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Thema: Der Spiegel

  1. #1
    Sara
    Status: ungeklärt

    Der Spiegel

    "Hey! Wo ist denn Sara hin?"
    "In unserem Zimmer", sagte Marie mit einem derart gelangweilten Ton, dass Thomas Angst bekam und dachte die Kinder würden sich langweilen hier drüben im Ferienhaus. Währendessen er, seine 19-jährige Freundin und derer Familie im gegenüber liegendem Haus Mensch ärgere dich nicht spielten.
    Thomas interessierte es aber nicht wirklich, wo Sara war. Er hatte sich nur
    gewundert das die Kinder allein waren.
    "A ja" Er grinste in dem er das sagte. Dennoch ging er zur Tür und klopfte. Aber nicht, dass er abwartete, bis Sara herein sagte, nein, er drückte die Türklinke runter und ging ins Zimmer.
    Sie saß auf ihrem Bett und schrieb in einem Heft. Als sie ihn sah, strahlten sie bis über beide Ohren. Aber; sie sah nach unten um ihn nicht in die Augen gucken zu müssen.
    "Na, langweilst du dich?"
    "Ja, du würdest dich auch langweilen, wenn du hier sitzen würdest."
    "Na ja, ich geh wieder rüber, wollte nur mal wissen, was ihr so macht."
    Und das tat er dann auch. Sara kam aus dem Zimmer gestürzt, welches sie mit ihrer fünf Jahre jüngeren Schwester teilen musste. Schon allein das störte sie wahnsinnig an diesem Winterurlaub in Bayern. Aber es gab ja einen Trost.
    "Ich wusste es“, sagte sie zu ihrer Schwester, die immer noch gelangweilt dreinschaute und zusah wie einer ihrer Cousins gerade mit seinem Game-Boy irgendwelche Gestalten im Weltraum abballerte.
    "Was wusstest du?"
    "Du weißt schon, er war bestimmt nur wegen mir hier."
    Und sie fing an zu lachen, wie man in dem Alter halt so ist. Sara setzte sich auf die Sitzbank und sah aus dem Fenster. Gegenüber im Haus brannte Licht im Wohnzimmer und wenn man genau hinsah, erkannte man sogar ab und zu mal die dunkle Schattengestalt von einem jungem Mann. Es war schon 23 Uhr. Die Kinder spielten immer noch Game-Boy und malten in ihren Malbüchern. "Also, ich geh jetzt ins Bett."
    Die Eltern kamen nun rüber und holten ihre Kinder ab. Die Kinder waren Saras Cousin Malte, ihre Cousine Nadja und Schwester Marie. Ein Rumgequengele und rumgenörgele war das wieder. Wie jeden Tag, wenn sie ins Bett sollten. Sara hingegen war froh darüber, denn sie war jetzt richtig müde und außerdem wenn man sich früher hinlegt und schläft, dann ist es nicht mehr so lange bis zum nächsten Morgen. Noch vier Tage und dann ist der Urlaub vorbei. Mit dem Schlafen klappte dann doch nicht so wie erwartet. Sie lag noch lange wach und ab und zu durchflutete sie ein merkwürdiges Gefühl. Ein blitzartiges Zucken und leichtes Kribbeln machte sich in ihrer Schamgegend bemerkbar. Marie schlief bereits tief und fest. Das konnte Sara an dem tiefen Atemzug hören. Wenn sie nicht schon geschlafen hätte, dann würde sie wohl hören wie der Atem ihrer großen Schwester immer schneller wurde. Eine leichte Röte machte sich auf ihren Wangen breit, die förmlich glühten vor Aufregung. Sie traute sich nicht mal zu bewegen. Sie belauschte jeden Atemzug ihrer Schwester. Dann wieder dieses Kribbeln. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen. In ihrer Phantasie tauchte immer wieder Thomas auf. Dann ließ sie ihren Gedanken freien Lauf.
    Völlig durchgeschwitzt und außer Atem lugte sie noch ein mal, zu ihrer immer noch schlafenden Schwester. Es war schon halb 2. Dann drehte sie sich um und schlief ein.

