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Thema: Notizen Feber 2002

  1. #1
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Cool Abendunterhaltung

    Gespräch beim Abendbrot:

    ..
    Sie (14): Du beschwerst dich, wenn ich am Tisch sitze und meine Nägel putze. Und selber liegst du im Bett und machst den hier.
    Er (10): Ich eß ja auch Lebertran gern.
    Vater: Du bist nicht mein Kind. Du bist auch nicht Muttis Kind. Die haßt auch Lebertran. Wessen Kind bist du?
    Er (10): Ich darf ja auch keine Mädchen schlagen. Und die kniepen immer. Das ist unfair. Der arme Denny, der wird jeden Tag gekniept.
    Sie (14): Du bist wie Jesus. Der sprach auch immer in Metaphern.
    Er (10): Hä?
    Vater: Reich mal den Senf rüber! Dann machst du heute noch was Nützliches.

  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Abendunterhaltung

    Nachdem ich kürzlich diese unsägliche Gilgamesch-Vermansche Stephen Grundys anlas, mich übergab und das "Buch" in die Ecke warf, habe ich nun beim Ausmisten - was für ein Wort! - eine ältere Übersetzung gefunden (Schott von 1935, glaube ich), die mich seinerzeit beschäftigte. Man sollte sie neu übertragen und herausgeben.

    Der erste Text der Menschheit aus dem Jahre 2700 vc. kann mit den Worten übertragen werden: Es war einst in uralten Zeiten ein König Und da ich das wahrnahm, setzte ich mich erst mal auf den Arsch!

  3. #3
    Mutter des Hauses
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    Cool

    Mutti liebt aber Lebertran und vom Vater kann es den Umgang mit Frauen schwer lernen - das arme Kind. Und Sie ist eine Katze, die dürfen bei Tisch die Nägel putzen!! Meine Freundin, die auch eine ist, macht das sogar im Restaurant!! Der Vater ist irgendwie nicht ganz auf der Höhe, scheint mir. Schönes Wochenende, willy.

  4. #4
    rodbertus
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    Talking

    alte Zeitungsnotiz

    Uns wurde ein Sohn geschenkt. CC lächelt diese schöne Welt seit dem 27. Februar 1991 an. Wir wissen noch nicht, wie er's meint.

    die glücklichen Eltern..

  5. #5
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Question Frau Graul

    Gestern abend im Justizpalast - eine Farce

    Da geht einer aus dem Hause, setzt sich in ein renoviertes Festibül und staunt ob der horrenden Anzahl distinguierter Menschen, die nur eines im Sinne zu haben scheinen: Staunen ob der Wirrsal menschlichen Verlangens. Ein verhaertetes Gemüt stolziert mit grellgeschminkten Lippen aufs Podest und geifert maßlos wütend auf alles Gewesene. Wiedergutmachung brüllt sie löwig in die Menge. Die Menge feiert mit und klappert mit den Brillanten.

    Das alles nennt sich Kunst, Frau Graul? In den Orkus mit solchem Wildwuchs. Ihren Widerstand in allen Ehren, das enthebt sie aber nicht der Grundlagen des Notats: Faktizität.

  6. #6
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    Post Notizen Feber 2002

    stehe hier auf der Brücke mitten in einem Sturm - stop - versuche das Schiff wieder in gemäßigtere Bahnen zu lenken - stop - leider keine Zeit für das geschriebene Wort - stop - Papier ist schon völlig durchnäßt - stop - melde mich bei besserem Wetter wieder - stop - Euch alles Gute - stop - hoffentlich weht mir nicht die Harke von Bord...

  7. #7
    rodbertus
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    Arrow AW: Notizen Feber 2002

    Üben wir den freien Fall, mein Lieber. Zweifel? Ich strebe zur Himmelsleiter, dort oben soll es gesüßte Pampelmusen geben, rote. Heb Dir eine auf!

  8. #8
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    Question Ausgehverdiktion

    Das brennt. Die Augen trüben sich. Ein Schleier verwischt, was gestern noch klar. Enge in der Brust. Kein Lächeln schönt den Augenblick. Mein Gang wird schleppend, meine Sprache hurt.
    Ich wollte zwei und teilte nur mich selbst. Da steht er, frißt sein Eingeweide! Was nützt es, daß morgen heute gestern sein wird? Ich trage seit gestern das Heute ins Morgen hinein und werde doch nur Verborgener sein. Einst und immerdar. (wiederkäuend statt tiefsinnig) Eine Scheibe des Geistes, unwendbar. Unmodern!

