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Thema: Lawrence Bullimulski

  1. #1

    Lawrence Bullimulski

    Lawrence Bullimulski


    Wir lagerten in der Oase. Die Gefährten schliefen. Ein Araber, hoch und weiß, kam an mir vorüber; er hatte die Kamele versorgt und ging zum Schlafplatz.
    Ich warf mich rücklings ins Gras; ich wollte schlafen; ich konnte nicht; das Klagegeheul eines Schakals in der Ferne; ich saß wieder aufrecht. Und was so weit gewesen war, war plötzlich nah. Ein Gewimmel von Schakalen um mich her; in mattem Gold erglänzende, verlöschende Augen; schlanke Leiber, wie unter einer Peitsche gesetzmäßig und flink bewegt.
    Einer kam von rückwärts, drängte sich, unter meinem Arm durch, eng an mich, als brauche er meine Wärme, trat dann vor mich und sprach, fast Aug in Aug mit mir:
    „Ich bin der älteste Schakal, weit und breit. Ich bin glücklich, dich noch hier begrüßen zu können. Ich hatte schon die Hoffnung fast aufgegeben, denn wir warten unendlich lange auf dich; meine Mutter hat gewartet und ihre Mutter und weiter alle ihre Mütter bis hinauf zur Mutter aller Schakale. Glaube es!“
    „Das wundert mich“, sagte ich und vergaß, den Holzstoß anzuzünden, der bereitlag, um mit seinem Rauch die Schakale abzuhalten, „das wundert mich sehr zu hören. Nur zufällig komme ich aus dem hohen Norden und bin auf einer kurzen Reise begriffen. Was wollt ihr denn, Schakale?“
    Und wie ermutigt durch diesen vielleicht allzu freundlichen Zuspruch zogen sie ihren Kreis enger um mich; alle atmeten kurz und fauchend.
    „Wir wissen“, begann der Älteste, „daß du vom Norden kommst, darauf eben baut sich unsere Hoffnung. Dort ist der Verstand, der hier unter den Arabern nicht zu finden ist. Aus diesem kalten Hochmut, weißt du, ist kein Funken Verstand zu schlagen. Sie töten Tiere, um sie zu fressen, und Aas mißachten sie.“
    „Rede nicht so laut“, sagte ich, „es schlafen Araber in der Nähe.“
    „Du bist wirklich ein Fremder“, sagte der Schakal, „sonst wüßtest du, daß noch niemals in der Weltgeschichte ein Schakal einen Araber gefürchtet hat. Fürchten sollten wir sie? Ist es nicht Unglück genug, daß wir unter solches Volk verstoßen sind?“
    „Mag sein, mag sein“, sagte ich, „ich maße mir kein Urteil an in Dingen, die mir so fern liegen; es scheint ein sehr alter Streit; liegt also wohl im Blut; wird also vielleicht erst mit dem Blute enden.“
    „Du bist sehr klug“, sagte der alte Schakal; und alle atmeten noch schneller; mit gehetzten Lungen, trotzdem sie doch stillestanden; ein bitterer, zeitweilig nur mit zusammengeklemmten Zähnen erträglicher Geruch entströmte den offenen Mäulern, „du bist sehr klug; das, was du sagst, entspricht unserer alten Lehre. Wir nehmen ihnen also ihr Blut und der Streit ist zu Ende.“
    „Oh!“ sagte ich wilder, als ich wollte, „sie werden sich wehren; sie werden mit ihren Flinten euch rudelweise niederschießen.“
    „Du mißverstehst uns“, sagte er, „nach Menschenart, die sich also auch im hohen Norden nicht verliert. Wir werden sie doch nicht töten. So viel Wasser hätte der Nil nicht, um uns rein zu waschen. Wir laufen doch schon vor dem bloßen Anblick ihres lebenden Leibes weg, in reinere Luft, in die Wüste, die deshalb unsere Heimat ist.“
    Und alle Schakale ringsum, zu denen inzwischen noch viele von fern her gekommen waren, senkten die Köpfe zwischen die Vorderbeine und putzten sie mit den Pfoten; es war, als wollten sie einen Widerwillen verbergen, der so schrecklich war, daß ich am liebsten mit einem hohen Sprung aus ihrem Kreis entflohen wäre.
    „Was beabsichtigt ihr also zu tun?“ fragte ich und wollte aufstehn; aber ich konnte nicht; zwei junge Tiere hatten sich mir hinten in Rock und Hemd festgebissen; ich mußte sitzenbleiben. „Sie halten deine Schleppe“, sagte der alte Schakal erklärend und ernsthaft, „eine Ehrbezeigung.“ „Sie sollen mich loslassen!“ rief ich, bald zum Alten, bald zu den Jungen gewendet. „Sie werden es natürlich“, sagte der Alte, „wenn du es verlangst. Es dauert aber ein Weilchen, denn sie haben nach der Sitte tief sich eingebissen und müssen erst langsam die Gebisse voneinander lösen. Inzwischen höre unsere Bitte.“ „Euer Verhalten hat mich dafür nicht sehr empfänglich gemacht“, sagte ich. „Laß uns unser Ungeschick nicht entgelten“, sagte er und nahm jetzt zum erstenmal den Klageton seiner natürlichen Stimme zu Hilfe, „wir sind arme Tiere, wir haben nur das Gebiß; für alles, was wir tun wollen, das Gute und das Schlechte, bleibt uns einzig das Gebiß.“ „Was willst du also?“ fragte ich, nur wenig besänftigt.
