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Thema: Ein Kurs in Wundern

  1. #26
    andere/dimension
    Laufkundschaft

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Ich glaube schon, dass auch der Geist verschleißt. "Ich bin müde im Geist" hört man ja nicht gerade selten. Müde kann man aus zwei Gründen werden: 1. Aufgrund einer Anstrengung, 2. Aufgrund von ständigen Wiederholungen. Der Geist ermüdet an den Wiederholungen - irgendwann kennt er schon alles und sieht in nichts mehr einen Zugewinn...das macht ihn müde. Nur der Tod kann ihn von dieser Müdigkeit erlösen. Wie wir wissen, leitet sehr oft der Geist den "natürlichen" Tod ein. Dieser Sterbeprozess kann sich über eine sehr lange Zeit hinwegziehen und ist oft unabhängig vom körperlichen Zustand. Der Körper könnte noch, aber der Geist möchte nicht mehr. das Hinübergleiten in eine andere Welt würde sein Leid nicht lindern sondern verlängern. Also kann nur der endgültige Tod Erlösung bedeuten.

  2. #27

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Der Geist gibt Lebensenergie in Konflikten ab, das Bewusstsein als Potenzial bleibt jedoch erhalten.

    Richtig ist Deine Aussage, dass es der Geist ist, der sich für den Tod entscheidet.

    Ebenso wichtig ist der Umstand, dass schon von Kinheit an der Glaube an den Tod genährt wird.

    Unrichtig ist jedoch der Glaube, dass nur der Tod Erlösung böte.

    "Der Tod ist der zentrale Traum, aus dem alle Illusionen stammen. ISt es nicht Verrücktheit, vom Leben zu denken, dass es geboren wird, altert, seine Vitalität verliert und am Ende stirbt? ... Und niemand fragt, ob ein gütiger Schöpfer dies wollen könnte?" (S. 66 Handbuch, Ein Kurs in Wundern)

    Der Geist, der nicht mehr möchte, dessen Körper stirbt. Der Geist, der eine Funktion der Natur ist, weil er liebevoll ist, legt seinen Körper sanft ab, weil er weiß, dorthin zu gehen, woher er kam.

    Der Tod könnte als Symbol für die "Grimmigkeit ´Gottes" stehen, alle Liebe wird ausgelöscht und so wird ein Gott der Liebe unmöglich. Wenn der Tod das Leben besiegt, ist es nicht möglich, Gott für liebevoll zu halten.

  3. #28

    Eigenschaften des Kurses

    Ein Kreis von 10 Eigenschaften dreht sich darum, die Bedeutung der Liebe im Mittelpunkt des Ganzen zu beleuchten.

    Der Kreis der 360 praktischen Übungen ist im Netz in zwei Variationen zu erleben.

    Das Textbuch wird im Netz von 2 verschiedenen Sprechern vorgelesen.

    Das physische Textbuch ist bei einer Entscheidung für den Kurs zu empfehlen, daneben entsteht keine Notwendigkeit, ständig am Rechner zu sitzen (und physischen Strom) zu verbrauchen, um spirituellen Kraftstrom nachzutanken.

    Zentral um die Vorstellung der Liebe als Ursache der Schöpfung ziehen wir einen geschlossenen Liebeskreis um die Eigenschaften:

    1. Vertrauen
    2. Ehrlichkeit
    3. Toleranz
    4. Sanftmut
    5. Freude
    6. Wehrlosigkeit
    7. Großzügigkeit
    8. Geduld
    9. Gläubigkeit (im Sinne von "Zweifelsfreiheit" in Bezug auf das, was wir sind)
    10. Geistige Offenheit

    Zunächst sei gesagt, dass auch die Trennung zwischen Lehrer und Lernendem eine Illusion abbildet. Wir wählen, was wir weitergeben möchten und entscheiden damit, was wir selbst lernen. Im Grunde gibt es nur einen einzigen Lernenden. Das sind WIR.

    Wobei wir lernen, wer wir sind. Nicht, was unser Ego jetzt ist, sondern, was uns immer begleitet hat. Alles ist schon in uns angelegt. Nichts wurde irgendjemandem entzogen, jeder hat Anteil an Allem, was ist.

    Mit dem Ruf nach Freiheit, der sich in der Bereitwilligkeit äußert, offen und ohne schon geurteilt zu haben, auf eine andere Möglichkeit zu blicken, stoßen wir in ein erweitertes Resonanzsystem vor. Ein geistiges Resonanzsystem, das durch Wunder die Zeit der Lernens ungeheuer verkürzen kann.

    Die Spannungen finden einen erweiterten Raum zur Entfaltung des Nutzens, den sie als paradox geäußerter Hilferuf nach Liebe nicht finden konnten. Das Ergebnis des Kurses ist identisch, auch wenn es tausende anderer Formen gibt, die zum selben ERgebnis führen.

    1. Vertrauen

    Bei oben angeführtem Aspekt beginnt die Bedeutung des Wortes Vertrauen. Wir trauen uns, die dunklen Wolken bisheriger Irrlichter zu durchschreiten, indem wir auf das Ergebnis vertrauen, dass die Ewigkeit für diese Zeit bestimmt hat.

    Was uns dem Ziel der Ewigkeit näher bringt, die Liebe hinter allen Spiegelungen zu entdecken. Damit wird die Liebe zum Gesetz und hebt auf, was wir als "Gesetze der Welt" erfunden haben. Das Ziel ist es, die Welt auf eine Weise wahrzunehmen, die Vergebung ermöglicht.

    Vergebung hebt die dunklen Wolken irriger Entscheidungen auf, welche in der Psychologie mit "kognitiver Dissonanz" beschrieben werden. Diese Spannungen reißen uns entzwei und entstehen aus Unstimmigkeit zwischem inneren und äußeren Zielen, die dazu gedanklich und / oder emotional sind.

    Zu erkennen, dass unser Ziel Vergebung ist, lässt den Gründen für Vergebung einen erweiterten Nutzen zukommen und die vormals auf Ebenen getrennt wirkenden Irrtümer können einen GESAMTNUTZEN entfalten.

    In der verbundenen Absicht, die Schleier vergangener Irrtümer zu durchschreiten, liegt die Möglichkeit sich für die Taube auf dem Dach zu entscheiden, statt für den Spatzen in der Hand.

    >>Wer würde denn versuchen, mit den winzigen Flügeln eines Spatzen zu fliegen, wenn die große Macht eines Adlers ihm gegeben ist?<<

    (Seite 9 Handbuch, Ein Kurs in Wunder, Greuthof Verlag, 2010)

    Liebe und die Flugschule des Adlers gehen Hand in Hand. Wir vertrauen auf den Spatzen in der Hand, wenn wir dem Ego folgen.

  4. #29

    AW: Eigenschaften des Kurses - Vertrauen

    1. Der Plan des Egos ist es, uns im Außen suchen zu lassen, was wir nur in uns selbst finden könnten, so wir es suchen.
    2. Sein Ziel ist es, uns dazu zu bringen, Groll, Zorn, Wut und Schuld nach außen zu projizieren.
    3. Das Ego behauptet, wir wären in uns selbst versöhnt und am ZIEL, würde jemand anderes anders handeln, reden oder sein.
    4. Wenn somit ein wechselnder äußerer Umstand oder Ereignis verändert würde, dann könnten wir versöhnt mit der Welt sein.
    5. Der für eine globale Versöhnung erforderliche Geisteswandel wird von allen und jedem gefordert, außer vom Ego an sich selbst.
    6. Vertrauen in diesen Ego-Plan zeigt uns eine gefährliche, tödliche und erbarmungslose Welt, die niemandem gefällt.
    7. Vertrauen in den Lehrplan des Geistes zu setzen, ist daher die Abwendung von der Angriffswelt des Egos.
    8. Groll zu hegen und zu pflegen, ist daher ein Angriff auf unser SELBST.
    9. Auch, wenn jeder Ego-Plan gelingen würde, wäre die Welt, die daraus entsteht, kein angenehmer Ort.
    10. Es gibt in der Zeit keine Möglichkeit, dem Willen der Ewigkeit zuwider zu handeln.
    11. Es gibt daher den Willen des Egos und den Willen der Liebe.
    12. Der Wille der Liebe ist unser Wille, einzig das Ego behauptet etwas anderes.
    13. Da wir nicht glücklich waren, als wir alle den Plänen des Egos folgten, sollten wir lernen, die Pläne des Egos von denen des Selbst zu unterscheiden.
    14. Vertrauen in die Ewigkeit ist logisch betrachtet, absolut unausweichlich, die Zeit besitzt keine andere Möglichkeit, als sich dem Willen der Zeitlosigkeit entsprechend zu strukturieren.
    15. Ohne Urvertrauen leben wir in permanenter Angst, doch es ist einzig das Ego, das Angst entwickeln kann. Ohne Angst ist Liebe.

    Über das Gefühl der Zugehörigkeit zum morphischen Feld allumfassender Liebe entwickeln wir Vertrauen in das Universum, alle Multiversen und die Absicht dahinter.

    Nehmen wir als Absicht einmal Liebe an, wären wir gut beraten.

    Das Ego meint, Hass und Kampf seien die Ursache des Lebens. Aber wie könnten todbringende Gedanken Leben beinhalten?

    Was nicht vertrauen kann, ist das Ego. Es handelt aus Angst vor Verlust, nicht aus dem Anreiz, glücklich zu sein. Die permanente Unzufriedenheit des Egos ist eine Kraftrichtung, die eine Bilanzwaage auf ALLEN Ebenen gestaltet. Gestaltung ist zeitabhängige Krafteinwirkung, in der Ewigkeit ist nichts geschehen, das zu Sorge Anlass gäbe.

    In der Zeit besitzt das Ego die Möglichkeit zu lernen, wir können es nur beleuchten, nicht abschütteln.

    Wir können es jedoch für die "Einsichten" lieben, die es uns (durch seine Schmerzreize) ermöglicht. Liebet eure Feinde meint, auch sein Ego zu lieben und nicht zu bekämpfen. Es ist jedoch der Wille der Seele, der entscheidend ist, nicht der Wille des Ego-Verstandes.

    Vertrauen ist, sich vom All geliebt zu wissen. Erwin Schrödinger meinte: Die Summe allen Bewusstseins ist eins.

    Der Plan des Egos sagt etwas anderes. Zwei Zielen gleichzeitig können wir nicht sehen. Daher ist unser Sinn und Zweck "gespalten" und die Summe aller Egos entwickelt keine gemeinsame Kraftrichtung, sondern ist diametral verstreut.

    Das Wissen um eine Absicht hinter dem Lehrplan erfordert das Vertrauen, diesen Willen zu teilen. Für das Ego ein Horror, für die Seele ein Lichtblick. Sich an das Licht in uns selbst zu erinnern, verhindert das Anwachsen des Misstrauens.

    Misstrauen kann Vertrauen zur Folge haben, bestätigt es Ehrlichkeit. Doch in der "Lügenwelt des Egos" ist Misstrauen so oft bestätigt worden, das wir meinen, es sei gerechtfertigt. Mag es bisher so gewesen sein, bedeutet es nicht, dass es so bleiben wird. Sonst hätte sich niemals etwas verändert.

    Einzig die Vergangenheit ständig auf die Zukunft zu übertragen, ist Projektion.

    Eine Vision ist es, die Gedanken des Universums zu teilen. Indem wir seiner Absicht vertrauen und sie teilen.

    Die Kunst des Universums besteht darin, das Ego zu unterhalten, während die Natur die Seele unterrichtet und damit heilt.

    Voltaire sagte: "Die Kunst der Medizin ist es, den Patienten zu unterhalten, während die Natur ihn heilt."


    Warum nicht auf die Selbstheilungskräfte der Schöpfung vertrauen?
    Warum nicht dem Universum offen gegenübertreten und eine gelassene Fehlerkultur erlernen?

    Die Sicherheiten des Egos sind ein subjektives Empfinden. Es hat Angst vor der Liebe und will sich isolieren. Alle Sicherheitsmaßnahmen des Egos verhindern mehr Lebensfreude, als sie erzeugen - ein absteigender Weg der Selbstsabotage.

    Gefunden! Teilhard de Chardin meinte:

    "Eines Tages, nachdem wir Wind, Wellen, Gezeiten und Gravitation gemeistert haben, werden wir uns die Energien der Liebe nutzbar machen, und dann, zum zweiten Mal in seiner Geschichte, wird der Mensch das Feuer entdecken."

  5. #30

    Entwicklung von Vertrauen

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Die Entwicklung von Vertrauen

    Wieder einmal stelle ich fest, nichts verstanden zu haben. Um Vertrauen zu entwickeln, wäre zu erkennen, was das Misstrauen erreichen will.

    Mein Misstrauen gegenüber allem Unbekannten übertrug sich natürlich auch auf den Kurs. Zuerst las ich die Überschriften zu den 365 Gedankenübungen und dann das Handbuch für diejenigen, die sich am Ketten(aufhebungs)brief der Versöhnung beteiligen möchten.

    Zwar hatte ich das Kapitel über die Entwicklung des Vertrauens mindestens schon dreimal gelesen, dennoch kam beim vierten Lesen erneut eine erweiterte Bedeutung hinzu. Ich dachte also wieder einmal nur, ich hätte verstanden, und hatte die Dinge immer noch aus einer Körper-Perspektive des Egos betrachtet.

    Die Phasen der Entwicklung von Vertrauen schildere ich hier aus meiner individuellen Lernperspektive und beginne, den Kontext von der Zielvorstellung darzulegen.

    >>“In der Tat ist Seelenruhe ihr Resultat: das Ergebnis des ehrlichen Lernens, der Konsequenz im Denken und der vollständigen Übertragung des Gelernten. Das ist das Stadium wirklichen Friedens, denn hier wird der Zustand des Himmels völlig widergespiegelt. Von hier aus ist der Weg zum Himmel offen und leicht.“<< (1)

    Was mir bisher entging, war die Ebene, von der wir den Kettenbrief aufgeben. Wieder in alte Gewohnheiten verfallend, glaubte ich, auf der körperlichen Ebene beginnen zu müssen und mein Ego wollte wieder einmal die physische Welt zu dem machen, von dem das Ego glaubte, es wäre richtig, würden nur alle anderen ihren Irrtum erkennen.

    Diesen Irrtum konnte ich heute als unrichtig erkennen. Wenn Vorgenanntes irgendeinen Sinn ergibt, dann, dass ich den Kettenbrief der Versöhnung in der geistigen Welt aufzugeben habe. Dort macht es Sinn, sich dem Erkennen dessen zu widmen, was unter dem englischen Begriff „Salvation“ in den Übersetzungsmöglichkeiten von (1) Erlösung, (2) Versöhnung ausgedrückt wird, und eine dritte Auslegungsmöglichkeit besitzt, die mit „Salbung“ zu tun hat.

    Die physische „Salbung“ wurde von Maria Magdalena vorgenommen, als Jeschuah Christus bei Simon einkehrte. Im übertragenen und symbolischen Kontext bedeutet Salbung das „Abdichten des Seelengefäßes“, damit das Licht sich nicht in Millionen Konflikten zerfasert, sondern konzentriert, um das Licht auf die Schatten zu richten. Nicht, um die Konflikte zu bekämpfen…

    Wir wissen nicht, worauf wir unser Seelenlicht richten sollen, die physischen Gegebenheiten angemessen zu gestalten und wie ich auch, rennen wir auf dieser Ebene in einem Hamsterrad:

    Probleme entstehen schneller, als sie aufgelöst werden können. Zudem entstehen bei der fragmentierten Problembetrachtung aus einem gelösten Problem mindestens zwei weitere.

    Was ja der Ordner über die Schuldenfalle anschaulich belegt. Pläne des Egos liegen in 7 Milliarden Schubladen des Denkens, was insgesamt noch kein Problem darstellt. Dumm ist nur, dass alle glauben, damit Recht zu haben. Da beginnen die Konflikte, die unsere Aufmerksamkeit erfordern und uns den anzustrebenden Seelenfrieden rauben.

    Was ich spät, aber besser als niemals begriff, war: Jeder meiner „Konflikte“ entstand, weil ich mich in diesem Moment nicht mit meinem Selbst identifizierte, sondern sich mein „Körper-Ego“ unverstanden, bedroht, verängstigt oder einfach hilflos fühlte und daher nicht angemessen reagierte. Es fehlte immer das Betreten einer unabhängigen Beobachterplattform, die in dieser Betrachtung - über die Mechanismen des globalen Egos – einzunehmen wäre.

    Wie erreichen wir einen globalen Seelenfrieden?

    Eigentlich eine berechtigte Frage. Zumindest würden wir uns nicht von der Ebene globaler Körper betrachten, sondern als verbundene Seelengemeinschaft, die eine Reise auf einem wunderschönen Planeten macht. Im Seelengefäß sammeln wir die Eigenschaften des Geistes, als Gedanken, die wir mit der Absicht des Friedensfürsten teilen.

    Willst Du Frieden, wende Dich an den Frieden. (Sagt mein Selbst)

    Willst Du Frieden, dann musst Du darum kämpfen. (Sag mein Ego und wendet sich an den Hass als „Bringer von Erlösung“. Was wir jetzt lange genug erfolglos probiert haben, wage ich mal zu behaupten. Frieden als die Abwesenheit von Krieg auf physischer Ebene funktioniert nicht. Es sind die Raubtiere des Egos in unserem Kopf, die wir versöhnen lernen sollten, den Frieden zu finden, der nicht aus der physischen Welt stammt.

    Vom Ziel betrachtet, ist die letzte Phase der Entwicklung von Vertrauen, eine Zeit der Festigung des Erlernten, diesen Abschnitt im Lehrplan abzuschließen. Als Überschrift über dieser Zeit könnte stehen:

    Das Zeitalter, aus dem die Menschheit den Nutzen von Vergebung lernte und dadurch die Kämpfe des Egos als sinnlos erkannte. Frage: Was könnte die Menschheit am Ende des Pfades über diese Zeit sagen? Was haben wir gelernt und gefestigt?

    Was könnte es mehr geben, als einen globalen Seelenfrieden?

    Das Studium bis zum Erreichen des Stadiums der Aufhebung der Ego-Projektionen beinhaltet folgende, für die Entwicklung von felsenfestem Vertrauen typische Phasen:

    1. Phase. des Aufhebens
    2. Phase des Aussortierens
    3. Phase des Aufgebens / der Überschneidung
    4. Phase des Zur-Ruhe-Kommens / Übertragens
    5. Phase des Ins-Wanken-Bringens
    6. Phase der Vollendung / Festigung des Gelernten in der Physis

    Kollektiv betrachtet wäre dann:

    1. Wir begreifen den Mangel an Wert dessen, was das Ego-Marktsystem abbildet und an Zufriedenheit erschafft. Der Nutzen von Veränderung wird erkannt, was anfangs jedoch als „Opfer und Verlust“ und daher als „schmerzlich“ empfunden wird. Im Grunde schmerzt die Erkenntnis, sich auf Wertloses konzentriert zu haben. Den Unwert der Fehlinvestitionen des Egos in diese Welt zu erkennen, hebt die Täuschung durch einen Irrtum auf. Diese Enttäuschung kann in dieser Phase noch nicht als Weg zur Freiheit erkannt werden. Aufhebung von Irrtümern bedeutet Berichtigung und die eintretenden Veränderungen erscheinen mir nunmehr hilfreich, obwohl sie mein Ego (bisher) trickreich zu umgehen suchte.

    2.
    Hier sortieren wir aus, was uns nicht mehr „wertvoll“ erscheint und wählen, was uns wirklich wichtig ist. „Es bedarf beträchtlichen Lernens, um zu verstehen, dass alle Dinge, Geschehnisse, Begegnungen, und Umstände hilfreich sind.“ (2)

    3.
    Solange wir dem Wertlosen noch Wert beimessen, wird diese Phase des „Aufgebens der Pläne des Egos“ als enormer Konflikt erfahren. (Willst Du einem Menschen eine Freude machen, nimm ihm einen seiner (Ego-) Wünsche. Epikur)

    4.
    Nachdem das Wildpferd Ego sich dann ausgetobt hat und alle Konfliktenergie in Schattenkämpfen nutzlos verausgabte, das alte Weltbild zu erhalten, bleibt es erschöpft stehen und wir kommen zur Ruhe. Wir übertragen das bisher Gelernte auf die Situation und verstehen, warum alle Egos derweil durchgehen. Wir lassen das alte Ego ins Leere laufen, dort wird es zur Ruhe kommen. „Gib auf, was Du nicht willst, und bewahre, was Du willst.“ (3) Wir bekommen eine Atempause, bevor wir als Freunde, mit unseren vormals kämpfenden Egos, Hand in Hand weitergehen.

