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Thema: G 7: Dystopie oder Utopie?

  1. #1
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    G 7: Dystopie oder Utopie?

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    Las gerade über eine Utopie in einem anderen Ordneruniversum und mir fiel das Wort "Dystopie" wie Schuppen in das Auge. „Dis“- in Dis-harmonie, wie auch in Dystopie, kommt sprachlich vom Neusprachwort „dissen“, was „UN - möglich gemacht werden“ bedeuten könnte. „SSEN“ ist ein uraltes norddeutsches Mantra zur Anrufung des Bewusstseins von Allkraft, Allbewusstsein und Allglückseligkeit und wird im japanischen Sprachraum wie ZEN ausgesprochen. „Dissen-“de Dissenz macht ZEN insofern UN-möglich. Die gedisste Utopie beschreibt die Dystopie. Sage ihnen nicht, was sie tun sollen, sondern überzeichne, was sie nicht tun sollen? Was wäre jedoch der Fall, wenn die Dystopie schon lange vor der Utopie zur tatsächlich existierenden Realität zusammengesetzt wurde?


    Die Entropie einer unerkannten Utopie liegt im verdeckten quadrierten Kehrwert der gefühlten Dystopie. Machen wir daher das Gegenteil von dem, was uns gesagt wird, was wir machen sollen, und wir wären bei der bisher unerkannten Utopie angelangt – wir spiegeln die auf dem Kopf stehende dystopische Welt und blicken dabei auf die Utopie, die unmöglich gemacht werden sollte, welche jedoch keiner erkannt hatte, weil sie sich niemand so krass hätte vorstellen konnte. Je krasser die Dystopie umso abgefahrener die dahinter versteckte Utopie.


    Eine Utopie soll etwas möglich machen und die Dystopie macht es möglich, etwas, was möglich ist, unmöglich zu machen. „1984“ beispielsweise, soll so eine Dystopie sein, und machte es insofern möglich, die mögliche Einführung der „Neusprach“ unmöglich zu machen. Weil Orwell auf die möglichen Gefahren der Neusprach hingewiesen hatte, war es den nationalen Gedankenministerien seither verständlicher Weise unmöglich, diese vorher mögliche Strategie zu kopieren. Sie mussten sich etwas anderes ausdenken und so verlief diese Geschichte in ihrer Geschichte zwangsläufig etwas dystopischer. Weil in „1984“ die Wälder irrationaler- und unglücklicher Weise noch unbeobachtet blieben, entstand daraus das intensive Bestreben der vereinigten Gedankenminister aller UN-Länder, diese Lücke durch 6 Milliarden mobile Überwachungsgeräte zu schließen.


    Die Gedankenministerien schafften es, diese von Orwell offenbarte, letzte Bastion privater Ungestörtheit flächendeckend der Dunkelheit nichtstaatlicher Kontrolle zu entreißen: den Wald. Was die Masse der Gedankenminister jedoch überraschte, war die freiwillige Annahme der ÜBERwachungsmaßnahmen in großen Bevölkerungsteilen in Namen der allgegenwärtigen "Sicherheit". Wobei wirklich sicherer nur die Unsicherheit wurde.


    Im Namen der globalen Sicherheit wird im Rahmen der tatsächlich existierenden, globalen Dystopie vom allgegenwärtigen Leiter des globalen Gedankenministeriums bekanntgegeben, dass auf Schloss Elmau eine von den führenden Mobiltelefonherstellern entwickelte „Popp-Up-Blocker-Gedanken-Überwachungsapp“ gegen unerwünschte Utopien und ihre möglichen Nebenwirkungen zur Markteinführung kam. Sie wurde von den anwesenden Gedankenministern anstandslos assimiliert und wird im Verlauf der nächsten Tage unweigerlich zur Akkommodation durch Kuhmuhlahtion führen. Widerstand ist zwecklos. Alle Gedanken wurden assimiliert und akkommodiert. Zu Risiken und Nebenwirkungen früherer Utopien oder sonstiger unerwünschter Gedankenformen befragen sie bitte ihren Arzt oder Apotheker.


    Nach dieser Anti-Utopie müssten „Sie“ logischer Weise daher dann schon morgen die Rettung aller Walfische in allen Weltmeeren und sonstigen Dimensionen verkünden. Werbung und Handys wären ab übermorgen gesetzlich verboten und Soma würde wie olle Kamelle verteilt, damit der Handy-, Arbeits- und Gel(d)tungsentzug sozialverträglich durchstanden werden kann.



    Was die Programmierer der „Anti-Utopie-App“ im Auftrag des Gehirnwellenkartells nicht ahnen konnten: Schon eine erhöhte Anfangsdosis kumulativ wirkender Dystopie kann paradoxer Weise dazu führen, dass der Politik das Herz aus der Hose hochrutscht und es plötzlich und unerwartet am rechten Fleck auftaucht. "De-Cameron" entlarvt die Korruption als vielfarbigen toxapokalyptischen Reiter und Verursacher des Leidens in aller Welt. Die „City“ wurde folgerichtig am folgenden Dienstag unter die Kontrolle des griechischen Finanzministeriums gestellt. So wurde fortan sichergestellt, dass die Pfeffersäcke niemals wieder so viel Geld besitzen werden, damit eine Welt kaufen zu können, die uns nicht einmal gehört. Unbelehrbare, ewig Gestrige, werden auf der Insel Dystopia zunächst isoliert, eine Wiederansteckung der Globalbevölkerung mit multiresitenten mentalen Inkubationskeimen zu verhindern. Später soll jedoch auch dafür diese Fälle eine Resozialisierungs-App zur Verfügung gestellt werden können.


    Ihr Gedankenministerium aus dem schönen Schloß Elmau




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  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: G 7: Dystopie oder Utopie?

    also, das antiutopie-app will ich dann mal kennenlernen. ich will aber nicht, daß meine hoffnungen auf das gleichgeschaltet werden, was ich hoffen darf.

    schön böse, dein text.

  3. #3
    P. A.
    Status: ungeklärt

    AW: G 7: Dystopie oder Utopie?

    Ich bin völlig unpolitisch, jedenfalls in dem hier vorgeführten Rahmen.
    Wie das alles so funktioniert, erschließt sich mir keinesfalls. Aber ich freue mich, daß es Fachleute gibt.

  4. #4
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    AW: G 7: Dystopie oder Utopie?

    Wir mussten damals Orwell lesen, wusste gar nicht, dass "böse" auch Schönheit entfalten kann. Sind die G3, G 7, G 20, die UN, der IWF, die WTO, die WHO, die FED, die EZB und auch die Deutsche Bank nicht schon so "böse", dass es schon wieder Schönheit und Freude enthält, zu sehen, wie die Spekulantentreiber bei der Deutschen Bank nun aussortiert werden.

