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Thema: Die Flügel der Sprache

  1. #1
    Tino
    Status: ungeklärt

    Post Die Flügel der Sprache

    Und:
    Wie weit reicht da unsere Sprache,
    sag doch! -
    kein Wort verläßt unsere Lippen,
    als versage
    die Sprache vor gemeinsam entsprungener Geste.
    Und
    wie weit reicht da,
    in diesem verzückten Moment,
    wie weit
    die äußere Welt,
    die uns umgebende,
    in der wir spielend bereden?
    Wie weit reicht sie,
    wenn Eigenes und Fremdes
    sich gegenüberstehen
    und fühlen,
    daß sie EINS?

  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Die Flügel der Sprache

    Das bewegt mich, da die Sprache hier mehr wird als Artikulation, sie ist zum Wesen in uns geworden, aus dem heraus etwas entsteht; und daran will ich schon glauben.

    Das zweite einzeln stehende UND mißfällt mir; nicht sein Dastehen, sondern das fehlende syntaktische Abgrenzen - ein Doppelpunkt statt dessen, vielleicht?

  3. #3
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Die Flügel der Sprache

    ja, zum Sinnieren. Aber wirkt wie schnell geschrieben, was kein Nachteil sein muß. Zeile 13 wirkt unverständlich, unnötigerweise, EINS kommt etwas dickbastig.
    Doch, sinnig.

  4. #4
    Tino
    Status: ungeklärt

    AW: Die Flügel der Sprache

    Vielen Dank für die Reaktionen. Ich hörte, hier würde man ernsthaft über Texte streiten. Zwei kleine Kritiken sind aber noch nichts für einen Streit. Wir führen keinen Streit unter Freunden, denke ich.


    Das UND vertrüge keinen Doppelpunkt. Dadurch würde ich den Text mehr zerhacken.


    Mißfällt Dir das Partizip, lester?

  5. #5
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Die Flügel der Sprache

    Grenzen der Sprache zu bestimmen, das ist schwierig. Ich lebe in zwein Sprachen, der veralteten und der noch nicht geborenen. kein Wunder, daß ich mich zumeist unverstanden fühle.

  6. #6
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    AW: Die Flügel der Sprache

    interlinguaeaner?

  7. #7
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Die Flügel der Sprache

    Nein, nicht inter, Paul, sondern IN zwei Sprachen. INTER bedeutet zwischen, also "nicht Fleisch, nicht Fisch", ein weder-noch. Die eine Sprache ist die, die ich benutzen muß, um mich der Umwelt verständlich zu machen, die Sprache der Vernunft; die andere Sprache ist die des Herzens. Sie spreche ich nur selten, suche aber Situationen herbeizuführen, in denen ich sie getrost benutzen darf.

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