    "Gib her, das ist meine Schokolade, du hast deine gestern schon gegessen. Mama, Mama! Malte will mir meine Schokolade nicht wiedergeben."
    "Gib sie ihr zurück, Malte. Du weißt, was ich dir gesagt habe."
    Und genau das war es, was Sara so nervte, wenn man mit der ganzen Familie in den Urlaub führt und dann auch noch alle zusammen, ausgerechnet bei ihr und ihren Eltern frühstückten.
    ‚Nur, weil das Haus größer ist‘, dachte Sara.
    "Ich will neben Thomas sitzen heute, damit du es weißt?, sagte Sara zu Marie, als sie sich gerade den Stuhl zurecht rücken wollte. Und schon ging auch das morgendliche Gekeife und Gejammer los. Was schon so normal wie Zähneputzen war.
    "Nein, ich will!"
    "Nein, ich!"
    Stühle wurden umgestoßen, fast flog die Tasse mit Kakao vom Tisch und zu allem übel, erwischte Thomas die beiden auch noch dabei. Aber bevor er was sagte, stand Paula hinter ihm und gab ihm einen Kuss. Na, wenn das mal kein Grund ist, heute schlechte Laune zu haben und sie an jeden auszulassen, der einem über den Weg lief. Sara rannte in ihr Zimmer und warf sich aufs Bett.
    Insgeheim hoffte sie ja, dass Thomas zu ihr kommen würde um sie zu fragen, was los sei. Aber das war wohl viel zu schwärmerisch. Denn was wollte schon ein 21-jähriger von einer 13-jährigen.
    "Kommst du, Sara? Wir gehen raus."
    Saras Mutter stand in der Tür und schaute sie fragend an. Na, das war es dann wohl. Sara zog zum Ärgernis ihrer Mutter, eine Schnute und folgte ihr dann lustlos. Und wie schon gesagt, kam es dann auch so, dass Sara niemanden ansprechen durfte. Und schon gar nicht Paula. Denn die war ja an allem Schuld. Na ja einer musste ja die Schuld kriegen.
    Sara stand am Abhang und vor ihr stand ein Schlitten. Thomas war gerade
    runtergefahren. Sie wollte in seiner Nähe sein. Und keine 3 Sekunden später
    hatte sie sich auf den Schlitten geschwungen um ihm hinterher zu fahren. Als sie ankam, hatte sich Thomas gerade auf seinen Schlitten gesetzt. Er schien sich zu freuen, als er Sara sah.
    "Sie zählte bis 3 und setzte sich dann zu ihm. Von oben schmachtete sie böse Blicke. Na wer das wohl war. Sie dachte an die letzte Nacht und jetzt sah man ihr die Röte leider an. Onkel Albert stand neben ihr und machte sich, wie immer lustig über sie.
    "Na juckt das Fell wieder?"
    Sara errötete jetzt noch mehr. Am liebsten wäre sie aufgesprungen und hätte sich irgendwo unauffällig verkrochen, bis keiner mehr daran dachte. Thomas schien das mächtig lustig zu finden, denn er kriegte sich gar nicht mehr ein vor Lachen.
    "Nun sei nicht schon wieder beleidigt", sagte Albert spöttisch und grinste die anderen an, die mittlerweile auch schon da waren und ganz gespannt zuhörten, was sie verpasst hatten.
    Und genau das musste Sara jeden Tag ertragen. Mannchmal stellte sie sich vor, wie es wohl sein würde, wenn sie älter wäre. Ob Thomas sie dann vielleicht mehr beachten würde? Na ja eigentlich stellte sie sich eher vor, wie sie mit ihm die Dinge machen würde, von denen sie in letzter Zeit oft träumt.

