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Thema: Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

  1. #1
    Kurzvormabschussiger
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    Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

    Es war in meinem fünften Jahr an der Privatschule. Anfang August, der Sommer schlug uns mit seiner umgehemmten Wucht entgegen. Die Schüler und Schülerinnen hatten sich in die Ferien aufgemacht, viele besuchten ihre Eltern oder waren in Feriencamps gegangen, die ihre Eltern für sie ausgesucht und bezahlt hatten. Zahlen konnten die Eltern, selbst unsere Privatschule mit Internat war nicht billig. Daher konnte ich mich auch nicht über mein Gehalt beklagen, das doch beträchtlich über dem eines staatlichen Lehrers lag. Ich saß unten am Teich, gleich neben den Tennisplätzen und beobachtete die Vögel am Himmel, wie sie mit dem Wind Fangspiele trieben. Oben am Parkplatz kam ein Wagen an, eine schwarze schwere Limousine, musste jemand sein, der sein Geld zeigen wollte. Aus der Fahrertüre stieg ein Mann aus, muskulös und in einem dunklen Anzug. Er ging um den Wagen herum und öffnete eine der hinteren Türen. Eine zierliche Person stieg aus, sehr einfach gekleidet, mit langen goldfarbenen Haaren. Ich schätzte sie auf die Entfernung auf siebzehn Jahre, konnte mich aber natürlich auch leicht verschätzen. Langsam stand ich auf, sollte nicht auffallen und schlenderte gemütlich Richtung Haupthaus. Was mochte dieses Mädchen hier suchen, zu Beginn der Ferien. Als ich am Wagen ankam, gingen sie gerade in den Haupteingangsbereich, ich sah nur ihre dunkle, sehr dunkle, beinahe schon tiefschwarze Sonnenbrille und ihre langen Beine. Dann fiel die Türe ins Schloß. Wer mochte sie nur sein, was mochte sie hier, um diese Zeit wollen?

    Ihr Name war Ann-Kathrin, so hatte es mir die Rektorin gesagt. Das Mädchen war die Tochter eines Großindustriellen. Sie sollte ab nächstem Schuljahr das Internat besuchen, nun war sie in den Ferien schon da, um sich einzugewöhnen. Das hatten wir schonmal in ein paar ganz seltenen Fällen. Bei Ann-Kathrin aber war es etwas anderes. Sie war blind. Und wunderschön. Sie musste merken, wie ich sie so anstarrte, denn sie zischte mir nur ein paar unfreundliche Worte entgegen. Toll. Und ich war als ihr Aufpasser abgestellt, da mein Segelausflug mit einer sehr guten Bekannten, beinahe meiner Freundin, sagten andere Bekannte, ins Wasser gefallen war, da sie auf Geschäftsreise war. Ann-Kathrin also hakte sich bei mir ein und ich zeigte ihr, was sehr schwer war, unser Internat und zuletzt ihr Zimmer. Sie jedoch sagte, sie werde noch lange genug in diesen Mauern sein, ob ich ihr denn nicht den Park zeigen würde, hier müsste es doch sicher einen geben. Natürlich machte ich das, ich wollte sie nachher auch unbedingt noch mit an den Teich nehmen, vielleicht konnten wir uns dort ein wenig in Ruhe unterhalten. Ich merkte doch, wie unangenehm ihr diese neue Situation mit all den fremden Menschen war.

