<!--[if !mso]> <style> v\:* {behavior:url(#default#VML);} o\:* {behavior:url(#default#VML);} w\:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);} </style> <![endif]--> Preußen war in die Enge getrieben. Siebzig Millionen Russen, Franzosen und Österreicher standen gegen (mit Schlesien) drei Millionen Preußen. Es hatte nur eine Chance: dem Angriff der Feinde zuvorkommen, dann die Feinde einzeln stellen und siegen. Eine verlorene Schlacht konnte schon den Untergang bedeuten. Andererseits ist die Offensivwaffe nur gut für diejenige Macht, die über ausreichend Reserven verfügt, es sei denn, der Krieg wird als Raubkrieg geführt, in dem das eroberte Land das eingedrungene Heer versorgen muß. Kurz gesagt: Es kam auf Schnelligkeit, Disziplin und Geschick an, all das, woran in Preußen seit Jahrzehnten gearbeitet wurde. Friedrich II. spielte die Karte und setzte auf Sieg.

Auf dem westlichen Kriegsschauplatz hatten die Engländer ohne Kriegserklärung die kriegerischen Handlungen gegen Spanien wieder aufgenommen. Spanien wendete sich an Frankreich. Man suchte einen festländischen Gegenangriffspunkt, der England schwächen und die spanisch-französische Allianz wenig Blut kosten würde. Die Wahl fiel auf Hannover. England suchte nun seinerseits einen Verbündeten. Preußen und Österreich wollten ihr Blut nicht gegen Landsleute wenden. Blieb Rußland. England wollte ein russisches Heer kaufen, das gegen die Spanier und Franzosen in Hannover ziehen würde. Preußen geriet hier zwischen die Fronten, zudem drohte der Verlust des einzigen Bündnispartners im zu erwartenden Krieg gegen Rußland, Österreich und Frankreich. Doch wie sollte das Heer nach Hannover gelangen, ohne mit Preußen kämpfen zu müssen? Die Situation war für alle Seiten verfahren, also begab man sich aufs diplomatische Parkett und traf sich in England.
Es kam zur Westminster-Konvention von 1756, in der Hannovers Neutralität garantiert wurde. Besonders Frankreich und Preußen zogen Nutzen aus dieser Konvention, denn sie beließ den status quo, der Frankreichs latente Macht über die deutschen Verhältnisse konvenierte. Doch Frankreich blieb gierig. Bald darauf trat es in Verhandlungen mit Österreich, ein Defensivbündnis. Frankreich sicherte Österreich 24000 Mann zu, falls Friedrich II. erneut zuschlüge. Der hatte zwar in London seine Macht behalten dürfen, wußte aber um die Brüchigkeit solcher Konventionen, die nur so lange hielten, wie es keine neuen Konstellationen gab. Der preußische Souverän rüstete also weiter auf und brachte sein Heer auf 154000 Mann, dazu hatte er einen Kriegsschatz von 16 Millionen Taler (ca. 10 Mrd. €) angehäuft. Er orientierte darauf, das reiche Sachsen zu überrennen und dadurch fünf Millionen Taler per annum einzunehmen. Mit den zwei Millionen, die er im Jahr aus Preußen an Mehreinnahmen aufbrachte, konnte er einen Krieg lange führen, sofern er es verstand, die Feinde aus Preußen herauszuhalten. Sein Kriegsziel bestand darin, das wirtschaftlich starke Sachsen mit Preußen zu verbinden und Böhmen Österreich zu entreißen. Zeitgleich fanden Frankreich und Österreich eine Übereinkunft, die Kaunitz, erster Berater der Kaiserin, definierte. Diese sah folgendes vor:


  • Frankreich erhält Ostende;
  • den Rest der österreichischen Provinz „Belgien“ erhält ein spanisch-bourbonischer Prinz als eigenständiges Königreich, so daß dieser Teil bei kluger Politik Frankreichs an Frankreich fallen muß;
  • Österreich erhält dafür Parma;
  • Frankreich hilft Maria Theresia bei der Rückeroberung Schlesiens mit Truppen und zwölf Millionen Gulden per annum (ca. 8 Mrd. €);
  • Magdeburg wird an Sachsen abgetreten;
  • Vorpommern wird an Schweden abgetreten;
  • alle preußischen Gebiete in Rheinnähe werden der Pfalz gegeben.


