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Thema: Schatten (Romanauszug)

  1. #1
    Kurzvormabschussiger
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    Post Schatten (Romanauszug)

    Diesen Roman widme ich all denen, die ihn bereits kennen und lieben und denen, die ihn noch nicht kennen, aber lieben werden.

    Käuflich zu erwerben ist er bereits seit etwa 3 Jahren, aber so richtig zufrieden bin ich nicht damit (falls jemand glaubt, daß in einem Druckkostenzuschußverlag - ja ja, bewerft mich mit Katzen******e! - ein ernstzunehmendes Lektorat stattfindet, dann täuscht er sich jedenfalls gewaltig. Warum auch? Die Kasse hat ja bereits geklingelt).
    Kurz und gut, ich möchte dieses epochale Werk noch einmal überarbeiten und hoffe auf eure Mithilfe. Falls dem aus administrativer Sicht nichts entgegensteht, werde ich ihn hier im Abstand von ein bis zwei Tagen Kapitel für Kapitel ins Forum stellen.

    Mark



    1

    Daß niemand ihn erkannte, bemerkte Michael Birnat erst eine halbe Stunde nachdem ihm aufgefallen war, daß sich fast die Hälfte seines alten Jahrgangs hier aufhielt. Das Bubblegum wirkte wie für ein Klassentreffen gemietet, während er selbst abseits an einem kleinen Tischchen saß und sein Bier alleine trank. Keiner erkannte ihn, weder Sabine, die jeden Abend hier war, weil es ihr Job war, hier zu sein, die ihn ab und zu geschäftsmäßig anlächelte, um am Ende möglichst viel Trinkgeld von ihm zu kassieren, noch Vera, die hier gelegentlich aushalf, Bier zapfte, Gläser spülte und niemanden anlächelte, noch all die anderen. Untereinander kannte man sich noch, trank zusammen, redete von den alten Zeiten, der gemeinsamen Vergangenheit und der gemeinsamen Gegenwart, war gut drauf, lachte. Man wußte, warum man hier war.
    Michael wußte nicht, warum er hier war, obwohl er fast immer hier war, seit einem halben Jahr. Daß Sabine und Vera ihn nicht erkannten, war nichts neues, aber daß niemand ihn erkannte, empfand er als echte Demütigung. Kein Mensch konnte sich innerhalb von zehn oder zwölf Jahren so sehr verändern. Sie wollten ihn nicht erkennen. Sie hatten Angst davor.
    Jens, verheiratet zwei Kinder (das hatte Roland mal erzählt), spielt immer noch den Affen. Noch immer standen sie im Kreis um ihn herum, noch immer lachten sie, wenn er erzählte, wie er in Borglands heiligem Geschichtsunterricht Bierdosen verteilt hatte, weil jeder Schüler wußte, daß Borgland Alkoholiker war, der sich nach jeder Stunde auf dem Klo einen Flachmann reinpfiff, was ihn natürlich erpreßbar machte. Einmal hatten sie ihn mit Klopapier eingewickelt und dann aus sämtlichen Perspektiven fotografiert, als er völlig besoffen auf dem Jungenklo gelegen hatte, bis er eine halbe Stunde später als ägyptische Mumie rausgetorkelt kam und abhaute, unerkannt von seinen Kollegen. Es war ein Segen, daß er unerkannt blieb, nicht nur für ihn selbst, sondern auch für seine Schüler, denn so blieb er auch weiterhin erpreßbar. Man war schon ein lustiges Völkchen gewesen.
    Aber auch Jens hatte Angst; sie hatten alle mehr Schiß als sonstwas. Alle!
    Michael trank den letzten Rest Bier, ging zu Sabine an die Theke, zahlte und gab ihr das blöde Trinkgeld. Nein, sie erkannten ihn wirklich nicht, denn so gut schauspielerte niemand. Sabine lächelte ihr schönstes Serviererinnenlächeln, für das er ihr am liebsten eine gescheuert hätte, und wandte sich dann wieder ihren anderen Gästen zu. Sie erkannten ihn nicht, weil sie ihn völlig verdrängt hatten; in ihrer Welt existierte keine Person namens Michael Birnat. Im Sommer 1980 hatten ihn noch alle gekannt, und die meisten waren froh gewesen, ihn zu kennen. Er hatte damals die Idee gehabt, mal was anderes zu machen, als mit Filzstift ›Ficken‹ an die Klowände zu schreiben, besoffen im Unterricht Bukowski zu lesen, über die anarchistische Revolution zu quatschen und zu der Musik von Patti Smith in Papierkörbe zu reihern. Als sie ein Jahr später ihr Abi machten, kannte ihn eigentlich schon keiner mehr: Man wußte noch seinen Namen, wenn man ihn sah, aber mehr auch nicht. Am 20. Februar 1981 war Michael stillschweigend zur Unperson erklärt worden.
