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Thema: Ein Kurs in Wundern

  1. #351

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 94

    „Ich bin, wie Gott mich schuf“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=MXxgW5gPA7E

    Mit der Annahme dieses Gedankens in seiner vollen Konsequenz und Tragweite ist der Kurs „erlernt“ und die geistige Gesundheit wiederhergestellt – könnten wir ihn als völlig wahr EMPFINDEN und Annehmen, ihn also nicht nur „denken“, sondern als wahr im Herzen fühlen. Der ganze Rest - des Denksystems des Heiligen Geistes - baut auf diesem Fundament auf.

    Es ist völlig klar, dass dieser Gedanke für das Ego-Denksystem absolut unannehmbar erscheint. Es ist jedoch einzig notwendig, den Gedanken zu üben, um die Wirkung zu erleben.

    Die Bürgschaft der Ewigkeit ist eindeutig und klar: Gott ist immer der Heiler und Gott ist auch als Psychologe vollkommen. Da ER im Geist jedes Psychologen die Bewusstseinsanbindung ermöglicht. Gott stellt ebenso den allerbesten inneren Lehrer für ALLES zur Verfügung, der (bewusstseinstechnisch) überhaupt vorstellbar ist, erinnert zu werden. Um genau das zu werden, was wir schon sind. Dieser Satz rückt den Montagepunkt von Wahrnehmung in die einzig mögliche, optimale Anbindungsposition, in der völlige Seelenruhe enthalten ist, und das Gemüt ordentlich Gemütlichkeit nachtanken kann:

    „Ich bin, wie Gott mich schuf.
    Ich bin SEIN SOHN in alle Ewigkeit.“ (2)

    Damit ist alle Leere gefüllt und das Loch im Eimer des Egos gestopft, oder das Gefäß der Seele durch die Wahrheit versiegelt. Jeder ist SEIN Sohn in alle Ewigkeit. Was gäbe es zu tun, zu verändern, zu beklagen, zu kriegen oder zu erjagen, außer, genau das zu sein, was wir waren, sind und niemals nicht sein werden? Egal, was das Ego in der Zeit für Zweifel daran hegt, in der Zeitlosigkeit ist diese Aussage jetzt wahr. Hier sind genau entgegengesetzte Ergebnisse möglich.

    Eine wirklich schöne Gabe der heutigen Lektion – mit diametral entgegengesetztem Ergebnis - liegt in der Anwendung dieses Gedankens:

    “Du bist, wie Gott dich schuf. Du bist SEIN SOHN in alle Ewigkeit“ (3)

    Angewendet bei Menschen, die uns zuvor zu reizen schienen. Es wirkt wahre Wunder und „ist erlaubt“, wird gewünscht und erhofft. In diesem Gedanken teilen wir den Heiligen Geist mit einem Mitmenschen und das ist, was im Kurs als Heilung wahrgenommen wird.

    (Ob ich den Gedanken mal auf ein „Symbolego“ anwende? „Es“ ist ja auch in vielen anderen Köpfen. Gibt letztlich eh nur eine Ego-Gesamtpartition…)

    Im Hörbuch wären wir nun bei Kapitel 7 angelangt, „Die Gaben des Himmelreichs“ in der Greuthof-Ausgabe, hier mit „Die Beständigkeit des Himmelreiches“ benannt. Es gibt an sich nichts zu lernen, daher tue ich halt weiterhin so, als gäbe es noch irgendetwas etwas, das noch nicht immer so war, wie es immer blieb.

    (Kap.7, 1 und 2) „Die Beständigkeit des Himmelreiches – Handel treiben versus Heilung“
    „Grenzenlosigkeit und ihre nicht wechselseitige Beziehung“, „du kommunizierst voll und ganz mit Gott, so wie ER mit dir“, „fortlaufender Prozess, der inspiriert“, „Eltern bringen Kinder zur Welt, Kinder jedoch nicht Eltern, aber Kinder“, „einziger Unterschied“, „Mehrung des schöpferischen Denkens durch Ausdehnung Seiner eigenen Gedanken“, „sonst wäre Schöpfung begrenzt und wir nicht Mitschöpfer“, „ebenso wie der schöpferische Gedanke von IHM zu dir ausgeht („einströmt“, Anm.) muss er zu unseren Schöpfungen ausgehen“ (als Ausströmungen bei Freud und Le Bon beschrieben, Anm.), „du hast die Macht zum Himmelreich beizutragen, nicht jedoch zum Schöpfer dessen“, „Grund für Wachsamkeit und die Annahme dessen, was du bist“, Teil von Gott“ „erschaffen heißt lieben“, „grenzenlos, doch nicht in der Zeit“, „die Ewigkeit ist dein, weil er dich als ewig erschaffen hat“, „Handeln treiben, statt Heilung anzunehmen“, „wie ein anderer sein“, „gleiche Gaben“, „nur Freude mehrt sich ewig“, „jenseits von Grenzen“, „Stempel der Schöpfung“, „wie Gott denken“, „Liebe teilen, dahin führt der Heilige Geist“, „letzter Schritt ist die Erkenntnis deines SEINS“, „für immer erschaffen“, „kein zeitliches Konzept und der Urschöpfer“, „zeitloses Sein und die Mehrung von Ganzheit“, „Licht war nie verschleiert“, „Heilen ist Denken wie Gott“, „Bedürftigkeit und Folge dieses Denkens“, Krankheit und Trennung sind nicht von Gott“, „Verschleierung (/ Dissoziation) nimmt wahr, was nicht von Gott ist“:
    https://www.youtube.com/watch?v=AkGR08W5-RQ

    Gestern schrieb mein handelndes Ego (dem Selbst reicht an sich das SEIN sein) etwas über die Schuld, was berichtigt werden wollte:

    Es gibt keine Schuld, noch wird jedoch die Illusion von Schuld im Geiste vieler Menschen als wahr empfunden. Sie wird empfunden, weil sie „irgendwo“ in einem verbundenen Geiste als wahr wahrgenommen wird. So bindet uns die Schuld an mentale Ketten und zieht uns in den Keller. Die, die nach strafender Sühne rufen, ohne aus Mitgefühl vergeben zu wollen, entziehen sich der Wirksamkeit des heutigen Leitgedankens. Diese Massenflucht vor dem Wissen um die Ewigkeit ist das einzige Problem, das wir jemals hatten.

    Ergänzung aus der angewandten Übung: Den heutigen Leitgedanken habe ich auf einige Menschen „intramental“ angewendet und übergebe jetzt noch weiße Lilien dazu. Was sollte gefürchtet werden und was gäbe es überhaupt zu tun? Es muss echt nichts getan werden, das Tun-MÜSSEN war ja das Problem, mit dem wir die „Welt zugemüllt“ hatten. Ist die Ursache beseitigt, besteht keine Notwendigkeit, am Problemberg von Symptomen festzuhalten. Ohne die Ursache einer unauffüllbaren Gier (nach letztlich unerfüllbaren Ego-Wünschen) im Innen entstehen keine destruktiven Wirkungsentfaltungen im Außen. Wir können jedoch jeweils völlig diametrale Ergebnisse erzielen, somit die bisherig chaotisch wirkende Destruktivität in kongeniale und kohärente, kooperative Konstruktivität umwandeln.

    Wir sind SEINE Kinder in alle Ewigkeit und kein Ego wird das verändern. Aus Sicht der Ewigkeit eine unverbrüchliche Wahrheit, verankert im Symbol des Regenbogens.

    Einzig: Wir halten an der Wahrnehmung fest, „das“ kann nicht sein, bei „dem“, was im Außen zu geschehen scheint. Je „näher“ wir uns im Herzen der uneingeschränkten Akzeptanz des heutigen Leitgedankens öffnen, umso mehr wird auch der Tod des Körpers als Illusion für den verbundenen Geist entlarvt. „Kommen wir mit dem Tod zurecht, ist das Unmögliche möglich“, gestern, in dem Film „Das Geheimnis der Gier“.

    Doch seine Angst vor dem Tod hatte auch dieser Sozialpsychologe nicht verloren, da er den heutigen Leitgedanken wahrscheinlich nicht „kennt“ und damit dieses Tor zur Ewigkeit noch durch Glaubenssätze und Annahmen über den Tod verschleiert ist. Dr. Eben Alexander, der nach einer seltenen Meningitis einige Zeit einige Einblicke in die Klarheit „drüben danach“ tun durfte, kam im Film über die Gier zwar zu Wort, konnte - in dieser Form des Zusammenschnittes - seine Erfahrung jedoch nicht einmal ansatzweise „ausführen und verdeutlichen“, die Angst vor dem Tod ist ganz einfach die „Mutter aller Ego-Bomben“. Aber wir sind in alle Ewigkeit genau wie das Bewusstsein, das uns schuf. Denn das Ego in der Zeit kann den Willen der Ewigkeit nicht verändern.

    Im Kurs finden sich wirksame „Türöffner“, die ich bisher sonst in dieser Klarheit nicht gefunden hatte; der heutige ist ein wirkliches „Highlight“, ein uchstäblicher „Evergreen“. Viel Freude bei der kreativen Anwendung. Einfach für einen Moment alles vergessen und weglegen, was am heutigen Gedanken zweifelt. Mehr muss nicht getan werden…

    Jede Wiederholung und Anwendung des heutigen Gedankens hat Spaß gemacht und Freude gebracht. Wichtig ist, die Gaben des Himmelreiches als ewig unwandelbare Gaben zu betrachten: Ein Schatzhaus, das sich niemals leert und ewige Gaben enthält - ist für das Ego „physisch und zeitlich“ völlig unvorstellbar, aber die einzig völlig gerechte und gänzlich mitfühlende, göttliche „Regelung“ ist: Gib allen alles!

    Was daraus (durch Dissoziation von Vollkommenheit) „abgezogen“ wird, entziehen wir dabei allen - und uns selbst - als unserem verbundenen Selbst. Diesen Gedanken zu teilen, mehrt die Ganzheit von Ganzheiten und löst die Illusion auf, dass die Vollkommenen vervollkommnet werden müssten. Wir sind, was wir immer suchten. Es war halt nur mäßig intelligent, Ganzheit dort zu suchen, wo sie nicht ist.

    Was gäbe es noch zu beklagen, hielten wir nicht am „zeitlich begrenzten“ Moment der Unvollkommenheit aufgrund unserer bewusst gewählten Unwissenheit über unsere wahre Identität fest, was wir wirklich sind?

    Freie Entscheidung beschreibt halt nur die Möglichkeit der Entscheidung, wann wir zu unserer Quelle zurückkehren, nicht, ob wir (nach Ablauf aller Zeiträume) dahin zurückkehren werden. Wir haben als Gedanken Gottes die Quelle unseres Bewusstseins niemals verlassen und ruhen weiterhin „todsicher“ in der Ewigkeit Gottes.

    Alles ist jetzt, weiterhin und in alle Ewigkeit, wie Gott es schuf. In der Ewigkeit sind wir todsicher sicher vor dem Tod. Es gibt weder Schuld, noch Tod oder Falschheit. Damit besteht kein Grund für Sühne im Sinne von Rache, außer für Sühne als einem symbolischem Akt der Vergebung für etwas, das niemals eine Veränderung in unserem Geist bewirken konnte oder es je können wird. Niemandem wurde jemals etwas „entzogen“; alle haben alles, weil alle alles sind. Liebende Gerechtigkeit lebt im ebenmäßigen Ebenbild eben ebenfalls ebenbildlich. Es ist ganz einfach logisch betrachtet unmöglich: Die „ganze Zeit“ kann die „Fixierung der Seele“ in der Ewigkeit nicht endgültigem „auf Abstand“ halten.

    Daran scheiterte das „Nicht-Denksystem“ meines Egos. Zwei Denksysteme können nicht lange nebeneinander bestehen, eines wird vergehen. Vergeben und vergessen werden kann es todsicher mit dem heutigen Gedanken. Solange wir uns nicht für ein Denksystem entscheiden, wird Konflikt wahrgenommen. Der Tod ist die Entscheidung dafür, sich nicht entscheiden zu wollen. Er ist nichts, weil das Leben des Geistes damit nicht endet. Wir verzögern höchstens unser Lernen und damit wird die Zeit der Konflikte nutzlos verlängert und das Leiden in der Welt des Egos gewählt. Heute wählen wir unsere wahre Identität, so dieser Gedanke als wahr angenommen werden kann und so wahrgemacht wird.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seite 164 / 165

  2. #352

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Mal eine Verdichtung als Wiederholung und Vorausblick auf die Gedanken bis Lektion 200.

    200. Es gibt keinen Frieden außer dem Frieden Gottes..
    199. Ich bin kein Körper. Ich bin frei.
    198. Nur meine Verurteilung verletzt mich.
    197. Nur meine Dankbarkeit kann ich verdienen.
    196. Nur mich selber kann ich kreuzigen.
    195. Liebe ist der Weg, den ich in Dankbarkeit beschreite.
    194. Ich lege die Zukunft in Gottes Hand.
    193. Alle Dinge sind Lektionen, von denen Gott möchte, dass ich sie lerne.
    192. Ich habe eine Funktion, von der Gott möchte, dass ich sie erfülle.
    191. Ich bin der heilige Sohn Gottes selbst.
    190. Ich wähle Gottes Freude anstatt Schmerzen.
    189. Ich fühle Gottes Liebe jetzt in mir.
    188. Der Frieden Gottes leuchtet jetzt in mir.
    187. Ich segne die Welt, weil ich mich selbst segne.
    186. Die Erlösung der Welt hängt von mir ab.
    185. Ich will den Frieden Gottes.
    184. Der Name Gottes ist mein Erbe.
    183. Ich rufe den Namen Gottes und meinen eigenen an.
    182. Ich will einen Augenblick lang still sein und nach Hause gehen.
    181. Ich vertraue meinen Brüdern, die eins mit mir sind.

    180 – 171: Fünfte Wiederholung

    170. In Gott ist keine Grausamkeit und keine ist in mir.
    169. Durch Gnade lebe ich, durch Gnade werde ich befreit.
    168. Deine Gnade ist mir gegeben. Ich erhebe jetzt Anspruch auf sie.
    167. Es gibt ein Leben, und das teile ich mit Gott.
    166. Mir sind die Gaben Gottes anvertraut.
    165. Lass meinen Geist den Gedanken Gottes nicht verleugnen.
    164. Jetzt sind wir eine mit IHM, der unsere Quelle ist.
    163. Es gibt keinen Tod. Gottes Sohn ist frei.
    162. Ich bin, wie Gott mich schuf.
    161. Gib mir deinen Segen, heiliger Sohn Gottes.
    160. Ich bin daheim. Die Angst ist hier der Fremde.
    159. Ich gebe die Wunder, die ich empfangen habe.
    158. Heute lerne ich geben, wie ich empfange.
    157. In Seine Gegenwart möchte ich jetzt eingehen.
    156. Ich gehe mit Gott in vollkommener Heiligkeit.
    155. Ich will zurücktreten und IHM die Führung überlassen.
    154. Ich bin unter den Dienern Gottes.
    153. In meiner Wehrlosigkeit liegt meine Sicherheit.
    152. Die Macht der Entscheidung ist mein.
    151. Alle Dinge sind ein Echo der Stimme für Gott.

    150 – 141: Vierte Wiederholung

    140. Nur von der Erlösung kann man sagen, dass sie heilt.
    139. Ich will die Sühne für mich akzeptieren.
    138. Der Himmel ist die Entscheidung, die ich treffen muss.
    137. Wenn ich geheilt bin, bin ich nicht allein geheilt.
    136. Krankheit ist eine Abwehr gegen die Wahrheit.
    135. Wenn ich mich verteidige, werde ich angegriffen.
    134. Lass mich die Vergebung wahrnehmen, wie sie ist.
    133. Ich will dem Wertlosen keinen Wert beimessen.
    132. Ich mache die Welt von allem los, wofür ich sie hielt.
    131. Niemand kann scheitern, der die Wahrheit zu erreichen sucht.
    130. Es ist unmöglich, zwei Welten zu sehen.
    129. Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will.
    128. Die Welt, die ich sehe, birgt nichts, was ich will.
    127. Es gibt keine Liebe außer der Liebe Gottes.
    126. Alles, was ich gebe, wird mir selbst gegeben.
    125. In der Stille empfange ich heute Gottes Wort.
    124. Ich will mich daran erinnern, dass ich eine mit Gott bin.
    123. Ich danke meinem Vater für Seine Gaben an mich.
    122. Vergebung bietet alles, was ich will.
    121. Vergebung ist der Schlüssel zum Glück.

    120 - 111. Dritte Wiederholung: 91 – 110

    110. Ich bin, wie Gott mich schuf.
    109. Ich ruhe in Gott.
    108. Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit eins.
    107. Die Wahrheit wird alle Irrtümer in meinem Geist berichtigen.
    106. Lass mich still sein und auf die Wahrheit hören.
    105. Der Friede und die Freude Gottes sind mein.
    104. Ich suche nur, was in Wahrheit mir gehört.
    103. Gott, der die Liebe ist, ist auch das Glück.
    102. Ich teile den Willen Gottes, der mein Glück will.
    101. Gottes Wille für mich ist vollkommenes Glück.
    100. Mein Teil ist wesentlich für Gottes Heilsplan.
    99. Erlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe.
    98. Ich will meine Rolle in Gottes Heilsplan akzeptieren.
    97. Ich bin reiner Geist.
    96. Erlösung kommt von meinem einen Selbst.
    95. Ich bin ein Selbst, vereint mit meinem Schöpfer.
    94. Ich bin, wie Gott mich schuf.
    93. Licht und Freude und Frieden weilen in mir.
    92. Wunder werden im Licht gesehen und Licht und Stärke sind eins.
    91. Wunder werden im Licht gesehen.

    90 – 81: Zweite Wiederholung: (Veränderung des Personalpronomens in „wir“, statt „ich“)

    80. Lasst uns erkennen, dass unsere Probleme gelöst sind.
    79. Lasst uns das Problem erkennen, damit es gelöst werden kann.
    78. Lass Wunder allen Groll ersetzen.
    77. Wir haben ein Anrecht auf Wunder.
    76. Wir unterstehen keinen Gesetzen außer den Gesetzen Gottes.
    75. Das Licht ist gekommen.
    74. Es gibt keinen Willen außer Gottes Willen.
    73. Wir wollen, dass Licht werde.
    72. Groll hegen ist ein Angriff auf Gottes Heilsplan.
    71. Nur Gottes Heilsplan wird funktionieren.
    70. Unsere Erlösung kommt von uns.
    69. Unser Groll verbirgt das Licht der Welt in uns.
    68. Die Liebe hegt keinen Groll.
    67. Die Liebe hat uns erschaffen wie sich selbst.
    66. Unser Glück und unsere Funktion sind eins.
    65. Unsere einzige Funktion ist die, die Gott uns gab.
    64. Lasst uns unsere Funktion nicht vergessen.
    63. Das Licht der Welt bringt jedem Geist Frieden durch unsere Vergebung.
    62. Vergebung ist unsere Funktion als Licht der Welt.
    61. Wir sind das Licht der Welt.
    (Im Original in der ersten Person Singular, hier im „Wir“)

    60 – 51: Erste Wiederholung

    50. Ich werde von der Liebe Gottes erhalten.
    49. Die Stimme Gottes spricht den ganzen Tag zu mir.
    48. Es gibt nichts zu fürchten.
    47. Gott ist die Stärke, auf die ich vertraue.
    46. Gott ist die Liebe, in der ich vergebe.
    45. Gott ist der Geist, mit dem ich denke.
    44. Gott ist das Licht, in dem ich sehe.
    43. Gott ist meine Quelle. Ich kann nicht getrennt von IHM sehen.
    42. Gott ist meine Stärke. Die Schau ist seine Gabe.
    41. Gott geht mit mir, wohin auch immer ich gehe.
    40. Ich bin gesegnet als Sohn Gottes.
    39. Meine Heiligkeit ist meine Erlösung.
    38. Es gibt nichts, was meine Heiligkeit nicht vermag.
    37. Meine Heiligkeit segnet die Welt.
    36. Meine Heiligkeit umhüllt alles, was ich sehe.
    35. Mein Geist ist Teil von Gottes Geist. Ich bin sehr heilig.
    34. Ich könnte stattdessen Frieden sehen.
    33. Es gibt eine andere Art, die Welt zu betrachten.
    32. Ich habe die Welt erfunden, die ich sehe.
    31. Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe.
    30. Gott ist in allem, was ich sehe, weil Gott in meinem Geist ist.
    29. Gott ist in allem, was ich sehe.
    28. Vor allem will ich die Dinge anders sehen.
    27. Vor allem will ich sehen.
    26. Meine Angriffsgedanken greifen meine Unverletzlichkeit an.
    25. Ich weiß nicht, wozu irgendetwas dient.
    24. Ich nehme nicht wahr, was zu meinem Besten ist.
    23. Ich kann der Welt, die ich sehe, entrinnen, indem ich Angriffsgedanken aufgebe.
    22. Was ich sehe ist eine Form von Rache.
    21. Ich bin entschlossen, die Dinge anders zu sehen.
    20. Ich bin entschlossen, zu sehen.
    19. Ich erfahre die Wirkungen meiner Gedanken nicht allein.
    18. Ich erfahre die Wirkungen meines Sehens nicht allein.
    17. Ich sehe keine neutralen Dinge.
    16. Ich habe keine neutralen Gedanken.
    15. Meine Gedanken sind Bilder, die ich gemacht habe.
    14. Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen.
    13. Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst.
    12. Ich rege mich auf, weil ich eine bedeutungslose Welt sehe.
    11. Meine bedeutungslosen Gedanken zeigen mir eine bedeutungslose Welt.
    10. Meine Gedanken bedeuten nichts.
    9. Ich sehe nichts, wie es jetzt ist.
    8. Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.
    7. Ich sehe nur die Vergangenheit.
    6. Ich rege mich auf, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.
    5. Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine.
    4. Diese Gedanken haben keinerlei Bedeutung.
    3. Ich verstehe nichts, was ich sehe.
    2. Ich habe allem, was ich sehe, die gesamt Bedeutung gegeben, die es für mich hat.
    1. Nichts, was ich sehe, bedeutet etwas.


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010

    Übungsbuch Seiten III - IX


    Dann folgen noch 14 Fragen, die in je 10 Lektionen erläutert werden:

    1. Was ist Vergebung?
    2. Was ist die Erlösung?
    3. Was ist die Welt?
    4. Was ist Sünde?
    5. Was ist der Körper?
    6. Was ist der Christus?
    7. Was ist der Heilige Geist?
    8. Was ist die wirkliche Welt?
    9. Was ist Christi Wiederkunft?
    10. Was ist das Jüngste Gericht?
    11. Was ist die Schöpfung?
    12. Was ist das Ego?
    13. Was ist ein Wunder?
    14. Was bin ich?

    Die letzten 5 Lektionen lauten gleich. Gleich dreimal ist "Ich bin, wie Gott mich schuf" vertreten: 94; 110 und 162.

  3. #353

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 95

    „Ich bin ein Selbst, vereint mit meinem Schöpfer“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=on9hkC-h0mY

    „Du bist ein SELBST mit mir, vereint in diesem Selbst mit unserem Schöpfer. Ich ehre dich um dessentwillen, was ich bin und WAS ER ist, DER uns beide als EINS liebt.“ (2)

    Damit ist alles bisher Geschriebene in 8 oder 31 Worten gesagt. Jeder ist Teil eines geeinten Selbstes, nur daher kann Geben und Empfangen in Wahrheit eins sein. Sehen wir es als die Überlegung eines einzigen Neurons in einem Gehirn, wird die Veränderung in der Informationsstruktur tatsächlich als Ganzheit an andere Neuronen geleitet. Da jedes Neuron mit gut 10 000 Facebook-Followern direkt verlinkt ist, geht nichts jemals „verloren“. So spricht der Kurs von „uns“ als GEDANKEN GOTTES, was die Analogie mit den Gehirnzellen verdeutlichen könnte. „ICH“ weiß ja auch nicht, welche „Gehirnzelle“ es ist, die einen „wesentlichen“ Beitrag zu meiner jetzigen Bewusstseinsverfassung (als Informationsstruktur im Bewusstsein des Gehirnbenutzers) beigetragen hat. Selbst wenn ich wüsste, welches Neuron die Information in Umlauf gebracht hat, wüsste ich nur, dass alle anderen Neuronen „da ebenso mit drin hängen“; ALL-so sucht die optische Täuschung, die sich ICH nennt, natürlich „mein ganzes Gehirn“ zu schützen und nicht nur einen bestimmten Teil. Ebenso kann eigentlich keine einzelne Gehirnzelle von „ICH“ sprechen, aber ich würde fast wetten, dass sie es „tun“. Sie besitzen ein Innen und ein Außen. Sie denken Gedanken als Ganzheiten und sind die kleinste „Bewusstseinseinheit, die der Quelle aller Gedanken, dem Bewusstsein des bewussten SEINS verbunden sind. Daher ist das Innere wie das Äußere, und das Äußere gleich dem Inneren.

    Daher kann der Mensch auch völlig entgegengesetzte Ergebnisse erzielen, in dem er entscheidet, ob er durch das Ego projiziert, oder durch den Heiligen Geist – alles in allem - Ganzheiten teilt und spiegelt. Später heißt dieser Gedanke dann irgendwann:

    Ich bin EIN SELBST, ein Heiliger Sohn Gottes, frei von allen Grenzen, sicher und ganz und geheilt. Frei, (den anderen Neuronen, Anm.) zu vergeben und frei, ein Gehirn von der Schuld zu erlösen.

    Es wird ein einzelnes Neuron in meinem Gehirn sein, das die Gesamtheit von 400 Milliarden Informationseinheiten auf 2000 derselben im Bewusstsein verdichtet, Einfluss auf meinen Bewusstseinszustand nimmt und zur Vergebung aufruft. Welches es ist, kann ich nicht „ausmachen“ oder „unterscheiden“, „ich bin“ ja „ein SELBST“, selbst, wenn das einzelne Neuron noch glauben mag, ein (vom Funknetz) getrenntes Ego zu sein. Was immer noch eine vereinfachte Analogie abbildet, denn in 8 „Quantenbits“ könnten alle Informationen des Universums verpackt werden. Gott ist daher nicht als das physische Gehirn dieser Analogie zu betrachten, sondern die Gesamtheit, die in acht Quantenbits Informationsstruktur selbstentfaltend enthalten ist.

    (Kap.7:3) „Die Gesetze des Geistes“
    „was du projizierst, ist für dich wirklich“, „diametral entgegengesetzte Ergebnisse“, „Glauben an die Möglichkeit entgegengesetzter Ergebnisse zweier in Konflikt stehenden Stimmen“, „Freiheit und ihr einzig möglicher Schutz: dafür eintreten, aber nicht dafür kämpfen“, „zwischenpersönlich und die Trennung durch den Körper“, „sich als Geist betrachten“, „Einklang von Geistern“, „was du projizierst, das glaubst du“, „keine Glaubenssätze in der Gewissheit des Seins“, „Gesetz der Schöpfung“, „erschaffen, weil ER durch es erschuf“, „Gesetze müssen kommuniziert werden, um hilfreich zu sein“, „Erhalt der ursprünglichen Bedeutung durch den Heiligen Geist“, „Veränderung von Bedeutung zur Wahrung der Form“, „Unterschiede in der Form spielen keine Rolle“, „eine einzige Bedeutung“, „Lektion im Erinnern“, „Vergessen, um sich zu erinnern“, „Beständigkeit lernen, um sie zu sein“, „Verwirrung beeinträchtigt die Bedeutung“, „Teilen und ausdehnen“, „Kommunikation ist vollkommen direkt und vollkommen geeint, absolut frei und deshalb kann nichts die Wahrheit angreifen“
    https://www.youtube.com/watch?v=_8-n4gvafVo

    „Als wir uns selber enterbten, wurden wir zu Lernenden“. Das „Gegenmittel“, um das diametrale Ergebnis zum Wahnsinn und Chaos des Egos hervorzubringen, ist der heutige Leitgedanke. Er erklärt auch, warum ich so lange auf dem recht freudlosen Freud´schen Anbindungsirrtum herumgeritten bin: Der Psychologie fehlt die Kraft, die Unveränderlichkeit des Geistes wiederherzustellen, da sie nicht den Mut aufbringt, sich und ihre zu „Erinnernden“ als eins in einem SELBST anzuerkennen. Mit dem „Ausschluss“ ist jedoch das „Gefängnis der Psychologie“ und der „Ego-Körper-Illusion“ verbunden, einfach ein diametrales Ergebnis im Prozess der Rückanbindung der Seele an das eine Selbst, dessen Teil wir sind.

    Den heutigen Anwendungsgedanken im Geist mit der liebenden Wahrheit aus dem Herzen aufgefüllt, kann bei Begegnungen jedweder Art heilsam sein:

    Du bist ein SELBST mit mir, vereint in diesem SELBST mit unserem Schöpfer. Ich ehre dich um dessentwillen, was ich bin und WAS ER ist, DER uns beide als EINS liebt“. (2)

    Da in einem Selbst natürlich jedwede Art von Personal- und Possessivpronomen bedeutungslos erscheint, könnten die beiden Vorgenannten „Fürworter“ besser als „Gegenwörter“ mit „Obsessiv-Anti-Nomen“ bezeichnet werden, als „Seelen-Anbindungs-Platzhalter-Namen“. Die längere Nicht-Seelenanbindung an das EINE Selbst erzeugt die unauffüllbare Leere ohne eine Lehre, die aus der Fehlwahrnehmung (getrennter Gedanken in einem verbundenen Geist) herausführen könnte.

    „Die Schöpfung ist die Summe aller Gedanken GOTTES, unendlich an der Zahl und überall ohne Grenzen. Nur die Liebe erschafft und nur wie sich selbst. Es gab nie eine Zeit, wo all das, was sie schuf, nicht da war. Auch wird es niemals eine Zeit geben, in der irgendetwas, was sie schuf, irgendeinen Verlust erleidet. Auf immer und ewig sind die GEDANKEN GOTTES ganz genau so, wie sie es waren und wie sie sind, unverändert durch die Zeit und nachdem die Zeit vorbei ist.“ (3)

    Durch Ausdehnung möchte sich die Liebe mehren.

