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Thema: Fremde Länder

  1. #1
    gecko
    Laufkundschaft

    Post Fremde Länder

    Es war ein regnerischer Tag gewesen, und die beiden hatten ihre Arbeit erledigt. Sie waren ins Hotel zurückgekehrt und saßen auf ihren Betten. Die Dusche und eine kurze Pause hatten ihnen gut getan.
    An der Decke zeichneten sich Landschaften vergangener Wasserschäden und Regens, der in grauer Vergangenheit seinen Weg bis ins Erdgeschoß gefunden hatte. Ewald bewunderte die zufälligen Landkarten. Die braunen Kästen und die schier endlosen Meere zwischen den Kontinenten.
    "Irgendwann", sagte er sich, "irgendwann komme ich hier weg..."
    Der Dreck und die Anstrengung der Arbeit die sie zu tun hatten war fortgespült, die müden Knochen hatten sich scheinbar erholt und die schmerzenden Muskeln, von der anstrengenden Arbeit geschunden und immer wieder aufs neue verausgabt, waren durch das kalte Wasser betäubt und brannten weniger. Sie besannen sich darauf ihrem Hunger nachzugeben und das Hotel doch noch zu verlassen.
    Mürrisch aber durch den Hunger getrieben zogen sie die schweren Jacken an, und die Stiefel , die sie schon immer getragen hatten, seit die Armee sie entlassen hatte, schlossen das Zimmer ab und verließen die alte Villa , die sicher schon bessere Tage gesehen hatte.
    Sie hätten sich das sparen können, denn die Alte mit ihren schmierigen Putzlappen durchforstete jedesmal das Zimmer wenn sie zur Arbeit gingen, untersuchte die Taschen und schaute in die Badezimmerutensilien. So war es schon immer. Bei der Armee gab es keine Privatheit und die Arbeit im Lager war hart. Die Offiziere machten sich ein gut gehendes Geschäft daraus die Seifen zu stehlen und sie wieder zu verkaufen. Sie hatte ihre Seifen mit in den Jackentaschen. Die Alte würde sich totsuchen können in dem lausigem Zimmer und nichts finden was sie verkaufen könnte. Aber sie waren froh so nahe bei der Fabrik ein Zimmer gefunden zu haben. Eine lange Anfahrt mit dem Bus hätte sie morgens viel Zeit gekostet und den Großteil ihres mageren Lohnes gefressen.
    Sie gingen wie immer zufuß die lange Straße nach dem Bahnhof hoch und überlegten wo man zu so später Stunde noch etwas anständiges gegen den Hunger bekommen würde.
    "Zum schmutzigen Löffel gehe ich nicht mehr " sagte Martin, "von dem Fraß dort war mir zwei Tage übel. Der Georg hat gesagt, daß der Arsch da schon ne Anzeige bekommen hätte, weil er Rattenfleisch in seine Suppe haut."
    "Ach, komm, so schlecht war es nicht ...." Ewald dachte an den Spiesbraten den der Wirt aus dem fettverkrusteten , vergilbten Kühlschrank geholt hatte .. die letzten Stücke - und die schillerten schon in den buntesten Farben..
    "... immerhin hat er es fast 4 Minuten in der Mikrowelle gegart bevor wie es bekamen .. das hat sicher nichts überlebt."
    Kaum sagte er das, verspürte er wieder den schalen Geschmack des alten Fleisches auf der Zunge, dachte an den alten, stinkenden Kühlschrank und mußte sich zusammenreißen um nicht zu würgen.
    „Wir können froh sein. daß wir was bekommen haben .."
    Es fing wieder an zu nieseln und sie schlugen ihre Kragen an den alten Militärjacken hoch. Der Regen hatte sie schon den ganzen Tag durchtränkt, und um einiges schwerer gemacht, als das dicke Leder ohnehin schon war.
    „ Fett müßte man haben..“ dachte Ewald als seine Jacke aufgab und den Niesel in sein Hemd durchsickern ließ.. .
    „Ich hab schon jetzt Magenkrämpfe. Laß uns nach was Anderem suchen oder irgendwo klingeln... irgendwer wird uns schon was eßbares verkaufen" meinte Martin.
    "Ach du glaubst doch nicht im Ernst, daß uns irgendwer zu dieser Zeit noch die Tür aufmacht - es ist schon fast halb elf. "
    Die Turmuhr des Bahnhofs war gerade zu sehen, als sie um die Ecke bogen.
    Ewald schaute sich um und sah zwei Soldaten die auf der anderen Straßenseite gingen. Sie kamen in gemächlichem Trott ihnen entgegen, und der eine hielt eine zerrissene Pappschachtel in der Hand.
    " Hee Soldat !... Wo habt ihr noch was zu essen organisiert um diese Zeit ?" rief Ewald über die Straße.
    Der Soldat schreckte zusammen, und es dauerte einen Moment bis er erkannte das die Beiden drüben nur ausrangierte Militärjacken trugen ...
    Er entspannte sich und erwiderte barsch " umme ecke is noch ne Pizzeria offen - müßt euch beeilen die machen zu."
    Die beiden Soldaten duckten sich unter dem Nieselregen , als wenn es etwas nützen würde, als wenn es eine Chance gebe unter der Nässe hindurch zu kriechen, wie wilde Tiere die verängstigt und bedroht, bereit ihr gestohlenes Aas zu verteidigen. Sie schlichen in den nächsten Hauseingang und verschwanden im Dunkel..
    „Es sind schon Menschen wegen weniger überfallen worden..“ dachte Ewald
    Martin und er gingen weiter. Am Bahnhof war noch eine Eckkneipe offen und junge Mädchen standen vor der Eingangstür.


