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Thema: Ein Kurs in Wundern

  1. #151

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Was ist das Ego?

    In den 10 Lektionen, die dem zitierten Text folgen, wird das Ego praktisch beleuchtet. Bin heute bei Lektion 332 angekommen, was bedeutet, noch 33 Übungstage vor mir zu haben, bis der Kurs zum zweiten Mal durchlaufen wurde.

    Es kann von mir nicht gesagt werden, das Ego völlig überwunden und beleuchtet zu haben. Ich falle noch zurück in Zorn, Wut und Rachegedanken, doch sie fallen mir immer schneller als falsche Auswahl auf. Ohne Ego müsste letztlich vollkommene Freude und Liebe in meinem Geist sein, die sich durch nichts und niemanden daran hindern lässt, diese Wahrheit als wahr anzunehmen.

    Die Anwendung der Leitgedanken über nunmehr fast zwei Jahresperioden hat geholfen, die "Störfelder" unwirksam und die Verbundenheit wirksamer werden zu lassen. Was als Satan in einer anderen Ordnerdimension bezeichnet wird, könnte ebensogut EGO genannt werden. Als Satan ist es außen, als Ego ist es Innen.


    "Die Angst bindet die Welt. Die Vergebung gibt sie frei.

    Das Ego macht Illusionen. Die Wahrheit hebt seine bösen Träume auf, indem sie sie wegleuchtet. Die Wahrheit greift nie an. Sie ist einfach. Und durch ihre Gegenwart wird der Geist aus Phantasien zurückgerufen und erwacht zum Wirklichen. Die Vergebung bittet diese Gegenwart, einzutreten und ihren angestammten Platz im Geiste einzunehmen. Ohne Vergebung liegt der Geist in Ketten und glaubt an seine eigene Vergeblichkeit. Mit der Vergebung jedoch leuchtet das Licht durch den Traum der Dunkelheit, schenkt ihm Hoffnung und gibt ihm die Mittel, sich über die Freiheit klar zu werden, die sein ER-be ist.

    Heute möchten wir die Welt nicht wieder binden. Die Angst hält sie gefangen. Und dennoch hat DEINE Liebe uns die Mittel gegeben, sie zu befreien. Vater, wir möchten sie jetzt befreien. Denn indem wir Freiheit schenken, wird sie uns gegeben. Und wir möchten nicht Gefangene bleiben, während DU uns die Freiheit anbietest." (1)


    Sehen wir denn nicht, wie wir mit den Urteilen immer weiter in die Angst abgleiten?

    Sehen wir denn nicht, wie die Schuld uns in Ketten hält?

    Sehen wir denn nicht, wie der Tod zur Erlösung aus der Schuld benutzt wird, nicht das Leben?

    Sehen wir denn nicht, dass wir vor einer Welt voller Angst in das Schuldprinzip flüchten?

    Sehen wir nicht, dass der Tod nur einen Übergang darstellt?

    Sehen wir nicht, dass unsere Geister auf Gedeih oder Verderb miteinander verbunden sind?

    Sehen wir nicht, wie wir empfangen, was auch immer wir GEBEN?

    Sehen wir nicht, dass die Liebe sich nicht selbst verlassen hat, sondern sich SELBST in AKTION sehen möchte?

    Sehen wir nicht, wie die Liebe uns die Antwort auf alle "Hilferufe des Egos" hinhält?


    Das Zauberwort heißt: Unschuld.

    Wir sind keine geeigneten Richter.

    Da jeder einmal vom Ego befallen war, gibt es keinen Grund, diese identischen Symptome unterschiedlich zu bewerten.

    Da jeder einmal vom Ego befreit sein wird, gibt es keinen Grund, diese identischen Symptome nicht als jetzt schon aufgehobene - da vergebene - ILLUSIONEN anzusehen.

    Unschuld entzieht den Illusionen ihre scheinbaren Wirkungen, da sie sich auf ihre ewige Quelle zurückbesinnt: Liebe!

    Es gibt keinen Gegensatz zum Willen der Liebe. Der getrennte Wille, der Gottes Willen als "feindlich" einstuft, nimmt einzig eine Form an, in der unsere Quelle verleugnet wird. Die eigentliche Illusion ist die Annahme eines getrennten Willens.

    Doch davon wird die Ursache, Liebe, nicht berührt.

    Der angenommene, "rachsüchtige Gott" der Kirche, ist eine menschliche Vorstellung in unserem Inneren, die wenig mit christlicher Nächstenliebe zu tun hat.

    Daher teile ich den Zweifel von andere-dimension an der Richtigkeit eines strafenden Gottes, der rachsüchtig unseren Lebensfaden in der Hand hält, um jedes "VERGEHEN" in ewiger Strafe zu einer andauernden Wirklichkeit zu machen. Das wäre keine Liebe und kann daher nicht richtig sein.

    Das Ego bindet die Welt. Das Selbst liebt sie , bis sie glücklich ist...

    Freiheit ist es, Liebe zu sein, die alles umfängt. Das Urteil ist die Kette, die wir nicht sehen, bevor wir an ihrem Ende angelangt sind.


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 469

  2. #152

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Das Ego und seine Unmöglichkeit, die Welt zu lieben


    Liebe ist für das Ego mit der Gefahr der Auflösung verbunden. Das Ego besitzt in seiner "Geburtsdefinition" den Zweck der SELBST-Auflösung und die Verhinderung des Erkennens des Selbstes als EINS. Aus dieser (paradiesischen) Einheit gefallen, nutzt es den zweifelnden Verstand dazu, die "Unverbundenheit" einer verbundenen Schöpfung beweisen zu wollen und verstrickt sich in eine Wahrnehmungsfalle, falls wir es nicht sanft durch den Schmerz zur Liebe führen.


    Es ist entstanden, um das Herz vor dem Schmerz zu schützen, den es mit der Auswahl der trennenden Gedanken selbst erzeugt. Wir haben entschieden, eine Partition in unserem Geist als Ego, also "ICH" zu definieren, das getrennt von allem anderen existieren soll.


    Dann an dieser Trennung zu verzweifeln, ist die Folge dieser Auswahl. Hier wird Ursache und Wirkung vertauscht. Nicht Gott hat sich gegen uns entschieden, wir haben uns gegen Gott entschieden. Die Summe der Entscheidungen gegen Gott könnte als globales und kollektives Ego bezeichnet werden. Als universelles Ego könnte die vermeintliche Gegenkraft betrachtet werden - der Dämon Mensch in seinem Raupenzustand der Ego-Abgrenzung.

    Als geeintes Bewusstsein nehmen wir die Gaben der Vergebung an, die den Traum vom Ego-Konfikt hinwegleuchtet.

    Als geeintes Bewusstsein wird die Handlungsfähigkeit deutlicher, die wir tatsächlich besitzen:

    Als geeintes Bewusstsein sind wir auf ewig unschuldig und so, wie Gott uns schuf. Nennen wir diesen Soll-Zustand einmal den "Reinen Geist" ohne Gedanken, die beabsichtigen, ein Gegenteil davon sein ZU WOLLEN.

    Die Illusionen sind nichtig und werden samt und sonders in der Vergebung vergehen, noch während sie gewoben werden aus Gedanken, die auf falschen Wahrnehmungen beruhen. (1)

    Es ist das Licht, das vorhanden ist, sehen wir über die "Sünden" der Ego-Betrachtungsmuster hinweg zum Wahrheit, die wir dahinter auf ewig sind.

    Ich gebe es daher einsichtig und erleichtert auf, weitere Energie in den "Schadenszauber" des globalen Egos zu investieren. Es gibt eine Ebene, da liegen wir alle sicher in Gottes Hand und dort ist alles schon getan, von dem wir glauben, es sei noch zu tun. Wir brauchen nichts zu tun, außer zu sein, was wir immer blieben.

    Das globale Ego nicht durch Wirk- lichkeit und Wirk- samkeit zu unterstützen, müsste nach Adam Riese rechnerisch zu seinem Feldkollaps der falschen Matrix führen. Zur Aufhebung der Schuldwirkung...

    All-ER-Dings investieren wir immer noch in dieses energetische System der Wirksamkeit von Lügen, obwohl wir sie immer schneller durchschauen.

    Aus Sicht der Reinen Geistes in der Ewigkeit nur eine Frage der Zeit. Hier wurde die Vergebung hinterlegt, die alle Probleme gleichsam als Illusion des Egos erkennbar werden lässt. Ist nur das Ego, dass ein Raupendasein als Ewigkeitszustand annahm...

    Wie könnten wir ein Schmetterling sein, wenn wir mit Hochdruck daran arbeiten, uns wechselseitig als gefräßige Raupe zu definieren?

    Wird der Schmetterling nicht erkannt, sieht es sich nicht als Schmetterling und versucht nicht einmal, das Element Luft zu erkunden, sondern bleibt am Boden. Klar, wenn sich alle Schmetterlinge dieser Welt verabreden, am Erdboden verhaftet zu sein, dann scheint das so zu sein.

    Zum Glück weht der Geist, wohin er will. Dass die Schmetterlinge im Wind zu Fliegen beginnen, wer will es hindern?

    So sind stürmische Zeiten auch eine Möglichkeit, Fähigkeiten zu entdecken, die wir nicht für möglich hielten. Ohne die Flügel zu bewegen, erstarrt im Wind, sind wir wie ein kleines Kind, das träumt, vom Wind gefangen zu werden. Wenn wir anfangen, uns zu bewegen, erkennen wir die Möglichkeiten, die uns geboten werden.

    Schuld zementiert das Leid, Vergebung löst es auf. War nur eine falsche Wahrnehmung, die verändert werden kann. Nur ein Irrtum, nichts weiter. Kein Problem...

    Wenn sich alle im Irrtum befanden, sollte es nicht schwerfallen, diesen auch einzuräumen. Dann können wir noch einmal wählen, was wir zu sehen beabsichtigen. Dahin sollte der Blick gehen, damit der Nutzen des Egos für unsere Entwicklung deutlicher und greifbarer wird:

    Wie hätten wir erkennen können, was wir werden, könnten wir die Raupe nicht als Zwischenzustand wahrnehmen und damit eine Zukunftsausrichtung zu besitzen, die als attraktive Sogwirkung zu ihrer Ur-Sache führt?

    Erst wenn wir wissen, dass das Raupendasein überwindbar ist, erkennen wir den Nutzen der früheren Gefäßigkeit...

    Alle Wege der Raupen führen zu einem Dasein als Schmetterlng, es ist unsere göttliche Natur.


    (1) sinngemäß aus Lektion 334, "Ein Kurs in Wundern", Greuthof Verlag 2010, Seite 470 Übungsbuch

  3. #153

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "(2) Es ist der >>Wille<<, der den Willen Gottes als Feind sieht und eine Form annimt, in der dieser verleugnet wird. (3) Das Ego ist der >>Beweis<< dafür, dass Stärke schwach und Liebe Angst erregend ist, dass Leben eigentlich der Tod und nur das wahr ist, was sich Gott widersetzt." (1)


    zu (2) Hier wird die falsche Autonomie des Egos angesprochen. Das Ego verleugnet den übereinstimmenden Willen, den wir mit Gott teilen und WILL etwas sein, was nicht in Gott zu finden ist. Da jedoch alle Geschöpfe ihr Leben dem Leben verdanken, bleibt dem Ego nur die Anbetung des Todes, um die Liebe des Vaters zu verleugnen.

    Erst in der Vergebung wird erkennbar, dass unsere Geister verbunden sind. Die Ego-Kapitalterrorsten WOLLEN all-so eine Form annehmen, die dem Willen Gottes trotzt, was sie trotzdem nicht dazu macht, was sie nicht sind. Könnte akzeptiert werden, dass die UR-sache von Allem, was ist, Liebe ist, sind verbundene Geister und Gedanken denkbar. Haben wir jedoch unser egoistisches Gen im bedingungslosen Konkurrenzkampf lange genug ausgelebt, wird dieser Gedanke unmöglich, denn nur durch die Trennung von der Natur und der Mitwelt sind diese Prämissen des unverstandenen Eigennutzes haltbar.

    Wir greifen Gott im Gegenüber und in der Mitwelt permanent an und wundern uns dann, wenn diese negative Permation vor der "Simme des Gewissens" eine Form annimmt, die eine Rückkehr zur Wahrheit als Schwäche erscheinen lässt. Doch wenn Gott nur Liebe ist, sieht es aus der PErspektive des Egos so aus, als wäre die Rückkehr zur Liebe das Eingeständnis von Schwäche. Somit muss die Stärke Gottes Schwäche sein, ein Konzept, dass bei näherem Hinsehen natürlich auf dem Kopf steht. Denn dann muss Gott als außerhalb von uns gesehen werden...

    zu (3) Als Beweis, dass die Stärke Gottes schwach und die Liebe gefürchtet werden muss, gilt (Medeas) Schmerz. Sie wurde von ihrer "Seelen(ergänzungs)hälfte" getrennt und ihre "bessere Hälfte" wendete sich einer anderen zu. So beweist sich Medea, das rasende Ego, dass Liebe flüchtig und Gottes ewige Liebe vergeblich gesucht wird. Nein: Die ewige Liebe Gottes in der Vergänglichkeit des "Besitzen-Wollens" zu suchen, ist vergebens.

    Vergebens ist es, ohne Vergebung Liebe empfinden zu wollen. Die grassierende "Beziehungsunfähigkeit" mag ein Beispiel dafür sein, dass wir zwar ein mentales Konzept von Liebe besitzen, das eigentliche Gefühl "Liebe" jedoch gar nicht wirklich gefühlt wird. Wobei im Grunde "gelehrt" wird, Körper zu lieben...

    Doch wenn einzig ein "schöner Körper" liebenswürdig erscheint, wird die Liebe in den Kontext der Vergänglichkeit gestellt und die Geliebte mit dem Fluch belegt, diese "Liebe" zu verlieren, siegt die Schwerkraft doch wieder einmal und das Alter wird zum drohenden Damoklesschwert. Das Vergängliche in einem getrennten Körper zu lieben, ist eine Form von Liebe, die das Ego anbietet.

    Die Seele sucht ihre Ergänzungshälfte und zuweilen wird sie auch gefunden. Doch ist dieser "Seelenzwilling" ungeoffenbart in Gott, bis wir erkennen, dass sie dort ist und nicht in einem physischen Körper gefunden werden kann. Eigentlich ist alles "richtig" - aber es fehlt etwas...

    Erkennt die Seele jedoch, die göttlichen Seelenanteile in der Seele der "Ergänzungshälften" zu suchen, können diese verbunden erlebt werden und so werden sie im Spiegelbild der Beziehungen aus dem Ungeoffenbarten in das Geoffenbarte überführt und in Aktion ER-lebt.

    Dann können zwei Seelen ihre ewigen Gaben teilen und der Geist wird als EINS erkannt. Diese ER-fahrung kann der Körper für uns bereitstellen und in diesem Licht betrachtet, wird das frühere Gefängnis Körper für die Seele zu einem Ort, an dem sie sich selbst als Geist und göttlicher Gedanke erkennt.

    Die Beziehungsunfähigkeit des Egos, seine Unfähigkeit, die Welt als EINS zu lieben, findet sich in der gesellschaftlichen Beziehungsunfähigkeit wieder: Wir nehmen das Außen als von uns getrennt an, was natürlich bei näherem Hinsehen wiederum eine Illusion abbildet. Denn die ertrinkenden Flüchtlinge im Mittelmeer entfalten ihre emotionale und spirituelle Wirkung beim Abendessen. Sozusagen eine Eucharistie der vierten Art, eine Segnung mit dem Schmerz der Anderen...

    Doch wer angreift, will den Schmerz nicht sehen, den er damit bewirkt. Das Leid, dass sich das Ego selbst bereitet, wird zum "BEWEIS" für die Abwesenheit der Gegenwärtigkeit Gottes im Herzen und der Tod, der im Angriff auf Körper geboren wird, zum Beweis, dass das Leben vom Tode besiegt wird.

    Wenn Gott, also das Leben, vom Tode besiegt wird, bleibt zwangsläufig nur "LEBENDIG", was sich Gott, also dem unterlegenen Besiegten, widersetzt. Als Geistwesen sind wir Gedanken Gottes, die den Zyklen der Körper nicht unterworfen sind und sich aus dem Wissen um ihre Ewigkeit speisen. Doch dazu müssten wir erkennen und uns vergeben, uns den Tod und das Leid, die Krankheit und den Terror, die Lüge und den Hass, durch unseren Versuch eingehandelt zu haben, durch die Angriffe auf Körper einen Geist im Gegenüber verändern zu wollen.

    Stellen wir uns ernsthaft der Frage, ob es möglich ist, im Konflikt mit einem "Körper" den Geist nach Ego-Wünschen zu "gestalten", wird klar, dass wir uns diese Frage schon selbst beantwortet zu haben. Es ist letztlich unmöglich, durch die Verurteilung anderer Körper einen Konflikt zu lösen, der im Geist beginnt. Wir greifen im Urteil an und wollen den Konflikt, nicht dessen Lösung.

    Wir fragen nicht, um eine Antwort zu bekommen. Wir fragen, um unseren Standpunkt erneut zu formulieren und unser Urteil bestätigt zu sehen.

    "Genauso, wie des Körpers Zeugen nur die Sinne aus seinem Inneren sind, so sind die Antworten auf die Fragen der Welt in den gestellten Fragen schon enthalten. Wo Antworten die Fragen darstellen, fügen sie nichts Neues bei, und nichts wurde gelernt. Eine ehrliche Frage ist ein Instrument des Lernens, das nach etwas fragt, was du nicht weißt. Sie stellt keine Bedingungen für die Antwort, sondern fragt lediglich, wie die Antwort lauten sollte. Doch niemand in einem Zustand des Konflikts ist frei, diese Frage zu stellen, denn er will keine ehrliche Antwort haben, in der der Konflikt endet." (2)



    Diesen endlosen Konflikt dann als "Beweis" für die "tödliche Welt" anzusehen, verdreht Ursache und Wirkung. Wir wollen den Konflikt des Egos und sehen darin unsere falsche Autonomie. Wie könnte sich eine Wirkung von ihrer Ursache trennen?

    Erst die Vergebung macht dem Traum der endlosen Konflikte hier ein Ende. Dann kann erkannt werden, auf einer verbundenen Geistebene schon zu sein, was wir noch ver-zweifelt suchen, wo es nicht ist. Der Schmetterling wird, was er schon immer war. Ohne Raupendasein wäre es nicht möglich, daher liebe ich die gefräßigen Raupen. Um die Transformation und Transfiguration einzuläuten, ist das Raupendasein als Vorstufe zu betrachten, die notwendig ist, zu werden, was wir sind.

    Das sind noch nicht wieder wir (in der Zeit), doch anders hätten wir niemals erkennen können, es in der Ewigkeit schon zu sein. Liegt hierin der Nutzen der Zeit und des Lernens?

    Warten wir die Antwort doch einmal ab...


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 468
    (2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seiten 577 / 578

  4. #154

    AW: Ein Kurs in Wundern

    2.1. Das Ego ist wahnsinnig. (2.2.) Voll Angst steht es jenseits des ÜBERALLSEIENDEN, von ALLEN abgesondert und in Trennung vom UNENDLICHEN. (2.3.) In seinem Wahnsinn denkt es, es sei Sieger über Gott selbst geworden. (1)


    2.1.: Klar ist unser Ego wahnsinnig. Doch je mehr Beachtung und somit Bedeutung wir dem Wahnsinn widmen, umso gestärkter geht das kollektive Ego aus dem Kampf hervor. Den Kampf des Egos durch einen weiteren Kampf zu unterbinden, ist wiederum der Wahnsinn des Egos. Denn im Kampf werden wir das, was wir zu bekämpfen suchten. Wir begeben uns auf die Ebene getrennter Geister hinab, auf der Konflikt unvermeidbar und unausweichlich erscheint.

    Ohne Vergebung kann nicht erkennt werden, dass Geister in ihrer Quelle verbunden sind und daher kann unser wahnsinniges Ego vor der Wahrheit des Überallseienden nur in die Trennung flüchten, seine falsche Autonomie vom Leben zu leben und die Illusion zu lieben. Die Begrenzung (der Liebe) auf das eigene Ego trennt von der Unendlichkeit des Lebens und sondert uns selbst scheinbar von unserem Selbst ab.

    Angst ist in dieser Situation unvermeidlich, denn das Ego glaubt wirklich daran, durch die "Beweise" seines Leidens zum Sieger über die Liebe geworden zu sein. Wie ein kleines Kind seinen Eltern zuruft, wie sehr es sie doch hasse, wenn es seinen "Willen" nicht bekommt, ruft das Ego ständig zu Gott: Ich hasse Dich. Obwohl es im Grunde seines Herzens nicht verleugnen wird, die Eltern zu lieben. Einzig der "gekränkte Ego-Wille" in seinem Streben nach falscher Autonomie lehnt es ab, dem "lieblosen Willen" der Eltern auf Gedeih oder Verderb ausgeliefert zu sein und sehnt sich nach seiner (logisch anfänglich unmöglichen frühkindlichen) Unabhängigkeit. Doch der Liebe Lieblosigkeit zu unterstellen ist ein Irrtum, der unweigerlich - früher oder später - wieder aufgehoben sein wird.

    Doch Leben ist Kooperation, und ohne Kooperation ist kein Leben möglich. Friedliche Koexistenzabsicht kann nur gelingen, wenn der Konflikt im Inneren bereinigt und berichtigt wurde. Diesen inneren Konflikt in das Außen zu tragen, ist das Bestreben des Egos.

    (Lieber Aerolith: Wie wird eigentlich EGO dekliniert? Falls Du das mal liest, würde ich mich über eine Antwort freuen...)


    Es hat lange gedauert, bis mir meine eigene Ego-Systematik besser klar wurde. Ich wollte auf keinen Fall "einknicken" und meine falsche Autonomie aufgeben. Im Konflikt wollte ich, wie Faust, zu Gott, um "Druck" abzulassen und IHN an seine Verantwortung für meine Ego-Entscheidungen zu erinnern. Wie das Kind, das seine Eltern dafür verntwortlich macht, wie es ihm geht...

    An diesem Punkt sind jedoch alle empathischen Reparaturversuche (innerhalb der Familie) schon gescheitert. Das Kind ist frustig darüber, dass die Eltern nicht bereit waren, nachzugeben und beklagt im Grunde das Versagen seiner kindlichen Manipulationsversuche. Daher stellen wir Fragen an die Schöpfung und haben die Antworten schon vorgeformt im Hinterstübchen paratliegen. Ein Garant dafür, die Welt weiterhin hassen zu dürfen und die Macht über seinen eigenen Bewusstseinszustand zu verleugnen.

    Wie sollte Gott in dieser Situation auf uns reagieren?

    Im Buch "Soziale Intelligenz" von Daniel Goleman mit dem Untertitel "Wer auf andere zugehen kann, hat mehr vom Leben" wird dieses kleine (innere) Kind in einer Situation beschrieben, die typisch für unser Krabbelkindalter erscheint:

    >>"Drei Arten, nein zu sagen

    Ein vierzehn Monate alter Junge tut etwas, was in seinem schwierigen Alter typisch ist; er versucht, auf einen Tisch zu klettern, auf dem gefährlich nah am Rand eine Lampe steht.

    Halten wir uns einmal verschiedene Möglichkeiten vor Augen, wie man als Mutter oder Vater reagieren kann:

    - Entschieden "Nein!" sagen und erklären, geklettert werde draußen; dann mit dem Kind hinausgehen, um einen Platz dafür zu suchen.
    - Das Ganze ignorieren, nur um kurz darauf das Geräusch der herunterfallenden Lampe zu hören, diese aufzuheben und wieder auf den Tisch zu stellen, dem Jungen ruhig sagen, er solle das nicht noch mal tun, und dann nicht weiter auf ihn zu achten.
    - Wütend "Nein" brüllen, sich dann jedoch schuldig zu fühlen, weil man (aus Angst heraus, Anm. Wsib) zu schroff reagiert hat; den Jungen tröstend umarmen und dann stehen lassen, weil er einen so enttäuscht hat.

    Diese elterlichen Reaktionen, die teilweise etwas unplausibel erscheinen mögen, stehen für unterschiedliche Stile der Disziplinierung, die man bei der Beobachtung von Eltern-Kind-Interaktionen beobachten kann. Der kalifornische Kinderpsychologe Daniel Siegel, von dem die obigen Szenarien stammen, gilt als einer der einflussreichsten Autoren im Bereich der kindlichen Entwicklung. Siegel geht davon aus, dass jeder dieser Stile die Zentren des sozialen Gehirns auf bestimmte Weise prägt." (2)



    Als vierter Weg könnte die Antwort unseres Vaters beobachtet werden. Bevor das Kind einen Impuls zum Klettern verspürt, weiß der empathische Vater um dieses Bedürfnis, das rhythmisch und zyklisch vorhersehbar ist, und befriedigt es, indem es Spielzeiten mit dem (inneren) Kind in seinen Tagesablauf einplant und vor dem Schadensereignis mit Freude darangeht, seinem Sohn die Mechanismen der Welt spielerisch so zu erklären, dass keine Gefahr entsteht - aus der heraus unangemessen reagiert werden könnte.

    Jeder Mensch wird Momente erlebt haben, in denen sein Schutzengel helfend eingegriffen hat. Nennen wir sie einmal unsere individuellen "Babysitter und Spielbegleiter", sie passen auf uns auf, wenn die Eltern ihre Aufmerksamkeit phasenweise auf etwas anderes richten sollten oder ruhen; doch selbst dann ist die Verbindung zu den Eltern innerlich gegeben und besteht fort.

    Die Koordination aller "Babysitter" obliegt in meinen Augen dem Heiligen Geist, denn der Schutz des Einen Schützlings kann Gefahr für den Anderen mit sich bringen. Um die Lebenspläne daher abzustimmen und keine schlechte Stimmung innerhalb des Familienverbandes aufkommen zu lassen, sind unsere Schutzengel sozusagen Integrationshelfer und der Heilige Geist übernimmt die empathische Ausgleichsfunktion und fungiert als "soziales Thermostat", das wir Menschen so oft im Gegenüber vermuten. Es dort zu vermuten, wo es nicht ist, macht uns abhängig und frustig und wir rufen kollektiv: "Welt, wir hassen dich." Doch wir sehen nicht, wer mit uns geht und warum nur die Koordination des Heiligen Geistes die symbiotische Entwicklung aller Schützlinge gewährleistet.

    Dieses Spielfeld unseres kindlichen Egos durchlaufen wir verbunden, nicht getrennt. Es kann nichts geschehen, wir sind völlig sicher. Wir dürfen auf Bäume klettern und Träume in den Himmel wachsen lassen, auf Woklen schweben und dabei sicher sein, dass, wenn wir fallen sollten, jemand unten steht und uns sanft auffängt.