    5.
    Das Alte, das nutzlos Gewordene, zeigt uns zunächst nur, was wir so nicht mehr wollen, jedoch nicht, was wir wirklich wollen. Unser Bestreben dieser Phase wird sein, alles Urteilen wegzulegen nur das „Bedürfnis vorzutragen“, also darum zu ersuchen, was wir in jeder Situation wirklich wollen. Wir wollen nicht Recht haben, sondern glücklich sein. Unsere Pläne machten uns nicht glücklich, daher lernen wir, uns an einen gemeinsamen Freund zu wenden und sich vertrauensvoll seinen versöhnlichen Gedanken zu öffnen. In diesem Stadium bekommen wir Rückenwind vom Universum, es salbt uns, da es uns als zum Licht zugehörig erkennt.

    6.
    In der Phase der Vollendung sind wir „wunschlos glücklich“ da unsere Seele alle Eigenschaften integriert hat, von denen sie bisher dachte, sie im Außen suchen zu müssen. Was vorher als Möglichkeit gesehen wurde, wird zu einer soliden Basis, auf die in Guten, wie in schlechten Tagen zurückgegriffen werden kann.

    Ein ruhiger und ausgeglichener Geist kann aus dieser Fülle, als Ergebnis der Entwicklung von Vertrauen in ein liebevolles Universum, sein wahres schöpferisches Potential leben. Jeder ist alles. Niemandem fehlt etwas. Es gibt keinen logischen Grund für die Gier des Egos – wir sind schon, was wir noch suchen. Wir suchten eben dort, wo wir nicht finden konnten.

    Ein Problem und eine Lösung: Wir suchen künftig dort nach antworten, wo sie zu finden sind: Im Selbst, nicht im Ego.


    1-3: Seiten 10 und 11 "Ein Kurs in Wundern" Greuthof Verlag
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  6. #31

    AW: Entwicklung von Vertrauen - Ehrlichkeit

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Ehrlichkeit

    Auf dem Vertrauen in ein freundliches Universum und daher eine liebevolle Mitwelt beruht Ehrlichkeit. Ehrlichkeit kann sich nur leisten, wer seiner Umwelt zutraut, mit Offenheit umgehen zu können und eine „andere Wirklichkeit“ im Kopf des Gegenübers zuzulassen und zu respektieren, so wie sie jetzt für diesen Menschen ist.

    Denn: Ganz ehrlich ist es die Welt, die er jetzt sieht. Es ist nicht die Welt, die dieser Mensch irgendwann erkennen wird, sondern die Welt, in der er jetzt gerade ist. Ganz ganz ehrlich gibt es nur eine wirkliche Welt, doch wir fragmentieren sie durch unsere inneren Konflikte, in denen wir selten ganz ehrlich zu uns selbst sind.

    Um ehrlich zu sagen, was Ehrlichkeit ist, wäre die Frage zu beantworten, auf welchen Ebenen unsere Selbsttäuschung darüber beginnt, wer wir sind. Alle Kriege und Konflikte beruhen auf Täuschungen, wir wollen uns selbst darüber hinwegtäuschen, wer wir wirklich sind.

    Wir täuschen das Ego als getrenntes Wesen vor und daher sehen wir in der Lüge die Möglichkeit, eine Verbesserung unseres Befindens in der Täuschung zu finden. Die Täuschung darüber, wer wir wirklich sind, könnte bewusst gewählte Unwissenheit genannt werden. Würden wir uns als Ebenbild betrachten, könnten wir zweifelsfrei nur erfolgreich sein.

    Wo Zweifel unmöglich ist, findet Ehrlichkeit einen offenen Raum. Wir wählen in vollkommener Ehrlichkeit, was wir wirklich sind.

    Praktisch könnte Ehrlichkeit bedeuten, auf keiner Ebene mit sich selbst in Konflikt zu stehen und diese Konsequenz in der „Zähmung des Wildpferdes Ego“ bedeutet, absolut kein Unbehagen zu fühlen. Die völlige und dauerhafte Abwesenheit von Spannungen, Konflikten, Kriegen, Urteilen und Bewertungen führt zur automatischen Anwesenheit von Lebensfreude und Leichtigkeit.

    Ganz wirklich ehrlich müssten wir sagen: Wenn wir in diesem Moment keine Lebensfreude spüren, läuft etwas in unserem Kopf nicht korrekt. Denn, wenn wir Freude spüren, fühlen und verhalten wir uns „korrekt“. Beim Lügen freuen wir uns selten, dieses mulmige Gefühl, jemandem ins Gesicht zu lügen, ist der Aufbau einer bewusst gewählten Scheinwelt. Wobei Lügen kurze Beine haben und daher das Fortkommen behindern. Lügen sind Konfliktanbindungen, die die Gehirnkapazitäten kosten, die zur Fortführung der Spiegelung unrichtiger Umstände gebraucht werden.

    Früher kannte ich mal jemanden, der erzählte den Menschen wechselweise derart abstruse Geschichten, die umso abstruser wurden, je schlechter es ihm eigentlich ging. Schwierig wurde es für ihn jedoch immer, wenn mehrere Menschen anwesend waren, denen er unterschiedliche Wirklichkeiten über die identische Gegebenheit (zu verschiedenen Zeiten, aus verschiedenen Motiven, in verschiedenen Anwesenheitskonstellationen) vorgespiegelt hatte.

    Irgendwann kam ich zu der Überzeugung, pathologische Lügner müssten sich konsequenter Weise ein Tagebuch anlegen, in dem sie eintragen, wann sie wen, warum und in welchem Kontext wohin gehend WoRÜBER getäuscht haben. Diese Einbindungen in Lügengespinste sind es, die uns von anderen trennen. Natürlich sind auch Lügen nur negative Zuwendungsspielchen auf der Suche nach Aufmerksamkeit für das Ego, doch bis wir das bemerken, können wir unser eigentliches Bedürfnis nicht formulieren und kommunizieren.

    Geben wir es auf, dem Ego in die Illusion zu folgen, erkennen wir die Sichtbarkeit jeder Lüge und erfahren damit unsere tatsächliche Präsenz in der Transparenz. Zu wissen, nicht wirklich erfolgreich lügen zu können, ist früher eine Art „Behinderung“ im täglichen Leben gewesen.

    Niemals hatte ich das Gefühl, jemanden wirklich erfolgreich belügen zu können. Was wäre für das Gewissen nicht sichtbar?

    Die 3 Prinzipien -
    Sichtbarkeit > = Transparenz > = Wahrhaftigkeit
    Selbstliebe > = Vertrauen > = Stimmigkeit (Kohärenz im Jetzt)
    Offenheit > = Information > = Komm-Uni-(Kat-)ion (Herzintelligenz)

    - machen Ehrlichkeit zur Selbstverständlichkeit. (Wobei der Kurs im Prinzip das Konzept der Prinziplosigkeit vermittelt, nämlich, das alle Konzepte relativer Besonderheit zur Selbsttäuschung und damit zu Konflikten führen. Die 3 Prinzipien stammen an sich aus der Hermetik und wurden von mir eingebunden.)

    Ganz ehrlich sind wir es, die sagen könnten:

    Wir wollen, dass Licht werde. Lass uns das Licht erblicken, das Gottes Willen und den unseren spiegelt. Denn Dunkelheit ist nicht unser Wille.

    (Original: „Ich will, das Licht werde. Lass mich das Licht erblicken, das Gottes Willen und den meinen spiegelt.“ Aus Lektion 73, Seite 128 Übungsbuch „Ein Kurs in Wundern“)

    Oder?

    Sie wollen, das Licht werde. Lass sie das Licht erblicken, das Deinen Willen in den ihren spiegelt.

    Wären wir ehrlich, wäre das unser Wille. Dunkelheit ist nicht unser Wille.

  7. #32

    AW: Entwicklung von Vertrauen - Toleranz

    Ehrlichkeit und Vertrauen führen zur Aufgabe des Urteils. Ich glaubte offensichtlich, meine Persönlichkeit mache es aus, eim möglichst fundiertes, differenziertes und objektives Urteil über die Welt fällen. Bis ich erkannte, nichts erkannt zu haben und mein Selbst damit täuschen wollte, das ich sah, was ich zu sehen beabsichtigte.

    Ein Urteil erwartet eine bestimmte Welt, damit ist diese festgelegt. Urteile werden nicht wie Kleider gewechselt, sie sind eher wie eine Zwangsjacke, die wir über uns und andere werfen.

    Wenn ich jemanden verurteile, dann nur, weil mein Geist sich über sein wahres Selbst getäuscht hat, indem ich diesen Menschen so sehen wollte, wie ich ihn zu diesem Moment sehen will - wie er war. Diese Projektion, die Ausdehnung des Egos auf Bereiche (der Zukunft), die freie Entscheidungen der Mitwelt einschränken, ist es, die uns selbst unfrei macht, da sie den Blickwinkel einer subjektiven Vergangenheit als Maßstab für das Jetzt annimt und damit als Grundform von Zukunft wirksam werden lässt.

    Wir urteilen darüber, wie ein Mensch zum Zeitpunkt X in Situation y auf Mensch Z reagiert hat und spannen den Graben zwischen Gut und Böse auf. Ohne zu erkennen, dass wir nichts Wirkliches erkannten, wird das Urteil seinen bisherigen Zweck erfüllen, uns eine schuldige Welt erblicken zu lassen, auf die mit gradueller Toleranz in relativen Besonderheiten reagiert werden muss. Wir können nicht in die Köpfe der Menschen blicken, aber ihnen ein offenes Herz entgegenzubringen.

    In den negativen Reaktionsschleifen verlieren wir unser Selbst und werden zum Richter über die Grade von Toleranz, die wir zuteilen, indem wir ein Urteil fällen, das niemals gänzlich objektiv sein kann. Wir wissen nur, nichts Wirkliches darüber zu wissen, was der Lebensplan des Gegenübers jetzt erfordert. daher ist Offenheit gefordert. Wer nicht vertrauen kann, nicht ehrlich ist und nur sein eigenes Ego toleriert, kommt in eine Sackgasse. Offenheit entsteht, wenn wir uns klar werden, in eine Sackgasse des Egos gelangt zu sein. Wir gehen zurück zu dem Punkt, an dem das Urteil gewählt wurde und entscheiden uns für Freiheit (von Urteilen).

    Toleranz bedeutet, jeder kann er selbst sein. Die Zeit hält für jeden ihren Raum bereit, es ist nicht an uns, die Kinderspiele (von Kapitalismus oder Kommunismus) zu bewerten. Sie werden einen Nutzen haben, diesen finden zu wollen, bedeutet die Annahme einer Situation als Chance für Neues. Abwehr, also Intoleranz, beruht auf Urteilen, die nicht alle Zeiten, Umstände, Lehrpläne und Verknüpfungen einbeziehen.

    Ohne Urteil wären alle Menschen das, was Gott, das Leben, in ihnen zu sein beabsichtigt. Will das Göttliche im Gegenüber noch Fanatismus spielen, oder schon lernen, nicht der Richter über das Leben im Gegenüber zu sein?

    Ohne Toleranz sperren wir uns in den Käfig bewusst gewählter Unwissenheit um die Wahrheit fern von uns zu halten.

    Die Augen, die dir ins Auge blicken, darin findest du Gott. Suchen wir ihn dort, ist Toleranz selbstverständlich. Alle dürfen spielen, solange sie wollen. Zeit besitzt die Ewigkeit genug, daran ist kein Mangel. Kein Grund für Stress - das ist Toleranz.

    One Urteil ist die Suppe, die wir uns eingebrockt haben, annehmbar. Pro-bleme sind ja für uns, wenn wir erkennen, was gesagt werden wollte.

    Intoleranz ist die Antwort eines ängstlichen Egos. Toleranz ist die Antwort der Seele, die das Leben annimmt, egal, welche Form es gerade annimmt.

    Nicht die anderen müssen wir verändern, uns selbst müssen wir strukturieren, das erfordert Vertrauen und Ehrlichkeit zum Selbst. Ich kann mein Ego nur tolerieren, es jedoch engmaschig beobachten, sobald es wieder Gründe für Intoleranz erfindet. Die Ursache (für eine ablehnende Haltung) ist immer in mir, nicht im Außen beheimatet.

    Toleranz bedeutet, zu erkennen, wie Urteile das Lernen behindern, indem sie uns und die Vergangenheit, mitsamt der Zukunft im Keller der Verurteilten anbinden. Urteilen aufzugeben fällt nicht schwer, erkennen wir, das wir eines objektiven Urteils nicht fähig sind.

    Es ist das Ego, das urteilt. Selektive und graduelle Abstufungen von relativer Besonderheit erzeugen eine Scheinwelt, die übersieht, das Gott dir gerade in die Augen blickt. Das Licht, was du in diesen Spiegeln der Seele siehst, ist, was nicht das Ego ist.

    Es reicht, nicht das Ego zu sein. Mehr können wir in keinem Moment tun. Aber wir würden uns wundern, wüssten wir schon wieder, wer wir sonst so sind. Wir müssen gar nichts tun. Wir müssten nur Sein, was wir schon immer sind. Würde jeder sein Sein wirklich sein, wäre Toleranz automatisch und sofort - absolut unausweichlich.

  8. #33

    AW: Entwicklung von Vertrauen - Sanftmut

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Sanftmut

    Jemandem nicht schaden zu wollen, bedeutet Sanftmut. Jemandem Schaden zufügen zu wollen, ist das Gegenteil: wir fällen ein nicht objektives Urteil, das einem unehrlichen Gedanken folgt und geraten in blinden Zorn. Im Zorn sehen wir Gefahren, Sanftmut nimmt der Angstillusion ihren Schrecken. Sanftmut ist harmlos und hilfreich, blinder Zorn ist gefährlich und insgesamt kontraproduktiv.


    Der unehrliche Gedanke ist, den Stand der Seelen- und Geistentwicklung im Gegenüber zu verleugnen. Geraten wir in Zorn über "Unbewusstheit", vergessen wir, wie sehr das Gegenüber versucht, einen Hilferuf hinter dem Verhalten sichtbar werden zu lassen.


    Damit sind wir möglicherweise im Recht, doch der Sanftmütige sieht Zorn als Ende des inneren Friedens, der eine Verleugnung unserer Seelengefühle mit sich bringt. Sanftmut kann Raum finden, entscheiden wir uns für das Glück, das mit dem Aufgeben des Urteils einhergeht.

    Betrachten wir die Geistebene, so ist ein „Schaden“ durch einen fehlformulierten Hilferuf nur möglich, lassen wir zu, den versteckten Hilferuf hinter dieser Verhaltensäußerung als Angriff zu werten, der „Rache“ erfordert.

    Lässt der Geist es zu, „Schaden“ in einer Situation anzunehmen, überträgt sich die Unehrlichkeit auf die Seele, den Körper und das Befinden. Es ist das Urteil, das durch das Ego mitteilen lässt, eine Situation sei nicht hinnehmbar, weswegen wir mit berechtigtem Gegenangriff reagieren.

    Sanftmut besitzt logische Komponenten:

    1. Das Gesetz von Ursache und Wirkung
    2. Der fehlerhaft formulierte Hilferuf

    1. Ursache und Wirkung (ein Aspekt von vielen weiteren)
    Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andren zu. Über die Ausblendung und Umkehrung von Ursachen und Wirkungen versucht das Ego, weil es sich angegriffen, verletzt, ungerecht behandelt oder ausgegrenzt fühlt, die Aufgabe der Sanftmütigkeit logisch erscheinen zu lassen.

    Ohne Sanftmut verstärken wir beständig den Kreislauf von Angriff, ergo „berechtigtem“ Gegenangriff, Kampf, Rache, Hass und Vergeltung. Objektiv haben wir die Ursache der Schuld noch nicht verinnerlicht:


    Schuld ist ein Urteil zur Abwehr des Prinzips der Sanftmut. Ohne Schuld wären wir eigenverantwortliche Wesen, in der Verteilung von Schuld als Begründung für ein bestimmtes Gegenangriffsverhalten versuchen wir, durch „Liebes- oder Freundschaftsentzug“ im Privaten, und mit Gesetzen, Vertragsstrafen und Abmahnungen im öffentlichen Raum, die eigentliche Forderung nach reibungslos funktionierender Soziokultur zu erfüllen.

    Gehen wir hypothetisch einmal davon aus, in diesem Lernprogramm von Zeit und Raum etwas über den Nutzen von Vergebung lernen zu können, würde die Aussage von Christus Jeschuah: „Liebet eure Feinde“ einen erweiterten Bezug erhalten.

    Es könnte gemeint sein, dass wir nur durch die "Illusion der Schuld" im Gegenüber erkennen können, eigentlich nach dem Sinn der Vergebung zu forschen. So betrachtet, ist es ein Freundschaftsdienst einer verbundenen Seele. Nur darin können wir erkennen, vor dem Abstieg unsers Bewusstseins in die Dichte der möglichen Schuld, auf den „Knopf“ mit dem Lernprogramm „Vergebung“ gedrückt zu haben. Haben wir den Nutzen von Vergebung, die Befreiung aus der Ego-Schuldknechtschaft, gefühlt und als logisch erfahren, wird uns unser Irrtum erst wirklich bewusst. Uns könnte aus dieser Perspektive einleuchten, was der Sinn von Vergebung ist: die Freiheit von Konflikten im INNEN UND AU?EN.


    Sanftmut ist es, hinter den Irrtümern des Egos keine Schuld zu erblicken, indem wir ehrlich darauf vertrauen, dass unser Geist keinen Schaden nehmen kann, es sei denn, wir leben nach dem „Schuldprinzip“ und vergrößern dabei den Sozialisationsdruck eines bewusst gewählten Irrtums.

    Sanftmut kommt aus der Stärke, die entsteht, haben wir verstanden, nicht die Gedanken des Zornes zu sein. Im Zorn erschafft das Ego wilde Phantasien der Rache, die, je nachdem wie lange und intensiv sie belebt werden, einen „Überlebenswillen“ entwickeln.

    Aus der mitfühlenden Sanftmut heraus gelingt es, der Seele im Gegenüber das Wasser lebenspendenden Mitgefühls zu reichen, nach dem sie eigentlich ruft. Es gab eine lange Trockenphase in unserer Seelenlandschaft, sie suchen alle nur nach Liebe.



    Es wäre unehrlich, diesen Mangel mit weiterem Hass, Angriff und Gewalt zu beantworten. Wir gingen durch die wüste Wüste der kollektiven Schuldanbindung und bemerkten nicht mehr den Durst unserer Seelen. Wir schneiden uns im Schuldprinzip von der Lebensenergieversorgung ab.


    Ursache und Wirkung verkehrend, versucht das Ego nun, diese Lebensenergie aus Objekten, Personen und Aufmerksamkeit zu gewinnen. Die durstige Seele wird verneint und das lebensspendende Wasser für unser vegetatives System fehlt in unserer Seelenlandschaft.

    2. Fehlerhaft formulierter Hilferuf durstiger Seelen

    Die Seele sucht Liebe. Findet sie keine Liebe wird als Ersatztreibstoff auch Anerkennung, Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Anteilnahme als Energieträger akzeptiert. Statt die Seele in der Wüste nach Wasser Ausschau halten zu lassen, wird die Quelle in den Ersatztreibstoffen vermutet.


    Als Ursache des kollektiven Seelenenergiemangels kommt die Anbindung an das Nicht-Leben, den Zorn, in Betracht, Nun wollen wir als kämpfende Körper auf der physischen Ebene seelische Mangelzustände beheben. Eigentlich eine durchschaubare Nicht-Lebens-Strategie – suche dort, wo du nichts finden kannst; suche das, was den Durst deiner Seele niemals löschen kann. Suche - aber finde nie.



    Die Seele ist ein wie Schwamm, der sich nach Wasser / Liebe sehnt. Der Körper folgt dem Ego auf das Schlachtfeld einer Zornesgesamtenergiestruktur.



    Zorn kann nicht durch Zorn vermindert werden. Zorn wird durch Sanftmut gekühlt, die aus einer geistigen Unverwundbarkeit wie ein soziales Seelenthermostat wirken kann, wird keine Absicht des Egos im Hintergrund verfolgt.



    Wir können Ego und Selbst immer nur im Moment unterscheiden. Aber wie könnte das Ego den Geist verletzen?



