafia? flüchtlingsmafia finde ich weitaus interessanter und kann wsib nur zustimmen.

  13. #13
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    Dieser angebliche Arbeitskräftemangel ist ein alter Trick der Industrie, auf den die Politiker immer wieder hereinfallen. Man sucht "billige" Arbeitskräfte mit denen man dann die "teuren" erpressen kann...im Sinne von: "Wenn es dir nicht passt, dann kannst Du gehen. Auf der Straße stehen Dutzenden...die deinen Job zum halben Preis erledigen". Es gibt keinen Arbeitskräftemangel, sondern ein Mangel an Sklaven. Mit dieser Einwanderungspolitik streichen wir 100 Jahre deutsche Gewerkschaftsgeschichte.

    Wenn eine einwandernde Mutter für sich und ihre zwei Kinder Euro 1200.- netto im Monat bekommt + die Wohnung bezahlt. warum sollte die woanders hin wollen als nach Deutschland? Das sind nicht die Menschen die Deutschland braucht - wir benötigen Zuwanderung...die unsere Rentenkasse füllt, stattdessen werden unsere Sozialkassen belastet.

    Der Staat sollte die Rahmenbedingungen dafür schaffen...dass der Deutsche wieder eigene Kinder zeugt...statt sie aus aller Welt zu importieren. Durch diese Zuwanderungspolitik erreicht er genau das Gegenteil; die Deutschen sind verunsichert und setzen vorsichtshalber mal keine Kinder in die Welt - das hatten wir schon in den 80er Jahren (Kalter krieg)...worunter wir heute leiden. Dämliche Ideen wie z.B. das Betreuungsgeld befeuern eine solche Entwicklung.

    Ein Kind großzuziehen kostet 250.000 - 350.000 Euro - dieses Geld investiert der Deutsche lieber für seine Altersvorsorge. Damit hat er ja auch Recht - der eingedeutschte Kosovo-Albaner wird nicht für seine Rente sorgen. Den Menschen muss das Kinderkriegen wieder schmackhaft gemacht werden - das sollte ganz oben auf der Agenda stehen.

  14. #14
    kls
    Status: ungeklärt
    Ich habe zwei Kinder (Na, die Mütter waren kräftiger an daran beteiligt) durchs Allergröbste gebracht, insgesamt ca. 20 -25 Jahre lang, Pi mal Pampus. Ich glaube gelesen zu haben, dass 2,3 Kinder die Mindestmenge sind, den Stand zu halten. Ich bereue nicht - schon aus Prinzip! Und fehlende 0,3 % garantiert noch total prinzipieller nicht.

    Haben mich mein Sohn und meine Tochter um 25 Jahre Eigenerziehung betrogen, oder haben sie meinem Leben eine Zeitlang einen Sinn gegeben, dem ich nostalgisch verklärend hinterher projektiere?

    Die zwei haben mich keine halbe Mio gekostet, nicht annähernd, aber sie waren in einer anderen Währung unbezahlbar!

    Interessante Zeiten. So interessant, dass ich vor lauter Aufregung kaum noch liegen bleiben kann. Ich WILL diese stinkeschweinescheiße/wundervolle Welt noch einige Zeit lang und WILL allen Menschen erträgliche Lebensumstände und ich WILL den Sinn hinter alledem herausfinden und ich WILL gut schreiben können!

    Ich WILL! Und KANN nicht. Wie Zerberus, wenn er pinkeln geht. Also WILL ich besser nicht.

    Zuwanderung von (entschuldigt den Ausdruck) fünften Kolonnen bringt (wie hier schon von fast allen kaum drumherum redend zugegeben wurde) Deutschland nicht besonders viele Vorteile, zugegeben, aber wer weiß schon, wofür es letztendlich gut ist. (Das soll ein Witz sein.)

    Ich habe schon vor Jahren die provokative Frage gestellt: „Und wenn die Deutschen tatsächlich aussterben sollten, ist das denn wirklich wichtig?“

    Ich gehe sogar noch weiter: Falls der Islam die gesamte Welt überrollen sollte, Leute, die Menschen haben fast immer unter ungerechten, größenwahnsinnigen, Herrschern/Systemen gelebt.

    Es geht um die Art, nicht um eine begrenzte Population.