    Kein guter Tag zum Ausgehen!

  9. #9
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Rule Mozardia

    Deutschland hat die Länderwertung gewonnen. Ein Hoch auf unsere Olympioniken. Bravo! Bravo! Bravo! (Aber das Fahneschwenken laßt ihr bitte sein.)
    Norwegen auf zwei. Großartig. Ich gratuliere!Und lese wieder mal ein Buch von Hansum.
    Und mein dritter Glückwunsch geht an das Team Canada. Ich habe Tränen der Freude vergossen. Was treibt Multimillionäre noch an? Es muß der eigentliche Antrieb sein. Wie tief der Haß der Kanadier gegen ihre größenwahnsinnigen südlichen Nachbarn sitzen muß, teilte sich kurz vor Ende des Spiels mit, als die vielen Kanadier im Eisstadion RULE BRITANNIA anstimmten - ich konnte nicht ausmachen, ob es Häme oder Selbstüberhöhung gewest -, als ob die Briten immer noch in Amerika herrschten. Ein gellendes Pfeifkonzert war die Antwort. Bizarr. Sehr bizarr und sehr viel aussagekräftiger über das Verhältnis der beiden Länder als politische Treuebekenntnisse.

    Ich möchte wissen, ob Mozart ein opus für eine Glasharmonika (das ist "ein von Franklin konstruiertes Instrument, dessen Schwingungen akustisch an das im Kosmos wirbelnde Fluidum gemahnten", Stohl) komponierte. Mozart ging im Hause Mesmers ein und aus. Mesmer hatte reich geheiratet und pflegte nicht nur das Handauflegen, sondern auch der schönen Künste. (Mozart soll ja bekanntermaßen eine Affinität zu den Freimaurern haben.) Was trieb Mozart zu dem Kauz? War M. selbst Kauz genug, um hier dem/einem Sphärenklang zu lauschen?

  10. #10
    schreibt hier hin und wieder
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    fraueneishockey ist kein sport

    ja, robert, eishockey, das ist ein spiel. da is pfeffer drin, schnell, körperbetont... eigentlich war mir egal, welche mannschaft gewann, da standen sich zwei teams gegenüber die noch das eishockey in purer form zelebrieren, und, noch besser: zwei teams, die sich hassen, trotzdem wars fair. ich finde man sollte fraueneishockey wieder abschaffen. scheiß auf die technik, ich will body-checks

    tt

  11. #11
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    Boxen und Charms

    tja, eishockey - hm - ich finde ja eher boxen spannend, da steigt mein zigarettenkonsum enorm und von b.brecht gibts ja ein büchlein speziell über diese "sport-art"... -
    aber noch besser find ich hamsun, war ja übrigens der lieblingsschreiberling von daniil charms, womit ich wieder beim thema wär... ironie des schicksals auch, das ein buch von hamsun "hunger" heißt - und charms wußte nur zu genau, was hunger bedeutet...

  12. #12
    schreibt hier hin und wieder
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    Boxen und Charms

    @Paul: ...wieso? Hat Charms in seinen letzten Tagen, während derer er von den Stalinisten im Gefängnis vergessen wurde, auch unablässig gewichst?

  13. #13
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    Stadtstreicher

    Achtpanther fragte mich heute etwas: Wer lebt nicht ein erfülltes Leben, wenn es nicht die Stadtstreicher sind?

    In der Tat, wir hasten etwas hinterher. Müssen wir? Dieser Algorithmus des alltäglichen Einerlei(s), dem es gleich sein kann, welche Entscheidungen man wie fällt; letztlich bleibt's alles beim alten.

  14. #14
    Tochter aus gutem Hause
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    Kneipe?

    Das klingt nach einem gelungenen Abend in der Kneipe mit guten Freunden
    Alles ist auf so sentimental-schöne Art sinnlos.

  15. #15
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Charme

    Sie besitzt die Eigenschaft, andere nur durch ihr Erscheinen in gewisser Weise glücklicher zu machen. Leider weiß sie auch darum. Es bleibt keine Beziehung anderes als oberflächlich.

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