    Verletzt fühlen kann sich nur das Ego. Das Selbst vergibt sich selbst den Irrtum. Wir vergaßen die Überschrift: Wenn sie diesen Knopf betätigen, beginnen die Vorbereitungen für eine Einbindung in die Seelenlernsoftware „Über den Nutzen von Vergebung“.



    In einem 9 Monate dauernden Vorbereitungskurs entwickeln sie ihren Lebensplan und verankern die lehrreichen Momente in Absprache mit ihrer Seelengruppe.



    Warnhinweis: Nutzen sie ihren selbst zusammengestellten, individuellen Avatar in der Physis, können sie nicht mehr erkennen, außerhalb der Simulation zu sein. Alle Level werden bis zum erfolgreichen Abschluss so wiederholt, dass die ursprüngliche gewählten Lerninhalte gewahrt bleiben. Die erworbenen Elemente und Fähigkeiten ihrer Avatare werden in Zwischenspeichern hinterlegt und im nächsten Leben ihres Avatars sichtbar werden. Dafür sorgen sie selbst durch bestimmte Verwobenheiten, deren Ursachen außerhalb der Zeit gesetzt wurden. Ziel aller Verwobenheiten ist es, das Licht sichtbar werden zu lassen, dass hinter den dunklen Wolken von Schuld verhüllt, zeigt, was wir sind, wenn wir nicht das Ego sind.



    P.S.: Ist nur eine „Näherungsvorstellungsmöglichkeit“, die versuchte, den Nutzen von Vergebung mit Sanftmut und Ehrlichkeit vor uns selbst, mit Vertrauen zu verknüpfen und dabei unsere geistige Unverletzlichkeit einzubinden. In der Aufgabe des Schaden-Wollens findet sich Sicherheit.



    Angst als dunkler Herrscher des Egos ist die Aufgabe des Vertrauens in unser Selbst. So in die Wüste geschickt, steigt die Seele auf Ersatznahrung um. Zorn erzeugt Aufmerksamkeit und spendet Ersatzenergie – allerdings ist diese Zornesenergie davon gespeist, die Aufmerksamkeitsenergie von Menschen abzuziehen, die damit zuweilen regelrecht energetisch ausgesaugt werden.


    Liebe schenkt der Seele Wasser und geht am Ego vorbei, ohne es zu bemerken. Wird den Zuwendungsspielen des Egos Wirkung beigemessen, ermöglichen wir den Energiediebstahl. Wir nehmen dem Angriff den Wind aus den Segeln, indem wir ihn konstruktiv negieren und übersehen.



    Sanftmut sieht den Energiemangel und zieht eine Verbindungslinie hin zur Seelenquelle. Wissen die Seelen, wo in der Wüste Wasser zu finden ist, können sie sich dorthin begeben.



    Das Ego in seinem Kampf ist nur die Umekrung der unerkannten Seele auf ihrer verzweifelten Suche nach lebensspendendem Wasser. Der unerkannten Seele keinen Schaden zufügen zu wollen, erfordert, dem Ego seine Kriegsspiele auf der paradoxen Suche nach Liebe zu vergeben.



    Den Verdurstenden abzuweisen, ist das Gegenteil von Sanftmut. Ihm zu sagen, dass sein Ego ihm das Wasser abgräbt, hilft im Moment nicht. Wir teilen unseren Wasservorrat und beschreiben den Weg zur Quelle. Karawanen finden sich und der Weg zur Wasserstelle wird zunehmend sichtbarer.



    Einen Mangel an Liebe mit Hass, Angriff, Ablehnung und Sanktionen zu beantworten, ist eine unehrliche Antwort, die auf einem Mangel beruht, der nicht vorhanden ist, wird die Schuld als negatives Lebensprinzip aufgegeben.



    Wir können die Software nur erfolgreich durchlaufen, wenn alle ihre gewählte Rolle darin auch akzeptieren, was bedeutet, sich daran – unbewusst oder bewusst – zu erinnern. Jeder hat seine eigenen Knotenpunkte hinterlegt, daher können wir anderen nicht sagen, was sie zu „tun haben“. Dann fällt die Statik jedes subjektiven Urteils haltlos in sich zusammen.



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  9. #34

    AW: Entwicklung von Vertrauen - Freude

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Wenn wir Freude als Eigenschaft betrachten, wären die Gründe dafür zu untersuchen, die es verhindern, in diesem Moment Freude zu empfinden. Daran wäre zu erkennen: Freude ist, wenn sie jetzt ist. Ist Freude nicht jetzt. ist sie nicht. Glück kann später sein, Freude ist JETZT.

    Fragen wir jemanden, warum sie / er sich jetzt nicht freut, hören wir unweigerlich das Wort "Problem/e". Dann wird das Problem hochgehalten und erklärt, dies sei der Grund, warum unser Gesicht derzeit so unfreundliche Aussagen sendet.

    Es sind immer irgendwelche Läuse über irgendwelche Lebergewebe gelaufen und die Geschichte von Mensch und Menschheit ist eine Abfolge von Läusen im Pelz des Egos.

    Was wir von den Läusen im Pelz gelernt haben, ist, uns nur gemeinsam und wechselseitig von den Läusen befreien zu können. Für das Ego des Affen Mensch war die Laus im Pelz eine wichtige Triebfeder für erweitertes Sozialverhalten: wir lernten, uns zu lausen. Die erfolgreiche Abwehrstrategie erforderte eine Annäherungsstrategie.

    Wir als Menschheit haben offensichtlich Läuse, denn irgendetwas scheint uns ständig über die Leber zu laufen, sonst würden ja nicht so viele Menschen ständig Gift und Galle spucken, wie schier unerschöpfliche Vulkane, die die Atmosphäre verschmutzen und die Seelenlandschaft verdunkeln –aber auch lebensspendendes Wasser hervorbrachten.

    Welche Laus ist der Menschheit über die Leber gelaufen, den derzeitigen freudlosen Zustand als Wirklichkeit zu akzeptieren?

    Zwei mögliche Antworten -

    - Myriaden von Problemen
    - ein Problem

    In der ersten Resonanzschleife hängen wir fest und so sinken die Mundwinkel immer weiter nach unten, wird die Bedeutungslosigkeit erkannt, Energie auf etwas zu konzentrieren, das sofort durch ein neues Problem ersetzt wird. Im Betrachten von Myriaden Mücken liegt nicht die Hoffnung, an dem Zustand etwas wirkungsvoll verändern zu können. Zwar könnten alle den ganzen Abend damit verbringen, die Mücken zu erschlagen, doch es würde sich nicht merklich etwas verbessern.

    So leben die Läuse im Pelz dort wie die Made im Speck, wo wir uns selbst nicht kratzen können. Nach dem physischen Entlausen der Steinzeit wäre nun ein Entlausen auf Seelenebene angesagt, indem wir erkennen, nur ein einziges Problem zu haben: nicht zu erkennen, was die Ursache der seelischen Läuseplage ist, die in der Physis die herunterhängenden, freudlosen Mundwinkel hervorzurufen in der Lage zu sein scheint.

    Ein PRO vor dem Emblem - die Trennung von der Seelenebene ist Illusion

    >>"(1) Das Paradies oder der Zustand vor der Trennung war ein Geisteszustand, in dem nichts benötigt wurde.
    (2) Als Adam auf die "Lügen der Schlange" hörte, war alles, was erhörte, Unwahrheit.
    (3) Du brauchst nicht weiterhin zu glauben, was nicht wahr ist, es sei denn, du entscheidest dich dazu.
    (4) Das alles kann buchstäblich plötzlich, in einem Augenblick verschwinden, weil es lediglich eine Fehlwahrnehmung ist.
    (5) Was man in Träumen sieht, erscheint sehr wirklich.
    (6) Indessen steht in der Bibel, dass ein tiefer Schlaf auf Adam fiel, und nirgends findet sich ein Hinweis auf sein Erwachen.
    (7) Die Welt hat noch kein umfassendes Wiedererwachen oder eine umfassende Wiedergeburt erfahren.
    (8) Eine solche Wiedergeburt ist unmöglich, solange du fortfährst, zu projizieren, oder fehlzuerschaffen.
    (9) Doch liegt es weiterhin in dir, dich auszudehnen, so wie Gottes Geist sich auf dich ausdehnte.
    (10) In Wirklichkeit hast du nur diese eine Wahl, weil dir dein freier Wille zu deiner FREUDE, das Vollkommene zu erschaffen, gegeben wurde."
    (Quelle 1)


    In einem Satz ausgedrückt: Die Trennung, die Vertreibung aus dem Seelengarten, ist der UMWEG in die Angst.

    Um Freude erklären zu können, müsste ich diese 10 Sätze in einen Kontext zu vier Fehlannahmen bringen, auf denen die "Projektionen" aufbauen:

    a: der freudlose Geist glaubt, das, was in Freude erschaffen wurde, durch unseren Geist in etwas Freudloses verwandeln zu können
    b. der freudlose Geist glaubt, das, was aus Vollkommenheit vollkommen erschaffen wurde, sei mangelhaft und unvollkommen
    c: der freudlose Geist glaubt, das, was paradiesische Schöpfung ist, inklusive sich selbst, verzerren zu können
    d: der freudlose Geist glaubt, das, was vollkommen ist, aus Sicht seines Egos neu erschaffen zu müssen - davor fordert das Ego Zerstörung und muss uns dazu beweisen, in einer unvollkommenen und gefährlichen Welt zu sein

    (sinngemäß Seite 17 "Ein Kurs in Wundern, Kapitel 2: Trennung und Sühne 1. Die Ursprünge der Trennung)

    Mit den 10 Sätzen von oben und dem folgenden Zitat über Freude bin ich dem Greuthof Verlag (2.5% = 300 Worte *40) zu rund 12 000 "eigenen" Worten verpflichtet. Was ich als "Verpflichtungsode an die Freude" gern in Kauf nehme - ein Plussummenspiel mit Glasperlen aus schallernden Buchenstäben.

    Um den Begriff Freude im Kontext der Kurses zu erklären, binde ich somit im Ordner Buchvorstellungen eine weitere Buchvorstellung in diesen Artikel ein, die mir an dieser Stelle logisch und zwingend erscheint. Von dem Autor Torkom Saraydarian gibt es ein Buch mit dem Titel "Freude und Heilung", das sich insgesamt dem Zusammenhang zwischen Freude und dem, was als "freudvolles, also "geheiltes Gemüt" bezeichnet werden könnte, und uns die Bedeutung von Freude als Heilung im Sinne der "Wiederherstellung seelischer Ganzheit" vermittelt.

    Was Freude ist, wird erkannt, indem alles weggelegt wird, was nicht zur Freude führt. Indem wir erkennen, was nicht Freude ist, können wir den Schutt (des nicht objektiven Urteils) wegräumen, der verhindert, Freude zu fühlen. Nach Kurs ist Freude so definiert:




    (1) Freude ist die unvermeidliche Folge von Sanftmut.
    (2) Sanftmut bedeutet, dass Angst nun unmöglich ist und was könnte kommen, um die Freude zu beinträchtigen?
    (3) Die offenen Hände der Sanftmut sind immer gefüllt.
    (4) Die Sanftmütigen kennen keinen Schmerz.
    (5) Sie können nicht leiden.
    (6) Weshalb sollten sie nicht freudig sein?
    (7) Sie sind gewiss, dass sie geliebt werden und sicher sind.
    (8) Freude geht so sicher mit Sanftmut einher, wir Gram Angriff begleitet.
    (9) Gottes Lehrer vertrauen in ihn.
    (10) Und sie sind gewiss, dass sein Lehrer vor ihnen hergeht und sicherstellt, dass ihnen kein Schaden widerfahren kann.
    (11) Sie halten seine Gaben und folgen auf seinem Weg, weil die Stimme Gottes sie in allen Dingen anweist.
    (12) Freude ist ihr Lied des Dankes.
    (13) Und Christus schaut ebenfalls in Dankbarkeit auf sie herab.
    (14) Er braucht sie ebenso sehr wie sie Ihn.
    (15) Wie freudig ist es, den Zweck der Erlösung miteinander zu teilen?
    (Quellenangabe 2)
    Sätze 1 bis 10

    (1) “ Das Paradies oder der Zustand vor der Trennung war ein Geisteszustand, in dem nichts benötigt wurde“.


    1.1. Es handelt sich um einen Geisteszustand, der vor der Wahrnehmung eines Mangels bestand – also vorhanden war. An Etwas, das vorhanden war, kann man sich erinnern.
    1.2. Sich keines Mangels bewusst zu sein, der die Freude trübt, könnte daher mit dem Zustand vor dem tiefen Schlaf gemeint sein.
    1.3. Übertragen wir „benötigen“ auf den Geisteszustand, ist ein Geist, der nichts benötigt, in der Lage, alles, was er benötigt, zu erschaffen.
    1.4. Dann kam (2) die Schlange ins Spiel und formulierte eine Lüge, indem sie behauptete, uns würde etwas entzogen – Erkenntnis.
    1.5. Aus der vorherigen paradiesischen Fülle wurde schlagartig Nacktheit. Die Scham wurde nach der Schuld erfahren.

    (2) Als Adam auf die "Lügen der Schlange" hörte, war alles, was erhörte, Unwahrheit.
    2.1. Wo andereDimension, KLS und Aerolith ebenso Gründe finden, sich Freude nehmen zu lassen, ist die Entscheidung für bewusst gewählte Unwissenheit - die Lüge - überhaupt einen Mangel (an Freude) zu besitzen, der aktives Tun erfordern würde, was die passiven Phasen des Zufriedenseins unterbricht.
    2.2. Vor der Mangeldefinition, also dem Gewahrsein des Fehlens einer Freude, empfand der Geist keine Unvollkommenheit (d), keinen Zustand der Nicht-Freude (a), keinen Mangel (b) und glaubte auch nicht, das Paradies zur Hölle gemacht haben zu können (c). Es gab kein Bedürfnis vom Baum der Erkenntnis zu essen, dass uns der Baum Lebens gegeben wurde, der uns zunächst ausreichte.
    2.3. Als uns bewusst wurde, dass wir die Erkenntnis nicht benötigten, um glücklich zu sein, fühlten wir uns entblößt – nackt. Wir suchten etwas, was bedeutete, es nicht zu besitzen. Es nicht zu besitzen, bedingte das Fehlen der Erkenntnis. Das Fehlen der Erkenntnis ist der tiefe Schlaf des Geistes.
    2.4. Die Anwesenheit der Lüge in unserem Geist ist die Annahme der Illusion eines Mangels, der die Unvollkommenheit mit sich bringt.
    2.5. Die Lüge war, das Morgen könne etwas erbringen, das im Jetzt nicht vorhanden wäre.

    (3) Du brauchst nicht weiterhin zu glauben, was nicht wahr ist, es sei denn, du entscheidest dich dazu.


    3.1. Es gibt daher eine Möglichkeit, das einzige Problem zu beseitigen, das wir besitzen: Wir müssen die Lüge nicht glauben, dazu gezwungen zu sein, im Schweiße unseres Angesichts nackt und blind im Regen der dunklen Wolken aus Illusionen zu stehen.
    3.2. Ein Problem entstand, weil wir einem Irrtum aufsaßen. Wir hörten auf eine Stimme, die nicht unsere Gedanken ausdrückte und uns dazu brachte, eine falsche Annahme zu treffen. Alle Probleme haben hier ihr Wurzelverzeichnis, dieser Erbirrtum ist jedoch nicht unumkehrbar, wir können entscheiden, ihn nicht weiter zu glauben.
    3.3. Vor dieser Projektion, dem ersten Irrtum des von Gott durch die Lüge getrennten Egos, fühlten wir uns nicht getrennt. Durch die Abwendung von den vorhandenen Früchten des Baumes des Ewigen Lebens erfanden wir die Illusion von Schuld und daher Scham über unsere Nacktheit, die uns zuvor nicht gestört hatte.
    3.4. Die Nacktheit des Egos nach dem Fehler, einer Illusion einen Wert beizumessen, löste die Erkenntnis aus, Fehler machen zu können, die es verhindern, sich der Anwesenheit von allem, was wir benötigen, gegenwärtig zu sein.
    3.5. Der Umweg in die Angst, durch die Angst, die in der Lüge erst geboren werden konnte, war eine Illusion. Wer hindert uns, diese Illusion als Illusion zu enttarnen?


    Daher gibt es nur ein Problem, weil es nur eine Illusion gibt, die alle mit a-d zusammenhängen, die im Textbuch präziser formuliert sind, als deren sinngemäße Abbildung, die aus dem Gesamtkontext gerissen ist, hier darstellen kann.



    Fortsetzung folgt



    Quellenangaben:
    (1) Seiten 17 / 18 „Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag, 2010)
    (2) Seite 13 „Ein Kurs in Wundern“, Handbuch, Greuthof Verlag, 2010)

  10. #35

    AW: Entwicklung von Vertrauen - Freude

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> (3) „Du brauchst nicht weiterhin zu glauben, was nicht wahr ist, es sei denn, du entscheidest dich dazu.“

    3.6. Die Kindersicherung für das Ego besteht darin, dass Gott nicht auf die Fehler schaut - daher sind sie nicht wirklich. Es ist die Funktion des Heiligen Geistes, als Mittler zwischen den Welten einen Verbindungskanal zu schaffen, und uns die Gedanken, Eigenschaften und inneren Schätze aufzuzeigen die einen wirklichen Wert haben. Nur das Schöne, das Liebevolle, das Freudige, das Staunen, das schöpferisch Kreative findet Eingang in Gottes Bewusstsein. Das Ego kommt da nicht rein, es ist ja nicht von Ihm erschaffen, sondern von uns.

    3.7. Es gibt keine Schuld vor Gott – das ist bedingungslose Liebe, die bewahrt, was wir wirklich sind.



    3.8. Es gibt keinen Grund für Zorn, wird erkannt, dass der Nutzen des Umwegs in die Angst war, zu erkennen, dass die Angst vor einem strafenden Gott nicht begründet ist. Wir können jedoch Gott im Zorn nicht als Liebe wahrnehmen. Der empfundene Mangel an Liebe ist nur eine Illusion, die von der Erkenntnis unserer „Nacktheit“ stammt.



    3.9. Wir sind Gottes Kinder und was im Paradies noch möglich war, verloren wir in dem Moment, in dem wir versuchten zu verstehen, was wir vorher einfach getan haben.



    3.10. Ein Traum als Bildsymbol: In unseren Kinderflugträumen (an die sich nur nicht alle erinnern) stürzten wir ab, sobald wir nachdachten, wie wir vorher – ohne Denken – anstandslos dahin kam, wohin wir wollten. Im Denken wird der Zweifel über etwas geboren, was vorher völlig natürlich war.

    (4) "Das alles kann buchstäblich plötzlich, in einem Augenblick verschwinden, weil es lediglich eine Fehlwahrnehmung ist."



    4.1. Das wäre die Perspektive auf ein Problem, das überdies ohnehin eine Projektion der Ego-Wahrnehmung darstellt. Es ist schon gelöst worden, als es entstand.



    4.2. Die Aufhebung der Trennung von Gott durch die berichtigende und heilende Verbindung wurde als Funktion des Heiligen Geistes festgelegt, als die Trennung stattfand.



    4.3. Nach dem Erkennen des Irrtums, überhaupt kein ungelöstes Problem zu haben, breitet sich Zufriedenheit aus. Ein Irrtum ist eben ein Irrtum, keine Wirklichkeit.



    4.4. Wird dem Irrtum keine Bedeutung zugemessen, entfällt die Energieversorgung des Irrtumsfeldes und es fällt in sich zusammen, finden sich keine neuen Energiequellen.



    4.5. Es sind dunkle Wolken von Schattenwelten, die wir für real hielten, bevor wir die Wirklichkeit erkannten, nicht von der liebevollen Gegenwärtigkeit getrennt zu sein. Eine Präsenz, die im Verlaufe der Berichtigung in
    freier Entscheidung Vertrauen und Zutrauen fördert, die substanzlosen Schleier der dunklen Wolken als Fehlwahrnehmung zu erkennen.



    4.6. Illusionen besitzen nicht das Anrecht, Anspruch auf unsere Seelen zu erheben. Das ist das Gesetz Gottes. Illusionen können das innere Licht nur verdunkeln, nicht gänzlich verbergen.



    4.7. Da dieses Licht ewig ist, muss die Schuld eine Illusion sein. Wir alle sind vollkommen unschuldig. Weiße Lämmer werden nicht schwarz, weil den schwarzen Schafen geglaubt wird.