    Seit Markteinführung der Anti-Utopie-App ist es nicht mehr möglich, bestimmte Hoffnungen zu entwickeln, weil die entsprechenden hoffnungsvollen Gedanken schon im Vorfeld selektiert und blockiert wurden. Wir können nicht mehr hoffen, was vom Gedankenministerium schon gepoppblockt wurde. Menschen, die nach der Poppblockung noch zu unerklärlichen Utopien oder Dystopien neigen, werden von der Mitwelt UN-verständlicher Weise schnell im Wolkenkuckucksheim angesiedelt.

    Sobald vom Gedankenministerium bei der Auswertung unserer Gehirnwellenmuster per Anti-Utopie-App Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, kann mit gezielten Interferenzwellenmustern die - vom Gedankenministerium für heute genehmigte Welt - in unseren Köpfen wiederhergestellt werden.

    Zitat von P.A.:

    Ich bin völlig unpolitisch, jedenfalls in dem hier vorgeführten Rahmen.
    Wie das alles so funktioniert, erschließt sich mir keinesfalls.


    Wir sind lange für alle von oben durchsichtig. Von unten besitzen wir keine Transparenz über das, wovon Demokratie mal lebte:

    Information über: die langfristigen Motive der beteiligten Nationen, die angestrebten und tatsächlichen Machtverhältnisse, die angewendeten Mittel zur Zielerreichung, die Normen der Zielfindung, die Absicht hinter verschlossenen Türen...

    Mit der "Erfindung" der UN" wurde ein Blatt(er)spiel möglich, dass Regierungen im Vorfeld eigener Gedanken dazu bringt, sich dem Orakel des Marktes zu beugen und zu unterwerfen. Wer melkt das "goldene Kalb Blatterscher Kaufdemokratie", durch Korruption und Bestechung, am effektivsten ab? Es ist keine "ethische Wertegemeinschaft", es sei denn, wir würden in globalkultureller Gleichschaltung einen Wert erblicken.

    UN-Harmonie entsteht durch ein globales Entscheidungskonstrukt, in dem besonders die USA, aber auch die anderen Veto-Mächte, einseitige Gewichtungsvorteile besitzen. Zweitens ist es, wie bei der FIFA Usus, Stimmen kleiner Inselstaaten günstig kaufen zu können. Drittens stehen hinter der FIFA Sponsoren, die in der Politik dann Investoren genannt werden. So ist nicht klar, ob wir Russland oder Quatar erleben werden, klar ist jedoch, welche Biermarke, welcher Getränkehersteller und welche Merchandising Hersteller ihre Produkte vermarkten dürfen.

    So ist der Sponsor der Käufer von bestimmten, Gewinn bringenden Entscheidungen.
    So ist das globale Investorenkonstrukt der Entscheider hinter den nationalen Stimmenaufkäufern.

    UBERwachung beinhaltet nach Konzernaussage den "Blick Gottes". Jeder, der die UBER-App nutzt, wird so "transparent" wie Strauß-Kahn. Der UBER-Chef räumte im gleichen Interview ein:

    "Wir haben mal zum Spaß alle Seitensprünge in einer Stadt erfasst, indem wir die Daten von Weihnachten mit den sonstigen "Gewohnheiten" verglichen haben. So konnten wir alle Dates nachvollziehen." ("Aus Spaß" wurde erkannt, wer auf welche Art aus dem Weg geräumt werden kann, spurt derjenige Entscheidungsträger nicht mehr.

    Leichter als durch solche UBER-Apps (Goldmann-Sachs Investment u.a.) kann die Arbeit der Gedankenministerien nicht "ausgelagert" werden. Was private Sicherheitsunternehmen tun, dafür kann schließlich kein nationales Gedankenministerium etwas...

    Dystopie bedeutet praktisch, dass diese "privaten Konstrukte gleichunartiger Interessen" nur noch aus wenigen "Lagern" bestehen. Selbst die Personaldaten der Amis sollen angeblich gehackt worden sein. Ein UBERbietungswettbewerb in globaler UNTERhaltung erfordert exponentiellen Überwachungsaufwand. Nach dem atomaren OVERKILL nunmehr der mentale Overkill im UBERVIEW. Uns sieht jeder und wir sehen nur, nichts so zu sehen, wie es wirklich ist. Uns fehlen die Informationen, die das Wesen der Demokratie ausmachen. Ohne vollkommene Transparenz besteht "Marktgeschehen" aus billigen Taschenspielertricks derjenigen, von denen die Re-GIER-ungen später ihr Taschengeld erhalten.

    Im Umkehrwert der Dystopie liegen Möglichkeiten, beides wertfrei als Entwicklungspotential zu betrachten, lässt uns im Chaos der Bosheit, die dahinterwohnende Hoffnung auf Schönheit entdecken. Sie haben den Deckel schon draufgemacht, bevor der Patient Menschheit ganz tot war. Totgesagte Utopien leben von der Hoffnung darauf, die Büchse noch einmal zu öffnen und die Hoffnung hinter dem Chaos zu entdecken.

    Wofür also die "Blattersche Dystopie" gut sein könnte, ist die Erkenntnis der Entropie der unentdeckten Utopie. Utopien erzeugen Negentropie und erlauben einen höheren Ordnungsgrad zellulärer, persönlicher, sozialer, regionaler, nationaler, globaler mikro- und makrokosmischer Reaktionsentwicklung.

    Was unterscheidet den Weg der BLatterschen UN-Struktur von einem kohärenten Quantenglobalzustand? Wie fühlen sich die Globalblattern an? Wie fühlt sich an, was wir gerne fühlen würden?

    Gibt es nicht immer Utopie und Dystopie im Doppelpack? Was löst jedoch gesellschaftliche Transformation aus?

    Dauerhafte unlösbare Krisen in Verbindung mit einem Paradigmenwechsel. UN-möglich ist das nicht.

  5. #5
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    Wesen einer Utopie

    Zitat von Aerolith aus dem Geschichtsordner über "Utopie und Dystopie":

    "Vielleicht ist die Zeit jetzt reif für dafür. Wofür?
    Für die Fassung des Menschen als Einzelwesen, als jeweilige Konkretation des göttlichen Geistes" (§0)

    Müssten wir dann die anderen "Stämme" und "Blätter" im Wind des Lebensbaumes nicht ebenso als das jeweilige Gegenüber göttlichen Geistes betrachten?

    Unabhängig ihres jeweiligen temporären Entwicklungszustandes? Bedingungslos?

    Was mir auffällt, ist der im Geschichtsordner verwendete Ausdruck "Kampf". Wenn die Stämme des Baumes sich bekämpfen, zittern die Blätter wie Espenlaub. Was wäre der Geist, der friedlich alle Stämme eines Baumes verbindet und die Verfassung der Blätter im Wind stärkt?

    Daneben lese ich (im Ordner über "Deutschen Geist im Verhältnis zu seinen Nachbarn" zwei Utopien: Eine gefühlte und eine gedachte Utopie stehen nebeneinander. Schnittmengen zwischen Fühlen und Wissen sind das Wesen einer Utopie. Es sind auch die Begriffspaare "Organisationsentwicklung" und "Organisationstransformation" gegenüberzustellen. Zweiteres bedarf lange andauernder krisenhafter sozialer Zustände, die oberhalb eines gewissen Sozialisationsdruckes eine plötzliche Ablösung von fehlerhafter Grundparadigmen zur Folge haben können. Organisationsentwicklung betritt eine erweiterte und verbindende Ebene durch die Implementierung eines gemeinsamen Zielsystems - §0 eben.