    Gestern hatte ich eine interesante Diskussion mit meiner … äh … Bekannten. Ich meinte, dass die kreischenden, in Ohnmacht fallenden Mädels der Beatles, heulende Rezeptionistinnen wegen Dianas Tod, hysterische Massen um Hitler, Wallfahrtsorte mit Reliquien, Arschkriecherei bei Vorgesetzten, Neonazies, Presserummel um 'Werri impotant Pörsons' und ähnlich lächerliche Verhaltensweisen eine gemeinsame Schnittmenge hätten: Den Drang zur Unterwerfung, das Idealisieren von Vorbildern um etwas zu haben, zu dem man aufblicken kann. Das Erbe eines Rudelwesens. (Sie vertrat natürlich eine andere Meinung)

    Nun, auch der Islam war früher in der Lage, Kultur zu zeigen. Nein, natürlich wünsche ich mir keinen Weltislamismus, aber es gab – und gibt – Schlimmeres. (Idi Amin hatte mal angeblich während einer Rundreise einem willkürlich ausgewählten Mann einen Arm abhacken lassen, weil er Bock auf Menschenfleisch verspürte) Mao. Khmer. Stalin. Kim. Boku Haram. ….................... Den hier freigelassenen Platz kann der Leser in Eigenleistung vervollständigen.

    Letztendlich meinte ich halbroyalistisch: Wir brauchen eine konstitutionelle Diktatur mit jeder Menge Monarchiemanierismen.

  15. #15
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    Dieser angebliche Arbeitskräftemangel ist ein alter Trick der Industrie, auf den die Politiker immer wieder hereinfallen..... Es gibt keinen Arbeitskräftemangel, sondern ein Mangel an Sklaven. Mit dieser Einwanderungspolitik streichen wir 100 Jahre deutsche Gewerkschaftsgeschichte.
    Schön gesagt, wir streichen nebenbei die Errungenschaften der Gewerkschaften seit Spartakus. In einem Tempo, dass uns schwindlig dabei wird, werden uns die Menschenrechte abgeknöpft, die wir in Jahrtausenden definiert haben.

    So bist Du nun beim eigentlichen Problem: Wie lösen wir uns von der globalen Sklaverei, die es nötig macht, dass Menschen wie Tiere um ihr Leben rennen müssen, um noch leben zu dürfen?

    Das Leid wird benutzt, um daran zu verdienen. Eine globale Strategie, die nicht national aufgehoben werden kann. Eindeutig gesprochen:

    Die Sklavenhalter besitzen eine globale Lobby, die Menschen nicht. Da können wir den Interessen der IG-Farben folgen, bis wir schwarz werden: wir brauchen eine globale Interessenvertretung der Menschen. So funktioniert globale Bedürfniskommunikation nicht.

    Alle wollen leben. Wer jetzt hier ist, hat ein Recht zu leben. Diese Rechte insgesamt (national, europäisch und global) selektiv zu verteilen, ist der Grund für die globale Wanderarbeiterschaft. Ohne die Gründe für Flucht, Hunger, Dürre und Landmangel auf einer globalen Ebene zu betrachten und in einem Globalparlament steuern zu können, landen wir in einer globalen Sklaverei.

    Was niemand sagt: Es ist doch eigentlich die absolute Inhumanität des Drohnenkrieges gegen Länder, die es wagten, nicht so zu wählen, wie es den Weltherrschern der Sklavenhaltereliten gefällt.

    Wie fühlt sich ein Mensch, der in einem Land lebt, das von Killerkommandos ohne UN-Mandat selektiv und willkürlich ins Jenseits gebombt wird? In Good-Kill sagt eine Henkerin: Diese Art der Krieges gegen den Terror ist doch eine Anwerbekampagne für den IS. Tagelang kreisen die Drohnen und sie können jederzeit Jeden hinterhältig meucheln. Wer soll dort bleiben wollen?

    Wollen die Amis diesen Völkermord in großen Landstrichen fortsetzen, flüchten eben immer mehr Menschen. Daneben wird Arbeit dort immer schwieriger zu finden. Die sich verstärkende Not ist die Ursache für die globalen Völkerwanderungen. Ob wir über Einwanderung debattieren oder nicht: Es hat keinen Einfluss auf die tatsächlich zu uns drängenden Menschen. Es gelang noch nie in der Geschichte, Völkerwanderungen aufzuhalten.

    Die Folgen des Elends kommen immer auf den Verursacher zurück: Ursache und Wirkung.

  16. #16
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Etwas Ketchup?