    Sie standen immer da, erinnerte sich Ewald und - irgendwann würde er sicher eine einladen mit hineinzukommen ...
    Die Knappheit und der Geldmangel in diesem Land waren Ursache dafür das sich schon 14jährige für eine warme Mahlzeit verkauften und die Mädels die schon alt genug waren um bei den nächtlichen Polizeikontrollen nicht verhaftet zu werden standen vor den Bars und Restaurants .. wie zufällig , zu zweit oder mehreren , immer bereit, sich schnell von den Freundinnen zu verabschieden , sich einladen zu lassen und mitzugehen - wenn es nur eine warme Mahlzeit gab und vielleicht mal ein Hotel mit einer Dusche die auch funktionierte. Seit Strom und Wasser rationiert wurden in den frühen 90ern, ging es bergab in diesem Land. Ein Wunder, das die Fabriken noch nicht schlossen... aber Produktion hieß Devisen und die Produktion wurde um jeden Preis aufrechterhalten.
    Die Kleine war eine Schönheit. In ihrem Wickelrock und der Schärpe um ihre Hüften ... trotz des Regens trug sie nur ein knappes Top und ihre braunen Haare fielen in kleinen Locken über Ihre Schultern...
    " Nimmst du mich mit rein ?" fragte sie, „ich werd auch bestimmt nichts bestellen.."
    Ewald sah sie an und erkannte das sie zitterte.
    Mitleid empfand er, konnte sich diesen Luxus aber nicht leisten ... den Blick gesenkt schritten sie an den frierenden Schönheiten vorbei...
    Regen oder Tränen -
    Zwei Häuser weiter war "der schmutzige Löffel“, wie sie den Imbiß nannten - wo es Rattenfleisch geben sollte... Wie immer drängten sich zwei, drei Gestalten an der kurzen Bar und im Hinterzimmer saß der alte Mann, der immer dort saß... einen leeren Teller vor sich. Sie hatten ihn gesehen , als sie das Letzte mal dort waren ... er ging von Tisch zu Tisch und holte sich die Teller der Leute die gegangen waren und aß die Reste ... so es welche gab.
    Es schien, als wenn dies ein Teil einer Abmachung mit dem Wirt war... denn er stand manchmal hinter dem Tresen und spülte die Teller..
    Zwei der Tresengäste debattierten laut mit dem Wirt und sie konnten auf der Straße Teile der Pöbeleien hören und hatten wenig Lust sich dort einzumischen oder zu stören.... und dann waren sie am dem schmutzigen braunen Fenster vorbei...
    Sie gingen schweigend die Straße entlang und Martin zündete sich eine seiner zerknitterten Zigaretten zum dritten mal an. Durch den Niesel war sie ihm immer wieder ausgegangen
    Weitere hundert Meter und noch eine Biegung .. nichts zu sehen kein Licht viel auf die Straße.
    "wo soll den dieser beschissene Laden sein ?" fragte Martin und Ewald zuckte die Schultern
    "... der schmutzige Löffel ist die ganze nacht offen ..."
    Sie gingen weiter..
    Ewald wunderte sich als sie inmitten dieser Kloake von einer Stadt ein altes Bauernhaus sahen .. im Vorgarten blühten bunt verschiedene Blumen dazwischen wuchs Kohl und Möhren...hinter einem hohen Zaun der mit Stacheldraht durchzogen war. Blumen als Tarnung für das Gemüse..
    " Für so ein paar Möhren würde dich der Besitzer erschießen, wenn er dich erwischt" sagte Martin , als wenn er die Gedanken von Ewald lesen könnte.
    Sie zogen weiter und nach fast einer Viertelstunde Fußweg fanden sie eine offene Tür, durch die man die alte Pizzeria sehen konnte. Die Fenster waren mit verschiedenen Brettern zugenagelt und verdunkelt. Die Tür wurde von zwei großen Schlössern in den Angeln gehalten und hatte sicher nicht immer hier gehangen.
    Sie gingen hinein. Hinter einem Glastresen stand ein schwitzender fetter Mann. Er war hier offensichtlich der Wirt, sah jedoch durch sie hindurch.. als wären sie Geister.. Kunden erwartete er sicher nicht mehr .. die Vitrine war leer, abgesehen von ein paar leeren Getränkebüchsen die als Dekoration dort standen. Nutricoke und Orangejuice versprachen bunte Etiketten und eine Dose Bier stand im Hintergrund , die verblichen und schon lange nicht mehr zu erkennen war..
    Das grelle , weiße Neonlicht lies alles noch blasser erscheinen und wenn nicht an der Decke eine von diesen „Insektenkiller“ Lichtern gehangen hätte, würden die anderen Dosen auch farblos erscheinen..
    Ewald mochte diese Lichter.. sie lockten das Viehzeug an, und mit leisem Brummen oder Zischen verbrannte es sich an den glühend heißen Stäben der Gitter
    ... brizzel... wieder eine Motte...
    „Sowas sollte man im Hotelzimmer haben.“ Ewald begeisterte sich für diesen Gedanken ... zu viele Schnaken und Mücken hielten sich dort an ihnen satt und gesund...schade das nicht auch die Wanzen aus den Betten fliegen würden.
    „Insekten werden uns alle überleben..“ dachte Ewald..
    Der Wirt hatte es sich doch überlegt, und fragte nach ihren Wünschen....als ob er eine kilometerlange Speisekarte hätte.
    "Was gibt es denn noch ?" frage Martin
    "Der Ofen ist schon aus aber ich hab noch eine Pizza, die ich in der Mikrowelle warm machen kann.."
    „6000“ schob er kurz nach ...
    „6000 ?“
    Martin sah Ewald an und der nickte... zu Zweit ginge das gerade...




