als orpheus, sohn des lichts,
ins dunkel stieg,
sein lieb und leben zu gewinnen,
war es der spiegel,
der sein leid und lied und sinnen
aufsog in das fahle nichts.


der sänger, in der hand die leier,
brachte sein lied
der liebe in das reich der schatten.
der göttin tränen
vereinten nun aufs neu die gatten.
und so, wie du es tust, hob er den schleier.


der spiegel barst, das licht
verglüht auf scherben.
was du geschaut? des himmels dunkle seite -
wovor du fliehst?
schwesterlich halt ich dich an, und ich geleite
dich hinaus, ehe die leier bricht.


anmerkung: es ist nicht fertig. es hakt. ich finde den haken aber nicht.

allerleirau