    4.8. Kein einziges Schaf wird nicht zurückgeholt. Die schwarzen Schafe wurden nur vom Ego eingefärbt, unter dieser Maskerade sind sie immer noch, wie unser Freund sie schuf.



    4.9. Es war ein Irrtum, anzunehmen, ein Freund würde uns für einen Irrtum und blöden Fehler bestrafen. Es wäre allerdings kein guter Freund, der uns im Irrtum darüber lässt, wer wir wirklich sind.



    4.10. Wir brauchen die Mär vom lieblosen und strafenden Freund nicht glauben. Glauben wir sie, leben wir in der Hölle. Glauben wir sie nicht, erkennen wir, nur ein Problem GEHABT zu haben.








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  11. #36

    AW: Entwicklung von Vertrauen - Freude

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> (5) Was man in Träumen sieht, erscheint sehr wirklich.

    5.1. Manchmal träumen wir und sind froh, aus dem Traum zu Erwachen.
    5.2. Vorher erschien wirklich, was wir sahen, doch mit dem Bemerken, nicht mehr dort zu sein, entfällt die Wirkung, da keine Ursache dafür besteht, anzunehmen, ein Traum sei „gefährlich“ gewesen.
    5.3. Es gibt Träume, in denen wir erkennen, zu träumen. Ich gewann Handlungsfähigkeit in dem vorherigen Alptraum. Wobei es ja insgesamt, ohne Wertung, einen lehrreichen Nutzen beinhaltet, der damit verknüpft werden könnte.
    5.4. Es gibt auch Träume, in denen wir träumen, zu träumen.
    5.5. Es gibt auch Träume, die Welten erträumen.
    5.6. Im Traum ist jede Welt wirklich.
    5.7. Die wirkliche Welt wurde niemals verlassen. Wir können träumen, was wir wünschen.
    5.8. Solange wir wünschen, träumen wir.
    5.9. Es ist ein Traum, nicht schon zu besitzen, was wir wünschen könnten.
    5.10. Der Alptraum dieses Traums in einem Traum ist steuerbar, wir sind frei.


    (6) Indessen steht in der Bibel, dass ein tiefer Schlaf auf Adam fiel, und nirgends findet sich ein Hinweis auf sein Erwachen.


    6.1. Wäre diese Aussage richtig, würde sie bedeuten, dass wir tatsächlich gerade träumen, zu bemerken, dass wir nur geträumt haben.
    6.2. Solange wir unerfüllbare Wünsche im Außen hegen, träumen wir offensichtlich weiter.
    6.3. Wird im Inneren der Wunsch gehegt, hinter die Kulissen zu blicken, könnte das Theater bewusst als „Theater-Spielen“ empfunden werden.
    6.4. Wenn der „Adam“ in dieser Rolle auf der Bühne derzeit so tut, als würde er schlafen, ist eben nicht anzunehmen, dass er wirklich schläft. Er tut nur so, als würde er nichts mitbekommen.
    6.5. Wenn wir nur so tun, als würden wir noch schlafen (und nix merken), sind wir ja schon wach.
    6.6. „Guten Morgen, liebe Kinder der Sonne“ spricht eine Stimme aus dem Unbekannten. Ohne Kummer, Alptraum, Mord und Sorgen fühlen wir uns zutiefst geborgen. War nur ein Traum, er ist vorbei.
    6.7. Wir sind wie Schauspieler auf dieser Bühne, denen das Stück so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass wir glauben, diese Rolle zu sein. Aber wir spielen sie doch nur – wir sind nicht, was wir spielen, zu sein.
    6.8. Die Autorenschaft gebührt dem Autor, nicht den Rollen, die sie umsetzen; und die Buchenstäbe, aus denen die Bretter sind, die die Welt bedeuten, sind seine Mittel dazu.
    6.9. Wenn die Schauspieler ihre Rollen eigenmächtig verändern, oder wie Adam unterstellt wird, tatsächlich auf der Bühne einschlafen sollten, läuft etwas schief in der Aufführung
    6.10. Einzige Lösung: an das Erinnern, was uns vor dem Auftritt vom Regisseur gesagt wurde, was vom Autor ausgedrückt werden wollte. Ist doch an sich logisch.

    (7) Die Welt hat noch kein umfassendes Wiedererwachen oder eine umfassende Wiedergeburt erfahren.

    7.1. Dieses Sich-Erinnern, was uns der Autor sagen wollte, könnte bewirken, dass jemand unseren Adam mal anstößt, damit die Schockstarre der Nacktheit auf der Bühne des Lebens überwunden werden kann.

    7.2. Ja, wir stehen nackt im Regen. Wir haben nur vergessen, darauf zu vertrauen, dass der Regen Leben bringt und Leben gibt, nicht nimmt.
    7.3. Wie könnte die Welt wach sein, glauben wir, die geträumte Rolle zu sein?
    7.4. Wir sind der Träumer, nicht der Traum.
    7.5. Wir sehen Gott im Gegenüber träumen und wünschen ihm, einen schönen Traum zu träumen, bis er selbst entscheidet, wann er aufwachen möchte.
    7.6. Gott im Gegenüber selbst entscheiden zu lassen, was sie / er als geträumtes Spiegelbild im Spiegel erleben möchte, erzeugt Toleranz.
    7.7. Zeit nicht als Gefahr für den Willen der Ewigkeit anzusehen, erzeugt Geduld.
    7.8. An dem Tag, an dem jeder die Absicht hegt, sich daran zu erinnern, was ihm einmal über diese Reise gesagt wurde, legen wir die Ketten der Zeit ab.
    7.9. An dem Tag, an dem wir diesen gemeinsamen Geist in uns erkennen, wird der Raum überwunden, der als Illusion der Trennung die Gräben entstehen ließ, die nun durch verbindende Gedanken geschlossen werden.
    7.10. Dieser Tag wurde mit dem „Ausgießen des Geistes“ umschrieben und hinterlegt. Es ist der Tag, an dem Herzen aus Stein sich in menschliche Herzen verwandeln.Insofern bin ich der Meinung, die Apokalypse ist eine Aufforderung, den toxapokalyptischen Reitern des Zorns mit Liebe zu begegnen, damit die Schalen nicht in der allgemeinen Erregung zu Boden gehen. Was außer Liebe soll den Zorn löschen?

    Es wird gesagt, in dieser Absicht könnte sich unser Geist zu dem vereinen, was mit „Avatar der Synthese „beschrieben wurde. Es wird auch gesagt, wir gehen in einer langen Reihe Hand in Hand durch die Zeit und jeder ist eine Einzigartigkeit persönlicher Ausprägung göttlicher Eigenschaften. Nichts anderes sehen zu wollen, bedeutet, nichts anderes zu erkennen. Statt den Schlalen des Zorns empfangen wir die Liebe, die hinter dem Hilferuf der Un(zu)gehörigkeit eigentlich stand. Das kollektive Reich der Ego-Kämpfe aufzugeben, könnte gemeint sein.



    Was verbindet alle Gedanken? Ihre Quelle, der tatsächliche Autor und Urheber. Als die Zuschauer bemerken, dass Adam tatsächlich eingenickt war, legte er die Scham an die Seite und fing an zu lachen. Erst ganz leise, später erleichternd und dann so laut, wie noch niemals in einem Theater gelacht wurde.



    Das hatte der Autor bezweckt. Das Publikum ging glücklich nach Hause.

  12. #37

    AW: Entwicklung von Vertrauen - Freude

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> (8) Eine solche Wiedergeburt ist unmöglich, solange du fortfährst, zu projizieren, oder fehlzuerschaffen.



    8.1. Nehmen wir die Projektionen des Egos weg, wäre es möglich, den langen Schlaf des Vergessens zu vergessen. Wir haben nur vergessen, was wir vergaßen.
    8.2. Fehlschöpfungen des Egos vertreten die Interessen der Begrenzung.
    8.3. Projektionen sind Übertragungen aus dem, was vergangen ist, hin zu dem, was noch kommen wird. Aus der Vergangenheit werden die Mechanismen zur Konstruktion der Realität des Egos auf die Zukunft übertragen.
    8.4. Entlassen wir die Welt aus dem Ego-Urteil, ist sie frei, zu werden, was ihre Absicht war. Wir sehen das Licht in der Welt nicht, wenn wir den Schatten Bedeutung zumessen.
    8.5. In manchen Bildern können wir mehrere Dinge sehen; „die Hexe oder die Schönheit“, „zwei Kelche oder ein Gesicht“ sind recht bekannte Beispiele. Meine Wenigkeit konnte nur die Hexe sehen, die Schönheit blieb hinter dem festgelegten Eindruck verborgen. Die, die im Bild die Schönheit sahen, wussten nicht, was ich mit Hexe meinte. Ich verstand nicht, von welcher Schönheit sie sprachen.
    8.6. So können wir aus der Körper-Ego-Perspektive nicht wahrnehmen, wie groß die Liebe ist, die die Welt uns gegenüber empfindet. Der Körper glaubt an die „Hexe“, eine Welt, die gefährlich und voll unüberschaubarer Gefahren ist; die Seele sieht die Schönheit und der Geist ist von Liebe umgeben. Die Freude strömt aus einem Körper, der die Schönheit sieht.
    8.7. Auf die Schönheit zu blicken, die eine Welt ohne Urteil eröffnet, bedeutet, im Licht zu sehen, dass die Schatten ohne Substanz waren. Wie auch der Schatten eines Papiertigers keine wirkliche Macht besitzt, jemanden zu verletzen, haben Kinder, die nicht wissen, was geschieht, oft Angst vor den Schatten.
    8.8. Erst nach dem Aufwachen können wir bemerken, nur „geschlafen“ zu haben. Wie Delfine, die eine Seite ihres Gehirn zum „Schlafen“ abstellen, könnten wir durch diese Hypersynchronisation zweier Mitarbeiter (Analogie Birkenbiel, s.o.) Zugang erhalten zu dem, was darin mit prozessorientierter Gesamtbetrachtung beschrieben wird.
    8.9. Kreative Verwendung beider „Mitarbeiter“, also die übereinstimmende Verbindung von Herz und Verstand zum Gemüt, geschieht durch einen verbundenen Zweck.
    8.9. So ist der Schatten auf der Welt substanzlos und beruht auf den Gedanken, die wir über die Welt hegen. Mit dem Urteil werfen wir ein Tuch über die Welt und wählten, die Hölle zu sehen. Als die Welt dann dunkel schien, sagten wir kleinlaut: „Uff, das waren aber jetzt nicht wir, oder?“ Damit das niemals wirklich beim kognitiven Begreifen der Früchte vom Baum der Erkenntnis geschehen kann, schaut unser Freund nicht hin. Daher ist die Schuld nicht wirklich, sie ist Illusion.
    8.10. Wir haben uns geirrt. Aber wir sollten heilfroh sein, das dem so ist. Auf dieses „heilfroh zu sein“ jetzt schon zu blicken, ist, was andere daran erinnert, es selbst in sich zu tragen, was das Ego im Außen suchte.

    (9) Doch liegt es weiterhin in dir, dich auszudehnen, so wie Gottes Geist sich auf dich ausdehnte.



    9.1. Unser Freund gibt. Er nimmt nichts. Seine Freude ist unsere Freude. Seine Liebe ist unsere Liebe, daher ist alle Liebe und alle Freude ein Geschenk unseres Freundes.
    9.2. Fühlen wir uns klar, leicht, fließend und begeistert, dehnt sich der Geist unseres Freundes in uns aus. Fühlen wir Zorn, Hass, Begrenzung und Aggression, schließen wir uns dem Angstfeld an und können nur noch „die Hexe“ im Außen erblicken.
    9.3. So dehnt sich entweder inspirierte Leichtigkeit, Freude und Liebe um uns aus, oder wir entscheiden uns für eine Perspektive des Egos und erfinden Gründe dafür, berechtigter Weise wütend auf die Welt zu sein, die nicht ist, was das Ego wünscht.
    9.4. Statt der Druckwirkung des Egos setzt unser Freund auf die natürliche Sogwirkung des Lichts hinter den Schleiern des Egos. Würde unser Ego nicht nach außen projizieren, könnten wir lernen, was mit „Gedankenausdehnung“ gemeint ist.
    9.5. Wenn unser Freund seinen Geist auf uns ausgedehnt hat, ist er die Schönheit, auf die wir blicken, nehmen wir uns nicht vor, auf die Hexe zu blicken.
    9.6. Die Liebe ist all-so in uns. Sie dort gesucht zu haben, wo sie nicht ist, war ziemlich naiv, aber wir haben etwas gelernt. All-erfreulich könnte von einem lehrreichen Umweg gesprochen werden, an dem jedoch niemand Schuld trägt.
    9.7. Sicher zu sein, an der Hand eines liebevollen Freundes unbeschadet und „narrensicher“ durch die Welt zu wandern, gelingt, geben wir den Angriff auf unseren Freund im Gegenüber auf. Gewöhnlich nehmen wir die Hand unseres Freundes nur in absoluten Notsituationen wahr. Darin könnte Ursachen des Borderline-Syndroms, für Extremstsportarten und der all-gemeinen Selbst-Sabotage gesehen werden. Ein Fehlen von Freude und Liebe beginnt im eigenen Geist.
    9.8. Sich als Teil von Gottes Gedanken zu fühlen, als Einzigartigkeit, die unser Freund genau jetzt, genau so liebt, wie sie / er ist, bietet ungeahnte Möglichkeiten. Psychologie kennt diese Gedankenübertragung, sieht darin jedoch eine pathologische Erscheinung.
    9.9. Gehen wir mal davon aus, dass unser Freund wohl gewisse psychologische und mentale Kräfte besitzt, sind wir Teil seiner Psyche. Überzeugen können wir uns jedoch nur selbst, indem wir die Gedanken aufnehmen und untersuchen, die sich von ihm zu uns ausdehnen. Daher ist Offenheit so wichtig.
    9.10. Das Ego glaubt, schon zu wissen. Womit alle Kommunikation hinfällig wird und ein Standpunkt formuliert wird, der nicht mit einem fließenden Prozess mitwächst. Sich als Kanal für den Willen unseres Freundes in dieses „Ausgießen des Geistes“ mit einzubringen, ist keine Überheblichkeit, sondern die Funktion der Versöhnung. Licht und Liebe breiten sich grenzenlos aus. Zu glauben, schon zu wissen, setzt ein Stopp-Zeichen für die Entwicklung.

    (10) In Wirklichkeit hast du nur diese eine Wahl, weil dir dein freier Wille zu deiner FREUDE, das Vollkommene zu erschaffen, gegeben wurde.



    10.1. Unsere Freude ist es, das Vollkommene zu erschaffen.
    10.2. Wir besitzen einen freien Willen.
    10.3. Freude besteht in der schöpferischen Verwendung des Geistes beim Erschaffen, nicht in der Projektion.
    10.4. Wir haben den freien Willen, doch trotzdem keine Wahl, das Ego nach der Zeit weglegen zu müssen. Aus Sicht der Ewigkeit ist es keine Frage, ob wir zurückkehren. Es ist nur unsere Entscheidung, wann wir zurückkehren. Und es ist unsere Entscheidung, wie wir zurückkehren.
    10.5. Unser gemeinsamer Heiliger Geist, die Gedanken, die wir mit unserem Freund teilen, dehnt sich ohne Druckwirkung aus und Gaben werden angeboten, nicht aufgedrängt. Wer mag, teilt die Gedanken, weil er Erfahrung im eigenen Umgang mit Ihm macht, doch damit stellt sich auch die Toleranz ein, zu wissen, einen Freund zu besitzen, der auch im Gegenüber niemals scheitern kann.
    10.6. Legen wir einen Garten an, ist es die Vorfreude auf die Freude, die uns zum Handeln bewegt. Ohne Freude, im freudlosen Geistesmodus, sehen wir eine hässliche Welt, voller Narben und Makel. Sehen wir jetzt die spätere Schönheit des Gartens, gewinnen wir Vorfreude. Ohne die Vorfreude, etwas gelernt haben zu werden, macht Lernen-Wollen keinen Sinn. Ohne Sinn besteht keine positive Sogwirkung, da kein Knotenpunkt räumlich und zeitlich definiert wurde.
    10.7. Ein „Kurs in Wundern“ dient der Absicht, uns erkennen zu lassen, wie uns die Liebe unseres Freundes schon umgibt, obwohl wir noch „spielen“, dass wir zornig sind. Dass die Projektionsspielchen, die negativen Abwendungsstrategien des Egos, nur beweisen wollen, wie sehr wir dieser Liebe bedürftig sind, ist unsere „Nacktheit“. Wir sind durch unseren Freund, was nur in der Annahme eines strafenden Gottes Abhängigkeit erzeugt. Ein liebender Gott wäre ein Segen und eine Gnade. Ohne Schuld ist Gnade etwas anderes.
    10.8. Wenn wir die Früchte vom Baum der Erkenntnis noch nicht wirklich verdauen konnten, weil wir geistig noch nicht reif dafür waren, bedeutet es nicht, dass wir keine Möglichkeit besitzen, die gemeinsame Absicht hinter Leben und Erkenntnis zu erkennen.
    10.9. Offenheit für diese Absicht zu entwickeln, beginnt damit, die Schuldprojektionen aufzugeben und auf unsere Gaben zu blicken, die wir als Ebenbild anzunehmen im STANDE sind. Wir sind freie Kinder des Kosmos und niemand hat die Macht und das Recht, Anspruch auf unsere göttlichen Gaben zu erheben. Außer unser Freund, der sie uns verlieh.
    10.10. Teilen bedeutet, denen zu geben, die weniger zu haben glauben, daran zu erinnern, alles zu besitzen. Indem wir teilen, was uns gegeben wurde, überwinden wir die Gräben aus Zeit und Raum. Indem alle sind, was sie waren, werden wir sein, was wir sind. Einzig eine Frage der Zeit. Daher ist Freude so wichtig, denn Freude erschafft eine Sogwirkung innerer und äußerer Kooperation in der Interaktion. Vertrauen darauf, dass, wenn alle loslassen, wir dahin kommen, wo wir wirklich hinwollen, vermittelt der Kurs in Wundern.



    Gleich zu Beginn des Textbuches werden die Grundsätze des Wunderwirkens erklärt, was beinhaltet, die Ursache kennen zu müssen. Die Ursache all dessen was ist, liegt in unserem Freund begründet. Wirkung von Liebe und Freude zu sein, bedeutet Offenheit.



    Offenheit erfordert Raum für das Göttliche, der nicht sein kann, wo noch das Ego ist. Sehen wir hier eine Bilanzwaage, könnten wir sagen, je mehr Gott, desto weniger Ego. Dass wir eindeutig bewiesen haben, was die Gewichtsverschiebung umgekehrt bewirkt, wäre, emotional „ungenährt“ von aufbrausender Negation und vorschneller Bewertung, als sachliche Beobachtung im Verlauf des Kurses im eigenen Geist zu prüfen.



    In Verbindung zu a – d könnte ergänzt werden, dass wir sicher sein können, ohne Freude und eine liebevolle Absicht nichts lernen zu können, was die Zeit des Egos überdauert. Unser Freund gibt, damit wir teilen und dadurch den Prozess des „Ausgießen des Geistes“ als Funktion des Heiligen Geistes zu betrachten lernen, der die Verbindungslinie aus dem Geoffenbarten zum Ungeoffenbarten individuell in freier Entscheidung vom Schutt der persönlichen Leidensgeschichte befreit.
    Freude im Gesicht zu tragen und Liebe im Herzen zu fühlen, ist möglich. Der Weg dorthin ist der persönliche Lehrplan des Geistes, der situativ und prozessorientiert daran arbeitet, Vertrauen möglich zu machen.



    Weil das Ego etwas anderes behauptet, sei darauf hingewiesen, wie wichtig Vergebung ist, aus den Mauern der statischen Begrenzung des Urteils auszubrechen. Wir müssen nicht auf die gewohnten Einwände des Egos hören, aber können uns der Wahrnehmungsmuster des Egos immer nur im Augenblick gegenwärtig werden. Sich dann für unseren Freund in der Welt zu entscheiden, erzeugt zunehmenden Gleichklang durch die Resonanz mit der Absicht hinter den Schleiern. Bevor ein Klavier nach langer Zeit wieder harmonisch klingt, sollte es gestimmt werden. Wer die Töne nicht mehr kennt, benötigt den Grundton. Sagen wir einmal, der Heilige Geist gibt uns die Grundtöne vor, damit wir lernen, uns an die ursprüngliche Harmonie zu erinnern.