    Er wechselte die Kneipe, zum ersten mal seit Wochen, und traf Roland und Ann-Christin (ein Name wie eine Tracht Prügel für jeden intelligenten Menschen, wenn man mal darüber nachdachte). Sie hatten nichts mit der Sache zu tun. Sie waren Freunde, neuerdings, man kannte sich von damals flüchtig vom Sehen her, weil man die Parallelklasse besucht hatte, aber ansonsten kannte man sich kaum. Auch so ein Segen.
    "Du hier?" fragte Roland, sich den Bierschaum vom Mund wischend, das Glas heftig abstellend und sich mit hochgeschlagenem Lederjackenkragen umschauend, den Insider, den Kenner, den oft hier, den eigentlich überall verkehrenden markierend. "Was ist los, seit wann bist du Abends nicht mehr im Bubblegum?"
    "Der Laden fängt an mich zu langweilen", sagte Michael. "Was ist mit euch? Seid ihr oft hier?"
    "Eher selten. Manchmal, ja. Eigentlich auch nur ein Laden wie jeder andere."
    "Ist doch nett hier."
    "Geht so."
    Es war angenehm, mit jemandem zusammen zu sein, den man schon ewig kannte und der einen trotzdem nicht für ein blödes Arschloch hielt. Roland – groß, schlank, ein Frauentyp, nicht dumm, aber mit einem ziemlich nervtötenden Bedürfnis, sich durch ein gewisses Machogehabe in Szene zu setzen – war heute leichter zu ertragen als sonst. Er ließ Michael nach dessen Erlebnis im Bubblegum vergessen, daß es einen 20. Februar 1981 gegeben hatte, und deshalb störte es ihn auch nicht, daß Roland größtenteils von seinen Qualitäten als Ladykiller redete, ohne dabei Rücksicht auf die ihn anhimmelnde Ann-Christin zu nehmen, die noch nie von ihm flachgelegt worden war.
    Roland hatte ein kantiges, fast immer freundlich lächelndes aber zunächst nicht besonders geistreich wirkendes Gesicht. Seine braunen Augen schauten oft etwas ratlos, aber stets zur Weltoffenheit bereit, drein, und die chauvinistische Art, die er sich angewöhnt hatte, paßte dazu eigentlich überhaupt nicht, obwohl er sie sich wahrscheinlich in dem Glauben angewöhnt hatte, dadurch enorm an Attraktivität zu gewinnen. Er konnte sich darstellen, wenn nichts auf dem Spiel stand, konnte mit lockeren Sprüchen und angenehm wirkenden Bewegungen Frauen becircen, die ihm nichts bedeuteten, aber er wurde sehr schnell unsicher, wenn er sich wirklich mal verliebte, und neigte dann zu einer peinlichen Unterwürfigkeit.
    Ann-Christin, eine etwas merkwürdige junge Frau mit einer schlimmen Kindheit in Heimen und bei prügelnden Verwandten hinter sich, mit dem Bedürfnis, sich ständig irgendwo zu kratzen, ebenfalls nicht dumm, aber manchmal ein wenig unheimlich, weil von einer beängstigend komplizierten Logik, schwieg meistens, während sie Roland anlächelte. Wenn man mal etwas von ihr hörte, dann waren es Sätze wie: ›Ich verstehe das Leben nicht, weil es mir wehtut‹ oder: ›Sag mir die Farbe deiner Augen!‹ oder: ›Ich habe das Bedürfnis, mit Männern zu schlafen, weil ich eine Frau bin, aber ich glaube, es gibt keine Männer.‹ Sie schrieb erotische Gedichte, die sie ihren Freunden und Bekannten zu lesen gab, bevor sie sie rituell verbrannte.
    Eine, die nicht Sabine war, kam an den Tisch und fragte, was er trinken wolle. Er bestellte Bier. Ein großes. Er bestellte noch elf weitere an diesem Abend und bekam seinen großen Absturz. Er ging nicht mehr ins Bubblegum. Von nun an traf man sich regelmäßig hier im Crazy Cello. Ein weiteres halbes Jahr lang.