    Es ist nicht zu erwarten, dass unser Vater uns dafür bestraft, gespielt zu haben, nicht seine Familie zu sein. Eher sollten wir erwarten, dass unser Vater sich mit uns freut, wenn wir lachend das eitle und alte Spiel beenden....

    Selektive Freude innerhalb eines universellen Familienverbandes ist unmöglich. Die Strafe und die Schuld, die aus der Angst der Eltern resultiert, es könne den Kindern etwas geschehen, wird unwirksam gemacht, wissen wir um die Gesamtkoordination aller "Babysitter und Lebensbetreuer" zu einer Totalität in einer Totalität, die jetzt schon vollkommen ist. Totalität kann nicht selektiv betrachten und Liebe bedeutet, zu einem Bedürfnis "JA" zu sagen, bis es ausgelebt wurde und den Beweis der Nutzlosigkeit seiner Ego-Strategie erb-racht ist und von der mentalen Instanz, dem eigentlichen "Entscheider über den Bewusstseinszustand" vollumfänglich als wahr eingestuft wird.

    Gott liebt uns alle so sehr, dass er uns die kollektiven Irrtümer des Egos ausleben lässt, bis sie als nutzlos erkannt werden. All-ER-Dings sorgt er vorher für einen geeigneten Spielplatz und eine sozialkompetente Betreuung und Ausbildung. Das bedingt zwingend bestimmte Lehrpläne für bestimmte Zeit- und damit Lernintervalle.

    Das Ego macht ständig seine eigenen Pläne, fällt auf die Nase und rennt dann zu seinen Eltern und beklagt sich über die Gefährlichkeit eines Spiels, das es selbst begann...

    So versucht das Ego, Gott zu "bezwingen". Ist uns wirklich schon klar, dass Angst im Grunde die Folge dieses Angriffs darstellt?

    Wenn wir zu Gott sagen, wir hassen ihn, indem wir es wählen, zu leiden, und diesen "Beweis" für seine Nicht-Existenz als wahr wahrnehmen, betrachten wir ein negatives Zuwendungsspielchen. Würde Gott also auf das Ego reagieren, würde ER seine Wirkung bestätigen. Nur weil wir den Wahnsinn bestätigen, wird dieser Irrtum nicht zur Wahrheit. Daher vergebe ich der Welt heute mal offiziell und liebe sie lieber.

    Die vierte Art, "Nein" zum Ego zu sagen, ist daher in unserer Position, es nicht mit der Macht auszustatten, Einfluss auf unseren Bewusstseinszustand zu nehmen und vor allem: Niemals aus der Angst heraus zu handeln und dem inneren Kind daran die Schuld zu geben und ihm damit die Unschuld zu nehmen. Über das Ego im Gegenüber zur Wahrheit dahinter zu schauen, erfordert das Vertrauen, jetzt schon vergeben zu können, da nichts in der Ewigkeit geschehen kann, was nicht letztlich dem kollektiven Lehrplan dient, dafür ist gesorgt worden, bevor das Bedürfnis (nach Trennung) entstand. Wenn das Ego (in seiner selbst gewählten, falschen Autonomie) wirkungslos bleibt, weicht es dem, was ewig jenseits von Wahrnehmung bleibt und durch Anblicke und Geräusche bestenfalls die Erinnerung an die liebevolle Umgebung wachzurufen. Die es ist, formuliert unser Ego kein Problem, das eine Wirkung entfaltet...




    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 468
    (2) Daniel Goleman, "Soziale Intelligenz", Droemer 2006, Seite 263
    Geändert von Michael (18.04.16 um 08:59 Uhr)

  5. #155

    AW: Ein Kurs in Wundern

    (4) Und in seiner schrecklichen Autonomie >>sieht<< es, dass der Wille Gottes vernichtet worden ist. (5) Es träumt von Strafe, und es zittert vor den Gestalten in seinen Träumen, seinen Feinden, die es zu morden suchen, bevor es dadurch für seine Sicherheit sorgen kann, dass es sie angreift.

    Wenn wir davon ausgehen, es gäbe ein "Gegenteil" von Gott, das seinem Willen entgegenstehen könnte, verleihen wir einer Illusion den Status von Wirklichkeit. Wirkt diese "Wirklichkeit" dann dauerhaft im realen neuronalen Netzwerk "Menschheit" glauben wir daran, der Wille Gottes sei vernichtet worden. Als "Beweis" dafür ziehen wir in unserem Angriff auf die vorhandene Vollkommenheit unsere Ego-Entscheidungen ohne Einbeziehung einer Gesamtheit ins Felde. In seiner falschen Autonomie, der Verleugnung der Urheberschaft, wird der "Autor" der Bücher des Lebens seines Willens beraubt und die Figuren auf den Brettern, die die Welt bedeuten, scheinen einen eigenen Willen zu besitzen.


    Sich als Nicht-Autor einer Prozessentwicklung für den Autor zu halten, macht die Darbietung zu einem unkoordinierten Possenspiel. Jetzt, in diesem Possenspiel, das Folge dieser falschen Autonomie ist, unser Possenspiel als Beweis für die Nichtexistenz des Autors anzusehen, erzeugt irgendwann den Anflug eines "schlechten Gewissens". Da wir wissen, das Stück nicht geschrieben zu haben, trotzdem jedoch die Handlung zu bestimmen suchen, sehen wir natürlich nur "Feinde unseres Drehbuches". Der Regisseur, eine Art "Kindermädchen" für die Schauspieler, versucht zwar, die Intention des Autors zu verdeutlichen, doch die Akteure der lustigen Komödie wollen unbedingt ein Drama aufführen. Ein Drama in dem der Versuch gemacht wird. den wahren Autor zu verleugnen. Logisch betrachtet, kann keine Aufführung ohne Autorenschaft existieren. Da wir das Stück nicht geschrieben haben, sind wir frustig und lehnen uns gegen eine verbundene Vorstellung auf.

    Irgendwann wird uns klar, dass wir uns damit gegen alle Schauspieler, den Willen des Autors und alle Zuschauer wenden, dann entsteht der "Traum" von Sünde und daher die Notwendigkeit von "Strafe" und Schuld an der insgesamt natürlich logischerweise mißlungenen Gesamtdarbietung. Da wir also wissen, dass wir es sind, die den Besuchern den Abend vermiesen, greifen wir lieber zu der Behauptung, die Aufführung des Egos wäre an sich in Ordnung, würden sich alle an das Drehbuch des Egos halten. Doch jedes Drehbuch des Egos besitzt einen anderen Helden.

    Im Lehrstück des Geistes sind jedoch alle unschlagbare Helden über Zeit und Raum. Erst, wenn sich alle Akteure der wahren Autorenschaft bewusst werden, kann die Gegenwärtigkeit des Geistes der Autorenschaft auf der Bühne des LEbens deutlich werden.

    So versaut das Ego vorsätzlich die Darbietung und schreibt dann wissenschaftliche Berichte darüber, dass es besser ist, alle Akteure durch Klone seines Willens zu ersetzen.

    Daher greifen wir Körper an, in der Absicht, ihren Willen nach den Maßgaben unserer "Autorenschaft" zu manipulieren. Die URsache des Dramas auf der Bühne liegt jedoch darin begründet, dass nicht in jedem Akteur der Geist des Autors wirksam ist.

    Wenn sich die Wirkungen jedoch als Ursache annehmen und ausgeben, entstehen die Ängste der falschen Autonomie. Is ja auch klar: Wir wissen, das Drehbuch nicht zu kennen und meinen doch, es nach unseren Vorstellungen verändern zu wollen. Daher wissen wir nur, was wir nicht wollen. Auf ein gemeinsames Drehbuch zu vertrauen, ist mit der Anbindung an den Autor verbunden.

    Dann ist egal, welche Rolle wir gerade spielen. Wir wissen ja, dass der Autor sich etwas dabei gedacht hat. Auch wenn wir das Happy-End noch nicht kennen, behaupten wir steif und fest, die lustige Familienkomödie sei ein Drama. Es ist ein Drama aufgrund der falschen Autonomie...

    Um die Frage einer anderen-Dimension aus einem anderen Ordner aufzunehmen: Ich würde die Seelen aus liebevollen Gedanken erschaffen, die ihne Grenzen sind und ewig unveränderlich bleiben. Wir könnten daher die Gedanken als wirklich betrachten, die liebevoll und grenzenlos sind und die wir mit Gott teilen, der unser Freund ist. Nicht unser Feind, wie eine "Sündendefinition" es mit sich brächte.

    Mag es Fehler geben, die jedoch nicht dadurch korrigiert werden, indem ihnen der Status von "Sünde" verliehen wird. Als Sünde aufgefasst, sind Fehler zu vermeiden, auch wenn ein Bedürfnis danach besteht. Als Fehler aufgefasst, sind Fehler lediglich ein Schritt in Richtung Wahrheit hinter dem Irrtum. Wir haben Angst vor dieser ENT-Täuschung, denn wir sehen noch nicht die wahre Schönheit unseres vollkommen Selbst, das dahinter auf unsere ER-fahrung seiner Selbst wartet.

    Im Blick auf die Hässlichkeit der sündigen Welt ist diese Schönheit zwangslüufig verschwunden. Nicht, weil es so ist. Nur, weil wir es so sehen wollten...



    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 468

  6. #156

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "3. Der Sohn Gottes ist egolos. (2) Was kann er wissen von Verrücktheit und von Gottes Tod, wenn er in IHM weilt?" (1)

    Ein Universum der Gedanken ist ein Universum ohne abgegrenztes Ego. Kehrt das Ego auf seinen angestammten Platz als Diener des Selbst zurück, wird es sich bewusst, wie verantwortungslos es mit dem EINEN SELBST umgegangen ist, das wir sind. Wir greifen uns permanent selbst an und nutzen dies als Strategie des Egos, die Welt verurteilen zu "dürfen", damit die Schuld eine Ausrede für unser Ego-Versagen darstellt.

    In dieser unverbrüchlichen Einheit ist das Ego der Störfaktor. Es will etwas NUR für sich, damit die relativen Besonderheiten wirksam bleiben, mit denen wir unsere "Beute" schmücken, damit sie attraktiv bleibt und wertvoll erscheint. Diese Verrücktheit ist ein verrückter Montagepunkt der Wirklichkeit, in der ein Gegenteil als wahr wahrgenommen wird: Ein Gegenteil, das dem Willen Gottes zu trotzen im Stande wäre.

    Was kann an dieser Verrücktheit wahr sein? Wir verwechseln Ursache und Wirkungen und erklären: "Gott müsse tot sein", zumindest, wenn er unsere Ego-Sünden zulässt.

    Aber wie soll Gott "NEIN" dazu sagen, wenn wir annehmen, etwas zu sein, was wir nicht sind?

    Er schickt uns seine Gedanken: Die Wahrheit bracut keine Verteidigung. In einem verbundenen Geistsystem können wir uns nur selbst angreifen. Aber wer kann diese Verrückheit teilen, wenn wir in IHM leben? In der Vergebung werden die Verzerrungen hinweggefegt, die unseren Geist mit Ego-Gedanken bevölkert haben und machen Platz für die Wahrheit, in der wir im Himmel aufwachen, nachdem wir fest daran glaubn wollten, in der Hälle zu sein.

    Die spirituelle Mentalinstanz und Substanz ist ergänzend zum physischen, emotionalen und kausalen Äquivalent etwas, dass durch Bewusstwerdung erfahren, erforscht und erkundet werden kann. Wer sie als wahr annimt, für den öffnet sie einen WEg. Wer den WEg als unmöglich betrachtet, weil sein Körper auf dieser Ebene einen Einäugigen zum König der Blinden kürt, kann keinen Weg erkennen. Dann steht die Lüge der Wahrheit noch im Weg.

    Als meine Eltern damals bei mir eine "Bolschensucht" sich entwickeln sahen, machten sie genau das Richtige: Vom Bäcker, der die Bolschen verteilte und mein Belohungssystem damit prägte, wurde eine Riesentüte genau dieser Bolschen gekauft und NUR für mich in den Schrank gestellt. Als ich erkannte, nicht die Bolschen zu "suchen", sondern die Freude, die ich damit verband, war ich, trotz meiner Magenschmerzen auf dem Weg dorthin, geheilt.

    Global ist es der Heilige Geist, der unsere "Bolschensucht" heilt. Wir können nur unsere eigene Anerkennung, nur unsere eigene Freude, nur unsere eigenen Belohnungen empfangen. Daher empfangen wir das, was wir Geben.

    In diesem Kontext wird unsere Bolschensucht dadurch geheilt, dass wir durch den Heiligen Geist in dem Montagepunkt der Wahrnehmung zurechtgerückt werden: In uns selbst sind alle Bolschen unerschöpflich und ewig vorhanden. Sich in der Physis um die Besonderheit seiner Bolschensammlung in die Haare zu kriegen, ist daher irgendwie eine große Verrücktheit. Denn die Zufriedenheit, den Zustand nicht auf Bolschenjagd zu sein, kann ich nur in mir fühlen. Wobei die verbundene Kinderschar unseres Vaters nicht krank sein kann, es ist nur das Ego, das annimmt, eine unvollkommene Schöpfung begründen zu wollen...

    Wenn wir dann "sehen", was wor wählten, bginnen unsere Kinderschreie...

    Fehler sind keine Sünden, doch sie erfordern die Berichtigung des inkoorekten Montagepunktes der Gedankengebäudekonstruktion.

    Wir wachen im Himmel auf, wenn wir unseren Mentalkörper, dessen "Urteilsfähigkeit" wir doch so hoch schätzen, weglegen und den Weg zurück, zur spirituellen Heimat wählen. Die Ego-Instanz, ohne Substanz, ist verrückt...

    Unser Selbst jedoch, ist weiterhin, wie Gott es schuf. Die Sehnsucht nach substanzieller Berichtigung stammt aus unserer wahren Heimat, in der Konflikt aus Bolschensucht unmöglich ist.

    Wenn jeder alle Bolschen mitbekommen hat, ist kein Bolschenbesitzer etwas Besonderes.

    Dieses Märchen erzählen nur die Bolschenverkäufer...

    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 468

  7. #157

    AW: Ein Kurs in Wundern

    (3) Was kann er wissen von Kummer und von Leiden, wenn er in der ewigen Freude lebt? (4) Was kann er von Angst und Strafe wissen, von Sünde und von Schuld, von Hass und Angriff, wenn alles, was ihn umgibt, immer währender Friede ist, auf ewig konfliktfrei und ungestört, in tiefstem Schweigen und in tiefster Ruhe?

    Ein schlechter Traum mit vielen Illusionen kann kaum ewige Freude beinhalten. Unser geteiltes Selbst, wo der Begriff "Sohnschaft" als ewig geteilte Freude empfunden werden könnte, ist im Glauben an den Traum nicht greifbar, wie das Tagesbewusstsein im Moment des Träumens selten grreifbar erscheint. Auf Freude als immerwährenden Quell von Lebenskraft zugreifen zu können, erlaubt die Vergebung. Rennen wir im Traum ziellos und angsterfüült umher, sind wir zumeist außerstande, auf die Idee zu kommen, im Grunde nur zu schlafen.

    Wenn Freude, wie die Liebe, eine ewige Quelle besitzt, dann überdeckt die Nicht-Freude einfach die Quelle ihres Seins. Glück ist in meinem Verständnis eher objektbezogen, während Freude einfach ist. Manchen Menschen umgibt unablässig spontane Lebensfreude und damit Hand in Hand gehend, breiten sich auch Liebe und Lebenskraft in dieser Mitwelt aus.

    Es ist nicht so, nunmehr keine Gründe mehr finden zu können, über die ich mich ärgern könnte, so ich dieses wirklich wollte. Eher tauchen mittlerweile Dinge wieder auf, die lange schon unter der Oberfläche lagen und noch einmal "aufgearbeitet" werden mussten, um es noch einmal zu durchlaufen. Für mein Ego war manches völlig unannehmbar, was heute als verbundene Prozessentwicklung zumeist einen zweiseitigen Lehrnutzen erhält.

    Im Umkehren der Frage liegt zuweilen eine Antwort. Fragen wir doch, was der Konflikt sein möchte, wenn er "abgehakt, aufgearbeitet und dann, mit einem Nutzen für alle Beteiligten versehen, "ver-geben" werden kann. Ein Pro-(EM)blem ist erst dann FÜR uns, wenn eine "Lehre von der Geschicht" erklärt, was der Konflikt am Ende bewirkte. Was ich zuweilen schon abgehakt hatte, wurde noch einmal durchschritten, mit dem Gelernten verglichen und als "Kinderkacke" verstanden. Einer Zeit, in der es darum ging, zu beweisen, ein getrennter und ganz besonderer Verstand zu sein, der sich über seine Urteilsfähigkeit definiert und glaubt, seine Gedankenwelt zu sein.

    Hinter diesen eingegrenzten Wissenstempeln führt eine Tür zu den Hallen der Weisheit, wo mit Liebe noch einmal neu auf die Fehler der Ego-Vergangenheit geblickt wird und diese nun als Teil einer Prozessentwicklung aufgefasst werden können, an deren Ende die Transformation von der Raupe zum Schmeterling stand. Es bekommt alles seinen Sinn, den wir vorher wählten, nicht zu sehen. Daher wurde noch kein Sinn im Fehler deutlich und es war nicht möglich, die "Lehre der Geschicht" daraus zu ziehen.

    In den Hallen der verbundenen Weisheit, wo Wissen sich mit Liebe und Lebensfreude zur Symbiose verbindet, kann der Konflikt als das erkannt werden, was er immer werden wollte, wenn er aufgelöst (und damit syn-ergetisiert) sein wird: Stille und tiefste Ruhe ohne den Grund, einen Gedanken diese Stille nicht mehr sein zu lassen und diese tiefe innere Ruhe aufzugeben. Dieser friedliche Geist ist nach dem Durchschreiten aller Konflikte zu finden. Es kann keine "selektive Seelenruhe", kein seeliges Gemüt geben, das Teile von UN-Frieden in sich trägt. Wie auch "teilweise klares Wasser" nur selektiv betrachtet als rein betrachtet wird, führt ein sinnvoller Umgang mit den Ursachen von Konflikten zur Transformation der Gründe für Ärger.

    Sind sie weg, erscheinen ebenso die Krücken und Bolschen, die Eselsbrücken und die Belohnungen des Egos als ein Relikt aus einer Zeit, in der das "Wertesystem" auf dem Kopf stand. Was damit nicht mehr wichtig erscheint, wird in der BWL-Halle unter dem Begriff der "kulturellen Demanifestation" abgehakt: Etwas, das vorher äußerst wichtig erschien, wird als Kompensationsmechanismus zur Befriedigung des dahinter liegenden Musters (im Rahmen ihrer mitweltspezifischen Bedürfniskommunikationsmechanismen) erkannt.

    Um die globalen Mechanismen in der Kommunikation über wechselseitige Bedürfnisse offen "aufarbeiten" zu können, ist zunächst der Nutzen dieser Kooperation damit zu verbinden, künftig dieser Anbindung an diese Konfliktsituation (in ihrer wechselseitigen negativen "Energiebilanz") ledig zu sein. Geht nur ein Mensch als "Sieger" aus einem Informationsaustausch mit dem Zweck der Kommunikation über bestimmte Bedürfnisse hervor, gibt es immer zwei und mehr Verlieren. Symbiose, friedliche Koexistenz und Synthese besitzen (aufgrund übereinstimmend gewählten "Nutzenverknüpfungen") einen sinnstiftenden Charakter, weil sie einen lebensförderlichen und liebevollen "Ego-Art-Übergreifenden-Charakter" besitzen, der darin besteht, Strafe und Schuld als Ego-Kinderspielzeug herauszuarbeiten und zu offenen Beziehungsmustern zu kommen. Darin kann sich die Lebensfreude mit Wissen, Liebe und Begeisterung zu Weisheit entwickeln. Zu der kulturellen Gesamtweisheit, die entsteht, sehen wir das Ziel der Konfliktfreiheit schon auf dem Schlachtfeld.

    Auf ewig konfliktfrei zu sein, bedeutet den Geistesfrieden höher zu erachten, als den Nutzen, den das Recht-Haben für das Ego bewirkt. Das Selbst ist glücklich, weil kein Grund mehr besteht, für die Transformation eines Problems zu Stille, weitere Konfliktenergie aufwenden zu müssen. Problemlosigkeit ist ein Zustand, in dem auch in größerer Runde, kein Grund besteht, diese Heilige Stille zu unterbrechen, sondern sie einfach zu atmen und zu sein, was wir ohne Problem-Fall sind. Solange wir es eben nicht vorziehen, dem Ego in die Definition eines Problems zur Schaffung von UN-Ruhe und UN-Frieden zu folgen ist Frieden. Dann fällt ein Urteil eines Egos. Die Wahrheit hinter dem Traum wird nicht berührt. Ein Träumer schläft und liegt derweil doch sicher und warm gebettet in seinem Zuhause.

    Die objektbezogenen "Bolschenverkäufer" setzen alles daran, dem Traum einen Nutzen zu verleihen und darin weiterhin eine tatsächliche Wirklichkeit vermutbar erscheinen zu lassen. Daraus folgt die unauffüllbare Gier des unverstandenen Selbstnutzens. Was uns nutzt, einen "schönen Traum" zu erleben, ist nicht das, was nach dem Aufwachen vorgefunden wird. Manchmal denken wir im Tagesbewusstsein darüber nach, ob dies nicht doch ein Traum sei, was wir grad erleben. Manchmal denken wir auch im Traum daran, dass wir ja gerade "in einem Traum sind" und noch seltener gelingt es, einen Traum in bewusster Interaktion zu steuern. Doch liegt darin nicht die Kunst des Träumens?

    Und: Erzeugt und besitzt ein Traum, als Traum gesehen, noch die Macht, Angst zu erzeugen? Sie verblasst in der Morgensonne, die beweist: Es war bloß ein ziemlich blöder und angsterfüllter Traum, den alle glaubten, gemeinsam zu träumen, mehr jedoch nicht wirklich. Die Gründe für Angst waren Illusion und daher substanzlos. Ein Problem - eine Auflösung: Angst besitzt keine UR-Sache. Einer Illusion den Status von Realität zu verleihen, kann die Wirklichkeit nicht verändern.


    Was wollten unsere "Probleme" denn im Grunde werden, wenn sie groß genug geworden sind, ihren "Erzeuger" zu entlarven und den "Erschaffer" dahinter zur Quelle von Liebe und Freude erheben? Wir haben den Verstand, um Probleme zu lösen, doch wir nutzen ihn, um Probleme zu konstruieren. Wobei wir die Problemlösungsfähigkeit besitzen, sie mit der Freude zu betrachten, die wir empfinden, wenn wir erkannt haben werden, wohin die Tür führt, die wir nicht öffnen, solange wir darüber streiten, wer sich (im kollektiven Irrtum) "weniger geirrt" hatte...

    Erzeuger der Probleme war ein Bewusstsein, das es vorzog, sich als von den Gedanken der Quelle getrennt zu sehen. Es erzeugte damit einen Traum und gleichsam eine Traumrealität. Doch jeden Gedanken, den der Verstand denkt, bezieht er entweder aus der Quelle der wahren Gedanken - oder aus der Quelle der Ego-Gedanken. Das "Gutmenschen-Problem" ist dem Springen zwischen diesen Welten entsprungen. Wir können nicht in zwei Welten gleichzeitig sein, die so gegensätzlich erscheinen, und dabei keine innere Zerrissenheit empfinden.

    Erschaffen ist kein Problem für ein Bewusstsein, das es vorzieht, sich als mit der Quelle der Gedanken verbunden zu betrachten. Es erschafft eine gemeinsame Wirklichkeit, die in übereinstimmend gewählten, freudigen und liebevollen Gedanken ihre Heimat nimmt. Die Körper sind dann ein Werkzeug zur offenen Kommunikation und dienen dem Wiedererwachen der Gedanken, die jeden von uns auf einzigartige Art mit ihrer Quelle verbinden.

    In dem Gedanken, als ein einzigartiger Gedanke erschaffen worden zu sein, liegt auch die Möglichkeit zur Aufgabe der falschen Autonomie und die Wiedergeburt der Annahme, dass der Heilge Geist eine Deutung früherer Konflikte bereitstellt, die die Ursachen beseitigen und damit aufheben. Wir alle sind genau jetzt das Beste, was uns jemals passierte.

    In dieser Aufhebung des Glaubens an einen Nutzen von Schuld liegt die Befreiung der Wirkung von Vergebung verborgen. Solange der jeweilige Konflikt wichtig erscheint, wird an seiner Fortführung gearbeitet. Wird kein Nutzen darin erkannt, als Sieger vom Schlachtfeld des unverstandenen Eigennutzes zu gehen, gibt es automatisch keine "Besiegten" mehr. Es erscheinen weder Strafmaßnahmen, noch "Unterwerfungsgesten" notwendig oder gar zielführend.

    So wird über die Auferstehung gesagt:

    "Sie ist der Traum, in dem der Körper vollkommen funktioniert, weil er keine Funktion hat außer Kommunikation. Sie ist die Lektion, in der das Lernen endet, denn mit ihr ist es vollendet und überschritten. Sie ist die Einladung an Gott, seinen letzten Schritt zu tun." (2)

    So könnte über Krankheit, Alter, Leiden und Tod gesagt werden: Es sind die Wirkungen, die entstehen, wählen wir es, den Körper als Vehikel auf einem Schlachtfeld zu betrachten und auf Kommunikation und transparente Information als Mittel zur Kommunikation friedlicher Koexistenzabsichter weiter zu verzichten.

    Was nicht allen nutzt, schadet auch meinem Selbst. Somit nutzt nur, was allen auf dem Schlachtfeld nutzt, die endlosen Ego-Kämpfe nicht mehr mit einem Nutzen zu verbinden. Ist niemand mehr auf dem Schlachtfeld, weil es keinen Sinn mehr macht, um etwas zu kämpfen, das alle im Kampf verlieren, kehrt Ruhe ein. .

    Kommunikation dient insofern der Information. Offenheit, Transparenz und Mitgefühl mussten auf den Schlachtfeldern ausgeblendet werden und das innere Kind, unsere empathisch mit der Mitwelt verbundene Seelenwahrnehmung, unser intuitives Wissen, gehen mit der emotionalen Lebensqualität verloren. Und daher:

    "Die Auferstehung ist die Leugnung des Todes, da sie die Bejahung des Lebens ist.... Das Antlitz Christi wird in jedem Lebewesen gesehen und nichts wird in der Finsternis gehalten, getrennt vom Lichte der Vergebung."

    Es gibt keine Probleme mehr, weil erkannt wurde, dass sie vergehen, werden sie vergeben. Es wurde nicht erkannt, dass wir Probleme ernten, wenn wir sie säen, weil wir sehen und energetisch damit stärken. Es kann ebenso erkannt werden, dass wir das innere Kind sind, sich danach sehnend, im Gegenüber erkannt zu werden.

