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Thema: Über Sinn und Unsinn des Masturbierens - Achtung, ein P 18 - Ordner!

  1. #1
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Smile Über Sinn und Unsinn des Masturbierens - Achtung, ein P 18 - Ordner!

    Das Masturbieren ist Sünde. - Warum? Könnte man nicht meinen, daß dadurch Vergewaltigungen Vorschub geleistet würde, Menschen sich in einem ausgeglicheneren Zustand befinden, Belastungen der Nichtwoller ausbleiben...

    Nun, so einfach scheint es mir dann doch nicht zu sein: Ich las in einer Studie, daß Mastubierer gleichgültig und selbstbezogen durchs Leben gingen. Aha! Deshalb Sünde! Es verletzt das christliche Nächstenliebe-Gebot. Wer masturbiert, bezieht sich in erster Linie auf sich selbst und verhindert Kommunikation und Nächstenliebe. Klar. Verstehe ich.

    Aber dieser Druck, wenn die Liebste erst nächste Woche kömmt!

  2. #2
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    AW: Notizen Feber 2002

    Laß die Kirche raus. Was glaubst du wieviele Frauen unbefriedigt nach einem Beischlaf im Bett liegen, obwohl sie ihrem Liebsten den Orgasmus vorgestöhnt haben? Wo sollen jetzt die mit ihrem Druck hin?

    Interessantes Thema übrigens!

  3. #3
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    AW: Notizen Feber 2002

    nix für ungut, robert, lass raus den schmodder, unter druck kommunizieren, mumpitz, kann sich kein mensch konzentrieren, das geht direkt ins hirn - oder macht gar noch ein magengeschwür -
    erst schön einen abschütteln, dann n büschn kies harken, vielleicht noch ne tüte, gummibärchen oder chips oderso - schon vergeht die zeit im fluge und schwuppdiwupp ist die liebste wieder zur hand...

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Notizen Feber 2002

    Zu diesem Thema fallen mir verschiedene Facetten ein:

    Masturbation hat (nicht nur) m.E. etwas mit Selbstliebe zu tun. Nicht mit Narzismus, mehr mit Selbstachtung oder sogar Selbstfindung. Masturbation trägt dazu bei, sich selbst zu entdecken. Welcher Jugendliche wollte behaupten seine ersten Erfahrungen mit Sexualität nicht über Masturbation gewonnen zu haben.
    Darüber hinaus stellt sich immer wieder die Frage, ob man wirklich zu einem offenen Umgang mit Sexualität fähig ist, wenn man sich selbst und seinen Körper nicht akzeptiert. Mehr noch - kann man lieben, wenn man sich selbst nicht - ja - liebt? Will heißen: findet man Spaß am Sex, wenn man nicht Masturbiert oder zumindest irgendwann einmal masturbiert hat?
    Das steht für mich in krassem Gegensatz zu der Aussage, daß Masturbation das Nächstenliebe-Gebot verletzt.

    Als Ersatzhandlung für mangelnde Gelegenheit, einen gewissen "Druck" loszuwerden, halte ich es ebenfalls für sehr wichtig. Wer weiß, ob es nicht so manche Sexualstraftat verhindert. In diesem Sinne würde ich Pornofilme als Masturbationsvorlage gerne auf Krankenschein verordnen.

    Ich jedenfalls gebe zu, daß ich - trotz ausgefülltem Sexleben (sowohl frequentiell als auch qualitativ) durchaus gelegentlich masturbiere. Mir macht auch das Spaß. Und meine Freundin tut's auch ...

  5. #5
    Johnny 99
    Laufkundschaft

    AW: Über Sinn und Unsinn des Masturbierens - Achtung, ein P 18 - Ordner!

    Robert schrieb: Das Masturbieren ist Sünde. - Warum? Könnte man nicht meinen, daß dadurch Vergewaltigungen Vorschub geleistet würde...

    Blöde Hypothese: Masturbation ist Sünde, weil wer masturbiert, vergewaltigt sich.

  6. #6
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Über Sinn und Unsinn des Masturbierens - Achtung, ein P 18 - Ordner!

    Du meine Güte - aus welchem Kloster bist Du denn ausgebrochen ...

  7. #7
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Über Sinn und Unsinn des Masturbierens - Achtung, ein P 18 - Ordner!

    Und wer nicht masturbiert kriegt Arschanthrax.

  8. #8
    Rike
    Laufkundschaft

    AW: Über Sinn und Unsinn des Masturbierens - Achtung, ein P 18 - Ordner!

    Warum soll man sich nicht auch mal was Gutes tun? Jeder soll das machen was er für richtig hält!
    Wenn der Druck bei den Männern so stark ist sollen sie doch Hand anlegen, was spricht denn dagegen? Es macht doch nicht krank!
    Eher im Gegenteil es erleichtert und macht für den Moment glücklich. Also Robert, nur ran!

  9. #9
    schreibt hier hin und wieder
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    Thumbs up Abendunterhaltung

    Macke wa ...

    Was sind das hier für Themen.

    Masturbation war in den Zwanzigern ein Schocker und wurde in den 60/70 ern intellektuell abgelutscht.

    Muß das denn sein?

    Wer muß, der soll, wer will, der kann.

    Wollen wir zukünftig noch übers Popeln debattieren.


    Das ist ja obergerottenabgewichst!

  10. #10
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    Thumbs up

    Dass die Pferde immer so wiehern müssen, und an der Leine zerren!! Ich kam mit Pferden noch nie klar - das ist ein Notizenordner, sowas wie ein virtuelles Tagebuch. Das Problem an Tagebüchern war nämlich immer, dass man zwar mit ihnen geredet hat, sie aber nichts zu sagen wussten, und das ist wohl hiermit gelöst.