    Damals war es noch der Standard, dass "nur" der Mann arbeiten ging und die Frau zuhause bei den Kindern war. Ein Gehalt reichte aus für Miete, Urlaub und Auto. Heute müssen beide arbeiten gehen um diesen Standard zu erreichen oder aufrecht zu erhalten - das bleibt man lieber kinderlos.

  17. #17
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    hallo wsib,
    ursache und wirkung der flüchtlingsmafia: ist nicht vielleicht der völkermord das mittel zum zwecke der völkerwanderung. und damit meine ich nicht etwa vertreibung. sondern gezieltes vor sich her treiben. sind die flüchtlingsströme nicht offensichtlich gesteuert? in verbindung mit der industrie und ihren gewerkschaften und dem beschlusse aus brüssel vor kurzem, in dem festgehalten wurde, wie viele "flüchtlinge" in welchem eu mitgliedsstaat aufgenommen werden sollen, erschließt sich mir nur eines: menschenhandel.
    sind die isis terrormilizen nicht ehemalige lehrlinge amerikanischer geheimdienste. und EINES dazu: seit der bekämpfung des terrors 2001/2002 wurden einige dinge in die welt gesetzt, die den 3. golfkrieg rechtfertigen sollten und an aller erster spitze standen zum beispiel die existenz von abc waffen und der versuch, dem iran nachzuweisen, atombomben bauen zu wollen, frei nach dem motto, wenn man schon mal in der gegend ist, kann man ja beim nachbarn ruhig anklopfen.

    meines erachtens sollte deutschland zu neutralität streben und die politikerkaste national nicht so tun als würde sie arbeitsplätze verteilen. schon gar nicht an flüchtlinge. arbeit in die hände der menschen, beziehungsweise verantwortung in die hände der menschen. nach meiner beurteilung ist die bevölkerung unseres demokratischen landes in der pflicht, die treue unserer regierung zu amerika erkennen zu lernen und dementsprechend dagegen zu sein. oder befinden wir uns geistig und emotional tatsächlich noch im mittelalter?
    unsere geschichtsbücher brauchen eine übersetzung in einem neuen sprachstil. unsere geschichtsschreibung sollte ähnlich wie die arthusromane im mittelalter prosaisch gedichtet werden. dann würde vielleicht die verzerrung der realität zur karikatur deutlich! mithilfe der versform wird es gehen.

  18. #18
    kls
    Status: ungeklärt

    Standart

    Definiere mal Standard. Sollten Markenklamotten, internetfähige Kommunikationsersatzteile, Fußbodenheizung (Die ich persönlich übr. sehr schätze), überbordende Haushaltsgerätesammlung (Ich denke da an Espressomaschienen, groß wie Kirchenorgeln und ab 5.000,00 € aufwärts), ungenutzte Surrounding Musikanlagen, die einmal im Jahr genutzt werden, Hometrainer, selbsr wenn der Wald direkt vor der Tür beginnt, usw., dazu gehören, dann sind wir unterschiedlicher Meinung.

    Ein Dach über dem Kopf, ein Ofen, Lebensmittel und Bildung sind nicht all zu teuer. So was standardmäßig jeden Monat hinzubekommen (Auch für die Kinder) habe ich 12 Mal im Jahr 30 Tage lang Gelegenheit mir etwas einfallen zu lassen. Und im Notfall kann ich ja auch immer noch auf unser missbrauchtes Sozialsystem zurückgreifen. In der Tat musste ich das sogar manchmal.

    Interpretation ist keine Analyse und erst recht keine Lösung. Wer garantiert mir, dass in diesem ganzen Ordner nicht ausschließlich Blödsinn steht?

  19. #19
    Mitgestalter
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    Zitat von Saul:

    "meines erachtens sollte deutschland zu neutralität streben und die politikerkaste national nicht so tun als würde sie arbeitsplätze verteilen. schon gar nicht an flüchtlinge. arbeit in die hände der menschen, beziehungsweise verantwortung in die hände der menschen. nach meiner beurteilung ist die bevölkerung unseres demokratischen landes in der pflicht, die treue unserer regierung zu amerika erkennen zu lernen und dementsprechend dagegen zu sein. oder befinden wir uns geistig und emotional tatsächlich noch im mittelalter?"


    Was könnten Sie, die Politiker, oder Wir, das Volk denn tun, um die Besatzungsmacht erkennen zu lassen, dass dieser globale Kampf gegen Menschen, die sich nicht für Amerika "entscheiden" niemals zu gewinnen ist?