    Aus dieser Übereinstimmung wäre es möglich, diese eine Wahl zu treffen, die an sich innerhalb der Zeit keine wirkliche Wahl darstellt. Es sei denn, wir ziehen es wirklich in freier Entscheidung weiterhin vor, uns in einer recht unfreundlichen und lieblosen Welt zu wähnen.



    Eine andere Wahl zu treffen, ist möglich. Es ist jedoch eine freie Entscheidung in der Zeit.



    Ich erklär meinem Ego eben, dass das für die Ewigkeit zu wenig ist. Da in der Ewigkeit keine Veränderung eingetreten ist, beenden wir eine Reise, die niemals begann. Schönheit, Liebe und kreative Freude nehmen wir mit und teilen diese denkwürdigen Ereignisse mit Ihm, der uns den Traum in einem Traum möglich macht.



    Jetzt können wir lernen, die Rolle zu akzeptieren, die uns von der Regie erläutert wurde, ohne ein Opfer darin zu sehen. Damals, als wir hinterlegten, woran wir uns jetzt erinnern wollten, verfolgten wir eine gemeinsame Absicht. Unser Freund ist in allen. Das Theater, Gottes liebstes Kind sein zu wollen, nutzt niemandem. Wir müssen uns auf dem Weg zurück nicht unnötiger Weise gegenseitig aufhalten, niemand bekommt weniger als alle Liebe.



    Liebe ist immer maximal, der Reine Geist ist niemals selektiv, der Heilige Geist ist der Regisseur, der alle Drehbücher, Charaktere und persönlichen Stärken der Akteure kennt und zu einer Gesamtheit formt, die der Absicht des Autors in dieser Interpretation entspricht.







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  13. #38
    kls
    Laufkundschaft

    Ich wundere mich schon lange

    Da gibt es einen, ansonsten vernünftigen Menschen, der eine Art Pflichtenheft für Charakterbildung und sozialem Frieden erstellt. Vielleicht hat WSIB sogar in allen Punkten theoretisch Recht - außer bei der Praxis.

    Das Leben passt in keinen Katalog und die Auslegungen erst recht nicht. Du hast aus Elementen der Vernunft etwas gestrickt, was mit 'Vernunft' nicht zu meistern ist.

    Aber der Versuch adelt Dich.

  14. #39

    AW: Ich wundere mich schon lange

    Da hast Du recht. Mit der linken Gehirnhälfte allein ist nicht zu erfassen, wer wir wirklich sind. Es geht darum, die Grenzen dessen zu überwinden, was der Verstand an Wahrnehmungsmustern erlernt hat. Diese können quasi verlernt werden.

    Aus Deiner Perspektive ist es logisch, so zu argumentieren. Darum geht es im ersten Schritt:

    Die gewohnten Bewertungen sind zu verlernen. Zorn, Wut, Kampf, Hass, Rache und Vergeltung sind ein bitterer Inhalt für ein vollkommenes Gefäß.

    Wir können den Schutt unserer persönlichen Geschichte wegräumen, die verhindert, eine freundliche Welt wahrzunehmen. Bevor auch diese Form als Wirkung des Geistes angesehen wird. Wie würdest Du eine holografische Seelensimulation aufbauen, und vor allem:

    Würdest Du Deine Schöpfung nicht unweigerlich lieben, da Du sie - wie ein Musikstück - mit Liebe und Freude, aus dem Noch-Ungeoffenbarten in das Offenbare bringst?

    Ebenso liebt das Ego seine Fehlschöpfungen und ist darin unserem Freund nicht unähnlich. Allerdings besitzen die Fehlschöpfungen des Egos seine Wirkungen nur in unserem Geist, wenn wir sie zulassen. Dort entscheidet der Gehirnbenutzer, ob weiterhin die Ego-Projektionen der Schuld, oder die Ausdehnung von Seelenfrieden gewählt wird.

    Nicht die Welt wird sich schlagartig ändern, die Wahrnehmung der Welt wird aus einer erweiterte Beobachterposition ihr inneres Leuchten zurückgewinnen. Langsam und Schritt für Schritt findet zunächst eine Dekonstruktion bisheriger Urteile statt. Wir alle haben uns geirrt, da fällt es leichter, die bisherigen Maßstäbe aus der Hand zu legen.

    Was ohne die Grenzen des Verstandes möglich ist, können wir innerhalb dieser Grenzen naturgemäß nicht erkennen. Von der darunterliegenden Ebene ist die nächsthöhere Ebene nicht zu erfassen. Und sie ist auch nicht an die "Gesetze dieser Ebene" geunden. Schon zu beurteilen, was außerhalb dieses Rahmens des Verstandes in das unbekannte Bild passt, ist eine Eigenschaft des Egos.

    Wir können buchstäblich in einem Moment erkennen, die Welt auf dem Kopf stehend wahrgenommen zu haben:

    Nicht die Materie beherrscht den Geist.
    Der Geist strukturuiert die Materie, indem liebevolle Absichten geteilt werden.

    Glaubst Du wirklich, die Elektronen, die deine Körperhülle strukturieren, würden dieses ohne liebevolle Absicht tun?

    Sie könnten jederzeit woanders und etwas Anderes sein. Es ist ihre freie Entscheidung, in diesem Moment DU zu sein. Weil sie etwas erleben, was sie nicht erleben könnten, wärest Du nicht genau jetzt - das, was Du bist. Die Angst, dies zu verstehen liegt woanders:

    "Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir unzureichend sind. Unsere tiefgreifendste Angst ist, ungeheuer mächtig zu sein." Marianne Williamson

    "Materie an sich gibt es nicht, es gibt nur den belebenden, unsichtbaren, unsterblichen Geist als Urgrund der Materie (...) mit dem geheimnisvollen Schöpfer, den ich mich nicht scheue, Gott zu nennen." Max Planck

    Wenn Du nur an die Physis des Lebens glaubst, wo ist dann das Leben in Dir greifbar? Leg Deinen Verstand auf den Tisch und beweise, mehr zu sein, als Bewusstsein. Wo ist der Verstand ohne das Leben? Wo ist der Verstand ohne Bewusstsein? Wie wäre ohne Bewusstsein irgendetwas zu bemerken?

    Wahr-nehmung ist das Annehmen einer Wahrheit. So bildete sich die Welt der Ego Gesetze. Ob sie dabei die Wirklichkeit beschreibt, musste in der Geschichte der Naturwissenschaften immer wieder verneint und daher korrigiert werden.

    Die Wahrscheinlichkeit, eine abschließende Erklärung schon gefunden zu haben, ist angesichts der Masse an bisher revidierten Fehleinschätzungen (von Lehrmeinungen) nicht wirklich groß.

    Lassen wir uns überraschen. "Subjektive Wahrheiten (Überzeugungen) sorgen durch entsprechende Steuerung unserer Wahrnehmung dafür, dass jeder Mensch eine Realität erlebt, die seine Überzeugungen genau widerspiegelt."

    Aus: Die Entstehung der Realität, Jörg Starkmuth, Goldmann Arkana 2010, S. 261

  15. #40

    Entwicklung von Vertrauen: Freude und Sanftmut

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> 2.1 Freude ist die unvermeidliche Folge von Sanftmut.

    2.1.1. Sanftmut ist der sanfte Mut, gelassen in einem freudvollen Gemütsmodus zu bleiben, selbst wenn die Mitwelt es vorzieht, dem Zorn des Egos Folge zu leisten. Mutig ist es, nicht dem Zorn zu folgen, sondern die Freude des Augenblicks nicht dem Ego zu opfern, dessen Strategie dieses darstellt.



    2.1.2. Wenn kein Zorn gefühlt wird, ist Freude unvermeidlich, was könnte uns ärgern? Lassen wir uns vom Ego in den Zorn locken, hätten wir so viele Gründe für Zorn, dass wir daran ersticken würden. Sanftmut ist ehrliches Vertrauen in das Selbst des Gegenübers. Dem Wahnsinn der Form des Hilferufes des Egos kann keine wirkliche Bedeutung zugemessen werden. Es fehlt Liebe und Freude, wie das Ego dies in negativen Zuwendungsspielchen formuliert, ist belanglos.


    2.1.3. Auf den Hilferuf der Seele hinter dem Ego mit Zorn zu reagieren, ist so ähnlich, als würden wir ein Kind für etwas bestrafen, dass es an sich gar nicht verstehen konnte. Die Seele, das hilflose innere Kind hinter dem dominanten Ego, wendet sich hilfesuchend an Deine Seele und möchte erkannt werden. Diesen Mangel an Seelenliebe mit Zorn zu beantworten, wäre lieblos.

    2.1.4. In der Sanftmut wird in Ärger und Gegenangriff eine Strategie des Egos zur Abwehr von Bedürfnissen der Seele des Gegenübers erkannt. Mag ein Ego mein Ego ärgern können, würde es mir die Freude nehmen, dies auch zuzulassen - was meine eigenverantwortliche Entscheidung ist. Es nutzt tatsächlich niemandem, würden sich alle Egos weiter bekriegen, um zu kriegen, was sie doch nicht glücklich machen wird.



    2.1.5. Wenn die Enttäuschung des Egos darüber, keine Freude (an der flüchtigen Vergänglichkeit im Außen) empfinden zu können, umschlägt, ist es kein Wunder. Da sie im Außen gesucht wird, wo sie nicht entsteht, ist es einfach ein kindlicher Irrtum. Einen Irrtum zu bestrafen, führt zu noch mehr Zorn. Sanftmut ist daher auch mit einer anderen Sicht auf Irrtümer verbunden: Führt der Irrtum zu einer Enttäuschung, wird die ursächliche Täuschung berichtigt, die Wut und Zorn als Abwehr gegen das natürliche Empfinden von Freude ins Felde führt. Liebe im Zorn zu suchen, ist an sich ein Verhalten, das selbst Kleinkinder schnell als wenig wirksam erkennen. Erwachsene Schreikindegos wollen auf diesem Irrtum beharren.


    2.1.6. Empfindet das Gegenüber wieder Freude, klären sich die dunklen Wolken. Sanftmut ist lebendiges Mitgefühl, vom Wunsch nach Selbsterkenntnis der Seele im Gegenüber getragen und daher nicht auf das Ego fixiert.

    2.1.7. Die Einsicht, dem Wahnsinn des eigenen Egos immer seltener folgen zu wollen, bringt die Einsicht mit sich, sich auch durch die Egos der anderen nicht um die Lebensfreude bringen zu lassen. Ohne Freude falle ich zu häufig auf die Ego-Spiele rein, die an sich die Lebensfreude neiden, die auch empfunden werden möchte, doch das Ende der Herrschaft des Egos bedeuten würde. Würde sich die Seele ohne Zorn selbst erkennen, wäre seine Herrschaft beendet.

    2.1.8. Der Narr, der sich zum König erklärt hat, wird manchmal vom wirklichen König für eine kurze Zeit akzeptiert. Vergessen beide im Laufe der Zeit des Spielens, dass sie die Rollen nur getauscht haben, wird der Geist in der Seele – also der König – zum dauerhaften Diener des Narren. Hätte es Sinn, den Narren darüber zu belehren, wie sich ein König zu verhalten hat? Würde dies das Problem auflösen?

    2.1.9. Dem Narren auf dem Thron der Seele keine Bedeutung zuzugestehen, und Kontakt mit dem Friedensfürsten des Seelenkönigs aufzunehmen, ist sinnvoller, als mit dem Narrenkönig zu kämpfen.

    2.1.10. Irgendwann bemerkt der eigentliche Seelenkönig, sich in eine Rolle gedrängt zu sehen, die eine spiegelverkehrte Welt real erscheinen ließ. Als dem König einfiel, was er offensichtlich vergessen hatte, blickte er dem Ego in die Augen. Dieser Wahrheit hatte das Ego nichts entgegenzusetzen und senkte den Blick. Der König lachte und vergab dem Ego. Wenn es dem Ego Freude machte, König zu spielen, sei es so gewesen. Jetzt fühlt das Ego die Liebe seines Königs und diese Würde beeindruckt es sichtlich. Es hätte sich niemals träumen lassen, dass ihm dieser Verrat verziehen würde. Von der Last der Königswürde fühlte er sich ohnehin heillos überlastet. Sanftmut betrachtet die Perspektive des Königs, nicht des Narren.

  16. #41

    AW: Entwicklung von Vertrauen: Freude und Sanftmut

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> 2.2. Sanftmut bedeutet, dass Angst nun unmöglich ist und was könnte kommen, um die Freude zu beeinträchtigen?



    2.2.1. Es ist die Angst, die Freude unmöglich macht.

    2.2.2. Ist im Umkehrschluss keine Angst vorhanden, wird die Freude nicht beeinträchtig.

    2.2.3. Angstfreiheit ist Vertrauen, das durch Wunder gefestigt wird. Wunder beschleunigen die Zeit bis ausreichendes Vertrauen wachsen kann. Wie, was, wann und woher zu fragen, ist ein Vorbote von Angst, die Antwort könnte nicht sein, was das Ego unter Freude versteht. Die temporäre Abwesenheit von Angst ist ein Wunder.

    2.2.4. Die dauerhafte Abwesenheit von Angst ist die Erlösung aus dem Albtraum der Trennung. Nach der Erlösung aus der empfundenen Trennung von der Liebe Gottes werden Wunder als Vertrauensbeweise zur Einsparen von Zeit nicht mehr benötigt. Wunder sind insofern individuelle „Vertrauensaufbaulernhilfen“ – doch wir sollten auch beachten, dass die Gaben unseres Freundes ewig sind. Wohingegen die „Gaben“ des Egos flüchtig und vergänglich sind. Suche nicht die Vergänglichkeit (den Ego-Blick) in der Ewigkeit (das reine und göttliche unveränderbare Selbst), sondern vergegenwärtige die Ewigkeit (in diesem Moment) in der Vergänglichkeit. Daher muss das Ego dort „draußen bleiben“, es ist ein Geschöpf der Zeit, nicht der Ewigkeit. Dort ist die Angst ein Fremder. Ohne Zeit besitzt die Angst keine Wirkung.

    2.2.5. Wo Angst keinen Raum findet, Wirkung zu entfalten, zieht die Liebe und damit die Offenheit für Freude ein. Wir gönnen uns oftmals die Freude selbst nicht, daher wird sie anderen geneidet. Neid schließt ebenso wie Angst, Habgier und Gewalt die Freude aus. Ohne Raum findet die Angst keine Form in den Gesellen des Zorns.

    2.2.6. Sanftmut entsteht aus der Absicht zur Wehrlosigkeit, und (ab)wehrlos ist, wen das Ego im Moment oder dauerhaft nicht unter seiner Kontrolle hat. Offenheit für die Perspektive des Gegenübers ist notwendig, den Raubtieren im Kopf keinen Raum zu bieten.

    2.2.7. Wenn die Freude geht, weil Angst empfunden wird, haben wir schon angegriffen: Wir sehen ein Monster im Gegenüber – das Unterbewusstsein registriert die „Kampfansage“ und fühlt sich wie ein Ungeheuer, daher verhält es sich so. Wir könnten dies im Licht von möglichen „Angebotswellen“ und „Antwortwellen“ betrachten. Wenn jemand Angst vor jemandem empfindet, wird das Ungeheuer mächtig. Wobei es die Seele ist, die ungeheuer mächtig ist. Empfindet die Seele Freude, ist sie (in diesem Moment) ungeheuer mächtig.

    2.2.8. Angst ist Angriff auf das Gegenüber - und ein Angriff auf unseren Freund - dem damit Misstrauen entgegengebracht und Vertrauen entzogen wird. Nehmen wir das „mächtige Ungeheuer“ wahr, dann wird es eher wahr, als dies vorher wahr war. Angst ist die Angst davor, ungeheuer mächtig zu sein - daher wählen wir aus Angst vor uns selbst, mächtige Ungeheuer zu sehen.

    2.2.9. Nicht die Freude fehlt, es sind die Beeinträchtigungen der Freude, deren Wahr-nehmung uns davon abhält, in diesem Moment Freude zu fühlen. Wenn etwas anderes „wahr ist“, kann Freude nicht jetzt sein. Sanfte Geduld und Langmut sind Begleiter der Freude.

    2.2.10. Das dauerhafte Entrinnen aus der Angst gelingt, lassen wir zu, dass die Liebe uns eines Besseren belehrt. Sanftmut ist wie ein unschuldiges Lamm, das sicher zwischen den Pranken eines ungeheuer mächtigen Löwen liegt. Solange das Lamm sicher ist, wird sich der Löwe keinen Deut bewegen. Träumt das Lamm schlecht, wird der Löwe unruhig. Projiziert das Lamm Schuld nach außen, zieht der ungeheuer mächtige Löwe los und beseitigt die Störung des Seelenfriedens des Lammes. Ohne die Schuld besitzt der Löwe keinen Grund, gegen etwas zu sein. Sanftmut entsteht, wenn wir uns als Lamm sehen, dass sich nur sicher fühlen kann, wenn der Löwe keine Illusionen jagt. Manchmal spielen sie zusammen.



    2.3. Die offenen Hände der Sanftmut sind immer gefüllt.


    2.3.1. Nur wenn die Hände offen sind, können wir darin etwas empfangen. Die geballte Faust kann nichts empfangen, sie versucht, festzuhalten. Was offen sichtbar und nicht verborgen ist, erzeugt Vertrauen durch Ehrlichkeit.

    2.3.2. Aus dieser Transparenz entsteht Freude, die Kooperationsbereitschaft vorangeht und zu Synergie und Synthese führt. Aus der Synthese kann in Ko+konstruktion die Rekonstruktion erfolgen, weil die Vorfreude Raum zur Entfaltung gewinnt, die Vorfreude darauf, keinen Mangel (an Liebe) mehr zu verspüren, aus dem heraus ungeschickt, verletzend, menschenverachtend und hässlich gehandelt wird.

    2.3.3. Die Präsenz von gelassener Sanftmut entsteht im Entlassen von Zorn in die Ursachlosigkeit, ich ärgere mich an sich über die Lügen und Manipulationen der Egos in den Mitweltinteraktionen, nicht über die Seele in diesem Menschen. Es zu lassen, sich die Sanftmut durch das Ego nehmen zu lassen, erfordert die Präsenz der Seelengegenwart, die sich in Freude ausdrückt.

    2.3.4. Wird Kooperation in friedlicher Koexistenz mit einem gefühlten Nutzen für alle Beteiligten verbunden, mehrt sich die Freude und damit die Präsenz von Vertrauen, Ehrlichkeit, Toleranz, Zweifelsfreiheit, Geduld, Mitgefühl und Großzügigkeit. Alle Eigenschaften zusammen drehen sich um die Liebe, die als Zentralgestirn die Ausrichtung vorgibt.

    2.3.5. Resonanz ist die Antwort auf einen Bewusstseinszustand. In der geistigen Welt erschafft das Bedürfnis das Angebot, in der Physis das Angebot die Nachfrage. Resonanz bedeutet, wir bekommen, was wir aussenden. Wenn wir Freude geben, wird Vertrauen darin zum Ausdruck gebracht, dass die ewigen Gaben unseres Freundes mehr werden, wenn sie geteilt werden. Wir senden die Resonanzwellen vorrangig auf der physischen Ebene aus und sind uns unserer (astralen,mentalen, intuitiven und spirituellen) Vehikel weder individuell, noch kolektiv gegenwärtig.

    2.3.6. Vertrauen bedeutet, felsenfest davon überzeugt zu sein, dass Gott uns alle liebt. Geben wir die Freude dieses Vertrauens mit vollen Händen weiter, wie könnten wir annehmen, unser Freund würde keine Freude darüber empfinden. Es ist wie ein guter Witz, über den am Ende das ganze Multiversum lacht. Humor ist, zunächst sein eigenes Ego als den Narren zu erkennen. Wenn ich nicht lerne, über mein Ego zu lachen, habe ich nicht viel zu lachen.

    2.3.7. Wenn das Ego faustet, also die Faust zum Kampf erhebt, könnten wir es fragen, wo die Faust bleibt, wenn es die Hände öffnet. Als das Ego das fausten gelassen hatte und die Faust öffnete, schaute der Faust hinter der Faust entlarvt aus der Wäsche: Sein Versuch der geistlosen Magie war eine unschöpferische Verwendung des Geistes aus Angst, Unsicherheit, Misstrauen und satanischem Egoismus. Wir vergeben uns und dem Löwen, der für uns auf die Jagd ging. Der Faust lehrt uns jedoch, dass wir die Geister schufen, die nun wie mächtige Ungeheuer erscheinen. Wenn die Faust sich öffnet, ist sie weg.

