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Thema: Kurze Geschichte Deutschlands

  1. #1
    Kurzvormabschussiger
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    Kurze Geschichte Deutschlands

    Kurze Geschichte Deutschlands

    Die ersten Deutschen hießen noch Germanen. Die Germanen waren richtige Barbaren und hauten den Römern immer die Hucke voll. Später machten sie dann in den römischen Fincas einen auf „dolce vita“. Das waren dann aber keine Deutschen, sondern nur noch Germanen. Denn die Deutschen blieben brav Zuhause und bestellten ihre Felder.

    Wenn man dort schon keinen Komfort hatte, wollte man aber doch wenigsten einen König haben - und nicht immer nur diese Schützenkönige, die sich Herzog nannten. Flugs wählte man sich darum einen König. Der baute dann im ganzen Land Burgen und ließ sich sogar ein Krone anfertigen. Doch zum Glück wurde man die Könige bald wieder los. Denn die fanden Deutschland schnell zu langweilig und so fingen sie an, den Römern wieder die Hucke vollzuhauen. Damals gab es übrigens einen besonders fiesen Römer, der sich Papst nannte. Und zwischendurch machten die Könige Strandurlaub. Damals war Sizilien gerade in, Mallorca kam erst später.

    Die Deutschen mussten sich darum erstmal wieder mit den Leuten begnügen, die sich eine Finca am Mittelmeer nicht leisten konnten: die Wittelsbacher, die Habsburger, die Hohenzollern und andere, heute vergessene. Allerdings hatten die auch nichts anderes zu tun, als sich möglichst schnell das notwendige Geld zusammenzuraffen. Am erfolgreichsten tat dies übrigens eine Halbstarkenclique, die als Erkennungszeichen Krummstäbe und hoch aufragende Mützen benutzte. Als sich dann mal ein Mönch über so viel Raffgier empörte, gab es viel Streit, der sogar in einem dreißigjährigen Krieg gipfelte.

    Nach diesem Krieg waren die Deutschen erst einmal zu arm, um an Urlaubsreisen zu denken. Man fing darum an, sich die Fincas, die jetzt Schlösser hießen, Zuhause zu bauen und redete sogar Zuhause Französisch genauso wie man heute Englisch redet. Die meisten Deutschen konnten übrigens kein Französisch, was sie als furchtbar peinlich empfanden. Darum jubelten sie erst Napoleon zu, der „Liberte, Fraternite, Egalite“ versprach, bei dem man aber nur Ruhm und Ehre bekam. Das können unsere eigenen, die Preußen, jedoch genauso gut, dachte man sich da bald. Und nachdem man die Österreicher hinausgeworfen hatte, wurde der Ruhm und die Ehre noch ein bisschen größer. Und nachdem man die Franzosen bekriegt hatte, wuchs er noch einmal ein kleines bisschen weiter.

    Allerdings reichte der ganzen Ruhm und die ganze Ehre noch nicht einmal, sich einen Platz an der Sonne zu kaufen, so ungünstig war der Wechselkurs. Darum brauchten die Deutschen noch mehr Ruhm und Ehre, so viel wie man nur in einem Weltkrieg bekommen kann. Allerdings ging die Sache beim ersten Anlauf schief. Das ganze Geld, dass man schon gedruckt hatte, um sich die Fincas am Mittelmeer zu kaufen, wollte darum niemand mehr haben und wurde säckeweise auf Flohmärkten angeboten.

    Beim zweiten Anlauf wäre es immerhin beinahe geglückt, hätte man sich nicht verlaufen. Doch immerhin erfuhren so die Deutschen, dass sich Sonnenbrillen auch gut als Schneebrillen im russischen Winter gebrauchen lassen.

    Aber danach erfanden die Deutschen die DMark. Und mit der konnte dann jeder nach Mallorca fliegen, wenn auch bloß für Hotel mit Halbpension. Allerdings hatte nur die eine Hälfte der Deutschen die DMark, während die andere den Sozialismus hatte. Mit dem Sozialismus kam man nur bis zum Plattensee. Darum wurde der Sozialismus auch ganz schnell wieder abgeschafft und die DMark in ganz Deutschland eingeführt. Schließlich führte man sogar die DMark in ganz Europa ein. Doch selbst damit war die deutsche Geschichte noch immer nicht zuende.