    Die mentale Instanz, die wählt, wohin wir schauen und was wir somit säen und sehen, könnte der Entscheider genannt werden. Wir entscheiden in uns, auf welcher Ebene der Spiel- oder Schlachtfeldes wir uns in jedem Moment bewegen. Allerdings sind wir auf Ebenen logischerweise nicht wirksam, in denen wir die Ursachen verleugen, indem wir das Leben verleugnen.

    Das Leben in mir ist nicht tot, wenn mein Körper stirbt. Das Leben auf einen Körper zu begrenzen, war die Fehlwahrnehmung. Das Leben als Ursache eines belebten Körpers unterliegt keinem Tod. Noch weniger, sehen wir Gedanken von vor 400 oder 2000 Jahren, die noch heute mit ihrer Quelle verbunden sind. Geist ist ewig und Gedanken unterliegen keinem Verfall. Einzig die Illusionen, die die Sicht auf die ursprüngliche Vorstellung verschleierten, verbinden das Leben im Körper damit, auf dem Schlachtfeld zu finden, was im Angriff zu suchen sei.

    Ich wähle es daher, auf das Licht im Gegenüber zu schauen und "Probleme" nicht mehr zu konstruieren um Bedürfnisse zu kommunizieren, die einzig geteilt zu Freude, Liebe und Harmonie führen können. Wir entscheiden, ob wir Energie in Probleme investieren oder diese zur Kommunikation aufwenden und Informationen teilen. Ist das osmotische Diffusionsgefälle ausgeglichen, besteht kein Grund für weitere Kommunikation in Körpern und die Zeit der Informationsaufnahme, das Lernen, ist beendet.

    All-ER-Dings geht Lernen nicht, wenn wir sagen, dass wir schon wissen. Erst wenn wir Lernen all-so mit einem Nutzen verbinden, öffnen wir uns der inneren Entscheidung für den Lehrer, der hinter dem: "Ich weiß es schon und brauch Dich nicht" wartet und alle vernetzten Lebenspläne kennt. Es ist die Antwort, die gegeben wurde, bevor wir das Problem gesehen und damit konstruiert haben, nicht mehr zu sein, was wir immer waren.

    Die Gaben der Ewigkeit, die hinter dem Lernen in der Zeit warten, werden uneingeschränkt gegeben und empfangen. Freude wird mehr, wenn sie geteilt wird. Und Vollkommenheit ist nur vollkommen, wenn sie uneingeschränkt ist. Selektive Vollkommenheit kann nur mit partieller und selektiver Unvollkommenheit einhergehen: Das Urteil über das Ur-Teil macht die Gesamtheit zu einem Fragment. Freude und Liebe machen aus Fragmenten eine Gesamtheit. Zwar durch Kommunikation in Körper erfahrber, doch nicht durch Grenzen beschränkt. Das Leben als vom Tod besiegt wahrzunehmen, ist die Grenze, die einen gütigen Vater für das Ego unmöglich macht.

    Aus der Perspektive des Egos mag dies richtig erscheinen, doch damit schwindet jeder Sinn für "Investitionen" in die Konfliktlosigkeit. Warum sollte es Sinn machen, für eine "Ewige Instanz aus einer zeitlose Perspektive" mit Liebe auf Fehler zu schauen, um im Feind einen Freund zu erkennen, den man nicht als Freund erkannt hat?

    Es nutzt doch allen im All. Wir machen die Wellen im Bewusstsein, und wir sind es, die sich unnötig abstrampeln, statt sich von den Wellen tragen zu lassen. Wir schwimmen permanent gegen den Strom des Lebens und wundern uns darüber, wie anstrengend diese Ego-Hahnenkämpfe um künftig unlegbare Eier verlaufen. Sich dem Leben anzuvertrauen, ist eine Investition in das Leben.

    Das Ego, das das Leben auf DIESEN besonderen Körper begrenzt, erzeugt hiermit die Angst vor dem Tod.

    Ist der Sinn des Körpers jedoch Kommunikation statt Angriff und Vergebung statt Hass, finden die Geistesgifte keine Ausbreitung im Bewusstsein.

    So wäre die Information darüber wichtig, im Grunde an einer mentalen Geistesgiftvergiftung leiden, die zu relativer und infektiöser geistigen Diarrhoe mit nachhaltiger Bewusstseinstrübung führt. Ein aufgehelltes kollektives Bewusstsein ist das, was wir in der Sühne mit Liebe vergeben: Die Aufhebung des Glaubens daran, Jemand oder Etwas besitze die Macht, dem Leben das Leben zu nehmen.

    Die Schuld daran, dass sich das Leben wohl lieber das Leben nimmt, wird im Außen gesucht. Blöder Tatort gestern, der mit den letzten Worten des Egos endete: "Bin ich endlich tot?

    Die Auferstehung des Geistes aus der Asche der verbrannten Asche sieht die Erlösung im Leben, nicht im Tod. Ein Autor, der seine Geschichte mit diesem Statement enden lässt, verwies nicht unberechtigt darauf, nicht noch den Werther zu lesen. Eine Medienwelt, die Tod als Erlösung verkauft, erzeugt Angst.

    Hinter dem Chaos der Angst vor dem Tod wartet das Leben des inneren Kindes darauf, als wahr wahrgenommen zu werden. Unsere zweifeilsfrei vorhandenen sozialen Selbst-Heilungskräfte könnten darin gesehen und damit reaktiviert werden. Wir sind ein global vernetztes Bewusstseinssystem und können gesunden, indem wir uns an die Gesamtheit der Information durch Kommunikation erinnern.

    In der Vorhalle mit der Aufschrift VWL stand der Lehrsatz geschrieben:

    Der "Markt" benötigt vollkommene Transparenz und vollkommene Information zu seiner Funktion.

    Die Fehlfunktion des Egos ist seine abgegrenzte Intransparenz, die unvollkommene Informationen dazu benutzt, Vorteile im Traum zu finden, die sich am Ende der Zeit als nichtig und vergänglich erweisen.

    Als mal jemand, den an der Illusion unserer Ego-Bolschenverkäufer und Alptraumerschleicher sich von seinem Körper trennte, stand die Trauergemeinde, den Tod hildigend, am Sarg, bis ein alter Freund des Verschiedenen an den Sarg trat und ihm etwas ins Ohr flüsterte. Die Witwe fragte ihn anschließend, was er denn gesagt hätte. "Ich habe ihn gefragt, was er von seinem Reichtum mitnehmen konnte." "Und, was hat er gesagt?", fragte die Witwe.

    Nichts.

    Eine Investition in "Nichts" kann wohl kaum wirklich als "lohnend" betrachtet werden. Hierüber fehlen uns zuweilen die notwendigen Informationen und vor allem die innere Transparenz, die Klarheit und Gesamtheit aller Informationen. Da wir nur wissen, diese nicht einbeziehen zu können, da wir sie nicht besitzen, entsteht Unsicherheit.

    Wissen wir wieder, noch nichts wirklich zu wissen, entsteht ein osmotisches Informationsgefälle und alles fließt uns zu, was unserer Gesamtentwicklung dienlich ist. Wir erwarten, was unserer Egoentwicklung dienlich erscheint und sind damit ein statisches Element im Fluss der Veränderung durch die Verknüpfung von Information zu einer Gesamtheit.

    Wie töricht ist es vom Tropfen, zu glauben, eine Welle machen zu müssen, weil der Ozean in die scheinbar falsche Richtung fließt. Wobei der Tropfen keine Zielkoordinaten besitzt, sondern sich damit begnügt, gegen den Strom des Lebens, in Richtung des selbst gewählten "Vom-Tode-besiegt-Werdens" zu schwimmen?

    Könnte der Tropfen erkennen, niemals nicht Wasser gewesen zu sein, wäre seine Trotzphase zu überwinden und er könnte sich dem Leben anvertrauen und daruaf bauen. Auf etwas zu bauen, ist damit verknüpft, etwas schon zu sehen, was noch nicht ist. Die Liebe schon zu sehen, die hinter dem Ausleben des Zorns noch verdunkelt scheint, ist eine Wiederauferstehung der Hoffnung auf eine "Investitionsebene" die nicht vom Zahn der Zeit zernagt zu werden scheint.

    Investitionen in die Ewigkeit sind wie ein Silberstreif der Hoffnung hinter dem Chaos des Todes. Angriff auf das innere Kind im Gegenüber ist ein Sparschwein mit der Aufschrift "Hölle und Verdamnis". Investitionen in die Ewigkeit des inneren Lichtes hinter dem Ego des Noch-Träumenden" sind ein Weckruf an die Wahrheit, wieder zu sein, was sie immer blieb: Allumfassende Stille, tiefste Ruhe und allerliebster, honigsüßer Frieden.

    Hinter all diesen Problemen möchte Liebe einzig Liebe sein. Sie ist in Wahrheit in jeder Stille und in jeder Lücke zwischen zwei Gedanken. Ohne den Wunsch, ein Problem mit Gedanken zu beschreiben, besteht keine eigentliche Notwendigkeit, überhaupt Gedanken zu denken. Den Verstand jedoch nicht mehr abschalten zu können, liegt ursächlich in seiner kommunikativen Funktionslosigkeit, in seinem Missbrauch zum Angriff auf dann und daher Besiegte. Ohne trennende Gedanken zu wählen, wird das Schlachtfeld nicht betreten.

    Einen ausgeglichenen und ruhigen Geist entwickeln wir selten im Angesicht eines dräuenden Todes, der das Leben in die Sinnlosigkeit führt.

    Die Heilung des Lebens jedoch, entsteht durch seine Heiligung.

    "Was hast er gesagt?" Heiligkeit und vollkommene Transparenz durch vollständige Information.

    Wie wird jetzt aus der "unsichtbaren Hand" der VWL ein liebevoller Heiliger Geist?

    Wir geben der Hand, was wir erwarten, zu erlangen. "Eine Hand wäscht die andere", und alleine kann sich weder die linke, noch die rechte Hand in Unschuld waschen. Wir beißen der Hand, die uns mit "Leben" füttert, ständig in die selbige und wundern uns, eine Mangelsituation zu kreieren.

    Auf die vorhandene Fülle schauen wir nicht und damit verschenken wir die empathische Problemlösungsfähigkeiten unseres inneren Kindes, weiter oben mit dem Antlitz Christi in jedem Wesen beschrieben. Sich dieser Entfaltung im Gegenüber zu vergegenwärtigen, macht aus Problemen substanzlose Hilferufe nach der Liebe unserer wahren Heimat. Der Ewigkeit.

    Was könnte die Zeit der Ewigkeit entreißen? IS echt schon ein komischer Gedanke, auf dem das Ego-Denksystem basiert...


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 468
    (2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Handbuch für Lehrer, Seite 68
    (3) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Handbuch für Lehrer, Seite 68
    Geändert von Michael (25.04.16 um 11:57 Uhr)

  8. #158

    AW: Ein Kurs in Wundern

    4. Die Wirklichkeit erkennen heißt, das Ego und seine Gedanken, seine Träume, seine Hoffnungen, seine Heilspläne und den Preis, den der Glaube an es nach sich zieht, nicht zu sehen. (2) Im Leiden ist der Preis für den Glauben an es so immens, dass die Kreuzigung des Gottessohnes täglich vor seinem verdunkelten Schreine angeboten wird und Blut fließen muss vor dem Altar, wo seine kränklichen Gefolgsleute sich auf das Sterben vorbereiten.

    5. Dennoch wird eine einzige Lilie der Vergebung die Dunkelheit in Licht verwandeln, den Altar für die Illusionen in den Schrein des Lebens selbst. (2) Und Friede wird auf ewig jedem heiligen Geist zurückerstatten, den Gott als SEINEN SOHN schuf, als SEINE Wohnstatt, SEINE Freude, SEINE Liebe, vollständig SEIN, vollständig eins mit IHM." (1)


    4.1.: Schaue ich auf das Ego in mir und den Menschen, aktiviere ich es. Logisch wäre daher, nicht auf das Ego zu schauen, was somit seine Inaktivität zur Folge hätte. Es zu überwinden, indem es "besiegt" wird, ist somit ein kausaler Irrtum im Umgang mit dem individuellen, aber auch mit dem kollektiven Ego - einer Art "geteiltem Gruppenbewusstsein".

    Das Gruppenbewusstsein der Kirchen, die aus Fehlern "Sünden" macht, folgt insonah einem didaktischen Irrtum. Würden sie ihren Irrtum jedoch zugeben, wären sie "spirituell ihrer selektiven Wahrheit" beraubt und über-flüssig, also wohl ätherischer als zumindest zuvor. Das Ego verfestigt die Irrtümer und macht sie greifbar, doch damit nicht wirklich und nicht wahr. Dieses "Ego-Gruppenbewusstsein" in seinem Glauben an den Nutzen von Schuld, Strafe und "ewiger Verdammnis" macht aus dem "Lehrer-Leben" einen "Zuchtmeister-Schicksal", dem die didaktischen Konzepte, "Nein" zu sagen, offenbar ausgingen und der mit uns, endlich auf den Tag der Jüngsten Gerichts wartet, damit die Wahrheit der allumfassenden Liebe deutlich wird.

    4.2. Die kränklichen Gefolgsleute der Schuld beharren auf der Kreuzigung und leugnen sowohl die Auferstehung des Geistes, als auch die Himmelfahrt, den Weg aus der Zeit zurück in die Ewigkeit. Christus kehrte dorthin zurück, wo seine Reise begann, nachdem die 40 Tage von der Kreuzigung bis zur Himmelfahrt als Zeit des Lernens und der Vervollständigung genutzt wurden. Eine Kirche, die das Leiden als Heil und die Kreuzigung als Opfer "verkauft" beruht auf dem Konzept eines didaktisch versagenden Gottes und ist daher in sich kausal unlogisch.

    5.1. Wie die Genforschung heute beweist, können Erfahrungen sogar artübergreifend im Speziessystem Kosmos ausgetauscht werden. Eine Erfahrung der vollständigen Vergebung, eine einzige weiße Lilie der Vergebung, wäre insofern imstande, diese Information als Erfahrung in das gesamte Speziessystem zu tragen.

    In meinen Augen hat Christus seine ER-Fahrung als Mensch mit der Himmelfahrt erst abgeschlossen. Eine Zeit von 40 Tagen, in denen er seinen Jüngerinnen und Jüngern oft als kleines Kind und schon als Geistwesen erschienen sein soll. Diese Befreiung von der Knechtschaft des materiellen Körpers geht in der bisherigen Deutung der Himmelfahrt verloren: Als Körper besitzen wir keine grenzenlose Wirkungsfähigkeit. Die Gedanken, die jedoch in dieser Zeit von 40 Tagen noch einmal verdichtet wurden, bleiben zeitlos wirksam und heben die neu gewonnene Erfahrung epigenetisch, also einem genetischem Epos innewohnend, in das kollektive Gedächtnis: "Wenn Du einem meiner Schwestern oder Brüdern mit Liebe vergibst, dann vergibst Du allen meinen Freunden." Daher könnte diese weiße Lilie der Vergebung vor 2000 Jahren ins kollektive Bewusstsein gelegt worden sein.

    5.2. Wie könnte Frieden in jeden Geist getragen werden, wenn nicht durch die Transformation der Schuld in neue Hoffnung auf das mögliche Überwindenden des vormals Begrenzenden (in den Spannungskurven der (mater) Materie)? Wie geben wir die konditionierten Begrenzungen auf? Lektion 353 gibt einen Ausblick auf das im Kurs möglicher Weise zu Erlernende:

    "Meine Augen, meine Zunge, meine Hände, meine Füße haben heute nur einen einzigen Zweck: Christus gegeben zu werden, damit er sie verwende, um die Welt mit Wundern zu segnen." (2)

    Hiermit ist die Funktion gemeint, die wir dem Körper geben könnten: Die Funktion der Kommunikation zur Erlangung vollkommener Information über unseren weiterhin genetisch verankerten Urzustand. Was könnte gelernt werden, außer die vorhandenen Informationen als Gesamtheit zu erfassen?

    Einer Gesamtheit, der jede definierte Eigenschaft die Ganzheit nimmt? Mehr als alles kann jedoch nur gelernt werden, wenn wir durch die Reibung zwischen Ego und Selbst in der Evolution über das Äußerste hinweggehen. Das Äußerste für mich wäre es, allen alles zu vergeben.

    Meine Augen, meine Zunge, meine Hände und meine Füße haben heute daher einen einzigen Zweck: Christus gegeben zu werden, damit ER sie verwende, um die Welt mit Vergebung zu segnen.

    Hierzu wäre Lektion 352 zu verinnerlichen:

    "Urteil und Liebe sind Gegenteile. Von dem einen kommen alle Kümmernisse der Welt. Doch von dem andern kommt der Frieden Gottes SELBST." (3)

    Jede Wahrnehmung, die auf Urteil beruht, lässt einen Teil der Gesamtinformation unbeachtet: Die garantierte, verbürgte und namentlich verbriefte, garantierte Unschuld als das letzte Urteil unseres Vaters über seine von ihm geliebte Schöpfung.

    Das Ego liebt seine "Schöpfungen" nicht und bleibt durch diese kognitive Dissonanzanbindung im Ego-Geistfeld (der Abwehr der Konsequenzen eigener Entscheidungen) gefangen. Die Befreiung, sich dem liebevollen Leben anzuvertrauen, und nicht kämpfen zu müssen, da alles schon vor 2000 Jahren und lange davor getan worden ist, lässt Zweifel an Sinn der Reise als vollständig unbegründet erscheinen. Wenn wir aufhören zu suchen, finden wir das Glück. Wir sind das Glück, das Beste dieser langen Reise insgesamt zu sein. Daher sind wir weiterhin und neuerlich das Beste, was uns jemals passiert ist.

    Wenn die Reise schon erfolgreich beendet wurde, gibt es keinen Grund, sich dem Fluss der Zeit dorthin, nicht zu überlassen. Nur das Ego schwimmt gegen den Strom des Lebens. Es weiß zwar nicht wohin es wirklich will, doch auf keinen Fall in die Einheit ohne Grenzen zurück.

    Am Anfang sprachen wir einen Vokal: AAAA. Am Ende sagen wir: AAAH. ABBA nannte Christus seinen Vater. Freund möchte er von uns genannt werden - einfach FREUND. Ohne Vergebung kann dieser Gedanke nicht als vollkommen wahr empfunden werden.

    Die kognitive Dissonanz der Welt ist das Fehlen der Vergebung. Die Vergangenheit ist erst vergangen, wenn ihre Wirkungen aufgehoben worden sind. Das Mittel dazu ist die Aufgabe des Konzeptes von Schuld und Strafe als Mittel zur Gestaltung einer Zivilisation.

    Die Wahrheit bleibt von diesem Irrtum unberührt: Unser Freund kann "NEIN" dazu sagen, dass wir irrtümlich glauben, nicht so zu sein, wie er uns schuf, ohne darüber verärgert zu sein und unserem Konzept der Strafe in den didaktischen K.O. folgt. Wir können uns halt nicht vorstellen, wie sich bedingungslose Vrgebung anfühlt, weil wir niemals alles vergeben konnten, was war.

    Doch benötigt wahre Wahrheit keine Abwehr gegenüber dem Irrtum: Sie bleibt, was sie ist. Auch wenn es zunächst anders aussieht.

    Gehen wir einmal davon aus, dass Gott in jeder Zelle unseres Körpers "ICH-BIN" sagen kann und immanent anewesend ist, wird der Kampf gegen andere Zellverbände mit der gleichen Bewusstseinsanbindung doch der Selbstsabotage entlarvt. Sie endet mit der Vergebung und dieser Nutzen der Aufgabe des Glaubens an die Schuld ist es, der mit der Sühne (Vgl. Seite 1) einhergeht: Die unendliche Ausdehnung des ersten GE-dankens im Kosmos:

    Wir sind auf immer immerwährende Gedanken voller Liebe. Denn wir sind ein Gedanke der Vergebung von Liebe. Dann steht uns allen das Herz unseres Freundes offen. Allein können wir die Grenzen nicht überwinden. Aber Gedanken, die Liebe enthalten, dehnen sich ewig aus.

    Gedanken des Zorns verrauchen mit der Zeit, was bleibt, ist Ewigkeit. Eine Ewigkeit, die um eine weitere ER-Fahrung reicher ist:

    Himmelfahrt!

    Um irgendwohin zu fahren, muss man ja logischerweise erstmal "weg" sein. Zurück geht es dann in die Heimat. Unser Heimweh beweist indirekt unsere wahre Heimat. Sehnsucht macht die Suche danach erst möglich. Was nicht gesucht wird, kann na nicht gefunden werden. Doch was nicht vermisst wird, kann auch nicht ersehnt werden.

    Ersehnt werden, heißt durch Wunder zu erschaffen, was immer blieb, wie es war und doch ein kleines bißchen mehr als zuvor wurde...

    Wir kennen den befreienden Nutzen von Vergebung. Was unmöglicherweise in einem perfekten Universum zu Erlernen war...

    So schufen wir die Illsuion der Ego-Welt, im Spiegelbild zu finden, was wir immer waren: Eben das Ebenbild.

    Als absteigender Geist betrachtet, ist die Materie kein unüberwindbares Hindernis. Es war ja unser Wunsch, nicht sofort alles verwirklicht zu sehen, was wir uns wünschen. Wie im Himmel, als Gedanken sofort Wirklichkeit waren, kein unbefriedigtes Bedürfnis vorstellbar ist, war es das Bedürfnis nach Vergebung, das die "Schuld" verursachte.

    Daher schufen wir "Erregungskurven" auf der Suche nach Schuldlosigkeit, also Unschuld.

    An diesem Punkt der Geschichte ist die allgemeine Erregung über die Schuld der Anderen, mit der Spannung vor dem Auslösen des Aktionspotenzials deutlich vergleichbar und immer stärker spürbar. Diesen Auslösemoment in der Vergebung zu sehen, auf diesen Gedanken kamen wir - in der kollektiven Erregungskurvendivergenz - leider bisher selten. Christus hat das Thema "Vergebung" jedoch mit Bravour und kosmischer Auszeichnung bestanden und diese ERfahrung, auch genetisch als frei verfügbares Sharewareprogramm zum kostenlosen Download hinterlassen:

    Alle lernten immer nur, Gründe für Vergebung zu finden. Der ganze Hass wollte schon immer Liebe werden.

    Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins. Wir können nicht Hass geben und Liebe erwarten. Wir können nur Liebe geben, wenn wir Liebe im Herzen gefunden haben. Hass ist Ausdruck des vergeblichen Versuches, Liebe dort zu finden, wo sie nicht ist. Die Ur-Sache der Liebe ist Gott.

    Das Ego, in seinem Hass auf die Welt, entstand in der AB-grenzung von der allumfassenden Wesen der Liebe.

    In dieser Transparenz, der Klarheit dieser unbegrenzt liebevollen Logik - alles an seiner ebenbildlichen Schöpfung zu lieben - und daher als liebevollen Gedanken zu schaffen, der wiederum mit liebevollen Gedanken schöpferisch tätig sein kann, liegt die Überwindung der Dichte der Materie verborgen, die im Begriff Himmelfahrt enthalten ist - die Überwindung der Schwere hin zu Leichtigkeit.

    Wenn die Schuld verflogen wäre, könnten wir feststellen, im Himmel gelebt zu haben, den wir durch unsere Illusionen zur scheinbaren Hölle machten. Da es jedoch dann damit gleichsam unsere Wahl darstellt, haben wir ebenfalls eine andere...

    Die Möglichkeit, dem Hass mit Liebe zu begegnen.

    So sieht der Hass, was er werden wollte, als er noch klein war und voller Hoffnung auf Entfaltung von Liebe in einem liebvollem Umfeld ohne Lügen die Liebe selbst sein wollte, die er "zu Halten und für sich zu Haben" suchte. Eine Gretchenfrage?

    Die Lüge ist die Kraft, die uns schon an die Materie gebunden hat,bevor wir das Ende der Fußfesseln erreichen. Die Lüge als gewähltes Mittel der Manipulaton ist die Kraft, die Grenzen schafft. Auflösung der Grenzen bewirkt der Gedanke, ein mit allem verbundener Gedanke zu sein. Wer beweisen kann, mehr als ein Gedanke zu sein, trete mal hervor und spreche - ohne Gedanken auszuführen, die auf eine UR-SACHE zurückzuführen sind: Liebe.

    Ohne Liebe wäre dieses Bewusstsein schließlich nicht fähig, zu denken. Gedanken benötigen EIN Bewusstsein. Ein Bewusstsein benötigt jedoch keine Gedanken. Es ist sofort Liebe, wenn kein Gedanke gedacht wird. Wir sehen eben oftmals die Synchronisation von Erregungskurvenverläufen nicht im Rhythmus ihrer Faktoren, sondern im Spiegebild der Symptome.

    Daher ist richtig, wenn gesagt wird, dass die Wirklichkeit im Glauben an den Hass nicht gesehen werden kann. Es erfordert eine Entscheidung für ein liebevolles Universum, bevor der Nutzen von vergebender Kooperation mit dem Begriff des "wohlverstandenen Eigennutzes" verknüpft werden kann, in dem jeder alles gelernt haben wird. Und ein klein bißchen mehr...

    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und doch sammelt es Vorräte für alle, die dort suchen, wo sie selbst nichts versteckt haben.

    Wir sammeln die Früchte, die wir nicht mit ERde bedeckt haben. Alles hat eine Ursache. Wir sind zwar Wirkung, doch von gleicher Qualität wie das Licht, das wir als Geistwesen immer noch sind. Nach dem Aufwachen sind wir vom Traum unberührt.

    Als Geist, in seiner wahren Heimat, blieb Christus von jeglichen "Schäden" unberührt, die das Ego als Beweis seiner Machtlosigkeit über den Tod ins Felde führt. Als Geist beweist Christus genau das Gegenteil: Er blieb noch 40 Tage "greifbar" und nahm verschiedene Gestalten an. Am liebsten erschien er wohl als kleines Kind. So ist es möglich, dass dieses innere Kind mit jedem Wanderer die Heimat für eine kleine Weile verlässt, ERfahrungen zu machen, die ohne Zeit und Raum, ohne Erregungszeitraum durch Entfernungsüberbrückung, ohne Spannung und Entspannung, nicht zu machen wären.

    Evolution ist ein Katalysator von Reaktionen, die dem Erkennen der vorhandenen Vollkommenheit dienen. Wesentlich sind Information und Kommunikation. Strafe als Mittel zur erzwungenen Reifung des Geistes kann nicht das Mittel der Wahl eines vollkommenen Geistes sein: Einzig ein vollkommener Lehrer wäre daher eines vollkommenen didaktischen Konzeptes, ohne technischem K.O. durch "Strafmaßnahmen", würdig.

