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Thema: Chopper - Der Schänder

  1. #1
    Marc Gore
    Status: ungeklärt

    Post Chopper - Der Schänder

    Chopper - Der Schänder

    „Verfluchter Mistjob!“ murmelte Jeff Flynn, als er den langen Korridor des Townshill- Gefängnisses entlangschritt. Der genervte Wärter hatte die undankbare Aufgabe, dem gefährlichen Triebtäter Gary Martens das Mittagessen zu überbringen. Das paßte Flynn überhaupt nicht. Obwohl er in über 20 Jahren, die er diesem Job schon nachging, schon mit den übelsten Psychopathen in Berührung gekommen war, war ihm dieser Gary Martens besonders unheimlich. Lag vielleicht an der überragenden Statur des inhaftierten Sexualmörders. Gary Martens war knapp 2, 10 m groß und hatte Arme wie andere Menschen Beine. Seit einigen Wochen war der monströse Killer jetzt schon in diesem Gefängnis. Ein unheilbarer Irrer, erst 26 Jahre alt, der 18 junge Mädchen und Frauen vergewaltigt und auf die bösartigste Art und Weise abgeschlachtet hatte. Jeff Flynn fröstelte, als er daran dachte, was alles in der Akte dieses Menschen verzeichnet war. Es half alles nichts. Der Irre brauchte sein Fressen. Flynn versuchte seine Nervosität zu verbergen, als er vor der Zellentür von Martens stand. Er holte noch einmal tief Luft, während er den Schlüssel im Schloß drehte. Als Flynn die Tür aufstieß, saß Martens da, auf seinem Bett. Der Frauenmörder grinste den Wärter wie immer maliziös an. „Wieder Fressenszeit?“ kicherte Martens und entblößte sein nicht gerade sauberes Gebiß, wie ein wildes Tier. Flynn versuchte, seiner Stimme einen festen Klang zu geben, als er erwiderte: „Du weißt, daß jetzt Zeit ist. Hier hast Du Deinen Mampf. Zieh’s Dir rein und halt’ Dein Maul! Ich komm nachher wieder und hol den Napf wieder ab!“ „Warum denn so abweisend?“ „Ich habe keinen Bock, mich mit Dir zu unterhalten!“ „O, das ist aber traurig! Ich hätte da nämlich etwas zu erledigen!“ „Ach nee? Und was, bitteschön, sollte das sein?“ Gary Martens grinste dreckig. Sein Gegenüber konnte ja nicht wissen, in welcher Gefahr er schwebte. Als Gary Martens noch in der Psychiatrie einsaß, hatte er regelmäßig Besuch von Dr. Brooks, dem Chefarzt der Klinik, der ihm immer wieder Medikamente gab, um das Aggressionspotential des Sexgangsters einzudämmen, erhalten. Jeden Tag in den 3 Jahren, die Martens in der Klinik einsaß, hatte ihm der Arzt die Beruhigungsmittel verabreicht, in der Hoffnung, daß der sich Killer irgendwann zu seinem Vorteil veränderte. Die Gespräche mit diversen Seelenklemptnern sollte da ihr übriges tun. Das Pech aber war, daß niemand wußte, wie raffiniert der Mörder war. Er hatte alle Beteiligten perfekt ausgetrickst, so daß das Klinikpersonal ihn für geheilt erklärt hatte. Er sollte seine Reststrafe nun im Gefängnis verbüßen. In isolierter Einzelhaft. „Sei doch nicht so ängstlich,“ antwortete der Häftling, „komm ruhig näher...“ Flynn zögerte noch etwas, aber er war gespannt darauf, was Martens von ihm wollte, also fragt er: „Was... was hast Du?“ „Du brauchst keine Angst zu haben, Du weißt, ich bin geheilt...“ „Ich bin von Natur aus vorsichtig.“ „Das lobe ich mir, hehe. Ich habe Dir aber was mitzuteilen, Freundchen.“ „Komm auf den Punkt, Martens, Du nervst mit Deiner Geheimniskrämerei. Wenn Du nicht auf den Punkt kommst mach ich ‘nen Abgang!“ „Sachte, sachte!“ Gary Martens griff nach dem Teller, auf dem heißes Rindleisch und ein paar Kartoffeln serviet waren. Seelenruhig betrachtete er das Besteck. Dann kam er wieder zu Wort: „Hat ja lange gedauert, bis die Ärzte meiner Verlegung in den Knast zugestimmt haben. 3 Jahre Therapie, Alter, das geht an die Substanz...“ „Hast Du Dir ja selbst zuzuschreiben. Wieso erzählst Du mir das alles?“ Flynn sprach immer genervter. Martens honorierte dies mit einem schrillen Kichern und antwortete: „Jetzt bin ich in den Augen der Weißkittel ein voll Rehabilitierter, der seine Sünden bereut...“ „Ja. Und?“ „Ich habe eine Überraschung für Dich: Ich habe sie alle gelinkt!!“ Noch ehe Flynn reagieren konnte, sprang Martens auf und schleuderte seinem Bewacher den Teller mit dem heißen Fleisch ins Gesicht. Flynn brüllte auf vor Schmerzen. Jetzt mußte es schnell gehen! Martens nahm das Messer und rammte es dem Wärter genau in die Kehle. Der Adamsapfel zerplatzte und das Blut spritzte in Strömen heraus. Flynn brach reglos zusammen. Jetzt aber nichts wie raus hier, dachte sich Gary Martens, bevor es zu spät ist! Er sprang über den Toten hinweg und hastete den Korridor entlang.



    Einsam lag der abendliche Stadtpark vor ihm. Den ganzen Tag seit seiner geglückten Flucht hatte Gary Martens sich in den Parkanlagen versteckt gehalten. Die Suchtrupps der Polizei hatten den ganzen Tag über sämtliche Teile der Stadt umgekrempelt, um den Unhold aufzustöbern. „Ich bin Euch entkommen,“ dachte Martens triumphierend. Er war sich seiner absolut sicher. Sie würden ihn wieder einfangen! Nie wieder! Stundenlang hatte er in einem Gebüsch Deckung gesucht. Erst jetzt, als es stockdunkel im Park war, wagte er, sein Versteck zu verlassen. Das Monster war wieder frei! Und es verspürte einen gewaltigen sexuellen Hunger! Seit Monaten hatte er seinen kranken Trieben nicht mehr nachgehen können. Er brauchte endlich wieder ein Opfer, welches er mißhandeln und zu Tode quälen konnte. Diese Gedanken kreisten in seinem Kopf unaufhaltsam. Die Ärzte hatte er überlisten können, seine Triebe nicht. Und diese hatten ihn all diese Jahre fest umklammert gehalten und ihm unaufhörlich die gröbsten Gewaltphantasien beschert. Doch das Masturbieren nach diesen Träumen, in denen er immer wieder Frauen überfallen und mißhandelt hatte, genügte ihm nicht mehr. Er mußte seine Phantasien endlich wieder in die Tat umsetzen! Und jetzt, da er seine Freiheit wiedergewonnen hatte, war dieses Ziel wieder greifbar. Er mußte nur noch irgendwie seine Sträflingskluft loswerden, dann konnte er untertauchen, die Stadt verlassen und woanders seinen blutigen Gelüsten nachgehen. Zufrieden starrte er auf das Messer, mit dem er seinen unachtsamen Bewacher niedergestochen hatte. „Du wirst mir noch einige wichtige Dienste erweisen,“ murmelte er.



