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Thema: Urmenschen (II)

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    Chefchen Avatar von aerolith
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    Urmenschen (II)

    Fortsetzung von Urmenschen (I)

    Dr. Muldaschew ist davon überzeugt, das große Geheimnis des Himalaja ergründet zu haben, nämlich, daß sich in den Samadhi-Höhlen, die quer über diese Gebirgskette verteilt sind, Wesen im Samadhi-Zustand befinden, die sich dort seit bis zu mehreren Jahrhunderttausenden aufhalten und den sogenannten Genfonds der Menschheit bilden.
    Die Wesen, die sich in den Höhlen aufhalten, sind nach Muldaschew die Bewahrer des uralten Wissens. Es gibt nur wenige Menschen mit Zugang zu diesen Höhlen. Dort hinein dürfen nur diejenigen, die von den Wesen eingelassen werden. Hier wirken tödliche Kräfte, welche die Wesen im Samadhi-Zustand vor Eindringlingen schützen.
    „So lange in den Bewohnern von Atlantis noch das Göttliche wirksam war, hegten sie hohe Gesinnung, Klugheit und Milde. Sie hielten alles außer der Tugend für wertlos und gebrauchten mit Gleichmut ihren Reichtum. Alles gedieh ihnen. Aber langsam begann infolge der Beimischung des Sterblichen [Deszendenz-Lehre] in ihnen ihr Anteil am Göttlichen zu schwinden. Als dann das Menschliche ganz überwog, waren sie ihrem Reichtum nicht mehr gewachsen und entarteten. Und an einem Tag und in einer schlimmen Nacht versank Atlantis für immer im Meer.“ (Platon)

    Kosmische Katastrophen (Meteoriteneinschlag, Eiszeit...) änderten das Erdklima, wodurch sich auch die übrig gebliebenen Menschen im Aussehen veränderten, da sie sich den neuen Gegebenheiten anpassen mußten. Bekannt ist Hyperborea, das sich einst dort befunden haben soll, wo heute der Südpol ist; dann war Grönland einst besiedelt und grün; das Imperium Mu war dort, wo sich heute Japan befindet und Lemuria war im Pazifischen Ozean plaziert. Aufgrund der Annahme, daß damals die Erde noch eine andere Umlaufbahn hatte und auch eine andere Anziehungskraft, sahen die Menschen auch anders aus – sie waren größer und hatten möglicherweise eine andere Form. Sie lebten zur gleichen Zeit wie die Dinosaurier, worauf auch verschiedene Artefakte hindeuten.