    „Herr“ rief er, und alle Schakale heulten auf; in fernster Ferne schien es mir eine Melodie zu sein. „Herr, du sollst den Streit beenden, der die Welt entzweit. So wie du bist, haben unsere Alten den beschrieben, der es tun wird. Frieden müssen wir haben von den Arabern; atembare Luft; gereinigt von ihnen den Ausblick rund am Horizont; kein Klagegeschrei eines Hammels, den der Araber absticht; ruhig soll alles Getier krepieren; ungestört soll es von uns leergetrunken und bis auf die Knochen gereinigt werden. Reinheit, nichts als Reinheit wollen wir“, - und nun weinten, schluchzten alle - „wie erträgst nur du es in dieser Welt, du edles Herz und süßes Eingeweide? Schmutz ist ihr Weiß; Schmutz ist ihr Schwarz; ein Grauen ist ihr Bart; speien muß man beim Anblick ihrer Augenwinkel; und heben sie den Arm, tut sich in der Achselhöhle die Hölle auf. Darum, o Herr, darum, o teuerer Herr, mit Hilfe deiner alles vermögenden Hände, mit Hilfe deiner alles vermögenden Hände schneide ihnen mit dieser Schere die Hälse durch!“ Und einem Ruck seines Kopfes folgend kam ein Schakal herbei, der an einem Eckzahn eine kleine, mit altem Rost bedeckte Nähschere trug.
    „Also endlich die Schere und damit Schluß!“ rief der Araberführer unserer Karawane, der sich gegen den Wind an uns herangeschlichen hatte und nun seine riesige Peitsche schwang.
    Alles verlief sich eiligst, aber in einiger Entfernung blieben sie doch, eng zusammengekauert, die vielen Tiere so eng und starr, daß es aussah wie eine schmale Hürde, von Irrlichtern umflogen.
    „So hast du, Herr, auch dieses Schauspiel gesehen und gehört“, sagte der Araber und lachte so fröhlich, als es die Zurückhaltung seines Stammes erlaubte. „Du weißt also, was die Tiere wollen?“ fragte ich. „Natürlich, Herr“, sagte er, „das ist doch allbekannt; solange es Araber gibt, wandert diese Schere durch die Wüste und wird mit uns wandern bis ans Ende der Tage. jedem Europäer wird sie angeboten zu dem großen Werk; jeder Europäer ist gerade derjenige, welcher ihnen berufen scheint. Eine unsinnige Hoffnung haben diese Tiere; Narren, wahre Narren sind sie. Wir lieben sie deshalb; es sind unsere Hunde; schöner als die eurigen. Sieh nur, ein Kamel ist in der Nacht verendet, ich habe es herschaffen lassen.“
    Vier Träger kamen und warfen den schweren Kadaver vor uns hin. Kaum lag er da, erhoben die Schakale ihre Stimmen. Wie von Stricken unwiderstehlich jeder einzelne gezogen, kamen sie, stockend, mit dem Leib den Boden streifend, heran. Sie hatten die Araber vergessen, den Haß vergessen, die alles auslöschende Gegenwart des stark ausdunstenden Leichnams bezauberte sie. Schon hing einer am Hals und fand mit dem ersten Biß die Schlagader. Wie eine kleine rasende Pumpe, die ebenso unbedingt wie aussichtslos einen übermächtigen Brand löschen will, zerrte und zuckte jede Muskel seines Körpers an ihrem Platz. Und schon lagen in gleicher Arbeit alle auf dem Leichnam hoch zu Berg.
    Da strich der Führer kräftig mit der scharfen Peitsche kreuz und quer über sie. Sie hoben die Köpfe; halb in Rausch und Ohnmacht; sahen die Araber vor sich stehen; bekamen jetzt die Peitsche mit den Schnauzen zu fühlen; zogen sich im Sprung zurück und liefen eine Strecke rückwärts. Aber das Blut des Kamels lag schon in Lachen da, rauchte empor, der Körper war an mehreren Stellen weit aufgerissen. Sie konnten nicht widerstehen; wieder waren sie da; wieder hob der Führer die Peitsche; ich faßte seinen Arm. „Du hast recht, Herr“, sagte er, „wir lassen sie bei ihrem Beruf, auch ist es Zeit aufzubrechen. Gesehen hast du sie. Wunderbare Tiere, nicht wahr? Und wie sie uns hassen!“