    Brenda Loomis war eine rassige 19jährige Brünette, die einem Wochenendjob in einem Schnellimbiß nachging. Sie fieberte ihrem Dienstschluß um 22 h förmlich entgegen. Es dauerte nur noch wenige Minuten und der einzige Gast zur Zeit war ein fettleibiger, reichhaltig angetrunkener Mittvierziger, der die süße Bedienung mit lauernden Augen anstarrte. „He Süße! Schieb mal Deinen Knackarsch her zu mir! Mein Bierglas ist schon wieder leer!“ polterte er. Brenda schluckte ihren Zorn runter, als sie sich dem Tisch verkrampft lächelnd näherte. Warum muß ausgerechnet während meiner Schicht so ein Flachwichser hier auftauchen, dachte sie und befand sich in Gedanken schon auf dem erlösenden Heimweg. Mit gedämpften Zorn fragte sie: „Noch ein Bier?“ „Ach, Mäuschen, frag’ doch nicht so blöd. Aber das Gesöff kann noch warten.“ „Wie bitte?“ „Du bist verdammt scharf! Warum geizt Du so mit Deinen Reizen? Weg mit dem Personalfimmel und dann zeigst Du mir was Schönes, wo wir beide doch allein sind.“ Während er das sagte, erhob sich der Fettkloß und faßte Brenda auch schon mit beiden zittrigen Händen an die üppigen Brüste, die sich deutlich unter ihrem Dienstkittel abzeichneten. Brenda schlug seine Hände weg und konterte entschieden: „So läuft das nicht! Es ist besser, Sie verpissen sich jetzt von hier, bevor ich den Boß rufe!“ „Ach komm schon, Mieze. Ihr wollt es doch alle auf die harte Tour! Los, schieben wir eine kleine Nummer auf dem Tresen! Sei nett zum Onkel, dann läßt er auch ein ordentliches Trinkgeld springen.“ „Kein Interesse!“ „Weiber, denen man ihren freien Willen läßt wissen doch eh nichts Gescheites damit anzufangen. Also, laß uns anfangen!“ Und schon packte der Dicke die junge Frau, warf sie auf den Tresen und riß ihr den Kittel vom Leib. Brenda schrie: „Sam! Sam, komm schnell! Hilf mir!“ die Tür, die in die Küche führte, öffnete sich und der stämmige Chefkoch stürmte herein. „So, Fettarsch, die Show ist vorbei! Runter von der Kellnerin!“ rief er, packte den unbequemen Gast am Nacken, zerrte ihn von Brenda weg und schleuderte ihn zu Boden. Breitbeinig baute er sich vor den am Boden Liegenden auf. Der Gast kam erstaunlich schnell für seinen besoffenen Kopf wieder auf die Beine. „Du schmieriger Wichser! Niemand versaut mir ungestraft einen Fick!“ keifte er Betrunkene und ballte seine rechte Hand zu einer Faust, die er zum Schlag erhob. Der Koch war schneller! Er griff mit der Rechten zwischen die Beine des Angreifers und drückte seine Genitalien zusammen, woraufhin dieser weibisch hoch schrie. „Ich kann Dir die Eier gern abdrehen, fettes Ungeheuer! Sei froh, daß ich heute eigentlich gut gelaunt bin!“ sagte der Koch und zog seine Hand wieder zurück. Der Fette faßte sich mit beiden Händen zwischen die Beine und torkelte mit zusammengezogenen Beinen durch den Raum. „So, Du fetter Wichser. Es ist besser, Du schleichst Dich. Ich will Deinen versoffenen fetten Arsch nie wieder in meinem Laden sehen!“ sprach der Boß. Brenda hatte sich längst wieder vom Schreck erholt und vom Tresen erhoben. Sie hielt den zerrissen Dienstkittel in ihrer Linken, als sie an ihren Chef herantrat und keuchend sagte: „Besten Dank, Sam. Das war echt knapp.“ „nichts zu danken. Ich lasse doch nicht zu, daß meine Kellnerinnen belästigt werden. Wieviel schuldet uns das Arschloch?“ „Ääh... 24 Dollar und 80 Cent.“ „Hast Du gehört, Stinktier? Rück’ den Zaster rüber und setz’ Deinen Arsch in Bewegung!“ wandte Sam sich wieder dem Saufbold zu, der wieder einigermaßen unverkrampft stehen konnte, obwohl starke Schmerzen an seinen Intimitäten pochten. Wortlos fummelte der Rüpel einen Schein und ein paar Münzen aus seiner Brieftasche und schleuderte das Geld Brenda vor die Füße. Auf dem Absatz machte der Dicke kehrt und schritt auf den Ausgang zu. Bevor er rausging, warf er Brenda und Sam noch einen funkelnden Blick zu und spie auf den Boden. Zufrieden hob Sam das Geld auf und sagte: „So, den sind wir los. Geh’ nach hause, Brenda. Mach’ Dir keine Gedanken um den kaputten Kittel. Kriegst morgen ‘nen Neuen. Ruh’ Dich aus.“ „Werd’ ich machen, Sam. Also, bis morgen.“ Erleichtert zog Brenda sich in den Personalraum zurück, um Tasche und Jacke zu holen. Sie wollte nur noch auf dem schnellsten Weg hier weg! Im Personalraum hielt sich bereits ihre Kollegin Cheryl auf, die jetzt ihre Schicht antreten sollte. Die mollige 48jährige mit der dicken Brille begrüßte ihre junge Mitarbeiterin: „Na, Schätzchen? Hast ja ordentlich was erlebt eben, hab’ ich so mitgekriegt.“ „Ach, was soll’s? vergiß’ den Wichser. Ich mache mir jedenfalls keine Gedanken mehr darum. Ich will mich nur noch auspennen.“ „Tja, der Personalmangel bei uns fordert seinen Tribut an unsere Knochen, Schätzchen. Sam sollte mal mehr Bedienungen einstellen, wenn er für diesen Laden schon Öffnungszeiten bis zum Morgengrauen festgesetzt hat.“ „Ja, kann schon sein.“ „Sag’ mal, Du bist doch eigentlich gar nicht so sehr auf diesen Drecksjob angewiesen, Schätzchen. Du bist jung und kommst aus gutem Hause. Mach’ nicht den selben Fehler wie ich und versauer in schäbigen Spelunken und Freßtempeln. Später bereust Du das, genauso wie ich.“ „Ach, Cheryl, ich hab’ einfach keinen Bock mehr auf die Penne. Hauptsache, ich hab’ jetzt meine Ruhe. Also, mach’s gut, ich hau’ jetzt ab.“ „Okay, dann will ich mal meine geliebte Arbeit angehen. Wir sehen uns, Schätzchen! Und paß’ auf den Irren auf, der heute aus dem Knast getürmt ist! Der steht auf junges Gemüse wie Dich!“ „Ich passe schon auf mich auf. Bye!“