    „Die Unversehrtheit seines Einsseins ist verbürgt auf ewig, auf ewig gehalten in SEINEM heiligen Willen, jenseits jeder Möglichkeit von Schaden, Trennung, von Unvollkommenheit und irgendwelchen Flecken auf seiner Sündenlosigkeit. Wir sind die Schöpfung, wir sind die Söhne GOTTES.“ (4)

    Vergebung ist dabei der Schlüssel zum Glück. Wenn der Satz: „Ich bin ein Selbst“, wahr ist, muss auch der Satz: „Wir sind ein Selbst, vereint mit unserem Schöpfer“, wahr sein. Was wir von „Trump“ als unserem Symbolego (neben allen anderen Teilen unseres vereinten Selbstes) lernen könnten, ist, dass die Ausblendung als „das NICHT-ICH“ in einem verbundenen SELBST zu nichts führen kann als Unverständnis. Noch mehr, wenn dies in unserer Analogie, einzelne Gehirnzellen voneinander sagen, die ein gemeinsames Bewusstsein eines Gehirnbenutzers prägen.

    Doch wer benutzt was wofür und vor allem - WOZU?

    Wir denken in Ganzheiten und versuchen, dies in sprachliche Symbole von Symbolen zu „verpacken“, doch sind wir Teil dieser Gesamtheit und kein „externer Beobachter“, getrennt von dem, was wir wahrnehmen. Der Einfluss des Beobachters auf das Beobachtete ist ebenso in diesem Satz wiederzufinden:

    „GOTTES EINSSEIN und das unsere sind nicht getrennt, weil SEIN EINSSEIN das unsere umfasst. Dich mit mir (dem Christus in uns, Anm.) zu verbinden heißt, SEINE Macht in dir wiederherzustellen, weil wir sie miteinander teilen. Ich biete dir nur das Erkennen SEINER Macht in dir an, darin aber liegt die ganze Wahrheit. Indem wir uns vereinen, vereinen wir uns mit IHM“.

    Dazu ist die Grundprämisse zu erinnern, dass Gott, der die Liebe ist, auch das Glück ist. Einsteins Frage nach einem „freundlichen Universum“. Ja oder nein? Wenn Liebe sich ausdehnen lässt, und das tut sie, dann sollte angenommen, dass der Geist, dessen Gedanken wir sind, freundlicher Natur ist. Denn Gott ist Freude, wie auch wir Freude sind, wählen wir es nicht, Gedanken zu denken, die nicht „unsere“ sind.

    Diese Gedanken sind Folge von PROJEKTIONEN anderer in unserem Geist, die als Fremd- und SELBST-BILD-Verzerrung in Suggestivform wirksam werden. Nur Liebe erschafft, indem sie sich ausdehnt, wie sie ist. Liese mit Possessiv- und Obsessiv Pronomen zu verbinden, bindet das Grenzenlose an Grenzen. „Meine“ Liebe (zu XXX) ist immer das Festhalten-Wollen des Momentes, der die Zeit am Fließen hindert. Als zeitloses Konzept einer geteilten Ganzheit ist die Quelle der Suche im SELBST verortet. Nennen wir Gott daher einmal den Gehirnbenutzer des Universums, dann können wir doch nur annehmen, dass Freude unser aller Wille ist, was dann auch unser Glück wäre. Wachsamkeit ist die Fähigkeit, zu erkennen, was „einströmt“ und nicht mit den Gedanken übereinstimmt, die zu Freude führen. Da die Leitgedanken - nach der Entscheidung - für das Erproben des Denkens dieser Gedanken zu Freude führen, scheint der Gedanke, ein Gedanke zu sein, durchaus Ewigkeit zu beinhalten.

    Die diametrale Umkehrung der bisher angewandten „Projektionstechnik“ hin zu einer „Ausdehnungstechnik von Gewünschtem, das VORHANDEN ist, könnte das Freud´sche „Mangeldenksystem“ ebenso umkehren. Lange Rede, kurzer Sinn. Eigentlich ein SINN in einem SELBST. All der Unsinn muss halt draußen bleiben… Nur eine faustische Projektion. Macht ein Mensch die Faust auf, ist sie weg. „Sind alle erlöst“; gewinnt, jede Wette.

    Nur die Zeit, die wir dafür benötigen, ist unsere freie Entscheidung. Das Ergebnis stand vor der Wette fest. Wie lange kann eine Gehirnzelle davon träumen, ein getrenntes Selbst zu sein? Losgelöst vom Bewusstsein eines unfragmentierten, ungespaltenen Willens können wir keine Zufriedenheit - weder als Einzel-, noch als Gesamtwesen - in wechselwirkendenden, symbiotischen und vernetzten Selbst-Systemen erleben und empfinden. Wie Neuron und Gehirn, Mensch und Kosmos, Gedanke und Gefühl alle im Bewusstsein zu einer Ganzheit verbunden sind, war es immer die Liebe, die das Motiv zu einer Bewegung bildete, die zur Ausdehnung von Ganzheiten aufruft, um HABEN und SEIN damit gleichzusetzen. Das „osmotische Gleichgewicht der Seele“ ist wiederhergestellt – der Mangel beseitigt - sie saugt das Leben nicht mehr auf, sie ist das LEBEN darin und fließt wie Wasser durch die Zeit. Kein Überdruck – kein Unterdruck, sondern einfach ein Fließgleichgewicht aller Kräfte. Welche Zeit, fragt die Seele, die wie ein Fisch im Wasser darin schwimmt…

    Der Schwamm der Seele hat sich mit dem Wasser des Lebens gesättigt und findet Seelenruhe, da sie erkennt - neu und wieder - angefüllt mit Wasser zu sein. Das Salz in der Suppe des Lebens ist die SEELE. Die Suppe kann verkochen, das Salz bleibt im Topf. Kommt wieder Wasser hinzu, schmeckt auch die nächste Suppe salzig. Liebe ist das Wasser und das Salz ist der lebendige Geist, der in der Seele jeder Suppenküche wirksam ist und den Geschmack aller bestimmt, die sich das Süppchen einbrockten und es daher auszulöffeln beschlossen hatten..

    Keine Suppe kann uns „in Teilen“ schmecken und viele Köche verderben sie zudem zumeist, weil sie die Bedeutung des zu erzielenden „Geschmacks“ der Suppe nicht „vereinheitlichen“ konnten. Im Begriff intermental oder intramental liegt das, was als „Funknetz“ des Heiligen Geistes verstanden werden könnte und eine geeinte Bedeutung selbstentfaltend entfaltet. Einfach eines Geistes sein, dann sind keine Worte mehr nötig, um direkte Kommunikation zu erreichen. Sprache war vor der Trennung nicht notwendig. Symbole von Symbolen…

    Der Wille des Schmetterlings ist es zumindest nicht, eine Raupe bleiben zu wollen. Für die Raupe, das Ego, sieht die Welt ganz anders aus...

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seite 166 – 168
    (2) Ebd.
    (3) Übungsbuch Seite 462
    (4) Ebd.

  4. #354

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 96

    „Erlösung kommt von meinem einen Selbst“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=BMFJLhDc3p4

    „Erlösung kommt von meinem einen Selbst. SEINE GEDANKEN sind die meinen, auf dass ich sie benutze.“ (2)

    Dieser Satz lässt sich mit dem vereinheitlichten Lehrplan verbinden. Allerdings nicht der Satz von Alexandra bei Min 9:10: Nein, der Kurs benötigt keine magischen Mittel, da diese schon im Selbst - zu einer Gesamtheit – vereinheitlicht und vorhanden sind. So sehen wir im Prinzip auf den Erkenntnisgewinn im Laufe des Kurses, wobei ich mich freue, dass Alexandra ihre „Manifestationstechniken“ einmal an die Seite gelegt hat. Die „reine Motivation“ ist in dem Moment vorhanden, wenn wir unsere Absicht zum Ausdruck bringen, unsere Befreiung aus dem Glauben an die Schuld in unserem EINEN Selbst zu suchen. Mit dieser Entscheidung - für die Freiheit eines schon vereinheitlichten Lehrplans – sind alle fragmentierten magischen „Manifestationstechniken“ obsolet geworden. Es nutzt uns nur, was dem Selbst in seiner Selbsterkenntnis nützlich ist, was immer sowohl hilfreich wie harmlos bleiben sollte, die Angst und Verwirrung nicht zu verstärken. „Magische Fähigkeiten“ sind selektiv und „suchen“ im Außen und in der Projektion von Ego-Wünschen genau das, was doch schon in uns ist. Daneben sind „magische Fähigkeiten“ ein „Schweinerennen“ auf einer Ebene, die ebenso in ein Chaos aus „Mangeldenken“ führt. Bedenken wir die „Mittelsmänner des Zorns in der Projektion“ in „Wirkrelation“ zu den „Sendboten des Himmels“ in der Verbindung mit dem EINEN Selbst, dann sind die „diametralen Ergebnisse“ in dieser Auswahl vorgezeichnet. Das geeinte Selbst in jedem Gegenüber schon zu sehen, obwohl dieses Selbst es - in sich selbst - noch nicht erkannt hat, ist mit Ausdehnung durch Ganzheit gemeint.

    Wir benötigen keine „magischen Operationen“ um Gott zu erreichen, da dieser WEG von Christus gegangen wurde und alle Fähigkeiten in vollbrachten Werken bedeutungslos sind. Es lernen immer alle zusammen, denn jeder Gedanke wird in unserem Selbst geteilt. So kann die Ewigkeit als geeinter Prozess des Erinnerns daran, in der Zeit gesehen werden, was NATÜRLICH alle Fähigkeiten eines vollbrachten Werkes beinhaltet. Was jedoch nicht das Ziel des Lernens ist, sondern die Heil-Mittel und Wege dorthin, die über den Heiligen Geist gegeben werden. Alle erinnerten Heil-Mittel jedoch, die dem Heiligen Geist zum Teilen - in Ganzheiten für Ganzheiten - angeboten werden, kehren – geläutert vom Heiligen Geist - zum Reinen Geist - im unveränderlichen SELBST zurück und damit zu uns selbst:

    „„Dein SELBST bewahrt SEINE Gedanken, und sie verbleiben in deinem Geist wie auch in Gottes Geist. […] Die Erlösung ist ein Gedanke, den du mit Gott teilst, weil SEINE STIMME sie für dich angenommen und in deinem Namen geantwortet hat, dass es vollbracht sei.“ (3)

    Wir brauchen nur die Gedanken annehmen und teilen, die weiterhin in uns sind, weil sie in GOTT vollständig wahr sind. Die Gedanken des Ego-Denksystems sind nicht von uns selbst und schwächen den Geist graduell. Heilung hingegen ist die vollständige Befreiung ohne Gradierungen des immer maximal wirkenden Liebevollen. Die Gradierung von Heilung ist somit ein Konzept ohne wirkliche Bedeutung in einem verbundenen Gesamtsystem. Das Alles ist immer alles und das Nichts immer nichts. Ein weniger als ALLES ist bedeutungslos, ebenso wie „ein wenig Nichts“ bedeutet, allem könne etwas entzogen worden sein. Das große Ganze in jedem Ganzen zu sehen, lässt daher keine Grade von Fähigkeiten innerhalb vollbrachter Werke zu. Wir erkennen, dass allen schon alles gegeben wurde. Was bleibt ist die Feststellung, dass dafür das Denksystem des Egos aufzugeben ist, damit aus dem Nichts wieder ALL-EINIGKEIT im Innen und Außen wird, die Alleinigkeit des Himmelreiches, in dem Konzepte von Nicht-Ganzheit vollkommen unmöglich bleiben müssen. So folgt der Willen der gewählten Absicht und die Energie dem ursprünglichen Gedanken.

    (Kap.7:4) „Der vereinheitlichte Lehrplan“
    „Alles und Nichts und die Bedeutungslosigkeit von Gradierungen dazwischen“, „was dies ist, kann nicht begriffen werden, da maximale Motivation unterstellt wird“, „Fähigkeiten sind Lernpotenziale“, „Lernen bedeutet Mühe und Mühe bedeutet Willen“, „geeinter Zweck des Heiligen Geistes“, „einheitliche Zielsetzung für alle Bemühungen“, „verschiedene Fähigkeiten, die längere Zeit einem einzigen Zweck gewidmet werden, werden die Fähigkeiten selbst vereinheitlicht und tragen zu einem Ergebnis bei“, „nur auf eine Weise angleichen“, „müheloses Vollbringen“, „eine Lektion für alle“, „weil ich bei euch bin alle Tage, seid ihr der Weg, die Wahrheit und das Leben“:
    https://www.youtube.com/watch?v=vA0tkPqLYy8

    Alles trägt zu einem Ergebnis bei. Gleichwertigkeit ist kein variabler Zustand. Eine einzige Lektion wird konfliktfrei vom Heiligen Geist gelehrt und ist immer maximal, niemals selektiv. Für niemanden und in keiner Situation ist die Stimme für Gott nicht erreichbar, daher gibt es keine Grade von Fähigkeiten, die uns „dorthin“ bringen. Wird erkannt, dass die Befreiung aus den Fesseln des Ego-Denksystems ganz (in unserem Selbst ) in uns selbst liegt, wird auch „das Maximum“ dieser Entscheidung – im geteilten Ergebnis aller Bemühungen - nachvollziehbar. Die Erlösung des einen Selbstes, von allen Graden der Selbstbeschränkung durch die „Glaubenssätze“ des Egos, kann mit Freiheit und Grenzenlosigkeit verknüpft werden, so wird das Selbst in uns dadurch wahr, dass wir es wahrzunehmen beabsichtigen. Mit dieser Absicht ist die kleine Bereitwilligkeit zum Ausdruck gebracht, die der Kurs erfordert: Die eigene und freie Entscheidung.

    Es ist die Entscheidung, das Selbst in uns selbst zu „verorten“, nicht in irgendwelchen graduellen „Fähigkeiten“ in einer möglichen Zukunft, sondern im schon „vollbrachten WERK“, genau hier und jetzt.

    Wer es schafft, die vier Worte: „ICH BIN EIN SELBST“, wirklich ernst zu meinen, wenn sie gedacht werden, macht damit einen Riesenschritt auf die Freiheit zu. Sich gedanklich um diesen Gedanken kreisend zu bewegen, ist noch im „Verstand“ anzusiedeln. Ihn „im Geist „erklingen“ zu lassen und zu „erleben“, gelingt in den „Lücken“ zwischen den Gedanken. Diesen Gedanken anzunehmen, kann erlernt werden, indem wir diesen Gedanken ausdehnen, was ihn von selbst, er die Freiheit des Geistes sein lässt.

    Zur Freiheit wäre vorausblickend noch auf die „einzige Lektion“ hinzuweisen, für die unser innerer Lehrer in Wahrheit eintritt:

    „Nichts, was GOTT schuf, kann sich deiner Entscheidung widersetzen, wie auch nichts, was GOTT schuf, sich SEINEM Willen widersetzen kann. Gott hat deinem Willen seine Macht gegeben, die ich zu Ehren SEINES Willens nur anerkennen kann. Wenn du sein willst wie ich, so werde ich dir helfen, in der Erkenntnis, dass wir gleich sind. Wenn du anders sein willst, werde ich warten, bis du anderen Geistes geworden bist. Ich kann dich lehren, aber nur du kannst beschließen, auf meine Lehre zu hören. Wie kann es anders sein, wenn das REICH GOTTES Freiheit ist? Freiheit kann nicht durch Tyrannei irgendwelcher Art erlernt werden, und die vollkommene Gleichheit aller Gottessöhne lässt sich nicht durch die Herrschaft eines Geistes über einen anderen erfassen. GOTTES SÖHNE sind an Willen gleich, da sie alle ihres Vaters Wille sind. Das ist die einzige Lektion, die zu lehren ich gekommen bin“. (4)

    So wartet unser innerer Lehrer mit unendlicher Geduld auf unsere freie Entscheidung. Mit dieser Entscheidung ist das Ziel „fixiert“ und der „gegangene Weg“ erscheint in Wahrheit als Licht in uns selbst.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) – (3) Übungsbuch Seiten 172 – 173
    (4) Textbuch Seite 145

  5. #355

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 97
    „Ich bin reiner Geist“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=KCMp4-HUcI0

    Mehr gibt es ohnehin kaum zu sagen.

    (Kap.7:5.1) „Die Beständigkeit des Himmelreiches – das Wiedererkennen der Wahrheit“,
    „Gottes Bedeutung wartet im Königreich des Himmels, sie wartet nicht in der Zeit“, „du kannst dich nur als getrennt von deiner Bedeutung sehen, wenn du dich als unwirklich erfährst“, „unmögliche Lektion des Egos, nicht zu sein, was wir sind“, „eindeutig unmöglich“, „Geist ist dem Frieden treu“, „Ego wähnt sich im Krieg befindlich und sucht Verbündete“, „weil sie alles haben, können sie nicht konkurrieren“, „Idee der Konkurrenz“, „Konkurrenz ist die Überzeugung, es könnten miteinander in Konflikt stehende Interessen möglich sein, daher hast du das Unmögliche als wahr akzeptiert“, „ganze Aufmerksamkeit auf das Himmelreich ausrichten“, „Versöhnung von Haben und SEIN in unserem Geist“, „der „Altar“ ist die Spiegelung vollkommenen Denkens im Licht“,
    https://www.youtube.com/watch?v=WjVT4FVPe5o


    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seiten 172 / 173

  6. #356
    Harald Grota
    Laufkundschaft

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen

    ... (Kap.7:5.1) „Die Beständigkeit des Himmelreiches – das Wiedererkennen der Wahrheit“,
    „Gottes Bedeutung wartet im Königreich des Himmels, sie wartet nicht in der Zeit“, „du kannst dich nur als getrennt von deiner Bedeutung sehen, wenn du dich als unwirklich erfährst“, „unmögliche Lektion des Egos, nicht zu sein, was wir sind“, „eindeutig unmöglich“, „Geist ist dem Frieden treu“, „Ego wähnt sich im Krieg befindlich und sucht Verbündete“, „weil sie alles haben, können sie nicht konkurrieren“, „Idee der Konkurrenz“, „Konkurrenz ist die Überzeugung, es könnten miteinander in Konflikt stehende Interessen möglich sein, daher hast du das Unmögliche als wahr akzeptiert“, „ganze Aufmerksamkeit auf das Himmelreich ausrichten“, „Versöhnung von Haben und SEIN in unserem Geist“, „der „Altar“ ist die Spiegelung vollkommenen Denkens im Licht“,
    https://www.youtube.com/watch?v=WjVT4FVPe5o


    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seiten 172 / 173


    Für mich erscheint das wie eine Reihung von Wörtern, deren Bedeutungen sich erschlagen.



    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen

    Mehr gibt es ohnehin kaum zu sagen.

  7. #357

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 97
    „Ich bin reiner Geist“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=KCMp4-HUcI0

    Mehr gibt es ohnehin kaum zu sagen. [Mehr als den Satz „Ich bin reiner Geist“ gibt es ohnehin kaum zu sagen. Das Erschlagen von Menschen von Menschen, was dem Ego nutzbringend erscheint, ist dann kaum sinnhaft. Ohne das Ego damit angreifen zu wollen, ist das „Totschlagsargument“ des Egos immer in selektiver und bewusst gewählter Unwissenheit des Egos zu suchen, das die Tatsache, reiner Geist zu sein, also SEELE - derzeit in einem Körper befindlich – ausblenden muss, um das Ego-Denksystem zu schützen.

    Selektive und bewusst gewählte Unwissenheit beschreibt hier, sich offensichtlich weder das Video zu Lektion 97, noch das Video zu Kapitel 7:5.1 angesehen zu haben und trotzdem ein Urteil zum Schutz des Ego-Schwachsinns zu fällen.

    Weiterhin bezog sich der Satz: „Mehr gibt es ohnehin kaum zu sagen“, darauf, dass jeder Mensch die freie Entscheidung treffen muss, sich für ein Denksystem zu entscheiden und sich damit dann entweder dem Ego oder dem Heiligen Geist – als reinem und verbundenen Geist - zugehörig fühlen wird. Weiter bezog sich der Satz auch darauf, das Aerolith den Sinn des Forums eher in literarischen Texten, Lyrik und Gedichten sieht und eine „beständige Philosophie der Ewigkeit“ zudem nicht von außen inspiriert werden kann, sondern von jedes Menschen innerem Lehrer vermittelt wird, also keinesfalls von Erklärungen abhängt, sondern von einer inneren Entscheidung für das Lernen.

    Obwohl daher im Prinzip nichts „getan werden muss“, die Bedeutung der Begriffe noch einmal ausführlich:

    (Kap.7:5.1)

    „Die Beständigkeit des Himmelreiches – das Wiedererkennen der Wahrheit“ ist nicht von zeitlich bedingten Irrtümern darüber abhängig, was wir wirklich sind. Nach dem Ablegen des physischen Körpers wird jede Seele dieses natürlich von selbst wiedererkennen, doch dann ist eine „weitere Runde“ in der physischen Welt notwendig, da der Sinn jeder neuen Seelenrunde darin besteht, die Beständigkeit des Himmelreiches in der Zeit zu erkennen. Das Wiedererkennen der zeitlosen Wahrheit kann nur in der Zeit geschehen, da diese Erkenntnis nach der Zeit automatisch wieder vorhanden ist, was jedoch nicht Lernen abbildet, sondern der „beständige Zustand des Himmelreiches“ ist.

    „Gottes Bedeutung wartet im Königreich des Himmels, sie wartet nicht in der Zeit“ bedeutet, die hinter der Zeit fixierte Bedeutung unserer vollkommenen Seele dort finden zu können, wo sie unveränderlich darauf wartet, hinter der in der Zeit veränderten Bedeutung erkannt werden zu wollen. In der Zeit besitzt die Unveränderlichkeit keine unveränderte Bedeutung, es sei denn, alle Veränderungen unserer vollkommenen Seelen werden „verlernt“.

    „Du kannst dich nur als getrennt von deiner Bedeutung sehen, wenn du dich als unwirklich erfährst“. Wenn die veränderte Bedeutung angenommen wurde, erscheinen die hier verwendeten Worte natürlich als „Totschlagsargumente“ für das Ego in der Zeit. Wenn sich die Seele als Körper in der Zeit empfindet, ist die Seele unwirklich. Ist die vollkommene Seele wirklich, erscheint der Körper in der Zeit als ein Gefährt und Gefährte in der Zeit. Hat nur der Körper Bedeutung, wie es in der Ego-Welt angenommen wird, erfährt sich die vollkommene Seele / der reine Geist als von seiner wirklichen Bedeutung getrennt und das Erschlagen von Körpern, Gewalt, Mord und Totschlag gewinnt an scheinbarer Bedeutung für die Verbesserung des Befindens der Befindlichkeit. Wo sich der Geist „verortet“ da befindet er sich und so ist seine Befindlichkeit.

    Die „unmögliche Lektion des Egos, nicht zu sein, was wir sind“, macht uns zu Körpern in der Zeit, nicht zu Geist in alle Ewigkeit. Natürlich ist diese Ego-Lektion Schwachsinn, denn wenn der reine Geist als Seele den Körper verlässt, ist der verlassene Körper ohne jedes innere Leben. Zwar kann dieser Irrtum allgemein akzeptiert werden, was der Zustand der Menschen und der Welt zu bestätigen scheint, doch macht es den Irrtum des Egos dadurch nicht zur Wahrheit. Dem Körper wird Leben durch die Seele verliehen, zieht sich die Seele aus dem Körper zurück, verliert diese unmögliche Lektion des Egos jedwede Bedeutung. Wie beim Verteilen einer korrigierten Klassenarbeit in der Schule: Wir wissen wieder, was zu Lernen gewesen wäre, doch die Zeit für Veränderung durch die Aufnahme von Informationen ist abgelaufen. Nach der Rückgabe der Klassenarbeit weiß zwar jeder, was zu erlernen gewesen wäre, die Zeit „dafür“ kommt nur zurück, wenn wir die Schulklasse wiederholen.

    „Eindeutig unmöglich“ ist es, den Lehrplan dadurch zu verändern, dass der Schüler diesen ablehnt. Es ist eindeutig unmöglich, den Geist als „Abfallprodukt der Materie“ zu definieren. Doch kehrt die Seele so oft in die Materie zurück, bis der Lehrplan erlernt wurde. Die Lernverweigerung zur Norm zu machen, sollte nicht damit begründet werden, dass die anderen Schüler gleichzeitig nichts mehr lernen wollen. Es ist wohl richtig, dass kaum jemand „hier“ noch wirklich daran glaubt, sich als reiner Geist wiedererkennen zu können, doch ist dieser Irrtum NUR in der Zeit möglich. Aus Sicht der Ewigkeit ist es jedoch unmöglich, den Lehrplan für alle Zeit aufschieben zu können. Aufgeschoben ist nicht wirklich aufgehoben.

    Der „Geist ist dem Frieden treu“, weil die Seele am Unfrieden in der Welt leidet. Das Leid in der Welt kann nicht dauerhaft mit Totschlagsargumenten des Egos überdeckt und ausgeblendet werden. Der Frieden, der ein natürlicher Seinszustand der Seele ohne Ego ist, lässt sich vom Ego nicht erschlagen oder zerschlagen. Selektiver Frieden von Teilen einer Gesamtheit ist unmöglich und alle Anpassungen des Egos, sich mit teilweisem Frieden zufrieden zu geben, da es anderen „noch schlechter zu gehen scheint“, ist das Labeling der Hölle mit anderen Attributen, die Tribute fordern. Die Hölle wird nicht zum Himmel, nur weil es an anderen Orten der Hölle noch grausamer zugeht und andere noch lauter schreien als wir. Der Geist weiß um die Totalität des Friedens und ist sich selbst darin treu.

    Das „Ego wähnt sich im Krieg befindlich und sucht Verbündete“ im Kampf um selektiven Frieden. Es ist doch jedem klar, dass der Krieg des EGOS gegen den Planeten um das HABEN-WOLLEN den Ausfall des selbigen bedeutet. Im Grunde befindet sich das „tote Ego“ im Krieg gegen alles noch Lebendige. Die Allianzen der Superegos sind Ausdruck der Ego-Körper-Verwechselung im Krieg gegen den Geist, also sich selbst. Suizidaler Nihilismus ist Folge der Nicht-Entscheidung für das Leben und niemand wird abstreiten, dass der Kampf der Superegos unmöglich zu gewinnen sein wird. So kämpft das Ego ständig um seine „Lebensrechte“, die es im Körper ansiedelt, und verliert auf diese Weise die Verbindung zur Seele und zur Quelle allen Bewusstseins. Mit Krieg ist das Leben nicht zu schützen und Verbündete sind austauschbare Objekte, die im Zweifel geopfert werden. Die Austauschbarkeit verursacht und bedingt dann grausames Verhalten, was vom Ego wiederum als „Totschlagsargument“ für die Nicht-Existenz einer geistigen Welt benutzt wird. Beispiel Friedrich Nietzsche nach dem letzten EGO-Weltkrieg für die IG-Farben.

    „Weil sie alles haben, können sie nicht konkurrieren“. Als reiner Geist, also göttlich vollkommene Seele, weiß jeder, alles zu haben und die Konkurrenz um etwas, das vorhanden ist, macht dann keinen Sinn. Wir müssen nichts von anderen bekommen, um vollständig zu sein. Krieg und die damit verbundene Konkurrenz zur Vermeidung eines Mangels macht als Seele keinen Sinn. Für das mangelbehaftete Ego mach hingegen Frieden keinen Sinn.

    Die „Idee der Konkurrenz“ geht davon aus. Die Seele sei unvollkommen und ein zufälliges Abfallprodukt der Materie. Zur Vervollkommnung der angenommenen, eigenen Unvollkommenheit müssen wir daher „besser, härter, rücksichtsloser und gewalttätiger“ als andere agieren und reagieren. Beispiel: 12400 Übergriffe gegen Lehrer an Schulen in einem Jahr und die zunehmende Zahl von Gewalttaten aller Art.

    „Konkurrenz ist die Überzeugung, es könnten miteinander in Konflikt stehende Interessen möglich sein, daher hast du das Unmögliche als wahr akzeptiert“. Natürlich ist es unmöglich für Teile einer Weltgemeinschaft von Menschen, separate Ziele zu Lasten anderer Menschen möglich erscheinen zu lassen. Die Konkurrenz von Nationen um den Gabentisch eines Planeten mag dieses verdeutlichen. Es geht uns in Europa nicht dauerhaft besser, wenn das Interesse der Afrikaner nach Lebensmöglichkeiten negiert und ausgeblendet wird. Doch wir halten es für möglich, auf einem vom Klimakollaps allgemein bedrohten Planeten weiterhin unseren Magen zu füllen, obwohl unsere Futtermittel für die Tierzucht daher stammen. Ebenso halten wir das Teilziel für möglich, den Planeten allgemein zu vergiften und dabei unsere „selektive Teilgesundheit“ zu erhalten. Das Unmögliche, die Ansicht Gott hätte unvollkommene Seelen erschaffen, wird im Konkurrenzdenken zementiert.

    Wenn wir die „ganze Aufmerksamkeit auf das Himmelreich ausrichten“ kann der Konkurrenzgedanke nicht bestehen, da er von selektiver Vollkommenheit ausgeht. Das ist vergleichbar mit dem Satz: „Ich habe zwar einen Gehirntumor, aber ansonsten bin ich richtig gesund“. Wir können nicht Teil des Himmels sein und andere Teile des Himmels in der Hölle zurücklassen. Die „Vertreibung aus dem Paradies“ ist die Annahme des Gedankens, Gott könne uns etwas entzogen haben. Erst dann macht Konkurrenz um das kriegen von etwas in endlosen Kriegen einen scheinbaren Sinn.

    Die „Versöhnung von Haben und SEIN in unserem Geist“ macht Konkurrenz zu einer irrigen Annahme. Wie könnte ich SEIN erfahren, wenn ich es im Haben von etwas suche, das einem anderen entzogen werden muss? Damit alle im Geist vollständig werden können, ist die Versöhnung zwischen SEIN und Haben durch das Teilen dessen nötig, was in uns ist. Nicht durch das Mitteilen dessen, was nicht in uns ist. Wir können nicht haben, was nicht in uns ist. Im Gegenteil, durch den Gedanken, die Vollständigkeit ständig im „Ich-habe“ zu suchen, wird das „ich bin“ im Jetzt unmöglich. Die Konkurrenz um Vollständigkeit macht aus vollkommenen Seelen unvollständige Körper. Der versöhnende Gedanke, jede Seele hätte „alles mitbekommen“, macht den Kampf des Egos unnötig. Wie könnten sich gleichwertige Seelen daran erfreuen, im Vergleich relativer Unvollkommenheiten Unterschiede zu definieren, die sich am Haben orientieren, ohne die Lebensfreude zu sein, die im „Wunsch“ des Haben-Wollens immer gesucht wird? Freude und Geistesfrieden für möglich zu halten, wenn wir etwas besitzen, was wir jetzt nicht haben, ist die Verlagerung des Glücks in eine Zukunft und die Anbindung an eine unauffüllbare geistige Leere. Niemand wird behaupten, dass unserer Symbolego Trump irgendwann reich genug werden könnte, um glücklich zu sein. Er wird niemals durch das Haben-Wollen die Glückseligkeit erreichen, die seine Seele darin sucht. Die Anbindung der Seele an das Haben ohne das SEIN ist ein Fass ohne Boden und die Entscheidung für das Leid in der Welt. Eine Entscheidung für die Vollkommenheit der Vollkommenen sollte der Satz: „Mehr braucht nicht gesagt zu werden“ zum Ausdruck bringen: Niemand kann nicht haben, war wir schon immer sind. Warum sollte ich vollkommenen Seelen weiterhin ihre Vollkommenheit vor Augen führen wollen? Es sei denn, ich nehme an, dass sie sie zeitweise nicht dort suchen, wo sie für sie bewahrt blieb: In der Ewigkeit.