    Könnte es jemals ausreichen, in nationalen Betrachtungsfragmenten, eine global akzeptable Antwort auf die ursächlichen Fragen zu finden, die zur Gewalt- und Verrohungsspirale beitragen?

    Wenn dann bald die Türken über Griechenland vor dem Bürgerkrieg flüchten, haben die deutschen Waffenspenden zum "Friedenseinsatz der PKK" sichtlich zur Entspannung beigetragen.

    Der Türk nun beim Chinesen steht, und um des Krieges Segen fleht.
    Ein Kurde kommt zu Hilf und stirbt, hat´s Recht auf Leben stumpf verwirkt.
    Aus Engelland der Rat entstammt, die Angst vor Wahrheit Weltenbrand.
    So kommt der Türk nun doch bis Wien, und vorher alle andren fliehn.

    Und fällt die Welt nun übernander her, auch Frieden ist nicht wirklich schwer.
    Es ist der Rat der dauernd dunklen Tat: wer Leben töten übt Verrat.
    Wie könn wir auf das Leben bauen, wenn wir der Welt doch nicht vertrauen?
    Wer hungert, wird nicht bleiben dort, wo Drohnen drohn in einem fort.

    Zitat Zitat von kls Beitrag anzeigen
    Habe ich versucht. Die Welt wurde dadurch keinen Deut besser, selbst wenn jemand gelächelt haben sollte. Dichter an die Macht? Um Gottes Willen. :-)


    Du hast es versucht, aber Dir nicht gestattet, es für möglich zu halten.

    Was wäre denn der Wille Gottes in dieser Frage? Immerhin steht die Verantwortung vor Gott, dem Frieden in der Welt und besonders in Europa immer noch in der Verfassung.

    Wobei die ja nur in den Teilen imgesetzt werden kann, die nicht mir den Besatzungsstatuten kollidieren. Für Merkel gilt das Grundgesetz ja auch nicht. Vielleicht könnten Minnesänger vor dem Klimagipfel etwas bewirken?

    Es könnte vermutet werden, wenn wir unseren "Ego-ICH-WILL-HABEN-Modus" mal aufgeben, die Welt automatisch einen Willen entdecken könnte, der göttlich ist, wenn er nicht gerade glaubt, das Ego zu sein.

    Ohne uns vom Besatzungsland in eine mündige Staatsform zu entwickeln, sind wir Handlanger der Sklaventreiber. Sie haben die Politik im Sack, sie kommen ohne unsere Hilfe da nicht raus. Wie sie Trollfabriken zur globalen Privatisierung der Gedankenministerien einsetzen, sind die Gedankentrolle in den Politikerbewusstseinseinheiten lange installiert und die GEdanken infiziert. Sie denken Gedanken, die nicht ihre eigenen sind. Sie werden gedacht.

    Ein europäisches Notstandskartell wäre angeraten, die öffentliche Sicherheit wieder herzustellen, die nicht gegeben ist, solange wir Gründe schaffen, den Terror mit den Flüchtlingswellen zusammen in europäische Land zu holen. Lassen wir die mit Ebola beim nächsten Ausbruch auch rein oder werden dann schon alle erschossen wie damals? Wollt ihr wirklich den totalen Krieg für die IG Farben?

    Glaubst aber jemand allen Ernstes, irgendeine Regierung könne darüber nachdenken, die USA vor den UN-Sicherheitsrat zu ziehen, mit der Anklage, die globale Sicherheitslage aufgrund wirtschaftlicher Vorteilsnahme extrem und vorsätzlich dadurch zu gefährden, dass sie sich das Recht nehmen, jedem Menschen, egal welcher Nation, einfach ermorden zu dürfen, ohne irgendjemandem dafür eine Begründung liefern zu müssen?

    Mit dieser Form von UN ist eine Globaldiktatur unvermeidlich. Auch dort ist der Bock der Gärtner. Ein globaler Wahlomat könnte klarmachen, dass wir diesen Schwachsinn nicht mehr wollen. Die können nicht einen ganzen Kontinent unter Terrorverdacht stellen und "Wilder-Westen-Spielen". Wie uns die NS-Zeit nicht vergeben werden konnte, so wurde den Amis der Völkermord an den Indianern und die Sklavenhaltung ebensowenig vergeben. Auch die Amis wollen nur leben, allerdings könnten sie Lebenshilfe gebrauchen - die arbeitslosen Europäer könnten ja Weisheitslehreunterricht zur Korrektur der Konsumkultur anbieten. Sind alles Opfer einer perversen und menschenverachtenden Werbebranche, die Unzufriedenheit sät, um Krieg zu ernten.