    Brenda war schon ziemlich spät dran! Hoffentlich war der Bus, der sie fast vor die Haustür fuhr, noch nicht abgefahren! Als sie die Bushaltestelle erreichte, erhaschte sie einen schnellen Blick auf den Fahrplan. „Nein!! Das ist nicht wahr!!“ schrie sie zornig. Vor gerade mal 3 Minuten war der Bus losgefahren. Und der Nächste kam erst in einer Stunde! Solange wollte sie natürlich nicht warten. Hinter der Bushaltestelle befand sich der Stadtpark. Brenda wußte, daß der Stadtpark eine Abkürzung war, wenn sie zu Fuß den Heimweg fortsetzen würde. Und was anderes blieb ihr nicht mehr übrig, wenn sie keine quälend lange Stunde in dieser einsamen Gegend an der Haltestelle ausharren wollte. Das Geld für ein Taxi auszugeben, das war ihr zu schade. Kurz entschlossen warf sie sich ihre Handtasche über die Schulter und betrat den finsteren Park. Etwas unangenehm war ihr das Ganze schon, denn im Radio wurde den ganzen Tag durchgegeben, daß der perverse Sexgangster Gary Martens aus der Haft entflohen war und die Polizei ihn immer noch suchte. Brenda redete sich immer wieder ein, daß es ja wohl der größte Zufall wäre, wenn der Irre ausgerechnet ihr über den Weg laufen würde. Sie versuchte, sich von ihren Zweifeln abzulenken. In knapp 20 Minuten würde sie den Park, der um diese Zeit eigentlich immer menschenleer war, durchschritten haben und dann war das Haus, das sie mit ihren Eltern und der 8 Monate alten Schwester bewohnte, nicht mehr fern. Dieser Gedanke hielt sie aufrecht. So schritt sie über den Kiesweg durch den stockdunklen Park. Es war einfach unmöglich, daß ihr etwas passieren würde! Oder vielleicht doch nicht? Was war das für ein Geräusch hinter ihr? Sie blieb stehen, wagte aber nicht, sich umzudrehen, sie lauschte nur... Knirschte hinter ihr nicht Kies unter den Füßen eines Menschen, der sich ihr näherte? Sie schluckte kurz und setzte ihren Marsch fort. Entsetzt registrierte sie, daß die Schritte hinter ihr immer schneller wurden. Brenda vergrößerte ihre Schritte. Keine 200 Meter vor sich sah sie bereits die Lichter der Straßenlaternen, die den Stadtteil beleuchteten, der sich am Ende des Parks befand. Jetzt hatte die Angst sie voll im Griff. Wäre ich bloß nicht in den Park gegangen, dachte sie, aber die späte Einsicht nützte nichts. Im Laufen blickte sie sich um und erblickte eine große, kräftige Gestalt, die unaufhaltsam näherkam. Der Alptraum jeder Frau! Allein im menschenleeren und stockfinsteren Park und hinter sich ein Verfolger, der garantiert nichts Gutes im Schilde führte. Brendas Schritte knallten auf dem Boden, denn sie rannte, so schnell sie konnte. Ihr Herz und ihr Puls rasten, ihr Adrenalin schien zu verglühen! Der Mann hinter ihr kicherte wie von Sinnen. Das Kichern jagte der jungen Frau einen eiskalten Schauer über den Rücken. Dann prallte ein riesiger Körper gegen ihren Rücken und sie fiel der Länge nach auf den Bauch. Der Unheimliche drehte sie auf den Rücken und begrub sie unter sich. Brenda versuchte, den Mann abzuwerfen, doch der 200 Pfund schwere Körper lag wie eine Bleiplatte auf ihr. Sie hatte natürlich längst kapiert, wer sie attackierte: Gary Martens! Die Personenbeschreibung aus dem Radio paßte haargenau! „Jetzt bist Du in meiner Hand. Wir werden uns köstlich amüsieren.“ flüsterte er ihr zu und schon schob er seine linke Hand unter ihren Rock und streifte den Schlüpfer runter. „Nein! Bitte tu mir das nicht an!“ kreischte Brenda aus Leibeskräften. Martens lachte schäbig und erwiderte: „Wehr’ Dich nicht! Hat keinen Sinn, Du entkommst mir nicht. Schreien brauchst Du auch nicht. Um diese Zeit ist keiner mehr im Park!“ In Windeseile hatte der Triebtäter seine Hose geöffnet und sein steifes Organ herausgeholt. Er zögerte nicht lange, es in den nackten Unterleib seines Opfers zu rammen und stieß heftig zu, dabei stöhnte er genüßlich und ließ Speichel aus seinem Mund auf das Gesicht der unter ihm liegenden Frau tropfen. Das machte Spaß! Wie lange hatte er diesen Moment herbeigesehnt! Stundenlang hatte er nachts in seiner Zelle wachgelegen und sich gewünscht, seine Triebe zu befriedigen. Brenda versuchte noch immer, sich von ihrem Peiniger loszureißen, der ihr mit seinen brutalen Stößen in ihren Unterleib höllische Schmerzen zufügte. Schweißnasse Hände grapschten nach ihren Brüsten. Das Stöhnen des Frauenschänders verwandelte sich in ein animalisches Gebrüll, als er zum Höhepunkt kam. Jetzt richtete er sich grinsend auf. Brenda lag vor Schmerzen und Angst jammernd zu seinen Füßen. „So, Du kleine Schlampe. Das hat wirklich Spaß gemacht.“ sagte er und pfiff zufrieden, während er seine Hose zumachte. Dann ergriff er wieder das Wort: „So. Was meinst Du wohl, soll ich nun mit Dir machen? Wir zwei Hübschen haben noch den ganzen Abend vor uns, wir zwei ganz allein.“ „Bitte,“ schluchzte Brenda, „lassen Sie mich doch gehen.“ Darauf hatte Gary Martens gewartet! Das Flehen seiner Opfer hatte ihn schon früher stimuliert. Sadistisch grinsend betrachtete er das halbnackte Mädchen zu seinen Füßen. „Ja, winsel wie ein Hund, das liebe ich! Bitte um Dein kümmerliches Leben!“ Brenda konnte es noch immer nicht fassen, was dieses Ungeheuer in Menschengestalt von sich gab. Martens zückte sein Messer! Noch ehe die verängstigte junge Frau was sagen konnte, warf der Mann sich wieder auf sie und fing an, mit dem Messer blutige Furchen durch ihre Haut zu ziehen. Brenda schrie vor Schmerzen, dabei steigerte Martens sich immer mehr in einen Blutrausch. Die Schmerzen seiner Opfer waren seine Nahrung, die klagenden Schreie Musik in seinen Ohren. Martens erinnerte sich an seine Mutter, die ihn als Kleinkind gedemütigt, gefoltert und sexuell mißbraucht hatte. Damals war er das hilflose Opfer, heute hatte er als hochgewachsener Kerl die Möglichkeit, es den Frauen, die er seit damals abgrundtief haßte, heimzuzahlen. Das machte ihm unheimlich viel Spaß! An Frauen, die ihm ausgeliefert waren, konnte er seinen Haß abreagieren! Brenda war von Todesangst gepackt. Der Unhold gebar sich wie ein wildes Tier, seine Augen funkelten vor Lüsternheit, während er auf ihr rumhopste, ihr schallende Ohrfeigen verpaßte und ihrem Körper an diversen Stellen Stichwunden zufügte. Die zierliche Brenda hatte dem Psychopathen nichts entgegenzusetzen, er war zu stark und zu schwer. Sie fuchtelte mit ihren Armen nach allen Seiten und plötzlich bekam sie mit ihrer Rechten einen Stein zu fassen. Das war ihre Chance! Sofort schlug sie den Stein gegen den Kopf ihres Quälgeistes. Martens erhob sich und faßte sich an den Kopf. „Du verdammte Votze!“ stammelte er und torkelte unbeholfen im Kreis. Er versuchte, gegen die aufkommende Bewußtlosigkeit anzukämpfen, aber er ging in die Knie und fiel der Länge nach auf den Bauch. Geistesgegenwärtig erhob Brenda sich, zog schnell ihren Schlüpfer hoch und floh, so schnell sie mit ihren weichen Knien noch konnte. Weg, einfach nur weg! Es dauerte nicht mehr lange, dann war sie raus aus dem Park. Auch die Straße war verlassen, an fast allen Häusern waren die Gardinen vor die Fenster gezogen, aber wenigstens leuchteten hier die Straßenlaternen. Sie ließ sich auf einer Bank nieder. Sie hatte Schmerzen. Ihre Lippen und Backen waren geschwollen, ihre Nase blutete und ihr linkes Auge war blau. Ihr Körper war übersät mit Blutergüssen und Messerstichen. Keine tödlichen Messerstiche, denn ihr Gegner hatte sie ja noch nicht umbringen wollen, nur quälen. Brenda war total erschöpft. Sie mußte zusehen, daß sie nach Hause kam und die Polizei verständigte. Auf einmal fiel es ihr wie Schuppen von den Augen! Ihre Handtasche war weg! Die hatte sie verloren, als der Irre über sie hergefallen war! In dieser Tasche hatte sie ihre Personalien! Jetzt konnte der Drecksack bequem ihre Adresse lesen! Sie mußte unverzüglich heim und ihre Familie warnen! So schnell es ihr geschundener Körper erlaubte, erhob sie sich und ging nach hause. Rennen konnte sie beim besten Willen nicht mehr.