  2. #2
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Kurze Geschichte Deutschlands

    kreuzer versenkt.
    siehe herbst 2000.

    wir bitte real und vollumfänglich einzutreten.
    es ist angerichtet meine damen und herren ...

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    Puppenfabrik von p.orky (keine Angaben zur Person)


    link you out blue****er!


    **** = geschlechtsverkehrbetreiber

  3. #3
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Kurze Geschichte Deutschlands

    Njet, Blaumaler, haut nicht hin. Die Ferienwut der Deutschen mag ein satirewürdiges Unterfangen sein, hat mit der von Dir angeführten deutschen Geschichte allerdings so wenig zu tun, dass alles krampfhaft witzig und an den Haaren herbeigezogen wirkt. Es ist einfach nicht intelligent genug gemacht (ich rede vom Text, nicht von Dir), falls es unter dieser Prämisse überhaupt zu machen gewesen wäre.
    sorry, it

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Kurze Geschichte Deutschlands

    na blaukötzlein jetzt wollen wir mal spaß machen.

    ist ja mächtig gewaltig dein peter lustig, pittiplatsch, janosch und sesamstraßen - traumstunden zerwühltes.

    wenn sich hier kids verirren, denken die noch, sie sind in adolfs pionierhaus gelandet.

    schlimmer noch , in diesem stil pädophilität
    beschrieben wäre doch echt ein trauriges highlight.

    feste jungs macht nur weiter so ...

    aber du hast uns nicht enttäuscht, mehr ist nicht zu erwarten.

    schade nur, daß ich so selten in die ******e fall, dann hätte ich öfter gelegenheit deinem niveau zu folgen. (****= festes verdauungsendprodukt.)

    all we are saying, is give grips a chance ...


    SP

  5. #5
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Kurze Geschichte Deutschlands

    Satire, it? Dafür bedarf es einigen Esprits, um sich überhaupt auf die Denkmuster anderer einzustellen. Unsere Else hat doch kein Denkmuster nicht! Und dann die Deutschen mit ihren vielen Mustern... Da muss eine wie die Else doch verzweifeln! Nein, it, da liegst du nun völlig falsch.

    Jetzt gehn Dir die Augen auf: Du kannst mich sehn!

  6. #6
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Kurze Geschichte Deutschlands

    Hallo it,

    nichts lag mir ferner als die Ferienwut der Deutschen zu karrikieren. Wenn dieser Text überhaupt ein Thema hat, dann ist es in der Tat die deutsche Geschichte. Aber vielleicht habe ich die Sache mit den Ferienreisen etwas überstrapaziert.

    Blaumaler

  7. #7
    rodbertus
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    AW: Kurze Geschichte Deutschlands

    Wie meinst Du das? Warst Du zu lange auf reisen? Oder waren die Deutschen zu lange unterwegs? Was hat das dann mit Strapazen zun tun? Sind Reisen strapaziös? Was ist strapaziös?

    Diese und andere Fragen wird uns Herr Blaumaler gerne beantworten...

  8. #8
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Kurze Geschichte Deutschlands

    Es gibt nicht nur für jedes Individuum den Augenblick, da es heraustreten muß aus dem Paradiese des warmen Gefühls, wie es Goethe schrieb, um selbst ein Paradies zu erschaffen. Einst.
    Die sattsame Freundlichkeit des westeuropäischen Herzens hat mit dem Fall der Mauer ein Ende gefunden.
    Politisch und soziologisch hat der Kapitalismus seinen wichtigsten Zielpunkt erreicht. Nunmehr gilt es nur noch, das Erreichte zu behaupten, gegen jeden x-beliebigen Feind. Die Zukunft heißt Expansion. Deutschland expandiert in Europa, friedlich, aber es ist nur das besänftigte liberale Bürgertum, das sich ausdehnt und eben jedes Mittel benutzt, Anteile und Zukunft zu sichern. In einem Kreislauf, damit das Paradies des heimischen Warmseins nicht gestört würde.
    In diesem Sinne ist der einzelne eine Marionette, muß sich einpassen, während das System starr und stumpf zu Korruption und Fettleibigkeit neigt.
    Das Ende der Geschichte scheint erreicht.