  2. #2
    Kurzvormabschussiger
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    Post AW: Schatten (Romanauszug)

    2


    Michael fuhr an einem windigen und regnerischen Oktoberabend mit dem Fahrrad durch die verschiedenen Nobelvororte der Stadt und stellte mit einem angenehm kribbelnden Gefühl in der Magengegend fest, daß er das zum erstenmal in seinem Leben mit einem Ziel vor Augen tat. Ziele hatte es bisher nur in den weniger exklusiven Stadtteilen gegeben, und es waren auch nie wirklich seine Ziele gewesen, sondern Orte, die er hatte aufsuchen müssen - die Grundschule, die Verwandtschaft, Ärzte und Zahnärzte, irgendwelche Leute, gelegentlich Freunde, doch selbst das hatte nicht selten den Charakter einer Pflichtübung gehabt. Wind und Regen peitschten sein Gesicht; ein gutes Gefühl. Ich bin wirklich hier und fahre mit diesem Fahrrad durch dieses Sauwetter, dachte er, lebendiger als sonst, wirklicher.
    An der nächsten Kreuzung bog er rechts ab. Die Straßen hier waren austauschbarer als die in der Innenstadt; es gab keine Geschäfte, keine Banken und Versicherungen, keine Tankstellen, auch keine Pizzerien und Dönerbuden, keine von Straße zu Straße wechselnden Gerüche. Es gab nur Villen, edle Fassaden, hinter denen schöne Menschen sich liebten und schlugen, sich beschenkten, stritten und wieder versöhnten, ihre Kinder auf teure Schulen schickten und sexuell mißbrauchten. Aber die Straßen waren nicht so austauschbar wie die in der Nordstadt, trotz der Geschäfte und Dönerbuden. Dicke Bankkonten regen die Phantasie der Architekten an; bauliche Individualität ist das Privileg der Reichen.
    Halberstedts Villa war mit Abstand die schönste von allen. Er bog in die breite Einfahrt ein und lehnte sein Fahrrad an die Hauswand, ohne es abzuschließen.
    Jetzt saß Michael in einem bequemen Ledersessel inmitten einer geräumigen Wohnhalle, schaute auf riesige, lückenlos gefüllte Bücherregale, die dafür sorgten, daß dieses Haus nicht nur nach Reichtum und Einfluß roch, sondern auch nach Kultur und Niveau, und überlegte, wie er überhaupt hierher gekommen war. Es fiel ihm wieder ein. Er war mit dem Fahrrad hier. Dann überlegte er, wie unsinnig ihm der Gedanke, einen Abend in diesem Haus zu verbringen, noch vor wenigen Tagen vorgekommen wäre. Er wäre ihm wahrscheinlich ebenso unsinnig vorgekommen wie der Gedanke, mit einem selbstgebauten Segelflieger zum Mond zu fliegen. Schließlich überlegte er noch, ob er überhaupt das Recht hatte, sich in seiner jetzigen Lage mulmig zu fühlen, denn genau das tat er, wo es doch eigentlich phantastisch, ja genial war, hier zu sein. Es stellte alles, was in den letzten Jahren passiert war, in den Schatten. Was ihn beunruhigte war Sarahs Anwesenheit. Er rutschte nervös hin und her und versuchte, den Ruhepunkt in sich zu finden, der ihm die nötige emotionale Gleichgültigkeit bescheren würde. Er wünschte sich, Frau Halberstedt gegenüber eine intellektuell abgeklärte Souveränität auszustrahlen, aber vermutlich würde sie ihn so oder so für einen altklugen Hampelmann halten. Seine Eitelkeit ließ es nur selten zu, daß er sich völlig natürlich gab und ein gutes Gespräch ohne affektiertes Gehabe hinter sich brachte. Er haßte sich dafür. Während er mittendrin steckte, fand er sich natürlich spitze, vorausgesetzt, er erlebte keine allzu offenkundige Niederlage. Aber später, wenn er dann alles noch einmal Revue passieren ließ - o Gott! Heute sollte das anders werden, das hatte er sich fest vorgenommen. Dieser Abend war eine echte Herausforderung für ihn, eine Chance, sich wirklich weiterzuentwickeln, wichtige Erfahrungen zu sammeln und wer weiß was sonst noch alles.
    Aber Sarah! Warum um alles in der Welt ausgerechnet Sarah! Daß sie Frau Halberstedts Tochter war - okay! Das hätte er sich aufgrund des Nachnamens zwar denken können, aber es ließ sich nunmal nicht ändern. Aber warum mußte sie ausgerechnet den heutigen Abend im Haus ihrer Mutter verbringen? Das war nicht fair.