    Charles Loomis liebte die Arbeit in seinem Hobbykeller. Der passionierte Bastler war schon den ganzen Abend damit beschäftigt, eine Wiege für seine 8 Monate alte Tochter zu schreinern. Der Keller des Hauses, in dem er mit seiner Familie wohnte, war eine reichhaltig ausgestattete Werkstatt mit allen nötigen Gerätschaften. Loomis hatte alles zur Verfügung- Hämmer, Sägen, Bohrmaschinen, Nägel. Der Mann wußte ja nicht einmal ansatzweise, in welcher Gefahr er, seine Frau und sein Töchterchen schwebten. Gut gelaunt war er in seine Arbeit vertieft und ließ sich dabei vom ordentlich aufgedrehten Radio berieseln.



    Gary Martens schlich durch die dunkle Straße des beschaulichen Vorstadtortes. Er hatte die Tasche dieser kleinen Nutte durchsucht und tatsächlich ihre Adresse gefunden. Nun stand er dem Haus gegenüber und musterte es genau. Er kam vorsichtig näher. Aus dem Keller dröhnte laute Musik und das Geräusch einer Handsäge. Da unten war jemand am Basteln! Aufmerksam schlich Martens auf das kleine geöffnete Kellerfenster zu. Es war gerade mal so eben groß genug, daß er sich reinzwängen konnte. Er befand sich jetzt im Wäscheraum. Die Musik und der Werkzeuglärm ertönten vom Raum neben der Waschküche. Martens folgte den Geräuschen und betrat den Bastelraum. Charles Loomis stand am anderen Ende des Zimmers, Martens den Rücken zugewandt. Der Hausherr war damit beschäftigt, ein Stück Holz zurechtzusägen und das Radio war so laut, daß der unheilvolle Besucher nicht zu hören war. Gary Martens ließ seinen Blick durch den Raum schweifen und griff kurz entschlossen nach dem Vorschlaghammer, der an der Wand lehnte. Den Hammer halb erhoben, trat er an Charles Loomis heran. Loomis verspürte plötzlich den Zwang, sich umzudrehen. Er legte seine Säge zur Seite und fuhr herum. Er war zu keiner Reaktion mehr fähig, denn Martens handelte blitzschnell! Er riß den schweren Hammer hoch und ließ ihn auf den Schädel seines Gegenübers krachen! Das Knacken der Schädelknochen war trotz des schallenden Radios schön deutlich zu vernehmen. Martens ließ den Hammer zu Boden gleiten und beobachtete grinsend sein Opfer. Loomis stand da wie eine Statue, als hätte er nicht begriffen, was geschehen war. Der Kopf sah aus wie ein eingedellter Fußball! Das Gehirn hing in Fetzen heraus, übersät mit Blut und Knochensplittern. Ein kleiner Teil des Gehirns klebte auch am Hammer, der Martens zu Füßen lag. Endlich brach Loomis zusammen wie ein Mehlsack. Martens mußte lachen. Das sah einfach zu komisch aus! Wie lustig war es doch, einen Menschen auszuknipsen. Und so leicht! Das Töten war immer wieder ein unbeschreibliches Glücksgefühl, welches Martens jedes Mal voll auskostete. Der war erledigt! Es war das zweite Mann nach dem Gefängniswärter, den Martens fertiggemacht hatte. Männer lieferten zwar keinen solchen Kick wie die verhaßten Frauen, aber es war ein angenehmer Anfang. Nun fehlte noch der Rest dieser Sippe!



    Rachel Loomis, die Gattin von Charles Loomis, hatte es sich im Wohnzimmer vor dem Fernseher gemütlich gemacht. Auf der Leinwand lief gerade ein Thriller, in den sie voll versunken war. Sie fluchte, als gerade an einer spannenden Stelle eine Werbeunterbrechung erfolgte. Kopfschüttelnd begab sie sich in die Küche, um sich noch zu dieser späten Stunde schnell eine Fertigsuppe zu kochen. Mrs. Loomis stellte den Kochtopf auf eine Herdplatte und schaltete den Herd ein. Gary Martens hatte den Keller verlassen und schlich suchend nach neuen Opfern durch die Zimmer des ersten Stockwerks. Er folgte dem Geruch der Suppe und trat in die Küche. Rachel Loomis erschrak, als sie den hochgewachsenen Mann im Türrahmen erblickte. „Wer sind Sie? Was wollen Sie hier?“ fragte sie voller Panik. Der Unheimliche antwortete gar nicht erst, sondern stürmte schon auf die Frau zu und preßte ihr seine rechte Hand auf den Mund. Mit dem anderen Arm umschlang er ihren Körper. Er schleppte sein zappelndes Opfer auf den Herd zu und stieß mit seinem Ellenbogen den Suppentopf von der Herdplatte. Der Inhalt des Topfes verteilte sich auf dem gesamten Möbelstück. Martens schenkte dem keine große Aufmerksamkeit. Wichtig war nur die glühend heiße Herdplatte! Er nahm seine Hand vom Mund der ihm ausgelieferten Frau, aber noch ehe diese einen Laut von sich geben konnte, schlug er ihr Gesicht auf die Herdplatte. Es war nur ein ersticktes Wimmern zu vernehmen, als das Antlitz der Frau auf der heißen Herdplatte verbrannte. Rachel versuchte, ihrem Schicksal zu entgehen, aber die unbeschreiblichen Schmerzen raubten ihr die Sinne. Martens hatte seinen Spaß. Gnadenlos preßte er den Kopf der Frau auf den glutheißen Herd. Alles Sträuben seines Opfers half nichts. Endlich erlahmte der Widerstand. Martens zog den leblosen Kopf vom Herd hoch. Die Gesichtshaut war abgeperlt und es roch nach verbranntem Fleisch. Die Alte war hinüber! Zufrieden schleuderte Martens den toten Körper zur Seite. „so ist es recht.“ nickte Gary Martens zufrieden. „Jetzt kann ich Dir Drecksschlampe geben, was Ihr Weiber doch alle wollt! Vor mir gibt es kein Entkommen!“ Seelenruhig öffnete Martens die Hose der Leiche und zog sie mitsamt Schlüpfer herunter. „Deine verfickte Tochter habe ich vorhin schon im Park gerammelt, Du Hure. Jetzt bist Du dran!“ Er führte sein steifes Glied zwischen die behaarten Schamlippen der Toten und fing an zu stoßen. Hart und brutal rammte er seinen Penis in den Unterleib der leblosen Frau, bis er zu seinem Höhepunkt kam. Martens genoß jede Sekunde! Schnell richtete er sich auf und zog seine Hose wieder hoch. Er nahm sich ein Fleischermesser aus dem Geschirrschrank und ging neben der geschändeten Leiche in die Knie. „Was ich jetzt mit Dir mache, sollte man mit allen Weibern machen, wenn sie für den Mann keinen Nutzen mehr haben...“ zischte Martens, während er die Bluse der Toten öffnete und die Brüste freilegte. Mit der linken Hand hielt er zuerst die linke Brust fest und in der rechten Hand hielt er das scharfe Messer, dessen Klinge er in die Brust hieb und anfing, der Leiche unter sich die Weiblichkeit abzuschneiden. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis er den femininen Körperteil abgetrennt hatte. Eine knietiefe Blutlache breitete sich unter Martens und dem Opfer seiner Triebe aus. Anschließend wandte Martens sich der anderen Brust zu und auch auf die Arme hatte er es abgesehen. Zum Schluß durchtrennte der Triebtäter die Halswirbelknochen der Leiche mit lautem Knacken. Lose baumelte der Schädel nun am Torso, nur noch von einigen Hautfetzen zusammengehalten. Das war genug! Vorerst! Eine weitere Mistvotze, die ihr wohlverdientes Ende gefunden hatte! Das hatte sich gelohnt! Martens stand auf und verließ die Küche, das Fleischermesser fest im Griff.



