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Thema: bleibt nix zu sagen

  1. #1
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    Post bleibt nix zu sagen

    bleibt nix zu sagen.
    schade.
    leider.
    kennen wir schon.
    alles gute.
    liebe grüße.
    und danke für den fisch.
    da sind wir schon zu weit.
    zu zweit zu weit.
    gekommen.
    gegangen.
    die vernunft ist ein gar garstig schwert.
    köpft utopien.
    träume.
    wünsche.
    zack.
    ab.

    bleibt nix zu sagen.
    schade.
    leider.
    trennen sich die wege.
    kismet.
    weiter.
    du da.
    ich da.
    ich kam auch von ganz woanders.
    du auch.
    das hat nicht gereicht.
    trotz den nächten.

    bleibt nix zu sagen.
    schade.
    leider.
    altes lied.
    verstimmt.
    die träume bleiben.
    wie wunden.
    überwunden.
    uns.
    gestrandet.
    du da.
    ich da.
    wir im meer versunken.

    bleibt nix zu sagen.
    schade.
    leider.
    ein weißes taschentuch.
    winkt.
    tränen.

    das ist alles.

  2. #2
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: bleibt nix zu sagen

    War das alles? Danke für den Fisch? Hast Du nicht vergessen, auf Deiner Reise zum Restaurant am Ende des Universums Gott zu fragen, was Dein Sinn?
    Ich enthülle ihn Dir: Drum harke, was sich niemals bindet, KIES!

  3. #3
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: bleibt nix zu sagen

    ich würde wohl mit schade. leider anfangen...

    das gefällt mir ganz gut, paule. wirklich.

    eigentlich würd ich wohl das kalauernde bleibt nix zu sagen ganz streichen, so am anfang der "strophen". am schluss tät's mir dann aber gefallen.

    bleibt nix zu sagen.
    das ist alles.

    oder:

    das ist alles.
    bleibt nix zu sagen.

    obwohl, wohl ersteres...

    und die tränatischen braucht's wohl auch nicht...? das taschentuch sagt doch genug...

    anstelle der utopien nähm ich utopia, scheint mir lyrischer, weil utopien ist schon ziemlich grässliches gewort, hier jedenfalls...und utopia passt auch besser zu kismet...

    so. und beim wiederwiederlesen dünkt mich schon, dass man eigentlich nochmal drüber könnt, guter paule...

    gruss stöver

  4. #4
    Kurzvormabschussiger
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    AW: bleibt nix zu sagen

    ich glaub, so müssen sich leute fühlen kurz nach einer schweren trennung, die sich dennoch achten und sich frieden wünschen. finde ich gelungen. danke paul.

  5. #5
    Kurzvormabschussiger
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    AW: bleibt nix zu sagen

    Find ich kindisch.

    Ein endgültiges Ende bedeutet das Ende der Vernunft, die sich hier selbst karikiert, indem sie streng kathegorisch zwischen hell und dunkel trennt, ohne Entwicklung zu hoffen.
    Ist dies die Vision des Nichts - aso nö, dann lieber weniger Nichts. Dann bleib ich lieber animiert!
    Sir H.! Sie als Gärtner erläuterten es beredt!
    Es fällt mir leicht, dies zu sagen, beinahe bindungslos, aber Liebe zu definieren gelingt vielleicht nur auf ungebundenem Kies, während mein Kind beim Harken zusieht.
    Schon, wer weiss was schon?
    Schon schön, und albern hier unten - es findet sich !- h.

  6. #6
    Kurzvormabschussiger
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    AW: bleibt nix zu sagen

    ...doch...das hat was...das beschreibt es gut...das Gefühl, das bleibt...zwischen Verlust, Selbstaufgabe, Hoffnung und Wieder-Erstarken...der Glaube an die Hoffnung und die Realisierung der Illusion...von Liebe...und wissend, daß es beim nächsten Mal wieder romantisch wird...irgendwann...wenn die Wunde geschlossen...und das "Ich" wieder erkennbar...und nicht mehr eine Wunde der Vergangenheit...sondern die Festung für die Zukunft ist...aus sicherer Deckung...dann wieder auf's Neue...mit gestärktem Gefühl...doch...das erkenne ich in diesen Worten...aber vielleicht...ja...das eigene Erleben ist wohl die Basis für das Verstehen...dieser Worte...!

  7. #7
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: bleibt nix zu sagen

    tt,

    jau... mag wohl sein... kömmt richtig geil... die Scheiße bleibt... zwischen "Ich glaube an den einen Gott und einen wiedererstarkten Schröder"... und der Realisierung der Illusion, der F.D.P., steht die Liebe zur Romantik, resultierend aus den Wunden der Vergangenheit... Scheiße, eigentlich bräuchten wir eine Festung für die Zukunft... na ja, wenn möglich aus sicherer Deckung... dann packen wir WAS? an... schließlich haben wir schon selbst einmal gelebt.

    War es das, was Du uns sagen wolltest, Paule?

  8. #8
    Kurzvormabschussiger
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    AW: bleibt nix zu sagen

    "...live's a piece of shit...when you look at it...!"

    Romantiker zu sein bedeutet, die Realität zu ignorieren. Und doch lebt man in ihr...! Romantiker zu sein bedeutet, wider besseren Wissens auf eine bessere Realität zu hoffen. Ob Paule das sagen wollte, weiß ich nicht...aber mir hat es das gesagt...!