    Aber inhaltlich geb ich dir recht, obwohl du ein Pferd bist.

  11. #11
    Tochter aus gutem Hause
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    Lightbulb Spätkommentar

    Etwas spät für meinen Kommentar, aber das Thema beschäftigt mich angestrengt schon seit frühester Jugend.

    Chinesische Regierung löst das Problem der Überbevölkerung.

    Peking: Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen der Regierung zu erfahren war, will das chinesische Ministerium für Gesundheit und Familie das Problem der Überbevölkerung mittels Massenmasturbation in den Griff bekommen. Die gesamte Bevölkerung des Landes soll jeden Morgen, streng nach Geschlechtern getrennt, in kleinen betrieblichen Selbsthilfegruppen von acht Uhr bis acht Uhr dreißig unter Aufsicht - Hilfe zur Selbsthilfe - die Masturbation intensiv für den Fortschritt des Systems betreiben.
    Die Frauen des Landes, so unser Korrespondent weiter, sind bei dieser Tätigkeit zum Wohle des Klassenkampfes und der friedlichen sozialistischen Revolution dazu angehalten, an den großen Vorsitzenden Mao zhe denk zu denken. Auch soll der weibliche Wille, Zeugung mit aller Macht zu verhindern, durch rhythmisches Vorlesen der staatstragenden Verfassung während der Masturbation gebührend unterstützt werden.
    Woran die Männer bei dieser dem Handwerk zugeordneten Tätigkeit denken sollen, ist bei dem vorherrschenden Frauenbild Chinas noch nicht entschieden. Ein durchaus ernst zu nehmender Vorschlag geht jedoch in Richtung der ernährungswissenschaftlich wertvollen und konsumpolitisch vertretbaren Gruppe der Hühner. Wohl auch in Hinsicht auf eine vorstellbare Langzeitwirkung.
    "Lösungen aus natürlichen Gegebenheiten." Dieser Maxime der chinesischen Führung werden jedenfalls, auch von den Beobachterländern wie Indien oder Vatikanstaat, gute Erfolgsaussichten eingeräumt.

  12. #12
    Kurzvormabschussiger
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    Lightbulb Spätkommentar

    Eeing tLIIcH oLLte chAAain ssSAE?hr elaBBBoahIERten k-OMM!entaaHr uiuiübr dein? Oh. Ordnerschreiiiiim, Robert.

    Ganz nett, wie du dich outest! Ich bin dabei. Griffon hat ja anfangs schon die plüschologischen Vorteile erwähnt, die uns die sexuelle Eigen-Liebe während der Phase der Selbstfindung, die auf ein (beliebig definierbares) jugendliches Alter beschränkt sein möge, gewährt. Ausserdem wage ich, meiner Empirie gewiss, zu behaupten, dass sich in Onans Kunst auch eine oräntliche Prise Rebellion und Selbstbehauptung auszudrücken versuchen, aber dies mag letztlich im Bettuch des Betrachters begraben bleiben (was wohl Rike dazu meint?)

    Oder, wie es einem dem professionellen Team einer psychiatrischen Geriatrie-Station zugehörigen Arzt neulich entwich: "Na! Ist doch schön!" (Zuvor hatte er eine depressive Sechzigjährige aufgenommen, die gegen Ende des Gesprächs anmerkte, dass sie ein Einzelzimmer wünsche, weil sie zirka drei Stunden am Tag "mit sich selbst beschäftigt" sei, um wenigstens "etwas Schönes zu empfinden". - Die Klientin wird heuer natürlich als neurotisch eingestuft und mit milden Antidepressiva behandelt...)

    Hannemanns Anmerkungen zum Thema sind oberaffentittengeil ironisch-pragmatisch verbrämt. Gehört als Leserbrief zum Thema abgedruckt (Hört! Hört ihr Redaktöre von die Bilzeitung!) Aber, maß ehrlich, Honey, wie ist das denn im Alter, von solch fernöstlicher Weisheit durchdrungen? (Sei gewiss, Frau Hanne liest nicht mit...) Sag mir im Vertrauen: Wo kriegst du Omnipotenter nur das Viagra her? Oder liegt es an deiner untadeligen Lebensführung, dass du noch so kanns, wie du willst?

    Robert, du hast ein "Tabu-Thema" berührt. Gut so. Laß die Finger nicht weg!

    Gaul, wiehere nur. Wohin mit deinem Sperma in kühlen Nächten?

    EEih rrRikeee, ssSSorrIe. Bbbin besCHäißfTTTicht Bei-bie.

  13. #13
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    AW: Über Sinn und Unsinn des Masturbierens - Achtung, ein P 18 - Ordner!

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    Das Masturbieren ist Sünde.
    Ist das so? In der Bibel steht nichts von einem Verbot der Onanie. Und das heißt schon was, da der Bibelgott sehr verbotsfreudig war. Also, wenn es Sünde wäre, hätte er sich diesbezüglich geäußert.
    Onan wurde nicht bestraft, weil er seinen Samen auf den Boden spritzte (wobei unklar ist ob er selbst Hand anlegte oder ob er zurückzog); nein, er wurde bestraft, weil er sich weigerte die Frau seines verstorbenen Bruders zu schwängern.

    Man könnte behaupten, dass Onanie unnatürlich sei, weil sie im Tierreich nicht vorkomme. Das stimmt allerdings nicht. Schimpansen onanieren, auch andere Affen und Delfine. Überhaupt ist der Delfin ein sehr wollüstiges Tier. Erst kürzlich mussten in Frankreich Strände gesperrt werden, da ein geiler Delfin im Wasser lauerte.
    Wenn es in der Hölle Tiere gibt, dann ist der Delfin mit dabei.

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