    Fortschritt oder Entwicklung sind unter Beibehaltung derzeitig defizitärer und gleichsam parasitärer Grundparadigmen anfänglich unmöglich sinnhaft zu gestalten, es wird einzig die "staatszersetzende Grundursache" gestärkt, die Problemberge wachsen uns weiter über den kaputten Kopf. So schaffen wir weitere Notwendigkeiten für eine Transformation, darin liegt später einmal der Nutzen dieser zahllosen und tränenreichen mentalen Umwege.

    Paragraph 0 der neuen Verfassung könnte ausreichen, neuerliche schmerzhafte Umwege zu vermeiden. Der Rest ist freiwillige Auslegung von ethischer Eigenverantwortung in Verlernen früherer Fehlannahmen in Bezug auf die Konsequenzen des tatsächlichen Durchdenkens von Paragraph 0. Einen einzigen Satz zu verstehen, muss ausreichen, die Verfassung zu leben.

    Wer will dem göttlichen Geist im Gegenüber schon irgendwelche kleinlichen Vorschriften machen wollen? Oder dem Geist etwas erzählen, was er nicht selbst erdenken könnte? Mehr als ein Gesetz will sich heutzutage eh keiner mehr merkeln können. Da hast Du das gesamte kosmische Grundgesetz in einen Satz gepackt. Würde nur vorläufig gern zwei Worte ergänzen:

    "Für die Fassung des Menschen als Einzelwesen, als jeweilige Konkretation des untrennbar verbundenen göttlichen Geistes"

    Welche Fassung erzeugt eine Verfassung, die diese Betrachtung ermöglicht? Für Atheisten könnte "göttlich" auch mit "universell" beschrieben werden, der "Lebensstrom" ist in jedem Gegenüber identisch. Hard- und Software sind aus dem gleichen Eben-Bild-Bau(M)-Holz geschnitzt. Kulturhistorische Wurzelverzeichnisdefragmentierungsprogramme könnten die Verbindung mit dem organischen Flusssystem wiederherstellen.

    Wie der Fluss nicht beschließen kann, nicht ins Meer zu fließen, wie oft er sich auch windet, führt die Aufgabe des Konzeptes, dem göttlichen Gegenüber Vorschriften machen zu wollen, zu der Freiheit, die wir dem Gegenüber schenken und selbst als Befreiung erleben. Befreiung von Konzepten relativer Besonderheit in einem System allseitiger Verbundenheit, weiter oben als hermetische Betrachtung beschrieben.

    Staatsführung sucht hermetische Abgrenzung von Teilsystemen innerhalb einer Gesamtheit. So wäre auch der westliche und deutsche Geist immer nur eine Teilmenge mit Schnittmengen innerhalb einer kollektiven und globalen Gesamtmenge. Fühlen und Wissen der Gesamtmenge entwickeln sich nicht linear, eher in rhythmischen Quantensprüngen des Bewusstseins. Utopien leben von einer Sogwirkung, die begeistert. Tausendundeine Verordnung machen keinen Sinn, solange Fühlen und Wissen nicht übereinstimmen und die Menschen mit dem Herzen dabei sind.

    Der Staat ist tot, es lebe der Staat. Würden wir das mit dem Flusssystem nur schon verstehen. Irgendwann kämen alle Stämme und Staaten im gleichen Meer an. Und immer ist es ein einzelner Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Mit dem Strom der Zeit zu schwimmen, nicht gegen ihn, ist das Wesen einer "hinreißenden Utopie". Die alten Gesetze sind wie eine alte Haut - sie passen nicht zu neuen Zöpfen.

    Ein Satz mit höchstens 10 Worten sollte an sich völlig reichen, die Kausalität von Paragraph null als Wesen einer Utopie zu verankern.

  6. #6
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    AW: Wesen einer Utopie

    Der Hauptvorwurf der "Linken" (es sind ja keine, da sie auch nur westliche Gleichheitsphantasten auf der Basis der Diktatur einer säkularisierten Vernunft wie die anderen Parteien sind und keineswegs eine strukturelle Veränderung der Welt wollen - genauer hier) an die G-7-Treffen lautet, daß diese für sich in Anspruch nähmen, die Herren der Welt zu sein und Beschlüsse zu fassen, die für die gesamte Welt Bedeutung besäßen. Statt dessen sollten das nur alle Betroffenen vornehmen dürfen (sollen).

    Kommentar: Ist natürlich Demagogie. Demagogie zeigt sich dadurch, daß etwas vorgeschlagen wird, das scheinbar zu einer gerechteren Welt/Republik führt, in Wirklichkeit aber weder praktikabel (durchführbar) noch tatsächlich gewünscht sein kann, schlimmstenfalls sogar reine Parteinützlichkeitspolitik abgibt, also wenigen nützt.
    Erstens gibt es mit der UNO bereits eine Organisationsform, die alle die Welt betreffenden Fragen besprechen soll, aber seit gefühlten hundert Jahren keine nennenswerten Fortschritte auf dem Wege zu mehr Zusammenarbeit bewirkt, sogar oftmals in Krisensituationen durch ihre Unfähigkeit, Beschlüsse durchzusetzen, mehr Schaden als Nutzen anrichtete. Zweitens nehmen die G-7-Regierungschefs für sich nicht in Anspruch, die Weltregierung abzubilden. Drittens würde ein Ausbleiben dieser Treffen sofort den Ruf bei denselben Leuten nach ausgelassener Verantwortung evozieren, da die Versammelten ja nun mal diejenigen Politiker mit dem meisten Einfluß in der Welt sind. Die Mächtigen allerdings sind andere. Und viertens: Krawalltourismus nützt nur den Mächtigen, zu denen angesichts ihres Einflusses auf die Politik auch die Linken gehören. Deshalb unterstützen sie ihn ja.

  7. #7
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    AW: Wesen einer Utopie

    Viele Organisationen sind Teil des Problems, nicht der Lösung. Zwar fordert die UN globale Inklusion und Kohärenz, versteht jedoch die Interferenz, die sie selbst verursacht, nicht wirklich. Solange inneres und äußeres Ziel eines Individuums, einer Gruppe oder Organisation) nicht übereinstimmen, kann keine Utopie Raum zur kreativen Entfaltung finden. Das gilt im Kleinen, wie auch im Großen. Zukunft ist insofern die Wirkung des Bewusstseins der Gedanken von heute. Gegenwart ist die Wirkung von Gedanken, die dem Bewusstsein der Gründung der UN zu Grunde lagen.