  2. #2
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Klammer
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    AW: Lawrence Bullimulski

    Liebes schwarzes Pferd,

    dies ist also der erste Prosatext, den ich von dir lese. Leicht hast du es mir mit ihm nicht gemacht. Aber das wolltest du wohl auch nicht.
    Der Titel weist auf Lawrence von Arabien hin,(wohl durchaus beabsichtigt, denn auch er ist ein Europäer, der einen "Befreiungskrieg" in der Wüste führt) verbunden mit einem dämlichen Nachnamen, der die Lawrencepoesie bewusst unterwandert. Das ist ein gelungener Titel.
    Bei den ersten Sätzen erwartete ich dann eine Kara-ben-Nemsi-Geschichte ( ...und ich werde dich bekehren, du magst wollen oder nicht... ), was dann allerdings kam, war eine Allegorie?, Fabel?, ein Karawanenmärchen?, ein Mythos?, die ich, ich bin ganz ehrlich, nicht verstanden habe. Schakale (oder doch Menschen?) - Araber - Europäer, verbunden in einem ewigen Kampf, in Hassliebe und gegenseitiger Abhängigkeit?
    Nein, das habe ich nicht verstanden. Was würden Bush und bin Laden dazu sagen?
    Also bleiben wir mal an den Lagerfeuern der Karawanserei und nehmen es als Erwachsenenmärchen, erzählt von einem Europäer.
    Diese Perspektive ist eine vertane Möglichkeit, der Geschichte Wüstenpoesie zu schenken. Lass den Araber ausschweifend von den in der Ferne heulenden Schakalen erzählen und den Europäer verwirrt und fasziniert zugleich zuhören., Am Ende kann er trotzdem von den Schakalen angesprochen werden oder auch nur die verrostete Schere im Sand finden.
    Sprachlich gibt es einiges auszusetzen, aber darauf wird sich wohl Robert stürzen. Du zeigst eine fast pathologisch zu nennende Vorliebe für den unnötigen Gebrauch des Semikolons, ich habe in deinem Text 45 gezählt. Dann tauchen einige altertümelnde und ungeschickte Wörter und Wortwendungen auf, die beim Lesen aufstoßen. Ein paar Beispiele:

    "in mattem Gold erglänzende, verlöschende Augen" warum "er-"glänzend? Noch dazu wiedersprechen sich diese Adjektive.
    " mit gehetzten Lungen, trotzdem sie doch stillestanden;" gehetzte Lungen? Kann man eine Lunge hetzen? Der Atem kann vielleicht von der Lunge gehetzt sein.
    "still"e"standen" oder "stillstanden"? Da ist ein Unterschied. Waren sie leise oder bewegten sie sich nicht?
    "Wie von Stricken unwiderstehlich jeder einzelne gezogen, kamen sie, stockend, mit dem Leib den Boden streifend, heran." Ein unötig komplizierter Satz. Wie zieht man jemanden unwiderstehlich? Weshalb steht das Subjekt so weit hinten? Warum ist bei "kamen sie, stockend" ein Komma?