Im Grunde war das Landesverrat, denn der Kanzler des Reiches vermachte hier auswärtigen Mächten Reichsgebiet um dynastischer Vorteile willen. Das war damals gang und gäbe, soll hier aber noch einmal betont werden, damit deutlich wird, daß nationale oder moralische Aspekte zu dieser Zeit keine Rolle bei der Formulierung politischer Ziele spielten. Wir dürfen auch nicht übersehen, daß Ostpreußen und das Kurland außerhalb der Reichsgrenzen lagen, Vorpommern bereits durch die Bestimmungen des Westfälischen Friedens an Schweden abgetreten werden mußte und Belgien de facto aufgrund des Austritts der Niederlande aus dem Reich 1648 auch kein Reichsland mehr war. Im Gegenzug hätte die erfolgreiche Durchführung dieses Planes die deutsche Zentralmacht gestärkt und einen unliebsamen Emporkömmling – Preußen – vernichtet. Auch wäre der Katholizismus so in Deutschland zum Siege gekommen und die Ausrichtung des Reiches wäre eine südöstliche geworden, keine nordöstliche.
Daneben verhandelte Kaunitz auch mit Rußland, aber das durfte Frankreich nicht wissen. Rußland sollte das Kurland bekommen, das dato in polnischer Hand war. Polen köderte man mit Ostpreußen. Die Russen sollten Herren über Preußen werden. Damit wurde das Fell des Bären verteilt, bevor er erlegt war. Das Offensivbündnis gegen Friedrich II. stand. Preußen sollte von der Landkarte verschwinden. 1756.
Ob Friedrich II. diese Pläne kannte, ist nicht bekannt. Fakt ist, daß er von seiner einzigen Chance im Krieg wußte, diese Chance hieß Angriff. Er griff nach der fettesten Beute: Sachsen. Die Sachsen weigerten sich, Friedrich II. einen Eid zu leisten und wurden im Oktober bei Lowositz geschlagen. Die Russen und Franzosen waren noch nicht auf dem Felde erschienen, der nahe Winter verhinderte hier weiteres Vorgehen. Russen, Schweden, Österreicher, Franzosen, Polen bereiteten sich auf den großen Angriff gegen Preußen vor. Das Reich erklärte auf dem Regensburger Reichstag Friedrich II. in die Reichsacht, wodurch Reichstruppen zum Kampf gegen den preußischen König ins Feld geführt werden durften.
Friedrich II. überließ Schlesien dem Schutz seiner Festungen und erwartete seine Feinde an den Gebirgspässen in Sachsen. Vor den Russen hatte er keine Angst, nur die Reichstruppen machten ihm Sorge. Sein wichtigster Vertrauter, General Winterfeldt, riet, nicht auf die Österreicher zu warten, sondern sie schon in Böhmen anzugreifen und Prag nehmend, die österreichischen Magazine zu plündern. Der preußische König hörte auf seinen Berater und griff Böhmen an. Friedrich II. kam in zwei Zügen, seine östliche Flanke, wo die Russen standen, völlig vernachlässigend. Seine Hauptmacht marschierte auf Prag, die schlesische Armee marschierte durchs nördliche Böhmen nach Sachsen und deckte die Nachschublinien, wobei die österreichischen Kontingente, die eine Schlacht nicht wagen konnten, zur Seite gedrängt wurden. Am 6. Mai 1757 war Prag eingeschlossen.
Es dauerte seine Zeit, bis der österreichische Marschall Daun seine beiseite gedrängten Verbände wieder zusammenfaßte und Richtung Prag marschierte. Friedrich II. mußte eine Entscheidung fällen, was er dagegen tun wollte, denn seine Nachschublinien wurden schon gekappt. Er entschloß sich zur Schlacht und marschierte gegen Kolin, wo sich Daun verschanzte. Friedrich II. stand mit 33000 Mann gegen 50000 österreichische Truppen – und griff an! Er verlor und mußte Böhmen wieder verlassen. Eine Katastrophe kündigte sich für den Staat Preußen an. Niederlagen an allen Fronten. Die Alliierten standen überall auf Sieg. Das französische Heer hatte eine Schlacht gegen ein englisch-hannoversches Heer gewonnen und zog Richtung Berlin. In der Altmark machten sie Halt, denn die Engländer waren nicht völlig besiegt. Die Russen besiegten das kleine preußische Heer in Ostpreußen und besetzten Königsberg. Berlin wurde von einem vorpreschenden österreichischen Corps angegriffen und gebrandschatzt. Auch in Schlesien waren die österreichischen Heere auf dem Vormarsch. Das Reichsheer setzte sich von Süden her in Bewegung und besetzte in Thüringen strategische Punkte. Es schien Preußens letzte Stunde geschlagen zu haben.