    Frau Halberstedt holte den Wein und die Gläser. Es dauerte nur wenige Minuten, bis sie zurückkehrte, aber sie schienen sich endlos in die Länge zu ziehen. Sarah beachtete ihn gar nicht. Sie saß halb hingestreckt auf dem Sofa, las einen dicken Wälzer von Thomas Mann, den sie auf eine irgendwie vulgäre Weise direkt unterhalb ihres erstaunlich großen Busens hielt, was mit der Notwendigkeit verbunden war, das Buch etwa von der zehnten Zeile an langsam hochzuheben, um es bis zum Ende der jeweiligen Seite weiterlesen zu können. Sie konsumierte die Geschichte mit einem leicht angedeuteten Doppelkinn zufrieden lächelnd. Natürlich wollte sie ihn provozieren, sonst hätte sie wahrscheinlich Agatha Christie oder Marion Zimmer Bradley gelesen, aber nein, es mußte Thomas Mann sein "Sieh her, du Klug******er, ich lese Thomas Mann! Hätteste mir nicht zugetraut, wie? Tja, es gibt außer dir noch ein paar andere Leute, die was auf dem Kasten haben!"
    Plötzlich blinzelte sie ihn mit ihren großen blauen Augen über den Rand des Buches hinweg an und lächelte ihr einnehmendes Lächeln - Zack! - Der ganze, in diffuser und ungerechter Wut gegen sie errichtete Schutzwall brach zusammen und er konnte nicht anders, als mehr oder weniger hilflos zurückzulächeln. So war Sarah. Wahrscheinlich hatte sie in ihrem ganzen Leben noch kein Buch von Agatha Christie angerührt, warum also heute? Um ihm einen Gefallen zu tun? Ihm die Unsicherheit zu nehmen? Autoren der ersten Liga waren es, die zu ihrem Leben gehörten, schon damals, als sie zusammen zur Schule gegangen waren. Sie wußte nichts vom 20. Februar 1981, weil auch sie aus der Parallelklasse kam und nur Mathe mit ihm gemeinsam gehabt hatte, aber sie in der Pause ohne ein Buch in der Hand zu sehen, das in jeder Beziehung das Gewicht einer Dampfwalze hatte, wäre undenkbar gewesen.
    Frau Halberstedt kam zurück. Seine ganze Aufmerksamkeit wurde sofort auf sie gelenkt, und Sarah spielte wieder die Nebenrolle. Er hatte soeben begonnen, sie ein bißchen zu mögen, aber ihre Mutter war eine wirkliche Persönlichkeit und ganz ganz unabhängig davon der Grund dafür, daß er überhaupt hier war. Sie hatte das Zeitungsimperium ihres vor vier Jahren verstorbenen Mannes geerbt, Friedrich Halberstedt, eine wirklich historische Figur, die sich in der Nachkriegszeit zu einem der ganz großen links-liberalen Verleger der Republik gemausert hatte. 1987 hatte Halberstedt im Alter von siebenundsiebzig Jahren (seine Frau war heute achtundvierzig) das Zeitliche gesegnet, weil er während eines Picknicks eingenickt war und beim Schnarchen eine Wespe verschluckt hatte, die ihn in den Hals stach. Seit 1955 hatte er Autos der Marke Ferrari gefahren, war seit Urzeiten ein begeisterter Hobbyflieger, Fallschirmspringer und Taucher gewesen und hatte schließlich noch wenige Jahre vor seinem Tod das Freiklettern als neue Herausforderung entdeckt. Die schlimmste Verletzung, die er sich dabei jemals zugezogen hatte, war ein gebrochener Mittelfinger an der linken Hand; das jedenfalls hatte damals eine seiner eigenen Zeitungen berichtet.
    Aber Frau Halberstedt war niemals nur die „Ehefrau von...“ gewesen. Sie hatte stets auch ihr eigenes Leben gelebt, hatte selbst des öfteren Schlagzeilen gemacht durch Publikationen zu allen möglichen Themen, war in Talkshows aufgetreten und in Fachkreisen bis weit über die Grenzen der Stadt hinaus berühmt geworden. Sie war Privatdozentin für Neuere deutsche Literatur und hatte in den letzten zehn Jahren aus eigener Kraft eine Kette von Buchhandlungen mit einem hervorragenden Ruf aufgebaut.
    Es war wirklich verwirrend für Michael Birnat, von ihr eingeladen worden zu sein, während er zu ihrer Tochter, mit der er gemeinsam die Schulbank gedrückt hatte, nur ein äußerst flüchtiges Verhältnis hatte. Sarah war für ihn und seine damaligen freunde immer nur eine jeder Töchter gewesen, die in einer der typischen besseren Mädchen-Cliquen steckten, in ihrer Freizeit Tennis spielten und ein eigenes Reitpferd besaßen, während er mit den anderen Verlierern nachts über die Mauern von Schwimmbädern stieg und mit der Sprühdose anarchistische Parolen an die Fassade der Schule schmierte.
    Den vergangenen Freitag hatte er wieder mit Roland und Ann-Christin im Crazy Cello verbracht und schon einiges getrunken, als Frau Halberstedt aufgetaucht war. Sie kam in Begleitung einiger sehr distinguiert wirkender Herrschaften, die einen solch radikalen Kontrast zum gewöhnlichen Publikum im Crazy Cello bildeten, daß für einige Sekunden sämtliche Gespräche verstummten und alle Anwesenden die Neuankömmlinge musterten. Er war sofort von ihr fasziniert gewesen.