    Daher gebe ich andereDimension Recht: Ein Planet der Arbeitssklaven.

    In allen Bereichen von Konfliktentstehung kommen wir an den Punkt, wo zunächst Vergebung des Alten notwendig wird, dem Neuen Raum zur Entfaltung zu geben.

    Der Muff unter den Talaren einer Scheinjustiz auf einem Planeten der Sklavenhalter stinkt seit 2000 Jehren vor sich hin. Er kann nicht unter den Teppich gekehrt werden, denn die Opfer klopfen an unsere Tür. Wenn wir sie reinlassen könnten wir erkennen, dass es überall die Gleichen sind, die uns erpressen. Wir hören überall süße Lügen, die uns gegeneinander aufhetzen. So wird der Feind, den man nicht sieht, der Gefährlichste.

    Machen wir den Feind zum Freund, indem wir uns alle vergeben. Wir kämpfen gegen unser Unbewusstes, dass die Seele hinter dem Ego sehen möchte. Nicht dieses Tier, das sich Weiser Mensch nennt. Damit die Ego-Schale des Kollektiven Egos aufbricht und die Seele der Menschheit sichtbar wird, erhöhen wir täglich den Sozialisationsdruck, indem wir die Begrenzungsmaßnahmen des Egos ausbauen. Uschi wird ihre Kampfdrohnen bekommen, wir werden auch bald der Elite der Hinterhältigsten angehören.

    Was dieses Verhalten auf physischer Ebene für einen Verlust für die Seele darstellt, wird nicht bedacht. Die Verrohung durch selektive Betrachtungen relativer Besonderheiten zur Aberkennung von Lebensrechten aus nierden Motiven erfüllt den Straftatbestand des heimtückischen Mordes.

    Daher brauchen wir ein Globalparlament, einen runden Tisch der Menschen. Keine Farm der Tiere mehr, es ist genug. Ein Freund meint: Sie treiben es schlimmer, als vor der französischen Revolution. Statt des Eifelturms hätten sie doch die riesige Guillotine bauen sollen.

    Mal im Ernst gefragt: Wollen die SKlavenhalter 99 % der Menschen weegbomben, denen nicht gefällt, dass sie wie Vieh behandelt werden?

    Halt: Nutztiere werden in den meisten Fällen sorgsamer behandelt als Menschen. Vom Tier zum Menschen werden wir nicht durch Kampf. Das ist echt unmöglich, solange es auch probiert werden mag. Globalgerichthof für internationale Menschenrechte in Bürgerverwaltung mit Verursacher- und Versicherungsprinzip: Jeder soll machen, was er will. Er muss jedoch für die Folgen geradestehen und vorher eine Versicherung gefunden haben, die ihm die Lügen abkauft.

    Ohne unsere globalen Fähigkeiten ins Spiel zu bringen, bleiben die alten Kräfte wirksam.

  20. #20
    kls
    Status: ungeklärt

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    WSIB. Das sind noch nicht einmal Interpretationen, Analysen oder Lösungen - das sind Illusionen!

    Völkerwanderungen zu den vollen Fleischtöpfen hat es immer schon gegeben.

    Ich vergebe gerne allen, auch denen da, die es gar nicht verdient haben, aber vorher möge mir der Herrgott diese bitte noch in den Apfelbäumen aufhängen. (Heine?)

    Wir werden verarscht, weil wir es uns wirklich verdient haben. Ich fragte schon vor einer Dekade in einem der verlorenen Threads: Wie gehen wir mit Millionen, gewaltbereiter, zorniger Menschen um? Als Antwort erhielt ich die Frage: Wie gehen wir mit Millionen friedliebenden, konsensbereiten, traurigen Menschen um, die nur in Richtung Menschenwürde fliehen wollen?

    Und selbst, wenn ich es wüsste, wer würde denn von 'denen da oben' beim Obersozialschichtsuizid mitmachen.

    §1 Macht ist immer dem Selbsterhalt verpflichtet.
    §2 Macht nimmt man sich, die bekommt man nicht geschenkt.
    §3 Macht ist von Natur aus explorativ.
    §4 Macht sieht in Menschen 'Dinge', keine Menschen, denn
    §5 Macht macht sich nur etwas aus Macht.

    Das Gedicht gefällt mir.