Doch Friedrich II. hatte das Glück auf seiner Seite. Er stand mit seinem Hauptheer bei Roßbach. Das Reichsheer und französische Verbände wagten einen erneuten Vorstoß und verloren die Verbindungen zu ihrem Hauptheer. Der preußische König konnte diesen Vorstoß erfolgreich abschneiden, stellte die Angriffstruppen und vernichtete sie in einem gekonnten Manöver. 5. November 1757. Danach wendete er sich nach Osten, um die Reste seines schlesischen Heeres aufzunehmen. Bei Leuthen stellte er mit 40000 Mann eine 60000 Mann starke aus Österreichern und Reichstruppen bestehende Armee. Er griff sie auf der linken Seite an, wo protestantische Württemberger standen, die die Waffen streckten und nicht gegen ihre Glaubensbrüder kämpfen wollten. Mit schwerem Geschützfeuer wurde eine Bresche in die Österreicher geschossen. Am 5. Dezember 1757 hatte Friedrich II. Breslau zurückgewonnen. Wenn er eine Schlacht gewann, so suchte er nicht im Nachsetzen des Feindes möglichst großen Raum zu gewinnen, sondern begnügte sich mit wenigem. Das sicherte er durch Diplomatie.
Auf dem westlichen Kriegsschauplatz verlor England eine Schlacht nach der anderen. In Amerika konnten die Franzosen mit verbündeten Indianerstämmen siegen, im Mittelmeer entrissen die Franzosen den Engländern ihren Stützpunkt Menorka. Es folgte ein Wechsel an der Spitze der englischen Politik, indem William Pitt der Ältere die Macht ergriff, der als Saubermann galt und nicht wie seine Kollegen bestechlich war. England und Preußen waren in diesem Krieg natürliche Verbündete. Sie schlossen ein Bündnis. England stellte ein eigenes deutsches Heer aus Hannoveranern, Braunschweigern und Hessen auf, dessen Oberbefehlshaber Prinz Ferdinand von Braunschweig, Friedrichs Schwager, wurde. Dieses Heer setzten die Engländer in erster Hinsicht gegen die Franzosen ein.
Im Osten bekamen die Russen Versorgungsschwierigkeiten und zogen sich aus Ostpreußen zurück. Die Zeichen schienen sich zugunsten Friedrichs gewendet zu haben.
Im dritten Kriegsjahr, 1758, griff Friedrich II. wieder an. Der Zug gegen Ölmütz verlief weniger glücklich, da der österreichische General Daun aus seinen Fehlern gelernt hatte und seine Truppen geschickt in die preußischen Bewegungen verschob. Als zudem die Russen erneut Ostpreußen angriffen und weiter bis nach Küstrin marschierten, mußte Friedrich den mährischen Plan aufgeben und wendete sich nach Norden. Nach dem Gefecht bei Zorndorf wendeten sich die Russen zurück nach Nordosten und griffen Kolberg an. Daun rückte währenddessen aus Böhmen nach Norden nach. Bei Hochkirch verlor Friedrich II. einen Großteil seiner Artillerie. Der nahe Winter rettete ihn. [1] Im vierten Kriegsjahr kam es bei Kunersdorf zur großen Entscheidungsschlacht. Die Russen hatten ihr Heer mit den Österreichern verbunden und standen gegen Friedrich II. auf überlegenem Posten. Außerdem griff Friedrich II. mit seiner bewährten Umfassungstaktik nicht weit genug aus und geriet in die Reichweite der feindlichen Artillerie. Friedrich II. verlor die Schlacht und brach zusammen; das Kommando übernahm General Finck. Preußen stand am Abgrund, aber die Alliierten verkannten die Gunst der Stunde, unterließen den Marsch nach Westen zur Eroberung der feindlichen Hauptstadt, sondern drehten sich nach Süden, um Schlesien und Sachsen zu erobern. Im nächsten Jahr, 1760, wollten sie den Preußenkönig vernichten, aber das war ein klarer Fall von Denkste!