    Sie versuchte bei jedem Schritt, den sie machte, sich den dazu gehörenden Weg einzuprägen. Jeder Stein, jede Unebenheit schien eine Bedeutung zu haben. Schließlich kamen wir an den Teich, der Abend dämmerte schon, wir setzten uns ins Gras, das noch angenehm warm war von der Sonne. Wir sahen beide mit unseren so verschiedenen Augen auf das Wasser hinaus. Wir sprachen über ihre Blindheit, es war ihr Wunsch gewesen, sie sagte, so sei von Anfang an ein besseres Verhältnis möglich. Sie war so unbekümmert und da sie nicht in meine Klasse kommen würde, bot ich ihr das "Du" an, konnte man doch besser reden. Sie erzählte, wie sie früher geglaubt hatte, ein Geist wohne in ihrem Kopf und halte ihr von innen die Augen zu, so dass sie nichts sehen kann. Lange mussten Ärzte und Eltern auf sie einreden, bis sie sich damit abfand. Andere Kinder konnten so grausam sein, so dass sie sich immer mehr absonderte und in die Welt der Bücher verschwand, die ihr Vater für sie in Blindeschrift übertragenl ließ.
    Sie erzählte weiter und weiter, ich hörte aufmerksam zu, Ann- Kathrin war eine wundervolle Erzählerin, ihre Stimme spielte mit den Worten, mit mir. Einige Worte hallten leise über den See, aber wieder andere hafteten sich doch in meinen Gedanken fest, so dass ich sie heute noch wörtlich wiederholen kann:


    Ich kann mich nicht daran erinnern, ob ich jemals gesehen habe. Es muss sehr früh gewesen sein, als meine Augen ihren Dienst aufgaben. Ich kann mich an keinerlei visuelle Eindrücke erinnern. Meine Mutter sagt zwar, ich habe in den ersten Jahren meines Lebens mein Augenlicht gehabt, doch sei es in rapider Geschwindigkeit schwächer geworden, bis ich eines Tages nichts mehr sah. Ich erinnere mich an keine visuelle Eindrücke. Ich kann keine Farben beschreiben, ich behelfe mir mit Gefühlen. Für mich ist die Farbe Rot synonym mit der Zufriedenheit eines Menschen. Schwarz empfinde ich allerdings nicht als Trauer, denn ich denke, das, was ich sehe, indem ich nichts sehe, ist Schwarz. Und genau das ist mein Leben, das sehe ich, also ist mein Leben schwarz. Die Farbe schwarz bestimmt mein Leben. Also kann schwarz nicht die Trauer sein, denn mein Leben ist keine Trauer, ich bin nicht traurig. Wie also soll schwarz für mich traurig bedeuten. Vielleicht aber sehe ich auch nur weiß, vielleicht ist mein Leben ja weiß, vielleicht ist die Trauer doch schwarz und mein Leben, die Freude in meinem Leben, ist weiß, ich kann es nicht sagen. Aber es ist auch nicht unbedingt wichtig. Ich möchte mich nur gut fühlen, egal ob schwarz oder weiß. Ausländerfeindlichkeit ist farbenabhängig, sagten mir Freunde. Ich bin glücklich blind zu sein, ach, wären doch viel mehr Menschen blind. Dann würden sie den kleinen Unterschied der Hautfarben gar nicht bemerken. Dann wäre dieser nichtige Grund, den sie sich aussuchen, die Ausländerfeindlichen, dann wäre dieser Grund so nutzlos, so haltlos, so uneinsichtig. Uneinsichtig sind diese Menschen, ja, uneinsichtig. Manchmal bin ich froh, blind zu sein. Ich muss nicht die schrecklichen Bilder der Welt sehen. Dann bin ich wieder traurig, denn wie kann ich Farben erahnen. Wie hinreichend sind meine Vorstellungen über die Gefühle. Was verpasse ich durch meine Behinderung. Wie dankbar bin ich über meinen wachen Geist, dass ich mir so viele Gedanken machen kann, Farben im Kopf herstellen kann, meine Farben, die ich nie gesehen habe, die nie ein Mensch sehen wird. Und die doch so schön sind, auch so wichtig für mich sind. Farben bestimmen mein Leben. Farben sind mir wichtig. Nur ich habe die Verantwortung, ich habe die Möglichkeit, ich habe den Zwang, mir diese Farben selbst herzustellen. Ich bin blind.