    Den Prozessentwicklungszustand in seiner schwebenden Entwicklung schon zu beurteilen, ist eine Sichtweise der Raupe vor ihrem Weg in die Stille der Einsamkeit des selbst gesponnenen Kokons aus gedanklichen Ko.konstruktionen aus vorläufigen Urteilen über Wahrnehmungen, die wir nicht mit Wahrheit zu füllen im Stande sind.

    Nicht mehr urteilen zu müssen, wo wir es doch gar nicht wirklich können, ist eine bisher unbekannte Wohltat, die im Verlauf des Vergebens der Schuld fühlbar wird. Es ist Leichtigkeit, die im Vertrauen auf das Leben begründet liegt. Im Loslassen der Sorgen um vergängliche Investitionen in die Welt der Illusionen sehe ich daher kein wirkliches Opfer, das daher im Fehlen von Leben, also dem Tod, beklagt werden müsste.

    Der Fehler ist es, das Leben als vom Tode besiegbar wahrzunehmen. Die Erklärung dazu wurde uns also schon vor langer Zeit gegeben und ist selbstentfaltend. Wie eine Schriftrolle, die mit dem Stein der Weisheit beschwert, vom Ego nach unten gezogen wird, und durch die Schwere die Leichtigkeit ermöglicht wird, die am Ende der Ketten entsteht. Am Ende der Ketten werden wir feststellen, schon immer frei gewesen zu sein.

    Frei geboren und für immer eine liebevolle Gedankenkonstruktion Gottes. Jeder so einzigartig, wie Vollkommenheit nur sein kann und doch jeder mit allen Gaben verbunden, die immer für alle geteilt werden.

    Nichts gehört uns allein, schon gar nicht, sind die Gaben in einem geteilten Zweck verbunden. Jeder wird alles. Welchen Grund gibt es denn, sich dabei um irgendetwas zu streiten? Das Leben geht dem Leben nicht aus, wie die Zeit der Ewigkeit nicht fehlen kann, die wir brauchen, uns zu ER-Innern.



    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 468
    (2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 482
    (3) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 480
    Geändert von Michael (05.05.16 um 13:47 Uhr)

  9. #159

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Die letzten Lektionen

    Nachdem der Kreis in 360 Lektionen geschlossen wurde, beinhalten die letzten 5 Übungen den heiligen Augenblick, quasi die Erinnerung an unsere vorhandenen Ewigkeitswerte. Im ersten Durchlauf war ich nicht überzeugt, was die Art der Ewigkeitswerte betraf und so fiel mir die Qintessenz der letzten fünf Leitgedanken wohl erst jetzt auf, im zweiten Durchlauf.

    Der Gedanke lautet:

    "Diesen heiligen Augenblick möchte ich DIR geben, hab DU die Führung. Denn DIR möchte ich folgen, gewiss, dass Deine Anleitung mit Frieden bringt." (1)


    1. Was kann ich vorweisen, in Bezug auf meiner erlangten Geisteszustand? 2. Worin besteht der Frieden als Ewigkeitswert?

    3. Was ist die Freiheit, die in den 365 Übungen vermittelt wird?


    1. In Bezug auf meinen physischen Gessamtzustand in seiner Mitwelteinbettung könnte ich darauf verweisen, zumindest genügend Feldunabhängigkeit bewahrt zu haben, der 14 Monate dauernden Verdachtsdiagnose "Leukämie" keinen Glauben zu schenken und nun wieder "Normalwerte" aufweise. Gut, die von KL "gepetzte HWS-Geschichte" ist weiterhin vorhanden, jedoch mittlerweile mit dem Etikett "Reparaturmaßnahme" versehen.

    Als der Arzt dann seinen Leukämieverdacht nicht bestätigt sah und mich hätte loben müssen, seiner Vorstellung nicht gefolgt zu sein und meinem Körper zu vertrauen, dies selbst auszugleichen, meckerte er wegen meines Diabetes. Gut, mit einer als unheilbar eingestuften Erkrankung tut sich ein Patient noch schwerer, den Suggestionen der Mitwelt darüber zu entgehen. Was niemand für möglich hält, wird damit unmöglich. Doch ist es möglich gewesen, den Terroralarm meiner Leukozyten abzustellen. Da die Frage des "Warum" im Raum stand, musste der Fokus auf meine sonstige "Behandlungsbedürftigkeit" gerichtet werden.

    Aus dem erlangten Geisteszustand, einem Ewigkeitswert, leite ich die Einsicht ab, die aus dem Verständnis des Begriffes der "Sohnschaft" stammt. Es gibt einzig die Gesamtheit Sohnschaft, die Gott als EINS liebt. Wie in einem gesunden Körper jede Zelle als Teil einer Gesamtheit betrachtet wird und sich daher "zugehörig" verhält, betrachtet uns das Bewusstsein "Gott" als Gesamtheit und weiß, was jede Zelle braucht.

    In der nondualen Wirklichkeit der Ewigkeit ist es unmöglich, die Einheit der Kinder Gottes aufzuspalten.

    In der dualen Welt der Wahrnehmung, liegt die Möglichkeit, ein Gegenteil von Vollkommenheit wahrzunehmen und somit "wahrzumachen". Wäre ich dem Weg in die Behandlungsbedürftigkeit gefolgt, wäre etwas wahr geworden, was ohne Annahme der Krankheitssuggestion keine Wirklichkeit wurde.

    Insgesamt war ich gezwungen, mich auf die Ebene der Leukozyten einzustimmen und fragte mich, was die Ursache des "Seelenalarms" abbildete. Am Ende habe ich etwas gelernt: Im physischen System bildete sich der geistige Konflikt ab, den ich im Beziehungssystem Mitwelt erlebte. Um aus der "Schuldprojektionsspirale" zu kommen, musste ich den Nutzen von Vergebung zwingend erlernen. Der Nutzen der Vergebung von Fehlern liegt darin, dem Körper, immerhin einer Bevölkerung von 50 Billionen Bewusstseinseinheiten - für die wir "Gott" - also nicht greifbares Bewusstsein sind - die Botschaft zukommen zu lassen, dass trotz aller anderlautender Signale der Mitwelt kein Grund besteht, nicht auf die Vollkommenheit der Selbst-Heilungskräfte zu vertrauen.

    Wollte nur sagen: Die Annahme der Krankheit wäre ein Lernvorgang gewesen, mich nicht als mit Selbstheilungskräften ausgestattet zu definieren. Wir lernen Krankheit als "gegeben" anzunehmen, nicht als Störung des energetischen Gleichgewichtes in einem Zellgesamtverband. Der Gesamtverband aller Zellsysteme besitzt auch ein geteiltes Bewusstsein, dass wir als Zellverbände nicht "greifen" können. Wie unsere Zellen können wir nur annehmen, es gäbe ein Bewusstsein dass uns mit allem versorgt, was 50 Billionen Bewohner so brauchen.

    Dass diese Einsicht, sich keine Sorgen machen zu müssen, hier mit der Übergabe der Führung einhergeht, ist eine Sichtweise, die den Ängsten des Egos die Nahrung entzieht. Aus der Sicht unserer Ewigkeitswerte ist jedoch kein wirkicher Verlust möglich. Aus der Sicht einer verbundenen "Sohnschaft" ist auch keine Krankheit als Beweis für Unvollkommenheit möglich, noch nötig. Die kognitive Dissonanz, die unsere begrenzten Entscheidungen nach sich zieht, wird aufgegeben, indem wir ehrlich einräumen, uns geirrt zu haben. Wir haben nicht verstanden, wer wir sind und was unsere ewigen Gaben eigentlich beinhalten, sonst würden wir nicht ständig Kriege um Vergänglichkeiten führen. Friedliche Koexistenz und "Alarmlosigkeit" liegen in der Einsicht, dass nur Abwehrlosigkeit das Wachstum ermöglicht, in dem ein Gedeihen auf Zellebene möglich bleibt. Im Angesicht drohender äußerer Gefahren schalten die Zellen auf "Schutzbetrieb" und ziehen ihre Zellmembran ängstlich zusammen. Die Fläche für Versorgungsvorgänge wird kleiner und ein energetischer Mangelkreislauf beginnt. Innen wie außen keinen Grund für Gefahr zu sehen, ist möglich, erinnern wir uns an die vorhandenen Ewigkeitswerte.

    2. Worin besteht der Frieden als Ewigkeitswert?

    Wir wollten unseren Frieden finden, doch die Vorstellungen davon, was Frieden ist, unterscheiden sich derart, dass wir darüber im Prinzip die Kriege im Außen führen. Was für den einen Menschen den absoluten "Geistesfrieden" darstellt, wäre für einen anderen Menschen die relative Hölle. Frieden als absoluten Ewigkeitswert in der Zeit zu erfassen, gelingt leichter, wenn wir den Begriff Sohnschaft in seiner Einheit erfassen.

    Dann gibt es einen Sohn und damit einen Vater.

    Keinen Grund, sich um die "anderen Väter", die vorgeblich uneins und verschiedene sein sollen, zu streiten. Mag dieser Frieden in der Zeit weit entfernt erscheinen, ist er als Ewigkeitswert niemals verloren gewesen. "Viele Väter" sind ein Indiz für zeitlich veränderliche Vorstellungswelten, für selbst erzeugte Götzen, die aus dem Irrtum darüber aufsteigen, wer wir zu sein scheinen, blicken wir auf die Welt des Egos mit ihren Gesetzen des Chaos.

    Heute ist mir klar, dass ich eine Lektion gelernt habe. Die Lektion, das Vergebung im Grunde eine Illusion darstellt, denn die Gründe für meinen Geistesunfrieden lagen in meinen trotzigen Entscheidungen verborgen, keiner "Führung" zu bedürfen und alles selbst entscheiden zu wollen. Der Heilige Geist, in jedem Menschen als Stimme des Gewissens gleichermaßen anwesend, ist die Stimme, die uns zuweilen deutlich warnt, die wir aber übergehen.

    Den Geist an Gott zu übergeben und um Rat zu bitten, bevor wir Entscheidungen treffen, bewahrt vor der kognitiven Dissonanz, die entsteht, haben wir doch wieder einmal nicht alle Faktoren in unserer Berechnungen und Plänen zur Erlangung des Geistesfriedens einbezogen. Dann entfällt die Notwendigkeit, mich selbst zu verurteilen. Und damit entfällt die Notwendigkeit, andere Menschen, Situationen und Einflüsse dafür verantwortlich zu machen, dass derzeit kein Geistesfrieden empfunden wird.

    Den Geistesfrieden nicht durch äußere Umstände aufzugeben, erfordert oben genannte Feldunabhängigkeit. Ein Heraustreten aus der Zeit ist hier hilfreich. Am Ende habe ich etwas gelernt, was im Verlauf der Entwicklung nicht zu erkennen war, da ich das ER-geb-nis nicht kannte: All der Stress wollte Frieden werden, seit er klein war.

    3. Was ist die Freiheit, die in den 365 Übungen vermittelt wird?

    "Wir wollen dieses Jahr nicht ohne die Gaben beenden, die unser Vater seinem heiligen Sohn versprach. Es ist uns jetzt vergeben. Wir sind erlöst von dem Zorn, der, wie wir dachten, Gott gehörte, und stellten fest, dass er ein Traum war. Wir sind der geistigen Gesundheit zurückerstattet, in welcher wir verstehen, dass Ärger wahnsinnig, Angriff verrückt ist und Rache nichts weiter ale törichte Phantasie. Wir sind vom Zorn erlöst, weil wir lernten, dass wir im Irrtum waren. Nichts mehr als das. Und ist ein Vater über seinen Sohn verärgert, weil er die Wahrheit nicht verstand?

    Wir kommen in Ehrlichkeit zu Gott und sagen, dass wir nicht verstanden haben, und bitten IHN, uns zu helfen, seine Lektionen durch die Stimme seines eigenen Lehrers zu erlernen. Würde er seinen Sohn verletzen? ODer würde er ihm eilends Antwort geben und sagen: >>Dies ist mein Sohn, und alles, was MEIN ist, das ist sein<<!--? Sei du gewiss, dass ER so antworten wird, denn dies sind seiner EIGENEN Worte an dich. Und mehr als das kann niemals jemand haben, denn in diesen Worten ist alles, was da ist, und alles, was je sein wird durch alle Zeit hindurch, in alle Ewigkeit." (2)

    Es ist die Freiheit vom Unfrieden in meinem Geist, die im Kurs vermittelt wird und dem die Bezeichnung "Wunder" gerecht wird. Es ist ein Wunder, zu diesem Frieden geführt worden zu sein. Ich habe die Freiheit gewonnen, den Zustand meines Bewusstseins nicht mehr als Wirkung äußerer Ereignisse wahrzunehmen, sondern die Erkenntnis erlangt, dass meine Freiheit ein ewig bestehender Wert bleibt, die nur in der Zeit dadurch beschränkt wird, welche Begrenzungen mein Geist als wahr wahrnimmt und damit wahr macht.

    Die Auferstehung des Geistes ist die Rückkehr der Erinnerung an die ewig liebevolle Quelle unseres Seins. Es gibt im ganzen Kosmos nichts als Ursache außer der Liebe unseres Freundes.

    Warum erzählen uns die Kirchen von einem "zornigen Gott"? Von einem Gott, der über die Sünden seiner Schäfchen erbarmungslos Buch führt und den Lebensfaden jederzeit durchschneiden kann, um das Leben - zur Strafe - zu nehmen, dass er uns einst gegeben?

    Sind es nicht kranke Götzenbilder, die wir in der Schuldprojektion anbeten? In der Erinnerung an unsere wahre Identität liegt daher die Möglichkeit zur Aufhebung der Schuld und insofern die Ausschaltung jedweder kognitiven Dissonanz durch die Verleugnung der Wirklichkeit Unfrieden stiftender Einflussfaktoren. In Frieden können wir nur einem Weg folgen: Dem Weg der Stimme für das Leben, die als "Gewissen" in jedem wirksam ist.

    Diesen Heiligen Geist nicht in jedem Menschen anzunehmen, beraubt uns unserer empathischen Kommunikationsformen und beschränkt den Informationsfluss im Ausmaß unserer begrenzenden Vorstellungen und Kernüberzeugungen. Daher ist es auch nicht mehr notwendig, das Ego im Gegenüber zu überzeugen. Es reicht völlig, den Heiligen Geist im Gegenüber als wahr wahrzunehmen.

    Das Gegenteil können wir doch schon prima. Als Ewigkeitswert könnte somit unsere Fähigkeit umschrieben werden, durch die Wahrnehmung des Ewigen im Gegenüber, genau dieses wahr zu machen. Es könnte auch gesagt werden, dass sich die Bedürfnisspyramide (nach Maslow) genau umgekehrt hat.

    Nicht, nachdem ich gesund wurde, erlangte ich meinen Geistesfrieden zurück.

    Ich erlangte die Gesundheit zurück, nachdem ich meinen Geistesfrieden fand.

    Obwohl ich in der Zwischenzeit zuweilen am Stock ging, war die Gesamtentwicklung notwendig, um die Investitionen in die Vergänglichkeit als Verlust der Ewigkeit ansehen zu können. Diese Welt dient dem Wiederaufdämmern der Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass ein Teil von uns allen den Himmel niemals verlassen hat.

    Wir sind die Brüder des Sohnes und damit sind wir die "Sohnschaft". Wir bleiben auf ewig, wie wir geschaffen wurden, denn die großen Strahlen bleiben ewig still und ungesört in uns. Wir können im Schweigen zu ihnen reichen, denn nirgends sonst lässt sich Gewissheit und Frieden finden.

    In Heiligkeit werden wir bleiben bis die Zeit des Lernens vorbei ist, weil alles ER-innert wurde. Ohne den Wunsch, die Heiligkeit im #gegenüber erkennen zu wollen, ist unsere eigene Heiligkeit nicht als wahr anzunehmen. Im Urteil liegt die Unheiligkeit verborgen. Die Grundordnung der Bedürfnisse de Egos ist die, durch die Unheiligkeit der Mitwelt die Trennung von Gott zu "beweisen".

    Natürlich ist diese Trotzreaktion zeitlich begrenzt. Es ist nicht der Wille der Ewigkeit, dass wir leiden. Es ist eine Entscheidung des Egos, nicht des Selbstes.

    Selbst-Heilung ist daher ein verbundener und kein isolierter Prozess in einer verbundenen Mitwelt. Es ist der Gedanken, dass das Selbst selbst gar nicht "krank" sein kann. Es ist immer Vollkommen geblieben. Wir teilen Vollkommenheit, nicht die Gesetze des Chaos unvollkommener Götzen . Die Krankheit Gottes, seinen Zorn nicht bewältigen zu können, ist eine Einbildung der Kirchen in ihrem Versuch, die Schuld an unserer Entwicklung weit von sich zu weisen, indem sie Schuld zuweisen. Am Ende kommt alles ans Licht.

    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 487
    (2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 487

  10. #160

    AW: Ein Kurs in Wundern

    3. Was ist die Freiheit, die in den 365 Übungen vermittelt wird?

    Freiheit ist die grundlegende Unterscheidung zwischem dem Wirklichen und dem Unwirklichen unter dem Gesetz der Liebe, dem einzigen Gesetz Gottes.

    In Anwendung dieses Gesetzes ist wirklich, was aus der Liebe heraus geschöpft wird.

    Unwirklich wären dann die Dinge, die nicht aus Liebe heraus entstanden sind.

    Freiheit ist es, zu erkennen, dass wir nicht um Liebe kämpfen müssen, da wir von ihr begleitet werden. Die Eigenschaften, die unsere Quelle uns mitgegeben hat, sind wirklich, wenn sie liebevoll verwendet werden und unwirklich, wenn sie gegen das Göttliche im Gegenüber angewendet werden. Solange die Angst keinen Raum im Herzen erhält, sind wir daher schöpferisch. Erst die Angst erzeugt die "Unwirklichkeit" einer Situation, in der Liebe fehlt.

    Uns wurden in Liebe, aus Liebe das Leben gegeben. Materie wurde geschaffen, um als Geistwesen Freude daran empfinden zu können.

    Alles, was insofern in der Materie keine Freude erzeugt, ist eine Fehlwahrnehmung aus ihrer Fehlbenutzung heraus. Denn wir benutzen Materie, um unseren Geist zu schmücken und eine "wertvolle" physische Gestalt zu verkörpern. Statt Freude wählen wir Besonderheit, indem wir Körper mit dem behängen, was im Geist der Mitwelt einen bestimmten Eindruck machen soll. Die Gesetze der Besonderheit erzeugen jedoch die Nullsummenspiele, die unsere Welt der Wahrnehmungen zu einer Welt der Deutung machen, die sich an Vergänglichkeiten orientiert und in der Zeit den Veränderungen unterworfen ist. Die jeweilige Welt der Deutung ist instabil und besitzt einen Anfang und ein Ende.

    Die Welt der Erkenntnis ist zeitlos, liegt jenseits des Lernens, jenseits von Zeit und Prozess im Raum, hat kein Gegenteil, keinen Anfang und kein Ende und ist einfach. Sie ist, wie die Wahrheit einfach ist und kann zwar unerkannt bleiben, doch wird durch die Irrtümer nicht verändert. Die Welt der Erkenntnis ist die Welt der Ewigkeit. Daraus gehen zwei Denksysteme hervor:

    In der Welt der Erkenntnis existieren keine Gedanken getrennt von Gott, weil beide durch einen geteilten Willen miteinander verbunden sind.

    In der Welt der dualen Wahrnehmung und Deutung existieren zwei Spannungspole, und sie ist aus dem Glauben an Gegensätze und getrennte Willenseinheiten gemacht. Diese Willenseinheiten scheinen getrennt, doch auf Zellebene hebt sich diese Willensungleichheit spätestens auf:

    Jede Zelle will vom Bewusstsein mit Liebe "versorgt" werden. Jeder Mensch will als Bewusstsein mit Liebe versorgt werden, einzig die Quelle dort anzunehmen, wo sie nicht ist, führt dazu, sie dort zu suchen, wo sie nicht gefunden werden kann: In "besonderen Beziehungen".

    In besonderen Beziehungen ist es wichtig, den Körper herauszuputzen und aufzuwerten, damit der Wert einer Austausches von EMOTIONEN vermittelt und dargestellt werden kann. Die Balztanzrituale sind hierbei der Versuch, den Geist eines Menschen dadurch "einzunehmen" indem ein Körper vorgeführt wird. Nee, um einen Geist mit Liebe zu umfangen, ist die Liebe innen zu Erlangen. Wir verlangen Liebe für den Körper, den wir anbieten. Die Quelle aller Liebe in Gott zu verorten, ist eine völlig andere Weltsicht.

    Denken wir nichts nicht Liebevolles über uns, sind unsere Zellen der Annahme dieser Energien fähig und gesund. In der Annahme der Urteile über uns selbst und ebenso durch die Urteile der Mitwelt, bekommen die Zellen Signale von drohenden Schmerzsignalen und schalten auf "Schutzbetrieb". In diesem Schutzbetriebsmodus kann jedoch gleichzeitig kein Wachstum und keine Reparaturbetrieb stattfinden. Wir schneiden uns durch negative Gedankenmuster selbst von der Energie ab, die wir benötigen würden, eine Situation gesund zu bestehen und daraus gestärkt hervorzugehen.

    Die Freiheit, die ich gewonnen habe, ist daher: Ich weiß, ich werde Situationen nicht aus dem Wege gehen können, die zu bewältigen sind. Es wurden jedoch Stressbewältigungsmechanismen entwickelt, die ein Heraustreten aus der zeitlichen Wahrnehmung ermöglichen und die Perspektive der Ewigkeit enthüllt den wahren Wert einer Lektion. Das Wissen, die Lektionen lernen zu können, ist die Stärkung der so genannten "Stressbewältigungsressourcen". Die Fähigkeit, an Herausforderungen zu wachsen, lasst Gefahren als bewältigbar erscheinen, nicht als unüberwindlich. Doch dieses notwendige Wachstum ist im Schutzbetrieb unmöglich. Die Zellen sind so erstarrt, dass nicht einmal mehr das Immunsystem Zugang erhält. Bau- und Betriebsstoffe werden an den Zellgrenzen penibel kontrolliert und von freiem zellulären Warenverkehr ist nicht mehr zu sprechen. Protektionismus macht sich unter unserem Zellverband als Zeitgeist bemerkbar.


    Die Annahme der Ewigkeit ist die allerbeste Stressbewältigungsressource, da, im Traum der Zeit, die Ewigkeit den Weg zurück schon weiß und weist.

    Es ist das Ende aller Träume, mit dem die Zeit beschlossen werden wird, da das Lernen sein Ziel erreicht hat. Da dies in der Ewigkeit so ist, so war und weiter so bleiben wird, ist der Traum, der etwas Anderes sagt, unwirklich, also eine Illusion. Einzig der Zweifel ist´s, der scheinbar an der Wahrheit nagt und aus Wissen einen Glauben werden ließ.

    Als wir noch "wussten", war dieser duale Zweifel, der mit Eifer sucht, was Leiden schafft, anfänglich unmöglich. Als der Zweifel aufkam, wurde aus Wissen ein möglicher Glaube, dem das Ego in die Dualität folgte. Da das, was Zweifel hegt, in der Ewigkeit unmöglich ist, ist die Ebene der Erkenntnis zwangsläufig eine nonduale Wirklichkeit. Im verzweifelten Zweifel ständig zu beweisen suchen, Gott sei nicht anwesend, da wir scheinbar Böses tun können, unterschlägt unseren freien Willen.

    Den Willen, die Dinge einmal aus einer verbundenen und zeitlosen Perspektive zu betrachten, könnte vielen quälenden und brennenden Konflikten die Nahrung entziehen. Liebe ist das Löschwasser für die Flächenbrände, die der seit Generationen wütende Hass in die verdorrten Landschaften gebrannt hat. Liebe ist das Wasser, dass in der Vergebung den brennenden Zorn zum Erlöschen bringt. Wut ist wie ein Stück heißer Kohle in der Hand: Je länger daran festgehalten wird, umso größer ist der Schmerz beim Eintreffen des entsprechenden Körpersignals.

    Die Menschen sterben an ihren Energieverlusten, die sie in Konflikten selbst generieren. Das Gesetz der Liebe umfasst jedoch jede Zelle, jeden Organismus und jedes Lebenssystem und kann durch die Gesetze des Chaos nicht aufgehoben, sondern nur temporär überdeckt werden. Hinter dem Chaos der Zeit steht die Ordung der Ewigkeit. Aus der Zeit heraus ist das nicht zu erkennen, erst am Ende eines (Lektions-) Zyklus besteht die Chance dazu.

    So wird mir die komplexe Gesamtheit der Lektionen wohl erst im Laufe der Zeit völlig ersichtlich und so ist der Kurs eher ein Beginn ohne Ende. Es gibt immer mehr zu lernen und daher wird nach diesem Lernzyklus ein weiterer erscheinen und danach werden wir uns für noch weitere entscheiden, so dies unser Wille ist.

    Was ich in meiner selbst gewählten geistigen Unfreiheit oft übersah: Ich habe mich einmal genau für diese Lerninhalte entschieden und daher bin ich dafür verantwortlich, was gescheiht, denn ich habe es so gewählt. Jeder wählt seine Knotenpunkte der Erinnerung und aus allen Punkten zusammen wird das Bild gewoben. Dass wir alle den Rückweg von jedem Knotenpunkt finden werden, dafür bürgt die Ewigkeit, die auf unsere Rückkehr von dieser (womöglich letzten) Reise ebenso wartet, wie die Herzen derer, die die Ewigkeit in der Vergänglichkeit vergeblich suchen.

    Die letzte Reise wäre es, wenn danach niemals niemand mehr ein Gegenteil für möglich hält. Der Gedanke an ein mögliches Gegenteil erzeugte diese Welt.

    Bevor dieser Gedanke gedacht wurde, gab die göttliche Vorsehung daher den Auftrag an den Heiligen Geist, uns sicher wieder nach Hause zu bringen. Von jedem Punkt aller Geschichten führt jeder Weg nach Hause. Wir können zwar die Anzahl der Umwege wählen, nicht jedoch, am Ende aller Wege dorthin zu kommen, wo alle Zweifel beseitigt sind, da keine mehr bestehen. Entstehen andere Vorstellungen, sind sie sofort Realität im Sinne eines "Traumes".

    So mächtige Ebenbilder sind wir.

    Und daher: Wenn wir das nächste Mal wieder zuhause sind, bitte (wenigstens) nicht sofort wieder das Gegenteil wünschen. Ich brauch mal ne Pause vom andauernden Spiel, nicht zu sein, was wir immer sind.