„Die Machtpolitik Friedrichs unterschied sich, was die Methoden anbelangt, kaum von der anderer absolutistischer Herrscher wie Ludwigs XIV. von Frankreich oder Karls XII. von Schweden. Das gilt selbst von [...] der Mitwirkung an der ersten Teilung Polens im Jahre 1772. Auffallend war freilich im Fall des Preußenkönigs das krasse Mißverhältnis zwischen Risiken und Ressourcen. Brandenburg-Preußen war um 1740 noch immer ein territorial zersplittertes, fragiles Gebilde. Friedrich aber setzte immer wieder alles aufs Spiel und wurde schließlich nur durch einen historischen Zufall gerettet, der als 'Mirakel des Hauses Brandenburg' in die Geschichte einging: den Tod von Friedrichs gefährlichster Gegnerin, der russischen Zarin Elisabeth, im Jahre 1762. In den Krisen des Siebenjährigen Krieges bewies Friedrich Größe. Zu einem Mythos aber wurde er, weil er mit seiner Politik des alles oder nichts am Ende Erfolg hatte. Er gab damit ein Beispiel, das katastrophenträchtig war.“ (Winkler, S. 31.)

Friedrich II. gewann nach einigen Tagen wieder Gewalt über sich, sammelte seine versprengten Truppen ein und zog eine Lehre aus der Niederlage von Kunersdorf: er änderte die Taktik. (Das ist einer der Vorteile eines absolutistisch geführten Staates, bei dem der Herrscher zugleich der Heerführer ist: er entscheidet aufgrund von Erfahrungen und bestimmt die Ausführung seiner Entschlüsse über seinen Beamtenapparat, nicht umgekehrt, wie dies in Österreich oder Frankreich zumeist zwangsläufig war.) Statt der im 18. Jahrhundert einheitlichen Schlachtlinie teilte er sein Heer und umging das feindliche Heer doppelt, so weit, wie es möglich war, um der Artillerie zu entgehen. Dann griff er zugleich von vorn und hinten an. Ein gefährliches Spiel, denn wie sollte dieser doppelte Angriff koordiniert, abgesprochen werden? Den einen Flügel führte Friedrich II. selbst, den anderen General Ziethen. So gelang ihm bei Torgau am 3. November 1760 ein großer Sieg, vor allem moralisch waren die Österreicher danach verunsichert. Friedrich II. waren drei Pferde unter dem Hintern weggeschossen worden, auch eine Kartätschenkugel war ihm auf die Brust geprallt und hatte ihn zwar betäubt, aber nicht verwundet. Andere hatten weniger Glück: Ein Drittel des preußischen Heeres fiel und auf österreichischer Seite waren die Verluste noch größer; groß die allgemeine Verunsicherung auf österreichischer Seite nach der Schlacht bei Torgau. Sie wichen zurück. Die französischen Kontingente hielt Prinz Ferdinand in Schach. Blieben die Russen. Die Engländer unterstützten Friedrich II. gegen die Russen nicht, denn sie wollten sich den russischen Handel nicht verderben lassen.
Das zeigte auf Friedrichs Preußen Wirkungen: finanzielle Probleme. Nun doch. Der Krieg kostete zweimal mehr, als er erwartet hatte, zudem war ein Gutteil seines Landes durch Russen und Österreicher besetzt. Er griff zu zwei schlechten Mitteln, diese Malaise zu beseitigen:


  1. Verschlechterung des Edelmetallgehalts neu gepreßter Münzen und sichtbarer Betrug bei der Münzausgabe;
  2. Verpachtung des preußischen Münzwesens an zwei jüdische Münzhändler namens Isaak und Itzig, die gutes Geld aus dem Ausland holten und in Preußen durch Beimischung weniger wertvoller Bestandteile verschlechterten.