    Gabriele Halberstedt war eine schöne Frau. Sie war nicht hübsch oder niedlich oder süß wie ein junges Mädchen, sie war schön. Ihre Schönheit war etwas vollkommen Eigenständiges und entsprach keinem Klischee oder Ideal. Sie war eine Frau mit einem großen Geist, mit Humor, längst verarbeitetem Leid und Lebenserfahrung, und all diese Elemente hatte Spuren in ihren Zügen hinterlassen. Ihr Gesicht schien makellos zu sein, obwohl man ihm ansah, daß es bereits wesentlich länger in diese Welt hinausblickte als seines. Es gab keine Falten sondern einfach den unbestimmten Eindruck von Reife, den er an keinem Detail festmachen konnte. Ihr Haar war dunkelbraun, schon teilweise ergraut und mit einer goldenen Spange nach hinten gebunden, was sie streng erscheinen ließ wie eine Lehrerin, die in den feuchten Träumen eines Sextaners die Hauptrolle spielt, während es gleichzeitig Platz ließ für die Hoffnung auf menschliche Regungen.
    Aber Michaels Faszination wäre wesentlich dürftiger ausgefallen, hätte es da nicht auch einige Schönheitsfehler gegeben, die verwirrend und zugleich erregend waren. Ihre etwas zu spitze Nase brachte eine gewisse Penetranz in ihr Gesicht, die durch die weit auseinanderliegenden grünen Augen mit den leicht herabhängenden Lidern nur mühsam wieder ausgeglichen wurde. Es war gerade diese Kombination, die in Verbindung mit ihrem schmalen Mund und den breiten Wangenknochen ahnen ließ, daß man sich besser nicht mit dieser Frau anlegte. Michael hatte es noch nicht erlebt, aber er konnte sich mühelos ausmalen, wie sie werden würde, wenn man sie ärgerte. Der Mund, dessen Lippen sie zusammenpressen würde, würde noch schmaler werden, die großen grünen Augen noch größer und leuchtender, und dann, die feine aber etwas zu spitze Nase wie eine Waffe auf ihr Gegenüber gerichtet, würde der sichtbare Teil ihres Zorns, welcher nie vulkanartig ausbrechen und eskalieren würde, aber dennoch unerträglich wäre, fast sakrale Züge annehmen, und man hätte nur noch einen Wunsch, nämlich, daß sie damit aufhören solle, einen so anzuschauen.
    Aber es wäre auch noch etwas anderes, das man nicht würde wahrhaben wollen, nicht nur die vorwurfsvolle Anklage in ihrem Blick. Sie wäre in diesem Zustand nicht mehr länger in der Lage, ihr Alter zu verbergen, und die indirekt verleugneten Jahre würden aus diesem Gesicht hervorbrechen, wie das Wasser aus einem zerbombten Staudamm. Kleine, zuvor geschickt unter Verschluß gehaltene Fältchen würden sich in ihren Zügen abzeichnen, und ihr Zorn wäre zugleich ein stummer verzweifelter Aufschrei gegen die Ungerechtigkeit des Alterns.
    Ihre Aufmerksamkeit erlangte er nicht, wie er gehofft hatte, durch sein gespielt abgeklärtes und nihilistisches Getue - er hatte sich zurückgelehnt und irgendwann begonnen, mit sarkastisch verbitterter Miene zu erzählen, daß die Erde als eigenständiger Organismus den gleichen Gesetzen des Lebens unterworfen sei wie der Mensch, wobei der Mensch als Krebszelle dieses Organismus zu betrachten sei und damit im Grunde gar nicht für die Zerstörungen, die er verursachte, verantwortlich gemacht werden könne -, sondern dadurch, daß er am Ende völlig besoffen zusammenbrach und sich in ihrem Mercedes wiederfand. Er erzählte ihr irgendwas von der ungeheuren Dichte eines Neutronensterns, davon, daß Quasare unglaublich weit von der Erde entfernt seien, und sie nickte lächelnd, während sie seinen Kopf auf ihrem Schoß streichelte. Es war mehr als zweifelhaft, daß sie sich sehr für die von ihm angeschnittenen Probleme interessierte, aber irgendwann hatte er ihre Visitenkarte in der Hand und ihre Einladung im Ohr. „Das hört sich alles wahnsinnig interessant an, aber laß uns darüber reden, wenn du wieder nüchtern bist. Hier ist meine Adresse.“
    Das war vor genau vier Tagen gewesen. Jetzt saß er hier, trank sündhaft teuren Wein aus ebensolchen Gläsern, fühlte sich in der Gegenwart einer ehemaligen Mitschülerin nach wie vor unwohl und wußte nicht, wie er diese geistreiche Diskussion beginnen sollte.
    „Tja“, sagte er lapidar. „Wo fangen wir am besten an?“
    „Wo du willst!“ antwortete Frau Halberstedt freundlich mit einer Geste, als balanciere sie ein Tablett auf der Hand. „Ich glaube, hier bist du der Fachmann. - Aber laß dich nicht unter Druck setzen. Wir können uns über alles mögliche unterhalten, wenn du möchtest. Du interessierst mich.“
    Sarah schaute wieder über den Rand des Buches, und er fühlte sich grauenhaft. Er war der, der in Mathe immer eine blöde Bemerkung auf den Lippen gehabt hatte, aber nicht eine Formel kannte, und plötzlich interessierte sich ihre Mutter angeblich für ihn.
    „Wissen Sie...“
    „Ich heiße Gabriele. - Sag bitte du zu mir.“