  9. #9
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Kurze Geschichte Deutschlands

    "Kurze Geschichte Deutschlands"


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  10. #10
    rodbertus
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    AW: Kurze Geschichte Deutschlands

    gleichmäßigkeit der raffung ist nicht erkennbar. da verschwinden tausend jahre im nichts und zwölf werden aufgeblassen, als seien sie entscheidend für das gesamtbild. manch ein blödhans reduziert die geschichte der deutschen sogar auf zwölf dumme jahre und lässt alles andere darauf bezug nehmen, entweder darauf zu oder davon weg.
    ich glaube, heute findet keiner den mut, eine kurze geschichte deutschlands zu schreiben und die nazizeit auszublenden, als furz der geschichte nicht weiter ernst zu nehmen.

  11. #11
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Völkerschlachtfeierlichkeiten

    im kontext des 200. jahrestages der völkerschlacht nimmt das wertkonservative lager eine merkwürdige haltung ein: es feiert den verrat der sachsen und württemberger und ihren übertritt während der schlacht ins lager der alliierten als fanal zur ausbildung des deutschen nationalstaates zwei generationen später. das ist natürlich bockmist.
    die historische wirklichkeit sah anders aus. als napoleon und seine deutschen (rheinbund) und polnischen verbündeten 1813 im mitteldeutschen raum ihre kräfte bündelten, traten ihm die verbündeten russen, briten, schweden, österreicher und preußen entgegen. während die russen ein gutes recht dazu besaßen, die franzosen zu jagen (schließlich hatte napoleon ohne not rußland überfallen), waren die preußen ihrem französischen bündnispartner gegenüber wortbrüchig geworden (yorck) und entdeckten plötzlich eine nationale verantwortung, die sie dato in ihrer geschichte nicht gekannt hatten. es ist zu unterstellen, daß die preußische oberschicht die nationale keule bloß schwang, weil sie so die kampfkraft ihres heeres/volkes erhöhen konnte. österreich liebäugelte lange genug mit der französischen seite, schließlich war man dynastisch miteinander verbandelt - erst die gespräche mit napoleon in dresden brachten kanzler metternich dazu, sich von napoleon abzuwenden, denn er erkannte in ihm ein sinkendes schiff. kabinettspolitik also. die schweden waren mit bernadotte, einem einstigen busenfreund des korsen, dabei und wollten ihre stellung im norden des kontinents verbessern. was für ein haufen! dazu ein paar briten, die in europa seit jeher ihr süppchen kochten und sich immer auf die seite der schwächeren schlugen, um dann den ausschlag zu geben und als sieger die friedensbedingungen diktieren zu können, balance of power. freiheitskampf? mitnichten. kühle imperialpolitik zum schutze der englischen herrschaft über europa und die welt.
    es wird nun behauptet (z.B. in JF, nr. 43/13, s. 17), daß napoleons mythos in leipzig endete und der sieg der alliierten nicht nur ein militärisches desaster (für napoleon) gewesen sei, sondern das auf kriegerischen ruhm gegründete reich des napoleonischen "regimes" tödlich traf.
    die sprache. napoleon war kein wildgewordener illegitimist, sondern durch das französische volk in seiner funktion legitimiert, wahrscheinlich mehr als zahlreiche europäische duodezdynasten mit ihrer behaupteten gotteslegitimität. napoleon war nach leipzig auch nicht am ende. er war nach seinem kurzaufenthalt auf elba schnurstracks in der lage, etliche hunderttausend soldaten aufzustellen. waterloo verlor er knapp, nun erst endgültig. wenn er es gewonnen hätte, also waterloo, wäre das kein strohfeuer gewesen, denn zahlreiche innenpolitische reformen sicherten napoleon ein riesiges reservoir an soldaten, 800000 und mehr. zudem waren die rheinbundstaaten in reichweite, auch italien oder polen dürfen hier nicht vernachlässigt werden. napoleon war 1813 noch lange nicht am ende.
