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Thema: Urmenschen (I)

  1. #1
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Urmenschen (I)

    Der groteske Fall des Eoanthropus Dawsoni, der missing-link-Fall: „Man hatte 1912 und 1915 bei Piltdown in der südenglischen Grafschaft Sussex Schädelteile gefunden, die erheblich von den bekannten Funden abwichen, und denen man deshalb ein sehr hohes Alter zuschrieb. Die Fundstellen gestatteten keine Datierung, da es sich um Flußablagerungen handelte, die Teile verschiedener Erdschichten enthielten. Doch schien es der Schädel eines Wesens zu sein, das zwischen dem Neanderthaler und einem Menschenaffen stand. Der Schädel wurde nach dem Gelehrten Dawson genannt, der ihn gefunden hatte und der ihn tatsächlich für das 'Missing Link' hielt. Doch blieb seine Einordnung umstritten; man hoffte, daß weitere Funde Aufschluß bringen würden. […] 1948 wurde der Schädel mehreren Tests unterworfen, so dem Fluor-Test und dem Radio-Carbon-Test. Sie ergaben, daß es sich um eine raffinierte Fälschung handelte. Der Fälscher hatte einen etwa 50000 Jahre alten Schädel, wie sie zu Hunderten in den Museen liegen, mit dem Kiefer eines heutigen Affen kombiniert und das Ganze durch eiszeitliche Knochenteile ergänzt. […] es war eine Fälschung, von der sich die berühmtesten Fachleute hatten täuschen lassen.“ (Alphons Nobel: Lösung unbekannt. Bonn 1966. S. 23.)
    Die Frage ist so alt wie die Wissenschaft: Wo kommen wir Menschen her? Sind wir in einem endlich begreifbaren evolutionären Prozeß auf der Erde entstanden, Teil der Entwicklung aller Lebensformen dieses Planeten? Oder sind wir eine Mutation außerirdischer Lebensformen, Folge eines Meteoriteneinschlags? Oder sind wir ewige Wesen, älter als Affen und andere Tiere, aus denen wir gemäß nicht bewiesener Theorien entstanden sein sollen? Oder, wie dies auch geglaubt wird, sind wir vor der Welt entstanden, Gottes Geschöpfe, denen er eine angemessene Lebenswelt für diese Vielfachwesen aus Licht, Dunkelheit, Erde, Feuer und Geist gab?
    Wir betrachten die Arbeitsergebnisse des russischen Augenarztes Ernst Muldaschew, der die Cornea (die Augen-Hornhaut) erforschte. Muldaschews untersuchte über eintausend Personen und wies nach, daß die Cornea bis zum vierten Lebensjahr wächst und danach bei allen Menschen gleich groß ist. Erfahrungen der Gestalt der einzelnen Augenhornhaut ließen Muldaschew physische und psychische Zustände der Probanden rekonstruieren, was bis zur Gestalt des gesamten Kopfes führte. Folgende Möglichkeiten zur praktischen Nutzung der Augengeometrie lassen sich absehen:


    1. die Identifizierung von Personen;
    2. die Rekonstruktion des Äußeren eines Menschen;
    3. die Bestimmung der mentalen Charakteristika einer Persönlichkeit;
    4. die objektive Analyse von Gefühlen und Empfindungen des Menschen;
    5. die Diagnose psychischer und physischer Erkrankungen;
    6. die Feststellung der Nationalität und
    7. das Studium über die Herkunft der Menschheit.


    Aufbauend auf diesen Grundlagen forschten Muldaschew und sein Team weiter. Es gelang ihnen, die Rasse desjenigen klar zu deuten, dessen Augenausschnitt sie vor sich hatten. In seinem Buch führt er detailliert aus, wie sein Team mittels der Augengeometrie den Ursprung der Menschheit ermittelte. Dr. Muldaschew und seine Mitarbeiter untersuchten 35 bekannte Menschenrassen (A. Jarcho) und kamen zu folgender Erkenntnis:
    „Insgesamt haben unsere augengeometrischen Untersuchungen – neben einigen weiteren Hypothesen – ergeben, daß sich die Menschheit aus einem gemeinsamen Ursprung entwickelt hat, im Endeffekt aus den Genen eines Urahnen und einer Urahnin. Entstanden in Tibet [1], hat sie sich weltweit verbreitet.“
    Darauf aufbauend, richtete er seine Aufmerksamkeit auf die Himalaja-Gegend. Muldaschew analysierte ein ihm vorliegendes photographiertes Augenpaar, das sich an tibetischen Tempeln findet. Muldaschew argumentiert:

    Erstens springt das Fehlen der Nasenwurzel ins Auge, welche bei der Abbildung gewöhnlicher Augen immer vorhanden ist. Wovon zeugt das Fehlen der Nasenwurzel? Es ist bekannt, daß beim heutigen Menschen die Nasenwurzel den inneren Teil des Blickfeldes verdeckt. Von außen beträgt das Blickfeld 80 bis 90 Grad, innen 35 bis 45. Deshalb verfügt der heutige Mensch über ein binokulares Sehen (Sehen mit zwei Augen, wodurch er das Volumen eines Objektes sieht und die Entfernung zu ihm wahrnimmt) in einem Bereich von nur 35 bis 45 Grad, und nicht 80 bis 90 Grad nach allen Seiten. Diese Unbequemlichkeit, verursacht durch die Nasenwurzel, ist kaum von Belang bei Tageslicht, etwas mehr bei Kunstlicht, beim Licht der Rotlichtlampe aber stört das schon erheblich, weil es die Orientierung im Raum erschwert. Ohne die Nasenwurzel sähen die Menschen im Bereich von 80 bis 90 Grad nach allen Seiten binokular, was die Orientierung im Raum mit rotem Licht erleichtern würde.“ Darum fragte sich Muldaschew, ob der Besitzer dieses ungewöhnlichen Augenpaares in einer Umgebung lebte, in der er rotem Licht ausgesetzt war.
    Zweitens zieht der ungewöhnliche obere Lidbogen der auf den Tempeln abgebildeten Augen die Aufmerksamkeit auf sich. Während die... Augenlider des heutigen Menschen die Form eines klaren Kreisbogens haben, haben die besagten Augen an den oberen Lidern eine zentrale Ausstülpung nach unten, wie über der Cornea hängend. Wovon könnte das zeugen? – Vor allem davon, daß die Lidspalte beim Schließen der Augen nicht vollständig geschlossen wird, da die Ausstülpung des oberen Lids das verhindern würde. In diesem Fall sind die Augen in der Lage, das periphere Sehen durch die Seitenbereiche der Cornea zu bewahren. Aber da die Nasenwurzel fehlt und das Sehen binokularen Charakter im gesamten Blickfeld trägt, einschließlich der peripheren Bereiche, ist der Besitzer dieser ungewöhnlichen Augen in der Lage, auch bei geschlossenen Augen zu sehen.“
    Neben diesen physischen Besonderheiten, die Muldaschew empirisch mißt und letztlich ohne thesengestützte Kommentare mitteilt, besitzen diese Augen weitere heute dem Menschen nicht zuweisbare Eigenschaften: „Nach unten und innen gezogene Augenwinkel. Das zeugt von einer verstärkten Erzeugung von Tränenflüssigkeit, was zur Erhaltung der Augenfeuchtigkeit bei nicht vollständig geschlossener Augenspalte notwendig ist.“
    Doch was kann ein nicht vollständiges Schließen der Augen und die damit verbundene Erhaltung des orientierenden Sehens erklären? Dr. Muldaschew fand dafür nur eine einzige Erklärung: Die Notwendigkeit, die empfindliche Cornea bei schnellem Schwimmen unter Wasser zu schützen!
    Drittens hatten die Darstellungen auf den tibetischen Tempeln anstelle der Nase eine spiralförmige Öffnung. Was ist das? ... Über Ventilen ähnliche Atmungsöffnungen verfügen Meerestiere (Delphine, Wale, u.a.), alldieweil das im Unterschied zu einer gewöhnlichen Nase hilft, den Eintritt von Wasser in die Atemwege während des Aufenthalts unter Wasser zuverlässig zu verhindern. – Viertens: Die Darstellungen auf den tibetischen Tempeln zeigen mittig über den Augen einen tropfenförmigen Fleck, ungefähr dort, wo die indischen Frauen ihren Schönheitsfleck hinmalen. Dieser tropfenförmige Fleck stellt wahrscheinlich das hypothetische ‚dritte Auge’ dar. Es ist bekannt, daß das dritte Auge irgendwann im Altertum bei den Menschen vorhanden war (dafür sprechen die Angaben der Embryologie). Aber beim heutigen Menschen blieb davon nur ein Rudiment übrig — die Zirbeldrüse (Epiphyse), versteckt tief im Innersten des Gehirns.Es wird angenommen, daß das dritte Auge das Organ der menschlichen Bioenergie (Telepathie u.a.) war und, den Legenden nach, Wunder vollbringen konnte — Gedankenübertragung, Beeinflussung der Gravitation, Heilung von Krankheiten u.a..“
    honigsammlerin steinzeit.JPG
    Dies muß ein Wesen sein, das nicht unserer Zivilisation angehört, sondern einer vorigen. Bevor stattfand, was als Sintflut in die Geschichte einging, gab es bereits Hochkulturen [2] – die Atlanter, davor die Lemurier und davor noch ältere.
    Die Lemurier, die Atlanter und auch einige wenige Menschen unserer Zivilisation sind in der Lage, einen Bewußtseinszustand herbeizuführen, der als Samadhi bekannt ist, bei dem der Betreffende nach dem Prinzip „der Geist beherrscht die Materie“ in der Lage ist, die Stoffwechselprozesse des Körpers auf Null herunterzufahren und den Körper auf diese Weise zu konservieren – ähnlich dem Winterschlaf bei Tieren. Angaben eines indischen Swämin zufolge gelingt dies, indem der Meditierende das Biofeld mit dem Wasser im Organismus verbindet, um das Wasser dann zu beeinflussen, damit dieses auf den Organismus einwirkt. Ist der Körper einmal im Samadhi-Zustand, so kann er nicht nur über Jahre, sondern – so behaupten die Gelehrten im Himalaja – über Jahrtausende hinweg konserviert werden, ohne daß die Person stirbt. Im Samadhi-Zustand befindet sich die Seele außerhalb des Körpers, ist jedoch durch die Silberschnur mit dem physischen Körper verbunden. Kehrt die Seele in den Körper zurück, erwacht die Person wieder aus dem Samadhi-Zustand und kann ein „normales“ Leben weiterführen. Wird die Person, die sich in den Samadhi-Zustand begibt, von einem Arzt untersucht – wie beispielsweise Sri Ramakrishna –, so stellt dieser den physischen Tod desjenigen fest. Er kann keinen Puls messen. Die Körpertemperatur fällt, und der Körper gerät in einen versteinert-unbeweglichen Zustand, wobei er fest und kalt wird. Der versteinert-unbewegliche Zustand ist ein allgemeingültiger Begriff unter den Wissenschaftlern, die den Samadhi studieren.