    Wieder schaute Sarah zu ihm herüber. Er fühlte sich zum Kotzen. Er fühlte sich wie ein Hochstapler, den man völlig durchschaut hatte.
    „Ich weiß nicht, ob ich heute in der gleichen Stimmung bin wie neulich“, sagte er verkrampft. „Das sind Themen, die mich sehr beschäftigen, aber im Moment bin ich nicht besonders gut drauf. - Tut mir leid!“
    Sie lächelte. „Das macht doch nichts. Man kann nichts erzwingen. Es geht auch gar nicht darum, über irgendein Thema zu fachsimpeln. Ich finde dich interessant, nicht die Neutronensterne. - Die natürlich auch.“ Sie sprach den letzten Satz mit einer Art mütterlich-fürsorglichem Verständnis aus, mit jener ironischen, gespielt übertriebenen Anteilnahme, wie sie Erwachsene häufig den nur Kindern wichtig erscheinenden Dingen gegenüber an den Tag legen. Das machte ihn wütend. Er versicherte sich der Tatsache, daß Sarah nach wie vor Thomas Mann ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenkte, sonst wäre er wahrscheinlich unverzüglich im Boden versunken, aber im selben Moment stand sie auf, klappte ihr Buch zusammen und sagte: „Ich glaub, ich gehe ins Bett.“ Sie gab ihrer Mutter einen Kuß, sagte: „Gute Nacht, Michael!“ und verschwand. Er atmete auf.
    „Möchtest du noch ein Glas Wein?“ fragte Gabriele.
    „Ja, gerne.“
    Sie schenkte ihm ein und fragte: „Möchtest du mit mir schlafen?“
    Er hätte um ein Haar sein Glas fallengelassen, aber es gelang ihm, es rechtzeitig auf dem kleinen Tischchen vor sich abzustellen, bevor all seine Muskeln erschlafften. Er starrte ungläubig in ihr Gesicht und begann zu zittern. Sie sah ihn verständnisvoll an und blieb völlig ruhig; dann machte sie lasziv lächelnd eine kurze schnelle Kopfbewegung in Richtung Treppe.
    „Laß uns raufgehen!“
    „Äh, nein...“ stammelte er und fuchtelte tatsächlich abwehrend mit den Händen rum, „ich... laß uns noch warten.“
    Ihr gutmütiges Lächeln signalisierte, daß er in dieser Hinsicht der Chef war.
    Er stellte fest, daß seine Hand auf ihrer Brust lag. Wie war sie dahin gekommen? Undenkbar, sie zu bewegen. Unmöglich, sie wieder zurückzuziehen. Sie spürte das und legte ihre Hand auf seine, drückte sie fest an sich und zwang sie zu langsam kreisenden Bewegungen. Seine Atmungsfrequenz nahm bedrohliche Ausmaße an. Ihr Busen war nicht sehr groß, fühlte sich weich und rund an, weicher, als der von Vera, aber dennoch fest, und sein Tastsinn konnte keinerlei Verfallserscheinungen ausmachen.
    „Du mußt dich deiner Lust nicht schämen!“ erklärte sie ihm mit der freundlichen Gleichgültigkeit einer Sklavin, die weiß, daß ihr Besitzer ihr hörig ist und die Rolle der Sklavin nur noch der guten Form halber spielt. „Tu einfach, was dir Spaß macht!“
    In ihrer Stimme schwang ein Quentchen Resignation mit, irgend etwas, das bei einem sexuellen Abenteuer eigentlich nichts zu suchen hat, etwas, das ihn beunruhigte und ihm gleichzeitig die Aussicht auf nie erahnte Wonnen bescherte. Er schaute ihr ins Gesicht, entdeckte aber nach wie vor nichts anderes, als das freundliche, irgendwie traurige aber verständnisvolle Lächeln darin; dann sagte sie: „Ich habe so ziemlich alles, was ein Mensch sich wünschen kann - nun, auf den ersten Blick jedenfalls. Aber manchmal bin ich auch sehr einsam...“
    „Du bist wundervoll!“
    Er konnte nicht aufhören, ihren Busen zu streicheln, und als ihr lächelndes Gesicht nun nur noch wenige Zentimeter von seinem entfernt war, sah er plötzlich all die verschollenen Jahre darin, als hätten sie - durch teure Cremes und allerlei kosmetische Tricks an ihrem natürlichen Wunsch nach Ausdruck gehindert - andere Wege gefunden, um sich bemerkbar zu machen. Sie zeigten sich in Gabrieles Lächeln, das müde wirkte, an den Mundwinkeln, die keine einheitliche fleischige Falte, sondern kleine, parallel verlaufende Fältchen einer allmählich doch pergamentierenden Haut auf ihre Wangen zauberten. Er schaute in eine andere Richtung, obwohl ihn dieser Anblick seltsam beruhigte. Nach einer Weile gingen sie rauf, und Michael tat, gemäß ihrer Anweisung, was ihm Spaß machte, obwohl er sich später nicht mehr sicher war, ob ihm dergleichen wirklich hatte Spaß machen können. Was Gabriele zuließ, hatte nichts mehr mit normalem Sex zu tun. Ihre Liebe hatte etwas reptilienhaftes; es war wunderbar und schrecklich und unbeschreiblich. Er dachte an kühle feuchte Waldböden dabei; er dachte an komische Fabeltiere, die plötzlich hinter dicken uralten