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Thema: leicht

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Mitgestalter
    Registriert seit
    8.December 1998
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    1.032
    Renommee-Modifikator
    22

    Post leicht

    leicht


    wie
    ein Schmetterling
    eine Feder
    oder
    Rosenblütenblatt,
    leicht,
    oh, Liebe,
    Lied der Lerche,
    Lerchenlied -


    Du wie
    eins ist
    uns ist
    einerlei ist
    sanft wie
    Engelsflügel -


    zungen Dir
    ein Zücken,
    rücken Licht,
    stücken sanft -
    werden wahr
    wir werden
    wunsch!

  2. #2
    Tochter aus gutem Hause
    Registriert seit
    7.May 2001
    Ort
    St. Gallen
    Beiträge
    519
    Renommee-Modifikator
    19

    AW: leicht

    kann ich nix mit anfangen, gar nix. gefällt mir kein klein bisschen.


    leicht wie... schmetterling, feder, rosenblütenblatt: ah, die bilder kenn ich doch schon, kenn ich lange schon, und jetzt kommen sie also wieder, wieder einmal und gar auf einem haufen. wozu? was sagt das schon, ein klischee? kommt jetzt wenigstens wilde ironie?


    nein, es kommt: das lerchenlied, die liebe, und das ist zwar immer schön, schön, aber verstärkt mir hier bloss den kitsch, dem ich mich nicht öffnen mag, nicht wenn er so plump schillert.


    und dann noch die engelsflügel... ich hab ja wahrlich nix gegen engel, aber so...


    und die letzte strophe nur noch geplänkel und unaufhaltsamer niedergang.


    gar nix gutes bei. in den kübel damit, schleunigst, empfehle ich.


    Mr. Jones

  3. #3
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: leicht

    KITSCH
    - in Szene gesetzter Unwert (Victor)


    sagt jemand. aber genau das geschieht hier nicht. jonathan irrt also, wenn er vom selbstzweck des hervorgehens redet.
    das wiedergesagte muß darob kein unwert sein. das wiedergesagte muß darob kein plumpes schillern benutzen. die saftigen engelsflügel sind nur für den kitschig, der die gewalt des engels nicht kennt. niedergang ist nur dort, wo man sich selbst in den himmel schoß und nun partout all das andere als etwas niederes wahrnehmen will.

    dünkel nenne ich das.

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