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Thema: Stichwort "Leitkultur"

  1. #126
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    AW: Artifizielles Selbstverständnis

    Der deutsche Pantheismus wirkte charakterbildend auf die Deutschen. Deutscher Pantheismus müßte wie jeder Pantheismus zur Verneinung führen, zum Nihilismus, denn wenn Gott in allem ist, ist er nirgends, also ist Gott als Konstitutiv zu denken, besitzt aber keine (praktische) Bedeutung für den Menschen. Die Deutschen aber überhalfen dieser Logik etwas, konstruktive Dialektik. Mächtig gewaltig! Denn in jedem Nein schlummert doch noch ein Rest Ja. ergo: nennen wir das, was das totale Nein verhindert doch schlichtweg Pflicht. Und um die Pflicht behaupten zu können, muß sie kategorisch sein, nicht eben nur Teil des Verneinungsprozesses. So liegt die Pflicht (moralisch zu handeln) vor der Schwelle zur totalen Verneinung.


    Gerettet!

  2. #127
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    AW: Stichwort "Leitkultur"

    Nur weil der Affe lesen und rechnen kann, ist er noch lange kein 'Mensch'!

    Wobei wir Menschen, die weder lesen noch rechnen können, auch gerne mal als Affen bezeichnen

  3. #128
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    AW: Stichwort "Leitkultur"

    "Leitkultur" ist schon vom Begriff her problematisch...klingt nach einem Handbuch, einer Bedienungsanleitung für Einwanderer und Asylanten. Für Asylsuchende reicht es schon aus wenn sie sich an unsere Gesetze halten, denn Asyl ist Schutz auf unbestimmte...aber begrenzte Zeit. 99% der seit September 2015 eingereisten Menschen nüssen laut unserer Verfassung wieder zurück in ihr Herkunftsland. Werden sie nicht zurückgeschickt (was in 95% der Fälle so sein wird), machen sich die Verantwortlichen strafbar. Merkel säße mit einem Bein schon im Knast, aber ich gehe davon aus...dass ein Untersuchungsausschuss nicht zustande kommt. Die FDP sitzt mit in der Regierung (eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus), die SPD wird keinen Ausschuss beantragen (mitgegangen mitgefangen) und die AfD wird für einen solchen Antrag keine Mehrheit bekommen (..aus Prinzip...weil es die AfD ist). Bleibt also nur, dass Frau Merkel freiwillig einem Untersuchungsausschuss zustimmt (was sie aber nicht macht...stattdessen auf das fehkende öffentliche Interesse verweist.

    Bleiben also die Einwanderer. Für den "klassischen" Einwanderer benötigen wir keine Leitkultur, denn der hat selbst ein großes Interesse daran nicht nur unter...sondern mit den Deutschen zu leben. Der Einwanderer nach kanadischem Vorbild hat die Wahl wohin er geht - entscheidet er sich für Deutschland, dann ist das eine bewusste und keine aus der Not geborene Entscheidung. Für einen Menschen dieser "Qualität" benötigen wir keinen Leitfaden. Der wird sich schon vor der Einwanderung mit unserem Land...mit unserer Kultur befassen und unsere Sprache lernen. Solche Leute lösen unser demokraphisches Problem. Jetzt, wo wir die Seuche im Haus haben, werden wir es noch schwerer haben solche Leute für uns zu gewinnen. Wer will denn schon in ein rückwärtsgewandtes Land einreisen, das von No-go-Areas durchzogen und Burka-Trägerinenn bevölkert wird?!

    Selbst wenn wir eine Leitkultur ins Gesetzbuch schreiben, den Afghanen, Marokkaner, Syrer, Iraker, Tunesier,Libanesen, Bulgaren, Rumänen...wird das nicht interessieren. Die wollen wissen wo und wie viel Geld es gibt...wo die Drogenumschlagsplätze zu finden sind und wo man sich Einbruchswerkzeug beschaffen kann.

    Einer meiner Geschäftspartner ist ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätig...im Rahmen seinen Engagements in einer kleinen christlichen Organisation. Er betreut u.a. eine ostafrikanische Familie...Vater, Mutter und vier Kinder. Diese Familie bekommt monatlich Euro 4200.- welches Interesse sollten die an einer deutschen Leitkultur haben??? Das Geld fliesst doch auch so. Ist doch völlig naiv zu glauben ein Sudanese würde mit dem Rucksack durch die Weinberge spazieren, ein Museum besuchen oder bei der Freiwilligen Feuerwehr anheuern.
    Bei solchen Diskussionen merke ich immer wieder, dass die meisten noch nicht begriffen haben was in unserem Land gerade so abgeht....

