Trotz ist eines der Themen, die mich nach wie vor faszinieren. Wer ohne Trotz in seinem Leben bleibt, der lebt doch nicht. Doch wem Trotz zum Lebenselixir geworden ist, der versteht in jeder Äußerung Kritik, zieht aus jeder Kritik das Verneinende des Selbst und begreift nicht die zweischneidige Welt. Vielleicht sollte so einer Briefmarken sammeln, sich aber nicht in der Öffentlichkeit mit einem Text präsentieren.

Den Till-Text packte ich wegen seiner thematischen Nähe mit in diesen Ordner. Beiden texten gemeinsam ist das Unwohlsein. Es scheint mir typisch für den linksgrünen Zeitgeist. Beiden Autoren gemeinsam ist auch ihre Weigerung, sich auf einer anderen Bewußtseinsebene als der von ihnen wiedergegebenen mit dem Begriff auseinanderzusetzen.