    Ich starrte Ann-Kathrin an, sie musste es schon die ganze Zeit gemerkt haben. doch sie sagte nichts. Ich aber merkte, dass sie genau wusste, welchen Reiz sie auf mich ausübte, wie ich ihren Körper mit den Augen immer näher an mich heranzog. Unbekümmert fragte sie mich dann auch, ob ich mit ihr schlafen wolle. Jetzt, sofort. Es war mittlerweile dunkel. Ich hatte Hemmungen, eine Schülerin, noch dazu blind, nein, das konnte ich unmöglich tun, obwohl es mich unheimlich reizte. Sie sagte:"Pass mal auf, ich bin zwar blind, aber deswegen funktioniert alles andere trotzdem wunderbar bei mir." Diese unbekümmerte Art von Ann-Kathrin ließ mich alles um mich herum, auch meine Prinzipien, vergessen. Meine Hand hatte sich schon während dieser Überlegungen unter ihren leichten Pullover geschoben. Sie hatte nicht einmal ein Unterhemd an und ihre zarten Brüste schienen sich in meine Hände zu schmiegen. Wir zogen uns unter sanften, doch fordernden Küssen aus und liebten uns im beginnenden Mondlicht. Immer wieder küsste ich dabei ihre toten Augen.
    Wir lagen im Gras und schauten uns die Sterne an. Ich beschrieb sie ihr. Ihre kleine Hand lag dabei so zart in der meinen, ihre Beine lagen so dicht an den meinen, ich spürte sie an jeder Zelle meines Körpers Anteil haben. Wir sprachen über ihre Kindheit, wir sprachen über meinen Beruf. wir sprachen über zwei völlig unterschiedliche Leben. Es war noch wundervoll warm, daher beschlossen wir, diese Nacht nackt schlafend am Teich zu verbringen und morgen ganz früh ins Haupthaus zu gehen, wenn die Bediensteten, welche auch während der Ferienzeit da waren, noch schliefen. Vor dem Einschlafen fragte mich Ann-Kathrin:" Welche Farbe meinst du hat die Liebe." Ich entgegnete: "Rot, wie das Blut." Sie lachte nur und meinte, das habe nur ein "Sehender" sagen können. Sie meinte, die Liebe sei blau, blau wie tiefes Wasser, so rein und blau. Wir unterhielten uns noch darüber, wie sie sich das Blau vorstellte. Sie verband es mit dem Gefühl der Angst, aber auch mit dem Gefühl der Reinheit und Frische. Ich lächelte und schlief ein. Am nächsten Morgen wachte ich sehr früh auf. Ann-Kathrin lag nicht mehr neben mir. Ich stand auf und sah ihre Kleider im Teich schwimmen, weit auf der Oberfläche verstreut. Ihr Körper trat nur schemenhaft durch die Oberfläche in mein Sichtfeld.
    Entsetzt sprang ich auf. Ich dachte, sie habe sich nachts unbemerkt fortgeschlichen und sei, nicht sehend, wohin sie trat, in den See gefallen und ertrunken. In diesem Moment tauchte sie unter der Oberfläche auf und spuckte mir aus ihrem Mund einen Schwall Wasser entgegen. Verdammt, ich hatte Angst um sie gehabt, jetzt aber musste ich lachen. Sie war so unbekümmert. So hilflos schien sie, doch so selbstsicher war sie.

  2. #2
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    AW: Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

    Willkommen!

    Einen Satz habe ich mir gemerkt "...ein Geist wohnt in meinem Kopf und hält mir von innen die Augen zu..." Schön.
    Zu dem Rest sage ich nichts:" Nichts!"
    Ein Text sollte im entferntesten den Anflug von Glaubwürdigkeit haben. Ich war auf einer Privatschule, meinst Du wirklich, Deine Beschreibung der Umstände klingt glaubhaft? Eine neue Schülerin und in der ersten Nacht nicht auf ihrem Zimmer? Von dem Lehreramseeuntersternengebummse ganz zu schweigen. Bei allen erotischen Wunschträumen...
    Dennoch, Grüß Gott schön, und nicht gleich mit dem Weglaufen drohen, Herr Moriturus! Hier wird (ernsthaft) gearbeitet, und Kaiserschmarrn ist normalerweise mir vorbehalten.