1761 verlor Preußen zwei wichtige Festungen: in Pommern Kolberg, in Schlesien Schweidnitz. In England verlor Pitt seine Funktion als britischer Premierminister. Sein Nachfolger Lord Bute strich die Subsidien für Preußen und legte einen Friedensschluß nahe. Friedrich II. griff zu seinem letzten Mittel: die Türken. Doch es kam nicht dazu, daß sich die Türken gegen Russen oder Österreicher in Bewegung setzten, denn am 5. Januar 1762 starb überraschend die russische Zarin Elisabeth. Ihr folgte Peter von Holstein-Gottorp als Peter III., der Schwesternsohn der russischen Kaiserin. Er verehrte Friedrich II., beendete sofort die kriegerischen Auseinandersetzungen mit Preußen und bot nicht nur Frieden, sondern ein Bündnis an. Friedrich II. nahm an, erhielt Ostpreußen zurück und zusätzlich 25000 Mann, die er nach Schlesien schickte, um es zurückzugewinnen. Dabei suchte er keine Entscheidungsschlacht, sondern kleine Vorteile zu gewinnen. Doch sein Glück hielt nicht lange. Die Russen ermordeten ihren deutschen Zaren. An die Macht kam die einstige anhaltische Prinzessin Katharina von Anhalt-Zerbst, die Witwe des Zaren. Sie berief das russische Hilfsheer zurück, um sich in Rußland gegen Widersacher behaupten zu können, trat aber nicht wie Elisabeth auf die Seite von Preußens Feinden, sondern blieb neutral, was Friedrich II. nützte.
Die allgemeine Erschöpfung war nach sieben Jahren Krieg so groß, daß man zu einem status quo ante-Frieden fand. Dieser wurde nördlich Dresdens auf dem Jagdschloß Hubertusburg am 15. Februar 1763 geschlossen und heißt darum Hubertusburger Frieden.
Friedrich II. hatte Sachsen und Westpreußen nicht erobern können, aber Schlesien behalten. Vor der Welt stand Friedrich II. als großer Sieger da, denn er hatte sich gegen die europäischen Großmächte behauptet. Vor sich selbst war er ein Versager, denn er maß sich am Erfüllungsstand seiner Ziele, nicht am Bild der verachteten Umwelt. Sein Staat, von dem er sagte, daß er nicht sein Herr, sondern sein erster Diener sei, blieb formunvollendet, ein Flickenteppich im norddeutschen Raum.
Die Nachwelt sah Friedrichs II. Leistung weniger kritisch. Er hatte sich gegen eine vielfache Übermacht behauptet und die Stellung Preußens in Norddeutschland ausgebaut. Das rief Neider auf den Plan. Vielen Süddeutschen ist der Norddeutsche heute noch ein emporgekommener Möchtegern, ein Piefke, der die Regeln machen will und seinen Willen selbstherrlich und zynisch behaupten muß. Ein Unsympath. Das hat seine historischen Gründe in Friedrichs II. Kampf gegen die europäischen Großmächte des 18. Jahrhunderts. Dabei wäre es alles anders gekommen, wenn Maria Theresia nicht ihren geliebten Franz Stephan, sondern den Preußensproß Friedrich geheiratet hätte. Die Rede war davon gewesen. Doch hätten die außerdeutschen Großmächte diese Verbindung mit der mutmaßlichen Folge eines zentral geführten deutschen Staates zugelassen? Wohl kaum. Noch unwahrscheinlicher aber als diese Verbindung gegen den Willen der außerdeutschen Mächte wäre eine vitiöse nordostdeutsch-südostdeutsche Verbindung aus Vernunft gewesen. Preußen hätte sich selbst damit aufgegeben, quasi das Todesurteil für seinen protestantischen Staat unterschrieben.
Der große Sieger des Siebenjährigen Kriegs war England. Es hatte nicht nur im Reich alle Widersacher besiegen helfen, sondern auch in Übersee auf allen Kriegsschauplätzen gewonnen. Nordamerika ist mit diesem Krieg erst britisch geworden, Indien und Australien gerieten unter starken englischen Einfluß.
Der große Krieg hatte die Kräfteverhältnisse verändert. Spanien war aus dem Konzert der europäischen Großmächte ausgeschieden, Preußen dafür hinzugestoßen. Polen war zwischen dem erstarkten Preußen und Rußland zerrieben worden und dem Untergang geweiht. Seine Konkursmasse wurde in den nächsten Jahrzehnten zwischen Preußen, Österreich und Rußland aufgeteilt. Preußens straffe Staatsführung, ein Überspannen der eigentlichen Kraftmöglichkeit und ein Gutmaß militärisches Geschick ermöglichten den Aufstieg. Die Zukunft würde zeigen müssen, ob Preußen durch Friedrich II. so stark wurde oder ob Friedrich II. nur Preußens Möglichkeiten, sein Staatsprinzip ausnutzte. Würde Preußen nach Friedrich II. untergehen oder sich weiter behaupten?

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Aufgaben:


  1. 1. Diskutiere das Vorgehen Friedrichs II. gegen Österreich! (III)
  2. Stelle in einer Tabelle die wichtigsten Ereignisse des Krieges zusammen! (I)
  3. Erfasse die Kräfteverhältnisse während des Krieges, indem du die wechselnden Koalitionen zeitlich bestimmst! (II)
  4. Unterscheide Kriegsanlaß und Kriegsursachen! (II)
  5. A) Schreibe eine Laudatio auf Friedrich den Großen! B) Schreibe einen kritischen Rückblick auf Friedrich den Großen! (II)



[1] General Winter, wie er von den Militärs genannt wurde, besaß noch im motorisierten 20. Jahrhundert seine Bedeutung (man denke nur an den Rußland-Feldzug der Wehrmacht), da läßt sich leicht vorstellen, welche Strapazen ein Winterfeldzug für die stets zu Fuß marschierenden Heeresmassen in früheren Zeiten bedeutet hätte: Krankheit, Kälte, Nässe, Schlamm… Feldzüge fanden fast ausschließlich von Frühjahr bis Herbst statt, im Winter nicht. Da bezog man ein Feldlager und wartete ab; zuweilen wurden die Soldaten sogar nach Hause geschickt.


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