    Fortsetzung hier


    [1] Der homo sapiens sapiens soll nach weitgehend einhelliger Lehrmeinung vor ca. 2000000 Jahren im Süden Afrikas entstanden sein.
    [2] Hochkulturen werden nicht von schon vorhandenen Völkern geschaffen, sondern erschaffen sich ihre Völker, und Völker im Banne ihrer Kultur sind nicht deren Urheber, sondern deren Werk. (Oswald Spengler, In: Hans Freyer: Weltgeschichte Europas. Band I, S. 66. Wiesbaden 1948.)

  2. #2
    Kalu
    Laufkundschaft

    AW: Urmenschen (I)

    '(...) Oder sind wir ewige Wesen, älter als Affen und andere Tiere, aus denen wir gemäß nicht bewiesener Theorien entstanden sein sollen? (...)'

    Da wird gewertet. Dich jetzt schon als Gegner der Evolutionstheorie zu outen, wird Ressentiments bei denen hervorrufen, die vom Gegenteil keineswegs überzeugt sind, so wie ich.

    Die Relativitätstheorie wäre somit auch nur eine 'Theorie'? Der Begriff Theorie ist im Zusammenhang mit der Evolution irreführend, da es, entgegen Deiner Meinung, erdrückende empirische Beweise für die Richtigkeit dieser 'Theorie' gibt. Allerdings betrachte ich den Erkenntnisprozess noch nicht als abgeschlossen. Ich operiere mit Wahrscheinlichkeiten. Dem 'Komplementaritätsprinzip' und viel Zweifel an meiner Methodik. Ich gebe der Evolutionstheorie über 90 % Wahrscheinlichkeit. Vielleicht sollte ein Ordner angelegt werden? Darwin. Ja/Nein/weiß nicht/juckt mich nicht.

    Hast Du irgendwo eine Begründung für Deine Zweifel an Darwin rumliegen? Bestimmt.

  3. #3
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Urmenschen (I)

    Danke fürs Interesse, Karlchen.

    Die Wissenschaft arbeitet mit Theorien; die wenigsten davon sind bewiesen. Manche sind bewiesen, werden aber nicht kommuniziert, beispielsweise die über das Wesen der Erde als einer Scheibe. Andere sind nicht bewiesen, sind aber als der Weisheit letzter Schluß in jedermanns Munde. Dazu zählen beispielsweise Darwins Evolutionstheorie und Einsteins Relativitätstheorie. Beide Theorien haben Argumentesammler, aber es gibt Lücken, in die Gegner gern schlüpfen und das Lehrgebäude sprengen und zum Leergebäude machen wollen. Bei Darwins Theorie fehlen Bindeglieder, die missing links. Ein missing link ist der Sprung vom Affen zum Menschen. Ich sage nur Zwischenkieferknochen.
    Für mich reichen die oben genannten Belege und Goethes factum est des verwachsenen Zwischenkieferknochens beim Menschen aus, um die Theorie einer Entstehung des Menschen aus dem Affen zu leugnen. (andere interpretieren das gerade andersherum, daß nämlich der verwachsene Zwischenkieferknochen ein Beleg FÜR die stammesgeschichtliche Bindung des Menschen ans Tierreich sei) Nebenbei bemerkt: Darwin hatte das nie behauptet, aber es wird ihm untergeschoben.

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