    Um es kurz zu machen: Die Sprache insgesamt missfällt mir, will mich nicht zum Erzählten passen.
    Ich würde gerne einmal einen Text von dir lesen, der in der Gegenwart unter Zeitgenossen spielt und eine alltägliche Handlung beschreibt. Wärst du dazu in der Lage?

    Gruß, Klammer
    Aber ein Traum - http:\\klammerle.wordpress.com

  3. #3

    AW: Lawrence Bullimulski

    quasi sicherlich denkbar.

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Lawrence Bullimulski

    obigen text kenne ich fast auswendig, er heisst im original: "schakale und araber" und ist von franz kafka...

    schwarzes pferd, du schmückst dich mit fremden federn. du lässt mir den guten klammer den guten kafka lesen im glauben, er lese dich. du beschmutzt mir den namen kafka. du stinkst.

    Mr. Jones

  5. #5
    kls
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    AW: Lawrence Bullimulski

    Mr. Jones: (...) ist von franz kafka...

    Kann mir das jemand bestätigen? Das ist doch herrlich kafkaesk. Das soll keine Beleidigung von Mr. Jones sein, aber ich gelange immer mehr zu der Überzeugung, dass Schwarzes Pferd ein Kuckuck ist.

  6. #6

    AW: Lawrence Bullimulski

    lieber mr. jones, du bist der erste gewinner.
    ich dachte schon nur von quatschköpfen umgeben zu sein.
    endlich mal tiefgang im forum.
    dieses quiz werden wir in lockerer folge weiter einreihen. wir wollen doch was für die bildung tun ihr lieben.
    man sollte kennen oder auch nicht worüber man geifert.
    besser wäre noch erkennen.
    mit besten grüßen an klammer. franz wird die posthum danken für die salbenden worte.
    in diesem sinne, viel spaß beim aufsehen vom eigen trog der versuche.
    da weiter oben ist noch einiges zu entdecken.
    der mensch unterscheidet sich vom rest der nahrungskette darin, daß er nicht nur frißt und scheißt, gelegentlich kotzt...
    er nimmt sich die zeit nach oben zu schauen, geradeaus, weil da sind die anderen und höheren und besseren.


    also weiterhin fröhliches grasen...


    mfg sp

  7. #7
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Lawrence Bullimulski

    ...und ich bin dafür diesen Spielverderber in die Wüste zu schicken. Er taugt nix. Er hat unlautere Motive.

  8. #8
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Lawrence Bullimulski

    Hallo Schwarzes Pferd,
    ich halte das auch für unlauter. Ich kenne das aus anderen Foren. Meist schlechte Schreiber, stellen einen möglichst unbekanntes Stück eines "Klassikers" ins Forum. Wenn dann negative Äußerungen kommen, heißt es: April, April.
    Meist dient dieser Schachzug dazu, die Kritik an den eigenen Texten, bzw. die Kritikfähigkeit der Forumsteilnehmer in Frage zu stellen. Auch in der Kunst, bei schlechten Künstlern beliebt.
    Aber wenn Du ein Bild von Beuys, eine Arbeit von Richter, eine Zeichnung von Polke siehst - kann jeder zu falschen Schlüssen kommen. Wirkliche Anerkennung bekommt ein Künstler letztlich immer für ein Gesamtwerk.
    Jeder Autor hat auch schlechte Arbeiten (ich spreche nicht von diesem Text) er steht dann natürlich auch nicht über jeder Kritik, nur weil er "der Name" ist. Diese Art der "Erziehung" ist einfach nur blöde. Ich könnte Dich auf diese Art bei vielen hervorragenden Künstlern aufs Glatteis führen - zum Beispiel spielt auch die Zeit eine Rolle. Was 1920 revolutionär war, sollte kein junger Autor imitieren. Aus dieser Art von "Rätseln" lernt man nichts. Besser wäre es diesen Text hinzustellen und ohne Vorbehalt vor dem großen Namen ihn zu kritisieren. Komischerweise gibt es immer wieder Menschen, die mit diesem "Kunstgriff" versuchen Kritiker an den eigenen Arbeiten zum Verstummen zu bringen. Hätte ich es nicht schon so oft von miesen Künstlern erlebt, würde ich mich aufregen. So finde ich es nur billig.