    "Sara bist du fertig? Wir wollen dann los, die Disko hat schon angefangen." Mit Disko meinte ihre Mutter wohl die Kinder Tanzveranstaltung, die um 18.00 beginnt und dann spätestens um 21.00 Uhr, nach dem die Kinder dann Bowle getrunken haben und so langsam ins Bett müssen. Zumindest von den Eltern aus, zuende ist. Der einzige Trost, den Sie dabei hatte, war, dass Thomas auch da sein würde.
    Sara sah aus dem Fenster und ohne zu zögern sagte sie: "Ich gehe mit Tante
    Christin mit." Denn die stand gerade in dem Moment wie gerufen vor der Tür im Haus gegenüber und sammelte irgendwas auf, was Sara nicht so schnell erkennen konnte.
    "So, das wäre geschafft.“
    Nun konnte sie nur hoffen, dass ihre Mutter und die anderen schon vorgingen und sie mit Thomas irgendwie allein hingehen konnte. Denn hinkommen musste sie ja wenigstens. Auf keinen Fall auffallen. Sara war nicht so der Typ dafür, immer im Mittelpunkt zu stehen. Das musste sie ja seid zwei Wochen nun schon aushalten. Und sie hätte am liebsten Onkel Albert und die anderen zum Mond schießen können.
    Wie geplant gingen die anderen nun wirklich los. Sara stand am Fenster und
    wartete. Und nicht wie erwartet kam Thomas, sondern Onkel Albert.
    "Was machst du denn noch hier? Ich dachte, du bist in der Disko?"
    Sara wusste nun nicht, was sie sagen sollte. Die Wahrheit war ja wohl nicht gerade angebracht in dem Moment. Aber das hatte sich auch schon erledigt, denn Albert sagte mit seinem neckischem Grinsen im Gesicht:
    "Also, falls du auf Thomas wartest, der ist mit deinem Vater Billard spielen."
    Sara kam sich jetzt ziemlich dumm vor, ging aber dennoch mit ihm mit, denn er wollte auch hin. Als sie dann das alte, schäbige Haus, indem zwei kleine Billardtische und drei Tischtennisplatten für die Besucher standen, erreichten, bekam sie plötzlich ein bisschen Angst. Wie sieht das denn wieder aus, wenn ich hier draußen stehen bleibe. Da hielt er ihr auch schon die Tür auf. Thomas und Saras Vater spielten gerade Billard.
    "Guck mal, Thomas, da kommt dein Schatz!“ Und alle lachten. Oh man, so was Grausames war doch nun wirklich nicht nötig. Warum waren nur alle so gemein zu ihr? Thomas kam dann auf sie zu.
    "Wo ist denn eigentlich die Disko?"
    Sara kam sich ziemlich verarscht vor. Er wusste doch ganz genau, wo sie war.
    Draußen war es ziemlich dunkel, denn auf dem Weg bis dahin, war keine einzige Laterne. Der Saal, wo die Veranstaltung sein sollte, gehörte auch mit zu dem Komplex. Und da zu dieser Zeit nicht viele Besucher hier waren, war es auch dementsprechend leer. Um genau zu sein, nur Saras Familie und noch zwei andere. Die Kinder tanzten zu der Musik. Überall waren Lampions an der Decke und auf den Tischen. Die Blicke von Paula, also Thomas? Freundin, wird Sara wohl nie vergessen. Für die Männer stand eine Kiste Bier in der Ecke. Was auch immer los war mit Sara, aber sie sah Thomas an und nahm sich ein Bier. Als auch schon ihrer Mutter vor ihr stand.
    "Na ja, weil heute hier gefeiert wird. Seid wann trinkst du denn überhaupt Bier?"
    Sara zögerte: "Schon immer."
    "Na dann ist es ja gut."