  4. #129
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Stichwort "Leitkultur"

    Tja, da ist mal wieder einer deiner genauen Zahlenangaben. Neulich fragte ich nach
    der Fahrradmarke, die du angegeben hattest: sie werde von deiner kleinen Universitätsstadt den Fremdlingen gestellt.

    Die Antwort eine Wischi-Waschi-Antwort zu nennen ist äußerst höflich. Bin in münchen ebenfalls in gutmenschlich-artiger Betreuung tätig. Würde mich sehr interessieren, ob es einen belastbaren Beleg für deine Angabe ...

    Ansonsten: wahrscheinlich gibt es eine ähnlich verpeilte-schluddrige-beklagenswerte Umgangsweise mit Informationen bei dir, wie sie Rüpel-Robert, der Meister der gepflegten Invektive, auf seinem schulfernen Pausenhof mitunter voller Inbrunst und Folkloreaffiziertheit pfleget.

    Tschau.

  5. #130
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Stichwort "Leitkultur"

    Der Zusammenhang zwischen "Leitkultur" und Geld für Einwanderern sollte herausgearbeitet werden. Die Höhe der Summe ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, daß die gegenwärtige Regierung keinen Unterschied zwischen Deutschen und Einwanderern macht, eher sogar die Einwanderer präferiert. Wenn die Einwandererfamilie beispielsweise geltend machen kann, daß sie ihre Kinder in der örtlichen Schule nicht sicher weiß, weil dort zahlreiche Kinder feindlicher Stämme oder feindlicher Religionen pflichtgemäß unterrichtet werden, müßte diesen Kindern ein Schulaufenthalt anderswo finanziert werden, was dann nur an Privatschulen gesichert werden könnte und entsprechend kostet.
    Gehört das nicht auch zum Gutteil zu unserer Leitkultur, diese Bevorzugung all dessen, was wir nicht selber sind? Oder ist das in dem von mir genannten Szenarium nicht nur ein Akt der Gleichstellung, der allerdings von manch einem als Bevorzugung interpretiert wird? Und ist der Neid, den ich in den letzten drei Mitteilungen herauslas, nicht ebenfalls Bestandteil unserer Leitkultur?

  6. #131
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Stichwort "Leitkultur"

    @ Willi Wamser

    für München kann ich nicht sprechen - als gut informierter Bürger solltest Du aber wissen, dass es kommunale Unterschiede gibt.
    Ich hatte berichtet, dass man hier zur Fahrradspende seitens der Bürger aufrief. Diese Spenden reichten aber scheinbar nicht aus, zumal man nur einwandfreie...neuwertige Räder als Spende angenommen hatte. Man kann dem Flüchtling ja nicht zumuten einen Reifen aufzupumpen...oder eine Klingel zu reparieren. Warum die Gemeinde die Spenden ausgerechnet mit nagelneuen Cube-Rädern auffüllte...das weiß auch ich nicht-vielleicht bekamen sie die zum Sonderpreis...vielleicht hat sich der Hersteller oder ein Händler an der Spende beteiligt...keine Ahnung. Im Prinzip ist es ja auch egal...sofern man sich den Deutschen gegenüber ebenso so großzügig zeigt - und genau das ist eben nicht der Fall.

  7. #132
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    Cool AW: Stichwort "Leitkultur"

    Der Händedruck sollte in Abgrenzung zu diesem unpersönlichen Umarmen bei Begrüßungen integraler Bestandteil eines Leitkulturleitfadens sein. Wer die Hand schütteln kann, der sollte Deutscher genannt werden! hic rhodos hic salta! - Ich gebe nicht jedem die Hand, ich Partielldeutscher, ich.

  8. #133
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Stichwort "Leitkultur"

    Novalis beschrieb Deutschheit als Mischung aus Kosmopolitismus und kräftigster Individualität.

    Ich weiß nicht. So sehr ich meinen ostfälischen Landsmann auch verehre, aber ich begreife Individualität als Teilganzheitsartikulation, die kein superlatives Adjektiv benötigt. Daß mit dem romantischen Kosmopolitismus etwas anderes gemeint ist als das heute obwaltende Anationelle, will mir dagegen schon sehrlichst behagen.

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