    Das Schöne ist in jedem Fall: Gedanken können verändert werden und veränderns sich. Auf jede Form von Unterdrückung folgte irgendwann Befreiung. Weil sich bestimmte Gedanken über bestimmte Zustände verändert haben. Die derzeitige Form von UN besitzt eine dystopische Wirkung: Eine Alibifunktion zur Verschleierung, dass dieses Sstem der Dinge keinen wirklichen Nutzen entfaltet. So wird Hoffnung mit geradezu kategorischem Imperativ zu einer schmerzlichen Erfahrung, da sie enttäuscht wird. Wobei Ent-Täuschung im Grunde die Aufhebung der Täuschung bedeutet. Die enttäuschte Täuschung ist daher letztlich ein Grund zur Freude, doch für die "Investitionen in dieses System der Dinge" stehen dem Loslassen des Irrtums im Wege. Blam-Age ist das Gefühl, sofort im Erdboden versinken zu wollen, weil etwas geschah, was völlig danebenging. Doch gerade darin liegt oft die größte Kraft.

    Orwellsche Dystopie mit paradoxen Wirkung durch zunehmende Interferenz zwischen bewussten und unbewussten Motiven:

    Welthunger: sie beschließen eine grüne Revolution zur "Bekämpfung" des Welthungers und vervielfachen ihn tatsächlich
    Terror: sie beschließen eine Bekämpfung des internationalen Terrorismus und machen aus 100 gleich 100 000 globaler Terroristen
    Weltgesundheit: sie predigen Gesundheit und tun alles, um uns großflächig mit Chemie vollzustopfen
    Inklusion: sie predigen Inklusion und Kohärenz und verursachen Konzepte relativer Besonderheit (Exklusion) und destruktive Interferenz
    Koexistenz: sie predigen Freiheit und verlangen Unterwerfung unter die Vetomächte, dabei werden die Stimmen gekauft, wie bei der FIFA
    Weltklima: sie beschließen Klimaziele, die jedoch den Interessen der Wirtschaft innerhalb eines globalen Konkurrenzsystems zuwiderlaufen
    Weltfrieden: sie sprechen selektive Urteile aus und verschärfen Konflikte durch einseitige Eingriffe, statt die Ursachen der Konflikte in der einseitigen Weltordnung zu suchen, die durch die Existenz der UN erst geschaffen werden.
    Weltordnung: sie reden von kohärenter Selbstentfaltung und praktizieren globale Gleichmacherei, die regionale kulturelle Stärken verwässert und damit dem Inklusionsgedanken entgegenwirkt
    Sicherheit: durch die Bekämpfung selektiver Unsicherheitsfaktoren fühlen sich nunmehr alle Menschen "unsicher"

    Sicher ist nach WHO-Ansicht nur, dass die Unsicherheit uns mit Sicherheit krank macht. Wenn wir uns jedoch beweisbar durch Angst krankdenken können, ist ebenso das Gegenteil möglich: Wir denken uns durch Liebe gesund. Einfach das Problem auf den Kopf stellen und die Groschen des unverstandenen Eigennutzes fallen aus dem Rahmen selektiver Betrachtung. Es kann nur der ganze Planet gesunden, alles andere ist selektive und bewusst gewählte Unwissenheit - daher Lippenbekenntnis ohne emotionale Übereinstimmung.

    Es ist das kollektive Unbewusste, dass betrachtet und in die Utopie eingeladen werden könnte. Nennen wir es die globale Volksseele, die Zeit zur Entwicklung benötigt. Die Widerstände im kollektiven Unbewussten werden deutlicher, betrachten wir den Umstand, dass jeder denkende Mensch seit den Siebzigern des letzten Jahrhunderts zum Umweltschutz mahnte. Weil wir es nun seit 45 Jahren aufschieben, diese Erkenntnis umzusetzen, ist es nunmehr immer schwieriger, diese Altlasten abzuarbeiten und es fällt immer leichter, mit dem Finger zunächst auf andere zu zeigen. Es ist einfach, zu sagen, etwas zu versuchen. Je länger wir "versuchen" und nicht handeln, umso größer wird der Widerstand des Unbewussten. Der "Free-Ride-Effekt" des Unbewussten fordert im Außen, was er selbst unzusetzen ablehnt. Zumindest, bis nicht genügend Menschen mit gutem Beispiel vorangehen und ein entsprechender "Sozialisationsdruck" spürbar wird.

    Wären alle "guten Vorsätze" nicht nur hohle Lippenbekenntnisse, hätte schon lange getan werden können, was bekannter Maßen nötig wäre. Jetzt wieder zu sagen: "Wir werden versuchen, die Ziele bis 2030 einzuhalten...", bedeutet faktisch, dass unser Unbewusstes emotional gar keine Lust hat, sich diesbezüglich zu verändern. "Es ging doch bisher auch und überdies bringt es Profit, wenn ich es nicht mache, macht es jemand anderes": so wird die Stimme des Gewissens ausgeschaltet. Daher ist die Übereinstimmung innerer und äußerer Ziele so wichtig für eine spannungsfreiere globale Bedürfniskommunikation kohärenzbildender Absicht. Je häufiger wir das natürliche globale Kohärenzbestreben jedoch ausblenden, umso größer die Spannung zwischen Innen- und Außendarstellung eines beliebig zu betrachtenden Lebenssystems. Spannungen kosten jedoch Lebenskraft, daher die Pandemie mitweltgerägter Spannungserkrankungen vielfältiger symbolischer Symptomform.

    Solange die Schäden an der Globalbevölkerung jedoch zu Gewinnen in den Bilanzen marktbeherrschender Unternehmen führen, die sich in der UN günstig Stimmen von Kleinststaaten kaufen können, wird dieser Form des globalen Lobbyismus kein Einhalt der Einfalt geboten werden können. Es entscheidet doch nicht die USA, es entscheidet ihr herrschendes Wirtschaftskartell. Es entscheidet doch nicht Russland, es sind die marktbeherrschenden Oligarchen. Es entscheidet doch nicht China, es ist der Selbstzweck des Marktes, der auch dort regiert. Wer verschiebt die wechselnden Kulissen des ewig gleichen Dramas?

    Überall regiert die Gier, da hat De-Cameron schon recht. In der Korruption erkennen wir unser derzeitiges Spiegelbild. Das sind wir alle. Aber Gedanken und Selbstkonstruktionen können sich glücklicherweise verändern, indem sie sich an ihre Quelle erinnern. Zwar langsamer, als uns manchmal lieb ist, reagiert doch das trägeste und größte System irgendwann auf jede Kraftwirkung in einer impulsabhängigen Veränderung der Kraftentfaltung. Aber auch der Schmetterling war einmal gierige Raupe und hätte Niemandem geglaubt, der ihr gesagt hätte, sie sei bald ein Schmetterling. Aber irgendwann ging das Leben als Raupe eben seinem Ende entgegen und die Raupe gab ihr Raupendasein auf. Wird aus der UN-Ente noch ein weißer Schwan? Reicht es der Ente, wenn sie den ganzen Tag vor sich hinspricht: "Ich bin ein Schwan?" Kann uns die Ente erklären, wie sich der Schwan fühlt?