  11. #161

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Unter Heilung und Ganzheit findet sich in Abschnitt 6 (Zeit und Ewigkeit) eine Aussage, die einen weiteren Mechanismus von Wundern erklärt:

    "Jetzt musst du lernen, dass nur unendliche Geduld sofortige Wirkungen zeitigt. Auf diese Weise wird die Zeit gegen die Ewigkeit ausgetauscht. Unendliche Geduld appeliert an die unendliche Liebe und dadurch, dass sie jetzt Ergebnisse hervorbringt, macht sie die Zeit unnötig." (1)

    Ach, wie gern würd ich doch sofort lernen, was unendliche Geduld bedeutet...

    "Erinnere dich, dass ich vom dunklen Spiegel des Ego sprach, und erinnere dich auch, dass ich sagte: "Schau nicht dorthin"... Deine Geduld mit deinem Bruder ist deine Geduld mit dir selbst." (2)

    Daher ist Geben und Empfangen eins. Auf Seite 89 wird diese Entscheidung für Gott in ihrer Konsequenz erläutert:

    "Geistige Gesundheit ist Ganzheit, und die geistige Gesundheit deiner Brüder ist die deine."

    "Es kann keine Klage gegen ein Kind Gottes geben, und jeder, der Schuld in Gottes Schöpfungen bezeugt, legt falsches Zeugnis wider Gott selbst ab." (3)

    Da schau ich lieber nicht mehr hin. Dazu bräuchte ich wohl diese unendliche Geduld. Ist ja nur der Traum von Zeit, eingebettet in die Ewigkeit. Unendlich Geduld kann in der Zeit nicht zu finden sein, es sei denn, wir sehen jetzt schon die Ewigkeit. Die Ewigkeit einfach sein zu lassen, was sie eben ist, könnte daher sofortige Wirkungen besitzen...

    Meine Abwehr gegen das Ego war ein Fehler. Einfach mit unendlicher Geduld nicht hinschauen...

    Immer, enn ich nicht in Frieden bin, habe ich mich daher falsch entschieden. Daher kann ich mich auch anders entscheiden, weil ich zum Frieden zurückmöchte.

    An diesem Punkt werden die Wirkungen unserer Fehlentscheidungen vom Heiligen Geist berichtigt, wenn wir ihn nur lassen und die Entscheidung für Gott treffen. Gott ist nämlich die Quelle unendlicher Geduld. Ich glaubte lange Zeit etwas komplett Gegenteiliges...


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 88
    (2) ebenda
    (3) ebenda

  12. #162

    Kapitel 1 Die Bedeutung von Wundern

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Um etwas Übersichtlichkeit zu ermöglichen, zum Anfang des Textbuches zurück:

    Das 1. Kapitel, über > Die Bedeutung von Wundern < erklärt zunächst die > I. Grundsätze der Wunder <, wobei über die > II. Offenbarung, Zeit und Wunder < dann zur Verknüpfung von > III. Sühne und Wunder< übergegangen wird. Damit wird > IV. Das Entrinnen aus der Dunkelheit < möglich, denn die Verbindung ist: > V. Ganzheit und reiner Geist<.

    Im reinen Geist wird > VI. Die Illusion der Bedürfnisse< leichter erfahrbar und damit werden die > VII. Verzerrungen von Wunderimpulsen< aufgehoben, die uns davon trennen, unseren und den Willen unseres Freundes als EINS wahrzunehmen.

    "I. Grundsätze von Wundern

    1. Es gibt keine Rangordnung der Schwierigkeiten bei Wundern. Eines ist nicht >>schwieriger<< oder >>größer<< als ein anderes. Sie sind alle gleich. Alle Äußerungen der Liebe sind maximal.

    2. Wunder als solche spielen keine Rolle. Das einzige, was eine Rolle spielt, ist ihre Quelle, die weit jenseits der Bewertung ist.

    3. Wunder geschehen auf natürliche Weise, als Äußerungen der Liebe. Das wirkliche Wunder ist die Liebe, die sie inspiriert. In diesem Sinn ist alles, was aus der Liebe kommt, ein Wunder.

    4. Alle Wunder bedeuten Leben, und Gott ist der Geber des Lebens. Seine Stimme wird dich ganz konkret anleiten. Alles, was du wissen musst, wird dir gesagt werden.

    5. Wunder sind Gewohnheiten und sollten unwillkürlich geschehen. Sie sollten nicht unter bewusster Kontrolle stehen. Bewusst ausgewählte Wunder können fehlgeleitet sein.

    6. Wunder sind natürlich. Wenn sie nicht geschehen, ist etwas fehlgegangen

    7. Auf Wunder hat jedermann Anrecht, doch zuerst ist Läuterung notwendig.

    8. Wunder heilen, weil sie einem Mangel abhelfen; sie werden von denen, die zeitweilig mehr haben, für die vollbracht, die zeitweilig weniger haben.

    9. Wunder sind eine Art Austausch. Wie alle Äußerungen der Liebe, die im wahren Sinne des Wortes immer wunderbar sind, kehrt der Austausch die physischen Gesetze um. Sie bringen dem Gebenden und dem Empfangenden mehr Liebe.

    10. Wunder als Schaustücke zu verwenden, um Glauben zu erwecken, ist ein Missverständnis ihres Sinns und Zwecks.

    11. Das Gebet ist das Medium der Wunder. Es ist ein Kommunikationsmittel des Erschaffenen mit dem Schöpfer. Durch das Gebet wird Liebe empfangen, und durch Wunder wird Liebe ausgedrückt.

    12. Wunder sind Gedanken. Gedanken können die niedrigere oder körperliche Erfahrungsebene darstellen oder aber die höhere oder geistige Erfahrungsebene. Die eine macht das Physische, die andere erschafft das Geistige.

    13. Wunder sind sowohl ein Anfang als auch ein Ende, und somit verändern sie die zeitliche Ordnung. Sie sind immer Bestätigungen der Wiedergeburt, die scheinbar zurückgehen, in Wahrheit aber gehen sie voran. Sie heben die Vergangenheit in der Gegenwart auf und befreien auf diese Weise die Zukunft.

    14. Wunder zeugen für die Wahrheit. Sie sind überzeugend, weil sie aus Überzeugung entstehen. Ohne Überzeugung verkommen sie zu Magie, die geistlos ist und daher zerstörerisch oder, besser gesagt, die unschöpferische Verwendung des Geistes ist.

    15. Jeder Tag sollte Wundern gewidmet sein. Der Zweck der Zeit ist, dir die Möglichkeit zu geben, zu lernen, wie du die Zeit konstruktiv verwenden kannst. So ist sie denn eine Lehreinrichtung und ein Mittel zum Zweck. Die Zeit wird aufhören, wenn sie nicht mehr nützlich ist, um das Lernen zu erleichtern.

    16. Wunder sind Lehreinrichtungen, die aufzeigen, dass Geben ebenso selig ist wie Nehmen. Sie mehren gleichzeitig die Kraft des Gebenden und verleihen dem Empfangenden Stärke.

    17. Wunder transzendieren den Körper. Sie sind plötzliche Verlagerungen von der Ebene des Körpers weg ins Unsichtbare. Deswegen heilen sie.

    18. Ein Wunder ist ein Dienst. Es ist der maximale Dienst, den du einem anderen erweisen kannst. Es ist eine Art, deinen Nächsten zu lieben wie dich selbst. Du nimmst gleichzeitig deinen eigenen Wert und den deines Nächsten wahr.

    19. Wunder machen die Geister eins in Gott. Sie sind auf Zusammenarbeit angewiesen, weil die Sohnschaft die Summe all dessen ist, was Gott erschaffen hat. Daher spiegeln Wunder die Gesetze der Ewigkeit wider, nicht die der Zeit.

    20. Wunder rufen das Bewusstsein wieder wach, dass der reine Geist, und nicht der Körper, der Altar der Wahrheit ist. Das ist die Einsicht, die zur heilenden Kraft des Wunders führt.

    21. Wunder sind natürliche Zeichen der Vergebung. Durch Wunder nimmst du die Vergebung Gottes an, indem du sie auf andere ausdehnst.

    22. Wunder werden nur wegen des Glaubens, dass die Dunkelheit verbergen kann, mit Angst assoziiert. Du glaubst, dass das, was Deine physischen Augen nicht sehen können, nicht existiert. Das führt zu einer Verleugnung der geistigen Sicht.

    23. Wunder ordnen die Wahrnehmung neu und rücken alle Ebenen in die wahre Perspektive. Das ist Heilung, weil Krankheit von der Verwechslung der Ebenen herrührt.

    24. Wunder befähigen dich, Kranke und Tote zu erwecken, weil du Krankheit und Tod selbst gemacht hast und daher beide abschaffen kannst. Du bist ein Wunder, fähig, nach dem Ebenbild deines Schöpfers zu erschaffen. Alles andere ist dein eigener Alptraum und existiert nicht. Nur die Schöpfungen der Liebe sind wirklich.

    25. Wunder sind Teile einer ineinandergreifenden Kette der Vergebung, die, wenn sie vollständig ist, die Sühne ist. Die Sühne ist allzeit und in allen Dimensionen der Zeit wirksam.

    26. Wunder stellen Freiheit von Angst dar. >>Sühnen<< heißt >>aufheben<<. Das Aufheben der Angst ist ein wesentlicher Teil des Sühnewertes der Wunder.

    27. Ein Wunder ist ein universeller Segen, der von Gott durch mich zu allen meinen Brüdern fließt. Es ist das Vorrecht derer, denen vergeben ist, zu vergeben.

    28. Wunder sind eine Art und Weise, Befreiung aus der Angst zu verdienen. Die Offenbarung bewirkt einen Zustand, in dem die Angst schon abgeschafft ist. So sind denn Wunder ein Mittel, und die Offenbarung ist ein Ziel.

    29. Wunder preisen Gott durch dich. Sie preisen IHN, indem sie seine Schöpfungen ehren und deren Vollkommenheit bejahen. Sie heilen, weil sie die Identifikation mit dem Körper leugnen und die Identifikation mit dem reinen Geist bejahen.

    30. Indem sie den reinen Geist anerkennen, rücken Wunder die Ebenen der Wahrnehmung zurecht und zeigen sie in ihrer richtigen Anordnung. Das stellt den reinen Geist in den Mittelpunkt, wo er unmittelbar kommunizieren kann.

    31. Wunder sollen Dankbarkeit erwecken, nicht Ehrfurcht. Du solltest Gott dafür danken, was du wirklich bist. Die Kinder Gottes sind heilig, und das Wunder ehrt ihre Heiligkeit, die verborgen sein, aber nie verloren gehen kann.

    32. Ich inspiriere alle Wunder, die eigentlich Fürbitten sind. Sie verwenden sich für deine Heiligkeit und machen deine Wahrnehmungen heilig. Indem sie dich jenseits der physischen Ordnung ansiedeln, erheben sie dich in die Sphären der himmlischen Ordnung. In dieser Ordnung bist du vollkommen.

    33, Wunder ehren dich, weil du liebenswert bist. Sie zerstreuen die Illusionen über dich und nehmen das Licht in dir wahr. Damit sühnen sie deine Irrtümer, indem sie dich von deinen Alpträumen befreien. Indem sie deinen Geist aus der Gefangenschaft deiner Illusionen befreien, stellen sie deine geistige Gesundheit wieder her.

    34. Wunder erstatten den Geist seiner Fülle zurück. Indem sie den Mangel sühnen, errichten sie einen vollkommenen Schutz. Die Stärke des reinen Geistes lässt keinen Raum für jegliches Eindringen.

    35. Wunder sind Äußerungen der Liebe, aber möglicherweise haben sie nicht immer beobachtbare Wirkungen.

    36. Wunder sind Beispiele richtigen Denkens und richten deine Wahrnehmung auf die Wahrheit aus, wie Gott sie schuf.

    37. Ein Wunder ist eine Berichtigung, die durch mich ins falsche Denken eingeführt wird. Es wirkt als Katalysator, indem sie die irrige Wahrnehmung auflöst und sie richtig reorganisiert. Das unterstellt dich dem Prinzip der Sühne, in dem die Wahrnehmung geheiligt wird. Bis das geschehen ist, ist die Erkenntnis der GÖTTLICHEN ORDNUNG unmöglich.

    38. Der Heilige Geist ist der Mechanismus der Wunder. Er sieht sowohl die Schöpfungen Gottes als auch deine Illusionen. Er trennt das Wahre vom Falschen durch seine Fähigkeit, total statt selektiv wahrzunehmen.

    39. Das Wunder löst den Irrtum auf, weil der Heilige Geist den Irrtum als falsch oder unwirklich identifiziert. Das ist dasselbe, wie zu sagen, dass durch die Wahrnehmung von Licht die Dunkelheit von selbst verschwindet.

    40. Das Wunder erkennt jeden als deinen und meinen Bruder an. Es ist eine Art, das universelle Gottesmal wahrzunehmen.

    41. Ganzheit ist der Wahrnehmungsinhalt der Wunder. So berichtigen oder sühnen sie die fehlerhafte Wahrnehmung von Mangel.

    42. Ein wesentlicher Beitrag der Wunder ist ihre Stärke, dich von deinem falschen Gefühl der Isolation, des Entzugs und Mangels zu befreien.

    43. Wunder entstehen aus einem wunderbaren Geisteszustand oder einem Zustand der Bereitschaft für Wunder.

    44. Das Wunder ist der Ausdruck eines inneren Gewahrseins Christi und des Annehmens SEINER SÜHNE.

    45. Ein Wunder geht niemals verloren. Es mag viele Menschen berühren, denen du nicht einmal begegnet bist, und ungeahnte Veränderungen erzeugen in Situationen, denen du nicht einmal gewahr bist.

    46. Der Heilige Geist ist das höchste Medium der Kommunikation. Wunder beinhalten dieser Art der Kommunikation nicht, weil sie zeitweilige Hilfsmittel für die Kommunikation sind. Wenn du wieder zu deiner ursprünglichen Kommunikationsform mit Gott durch die direkte Offenbarung zurückkehrst, ist das Bedürfnis nach Wundern vorbei.

    47. Das Wunder ist eine Lerneinrichtung, die den Bedarf an Zeit vermindert. Es schafft eine Zeitspanne außerhalb des zeitlichen Musters, die den gewöhnlichen Zeitgesetzen nicht untersteht. In diesem Sinn ist es zeitlos.

    48. Das Wunder ist die einzige Einrichtung, die dir zur Kontrolle der Zeit unmittelbar zur Verfügung steht. Nur die Offenbarung transzendiert es, da diese mit der Zeit gar nichts zu tun hat.

    49. Das Wunder unterscheidet nicht zwischen Graden der Fehlwahrnehmung. Es ist eine Einrichtung zur Wahrnehmungsberichtigung, die völlig unabhängig sowohl vom Grad als auch von der Richtung des Irrtumes wirksam ist. Das ist seine Unterschiedslosigkeit.

    50. Das Wunder vergleicht, was du gemacht hast, mit der Schöpfung, wobei es als wahr akzeptiert, was mit ihr in Einklang steht, und das als falsch zurückweist, was nicht mit ihr in Einklang steht.


    Das bleibt mal so im Raum stehen.


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seiten 3 - 6
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  13. #163

    AW: Kapitel 1 Die Bedeutung von Wundern

    1. Es gibt keine Rangordnung der Schwierigkeiten bei Wundern. Eines ist nicht >>schwieriger<< oder >>größer<< als ein anderes. Sie sind alle gleich. Alle Äußerungen der Liebe sind maximal.

    Könnten wir das nicht verwunderliche Wunder annehmen, dass ein - uns innig liebendes Gesamtbewusstsein - die Gesetze des Raumes bestimmt, in dem wir uns bewegen, wäre es nicht weiter schwierig, keine Rangordnung der Schwierigkeiten wahrzunahmen. Etwas als wahr wahrzunehmen, erzeugt eine darauf aufbauende Logik und Verschachtelung von Kernüberzeugungen und Glaubenssätzen.

    Der Glaubenssatz "Wunder sind unmöglich" ist eine Aussage. Nehmen wir sie als wahr an, gibt es (für uns - in diesem Moment) keine Wunder. Zumindest, bis wir uns vom "Gegenteil" überzeugen lassen, wofür der Kurs steht.

    Die Erfahrung, dass beispielseise in Not- oder Unfallsituationen Dinge geschehen, die uns vorher unmöglich schienen, stellt obige Aussage in Zweifel.

    Die logisch erscheinende Gegenfrage, die ich beim ersten Lesen bemerkte, war der gewohnte indirekte Beweis des Egos:

    Wenn Aussage 1 richtig wäre, warum wurde dieses dann noch nicht umgesetzt?

    Liegt es vielleicht an dem Maß, in dem wir eine Rangfolge der Schwierigkeiten wahrnehmen?


    Blicken wir daher auf den Satz: "Alle Äußerungen der Liebe sind maximal."


    Eine kleine Analogie:

    Sagen wir einmal, unser sichtbares Universum sei eine einzige Körperzelle. Das, was alle Körperzellen koordiniert mit allem versorgt, ist unser Wille. Dieser Wille ist in einem Bewusstsein wirksam, das für die Zellen nicht greifbar ist.

    Die Bewohner der Zellen, immerhin eine Anzahl von 13 Milliarden "Bürgern", die über den Ereignishorizont der Zellwand nicht hinausblicken können, wissen nichts von "uns" außerhalb der Zelluniversen. Selbst wenn sie es schaffen würden, ihr Nachbaruniversum zu besuchen, es würde keine (zweiseitige Anbindung) an das Bewusstsein bestehen und wahrscheinlich würde "intelligentes Lebens in einer Nachbarzelle" die gleichen Fragen stellen:

    Wer sind wir und gibt es einen liebevollen Gott, der alle Zelluniversen mit allem versorgt, was sie so benötigen?

    Unsere Forschung findet dann in einem kleinen Energiesystem statt, das von einem Mitochondrium, dem befeuernden Kraftwerk einer Zelle mit Lebensenergie versorgt wird. Es gibt viele Mitochondrien-Solarsysteme in einer Zellgalaxie, die (biologisch) als "Organellensystem" aufgefasst werden kann. Unsere Forschung findet in der Milchstraße statt und niemand weiß, woher die Milch kommt, die, neben dem Honig, immer in Strömen fließt.

    Die "aufsteigende Betrachtung" ist unsere derzeit beweisbare Realität auf der jeweiligen Ebene des K.O.n(re-)zepts (des Niveaus) der Betrachtung.

    Als "das Bewusstsein" dieser 50 Billionen Bewohner sehen "wir" die Dinge natürlich anders: Wir waren es, die am Morgen des 22.05.2016 einen Kaffee mit Milch getrunken haben und nach einem langen Weg durch etwas, was alle Körperzelluniversen verbindet, erblickten die "Bürger" der Sonne die Galaxie Milchstraße. Das, was alle Zelluniversen verbindet, ist das Dazwischen.

    Das Dazwischen ist eigentlich ein Nichts. Es ist außerhalb der Zelle und im Prnzip "leerer Raum". Biologisch wird es als "Interstitium" betrachtet und ist vergleichbar mit der "Transitstrecke durch die frühere DDR": Berlin, als heutiges Neuron der Republik, schaffte sich einen "Ionenkanal", durch den die Versorgung der Zelle möglich blieb und der Zelltod vermieden werden konnte. Es sind "freifliegende Zelluniversen" aus denen wir bestehen. Nichts hält die Zelluniversen an ihrem Ort - das scheinbare Nichts ist für uns jedoch alles - das sind wir.

    Organe sind "Verbünde und Verbände" von Zelluniversen, die nicht sichtbar verbunden sind. Die "Form" die daraus resultiert, sind wir. So erkannten die Forscher in unserer Körperzelle zwar ein "dunkle Energie" und "eine dunkle Materie", aber den Willen, der die Milch mit einer Absicht in den Kaffee gab, ist in der Aufwärtspersektive nicht erkennbar.

    Unsere Wahrnehmung ist eine völlig andere: Wir sitzen morgens in einem Cafe und bekommen einen Becher gereicht, auf dessen Oberfläche mit Milchschaum ein Herz gemalt wurde. Wir freuen uns, blicken dankbar in die Augen der Kellnerin und lächeln. Sie lächelt zurück.

    Die Forscher in dem Analogieuniversum bemerken eine harmonische Hintergrundstrahlung. An einem Tisch sitzt ein Mensch namens Shimon Malin und der 2003 einen Satz auf ein Papier schreibt: "Ein Paradigma ist nichts anderes als eine Abstraktion, die sich eine Geschichte zu eigen macht."

    Wir machen uns (auf den jeweiligen Ebenendimensionen des Seins) eine jeweilige Abstraktion zu eigen, halten diese (Subjektivität) dann (eine gewisse Zeit) für die "Wahrheit" und halten alles, was nicht in dieses "Glaubenssystem" passt, für "unwahr".

    Alles, was wir für unwahr halten, kann keinen Möglichkeitshorizont entfalten. Es ist unmöglich, weil es als unmöglich angesehen und betrachtet wird.

    Jemand, der das Lächeln der beiden Zellomniversen mit je 50 Billionen Zelluniversen (und, ach je, auch noch 13 Milliarden BürgerInnen und ForscherInnen von innen und außen betrachtet) sieht, die einander (trotz der bisherigen Erinnerungen (der Eizellen) derZellbürgerInnen) anlächeln, lächelt dabei ebenso in sich hinein. Er sieht Liebe in Aktion. Liebe ist immer maximal, da sie sich ohne Ende ausdehnt (und alle Samenstränge der Geschichte verbindet). Sie ist immer da, aber möchte auch gesehen werden wollen.

    Als der Kaffeetrinker an einem Sonntagmorgen mit der Telefonnummer der lächelnden Kellnerin nach Hause ging, tanzten die Rezeptoren auf der Zelloberfläche von 50 Billionen Zelluniversen (schon) Tango.

    Jemand schrieb auf ein Blatt Papier: Die UR-sache des Kosmos ist Liebe.

    Liebe, Lächeln und Offenheit für das Jetzt, verbindet alle Ebenen zu einer eigenen Geschichte in einer Geschichte. Die "Ionenpumpe, die den Fluss von Milch und Honig anregt," ist immer Liebe. Liebe ist Ursprung des Tangos der Rezeptoren auf der Zellmembran.

    Irgendwo sitzt gerade ein Einstein und fragt sich, ob das Universum ein freundlicher Ort ist. Ja, was glaubt man darüber?

    Ist Aussage 1 wahr, ist alles möglich, denn dann rückt der Mensch wieder in den Mittelpunkt der Absicht des Bewusstseins. Wenn es der Geist ist, der die Materie durch "Beobchtung und Wahrnehmung" (von Grundparadigmen) "wahr macht", sind wir "bewiesene Schöpfer".

    Um die Möglichkeit ins Auge zu fassen, Aussage 1 wäre insgesamt und vollständig annehmbar, als "richtig", und, aus dieser Abwärtsperspektive der Liebe, schlüssig, kann "von einem freundlichen Universum" ausgegangen werden. Dann ist die "spukhafte" Verschränkung durch Liebe erklärbar.

    Georg Theodor Fechner (1801 - 1887), ein Physiker, Mediziner, Psychologe, Philosoph warf schon damals plausible Argumente dafür in den Raum, der Geist sei nicht Produkt des Gehirns. Eine ähnliche Analogie der damaligen Zeit stammt von Karl Vogt, der meinte:

    Gedanken stünden zum Gehirn wie die Galle zur Leber und der Urin zu den Nieren. Fechner wurde anderen, also erweiterten Geistes, durch die Begegnung mit Lorenz Oken, Mediziner, Zoologen (wie blöd: Zoo - (O) - Logen sind es wohl eher nicht) und Philosoph. Für ihn war die Natur der Ausdruck des göttlichen Geistes. Er stellte fest, dass die Wissenschaft noch nicht imstande sei, die wirklichen Zusammenhänge ( - die Intention des Bildes eines Herzens aus Milchschaum - ) zu erkennen.

    Die Absicht war Liebe. Sie war plötzlich einfach "da".

    Um die Aussage 1 vorbehaltlos annehmen zu können, dienen die 365 Lektionen, die am Ende zu dieser Einsicht führen und dabei individuell zu Er-Forschen sind. Es beginnt mit der Absicht, darüber offen nachzudenken und die bisherigen "Forschungsergebnisse" des "blinden Einsteins in seinem Zelluniversum" nicht schon zu bewerten, bis die Liebe als Resonanzwirkung die Rezeptoren auf der Zellmembranoberfläche zum Tango auffordert.

    Die Absicht der Zellen war es, mehr Freude wahrnehmen zu können. Doch Freude will auch wahrgemacht werden wollen und wir sind dann den Glaubenssätzen ausgeliefert, die durch Paradigmen und Glaubenssätze dazu führen, nicht verstehen zu wollen, dass die Fähigkeit, Liebe geben zu können, ein natürlicher Impuls jeder Lebensform ist.

    Fechners Frage nach der Begegnung mit Oken war dann:

    Er leitete ab, dass Bewusstsein nicht aus dem Nichts (dem Interstitium) entstehen kann.

    Argument: Wenn alle Organismen einen gemeinsamen URsprung haben, so muss auch das Bewusstsein bereits in den frühesten Lebenskeimen enthalten gewesen sein.

    (Dehnen wir diese Betrachtung auf die "Verschränkung" der Teilchen seit dem UR-knall aus, haben wir eine eigene Geschichte, die soweit verständlich wird, wir wir fähig werden, einen liebevollen Gedanken im Geist einer verliebten Kellnerin als sich ewig ausdehnend wahrzunehmen.)

    Da Geist und Bewusstsein keine messbaren Größen sind (und doch die "Versorgungsvorgänge" im Interstitium steuern) ist keine Trennlinie möglich, die festlegen könnte, wo das Bewusstsein aufhört und die "Newtonschen Gesetzmäßigkeiten" über den Willen des Bewusstseins triumphieren.

    Ganz ganz objektiv wird andere-dimension hier auf den Vollmond und den Eisprung der Kellnerin hinweisen, die einer Pheromonduftspur gefolgt ist und den Willen "ihrer Eizelle folgte. Ja, jede Eizelle verzaubert ihre Mitwelt. Maiglöckchenduft in der Luft führte dann zur Kollision zweier Omniversen mit 50 Billionen Multiversen, die wiederum 13 Milliarden kleine Bewusstseinsuniversen beinhalten, und es wurde ein Urknall gehört - überall im All.

    Helmholtz und Robert Mayer, die das Energieerhaltungsgesetz aufstellten, forderten die grundlegende Einheit aller Naturkräfte in einen universellen Zusammenhang zu stellen.

    Fechner schrieb darauf: "Lebendiges wird von Lebendigem erzeugt, Beseeltes nur von Beseeltem, Geistiges nur von Geistigem hervorgebracht. Der Satz von der Erhaltung der Energie fgilt auch im Bereich des Geistes"

    Ulrich Warnke meint in seinem Buch "Quantenphilosophie und Spiritualität":

    Die Natur ist ein kosmisches Weltgebäude, und die Bausteine bilden eine geistig-materielle Einheit.