Bäumen hervorlugten und ihn mit einer Mischung aus Verwunderung, Ablehnung und Verständnis anschauten, während er hilflos auf dem Rücken lag und mit unsichtbaren Feinden kämpfte. Und er dachte ans Sterben. Es war kein schönes Sterben, wie man es sich manchmal wünscht, wenn man sterben möchte, während alle Menschen, die einem etwas bedeuten, sich um einen versammelt haben, um in vorweggenommener Trauer Abschied zu nehmen, derweil man selbst, beinahe berechnend, den mit letzter Kraft schwach Lächelnden markiert, der nun alles versteht, alles verzeiht, nichts mehr nachträgt, als gute Erinnerung weiterexistieren möchte, während er in Wahrheit schon längst mit seiner egoistischen Freude am schmerzlosen Dahinscheiden alleine ist. Es war ein anderes Sterben, ein sinnloses, eins, das alles, auch das, was vor dem Sterben passiert war, in Frage stellte, weil es einem jede Würde nahm, einen einfach nur austilgte, ohne als Antwort auf nie gestellte Fragen zu taugen, ein schmerzhaftes, gewaltsames Sterben, ausgelöst durch Wut und Haß und Dummheit. Sex und Tod, diese beiden Dinge gehörten irgendwie zusammen; sie hatten schon damals zusammengehört, als das ewige Leben noch Normalzustand, und das Sterben und der Tod ein dummer Zufall gewesen waren. So dachte er, während Gabriele auf ihm saß, unter ihm lag, vor ihm kniete, hinter ihm kniete, sich für ihn bückte, in ihm wühlte und ihn langsam auffraß; und erst, als sie gegen sechs Uhr morgens gemeinsam unter der Dusche standen, um sich von dieser Ungeheuerlichkeit zu reinigen, kehrte allmählich wieder eine gewisse Steuerbarkeit und Klarheit in sein Denken zurück.
    Den Vormittag verbrachten sie gemeinsam mit Sarah am Frühstückstisch auf der Veranda. Seine Unsicherheit war verflogen und sein beinahe heiliger Respekt vor Gabriele war einem Mischmasch aus Faszination, Verachtung und Mitleid gewichen, einem seltsamen, eher unangenehmen Gefühl, das aus der stets in ihm wiederkehrenden Frage resultierte, wie einsam, wie verzweifelt und wie tief gesunken eine Frau ihres Ranges sein mußte, um sich mit einem wie ihm, gleichaltrig mit ihrer eigenen Tochter, auf derart perverse Spiele einzulassen. Er schämte sich der nächtlichen Exzesse und hatte das unbestimmte Bedürfnis, diesen völlig irrationalen Auswuchs seiner eigenen Triebhaftigkeit wiedergut zu machen, denn daß es schon einmal eine Zeit gegeben hatte, in der solche Dinge vorgefallen waren (und schlimmere), war ihm in diesem Moment nicht bewußt. Sein Verhalten Gabriele gegenüber bekam etwas abweisend herrisches, wenn sie allein waren. Er bekämpfte sie, und er bekämpfte das, wofür sie seiner Meinung nach stand; dabei war das, was er wirklich bekämpfte, wahrscheinlich der Teil seiner selbst, der sich nach wie vor in der Erinnerung an die Nacht suhlte. Als Sarah sie gegen Mittag verließ, blieb er, um weiterzukämpfen. Er saß in seinem Sessel und beachtete Gabriele, die nun nichts von einer selbstbewußten, emanzipierten Frau mehr an sich hatte, so wenig wie möglich. Er las Zeitung und rauchte, während er ihre um Zuwendung bettelnden Blicke auf sich spürte. Schließlich erniedrigte sie sich soweit, daß sie sich vor dem Sessel zu seinen Füßen setzte, ihren Kopf seitlich an seine Knie schmiegte und ihn fragte, was denn nur los sei mit ihm. Er legte die Zeitung zur Seite, fuhr mit seiner Hand gönnerhaft, doch lieblos durch ihr Haar und fragte seinerseits, wie sie darauf komme, daß etwas mit ihm los sei. Ihr Buhlen um seine Gunst bekam etwas geradezu hündisches. Sie rückte mit dem Kopf näher zu ihm herauf, ohne sich dabei vom Boden zu erheben, streichelte sanft seine Beine und seinen Bauch, und wagte es nicht, ihm ins Gesicht zu sehen. Zeitunglesend öffnete er ihre Bluse und nahm mit prüfendem Wohlwollen ihre Brust in die Hand, wiegte sie hin und her, massierte und knetete sie, ohne jedoch ein Anzeichen von Begierde erkennen zu lassen, und Gabriele schien förmlich vor Dankbarkeit für dieses gnädige Zeichen seines Interesses an ihrem Körper zu beben. Sie entledigte sich nach und nach, sich windend und an ihn schmiegend, sich niemals erhebend, sondern devot zu seinen Füßen kauernd, ihrer Kleidung, bis sie splitternackt vor ihm saß und, zu keinem weiteren Beweis ihrer Unterwürfigkeit mehr fähig, wartend auf sein Erbarmen hoffte. Er erbarmte sich ihrer nach fünf Minuten, indem er es großmütig zuließ, daß sie ihn mit dem Mund befriedigte. Anschließend widmete er sich erneut der Zeitung.