    Drehen wir doch die Fragestellung um: (Wir fragen den Schwan, wie sich der Schwan so fühlt, als Schwan)

    Welche Form von globaler Organisationsform würde "ihren Zweck" erfüllen, so wir diesen schon definiert hätten?

    Als ich mal einen Fisch fragte, wie sich das Wasser anfühlt, fragte mich die Fischin erstaunt: "Welches Wasser?"

  8. #8
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    AW: Zweck einer Utopie

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    Welche Form von globaler Organisationsform würde "ihren Zweck" erfüllen, so wir diesen schon definiert hätten?


    Was ist der Zweck der Welt?

    Fragen wir uns zunächst, wie sich eine Welt anfühlen würde, die "ihren Zweck" erfüllt. Stellen wir dann das Problem auf den Kopf und fragen uns, was die Erde auf diese Frage antworten würde.

    Wie fühlt sich die Erde angesichts unseres Verhaltens und unserer globalen Entwicklung?

    Mögliche Antwort der Erde: Liebe Menschen,

    als Euer Heimatplanet liebe ich Euch sehr und daher wende ich mich an Euch, unsere energetische Kommunikation in Bezug auf mögliche Utopien zu verbessern. Für Euch, als meiner „Besiedelung“, könnte klarer werden, dass unser gemeinsames „wirtschaftliches“ Schicksal ökologisch verbunden ist und eine Gesamtwirkung abbildet.

    Eine Antwort auf die Frage, wie Ihr Eure Bedürfnisse möglichst effektiv erfüllen könntet, erfordert tatsächlich, gemeinsam über unsere Funktion in der Welt nachzudenken. Wollen wir als symbiotisches Gesamtsystem wirklich Kohärenz entwickeln, was Zusammenhalt und Gleichklang auf allen Ebenen bedeutet, sollten wir uns ab jetzt um gemeinsame Schnittmengen bemühen, das frühere Kriegsbeil begraben und erlernen, was wir gemeinsam lernen könnten.

    Was der UN auf die Fahnen zu schreiben wäre, ist die Verantwortung für die Koordination auszubauender Schnittmengen. Was hilft uns allen?

    Auf unseren Runden um Vater Sonne (im französischen Sprachgebrauch männlich) sind wir von vielen Einflussfaktoren abhängig. Wie eure Existenz von meinem unbeschadeten Flug durch das Universum abhängt, ist meine Existenz an die Sonne gebunden. Wobei die Sonne (im Deutschen mit weiblichem Artikel) unser Energielieferant ist. Euer Bedürfnis nach Energie wächst beständig und wir können Vater Sonne nicht vorwerfen, nicht für ausreichend Licht und Wärme zu sorgen. Fragen des Energiemanagements sind lösbar, würde Ihr auf „UN-Gebiet“ beginnen, globale Energiebilanzen zu erstellen und in ein ressourcenorientiertes Simulationsprogramm einzuflechten.

    Aufgabe der UN aus meiner Sicht ist eine erweiterte Form globaler Bedürfniskommunikation und deren Organisation. Sehr viele Menschen entwickeln sehr viele Wünsche, die dennoch selten dauerhafte Freude bewirken. Jedem Lebewesen wohnt die Tendenz inne, durch Lernvorgänge seine Lebensabläufe möglichst energiesparend und zugleich dauerhaft erfolgreich zu gestalten. Wir könnten gemeinsam daran arbeiten, unsere Bedürfnisse dahingehend besser aufeinander abzustimmen.

    Was mich manchmal ärgert, ist der Umstand, dass Ihr einerseits dem Wert einen äußerst großen Wert beimesst und andererseits vergesst, mir einen Wert beizumessen. Freie Entnahme von Naturgütern führt zu einem Ausmaß der Umgestaltung unserer Biossphäre, die es immer schwerer werden lässt, die für Euch notwendigen Lebensbedingungen einzustellen. Es wäre wichtig für Euch, globale Stoffstromsimulationsrechnungen über größere Zeiträume zu erstellen, damit wir an Möglichkeiten arbeiten können, die Energiebilanzen so anzupassen, dass die Atmosphäre sich beruhigen kann. Ein Grad Erwärmung brachten sieben % mehr an Wasserbindungsfähigkeit in der Atmosphäre. Damit ist auch die Atmosphäre Eures Zusammenlebens gemeint. Was wollt Ihr organisieren? Wie soll sich diese Reise durch Zeit und Raum anfühlen?

    Geist und Materie sind verbundene Systeme. Um sich mit mir, Eurer Mutter Erde, zu verbinden, und Energie auszutauschen, genügt die Absicht. Energie folgt der Absicht. Welche Absicht könnten wir als verbindende Schnittmenge ausmachen?

    Wäre es nicht zunächst die Absicht, allen Lebewesen Raum zur Entfaltung einzuräumen? Wüsstet Ihr nur schon wieder, wie heilig selbst die kleinste Zelle in eurem Körper ist, würdet Ihr Euch, und zugleich jedes Leben, mit wesentlich mehr Achtung behandeln. Betrachtet eure Haut und stellt sie Euch als besiedelte Oberfläche vor. Nützliche Mikroorganismen gewährleisten die Funktion in symbiotischen Feinabstimmungskreisläufen.

    Eine Art von Organismen auf Eurer Oberfläche beschließt nun, sich aus diesem Regelungssystem abzukoppeln und eigene Regeln aufzustellen. Sie beginnen, andere Mikroorganismen als Nutzbakterienpopulationen zu halten und sesshaft zu werden. Dabei gestalten die „Pilsköpfe“ große Gebiete Eurer Hautoberfläche um, in meinem Fall sind wir bei 50 % der Vegetationsmasse, die von Euch im Wechsel der Jahreszeiten gestaltet wird. Vergleicht Euch nun mit mir und seht Euch zu 50 % mit einem Hautpilz bedeckt. Würd es nicht so jucken, hätt ich weiter nichts gesagt, aber ich hab auch so meine Bedürfnisse.

    Fällt jedoch unsere gemeinsame Biosphäre immer schneller weiteren Umgestaltungen zum Opfer, weil Ihr glaubt, ihr könntet unbegrenzt meine Hautoberfläche zersiedeln, bricht das Lebensgleichgewicht gänzlich weg. Dann wäre auch für Euch nichts mehr von Wert, was Euch etwas wert war. Einfach- weil keine Zeit bleibt, den Profit für ein Prozent noch zu nutzen. Nennt es einfach „Profitnutzungshorizont“, die Zeit, die den Profiteuren noch bleibt, das Geld noch zu nutzen, das sie jetzt schon nutzlos horten. Es existieren innerhalb des Nutzungshorizonts schon keine Möglichkeiten mehr, unter denen es Spaß machen könnte, den Profit irgendwo „friedlich zu genießen“.