    Für den Forscher in unserer Zellanalogie ist nicht ersichtlich, dass es sich um den Tanz der Rezeptoren auf einer Eizelle bei Vollmond handelte, der insgesamt von der Maisonne begünstigt wurde. Was der Forscher nicht für möglich hielt:

    Es ist Liebe, die jede beobachtbare Bewegung hervorbringt. Es gibt keinen Willen außer der Liebe. Alles andere ist ein Teilverständnis der Gesamtsituation. Zu was die Geschichte führte, ist klar: Aus Spaß wurde Ernst und Ernst ist heute 50 Billionen Multiversen groß. Was aber weder die Kellnerin, noch der pheromonbetörte Kaffeetrinker wussten. Der Beobachter hielt es sofort für möglich...

    So wird aus einem Lächeln ein neues Omniversum. Liebe dehnt sich ewig aus und diese Quellverbindung ist die "Ionenpumpe Leben". Die Willenssteuerung lernen wir ja gerade.

    Auf Warnke, Fechner und die ungeklärte Frage des "Erinnerungsspeichers" wäre in Bezug auf "einschränkende Glaubenssätze" noch weiter einzugehen.

    Die Inkorporation des Geistes der Liebe, die Verkörperung des Geistes der Liebe, ist eine Gesamtheit. Von dieser unbegrenzten Abstraktion subtrahieren wir mit jedem einschränkenden Gedanken etwas hinweg und definieren uns als "weniger als Alles".

    Für Fechner war der Tod nicht im Jenseits angesiedelt, sondern sei eine höhere Entwicklungsstufe des Diesseits. Fechner ging davon aus, dass ein Ich-Bewusstsein auf eine komplexe Struktur aufbaut, von der das Gehirn ein Teil ist. Aber Bewusstsein ist nicht auf den Menschen beschränkt, und deshalb gibt es auch noch andere materielle Strukturen als das Gehirn. Er sah das Gehirn als Voraussetzung für ein Bewusstsein, als Hardware sozusagen.

    Die Gedanken sind die Ströme von Informationen, die fließen. Wir sind verbundenes, nicht lokaoles Bewusstsein.

    Wir sind nicht vom Körper, aber wir sind mit dem Körper.

    Christus meinte: "Seid mit der Erde, aber nicht von der Erde."

    Seid mit der Materie, aber seid nicht von der Materie. Wir sind die Verkörperung des Geistes (eines liebevollen Grundgedankens). Als der Beobachter nach Hause ging, lächelte er ebenfalls. Er verstand, was mit dem zweiten Satz gemeint war: Alle Äußerungen der Liebe sind immer maximal.

    In einem verschränkten System endet Liebe nirgendwo.

    Wie gesagt: In Jahrhunderten wurden wir zu Meistern der Fehlschöpfung durch "schädliche Beobachtung".

    Wären zwei neidische Beobachter im Cafe zugegen gewesen, die im Moment des Lächelns einen blöden Witz gemacht hätten, der an einschränkende Glaubenssätze erinnert, hätte die Kellnerin das "Herz aus Milchschaum" einfach weggepusten können.

    Sie wäre durch ihre Umwelt daran erinnert worden, wie wenig der Wille einer einzigen Eizelle dem Bewusstsein wert ist, dass sich desssen nicht bewusst ist. Ein "Urteil ihrer Mitwelt" hätte das Leben des späteren Ernstes ernsthaft gefährdet.



    Sollte jetzt den Hegelschen Boden schießen, der im Ordner "Körper - Seele - Geist" begonnen wurde:

    Gott ist sich der "Bedürfnisse" jeder Eizelle bewusst. Die Manifestation der Situation in der physischen Realität ist Folge des Willens der Liebe, sich zu neuen Omniversen aus Billionen von Zelluniversen auszudehnen. Die Zellen in uns können sich Gott nur in dem Maße bewusst sein, in dem wir uns der Gegenwärtigkeit der Liebe gegenwärtig sind. (Aerolith oder andere-dimensionen werden hier bestimmt noch "Einwände und Zweifel" finden.

    Die ersten acht (aus dieser Situation hervorgehenden) Zellen werden jedoch als "omnipotent" beschrieben. In ihnen findet die Abstrahierung von Gesamtinformation noch nicht statt. Erst später könnten also Leukozyten in einem Körper denken, sie könnten "etwas nicht", was den acht Urzellen möglich gewesen wäre, aus der Bibliothek der Genetik auszulesen.

    Bevor etwas jedoch gelesen werden kann, muss es logischerweise geschrieben worden sein. Das "Reparaturprogramm" das mich mit dem HWS-Problem selbst betrifft, muss schon geschrieben worden sein, bevor das Problem auftrat.

    Als ich meinen Facharzt soweit hatte, stellte ich ihm die Frage, dass es doch äußerst unwahrscheinlich wäre, diese Fähigkeit durch Vererbung erlernt zu haben. Denn die Wahrscheinlichkeit der Weitergabe "dieser Genetik" wäre evolutionär betrachtet, nach Darwins reiner Lehre, eher unwahrscheinlich. Es wäre ja letztlich unwahrscheinlich, in einer natürlichen Umwelt überlebensfähig zu bleiben und damit ist die Chance, die ERfahrung - ein Reparaturprogramm genetisch weiterzureichen, ebenso gering wie die eines Künstlers. Die trotzdem ja noch nicht ausgestorben sind.

    Er verstand die Frage, die darin bestand, woher die Knochenzapfen in Zeit und Raum die Infrohmation zur "Koordination der Raumkoordinaten im Wachstum" nehmen. Immerhin wachsen sie ja aufeinander zu...

    Er hatte bisher gar nicht darüber nachgedacht, wie er zumindest einräumte. Zumindest eine gewisse Offenheit, eine erweiterte Perspektive an- und einzunehmen. Die Gedanken, die wir ein- und annehmen, formen ein Fundament, auf dem ein jeweiliges Gedankengebäude aufbaut.

    Doch bevor dieses Gebäude betreten werden kann, ist ein Fundament zu errichten, das Tragfähigkeit besitzt. Wir können kein Gebäude einreißen, ohne ein neues zur Verfügung zu stellen. Da wir kein neues Gebäude besitzen und wir aus dem alten Haus "nicht rauskommen", suchen wir einen Ausweg.

    Wir gehen in den Garten und gründen eine Mietervereinigung der Menschen auf diesem Planeten, die auch "den Investoren" eine Zukunftsperspektive lässt.

    Das Bewusstsein hinter den Dingen besitzt die Intention, alle Ebenen gleichzeitig mit Liebe zu versorgen. Wie wir alle Ebenen unseres Körpers mit tanzenden Rezeptoren beglücken, beglückt der Tanz des Lebens immer alle zusammen auf allen "verschränkten Ebenen".

    Es geht jedoch um die ER-Fahrung des Göttlichen, nicht um die Beweisbarkeit. Es geht um die Annahme unseres "Ewigen Selbst", dass sich seines Selbst bewusst ist. Der Duft von Maiglöckchen eilt einem neuen Universum voraus.

    Hey: Wenn der Wille einer einzigen Eizelle die Geschichte dieser Geschichte steuert, ist es letztlich der Geist, der sie mit Leben erfüllt. Geist und Materie sind eine nicht voneinander zu trennende Einheit und bedingen sich ineinander wechselseitig.

    Gut, der Wille einer Samenzelle gehört dazu und erst das Teilen eines gemeinsamen Willens macht die Hochzeit von Geist und Materie möglich.

    Geboren wird jede Form jedoch in Liebe. Zeit und Raum sind Ausdruck von Liebe. Die Verkörperung des Göttlichen in der Materie.

    Während die Wissenschaft den Becher leerte, könnte nicht erkannt werden, dass Gott auf dem Grund des Kelches zu erkennen sein wird.

    Ebenso wie die Kellnerin nicht wissen konnte, dass die Liebe, mit der sie das "Herz aus Milchschaum malte", auch für unseren Freund eine Freude darstellte.

    In diesem hegelschen Sinn blickt Gott zurück und ist sich der Liebe bewusst, die Ursache aller Schöpfung ist und die wir als Ebenbild in uns empfinden können, ohne etwas dafür "tun" zu müssen. Wir müssten nur "Werden, was wir alle sind". Im Namen der Liebe ist nichts unmöglich.

    Alles andere könnte als "einschränkender Glaubenssatz" in seiner Gesamtheit zu Kernüberzeugungen zusammengefasst werden.

    Die Überprüfung des bisherigen Systems der Hierarchie von Kernüberzeugungen auf ihren UR-sprung, (hier: den Eisprung) zurückzuführen, gelingt im Verlauf der Lektionen und im Zusammenhang mit dem wachsenden Verständnis für die "Grundsätze bei Wundern". Der Mechanismus ist der Heilige Geist und die ursächliche Inspiration kommt vom "Christus-Geistfeld". (Die Summe aller Infrohmationen [auch über die "Reparaturprogramme"], derer wir uns bewusst sind)

    Es ist die Frage, wie weit wir uns dafür öffnen möchten.

    Ein Leitgedanke könnte behilflich sein: "Gott ist nur Liebe und daher sind wir es auch."

    So weit wir das als wahr annehmen können, so nah ist uns Gott.







    Wir können alles, aber es fusst immer auf der Liebe. Liebe ist die Kraft, die hinter allen Manifestationen zu erkennen wäre, kennten wir den weiteren Verlauf der Geschichte in einer Geschichte, in der wir leben.
    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3
    Geändert von Michael (22.05.16 um 10:34 Uhr)

  14. #164

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "2. Wunder als solche spielen keine Rolle. Das einzige, was eine Rolle spielt, ist ihre Quelle, die weit jenseits der Bewertung ist." (1)

    Die Quelle aller Wunder ist unser Freund und liegt außerhalb dessen, was wir gleichzeitig an "Infrohmationsgesamtheit" aufnehmen und verarbeiten könnten. Daher ist jede Beurteilung des Willens unmöglich. Zudem kennen wir den Plan der Erlösung von den Ketten der Unwahrheit und der Schuld nicht zur Gänze. Uns wird jeweils der Teil enthüllt, der für uns in diesem Moment "verstehbar" ist.

    Wunder sind Teil dieses Planes der Aufhebung der Schuld, der die Offenbarung der Unschuld beinhaltet, die unser göttliches Erbe ist. Es könnte gesagt werden, dadurch, dass Gott das Ego nicht beachtet, das quengelt und drängelt, Fehler macht und zornig wird, und sich schließlich abwendet, ist das Ego im Sinne Gottes nicht wirklich und daher nicht wirksam. Folge ist die Unschuld aller in der Ewigkeit.

    Bis diese Einsicht allumfassender und ewiger Unschuld aller Kinder Gottes Verbreitung im Bewusstsein gefunden haben wird, sind Wunder ein Mittel, die Zeit des Lernens zu beschleunigen, indem sie der Wahrheit die Ehre geben. Dann haben Wunder keinerlei Funktion mehr, denn ist der Geist berichtigt worden, entsteht eine absteigende Rangfolge der Bedürfnisse:

    Wir wollen Liebe sein, das Wasser des Lebens.

    Wir fühlen die bedingungslose und allumfassende Liebe und schließen uns dem ein-Enden Zug der Liebe an. Liebe ist die magnetische Kraft, die uns zu Wasser macht, das dem versteinerten Herz Luft zum Atmen verschafft. Das verloren Geglaubte, das innere Christuskind, beginnt entspannt zu lächeln...

    Alles dient dem Plan, die Illusion von Schuld und Tod durch die liebende Kraft der Vergebung - mittels der Beschleunigung der Zeit des Lernens durch das Wunder - aufzulösen und in die Wahrheit zu üb-er-führen.

    Das Mittel ist dem Zweck der Sühne, also der Aufhebung todbringender Schuld, gewidmet und der Wahrheit verpflichtet. Die Ursache ist die Offenbarung der Liebe Gottes zu allen seinen Kindern. Was erfahrbarer wird, erwägen wir, dass unser Vater einzig ewige Werte vermittelt, die von der Zeit unberührt bleiben.

    Verwechseln wir das Mittel mit dem Willen der Ursache dahinter, kann es zu Verzerrungen von Impulsen im Gebet um Wunder kommen.

    Haben alle Menschen erkannt, von Gott bedingungslos geliebt zu werden, hat das Mittel seinen Zweck erfüllt. Wie dies geschieht, liegt weit jenseits unseres Beurteilungsvermögens und unserer Funktion...

    Führen wir alle Bedürfnisse auf ein Bedürfnis nach Gott zurück, ist ein Zustand der Fülle in der Fülle zu finden. Dann ist die Kraft der Kraft in der Seele jeder Zelle spürbar. Das ist Leben: 50 Billionen glückliche Zelluniversen, die freudig Tango tanzen.

    Als das damals mit der Arche und Noah samt Familie nicht gut lief, was machten sie: Tanzen...

    Drum wackel im Takt, Didakt. Leben ist Bewegung in Rhythmus und Frequenz. Die Frequenz der bedingungslosen Liebe heilt die Illusion der Zeit.

    Gott ist nur Liebe. Wir sind es auch. Und daher muss der Wille Gottes, uns als Liebe wiederzuerkennen, seine Wurzeln in Gott besitzen und bis un unser Bewusstsein hineinreichen. Die Ewigkeit will, dass wir uns als reine Liebe erkennen. Die Schuld trennt uns davon.

    Dieser Aufhebung von Illusionen dient das Wunder und dann gehen Liebe und Macht Hand in Hand. Daher ist die Quelle der Liebe, die das Wunder inspiriert, wesentlich. Nicht das Wunder an sich. Ziel ist die Gegenwärtigkeit der Liebe Gottes.

    Sehen wir den feinstofflichen Charakter der Zieles von Wundern auf seinem Weg in die Zeit, ist es unzweckmäßig, bestimmte Erwartungen an die Form, die Art und den "Adressat" in der Fürbitte zu formulieren, sondern dieses obliegt dem Ausführenden, dem Heiligen Geist. Inspiriert von Christus, ausgeführt vom Heiligen Geist, ist unsere Funktion dabei einzig und allein die Vergebung von Liebe: Mehr ist nicht zu tun. Aus Sicht der Ewigkeit ist es schon getan, wir brauchen dem Licht nur zu folgen.

    Grobstoffliche Wünsche, wie "das Wunder eines Lottogewinns" sind keine wirklichen Ewigkeitswerte und somit von Gott nicht zu erlangen. Gott gibt die Qualitäten der Ewigkeit, nicht die Enttäuschungen der vergeblichen Vergänglichkeit.

    Es ist der Reichtum der Seele und die Kraft des Geistes darin, worin unsere Vollkommenheit in Ewigkeit besteht. Der Schein vom Anders-Sein wird aufgelöst und der ursprüngliche Glanz wieder sichtbar. Mehr nicht. Die Schatten werden im Licht vergehen...


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3

  15. #165

    AW: Ein Kurs in Wundern

    3. Wunder geschehen auf natürliche Weise, als Äußerungen der Liebe. Das wirkliche Wunder ist die Liebe, die sie inspiriert. In diesem Sinn ist alles, was aus der Liebe kommt, ein Wunder. (1)

    Da Liebe immer maximal ist, empfiehlt es sich, Fürbitten nicht auf einen bestimmten Menschen zu begrenzen, sondern von Chrsitus inspirieren zu lassen und darauf zu vertrauen, dass der Heilige Geist die Ausführung zum Wohle aller Fraktale des Selbstes be-wirkt und den Willen Gottes kennt.

    Würden wir davon ausgehen, diesen Willen zu kennen, würde dieses wohl Allmachtsphantasien bewirken, wie andere-dimension in einer anderen Ordnerdimension berechtigt hinterfragt. Nein, es ist kein "Ein-Mann-Universum", es wird sogar gesagt, die "Stimmenanteile" wären zu 96 % in "Belegschaftshand".

    Erst die Deckungsgleichheit des Willens unseres Vaters mit unserem bewirkt Wirkungen. So ist es zu meiner Gewohnheit geworden, Fürbitten immer für die gesamte "Sohnschaft", also alle Kinder Gottes zu form-u-lieren. Warum der Wille Gottes hier unten eine Relaisstation benötigt, wird klar, wenn die freie Entscheidung einbezogen wird.

    Hätte Gott es "schön" gefunden, wenn wir nach der französischen Revolution von der Ewigkeit "zwangsbeglückt" worden wären?

    Gott ist kein behinderter Gott, der in der Zeit unsere Hilfe braucht, die Ewigkeit zu schaukeln. Wir sind es, die seine Hilfe benötigen. Nicht Gott unsere.

    Was Gott benötigt, sind Freunde, die seine Liebe fühlen und mit Freude weiterreichen. Jedenfalls erhöht die Willensgleichheit die Wahrscheinlichkeit des Eintritts einer liebevollen Äußerung des Universums. Wie wir in das Universum hineinrufen, wird es herausschallen.

    Gott ruft uns ständig zu, wie sehr er uns liebt. Doch wir glauben etwas anderes...

    Warum eigentlich?




    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3

  16. #166

    AW: Ein Kurs in Wundern

    4. Alle Wunder bedeuten Leben, und Gott ist der Geber des Lebens. Seine Stimme wird dich ganz konkret anleiten. Alles, was du wissen musst, wird dir gesagt werden. (1)

    Die Stimme für Gott ist der Heilige Geist und offenbart individuell, was der Gegenwärtigkeit der Liebe an Hindernissen im Wege steht. So fördert der Heilige Geist die Heilung, indem er über unsere vergänglichen Ego-Anteile hinweg auf das schaut, was die Kinder Gottes waren, bevor Heilung überhaupt notwendig erscheinen konnte. Er schaut auf das, was wir wieder sein werden, sind wir wieder, was wir waren.

    Im Ordner "Körper, Seele, Geist wahrnehmen" werden vergängliche und ewige Seelenanteile beschrieben. Da der Begriff Seele höchst unterschiedlich betrachtet wird, könnte aber immerhin darauf verwiesen werden, dass im obigen Kontext die ewigen Seelenanteile jene sind, die der Heilige Geist in uns anspricht und fühlbar macht. So kann neuer Raum gefühlt werden...

    Im Textbuch wird in Kapitel 5 "Heilung und Ganzheit" die Stimme für Gott näher ausgeführt, warum wir "noch vollkommen sind, wie Gott uns schuf" und daher außerhalb der Zeit, jetzt schon wieder sind, was wir erst wieder zu werden glauben. Daher sieht uns der Heilige Geist als schon geheilt, blickt also über den Zeitraum der Illusion hinweg.

    Hinter der Illusion sind wir das Leben, das von Gott gegeben. Alle Wunder zielen darauf ab, das Leben von Herzen lieben und anzunehmen lernen und sich von der Stimme für Gott anleiten und beraten zu lassen. Es könnte auch gesagt werden, Gott als Geber des Lebens erinnert das Leben daran, wie wundervoll es doch sein kann, hören wir einmal nicht auf die Stimme für das Ego, sondern auf die Stimme für das ewige Selbst in uns selbst.

    "Der Heilige Geist ist die Motivation für die Wundergesinntheit, die Entscheidung, die Trennung dadurch zu heilen, dass man sie loslässt. Dein Wille ist immer noch in dir, weil Gott ihn in deinen Geist legte, und obschon du ihn schlafen lassen kannst, kannst du ihn nicht auslöschen. Gott selbst erhält deinen Willen am Leben, indem er ihn von SEINEM GEIST auf dich überträgt, solange es die Zeit gibt. Das Wunder selbst ist eine Widerspiegelung dieser Vereinigung des Willens zwischen Vater und Sohn." (2)

    Diese Willensgleichheit - für die Vergebung von Liebe - ist es, von der die Wahrscheinlichkeit des Bemerkens der Wirkungen einer Fürbitte abhängt. Die Anerkennung liegt im Geben von Liebe. Wem, wann oder was der Heilige Geist im Sinne des Lebens als Gottes Antwort offenbart, ist wiederum weit jenseits unserer Beurteilung und Bewertung. Wir werden die Resonanz fühlen, wenn wir still sind.

    "Der Heilige Geist ist Gottes Antwort auf die Trennung, das Mittel, durch das die Sühne heilt, bis der ganze Geist wieder zurückkehrt zum Erschaffen." (3)

    So wird auch ersichtlich, warum wir nur verbunden gesunden.

    Es wird uns das gesagt werden, was wir in einem jeden Moment wissen müssen, hören wir nicht auf die Antwort des Egos.

    Wundergesinntheit ist es, in diesem Moment die Entscheidung für die Stimme für Gott zu treffen. Worte sind dann belanglos, Gedanken sind belanglos, einzig das, was im Herzen geschrieben steht, ist wichtig. Wir vergeben mit Gottes Liebe und Hilfe. Wenn Geben und Empfangen eins sind, worin könnte dann Verlust bestehen?

    "Das Prinzip der Sühne und die Trennung begannen zur gleichen Zeit. Als das Ego gemacht wurde, legte Gott den Ruf nach Freude in den Geist. Dieser Ruf ist so stark, dass sich das Ego immer auflöst, wenn er ertönt. Deshalb musst du dich entscheiden, eine von zwei Stimmen zu hören.... Der Heilige Geist ist in einem ganz buchstäblichen Sinn in dir. Sein ist die Stimme, die dich dorthin zurückruft, wo du vorher warst und wieder sein wirst. Es ist die letzte LEktion, die ich gelernt habe, und Gottes Söhne sind ebenso gleich als Lernende wie als Söhne." (4)


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3
    (2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 75
    (3) wie (2)
    (4) ebenda

  17. #167

    AW: Ein Kurs in Wundern

    5. Wunder sind Gewohnheiten und sollten unwillkürlich geschehen. Sie sollten nicht unter bewusster Kontrolle stehen. Bewusst ausgewählte Wunder können fehlgeleitet sein. (1)

    Sich aus Gewohnheit mit Wundern zu befassen, bis sie als unwillkürliche Impulse geschehen, umspannt eine Zeit, in der wir uns daran gewöhnen, die Hilferufe der Mitwelt als einzig zeitlichen Unterschied zu betrachten. Nehmem wir ein Beispiel zur Verdeutlichung unter die Lupe:

    Bewusst ausgewählt würde ich mit wünschen, alle Menschen sofort mit dem Geist Gottes "zwangszubeglücken". Für die Menschen, die es dann Annehmen können, ist jedoch die Möglichkeit zur freien Entscheidung nicht mehr vorhanden. Sie können den Weg nicht aus freier und eigener Entscheidung gehen und wir sprechen diesen Menschen die Erinnerungsmöglichkeit an ihre ewigen Seelenanteile ab und damit treffen wir eine Aussage:

    Wir sagen, wir wüssten besser als unser Freund, welcher Weg für einen Menschen in Frage kommt. Insofern könnten bewusst ausgewählte Wunder nicht nur die freie Entscheidung behindern, sondern wir "verurteilen und degradieren" diejenigen, die wir "zwangsbeglücken" möchten, ihren Weg NICHT mit der Hilfe des Heiligen Geistes als Lehrer selbst finden zu können.

    Daher ist es so wichtig, den Wunderwunsch an den Heiligen Geist abzugeben, der alle Lebenspläne gleichzeitig überwacht, koordiniert und in Richtung des Ergebnisses meines Wunderwunsches lenkt, da es sowohl der Wille unseres Freundes, seines Sohnes, des Heiligen Geistes und meines Willens ist, dass dies geschehe.

    Alle Egos unter einen Hut zu bekommen, könnte annähernd unendlich dauern. Alle ewigen Selbste sind seit jeher unter einem Hut versammelt und sind daher weiterhin eines Geistes. Jedes Wunder geht in Richtung der Selbsterkenntnis unserer ewigen Werte. Es kann nicht vom Vater der Ewigkeit erwartet werden, unsere Irrtümer und Illusionen zu mehren und daher werden die Illusionen zunächst vom Heiligen Geist berichtigt.

    Bis die Reaktion, auf eine Situation mit Wundern zu reagieren - nicht mit erneutem Angriff - in Fleisch, Blut und neuroplastische Vernetzungsvorgänge übergegangen ist, sollten keine Ereignisse bestimmt, sondern ewige Eigenschaften angeboten werden.

    Wenn hinter einem Wunderwunsch nicht die Offenbarung und Spiegelung von Ewigkeitswerten steht, könnten sie noch fehlgeleitet sein, da sie nicht völlig frei von "Kompensationsmechanismen" daherkommt. So wird der Begriff "Wundergesinntheit" geprägt, der meint, einen Moment zu wählen, in dem wir uns unserer ewigen Seelenanteile bewusst sind und aus der Fülle schöpferisch aktiv sind.

    Daneben suchen Wunder die Inklusion, das Umschließen der Kinder Gottes als Einheit in Liebe. So wird klar, warum manche Fürbitten nicht auf die Art beantwortet werden können, die unser "Restego" fordert. Im Gegenteil, Wunder fördern die Unterscheidungsfähigkeit zwischen liebevollen Gedanken und Gedanken, die eine unbewusste Kompensation enthalten.

    Mein Ego will diesen Wunsch nicht wirklich umgesetzt sehen, ist jedoch gezwungen, so zu tun, um sich nicht zu "outen". Meine vergänglichen Seelenanteile schwanken und sind wechselhaften Einflüssen unterlegen. Einzig meine ewigen Seelenanteile besitzen die nötige Seelenruhe, die Gewissheit, dass es keinen Willen gibt, außer dem Willen unseres Vaters. Der Zweifel ist´s, der aus diesem Wissen wieder Glauben macht.

    Wir vergeben Eigenschaften und Ewigkeitswerte mit Liebe, wer diese anzunehmen bereit ist, können wir jedoch nicht überschauen. So gibt es zuweilen in der Zeit keine beobachtbaren Veränderungen, was nicht bedeutet, dass auf emotionaler, mentaler, intuitiver oder spiritueller Ebene kein Ursachen-Wirkungskontext geknüpft wurde. Es ist daher nicht an uns, das Wunder in der Zeit in seinem Gesamtzusammenhang schon zu bewerten, bevor der ganze Prozess ersichtlich geworden ist.

    Da das Ziel vorgegeben ist, lernen wir, das Pferd nicht länger von hinten aufzuzäumen, sondern "belüften den Geruch am Kopf des Fisches".

    Daher könnten wir die Ebenen genauer betrcachten und unterscheiden lernen. Mag obiger Wunsch in der Zeit noch fern erscheinen, ist dieses in der Ewigkeit niemals anders gewesen. Daher ist die zeitliche Ordnung vom Ziel her bestimmt. Alles, was den Zeitbedarf dafür verringert, besitzt die Deckungsgleichheit eines getelten Willens.