    „Der „Altar“ ist die Spiegelung vollkommenen Denkens im Licht“ der Erkenntnis, alles zu haben, was wir jemals sein können. Nicht einer, manche oder viele, alle haben alles. Oder alle haben nichts und wenigen bleibt irgendetwas, worauf das Ego in der Zeit hinarbeitet; den Beweis dafür zu führen, das erst Haben-Wollen ein späteres Sein ermöglicht. Doch die „Symbolegos“ wie Trump, Rockefeller oder andere traurige Berühmtheiten der Weltgeschichte sind nicht glücklich. Denn jeder kann sich nur seine eigene Anerkennung verdienen, die in den Gedanken Gottes über unsere vollkommenen Seelen bewahrt wird.

    So fühlt sich das Ego in der Zeit davon bedroht, zu sein, was es noch im Außen sucht. Würde es nämlich in uns verortet, hätten wir keine schlechten Ausreden für unsere bewusst gewählte, selektive Unwissenheit mehr parat. Wir müssten die Eigenverantwortung annehmen, für unseren eigenen Geisteszustand verantwortlich zu sein. Ich fühle mich nicht davon bedroht, wenn das Ego seine nihilistisch suizidalen Tributspiele aufführt und dabei die Seele über Bord wirft. Es kann halt nur in der Zeit gelingen, nicht darüber nachzudenken, dass die „Versetzung gefährdet“ ist und wir langsam als Greise in der Kindergartenklasse sitzen. So dachte ich halt, es müsse nichts mehr gesagt werden, da ihr alle immer vollkommen geblieben seid und wollte Eurer Vollkommenheit künftig nicht mehr dadurch bleidigen, sie euch vor Augen halten zu müssen. Denn sie ist in jedes Menschen Seele hinter den scheinbaren Veränderungen in der Zeit erhalten geblieben. Einzig an die ewige Vollkommenheit im Gegenüber kann appelliert werden, sie dauerhaft dort wirksam bleiben zu lassen, woher sie ihre Wirksamkeit bezieht: Aus der Ewigkeit und Beständigkeit dessen, was unveränderlich ist.

    Klar kann jedes Körper-Ego alles missverstehen wollen und bewusst geistig vom „Unterricht“ abwesend sein. Es gibt keine Worte, die nicht derart verzerrt werden könnten, dass sie nicht vom Ego als Argumente dafür verwendet werden könnten, die Aussage zu treffen, „Gott müsse tot sein (bei all unseren Ego-Entscheidungen für den totalen Krieg gegen alles Leben)“. Doch damit verurteilen wir auch unsere ewige Seele zum Tode in der Zeit und der nihilistisch suizidale geistige Zustand, im garstigen Erschlagen von unschuldigen Körpern unser künftig angenehmeres Seelenleben finden zu wollen, könnte darin seine Ursache haben. Nee, als Greise in einer Vorschule wirken wir für einen objektiven Beobachter recht befremdlich. Die (körperlichen) Greise in der Vorschulklasse (der Seele) behaupten halt beharrlich, sie hätten die Bedeutung der Worte niemals wirklich verstehen können. Glaubhaft ist diese Beteuerung jedoch angesichts der offenkundigen Lernverweigerung nicht wirklich. Wir wollen nichts mehr lernen, indem wir behaupten, wir wüssten doch schon. Jedes Ego-Urteil bringt dies zum Ausdruck.

    Weiterhin sind wir bei Lektion 97 von 365, was einem Viertel des Übungsbuches und einem Fünftel des Textbuches entspricht. Ich hielt es nicht für notwendig, den Vollkommenen weiter ihre Vollkommenheit erläutern zu müssen. Sie ist in jeder Seele identisch, es sei denn, sie sieht sich als Ego.

    Diese Ego-Wahl für die bewusst gewählte Unwissenheit (um die Zeitlosigkeit der Seele) aufzugeben ist eine freie Entscheidung. Soll das Ego lieber einmal den Beweis dafür führen, dass das Bewusstsein altern könnte oder warum manches Neugeborenes so viel weiser aus der Wäsche schaut, als so mancher greise Kindskopf…

    Der Kindskopf wollte halt ziemlich lange ein Kindskopf bleiben. Ein qualitativer Unterschied ist daraus jedoch nicht abzuleiten. Jedem wurden alle Potenziale gegeben, sie nicht nutzen zu wollen, sollte die Analogie mit der Lernverweigerung beschreiben. Nach der Zeit werden alle Seelen unzweifelhaft und unweigerlich in ihren natürlichen Seinszustand zurückgekehrt sein. Daher ist die Beständigkeit des inneren Königreiches gewahrt, weil sie in der Ewigkeit bewahrt wird. Alle Unterschiede bei der Angleichung von Haben und Sein sind einzig zeitlicher Natur. Der Heilige Geist, das Leben in jedes Körpers Seele, ist in jedem scheinbaren Fragment von Ganzheit identisch.

    Nicht-Sein ist immer vom Ego in der Zeit.
    Sein kann nicht durch Haben-Wollen erreicht werden.
    Teilen ist daher die einzige Möglichkeit, Ganzheit - in und um uns herum - zu haben, WEIL wir alle Ganzheiten sind.

    Im Hörbuch wird dies an sich recht deutlich ausgedrückt und ich hatte gehofft, es würde auch angesehen. Nur das Ego verurteilt Dinge, die es nicht kennt. Es besitzt keine Erinnerung an die Ewigkeit, die Seele schon, daher müssten wir nur eines verlernen: Das „Müssen-Müssen“. Es muss nichts getan werden, ihr alle seid Vollkommenheit in alle Ewigkeit. Wir können halt einfach die unnötige und verschenkte Zeit (als Greise in der Vorschulklasse) einsparen. Am Lehrplan wird sich nichts verändern und ohne gelernt zu haben, was wir sind, bekommt niemand seinen „Abschluss“.

    Auch „sterbende Greise in der Vorschule“ heben den Lehrplan nicht auf. Es kann zu Verzögerungen führen, doch es gibt sicher weise Kinder, die den lernunwilligen Greisen unter die Arme greifen werden. So behaupten wir zwar standhaft, uns gar nicht in einer Lehreinrichtung zu befinden, was aber eindeutig nur ein Missverständnis sein kann und insgesamt eine eher schlechte Ausrede für eine anhaltende kollektive Lernverweigerung darstellt.

    Im Tod wird nichts gelernt. Nur im Leben kann gelernt werden. Als Kollektiv den Tod im suizidalen Nihilismus zu suchen, um das Lernen „endgültig“ zu verhindern, ist angesichts der Ewigkeit ein ziemlich blödsinniges Konzept und das Verhalten, dass dem Glauben daran entspringt, kann den Willen des „Schuldirektors“ nicht verändern. Keines der 12400 Kinder, die pro Jahr ihre Lehrer verprügeln, wird verhindern, wenigstens etwas gelernt haben zu werden. Die „Flucht“ in das Haben-Wollen ohne zu miteinander zu teilen, was die Seele des Menschen wirklich begehrt, ist eine gänzlich unmögliche Strategie. Einfach die Verschleierung dessen, was wir schon sind und daher spätestens nach dem Ablegen des physischen Körpers wiedererkennen werden.

    Das Problem an dieser Schule war halt nur, dass die Schüler nicht wahrhaben wollten, alle Potenziale zu besitzen und so die Unmöglichkeit wahrmachen wollen, den Lehrplan nicht lernen zu wollen. Weil wir selbst die Entscheidung trafen, aus der Ewigkeit erneut in die Zeit zu gehen, um uns zu erinnern, ist der Lehrplan zweiseitig fixiert und unser Wille, den wir mit Gott teilen, war es, dies selbst in der Dichte der Materie nicht völlig vergessen zu können. Das Ego fühlt sich angesichts dieser (allein zeitlichen) Überlegenheit der Ewigkeit etwas „erschlagen“; für die Seele ist das Annehmen der Ewigkeit jedoch ein Segen.

    Es ist nicht die Bestimmung der Raupe, kein Schmetterling zu werden, obwohl die Raupe an ihrem Dasein hängt und es zugleich die Voraussetzung für ein späteres Leben als Schmetterling bildet. Spätestens wenn der Wald kahlgefressen ist, wird sich die Raupe ihrer BEDEUTUNG bewusst. Da wir jedoch kaum noch Schmetterlinge übriggelassen haben, scheint der Chor der Raupen ungestört seiner weiteren Identitätsverwirrung anhängen zu können, zumindest, bis der Wald gänzlich leergefressen und „flüssig gemacht“ sein wird. So versucht der Chor der Raupen die Unmöglichkeit zu beweisen, die Transformation zum Schmetterling erfolgreich durchlaufen zu können.

    Schmetterlinge?

    Welche Schmetterlinge? Sind doch alle lange tot. Es lebe das Dasein als fette Raupe! Mehr ist unmöglich, „danach“ gibt es rein gar nichts…

    Ob wir daher alle natürliche Schönheit töten? Ob wir daher Weltkriege führen, die beweisen sollen, dass Gott tot sein müsse, wenn ER unseren Schwachsinn zulässt? Ob wir daher die Natur töten, obwohl wir sie doch von ganzem Herzen lieben? Ob wir daher niemandem glauben, der uns sagt, wir könnten auch frei sein und glücklich durch die Lüfte fliegen? Ob wir daher im Angriff die beste Verteidigung ausmachen? Ob wir daher nicht verstehen wollen, zunächst das Raupendasein aufgeben zu müssen, um zu werden, was in jeder Raupe als Sehnsucht vorhanden ist? Ob wir daher im Aufgeben des Raupendaseins ein „Opfer“ erblicken?

    Nur der ungeheilte Geist nimmt Unterschiede zwischen Raupen und Schmetterlingen wahr. Jede Raupe wird sich an der Freiheit erfreuen, die das Leben als Schmetterling bietet und jeder Schmetterling war einmal eine fette, gefräßige und unersättliche Raupe. Sich in den Kokon zu begeben, kann jedoch keine Raupe für eine andere ausführen. Die freie Entscheidung für das Erlernen des Kurses kann nur jeder selbst treffen. Es kann nur aufgezeigt werden, dass es möglich ist, selbst in dieser „vergifteten Atmosphäre“ eines fast leergefressenen Waldes noch ein freier Geist zu sein. Die Anlage dazu ist in jeder Raupe vorhanden. Nur der Wille zur Transformation ist dazu notwendig und kann nicht aus dem Außen „bezogen“ werden.

    Wenn die Raupe behauptet, „das“ wäre unmöglich, sitzt sie einem Irrtum auf. Es ist die Bestimmung aller Raupen, frei zu fliegen, ohne von der „Erklärung“ des Vorgangs der Transformation und Transmutation abhängig zu sein. Sich in die Stille zu begeben, ist daher für die Raupe mit Gefahr verbunden und sie neigt dann dazu, zu beurteilen, was sie gar nicht kennt und doch ihre Bestimmung darstellt.

    So war der Satz gemeint: „Mehr (als darauf hinzuweisen, reiner Geist zu sein) ist ohnehin kaum notwendig. Natürlich besteht der Kurs aus 365 Lektionen, doch der Wille, ihn zu lernen, kann nicht aufgezwungen werden, ebenso wenig, wie die Raupe dazu gewzungen werden könnte, ihr Dasein als Raupe als vorübergehend zu betrachten…

    Niemand kann irgendjemandem etwas „geben“, was dieser nicht schon besitzt. Einzig die Zeit bis zu dieser Erkenntnis kann unnötig verzögert werden, das unabwendbare Ergebnis des Raupendaseins stand vor dem Raupendasein in die Sterne (der genetischen Anlagen) geschrieben. Klar können wir weiter behaupten, nichts zu verstehen. Es nutzt nur am Ende der Zeit nichts und da beißt die Maus in der Zeit keinen Faden von der Ewigkeit ab.

  8. #358

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 98

    „Ich will meine Rolle in Gottes Heilsplan akzeptieren“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=TiYLHaXQiRE

    Diese Lektion ist Balsam für die Seele und ein Zwiespalt für das Ego. Die Frage, wozu wir hier sind, wird vom Ego in so vielfältiger und doch einfältiger Manier zu umschiffen gesucht, wie es bedeutungslos ist, sie - als Geist in der Seele eines Wesens - allein auf der physischen Ebene beantworten zu wollen. Die Wahrheit bleibt ungeachtet eines Irrtums die Wahrheit und wir können nicht verändern, was wir sind. Wir sind entweder Teile einer heiligen oder einer unheiligen Ganzheit. Je nachdem, wie die Frage nach dem „wozu“ beantwortet wurde, entspringt der Wahl der Entscheidung ein bestimmter Flussverlauf in der Zeit, bis zum Erkennen von Ewigkeit nach der Zeit. Ewigkeit, die wir haben, weil wir (bewusstseins-technisch gesprochen) Ewigkeit sind. Heilung ist, insofern naheliegend, die Annäherung an die ewig vorhandene Heiligkeit in jeder Seele Geist. Diese heilige Wahrheit kann den „Reinen Geist“ wiedererwecken, der in der Ewigkeit bereits ist, was wir in der Zeit wieder zu werden suchen. Die Suche nach etwas, das wir bereits sind, scheint in der Tat bedeutungslos. Sie setzt „Nicht-Erkennen-Wollen“ voraus, was die Wahrheit nicht schwächt oder verändert, sondern sie wird vom Ego für einen Moment der Zeit ins gewählte Dunkel eines anderen Urteils getragen, bis die Wahrheit über die Ewigkeit in unserem Selbst wiedererkannt worden sein wird.

    (Kap.7:5. Teil 2) Das Wiedererkennen der Wahrheit
    „die Antwort hebt die Frage durch die Feststellung der Tatsache auf, dass die Wirklichkeit in Frage zu stellen, auf bedeutungslose Art in Frage zu stellen heißt“, „Aufhebung des Zweifels führt zu Gewissheit und Gelassenheit in der Erkenntnis dessen, was sie sind“, „im Teilen der Erkenntnis, was sie sind“, „Heilung als Kunst und Wissenschaft von der Inspiration abhängig“, „Gegenteil von Entmutigung“, „man flößt keine Begeisterung ein, indem man sie inspiriert, da dies Magie und keine wirkliche Heilung bedeuten würde; man kann jedoch den Reinen Geist wiedererkennen und ihn damit „wecken“, „Heilung trägt den Gesetzen Gottes Rechnung“, „Ziel ist Verständnis“, „Wissenschaft als Annäherung an das, was bereits ist“, „Wahrheit kann und braucht nur wiedererkannt werden“, „Inspiration von der Stimme für Gott und Gewissheit von den Gesetzen Gottes“, „Heilung als Ergebnis seiner Stimme und seiner Gesetze“, „ungewahr“, „Heiliger Geist muss durch uns wirken, um uns zu lehren, dass ER in dir ist“. „Zwischenschritt auf die Erkenntnis, dass wir TEIL einer ORDNUNG sind“, „Heilung ist die Erinnerung an die Gesetze Gottes“, „Vergessen ist ein Weg aus dem Konflikt heraus“, „Fähigkeiten dem Heiligen Geist übergeben“, „dadurch lernst du, dich an Gott zu erinnern“, „nicht als separate Fähigkeit betrachten“, „Ego sucht zu zerteilen und zu trennen; der Heilige Geist sucht zu einen und zu heilen“, „Wahrnehmung im Einklang mit den Gesetzen Gottes“, „Stärke seiner Anziehungskraft“, Wahn des Egos als Gabe“, „Heilen ist die Anerkennung der Allgemeingültigkeit der Gesetze Gottes“, „Alles in ALLEM“, „unser Sein ist das SEINE“, „das Gefühl der Gefahr vergessen, indem es im Gegenüber nicht gesehen wird“, „Liebe bedarf nur dieser Einladung, da sie ist, was die Sohnschaft ist“:
    https://www.youtube.com/watch?v=U60AnB25tPI


    Ich kenne die Einwände, die mein Ego bisher an dieser Stelle des Kurses einwarf. Wir sind jedoch hier, dem Ego keine Wirkung in unserem Geist einzuräumen, was mir wieder einmal nicht gelungen ist. Das Ego wird die Frage, wie Menschen eines (vom Ego erlösten) Geistes werden, auf der physischen Ebene allein niemals beantworten können. Die oben ausgeführte Anerkennung der Allgemeingültigkeit der Gesetze Gottes ist die Einladung an die Liebe, die wir „hinter dem Horizont des Egos“ weiterhin sind. Es ist für das Ego unvorstellbar, eine verbundene Funktion im Geiste jeder Seele zu sehen, doch ist es für den reinen und unveränderten Geist unmöglich, diese Verbindung nicht zu sehen. Ohne diese Geistverbindung unterwerfen wir uns dem, was wir nicht sind, weil wir sagen, dass wir Körper mit (zeitweisem) Bewusstsein sind, nicht Bewusstsein in (zeitweise genutzten) Körpern.

    Klar, ich gebe es gerne zu:

    1. Ich habe schon mindestens tausendmal einen Handel abgeschlossen, in dem nicht gefunden wurde, was die Frage beantwortet, wozu dieses Bewusstsein jetzt diesen Körper „beseelt“.
    2. Der „Handel“ stellt Bedingungen an die Allgemeingültigkeit und grenzt das Grenzenlose damit ein. Das Grenzenlose unbegrenzt sein zu lassen, macht jeden Handel unmöglich. Die Handlung, den Ego-Handel auszugrenzen, ist gleichsam eine Dissoziation der Gesetze Gottes, da sie Mangel anerkennt, wo ansonsten Geistfülle einen Sinn bereitstellt.
    3. Es muss nicht „gehandelt“ werden, erkennen wir die Allgemeingültigkeit der Gesetze des Geistes, die immer und überall gelten, doch einzig „im falschen Sinn“ genutzt wurden.
    4. Aber was so war, muss nicht so bleiben. Würden sich Gedanken nicht mehren, wenn sie geteilt werden, wäre die Befreiung aus dem Ego-Kellerloch unmöglich. Die Liebe als verbindende Funktion in allen Geistern zu akzeptieren, wird in dieser Lektion deutlich.
    5. Klar hat es meinen Körper-Verstand überfordert, sich vorzustellen, jeden Tag eine Lektion vorzustellen, deren gesamten Inhalt ich mir noch gar nicht als Gesamtidee vorstellen kann. „Antworten, antworten, antworten“ war insofern auch ein berechtigter Einwand. Es sind doch alle Antworten schon gegeben worden, bevor die Zeit entstand. Am Ende habe ich dem Zweifel Raum und Zeit gegeben, Wirkung zu entfalten. Wirkung, indem ich darüber nachdachte, wie ich so schnell so viel lernen könnte, all die Einwände wirkungslos machen könnte, die auch mein Ego „vorträgt“, um dem Bedeutungslosen Bedeutung zu verleihen. Mein Fehler war es halt wieder, Absatz 9 der heutigen Lektion nicht im Bewusstsein gehalten zu haben:
    6. „Gib IHM die Worte, ER wird das Übrige tun. ER wird es dir ermöglichen, deine besondere Funktion zu verstehen. ER wird dir den Weg zum Glück eröffnen, und Frieden und Vertrauen werden SEINE Gaben sein, SEINE Antwort auf deine Worte. ER wird dir mit seinem ganzen Glauben, seiner ganzen Freude und Gewissheit erwidern, dass wahr ist was du sagst. Du wirst dann von IHM überzeugt sein, der die Funktion kennt, die du auf Erden wie im Himmel hast. ER wird in jeder Übungszeit, die du mit IHM teilst, bei dir sein, und jeden Augenblick der Zeit, die du IHM schenkst, gegen Zeitlosigkeit und Frieden tauschen“. (2)
    7. Ich muss nichts tun. Ich muss nur den Gedanken anwenden, der lautet: „Ich will meine Rolle in Gottes Heilsplan akzeptieren.“ (3)
    8. Wozu jedes Bewusstseinsempfinden sich dann aufgerufen fühlt, entbehrt keinesfalls einer Verbindung, was mit den schöpferischen Gesetzen des Geistes und der Absicht dahinter zum „Wozu“ führt, der jeweiligen Motivation für das Teilen von Ideen in einer geteilten Idee. Die ungeheilte Idee nimmt als Absicht vor der Idee nicht Liebe an. Die Gewissheit, die sich beim Denken dieses Gedankens jedoch einstellt, entzieht dem Ego-Denksystem und seinen „Gesetzen“ jedoch selbsttätig in allen anderen Dimensionen den Raum und die Zeit, gegenteilige Wirkungen aus dem Unbewussten wirksam werden zu lassen. Es war wieder einmal der Zweifel, der aus innerem Wissen einen Glauben machte. Nicht, weil das „Außen“ die Macht dazu besäße, nur, weil ich dem „Außen“ die Macht dazu gab. Dabei wollte ich doch hierher, um zu verstehen, dass ich die Macht über die Gestaltung meines Bewusstseins vom SELBST und von selbst erkenne, entziehe ich sie dem Ego durch die Entscheidung, einfach mal Zeit an Gott zu „schenken“. Nicht, um einen „Handel“ abzuschließen, sondern um zu erkennen, wer wir sind, wenn wir nicht das Ego sind.
    9. Die Zeit „dazwischen“ ist halt manchmal etwas länger und manchmal etwas kürzer. Klar wurde mir zumindest, dass es nicht geht, sich mit mehreren Lektionen an einem Tag zu beschäftigen. Die Zeit zwischen den „Geschenken an Gott“ bekommt eine andere Dimension und Tiefe. Bin halt mal wieder meinem Ego aufgesessen, ganz klar.
    10. „Vergebung ist der Schlüssel zum Glück“ wird in Lektion 121 als geistige Daseinsdimension von Gewissheit eröffnet. Bis dahin wollte ich die Lektionen noch hier teilen, obwohl es völlig bedeutungslos bleiben muss, den Vollkommenen ihre vollkommene Heiligkeit erklären zu wollen.


    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seiten 174 / 175
    (2) Ebd.
    (3) Ebd.

  9. #359

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 99

    „Erlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=1O7lqBXX_k0

    Wenn Alexandra heute sagt, „Gedanken sind immer etwas Getrenntes“ ist es richtig, wenn sich die Gedanken auf ein von Gott getrenntes „ICH“ beziehen. Nähern wir uns jedoch beständig der Ewigkeit, gibt es nichts, was einen getrennt von Gott denkbaren – und zugleich wirksamen - Gedanken möglich erscheinen lässt. Hier, als reiner Geist in der Seele eines Körpers, bleibt die Frage, WOZU wir die Entwicklung der „Figur“ nutzen, „wie Wachs in Seinen Händen“ zu werden, der „Ton“, der die Musik ausmacht. Wobei immer alle Töne die „Gesamtdarstellung“ ausmachen. So ist der Gedanke von Alexandra ausbaufähig, indem erkannt wird, dass Sprache vor dem Ego unnötig war, weil in der „völligen Abstraktion ohne jedwede Dissoziation allumfassender Liebe“ kein Problem einer „Bedürfniskommunikation“ DENKBAR war.

    Wenn sich verbundene Gedanken Gottes in einer Gesamtidee als etwas voneinander Getrenntes wahrnehmen, ist dies die Idee, die zu Angst durch die Dissoziation / Verleugnung unserer Identität führt, da sie auf der Usurpation der Autorenschaft unseres Vaters durch das Ego aufbaut. An diese „Ego-Idee“ glauben wir, jedoch nicht Gott.

    Es gab keinen Grund dafür, etwas zu sagen, um später etwas zu haben, ohne immer schon zu sein, wozu dieser „Handel“ einmal führen soll. Es gab keinen „Mangel“ vor dem Ego, nichts, von dem wir „erlöst“ werden müssten, erschien „denkbar“, da es nicht mit einem Nutzen verbunden wurde, einen „Mangel“ in jedweder Form sehen zu wollen. Einem „Mangel“, dem durch bestimmte „Handlungen in einem Körper“ abzuhelfen gewesen wäre. Wenn die wachsenden Figuren, die in Körpern gesehen werden könnten, das „Wozu“ als eine Frage des Teilens, dessen, was schon ist, auffassen könnten, würden „getrennte Fähigkeiten in vollbrachten Werken“ als bedeutungslos erkennbar werden. Was wir im „Vergeben und Vergessen dessen, was wir nicht sind“ (gestriges Hörbuch zum Textbuch) finden könnten, das haben wir schon, wobei wir es noch dort suchen, wo es nicht ist.

    „Das Königreich ist inwendig“. Das wurde und wird völlig klar gesagt und kann nicht missverstanden werden. „Was“ es ist, darüber mag in der Zeit noch Uneinigkeit bestehen. „WO“ es ist, darüber wurde uns klare Auskunft gegeben. „Wozu“ die Erlösung und damit die Vergebung da sind, wird bis Lektion 121 ebenfalls deutlich beständiger erkennbar werden.

    (Kap.7:6 Teil 1) (Kap.7:) „Die Beständigkeit des Königreiches“, (Abschnitt 6) „Heilung und die Unveränderlichkeit des Geistes“; Absätze 39-46:

    „Körper als Rahmen zur Entwicklung von Potenzialen“, „WOZU sie genutzt werden“, „den Körper nur zur Kommunikation nutzen“, „den unveränderlichen Geist erfassen“, „Verhalten und die Ego-Körper-Verwechslung“, „Heilung und Magie“, „Ziel der Besonderheit und das Mangeldenken“, „Konflikt und Unstetigkeit“, „sich überlappende Impulse“, „Heilung vom Heiligen Geist ist beständig, „für alle und für immer“ „Konflikt und die Idee der Ausnahme“, „Liebe ist unfähig, Ausnahmen zu machen“, „der angsterfüllte Heiler ist ein Widerspruch“, „Angst und Dissoziation“ „Heilung (macht froh) und Harmonie (ebenso), ausgehend von göttlicher Integration“, „Inspiration im Einklang mit SEINEN Gesetzes“, „auf Heilung ist Verlass, weil sie von SEINER Stimme inspiriert wird“, „Beständigkeit der Bedeutung ohne Disharmonie“, „du kannst dein SELBST nicht von IHM trennen, DER dich dadurch schuf, dass ER SEIN SEIN mit dir teilte“:
    https://www.youtube.com/watch?v=VE7Xikc2fJQ

    Ohne die „Autorenschaft“ unseres „ICH BIN“ als „in der Sohnschaft geeinter Gedanke“ in SEINEM SEIN anzuerkennen, ist Beständigkeit relativ unmöglich. Heilung könnte später einmal als „informative Quantenverschränkung“ erklärt werden können, hier im Kurs wird auf die Harmonie hingearbeitet, die in der geistigen Anwendung des heutigen Leitgedankens zu finden wäre, so die fünf Minuten einer wachen Stunde dazu genutzt würden.

    Wir sind „Gedanken Gottes“ in einem SEIN, das BEWUSST-SEIN ist. Bei Moses wurde es schon gesagt: Ich BIN, der ICH BIN (denken kann, WEIL es bewusst mit Gott geteiltes Bewusstsein voraussetzt, das gestrige Licht in unserem Geist). Wobei Denken an sich schon etwas „Getrenntes“ abbildet, solange sich Denken an Fragmenten einer Ganzheit orientiert. In Wirklichkeit sind wir Gedanken Gottes und Gott ist Liebe weiterhin, und kein Leid, kein Tod und keine Krankheit ist jemals SEIN ungeteilter Wille.

    Es ist die erste aller Lügen, die in Gott einen „gefallenen Psychologen“ entdeckt, der es nötig hätte, sich der Illusion Ego zu beweisen. Es ist der Beginn von „Ausnahmen“ im Himmelreich, die es zu einer Unbeständigkeit verurteilen, die das zweischneidige „Ego-Schwert“ abbilden, welches in der absoluten Beständigkeit und Gewissheit unmöglich bleiben müssen, nicht durch Zweifel erneut aus Wissen ein Glauben zu machen. So ist Wissenschaft die beständige Annäherung an die Wirklichkeit der Gesetze, die schon vor der Zeit bestanden haben müssen, um in der Zeit wirksam zu werden.

    Würde Gott uns seine Wirklichkeit „beweisen“, bekäme doch das Ego-Gesetz unvereinbarer Gegensätze eine Wirksamkeit durch die Wirklichkeit in SEINEN Gedanken, die wir als Bewusstsein sind. So stehen Wahrheit und Illusion nun nebeneinander, was scheinbar einen Konflikt auslöst, da es keinen Ort der Begegnung zu geben scheint, an dem Erde und Himmel vereint und versöhnt werden können. Im Begriff „VER-SÖHN-ung“ steckt das Wort „Sohnschaft“, welcher - nur als Ganzheit verstanden - einen Sinn und eine Bedeutung entfaltet. Heilung ist eine Form der Kommunikation, die zu Kommunion durch das Teilen der Ganzheit führt.

    Klar, ich gebe es gerne zu: Im Ordner über Bruno Gröning habe ich die „Ausnahme“ akzeptiert, dass sich ein Auge um 20 % verbessert, aber „den Rest“ ausgenommen, der dann ebenso „unwirklich“ sein müsste. Zumindest, wird die zugrundeliegende Veränderung der gegebenen und vollkommenen Informationsstruktur als eigene Fehlentscheidung unseres „Entscheiders bei der Wahl von angstvollen und trennenden, kurz „krank machenden, da schwächenden“ Gedanken“ zurückgenommen. Es gibt keine Veränderung in Gottes Geist, dessen Teil wir sind und DAHER ist Krankheit „informationstechnisch“ unmöglich (Ja, ich weiß, was mein Ego jetzt gleich wieder spricht und als „Beweismittel“ vorträgt!). Doch wir werden nicht gebeten, die Gedanken zu beurteilen, die wir mit Gott denken, sondern wir werden gebeten, sie anzuwenden. Einen Teil eines Gedankens für wirklich zu halten, einen anderen Teil jedoch nicht, ist unmöglich.