    Kyra

    PS. Schwarzes Pferd, Du bringst hier einen wenig produktiven, ätzenden Ton rein. Das ist nichts. Es zeugt von Unsicherheit und Aggression - schau Dir doch die Leute erst mal an. Da der Mensch ein soziales Wesen ist, bedarf es auch dieser sozialen Intelligenz, um Einfluß in einer Gruppe zu bekommen. Und den willst Du haben, sonst würdest Du kein Manifest erarbeiten wollen. Der Weg den Du wählst, ist ganz sicher falsch.

    [Diese Nachricht wurde von Kyra am 24. Februar 2002 editiert.]

  9. #9
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Klammer
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    Angry AW: Lawrence Bullimulski

    ...auch Kafka schrieb miese Texte.
    ...und du, mein Freund Pferd, bist ein Arschloch.
    Ich will mit diesem Forum in der nächsten Zeit nichts mehr zu tun haben!

    Klammer

    [Diese Nachricht wurde von Klammer am 24. Februar 2002 editiert.]
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  10. #10
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    Angry AW: Lawrence Bullimulski

    vor allen dingen ist es wenig hilfreich. zeige uns, was an diesem text gut oder schlecht ist. noch besser: sage uns, was an UNSEREN texten gut oder schlecht ist. das wäre mal so richtig produktiv.

    tt

    ps: klammer, du lässt dich doch wohl nicht von einem einzigen verscheuchen.

    [Diese Nachricht wurde von traumtänzer am 24. Februar 2002 editiert.]

  11. #11
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    AW: Lawrence Bullimulski

    Mr. Jones (Hut ab, ich hasse Kafka) hat einer der wenigen entlarvt, die hier bunte Spiele treiben, aber ein Grund zum Weggehen ist das lange noch nicht.

  12. #12
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Lawrence Bullimulski

    @Bo:

    Wenn Du Kafka hasst, kennst Du ihn noch nicht, nicht wirklich. Er ist wunderbar.

    @Klammer:

    Ein Cowboy, der vom Pferd fällt und deshalb zu reiten aufhört, ist kein Cowboy. Oder: Mir genügt es, Deine Sachen zu lesen, kommentiert hab ich ja ausser dem Eismann noch kaum was von Dir. Lesen möcht ich Dich weiterhin gern.


    dear greetings
    Mr. Jones

  13. #13
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Klammer
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    AW: Lawrence Bullimulski

    ...also gut, da mein Ärger offensichtlich nicht verstanden wurde, füge ich noch ein paar Worte an.


    @ schwarzes Pferd:
    Insgesamt misshagt mir die Richtung, in die du das Forum ziehen willt. Toll, ich habe nicht erkannt, dass der Text von Kafka war. Ich könnte unter dem Namen Klammer oder kleiner hundert Texte berühmter Autoren veröffentlichen, die du nicht erkennen würdest. Was wäre damit bewiesen? Ich bin offen auf dich zu und auf dich eingegangen, habe mich an dem kleinlichen Geplänkel um dich nicht beteiligt.
    Du hast mich aber verarscht. Und ich habe meinen Stolz.
    Ich habe in den letzten Monaten ernsthaft und mit viel Zeitaufwand versucht, dieses Forum im Rahmen meiner Möglichkeiten zu unterstützen, habe fünfzig, sechzig Kritiken geschrieben. Mir ging es da wie uis: Oft musste meine Familie darunter leiden. Auch Robert wird zugeben müssen (eulalie wird mich jetzt wieder eitel nennen), dass ein Verlust von Klammer diesem Forum schaden würde.
    Nochmals: Ich lasse mir hier von keinem ans Bein pinkeln und wenn er tausendmal "Spielverderber" ist.

    Deshalb bitte ich mir eine Denkpause aus, in der ich mein Verhältnis zu diesem Forum überdenken will. Wenn man mir diese nicht gewährt, dann soll man mich eben löschen.