    Wünsche ich mir zum Beispiel einen Sportwagen mit 600 PS, ein Haus, ein Auto und eine Yacht, sollte ich mich fragen, ob diese "Manifestation" nicht eher dazu führt, mich stärker an die Vergänglichkeit zu binden. Daneben würde ich höchstwahrscheinllich "Lehrgeld" zahlen müssen, die Kraft von 600 Pferdestärken so einzusetzen, dass die Bodenhaftung nicht verloren geht. Wunderwünsche, die weiter an Illusionnen binden, sind nicht im Sinne der Ewigkeit.

    Nicht die Situationen sollen "gerettet" werden, sondern es sollen die Fähigkeiten und Eigenschaften gespiegelt werden, die es erlauben, in jeder Situation die nötigen "Kernkompetenzen" in sich zu wissen, diese selbst zu meistern. Wenn jeder alles ist, was bliebe sonst zu tun, als die Erinnerung wachzurufen?



    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3

  18. #168

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "6. Wunder sind natürlich. Wenn sie nicht geschehen, ist etwas fehlgegangen." (1)

    Das Wunder ist die Antwort auf einen Hilferuf nach Liebe und so ist es für unseren Freund natürlich, eine liebevolle Antwort zu geben. Wie sollte ein Ruf nach Liebe mit Hass zielführend zu beantworten sein?

    Wir neigen dazu, die Antworten aus dem Beziehungsgeflecht Mitwelt "umzudeuten", und in den Kontext zu setzen, den wir erwarten, für möglich halten oder bisher erlebt haben.

    An sich ist es natürlich, zu erwarten, dass ein uns liebender Vater alles bereitstellt, was unsere wirklichen Bedürfnisse befriedigt. Wenn ein Wunsch "fehlgeht" kann es sein, dass das Ergebnis nicht zielführend für die geistige Entwicklung gewesen wäre. Wenn es uns im Geiste ursächlich an Liebe mangelt, wäre die Antwort eines materiellen, emotionalen oder mentalen Stimulus, einer das "Ego befriedigenden Antwort" sozusagen, die in sich keine Liebe enthält, eine Illusion. Es ist daher eine Tendenz des Egos, Wünsche so zu formulieren, dass ein Eintritt möglichst unwahrscheinlich ist.

    Da wir von Gott die Wahrheit und keine Illusionen zu erwarten haben, wäre eine Antwort, die sich als Illusion herausstellt, keine göttliche Antwort. Stellen wir uns vor, die Vorsehung bestätigt und beantwortet einen materiellen, emotionalen oder mentalen Wunsch, der eine Konsequenz beinhaltet, die wir nicht gesehen haben. Bemerken wir dann den Pferdefuß, wäre die Tendeenz groß, ein für die geistige Entwicklung hinderliches ERgebnis zu erzielen.

    Bevor wir uns etwas wünschen, sollten wir uns fragen, ob dieser Wunsch tatsächlich im Herzen das erzeugt, was wir in der tiefsten Seele empfinden möchten. Da der Heilige Geist die Fähigkeit besitzt, total global, statt selektiv zu denken, bewahrt uns ein "fehlgegangener Wunderwunsch" zuweilen vor Ergebnissen, die uns in weitere IRrlichter und Illusionen verstrickt hätte.

    Wenn etwas dem Lern- und Lehrplan dient, liebevoll ist und keinen Schaden verursacht, niemanden zum Opfer macht und somit kein "Verlust" einem "Gewinn" gegenübersteht, und der Gesamtentwicklung dienlich ist, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass nichts "fehlgeht". Unser Vater stellt uns keine Fallen auf dem Rückweg zu IHM.

    Das Dramadreick hierbei liegt in der unbefriedigenden Bedürfniskommunikationsfähigkeit, die ihren Ursprung darin hat, als Kind auf Ersatzbefriedigungen geprägt worden zu sein. Als Sägling waren wir darauf angewiesen, ohne Worte zu kommunizieren. Wir erwarteten das "Wunder" unsere Mitwelt könne die Signale richtig deuten, die wir als Bedürfnis, Wunsch oder Willensimpuls in uns empfanden. Zu häufig wurden die Rufe jedoch einzig als Hunger übersetzt und so eine "Ersatzbefriedigung" angeboten.

    Streben wir erneut nach einem ER-Satz für ein darunter liegendes Bedürfnis, wäre es kontraproduktiv, die Fehlinterpretation unserer Eltern zu wiederholen.

    Wunder in ihren Wirkungen wahrzunehmen, erfordert Offenheit für Synchronizítät und Koinzidenz. Es erfordert Offenheit für eine bisher ungekannte Antwort und einen unvoreingenommenen Blick auf die Prozessentwicklung, die Leben ist. Es wäre insofern logisch, offen und möglchst für alle Kinder Gottes das zu wünschen, was wir uns wünschen.

    So geben wir, was wir zu empfangen wünschen. Die Anzahl der Fehlversuche in der Bedürfniskommunikation hängt uns hinterher, doch es gibt hierbei keine "Schuld" und daher weder Täter-, noch Opferrolle. Einfach eine misslungene Kommunikation, wie beim Wunder auch, wenn etwas "fehlgeht", also keine Resonanz erfolgt.

    Im "Dramadreieck" geht die Tendenz des Opfers dann dahin, einen Dritten als "Richter" über die misslungene Kommunikation zu suchen. Im Grunde wollen wir aufgrund der fehlenden Anteilnahme vom Opfer zum Täter werden, um einen Schmerzreiz zu kompensieren. So rennen die Menschen dann zu Richtern, Anwälten, Ärzten, Therapeuten und ihren Mitmenschen und versuchen, ihre Opferrolle zu beenden, indem sie auch "austeilen" lernen und sich diesen Angriff aus unbewussten Rachegelüsten noch von der Mitwelt "absegnen" zu lassen.

    Es könnte daher gesagt werden, die Art der "Wunderkommunikation" ist wesentlich. In unbewusste Rachefeldzüge gegen andere lässt sich die Göttlichkeit nicht einbeziehen. Wenn ein Wunder daher nicht zu beobachtbaren Wirkungen führt, können daruterliegende, unbewusste oder teilbewusste Kompensationsmechanismen eine Rolle spielen.

    Daneben kann es auch Wirkungen haben, die später oder woanders eine Kaskade der Koinzidenz und Synchronizität anstoßen, derer wir uns NOCH nicht gewahr sind. Die Sühne ist eine Kanalkaskade der Unschuld. Wünsche, die karmische Verwicklungen beinhalten, gehen zum Glück fehl. Das Universum besitzt eine Kindersicherung für das Ego, daher gehen manche Fürbitten fehl.

    Nicht für sich selbst zu formulieren, könnte helfen, die Einheit zu verkörpern, die ihre Ewigkeitswerte in der Materie wiederfindet. Aus der Fülle der Fülle sind wir schöpferisch, aus dem leidvollen Mangel erzeugen wir Mangel.

    Aus der Fülle unserer Ewigkeitswerte können wir Geben, ohne dafür etwas bekommen zu müssen. Wir Haben, weil wir SIND.



    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3

  19. #169

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "8. Wunder heilen, weil sie einem Mangel abhelfen; sie werden von denen, die zeitweilig mehr haben, für die vollbracht, die zeitweilig weniger haben."


    Im Grunde stellen Wunder "das osmotische Gleichgewicht des Kosmos" wieder her. Sind alle Infrohmationsdiffusionsgefälle ausgeglichen, besitzt die Zeit keinen Nutzen mehr, Informationen zu vermitteln. Die Bücher des Lebens wurden geschrieben, gelesen, verarbeitet, neu ausgegeben und von einer jeden Seele - in freier Entscheidung - um eine Kleinigkeit bereichert.

    Kleinode sind ja Kleinode, weil sie nicht groß erscheinen, es jedoch auf den zweiten Blick durchaus sind. Den inneren Zustand zu erreichen, der die Bereitschaft zum Erlernen des "Wunderwirkens"ausmacht, beschrieb ich gerade in der Christus-Matrix. Die lange Reihe von Christi ist unser göttliches Erbe. Der Vorgang, in dem unsere Seele "versiegelt und aufgefüllt" wird, nennt sich tatsächlich "Seeleninfusion" in den esoterischen Lehren, wird jedoch schon im Gleichnis mit dem Krug angedeutet. Ein Loch ist im Krug und von dem wertvollen Mehl kommt nicht mehr viel zuhause an. Daher muss der Krug, als Synonym für den Kelch, versiegelt werden, neuerlich mit den ewigen Eigenschaften aufgefüllt zu werden, die bis hierher Ewigkeitswerte genannt wurden.

    Diese Ewigkeitswerte wurden jedem in gleichem Umfang gegeben, doch es nutzt ja wenig, einen tönernen Krug unter einen Tanklaster zu stellen und darauf zu hoffen, dieser könne den Inhalt fassen. Daher kann gesagt werden, am Ende werden alle ALLES haben und ein ganz klein wenig mehr:

    Deinen Anteil an der Schöpfung, von Dir selbst mit Gott erdacht und in die Schöpfung integriert und in die Ewigkeit gebracht. Die guten Ideen ins ewige Töpfchen und die Ego-Illusionen ins zeitliche Kröpfchen. Diese Assimilation erzeugt Druck und Spannung im jeweiligen System und daher ist eine erweiterte Ebene, die der "Akkomodation" zu betreten.

    Akkomodation ist die psychologische Übersetzung für die Abwehr des Gedankens, Opfer des Egos zu sein, der mächtigsten Lüge hilflos ausgeliefert. (G7)

    Daher kommt unsere Tendenz, entweder im Innen oder im Außen zu selbstsabotierenden Verhaltensweisen zu gelangen. Eine Frage, die im Ordner über Kohärenz und destruktive Interferenz aufgeworfen wurde.

    Ein Zustand des Bewusstseins der ursprünglichen Religion ohne Lehre eröffnet Zugang zur langen Reihe unserer älteren Schwestern und Brüder im Geist. Manche, die mehr hatten, geben denen, die zeitweise weniger hatten. Es diente der Herstellung des osmotischen Informationsgleichgewichts. Sind alle Informationen "verdaut" (der Fisch, die Brote und der Wein) offenbart sich die universelle Religion, diejenigen Seelenanteile von Religionssystemen, die nicht dem Wandel der Zeit unterworfen sind.

    Das Abdichten des undichten Seelengefäßes gelingt in der neuroplasitschen Gestaltung - der Formulierung - von liebevollen Gedanken. Was könnte uns zur universellen Liebe zurückführen, wenn nicht liebevolle Gedanken, die an ihre Quelle zurrückreichen?

    Dies Kette zur Quelle liebevoller Gedanken könnte als lange Reihe ewiger Christi verstanden werden. Dann wäre es nicht mehr notwendig, darüber zu streiten, welches relative Religionssystem - das einzig Wahre ist. Alle sind wahr, aber sie waren Teil ihrer Zeit und den damit einhergehenden relativen Möglichkeiten, den "Tanklaster der Infrohmationen" in ein undichtes Tongefäß zu füllen.

    Der Mangel, dem es abzuhelfen gilt, ist ein Mangel an Gegenwärtigkeit der Ewigkeit bedingungsloser Liebe unseres Freundes. Ist diese Liebe Gegenwärtig, sind wir sicher, so zu sein, wie Gott uns schuf. Ohne Worte, ohne Lehre und ohne Leere. Wie dichten wir also das Energiesystem Seele ab? Zunächst ist der Raum zu erkunden, der im Krug zur Verfügung steht, dann die Zeit abzuschätzen, bis der Krug gefüllt sein wird. Ist der Krug gefüllt, sollte er "nach Hause" gebracht werden, damit er dort in ein größeres Gefäß umgefüllt werden kann, um die Gesamtheit des Mehls aus dem Tanklaster in das jeweilige Haus zu bringen.

    Wir füllen die Mehlkrüge am Tanklaster auf. Gott, dessen Schatzhaus niemals leer ist, stellt das Mehl bereit, verteilen und den Ofen anmachen müssen wir es selbst. Das Brot, das verteilt wurde, brauchte Zeit, verdaut zu werden. Der Fisch symbolisiert die Fruchtbarkeit und in meinen Augen das genetische Kleinod, dass uns hinterlassen wurde: Der Kelch...

    In 40 Generationen durchwirkte der Sauerteig das Mehl und ist nun überall am Geschmack zu erkennen. Zwar stinkt der Fisch schon etwas, aber nur am Kopf.

    Wunder heilen, weil sie dem osmotischen Gleichgewicht der kosmischen Kräfte ein kleines Stück entgegengehen. Doch auch ein kleiner Schritt beendet irgendwann eine lange Reise. Ein Tropfen wird es sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Ein Staubkorn wird es sein, dass den Mehlkrug vollends auffüllt.

    Die Bauleute sprechen hier oft vom "verworfenen Schlussstein". Etwas könnte noch wichtig werden, ist jedoch voreilig "verworfen" worden.

    Die Möglichkeit, dass unser Freund jedes seiner Kind gleichermaßen liebt, ist der frühzeitig verworfene Gedanke. Jeder ist in jedem Moment genau das, was Gott in diesem Moment in diesem Menschen erleben möchte. Wobei Gott die Dinge nicht bewertet, sie sind sicher in der Ewigkeit bewahrt.

    Diese Ewigkeit ist in der Zeit nicht gefährdet. Aus dieser Abwärtsperspektive auf die Zeit, finden wir neuen RAUM: Es ist alles schon getan. Wir wiederholen die Reise, um die letzten Staubkörner des Mehls einzusammeln und wieder mit nach Hause zu nehmen.

    Es ist kein Zeichen von Besonderheit, wer nun den Tanklaster fuhr, das Ventil öffnete, die Straße baute und das Korn anbaute: Alle tragen gemeinsam zum Backen des Brotes bei. Würde ein Teil der Kette fehlen, könnte das Brot nicht gelingen.

    Es ist insofern zu vermitteln, dass jeder gleich wichtig für das Gelingen des Gesamtergebnisses ist. Fällt auch nur ein kleiner Baustein weg, könnte der Schlussstein am Ende fehlen...

    So ist jeder Baustein des Lebens eine Verkörperung des Geistes, der die Absicht hegt, uns als einzigartigen Ausdruck seines Selbst verkörpert zu sehen. Die Liebe wollte sich selbst erkennen. Daher schuf sie mit dem Willen und dem Geist zusammen, das Universum. Das Universum, das spiegelbildlich in uns - unseren Zellen und sogar unseren Neuronen - abgebildet ist. Innen wie außen. Oben wie unten. XXX

    Jeder kann drei Kreuze machen, dass Gott für unsere Unschuld bürgt. Wie könnte Gott die Wette verlieren? Mal mit dem Universum Schach gespielt?

    Wir hatten uns geirrt. Was für eine Freude, dass dieser ganze Ego-Wahnsinn niemals Einlass in die Ewigkeit finden wird. Daher ist Schuld im Grunde eine Illusion. Jedoch eine Illusion, der wir Macht verliehen haben. Die Gesamtheit dieser Illusionen könnte das Ungenannte genannt werden - das kollektive Unbewusste - das, worüber nicht gesprochen wurde und das - daher - Ungenannt blieb. So wurde das Ungenannte schließlich das BÖSE.

    Einzig ein einziger Irrtum, ein Irrlicht - das Ego.

    Die Befreiung aus den Klauen dieses dunklen Herrschers über unseren Bewusstseinszustand dient das Wunder durch die Verkürzung der Lernzeit. Quasi ein osmotisches Wurmloch in Raum und Zeit, das uns die Salbung, das Abdichten des Seelengefäßes ermöglicht. "Jemand ist nicht ganz dicht" beschreibt im Volksmund - neben der affektiven Inkontinenz, auch die geistige Diarhoe - den "Dünnpfiff", den wir kollektiv zunehmend "abseiern".

    Bevor das Ego gänzlich in seiner Gesamtheit überwunden werden kann, lebt es sich noch einmal hemmungslos aus. IS ja der Sturm vor der Ruhe.

    Praktisch könnte dieses dann so formuliert werden:

    Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit eins.
    Wir werden empfangen, was wir jetzt geben.
    Wir bieten einem Jedem >>die Klarheit der universellen Transparenz götlicher Liebe<< an.

    (Gut, je einfacher formuliert, je eher hört unser Unterbewusstes zu. Wichtig ist: Keine Sätze mit NEIN. Sich zu wünschen, nicht arm, krank oder irgendwas zu sein, drückt die Angst dahinter aus. Aus Angst heraus können Impulse (siehe 6.) "fehlgeleitet" sein.)

    Was zwischen den >> xxx << steht, sollte jedoch "Ewigkeitscharakter" besitzen, Verbundenheit ausdrücken und zum höchsten Wohle aller Wesen sein.

    Im Prinzip ist unsere eigentliche Aufgabe die Aufgabe des Konzeptes der Schuld, die Vergebung und damit der "Kettenbrief der Sühne". Danach ist die letzte Illusion, der Tod als tot zu betrachten. Mehr ist nicht zu tun. Wobei alles schon lange getan ist. Wir erinnern halt nur an den wunderbaren Geisteszustand, den wir alle einmal miteinander geteilt haben.

    Damals, als es noch keine "Lehre" brauchte, den Rückweg zu finden. Scheint dies wie ein Wunder, sei gegenübergestellt, dass es der Wille unseres Freundes ist, dass dies geschehe. Einen anderen Willen kann es nicht geben. Daher ist Angst unnötig und wir können die Erstarrungshaltung der Lüge aufgeben und der Wahrheit die Ehre geben: Wir alls sind weiterhin, wie Gott uns schuf. Würde dieses als wahr angesehen, könnte das zweischneidige Damoklesschwert der Schuld von unserem, derweil noch etwas müffelnden, Haupte entfernt werden.

    Beim Belüften des Kopfes des Fisches ist das Atmen des Geistes wichtig, die Inspiration. Daher noch einmal: Inspiriert von Christus und ausgeführt vom Heiligen Geist, sind wir sozusagen das Liefersystem des zum Backen notwendigen Mehles. Am Brot werden wir uns alle gemeinsam erfreuen. Meckern wir also mal nicht vor dem Abendmahl über das Essen. Es wird immer gegessen, was wir gekocht haben.

    Wenn Gott einzig Liebe ist, sind wir es auch. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3

  20. #170

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "9. Wunder sind eine Art Austausch. Wie alle Äußerungen der Liebe, die im wahren Sinne des Wortes immer wunderbar sind, kehrt der Austausch die physischen Gesetze um. Sie bringen dem Gebenden und dem Empfangenden mehr Liebe." (1)


    Es ist immer wieder zu betonen, dass ein Wunder der Liebe dient. Wenn zwischen dem Empfangenden und dem Erbittenden die Liebe unseres Freundes wirksam wird, ist der "Gebende" hierbei immer Gott, der beiden gibt: Wir sind Wirkung, Gott ist Ursache. Aber dem Ingenieur ist nichts zu schwör. Wunder werden zumeist sofort erledigt, ihre Wirkungen können jedoch nicht immer sofort wahrgenommen werden. Das scheinbar Unmögliche kann zuweilen etwas dauern.

    Ausgetauscht und reintegriert werden unsere Ewigkeitswerte. Indem die Hindernisse auf dem Weg zur Gegenwärtigkeit von Liebe in unserem Bewusstsein aus dem Weg geräumt werden, helfen Wunder immer beiden Beteiligten - dem Bittenden und dem Empfangenden. Einen Gebenden im obigen Sinne kann ich dabei nicht erkennen, alle Liebe ist von Gott und daher passt der Begriff des Wunderwirkenden besser. Im Grunde sind die Fürbitten jedoch Bitten, die vom Herzen an unsere Quelle gerichtet werden und keiner Worte bedürfen.

    Obwohl hier ein spezieller Empfangender "adressiert" scheint, wähle ich weiterhin eine kollektive Formulierung der Fürbitte, denn Liebe kann niemanden von einer Heilung oder Berichtigung ausschließen, ohne durch die Selektivität zu Hass zu werden.

    Also nicht "xxx möge yyy als Wunder erleben" (unser Ego-Wille als "Drama-Retter"), sondern hier gilt es, die Inspiration Christi zu suchen und VORHER zu fragen, ob diese Formulierung harmlos und hilfreich ist.

    Was hält ewig und kann niemals verloren, gestohlen, verbraucht, oder missbraucht werden?

    Universelle und bedingunslose Liebe. Liebe kann relativ oder absolut sein. Wesentlich ist der Erhalt und die Einhaltung des Lehrplans des Geistes für unser Gegenüber, nicht der Lehrplan UNSERES EGOS für eine bestimmte Person: Dieser "Wunsch" kann unterschwellig verzerrt sein. Es geht um die Wiederherstelllung der Gegenwärtigkeit von allgegenwärtiger Liebe, nicht darum, alte Verletzungen zu mompensieren und neue "Dramadreiecke" zu bilden, sondern eine "Berichtigungsdreick" wirksam werden zu lassen, dass von Christus inspiriert und vom Heiligen Geist integriert wird.

    All unsere gegenläufigen Ego-Lebenspläne können nur aus einer darüberliegenden Perspektive eine "Berichtigung" erfahren. Die durch dem Heiligen Geist errichteten "Berichtigungsdrieecke" sind in den Wirkungen - der Aufhebung von Schuld, Irrtum und selektiver Teilwahrheit - ineinander greifende Teile der Sühne, was die Aufhebung der Steine meint, die den Weg zum Herzen blockieren.

    Die Lektionen verdeutlichen dies praktisch. und einzig die theoretische Beschäftigung mit Wundern kann das Erlernen der Anwendung von Ewigkeitswerten nicht ersetzen. Es macht einfach einen Heidenspaß, in ein Beziehungsdreieck mit einer erweiterten Ebene in Kontakt zu kommen. Indem wir zu geben beabsichtigen, werden wir Empfangen. Nur für uns zu bitten, oder nur für eine "bestimmte Person und ihr Drama" ist daher keine "reine Absicht", denn unbewusst ist eine AUSGRENZUNG damit verbunden. Gesunden können wir nur verbunden.

    Gott sagt es gibt keine Grenze, die zwischen Geistern möglich wäre, da all ihre Gedanken und Gefühle mit IHM geteilt werden. Die Illusionen sind für Gott nicht wahr. Aus dem Adler wird kein Skorpion, weil ihn etwas "sticht", in Gott gibt es keinen einzigen nicht liebevollen Gedanken. Einzig wir können uns diese "Geisteshygiene" nicht vorstellen. Ein Reiner Geist enthält genau die Gedanken (und daher Gefühle) die mit Gott geteilt werden.

    Alles, was auch nur den Anflug von kognitiver Dissonanz erzeugt, kann daher kein Gedanke sein, den wir mit Gott teilen. Und nur diese Gedanken, die wir im Angesicht der Liebe mit Gott teilen, erfahren eine Wirksamkeit in der Ewigkeit. Im Traum müssen sie zu Lehrzwcken mit einem Ursache-Wirkungskontext versehen sein, der eine persönliche Schicksalsbelehrung enthält - ein Erinnern an den Lehrplan.

    Wozu dient der Austausch in der Dreiecksbeziehung Mensch-Mitwelt-Heiliger Geist?

    Im Buddhismus wird von "Erleuchtungsgeist" gesprochen, wertfrei könnte von der "Absicht der Liebe" gesprochen werden, um bei der Entwicklung einer universellen Gottesvorstellung keine "begrabenen schwarzen Hunde zu wecken. Wille, Absicht, Intention sind es, die entstehen, rufen wir uns die Einleitung noch einmal ins Gedächtnis:

    Dieses Leben ist ein Kurs darin, zu werden, was wir einst waren und, ohne Zeit betrachtet, jetzt immer noch sind. Das Leben ist ein Pflichtkurs in Wundern und nur die Zeit, in der wir ihn absolvieren, steht uns frei. Freier Wille kann nicht bedeuten, dass wir die Absicht unseres Freundes über den Lehrplan verändern. Dem Willen der Ewigkeit kann kein Wille in der Zeit entgegenstehen. Da Gott will, dass wir glücklich und voller Liebe sind, die Freude erleben, die uns möglich wäre, diffundiert die Absicht der Ewigkeit Teilchen für Teilchen in die Zeit. Sind wir alle mit allen Lehrplänen durch, ist das oben symbolisch gemeinte "Diffusionsgleichgewicht" erreicht. Wenn wir wieder sind, wie wir waren, gibt es keinen Grund mehr für die Fortexistenz er Zeit - alles wird gelernt worden sein. Das Lernen ist insofern ein Verlernen dessen, was der Gegenwärtigkeit unserer wahren Natur entgegenwirkt.

    "Es bedeutet nur, dass du wählen kannst, was du zu einer gegebenen Zeit lernen willst. Der Kurs zielt nicht darauf ab, die Bedeutung der Liebe zu lehren, denn das ist jenseits dessen, was gelehrt werden kann. Er zielt vielmehr darauf ab, die Blockaden zu entfernen, die dich daran hindern, dir der Gegenwart der Liebe, die dein unbegrenztes Erbe ist, gewahr zu sein. Das Gegenteil von Liebe ist Angst, doch was allumfassend ist, kann kein Gegenteil haben."
    (2)

    Dieses kann uns offenbart werden, was mit "Umkehrung der physischen Gesetze" gemeint ist.

    Die Herrschaft des Geistes über die Materie.

    Das ist in meinen bescheidenen Augen die UR-Sache jeder "Wunderwirksamkeit". Aber nicht nur für uns, immer in einem Berichtigungs- und Beziehungsdreieck mit dem universellen Geist und für alle. Alles, was zu mehr Liebe führt, sind liebevolle Gedanken. Liebevolle Gedanken sind in ihrer Quelle verwurzelt. Aus den tiefen Wurzeln werden wir ernährt. Liebe ist das Wasser des Lebens. Der symbolische "Grüne Daumen" bezeugt die Wirksamkeit der Liebe gegenüber Pflanzen. Die Wirksamkeit der Liebe in der Beziehung zu Tieren ist ebenso beobachtbar. Beim Menschen wollen wir jedoch liebevolle, freundliche und harmonische Verhaltensweisen durch "Strafe und Schuld" - also im Prinzip durch Liebesentzug erreichen.

    Nicht verwunderlich, uns selbst damit den Zugang zur Quelle mit Steinen in der Magengrube zu verbauen. Jeder nicht-liebevolle Gedanke, jedes nicht-liebevolle Gefühl und jeder Angriff, sind weitere kleine Steine in unserer Magengrube, die zur Mördergrube werden kann. Zunächst unbemerkt schleppen wir die Lasten kognitiver Dissonanz ala Steinchen in eine Löwengrube voller Gefahren.

    Christus ist der Löwenmut, den wir benötigen, all die Steine noch einmal anzusehen, sie aufzuheben und den Weg für die Liebe frei zu machen, die hinter dem Steinwall wohnt. Der Skorpion, der auf Gott vertraut, bekommt neue Kraft. Auf dass er fliegen wird wie ein Adler und keine Kröten mehr zu schlucken braucht.