    das nächste argument der wertkonservativen bürgerlichen lautet: der verrat der sächsischen und württembergischen truppen sei der keim des völkerfrühlings gewesen.
    das ist ebenfalls bockmist.
    bereits in der schlacht roßbach 1757 gab es ähnliche erscheinungen: die im reichsheer stehenden protestantischen verbände aus württemberg und sachsen weigerten sich, auf ihre glaubensbrüder im preußischen heer zu schießen. am ende konnte preußen das feld behaupten und auch deswegen den siebenjährigen krieg gewinnen. nicht wenige (u.a. goethe) behaupten deshalb zurecht, daß roßbach hippokrene (musenquell) der deutschen literatur gewesen sei und so eine deutsche klassik überhaupt erst möglich wurde. man beachte einen großen unterschied zwischen 1757 und 1813: roßbach sicherte zahlreichen deutschen duodezfürstentümern ihre unabhängigkeit und so eine freiheit, von der man andernorts auf der welt nur träumen konnte. das hatte friedrich der große allerdings nicht absichtlich erreicht, es war vielmehr ein nebenprodukt seiner selbstbehauptung, denn nunmehr behauptete sich um preußen so eine art speckring aus kleineren staaten, die sich gegenseitig in den dienst von großmächten stellten und so in ziemlicher sicherheit leben konnten: wer weimar angriff, der konnte sich sicher sein, es mit rußland zu tun zu bekommen. (anders wäre es wohl gekommen, wenn frankreich und das reich hier preußen besiegt hätten.) anders war es 1813 in leipzig auch nicht, allerdings in einem akzent deutlicher nationalgesonnen, denn diesen gedanken kannten die deutschen um 1813 kaum. man war weitgehend kosmopolitisch. die behauptung, leipzig 1813 sei der keim für das später entstandene zweite deutsche reich gewesen, ist zurückzuweisen. im gegenteil: nach 1813/15 machte sich europaweit die restauration breit. nationalismus gab es erst um 1910, zuvor imperialismus, nationalstaatbildung aus vernunftgründen, kapitalismus und liberalismus.
    es wäre eine lüge, wenn man behaupten würde, in italien um 1866 wären die italiäner mit wehenden fahnen zu ihrem nationalstaat gekommen, auch die deutschen feierten die reichsgründung eher verhalten, zumal sich für die meisten kaum etwas änderte.
    es ist ein typisches kennzeichen unserer feiersüchtigen zeit, daß sie interpoliert, wobei es keine rolle zu spielen scheint, auf welcher seite des politischen diskurses man steht. wenn man, wie die junge freiheit es von sich behauptet, eine neue debattenkultur schaffen möchte, sollte man sich zuerst vom schematischen denken verabschieden und nicht unsere wertvorstellungen auf zeiten übertragen, wie es mutmaßliche "linke" gegner tun, die im vergangenen entweder lehren fürs heutige tun auszumachen glauben und danach ihr handeln abstecken oder sogar gegenüber anderen durchzusetzen suchen oder "rechten" darstellungen, die in vergangenes andere interpretationsansätze legen, meist defensiv widersprechen, aber letztlich methodisch das gleiche tun, nämlich eigene und heutige wertmaßstäbe dem vergangenen überstülpen.
    um beim beispiel leipzig zu bleiben: die katholischen deutschen landesteile (bis auf österreich) empfanden napoleons fremdherrschaft nicht als drückend, wahrscheinlich als weniger drückend, als sich heutige europäische nationalisten durch brüssel gegängelt fühlen. den separatisten (die auch in mainz 1794 oder in köln um 1800 ihr wesen trieben) waren die kalvinistischen preußen wahrscheinlich mehr verhaßt als die zivilisierteren franzosen. das änderte sich erst um 1920, als die separatisten im rheinland und in bayern die minderheit stellten und durch die breite mehrheit des volkes in schach gehalten werden konnten. aber selbst 1920 gab es noch etliche separatisten, wie viele mehr wird es dann 1810 oder 1870 gegeben haben?

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