    Klammer
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  14. #14
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    AW: Lawrence Bullimulski

    ...wäre schade, Klammer, wenn du gehen würdest. Von Dir gab es immer ernsthafte, und dem Leser/Schreiber verständliche Kommentare.
    Gegenschwarze Peferde kann man wenig machen, ich würde die noch nicht mal ignorieren...

  15. #15
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Lawrence Bullimulski

    so, ich bin erstmal froh, dass ich mich nicht auch noch aufgeregt habe, weil das alles einfach blöde ist. wobei ich die idee selbst gar nicht so schlecht finde, texte von bekannten autoren hier reinzustellen und daran aufzuzeigen, was gut und was schlecht ist. der einzige der das in diesem ordner gemacht hat, war klammer. gut, er wusste nicht, dass der text von kafka ist, aber das ergebnis zählt. was ist denn das für eine art, mr. jones nichts gegen dich, aber was ist denn das für eine art, jemanden zu loben, der weiß von wem der text ist, und jemanden, der sich eigene gedanken zum text gemacht hat, als quatschkopf abzutun. ich dachte, wir wollen hier arbeiten und kein quiz veranstalten. da guck ich doch lieber "wer wird millionär?"

    Der Ordner "Brunnengeschichten" gibt Anlass zur Hoffnung.

    richtig, lieber kls, und ich hoffe, da gehts dann auch mal weiter voran.

    grüße
    tt

  16. #16
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Lawrence Bullimulski

    ...zum Wiehern!

    Das schwarze Pferd hat Koliken, produziert nur heiße Luft. Oder iss das Roberts neueste Variante des alten Forum-Benutzer-Mobbings, inkognito diesmal?

  17. #17

    Exclamation AW: Lawrence Bullimulski

    so ihr lieben, lösen wir den knoten.

    1. es geht nicht darum jemanden zu verscheissern.

    2. mißfällt mir massiv euer ekliger formalismus.

    3. beurteilt doch eure texte endlich allumfassend !

    4. jeder der ein paar mal im netz in irgendwelchen foren herumschnüffelt, wähnt sich, der große kenner und kritiker, ja sogar literat zu sein.
    das ist sicherlich ein irrglaube.

    5. ich fände es sehr hilfreich, wenn ihr eure textrezeption umstellt.

    weg vom:

    - wer ist das denn?

    - wo fehlt das komma ?

    - was will der von mir ?

    - ist der besser als ich ?

    hin zum:

    - was ist die grundfabel ?

    - wie ist die struktur ?

    - was ist seine botschaft ?

    - versteht er es seine botschaft im text zu transportieren ?

    - ist er bestrebt eine literarischen form zu füllen bzw. füllt er diese form auch aus ?

    - löst er seine literarischen konflikte präzise ?


    - habe ich spass (ob nun negativ oder positiv) beim lesen ?

    - würde ich dieses produkt noch einmal lesen ?

    würde ich es kaufen ?


    sicherlich wird hier weiterhin das eine oder andere ei plaziert werden.

    Der horizonthebung dürfte das sehr dienlich sein.
    auffallend sind die hohen zugriffzahlen rings um die administratoren.
    könnte das fehlende phantasie oder mangelnde produktivität sein.

    hier soll bestes zu bestem, aus dem extrakt wollen wir literatur ziehen,
    materialisiert und verpackt.
    die richtung des hebelarms bestimmt ihr.
    wir sind nur die instrumente der maschinerie.


    Mit freundlichen Grüßen sp

  18. #18
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Lawrence Bullimulski

    Dem was Du hier schreibst, Rappe, kann ich voll und ganz zustimmen:

  19. #19
    resurrector
    Laufkundschaft

    Question AW: Lawrence Bullimulski

    Merkwürdiger Ordner, in dem Frechheit am Ende siegte, denke ich. Daß da immer auch Kollateralschäden in Form von Distinguietäten bleiben, muß wohl am Gemüt der Schreiberseele liegen. Sie will stets gebauchpinselt werden. Andererseits darf gefragt werden, ob der am Ende vom Gauli vorgetragene Ordnungsruf zu mehr systematischer Textarbeit nicht auch anders hätte vorbereitet werden können.

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