    Ein Beispiel: Der sogenannte „Hammer von Texas“ gehört zu den skurrilsten Funden der Erdgeschichte und besteht aus 96,6% Eisen, weshalb er nicht rostet. Eisen wird seit etwa 2000 v.Chr. verarbeitet. Dieser Hammer ist aber 140 Millionen Jahre alt. Röntgenaufnahmen bestätigen, daß der Stahl keine chemischen Verunreinigungen oder Unregelmäßigkeiten aufweist. Die Existenz dieses Hammers ist kein Beweis für die eine bekannte Theorie, bestenfalls ein Indiz. Muldaschew allerdings paßt dieser Hammer in das Gesamtkonzept einer prähistorischen Zivilisation auf der Erde, zu der auch die Lemurier gehören. Seiner Ansicht nach hatten die ersten Lemurier vier Arme, waren riesig groß (bis zu 20 Meter) und besaßen zwei Gesichter wie bei der Darstellung des römischen Gottes Janus.
    Die Nachfahren der Lemurier, die Muldaschew Lemuro-Atlanter [1] nennt, waren technisch sehr weit entwickelt, kannten den Weltraumflug und lebten Seite an Seite mit den Lemuriern. Sie sahen heutigen Menschen schon sehr ähnlich, v.a. war ihr drittes Auge nicht mehr offen sichtbar, sondern hatte sich ins Schädelinnere zurückgezogen.
    Ähnliche Auskünfte schwirren durch die Atlantis-Literatur: Atlantis soll ein großer Kontinent gewesen sein, der über Etappen hinweg im Meer versank. Viele Pflanzen gediehen unter Wasser, die Atlanter hatten amphibische Eigenschaften (Schwimmhäute zwischen den Fingern und die zuvor aufgeführten Merkmale im Gesicht). Der Himmel besaß damals eine rötliche Färbung, und die Atlanter hatten Fluggeräte entwickelt, die mit fliegenden Untertassen verglichen werden können – Fluggeräte, die mit Antigravitations-Antrieb fortbewegt wurden. Sie verfügten auch über „gerichtete psychische Energie“ (Telekinese), was es ihnen ermöglichte, Gegenstände durch Gedankenkraft zu manipulieren. Die Atlanter benutzten ihre Gedankenkraft dazu, Bauwerke zu erstellen, wobei die Pyramiden von Gizeh [2] die letzten großen atlantischen Monumente sein sollen. Doch diese enorme Macht, welche die Atlanter hatten, und die Kenntnis über die Naturgesetze wurden auch zur Zerstörung verwendet. Es wurden Mischwesen erschaffen, durch genetische Kreuzung, und Teile der Bevölkerung unterdrückt, wobei es am Ende dann zu einer Naturkatastrophe kam – eine riesige Flutwelle, die einen Großteil der Erde betraf. Die Städte wurden überschwemmt und der Hauptteil von Atlantis versank.
    In der Fachliteratur wird diskutiuert, was den Untergang auslöste. War es der Einschlag eines Himmelskörpers, Kernwaffen-Zündungen, der Eingriff von Außerirdischen oder ein Polsprung? Ganz gleich, die Katastrophe ereignete sich, aber einige Atlanter überlebten und siedelten sich in anderen Erdteilen an, wo sie sich über die Jahrtausende den neuen Bedingungen anpaßten. Sagt man. Doch es gibt offenbar auch Atlanter, die in den Samadhi-Zustand gingen und bis heute in ihrem Körper existent sind. Sagt Muldaschew.
    Andere Atlanter leben heute tief im Ozean und haben sich ganz dem Wasser angepaßt. Ihre Lebensweise beschreibt ein Teil der Hohlraum-Theorie, die durch Berichte von Polarforschern, die von einer Öffnung an den Polen, durch die angeblich ein Hohlraum im Erdinnern erreicht werden kann, gestützt wird.

    Zusammenfassung: Die Theorie der Entstehung des Menschen aus dem Affen wird durch diese Fakten nicht erhärtet. Muldaschew zufolge gab es Hochkulturen weit weit vor der uns bekannten historischen Zeit, die allerdings bis auf einige Reste untergingen. Einige Menschen aus dieser Vorzeit zogen sich in verborgenen Stätten (Höhlen, Plätze tief im Ozean, unterirdische Städte..) zurück und verharren in einem Zustand, den die Asiaten den Samadhi-Zustand nennen. Dieser Zustand ermöglicht es diesen Menschen, die Stoffwechselprozesse durch ein starkes Bewußtsein so zu kontrollieren, daß sie den Körper in einen Zustand versetzen, der unendlich lange andauern kann (solange die Höhle nicht einstürzt und die Körper zerstört...). Diese Samadhi-Höhlen können als Genpool angesehen werden, ein Reservoir aller Menschenrassen und –arten, die diesen Planeten bewohnten, und die – im Falle einer globalen Katastrophe – jederzeit reaktiviert werden können, um die Erde erneut zu befruchten.
    Nun mag man meinen, daß Atlanter, Riesen oder ähnliches der Fabelwelt zuzuordnen seien und keine empirischen Beweise für deren Existenz vorlägen. Mitnichten, liebe Zweifler. Spätestens seit 1833 liegen der Neuzeit auch empirische Belege vor: Soldaten fanden in Lampock Rancho, Kalifornien, wo sie ein Pulvermagazin anlegen wollten, das Skelett eines fast vier Meter großen Menschen, das von verzierten Muschelschalen und unbekannten Symbolen umringt war. Neben diesem Riesen lag eine gigantische Streitaxt, die unweigerlich an die nordischen Götter erinnerte. Doch was nun auf eine eher nicht-irdische Abstammung hindeutet, ist, daß dieses Wesen sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer eine doppelte Zahnreihe aufwies. Es gibt viele andere Funde.