    Sie setzten sich auf die zwei einzigen Stühle die es dort gab. Sie waren schwarz... und darunter grün und darunter rot... die verbogenen Gestelle hatten sicher schon besser ausgesehen. Die Sitzflächen waren mit verschiedenen Teppichresten abgedeckt und sahen speckig aus. Der Tisch hatte Klappbeine aus dünnem Aluminium Rohr und war mit Draht zusammengehalten. Eine Tischdecke gab es nicht , aber statt dessen eine Zeitung die erst seit 6 Tagen dort liegen konnte und diese Aufgabe übernehmen sollte.
    „Ich hab noch warmen Kaffee.“ rief der Wirt über den Tresen hinweg. “Ich kann ihn euch für 400 lassen.“
    Kurzes Nicken. Das lauwarme Gebräu kam in zwei Gläsern auf den Tisch und Ewald fragte sich wie die Lady ausgesehen haben mag die, die rosa Lippen darauf hinterlassen hatte...
    Während Martin die bessere Seite des Tisches erwischt hatte und in der alten Zeitung las, die für ihn richtig herum lag, schaute Ewald sich um... der Linoleum Boden war aufgerissen und schmutzige Bretter lugten darunter hervor...
    in den Ausrissen sammelte sich Sand und Dreck , der sicher mit jedem Besenschwung von eine Seite zur anderen schwappte ... wie die Brandung in südlichen Buchten..
    „ Irgendwann“ sagte er sich „irgendwann komme ich hier weg...“
    An den Wänden paßte der scheckige Bodenbelag nicht ganz, als wenn er schon wo anders gelegen hätte... unter der Kühlung sah er eine Bewegung ... Katalaken ? - es war nicht zu erkennen.. hinter dem Tresen befand sich einige Stufen hinab die Küche. Ewald mochte nicht länger sitzen und stand auf schaute unverschämt neugierig in die Küche hinab..