    Der Unhold schlich eine breite Wendeltreppe hoch und gelangte in den zweiten Stock des Hauses. Wenn irgendwo noch weitere Menschen hier drin zu finden waren, wollte er sie erledigen. Er durchsuchte alle Zimmer. Er war sehr erzürnt darüber, keine weiteren Opfer zu finden. Oder doch? In ein Zimmer hatte er noch nicht geschaut! Langsam öffnete Martens die Tür. Da sich in diesem Raum nichts regte, drückte er den Lichtschalter. Das war es! Er befand sich in einem Kinderzimmer! Auf dem Fußboden war Spielzeug verteilt und in der Zimmermitte stand ein Gitterbett. Martens schlich voll Vorfreude auf das Bett zu und betrachtete lächelnd das Baby, das darin friedlich schlummerte, den rechten Zeigefinger im Mund. „Wie niedlich...“ murmelte der Irre und erhob das Fleischermesser. „Angenehme Träume,“ flüsterte er grinsend und ließ die Messerklinge herabsausen. Der Säugling gab nur ein kurzes, ersticktes Gurgeln von sich, als der Messerhieb den Kopf vom kleinen Körper trennte wie bei einer Lebkuchenpuppe. Fontänenartig sprudelte das Blut aus dem zerfetzten Rumpf und tauchte das Kinderbett nahezu vollständig ein. Martens leckte das Kinderblut von der Klinge und wischte sich mit seinem Ärmel die Blutreste von den Lippen. Lachend hielt er den blassen Babykopf mit den geschlossen Augen hoch.



    Brenda Loomis stand zitternd vor der Haustür. Die Schlüssel hatte sie noch bei sich, denn diese wurden nicht in der verlorenen Handtasche mitgeführt, sondern in der Jackentasche. Zeitlupenhaft drehte Brenda den Schlüssel im Schloß, trat ein und machte die Tür ebenso Zeitlupenhaft wieder zu. Sie wollte jedes unnötige Geräusch vermeiden. Sie mußte ihre Familie warnen! Sie mußten gemeinsam eine Lösung finden! Sie ging langsam zum Wohnzimmer, aus dem sie Fernsehgeräusche vernahm. Im Fernsehen lief ein packender Actionthriller. Aber von ihrer Mutter sah Brenda keine Spur. Sie machte auf dem Absatz kehrt und ging in die Küche. Brenda stieß einen spitzen Schrei aus. Vor sich sah sie ihre zerstückelte Mutter, deren Kopf nur noch durch ein paar Hautfetzen mit dem Rumpf verbunden war. Ihre Arme waren abgerissen und einfach in eine Zimmerecke geworfen worden. Die Brüste der toten Frau fehlten ebenfalls!. Die ganze Küche war in Blut getränkt und Eingeweide und Knochensplitter lagen überall verstreut. Gary Martens war hier! Und er hatte ganze Arbeit geleistet! „Mutter...“ stammelte Brenda schwach mit brüchiger Stimme. Da wurde sie plötzlich von hinten gepackt! Bärenstarke Arme hatten ihren Körper fest umschlungen. Brenda kreischte panisch und versuchte verzweifelt, sich aus der Umklammerung zu befreien. Der Angreifer schleuderte sie lachend gegen die Wand, an der sie langsam heruntersank. Benommen schüttelte Brenda den Kopf. „Du bist also hier...“ brachte sie hervor. Martens setzte wieder sein schmieriges Grinsen auf und antwortete: „Richtig, meine Süße. Wir können jetzt da weitermachen, wo wir im Park aufgehört haben.“ Brenda wollte etwas sagen, doch sie brachte keinen Ton über die Lippen. Die Angst kroch ihren Nacken empor und schnürte ihr die Kehle zu. Ganz lässig bückte Martens sich nach Rachels Leiche, die mit zerschnittener Bauchdecke zu seinen Füßen lag. Brenda hörte nur ein schmatzendes, knirschendes Geräusch, als Martens mit seiner rechten Hand in den Bauch der Leiche grub und etwas herausbrach. Etwas Dampfendes, Blutiges! Pfeifend näherte Martens sich der ängstlich am Boden kauernden Brenda und beugte sich zu ihr hinunter. Mit eindringlicher Stimme sprach er: „Deine Mutter hast Du ja nun verloren. Aber tröste Dich, mit ihrem Herzen wird sie immer bei Dir sein!“ Brendas entsetzter Blick fiel auf den pulsierenden Klumpen, den Gary Martens aus dem toten Körper ihrer Mutter gerissen hatte. Es war das Herz ihrer Mutter! Brenda schrie auf vor Ekel und Panik, als Martens ihre Lippen auseinanderdrückte und das bluttriefende Stück Fleisch in ihren Mund stopfte. Brenda gelang es, ihr Knie hochzureißen- und sie traf Martens voll zwischen den Beinen! „Du verdammte Nutte!!“ heulte der Mörder lauthals auf und glitt von Brenda runter. Die junge Frau spie würgend das Herz aus, stand auf und griff nach einem Stuhl, der am Küchentisch stand. Sie zog das Möbelstück hoch und ließ es auf den Rücken ihres Gegners krachen. Martens Schreie verstummten, aber er zappelte noch immer! Noch einmal schlug Brenda mit dem Stuhl zu. Und noch einmal! Dann zerbarst der Stuhl. Das schlotternde Mädchen hielt nur noch ein Stuhlbein in der Hand, als sie erleichtert registrierte, daß ihr Schänder bewußtlos war.