    2.3.8. Unser Freund gab allen seinen Kindern alle seine Gaben, Nichts wurde irgendjemandem jemals vorenthalten. Kein Grund für Panik, Futterneid oder die Tendenz, Gott beweisen zu wollen, wie unglücklich wir unter der Herrschaft der Ego-Matrix sind, obwohl wir diese doch wählten. Wir haben nur vergessen, dass wir alles sind, deswegen wollen wir alles HABEN.

    2.3.9. Wer auf den Segen der Sanftmut vertraut, weil Sanftmut ein mit dem Selbst UND der göttlichen Quelle übereinstimmendes Bedürfnis ist, bewirkt die Anwesenheit des Löwen im Schlaf des Lammes. Wer wollte einen Löwen angreifen, zwischen dessen mächtigen Pranken ein Lamm friedlich träumt?

    2.3.10. Ehrlich gesagt können wir auch keine Sanftmut vom Universum erwarten, wenn wir selbst nicht sanftmütiger werden wollen. Wille in Verbindung mit Zeit und einem Raum zur Entfaltung verbindet sich mit Liebe zum Wunder, das den Lehrplan beschleunigt, jedoch nicht aufhebt. Ist der Lehrplan durch den Kettenbrief der Vergebung, also die Sühne verinnerlicht, entfällt die Notwendigkeit für Zeit und bisherige Form.

    Wie fängt ein Mathematiker einen Löwen? Er setzt sich in einen Käfig, schließt die Tür von innen und definiert den Raum des Käfigs als „Außen“.

    Wie findet das Lamm seinen Löwen im Schlachtengebrüll? Es geht in sein Herz und stellt fest, wie sehr der Löwe es doch lieben muss: Wenn er nun schon so lange gegen seine Artgenossen kämpft, dann will ich nicht mehr traurig und ängstlich sein. Als es die Liebe zum Löwen im Herzen spürte, war der Geist des Löwen auf dem Schlachtfeld versöhnt. Er verließ das Schlachtfeld.

    Die anderen Raubtiere auf dem Schlachtfeld bemerkten eine subtile Veränderung und folgten dem Löwen, neugierig zu erfahren, was den offensichtlichen Geisteswandel bewirkt hat. Sie gehen auf den Löwen zu und sehen das Leuchten in seinen Augen, die voller Freude strahlen. Sie gehen zurück zu ihren Seelen, weil sie die Freude des Löwen gespürt haben, in der Liebe zum Lamm sein Glück gefunden zu haben.
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  17. #42

    AW: Entwicklung von Vertrauen: Freude und Sanftmut

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> (4) Die Sanftmütigen kennen keinen Schmerz
    Es fällt mir nicht leicht, diesen Satz zu expandieren, denn hier wird die Aufhebung der Trennung in seinen Folgen deutlicher gemacht. Es geht immer um den Moment, und wenn wir im Moment voller Liebe und Freude sind, wählen wir es seltener, Krankheit als Zeichen der Schuld zu verwenden. Im Grunde ist auch Heilung mit Sühne gleichzusetzen und durch die Aufhebung von Schuld sehen wir in der „roten Karte“ von Krankheit nicht mehr den Nutzen, unsere Mitwelt für etwas verantwortlich zu machen, dass unser Geist wählt. Krankheit wird im Körper angesiedelt, was in Sätzen wie: „Ich bin xxx (z.b. Diabetiker, Krebspatient) und so wird die Krankheit zum Ersatz für eine symbolische Schuldzuweisung.



    Durch die Anleitung des Heiligen Geistes wird uns die wahre Funktion des Körpers vermittelt, der so zu einer Lerneinrichtung für Kommunikation wird. Im Körper sind wir als Geistwesen wahrnehmbar und können so die Illusion der Trennung aufzeigen. So wird der Körper zu einer Lerneinrichtung, indem der Geist in der Seele wirkt und den Körper strukturiert. Ein gesunder Körper wohnt in einer freudigen und liebevollen Seele, die sich des Geistes gegenwärtig ist, der sie erhält.

    4.1. Als Geistwesen wurden wir vollkommen erschaffen, dieser unwandelbare Anteil unseres Selbst ist immer noch, wie unser Freund ihn schuf.



    4.2 Vereinfacht könnte gesagt werden, der Geist ist heilig und unwandelbar in seiner Vollkommenheit, die Seele ist ein teilwandelbares System und der Körper ist der wandelbare Ausdruck in der Zeit.



    4.3. In der Physis können wir wählen, ob wir der Stimme für unseren Freund folgen und unseren Geist heilen lassen, der die Seele mit Lebenskraft auffüllt und so den Körper zum Spiegelbild des Geistes macht.



    4.4. Oder wir wählen die Herrschaft des Egos über den Körper, der dadurch zum Herrscher über den Geist wird. Das Ego wählt Krankheit, um zu beweisen, dass Gott kein Freund ist.



    4.5. Es wird nicht so sein, dass wir uns kneifen können und keinen biologischen Schmerzreiz verspüren, sondern wir erkennen hinter Schmerz eine geistige Ursache, die, im Körper gespiegelt, auf geistiger Ebene nach Aufhebung ruft.



    4.6. Emotionale Schmerzreize werden seltener, denn wir fühlen als Geist die Unmöglichkeit, von einem Ego verletzt zu werden, es sei denn, wir wählen es, verletzt zu sein. Sehen wir den emotionalen Hilferuf hinter den negativen Zuwendungsspielchen, können wir über das Ego immer häufiger hinwegsehen und ihm so den Wind aus den Segeln zu nehmen.



    4.7. Mentale Schmerzreize entstehen im Recht-Haben-Wollen, also im Wesentlichen durch die Intoleranz des Egos gegenüber der Welt im Kopf des Gegenübers. Das Ego kann das Gegenüber nur so betrachten, wie es selbst die Welt konstruiert. Es kopiert sich selbst in die Köpfe seiner Mitwelt und ist enttäuscht, wenn die Kopien seines Egos sich paradoxer Weise nicht so verhalten, wie es dies befiehlt. Das Ego stellt die gesamte Mitwelt unter seine Herrschaft. Kognitive Dissonanz entsteht jedoch, blicken wir auf Entscheidungsmöglichkeiten zurück, in denen wir den Grundprämissen des Egos in den Konflikt folgen.



    4.8. Für Heilung, wie auch für die Sühne ist die Aufhebung der kognitiven Dissonanz von Schuld notwendig. Ohne uns selbst zu vergeben, können wir uns nicht lieben. Können wir uns selbst nicht lieben und annehmen, können wir auch keine Liebe annehmen. Heilung, wie auch Sühne sind insofern identisch, da sie uns des Gewahrseins der Anwesenheit von Liebe zurückerstatten.



    4.9. Der Körper, in seiner Funktion für Gott ist ein harmonisches Kommunikationsmedium, der uns das Licht zeigen kann, das der Geist ausstrahlt. Wir strahlen Harmonie aus, wenn sich der Geist, die Seele und der Körper in einer gemeinsamen Absicht verbinden.



    4.10. Dieses Licht sichtbar werden zu lassen, ist die Funktion des Heiligen Geistes, der die Trümmer von kognitiver Dissonanz und emotionalen Verletzungen mit uns gemeinsam wegräumt. Ohne diese Spannungen im Geist-Seelen-Körper-System sind Schmerzreize keine Strafe, sondern ein Hinweis. Wenn der Hinweis im Bewusstsein entsprechend verarbeitet wird, besteht keine weitere Notwendigkeit für den Körper, auf Verhaltensweisen hinzuweisen, die zu Spannungsschmerzen führen. Ursache ist der Geist, Wirkung ist der Körper, die Seele dazwischen lebt von Freude. Freude zu fühlen ist Sache der Seele.

    (5) Sie können nicht leiden.



    5.1. Als Geistwesen kann ich nicht leiden. Wenn der Körper seine Funktion als Fahrzeug für eine sich entwickelnde göttliche Seele erkennt, werden die jeweiligen Formen und die Zeiten keinen Grund für Leid beinhalten. Für das Ego scheint diese Zeit konfliktreich zu sein, denn wir sehen darin ein Opfer in die Investitionen in diese Welt.



    5.2. Leid anzunehmen, ist eine Auswahl des Geistes. Jede Situation bietet Chancen. Sich auf das scheinbar Unannehmbare einzulassen, macht aus dem tragischen Drama ein anschauliches Lehrstück des Geistes. Der König erkennt, dem Narren die Krone selbst übergeben zu haben.



    5.3. Leid fixiert einen Zustand, Freude an einer Herausforderung löst die starre Vorstellung auf, dass Leid einen Vorteil böte. Wenn geistig gewähltes Leiden nicht mit einem Nutzen verbunden wird, können wir es als sinnlos ansehen und aufgeben.



    5.4. Wenn im Leiden kein Vorteil und kein Nutzen gesehen wird, kann es sanft weggelegt werden. Wozu soll es noch nütze sein, ist das Problem erst erkannt, damit es gelöst werden kann. Wir haben nicht unendlich viele Probleme, sondern einzig das Ego ist das Problem.



    5.5. Als ich erkannte, mich gegen den Groll des Egos und damit für Freude entscheiden zu können, erlernte ich konstantere Bewusstseinszustände, indem ich keine weiteren Gründe für Leid erfand. Mehr Freude annehmen, als Leid erfunden wird, dann erscheint die Welt mit jedem Tag ein wenig freundlicher und heller.



    5.6. Ich habe mich früher für mein Leid entschieden. Es ist nicht von Gott. Gott straft nicht. An einen strafenden Gott zu glauben, bedeutet LEIDEN als von Gott gewollt hinzunehmen.



    5.7. Vertrauen beginnt damit, zu fühlen, wie sehr unser Freund uns liebt und die Welt aus dieser Perspektive nur erschaffen wurde, um Liebe und Freude zu ermöglichen. Der strafende Gott müsste an sich ein Satanist sein, der seine Schöpfung verachtet und seinen Sohn nicht beschützt hat. Ohne die Auferstehung zu sehen, die als Demonstration zur Überwindung des Todes angesehen werden könnte, wählen wir die Selbstsabotage aus Solidarität mit unserem Bruder, denn wir sehen Schuld darin. Betrachten wir jedoch die Allgegenwärtigkeit, die durch die Auferstehung möglich wurde, dann dehnt sich diese Auferstehung grenzenlos aus und in diesem Prozess wird das Leid sanft weggelegt. Wir erwarten Rache dafür, Gott den Sohn genommen zu haben, denn so wurde es von der Kirche fehlinterpretiert. Vertrauen in einen Gott, der seinen Sohn scheinbar im Stich lässt, ist unmöglich. Die Lehre von der Liebe wurde in eine Lehre der Schuld verwandelt. Doch auch hier gilt: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“



    5.8. Leid ist die Entscheidung für eine selbst gewählte Hölle. Als Geistwesen bin ich unbeschadet aller zeitlichen Einflüsse immer noch, wie mein Freund mich einst sehen wollte. Leid ist die Maus, die davon einen Faden abbeißen möchte.



    5.9. Leid ist die Anbetung eines Götzen, denn Gott, unser Freund, ist Freude. Beides kann nicht wirklich sein. Eines muss daher eine Illusion sein. Ego oder Selbst?



    5.10. Leid ist Selbstsabotage, die aus dem Irrglauben entstand, wir wären jemals von unserem Freund getrennt gewesen. Unser Freund ist immer und überall. Wir sehen Ihn nur nicht. Würden wir ihn sehen, wäre sofort Leiden unmöglich. Wir könnten stattdessen die Freude und Liebe wählen, die hinter den dunklen Wolken selbst gewählten Leides auf uns wartet. Damit wollen wir im Grunde unserem Freund unsere Liebe beweisen, wir trauen uns jedoch nicht, dieses offen zu bemerken. Es macht uns nackt. Daher schämen wir uns lieber und leiden, statt geliebt zu werden und daher Liebe geben zu können.

    (6) Weshalb sollten sie nicht freudig sein?



    6.1. Nach dem Vertrauensaufbau in unseren Freund, dem Wunder , sich bedingungslos geliebt zu fühlen und der Akzeptanz, sich darüber freuen zu dürfen; der Ehrlichkeit, dass unser Freund sich freut, wenn wir uns freuen; der Toleranz ohne subjektive Verurteilungen; der Sanftmut des inneren Lichtes, wird ein Zustand den NICHT-FREUDE immer seltener gewählt.



    6.2. Es bringt keinen Vorteil, Leid zu wählen, daher ist Freude (am Ende der Zornesenergie des Egos) unausweichlich. Es berührt mich, sehe ich die Entscheidungen der Anderen für das Leid, doch es nutzt niemandem, Mitleid zu empfinden. Mitgefühl ist es, Freude zu vermitteln, nicht die Wirkung des Leidens durch MITLEIDEN zu verstärken. Freude ist die unerbittliche Barmherzigkeit, die hinter alledem einen Schritt vom Ego weg und hin zum Selbst erkennt.



    6.3. Freude ist insofern erweiterte Eigenverantwortung, denn, wenn wir erkannt haben, dass unsere Freude unseren Freund vervollständigt, tragen wir die Verantwortung für den freudigen Bewusstseins- und Gefühlszustand auch unseres Freundes. Wollen wir unserem Freund, der in uns auf Freude wartet, wirklich darauf warten lassen, uns darüber zu freuen, mit Ihm zusammen untrennbar durch die Zeit zu wandern?



    6.4. Freude ist Dankbarkeit und Lebenskraft, Unfreude ist Nicht-Leben und Nicht-Leben ist gewählte Krankheit. Krank sein zu wollen ist eine Entscheidung des Geistes, und Gesundheit ist eine Folge von Freude, weil Freude Lebenskraft der Seele ist: Begeisterung für das Leben.



    6.5. Im Erleben von Freude verbinden sich Körper, Seele und Geist zu einer selbstentfaltenden Einheit, die eine Verbindung zu einer größeren Einheit aufbaut. Diese Zugehörigkeit beseitigt die „Un(zu)gehörigkeit“ des Egos und seine ziellose Suche nach Freude, dort, wo sie nicht war.



    6.6. Mit denen, die diese Freude schon empfinden, wird sie gefeiert; mit denen, die sie noch suchen, wird sie geteilt. Freude geht voran und erhellt den Weg.



    6.7. Freude ist die „Frohe Botschaft in unserem Gesicht“, dass wir verstanden haben, dass unser Freund will, dass wir glücklich sind. Unglücklich sein ist daher eine Kritik an der Schöpfung, die damit als unvollkommen definiert wird.



    6.8. Freude wird gewöhnlich als Verrat an den Leidenden aufgefasst. Wie dürften wir uns ausgelassen freuen und unsere Göttlichkeit feiern, wenn die Welt so zu leiden scheint? Doch auf der spirituellen Ebene wurde die Antwort auf die Freudlosigkeit schon gegeben, indem die Funktion des Heiligen Geistes als Antwort auf die Illusion der Trennung gegeben wurde.



    6.9. Die kognitive Dissonanz, nach dem erhobenen Kirchenvorwurf - den Sohn Gottes aus niederen Beweggründen ermordet zu haben – ist tief verwurzelt. Wenn ich den Sohn meines Freundes ermorde, kann ich ihm nicht mehr offen und unschuldig gegenübertreten. Würde Christus Dir versichern, dass es Teil seines Lehrplanes war, könntest du es glauben? Würde Gott Dir versichern, dass Du vollkommen unschuldig und sicher in seiner schützenden Hand liegst, könntest Du IHM glauben? Oder glaubst Du einer Kirche, die die Lehre vom Hass Gottes predigt?



    6.10. Gott versichert Dir, dass die Gründe, die wir finden, ohne Freude zu sein, Illusionen sind. In der Ewigkeit, dort, wo unsere Heimat ist, ist nichts geschehen. Es gibt keine Schuld, warum sollten wir uns nicht freuen?





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  18. #43
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Von 4 bis 6.10: Nein! Nein! Nein!

    Nur das Beispiel (4.1): "Als Geistwesen wurden wir vollkommen erschaffen, dieser unwandelbare Anteil unseres Selbst ist immer noch, wie unser Freund ihn schuf." verursacht mir mentalen Palque auf den Haaren meiner Zähne. Auch den Rest der Zirkelschlüsse kannst's in einem runden Zimmer an die Wand nageln.

    So, und nach dieser ungefähr unfairen, aber notwendigen polemischen Einschätzung, muss ich auch mal etwas Positives los werden. Dein Kurs in Wundern funktioniert. Selbst bei mir, der ich Dich nur diagonal lese.

    Warum versuchst Du zur Abwechlung nicht mal mit Literatur? Ich meine, Sachbücher sind natürlich auch Literatur, zugegeben, doch ich persönlich würde eine spannenede Geschichte vorziehen. Die 'Erkenntnisse' könnten dann bequem nebenbei von den Protagonisten mit untergejubelt werden und der Leser merkt gar nicht die subtile Umjustierung, einen möglichen Perspektivwechsel seiner immer, auch von Dir und mir, eingebildeten Vorstellung von der Wirklichkeit.

    Das 'Geisteswesen' ist eine biochemisch dynamische Struktur mit viel Phantasie und besteht aus viel Phantasie. Aber was bin ich froh, so etwas, oder wenigsens so etwas Ähnliches mein Eigen zu nennen, oder wenigstens einzubilden.

  19. #44

    Zurück zu Wundern: Freude und Friede

    Wie meiner kleinen Seele gestern klar wurde, scheint Karl Ludwig einem Irrtum zu folgen, der typisch für die Perspektive von Außen auf den Kurs erscheint:

    50 Grundsätze von Wundern werden am Anfang des Textbuches geschildert, einer davon ist folgender

    "10. Wunder als Schaustücke zu verwenden, um Glauben zu erwecken, ist ein Missverständnis ihres Sinns und Zwecks."

    a: Unser Freund in der Ewigkeit ist nicht unzulänglich und er bedarf keiner Zaubertricks, um seine Liebe zu vermitteln. Gott ist immer und überall. Dieses Licht - daher im Gegenüber - zu erkennen, kann in jedem Moment geschehen. Es zu erwarten, zieht eine neue Trennlinie - denn nur unser Ego fordert "Beweise".

    b: Es ist weder gewünscht, noch möglich, und kein Teil des Lehrplans auf der Suche nach Freude und innerem Frieden, Menschen durch Unaufrichtigkeit und Täuschung zu unserem Freund zu führen. Frieden ist kein Taschenspielertrick, sondern die Freude, mit Gott (in der Dualität) zu sein. Wir "spielen Materie", um die schöpferische Verwendung des Geistes DARIN zu trainieren.

    c: Unsere Zivilisation baut auf Schuld als Grundlage auf. Das Wunder baut auf die Liebe unseres Freundes - und ist daher sowohl grenzenlos als auch total - statt selektiv. Liebe kann nicht selektiv sein, dieses Märchen erzählt das Ego.

    d: Freude ist das Merkmal des Friedens in der Anwesenheit von bedingungsloser Liebe. Mit Schuld, die wir nach außen oder innen projizieren, finden wir den Pfad zum inneren Frieden nicht. Freude ist vergegenwärtigte Lebenskraft.

    e: Einzig die Ewigkeit ist wirklich, wir leben in der Illusion der Ego-Matrix. Nennen wir es einmal kollektives Angstfeld, so ist es nicht zu fühlen und daher wirksam, füllen wir das Herz mit Liebe und Freude auf. Das Wunder ist es, sich der Gegenwärtigkeit bedingungsloser Liebe gegenwärtig zu werden.

    f: Nicht-Ambivalenz, also das "Nicht-entzwei-gerissen-sein", erfordert Zweifelsfreiheit, die durch einen geeinten Zweck entsteht.

    g: Ein Aspekt, und ein zentraler abstrakter Kern des Kurses, ist die Feststellung: Es gibt keinen Willen außer dem Willen unseres Freundes.

    h: Die Wirksamkeit des Egos in der Zeit aufzuheben, macht die Erde nicht zum Himmel, sondern eine neue Erde und einen neuen Himmel.

    i: Nicht unser Ego-Wille geschehe. Der Wille unseres Freundes erschafft schöpferisch, das Ego kopiert sich in die Welt. Der Wille unseres Freundes ist unsere Freude für uns. Dieses wirklich Annehmen zu können, erfordert zuweilen etwas Zeit, den UN-Willen des Egos vom Willen der Ewigkeit zu unterscheiden. Ob ein Querlesen nicht die Absicht des Egos verfolgt, zu beweisen, dass unser Freund nicht ist? Wir wissen nicht, was wir wollen, wenn wir dem Ego folgen. Konstanz und Kohärenz entstehen, geben wir unseren kindlichen Trotzkopf auf und nehmen die Hand an, die uns gereicht wird.

    j: Jede Abwesenheit von vollkommener Freude ist UN-Friede und damit geht eine unschöpferische Verwendung des Geistes einher. Aus der Abwesenheit von Freude entstehen die Abwendungsstrategien und Begrenzungen des Egos. Frieden ist das völlige Fehlen jeder Ego-Dissonanz im spirituellen, geistigen, astralen, emotionalen und physischen Bereich. Der Begriff kosmische Liebe passt in Abwesenheit des UN-Friedens und könnte mit Ekstase, Verzückung oder Se(e)ligkeit verknüpft werden.

    k: Wissen wir nicht mehr, dass die Engel uns auf Händen tragen? Es gibt einen Spruch, den ich mal bei einer Taufe hörte: Mögen die Engel sie auf Händen tragen...