    Drei Inder oder Pakistani standen da unten und fuchtelten mit den Armen. Einer sprach aufgeregt und in einer Sprache die er nicht unterbringen konnte ein anderer zischte ihm wenig nette Worte in gebrochenem englisch zu. Der Wirt stand neben der Mikrowelle, die auf dem Waschtisch neben den Tellern der letzten 10 Wochen thronte... Nie hatte er jemanden so gleichgültig und gelangweilt in die Luft starren sehen... der Wirt bemerkte die Blicke und sah zu ihm hinauf, zuckte mit den Schultern... resigniert hatte er, es aufgegeben sein Personal zur Arbeit zu bringen...Wer hatte hier wohl wirklich das sagen -
    Auf einem kleinen Schild auf dem Tresen war ein Hinweis " Lieferungen bis 22:30 ".
    Ewald sah auf Uhr hinter dem Tresen : 23:30 und eine Kakalake, die sich über den Rand der ehemals verspiegelten Uhr geschoben hatte, um zu sehen was es heute leckeres abzustauben gab...alleine an dem Belag , der sich auf den gelblichen Wandfliesen nieder geschlagen hatte könnte die Kakerlake Generationen ihrer Nachkommen durchfüttern...wenigstens einer dem hier nicht an Essen mangelt in diesem Land..
    Das Neonlicht erhellte zwar den Fußboden im vorderen Raum , war jedoch so geschickt angebracht das es durch einen Schirm den hinteren Teil des Laden im Halbdunkel lies.. die Uhr hing hoch genug, um der Kakalake einen blendfreien Blick in die Küche zu ermöglichen...
    „Insekten überleben uns alle ...“dachte Ewald...
    Mit einem "Ping " sprang die rostige Tür der Mikrowelle auf, und die Pizza wurde auf einen trockenen Teller geschoben , der von dem Haufen an der Spüle stammte...
    Eine Frau kam durch die Hintertür herein, brachte zwei Mülleimer mit, die sie auf dem Weg nach vorne neben dem Ofen abstellte ..statt eines hohlen Geräuschs vernahm Ewald dumpfes schaben, als sie die vollen Tonnen abstellte...
    Die Frau nahm die Pizza, brachte den Teller und zwei Bestecke die sie im vorbeigehen aus einem Korb klaubte, an den Tresen..
    "Sie haben die Pizza bestellt?" fragte sie....
    Ewald setzte sich zu Martin und sie begannen das Besteck in den Hosen abzuwischen..
    Der Belag war bräunlich und erinnerte an etwas überkochtetes Gemüse - vielleicht Auberginen...?
    Die Pizza war leicht versalzen , und mit scharfen Gewürzen überstreut. Mit dem - inzwischen kalten - Kaffee gab es einen würzigen Geschmack und der aufgeweichte Boden der Pizza rutschte in den Magen ...
    Wärme..
    Die Frau hatte einen Besen geholt und begann um sie herum den Boden zu fegen... mit gleichgültigen Strichen die sie sicher jeden Abend tat, ohne darauf zu achten was sie denn vielleicht bewegte, denn sie sah ihnen beim essen zu beobachtete Martin beim essen... Ewald bemerkte eine Narbe unter dem rechten Auge und sie zuckte zusammen als sie merkte, das er sie ansah.. abrupt drehte sie sich um ging nach hinten durch und begann hinter dem Tresen zu fegen...
    Die Pizza war an den Rändern heiß und Ewald verbrannte sich die Zunge... ein Stück aus der Mitte brachte etwas Linderung , da diese kalt war ,und ein Schluck Kaffee der auch nicht mehr wärmer war als das Zentrum dieser Pizza tat das seine dazu... Ewald schob den Teller über die Zeitungsdecke über den Tisch , von sich fort.




    Die beiden kannten sich lange genug und Martin aß den Rest auf ohne weitere Fragen.
    Die Frau hatte begonnen, an der Glasvitrine - die sicher der stolz ihres Besitzers war - mit einem Lappen ein neues Muster auf die schmierigen Scheiben zu wischen.. das bleiche Neonlicht brach sich in den Schlieren, die der Lappen hinter sich her zog , und Ewalds Blick hing ihnen nach.
    Eine der Blechdosen kippte um und fiel mit lautem Geklapper durch die Glasregale der Vitrine.
    Martin schob sich den letzen bissen in den Mund , und bevor er anfing zu kauen sagte er
    "laß uns abhauen bevor uns hier irgendwas anknabbert.."
    Sie standen auf, und die Frau die seine Kommentar mitbekommen hatte verlangte gekränkt und kurz "6800.."
    Martin schluckte den Bissen herunter und sagte knapp „6400 „.
    Die Frau blickte zum Wirt und der nickte nur knapp.
    Säuerlich nahm sie die großen ,schmierigen Papierfetzen die Geld waren in diesem Land..
    Ewald grinste als er merkte das sie genauso braun und schmierig aussahen wie der Belag der Pizza...