    Aufgaben:


    1. Wie lautet die Hauptthese Muldaschews? (I)
    2. Gib die Argumentation Muldaschews mit Hilfe vierer Argumente wieder! (II)
    3. Greife eine der sieben von Muldaschew genannten Möglichkeiten der Menschenbestimmung heraus und widerlege sie! (III)
    4. Erkläre die Theorie des Stoffwechsels bezüglich Muldaschews Theorie! (II)
    5. Sammle Fakten über den Hammer von Texas und stelle zwei Theorien darüber vor! (I)
    6. Welchen Zusammenhang stellt Muldaschew zwischen dem Atlantis-Mythos und den Lemuriern her? (II)





    [1] Atlantis war eine sagenhafte Insel im Atlantik (der nach Atlantis benannt wurde) und ist durch Platons Darstellung in seinem Buch "Timaios" aus dem Jahre 344 v.Chr. bekannt. Platon selbst hielt die einstige Existenz Atlantis' für gerechtfertigt, sein Schüler Aristoteles dagegen für eine poetische Fiktion, die Platon erfunden habe, um seine Vorstellungen von einem ideellen Staat darzulegen. Forscher glauben an die Existenz von Nachfahren der Atlanter, konnten bisher jedoch keinen schlüssigen Beweis vorlegen.

    [2] Die Cheopspyramide besteht aus 2,3 Millionen Kalksteinblöcken zu jeweils 2,5 t. Die Ägypter sollen sie in zwanzig Jahren Bauzeit auf Schlitten (nicht auf Rollen oder mit Wagen!) vom Anlegeplatz der Kähne am Nil zum Bauplatz transportiert haben, was sowohl in Hinsicht auf die Bauzeit als auch auf die Qualität der Ausführung unwahrscheinlich ist, aber die Mehrheitsmeinung der Forscher ist.

  2. #2

    AW: Urmenschen (II)

    zu 4. In Sibirien soll dieser "Winterschlafzustand" bei einem Mönch zu beobachten sein.

    Schade, sollte letztens bei Arte einen Bericht darüber geben, wurde aber nicht gesendet...

    Belege für die Thesen Muldaschews liefert auch die Hopi-Überlieferung, die allerdings als Ursache des Untergangs menschliches Machtstreben, die Aufgabe des Respekts und der Achtung vor dem Leben, und eine technologisch bewirkte Katastrophe anführen.

    Die Atlanter, die überlebten, besiedelten Europa und Afrika. Diejenigen, die von den Atlantern angegriffen wurden, besiedelten der Hopi-Legende zufolge in 3 Wellen Südamerika.

    Wir verwendeten die Kraft des Geistes, um zu unterjochen und zu unterdrücken. Da löschten wir lieber die gesamte Frühgeschichte und sagten, wir hätten niemals psychokinetische und telepathische Kräfte besessen...

  3. #3
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    134

    AW: Urmenschen (II)

    Zitat Zitat von WirSindIchBin Beitrag anzeigen
    zu 4. In Sibirien soll dieser "Winterschlafzustand" bei einem Mönch zu beobachten sein.




    Der Mönch ist tot. Und sieht auch so aus.
    Der "Experte", der glaubte, dass er noch lebe, hat sich wohl schon vor längerer Zeit von der Realität verabschiedet.
    http://www.augsburger-allgemeine.de/...d33009037.html

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