    So kann der machtvolle Gedanke für den heutigen Tag, wann immer er angewendet wird, die Erscheinungen der Unwirklichkeit, als eigene Entscheidungen für die Stimme des Egos erkennbar werden lassen, die nicht unser geteilter Wille sind:

    „Erlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe.
    Gott ist Liebe weiterhin, und [dies] ist nicht SEIN Wille.“ (2)

    Für [dies] ließe sich einsetzen, was wir als Beweise für die NICHT-EXISTENZ-GOTTES anführen, akzeptieren und damit als Fundament und Grundprämisse eines gewählten Denksystems annehmen. Die „Wachs-Soldaten-Figuren-Kabinette“ werden in ihrer temporären Existenz nicht in Frage gestellt, sie schmelzen einfach dahin, werden sie ans Licht (der Sonne aus) der Ewigkeit gebracht. Die Wirklichkeit der Wachsfiguren war zuvor für die Besucher im Dunkel des Kabinettes wirklich wirklich; plastisch, anschaulich und sogar „beweisbar“. Im Heraufdämmern des Nutzens von Vergebung aus Sicht eines geeinten Bewusstseins, schmilzt das Wachs wachsender Heere von Wachssoldaten wie Schnee in Händen, deren rechte und linke Arme von einem Bewusstsein gelenkt werden und darin untrennbar verbunden sind. Wozu wird der Wille eingesetzt, der sich in den Motiven zur E-Motion, dem „Herausbewegen“ aus dem Ego-Denksystem äußert, all-so als sichtbares VERHALTEN nach außen dringt?

    Ist dieser Wille in Fragmente mit einer zufälligen Übereinstimmung geteilt, sind wir ungeheilt und unbeständig. Teile eines ungeheilten Ganzen können jedoch nicht ohne Angst koexistieren, da sie sich ablehnen, ausgrenzen und „davon“ abtrennen, was mit dem Gegenteil von Integration durch Inklusion, der künstlichen Dissoziation des Ego-Denksystems vergleichbar ist. „Ich“ kann nicht in Teilen akzeptieren, was Heilung bedeutet. Sie kann nicht am Auge möglich sein und in der Halswirbelsäule unmöglich. Die „Reparaturprogramme“ dazu werden jedenfalls „piezoelektrisch“ gesteuert, ein Punkt, an die Ärzte ihre „Denktätigkeit“, ohne Gott als vollkommen unveränderliche Grundinformationsstruktur einzubeziehen, einzustellen gezwungen sind. Die Absicht zur Schöpfung des Unveränderlich Vollkommenen war und ist Liebe. Was das Ego analysiert und der Heilige Geist akzeptiert. Liebe wird zwar vom Ego ohne wissenschaftlichen „Nachweis durch eine geeignete Messapparatur“ akzeptiert, da es eine „geteilte Idee“ im Geiste der Seele darstellt, angenommen werden kann sie nur in der Vergebung dessen, was niemals wirklich war. Vergebung ist eine illusion, da Schuld eine Illusion ist. Das Ego wurde insofern naheliegend, als „schuldunfähig“ eingestuft.

    Daher konnte Christus sagen: „Vater, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. In der Ewigkeit UND in der Zeit blieb der Geist in der Seele unverändert. In der Zeit zwischen Ostern und Pfingstmontag erschien Christus den JüngerInnen oft als ein Kind. Darin könnte als Symbol die Wiederherstellung der von Gott verbürgten Unschuld gesehen werden, die vor Gott niemals verloren wurde.

    Ist dieser Wille, die weiterhin bestehende Unschuld hinter dem Noch-Ego zu sehen, in Ganzheit mit der einzigen Funktion vereint, die wir mit Gott teilen, sind wir geheilt. Geheilt, da beständig in einem Bewusstseinszustand, der sich diametral von dem unterscheidet, den die „Gaben des Egos“ uns (in der Projektion abgestufter und abgestrafter Defitzistrukturen) bieten.

    Wir kamen hierher, den Nutzen von Vergebung in unserem Geist wiederzuerkennen, damit die Liebe darin ihren angestammten Platz findet und uns zeigt, dass wir Gottes Gedanken sind, die weiterhin sind, wie ER sie von uns hegt. Daher kann Gott nicht die Wirklichkeit unseres Irrtums bestätigen und auf das Ego reagieren. Die Fehlentscheidungen des Egos aufzuheben, darin finden wir ungeahnte Hilfe, denn es ist die Übereinstimmung von heilsamen und hilfreichen Impulsen, die bisher leider meist zufällig übereinstimmten. Zufällig, da es keiner beständig mit Gott geteilten Gesamtidee entsprang. Ganzheiten können nicht auf fragmentierte Art und Weise gesunden. Einen Teil der Ganzheit (von 360 Gedanken) als gänzlich wahr wahrzunehmen, besitzt jedoch das Potenzial, die einzige Funktion aller Teile in ihrer Totalität zu erfassen. Dann bekommt Sinn, was uns vorher als grausamer Unsinn erschien und damit in der Vergebung „vergeben“ werden kann, was „weggeben“ und „aus dem Sinn sein“ umfasst. Neben einem einzigen und eindeutigen Sinn kann der ganze Unsinn nicht lange bestehen. Eines der beiden möglichen Denksysteme kann daher nicht wahr sein.

    „Vergib dir den Gedanken, ER habe [dies] für dich gewollt.“ (3)

    Sühne, also die Aufhebung des Glaubens an die Wirklichkeit von Schuld, beginnt mit der Annahme des Gedankens, dass Gott [dies] nicht gewollt hat. Doch Gott macht unsere Irrtümer nicht dadurch in sich wahr, als er sie überhaupt wahrnimmt, ER sieht sie nicht und damit sind sie nicht wirklich in Gottes Geist. In Gott sind wir weiterhin, wie Gott uns schuf. Wir sind SEIN bewusstes SEIN. Darin ist für Schuld, Strafe, Tod, Leiden und Kleinheit kein Raum und daher ist es nicht wirklich. Da Gott nicht auf Fehler blickt, um diese nicht mit Wirklichkeit zu versehen, wurde der Heilige Geist als Mittler zwischen Erde und Himmel zum inneren Lehrer, der den heutigen Leitgedanken mit „Leben“ füllt.

    Klar, es ist für das Ego wirklich, das noch an den Nutzen der Fragmentierung von Verbundenheit glaubt, ohne sich dabei jedoch jemals uneingeschränkt wohl zu fühlen. Doch nur, wenn wir in diesem Moment das Ego sind, ist Schuld wirklich. Ohne den Moment von Schuld festhalten zu wollen wollen, finden wir ein Königreich, das IMMER und ÜBERALL vollkommenes Glück enthält, so wir diesen unveränderlichen Willen mit Gott teilen wollen würden.

    Was es für den Geist bedeutet, der nicht vergibt, können wir erst erfassen, wenn wir tatsächlich vergeben und den Unterschied zwischen beiden Denksystemen selbst erfahren indem wir die Gedanken üben. Dieser Punkt, der die Wahl verdeutlicht, die wir damit besitzen, wird im Lehrplan des Kurses bei Lektion 121 erreicht. Die Entfernung dahin beträgt damit nur noch 12 Lektionen und 10 Wiederholungen von jeweils zwei Lektionen in verdichteter Form. Die Frage, wozu der Weg des Kurses gegangen werden sollte und wohin er führt, sollte dann angemessen beantwortet werden können. Die Frage, ob der Weg gegangen werden möchte, ist vor „unserer“ Zeit übereinstimmend von GOTT und unserem unveränderlichen Geist beantwortet worden. Wir tun halt nur so, als hätten wir sie „vergessen“. Ja, wir wollten in der Zeit die Ewigkeit wiedererkennen, indem wir den Nutzen der Vergebung als eine universelle und verbundene Erfahrung durchleben. Um das jedoch zu verbergen, „erfanden“ unsere – im Kern ebenso verbundenen Egos – die Schuld in ewig Unschuldigen. Vergebung bietet die Aufhebung des Glaubens an die Wirklichkeit von Schuld in Gottes Geist.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seiten 177 – 179
    (2) Ebd.
    (3) Ebd.

  10. #360

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 100

    „Mein Teil ist wesentlich in Gottes Heilsplan“ (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=qiElVaFrxEY

    Jeder Teil ist wesentlich in Gottes Heilsplan. Einen Absatz möchte ich vorgreifend aus Kapitel 11 anführen, der die Gleichwertigkeit aller Rollen aufzeigt; was am Ende des Hörbuchs als Schöpfungsgesetz verständlich gemacht wird.

    „Du wirst keinen Frieden finden, solange du nicht die Nägel aus den Händen des Gottessohnes entfernt und den letzten Dorn aus seiner Stirn gezogen hast. Die Liebe Gottes umgibt Seinen Sohn, den der Gott der Kreuzigung verurteilt. Lehre nicht, dass ich umsonst gestorben bin. Lehre vielmehr, dass ich nicht gestorben bin, indem du aufzeigst, dass ich in dir lebe. Denn die Kreuzigung des Gottessohnes aufzuheben, ist das Werk der Erlösung, in welchem jeder eine gleichwertige Rolle hat. Gott richtet nicht über Seinen schuldlosen Sohn. Wie könnte es denn anders sein, da ER SICH ihm SELBST gab?“ (2)

    Der Schlüssel zur Erlösung aus dem Glauben an die Schuld liegt in der Annahme der „Unveränderlichkeit des Geistes“, was Beständigkeit und Gewissheit zur Folge hat.

    (Kap.7: 6 Teil 2) (Kap.7) „Die Beständigkeit des Himmelreiches“: (Abschnitt 6) „Die Unveränderlichkeit des Geistes“ ; Absätze 47 – 53:
    „der ungeheilte Heiler will Dankbarkeit von seinen Brüdern, aber ist nicht dankbar ihnen gegenüber“, „sein Unterrichten ist begrenzt durch die eigene Undankbarkeit“, „die Macht in einem Augenblick begreifen“, „Glaube an Veränderung durch das Ego“, „du erfasst den unveränderlichen Geist in deinem Bruder, indem dir klar wird, dass er nicht anderen Geistes geworden sein kann“, „der „Kranke“ erkennt nicht, was sein Selbst ist“, „Verstehen ist würdigen und indem wir es zu einem Teil von uns machen, nehmen wir es an“, „Verstehen, Würdigung und lieben“, „du kannst den Vater nicht vergessen“, „Erinnerung verändert ihr Denken in der Kommunion eines Geistes“, „sieh überall nur diesen Geist“, „Seligkeit“, „lerne, was die Wahrheit in dir ist“, Heilen ist wahrheitsgemäß sehen“, „angemessene Gabe an Gott“, „du kannst die Sohnschaft nur als eins würdigen“, „das ist Teil des Schöpfungsgesetzes und herrscht über alles Denken“:
    https://www.youtube.com/watch?v=KpDVhhX2vCI

    Die Auferstehung (in die göttlichen Schöpfungsgesetze) ist eine angemessene Gabe an Gott. Verstehen ist Würdigung und das Verständnis der Liebe Gottes bedeutet, die Kinder Gottes als eins anzunehmen. Um die Totalität des Himmelreiches wahrheitsgemäß wahrzunehmen, muss sie als eins gewürdigt werden, denn wir können nicht „sehen“, an was wir nicht glauben. Warum allumfassende Liebe, Freude und Freiheit das Symbol der Auferstehung abbildet, wird im folgenden Absatz deutlich:

    „Die Auferstehung muss deine Treue gewinnen, weil sie das Symbol der Freude ist. Ihre ganze unwiderstehliche Kraft liegt in der Tatsache, dass sie darstellt, was du sein willst. Die Freiheit, alles hinter dir zu lassen, was dich verletzt, demütigt oder ängstigt, kann dir nicht aufgedrängt werden, aber sie kann dir durch die Gnade Gottes angeboten werden. Und du kannst sie durch Seine Gnade akzeptieren, denn Gott ist seinem Sohn gnädig und nimmt Ihn ohne Frage als den Seinen an. Wer also sind die Deinen? Der VATER hat dir alle gegeben, die SEIN sind, und ER selber ist mit ihnen dein. Behüte sie in ihrer Auferstehung, sonst wirst du nicht in Gott erwachen, sicher umgeben von dem, was für immer dein ist.“ (3)
    Was halt zu berichtigen ist, ist das Denken zu revidieren, wir seien getrennte Gedanken in getrennten Körpern, indem wir die gesamte Sohnschaft als auferstanden und erlöst betrachten.

    „Die Erlösung wird nur wiedererkannt, wenn sie mit anderen geteilt wird. Der Sohn Gottes ist erlöst. Bringe der Sohnschaft nichts als dieses Gewahrsein […] Es gibt keine Rangordnung der Schwierigkeiten bei Wundern, weil alle Gottessöhne von gleichem Wert sind, und ihre Gleichheit ist ihr Einssein. Alle Macht Gottes ist in jedem Teil von IHM, und nichts, was SEINEM Willen widerspricht, ist groß oder klein. Das, was nicht existiert, hat weder eine Größe noch ein Ausmaß. Für Gott sind alle Dinge möglich. Und CHRISTUS ist es gegeben, wie der VATER zu sein. (4)

    Durch den Heiligen Geist, unserer inneren Stimme für Gott, können wir den lebendigen inneren Christus in uns annehmen und in allen anderen Kindern ansprechen, wahrnehmen und damit wahrmachen. Als geeinter Geist geschieht unser Wille, weil es der Wolle des Vaters ist. Anzuerkennen und anzunehmen ist dafür daher zunächst:

    „Alle Macht ist von Gott. Was nicht von IHM ist, hat keine Macht, irgendetwas zu tun“. (5)

    Dann gibt es keinen Grund, Angst vor irgendetwas zu empfinden. Über das Wesen der Angst fand ich grade das Folgende:

    „Du musst begreifen, dass das Letzte, was du nach dem Wunsch des Egos merken sollst, ist, dass du vor ihm Angst hast. Denn wenn das Ego Anlass zu Angst geben könnte, würde es deine Unabhängigkeit schmälern und deine Macht schwächen. Sein einziger Anspruch auf deine Treue ist jedoch der, dass es dir Macht verleihen kann. Ohne diesen Glauben würdest du gar nicht auf das Ego hören. Wie also kann es weiter existieren, wenn du begreifst, dass du dadurch, dass du es akzeptierst, dich selber klein machst und dir Macht entziehst? […] Deine Einsicht, dass, was auch immer dich von Gott zu trennen scheint, nur Angst ist – gleich welche Form sie annimmt, und völlig davon abgesehen, auf welche Art das Ego sie dich erleben lassen will-, ist deshalb die Grundbedrohung für das Ego. (…) Wenn du die Liebe übersiehst, übersiehst du dich selbst, und dann musst du die Unwirklichkeit fürchten, weil du dich selber verleugnet hast. Indem du glaubst, die Wahrheit erfolgreich angegriffen zu haben, glaubst du, dass Angriff Macht hat. Du hast also ganz einfach vor dir selber Angst bekommen. Und niemand möchte etwas finden, von dem er glaubt, es würde ihn zerstören.“ (6)

    Unseren wesentlichen und gleichwertigen Teil in der Sühne, als Kettenbrief der Erlösung aus der Schuld, anzunehmen, und dabei zu glauben, Gott wolle etwas anderes für uns als vollkommenes Glück ohne jedwedes „Opfer“, kann nicht zu beständiger Gewissheit führen.

    Weder kann das Wirkliche bedroht werden, noch besitzt die Unwirklichkeit die Macht, irgendetwas zu tun. Das Wirkliche vom Unwirklichen zu unterscheiden, macht das Gesetz der Liebe Gottes erkennbar und lässt Angst als Angst vor dem Ego in uns und damit in anderen erscheinen. Wahrnehmung von Angst wird durch Projektion erzeugt, die dem Unwirklichen durch Abwehrmechanismen zu entrinnen sucht und damit der Illusion den Anschein von Wirksamkeit verleiht. Jeder Angriff ist ein Verhalten aus Mangel an Liebe, wobei alle Liebe immer zuerst von Gott stammt. Wir können sie teilen, aber wir können keine Liebe geben, die nicht vor Gott kommt. So usurpiert das Ego auch die Quelle der Liebe für sich, doch sich ihr zu öffnen wird im Ego-Denksystem mit „Zerstörung“ des ICHS gleichgesetzt, weil Liebe immer grenzenlos ist. Grenzenlose Liebe hebt die Macht des Egos sofort auf und daher fürchtet das Ego die Liebe. Liebe zu fürchten heißt Angst vor Gott zu haben. Angst vor Gott entsteht, wenn wir den Irrtum annehmen, das Ego besäße die Macht, sein Königreich in uns erfolgreich anzugreifen.

    Wenn Heilen also „wahrheitsgemäß sehen“ bedeutet, ist es heilsam, die Unveränderlichkeit des Geistes in Ewigkeit als Wahrheit Gottes annehmen zu wollen. Gott, der die Liebe ist, ist auf ewig und gänzlich unveränderlich grenzenlose Freude und innerer Frieden. Die Rollen im Plan Gottes sind niemals getrennt voneinander, da sie alle in einem Endpunkt fixiert sind und auf ein geeintes Ergebnis hinauslaufen. Auch daher sind Geben und Empfangen eins.

    „Vergiss nicht, das, wenn diese Reise erst einmal begonnen ist, das Ende sicher ist. Auf dem Weg werden Zweifel kommen und gehen - und gehen, um erneut zu kommen. Doch ist das Ende sicher. Niemand kann das zu tun versäumen, was Gott bestimmte, dass er tue.“ (7)

    Daher ist jedweder Stress, jedwede Sorge, jedwede Angst an sich unnötig:

    „Fürchte dich nicht. Wir treten nur erneut eine uralte Reise an, die schon vor langer Zeit begann, die jedoch neu zu sein scheint. Wir machen uns erneut auf einen Weg, auf dem wir zuvor gereist sind und den wir eine kleine Weile lang verloren haben.“ (8)

    Das Ende der Reise wurde vor langer Zeit in die Sterne geschrieben. Die Bücher des Lebens wurden von Gott geschrieben und die Rollen darin verteilt. Das Ego lehnt die göttliche Autorenschaft über die Bücher des Lebens ab und schreibt sich eine eigene Rolle auf den Leib, die nicht zum geeinten und vereinbarten Zielpunkt führen kann, da es die Intention des Autors nicht anerkennt, die immer Liebe zur gesamten Schöpfung ist.

    Als Regisseur - unseres Bühnenstückes der Rückreise zur Wahrheit allumfassender Liebe - könnte der Heilige Geist verstanden werden, der Intendant ist der auferstandene Christus in uns selbst als das EINE SELBST, die in ihrer Quelle verbundene Sohnschaft. Wir, als die Schauspieler in unseren Rollen, können die Autorenschaft nicht beanspruchen. Tun wir dieses, verleugnen wir den Teil, der uns zukommt und daher die Liebe, die erschafft, wie sie selbst ist. Liebe selektiv zu gewähren und zu entziehen, kann daher nicht vom Verständnis der Liebe stammen. So versteht das Ego nicht, was Liebe wirklich ist. Am Ende der Reise wird jede Träne getrocknet worden sein, die jemals floss, weil wir wieder sind, was wir immer blieben. Es gibt keinen Grund, Angst vor der Liebe unseres Vaters zu empfinden. Es gibt jedoch die Illusion, wir hätten die Macht, als „Schauspieler“ ein schon geschriebenes Stück verändert zu haben. Dabei haben wir nur kurz den Text vergessen, was durch Lernen in der nächsten Aufführung berichtigt werden kann, so wir uns an die heilige Dreieinigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist wenden und die Frage stellen, was unser „Teil des Planes“ ist.


    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seiten 180 – 181
    (2) Textbuch Seite 208
    (3) Ebd.
    (4) Textbuch Seite 209
    (5) Textbuch Seite 203
    (6) Textbuch Seite 204
    (7) Handbuch für Lehrer Seite 88
    (8) Ebd.

  11. #361

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Was ist der Tod?

    „1. Der Tod ist der zentrale Traum, aus dem alle Illusionen stammen. Ist es nicht Verrücktheit, vom Leben zu denken, dass es geboren wird, altert, seine Vitalität verliert und am Ende stirbt? Wir haben diese Frage bereits gestellt, jetzt aber müssen wir sie sorgfältiger erwägen. Es ist der eine starre, unveränderbare Glaube der (EGO-) Welt, dass alle Dinge in ihr geboren werden, nur um zu sterben. Dies wird dann als der >Lauf der Natur< angesehen, der nicht infrage gestellt werden kann, sondern akzeptiert werden muss als das „natürliche“ Gesetz des Lebens. Das Zyklische, das sich Verändernde und das Unsichere, das Unzuverlässige und das Unstete, das in einer bestimmten Weise auf einem bestimmten Pfad zu- und abnimmt, das alles wird als GOTTES WILLE angenommen. Und niemand fragt, ob ein gütiger Schöpfer dies wollen könnte.

    2. In dieser Wahrnehmung des Universums, wie Gott es schuf, wäre es unmöglich, IHN für liebevoll zu halten. Denn wer verfügt hat, dass alle Dinge vergehen und in Staub, Enttäuschung und Verzweiflung enden, kann nur gefürchtet werden. Er hält dein kleines Leben an einem Faden nur in seiner Hand, bereit, ihn ohne Bedauern oder Sorge vielleicht heute schon abzureißen. Oder wenn er noch wartet, ist das Ende dennoch gewiss. Wer einen solchen Gott liebt, der weiß nicht um die Liebe, weil er verleugnet hat, dass das Leben wirklich ist. Der Tod ist zum Symbol (für den Schutz) des Lebens geworden. Seine Welt ist jetzt ein Schlachtfeld, wo der Widerspruch regiert und Gegensätze endlose Kriege führen. Wo Tod ist (und als Mittel zur „Sicherung des Lebens des Egos“ eingesetzt wird), ist Friede unmöglich.

    3. Der Tod ist das Symbol der Angst vor Gott. SEINE LIEBE wird ausgelöscht in der Idee, die sie vom Gewahrsein fern hält wie ein Schild, der hochgehalten wird, um die Sonne zu verschleiern. Die Grimmigkeit des Symbols genügt, um zu zeigen, dass es neben Gott nicht existieren kann. Es birgt ein Bild von GOTTES SOHN, in dem er in den Armen (der Armeen) der Verwüstung >zur Ruhe gelegt<< wird, wo Würmer warten, um ihn zu begrüßen und für eine kleine Weile durch seine Zerstörung zu überdauern. Doch sind die Würmer ebenso gewiss dazu verurteilt, zerstört zu werden. Und so leben alle Dinge aufgrund des Todes. Verschlingen ist das >>Lebensgesetz<< der Natur. Gott ist wahnsinnig, und die Angst allein ist wirklich.

    4. Der sonderbare Glaube, dass es einen Teil der sterbenden Dinge gibt, der vielleicht weitergeht – getrennt von dem, was sterben wird – verkündet keinen liebenden Gott, noch stellt er Gründe zum Vertrauen wieder her. Wenn der Tod für irgendetwas wirklich ist, gibt es kein Leben. Der Tod leugnet das Leben. Doch wenn es Wirklichkeit im Leben gibt, dass wird der Tod geleugnet. Hierin ist kein Kompromiss möglich. Es gibt entweder einen Gott der Angst (der Ego-Gott) oder EINEN der Liebe. Die Welt versucht sich in tausend Kompromissen und wird tausend weitere versuchen. Kein einziger kann für Gottes Lehrer akzeptabel sein, weil kein einziger für GOTT akzeptabel sein könnte. ER hat den Tod nicht gemacht, weil ER auch die Angst nicht machte. Beide sind für IHN gleichermaßen bedeutungslos.

    5. Die >>Wirklichkeit<< des Todes ist fest verwurzelt in dem Glauben, dass Gottes Sohn ein Körper ist. Und wenn Gott Körper erschaffen würde, wäre der Tod fürwahr wirklich. Doch wäre Gott nicht liebevoll. Es gibt keinen Punkt, an welchem der Kontrast zwischen der Wahrnehmung der wirklichen Welt und derjenigen der Welt der Illusionen schärfer zutage tritt. Der Tod ist fürwahr der Tod Gottes, wenn er Liebe ist. Und jetzt muss seine eigene Schöpfung vor ihm Angst haben. Er ist nicht VATER, sondern Zerstörer. Er ist nicht Schöpfer, sondern Rächer. Schrecklich sind seine Gedanken, und Furcht erregend ist sein Bild. Auf seine Schöpfungen zu schauen heißt sterben.

    6. Und das Letzte, das zu überwinden ist, wird der Tod sein. Natürlich! Ohne die Idee des Todes gibt es keine Welt. Alle Träume werden mit diesem enden. Das ist er Erlösung letztes Ziel, das Ende aller Illusionen. Und im Tod werden alle Illusionen geboren. Was kann aus dem Tod geboren werden und trotzdem Leben haben? Was hingegen wird aus GOTT geboren und kann trotzdem sterben? Die Ungereimtheiten, die Kompromisse, die RITUALE, die die Welt in ihren vergeblichen Versuchen fördert, sich an den Tod zu klammern und dennoch zu denken, dass Liebe wirklich sei, sind geistlose Magie, unwirksam und bedeutungslos. GOTT ist, und in IHM müssen alle erschaffenen Dinge ewig sein. Siehst du denn nicht, dass er sonst ein Gegenteil hätte und die Angst so wirklich wäre wie die Liebe?

    7. Akzeptiere keine Kompromisse, in denen der Tod eine Rolle spielt. Glaube nicht an (den Nutzen von) Grausamkeit, noch lass Angriff die Wahrheit vor dir verbergen. Was zu sterben scheint, ist nur fehlwahrgenommen und zur Illusion getragen worden. Jetzt wird es zu deiner Aufgabe, die Illusion zu8r Wahrheit tragen zu lassen. Sei standhaft nur in diesem: Lass dich nicht der >>Wirklichkeit<< irgendeiner sich verändernden Form täuschen. Weder bewegt sich die Wahrheit, noch schwankt oder sinkt sie zum Tod und zum Zerfall dahin. Und was ist das Ende des Todes? Nichts außer diesem: die Einsicht, dass der Sohn Gottes jetzt und auf ewig schuldlos ist. Nur dies. Aber lass nicht zu, dass du vergisst, dass es nicht weniger ist als dies.“

    Ohne selbst nach einem Moto-Cross-Unfall mal „kurz drüben“ gewesen zu sein, würde ich das Vorgenannte kaum akzeptieren können. Das Erste, was ich dort „machte“, war, „nachzuschauen“, ob ich noch einen Körper habe. Doch dort war ich Geist, also Bewusstsein, welches KEINEN DEUT anders war als „hier“. Nach dem Ablegen meines Körpers bin „ich“ also weiterhin, sonst ist ein liebender Gott wirklich kaum vorstellbar. Was jedoch für das Ego unvorstellbar ist, da sonst Strafe, Schuld und Tod ihren Schrecken in der „Verhaltenskonditionierung“ verlieren und die 10-Punkte-Pläne des Egos ins Leere laufen würden. Alle hier beten den Tod an.

    „Wäre das die wirkliche Welt, dann wäre GOTT tatsächlich grausam. […] Die Liebe tötet nicht, um zu erlösen. Wenn sie es täte, wäre Angriff Erlösung, aber das ist des Egos Deutung und nicht diejenige GOTTES. Nur die Welt der Schuld könnte solches fordern, denn nur für die Schuldigen wäre dies denkbar. Die „Sünde“ Adams hätte niemanden berühren können, hätte er nicht geglaubt, dass es der Vater war, DER ihn aus dem Paradies verstieß. Mit diesem Glauben nämlich ging die ERKENNTNIS des VATERS verloren, weil nur jene, die IHN nicht verstehen, dies glauben konnten. Diese Welt ist ein Bild der Kreuzigung von Gottes Sohn. Und solange dir nicht klar ist, dass GOTTES SOHN nicht gekreuzigt werden kann. Ist das die Welt, die du siehst.“ (2)

    Aus den Augen bedeutet nicht aus dem Sinn. Aus dem Sinn verschwunden, ist es auch den Augen verborgen. Es gibt keinen Tod des Geistes, da bin ich sicher.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Handbuch für Lehrer Seiten 66 / 67
    (2) Textbuch Seiten 236 / 237

  12. #362

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 101

    „Gottes Wille für mich ist vollkommenes Glück“
    https://www.youtube.com/watch?v=bgypcWOfPS8

    Gottes Wille für uns alle ist vollkommenes Glück und das ist die Schlüsselidee des Kurses im Verständnis, dass auch das „angeprangerte Ego“ einen göttlichen Kern besitzt. Darüber wird in der heutigen Lektion von Alexandra viel Wissenswertes zur Psychologie des Egos geäußert. Was die wirkliche Welt ist, kann noch nicht beurteilt werden, denn die Erfahrung unserer Heiligkeit wird durch Schuld, Leiden, Krankheit und Tod der „Körper“ zum Wahnsinn, der keine Kompensationsmöglichkeit besitzt, außer, im Angriff das Glück zu finden. Etwas, was im historischen Kontext eher als unmöglich erscheint.

    Vieles, was dazu gesagt werden müsste, wird im heutigen Hörbuch zum Textbuch angesprochen. Der Tod ist die letzte Illusion, dazwischen fehlen noch 450 Seiten Textbuch, die zunächst den Glauben an die Schuld „der anderen“ aufzuheben haben. Den Vorgriff auf die Illusion des Todes ist nicht harmlos gewesen, doch die heutige Lektion ist die Wahrheit, weil Gottes Kinder auf ewig sündenlos sind. Die Ewigkeit wurde von der Schuld niemals berührt. Der „gerechte Zorn“ ist es, über den ich mich noch aufregen könnte, würde ich nicht wissen, dass das Anprangern des Egos keinen Sinn macht und zudem weder hilfreich, noch harmlos ist.

    Ziehen wir die Schuldvorwürfe aus dem Außen ab, wendet sich das Ego zuweilen nach innen, da es Angst hat, nach innen zu blicken und die allseits weiter bestehende Heiligkeit dort sehen, wo noch Ego-Wahnsinn zu herrschen scheint.