    Habe gestern mit Karl Ludwig über seinen Schutzengel gesprochen. Ihn hinwegzudiskuttieren, gelang nicht wirklich. Doch sobald der Schutzengel seine Arbeit getan hat, verblasst die Erinnerung im Tausch gegen den reinen Rationalismus. Das Ego fordert seine Autonomie zurück.

    l: Herr Ludwig wollte mir offensichtlich einen Gefallen tun, indem er meinte, der Kurs würde die Zeit seines Lernens beschleunigen. Wobei die Irrtümer aufgehoben, nicht bestärkt werden sollen.

    s: Auf meine Frage, wie seine Lernzeit denn beschleunigt wurde, räumte Herr Karl dann ein, dies ironisch gemeint zu haben. Ob sich die Zeit des Lernens beschleunigen könnte, würde Herr Karl Ludwig die Verbindung zu seinem Schutzengel als aktive Freundschaft pflegen? Immerhin glauben rund 75 % der Us-Amerikaner an einen Schutzengel, in Europa sollen es 50 % sein. Ihm Liebe zu schenken, stärkt ihn und die Verbindung - wir lernen zusammen - das ist Eigenverantwortung.

    m: Die Beziehung zu seinem eigenen persönlichen Schutzengel ist eine Möglichkeit, die Trennung zu überwinden, indem die Verbindung gefühlt wird und wir bemerken, niemals allein durch die Zeit gewandert zu sein. Es wurde bestimmt, auf den Händen der Engel durch die Zeit getragen zu werden. Wir nehmen diese Liebe nicht an, wenn wir den Ego-Wünschen in die Unzufriedenheit folgen. Das Meer fruchtloser Wünsche ist tief und bewegt, lebendiges Wasser ist magnetische Liebe - die unser Engel für uns empfindet. In Ergänzung zum Heiligen Geist kann auch unser Schutzengel mehr und schneller lernen, eine offene Kommunikation mit uns neu zu beleben.

    n: Wenn die Absichten der Person in Resonanz mit dem Schutzengel stehen, empfangen wir rechtzeitig ein Signal, das uns die Möglichkeit gibt, Gefahren zu meistern. Wir schützen uns, indem wir unseren Schutzengel mit liebevoller Dankbarkeit ernähren und energetisch versorgen. Wir geben, um zu erlangen; wir erlangen, indem wir geben. Die Pflege der Beziehung zu unserem Schutzengel kann uns helfen, zu erkennen, wem wir vorher diese Energien "anvertraut haben" - nämlich einer Ego-Matrix aus Begrenzung, Überheblichkeit, Neid, Konkurrenz, Hass und Kampf. Mit Hilfe der Bewusstwerdung unserer geistigen Begleiter können wir einen neuen Kreis der Seele betreten lernen.

    Indem wir dem alten Kreis des Ego-Bewusstseins keine weiteren Energien zukommen lassen, lernen wir (in dessen Abwesenheit) die Anbindung an das Feld der vollkommenen Freude.

    o: Gerechtigkeit entsteht in der Anerkennung des Faktums, niemals objektiv urteilen zu können. Wir wissen wieder, nichts erkannt zu haben. Wir sind als Richter über die Welt völlig ungeeignet, daher ist das Aufgeben des Urteils an sich logisch. Einzig das Ego vertraut seinem temporären Wissensstand und fällt damit regelmäßig mit dem Haus in die offene Tür.

    p: Recht mit einem subjektiven Urteil des Egos zu verbinden, führt zur gefühlten Abnabelung von der Unendlichkeit. Wer könnte dem vertrauen, das er verurteilt?

    r: den Gesetzen zu vertrauen, die im Umgang mit dem Heiligen Geist bestehen, bestärkt auch unseren Schutzengel. Wir gewinnen Freiheit, indem wir erkennen: Es gibt keinen Mangel.

  20. #45

    AW: Zurück zu Wundern: Freude und Friede

    Wollte noch darauf hinweisen, mich hier nicht auf den Kurs, sondern auf ein Gespräch mit Karl Ludwig bezogen zu haben.

    Wichtig wäre noch der Hinweis, im Umgang mit Allem, was ist, immer zuerst die Gegenwärtigkeit des Heiligen Geistes im Gegenüber als Kommunikationsmedium zu wählen.

    In diesem Licht stehend, gibt es nichts, was uns feindlich gesonnen wäre. Wir sonnen uns in der Gewissheit, mit der gemeinsamen Absicht verbunden zu sein, die Zweifel und Angst unmöglich macht.

    Insgesamt sollen diese Worte nur klarmachen, wie tiefgründig die Struktur des Kurses ein didaktisches System abbildet, Bewusstheit über unsere Möglichkeiten zu erlangen. Wer wirklich lernen will, wie der Kurs funktioniert, kommt mit "Querlesen" eher zu einem kontraproduktiven Ergebnis. Die Bereitschaft, ein komplexes Denksystem erst zu erfassen und dann aus Einsicht und Erfahrung nicht mehr bewerten zu müssen, gehört dazu.

    Bevor wir kalten Tee in einer vollen Tasse ersetzen können, müssen wir Raum für neuen Inhalt schaffen.

    Wenn Teile des Alten in der Tasse verbleiben, kann auch der frische und heiße Tee nur ein laues Getränk bewirken.

    Je mehr alten Tee wir aus der Tasse entfernen, umso frischer schmeckt das Neue.

    Immer vom Heiligen Geist aus Fühlen, Denken und Handeln - wollte ich nur nachtragen. Alle lernen zusammen, ein selbstentfaltender Prozess der Einen Seele.

    Sagen wir es einmal so: Der Kurs beinhaltet die oben angesprochenen Wirkebenen, spricht aber nicht über Engel, Schutzengel und Hierarchien, da wir an der Hand des Heiligen Geistes einen Führer haben, der in uns Vollkommenheit wahrnimmt und uns mit Brief und Siegel versieht.

    In diesem Licht ist Vertrauen möglich und Angriff unmöglich. Wenn Angriff unmöglich ist, ist Frieden möglich. Würden wir, wie Faust, mit einem Ego dorthin gehen, hätten wir weder Brief, noch ein entsprechendes Siegel auf der Namensrolle. Mit dem Heiligen Geist an unserer Seite werden wir als das erkannt, was wir sind:

    Wanderer auf dem Weg zurück zur Vollkommenheit. Alle Wege führen zu dieser Absicht unseres Freundes. Alle sind Einzigartig und doch gleich in ihrer Vollkommenheit. Wir erinnern uns, indem der Heilige Geist unseren Freund in uns erkennt. Dann sehen wir auch die Heiligkeit im Gegenüber aufleuchten.

    Auf dieser Ebene ist Kommunikation möglich, die zur Kommunion führt. Zum Erkennen des Göttlichen im jeweiligen Gegenüber.

    Statt die unbewusste Oberflächlichkeit des Egos zu bemäkeln und zu brandmarken, legen wir mit unserem Freund eine Kerze auf den Altar der Seele eines gemeinsamen Freundes und warten, bis das Licht sich dort ausbreitet. Darin sehen wir uns.

  21. #46

    Praxis der Freude

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    Freude ist ein ausstrahlender Aspekt der Liebe, und Liebe umschließt die Felder von Wahrheit, Schönheit und Güte. Liebe ist die Wahrheit, Schönheit ist die Folge von Wahrheit, Güte ist die Folge von Liebe. Liebe ist immer maximal und daher sind ihre Emanationen von Freude, Wahrheit, Schönheit und Güte grenzenlos.

    Die Praxis der Freude könnte im Erreichen des Seelenbewusstseins gipfeln, in der Frequenz der vollkommenen Freude. Im Entdecken unserer kreativen Seelenkräfte nutzen wir alle Phänomene, die dazu führen, mehr Freude als Groll aufzunehmen.

    Das Bewusstsein ist das Zentrum dieser Bilanzwaage, die zwischen Groll und Freude einen einzigen Punkt besitzt, der die Mitte beschreibt, aus dem Liebe und Freude mühelos fließen. Dieser Montagepunkt der vollkommenen Freude ist Frieden. Frieden ist, die Liebe zu Gott im Herzen zu tragen.

    Im weiter oben angeführten Buch „Freude und Heilung“ von Torkom Saraydarian werden 3 praktische Tipps gegeben, die ich hier sinngemäß weitergeben möchte.

    1. Meditation über die Tugenden
    2. Kausales Denken
    3. Schönheit

    Zu 1.: Was ist Meditation?

    A: Innenschau ist Meditation, wir betrachten unseren Gedankenfluss aus einer Beobachterperspektive. So als wären wir eine Katze, die sich vor ein Mauseloch setzt, und auf die Maus wartet, nur, dass hier die weißen Mäuse unsere Gedanken darstellen. Gedanken, aufgrund derer wir uns wie der Elefant im Porzellanladen verhalten.

    Gedankenbeobachtung bedeutet, zwanglos die weißen Mäuse aus dem Loch kommen zu lassen und zu beobachten, wie weiße Gedankenmäuse kommen und gehen.

    Gedankenkontrolle bedeutet, bestimmte Gedankenformen vor dem Denken abzulehnen. Im Falle der Meditation über Freude wären diese Gedankenformen die weißen Mäuse die Plakate mit den Aufschriften: Angst, Wut, Gier, Hass, Hässlichkeit, Angriff, Selbstbetrug trägt.

    Wir lassen diese weißen Mäuse nicht nur zwanglos ziehen, wie in der Gedankenbeobachtung, wir verhindern quasi ihr Auftauchen, indem wir das Mauseloch mit Freude abdichten. Unsere Freude ist ein Schutzschild, denn Freude ist für schlecht gelaunte Gedankenformen unerträglich.

    In der Gedankenkontrolle ahnen wir das Auftauchen, lehnen die Annahme, die WAHR-Nehmung des Gedankens jedoch ab. Wir ziehen es daher vor, anfangs einen anderen Gedanken zu wählen, später gelangen wir zum Punkt der Gedankenleere.

    Gedankenleere ist das Ziel aller Meditationsanleitungen, das Erkennen des Reinen Bewusstseins hinter dem Denken. Nicht der Verstand zu sein, bringt die Seele zum Vor-Schein, also zum Leuchten. Dieses innere Leuchten der Seele ist ein Montagepunkt des Bewusstseins im Energiefeld der Freude.

    Anweisungen an das eigene Unterbewusstsein können helfen, die Suche nach Freude in der Innenschau zu unterstützen. Nehmen wir an, wir würden den Gedanken:

    „Ich bin jetzt in der vollkommenen und reinen Schwingungsfrequenz der Freude.“

    Mit einem Energiequant der Freude verglichen, ist dieser Gedanke wie ein Tropfen in einem Meer sonstiger Gedanken und löst kaum eine Wirkung aus.

    Benutzen wir den Willen und verbinden ihn mit der Intention diesen Gedanken 7 Mal zu denken, ist die Wirkung stärker. Nutzen wir Zeit als prägenden Faktor und wiederholen die Übung im „Herunterladen von Freude“, können wir lernen, Freude induktiv und deduktiv aufzunehmen und weiterzugeben.

    Im Teilen von Freude liegt die Heilung der Innenwelt und damit auch dessen, was wir für wahr halten. Die Wahrheit der Freude hoch zu halten, ist eine permanente Auswahl die Gedankenaufbau genannt werden könnte – die Neukonstruktion von Leiterbahnen freudiger Gedanken im neuroplastisch veränderbaren Denkapparat. Aufbau und Nutzung positiver Gedankenformen ist eine Form von autonomer Selbst-Regulation, die es erlaubt, den Montagepunkt des Bewusstseins willentlich zu gestalten.

    Der Raum ist das Unbewusste, dem die Zeit entzogen wird, weiße Mäuse dazu zu benutzen, uns darauf hinzuweisen, was es uns eigentlich sagen möchte. Nun fühlt es Resonanz und nimmt strukturierte Gedanken wahr. Es spürt eine neue Offenheit in Zielrichtung innerer Harmonie und auf dieses Fehlen wollten uns die weißen Gedankenmäuse an sich hinweisen.

    Wenn wir Freude ausstrahlen, besitzt unser Unterbewusstsein keinen Grund mehr, gewisse Lernimpulse zu setzen, uns vom vorherigen Irrtum der Freudlosigkeit abzubringen.

    Stellen wir uns unsere Umgebung als von Freude durchdrungen vor, Freude liegt quasi in der Luft. Dann atmen wir diese Freude in sieben Atemzügen ein, danach in sieben Atemzügen wieder aus. Es kann beim Einatmen auch der obige Anweisungsgedanke in Gedanken wiederholt werden, während Freude eingeatmet wird.

    Nach dem Einatmen und damit der Lebenskraftstauung von Freude wird die gestaute Lebensfreude beim Ausatmen wieder in den Zustand ursprünglicher Harmonie aufgelöst. Wer sich in ärztlicher oder psychologischer Behandlung befindet, sollte vor den Atemübungen zur Freude seinen Arzt oder Psychologen befragen. Sich dem Unbewussten zu öffnen, kann hohe Wellenberge von Emotionen freisetzen, mit denen wir zuerst konstruktiv umzugehen lernen müssen.

    In acht Worten wäre ein Gedanke, der uns (zu 2. Kausal) mit Gott verbindet, so zu formulieren:

    „Gott ist Freude und daher bin ich es auch.“

    Bei diesem Gedanken sind Warnhinweise unnötig, er verbindet (über den Heiligen Geist) mit der Quelle der Gedanken.

    Auch diesen Gedanken können wir induktiv einatmen und deduktiv ausatmen. Dieser Vorgang könnte mit Lebenskraftstauung umschrieben werden. Kausales Denken führt zur Anbindung an Lebenskraft über geteilte Gedankenformen.

    Schönheit als dritter Aspekt der Seelenschulung drückt sich in allen Bereichen des Lebens aus. Wir beobachten Schönheit. Wir denken über die Formen von Schönheit nach. Wir fühlen Schönheit. Wir fühlen die Schönheit in uns. Wir sind Schönheit.


    Körperlich sehen wir Schönheit in einer grazilen Haltung, in der Anmut der Bewegungen, in der Symmetrie und Harmonie der Gesamtheit, in der Präsenz und vor allem der Ausstrahlung. Spirituell sehen wir die Schönheit im Licht.

    Schönheit ist der Ausdruck unserer kreativen Freude, am Leben zu sein. Dankbarkeit für das Leben drückt sich in Schönheit aus, die von innen erstrahlt. Freude macht schön, wach und fließend – die verkrampfte Maske der Persönlichkeit schmilzt dahin.

    Freude ist wie ein Heizstrahler in einem Wachsfigurenkabinett: Was vorher starr, tot und leblos wirkte, beginnt neue Formen zu bilden. Freude verwandelt die verkrusteten Formen in etwas Lebendiges. Freude ist der natürliche Zustand unseres Geistes. Nicht-Freude ist Verkrustung und die Eierschale des Egos.

  22. #47

    AW: Praxis der (Ab)-Wehrlosigkeit

    Ein praktisches und ehrliches Bespiel für Abwehrlosigkeit aus meinem "Lehrplan":

    Das Dach ist eingebrochen

    Seit rund 50 Tagen sitzen meine Vermieter einen abgescheerten Dachbalken aus. Sie scheer(t)en sich keinen Deut um meine berechtigten Sicherheitsinteressen, kündigten an und sitzen aus. Mittlerweile sackt es immer weiter ab. Mein Ego könnte ausrasten, Schuld verteilen und Dunkelheit hinter ihnen sehen. Meine Seele rät mir, das Licht hinter der Dunkelheit wahrzunehmen - den Nutzen und die Erkenntnis der Situation als Lehre und Herausforderung zu betrachten.

    Morgen läuft die "Not-Frist" ab, sie heben es nicht nötig, zu reagieren. "Ich" verstehe nun die Systematik ihrer Ego-Machtspiele und den damit verbundenen Energiediebstahl. Sehe ich ihre Energielosigkeit in der ursächlichen Entstehung, ist es nur ein Hilferuf. Hinter der Dunkelheit ihres Egos sehe ich das Licht ihres Selbstes.

    Damit erklärt sich auch meine heutige Gedankenübung:

    "Wunder werden im Licht gesehen, und Licht und Stärke sind eins."

    Klar bin ich auf physischer Ebene um "meine Investitionen" in dieses "System der Dinge" beunruhigt, ist aber nur eine Gelegenheit, die Raubtiere in meinem Kopf davon abzuhalten, auf "Kriegspfad" zu gehen.

    Es gibt Abwehr- und Annäherungsstrategien, wenn ich das Ego ablehne, kann ich nicht daran vorbei zum Licht dahinter blicken. Da mich mein Ego uf alle möglichen Arten veräppelt hat, ist es notwendig, diese irrtümlich gewählte Abwehrstrategien aufzugeben und die Situationen anzunehmen, wie sie sind.

    Auf das Licht hinter einer dunklen Situation zu blicken, sendet eine offene Angebotswelle an den Heiligen Geist im Löwen, sich friedlich neben das Lamm zu legen und die physischen Betrachtungsmuster "metaphysisch" zu verknüpfen. Das Ego meiner Vermieter tobt, weil ihre Lügen kurze Beine hatten. Sie projizieren ihr Denken auf mich und glauben, sie könnten damit Macht über meinen Geist gewinnen.

    Allerdings geben sie mir die Möglichkeit, Macht über mein Ego zu gewinnen, indem ich gezwingen bin, es immer besser unter Beobachtung zu stellen. Ich verzichte mal darauf, Recht-Haben-zu-Müssen und gehe nicht zum "berechtigten Gegenangriff" über. Ich sehe das Licht einer Lösung, was als "Angebotswelle bezeichnet werden könnte.

    Daher können Wunder nicht in der Dunkelheit gesehen werden. Dunkelheit ist eine Angriffswelle und schickt die Raubtiere im Kopf auf Kriegspfad, bevor unser Bewusstsein dies bemerkt. Eine alte abgenudelte Schallplatte, die immer wieder an den gleichen Stellen hängenbleibt.

    Zur Eigenschaft der Wehrlosigkeit durchlaufe ich gerade meinen Praxistest. Eine Welt voller HB-Männchen nutzt doch Niemandem. Zwar hätte jedes HB-Männchen Gründe genug, in die Luft zu gehen, die Offenheit für die Wirkungsweise des Heiligen Geistes (durch Wunder zur Beschleunigung der Berichtigung von ursächlich defizitären Betrachtungsperspektiven) geht dabei verloren.

    Als Ego fühle ich mich in dieser Situation lebensgefährlich bedroht, meine Ego-Resonanzmitwelt fordert "Reaktionen".

    Einzig eine Bekannte drückt Mitgefühl aus, indem sie sagte: "Das Dach wird schon nicht einstürzen."

    Der Rest hat sich eigentlich nur an genüßlich an den Qualen meines Egos erfreuen dürfen. Da wird ein Ego von einem Ego gequält und ein weiteres Ego geilt sich daran auf, indem noch Öl ins Feuer gegossen wird. Was zwar rational richtig sein mag, aber die ursächliche Intention der Konfliktfreiheit unmöglich macht, denn ich reagiere auf andere Menschen, in einer Art, die damit an Manipulation grenzt.

    Es wäre jedoch unmöglich, Frieden zu finden, hinge er davon ab, wie die anderen Egos reagieren. Mache ich meinen Seelenfrieden von den Verhaltensweisen anderer Körper abhängig, wäre ich hilf- und machtlos. Lasse ich eine Situation offen, bestehen noch alle Zukunftsvarianten.

    Angriff schließt Frieden aus. Ihnen fehlt ja nur Energie.

