Du warst ein Arschloch. Aber ich habe Dich zeitlebens geliebt.


Unvergessen bleibt mir der Augenblick, als ich mit meinem Vater zu einer alten und vergammelten Scheune lief, um Pferdemist für unsere Erdbeerbeete zu holen. Und mein Vater pfiff den Weg über ein Lied. Und dann schaufelten wir die ******e auf den Handwagen und liefen den Weg zurück. Und er pfiff wieder dieses Lied. Runter den Weg und an der roh gezimmerten Bank vorbei, dann durfte ich schaufeln. Und er pfiff.
Er sagte nichts. Das war nicht seine Art, mir etwas mitzuteilen. Aber er lächelte und war glücklich.


Und später saß ich auf einem Esel, hatte einen Sonnenhut auf dem Kopfe und pfiff selbst dieses Lied. - Am Abend des Tages kam mein Patenonkel Christian aus Frankfurt/Main zu Besuch. Er schenkte mir meine erste Platte.