    (Kap.7:7 Teil 1) „Von der Wachsamkeit zum Frieden“
    https://www.youtube.com/watch?v=g0KOspHbCFM

    „Sohnschaft kann nur als eins geliebt werden“, „Angriff völlig aufgeben“, „Angst und Liebe sind reziprok und kehren zum Geist des Denkenden zurück und beeinflussen seine ganze Wahrnehmung“, „der Geist, der Angriff akzeptiert, kann nicht lieben“, „versteht nicht, was Liebe ist und kann sich nicht als liebend wahrnehmen“, „Bewusstsein des Sein geht verloren“, „Macht nicht von uns gemacht“, „Fähigkeit, das Denken zu lenken ist die Macht des Geistes“, „Ego weiß nie, was es tut“, „Ego schöpft aus der Quelle, die seiner Existenz abträglich gesinnt ist, daher würdigt er die Quelle herab“, „logisch, aber weiterhin wahnsinnig“, „Erkenntnis ist total und das Ego glaubt nicht an Totalität“, „durch Angst produziert, reproduziert das Ego Angst“, „niemand, der alles hat, will das Ego überhaupt“, „Ego widersetzt sich und löst sich vom reinen Geist, indem es sich an beliebig anderes anhängt, aber es gibt nichts anderes“

    Über Schuldlosigkeit und Unverletzlichkeit wäre folgendes zu sagen:

    „An früherer Stelle habe ich gesagt, dass der Heilige Geist das Ziel aller guten Lehrer teilt, deren letztendlicher Zweck darin besteht, sich selbst überflüssig zu machen, indem sie ihre Schüler alles lehren, was sie wissen. Der Heilige Geist will nur dies, denn da ER die LIEBE des VATERS zu seinem SOHN teilt, sucht ER alle Schuld aus dessen Geist zu entfernen, damit er sich seines Vaters in Frieden erinnern möge. Frieden und Schuld sind Gegensätze, und die Erinnerung an den Vater kann nur in Frieden geschehen. Liebe und Schuld können nicht nebeneinander bestehen, und die eine annehmen heißt die andere zu verleugnen. Die Schuld verbirgt Christus vor deinen Augen, dass sie ist die Verleugnung der Schuldlosigkeit des Sohnes Gottes.

    In der seltsamen Welt, die du gemacht hast, hat der SOHN GOTTES gesündigt. Wie könntest du IHN also sehen? Dadurch, dass du IHN unsichtbar hast, ist in der schwarzen Wolke der von dir akzeptierten Schuld die Welt der Vergeltung entstanden, und sie ist dir lieb. Denn Christi Schuldlosigkeit ist der Beweis, dass das Ego niemals war und niemals sein kann. OHNE SCHULD hat das EGO kein Leben, und GOTTES SOHN ist ohne Schuld.

    Wenn du dich selbst ansiehst und ehrlich beurteilst, was du tust, gerätst du vielleicht in Versuchung, dich zu fragen, wie du schuldlos sein kannst. Doch bedenke dies: Du bist nicht schuldlos in der Zeit, sondern in der EWIGKEIT. Du hast in der Vergangenheit „gesündigt“, aber es gibt keine Vergangenheit. IMMER hat keine Richtung. Die Zeit scheint in eine Richtung zu verlaufen, doch wenn du an ihr Ende kommst, wird sie sich wie ein langer Teppich aufrollen, der sich entlang der Vergangenheit hinter dir erstreckt, und wird verschwinden. Solange du glaubst, dass der Sohn GOTTES (im GEGENÜBER, Anm.) schuldig ist, wirst du diesen Teppich entlanggehen und glauben, dass er zum Tode führt. Und diese Reise wird dir lang, grausam und sinnlos erscheinen, denn das ist sie auch. (…) . aber die Reise, auf die sein Vater ihn schickt, ist eine Reise der Befreiung und der FREUDE. Der VATER ist nicht grausam, und SEIN SOHN kann sich nicht selbst verletzen. Die Vergeltung, die er fürchtet und die er sieht, wird ihn nie berühren, denn obwohl er an sie glaubt, weiß der Heilige Geist, dass sie nicht wahr ist. Der Heilige Geist steht am Ende der Zeit, wo du auch sein musst, weil ER bei DIR ist. Er hat alles aufgehoben, was des GOTTESSOHNES unwürdig ist, denn das war sein Auftrag, den GOTT IHM gab. Und was GOTT gibt, das war immer da.“ (2)



    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seiten 182 – 183
    (2) Textbuch Seiten 237 / 238

  13. #363

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 102

    „Ich teile den Willen Gottes, der mein Glück will“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=KuslreLnxwg

    „Ich teile den Willen Gottes, der mein Glück will, und nehme es jetzt als meine Funktion an.“ (2)

    Würden wir diesen Gedanken wirklich mit Christus teilen, könnten wir die „Beständigkeit des Himmelreiches“ in der Wachsamkeit für den Frieden erkennen und ungeahnte Kooperation rückt in den Bereich des Möglichen. Groll, Angst, Schmerz und Sorgen werden zunehmend aufgelöst, indem wir uns dem beglückenden Willen Gottes anschließen und unser Zuhause erreichen. Akzeptieren wir den Willen Gottes als unser Glück und unsere Funktion in uns, können wir diese Wahl treffen und uns mit Ihm verbinden.

    Jeder andere Wille ist „Wollen ohne Bedeutung“, wie im Hörbuch die Dissoziation als die Schwächung der mächtigsten Kraft des Universums beschrieben wird. Angriff ist nicht im Einklang mit Gottes Willen und daher ein illusionärer Wunsch, den wir nicht wirklich wollen würden, wüssten wir um die Wirkung auf unsere Funktion und die Beständigkeit der Ganzheit.

    (Kap.7:7 Teil 2) „Die Beständigkeit des Königreiches“, „Von der Wachsamkeit zum Frieden“

    „der Heilige Geist hebt Illusionen auf, indem er Konflikt als bedeutungslos aufzeigt“, „Verstehen bringt Würdigung und Würdigung bringt Liebe“, Wachsamkeit auf Gott richten“, „Glaube ohne Konflikt braucht keine Wachsamkeit“, „Ego glaubt, es könne Gott angreifen, schiebt uns dieses zu“, „dann können wir kein Geist sein, denn Geist kann nicht angreifen“, „Ego will keinen Teil der Wahrheit“, „wenn du Frieden willst, musst du die Idee des Konfliktes aufgeben“, „Identität steht völlig außer Frage“, „Probleme des Verständnisses“, „Ego ist der Unwahrheit verpflichtet“, „dein Sein ist das Wissen Gottes“, Einssein des Schöpfers mit der Schöpfung ist deine Ganzheit, deine geistige Gesundheit und deine grenzenlose Macht“, „Dissoziation davon macht die mächtigste Kraft schwach“, Geschwächte greifen an und erfinden unwürdige Bilder“, „versuche nicht, die Welt des Egos zu verstehen, denn sonst glaubst du, man könne sie verstehen“, das Bedeutungslose kann nicht bedeutsam gemacht werden“, „gespaltener Zustand verhindert die Ausdehnung des Friedens“, „Ausdehnung des Königreiches ist unsere Freude“, „wie ER erschaffen hat, mit IHM denken“, „Heiliger Geist erinnert daran, dass wir traurig sind, weil wir unsere Funktion als Mitschöpfer neben Gott nicht erfüllt“, „Wollen ohne Bedeutung“, „Schöpfung, nicht Trennung ist unser Wille“, „Identifikation mit dem Schöpfer und der Schöpfung in der Erkenntnis, dass sie eins sind“
    https://www.youtube.com/watch?v=ujSA...H0l1sbdktCzPxZ

    Was Identifikation meint, wird hier deutlicher:

    „Heilig bist du, ewig, frei und ganz, für immer in Frieden im Herzen Gottes. Wo ist jetzt die Welt und wo der Kummer?

    Ist das dein Urteil über dich, Lehrer Gottes? Glaubst du, dass das gänzlich wahr ist? Nein, noch nicht. Doch ist dies immer noch dein Ziel; das, weshalb du hier bist. Es ist deine Funktion, dich darauf vorzubereiten, dieses Urteil zu hören und zu begreifen, dass es wahr ist. Ein Augenblich vollständigen Glaubens daran, und du wirst über den Glauben hinausgehen zur GEWISSHEIT. Ein Augenblick außerhalb der Zeit kann das Ende der Zeit bringen. Richte nicht, denn du richtest nur über dich und verzögerst dieses LETZTE URTEIL. Was ist dein Urteil über die Welt?“ (3)

    Gottes Urteil über uns und seine Schöpfung wartet auf uns, um uns aus der Zeit in die Ewigkeit zu befreien.

    „Es ist deine Funktion, es dir am Herzen gelegen sein zu lassen es der ganzen Welt anzubieten, um es sicher zu bewahren“ (4)


    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seite 184
    (2) Ebd.
    (3) Handbuch für Lehrer Seite 38
    (4) Handbuch für Lehrer Seite 39
    Geändert von Michael (05.05.17 um 09:29 Uhr)

  14. #364

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 103

    „Gott, der die Liebe ist, ist auch das Glück“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=J1azezy2rGw

    „Gott, der die Liebe ist, ist auch das Glück.
    Und Glück ist es, nach dem ich heute suche.
    Ich kann nicht scheitern, weil ich die Wahrheit suche.“ (2)


    (Kap.7:8) Die Totalität des Himmelreiches
    https://www.youtube.com/watch?v=4fVASZ-hBys

    (Statt „Schnelldurchlauf“ heute unten die angewandte „Greuthof-Version“ (bis 6:55 bei Absatz 75, auch im Kontext des Leitgedankens und dessen, worüber „wir uns aufregen“ könnten, so dieses mit einem Nutzen verbunden werden möchte.)

    Würden wir die Totalität des Himmelreiches verstehen, könnten wir auch verstehen, warum es für Menschen so aussieht, als wäre Gott machtlos UND warum wir uns fühlen, als würde uns ständig etwas „entzogen“.

    Nehmen wir die „Zeitform“ der göttlichen Seele eines Heiner Geißlers bei „Lanz“ gestern Abend. Klar ist, er ist weiterhin, wie Gott ihn schuf. Wie auch Trump, Xi, Thatcher und der Kohl, dessen Zeitform es vorzog, die Republik für die Geldkoffer der Industrie zu verraten und dabei seine „Hintermänner“ niemals verriet; und somit spätestens damit den Rechtsstaat ad absurdum führte, den er jetzt benutzt, das, was er dem Ghostwriter „gesteckt“ hat, wieder unter den Teppich zu kehren.

    So saß die göttliche Seele des „Chef-Ideologen“ einer „christlichen Partei“ gestern bei Lanz und wollte die aufgeklärte Republik darüber aufklären, dass Gott machtlos sei und schon die 10 – 15 jährigen daher keinen Sinn mehr im Leben sehen dürften. Klar ist ebenso, dass all die Vorgenannten unschuldig sind und blieben. Die Schuldzuweisung seiner „Zeitform“ drehte sich um die Frage, wie komplett unintelligent und unzureichend sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche auf den „Absturz“ (des Denksystems des Egos) in den Alpen reagiert hatten, von dem bisher allgemein angenommen wird, der Pilot hätte diesen Absturz vorsätzlich herbeigeführt. Ich sage, es war das Ego im Geiste des Piloten und damit in uns allen. Das Göttliche in dieser verzweifelten Seele wurde in diesem Moment vom Ego überlagert, wie es bei allen unserer Zeitformen tagtäglich, stündlich und noch häufiger vorkommt.

    Die Zeitform des Chefideologen der Zeitform der Kohl´schen Habgierpolitik prangerte dabei die Zeitform der besoffenen Auto fahrenden evangelischen göttlichen Seele des Egos der Frau Kaßmann an, die „danach“ gesagt haben solle, „damit hätte Gott seine „OHNMACHT“ endgültig offenbart“. Die Katholen hätten nur darauf hinweisen können, „dass Gott doch jetzt bei den Hinterbliebenen sei“, worauf der Chefideologe der Habgierpolitik seine „Ideologie“, also seine Glaubenssätze weiter offenbarte und meinte, „Gott hätte besser „vorher“ eingreifen sollen. Doch wo fand die Entscheidung statt? In einem Geist, der ein unangemessenes Urteil gefällt hatte, das Ergebnis einer selektiven Wahrnehmung war.

    Dann schwenkte er zu Christus über, an dessen Lehre der Nächstenliebe wir uns doch halten sollten, wenn die von ihm und Kohl über die Welt geworfene Habgierpolitik zu möglichen erweiterten Suiziden führe. Doch den Vater als Volltrottel hinzustellen, macht es unmöglich, an die Lehre des Sohnes dieses Vaters wirklich zu glauben. So sollte nach der Geißler´schen Logik der Sinn für die Jugend wiederaufgebaut werden…

    Warum wir uns allen ständig etwas SELBST entziehen, wird im heutigen Texthörbuch ebenso verdeutlicht, wie das, was als „Sünde wider den Heiligen Geist“ betrachtet werden könnte, würde Geißler wissen, was er tut. Aber er bleibt unschuldig und genau daher kann ich seiner Zeitform nur den Segen der Göttlichkeit anbieten, der ihm von der göttlichen Ewigkeit nicht entzogen wurde, DA Gott die Ewigkeit erschaffen hat, WIR jedoch für die Zeitformen unseres Zusammenlebens verantwortlich sind – nicht Gott.

    Obiges Hörbuch verdeutlicht diese Totalität in der Greuthof-Version auf Seite 126, was aufzeigt, wie wenig wir bisher gelernt haben, von dem, was zu begreifen wäre, um zu wissen, was wir tun. Es bleibt mir hier nichts anderes, als die verzerrten Zeitformen an ihre eigene Ewigkeitsform zu erinnern, ihnen zu vergeben und ihnen allen als TOTALITÄT meinen Segen mit auf den Weg zu geben. Wer den heutigen Leitgedanken total versteht, versteht auch die Totalität des Glückes, das von der totalen Liebe herrührt, die unser Vater für uns alle in der Ewigkeit hegt und pflegt. In getanen Werken der Vollkommenheit in Ewigkeit ist es nicht nötig, die Zeitformen in einer „göttlichen Gerichtsverhandlung“ zu berichtigen; im Gegenteil, hätte Gott eingegriffen und den Piloten „an zwei Fingern aus dem Cockpit gehoben“, dann hätte er auch die Kreuzigung Christi verhindern müssen, um gerecht – und damit liebevoll, und an unserem Glück teilhabend, zu bleiben.

    Wenn Geißler sich jedoch öffentlich daran erinnert, sich an Christus und die Nächstenliebe erinnern zu wollen, kann Nächstenliebe in vollbrachten Werken nicht darin bestehen, Teilen der Kinder einer Totalität den Segen selektiv zu verwehren und zu entziehen. Doch Gott ist nicht wahnsinnig, die Zeitformen seiner SELBST physisch anzugreifen, andere Zeitformen SEINES SELBSTES vor dem TOD des Körpers zu retten. Da Gott sowohl in dem Piloten ist, in Geißler, in Kohl, Trump und selbst in dessen Chefideologen verborgen vorhanden bleibt, welcher so „teuflisch“ darüber grinsen konnte, die Krankenversicherung endlich abgeschafft zu haben, damit die natürliche Ordnung des EGOS wiederhergestellt werde, die auf dem Elend der anderen aufbaut, greift Gott sich selbst nicht an.

    Da wir in der Ewigkeit weiterhin so blieben, wie wir wieder sind, wenn wir das Ego abgelegt haben werden, wird uns in der Zeit die freie Entscheidung zugestanden. Wir sind frei, dem Ego zu vergeben und DANN das Glück zu erkennen, in der Ewigkeit unschuldig geblieben zu sein, egal wohin uns die Sinnlosigkeit führte, die in der Ego-Konkurrenz-Welt Piloten als „Stückvieh“ in Kalkulationen behandelt; und im Verlust des Piloten einen Gewinn für das Unternehmen sieht. Nee, all das sind unsere begrenzten Urteile in der Zeit über eine Ewigkeit, die uns damit aus dem Sinn gerät und dann aus den Augen verschwindet.

    „Jedesmal, wenn du einem Bruder den Segen verweigerst, wirst du dich fühlen, als sei dir etwas entzogen worden, weil die Verweigerung ebenso total ist wie die Liebe. Es ist ebenso unmöglich, einem Teil der Sohnschaft etwas zu verweigern, wie sie nur zum Teil zu lieben (und sie daher glücklich sehen zu wollen, Anm). Ebenso wenig kann man sie nur manchmal total lieben. Du kannst nicht manchmal total hingegeben sein. Die Verweigerung und Verleugnung haben keine Macht an sich, du aber kannst ihnen die Macht deines Geistes geben, dessen Macht grenzenlos ist. Wenn du sie dazu einsetzt, die Wirklichkeit zu verleugnen, dann ist die Wirklichkeit für dich verschwunden.“ (2)

    So ist Gott für Geißler verschwunden, wie für Kaßmann und die Bischöfe, wenn sie ihre Macht des Geistes dafür einsetzen, die Ewigkeit der Göttlichkeit in den „Tätern“ zu verleugnen. Es bleibt, wollen wir wirklich dem Rat des Geißlers folgen, uns nur, sich an Christus zu wenden und SEINE LEHRE der LIEBE als wahr wahrzunehmen, einzig die Vergebung. Dabei jedoch den Vater zu verleugnen und den Sohn als liebevolles „OPFER“ eines ohnmächtigen Gottes anzuprangern, ist ideologisch so weit reichend, dass ich nicht umhinkann, um göttliche Präsenz zu bitten, die seine und unsere Irrtümer berichtigt, die zu „Verhaltensweisen des Egos“ führen, die beweisen sollen, dass Gott in der Ewigkeit nicht „sein“ kann und wir uns an das Opfer des Egos wenden sollen, um Befreiung aus dem Fängen des grinsenden Egos zu finden. Nee, Heiner, da ist deine Zeitform auf dem Holzweg. Du bist weiterhin, wie Gott dich schuf, einzig deine Zeitform ähnelt den drei Affen, die nichts sehen, hören oder wissen wollten.

    Diese drei Affen und ihr Gefolge, die 22 000 goldenen Kälber der Menschheit, wollen Gott zu einer Reaktion provozieren. Einer Reaktion jedoch, die uns die Macht unseres Geistes abspricht, und uns damit die einzige Möglichkeit nehmen würde, in der Zeit zu sein, was wir in der Ewigkeit schon sind.

    Ein Satz blieb dann hängen:

    „Die Pharmaindustrie hätte mehr Gutes bewirkt, all alle Prozessionen zusammen“, und die „Runde“ stimmte in den Chor der vorsätzlich verblödeten Zeitformen ein, die damit die Macht der Pharmaindustrie über Gott aufzeigen wollten, dessen krüppelige Schöpfung nur durch die Industrie zu etwas „Nützlichem“ wird. Allerdings mit der Folge, dass Piloten keine Möglichkeit besitzen, sich an die Macht ihres Geistes zu erinnern, sondern bunte Smarties fressen müssen, die ihnen das Gehirn aufweichen. Geben sie zu, dass die Sinnlosigkeit an ihren Nerven zerrt, sie nicht einmal mit Psychologen reden dürfen, da sie dann ausgemustert und ersetzt würden, und selbst die Psychologen keine Antworten auf das EGO besitzen, dann sind vermeintliche und tatsächliche erweiterte Suizide eben unsere Entscheidung, solange wir nicht wissen, was wir DAMIT tun. „Damit“ meint, dem Denksystem des Egos zu folgen.

    „Die Wirklichkeit kann nicht nur zum Teil gewürdigt werden. Deshalb bedeutet, irgendeinem Teil von ihr etwas zu verweigern oder irgendeinen Teil von ihr zu verleugnen, dass du das Gewahrsein der ganzen Wirklichkeit verloren hast. Doch ist das Verleugnen eine Abwehr und daher ebenso geeignet, positiv genutzt zu werden wie auch negativ. Wird die Verleugnung negativ genutzt, so ist sie zerstörerisch, weil sie für den Angriff eingesetzt wird. Im Dienst des Heiligen Geistes aber kann sie dir helfen, einen Teil der Wirklichkeit wiederzuerkennen und sie somit als Ganzes zu würdigen. Der Geist ist zu mächtig, als dass er dem Ausschluss unterworfen sein könnte. Du wirst dich nie von deinen Gedanken ausschließen können.

    Wenn ein Bruder wahnsinnig handelt, so bietet er dir Gelegenheit, ihn zu segnen. Sein Bedürfnis ist das deine. Du brauchst den Segen, den du ihm anbieten kannst. Es gibt keine andere Möglichkeit für dich, ihn zu erhalten, außer dadurch, dass du ihn gibst. Das ist das Gesetz Gottes, und es kennt keine Ausnahmen. Was du verleugnest, an dem mangelt es dir, nicht, weil es fehlt, sondern weil du es in einem anderen verleugnet hast und daher dessen in dir nicht bewusst bist. Jede deiner Reaktionen wird durch das bestimmt, was du zu sein vermeinst, und was du sein willst, ist, was du zu sein vermeinst. Also muss, was du sein willst, jede deiner Reaktionen bestimmen.

    Du brauchst den SEGEN GOTTES nicht, WEIL du ihn ewig hast, aber du brauchst den deinen. Das Bild des Egos von dir ist eines des Entzugs, der Lieblosigkeit und der Verletzlichkeit. Das kannst du nicht lieben. Doch kannst du diesem Bild ganz leicht entrinnen, indem du es hinter dir lässt. Dort bist du nicht, und das bist du nicht. Sieh dieses Bild in keinem, sonst akzeptierst du es als dich. Alle Illusionen über die Sohnschaft werden zugleich zerstreut, wie sie auch zugleich gemacht wurden. Lehre niemanden, dass er ist, was du nicht sein möchtest. Dein Bruder ist der Spiegel, in dem du das Bild deiner selbst siehst, solange die Wahrnehmung währt. Und die Wahrnehmung wird so lange währen, bis die Sohnschaft sich als ganz erkennt. Du hast die Wahrnehmung gemacht, und sie muss so lange währen, wie du sie haben möchtest.

    Illusionen sind Investitionen. Sie währen so lange, wie du sie wertschätzt. Werte sind relativ, doch sie sind zu mächtig, weil sie geistige Urteile sind. Die einzige Möglichkeit, Illusionen zu zerstreuen, besteht darin, jede Investition in sie zurückzuziehen, dann haben sie kein Leben mehr für dich, weil du sie aus deinem Geist entfernt hast. Solange du sie n ihn einschließt, verleihst du ihnen Leben. Nur ist dort nichts, um deine Gabe zu empfangen.

    Die Gabe des Lebens ist dein, auf dass du sie gebest, weil sie dir gegeben wurde. Du bist dir deiner Gabe nicht bewusst, weil du sie nicht gibst. Du kannst das Nichts (als Welt, die aus dem Denksystem des Egos entsteht, Anm. meiner Zeitform) nicht lebendig machen, weil nichts nicht belebt werden kann. Daher dehnst du die Gabe, die du sowohl hast als auch bist, nicht aus und deshalb erkennst du dein Sein nicht. Alle Verwirrung rührt daher, dass das Leben nicht ausgedehnt wird, denn das ist nicht der Wille deines Schöpfers. Du kannst getrennt von IHM nichts tun, und du tust tatsächlich nichts getrennt von IHM. Bleibe auf SEINEM Weg, um dich deiner zu erinnern, und lehre SEINEN Weg, damit du dich selbst nicht vergisst. Erweise nur den SÖHNEN des lebendigen GOTTES Ehre, und zähle dich freudig zu ihnen.

    Das Unterstrichene soll den Begriff der „Kindersicherung“ noch einmal greifbarer machen, der in den ersten Seiten dieser „Gegenüberstellung“ beider Formen des Kurses anfangs verwendet wurde und sich im Prinzip - hier beginnend - erst verstehen ließe. Es muss verstanden werden, dass sich an unseren Ewigkeitsformen nichts durch das Nichts verändert lässt, das aus dem Ego Denksystem entspringt, welches aus dem Urteil über vollständig vorhandene Vollkommenheit in der Ewigkeit als „Zeitform“ resultiert. Wir können nicht urteilen. Das Urteil ist immer ein zweischneidiges Schwert, indem wir uns entziehen, was wir hinter diesem Hilferuf suchen:

    Das Gefühl, das in uns entsteht, denken wir den heutigen Leitgedanken ganz unvoreingenommen, ohne schon ein Urteil gefällt zu haben, bevor wir damit beginnen…

    In der direkten Gegenüberstellung beider Zeitformen des Kurses wird deutlich, was die Änderung des Personalpronomens vom Ich zum WIR bewirkt. Ein Urteil wird damit nicht verbunden. Ich kann nicht urteilen und bin froh, mit allen Urteilen über Gott, seine Schöpfung und die wirkliche Welt ganz eindeutig falsch gelegen zu haben. Wissen, nichts gewusst zu haben, ist die einzige offene Lernhaltung, die ohne Urteil anzunehmen ist, will wirklich erkannt werden, wer wir sind.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seite 185
    (2-3) Textbuch Seiten 126 - 128
    Geändert von Michael (05.05.17 um 10:00 Uhr)

  15. #365

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 104

    „Ich suche nur, was in Wahrheit mir gehört“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=wJdIpfUdcPg

    „Ich suche nur, was in Wahrheit mir gehört, und Freude und Frieden sind mein Erbe“)2)

    „Das monetäre Erbe“ (in Alexandras Video) ist in der physisch linearen Zeitform verwurzelt. Die „Ewigkeitswerte“ bedürfen eines Raumes in unserem Herzen, von dem aus sie sich als Ganzheit ausdehnen können. Warum das Ego den Konflikt so standhaft als „rational“ verteidigt und damit die Ganzheit fragmentiert, wird im Hörbuch erklärt, ebenso wie der Zusammenhang zwischen begrenzten Projektionen und der Ausdehnung dessen, was in jedem von uns ist, so das Ego es nicht durch Ärger überdeckt. Wir glauben eben nicht, dass uns in Wahrheit schon gehört, was wir suchen. Daher ist der Glaube des Egos unglaubhaft, wertselektiv und trennend. Alles, was ist, liebevoll anzunehmen, könnte das Denksystem von Christus beschreiben.

    Kap7:9 „Die Verteidigung des Konflikts“ (In der Greuthof-Version: „Der unglaubhafte Glaube“)
    „Projektion und Ärger“
    https://www.youtube.com/watch?v=djbY...H0l1sbdktCzPxZ

    Didaktische „Unterschiede“ in den beiden Versionen:
    Projektion wird in der späteren Greuthof-Version im Vergleich zum Hörbuch bei 2:13 folgend beschrieben, was das Verständnis des Unterschiedes im Lernen dazwischen ermöglicht:

    Vier Jahre später hat Helen Schucman den Satz in Absatz 83 des Hörbuches bei 2:13 umgeformt und verständlicher zwischen Projektion und Ausdehnung unterschieden:

    Erste Zeitform des Satzes: „Jeder Geist muss projizieren, weil er auf diese Weise lebt, und jeder Geist ist Leben. Das ODER AUSDEHNEN würde in der Überarbeitung eingeführt, die weitere vier Jahre der Lebenszeit von Helen Schucman einnahm und statt mit William Thatford mit Ken Whapnick durchgearbeitet wurde. Insgesamt ist der Kurs das Ergebnis der Kommunikation dreier Geister in der Kommunion mit Christus, dem Heiligen Geist und DAMIT mit GOTT.

    Absatz 83 in der späteren Ausdrucksweise: „Für den Heiligen Geist ist es das Gesetz der Ausdehnung (was in Wahrheit von uns gesucht wird, Anm. im Kontext der heutigen Lektion und den Fragen aus einer anderen Dimension). Für das Ego ist es das Gesetz des Entzugs. Daher ruft es entweder Überfluss oder Mangel hervor, je nachdem, wie du es anzuwenden beschließt. Diese Wahl liegt bei dir, aber es liegt nicht bei dir, zu entscheiden, ob du das Gesetz anwenden willst oder nicht. Jeder Geist muss projizieren ODER AUSDEHNEN, weil er auf diese Weise lebt, und jeder Geist ist Leben“. (2)

    In diesem Sinne verstanden, hat sogar meine Lieblingsprojektionsfläche, der gute Descarte Recht, wenn er meint, das Denken in seinem Geist sei Ausdruck des Lebens. Was die heutige Medizin und die Pharmaindustrie jedoch daraus gemacht haben, ist, uns die Macht unseres Geistes über die Gestaltung der Haltung abzusprechen und damit die „SELBST-Heilungskräfte“ dort verortet, wo sie nicht zu finden sind. Nach dieser Projektion in der Fehlverortung der QUELLE des GEISTES ist die Ausdehnung des Königreiches unmöglich und die Projektion des Egos erscheint in der zerstörerischen Verleugnung des Ausschlusses als „notwendiges Übel“. Den Segen der Ganzheit einer Ganzheit geben, könnte als Ausdehnung verstanden werden. Das heutige Hörbuch erklärt die Frage, warum wir uns nur zwischen zwei Denksystemen bewegen können.

    Zwar unterschiedet die Psychologie zwischen Ausdehnung und Projektion, was es bedeutet, bleibt verschlossen, solange wir uns Gott verschließen. Aber auch die Psychologie, die Kirchen und die ungeheilte Ärzteschaft ist nicht schuldig, obwohl es 40 000 Opfer dieses Teils des Egos im Jahr allein Deutschland zu beklagen gäbe, wollten wir diesem Macht über unseren Geist einräumen wollen. Es sind jedoch 2 Flugzeuge pro Woche die aus der Ego-Welt abstürzen, und die unser Ego damit „über den Jordan schickt“, sollten wir vergessen wollen, dass dies in der Ewigkeit nichts verändern wird. Wollte uns „das“ der Pilot vielleicht im „erweiterten Suizid“ mitteilen? Was sagen die Seelen derer, wo die Quelle des negativ geprägten Geschehens (der Projektion von Freud´schem Mangeldenken) zu suchen wäre?

    Was ich jedoch wirklich als Zeitform unerträglich finde, ist, dass die ungeheilte Psychologie und Pharmazie schon die Schulkinder mit Mitteln vollstopft, deren Wirkungsweise keiner dieser Zeitformen jemals plausibel erklären könnte, ohne GOTT und WISSENSCHAFT dabei zu verleugnen. Gott als Quellen des WISSENS zu verleugnen, entfernt Gott aus dem Sinn und damit aus den Augen. SEIN ist das Wissen und SEIN ist das SEIN. Dissoziation bedeutet, dass ich mich oben in diesem Absatz daraus ausnehme, wobei ich Teil dessen bin und die Würdigung des Ganzen damit in Teile zu zerbrechen suche. Die unendliche Geduld und die unendliche Liebe ist die Antwort Gottes, die Illusion des Mangels zu transzendieren und damit zu „sühnen“, also aufzuheben. Angriff als Mittel, dem Denksystem des Entzugs zu entkommen, beruht darauf, uns könne das innere Himmelreich entrissen werden.