    In seinem Schädel hämmerten stechende Schmerzen, als Gary Martens wieder zu sich kam. Er öffnete langsam seine Augen. Nur verschwommen nahm er seine Umgebung wahr. Es dauerte einige Sekunden, bis er wieder klar sehen konnte. Er befand sich wieder im Keller, und zwar im Werkraum, in dem er den Hausherrn zur Strecke gebracht hatte! Martens konnte sich nicht rühren! Er neigte seinen Kopf, der ihm bleischwer erschien herab- und sah, daß er gefesselt war. Mit festen Seilen an einem Stuhl festgebunden! Brenda Loomis baute sich breitbeinig vor ihm auf. „Ich habe es gesehen. Alles habe ich gesehen. Du hast meine Eltern und meine kleine Schwester auf dem Gewissen.“ sprach sie mit beachtlicher Gelassenheit und betrachtete die Leiche ihres Vaters, der einen Meter von ihr entfernt in seinem Blut getränkt am Boden lag, Gehirnreste aus dem deformierten Schädel ragend. Der verängstigte Gesichtsausdruck, den Martens an ihr gewohnt war, war einem harten, fest entschlossenem Ausdruck gewichen. Die Frau hatte etwas vor! Als Martens ihr eine Antwort schuldig blieb, fuhr Brenda fort: „Ich habe alles über Dich im Radio gehört. Du verdammter Wichser hast schon früher sämtliche Frauen mißhandelt und dahingemeuchelt. Du bist eine erbärmliche Kreatur!“ „Na und?“ Martens war wieder voll da. Die abgrundtiefe Bestialität leuchtete wieder in seinen Augen, als er mit verächtlichem Ton weitersprach: „Ihr Schlampen wollt es doch alle auf die harte Tour! Wenn Ihr nicht gefickt werden wollt, wieso geilt Ihr die Kerle dann auf durch Euer Aussehen?“ „Was kann unsereins dafür, wenn Ihr Eure Schwänze nicht unter Kontrolle habt?“ „Dein ganzes Geschlecht ist schmutzig! Meine Mutter ist der Beweis dafür, was Ihr Weiber für sexsüchtige und triebhafte Wesen seid! Aber ich habe mir geschworen, mich an Euch Weibsvolk zu rächen! Bumsen oder gebumst werden, dazu seid Ihr doch auf der Welt!“ „Was hat Deine Mutter damit zu tun, Du verdorbenes Stück Dreck?“ „Sie hat mir schon früh die Lektion gelehrt, was Ihr für genetisch fehlgesteuerte Wesen seid. Was mir meine Mutter angetan hat, zahle ich Euch allen heim!“ „So! Wenn Du Dir vorgenommen hast, alle Frauen, die Dir über den Weg laufen, zu Tode zu quälen, werde ich Dich wohl stoppen müssen.“ „Hahaha! Das willst ausgerechnet Du, Du Miststück? Ihr Votzen könnt Euch vielleicht an kleinen Jungs vergreifen, was ich ja selbst erlebt habe, aber gegen einen ausgewachsenen Mann habt Ihr doch keine Chance! All meine Opfer haben schön lange gezappelt und um ihr bißchen Leben gefleht, aber letztlich habe ich sie doch alle in Einzelteile zerlegt!“ „Kann sein, aber Du bist gefesselt, Du widerwärtiger Schwanzträger!“ „Du wirst mir nichts tun! Dazu hast Du nicht die Kraft!“ „Wart’s ab!“ Brenda ging zu dem großen Vorschlaghammer, der hinter ihr an der Wand lehnte. Es war der Hammer, durch den ihr Vater den Tod gefunden hatte! Sie hatte das Mordwerkzeug gesäubert und trat an den gefesselten Martens heran. „Was hast Du vor, Schlampe?“ fragte Martens vorsichtig. „Damit hast Du meinen Vater abgemurkst.“ antwortete Brenda kalt. Erschrocken sah Martens zu, wie die Frau zum Schlag ansetzte. Der Hammer knallte gegen sein rechtes Knie. Krachend zersplitterten die Knochen. Martens stieß einen ohrenbetäubenden Schrei aus. Noch einmal holte Brenda aus. Der Hammer zerschmetterte auch das linke Bein des Gefesselten. Martens Hosenbeine färbten sich dunkelrot und das Blut rieselte unten raus. „Du verdammte Hure!! Was hast Du mit mir gemacht? ich kann meine Beine nicht mehr bewegen!!“ jammerte Martens und versuchte verzweifelt, seine gebrochenen Beine zu bewegen. Es gelang ihm nicht! Haltlos und verknickt baumelten sie an seinem Unterleib. „Na? Wie fühlt man sich so hilflos, Du Stück Scheiße? Wenn man nicht weglaufen kann?“ kicherte Brenda Loomis vergnügt. Sie spielte ihre Rache voll aus. Sie verspottete ihren ehemaligen Peiniger. „Du erbärmlicher Kotzbrocken hast mich mißhandelt! Schwer zu glauben, denn jetzt bist Du mir ausgeliefert! Du wirst Höllenqualen erleiden, für alles, was Du Scheusal mir angetan hast!“ Das Wimmern des Mannes ließ Brendas Adrenalin kochen. „Bumsen wolltest Du mich, ja? Und dann entsorgen wie Abfall? Paß mal auf, was ich mit Dir mache!“ quiekte das Mädchen mit sich überschlagender Stimme. Die einst zaghafte junge Frau befand sich nunmehr genauso im Blutrausch wie zuvor dieser gefesselte Sexualverbrecher, der sie dermaßen geschändet und obendrein ihre Familie massakriert hatte. Sie dürstete nach Rache. Brutale, blutige Rache! Brenda zog ihr hob ihr streifte ihr T- Shirt und den BH ab. Mit nacktem Oberleib stand sie vor Martens. Sie knetete ihre Brüste und verspottete ihn: „Na? Wie findest Du diese Dinger? Wolltest Du die auch abschneiden wie die meiner Mutter? Du Mistschwein hast Dich an ihrer Leiche vergangen!“ Martens versuchte, etwas zu sagen, doch er brachte keinen Ton über die Lippen. Er wußte nicht, was der Racheengel mit ihm vorhatte. Plötzlich bückte sich Brenda zu ihm runter. Sie öffnete den Reißverschluß seiner Hose und holte sein Geschlechtsteil heraus! „Da ist er ja, der kleine Mäusepimmel! Was soll ich denn wohl mit dem kleinen Mäusepimmel machen?“ lachte Brenda. Martens stockte der Atem, als das Mädchen ein Fleischermesser zuckte. Das Fleischermesser, mit dem er der toten Frau in der Küche die Brüste abgeschnitten und das schlafende Kind enthauptet hatte! „Du willst wilden Sex! Ich gebe Dir wilden Sex! Ich mach‘s Dir mit der Hand.“ flüsterte Brenda. Martens schüttelte den Kopf. „Nein! Nein! Ich will nicht! Tu’ mir das nicht an!“ „Ach mein mieser kleiner Ficker! Sei doch kein Spielverderber!“ zischte Brenda, während sie mit ihrer rechten Hand anfing, am Glied des Gefesselten zu rubbeln, das lang und steif wurde und sich aufrichtete. In der linken Hand hielt sie das blitzende Messer. Martens war von Todesangst gepackt, aber das Stöhnen konnte er sich nicht verkneifen, zumal Brendas große runde Brüste bei den hektischen Bewegungen vor seinen Augen hin- und herschaukelten. Aber er kam nicht zur Ejakulation, denn kurz davor ließ Brenda seinen Penis los und keuchte: „So! Und jetzt sind wir fertig miteinander.“ Martens blickte verängstigt auf das Messer, welches Brenda seelenruhig zuckte, und schrie hysterisch: „Nein!! Tu das nicht!!“ „Der kleine Mäusepimmel muß weg! Ritsch- Ratsch, ab und weg! Hahaha!“ Brenda kostete ihren Triumph voll aus. Sie lächelte Martens richtig freundlich zu, während sie die kalte Messerklinge an seine Gliedwurzel legte. Ihr blasses, glattes Mädchengesicht verschwamm vor seinen vor blankem Entsetzen geweiteten Augen. „Nein, Mom!! Bitte tu mir nicht weh!!“ jammerte Martens und schüttelte heftig den Kopf. Verdutzt starrte Brenda ihn an. Was war denn jetzt los? Martens hatte endgültig den Verstand verloren! Die Todesangst hatte zu einer geistigen Umnachtung geführt! Martens war wieder ein kleiner Junge, der wahnsinnige Angst vor seiner sadistischen Mutter hatte! Nur mehr ein Häufchen Elend, klagte Martens: „Bitte, Mom, tu mir nichts!! Nicht wieder mit dem Messer in meine Haut stechen!! Und nicht wieder in den Hundezwinger sperren!! Nein, bitte nicht!! Ich will auch ganz brav sein!! Nicht auspeitschen oder stechen und kein Bad in Exkrementen, ich flehe Dich an!!“ Tränen rannen Martens über das Gesicht, während er seine Kindheitserinnerungen durchlebte. Fassungslos beäugte Brenda den hilflosen Mann, der von Visionen aus seiner Kindheit geplagt wurde. Sie hegte plötzlich Zweifel an ihren Racheplänen. Er hat genug gelitten, hämmerte es durch ihren Kopf. Er hat den Verstand verloren, das ist die Höchste aller Strafen! Laß ihn in Ruhe und übergib ihn der Polizei! Und dann breiteten sich wieder die diabolischen Gedanken wie grünes Gift in ihrem Gehirn aus: Der Bastard hat Deine Familie auf dem Gewissen! Und dazu noch viele andere unschuldige Opfer! Mach ihn kalt! Er hat es nicht anders verdient! Sofort plattmachen! Runter mit dem verfluchten Ding! Schneide ihm den Schwanz ab! Von grimmiger Entschlossenheit gepackt, schlug sie das Messer in das noch lange und steife Geschlechtsorgan. Eine tiefe Wunde entstand und schlagartig ergoß sich das Blut über Gary Martens und Brenda Loomis. Martens brüllte aus Leibeskräften, aber der verdammte Pimmel war noch dran! Sie mußte noch einmal zuschlagen! Wieder hieb sie die Klinge in den intimen Körperteil und endlich passierte es!! Es knackte, als die Genitalien durch die Luft wirbelten und auf den Boden klatschten. Das Blut floß aus dem Unterleib des Frauenmörders! Brenda hob den Penis auf, der in ihrer Hand schlagartig schlaff und klein wurde. Sie war noch nicht fertig! Martens hatte sie zwingen wollen, das Herz ihrer Mutter zu fressen, und auch das schrie nach Rache! „Hier, Du verdammter Wichser! Friß das Mistding! Schluck Deinen verfluchten Schwanz runter!!“ Brenda stopfte den im Sterben liegenden Martens sein Geschlechtsteil in den Mund und kreischte: „Friß ihn! Kauen und runterschlucken! Weg mit Deinem Mäusepimmel! Damit wirst Du nie mehr unschuldige Frauen mißhandeln!“ Martens versuchte, das Ding auszuspeien, doch Brenda preßte seine Kiefer zusammen. Er fühlte, wie sein Organ in seine Speiseröhre rutschte. Er bekam keine Luft mehr, außerdem verlor er Unmengen an Blut. Es dauerte nur Sekunden, bis sein Widerstand erlahmte. Sekunden, die Brenda wie eine Ewigkeit erschienen. Martens war krepiert! Endlich! Er hatte sein verdientes Ende gefunden! Brenda erhob sich und betrachtete die verstümmelte Leiche zufrieden von oben bis unten. Sie spuckte dem Toten ins Gesicht und keuchte erschöpft, aber vergnügt: „Du bist hinüber. Du wirst niemanden mehr schänden, Du Bestie.“ Als Brenda so den toten Killer betrachtete, brach sie plötzlich in schallendes Gelächter aus. Sie hatte den Verstand verloren! Die Ereignisse dieses Abends hatten jetzt auch ihren Geist zerstört! Sie fühlte nun das Verlangen, sich auszutoben, zu randalieren. Auch das Töten hatte verdammt viel Spaß gemacht! sie schnappte sich eine Axt, die sich im Werkraum befand und fing an, die gesamte Hauseinrichtung zu zerschlagen, wobei sie hysterische Schreie ausstieß.