  3. #3
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

    danke fürs willkommen.
    und ach, mit dem weglaufen drohen, wieso
    sollt ich sowas machen, wenn ich gehen wollt,
    dann ging ich wohl. im ernst, ernstes arbeiten
    finde ich sehr sinnvoll, nur die wortwahl
    hier ist nicht unbedingt förderlich, denke
    ich. oder sind hier alle so? dann gute nacht.
    nein halt, will noch was sagen. ich selbst
    bin lehrer. aber grundschule. und ich sag
    es meinen schülerInnen oft, nicht jeder text
    muss glaubhaft sein, höchstens vor einem
    selbst. aber kritik ist wichtig, doch man
    kann auch an jedem und allem kritik üben
    wollen, um der kritik willen, als eigen-
    weihrauch. positiva sind leichter zu streichen
    als zu begründen. negativa herausschreien kann
    jeder.

    soweit, wird man mich je verstehen?
    meine das, was ich nun sagen will?
    sicher werde ich nicht klanglos gehen!
    sonst wär die welt auch gar zu still!

    gruß,

    thorsten

    p.s.: umgangsformen sind formen, die man keinesfalls umgehen sollte!

  4. #4
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

    Also ich fand Hannemanns Umgangsform einwandfrei und sehr freundlich. Du zeigst eine Standardreaktion. Langer Schlips...kls...

  5. #5
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    AW: Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

    Hab Dank für die Belehrung... wofür... Umgangsformen, ach ja... Alzheimer, entschuldige... völlig losgelöst von der Erde... unkontrolliert... wo bin ich

  6. #6
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

    mir ging es um die wunschträume, ich hab
    da sicher keine, also lass solche unaus-
    gesprochenen unterstellungen und bezieh
    dich bitte auf den text.
    da kam bis jetzt noch von niemandem hier
    was. bei beiden texten nicht. sind das
    also besprechungen, wie man sie hier
    pflegt. dann reicht auch die autoren-
    liste des poetenpacks. frei und umsonst.
    das bietet nicht mal der tod (platt!)

    thorsten

  7. #7
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    AW: Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

    Thoooorsten.........
    HUMOR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  8. #8
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

    Kyra:

    Sicher, Humor ist wichtig, muss sein,
    gerne sogar, sehr gerne.
    Aber genau das schreckt ab, wenn kein
    Ernst dahinter ist, denn den hatte ich
    hier, in einem "prof." Rez-Forum, er-
    wartet. Oder ist es das hier gar nicht,
    was einem vorgeführt wurde.
    Wieso wird nicht auf einen Text eingegangen,
    wenn er auch noch so ungeliebt, -beliebt
    sein mag. Oder muss man dafür genau zahlen?
    Money makes movement?

    Keine Sorge, ich lächle!

    Thorsten
    www.thorsten-kettner.de

  9. #9
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    AW: Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

    Ein Mann, der wichtige Wahrheiten zu formulieren weiß wie " Humor muß sein...", dem fällt auch so ein Eingangskapitel ein:" Es war in meinem fünften Jahr an der Privatschule." Wen interessiert das außer vielleicht Deine Ehefrau, der Du den Seitensprung beichtest.
    Dann schlägt der Sommer mit ungehemmter Wucht. Womit? Mit Regen, Graupel, Kälte, Gewitter oder doch gar Hitze? Mein Lieber, wir leben in deutschen Sommern. Deine Einkommenssituation ist für den späteren Ablauf der Geschichte auch sehr wichtig.
    Die Schüler waren in den Ferien, keine Sau will wissen wo, weil das mit der Story nichts zu tun hat.
    Wenn Mann schwarze Limousinen fährt, zeigt Mann Geld, ist muskulös und trägt dunklen Anzug, im ungehemmten August. Das ist mir neu.
    Mann steigt aus, geht um den Wagen herum, öffnet eine hintere Tür. Kavalier, willst Du das damit sagen? Zierliche Person steigt aus, sehr einfach gekleidet (passend zum Wagen oder die zierliche Putzfrau), mit langen goldfarbenen Haaren. Na endlich, die Traumfrau!!! Und Du schätzt sie auf 17, kannst Dich aber auch verschätzen.