    Das Ego sagt, das Leid sei aus dem Sinn, wenn es aus den Augen wäre. Es irrt sich darin gewaltig und wird somit gewalttätig. Nein, nur aufgrund dieser Verkehrung von Ursache ist es HIER derzeit, wie es noch auszusehen scheint. Die Freud´sche Mangelpsychologie begann schon bei Descarte, obwohl auch er weiterhin völlig unschuldig in alle Ewigkeit ist. Weder er, noch Darwin, noch die ungeheilten Kirchen konnten „wissen“, was das Ego aus ihren Gedanken einmal machen wird.

    Genau daher können wir nicht urteilen, wir sind Zeitformen in ihrer Formung und verstehen nicht total, da wir die Totalität nicht verstehen, da wir sie aus dem Sinn entfernt haben und sie uns aus den Augen entschwunden sind.


    Das Ego macht durch Projektion.

    Gott will sich ausdehnen und wünscht dies nicht erst. Im Hörbuch mit obsessiver Aktivität des Ego-Denksystems beschrieben.

    Das, was wir heute suchen, erschafft in Kooperation mit Christus und dem Heiligen Geist, so, wie Gott in der Ewigkeit erschafft. Das ist freier Wille und freie Entscheidung.

    Egos machen, Geister erschaffen. Unsere Kindersicherung ist es, dazu eines Geistes werden zu müssen. Dieses – eines Geistes werden – umfasst die Bedeutung des Begriffes „Sohnschaft“, die in der Ewigkeit weiterhin vollkommen geeint IST. Jetzt und immer. Es gibt keinen Grund, der Ewigkeit in der Zeit nicht zu vertrauen. Uns kann nichts geschehen, wir sind JETZT und in der Ewigkeit in Sicherheit und daher gänzlich unverletzlich. Zumindest, solange wir Angriff nicht als Mittel der Projektion WÄHLEN.

    Wenn es also einen Grund gegeben haben mag, warum ich diese „Verwässerung“ von konzentrierter Vollkommenheit in Wort und Schrift hier ausführte, dann, um die Radikalität in Verständnis der Totalität einzubringen, die eindeutig heute sagen müsste:

    „Wir suchen nur, was in Wahrheit uns gehört“.

    Kein Teil kann dies alleine finden und das ist ebenso Teil der „Kindersicherung für das Universum“. Die Greuthof-Version spricht in den Lektionen vom „ich“; doch „gemeint“ ist immer das „WIR“, denn alles andere wäre gemein und kann nicht gemeint sein, wenn Totalität total verstanden werden wollte.

    Doch wir wählten den totalen Krieg gegen die Schöpfung, dadurch wurde die Welt als „Kindersicherung für unseren Geist“ gemacht. Denn Gott weiß um unsere Vollkommenheit. Freude und Frieden sind unser ERBE. Einzig das Ego behauptet etwas anderes, DAHER wissen wir nicht, was wir tun. Wir TUN, ohne zu SEIN, was wir dann wieder werden müssen, um nicht die Macht unseres Geistes von Gott bewiesen bekommen erwarten zu müssen, sondern sie selbst (vom Selbst, mit dem SELBST und durch das SELBST) in uns zu entdecken.

    Komisch ist nur, dass genau dieser Fall der „Fälle“ im Deutschen, im Gegensatz zum Lateinischen, nicht mehr vorkommt. Ablativ und Vokativ heißen sie. Wir suchen nur, was in Wahrheit schon immer allen gehörte, doch wir haben uns „ablautig“ daraus in Zeit und Raum entfernt.

    (Beispiel für den Vokativ: Quid facis, mi fili? – Was machst du, mein Sohn? (Wiki)

    Wurde nur bei gewissen Ausnahmen (2. Deklination) anders als der Nominativ dekliniert.

    Ausnahmen: Der Vokativ von deus (Gott) wird klassisch ersetzt durch dive (Vokativ von divus "göttlich"). Weil so römische – also heidnische – Götter bezeichnet wurden, lautet der Vokativ von Deus (Gott im jüdisch-christlichen Sinn) nicht so, sondern meistens wie der Nominativ. Den auf -i endenden Vokativ der Wörter auf -ius findet man auch bei -eius, -aius und -aeus: Pompei, Gai, Gnaei. (Wiki): https://de.wikipedia.org/wiki/Latein...m_Lateinischen

    Streng genommen müsste unsere adverbiale Bestimmung von „Gott weg“ im Kontext des heutigen Leitgedankens gesehen werden:
    „Der Ablativ kommt als adverbiale Bestimmung alleine oder mit einer den Ablativ verlangenden Präposition vor. Er hat die drei Grundfunktionen Tatmittel, Begleitung und Trennung.
    Der ursprüngliche Ablativ bezeichnet eine Bewegung im Raum oder in der Zeit weg von dem entsprechenden Substantiv.“ (Wiki)
    Das Ego ist der Ablativ für die Liebe (das, was die Liebe zur „Nicht-Gegenwärtigkeit“ verdammt); und die Auswahl (in Zeit und Raum von Gott hinweg) bringt uns die Welt der Dichte und Materie, in welcher eine Rückanbindung nötig wird, OHNE unserem Geist die Macht dazu wortwörtlich und buchstäblich abzusprechen. Doch ist das Element Erde „zweipolig“ und kann neben „Schwere“ auch „Leichtigkeit“ bewirken. Schön ist, zu sehen, welche Worte in der Wiki Tabelle etwas weiter oben verwendet werden. Freiheit ist die Liebe Gottes zu seiner Schöpfung und Gottes Freiheit ist auf ewig uneingeschränkt gegeben worden. Daher berichtigt uns Gott nicht, ER weiß um sich SELBST ALS LIEBE in uns.

    Es kann ohne die AUSDEHNUNG von GOTTES LIEBE keine LIEBE geben. Durch Ausdehnung Liebe zu geben, heißt, sie zu HABEN und zu SEIN, weil GOTT einzig LIEBE IST, WAR und SEIN SEIN ewig LIEBE sein wird. Das Ziel des Egos im Aufrechterhalten des Konfliktes wird an dieser Stelle so deutlich, dass mir alles andere recht bedeutungslos erscheint. Ja, ich war ein ärmlicher Schüler und daher ein erbärmlicher Lehrer. Es kann keinen Konflikt im Himmelreich geben, er ist buchstäblich dort unvorstellbar. „Aus den Augen, aus dem Sinn“ beschreibt das Wesen der Projektion und bringt uns die „obsessive Aktivität“ des ungeheilten Geistes, der in der Fragmentierung des Geistes ziellos umherirrt und keinen Frieden findet, weil er ihn sucht, wo er nicht ist: Im Außen, nicht in der Haltung eines in Ewigkeit verankerten GEMÜTS.

    Allerdings ist unser Geist so mächtig, dass wir Konflikt sehen werden, wenn wir diesen BEABSICHTIGEN. Dann fällt ins Auge, was wir zuvor (in Raum und Zeit) im SINN hatten.

    Die Verankerung der Haltung in der Ewigkeit reißt jedoch ab, sobald wir über etwas ein Urteil fällen, was wir noch nicht im Ansatz verstehen, gerade, weil wir glaubten, schon zu wissen.

    Das Wort „DIVINATION“ meint daher das Hinzurufen (und verdoppeln) Gottes in allen unseren Lebensmomenten, was zunächst Wachsamkeit für den Geist erfordert, sich als Entscheider anzusehen, der zwischen Liebe und Hass wählt. Eigentlich steckt in dem Begriff auch, was als „Heilige Nation“ oder „Göttliche Weltlebensgemeinschaft“ nicht selektiv betrachtet werden kann.

    Die Entscheidung, uns für den Hass als Mittel jeweiliger Bedürfniskommunikation zu entscheiden, bestimmt, was wir daher sein werden. Sie kann nur von uns selbst aufgehoben werden, denn sonst spräche uns Gott die Macht über unseren Geist ab, der SEIN SEIN ist. Dazu spricht der innere Lehrer in jedes Menschen Geist mit einer Stimme von einem Ort ohne Zeit, an dem Gott niemals herbeigerufen werden musste, da wir mit GOTT koexistieren. Das Wesen der friedlichen Koexistenz anzunehmen, kann niemals irgendetwas ausnehmen. Selektiver Friede ist unmöglich, wie selektive Wahrheit undenkbar ist und natürlich dann der Begriff der liebenden Gerechtigkeit verständlich wird, die Gott mit unendlicher Geduld übt:

    GOTT IST. Es gibt nichts anderes. Unter diesem einen Namen des SUBSTANTIVES stehen alle (Stanzungen und Satzungen [auf dem Gefäß der Seele] und ihre) „Bestimmungen“ in Raum und Zeit, die mit „ablautigen“ Verben und Adjektiven beschrieben werden. In Tatmittel, Begehung und TRENNUNG der SEELE von GOTT definieren wir uns als nicht zu IHM gehörig und verhalten uns UNZUGEHÖRIG und ungehörig. Doch das Ego ist schuldunfähig, es kann nicht erkennen, das NICHTS mit Leben gefüllt haben zu wollen, welches nicht der Quelle von Liebe entspringt.

    Daher kann die Wirklichkeit des Himmelreiches nicht vom Ego bedroht sein:

    Es gab niemals ein Ego außerhalb der Zeit. Es war daher niemals wirklich. Es war ein Traum unter dem Schutz der „Kindersicherung“, woran das Ego in der Zeit niemals etwas verändern können wird. Das Ego entstammt dem Glauben an die Veränderung in Raum und Zeit und ist infolge des Gedankens an die Möglichkeit zur Veränderung der Liebe Gottes entstanden. Damit kamen die Schuld und dann erst der Tod in die Welt.

    „All dies legen wir weg und suchen lieber das, was wahrhaft unser ist, indem wir wiederzuerkennen bitten, was Gott uns gab. Wir machen einen heiligen Ort in unserem Geist frei, vor SEINEM Altar, wo SEINE GABEN des Friedens und der Freude willkommen sind“. (3)

    Im Dativ ist es quasi Usus, dass die Stämme der Göttinnen und Götter in den Kubus der Schöpfung einbezogen worden sind. Doch sie wählten es, einen unglücklichen Traum zu träumen, so mächtig ist unser Geist. Er kann sich von Gott weg „träumen“.

    In Worten aus der Wiki-Tabelle:

    Die Liebe des Vaters ist immer und überall im All immer die Liebe zum Vater. Objektiv ist der Nominativ als der Name des Besitzers weder possessiv noch obsessiv, sondern das Haus der Seele und der Altar darin gehören zu Erbe des neunjährigen Sohn des Vaters, der durchaus einen Freund von kleinem Körperbau kennen kann, der weder qualitativ für wertvoll gehalten werden muss, noch quantitativ zahlreich sein muss.

    Die Erziehung des neunjährigen Sohnes des Vaters muss nicht viel Mühe aufwenden, das Wort FREIHEIT so zu übersetzen, dass klingt es wie: „Vergiss mich nicht!“

    Jemanden der Dummheit zu beschuldigen (was ich ja im Prinzip die ganze Zeit „tat“), entfernt uns in Raum und Zeit von der Ewigkeit, was jedoch an der Ewigkeit nichts verändert und daher ekelt mich dieses Geschwätz auch nicht mehr an. Wir sind nur streitsüchtig, weil wir uns - ohne die Kenntnis der Gründe für den Ablativ des Egos - vokativ weit entfernt von Gott befinden. Die Divination der vorhandenen Göttlichkeit in den Raum und die Zeit hinein, ist die Schöpfung der Seelen in der Schöpfung. Was aber nur durch die Sprache des trennenden Konfliktes nötig wird und bedingt ist, durch die wir ohne Vernunft die Endung aller Konflikte in der Zeit zu verhindern suchen, indem wir am Konflikt festhalten. Im Kampf um das Nichts wenden wir verzehrende Mühen auf, weil wir die Ewigkeit dort suchen, wo sie nicht ist. Was natürlich niemals so enden kann. „Das“ ist nur möglich, weil Ärger und Projektion genau das verbergen, was in Wahrheit schon immer unser Wille ist. LEICHTIGKEIT und Freiheit. Nicht Schwere und die Ketten ungesühnter Schuld.

    Daher ist Vergebung der Schlüssel zum Glück. Diesen wegzuwerfen und standhaft zu behaupten, selbigen nicht zu besitzen, kann die Existenz des Schlüssels nicht beeinflussen. ER ist, was ER ist. Wie die WAHRHEIT ist, was sie ist.

    Wir wissen nicht, wo der Schlüssel ist, aber daher ist ER nicht weg. Er ist halt nur woanders, als wir ihn die ganze Zeit über suchten. Wer kennt die Situation nicht? Unser „Schlüssel“ ist physisch nicht „weg“, wir haben nur vergessen, wo er JETZT ist und suchen, bis wir ihn finden.

    Ohne Sprache sind wir „Indogermanen“ (Wiki) daher gar nicht so „ABLAUTIG“, wie wir immer tun, beim so tun, wie wir gar nicht wirklich sind. GOTT sei Dank an dieser Stelle. Wenn Sprache „ablautig“ benutzt wird, sind wir nicht in stillem Gedenken der Quelle aller Gedanken. In stillem Gedenken der Quelle (von Intuition), statt des gewählten Vergessens, wird die Anhängigkeit und Abhängigkeit der Namen - aller darunter stehenden Fälle - an das Ego deutlich, das in Adjektiven versucht zu beschreiben, wo, wann, warum eine Gerichtsverhandlung über den vermeintlich geklauten „Schlüssel“ notwendig ist. Erinnert sich der Kläger jedoch plötzlich, wo, wann und warum er ihn weggeworfen hat, muss kein „Schlüsseldieb“ gesucht werden, den es niemals gab.

    Das falsche Nomen ist des Genitiv sein Tod und Omen. Das besitzanzeigende Fürwort ist dem Substantiv des Schöpfers egal, es kann geteilt werden und wird dabei nicht weniger. Das Wort GOTTES ist von gleicher Beschaffenheit und Eigenschaft und ebenso schöpferisch wie sein Schöpfer. Der Sohn ist wie der Vater und mit gleichen Eigenschaften und von gleicher Beschaffenheit: Beides wird mehr, wenn es geteilt wird – Vaterschaft wie auch Sohnschaft. Es ist zwar unmöglich für den Sohn SEINEN Vater zu erschaffen, doch kann er selbst Vater werden und einer eigenen „Sohnschaft“ die Eigenschaften und Beschaffenheit der Eltern seiner Eltern mitgeben.

    Weder das Wort, noch die Idee dahinter werden „weniger oder gar geschälert“, wenn sie geteilt erlebt werden. ALLE Großeltern freuen sich über ihre Enkel, die ihnen von ihren Kindern geschenkt werden. So vervollständigt die Kinderschaft der Sohnschaft auch die Elternschaft.

    Das Wort „Kindersicherung“ könnte das „ablautige“ Ego etwas beruhigen. Es hat niemals etwas getan. Wir haben Angst vor unserem eigenen Traum gehabt, was nur durch „aufwachen“ oder „luzides Träumen“ zu beenden ist. Wir brauchen niemanden zu fürchten, es gibt überall im All nur Gott.

    Wenn die Genitiv-Possessiv-Genese im Teil eines sich mehrenden Ganzen verortet wird, bleibt eine Haltung zurück, die keine „un-GEMÜT-liche gerichtliche Ver-Handlung“ darüber mehr erfordert, wem die Schuld (im jeweiligen Fall) zugeschoben wird. Was nach Wikipedia-Tabelle über die Ego-Sprachverwirrung mit einem eher unpersö(h)nlichen - weil unversöhnlichen – Charakter einhergeht. Wen oder was wir in Wahrheit zum Zeugen für die Wahrheit aufrufen wollten, wo wann und warum etwas „geschah“ wird rückwirkend hinfällig; bringt uns die Erinnerung an die Ewigkeit den Gedanken daran zurück, wer wir alle sind. Damit fällt uns wieder ein, wo wir die Schlüssel - vor der Zeit des Vergessens – „ablautig“ anderslautend, anderswohin „verlegten“, um ihn krampfhaft dort zu suchen, wo er nicht ist. Das „mit dem Schatzhaus, das niemals leer wird“ verstehen wir oft nur bis zum Alter von etwa neun Jahren, steht zumindest so „ähnlich“ im Wikipedia-Quelltext über die „Ablautigkeit des Egos“, die an sich ja „abartig“ ist und dazu führt.

    Wir behaupten halt, die Schlüssel (zum Haus) der Weisheit niemals besessen zu haben. Davon sind wir besessen, vom Vergessen der Wahrheit, der Schlüssel zu sein. Daher ist das Motto des Egos:

    Suche, aber finde nicht. In Wahrheit haben wir die Schlüssel zur Erkenntnis niemals verloren. Es wurde eben nur vergessen, dass der Vater sie für uns IN UNS „hingelegt“ hat, damit wir sie niemals nicht finden könnten.

    Vom schöpferischer Substantiv (WER ist das Nomen und wer tut etwas in welcher Quellanbindung?) ausgehend, ist jeder „Fall der Fälle“ Teil eines geteilten GANZEN, das MEHR wird, wenn es geteilt wird. Teilen geschieht durch MITTEILUNGEN. So ist die Welt eine unendliche Mehrung – durch die unendliche TEILUNG dessen - was schon ist. Ohne die „Quellverwechslung“ gäbe es weder einen Grund für Sprache noch für eine „Rückanbindung“ (re-ligio).

    Daher wurde später der Begriff „Ausdehnung“ des Himmelreiches verwendet und von der Projektion unterschieden. Didaktisch lassen sich beide Denksysteme so leichter unterschieden. Eines bewirkt Leichtigkeit bei der Trennung von der Partition des Egos: Es ist nichts geschehen, wofür das Ego haftbar gemacht werden würde. Das andere Denksystem bewirkt Schwere, Verwirrung und ENTZWEIUNG

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seiten 186 / 187
    (2) Textbuch Seite 129
    (3) Übungsbuch Seiten 186 / 187

  16. #366

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 105

    „Der Friede und die Freude Gottes sind mein“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=efLvKLHJBkI

    „Mein Bruder, Frieden und Freude biete ich dir an, damit ich Gottes Frieden und Freude als die meinen haben möge“. (2)

    Heute kann wieder eine variable Einsetzung erfolgen, die uns „ver-söhn-lich“ stimmt. Was ad im Prinzip hinterfragt, wird im Hörbuch erklärt: Selbstfülle statt Selbstsucht.

    (Kap.7:10) Die Ausdehnung des Himmelreiches:
    https://www.youtube.com/watch?v=M4RO...CzPxZ&index=31

    Wir fühlen uns „unerfüllt“, weil wir „machen“, statt mit Gott zu erschaffen. Unser „gespaltener Geist“, der mit gespaltener Zunge spricht, entsteht im Versuch, dem Wahnsinn des Egos Bedeutung zu verleihen, was uns den Frieden und die Freude der Selbsterfüllung kostet.

    „Gottes Willen nicht zu gehorchen, ist nur für die Wahnsinnigen von Bedeutung“. Doch nur Ganzes kann aus der Selbstfülle Gottes entstehen. Wunder sind Ausdruck dieser ZU-Ver-SICHT. Wunder sind Lektionen in totaler Wahrnehmung. Ja, der Satz bei 9:35 im Hörbuch trifft auch auf mich zu: Ich schreibe über etwas, dass ich bis jetzt nicht vollständig erkannt habe, doch ich akzeptiere die Resultate „Ego-Prämissen“ nicht mehr. Die Welt ist das „Ergebnis von Prämissen“, noch, das Ergebnis von EGO-PRÄMISSEN.

    Wir sehen keine Ganzheiten in unserem Geist. Besser als im Hörbuch könnte ich es nicht ausdrücken, daher bedarf es keiner weiteren Erläuterung als der Verweis, „dass wir GOTT nicht verhindern“ können. Die Wahrheit hat mit unserer Bereitwilligkeit (den Schlüssel zu suchen) nichts zu tun.

    Daher benötigt die Wahrheit weder Verteidigung noch Abwehr. Unsere Welt ist das Ergebnis von Ego-Prämissen, die uns in Raum und Zeit von Gott entfernen. Daher muss die Heilung der Welt durch die Heiligung der Welt als Ganzes vollbracht werden. Doch wollen wir diese Antwort hören?

    „Wahres Geben ist Schöpfung. Es dehnt das Grenzenlose zum Unbegrenzten aus, die Ewigkeit zur Zeitlosigkeit und die Liebe zu sich selbst. Es fügt allem, was bereits vollständig ist, etwas hinzu, nicht im bloßen Sinne des Vermehrens, denn das setzt voraus, dass es vorher weniger was. Es fügt etwas hinzu, indem es das, was überfließen will, sein Ziel erreichen lässt, alles, was es hat, wegzugeben – und es so auf immerdar für sich zu sichern“. (3)

    Das ist „wohlverstandener Eigennutz“ und entfernt uns aus dem Freud´schen Angst- und Mangeldenksystem. Als Antwort auf die Fragen von ad heute mal zwei Lektionen. Morgen werde ich erstmals still sein und auf die Wahrheit hören, was den Text von L 106 vorwegnimmt, für den ich ja schon „bemängelt“ wurde, was jedoch keine dauerhafte Wirkung hervorrief, wie kein „Angriff“ jemals eine Wirkung auf meinen Geist zeitigen kann, außer, ich nehme das „Urteil“ an, nicht zu sein, was ich zweifelsfrei weiterhin (in L 110) bin:

    Ich bin, wie Gott mich schuf. Du bist, wie Gott dich schuf. ER / Sie / Es ist, wie Gott sie schuf. Wir sind, wie Gott uns schuf. Ihr seid, wie Gott euch schuf. Sie sind, wie Gott sie schuf.

    Im Prinzip könnten wir die ganzen Personalpronomen streichen. Sie betreffen immer den einen Namen, der in allen Sub-stantiven "darunter" steht.

    Die Ableitungen in Zeit und Raum, die zur Ableutigkeit führen, sind dann sinnlose Fragen, die uns die Freude und den Frieden kosten. weil das Ego am Konflikt festhalten will und nicht erkennt, dass Geben und Empfangen EINS sind, wie es auch die Schöpfung ist.

    Sind nur noch weitere 6 Lektionen und 10 Wiederholungen, bis "das" als "Grundprämisse" verständlich erscheinen könnte.

    Heute zwei Lektionen, was nicht bedeutet, mehr als eine durchführen zu sollen, was, wie ich aus Erfahrung nun weiß, nicht wirklich "funktioniert". Daher morgen "Ruhe" und "Stille". Versteht schon jemand den Unterschied zwischen Ewigkeit und Zeitlosigkeit?

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) - (3) Übungsbuch Seiten 188 / 189
    Geändert von Michael (07.05.17 um 10:21 Uhr)

  17. #367

    AW: Ein Kurs in Wundern

    In Lektion 105 wird auch die Eingangsfrage des Ordners, die "Deutungen" von Sühne und Schuld beantowrtet.

    Gleiches gilt für die "Denksysteme":

    Wir glauben, zu verlieren, was wir geben. Wir sehen nicht, dass es unmöglich ist, den Mangel zu teilen und so nehmen wir Geben und Empfangen nicht als eins wahr und so entziehen wir uns der Bedeutung der Liebe. Wir verstehen nicht, dass Liebe kein Gegenteil haben kann, welches wir im Entzug von Liebe definieren.

    Dann wird GEBEN zu einer Quelle von Angst - der Begrenzung, des Mangels, der Restschuld und der Enttäuschung - da dieses "Denksystem" die Gaben der Ewigkeit nicht sieht, die mehr werden, wenn sie geteilt werden, um sie annehmen zu können. All die "Handel" um Geben und Nehmen werden dann bedeutungslos, da sich die Liebe zu sich selbst ausdehnt.

    Geben und Empfangen gleichzusetzen, erstattet uns ALLES im Austausch für das Nichts zurück.

    Aus Selbstfülle entsteht Fülle von selbst. Aus Mangeldenken entsteht ein Mangel an allem, die selektive und "gespaltene" Wahrheit des vom Unfrieden zerrissenen Egos, dem die Seelenruhe des Selbst fehlt, kostet uns den Frieden und die Freude. Die Freude, schon erkannt zu haben, bevor der Wunsch nach Nichterkennen im Ego aufkam, da der Teil unseres Geistes, der mit Gott verbunden ist, das Leben, das Licht, der Weg und die Wahrheit sind.

    Es gibt nur ein Denksystem mit Gott und ein Denksystem, in dem wir uns von der Quelle des Seins abspalten und daher dann die "Abwehrhaltung" einnehmen, die zu Angriff, Hass, Rache und Vergeltung führt. Wobei wir nur erkennen müssten, niemals nicht erkannt haben zu konnen, da wir immer blieben, was wir vor dem irrtümlichen Gedanken waren, die Vollständigen müssten vervollständigt werden.

    Wahres Geben ist Schöpfung und ganz ersehnen ist Schöpfung. So ist Schöpfung wahres Geben und dehnt die Liebe aus der Ewigkeit in der Zeit zu sich selbst aus, der Zeitlosigkeit (???). Über die Zeit hinaus geht, was in der Zeit auf die Ewigkeit blickt, denn es vervollständigt die Gegenwärtigkeit der Ewigkeit in der Zeit durch das "Denken mit GOTT". Was als Grundprämisse eines Denksystems das Grenzenlose ausdehnt, indem es Ganzheit teilt und dadurch heilt, was dem Glauben an Veränderuung geopfert wurde. Wir definieren und als Fragment und Kraft unseres Geistes fühlen wir uns als Fragment. Bisher als Fluch genutzt, ist es eigentlich ein Segen, denn Kraft der Macht der Entscheidung unseres Geistes können wir beide Denksysteme gegenüberstellen und erfahren wie empfinden, welches von beiden zu Vollständigkeit und daher Beständigkeit von Geistesfrieden in Gewissheit führt.

    Gewissheit meint, die Wahrheit nicht verteidigen zu müssen, sondern beides gegenüber zu stellen. Da wir jedoch die "Grundfesten" unseres ambivalenten und veränderlichen Denksystems im Verborgenen hielten, ist es der Heilige Geist, der die "Entscheidungsfolgen" verdeutlicht, die vom Grundirrtum ausgingen. Der Fall der Türme und der Verlust der Kommunikation mit Gott, der das Leben des Geistes in uns ist, muss erkannt werden, damit das Problem erkannt werden kann. Das Problem der einstürzenden Türme war ein im Verdeckten gehaltenes Fundament,

    Niemand glaubt jedoch gänzlich ungeteilt an das "uns umgebende Denksystem". Diese Spaltung führt zur Teilung unserer Funktion und der Verortung (des Lebens) im Verstand, nicht der Seele. Meine Fixierung auf den Descart´schen Irrtum in seiner freudlosen Freud´schen Folgeentwicklung fällt langsam selbst mir ins Auge...

    Heilung ist jedoch Freude am Sein und immer Ganzheit. Da Ganzheit nicht in Fragmenten erlebt und erfahren werden kann, ist es klar, dass niemand gewinnen kann, wenn auch nur einer dabei verliiert. Heilung zu geben ist daher die Art, sie zu empfangen und da Heilung Ganzheit ist, kann nur die Ganzheit heilsam sein.

    Jeder "Verlust" wird dann im Prinzip unmöglich, wenn Ganzheit ganz gegeben wird. Dazu muss jedoch zwingend das Denksystem, auf dem das Fundament beruht, freigelgt und mit dem verglichen werden, was wir mit dem "Turmbau" zu realisieren beabsichtigen. Etwas, was unter dem Aspekt des scheinbaren Verlustes der Kommunikation mit Gott als "Auftraggeber und Initiator" des "vollbrachten Werkes" in der "Sprachverwirrung" endet, die wir derweil erleben.

    Dabei wurde die Verbindung nicht unterbrochen, sie wurde nur fälschlich im Verstand verortet, der ständig brabbelt und denkt, er würde leben, WEIL er denkt. Nee, das Leben in unserem Geist ist GOTT. Gott ist die Quelle und ohne diese Anbindung anzunehmen, ist die Kommunikation einseitig unterbrochen.

    Der Heilige Geist könnte mit "dem Fräulein vom Amt" verglichen werden, die zwar die Verbindung aufbaut, doch um zu hören, was gesagt wird, müssen wir auch heute noch den Hörer an das Ohr halten. So als würden wir den Router nicht mit Strom versorgen und uns darüber beklagen, keinen Internetzugang zu besitzen.

    Das Denksystem, keinen spirituellen Internetzugang zu besitzen, machte Sprache doch erst erforderlich. Vor dem Ego brauchten wir keine Sprache, da Kommunikation vollstäändig war.

  18. #368

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 106

    „Lass mich still sein und auf die Wahrheit hören“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=f__zPnR7TEg

    „Ich will still sein und auf die Wahrheit hören. Was heißt es, zu geben und zu empfangen?“ (2)

    Die Verwechslung von Freude und Schmerz bedingt das Opfern von NICHTS im Austausch für ALLES. Es kann keinen Schmerz beinhalten, das Nichts gegen ALLES einzutauschen.

    (Kap7:11: Die Verwechslung von Stärke und Schwäche:
    https://www.youtube.com/watch?v=OY3O...H0l1sbdktCzPxZ


    „Gott will, Gott wünscht nicht“, „das Ego kann das Unmögliche wünschen, doch du kannst nur mit GOTT WOLLEN“, „der Heilige Geist verlangt niemals Opfer, das Ego immer“, „wenn dir dieser Unterschied in der Motivation unklar ist, kann das nur auf Projektion zurückzuführen sein, „Projektion ist eine Motivationsverwechslung und ist sie da, wird Vertrauen unmöglich“, „da er glaubt, er könne verraten, glaubt er, alles könne ihn verraten“, „Folge der Entscheidung, einer falschen Führung zu folgen“, „da er unfähig ist, dieser Führung ohne Angst zu folgen, assoziiert er Angst mit Führung und lehnt es ab, überhaupt irgendeiner Führung zu nachzufolgen“, „Gott selbst vertraut dir“, „Seinen Willen nicht mit Christus zu teilen, steht nicht wirklich zur Wahl“, „in diesem Irrtum liegt die ganze Trennung“, „der einzige Weg aus dem Irrtum heraus ist die Entscheidung, dass du nichts zu entscheiden brauchst, da dir alles durch die Entscheidung Gottes gegeben wurde“, „Wunder stehen im Einklang mit dem Willen Gottes, dessen WILLEN du nicht erkennst, weil du im Hinblick dessen, was du willst, verwirrt bist“, das bedeutet, dass du im Hinblick darauf, was du bist, verwirrt bist“, „das Wunder ist somit eine Lektion in Wahrheit, die Freude ist“,

    „Lass mich still sein und auf die Wahrheit hören. Heute bin ich Gottes Bote, meine Stimme ist die SEINE, um zu geben, was ich empfange.“ (3)

    Was „getan“ werden könnte, ist daher keine physische Handlung, es ist eine innere Haltung, die mit „Horchen“ beginnt: „Für jede fünf Minuten, die du mit Horchen zubringst, öffnen tausend Geister sich der Wahrheit, und sie werden das heilige Wort hören, das du hörst.“ (4)

    Horchen ist die Offenheit, um zu geben, was wir empfangen. Daher können wir nur haben, was wir sind. Was die Gleichsetzung von Haben und Sein bedeutet, in der wir uns unserer Ewigkeitswerte bewusst werden und in der Zeit nützlich nutzen.