    Ein Streifenwagen stoppte vor dem großen Einfamilienhaus. Jack Brooks verließ seinen Dienstwagen und trat auf das Haus zu. Nach einem Blick auf die Hausnummer murmelte er: „Ja, das ist es. Das Haus, aus dem die Nachbarn die Schreie und den Lärm gehört haben.“ Der junge Polizist sollte hier nach dem Rechten sehen, weil das Revier einen telefonischen Hinweis besorgter Nachbarn erhalten hatte. ‚Loomis’ stand an der Haustür. Brooks betätigte den Klingelknopf. Im Haus regte sich nichts. Erst beim vierten Klingeln hörte Brooks ein schrilles Lachen im Haus. Er rief: „Hallo? Ist alles in Ordnung da drin?“ Keine Antwort. Noch einmal fragte der Polizist: „Was ist da drin los?“ Statt einer Antwort vernahm er wieder das Gelächter. Hier stimmt was nicht, dachte Brooks. Nun gut, dann muß ich mir wohl Zutritt verschaffen. Er holte seinen Revolver hervor, nahm Anlauf und warf sich gegen die Tür, die krachend nachgab. Im Haus brannte nur sehr fahles Licht. Und noch etwas machte Brooks stutzig: Im Haus hatte jemand mit gewütet! Sämtliche Möbel waren zerschlagen, augenscheinlich mit einer Axt! Der Gesetzeshüter rümpfte die Nase. Eigenartig roch es hier! Mit gezückter Waffe folgte er dem beißenden Geruch in ein kleines Zimmer. Er befand sich in der Küche, deren Einrichtung total verwüstet war, wie der Flur- und zu seinen Füßen lag die zerstückelte Leiche von Rachel Loomis!. Ach du Scheiße! gellte Brooks. Schreckensbleich taumelte er zurück auf den Flur. Und dort geschah etwas, womit der Beamte nicht gerechnet hatte: Vor ihm baute sich eine halbnackte, blutbesudelte junge Frau mit einer Axt auf. Es war Brenda Loomis und sie war vom Wahnsinn umzingelt. Die Augen in dem kreidebleichen Gesicht funkelten wie bei einem Raubtier und schienen den Polizisten förmlich zu durchbohren. Blitzschnell schlug sie mit der Axt zu. Der rechte Unterarm des Polizisten, in dessen Hand er den Revolver hielt, trennte sich vom Körper. Blut schoß aus dem Armstummel direkt in das Gesicht der tobenden Furie Brenda, die daraufhin schrill lachte. Brooks sackte schreiend zu Boden. Noch einmal ließ Brenda die Axt niedersausen und traf den Schädel des Polizisten, der in zwei Hälften auseinanderklaffte und seinen Inhalt über den Boden verteilte. Die rasende Brenda schlug immer und immer wieder zu und zerlegte den zuckenden Leib ihres Opfers in seine Einzelteile.

  2. #2
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    AW: Chopper - Der Schänder

    Hallo Gore,

    ich finde es sehr gut, daß Du Textarbeit an Deinen Geschichten machen willst. Ich denke auch, in diesem Forum wird es weniger Diskussionen wegen des Inhalts geben, wie im LC, sondern wegen der Form. Da ist meiner Meinung nach auch einiges zu tun.

    Grüße

    Kyra

  3. #3
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Chopper - Der Schänder

    Deine Schreibe ist gewöhnungsbedürftig. Viel Blut, viel Handlung. Wenig Motivation, wenig Glaubhaftigkeit. Sprachlich schluderst Du, zum Aufbau dürfen Fragen gestellt werden.
    Einfache Fragen am Anfang:



    1. Wie schleppt die junge Frau den schweren Klotz in den Keller?
    2. Haben die Psychologen den Mutterkomplex nicht anamnesiert?
    3. Wie hältst Du es mit Genauerem? (Es sind Stereotype, die Du aneinanderreihst: Die Vergewaltigungen finden nach einem Muster statt, Du solltest, wenn schon, detaillierter arbeiten.)
    4. Warum geht Brenda durch den Park, da sie doch weiß (wissen muß), daß der Triebtäter dort wartet? Die Vorgeschichte seiner Handlungen..
    5. Du wechselst die Erzählperspektive, mal erzählst Du aus Sicht Brendas, dann aus Sicht des Täters, dann aus Sicht des Wärters. Warum?

  4. #4
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    AW: Chopper - Der Schänder

    Hier mal ein Anfang von mir. Robert wird Dir sicher was anderes sagen

    „Verfluchter Mistjob!“murmelte Jeff Flynn, als er den langen Korridor des Townshill- Gefängnisses entlangschritt.

    Entlangschritt finde ich für den Wärter bei der Essensausgabe nicht angemessen, entlangging

    Der genervte Wärter hatte die undankbare Aufgabe, dem gefährlichen Triebtäter Gary Martens das Mittagessen zu überbringen.

    Nicht so viel über Gary im 2. Satz. Und gefährlich UND Triebtäter ist was viel.

    Das paßte Flynn überhaupt nicht. Obwohl er in über 20 Jahren, die er diesem Job schon nachging, schon mit den übelsten Psychopathen in Berührung gekommen war, war ihm dieser Gary Martens besonders unheimlich.

    übelsten Psychopathen ist Bildzeitungssprache, Psychopath reicht. Es reicht auch unheimlich, ohne besonders.