  21. #21
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    Definiere mal Standard.
    Standard (war) ist ein 14-tägiger Urlaub an der Costa Brava, ein VW-Golf, pro Person 25-30qmm Wohnraum, alle zwei Jahre einen 8-tägigen Skiurlaub in den Alpen mit Skikurs für alle, täglich ein bis zwei zwei warme Mahlzeiten, Klamotten von P+C, 1x im Monat mit der ganzen Familie Essen gehen, einen Reit - und Musikkurs für das Töchterlein, eine Gitarre für den Junior - für die Mutti die Mitgliedschaft im Tennisverein und für den Papi einmal wöchentlich einen Saufabend mit den Kumpels.

    Was braucht man mehr?

    Die Dinge sollen die entstandene Lücke füllen. Ich kenne Menschen ... die zwei Jobs ausüben und sich dennoch nicht den geringsten Luxus leisten können.

  22. #22
    kls
    Status: ungeklärt

    Luxus und reale Bedürfnisse

    Tja. Und ich kenne Menschen, die keinen 'Job' ind dem Sinne ausüben und sich dennoch gelegentlichen Luxus leisten können. Um was geht es überhaupt? Zuwanderung und Ge/Missbrauch menschlichen Elends?

    Vernünftig bewirtschaftet könne dieser Planet 10 Milliarden Menschen verkraften, haben irgendwelche profilierungsgeile Wissenschaftler errechnen. Vermutlich mit Formeln, die schon bei der Erklärung des Hummelfluges (früher) versagten.

    Ich persönlich würde zwei Milliarden für ausreichend erachten, aber was solls. Hat schon mal wer errechnet (ohne Folgeüberlegungen) wie viel Geld jeder Erdenbürger besitzen würde, wenn es gleichmäßig verteilt wäre?

    Ich ziehe mich nun aus diesem Ordner wieder zurück, bis ich Bock auf eine Gunns'n'Roses Platte im Hintergrund bekomme.

  23. #23
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    8

    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Ich persönlich würde zwei Milliarden für ausreichend erachten, aber was solls. Hat schon mal wer errechnet (ohne Folgeüberlegungen) wie viel Geld jeder Erdenbürger besitzen würde, wenn es gleichmäßig verteilt wäre?
    Würde jeder das gleiche leisten, stünde die von dir errechnete Gesamtsumme gar nicht in jener Höhe zur Verfügung.
    Das Verteilen nach dem Leistungsprinzip ist schon der richtige Weg.

    ....und genau das ist auch das "Problem" - der Zuwanderer bekommt für Null Leistung das gleiche Geld wie Du.

  24. #24
    kls
    Status: ungeklärt
    Soll ich Dir mal vorrechnen, dass jeder in Deutschland arbeitende Berufstätiger 6,8 Tage im Jahr arbeitet, um Har4, Sozialhilfeempfänger und Obdachlose zu finanzieren und (nicht unwichtig, gelle) auch eine evtl. ihn betreffende zukünftige Arbeitslosigkeit.

    Die Zahlen kommen vom statistischem Bundesamt und sind dem Tortendiagramm über den Bundeshaushalt vom statistischen Bundesamt entnehmbar, mit welcher ich diese Rechnung vor (ich glaube) 5 Jahren erstellte, was jeder könnte, der sich mehr für die Fakten, denn für Orakel interessiert. Aber der Mensch will ja immer nur das wahrnehmen, was ihm auch in den Kram passt - ich bilda da natürlich die einzige Ausnahme. Ich würde sogar für dieses Privileg 14 Tage lang arbeiten gehen. :-)

    Jeder KANN nicht das vordergründig Gleiche leisten, funktionieren. Vielleicht sogar deswegen, weil es für Manche Wichtigeres gibt?

    Aber gegen dicke, dicke Autos fahrende Psychopatriarchen, die ihre Unterstützung für ein Dutzend Familienmitglieder verwaltend am Monatsende dem Sozialamt vorfahren, habe ich auch Vorurteile.

    Doch Penner, Freaks, ganz allgemein 'Nicht Brutosozialprodukt Steigernde Dropouts' sind NOTWENDIG! Ist das denn so sehr schwer zu verstehen?

    Und? Findest Du (meinetwegen inzwischen) 10 Tage Arbeit für Andere und eigene Sicherheit etwa zu viel? Oder rechnest Du noch?

  25. #25
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    Zitat Zitat von kls Beitrag anzeigen

    ...eigene Sicherheit ...


    Was denn für eine eigene Sicherheit?

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