    Ja, ich weiß, was das Ego beim ersten Durchlauf jetzt in euch spricht und worauf es beharrt. Es heißt nicht, dass jeder erst im dritten Durchlauf Freude in dieser Übung findet, wie in meinem Fall aus den Einheit heraus, es heißt nur, dass es Freude bringt, sich vorzustellen, wie tausend Geister, die mich niemals sehen müssen, durch den Heiligen Geist von der mächtigen Stimme für die Wahrheit erreicht werden können.

    Irgendwie denke ich da an Hermes, den Götterboten, der Gott im „Garten“ belauschte und dem Glauben anheimgefallen sein könnte, Gott könne aus „Versehen“ die Hoffnung hinter dem Chaos vergessen haben, das die „Sprachverwirrung“ in der Unterbrechung der direkten Kommunikation auslöste. Heute können wir diese direkte Kommunikation aufleben lassen, in der Sprache unnötig war, es war die Zeit, bevor wir „in den Verstand“ fielen, da wir glaubten, der Verstand zu sein. Wird der Verstand mit Feuer gleichgesetzt, wird der Bogen zum "belauschen" im Garten deutlicher. Auch Wissen bewirkt Chaos, wenn es nicht mit Liebe im Herzen verbunden wird.

    Nee, wir sind das, was wir im Schweigen in Wahrheit ganz von selbst sind - Ganzheiten. Das beschreibt der in Kapitel 5 verwendete Begriff „intermental“ oder „intramental“ – die Verbindung durch den Heiligen Geist. Das „Denksystem“, Geben sei eine Art und Weise des Verlierens, aufzuheben, dafür sind wir hier.

    Doch was könnte verloren werden, wenn jedem alles gegeben wurde? Und was könnte einem Geist davon entrissen werden. Für den Begriff Seele wurde in der späteren Greuthof-Version der Begriff des „Reinen Geistes“ verwendet, da das Wort „Seele“ vielfältig und unterschiedlich verknüpft wurde und keine „allgemeingültige Bedeutung“ dieses Wortes zur Verfügung steht. Der gespaltene Geist ist die „Zeitform“ des „Geistes“ (die Seele in ihrer Fehlanbindung an das Ego) in ihrem Glauben an die Veränderung vorhandener Vollkommenheit durch den Verlust der Gegenwärtigkeit der direkten Verbindung, sprich offener Kommunikation (ohne selektive Funktionsanbindung durch das Ego).

    Heiligkeit, also völlige Offenheit in geheilten Beziehungen, wirkt heilend, da sie Zutrauen in die vorhandene Ewigkeit in der Zeit setzt. Dann gibt es keinen Grund, dem Gegenüber nicht zu vertrauen.

    Heute wird mir auch klar, warum die Heilige Claudia in ihrer Zeitform Hitler, Erdogan, Gott unter dem Begriff „Führung“ gleichsetzte und zugleich mit Angst assoziierte…

    Wer Gott nicht vertraut, kann sich selbst nicht vertrauen. Wenn wir Gott vertrauen, erkennen wir die Liebe, die darin besteht, NICHT einzugreifen und uns damit zu beweisen, dass wir uns derzeit unter dem Einfluss der „optischen Täuschung“ des Egos befinden, dass meint, Kommunikation wäre unmöglich. Sie ist nur dem getrennten Ego unmöglich, das durch Nicht-Offenheit und „Notlügen“ von der Wahrheit entfernt, was allen in der heutigen Anwendung zugutekommt, indem es dort erstattet wird, wo es zuvor entzogen wurde.

    Auch, wenn unser Verstand dies lange aus dem Sinn dissoziierte, sind Seelenverknüpfungen so lange wirksam, wie die darin enthaltenen Irrtümer nicht der Wahrheit überbracht werden, indem sie am den gleichen Ort gegenübergestellt wurden. Da alle Seelen in Gottes Geist verknüpft sind, ist direkte Kommunikation möglich. Es ist leicht, zu sagen, das „funktioniert“ nicht, doch die Erfahrung der Anwendung sollte nicht leichtfertig und über (die zeitlich vorgesehene) Gebührenordnung hinaus, abgelehnt werden können.

    Wir können nicht der „optischen Täuschung“ treu sein und unserem Selbst. Jedes Denksystem fordert Totalität in der Ablehnung aller Gedanken, die sein Fundament ins Wanken bringen würden. Jeder Unfriede durch innere (Motivations-) Konflikte kratzt im Sand vor den verborgenen Eckpfeilern des Ego-Denksystems, am „dicken schwarzen Hund“, der unter den Teppich gekehrt wurde:

    Die Stimme in uns, die im Verstande ständig spricht: „wir sind der Vaters Kinder nicht“.

    In diesem Gedanken liegt die Trennung verborgen, so kraftvoll ist unser Geist. Sich als der Verstand, das Gefühl oder den Körper zu betrachten, entzieht uns per Definition genau das, was wir dann nicht mehr sind. Daher ist die Schuld immer ein Kompensationsversuch, die Ursache der Trennung einem Ereignis, einem Menschen, bestimmten Umständen oder der Vergangenheit zuzuschanzen. Heute wird das genaue Gegenteil dessen möglich, weil eine Idee geteilt wird, die mehr wird, wenn sie geschenkt wird. Viel Freude dabei. Es nutzt allen im Kreis der Sühne.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seiten 190 / 191
    (2) Ebd.
    (3) Ebd.
    (4) Ebd.

  19. #369

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von Streusalzwiese Beitrag anzeigen
    Den Satz verstehe ich nicht. Schuld und Sühne gibt es nur im Paket. Wenn der Glaube an die Schuld aufgehoben wird, dann wird gleichzeitig auch der Glaube an die Sühne aufgehoben.
    Wenn der Glaube an die Schuld aufgehoben wird, dann wird gleichzeitig auch der Glaube an die Sühne - im Sinne von aufheben - möglich.

  20. #370

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    Das Aufheben besitzt spätestens seit Hegel eine dreifache Bedeutung, zwei davon haben sogar die Briten begriffen. Da ist zum einen das bloße Hochheben aus einem Niederen, zum anderen die gleichgewichtete Negation des Gleichen durch ein anderes und zum dritten ist es eben die Aufbewahrung im Sinne eines Schließfaches, im Hegelschen Sinne in einer Negation der Negation mit aszendentem Duktus, also Verbeßrung eines vormals schlimmeren Zustands. (das ist nichts Neues in der Philosophie, denn schon die alten Griechen dachten darüber nach)
    Schuld, Sühne und Glauben bilden auch keine Trinität, wie sie uns das nikäische Christentum übermittelt. Sühne ist KEINE Transformationsleistung, WSIB. Wie sollte das funktionieren? Das würde ja bedeuten, daß man sündigen darf, solange es einem möglich ist, durch AUSGLEICHENDES anderes diese Sünden auszugleichen, anders gesagt: Für einen Mord tu das, für einen Betrug jenes... Nun ja, vielleicht funzt das bei den Katholen. Ich kann mir die Welt so nicht aufbauen. Es soll aber Rechtsordnungen geben, die bestimmen Gelder für Strafen und wollen so eine Rechtsordnung wieder herstellen. Sühne, um auf diesen Kernbegriff dieses Ordners zurückzukommen, kann nur dann funktionieren, wenn damit die beßre Grundeinstellung verbunden ist, sie also dem eigentlichen Sühneakt VORANgeht.
    Wobei das Aufheben der Schuld dankenswerterweise von Aerolith beantwortet wurde.

    Unschuld, also die Tatsache vollbrachter Aufhebung des Glaubens an die Schuld, ist das Begreifen des Irrtums als wirkungslos für die Wahrheit.

    Schuld und Sühne, beide sind total, niemals selektiv. Die Negation des Irrtums ist daher die Erkenntnis, das Nichterkennen unmöglich ist und Sühne nur im "Verlust der gleichgewichteten Negation des Gleichen durch ein anderes" nötig erscheint. In Wahrheit ist auch die Sühne eine Illusion, da in der Zeitlosigkeit keine Veränderung durch das Ego zu verzeichnen war. Sühne ist das Aufheben der Illusion, dass es jemals etwas gegeben haben könnte,.was die Ewigkeit verändert hätte. Der Irrtum der Illusion, Schuld wäre möglich, macht auch die Illusion nötig, Sühne müsste den Söhnen der Ewigkeit in der Zeit in Erinnerung gerufen werden.

    Reue ist dann der Ausdruck eines Geistes, der sich durch Lernen zurück in die Ewigkeit der Unveränderlichkeit verändert hat. Dann ist die Ursache im Geist berichtigt und das daraus folgende Symptom als Wirkung aus dem Sinn und daher aus den Augen, die die Welt auf zwei mögliche Arten und Weisen betrachten können und eine Wahl besitzen.

    Ist Sühne dann nicht doch als eine Art Transformationsleistung zu sehen? Oder ist es Transzendenz, die aufllöst, was zuvor als Schuld erschien? Indem es transparent gemacht wurde, weil der Irrtum "reuevoll" durch Lernen und Veränderung der Geisteshaltung der Wahrheit überbracht wurde? Kann dann nicht erst Vergebung wirksam "funktionieren"?

    Daher muss ein anderer Weg möglich sein, die Ilusionen aufzuheben, die aus der "Restschuld" in das Kellerdasein führen und uns in Ketten binden, die unsere Freiheit verbergen. Wobei wir niemals bis ans Ende der Kette gegangen sind und daher nur annehmen, nicht frei zu sein.

    Das Wort "Versöhnung" meint immer allseitiges Erkennen der eigentlichen Eigenschaft der Söhne in der Sühne als gleichwertige Mitglieder einer Familie, deren Restschuld uns die Stimmung bei der Familienfeier vermiest.

  21. #371

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Eine andere Sicht auf Schuld und Sühne

    Nach einer langen Rede mit einem einzigen eigentlichen Sinn und Zweck dahinter, fand die Frage nach den Möglichkeiten zur Aufhebung von Schuld noch keine abschließende Antwort. Im Hinweis von Aerolith auf Schiller und dessen Verknüpfung von Freude und der Wahrheit des Herzens, nähere ich mich langsam der Ursache von Schuld.

    Als Symptom besitzt natürlich auch die Schuld eine Ursache. So ist es müßig, die Scherben wegzufegen, die der Elefant im Porzellanladen (das Ego) immer wieder bewirkt. Für Manufaktur, die Belegschaft, die Kunden und für den Besitzer des Porzellanladens natürlich blöd, nach dem Bemerken eines erneuten Scherbenhaufens der Schuld, nur immer wieder die Scherben zusammenzukehren und niemals sicher davor zu sein, dass nicht der nächste Elefant durch den Laden rockt.

    Weil Schiller selbst etwas als „Berichtigungsfunktion“ und damit „Lehrplan“ annahm, erschuf er im Prinzip, wie Gott erschuf, indem er die Vollkommenheit sah, die sich zu sich selbst ausbreitet. Um das in geeigneten Worten darzulegen, sind sieben Absätze notwendig, eine andere Sicht auf die Entstehung von Schuld zu gewinnen:

    (Kap.14:V): (14) „Für die Wahrheit lehren“ (V) „Der Kreis der Sühne“

    „(1) Der einzige Teil deines Geistes, der Wirklichkeit hat, ist der Teil, der dich noch mit Gott verbindet. Möchtest du, dass er ganz und gar in eine strahlende Botschaft der Liebe Gottes verwandelt werde, um sie mit allen Einsamen zu teilen, die IHN verleugnet haben? GOTT macht dies möglich. Möchtest du SEINE Sehnsucht, erkannt zu werden, abweisen? Du sehnst dich nach IHM, wie ER sich nach dir sehnt. Das ist ewig unveränderlich. Nimm also das Unwandelbare an. Lass die Welt des Todes hinter dir, und kehre still zurück zum Himmel. Nichts Wertvolles ist hier und alles Wertvolle dort. Höre auf den Heiligen Geist und durch IHN auf GOTT. Er spricht zu dir über dich. In dir ist keine Schuld, denn Gott ist in SEINEM Sohn gesegnet, so wie der Sohn in IHM gesegnet ist.

    (2) Jeder hat in der Sühne eine besondere Rolle zu spielen, aber die Botschaft, die jedem Einzelnen gegeben wird, ist immer gleich: Gottes Sohn ist ohne Schuld. Ein jeder lehrt und lernt die Botschaft anders. Solange er sie aber nicht lehrt und lernt, wird er den Schmerz des vagen Bewusstseins erleiden, dass seine wahre Funktion in ihm unerfüllt bleibt. Die Last der Schuld ist schwer, doch GOTT möchte nicht, dass du durch sie gebunden seist. SEIN Plan für dein Erwachen ist so vollkommen, wie deiner fehlbar ist. Du weißt nicht, was du tust, ER aber, DER es weiß, ist bei dir. SEINE Sanftheit ist die deine, und alle Liebe, die du mit GOTT teilst, verwahrt ER für dich zu treuen Händen. ER möchte dich nichts lehren außer, wie du glücklich sein kannst.

    (3) Gesegneter Sohn eines gänzlich segnenden Vaters, die Freude ward für dich erschaffen. Wer kann den verurteilen, den GOTT gesegnet hat? Es gibt im Reich Gottes nichts, das nicht seine leuchtende Unschuld teilt. Die Schöpfung ist die natürliche Ausdehnung er vollkommenen Reinheit. Deine einzige Berufung hier ist, dich mit tatkräftiger Bereitwilligkeit dem Leugnen der Schuld in allen ihren Formen zu widmen. Anzuklagen heißt, nicht zu verstehen. Die glücklichen Schüler der SÜHNE werden zu den Lehrern der Unschuld, welche das Recht aller ist, die GOTT erschaffen hat. Verweigere ihnen nicht, was ihnen zusteht, denn du enthältst es nicht nur ihnen vor.

    (4) Das Erbe des Himmelreiches ist das Anrecht des Gottessohnes, das ihn bei seiner Schöpfung gegeben wurde. Versuche nicht, es ihm zu stehlen, sonst bittest du um Schuld und wirst sie auch empfinden. Beschütze seine Reinheit vor jedem Gedanken, der sie wegstehlen und seiner Sicht vorenthalten will. Lass nie zu, dass die Reinheit verborgen bleibt, sondern leuchte die schweren Schleier der Schuld hinweg, in denen der SOHN GOTTES sich vor seiner eigenen Sicht verborgen hat.

    (5) Wir alle hier sind in der Sühne miteinander verbunden, nichts anderes kann uns in der Welt vereinen. So wird die Welt der Trennung weggleiten, und die völlige Kommunikation zwischen dem VATER und dem SOHN wird wiederhergestellt. Das Wunder erkennt die Schuldlosigkeit an, die verleugnet worden sein muss, um das Bedürfnis nach Heilung zu erzeugen. Halte diese freudige Anerkennung nicht zurück, denn in ihr liegen die Hoffnung auf Glück und Befreiung von jeder Art von Leiden. Wen gibt es, der nicht wünscht, frei von Schmerz zu sein? Vielleicht hat er noch nicht gelernt, wie Schuld gegen Unschuld einzutauschen ist, und begreift vielleicht noch nicht, dass ihm nur in diesem Tausch Freiheit von Schmerz zuteil werden kann. Doch brauchen jene, die beim Lernen versagt haben, Unterweisung und nicht Angriff. Die anzugreifen, die Unterweisung brauchen, heißt, dass du nicht von ihnen lernst.

    (6) Lehrer der Unschuld – jeder auf seine eigene Weise – haben sich miteinander verbunden und ihre Rolle im einheitlichen Lehrplan der SÜHNE übernommen. Außerhalb davon gibt es keine Einheit des Lernziels. In diesem Lehrplan, der nur ein Ziel hat, wie immer es auch gelehrt wird, gibt es keinen Konflikt. Jede Mühe, die zu seinen Gunsten unternommen wird, wird nur zum ungeteilten Zweck der Befreiung von der Schuld angeboten, zum ewigen Ruhm Gottes und SEINER Schöpfung. Und jedes Lehren, das darauf hinweist, weist geradewegs auf den Himmel zu und den Frieden Gottes. Es gibt keinen Schmerz, keine Anfechtung, keine Angst, die sich nicht überwinden lässt, wenn man dieses lehrt. Die Macht von GOTT SELBST stützt diese Lehre und bürgt für ihre unbegrenzten Ergebnisse.

    (7) Verbinde deine eigenen Bemühungen mit der Macht, die nicht scheitern kann und Frieden zur Folge haben muss. Niemand kann von einer Lehre wie dieser unberührt sein. Du wirst dich nicht jenseits von Gottes Macht sehen, wenn du nur das lehrst. Du wirst von den Wirkungen dieser allerheiligsten Lektion nicht ausgenommen sein, die nur das wiederherzustellen sucht, worauf die Schöpfung Gottes Anrecht hat. Von jedem, dem du Befreiung aus der Schuld gewährst, wirst du unweigerlich deine Unschuld lernen. Der Kreis der SÜHNE hat kein Ende. Und dein Vertrauen in dein sicheres Einbezogensein in den Kreis wird sich stetig mehren mit einem jeden, den du in seine Sicherheit und seinen vollkommenen Frieden bringst.“

    So gibt es, um auf die zwei möglichen „Denksysteme“ zurückzukommen, zwei Lehrer:

    Das Ego lehrt den Nutzen von Schuld und Tod, in allen verfügbaren Variationen und Situationen, die es arrangiert.

    Der Heilige Geist lehrt den Nutzen von Vergebung und tatsächlicher Freude im Herzen, in allen Problemfeldern, die das Ego machte und sieht dabei nur das Licht des Vaters in uns, unsere vollkommene und verbürgte Heiligkeit in Ewigkeit.

    Wo bliebe in einem solchen Denksystem der Nutzen von Schuld?
    Das Denksystem, das auf Schuld beruht, ist mit der Auswahl der Projektion verbunden.

    Das Denksystem des Heiligen Geistes lebt vom „Licht der Kommunikation“. Was unter Kap.14:VI noch anzuführen wäre, ebenso wie der Teil des ganzen Restes, der in der heutigen Abschnittsüberschriftengeschichte nur angedeutet wird.

    Wollte nur sagen: Es ist blöde, bei vorhandener und von Gott verbürgter Unschuld immer Schuld im Ego des Gegenübers zu suchen. Die Aufzählung und Berichtigung der Symptome und Probleme lenkt nur davon ab, ein einziges Problem zu haben: Wir sehen Gott nicht im „Schuld-Modus“ der Projektion. Danke an Aerolith für den Hinweis zum historischen Kontext von Projektion, zur Abgrenzung des Begriffs zur Ausdehnung von vollkommener Reinheit im heiligen Kreis der Sühne, von dem niemand ausgeschlossen werden kann, da „teilweise Sühne“ einfach eine „Gradierung ohne jedwede tatsächliche Bedeutung“ darstellt – ein Grandmesser zwischen ALLEM und NICHTS, dem keine tatsächliche Bedeutung verliehen werden kann.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Textbuch Seite 282

  22. #372

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 107

    „Die Wahrheit wird alle Irrtümer in meinem Geist berichtigen“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=UFIgkSg_jaI

    „Was könnte Illusionen berichtigen, wenn nicht die Wahrheit? Und was sind Irrtümer, wenn nicht Illusionen, die nicht als das erkannt werden, was sie sind? Sie vergehen einfach, ohne eine Spur (zur Schuld „daran“, Anm.) zu hinterlassen, durch die man sich an sie erinnern könnte. Weg sind sie, weil sie ohne Glauben kein Leben haben. Und so verschwinden sie ins Nichts und kehren dorthin zurück, woher sie kamen. Aus Staub gemacht, wird wieder Staub aus ihnen, denn nur die Wahrheit bleibt.

    Kannst du dir vorstellen, was ein Geisteszustand ohne Illusionen ist? Wie er sich anfühlen würde? Versuche daraufhin, dir vorzustellen, wie es wäre, wenn dieser Augenblick sich bis zum Ende der Zeit und in die Ewigkeit ausdehnte. Lass darauf das Gefühl der Ruhe, das du spürtest, hundertmal vervielfacht werden und dann nochmals weitere hundertmal.“ (2)

    So beurteilen wir eine Seelenruhe, von der wir heute eine kleine Ahnung bekommen. Wichtig ist der folgende Satz:

    „Ohne Illusionen könnte es keine Angst, keinen Zweifel und keinen Angriff geben“. (3)

    So steht dem Annehmen der Wirklichkeit nichts entgegen und die Wahrheit kann alle Irrtümer in unserem Geist berichtigen:

    „Die Wahrheit wird alle Irrtümer in meinem Geist berichtigen, und ich werde in IHM ruhen, der mein SELBST ist.“ (4)

    (Kap.8:10) „Das Annehmen der Wirklichkeit“
    „Angst vor dem Willen Gottes ist eine der sonderbarsten Überzeugungen, die der menschliche Geist jemals gemacht hat“, „wodurch es möglich wurde, dass er vor dem Angst empfinden konnte, was er ist“, „die Wirklichkeit kann nur Illusionen bedrohen“, „Angst vor unserem eigenen Willen“, „dein Wille ist nicht der des Egos, und deshalb ist das Ego gegen dich“, „der Grund für den Kurs ist jedoch, dass du nicht erkennst, was du bist“, „die Assoziation von Angst und Wahrheit bedeutet, dass du etwas, was jenseits deines Bewusstseins liegt, willkürlich mit etwas verbindest, was du nicht willst“, “offenkundig, dass du etwas beurteilst, dessen du dir in keiner Weise bewusst bist“, „unmöglich, ohne einen Führer zu entrinnen, der deinen eigenen Willen in deinem Bewusstsein wieder einsetzt“, „im Unterbewusstsein festgesetzter Wille“, „der Heilige Geist besitzt die Macht, das zu sehen, was von uns versteckt wurde und er nimmt dort den Willen Gottes wahr“, „so lehrt ER dich, was du bist“:
    https://www.youtube.com/watch?v=Vawz...CzPxZ&index=33

    Daher ist es so wichtig, schon das Göttliche im Gegenüber zu sehen, selbst wenn es dort vom Ego noch aktiv verleugnet werden mag. Wir nehmen dort den Willen Gottes wahr und entzünden das Licht der Kommunikation, in dem der Heilige Geist die Trennung neu - als ein Mittel deutet - das wiederherzustellen, was nicht abgebrochen wurde, aber verschleiert worden ist. […] Wie du die Macht der Entscheidung, die du anstelle der Macht der Schöpfung gemacht hast, zu deinen Gunsten nutzen kannst, das möchte ER dich lehren.“ (5)

    Zum „Sprung“ im Hörbuch zu Kapitel 8 sei angemerkt, das „Dazwischen“ bisher nicht gefunden zu haben. Ebenso klafft eine Lücke zwischen Kapitel 8 und Kapitel 14, was im Textbuch insgesamt die Seiten 135 – 292 betrifft. Um den Unterschied zwischen beiden „Denksystemen“ jedoch zu verstsändlich zu machen, ist die kluft bis Kapitel 17 zu überbrücken, das „Die Vergebung und die Heilige Beziehung“ in einen Zusammenhang bringt und „die Phantasie der Wahrheit überbringt“ (17:1). Daher zumindest die Abschnittsüberschriften in einer verdichteten Verknüpfungsgeschichte:

    Kapitel 8 „Die Reise zurück“:
    „Der Zustand der Gnade“ zeigt uns „Die Richtung des Lehrplans“, indem uns „Der Unterschied zwischen Gefangenschaft und Freiheit“ ersichtlich wird, in welchem „Die heilige Begegnung“ möglich wird, dem „Die Gabe der Freiheit“ folgt. „Der ungespaltene Wille der Sohnschaft“ ist „Der Schatz Gottes“; und „Der Körper als Kommunikationsmittel“ ist der Tempel, in dem „Der Körper als Mittel oder Zweck“ gesehen wird, die „Heilung als berichtigte Wahrnehmung“ des Geistes anzunehmen.

    Kapitel 9 „Das Annehmen der Sühne“:
    „Das Annehmen der Wirklichkeit“ kann als „Die Antwort auf das Gebet“ zur Sühne durch den Heiligen Geist führen, dem „Die Berichtigung von Fehlern“ am Herzen liegt, nicht die Gesamtheit ausblendend, die „Der Vergebungsplan des Heiligen Geistes“ in seiner verbundenen Totalität umfasst, in welchem „Der ungeheilte Heiler“ lernt, „Das Annehmen deines Bruders“ im Herzen zuzulassen, um „Die zwei Bewertungen“ neu zu deuten, die wahre „Größe und Größenwahn“ voneinander unterscheiden.

    Kapitel 10 „Die Götzen der Krankheit“
    „In Gott zu Hause“, können wir ruhen und neue Kraft schöpfen, was durch „Die Entscheidung, zu vergessen“ zur positiven Verleugnung führt, die den „Gott der Krankheit“ durch die Kommunikationsverbindung zwischen Gott und seinen Kindern „entmachtet“ und „Das Ende der Krankheit“ des gespaltenen Geistes durch „Die Verleugnung Gottes“ bewirkt.

    Kapitel 11 „Gott oder das Ego“
    Erst wenn diese Frage beantwortet ist, indem zwischen beiden zu unterscheiden entschieden und erlernt wurde, können „Die Gaben der Vaterschaft“ die „Einladung zur Heilung“ bilden, die „Von der Dunkelheit zum Licht“ führen. „Des Gottessohnes Erbe“ kann nicht durch „Die Dynamik des Ego“ behindert werden, WOLLEN wir „Zur Erlösung erwachen“. „Die Bedingung für die Wirklichkeit“ liegt darin, „Das Problem und die Antwort“ liegen in der Zeit nicht getrennt voneinander, da die Antwort aus der Ewigkeit gegeben wurde: „In der Bibel heißt es, ihr sollt werden, wie die Kinder. Kindern ist es klar, dass sie nicht verstehen, was sie wahrnehmen, und deshalb fragen sie, was es (das EGO, Anm.) ist. (6)

    Kapitel 12 „Der Lehrplan des Heiligen Geistes“
    „Das Urteil des Heiligen Geistes“ ist immer vollkommene Unschuld und Vollkommenheit. In diesem Urteil liegt die Antwort auf die Frage, „Wie man sich an Gott erinnert“ und damit „Die Investition in die Wirklichkeit“ beginnt, in der Suchen und Finden gleichgesetzt sind, beschreibt „Der vernünftige Lehrplan“, in dem „Die Schau Christi“ angenommen wird, indem wir „Nach innen schauen“ und lernen, „Die Anziehungskraft der Liebe auf die Liebe“ wirksam werden zu lassen, indem wir die Schuld loslassen.

    Kapitel 13 „Die schuldlose Welt“
    Erfassen wir die Verknüpfung von „Schuldlosigkeit und Unverletzlichkeit“, erstrahlt „Der schuldlose Sohn Gottes“ im Sinn und nimmt unseren – mit Symbolen der Schuld gespickten Augen – „Die Angst vor der Erlösung“. „Die Funktion der Zeit“ wissend zu nutzen, lässt „Die zwei Gefühle“ als Liebe oder Angst deutlich werden, womit wir „Die Gegenwart“ finden, die „Das Erlangen der wirklichen Welt“ bietet. Was als der Weg „Von der Wahrnehmung zur Erkenntnis“ „Die Wolke der Schuld“ auflöst und „Die Befreiung von der Schuld“ bedeutet, die „Der Frieden des Himmels“ ist, da es den Kreis der Sühne, den „Kettenbrief der Vergebung“ bildet.

    Kapitel 14 „Für die Wahrheit lehren“
    „Die Bedingungen für das Lernen“ sind, den Segen eines eindeutigen Denksystems der Fülle anzunehmen und „Der glückliche Schüler“ zu werden, der die Wahrheit als wahr erkennt, was „Die Entscheidung für die Schuldlosigkeit“ beinhaltet, ohne die „Deine Funktion in der Sühne“ nicht möglich ist. „Der Kreis der Sühne“ benötigt „Das Licht der Kommunikation“, in dem wir „Die Wahrnehmung mit dem Heiligen Geist teilen“ und „Die heilige Stätte der Begegnung“ finden, an „Die Widerspiegelung der Heiligkeit“ „Die Gleichheit der Wunder“ offensichtlich werden lässt. „Der Prüfstein für die Wahrheit“ ist der Punkt, erneut zu lernen, nicht erkannt zu haben, was irgendetwas bedeutet.

    „Ich weiß nicht, was irgendetwas, das hier eingeschlossen, bedeutet. Und daher weiß ich nicht, wie ich darauf reagieren soll. Ich will mein vergangenes Lernen nicht als das Licht benutzen, das mich jetzt führen soll“. (7)

    So halten wir am „vergangenen Lernen“ fest, wenn wir die Führung durch den Heiligen Geist schon ablehnen, ohne bereits beurteilen zu können, was sie bedeuten würde. Wir versuchten, uns selber etwas beizubringen, an das wir uns nicht mehr erinnern wollten. Die Wahrheit, die unter dem Schutt der Trümmer eines unrichtigen Denksystems der Unwahrheit nur „verschütt ging“, doch niemals „weg“ war, leuchtet wieder ein. Wir warfen die Schlüssel zwar achtlos auf den Boden, ohne ihren Nutzen zu erkennen, doch der Heilige Geist hat sie für uns aufbewahrt.

    Mal eine Verdichtung. Ich will ja mein vergangenes und fehlerhaftes Lernen nicht als den Gradmesser dafür benutzen, wie wenig Mühe und Aufwand „Der Heilige Augenblick“ (Kap.15) erfordert, „Die zwei Weisen, die Zeit zu verwenden“ (15:1) zu unterscheiden und damit „Das Ende des Zweifels“ (15:2) einzuläuten, in dem aus Glauben wieder Wissen wurde, da sich im Zweifel, „Kleinheit und Größe“ (15:3) ausschließen und wir nur, wenn wir „Den heiligen Augenblick üben“ (15:4) die Zweifel an der tatsächlichen Größe unseres Selbst aufgeben können. „Die einzig wirklich Beziehung“ (15:8) führt in „Die Vergebung der Illusionen“ (Kap. 16), wonach erst „Das wahre Einfühlungsvermögen“ (16:1) „Die Macht der Heiligkeit“ (16:2) offenbart, „die Belohnung des Lehrens“ (16.3), in der „Die Illusion und die Wirklichkeit der Liebe“ (16:4) an einem Ort gesehen und damit „Die Entscheidung für die Vollständigkeit“ (16:5) „Die Brücke zur wirklichen Welt“ (16:6) gangbar werden lässt, die „Das Ende der Illusionen“ (16:7) bedeutet.