    Ohne in Planungsrechnungen eine Vorausschau auf Eure Zukunftsmöglichkeiten zu entwickeln, könnte es zu globalen Völkerwanderungen kommen, die eine weitere Schwächung der Systemregulationsmöglichkeiten beinhalten. Stellt Euch vor, Ihr wäret zu 50 % mit Hautpilz überzogen, und alle "Pilzbewohner" beginnen, dorthin umzusiedeln, wo noch gute Lebensbedingungen für Hefepilze bestehen. Schlepperbanden bieten ihre Dienste an und befördern die Hefe für das erneute Wachstum in noch bewohnbare Gebiete.

    Als Eure Mutter Erde seid Ihr Menschen meine geliebten Kinder. Alles im All blickt auf Eure Bewusstseinsentwicklung. Kommunikation und Information erweitern unsere Möglichkeiten, dass, was als Zukunftshorizont umschrieben werden könnte, „erfreulich“ zu organisieren. Es wäre genug für alle vorhanden. Den Zweck eurer Welt zu definieren, beginnt in euch selbst. Wie wollt Ihr euch fühlen?

    Daneben: Keine Sorge, ich als Erde besitze, ebenso wie Ihr, ein gut organisiertes System elementarer Selbstheilungskräfte. Globales Lebensmanagement ist ein Verantwortungsbereich der UN. Aus den Zahlen der WHO könnte die UN erkennen, was notwendig wäre, Eure Zwecke und Ziele sozial zu verbinden. Ihr bräuchtet nur eine mögliche Zukunft wählen - die Energie folgt dieser Absicht. Ihr macht es Euch unnötig schwer, dabei könnte das Leben leicht und heilig sein. Weiterhin den Hefepilzen 99% Eurer Energieleistungen zukommen zu lassen, kann jedoch, aus meiner Perspektive, für Eure Gesamtentwicklung nicht wirklich dauerhaft zu akzeptieren sein.

    Würde die UN also wissen, was sie "organisieren" will, wäre es durchaus möglich, es möglich zu machen. Es sind letztlich Eure Lebensentscheidungen. Als Euer Heimatplanet mache ich Erleben möglich. Freier Wille bedeutet auch, zwangsläufig irgendwann den symbiotischen Nutzen von Kooperation für das Gesamtsystem zu erkennen. Es würde uns allen nutzen. Kleines Lob: Euer Bewusstsein erweitert sich jeden Tag. Schaut Ihr als Mensch jeden Tag auf eine Pflanze, bemerkt Ihr auch nicht, wie sie täglich wächst. Irgendwann wundert Ihr Euch jedoch, wie groß sie „plötzlich“ wurde. Ihr werdet euch Eurer globalen Schicksalsgemeinschaft zunehmend bewusst, die atmosphärischen Spannungen betreffen uns alle auf vielen verwobenen Ebenen kollektiven Daseins.

    Ich als Eure Mutter, würde Haus und Hof wetten, dass, wenn ihr die Werte des Planeten einmal zusammenrechnet, Ihr alle so unvorstellbar reich wäret, dass es niemandem an irgendetwas mangeln müsste. Doch ihr müsstet entscheiden, mit wie vielen Menschen ihr (wie lange) auf diesem Planeten leben wollt. Davon hängt ab, was mit rechnerischem Zukunftshorizont des Vorhandenseins bestimmter Systemressourcen (zur Bewältigung, daraus zu erwartender Ereignisfolgen) beschrieben werden könnte.

    Werde mal eine Planetenwerttheorie in Verbindung mit einer Quantensimulationsrechnung entwickeln lassen, die Euch ein Versorgungssystem gewährleisten könnte, dass allen Systemanforderungen gerecht wird. In wählbaren Zeitkontexten der Betrachtung können multiperspektivisch die einzelnen Entscheidungsfolgen mit den kuhmuhblähtiven Wirkungen verglichen werden und verstehbare Resonanzbögen erschließen sich einer Beobachtungsmöglichkeit. Was als Dystopie durch die Pandemie zivilisationsbedingter Erkrankungen auf die Weltbevölkerung insgesamt zukommt, ist Euren Organisationen durchaus in der Vorausschau bekannt. Die Macht, angemessen zu reagieren, und folglich die Unversehrtheit der Lebensrechte global wiederherzustellen, besitzt Eure derzeitige Organisationsform leider keine gemeinsame und zielorientiert verbindende Absicht.

    Ein globaler Wahlomat wäre eine erweiterte Form zusätzlicher Entscheidungsfindungsunterstützungsmechanismen. Dann könntet IHR (zumindest anteilig) formulieren, was der UN ins Stammbuch Eurer kollektiven Lebensbücher zu schreiben wäre. Meine Antwort auf Eure mögliche Frage nach einer Lösung des gordischen Knotens wäre:

    Beantwortet Euch selbst die Frage, wie sich der Zustand anfühlt, den Ihr erleben wollt. Wenn der Wille mit diesem Gefühl im Einklang ist, eröffnen sich neue Möglichkeiten auf allen Ebenen des Seins. Jeder intelligente Symbiont erkannte irgendwann die Grenzen der andauernden Expansion. Manchmal fällt es einem wie Sternschnuppen auf die müden Augen, was wirklich wichtig wäre. Lösungen für Eure Probleme sind vorhanden. Eure Intelligenz ist weit entwickelt, einzig Eure Absichten sind unstimmig. Immer ist es der Wille, mit dem eine Abstimmung beginnt. Abstimmen könntet Ihr jedoch nur, wenn ihr wüsstet, worüber Ihr entscheidet.

    Entscheidungen zu treffen, ohne deren Wirkungen vorher in Gesamtabläufe einzubinden und computergestützt zu simulieren, erscheint organisationstechnisch eher mäßig intelligent.
    Entscheidungen zu treffen, ohne die Macht zur Umsetzung innezuhaben, löst durch Inkonsistenz dauerhafte Inkohärenz aus.

    Entscheidungen von 7 Milliarden Menschen benötigen einen inneren Kompass zur Ausrichtung. In der "Chaostheorie" wird von einem "Attraktor" gesprochen, einem attraktiven Zielzustand, dem sich ein System dynamisch, nötigenfalls auch chaotisch annähert. In Eurer Chemie betrachtet Ihr die Tendenz zur Edelgaskonfiguration. In Euren Herzen fühlt ihr, was für Euch ein „edler Zweck“ angemessener Lebensorganisation wäre. Würdet Ihr Euch dieser Frage ernsthaft stellen, traue ich Euch durchaus zu, dem scheinbar herrschenden Chaos Hoffnung durch Kohärenzstrukturen zu verleihen. Nach meiner Erfahrung war es am Anfang in diesem Sonnensystem ebenso ein ganz klein wenig chaotisch. Jetzt ziehen wir auf ziemlich stabilen Bahnen in friedlicher Koexistenz um die Sonne. Selbst der Mondeinschlag machte irgendwann einen Sinn. Ich wusste ja auch nicht immer, wozu es einmal gut sein würde. Anfangs glaubte ich auch, der Mondeinschlag wäre das Ende. In jedem Ende liegt ein neuer Anfang. Ohne Mond könnte ich Euch nicht ernähren.