    Thorsten, meine Blondinenwitze sind besser. Farben, die man fühlen kann, das ist Dein Thema. Wo klingt das im Eingangstext?

    Nichts für ungut, Robert wird härter, wenn er noch mag.

  10. #10
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    AW: Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

    Hallo Thorsten,

    wäre ich eine Frau (die ich ja sogar zufälligerweise auch bin) würde ich jetzt sagen:
    Du kamst hierher weil Du etwas beweisen wolltest etwas, das mit schlechter Laune zusammenhing. Du wolltest einen schlechten Eindruck von dem Forum haben, hast Dich darum bemüht ihn zu erlangen - und es ist Dir gelungen.
    Auch wenn das Forum hier lektoriert ist, bedeutet es nicht, daß innerhalb von wenigen Stunde eine ausgefeilte Textkritik geliefert wird, hier springt keiner wenn man pfeift (leider, leider.... ). Klammer hat sich ja um Deinen ersten Text durchaus bemüht, Du kannst nicht verlangen, daß er ihm gefällt. Er hat sich damit aber intensiver auseinendergesetzt, als mit einem "gefällt mir nicht", oder "Klasse". Auch hier dauert es manchmal einige Tage bevor jemand eine Textkritik, bzw Analyse schreibt. Ich hasse das auch bin immer ungeduldig. Aber das wolltest Du nicht. Du wolltest hierherkommen und Dich prügeln, dafür ist es sicher ein sehr geeigneter Ort, Robert macht dies an manchen Tagen sehr gerne. Aber komm nicht mit geballten Fäusten hier an und behaupte, Du wolltest nur mal sehen wie Deine Texte hier besprochen werden....

    Durchschaut, mein Lieber

    Aber sie mag ihn trotzdem, den so ernsthaften Sturkopf, die

    Kyra

    PS außerdem hat niemand behauptet, dass es hier immer bierernst zuginge, Du hast ja schon geschnapp, als man Dich beschnuppern wollte. Jeder hat hier schon mal vernichtende Kritiken eingesteckt, aber es geht dabei IMMER nur um den Text, nie um die Person. Darum ist es auch wichtig, daß hier auch geblödelt wird.

  11. #11
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

    hallo kyra,
    ganz so einfach ist es nicht, wie es scheint und du es dir zu ende reimst. es ist ein versuch von mir, ja, diese beiden texte wurden schon in anderen foren/ listen besprochen, ich hatte sie teilweise recht hart zu verteidigen, habe einige umarbeitungen vorgenommen (bin noch dran). muss man nicht erstmal schnuppern, bevor man pinkelt (humoresker vergleich).

    mag dich ja auch, kratzbürste

    thorsten

  12. #12
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Farben, die man fühlen kann (ein weiterer Auszug, andere Schublade)

    Hallo text machine,

    auf zum nächsten Text. Ich weiß nicht, es ist wieder ein Auszug. Es wäre ganz gut zu wissen wofür.

    Mit diesem Text wie er da steht, kann ich nix anfangen. Um es mal hart zu sagen, er ist kitschig. Diese ganze Idylle, alles wunderbar. Aber vielleich kommt da ja noch was, das kann ich hier halt nicht sehen. Wenn es ein Liebesroman werden soll, er interessiert mich nicht, nicht in diesem kitsch.

    Das Mädchen ist unglaubwürdig: "Ich bin glücklich blind zu sein, ach, wären doch viel mehr Menschen blind. Dann würden sie den kleinen Unterschied der Hautfarben gar nicht bemerken."

    Ich hatte fast vergessen, daß das Mädchen 17 ist und dachte der Mann wär ein pädophiler.

    Mehr kann ich dazu nicht sagen.

    Ciao
    tt

    PS: Ich lese die Antworten der andren erst hinterher, deswegen kann es sein, da? du die gleiche Kritik doppelt kriegst.

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