    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) - (4) Übungsbuch Seiten 192 / 193
    (5) Textbuch Seite 285
    (6) Textbuch Seite 211
    (7) Textbuch Seite 297

  23. #373

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 108

    „Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit eins“ (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=k0vut_j43yY

    Was in der heutigen Anwendung gelernt werden könnte, ist die Erfahrung dessen, was bisher selten als gleich angesehen und empfunden wurde: Geben ist Empfangen.

    „Dies ist kein Kurs über das Spiel mit Ideen, sondern über ihre praktische Umsetzung“. (2)

    „Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit eins. Ich werde empfangen, was ich jetzt gebe. Ich biete jedem [Ruhe] an.“ (3)

    Für die Ruhe in Klammern kann natürlich alles eingesetzt werden, was wir WOLLEN, indem wir es teilen und somit für uns annehmbar machen. Was würden wir für alle wollen? Und was ist es wert, mit allen geteilt zu werden, da es sich dann mehrt? Was wird geteilt und wie wird ein jeweiliger Mangel praktisch geheilt?

    In der praktischen Anwendung von Gedanken [und der OFFENHEIT, neu zu lernen] liegt der Beginn der Gleichsetzung von Haben und Sein, die der Heilige Geist uns lehrt. Die praktische Anwendung ist gleichsam „ein Prüfstein für die Wahrheit“, da sie zu Freude und Frieden führen müssen, wenn sie „richtig“ sind: Im Geben erlangen wir das, was wir wirklich wünschen und nur im Geben empfinden wir die Freude, die entsteht, werden die Gedanken Gottes geteilt, die weiterhin sind, wie ER sie gab, damit sie gegeben werden können. Indem sie geteilt werden, wird das verbürgte und verbriefte Wort erfahren, weiterhin zu sein, wie Gott uns schuf. Diese Erkenntnis in der Verurteilung mittels der Schuld zu verleugnen, entzieht uns das Verständnis unserer wahren Identität, die nicht verändert wurde, obschon sie nicht erkannt werden wollte.

    Zum Glück habe ich Kap.10:8 als Hörbuch „dazwischen“ noch gefunden, was die Lücke von Kapitel 8-14 etwas verkürzt: „Das Problem und die Antwort“:
    „Gott hat nur Ewiges erschaffen“, „die Ewigen werden nicht neu erschaffen“, „neu wahrzunehmen heißt nur, erneut wahrzunehmen“, „dazwischen wurde nicht wahrgenommen“, „wenn du sowohl gut wie böse wahrnimmst, akzeptierst du sowohl Falsches, als auch Wahres und nimmst keine Unterscheidung vor“, wenn du an Wahrheit und an Illusion glaubst, kannst du nicht sagen, welche wahr ist“, „um deine persönliche Autonomie zu begründen, hast du versucht, anders als ER zu erschaffen“ „alles Wahre ist wie ER“, „Erkenntnis ist ein Zustand, in welchem Gegensätze nicht existieren“, „den Himmel verstehen“, „Übertragung aller Wahrnehmung in Erkenntnis“, „werden wie die Kinder“, „Kindern ist klar, dass sie nicht verstehen, was sie wahrnehmen, deshalb fragen sie, was es bedeutet“, „du hast das Problem gemacht, auf das Gott eine Antwort gegeben hat“, „ihr, die ihr verkehrt gelernt habt, solltet nicht euer eigenen Lehrer sein“, „praktische Umsetzung „willst du das Problem oder die Antwort?“, „der Heilige Geist gibt eine Antwort auf jedes konkrete Problem, solange du glaubst, dass Probleme konkret sind“, „nur durch Bitten wirst du lernen, dass nichts, was von Gott kommt, dir irgendetwas abverlangt“
    https://www.youtube.com/watch?v=vjlN...CzPxZ&index=34

    (Fortsetzung des Hörbuchs in der Greuthof-Version:)
    „Wenn du es ablehnst, zu bitten, dann deshalb, weil du glaubst, dass Bitten Nehmen ist statt Teilen. Der HEILIGE GEIST gibt dir nur, was dein ist, und ER nimmt nichts als Gegenleistung. Denn dein ist alles, und du teilst es mit GOTT. Das ist seine Wirklichkeit. Könnte der Heilige Geist, DER nur wiederherstellen will, imstande sein, die Frage falsch zu deuten, die du stellen musst, um seine Antwort zu lernen? Du hast die Antwort gehört, aber du hast die Frage missverstanden. Du glaubst, den Heiligen Geist um etwas zu bitten, bedeute, um Entzug zu bitten.“ (4)

    Es könnte auch gesagt werden, wir haben die Antwort gehört, doch indes die Frage vergessen. Hinter allen Fragen, die dem Ego möglich sind, klafft die Lücke zwischen „Machen“ und „Erschaffen“. Der Unterschied zwischen „Machen“ (Projektion des Egos) und Erschaffen (Ausdehnung des Selbst und der Selbstheilungskräfte) überträgt Wahrnehmung in Erkenntnis. Wir verstehen nichts! Begreifen wir es zunächst, aber akzeptieren wir es nicht weiterhin. „Nichts könnte konkreter sein, als gesagt zu bekommen, dass du empfangen wirst, worum du bittest“ (Minute 9:16).

    „Gott gibt, er nimmt nicht“. „Jeder liebevolle Gedanke ist ewig“.

    Um den „Kreis der Sühne“ (14:V) fortzuführen, sind noch vier Absätze offen, bevor wir einen Blick auf „Das Licht der Kommunikation“ (14:VI) werfen können, in welchem der Nutzen von Vergebung deutlich und klar ersichtlich wird:

    (8) Friede sei also mit jedem, der ein Lehrer des Friedens wird. Denn Frieden ist die Anerkennung der vollkommenen Reinheit, vor der niemand ausgeschlossen ist. In ihrem heiligen Kreis ist jeder, den GOTT als SEINEN SOHN erschuf. FREUDE ist seine vereinende Eigenschaft, und niemand wird draußen gelassen, um allein Schuld zu erleiden. Gottes Macht zieht jeden in seine sichere Umarmung der Liebe und Vereinigung. Steh still in diesem Kreis und locke jeden gequälten Geist an, sich mit dir in der Sicherheit seines Friedens und seiner Heiligkeit zu vereinen. Bleibe mit mir darin, als ein Lehrer der SÜHNE, nicht der Schuld.

    (9) Selig bist du, der du mit mir lehrst. Unsere Macht kommt nicht von uns, andern von unserem Vater. In der Schuldlosigkeit erkennen wir IHN, wie ER uns schuldlos kennt. Ich stehe im Kreis und rufe dich zum Frieden hin. Lehre Frieden mit mir, und steh mit mir auf heiligem Boden. Erinnere dich für jeden an deines Vaters Macht, die ER ihm gegeben hat. Glaube nicht, dass du SEINEN vollkommenen Frieden nicht lehren kannst. Bleib nicht draußen stehen, sondern verbinde dich darin mit mir. Verfehle nicht das einzige Ziel, zu dem dich meine Lehre aufruft. Erstatte GOTT SEINEN SOHN so zurück, wie ER ihn schuf, indem du ihn seine Unschuld lehrst.

    (10) Die Kreuzigung spielt keine Rolle in der Sühne. Nur die Auferstehung wurde zu meiner Rolle darin. Sie ist das Symbol der Befreiung aus der Schuld durch die Schuldlosigkeit. Wen du als schuldig wahrnimmst, den möchtest du kreuzigen. Doch erstattest du jedem, den du als schildlos siehst, die Schuldlosigkeit zurück. Kreuzigung ist allezeit das Ziel des Egos. Es sieht jeden als schuldig an, und durch seine Verurteilung möchte es töten. Der Heilige Geist sieht nur Schuldlosigkeit, und in seiner Sanftheit möchte ER von der Angst befreien und der Liebe Herrschaft wiedereinsetzen. Die Macht der Liebe liegt in seiner Sanftheit, die von GOTT ist und deshalb weder kreuzigen noch gekreuzigt werden kann. Der Tempel, den du wiederherstellst, wird zu deinem Altar, denn durch dich wurde er wiedererbaut. Und alles, was du GOTT gibst, ist dein. So erschafft ER, und so musst du wiederherstellen.

    (11) Jeden, den du erblickst, beziehst du in den heiligen Kreis der SÜHNE ein oder lässt ihn draußen, je nachdem, ob du ihn der Kreuzigung oder der Erlösung für wert befindest. Bringst du ihn in den Kreis der Reinheit, dann ruhst du dort mit ihm. Lässt du ihn draußen, dann schließt du dich ihm dort an. Richte nicht, außer in einer Ruhe, die nicht von dir ist. Lehne es ab, von irgendjemandem zu akzeptieren, dass er ohne den Segen der SÜHNE sei, und bringe ihn dadurch herein, dass du ihn segnest. Heiligkeit muss mit anderen geteilt werden, denn darin liegt alles, was sie heilig macht. Komm freudig in den heiligen Kreis, und schau in Frieden hinaus zu allen, die außerhalb zu sein vermeinen. Stoße niemanden aus, denn hier ist das, was er mit dir gemeinsam sucht. Komm, wir wollen uns mit IHM verbinden am heiligen Ort des Friedens, der für uns alle ist, die wir als eins vereint sind in der URSACHE des Friedens. (5) (14:VI)

    Die Ursache des Friedens ist die Freude, die im Licht offener Kommunikation entsteht: „Der Tod weicht dem Leben einfach deshalb, weil Zerstörung nicht wirklich ist. Das Licht der Schuldlosigkeit leuchtet die die Schuld hinweg, denn wenn man sie zusammenbringt, muss die Wahrheit des einen die Falschheit seines Gegenteils vollkommen deutlich machen.“ (6)

    Wenn die Wahrnehmung erst in der Schuldlosigkeit wirklich von der Angst befreit wird, die die Verzerrung der Denkstörung des Egos im Grunde ausmacht, dann kann die Überprüfung der Wahrheit nur in der Anwendung des heutigen Gedankens geschehen. Nur, ohne schon zu beurteilen und zu bestimmen, „was“ wir „da“ denken, ist die Erfahrung möglich, was uns gegeben wurde. Vorher zu determinieren, was „zu geschehen hat“ oder „was es bedeutet“, ist eine Einschränkung des freien Möglichkeitshorizontes.

    Statt nun 10 000 mögliche „Ewigkeitswerte“ aufzuzählen, lieber die Frage:

    „Was wird mehr, wenn es geteilt wird?“

    Was allen angeboten wird, ist – logisch zwingend - auch für uns. Anders ist nicht zu erlangen, was wir wollen würden, wüssten wir schon wieder, wer wir sind. Doch solange wir „Schuldige“ sehen, ist der Wille, alles Gegebene allen zu geben, selektiv und von Gegensätzen gespalten. Das Ego verlangt nach Beweisen. Der Fragende erlangt Beweise, indem er infrage stellt, was er bisher gelernt hat und das gibt, was er empfangen möchte. Was als angemessene Wahrnehmung bezeichnet werden könnte, die sich uns in der Praxis eröffnet, nicht im gedanklichen Spiel mit Beschreibungsversuchen des Unbeschreiblichen und bisher nicht Fassbaren.

    Wissen ist Macht, doch alle Macht ist von Gott. Ansonsten nehmen wir eine Welt ohne Ursache an, die aus dem Nichts entstand und dabei dem Energieerhaltungsgesetz widerspräche. In dieser Verwechslung von Ursache und Wirkung wurde das Ego-Denksystem der Trennung geboren und durch uns gemacht, da die Quelle des SEINS verleugnet wurde.

    Immer, wenn wir glauben, schon zu wissen, werfen wir den Geistesfrieden fort, weil wir nicht mehr offen sind für das Lernen. Für das Lernen ist offene Kommunikation nötig, im Licht der Erkenntnis einen Zustand zu erreichen, in dem die Gegensätze zwischen Geist und Materie versöhnt werden können.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seiten 195 / 196
    (2) Textbuch Seite 212
    (3) Übungsbuch Seite 195
    (4) Textbuch Seite 212
    (5) Textbuch Seiten 283 / 284
    (6) Textbuch Seite 285

  24. #374

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 109

    „Ich ruhe in Gott“ (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=DPxr_L6Up_I

    „Dieser Gedanke hat die Macht, die Wahrheit zu erwecken, die schlafend in dir liegt und deren Schau über die Erscheinungen hinaus zu jener selben Wahrheit in allem und in jedem blickt, das es gibt“. (2)

    „Das Licht der Kommunikation“ (14:VI)

    (1) Die Reise, die wir gemeinsam unternehmen, ist der Austausch der Dunkelheit gegen das Licht, der Unwissenheit gegen das Verstehen. Nichts, was du verstehst, ist Angst erregend. Nur in der Dunkelheit und Unwissenheit nimmst du das Beängstigende wahr und weichst vor ihm zurück in noch tiefere Dunkelheit. Und doch ist es nur das Verborgene, das erschrecken kann, und nicht dessentwillen, was es ist, sondern um seiner Verborgenheit willen. Das Verschleierte ist beängstigend, weil du seine Bedeutung nicht verstehst. Tätest du es, so wäre es klar, und du wärst nicht länger im Dunkeln. Nichts hat einen verborgenen Wert, denn was verborgen ist, kann man nicht teilen, und daher ist sein Wert unerkannt. Verborgenes wird getrennt gehalten, Wert aber liegt immer in gemeinsamer Würdigung. Was verheimlicht wird, kann nicht geliebt werden, deshalb muss es gefürchtet werden.
    (2) Das stille Licht, in dem der Heilige Geist in deinem Inneren wohnt, ist lediglich vollkommene Offenheit, in der nichts verborgen und deshalb nichts Angst erregend ist. Angriff weicht der Liebe immer, wird er der Liebe überbracht und nicht vor ihr verborgen. Es gibt keine Dunkelheit, die das Licht der Liebe nicht auflösen würde, es sei denn, sie wird vor der Mildtätigkeit der Liebe geheim gehalten. Was von der Liebe fern gehalten wird, kann ihre heilende Kraft nicht teilen, weil es abgetrennt und in der Dunkelheit gehalten wurde. Die Wächter der Dunkelheit bewachen es sorgfältig, und du, der du diese Wächter der Illusionen aus dem Nichts gemacht hast, hast jetzt Angst vor ihnen.
    (3) Möchtest du fortfahren, diesen seltsamen Ideen von Sicherheit eingebildete Macht zu geben? Sie sind weder sicher noch unsicher. Weder schützen sie, noch greifen sie an. Sie tun überhaupt nichts, da sie überhaupt nichts sind. Suche bei ihnen, den Wächtern der Dunkelheit und der Unwissenheit, nur nach Angst, denn was sie verschleiert halten, ist Angst erregend. Doch lass sie los, und das, was Angst erregend war, wird es nun nicht mehr sein. Ohne den Schutz der Dunkelheit bleibt nur das Licht der Liebe übrig; denn nur dieses hat Bedeutung und kann im Lichte leben. Alles andere muss verschwinden.
    (4) Der Tod weicht dem Leben einfach deshalb, weil Zerstörung nicht wahr ist. Das Licht der Schuldlosigkeit leuchtet die Schuld hinweg, denn wenn man sie zusammenbringt, muss die Wahrheit des einen die Falschheit seines Gegenteils vollkommen deutlich machen. Halte Schuld und Schuldlosigkeit nicht voneinander getrennt, denn dein Glaube, dass du sie beide haben kannst, ist bedeutungslos. Das Einzige, was du getan hast, indem du sie getrennt gehalten hast, ist, dass du ihre Bedeutung verloren hast, weil du sie miteinander verwechselt hast. Und so bemerkst du nicht, dass nur eine etwas bedeutet. Die andere ist gänzlich ohne irgendeinen Sinn.
    (5) Du hast die Trennung als ein Mittel angesehen, die Kommunikation mit deinem Vater abzubrechen. Der Heilige Geist deutet sie neu als Mittel, das wiederherzustellen, was nicht abgebrochen wurde, aber verschleiert worden ist. Alles, was du gemacht hast, ist IHM für seinen allerheiligsten Zweck von Nutzen. ER weiß, dass du nicht von Gott getrennt bist, aber ER nimmt vieles in deinem Geist wahr, weswegen du denkst, du seist es. Das alles und sonst nichts möchte ER von dir trennen. Wie du die Macht der Entscheidung, die du anstelle der Macht der Schöpfung gemacht hast, zu deinen Gunsten nutzen kannst, das möchte ER dich lehren. Du, der du sie gemacht hast, um dich selbst zu kreuzigen, musst von ihm lernen, wie du sie für die heilige Sache der Wiederherstellung anwenden kannst.
    (6) Du, der du in dunklen und abwegigen Symbolen sprichst, verstehst die Sprache nicht, die du gemacht hast. Sie ist bedeutungslos, denn sie bezweckt nicht Kommunikation, sondern vielmehr eine Störung der Kommunikation. Wenn der Zweck von Sprache Kommunikation ist, wie kann diese Sprache irgendetwas bedeuten? Doch selbst dieses seltsame und verdrehte Bemühen, durch Nichtkommunikation zu kommunizieren, birgt Liebe genug, um diese Sprache bedeutungsvoll zu machen, wenn ihr Deuter nicht ihr Macher ist. Du, der du sie gemacht hast, bringst nur Konflikt zum Ausdruck, von dem der Heilige Geist dich befreien möchte. Überlass ihm, was du kommunizieren möchtest. ER wird es dir in vollkommener Klarheit deuten, denn ER erkennt, mit WEM du in vollkommener Kommunikation stehst.
    (7) Du weißt nicht, was du sagst, und daher weißt du nicht, was dir gesagt wird. Dein Deuter aber nimmt die Bedeutung in deiner fremden Sprache wahr. ER wird nicht versuchen, das Bedeutungslose zu kommunizieren. ER trennt jedoch all das heraus, was von Bedeutung ist, lässt alles Übrige fallen und bietet dir wahre Kommunikation mit jenen an, die ebenso wahrhaft mit dir kommunizieren möchten. Du sprichst zwei Sprachen zur gleichen Zeit, und das muss zur Unverständlichkeit führen. Doch wenn die eine nichts bedeutet und die andere alles, dann ist nur Letztere zum Zweck der Kommunikation möglich. Die andere stört sie nur.
    (8) Des Heiligen Geistes Funktion ist ganz und gar Kommunikation. Er muss deshalb alles entfernen, was die Kommunikation stört, um sie wiederherzustellen. Verbirg daher keine Störquelle vor SEINER Sicht, denn ER wird deine Wächter nicht angreifen. Bringe sie vielmehr zu IHM, und lass seine Sanftheit dich lehren, dass sie im Licht nicht Angst erregend sind und nicht dazu dienen können, die dunklen Türen zu bewachen, hinter denen überhaupt nichts sorgfältig verborgen wird. Wir müssen alle Türen öffnen und das Licht hereinströmen lassen. In Gottes Tempel gibt es keine verborgenen Gemächer. Seine Pforten sind zur Begrüßung seines Sohnes weit geöffnet. Niemand kann verfehlen, dorthin zu kommen, wohin Gott ihr rief, wenn er nicht selbst die Tür vor dem Willkommen seines VATERS schließt“. (3)

    Hier geht der Text dann mit dem Hörbuch weiter:

    (Kap.14:4) „Wahrnehmung ohne Täuschung“:
    https://www.youtube.com/watch?v=zbIL...H0l1sbdktCzPxZ

    In der Einteilung der Greuthof-Version heißt der Abschnitt (14:VII): „Die Wahrnehmung mit dem Heiligen Geist teilen“. Darin werden die Dissoziation und die „Denkstörung“ des Egos als Quelle des Denksystems der Angst beschrieben, aber wir ruhen ja heute in Gott…

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seiten 195 / 196
    (2) Ebd.
    (3) Textbuch Seiten 286 / 287
    Geändert von Michael (12.05.17 um 21:03 Uhr)

  25. #375

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 110
    „Ich bin, wie Gott mich schuf“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=pDsbgmd1w8E

    „Ich bin, wie Gott mich schuf. Sein Sohn kann nicht leiden. Und ich bin SEIN Sohn.“ (2)

    „Du bist, wie GOTT dich schuf. Ehre heute dein SELBST. Lass heute keine Götzenbilder mehr angebetet werden, die du als Gottes Sohn anstelle dessen, was er ist, gemacht hast. Tief in deinem Geist wartet der heilige CHRISTUS in dir darauf, dass du IHN als dich anerkennst. Und du bist verloren und erkennst dich nicht, solange ER nicht anerkannt ist und erkannt.“ (3)

    Was mit „Wahrnehmung ohne Täuschung“ oder mit „Die Wahrnehmung mit dem Heiligen Geist teilen“ zum Ausdruck kommt, wird ebenso in der heutigen Lektion ausgeführt UND angewendet:

    „Wir wollen heute den ganzen Tag über an IHN denken, mit dankbarem Herzen und liebenden Gedanken allen gegenüber, denen wir heute begegnen. Denn dadurch erinnern wir ins SEINER. Und damit wir uns an SEINEN SOHN erinnern, wollen wir sagen:

    Ich bin, wie Gott mich schuf“. (4)

    „Dies ist der Schlüssel, der die Himmelspforte öffnet und dich eintreten lässt in GOTTES Frieden und in SEINE Ewigkeit.“ (5)

    (Kap.14:4, Teil 2) „Wahrnehmung ohne Täuschung“
    https://www.youtube.com/watch?v=-UZY...H0l1sbdktCzPxZ

    Wahrnehmung ohne Täuschung führt zum Erkennen der Heiligkeit, die, von der Schuld befreit, immer die Widerspiegelung der Wahrheit ist: Weiterhin zu sein, wie Gott uns schuf. Im Jetzt ohne die „veränderte Vergangenheit“ und ohne „die Übertragung früherer Illusionen in die Zukunft“ ist die Angst vergangen, da wir das Ego neben die Unveränderlichkeit stellen. Doch das können wir nicht alleine sehen. Das Hörbuch verdeutlicht die Wirkung der Schuld klar und lässt den „gemeinsamen Willen“ erkennen, der die einzig freie Wahl abbildet. Doch in einer „gestörten Kommunikation“ ist das freie Fließen der Liebe - als Wille ohne tatsächliches Gegenteil – durch die „Ersatzwahrheit“ des Egos „behindert“.

    Daneben kann der Gedanke, „Wir sind, wie Gott uns schuf“, letztlich jede Situation und Erscheinung erhellen. Was für ein Ich gilt, kann ja nicht gleichbedeutend nicht für alle gelten, wollte die Aussage dahinter richtig bleiben und Gott gerecht und liebevoll sein, was ja unser Wille wäre. Wir bedenken halt nicht, dass wir immer noch sind, was wir dadurch wieder zu werden suchen, indem wir annehmen und davon ausgehen, es nicht mehr zu sein. Jedem wurde alles gegeben, anders kann die Wahrheit nicht liebend und zugleich gerecht sein.

    Wenn zwischen dem „Wir-Sind“ und dem „Ich-Bin“ kein Unterschied mehr besteht, wurde Geben und Empfangen erfolgreich gleichgesetzt. Wer Schuld sät, wird Angst ernten. Wer liebevoll nur Unveränderlichkeit sät, kann auf ewig nur Vollkommenheit in verbürgter Schuldlosigkeit aufkeimen sehen und ernten. Wo bleibt Schuld im Angesicht des Unveränderlichen?

    Das Band, das niemals aufgelöst werden kann, ist die Kommunikationsverbindung, in der alles Lebendige verbunden ist. Wird es verleugnet, ist die Wahrnehmung des Geistes verzerrt. Das Licht der Kommunikation, über die geteilte Heiligkeit aller Lebensbänder, kann nicht in Klarheit leuchten, „wenn wir den Spiegel nicht säubern“. Den Spiegel als ‚Spiegelung Gottes“ in ihrer verbundenen Wirkung über die „Lebensbänder“ in allem, was ist, anzusehen, lässt eine „andere Wahl“ erst möglich erscheinen. Es gibt keine „Doppelschau“ in Gegensätzen, keinen inneren Widerspruch mehr, sehen wir uns als ewige Widerspiegelung vorhandener Wahrheit in ihrer Heiligkeit: Was geheiligt und damit geheilt ist, kann nur als ganze Wahrheit gewürdigt werden. Halbe Wahrheiten sind immer ganze Welten vom abstrakten Kern des heutigen Gedankens entfernt. Jede Doppelschau ist eine Halbwahrheit, die aus dem Urteil in die Schwere und Dunkelheit führt.

    Jede im abstrakten Kern verbundene Wahrheit erzeugt Leichtigkeit durch die Verbundenheit in einer gemeinsam geteilten Idee. Sich mit Sinn und Zweck der Wahrheit zu verbinden, kann praktisch nur bedeuten, den heutigen Gedanken auch im Hinterkopf zu behalten, beginnt das Ego wieder, nicht zu sein, was der heutige Gedanke bei seiner Anwendung bewirkt, bekräftig und bestärkt. Es kann nicht ernsthaft an der Schuld festgehalten werden wollen, wird dieser Gedanke gedacht und vom Heiligen Geist der Wahrheit der darin liegenden Quelle der Schuldlosigkeit überbracht.

    Mein Ego wurde früher echt „fuchsteufelswild“ bei jedem Gedanken an diesen Gedanken. Doch nur, weil der Seelenspiegel lange verstaubt war, hat sich seine Funktion in Wahrheit nicht verändert. Zeitlosigkeit ist das beiderseitige Erkennen der Unveränderlichkeit; Ewigkeit ist das Zeitlose auf der einen Seite und das zeitlich Eingebundene in seinem relativen Denksystem ist (von unserer Seite aus) noch im Prozess der Erinnerung an die Unveränderlichkeit befindlich. Einem veränderlichen Denksystem in der Zeit, dem Zeit gegeben wird, sich an den Mittler zwischen Ewigkeit und Zeit zu wenden, indem die Entscheidung auf die Frage, „was wir wollen“, mit „Licht“ statt, wie bisher, mit der „Dunkelheit“ von Schuld beantwortet wird.

    Wir wollen im Ego-Modus alles sein, nur ganz bestimmt nicht das Licht, das der heutige Gedanke in sich trägt. Was der Gedanke bewirkt, kann erst beurteilt werden, wird ER gedacht. Vorher bewertet das Ego-Denksystem nicht verinnerlichte Erfahrungen, die es zudem kategorisch ablehnt, indem sie als unmöglich definiert werden. Wir sind aber nicht „weniger“ geworden als das, was der heutige Gedanke in seiner Aussage und ganzen Tragweite bedeutet. An den gleichnamigen Lektionen 94 und 162 wird deutlich, wie wesentlich und zentral es ist, diesen Gedanken mit innerem Leben durch die Erfahrung der Anwendung zu füllen.

    Die notwendige „Reinigung des Seelenspiegels“ - durch das „Abwaschen der Schuld“ - bringt die Widerspiegelung dessen ans Licht, was war, bevor der „Ego-Denkmodus“ begann: Schuldlosigkeit als wahre Freiheit des Geistes. Die Heilkraft, die in diesem Gedanken liegt, ist grenzenlos. Wie wir alle grenzenlos sind, nehmen wir diesen Gedanken als wahr an. Trennen wir uns im Ego-Denksystem von der Ursache unseres Seins, begrenzen wir uns und sehen nichts, wie es wirklich ist.

    „Die wirkliche Welt ist ein Geisteszustand, in dem Vergebung als der einzige Zweck der Welt gesehen wird. Angst ist nicht das Ziel, denn das Entrinnen aus der Angst wird nun zu ihrem Ziel. […] Keine Regeln werden müßig aufgestellt, und es wird von niemandem und nichts verlangt, sich zu verrenken und einzupassen in den Traum der Angst. Stattdessen regt sich nun ein Wunsch, alles Erschaffene so zu verstehen, wie es wirklich ist. Und es wird begriffen, dass allen Dingen erst vergeben werden muss, und dann werden sie verstanden. Hier denkt man, dass Verständnis durch Angriff erworben werde. Dort ist es klar, dass durch Angriff Verständnis nur verloren geht.“ (2)

    Der Preis für die Schuld ist der Verlust der wirklichen Welt. Verloren wird Verständnis durch den Angriff, der in der Verleugnung der Göttlichkeit im Gegenüber seine Wurzeln hat. Denn jeder Angriff setzt Schuld in irgendeiner Form voraus und damit schließen wir uns dem Angsttraum an, vom Gegenüber Vergeltung für diese „Herabsetzung“ zu erwarten. In jedem Gegenüber das Licht der offenen Kommunikation zu sehen, macht es erst erfahrbar. So ist Vergebung das einzige Mittel, eine unverzerrte Wahrnehmung zu erlangen, in der Sinn und Zweck geeint sind und worin wir Hoffnung finden, die mehr ist als bloß ein Traum.

    Was daher Vergebung gerechtfertigt erscheinen lassen könnte, wird die Schuld mit dem Preis verbunden, den wir dafür zahlen. Denn dann definieren wir uns als etwas, das nicht mit dem heutigen Leitgedanken übereinstimmt. Nicht darauf zurückzublicken, außer in der Ehrlichkeit, diese „Definition“ selbst und zudem ungerechtfertigt gemacht zu haben, lässt das eigentliche Problem erkennbar werden, worauf es aufgehoben werden kann. Was keine Ursache mehr besitzt, kann keine weiteren Symptome bewirken. Wird das - „Nicht-Sein, wie Gott uns schuf“ - als der kausale Irrtum über unsere wahre Identität berichtigt, bleibt einzig das zeitlose Selbst in seinem Sein.

    Um nicht zu Sein, spricht das Ego daher von der Schuld der anderen am eigenen Geisteszustand. Es will alles, nur nicht annehmen, eine Schöpfung Gottes zu sein, da es in Gott keinen Freund vermutet. Niemand, der sich oder andere als schuldig sieht, kann dem Dilemma entgehen, Angst vor unserem Freund zu empfinden. So wurde die Kommunikation einseitig unterbrochen und wir entfernten aus dem Sinn, was daher den Augen und Ohren verborgen blieb.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) – (5) Übungsbuch Seiten 199 / 200
    (6) Textbuch Seiten 638 / 639

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