    Reibereien gibt es in allen Sonnensystemen früher oder später einmal. Was das All draus macht, ist doch die Frage, die wir erst hinterher beantworten können. Mit einer UN, die von der organisatorischen Funktionsweise aufgebaut ist wie die FIFA, könnte Ihr nicht effektiv genug umsetzen, was Eure Entscheidungen wären, würdet Ihr denn insgesamt befragt werden. So könntet Ihr Euch fragen, was Ihr wollen würdet, so Ihr noch eigenen Willen entwickeln dürftet. Vom Ziel her zu fühlen und zu denken, könnte Absichten verbinden und zielgerichtete Sogwirkung auslösen. Schauberger lässt grüßen.
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  9. #9
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    Reversible Dystopie?

    Muss es nicht eine Dystopie sein, in der ein Papst darauf hinweist, dass alle Politiker- den profitorientierten Lobbyisten folgend - sich ständig einem marktreligiösem System opfern?

    These: Eine reversible Dystopie entwickelt aus dem Gegenzustand ein Zielsystem, dass es unnötig macht, diese Form von Schuldzuweisungen in die Welt zu setzen.

    Antithese: Alle Versuche, die Welt positiv zu verändern, endeten im Gegenteil. Zum Zeitpunkt des Entstehens einer Utopie tritt die Dystopie auf den Plan, da wir keinen objektiven Einblick in den übergeordneten Plan besitzen.

    Neothese: Statt die real existierende Dystopie zu verurteilen, wie es beim Papst der Fall zu sein scheint, nehmen wir die Dystopie als nunmehr gegeben an, sehen sie offen an und fragen, was uns die Dystopie sagen möchte.

    Synthese: Nachdem wir das Wesen der orwellschen Dystopie als Hilferuf unserer "Schuld zuweisenden Egos" erkannt wurde, was bei näherem Hinsehen durchaus folgerichtig erscheinen könnte, könnten wir eine andere Wahl treffen, darüber zu entscheiden, wie wir leben wollen.


    1. Wem folgt die Welt?

    a: Wir folgen dem Geld auf der physischen Ebene der Betrachtung, egal, ob es ein Individuum, eine Nation oder eine Institution betrifft. Wobei sich Nationen zu Institutionen verbinden, ihre Vorstellungen von Geldwirtschaft auf einer erweiterten Ebene des Gesamtsystems durchzusetzen. Es ist ein mithin marktreligiöses System, einzig Profit und unverstandener Eigennutz bilden die gruppenspezifischen Entscheidungsgrundlagen. Das Orakel des Marktes siedelt weit oberhalb - auch nur der physischen - Bedürfnisstruktur und gilt als alternativloser Selbstzweck.

    In der politischen Physis sehen wir beispielsweise eine EU, die einen organisationsbedingten Selbsterhaltungstrieb entwickelt, über den im Verbund mit IWF, EZB und UN-entschieden wird. In der spirituellen Physis beobachten wir den identischen organisationsbedingten Selbsterhaltungstrieb in der Konkurrenz von Vorstellungen, die "in der Beschreibung der Hölle (im Gegenüber) den Himmel zu finden wünschen".

    b: diese fehlerorientierte Mangeldefinition eines der spirituellen Weltoberhäupter folgt weiterhin dem Mangel- und Schuldprinzip. Selbst wenn er Recht hätte, bietet diese Form von Dystopie keine mögliche Alternative an. Fehlende Handhabbarkeit macht aus der Utopie die Dystopie, indem abgelehnt, beurteilt und verurteilt wird, was wir alle nicht verstehen.

    Es wäre der Institution katholische Kirche durchaus möglich, all die angesprochenen Dichotomien der Dystopie auf sich selbst zu beziehen und es künftig abzulehnen, an der globalen Geldwirtschaft auf diese Art teilzunehmen. Von der Hälfte des Kirchenvermögens könnten wir mit dem Planeten Erde einen Garten Eden unser Haus nennen. Die Hälfte der Kunstschätze könnte als Miete der Kirche für die letzten 2000 Jahre in unserem Haus gelten.

    Selbst die Vatikanbank zu betreiben, kräftig mitzumischen im globalen Zinssklaventum, und zeitgleich mit dem Finger auf die "bösen Menschen" zu zeigen, erzeugt weitere Spannungen, da keine Ebene betreten wird, auf der sich Verstehbarkeit mit Handlungsfähigkeit und Sinn zu einer Synthese ergänzen.

    Sich aus organisatorischem Selbsterhaltungstrieb für den Bestand des globalen Zinssklaventums zu entscheiden, und ihre Handlanger, das Heer der Lobbyisten, zu verurteilen, zeigt die bigotte Doppelmoral dieser an sich verständlichen Schrift. Im Wesentlichen übersteigt dieser "Lehrbrief eines Anklägers" nicht den Tellerrand des eigenen Ego-Horizontes und ist eine erweiterte hilflose Schuldprojektion - nichts als ein Hilferuf.

    c: die Neothese beginnt im Erkennen des Irrtums. Geld ist nicht intelligent, es besitzt keinen Geist und folgt einem Emotionalvertrag ewiger Anbindung an die (physische, emotionale, kognitive und spirituelle) Verschuldung. Die "Wer trägt Schuld" - Diskussionen führen nicht dazu, die Situation zu verbessern, sondern unterstützen und stärken in der Schuldzuweisung das Grundparadigma der Schuld. Neothese ist die Aufgabe des Schuldprinzips (durch prinzipielle Prinziplosigkeit). Dem Papst die Hinfälligkeit seines Überzeugungskonstruktes und seine "Schuld" zu erklären, ist nach 2000 Jahren "physisch-organisatorischem Selbsterhaltungstrieb" unmöglich.

    d: ich (wir / sie) freue mich über die Möglichkeit zur Synthese, die eine Transformation von Schuld in aktive, aufbauende und eigenverantwortliche Handlungsprämissen erlaubt. Fragmentierte Sichtweisen aufzuheben und Teilbereiche in einer verbindenden Synthese zu vernetzen, bedürfte einer globalen Syntheseforschung, die als Zielsystem gemeinsame Schnittmengen ausbaut.

    Wenn sich alle im Irrtum befanden, ist ein Neubeginn denkbar. Bis wir uns dazu durchringen, ist weiterhin von einer Belehrung durch das Schicksal zu sprechen. Ein Schüler, der seine Schule in Brand steckt, kann sich später nicht dahinter verstecken, dort nichts gelernt haben zu können. Ein Schäfer, der sich über die Dummheit seiner Herde ärgert, hätte in die Ausbildung seiner Hütehunde investieren können. Manchmal sind es die Lebensumstände der Schafe, manchmal die Wölfe im Schafspelz, meistens jedoch die Läuse im eigenen Fell, die uns ärgern.