    Da Frau Müller ja wusste, dass das auf keinen Fall so sein kann, lächelte sie nur, schüttelte mit dem Kopf und ging wieder zu den anderen. Mann, bin ich dumm, wieso trinke ich denn eigentlich Bier. Thomas sah zu ihr rüber und sie nahm noch mal einen riesengroßen Schluck. Und so oft er zu ihr rüber sah, so oft wiederholte sie es. Ab und zu, wenn keiner hin sah, dann schüttelte sie sich.
    "Kommst du mit, mal kurz raus?"
    Sara stellte das Bier weg und war wahnsinnig nervös.
    "Ja, hier ist sowieso nichts los."
    Als die beiden draußen waren, zündete er sich eine Zigarette an.
    „Na komm, wir gehen ein Stück, ich muss mal mit dir reden."
    Sara sah ihn total verliebt an und dachte schon wieder an die ganzen tollen Sachen aus ihren Träumen. Sara ging ganz dicht neben ihm. Sie hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, bis 3 zu zählen und dann das zu machen, was sie gerade wollte. Sie ging also neben ihm und plötzlich spürte er in seiner rechten Hand etwas Zierliches-Warmes. Es war Sara, die ihn anfasste. Er guckte sie an und lächelte. Wau, ich fasse ihn an. Wenn das die anderen aus meiner Klasse sehen würden. Nach dem sie nun ein Stück gelaufen sind, setzte er sich auf einen großen Stein. Sara stand vor ihm und guckte zur Erde.
    "Ich glaube, du brauchst einen Freund, oder?" Sara fing wieder an zu lachen. "Warum, lachst du eigentlich immer?“
    "Weiß nicht, hihihi." Sie kam sich ja selber dumm vor, aber sie konnte nicht anders. Dann sagte er zu ihrem Entsetzen:
    „Ich kenne da einen Typen, der ist Boxer. Er ist echt nett, ich kann ihn dir ja mal vorstellen.“
    Na toll, so denkt er also. Man bin ich blöd.
    Er sah sie die ganze Zeit an.
    "Ich weiß du bist in mich verliebt, aber das geht nicht, das weißt du ja wohl, oder? Ich bin 21, das sind 8 Jahre Unterschied. Außerdem, was sollen denn Albert und so denken? Also, pass auf, nächste Woche hole ich dich von der Schule ab und dann fahren wir mal zu dem hin, was ich dir eben erzählt habe, ok?“
    "Oh Gott, hör endlich auf zu labern." Dann sah sie ihm in die Augen und fing an zu lächeln. "Das hält ja keiner aus. Willst du nun ficken oder nicht.“
    "Wasss?"
    Thomas stand völlig entsetzt da. Er starte sie an und war total fassungslos.
    "Na, du laberst und laberst ohne Luft zu holen. Mann oh mann, war das damals idiotisch."
    "Damals?" Er starte sie immer noch an. "Wieso denn damals? Kannst du mir mal bitte erklären, was mit dir los ist?" Sara fing an zu lächeln. „Du machst mir Angst, Sara."
    "Du hast mir meine Frage noch nicht beantwortet. Du wolltest doch, aber hast dich nicht getraut stimmts?" fragte sie. Sie kam jetzt sehr überlegen und selbstsicher auf ihn zu. Er wich zurück. "Na komm schon, du willst doch. Du hast doch nur Angst wegen Paula. Du liebst sie doch nicht wirklich, oder? Was stehst du denn nur so daß Na los hier ist doch keiner." Sie ging wieder auf ihn zu und hielt kurz inne. Dann sah sie an sich herunter und verdrehte die Augen. Na toll, mit 13 seh ich ja nicht gerade verführerisch aus. Ich habe ja noch nicht mal richtige Titten und die kurzen Haare.