    Sie gingen schweigend die Straße wieder hinauf und der Gestank aus den Gullys war schlimmer geworden
    "Morgen wird es nicht mehr regnen," sagte Ewald " die Gullys stinken."
    Schweigend teilten sie sich die letzte Zigarette des Tages und gingen an zwei Mädchen vorbei , die immer noch vor der Kneipe standen, die Hoffnung nicht aufgebend , das irgendwer sie doch noch mitnehmen würde...
    "Gute nacht Ewald " war das Letzte was er hören sollte, als sie in ihren Betten lagen , der Gestank aus ihren Jacken und Hosen lag schwer im kleinen Zimmer und durch das offene Fenster strömte schwül-warme Luft .. es hatte aufgehört zu regnen und ein leichter Wind kam auf..
    "Gute nacht, Martin "
    In 4 stunden würde die schrille Alte sie wecken.
    Und Martin würde morgen alleine in die Fabrik gehen..
    Ewald träumte einen schönen Traum von sonnigen Stränden und einen weniger schönen von riesigen Kakalaken die sich in seinem Liegestuhl breit machten Und dann starb er einfach in dieser Nacht, an einer Lebensmittelvergiftung.

  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Fremde Länder

    Dein Text hat etwas von Weite. Diese Weite wird eng, sie tötet. Das sind die Phantasien in uns, die uns sterben lassen.
    Die Helden bleiben blaß. Die Sprache ist beinahe ausgeglättet, sie vertrüge etwas äußere Aufregung. Zahlreiche Orthographiefehler machen mich (Leser) ärgerlich.

  3. #3
    gecko
    Laufkundschaft

    AW: Fremde Länder

    irgendwie muss man ja anfangen.
    die letzten sätze hab ich mir abgerungen, um dem ganzen tatsächlich ein ende zu machen. mir wäre es auch lieber, diese story nach vorne und hinten ausbaufähig zu lassen.
    die beschreibung des rückweges ist mir zu kurz und ich hatte überlegt mit den schmierigen geldscheinen aufzuhören.
    gierig wie ich bin hab ich dann doch alles geschrieben, was mir einfiel.


    wie meinst du das mit der geglätteten sprache ? hätte ich hier doch etwas mehr umgangsdeutsch einfließen lassen sollen ?


    und was würde den "helden" mehr farbe geben ? ein lebenslauf ? oder nur ein foto?
    martin und ewald sind mir selbst noch unbekannt,wie man vielleicht merkt. während das umfeld teile von erlebtem zeigt habe ich mich mit den "helden " noch gar nicht beschäftigt...


    ich freue mich über jede kritik. und weil wenigstens einer es gelesen hat gibt es bald was neues dazu
    gecko

  4. #4
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Fremde Länder

    ich habe es auch gelesen!
    und es hat mir gut gefallen. Offenbar spielt das in einer Art Parallel-BRD.. ich hätte nur gern wenigstens eine Andeutung, was da schiefgelaufen ist, dass nun alle so arm sind wie in Nordkorea..


    Manches ist sehr schön beschrieben, an anderen Stellen holpert es aber wieder gewaltig. (wenn du möchtest, suche ich raus, was mich stört). Ausserdem sind viele Rechtschreibfehler drin und es fehlen ein paar Handvoll Kommas, pardon, Kommata. Das mag klingen wie kleinliches Rummäkeln, aber mich stören solche Sachen gewaltig beim Lesen.

  5. #5
    gecko
    Laufkundschaft

    AW: Fremde Länder

    wenn du es so hören möchtest : ich bitte darum zu mäkeln
    ich würde mich darüber freuen wenn du mir hinweise geben kannst den text inhaltlich zu verbessern und lücken zu füllen. vielleicht gib es dann eine zweite auflage die besser ausfällt.
    ich werde mich bemühen weniger fehler zu machen und dich nicht als leser zu verprellen
    gecko

  6. #6
    resurrector
    Laufkundschaft

    AW: Fremde Länder

    iodins positive Aufnahme erstaunte mich seinerzeit. Er meldete sich in diesem Ordner auch nicht noch einmal.
    Hätte ich in diesem Ordner mit der Textarbeit angefangen, wäre das zu einem abendfüllenden und letztlich fruchtlosen Unterfangen entartet. Sinn einer Textarbeit liegt nicht darin, Textarbeit zu leisten, sondern die poetischen Potenzen im Text zu entwickeln, nicht vom Lektor, sondern durch Hilfestellung für den Autoren.

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