  3. #3
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Schatten (Romanauszug)

    das ist wüst... aber in einem guten sinne
    gefällt mir ausserordentlich.
    warum ist das so viel besser als der erste teil, auch stilistisch? da sind fast gar keine von deinen monstersätzen drin
    ein kritikpunkt aber: die entwicklung vom devoten gast zum "herrscher" über die dame geht viel, viel zu schnell. das ist nicht nachvollziehbar. am nächsten morgen schon ist da alles anders? das kann doch wohl was länger dauern. ist doch auch ein, äh, interessantes thema....

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Schatten (Romanauszug)

    ..habe beide Teile gelesen. Was mir beim ersten Lesen auffiel:
    Teil 1: Ich habe nicht erkannt: war das nun ein Kassentreffen (2. Satz), oder nicht? Den 3. Satz mußte ich zweimal lesen, der Nachsatz 'noch all die anderen' verwirrte mich.
    Ab 'Jens, verheirat..' wird es flüssiger, Spaß beim Lesen kommt auf. Einziger 'Hänger', der plötzliche Kneipenwechsel, also doch kein Klassentreffen?.. Ach ja, irgendwo im 3.letzten Kapitel der Satz: 'Er ließ Michael nach dessen Erlebnis vergessen...', versteh den satz nicht.
    2. Teil: schließe mich iodis an, in allen Punkten. Schönes Ding, der Schluß, da hat die Lust (zum Schreiben?) verlassen? Was mir sehr gefiel: der Absatz, in dem du das Gesicht von Gabriele beschreibst: 'Aber Michaels Faszination wäre..', wie ein Zeichner, viele Details, das kann nicht jeder.


    Kleinigkeiten: 2. Absatz: 'die Straßen hier waren austauschbarer ..'. Und das gleich 2x.


    3. Absatz: 'er lehnte sein Fahrrad an die Hauswand'. Also wenn der wirklich die beste Villa der Stadt hat, ob man da wirklich so einfach sein Fahrrad an die Hauswand lehnt?


    Gegen Mitte von Teil 2: 'Sie hatte (..) aus eigener Kraft (...) eine Kette (..) mit einem hervorragenden Ruf aufgebaut..'. Ich weiss, was du sagen willst, aber irgendwie klingt es falsch...




    Ein paar Schreibfehler: 5. Kapitel, letzter Satz: 'sie/die (?) was auf den Kasten haben'.


    7. Kapitel, 3. Satz: 'und ganz ganz (2x?) unabhängig..'.


    Letztes Kapitel: '..Triebhaftigkeit wiedergut zu machen..'. Schreibt man das so?


    Doch, ist gut lesbar. Aber wie willst du diese Nacht toppen?


    gruss

    L.

  5. #5
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Schatten (Romanauszug)

    ..der Text ist gut zu lesen, wundert mich, ihn hier beinahe anmerklos zu sehen. Den Namen 'Jens' mag ich nicht, an ihn habe ich unangenehme Erinnerungen, aber das schmälert das Lesevergnügen nicht wesentlich.

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