    Mein Gott, ich wusste gar nicht mehr, wie ich mich damals schämte mit der Frisur.

    Dann sah sie ihm wieder in die Augen und berührte langsam mit ihren Lippen seinen Hals. Thomas zitterte und wurde auffallend blas um die Nase. Dann nahm er ihren Kopf in seine Hände. Sara raubte ihm die Sinne und voller Verlangen nach ihr, fast schon erbarmungslos und voller Gier, riss er sie an sich und verfiel ihr hemmungslos.

    "Du willst mir doch nicht sagen, das du 13 bist, oder?" Er schüttelte den Kopf und konnte immer noch keinen klaren Gedanken fassen. Sara schnalzte voller Selbstsicherheit mit der Zunge und durchbohrte ihm mit ihrem verführerischem Blick, dann zuckte sie mit den Schultern.
    "Komm mal mit!"
    "Was? Wohin denn?"
    "Komm einfach mit, ich will dir was zeigen."
    Sie stand auf und verschwand aus seinem Blickfeld im Dunkeln. Er folgte ihr in die Richtung, in die sie gegangen war. Dann blieb er stehen und starrte geradeaus, als wenn er gerade einem Geist gesehen hätte. Sara stand inmitten eines kleinen Weges vor einem großen Spiegel der auf der Erde wurzelte, als wenn das schon immer sein Platz gewesen wäre.
    "Komm her!"
    Thomas zögerte, doch dann stellte er sich hinter sie und erblasste noch mehr. Er schluckte und sagte mit zittriger Stimme.
    "Ich werde verrückt, was geht denn hier vor? Im Spiegel sah er eine junge sehr hübsche Frau mit langen dunklen Haaren und einer super Figur.
    Durch das Enge Oberteil, sah man ihre wohlgeformten Brüste. Die Frau lächelte die beiden an.
    "Mein Gott, das bist ja du, Sara."
    Er stand da, mit offenem Mund.
    "Was? Wieso?" Er fing an zu stottern. „Siehst du so mal aus? So langsam glaube ich, dass, das hier alles nur ein Traum ist und ich morgen früh aufstehe und dann sitzen wir beim Frühstück und du, du sitzt dann neben mir, mit deinem rosa Rollkragen Pullover und der tollen grünen Jeans."
    "Nun hol mal Luft. Du bist ja völlig fertig."
    "Nicht du träumst, sondern ich. Das hier ist mein Traum. Ich bin 22 und habe einen Sohn. Wir haben das Jahr 2002. Ich habe einen Freund, der gerade in der Stube sitzt und fern sieht. Ich war mal mit euch 1994 hier im Urlaub."
    "Also bin ich nur eine Erinnerung? Er sah jetzt nicht mehr so verwirrt aus, wie noch vor zwei Minuten.“
    "Ja, so kann man das wohl sagen."
    "Das heißt also, du bist gerade zuhause und denkst an 1994 zurück? Wieso denkst du denn an mich? Oh Mann, ich muss das alles erst mal verkraften.“
    Er atmete tief durch. Dann sah er abwechselnd Sara und ihr Spiegelbild an. "Dann habe ich also eben mit einer 22-jährigen?"
    "Ja, würde ich mal sagen. Zumindest in meiner Vorstellung."
    "Und was war mit den ganzen anderen Tagen? Gestern zum Beispiel, als du und deine Schwester um den Platz neben mir gekämpft habt."
    Sara errötete leicht.
    "Tja, das möchte ich auch mal wissen."
    „Wann ist denn dein Traum vorbei und wie geht es weiter? Ich will nicht nur ein Traum sein." 1000 Fragen schossen ihm durch den Kopf. "Was ist mit Paula?", fragte er ziemlich aufgewühlt.
    "Wie lange sind wir noch zusammen und warum träumst du von mir, das heißt ja, wir kennen uns nicht mehr. Also, ich meine wir sehen uns nicht mehr. Sonst würdest du ja nicht daran denken, wie es 1994 mal war."
    "Das kann ich dir leider nicht beantworten Thomas."
    Ich frage mich nur, wieso ich so kindisch und naiv war mit 13. Das ist ja
    peinlich."
    Sie sah in den Spiegel und langsam verblasste das Gesicht darinnen. Hinter der jungen Frau brannte ein heller Lichtstrahl. Das Mondlicht schien durch die Jalousien. Draußen war es still. Sara hatte ein Lächeln auf den Lippen. Dann drehte sie sich um und schlief ein.