  9. #9
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: bleibt nix zu sagen

    tt-Rudi, was Du zur Romantik sagst, ist bullshit. ein romantiker weiß eben sehr wohl um das gegenwärtige, darum kann er sich ja auch nur expedieren. und du solltest mal den kopf aus der brühe erheben, dann wird's vielleicht auch was mit der sprachfindung; da unten, wo du gaerend wirkst, können nur gurgellaute wortung suchen, das klingt dann so, wie du hier schreibst

    hootch, endgültige enden sind etwas sehr theatralisches, aber an ein ende der vernunft will ich dabei nicht denken können. ich reiß doch nicht am ast, auf dem ich sitze, auch wenn ich mir gelegentlich vorstellen möchte, das gefühl des aufschlagens ausprobieren zu müssen.

  10. #10
    Mitgestalter
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    AW: bleibt nix zu sagen

    blablablabla?
    bläbläbläblöö
    bleibt nix zu sagen.
    endlich schweigen.
    ruhe.
    wer sich noch rührt.
    zack, kopf ab.
    wo ist eigentlich meine harke?

  11. #11
    Kurzvormabschussiger
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    AW: bleibt nix zu sagen

    Yep. Schlagen wir ein wenig auf, ganz im Sinne Pauls, wobei noch ungeklärt ist, ob es sich dabei um eine neue Seite, ein and'res Zelt oder auf den harten Boden, der sich vor einer Schrecksekunde noch zehn Meter unter uns befand, handelt.
    Die Zukunft soll's weisen, einstweilen murmle ich unterm Tisch einen Toast auf die Frau...

    Prost Paul, + ob-8! h.

  12. #12
    Mitgestalter
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    AW: bleibt nix zu sagen

    selber yep.
    scheint mir angebracht.
    das gemurmel.
    bedanke ich mich anstelle... .
    romantik war nicht nur gestern, falls einer fragt.
    abgewetzt.
    der wind weiß das.
    tschilp, die amsel.

  13. #13
    Kurzvormabschussiger
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    24.August 2001
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    0

    AW: bleibt nix zu sagen

    Oh, Amsel! A proporz - fällt mir glatt folgende Anekdote ins Gehirn:

    Goofy, das schwarzfellige, lebenslustige Produkt seiner kastriert-instinktiven Kater-Gene, das mich gerne nach meiner Ankunft sehr zufällig zu begrüßen gewohnt ist, war neulich übel über ein Amsel-Paar erschrocken, das ihn beinahe mitten auf der Straße erwischt hätte:
    Den Angriff der Ersten hat er noch recht gelassen zur Kenntnis genommen, da dieser oder jener von hinten und angetäuscht kam. Der zweite Angriff folgte jedoch unvermittelt vom gegenüberliegenden Dach. Hätte Goofy sich nicht verblüfft geduckt, wäre die Geschichte voll ins Auge gegangen.
    Er hatte außerdem Glück, daß das Auto gebremst und gehupt hat.
    Moral: Laß die Finger von anderer Geschlechter Nestern, Goofy, PFUI... ist doch albern, sowas
    (Sinnfreie Begebenheit am Rande)

    @Hannemann: Erzähl mir nichts von Politik, Mensch. Erzähl mir bitte vom Ende - was sagt der tödliche Lump? Ist er tatsächlich so kompromisslos, wie man glaubt? Ich weine ungefragt mit, nicht ohne dich alldieweil? um die Übermittlung diverser preziös-prekärer Rezepte zur Zubereitung gewürzter Marmeladen bzw. Vodkas zu bitten, die ich neulich in HH versuchen durfte, sinnesbetört. Grundgütiger!
    Ich will ja nicht drängen, aber immer h.


    Eier kann man auch "aufschlagen". Das geht!
    h.

  14. #14
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: bleibt nix zu sagen

    gewinnt durch wiederholung, dieses endgültige des dreimalsagens

    wir könnten mal wieder exemplarisch werden; willst du?

  15. #15
    resurrector
    Status: ungeklärt

    AW: bleibt nix zu sagen

    da gab es im mai/juni 2002 mal eine phase im wolkenstein-forum, in der etliche grabreden gehalten worden sind. merkwürdig. vielleicht fällt mir das nur auf, weil doch dieser tage auch drei todesfälle in meinem unmittelbaren lebensumfeld zu betrauern sind. erinnert mich an eine bemerkung in einer meiner lieblingsserien, "gilmore girls". da stellten rory und lorelai bei einer trauerfeier fest, daß der tod immer in dreierpacks käme. will hoffen, daß sie sich nicht irren und nicht etwa noch jemand aus meinem lebensumfeld demnächst stirbt. die drei reichen mir, besonders der eine, zu dessen beerdigung ich morgen muß. Achtpanther.

    der text fiel mir seinerzeit nicht auf. erstaunlich sind die lobenden worte stövers, der sich hier in den ersten jahren immer dann zu wort meldete, wenn es etwas zu loben galt. auch das empfinde ich als bemerkenswert, ist es meist bei den meisten doch umgekehrt. den ostfalen beispielsweise trägt der leitspruch: "NICHT gemeckert ist genug gelobt!"

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