    Sie beteten ihren Geldgötzen und Lügengeist an und wollen von ihm loskommen. Es wird ihnen nicht leichter fallen, sich selbst zu Erkennen, sehe ich weiter die frühere Dunkelheit in ihnen. Auf die Wünsche der Seele hinter ihrem geistlosen Ego-Verhalten zu blicken, erfordert Vertrauen, Ehrlichkeit, Tolerant, Sanftmut, Freude und Wehrlosigkeit.

    Eigenschaften über andere Menschen formuliere ich jetzt in der Vergangenheitsform. Ich weiß ja nur, wie sie4 bisher waren. Wie sie sein werden, ist jedoch hinterlegt. Die "metaphysische Durchdringung" im "Profiteure-Ordner".

    Folgen noch die Eigenschaften Großzügigkeit, Geduld, Gläubigkeit und geistige Offenheit.

    Da der Begriff Gläubigkeit recht "negativ besetzt" erscheint, wähle ich hier "Zweifelsfreiheit" Wenn ich keinen Zweifel daran hege, dass das Problem gelöst sein wird, bleibt diese Zukunftsmöglichkeit offen. Halte ich dieses für unmöglich, weil es bisher so war, kette ich sie in ihrer Dunkelheit an. Das ist ja nicht wirklich unser Wille.

  23. #48

    Großzügigkeit

    In der Großzügigkeit entdecken wir Größe und Zügigkeit. Wir könnten zügig größer werden, trennen wir uns von dem Gedanken, dass Großzügigkeit bedeutet, etwas aufzugeben - wenn es weggegeben wird. Nur das, was wir geben, können wir behalten.

    Wähle, was Du anderen gibst, und Du entscheidest, welche Gaben Du behältst. Selbst-interesse ist wohlverstandener Eigennutz, denn mir nutzt nur, was allen nutzt. Nicht am Selbst im Gegenüber interessiert zu sein, schließt das Desinteresse am eigenen Selbst mit ein. Selbst-vergessenheit drückt die Ausblendung des Einen Selbstes aus.

    Das Selbst hinter unserem Ego ist identisch mit dem Selbst hinter dem Ego des Gegenübers. So sucht Großzügigkeit die Gaben zu teilen, die geteilt werden können. Was das Selbst nicht teilen kann, besitzt dann keinen Wert mehr.

    Auf der physischen Ebene ist Großzügigkeit vom Mitgefühl geleitet. Im Vertrauen auf unsere ewigen Gaben sind wir ehrlich zu uns selbst und wissen sie zu mehren, indem wir anderen eine Freude machen.

    Auf der emotionalen Ebene bewirkt das großzügige Verschenken von (materiellen) Lebensmöglichkeiten ein Feedback von Lebensfreude. Großzügigkeit ist wohlverstandener Eigennutz für die eigene Gefühlswelt in einem Resonanzsystem.

    Auf der mentalen Ebene betreten wir mit Großzügigkeit ein Geistfeld der Kooperation und des höchsten gemeinsamen Nutzens, was uns geistige Leichtigkeit erleben lässt. Innerhalb der kognitiven Grenzanlagen des Egoismus ist Leichtigkeit und Mühelosigkeit schwerlich zu erreichen. Die Blackbox des Egos trennt uns von der Natürlichkeit verbundenen Seins und konstruiert Gründe für gedankliche Grenzlinien.

    Auf der intuitiven Ebene verbindet gelebte Großzügigkeit mit den Energien des Altruismus, einer natürlichen Eigenschaft eines liebevollen Universums. Intuitiv spüren wir, dass liebevoller Altruismus unserem Selbst hilft, sich zu entwickeln.

    Spirituell nähern wir uns dem Selbst, zeigen wir Interesse am Selbst im Gegenüber. Wie könnten wir lernen, mit uns selbst achtsam umzugehen, (be-)achten wir das Selbst im Gegenüber nicht?

    Kollektiv stehen wir an einer globalen Weggabelung mit den Pfeilen:

    Gnadenlose KO-n-kurrenz (Ego-Begrenzung und Geiz)

    Bedingungslose Koooperation (Selbst-Entwicklung und Großzügigkeit)

    Erkennen wir, dass die Gaben unseres Freundes ewiger Natur sind, wird klar, warum dieses Schatzhaus in der Zeit niemals leer sein kann.

    Offene Hände geben, was ihnen gegeben wurde. Da Jeder ohnehin alles bekam, ist es nur ein zeitlicher Ausgleich. Kein qualitativer, einzig ein temporärer Ausgleich - der keinen Unterschied beinhaltet. Wie das Wunder beschleunigt Großzügigkeit die Zeit des Lernens.

    In der Anbindung an vergängliche und veränderliche materielle Güter verlieren wir geistige Freiheit. Jede Investition in dieses Ego-System der Dinge fehlt auf der anderen Seite unserer Bilanzwaage. Vergängliche Güter werden von der Ewigkeit nicht gewogen. Was wir im Herzen tragen können, das findet Einlass in die Ewigkeit.

    Nicht Großzügig zu sein, ist ein kurzlebiger Gewinn. Nach dieser Form von Existenz weiter an irdischen Besitz gebunden zu sein, bedingt einen weitaus höheren Preis, als uns zur physischen Lebenszeit klar wird.

    Auf der Beerdigung eines äußerst reichen und zudem geizigen Mannes trat ein Freund der Familie an den Sarg, beugte den Kopf und schien mit dem Toten zu sprechen. Später fragte die Witwe: "Was hast du zu ihm gesagt?"

    "Ich hab ihn gefragt, welchen Besitz er am Ende mitnehmen konnte."

    "Was hat er gesagt?"

    "Nichts."

    Bindung und Anhaftung an Vergänglichkeit erzeugt Leiden und Verlust. Eine Anbindung an die Ewigkeit unserer wirklichen Schätze erzeugt Unabhängigkeit und Nicht-Verhaftet-Sein. Nicht-Verhaftet-Sein erzeugt geistige Beweglichkeit, daher Zügigkeit.

    Zügigkeit entsteht, wissen wir wieder, wohin wir wirklich wollen. Ob wir die Zügel dem zügellosen Ego oder dem Altruismus des Selbst übergeben, ist die eigentliche Grundsatzentscheidung. Mäßigkeit ist eine Tugend, die mit Stärke und Kraft einhergeht.

    Was wäre für das Ego jemals genug?

    Das Selbst ist der Seele genug. Licht, Freude und Frieden sind die Güter, die unsere Seele auf dem Weg dorthin sammelt.

    Je mehr Dinge und Gegenstände diesen Raum füllen, umso weniger Platz bleibt dem Selbst in der Seele.

    In Maßen liegt Genuss, im Übermaß entsteht das Leid. Das Ego ist nicht aufzufüllen.

    So liegt die größte Freude darin, anderen eine Freude zu schenken. Siedeln wir diese zwar noch auf materieller Ebene an, sind die emotionalen und mentalen Effekte ebenso bis in die intuitiven und spirituellen Ebenen hinauf wirksam. Ein Resonanzsystem wird berührt und gibt eine entsprechende Antwort. Wir wir in den Wald hineinrufen, so schallt es eben zurück - das Gesetz der Resonanz.

    Großzügigkeit setzt eine Ursache, deren Wirkungen vielfältig sind und ist daher ein "Plussummenspiel".

  24. #49

    Geduld

    Geduld

    1. Geduld ist Seelenruhe, die entsteht, blicken wir aus der Ewigkeit auf die Zeit.


    2. Sind wir uns sicher, dass die Zeit nicht über die Ewigkeit obsiegen kann, sind wir uns des Ausgangs der Reise bewusst. Es ist unmöglich, in der Zeit zu scheitern.


    3. Mag mir die Zeit noch unbekannt sein, zu der sich Dinge offenbaren, ist Geduld die Tugend, Fragen zu stellen und die Antwort abzuwarten.


    4. Das Urteil steht dem Wunder im Weg. Wenn das Ego seine Welt ins Außen projiziert, und keine genaue Kopien seiner „Weltdefinition“ vorfindet, ist es enttäuscht.


    5. Immer, wenn ich diese Enttäuschung nun bemerke, sehe ich mein Ego. Es hat die Frage schon beantwortet, bevor sie offen durchdacht wurde. Geduld beginnt mit Geduld unserem Ego gegenüber.


    6. Das Ego ist ein verängstigtes kleines Kind, im Schmerz gebildet, um das Herz zu schützen. Mit Gewalt können wir es nicht vom Nutzen der Aufgabe seiner Angst überzeugen. Diese Aufgabe der Angst ist das Wunder, die Symptome der Angst sind vielfältig, aber insgesamt einfältig. Es gibt nur Angst oder Liebe - fehlt die Angst, ist Liebe spürbar.


    7. Lehnen wir das Ego im Gegenüber aktiv ab, beginnt die Raubtierdressur. Wir sind Meister im Kampf um Ego-Projektionen, das Recht-Haben-Wollen unserer „Verstandespartition“ führt uns auf das Schlachtfeld.


    8. Sachlogische Gedankengebäude werden in der Arena mit Emotionen verknüpft und Feindbilder entstehen. Urteile werden wie Netze über die Gegner geworfen und mit dem Dreizack wird die Wunde nachgebohrt. Schließlich sind wir das Gute und alle anderen damit die Bösen. Wir haben das Urteil gepachtet, die Welt als feindlich, gefährlich und Angst erzeugend einzustufen und jeder unserer Angriffe ist damit gerechtfertigt.


    9. Nur aus Angst heraus handeln wir derart ungeschickt, hilflos und unbedacht. Angst ist immer ein Hilferuf nach Liebe. Wir lieben unser Ego als einen „verrückten Verwandten“, doch es wäre töricht, sein Geplapper für bare Münze zu nehmen. Es phantasiert sich eine Welt im Wahn, deren Ursachen darin gründen, keine Liebe im Herzen zulassen zu WOLLEN.
    10. Es ist die Tragik unserer Zeit, noch nicht an einer Zeitlosen Spirituellen Synthese arbeiten zu wollen, denn noch verteidigen wir die Ego-Welten aus Irrtümern. Geduld bedeutet hier, dem Ego im Gegenüber keine Wirkung zu verleihen, indem ihm Zeit und Raum entzogen wird.


    11. Denke ich die Leitgedanken, entziehe ich dem Unbewussten Zeit.


    12. Spüre ich die Wirkung der Gedanken in meinem Körper, entziehe ich dem Unbewussten den Raum für seine „Horrorshow“ des verletzten inneren Kindes.


    13. Einst wurde bewusst an der „Imprägnierung des Unbewussten“ gearbeitet, Es war Teil der Grundstufen jeder Geistesschulung.


    14. Geduld mit sich selbst ist beim Lernen wesentlich. Es macht für den Grundschüler keinen Sinn, sich mit den Abiturfragen zu beschäftigen. So sehe ich mein Ego als ein zu zähmendes Wildpferd an, das in einem Käfig gehalten wurde und an einer Angststörung leidet.


    15. Vertrauen aufzubauen, gelingt durch die Annahme des Lichtes in den Momenten, in denen wir nicht das Ego sind. Magnetische Freude imprägniert unsere Aura und Friede geht uns voraus.


    16. Friede für die Seele ist nicht gleichbedeutend mit Ego-Frieden. Wir verlernen einfach Schritt für Schritt, dem Ego in weitere Fettnäpfchen zu folgen. Es bisher getan zu haben, war nur ein Irrtum, keine Sünde.


    17. Sünden sieht das Ego immer im Gegenüber, bei sich selbst erkennt es Ausreden jedoch gern an und beschreibt alternativlose Handlungszwänge. Diese sollen belegen, warum nur zum „berechtigten Gegenangriff“ übergegangen wurde. Nach einigen kausalen“ Wenn-Dann-Sonst-Verknüpfungen“ ist das Ego „natürlich“ bereit, das „emotionale Kriegsbeil hinter dem physisch- mentalen Konflikt“ zu begraben.


    18. Nur das Ego straft seine Mitwelt ab. Nur das Ego spielt den Richter über den Lehrplan des Geistes im Gegenüber. Für die Seele und ihren eigentlichen Bewohner, das Selbst, ist Geduld in der Seelenruhe begründet, dass dem Ego die Kraft für Konflikte ausgehen wird. Ohne Zweifel.


    19. Da sich das Selbst der allerletzten Deutung unserer tatsächlichen Unschuld bewusst ist, gibt es die Seele auf, über das Ego Schuld nach außen zu projizieren. Wir verlernen es, indem wir den Geist schulen, sich zu konzentrieren und bestimmte Tugenden in ihren Licht- und Schattenaspekten zu durchdenken.


    20. Ein möglicher Schattenaspekt übermäßiger Geduld wäre es, das Ego in seinen Irrtümern zu stärken. Wie schmerzhaft es dem Narren des Egos erscheint, die Krone des Selbst wieder abzulegen, kann nachvollziehen, wer sich dieser Aufgabe gewidmet hat. Immer nur auf das Ego im Gegenüber hinzuweisen, ist Projektion. Sätze die mit: „Ja, aber…“ beginnen, sind an dieser Stelle typisch für die Doppelanbindungen.


    21. Die Ebenen-Verwechslung, das emotional verletzte Egodurch Druckwirkungen und Drohgebärden zum Aufbau von Vertrauen zu bewegen, ist letztlich kontraproduktiv und stärkt das Gegenteil.


    22. Schöpfung ohne Gegenteil erfolgt aus dem Gefühl bedingungsloser Liebe, aus der Anwesenheit von Liebe im Herzen. Der gefühlte Mangel an Liebe ist durch die Anwesenheit von Angst bedingt. Angst wird nicht durch Zorn geheilt. Geduld ist wie Wasser auf die Mühlen der Ewigkeit. Zeit haben wir ohne Zweifel genug. Es ist immerhin diese Ewigkeit, die unsere Zeit und den dafür Raum erschafft.


    Wäre es nicht töricht, anzunehmen, die Ewigkeit würde einen Mangel an ZEIT oder RAUM aufweisen können? Gelassenheit ist es, die Finger vom scheinbar „berechtigten Zorn“ zu lassen. Die Wut auf das Ego im Gegenüber ist wie ein Stück heiße Kohle – wir verbrennen uns die Finger daran und wollen doch nicht lernen, die verkrampfte Faust des Egos-Faust zu öffnen. Wenn wir die Faust öffnen und die heiße Kohle - die alleinige Fokussierung auf den Eigennutz – fallenlassen, lässt der Schmerz irgendwann nach. Wir bestimmen damit nur die Zeit, wann die Faust es aufgibt, sein Heil im „Faustkampf“ zu suchen. Bis dahin sollten wir Geduld üben.

  25. #50

    Zweifelsfreiheit - Gläubgkeit

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    Erst der Zweifel ist es, der aus Wissen wieder Glauben macht. Gläubigkeit ist in erster Linie Zweifelsfreiheit über die Existenz unserer Verbindung zur Geistigen Welt und damit zu Gott. Wie sicher wir uns mit Gott verbunden fühlen, entspräche insofern dem Maß an Gläubigkeit, bis entstehendes Vertrauen in die Liebe unseres Freundes den Zweifel ersetzt, und aus Glauben wieder Wissen macht.


    Gläubigkeit ist die Einsicht, dass nicht einige, sondern alle Dinge wiederhergestellt werden, da es nur ein Problem zu erkennen gibt: Alle Probleme dem Heiligen Geist zur Lösung anzuvertrauen. Es klingt zunächst irrational, doch sehen wir auf unsere bisherige Urteilsfähigkeit, wäre es letztlich folgerichtig.


    >>“Alle Probleme einer einzigen Antwort zu übergeben heißt, das Denken der Welt voll und ganz umzukehren.“<< (1)


    Wir vertrauten auf das Urteil des Egos und sind immer wieder gegen die Wand gelaufen. Das Tempo des Irrsinns einfach nur beständig zu steigern, führt nicht zur Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass nur der Heilige Geist alle Lebensbücher kennt und daher die nötige Übersicht besitzt, alle Probleme aus dem Selbst heraus zu lösen. Nach der Erkenntnis, nichts zu wissen, könnte die Aufgabe des Urteils die Freiheit von Schuld erschaffen, die Vergebung ermöglicht.


    In dieser Befreiung des Geistes liegt die Zweifelsfreiheit darüber, dass alle Dinge richtiggestellt werden. Wie weit der rationale Zweifel an dieser Zielvorstellung nagt, hängt vom Grad ab, in dem wir uns zu öffnen lernen. Wenn die Befreiung aus den Ketten des Egos möglich sein soll - und sie soll möglich sein, wird im Kurs gesagt – dann muss diese Befreiungsmöglichkeit in unserem Selbst angelegt sein. Wäre sie im Außen zu suchen, könnte es sein, sie nicht zu finden.


    So ist die Befreiung aus den Ketten des Egos das Erreichen der Zweifelsfreiheit darüber, ein Selbst und nicht ein Ego zu sein. Die Befreiung von der Schuldknechtschaft meines Egos kann nur in meinem einen Selbst zu finden sein. Das Denken und die Gedanken mit diesem Selbst zu teilen, dient die Geistesschulung des Kurses.


    Wir können Illusionen des Egos nicht mit der Erkenntnis des Selbst versöhnen, entweder sind wir begrenztes Ego oder wir sind unbegrenztes Selbst. Völlige Abstraktionsfähigkeit ist der natürliche Zustand unseres Geistes. Wie nah die Erklärung dafür lag, verstand ich erst gestern wirklich. Ein Freund erklärt mir eigentlich seit zwei Jahrzehnten von genau dieser „multimedialen Wahrnehmung“ und ich habe ihn nie wirklich verstanden. Ich konnte mir eben nicht vorstellen, was ich mir nicht vorstellen konnte, da ich keine Vorstellung davon hatte, wie er die Welt als Gesamtheit wahrnimmt.


    Zweifelsfreiheit darüber, wer wir wirklich sind, in dieser völligen Abstraktion von allem, was nicht das Selbst ist, könnte als ein Ziel des Kurses gelten, denn Zweifelsfreiheit über die Anwesenheit Gottes in meinem Geist bedingt die Aufhebung der Angst und die Einstellung der Schuldprojektionen des Egos.


    Gott ist.


    Wenn Gott für uns nicht ist, sind wir das Ego.

    Wenn Gott für uns ist, sind wir das Selbst.


    Wenn Gott ohne Zweifel gesehen wird, ist unser Geist zweifelsfrei.


    So könnte diese Aufhebung des gespaltenen (Lügen-) Geistes, der mit gespaltener Zunge spricht, das eigentliche Ziel des Kurses sein. Indem wir die Gedanken annehmen, die wir mit unserem Selbst teilen, fügen wir unserem wachsenden Schatz an ewigen Gaben weitere Selbsterkenntnis hinzu.


    Wenn wir diesen Schatz mit der Welt teilen, stehen sie durch die Brücke des Heiligen Geistes zum Selbst allen zur Verfügung, die dieses neue Geistfeld der Seele aufsuchen. Wir könnten daher sagen, der Kurs schult diese schöpferische und kreative Verwendung des Geistes, indem wir lernen, um Geben zu können. Es wird uns gegeben, um es zu geben, damit es gegeben wird.


    Sind wir darüber ohne Zweifel, schöpfen wir aus der Fülle allumfassender Liebe und ohne duales Gegenteil aus dem Selbst. Der reine Geist steuert die Materie. Nicht die Materie den Geist. Gläubigkeit ist es daher auch, die Herrschaft der physisch materiellen Ebene über den Geist nicht anzuerkennen. Wir sind Geist in einem Körper, nicht Körper mit zufällig vorhandenem geistigem Bewusstsein.

    Wir sind, wie Gott uns schuf.



    Nehmen wir an, Du könntest diesen Gedanken ohne jeden Zweifel zu 100 % akzeptieren, dann wärest Du von den Ketten des Egos befreit. Verneinen wir die Möglichkeit des Egos, Zweifel zu säen und Zorn zu ernten, lehnen wir die Wirkung von Illusionen ab.

    Ich habe an sich keine Probleme. Ich hatte einfach nicht erkannt, dass sie von meinem Ego konstruiert werden. Ich habe Illusionen die Bedeutung von Problemen verliehen und gehofft, die Lösung dafür im Außen finden zu können. Illusionen können jedoch nur aufgelöst werden, indem sie als Illusionen erkannt werden.


    Illusionen wahr zu machen, ist die Bestrebung des Egos. Suche im Außen, nicht im Selbst.


    Wahrheit wachzurufen, ist das Bestreben des Einen Selbstes. Suche im Selbst, nicht im Außen.

    (1) Seite 15, Handbuch, Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag

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