  2. #2
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    AW: Der Spiegel

    O wüste Sara,

    hüben wie drüben, durch Kraut und Rüben, ständiger Wechsel der Perspektive. Worum ging es eigentlich?
    Ach ja, das alte, immer wieder spannende Lied vom Verlust des Hymen. Hymnen der Erinnerung wolltest Du singen, geblieben Abgesang aus der Reife einer 22jährigen. Da gilt es : üben, üben, üben...und nicht nur den eigentlichen Akt.
    Zu loben bleibt Dein Fleiß und der Mut, Dich in unsere Welt der hohen, hohlen Worte zu trauen. Bleib bei uns, Jugendfrische tut uns greisen Köpfen gut. Vielleicht nimmt sich ja auch der Obergreis Rotbart, gerade frisch verliebt und somit zu fühlen verstehend, Deiner einmal an.
    ABER ER SOLL SEINE TINTENFINGER VON DIR LASSEN!

  3. #3
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Der Spiegel

    Also, erst einmal: Hoch lebe der Spiegel! Ich möcht' auch einen davon. Es plätscherte so vor sich hin und ich wollt schon Scheiße! brüllen, da kam diese Idee mit dem Spiegel. Und die Geschichte ist dadurch gerettet und auf wundersame Weise werden die langtmigen Vorgeplänkel sinnvoll und erträglich. Deine Sprache allerdings muß auf die Füße gestellt werden. Friß Dreck!

    Wir üben uns im Beschreiben von Gegenständen. Was ist denn eine "super Figur"? Damit fangen wir an, denn wir wollen hier auch ein bißchen Spaß haben, oder?

  4. #4
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    AW: Der Spiegel

    Au ja, beschreibe den Gegenstand einer "super Figur". Damit kann der edle Meister doch wohl nur ein männliches Anhängsel, Schniepel, gemeint zu dürfen sich nicht getraut haben.
    ...oder Birnenbrüste, steile Warzen, hängende Pobacken, Orangenbene und ähnliches weibliches Schlampampel?

    Guck in den Spiegel und schildere!

  5. #5
    Sara
    Status: ungeklärt

    AW: Der Spiegel

    Ja, also was soll ich sagen? Was sehe ich, wenn ich in den Spiegel schaue?

    'super Figur' Ja also wie gesagt, super ist relativ. Ist es nicht die Vorstellungskraft des Lesers, wie er sich die super Figur vorstellt?

    vielleicht gefällt euch das hier besser.

    Im Spiegel sah er eine junge sehr hübsche Frau mit langen dunklen Haaren, einer Atemberaubender, erotischen Figur und einem bezaubernden lächeln. Wie er noch nie eine zu vor gesehen hatte.

    Man soll schon irgendwo bewusst merken, das man eine 13-jährige vor sich hat. Sonst erkennt man zum Schluß die Wendung nicht. Also was ich damit sagen will ist, der Unterschied soll bemerkt werden.
    Ich kann nicht so schreiben wie ich es sonst tuhe, denn dann hat sie ja keinen Sinn.
    Ich habe versucht den Vorspann kurz zu halten, aber es ist mir nicht richtig gelungen. Der Leser muss sich schon irgendwo identifizieren mit der 13-jährigen. Sich zurück erinnern. Was niemanden eigentlich sehr schwer fallen dürfte. Oder seid ihr da anderer Meinung?

    Robert, frisch verliebt? Dies las ich erst so eben, als ich den geschriebenden Worten noch einmal zum Opfer viel.

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