    Der Grund, warum wir uns aufregen. liegt im fehlerhaften Grundparadigma einer fragmentierten Welt. Reversibel wird die real existierende orwellsche Dystopie, wenn wir aufhören, mit Schmutz um un zu werfen. Diese emotionale Fäkalphase zu übersteigen, bedarf eines Zielfindungsprozesses auf allen Ebenen unserer Existenz. Von der physischen Ebene allein können wir Steine bis zum Jüngsten Tag werfen, es wird keine emotional erfreuliche, mental verstehbare, und sozial annehmbare Globalgesamtgesamtsituation bewirken.

    Wir können uns nur in einem Kontinuum zwischen Dystopie und Utopie bewegen. Wäre ja wirklich als "utopisch" zu beschreiben, wenn der Papst zur Revolution aufruft. Dystopisch wird es, wenn das, was er anprangert, Teil seines eigenen Handlungskontextes ist. Schon er allein besäße das notwendige Kapital, die materiellen Leiden der Welt sofort und dauerhaft zu beseitigen. Aber der Guteste sitzt auf seinem Thron des Götzen Mammon und predigt Enthaltsamkeit für die Welt.

    So besitzt auch die Dystopie einen Nutzen für die Welt. Jedoch erst, wenn der grundlegende Irrtum erkannt und berichtigt wurde. Die Anbetung des goldenes Kalbes durch die Kirchen ist offensichtlich, es sind die bekannter Maßen profitorientiertesten Arbeitgeber in der Bundesrepublik. Wobei es didaktisch und pädagogisch unklug erscheint, zu fordern, was selbst getan werden könnte.

    Eine reversible Dystopie lebt von der Berichtigung der Irrtümer. Aus Schaden wird man klug. Solange der Schaden als Erfolg gefeiert wird, ist der Irrtum nicht erkannt und die Gefahren nicht gebannt. Ein globales Aufmerksamkeitsdefizit kann nur aufgehoben werden, wenn wir bereit sind, ein globales, historisches, soziales und umweltpolitisches Aufmerksamkeitsdefizit zu erkennen.

    Die Frage, wer, was, wann, warum und wie in dieses Jammertal geführt hat, wirkt dystopisch. Negentropie, als Zustand des Anstrebens einer zusammenhängenden Ordnung des Chaos, ist ein Werkzeug, den Willen aufzubringen, in eine gemeinsame Richtung zu ziehen. Die alten Richtungen zu analysieren, mag später zur Verhinderung erneuter Irrtümer hilfreich sein; die Absicht, aufzubrechen, entsteht in der real existierenden Dystopie. Welche Wege in Richtung eines trag - und lebensfähigen globalsozialen Mitweltkonzeptes einzuschlagen sind, ist ebenso zweitrangig. Wichtig ist es, ein gemeinsames Ziel am Horizont auszumachen, das jeder mit einem Zugewinn an Lebensfreude verbindet.

    Freude auf der Physischen Ebene allein finden zu wollen, kann noch keine Synthese sein. Synthese ist ein fortlaufender Prozess, durch die Spiegelung des Gegenteils das ursprüngliche Bild zu erkennen. Wir wissen nun, was wir nicht wirklich wollen. Wissen wir schon, was wir wirklich wollen? Wäre der Begriff Newtopia nicht schon von der UNterhaltungsindustrie besetzt, würde er fast passen. Passt eine Newtopie in eine Werbepause?

    Was wäre ein Zustand von globaler Zufriedenheit?

  10. #10
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    AW: Brauchen wir Zuwanderung? - eine Kontroverse

    In "Was kostet die Welt" bei N24 wurde ausgerechnet, was an sich vorhanden wäre, würde alles addiert, was auf dem Planeten einen Wert hat. Im Grunde sei wohl jeder vielfacher Milliardär. Das kann daher nicht wirklich der Grund sein, warum alle Menschen auf dem Planeten unter zunehmender Massenarbeitslosigkeit, Kriegen, Unruhen, Hunger, Trinkwassermangel und DAHER Flüchtlings- und Imigrationswellen zu leiden haben.

    Obwohl die Erde uns alle reich machen könnte, setzen wir darauf, uns als arm zu betrachten. Ein Planetenwert würde dies als jährliche Globalbilanz deutlich machen. Kultur, Frieden, Menschlichkeit, Natur, Gesundheit und Lebensqualität sind Werte, die erst bei ihrem Fehlen vermisst werden. Als schwer monetär zu berechnende Grundlagen der Gesellschaft dürfen sie trotzdem in einer Globalbilanz nicht fehlen.

    Als Mensch keinen Wert in dem Bilanzierungssystem zu besitzen, ist inhuman. Würden 7 Miiliarden Menschen den Lebensstil pflegen, den wir im Westen pflegen, bräuchten wir 4, beim Lebensstil der Amis glatt 8 Planeten - um die Reproduktionsleistung zu erhalten.

    Da nutzen auch keine neuen Sklaven mehr etwas - die Rechnung geht nicht mehr auf:

    Nur noch 25 % der globalen Arbeitnehmer besitzen einen sicheren Job. Mir scheint, mit diesem System von Arbeitsteilung kann der Standard nur mit Drohnen gesichert werden. Wie sagte Köhler sinngemäß: Am Hindukush werden auch wirtschaftliche Interessen vertreten. Dann war er weg.

    Für den "Standard" zurück ins Mittelalter?

    Wir verwechseln in der Diskussion, dass Menschen keine Zahlen sind, die Viehhalter aber so denken. Der einzelne Mensch verliert immer mehr an Wert. Die Folgen unserer Geiz-ist-geil Mentalität holen uns auch hier ein. Jetzt bemerken wir, fast ebensowenig "wert" zu sein und beginnen das große Klagen.

    Als Frau Merkel "der Zahl" gegenüberstand, gelang es nicht so elegant, über den Menschen hinter der Zahl hinwegzublicken. Wollen wir wie Menschen behandelt werden, müssen wir Menschen menschlich behandeln. Oder wir geben die Werte der gesamten Menschheitsgeschichte im Handstreich auf.

    Wir leben wohl tatsächlich in einer Art technokratischem Mittelalter und die Scheiterhaufen lodern überall. Solange "Sie" glauben, wir würden ihnen die Guillotine aufbauen, bemerken wir, wessen Opfer sie wurden, können sie nicht anders reagieren. Vor dem Bemerken des Gärtnerbockes verwüsten wir lieben den gesamten Garten.

    These: Es ist für alle billiger und sozialverträgllicher, über ein globales Bürgergeld die Gründe für die Völkerwanderungen zu verringern und durch globale Friedensverhandlungen auch zu einem Verlassen der globalen Gewaltspirale zu kommen. Klimaschutz würde globale Nachfrage schaffen, doch solange wir Unternehmens- und Staatsbilanzen getrennt von den tatsächlichen Wertveränderungen des Planeten betrachten, und somit Mensch und Planet abkoppeln, ist der Wahnsinn nicht zu beenden und die Zahl derer, die zu "globalen Wanderern auf der Suche nach Leben" werden, wird weiter steigen.

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