    Lag vielleicht an der überragenden Statur des inhaftierten Sexualmörders.
    Gary Martens war knapp 2, 10 m groß und hatte Arme wie andere Menschen Beine.

    Nicht hatte Arme wie andere Menschen Beine, so stark, oder so dick wie…

    Seit einigen Wochen war der monströse Killer jetzt schon in diesem Gefängnis. Ein unheilbarer Irrer, erst 26 Jahre alt, der 18 junge Mädchen und Frauen vergewaltigt und auf die bösartigste Art und Weise abgeschlachtet hatte.

    Abgeschlachtet reicht - gutartig kann man wohl keinen abschlachten, oder

    Jeff Flynn fröstelte, als er daran dachte, was alles in der Akte dieses Menschen verzeichnet war. Es half alles nichts. Der Irre brauchte sein Fressen. Flynn versuchte seine Nervosität zu verbergen, als er vor der Zellentür von Martens stand.

    Er muß eigentlich die Nervosität erst verbergen, wenn er drin ist. Er versucht sie zu unterdrücken, oder?

    Er holte noch einmal tief Luft, während er den Schlüssel im Schloß drehte. Als Flynn die Tür aufstieß, saß Martens da, auf seinem Bett. Der Frauenmörder grinste den Wärter wie immer maliziös an.

    Ich denke Mörder reicht, nach dem was Du schon gesagt hast.

    „Wieder Fressenszeit? kicherte Martens und entblßßte sein nicht gerade sauberes Gebiß, wie ein wildes Tier.

    Ich würde das wilde Tier weglassen, das dreckige Gebiss reicht. An das Tier denkt schon der Leser.


    [Diese Nachricht wurde von Kyra am 15. Februar 2002 editiert.]

  5. #5
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Chopper - Der Schänder

    Original erstellt von Kyra:
    ... Ich denke auch, in diesem Forum wird es weniger Diskussionen wegen des Inhalts geben, wie im LC, sondern wegen der Form. Da ist meiner Meinung nach auch einiges zu tun.
    Also liebe Kyra, da bin ich nicht ganz Deiner Meinung. Zumindest in diesem Fall gibt es auch was zum Inhalt zu sagen!

    Ich bin ja sonst durchaus ein Freund klarer Worte und sehe es durchaus auch als Gewinn an, wenn jemand die Wirklichkeit so beschreibt, wie sie ist. Hier habe ich jedoch das Gefühl, daß sich der liebe Marc Gore ein wenig zu sehr ausgetobt hat. Das ist doch wohl weniger eine filigrane, sprachliche Faust, die einem in die Magengrube fährt, sondern vielmehr eine billige Horrorgeschichte im B-Movie Format. Jerry Cotton schreibt anspruchsvoller.

    Im übrigen ist sie auch nicht stimmig - der brutale Vergewaltiger und Mörder "streift" seinem Opfer den Slip nicht runter, sondern reißt ihn einfach weg - woher will Brende schließlich wissen, daß er sich an ihrer zerstückelten Mutter vergangen hat? Dies nur zwei Punkte, die nicht passen. Der Übergang von der gepeinigten, ver?ngstigten, zum Racheengel und schlie?lich zur Psychopathin ist ebenfalls unglaubwürdig.

    Textarbeit überflüssig. Meine Meinung.

  6. #6
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Chopper - Der Schänder

    Hallo Griffon,

    sondern vielmehr eine billige Horrorgeschichte im B-Movie Format.
    ich muß ja gestehen, es gibt billige B-Movies die durchaus ihren reiz haben. Die wurden von Hollywood weniger gegängelt und haben auch deshalb heute Kultstatus. Aber der text müßte viel genauer sein, da stimme ich Dir zu. Das muß ihm weder Brutalität noch Spannung nehmen. Darum finde ich textarbeit auch nicht überflüssig. Ich habe das Gefühl, hier hat jemand geschrieben, der sich bisher noch wenig Gedanken zur Sprache gemacht hat.

    Kyra

  7. #7
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    AW: Chopper - Der Schänder

    Was sind wir doch wieder tolerant!
    Ich bin es aber nicht.
    Es ließe sich im Einzelnen viel Schlechtes sagen, aber dazu habe ich keine Lust. Deshalb nur drei Sätze, mehr kann und will ich nicht sagen:

    Ich bereue, dass ich dieses sprachlich und inhaltlich indiskutable Machwerk gelesen habe.
    Selbst nachdem ich geduscht habe, fühle ich mich noch besudelt.
    Gore, dieser "Text" ist der letzte Scheißdreck!

    Klammer
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  8. #8
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Chopper - Der Schänder

    hallo marc gore,

    ich habe nichts gegen brutales, auch triviales, oder wie nennt man das? ich wünschte mir zwar, dass man tiefer ins innere der protagoniste geht, aber nun, was solls. es muss auch einfach nur actionreiche, gruselige und/oder brutale geschichten usw. geben.

    aber: dieser text ist äußerst schlampig geschrieben, ich habe nicht zu ende gelesen. dies hier hat mich dazu bewogen, mich einfach blindlings den kritischen stimmen anzuschließen:

    Im Laufen blickte sie sich um und erblickte eine große, kräftige Gestalt, die unaufhaltsam näherkam.
    das war bis zu diesem zeitpunkt nicht das einzige. ja, ich bin faul und schaue danach, ob es sich lohnt weiterzulesen. textarbeit? ja, VIEL textarbeit. man kann aber erwarten, dass auch bei einem nicht fertigen werk, solche schnitzer schon raus sind. das kann ein autor selbst und sollte dafür keine hilfe von dritten brauchen.

    marc, texte können misslingen, zeig mir was neues, aber arbeite vorher am text.

    grüße
    tt

  9. #9
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Chopper - Der Schänder

    Ach, Kyra. Hatten wir doch schon tausend Mal, dieses Thema. Dadurch wird der Text auch nicht besser. Das Splattergenre disqualifiziert sich nicht durch die Ekelhaftigkeit sondern dadurch das die Geschichten einfach meist scheisse geschrieben sind. Es besteht halt scheinbar kein Interesse daran einen guten Text zu schreiben, sondern nur etwas möglichst gemeines zu schreiben. Das ist irgendwie keine gute Vorraussetzung, jedenfalls wenn man Literatur im weitesten Sinne produzieren oder besprechen will. Soll er doch lieber weiterhin einmal pro Woche den gleichen Text in die LL stellen und sich daran ergötzen wie alle anfangen zu heulen.

  10. #10
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Chopper - Der Schänder

    Ja, darum will ich ja auch eine schreiben, die besser ist? ok?
    Es ist ein völlig unbeackertes Feld. Alle sagen nur Pfui!
    Aber das liegt an der miserablen Sprache. Vor allem nicht einmal einer kultiviert schlechten, sondern einer zufällig schlechten Sprache! Ich will mir (und andren) beweisen, daß man soetwas auch auf anderem Niveau schreiben kann. Schnell, hart, brutal. Oder gemein, bösartig und grausam.

  11. #11
    machina666
    Status: ungeklärt

    AW: Chopper - Der Schänder

    @ Kolja

    Also ich fand speziell das Ende bei Chopper richtig cool, hätte ich in der Form nicht mit gerechnet. Die Story hat eben andere Ansprüche, sie ist mehr "ein Splatterfilm in Literaturform" Und ich finde, in diesem Bereich funktioniert sie perfekt. Klar, sie hat ein paar Schnitzer, aber welcher Fulci-Film hat die nicht ??

  12. #12
    resurrector
    Status: ungeklärt

    Thumbs up AW: Chopper - Der Schänder

    leider hat sich marc hier nicht wieder gemeldet, obwohl die kritik doch eher moderat ausfiel.

    selber schuld, wenn's nix wird mitm schreiben.

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