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3

    (2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 1

  21. #171

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "10. Wunder als Schaustücke zu verwenden, um Glauben zu erwecken, ist ein Missverständnis ihres Sinns und Zwecks." (1)


    Es geht nicht um den Nachweis der Wirkungen, es geht um die Gegenwärtigkeit der Ursache für Liebe und um deren Gegenwärtigkeit.

    Eine Bekannte erzählte mir gestern davon, wie ihr eine Freundin ein Foto zeigte, auf dem eine Wolkenformation zu sehen was, die "haargenau wie ein Engel aussah".

    Egal welcher Herkunft diese "Infrohmation" nun gewesen sein mag, erinnerten sich beide zusammen daran, an was sie erinnert wurden.

    Würde sich jedoch nun herausstellen, dass sie es einem "Fake" aufgesessen sind, entstünde ein Missverständnis. Jemand hätte es möglicherweise gut "gemeint", daraus entsteht jedoch - als Illusion entlaevt - ein weiteres Hinderniss auf dem Rückweg zu unserem Freund.

    Ebenso ist es mit dem Zweifler, er würde sich das "Annehmen" dieses Wunders als Wunder verkneifen und müsste, damit das Ego sein Gesicht wahrt, zugleich das Gegenteil beweisen. Das, was für meine Bekannte und ihre Freundin jedoch in ihrem Geist eine jeweilge Wirksamkeit erfährt, wird eine Wirklichkeit.

    Wobei dieses für die Wahrheit, wie für die Illusion gilt. Wahr ist, dass unser gemeinsamer Freund die Art und Weise festgelegt hat, wie wir zurück in die Einheit mit ihm gelangen, als die Illusion der Trennung entstand.

    Mag sich der Mensch rückblickend die Frage stellen, was die Löffel der Weisheit in den Uri Geller Shows verbog, wäre nach Grundsatz 10 die Frage zu stellen:

    WARUM wurden diese Schaustücke aufgeführt?

    Ging es um eine Demonstration von Wirkungen? Wenn ja, löst dies bei denen, denen diese "Besonderheit" nicht verliehen wurde, eine Herabsetzung aus.

    Ging es um eines Demonstration von Ursachen? Wenn ja, dann hätte es ausgereicht, die "Löffel der Weisheit" zu verbiegen, ohne namentlich genannt zu werden.

    Statt "Uri Geller verbog Löffel der Weisheit" festzustellen, wäre gefragt worden: Welche Ursache löste das Phänomen aus, durch das in bundesdeutschen Haushalten zu Tausenden verbogene Löffel der Weisheit zum Füttern der ahnungslosen Kinder benutzt werden?

    Wir wollen dahin führen, dass sich jeder seiner Einzigartigkeit bewusst wird und dazu ist es nicht hilfreich:

    1. Von einem "Wundertäter" abhängig zu werden, sondern die eigenen Gaben zu entfalten.
    2. Durch eine öffentlich zur Schau gestellte Besonderheit, die Selbstentfaltung in anderen zu behindern.
    3. Das Zurschaustellen von Wundern mit einem Broterwerb zu verbinden. Wunder verlangen keine "Bezahlung".
    4. Wunder verbinden den Empfänger mit seiner Quelle, der Ursache. Sich als Wirkung zur Ursache "aufzuspielen", ist ein Irrtum.
    5. Wir empfangen die Gaben, um sie zu geben. Wir geben die Gaben der Ewigkeit weiter, damit wir diese "Liebe in Aktion" beobachten können.


    Die Gegenwärtigkeit des Wolkenengels im Bewusstsein meiner Bekannten verlieh ihr beim ER-zählen ein Leuchten in den Augen. Wie oft zähler wir "ER" um immer noch zu sagen, wir wären nicht schon vor der Zeit mit den Löffeln der Weisheit gefüttert worden?

    Aus dem "Berichtigungsdreieck: Engel, Freundin und Freundin der Freundin" wurde mit dem Leuchten in den Augen ein weiteres Berichtigungsdreieck. Dinge ziehen ihre Kreise wird gesagt.

    Das Wunder zieht Kreise der Berichtigung um dem festgefahrenen Verstand. Die Quadratur des Kreises wäre es gewesen, hätte Herr Geller seine Fähigkeiten geteilt. Warum uns dass alleinige Verbiegen der Löffel der Weisheit als Gabe der Ewigkeit all-ER-dings ausreichen sollte, ist eine kontraproduktive Begrenzung.

    Wer scheinbar die Löffel der Weisheit verbiegen kann, sollte über andere-dimensionen von Ewigkeitswerten noch einmal offen nachdenken.

    So waren wir den "Launen" eines besonders Besonderen ausgeliefert. Ich meine, wenn "kollektives Löffelverbiegen" durchaus zu beobachtbaren Wirkungen führt, könnten wir dann nicht vielleicht auch etwas Sinnvolles damit anfangen?

    Kurz: Es war im Sinne des Herrn Geller, nicht wirklich im Sinne der Vergenwärtigung von beindungsloser Liebe.

    Denn die Bedingung ist, dass uns die "Besonderheit" diesen Eindruck vermittelt. Ob nun Uri Geller, Papst, Arzt, Priester, Schamane oder Heiler:

    Wir können einzig anbieten, was wir erhalten haben. Wir sind Wirkung und Ebenbild. Aber was bedeutet es?

    Wir können nämlich nur erhalten, was wir anbieten.

    Wie könnten wir das Gefühl der Liebe gegenwärtig halten, bieten wir selektive Liebe an?

    Waren diejenigen besonders, in deren Küchen sich die Löffel vor Lachen bogen?

    Damit sich letzten Endes jeder vor Lachen biegen wird, ist eine Pointe, die dem Autor der Sühne zusteht.

    Nicht demjenigen, der Wundertätigkeiten dazu benutzt, Glauben zu erwecken.

    Ohne die Inspiration durch das Christus-Bewusstsein können wir den Sinn und Zweck, die Gaben zu mehren, indem sie geteilt werden, nicht immer in einen förderlichen Kontext FÜR ALLE KINDER GOTTES bringen.

    Liebe umschließt und grenzt niemals aus. Das öffentliche Aufführen von Wundern würde ihrem Sinn und Zweck nicht entsprechen. Es wird ausdrücklich im Kurs gesagt, der Heilige Geist will uns iIHM gleich machen. Damit ist dann jede "Besonderheit" dahin.

    Ein guter Lehrer behält nichts zurück, dass ihn als weiterhin "klüger" definiert.

    Nur ein Lehrer, der seinen Status wahren will, behält die Quintessenzen seines Lernens zurück. Ein guter Lehrer pflanzt Samen von Gedanken, die der Schüler dann eigenständig zu dem Garten heranwachsen sieht, den er selbst mit seinem Selbst angelegt hat.

    Wie wollte Herr G. beurteilen, wie diese "scheinbare Offenbarung" (im weiteren Zeitverlauf) auf alle "Empfangenden" wirkt?

    Ohne direkte Kommunikation, also einem natürlichen Wunderimpuls, ist die Motivation zu hinterfragen, mit der etwas geschieht.

    Herr G. konnte dieses nicht beurteilen und nutzte trotzdem diese Form des Broterwerbs. Ohne von der göttlichen Vorsehung dazu "ermächtigt" zu werden, laden wir insofern die Verantwortung für das folgende Geschehen auf unsere Schultern und tragen ein zweischneidiges Schwert.

    Um die Dualitäten aufuzulösen und Ganzheit zu reintegrieren, ist "Besonderheit" kein geeignetes Konzept.

    Einzigartigkeit dagegen schon, denn jeder ist eine einzigartige Verkörperung des Geistes Gottes.

    Jeder bekam ALLE Gaben. Alles andere wäre unseres Freundes nicht würdig.

    Daher wäre es nicht im Sinne des Lehrplans, "Gott als Zirkusbär" durch die Manege führen zu wollen.

    Nicht unser einzelner Wille geschehe. Der Wille aller ist der Wille Gottes. Weniger wäre nicht genug.

    Unser aller Wille ist Vergebung, wir wissen es nur noch nicht wirklich.

    Die Umwandlung von Schuld in Unschuld durch die Vergebung von Liebe ist unsere einzige Funktion.

    Die Umwandlung göttlicher Ewigkeitswerte in schnöden Mammon kann insofern kein Teil des Lehrlans sein.

    Die Umwandlung unserer Illusionen ist ein Prozess im Inneren, er findet mit uns statt und kann nicht von Anderen für uns "erledigt" werden.

    Hätte uns Herr G. erklärt, wie alle durch die Chinesische Mauer schlüpfen, wäre etwas gelernt worden.

    Gott muss schon ein Komiker sein, gibt er uns die Fähigkeit, Löffel zu verbiegen, und den ganzen Rest hält er eifersüchtig im Verborgenen?

    Es geht ja darum, dass Jeder dies alles ist. Nicht "nur" der "Besondere", der sich von der Wirkung zur Ursache macht und die "Autorenschaft" der Sühne in einen eigenen Kontext bringt.

    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3
    Geändert von Michael (01.06.16 um 07:46 Uhr)

  22. #172

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "11. Das Gebet ist das Medium der Wunder. Es ist ein Kommunikationsmittel des Erschaffenen mit dem Schöpfer. Durch das Gebet wird Liebe empfangen, und durch Wunder wird Liebe ausgedrückt." (1)

    Das Medium ist das Gebet. Das Wunder ist die Antwort auf die Frage nach der Berichtigung von Irrtümern, die uns des Gewahrseins allumfassender Liebe entziehen. Als Medium könnte der Heilige Geist betrachtet werden. Das Gebet ist ein Konnunikationsmittel der Schöpfung mit dem Schöpfer, da wir weiterhin in Liebe verbunden sind. Mag die allumfassende Liebe eines Tages physikalisch als "Verschränkung" bewiesen werden, ist die Liebe das, was uns mit unserem Freund verbindet.

    Im Grunde ist jedes Gebet eine Fürbitte um Liebe. Wirksamer ist das Gebet jedoch, wenn wir die Kinder Gottes als Gesamtheit und Ganzheit ansehen und uns auf das konzentrieren, was Gott uns als Erbe hinterlassen hat. Unser Freund liebt seine Schöpfung bedingungslos. Unberührt von Zeit, Raum und Veränderung begleitet uns die Liebe unseres Schöpfers durch die Zeiten der Erinnerung und ruft uns zu, uns ihr anzuschließen.

    In der Kommunikation mit Gott ist die Infrohmation zugänglich, wie sehr unser Freund liebt, was ER als vollkommen erschaffen hat. Wie soll "Nein" gesagt werden, wenn wir uns in einem Irrtum darüber befinden, was unser Erbe ist?

    Wollen wir eines Besseren belehrt werden oder beharren wir auf dem Irrtum?

    Über den gestrigen Beitrag über meine Bekannte und ihre Freundin sei nachgetragen: Was von meiner Bekannten mit leuchtenden Augen als ein "kleines aufbauendes Zeichen" wahrgenommen wurde, besaß für ihre Freundin eine "Überlagerung": Da ihr Freund die "Engelswolke" von einer Internetbekanntschaft gesimst bekam, betrachtete sie dieses Zeichen mit einer Einfärbung.

    Was für meine Bekannte als Engel erscheint, wurde vom Freund der Freundin als Racheengel ins Felde geschickt und somit wurde die identische Situation mit einem Geschmäckle überzogen, der aus einem internen Dreiecksdrama herrührte.

    Es wollte gesagt werden, dass, selbst wenn eine Antwort unseres Freundes gegeben wird, es unsere Dreiecks- Vierecks- und Vieleckdramen sind, die unsere Wahrnehmungen einfärben.

    Aus der Aussage: "Die Engel begleiten und behüten euch", wird die Aussage:

    "Der Engel meiner Nebenfrau begleitet dich."

    Selbst ein Engel kann als Racheengel dienen, glaubt das Ego. Aber ist dies so? Hinter dieser Überlagerung kann es aber weiterhin als neutral, freundlich oder grausam gesehen werden, was als Information ausgetauscht wurde.

    Mag der Wolkenengel als Symbol für eine "Antwort" auf unsere Kommunikation aufgefasst werden, ist es die Deutung, die eine Information zur Infrohmation oder zur Grausamkeit macht.

    Wäre es denn hilfreich gewesen, die Existenz der "Nebenfrau" weiterhin auszublenden?

    Und ist das Ego des Freundes der Freundin nicht im Grunde unbewusst sogar "ehrlich" in der Lüge? Es traut sich zwar nicht offen die Wahrheit anzusprechen, auf unbewusster Ebene verrät die Seele jedoch der Seele im Gegenüber die Wahrheit. Das Ego trickst seine Lügen zmeist selbst aus.

    Irgendwann könnte die Freundin den Racheengel wieder als Engel der Wahrheit hinter der Lüge erkennen. Jetzt wird der Schmerz noch überwiegen, doch es ist der Schmerz des Festhaltens einer Illusion.

    Wollen wir an Illusionen festhalten, begegnen wir einem Unbewussten, den diese Entscheidung zu unserem Feind macht.

    Wollen wir Irrtümer und Illusionen berichtigen, begegnen wir dem Überbewussten, den diese Entscheidung zu unserem Verbündeten macht. Beide teilen den Willen Gottes, der unser aller Glück beabsichtigt. Im Bund des geteilten Willens finden wir unsere Funktion.

    Jede kognitive Dissonanz ist daher ein Misstrauensvotum in der Kommunikation mit unserem Freund. Eine Antwort hat viele Aspekte und zieht ihre Kreise in der Mitwelt. Umwelt spricht ja schon die Trennung aus. Mitwelt, übrigens im Faust wiedergefunden, beschreibt etwas miteinander Verbundenes.

    Aber ist die Aufhebung einer Täuschung nicht die einzig mögliche liebevolle Antwort?

    So arbeitet das Ego des Lügners im Grunde unbewusst für die Wahrheit. Die Kraft, die am Anfang einen Racheengel übergab, bringt am Ende die Aufhebung der vorherigen Illusion.

    In der Kommunikation des Erschaffenen mit dem Schöpfer geht es um Liebe, die zuweilen erst hinter der Illusion sichtbar wird. Eine Lüge kann nicht liebevoll sein und so ist die Wahrheit nicht immer das, was das Ego zu hören wünscht.

    Wie es das Ego der FReundin meiner Bekannten auch bewerten mag, die Seele atmet in der Wahrheit auf. Liebe kann keine Lüge sein. So dient das Wunder der Wahrheit der Liebe, doch sie wirkt allumfassend und zum höchsten Wohle aller. Mit der Lüge zu leben, kann insofern nicht der Wille der Wahrheit sein.

    Das Feedback wird zu einer Feedforwardschleife und die Dramadreiecke gewinnen erweiterte Bezüge. Die "Rangfolgen" der Bedürfnisse ändern sich. Es wird erkannt, dass alles einen Sinn bekommt, wenn der Nutzen der Lüge ersichtlich wird:

    Die Lügen möchten Wahrheit werden.

    Selbst das Ego arbeitet unbewusst mit daran. Für das Ego scheinbar ein feindlich gesonnener Aspekt des Unbewussten.

    Dem Freund der Freundin wird ja langsam klarwerden, was sein Wink mit dem Zaunpfahl bewirken wird. Es war dem Ego unbewusst natürlich klar, was darauf folgt....

    Und das Ego tut es trotzdem und wieder besseren Wissens. Es ist einfach ebenso ein Hilfruf des Freundes nach Liebe. All-er-Dings als negatives Zuwendungsspielchen formuliert.

    Das Gebet ist ebenso ein Zuwendungsspiel, ALL-ER-dings in liebevollen Resonanzbögen. Wir spiegeln Gott die Liebe, die wir für IHN empfinden.

    Spannung entsteht in der Bewertung des Resonanzantworten der Mitwelt. Im Grunde steht hinter jedem Ego-Verhalten der unbewusste Ruf nach Liebe.









    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3

  23. #173

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "12. Wunder sind Gedanken. Gedanken können die niedrigere oder körperliche Erfahrungsebene darstellen oder aber die höhere oder geistige Erfahrungsebene. Die eine macht das Physische, die andere erschafft das Geistige."

    Wunder entstehen aus Gedanken einer geteilen Absicht in der Kommunikation mit unserem Freund. Beziehen sich die Gedanken auf die physische Erfahrungsebene gestalten wir zwar die materielle Ebene, doch ohne geistige Übereinstimmung fehlt die dauerhafte Präsenz einer geistigen Erfahrungsebene. Weiter ist der Weg von der geistigen Idee, einer Inspiration, in die physische Existenz zu bedenken. Ideen steigen in ihrer Materialisierung im Geiste auf und in die Materie hinab. Der Materialismus kehrt die Betrachtung um und glaubt, die geistigen Ebenen zu erreichen, wenn physische Bedürfnisse erfüllt sind.

    Auf den Gedanken, dass jede physische Form@ion im Endprodukt eine geistige Ursache besitzt, wollen wir nicht kommen. Dann wäre die Physis ein Produkt unserer Gedankenauswahl. Die Gedanken, die das Geistige erschaffen, sind die schöpferischen Gedanken, die dem Heiligen Geist übergeben werden und mit der Quelle der Gedanken in kommunikativer Resonanz stehen.

    Materiell geprägte Wünsche können dem geistigen Wachstum entgegenstehen und die materielle Bedürfnisbefriedigung ersetzt keinen friedlichen und freundlichen Geisteszustand. Wir wählen mit unseren Gedanken die Ebenen, avon denen wir glauben, eine Veränderung erzielen zu können, die in Richtung eines geistigen Wohlbefindens geht. Die physische Gestaltungskraft ist jedoch vom Geist abhängig, der Dauer, Frequenz, Rhythmus und Intensität des Impulses bestimmt. Ganz am Ende sind alle Ebenen vom Geist strukturiert.

    Was dann die Frage aufwirft, warum die Welt so ist, wie sie uns jetzt erscheint. Wir leugnen im Prinzip unsere Eigenverantwortung, sprechen wir die physische Welt dafür schuldig, geworden zu sein, was sie zunächst in unserem Geist war. Sind wir Mitschöpfer von geistigen Ursachen, sind wir verantwortlich für das, was wir zu sehen wählen.

    Der Wille, die geistigen Mechanismen zu verstehen, die physische Zustände gestalten, wird umso wirksamer, je mehr Zeit und Energie in das Resonanzsystem investiert wird. Eine Verbindung auf geistiger Ebene ist die Kommunikation mit unserem Freund, die durch den Heiligen Geist vollbracht wird. Fassen wir den Heiligen Geist als inneren Lehrer auf, sind wir alle im Geist verbunden.

    Wozu dieser geeinte Wille fähig wäre, ist uns noch nicht ganz klar. Wir sind im Prozess, dies zu erfahren.




    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3

  24. #174

    AW: Ein Kurs in Wundern

    13. "Wunder sind sowohl ein Anfang als auch ein Ende, und somit verändern sie die zeitliche Ordnung. Sie sind immer Bestätigungen der Wiedergeburt, die scheinbar zurückgehen, in Wahrheit aber gehen sie voran. Sie heben die Vergangenheit in der Gegenwart auf und befreien auf diese Weise die Zukunft." (1)


    Durch die Tat - der Bereitschaft zum Lernen - manifestiert sich das Bewusstsein, das "TUN" im Gebet ermöglicht. Jeder wird seine eigene lebendigen Gebete und Fürbitten in seinem Geist erschaffen lernen. Aus Sicht der Ewigkeit ist hier kein Zweifel in der Zeit möglich. So sind Wunder der Anfang der Berichtigung und das Ende der aufgehobenen Irrtümer. Sie verändern die zeitliche Ordnung, die "sonst" gebraucht worden wäre, die Informationen der Wiedergeburt mit ihrer Quelle zu verbinden und somit die Zukunft vom Schatten der Vergangenheit im Jetzt zu befreien.

    Im engeren Sinne gibt es keine Zeit. Alles ist immer jetzt. Wird die lineare Ordnung der Zeit durch das "Große Jetzt" aufgehoben, befreien wir Zukunft und Vergangenheit aus der Umklammerung des bisherigen Urteils.

    Wiedergeburt ist das Aufleben des Geistes aus der Erstarrung und Umklammerung früherer Urteile, die wir nicht mit Wahrheit füllen konnten.

    Kapitel 1 Abschnitt II handelt von "Offenbarung, Zeit und Wunder" und besagt unter 1.:

    "Die Offenbarung bewirkt eine vollständige, aber zeitweilige Aufhebung von Zweifeln und von Angst. Sie spiegelt die ursprüngliche Form der Kommunikation zwischen Gott und seinen Schöpfungen wider, die das außerst persönliche Gefühl des ERschaffens einbegreift, welches manchmal in körperlichen Beziehungen gesucht wird. Körperliche Nähe kann das nicht erreichen, Wunder führen zu wahrer Nähe mit anderen. Die Offenbarung vereint dich unmittelbar mit Gott. Wunder vereinen dich mit deinem Bruder. Weder das eine noch das andere geht vom Bewusstsein aus, beide werden aber dort erfahren. Bewusstsein ist ein Zustand, der Handlungen bewirkt, obschon es sie nicht inspiriert. Es steht dir frei, zu glauben, was du willst, und was du tust, bezeugt, woran du glaubst." (2)


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3
    (2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 7

  25. #175

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "14. Wunder zeugen für die Wahrheit. Sie sind überzeugend, weil sie aus Überzeugung entstehen. Ohne Überzeugung verkommen sie zu Magie, die geistlos ist und daher zerstörerisch oder, besser gesagt, die unschöpferische Verwendung des Geistes ist." (1)

    Wunder zeugen für die Wahrheit. Es ist die Wahrheit, dass die Gesetze des Egos in der physischen Welt nicht für Gott gelten. Es ist aber auch die Wahrheit, dass uns die freie Entscheidung eingeräumt wurde. Haben uns die Berichtigungen des Heiligen Geistes davon überzeugt, den chaotischen Gesetzen des Egos nicht ausgeliefert zu sein, entsteht eine zeitweilige Aufhebung von Zweifeln und Angst. Zeitweilig, weil wir diese "Feldunabhängigkeit" wieder aufgeben, wenn wir in Wut, Zorn, Rache und Angriff zurückfallen.

    Feldabhängigkeit beschreibt den Zustand, in Problemkreisen festzuhängen, die sich wie Endlosschleifen durch den Geist ziehen und die direkte Kommunikation mit Gott behindern. Die Überzeugungsfähigkeit der Offenbarung vereint mit Gott und die Überzeugungskraft vereint die Kinder Gottes durch die Wunder des Heiligen Geistes miteinander. Weder das Wunder noch die Offenbarung gehen vom Bewusstsein aus, denn das Wunder wird von Christus inspiriert. So gehen Wunder nicht von unserem Bewusstsein aus, sind jedoch dort erfahrbar. Die Offenbarung geht ebenso von Gott aus und wird im Bewusstsein empfunden. Sie bewirkt erst die Kontinuität der Feldunabhängigkeit, die im Wunder untereinander gestärkt wird und sich in "Berichtigungsdreiecken" mit dem Heiligen Geist äußert. Berichtigt wird die fehlende andauernde Gegenwärtigkeit der bedingungslosen Liebe Gottes zu seinen Schöpfungen.


    Wir sind die Wirkung, nicht die Ursache. Das Gefühl des Erschaffens entsteht in der Angstfreiheit, die von der Offenbarung bewirkt wird. Offenbarung offenbart das, was wir offenbar sind, wenn wir uns nicht für etwas anderes halten als das, was Gott von uns weiß. Von uns weiß, weil ER diese Fähigkeiten zur schöpferischen Verwendung des Geistes in uns gelegt hat. Ohne also von dieser Wahrheit überzeugt worden zu sein, verkommen Wunder zu geistloser Magie.

    Wovon war Uri G. überzeugt, als er uns die Löffel im Schrank verbiegen ließ? Ohne uns davon zu überzeugen, dass er Ursachen höherer Ordnung folgt, kann die Überzeugungskraft dieser öffentlich gewirkten Wunder zerstörerisch wirken. Ich meine, die Frage sollte erlaubt sein, ob es nicht sinnvollere Anwendungsmöglichkeiten von Ewigkeitswerten gibt, als "Löffel zu verbiegen"?

    Doch wovon sind wir überzeugt?

    Sind wir noch von der Wirksamkeit der Ego-Mechanismen überzeugt, fehlt die zeitweilige Abwesenheit von Angst, die Recht- oder Wundergesinntheit im Kurs genannt wird. Aus dem Zustand der Verbindung mit Gott wird die Inspiration geschöpft, schöpferisch tätig zu sein. Es ist, als würde unser Vater uns seine Art erklären, die Kraft und die Macht des Geistes zu nutzen. Hat unser Freund uns davon überzeugt, können wir diese Kraft nutzen, zu bezeugen, woran wir glauben und wovon wir überzeugt sind.

    Wäre ich nicht davon überzeugt, dass unser Vater, der Heilige Geist und das verbundene Christus-Bewusstsein uns eines Besseren belehren erden, besäßen die Worte keine Kraft und wären im Prinzip noch Kompensationsmechanismen. Bin ich ganz und gar davon überzeugt, dass die Gesetze des Egos nicht für die erweiterte Elementedimensionen gelten, die göttliche Hierarchie genannt werden könnten, ist die Angst davor, göttlich zu sein, zumindest zeitweise, aufgehoben.

    Aus der Angst, aus dem Konflikt heraus können wir den Trost Christi erhoffen. Aus dem rechtgesinnten Geist - in seiner Anbindung an das ihm Offenbarte - kann die Inspiration aufgenommen und weitergegeben werden. Im "Kriegs- und Kampfmodus" glauben wir oft, wir würden das "Gute" und "Richtige" tun, fallen jedoch Verzerrungen zum Opfer. Die Fähigkeit, total, statt selektiv zu denken, ist uns noch nicht gänzlich gegeben und diese Fähigkeit ist die Kernkompetenz des Heiligen Geistes.

    Sind wir von der Liebe unseres Freundes nicht überzeugt, können wir die schöpferische Verwendung unseres Geistes kaum Erlernen und daher nicht weitergeben. Ohne die Weitergabe des Erlernten können wir es nicht erhalten und behalten. Die Einsicht, dass Geben und Empfangen eins sind, erzeugt Nähe.

    Frühere, widerstreitende Motive vereinen sich zu einem Gesamtstrom von Absichten. Jedem Strom ist eines gewiss: Er wird ins Meer münden und findet seinen Weg, ohne dass jemand eine Grube ausheben muss. Wir müssen keine Gräben ausheben, die dem Strom den Weg weisen. Wir müssten loslassen und uns einfach zum Meer treiben lassen.

    Das Ego gräbt ständig Kanäle durch die Seelenlandschaft und meint, dem Fluss sagen zu können, welcher Weg ins Meer der Richtige sei. Allein: Das Wasser fließt zum Meer, weil es niedriger ist. Nicht, weil es sich erhöht.






    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3

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