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Thema: unzeitgemäße Betrachtung, hämmernd!

  1. #1
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    Post unzeitgemäße Betrachtung, hämmernd!

    unzeitgemäße Betrachtung, hämmernd!




    hinaus, hinfort,
    aus dem Haus,
    dem Sinn -
    auf Wolken weben,
    schweben,
    weg!


    auch wenn die Betrachtung unzeitgemäß,
    un im wahrsten Sinne,
    also Unsinne,
    Unsitte, ungemach und
    unerbittlich -
    Tacheles,
    weil mit dem Hammer gewoben,
    schmerzhaft wahr!


    unbändige Leidenschaft ist
    die Kraft,
    um die ewige Mitternacht zu
    ergründen,
    diese dunklen Nächte, Mächte,
    deren Opfer
    die Einsamkeit!


    wie das Wort,
    das ewigliche, dessen
    lustvoller Gehalt
    ein Lied,
    ein Leid, Du weißt:
    Weh und Erfüllung!


    Erleuchtung also,
    Wahn und
    FEUER!
    rot die Farbe,
    sieben Siegel,
    da, mein Herzblut!


    wer der Liebe lauscht,
    trägt die Last mit Leichtigkeit.


    wer ihr hold,
    verfällt ihr - jauchzend!


    wer sie ist,
    ist sie!

  2. #2
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    Arrow AW: unzeitgemäße Betrachtung, hämmernd!

    disparat und leicht schwippend


    UN steckt in UNd, wie Du ahnst. UN ist Sinn. Verneinung, nein, ein Nochnicht. Das ist UN, nicht Nurnicht. Also, mei Libber, bitte um genauere Ziselierung des Ziels. Wohin?


    Das Ende balzt. Leider keine geistreiche Verdichtung, eher hingerotzt als alles andere. Ich sage das mit im gusto des Nietzsche-Freundes, dem bei einem "unzeitgemäß" das Herzchen hüpft.


    Weiter...

  3. #3
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: unzeitgemäße Betrachtung, hämmernd!

    Ich fürchte, mein Lieber, jetzt hast du dich auf den Altonaer Lokalgott doch eingelassen, und schon hinterlässt er seine Spuren: Erleuchtung, sieben Siegel, jauchzend und anderes mehr kloppen gar stöckelnd, und sollte es wahr sein, mein lieber, dann wäre ich sehr zufrieden, denn ich ahne, dass er mit Dir nicht nur eine Saite gemeinsam hat.

    Gruß

    Quoth

  4. #4
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    AW: unzeitgemäße Betrachtung, hämmernd!

    tja, auch den werden wir noch überwinden,
    stöckelnd ihn bezwingen...
    frischauf, wohlan!

  5. #5
    ignaz
    Laufkundschaft

    AW: unzeitgemäße Betrachtung, hämmernd!

    Joi, Alder, glaubisch dass so geht dem inmitten der eierköpf'schen Schar demnach nich, aber so ähnlischon! Hass! Du Scheisse in den Kopf odeön was?


    Kein Bock mehr auf? Dem geht nicht in den Dönerbude!


    Alter, bleibst du gefälligst hier hocken und gips Tips? Wie soll das ohne dir funk zionirän? Du asch löchern, pfui! Bleib schweben!


    i. nu wieder und dich lieb.

  6. #6
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    AW: unzeitgemäße Betrachtung, hämmernd!

    moin!
    nö, geistreiche verdichtung is das nicht.
    unzeitgemäße betrachtung würd ichs nennen tun wollen... .
    hingerotzt auch nicht. wenn schon nasal, dann nasenbluten.
    lese zur zeit "als nietzsche weinte" (rührt der rotz daher? HA(NIE)TZSCHI! kitzelte in der Nase, Verzeihung...), von Irvin D.Yalom, das vielleicht als winkiwinki... .
    was noch? ach ja, einen döner hättisch kongaret, alda, mit allem weissu, vor allem die zwiebel ein haufen! die tips dann privat, alda, aba unkongaret wie immer.
    sons geit.

  7. #7
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: unzeitgemäße Betrachtung, hämmernd!

    Nietzsche hat schon sehr gehammert; manchmal. So bezeichnete er Paul Rees psychologsiche Vorstellungen als pervers-englisch, mithin also empirisch-duktional.



    Man stelle sich das heute vor. Würde nicht JEDER Wissenschaftler oder Schriftsteller, der einen anderen als wehleidig-russisch, zynisch-französisch, langweilig-serbisch, faschistoid-deutsch oder größenwahnsinnig-amerikanisch bezeichnen würde sofort gefemt werden?

    Insoweit sind unzeitgemäße Betrachtungen wohl auch heute hämmernd, müssen hämmernd sein.

    Auch ich bin gelegentlich ganz stolz auf meine Vorurteile.

  8. #8
    Mitgestalter
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    AW: unzeitgemäße Betrachtung, hämmernd!

    dito.


    manche (vorurteile), von denen ich überzeugt, mich gar beseelt fühl, hege ich.
    pflege.
    tu sie kund.
    wenn denn einer kömmt, und anti-argumentiert - wohlan!


    das ist mir das liebste überhaupt:
    überzeugt zu werden.
    so entstehen freundschaften.
    sonst dümpel ich weiter.


    manche (vorurteile) bleiben. bewahrheiten sich gar.
    von stolz will ich dann nicht reden.
    eher von angst...


    das mit der lieb würd ich heute anders sagen.
    sie trägt leid in sich.
    ist nicht nur freier flug.
    fall allemal.
    soll auch.


    die zeit übrigens soll tun was sie will.
    wiederholt sich eh.
    insofern ist unzeitgemäß relativ.


    der hammer bleibt!

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